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Tennis: Torben Steinorth gewinnt den Sandhasen-Pokal 2022

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Den Sandhasen-Pokal beim traditionellen Hallentennis-Turnier des TK Kahl gewann Torben Steinorth vom TC Weinheim. Der 23-Jährige, der derzeit in der deutschen Rangliste auf 118 steht, war an eins gesetzt und wurde seiner Favoritenrolle gerecht. Mit stoischer Ruhe ging er alle seine Matches an – so auch das Endspiel. In diesem stand er Joel Link, Nummer fünf der Setzliste, gegenüber und gewann das Turnier mit 6:4, 6:4.

Zuvor gab es für Steinorth Siege über Nils Düppe (TC Sprendlingen, 6:1, 6:1), Oskar Oliver Stuchlik (TEC Darmstadt, 7:6, 6:3) und Jan Gehb vom TV Buschschlag (6:4, 6:3). Kämpfen musste der neue Sandhasen-Pokal-Gewinner gegen Endrico Hao Le vom Kasseler TC und an sechs gesetzt. Mit 6:3, 7:6 setzte sich der Favorit am Ende im Halbfinale durch.

Sein Endspielgegner Joel Link, Nummer 260 DR, gewann gegen Konstantin Kukaras (TC Heidelberg) mit 6:1, 6:4 und gegen Mathis Dahler vom TC Bernhausen mit 6:2, 6:0. Danach traf Link auf Mike Steib vom TC WB Würzburg. Die Nummer zwei der Setzliste wollte heuer unbedingt das Turnier gewinnen, musste er sich doch schon im vergangenen Jahr nach hartem Kampf Julian Schöller (TC Oberstenfeld) geschlagen geben. Doch Steib, in der deutschen Rangliste an 119 geführt, fand in Link seinen Meister und musste sich mit 3:6, 6:7 geschlagen geben. Er kam mit der druckvollen Vorhand seines Gegners nicht zurecht und war daher nicht ganz zufrieden mit sich selbst. Auf Link wartete dann im Halbfinale Alexandros Araouzos vom TC Heidelberg. Allerdings musste der Heidelberger nach einem 1:3-Rückstand verletzungsbedingt aufgeben.

Gute Aufschläge, druckvolle Vorhand

Im Endspiel sahen die Zuschauer dann zwei Akteure, die beide mit guten Aufschlägen glänzten und beide viel Druck mit der Vorhand machten. Steinorth führte schnell mit 3:1, ehe Link bis auf 4:5 herankam. Mit einem Ass beendete Steinorth den ersten Satz nach einer knappen Stunde. Im zweiten Satz drehte sich das Blatt und Link hatte die Nase vorn, Steinorth zog nach. Nach dem 4:4 gelang dem Weinheimer ein Break und dieses reichte, um sich am Ende mit 6:4 Satz zwei und damit den Sieg zu holen. „Ich hatte jüngst Corona und war eine Weile gesundheitlich nicht auf der Höhe. Umso mehr freut es mich, dass ich hier gewonnen habe. Es war ein toll organisiertes Turnier und ich habe mich sehr wohlgefühlt“, freute sich Torben Steinorth über seinen Erfolg.

TKK-Sportwartin Steffi Urbanek dankte allen, die mithalfen, dass der Sandhasen-Pokal in seiner 45. Auflage wieder ein voller Erfolg war, bedauerte es aber ein bisschen, dass heuer nicht so viele lokale Spieler gemeldet hatten. So hielt Robin Frühwacht vom TC Birkenhain-Albstadt für die Region die Fahne hoch, musste sich aber – nachdem sein erster Gegner wegen Erkrankung abgesagt hatte – in der zweiten Runde Benedikt Novak vom SC Uttenreuth mit 4:6, 3:6 geschlagen geben. Die Zwillinge Max und Moritz Wolz aus Seligenstadt kamen über die erste Runde nicht hinaus. Auch für Paul Wolz vom TC WB Würzburg und Sebastian Egidy (TG Veitshöchheim) war schnell Schluss.

 

Den Artikel könnt Ihr auch in meiner Heimatzeitung Main Echo lesen.