Liebe Leserinnen, liebe Leser.

 
Die Spiele der Männer-Nationalmannschaft des Deutschen Eishockey-Bundes (DEB) bei der IIHF Eishockey-Weltmeisterschaft Deutschland 2027 stehen fest. Im Rahmen einer Pressekonferenz in Düsseldorf wurde der Spielplan heute offiziell vorgestellt. Damit ist der gesamte zeitliche Ablauf des Turniers bekannt, das im kommenden Mai erstmals seit 2010 wieder komplett in Deutschland ausgetragen wird.
 
Die deutsche Mannschaft tritt in der Gruppe A in Mannheim an. Eröffnet wird das Turnier am Donnerstag, den 13. Mai 2027, um 20.20 Uhr mit dem Spiel gegen den amtierenden Vizeweltmeister Schweiz, das in der VELTINS-Arena Gelsenkirchen ausgetragen wird. Die Partie markiert zugleich den Auftakt der gesamten Weltmeisterschaft, die am Freitag mit den nächsten Gruppenspielen fortgesetzt wird.
 
In der Gruppenphase trifft Deutschland neben der Schweiz auf Finnland, Lettland, Österreich, Schweden, Slowenien und die Ukraine.
 
Die IIHF Eishockey-Weltmeisterschaft Deutschland 2027 findet vom 14. bis 30. Mai 2027 in Düsseldorf und Mannheim statt. Das Eröffnungsspiel steigt bereits am 13. Mai in der VELTINS-Arena. Insgesamt kämpfen 16 Nationen um den Weltmeistertitel. Gruppe A mit der deutschen Nationalmannschaft bestreitet ihre Vorrundenspiele in Mannheim, Gruppe B spielt in Düsseldorf. Die Finalrunde mit beiden Halbfinals, dem Spiel um Platz drei und dem Finale finden in Düsseldorf statt.
 
 
 
Die Spiele der Gruppe A (Mannheim) im Überblick
 
13.05.2027 | 20:20 Uhr | Schweiz – Deutschland (Gelsenkirchen)
15.05.2027 | 20:20 Uhr | Österreich – Deutschland
16.05.2027 | 20:20 Uhr | Deutschland – Ukraine
19.05.2027 | 16:20 Uhr | Deutschland – Finnland
20.05.2027 | 20:20 Uhr | Deutschland – Slowenien
22.05.2027 | 16:20 Uhr | Lettland – Deutschland
25.05.2027 | 20:20 Uhr | Deutschland – Schweden
 
 
Den gesamten Spielplan der IIHF Eishockey-Weltmeisterschaft Deutschland 2027 gibt es auf der Website der IIHF unter https://www.iihf.com/de/events/2027/wm/schedule.
 
 
 
 
 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Wie der Deutsche Eishockey-Bund e.V. (DEB) in einer Pressemitteilung bekannt gab, hat der DEB heute im Rahmen einer Pressekonferenz im SAP Garden in München André Rankel als neuen Bundestrainer der deutschen Eishockey-Nationalmannschaft vorgestellt. Der 41-Jährige, der zuletzt als Assistenztrainer und Development Coach bei den Eisbären Berlin tätig war, übernimmt damit die sportliche Verantwortung für das Männer-Team. Weiter heißt es in der PM:

Der Prozess für die Neubesetzung des Bundestrainerpostens wurde vom DEB gründlich und in mehreren Schritten geführt. Eingebunden war neben dem Vorstand des DEB Peter John Lee in seiner Funktion als sportlicher Berater der Männer-Nationalmannschaft. Zusätzlich begleiteten Karl-Heinz Fliegauf (Wolfsburg) und Stefan Ustorf (Nürnberg) als Vertreter der Sportkommission der Deutschen Eishockey Liga (PENNY DEL) den Auswahlprozess fachlich.

Am Ende eines intensiven Auswahlverfahrens, in dem verschiedene Kandidatenprofile geprüft wurden, fiel die Entscheidung aller Beteiligten auf André Rankel. Der Aufsichtsrat des DEB wurde vom Vorstand über die Personalentscheidung informiert und hat per einstimmigem Votum die Zustimmung erteilt. André Rankel erhält einen Vierjahresvertrag und beginnt seine Tätigkeit als Bundestrainer am 01. September 2026. Der DEB bedankt sich in diesem Zuge ausdrücklich bei den Eisbären Berlin für die Freigabe von André Rankel.

 

Stimmen der DEB-Verantwortlichen und des neuen Bundestrainers:

André Rankel, Bundestrainer Männer-Nationalmannschaft: „Es ist eine große Ehre, unsere Nationalmannschaft als Bundestrainer führen zu dürfen. Was ich als Spieler und Kapitän über all die Jahre gelernt habe, was Zusammenhalt und Leistungsbereitschaft in einer Mannschaft ausmachen, will ich jetzt als Bundestrainer weitergeben. Mein Ziel ist es, gemeinsam mit den Spielern und dem Trainerteam eine klare Idee zu entwickeln, wie wir spielen wollen, und darauf aufbauend Schritt für Schritt zu wachsen. Durch meine Zeit als Assistenztrainer bei den Eisbären Berlin hat sich meine Perspektive erweitert, was den Aufbau eines erfolgreichen Teams ausmacht. Dieses Verständnis möchte ich nun in meine neue Aufgabe einbringen. Ich freue mich auf die Verantwortung und auf die Arbeit mit einer Mannschaft, für die ich selbst so lange mit vollem Stolz gespielt habe.“

 

Frank H. Lutz, Vorstandsvorsitzender des DEB: „Wir haben diese Personalentscheidung mit großer Sorgfalt getroffen und dabei bewusst alle relevanten Stakeholder im deutschen Eishockey einbezogen. Unser eigener Eindruck von André Rankel sowie die Rückmeldungen aus der Sportkommission und unseres sportlichen Beraters waren eindeutig, sodass wir als Vorstand zu einer klaren Entscheidung gekommen sind. Für uns als DEB ist diese Personalie von besonderer Bedeutung, schließlich steht mit der Heim-Weltmeisterschaft im kommenden Mai ein außergewöhnliches Ereignis für das deutsche Eishockey bevor. Aber auch darüber hinaus wird unser neuer Bundestrainer ein wichtiger Bestandteil der Strategie „DEB 2034“ sein. Wir freuen uns, gemeinsam mit André Rankel als Bundestrainer in diese großartigen Aufgaben zu gehen.“

 

Christian Künast, Vorstand Sport des DEB: „André Rankel hat als Spieler über viele Jahre bewiesen, was Führung im deutschen Eishockey bedeutet – als Kapitän, als Vorbild, als jemand, dem die Mannschaft vertraut. Genau das qualifiziert ihn für diese Aufgabe. Vor allem als Spieler, aber auch im Trainerteam der Eisbären Berlin hat er eine erfolgreiche Zeit mitgestaltet. Hinzu kommt, dass er den DEB und unsere Strukturen bereits aus seiner Zeit als U18-Bundestrainer kennt. In den Gesprächen hat er uns mit seinen Ideen und seiner Klarheit überzeugt. An dieser Stelle möchte ich mich auch für die zielführende und professionelle Zusammenarbeit mit Peter John Lee sowie Karl-Heinz Fliegauf und Stefan Ustorf im gesamten Auswahlprozess bedanken. Gerade mit Blick auf die Heim-Weltmeisterschaft ist es uns wichtig, jetzt Planungssicherheit zu haben und gemeinsam an einer klaren sportlichen Linie zu arbeiten. Wir sind fest davon überzeugt, mit André eine gemeinsame Vision für unsere Nationalmannschaft umzusetzen.“

 

Der Karriereweg von André Rankel:

André Rankel spielte 17 Jahre lang als Stürmer für die Eisbären Berlin, davon acht Jahre als Kapitän. In dieser Zeit gewann er sieben DEL-Meistertitel sowie je einmal den Deutschen Eishockey-Pokal und die European Trophy. Mit 247 Toren ist er Rekordtorschütze des Klubs. 2011 wurde er zum wertvollsten Spieler der Playoffs gewählt.

Rankel durchlief als Spieler sämtliche Nachwuchs-Nationalmannschaften des DEB von der U16 bis zur U20 und kommt international auf 76 Länderspiele für die Männer-Nationalmannschaft, für die er sieben Weltmeisterschaften bestritt. 2010 gehörte er zur deutschen Auswahl, die an den Olympischen Winterspielen in Vancouver teilnahm. Im Jahr 2020 beendete er seine erfolgreiche Spielerkarriere.

Seit 2023 arbeitete Rankel als Assistenztrainer und Development Coach bei den Eisbären Berlin und unterstützte dort die Entwicklung junger Talente sowie das Scouting. Im selben Jahr übernahm er zusätzlich als U18-Honorar-Bundestrainer die Cheftrainerposition der deutschen U18-Nationalmannschaft und führte das Team zur Rückkehr in die WM-Topdivision. 2024 war er zudem beim Deutschland Cup als Assistent von Bundestrainer Harold Kreis für die Defensiv- und Unterzahlarbeit der Männer-Nationalmannschaft im Einsatz. Auch als Assistenztrainer konnte Rankel mit den Eisbären Berlin weitere Erfolge feiern: In dieser Zeit gewann er drei weitere Titel mit dem Klub.

 

 

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Peter John Lee unterstützt den Deutschen Eishockey-Bund e. V. (DEB) künftig als sportlicher Berater der Männer-Nationalmannschaft. Das hat der DEB heute bekannt gegeben. Der ehemalige erfolgreiche Spieler und langjährige Geschäftsführer der Eisbären Berlin, der aktuell im Aufsichtsrat des amtierenden Meisters tätig ist, bringt seine umfassende Erfahrung aus dem nationalen und internationalen Spitzeneishockey in die Weiterentwicklung der Nationalmannschaft ein.

Mit der Einbindung von Peter John Lee intensiviert der DEB die enge Zusammenarbeit mit den DEL-Klubs und nutzt gezielt die Expertise erfahrener Persönlichkeiten aus dem deutschen Profieishockey. Die sportliche Weiterentwicklung der Männer-Nationalmannschaft soll dabei im engen Austausch zwischen Verband und Liga erfolgen. Neben Lee wird auch die bestehende Sportkommission mit Karl-Heinz Fliegauf (Grizzlys Wolfsburg) und Stefan Ustorf (Nürnberg Ice Tigers) weiterhin ihre Expertise einbringen.

Gemeinsam stehen die Beteiligten dem DEB beratend zur Seite und unterstützen den Verband bei der Analyse, Bewertung und Weiterentwicklung sportlicher Strukturen. Die Verantwortung für die sportliche Ausrichtung und die finalen Entscheidungen der Männer-Nationalmannschaft bleiben dabei beim DEB. Der Verband bindet die Erfahrungen und Perspektiven der Experten aus Liga und Umfeld gezielt in die laufende Neuaufstellung ein, um nachhaltige Strukturen für die kommenden Jahre zu schaffen.

 Christian Künast, Vorstand Sport des DEB sagt: „Wir freuen uns, dass uns mit Peter John Lee ein absoluter Fachmann und Experte künftig beim DEB unterstützt. Er hat über viele Jahre gezeigt, dass er sportliche Entwicklungen frühzeitig erkennt und Strukturen nachhaltig aufbaut. Genau diese Erfahrung wollen wir jetzt bei der Weiterentwicklung unserer Männer-Nationalmannschaft nutzen. Peter war in seiner Laufbahn immer jemand, der Entscheidungen nicht für den Moment, sondern mit Blick auf die kommenden Jahre getroffen hat. Dieser Weitblick wird uns weiterhelfen.“

 Peter John Lee, sportlicher Berater des DEB freut sich auf die Aufgabe und sagt: „Ich fühle mich geehrt, dass Christian Künast und der DEB auf mich zugekommen sind und mir dieses Vertrauen entgegenbringen. Das deutsche Eishockey liegt mir seit vielen Jahren am Herzen und ich freue mich darauf, meine Erfahrungen einzubringen. Besonders freue ich mich auf die neue Aufgabe und die Zusammenarbeit mit Christian Künast, Stefan Ustorf, Charly Fliegauf sowie allen Verantwortlichen im Verband. Mit Blick auf die Heim-WM und die kommenden Jahre gilt es, neue Begeisterung zu entfachen und die Grundlagen für nachhaltigen Erfolg zu schaffen. Eishockey-Deutschland hat zurecht hohe Ziele und ich bin überzeugt, dass wir diese gemeinsam erreichen können. Ich gehe diese Aufgabe mit großer Leidenschaft, Motivation und Vorfreude an.“

Er blickt auf eine lange Laufbahn im deutschen und nordamerikanischen Eishockey zurück. Nach rund 450 Spielen in der NHL wechselte er 1983 zur Düsseldorfer EG und wurde dort viermal deutscher Meister. 1996 kam er zu den Eisbären Berlin, wo er nach dem Ende seiner Spielerkarriere zunächst als Trainer und später im Management tätig war. Unter seiner Verantwortung entwickelten sich die Eisbären zu einem der erfolgreichsten Klubs der PENNY DEL. Achtmal wurde der Verein zwischen 2005 und 2021 Deutscher Meister.

Internationale Erfahrung sammelte Lee als Assistenztrainer der Schweizer Nationalmannschaft unter Ralph Krueger, mit der er acht Weltmeisterschaften und zwei Olympische Spiele bestritt. Seit 2021 ist Lee Mitglied des Aufsichtsrats der Eisbären Berlin. Diese Funktion behält er auch parallel zu seiner neuen Aufgabe beim DEB.

 

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Der Deutsche Eishockey-Bund e.V. (DEB) hat am gestrigen Samstag seine 35. ordentliche Mitgliederversammlung abgehalten. Im Maritim Hotel in Ingolstadt kamen die stimmberechtigten Mitglieder ab 10 Uhr zusammen. Es war die erste ordentliche Mitgliederversammlung, seit die Strukturreform des Verbands mit hauptamtlichem Vorstand und sechsköpfigem Aufsichtsrat in Kraft ist.

Weiter geht’s mit der PM des DEB:

Aufsichtsratsvorsitzender Dr. Peter Merten eröffnete die Versammlung, stellte die ordnungsgemäße Einberufung, das Stimm- und Vertretungsrecht der anwesenden Mitglieder sowie die Beschlussfähigkeit fest; im Anschluss genehmigten die Mitglieder die Tagesordnung. Im anschließenden Bericht gab der Aufsichtsratsvorsitzende Einblicke in die Arbeit des DEB-Aufsichtsrats. Er sprach über die strukturellen Anpassungen und Satzungsänderungen im Zuge der neuen Führungsstruktur, die Ernennung der Vorstände sowie die Staffelübergabe vom Präsidium an den Vorstand. Zudem benannte er die Tätigkeitsschwerpunkte des Gremiums. Darüber hinaus berichtete Dr. Peter Merten über die Arbeit des Aufsichtsrats der 2027 Eishockey WM Organisationsgesellschaft mbH.

Den Auftakt der Vorstandsberichte machte Vorstandsvorsitzender Frank H. Lutz. Er ordnete die Versammlung als erste nach der Strukturreform ein, mit der erstmals zwei hauptamtliche Vorstände die Geschäfte führen. Er beschrieb auch das Verständnis von Professionalisierung im Verband: klare Zuständigkeiten zwischen Vorstand und Aufsichtsrat sowie einen Fokus auf den Sport. Anschließend gab er einen Überblick über abgeschlossene und laufende Projekte. Dazu gehören das Schiedsrichterwesen, die Vereinsbetreuung, die Neuausrichtung der IT, die Kooperationsverträge mit der PENNY DEL und der DEL2 sowie die Modernisierung von Satzung und Ordnungen. Mit Blick auf internationale Großereignisse berichtete er über die Vorbereitungen auf die Heim-Weltmeisterschaft 2027 und über den Zuschlag für die IIHF U18-Weltmeisterschaft 2028 in Landshut und Füssen. Abschließend gab Lutz einen Überblick über die Jahresabschlüsse 2024 und 2025 sowie die Haushaltsvoranschläge der Jahre 2026 bis 2028.

Christian Künast (Vorstand Sport) berichtete über die sportliche Entwicklung. Er blickte auf die zurückliegenden Spielzeiten der Nationalmannschaften zurück. Als Konsequenz aus der Analyse der Weltmeisterschaft 2026 wies er auf die Trennung von Bundestrainer Harold Kreis und den Neuaufbau mit Blick auf die Heim-WM 2027 hin.

Als Schwerpunkte der kommenden Jahre benannte er den personellen Ausbau im Leistungssport, die Weiterentwicklung des 5-Sterne-Programms, die Digitalisierung der Trainerarbeit und den engeren Austausch mit Landes- und Vereinstrainern. Besonderes Gewicht legte er auf das Fraueneishockey sowie auf die Zukunftsstrategie DEB 2034 mit der geplanten Reform der Nachwuchsligen, der Stärkung der Aus- und Weiterbildung und der DEB-Akademie. Als bereits umgesetztes Anliegen der Mitglieder nannte er die zum 01. Juni 2026 eingeführte Ausbildungsentschädigung. 

Ergänzend berichtete Claus Gröbner aus der 2027 Eishockey WM Organisationsgesellschaft mbH über den Stand der Vorbereitungen auf die Heim-Weltmeisterschaft 2027. Hierzu gab er Einblicke zu den nächsten Meilensteinen, die in den kommenden Wochen und Monaten anstehen.

Im weiteren Verlauf behandelte die Mitgliederversammlung die übrigen Punkte der Tagesordnung. Diese umfassten die Genehmigung des Haushaltsvoranschlags, die Entlastung der Mitglieder des Aufsichtsrats und des Vorstands, die Anträge zu Änderungen der Satzung sowie der Schiedsrichter-, Gebühren- und Spielordnung und die weiteren Anträge. Es folgten die Wahl des Wahlausschusses sowie die Wahlen zum Spielgericht und zum Kontrollausschuss. Den Abschluss bildete der Punkt „Verschiedenes“.

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Wie der Deutsche Eishockey-Bund e.V. (DEB) bekannt gab, haben sich der DEB und Bundestrainer Harold Kreis einvernehmlich auf eine Beendigung der Zusammenarbeit mit sofortiger Wirkung verständigt. Der noch bis zum Ende der Saison 2026/2027 laufende Vertrag wird damit vorzeitig aufgelöst.
 
Harold Kreis hatte das Amt des Bundestrainers am 15. März 2023 übernommen. Bereits bei seiner ersten Maßnahme führte der 67-Jährige die Nationalmannschaft zur Silbermedaille bei der Weltmeisterschaft 2023 und sicherte damit auch die direkte Qualifikation für die Olympischen Winterspiele 2026. Bei der Weltmeisterschaft 2024 erreichte die DEB-Auswahl das Viertelfinale; 2025 und 2026 wurde dieses Ziel jeweils knapp verpasst. Bei den Olympischen Spielen 2026 zog die Mannschaft in das Viertelfinale ein. Hinzu kamen die Erfolge der Männer beim Deutschland Cup 2023 und 2025.
 
Christian Künast, Vorstand Sport des DEB sagt: „Wir sind nach einer intensiven Analyse zu diesem Entschluss gelangt und haben unser Ergebnis dem DEB-Aufsichtsrat präsentiert, der unsere Auffassung geteilt hat. Die Zusammenarbeit mit Harold war zu jeder Zeit von Vertrauen, Offenheit und gegenseitigem Respekt geprägt – auch menschlich war sie über die gesamte Zeit hervorragend. Deshalb ist uns diese Entscheidung nicht leichtgefallen. Zugleich sehen wir, dass die Entwicklung der Männer-Nationalmannschaft zuletzt stagnierte, und diese sportliche Gesamteinschätzung hat letztlich zu unserer Entscheidung geführt. Harold Kreis hat sich mit großer Hingabe in den Dienst der Nationalmannschaft gestellt und bedeutende Verdienste um das deutsche Eishockey erworben – allen voran den Gewinn der WM-Silbermedaille 2023. Wir sind jedoch der festen Überzeugung, dass es nun einen neuen Impuls braucht.“
 
Harold Kreis: „Die vergangenen drei Jahre mit der Nationalmannschaft waren eine besondere Zeit, an die ich mit großer Dankbarkeit zurückdenke. Der Silbermedaillen-Erfolg 2023 und die gemeinsamen Erlebnisse mit dem Team werden mir in bester Erinnerung bleiben. Ich danke den Mitarbeitern im Verband, dem Trainerstab, dem Team-Staff der Männer-Nationalmannschaft und vor allem den Spielern für das Vertrauen und die Zusammenarbeit. Ich wünsche dem Verband und der Mannschaft für die kommenden Aufgaben alles Gute.“
 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Im siebten und abschließenden Gruppenspiel der IIHF Weltmeisterschaft 2026 hat die Eishockey-Männer-Nationalmannschaft den dritten Sieg in Folge geholt. Die Mannschaft von Bundestrainer Harold Kreis gewann mit 6:3 (3:0, 1:1, 2:2) gegen Großbritannien.
Vor 5.462 Zuschauern in der Swiss Life Arena waren Alexander Karachun, Frederik Tiffels, Fabio Wagner, Andreas Eder, Joshua Samanski und Leon Gawanke die Torschützen für die DEB-Auswahl. Mit zehn Punkten nach sieben Spielen beendet die deutsche Mannschaft die Vorrunde. Eine mögliche Teilnahme am Viertelfinale hängt vom Spieltag am heutigen Dienstag ab, an dem die letzten Partien der Gruppenphase der IIHF Weltmeisterschaft 2026 stattfinden. Das deutsche Team kann nur abwarten, nicht mehr aktiv eingreifen.
 
 
Bundestrainer Harold Kreis sagte: „Heute war es wichtig, dass wir das Spiel für uns entscheiden. Wir haben gut und fokussiert begonnen, im zweiten Drittel war unser Spiel dann etwas zu kompliziert. Am Ende haben wir heute den Job erledigt und die drei Punkte geholt. Wir haben bei diesem Turnier erneut wieder gesehen, dass Kleinigkeiten so wichtig sind auf diesem internationalen Niveau – genauso wie die Special Teams. Da haben uns in entscheidenden Momenten Tore gefehlt. Jetzt werden wir abwarten, was morgen passiert.“
 
Verteidiger Leon Gawanke: „Heute war unser Ziel, dass wir die drei Punkte holen, um weiter eine rechnerische Chance auf das Viertelfinale zu haben. Wir hätten sicher mehr Tore schießen können. In der Angriffszone haben die Briten es uns recht einfach gemacht, das haben wir zu Beginn des Spiels gut ausgenutzt. Dann haben wir angefangen, mehr zu passen, statt zu schießen. So haben wir etwas den Schwung verloren.“
 
Verteidiger und Kapitän Moritz Seider meinte: „Das Spiel haben wir ordentlich begonnen. Aber dann haben wir nachgelassen und den Briten etwas zu viele Gegenangriffe erlaubt. Unser Mindestziel war heute, die drei Punkte zu holen. Wir haben uns in dieser Gruppenphase dennoch mehr vorgenommen. Wir sind meist sehr gut in die Spiele gestartet, haben dann aber immer wieder zu viel abgegeben oder liegen gelassen. Jetzt müssen wir abwarten, was morgen passiert.“
 
 
 
WM-Spielplan 2026, Vorrunde, Gruppe A
 
15.05.2026 | Finnland – Deutschland | 3:1 (1:0, 0:0, 2:1)
17.05.2026 | Deutschland – Lettland | 0:2 (0:1, 0:1, 0:0)
18.05.2026 | Deutschland – Schweiz | 1:6 (0:0, 0:5, 1:1)
20.05.2026 | USA – Deutschland | 4:3 n. P. (1:1, 1:2, 0:1, 0:0, 1:0)
22.05.2026 | Deutschland – Ungarn | 6:2 (2:0, 2:0, 2:2)
23.05.2026 | Österreich – Deutschland | 2:6 (0:0, 1:2, 1:4)
25.05.2026 | Deutschland – Großbritannien | 6:3 (3:0, 1:1, 2:2)
 
 
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Im sechsten Spiel der IIHF Weltmeisterschaft 2026 hat die Männer-Nationalmannschaft vor 9.685 Zuschauern in der Swiss Life Arena mit 6:2 (0:0, 2:1, 4:1) gegen Österreich gewonnen. Die DEB-Torschützen waren Lukas Reichel (3), Joshua Samanski, Manuel Wiederer und Alexander Ehl.
 
Tags zuvor gewann Deutschland gegen Ungarn mit 6:2 und holte sich den ersten Turniersieg im fünften Spiel der IIHF Weltmeisterschaft 2026. Torschützen für die DEB-Auswahl waren Leon Gawanke (3), Samuel Dove-McFalls, Lukas Reichel und Eric Mik.
 
 
Das abschließende WM-Spiel der Gruppe A findet am Montagabend statt. Gegner ist das Team aus Großbritannien. Spielbeginn ist um 20.20 Uhr.
 
 
Bundestrainer Harold Kreis sagte: „Unsere Mannschaft hat heute ein sehr engagiertes Spiel mit einer großen physischen und läuferischen Intensität gezeigt. Das war unser Plan und der ist über die 60 Minuten aufgegangen. Die Mannschaft hat sich den Sieg spielerisch, aber vor allem auch kämpferisch verdient. Für unsere Moral ist das ein sehr gutes Ergebnis. Wir können die anderen Gruppenspiele jetzt nicht mehr beeinflussen, sondern nur noch unsere Partie gegen Großbritannien am Montag. Da werden wir mit Vollgas reingehen.“
 
Verteidiger Leon Hüttl äußerte sich: „Heute sind wir wieder gut in das Spiel gestartet. Wir wussten, dass es intensiv wird. Auch weil es für uns ein wichtiges Spiel war, das wir unbedingt gewinnen mussten. Daher sind das wichtige drei Punkte. Wir haben wieder zur richtigen Zeit die Tore gemacht und endlich auch im Powerplay. Am Montag geht es wieder bei null los, dann müssen wir unser bestes Eishockey zeigen und werden alles geben für einen weiteren Sieg.“
 
Stürmer Joshua Samanski meinte: „Es war klar, dass wir dieses Spiel gewinnen müssen. Wir waren über 60 Minuten die spielbestimmende Mannschaft. Nach dem Rückstand sind wir sofort zurückgekommen, das ist uns gut gelungen. Unsere Powerplay-Tore waren außerdem wichtig für unser Selbstbewusstsein. Es hat heute viel Spaß gemacht, auf dem Eis mit der Mannschaft und in unserer Formation. Wir drei haben uns in jedem Spiel Chancen erarbeitet und heute sind die Scheiben auch reingegangen.“
 
 
 
 
WM-Spielplan 2026, Vorrunde, Gruppe A
 
15.05.2026 | Finnland – Deutschland | 3:1 (1:0, 0:0, 2:1)
17.05.2026 | Deutschland – Lettland | 0:2 (0:1, 0:1, 0:0)
18.05.2026 | Deutschland – Schweiz | 1:6 (0:0, 0:5, 1:1)
20.05.2026 | USA – Deutschland | 4:3 n. P. (1:1, 1:2, 0:1, 0:0, 1:0)
22.05.2026 | Deutschland – Ungarn | 6:2 (2:0, 2:0, 2:2)
23.05.2026 | Österreich – Deutschland | 2:6 (0:0, 1:2, 1:4)
25.05.2026 | 20:20 Uhr | Deutschland – Großbritannien
 
 
 
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Wie der DEB in einer Pressemitteilung bekannt gab, wird nach dem verletzungsbedingten Ausfall von Stürmer Daniel Fischbuch nun Alexander Karachun (Schwenninger Wild Wings) kurzfristig zur Männer-Nationalmannschaft stoßen und wird in den WM-Kader aufgenommen. Der Offensivspieler reist noch am heutigen Donnerstag nach Zürich und steigt direkt ins Mannschaftstraining ein.

Bundestrainer Harold Kreis sagt: „Wir sind heute auf Alexander zugegangen und er hat nach unserem Gespräch direkt zugesagt. Er hat den Vorteil einer kurzen Anreise aus Schwenningen in die Schweiz und war dort bis zuletzt voll im Trainingsbetrieb. Damit haben wir eine weitere Option für unsere Offensive, was im Turnierverlauf noch wichtig werden kann.”
 
Am Freitagnachmittag wartet das nächste Gruppenspiel auf die DEB-Auswahl: Gegner ist Ungarn, Spielbeginn in der Swiss Life Arena ist um 16.20 Uhr.

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Daniel Fischbuch musste das gestrige Spiel der Männer-Nationalmannschaft gegen die USA bei der IIHF Weltmeisterschaft 2026 in Zürich vorzeitig beenden. Der Stürmer zog sich im Verlauf der Partie eine Oberkörperverletzung zu. Eine Rückkehr des 32-Jährigen in den aktuellen WM-Kader ist somit ausgeschlossen – dies ergaben die heute durchgeführten medizinischen Untersuchungen zur genauen Diagnose und Einschätzung seines Gesundheitszustands.

 

 

 

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Im vierten Spiel der IIHF Weltmeisterschaft 2026 hat die Eishockey-Männer-Nationalmannschaft gegen den amtierenden Weltmeister und Olympiasieger USA mit 3:4 (1:1, 1:2, 0:1) nach Penaltyschießen verloren, jedoch den ersten Punkt bei diesem WM-Turnier eingefahren. Vor 9.731 Zuschauern spielte Deutschland sehr gut auf, erzielte schöne Tore und die DEB-Torschützen waren Moritz Seider, Frederik Tiffels und Marc Michaelis. Im Penaltyschießen traf Joshua Samanski.
 
Das nächste WM-Spiel der Gruppe A steht für die DEB-Auswahl am Freitagnachmittag auf dem Programm. Gegner ist Ungarn, Spielbeginn ist 16.20 Uhr.
 
Bundestrainer Harold Kreis sagte nach der Partie: „Die Mannschaft hat heute bedingungslos gekämpft und zusammengehalten. Wir haben vor dem Spiel besprochen, dass jede Aktion zählt. Das haben wir auch gut umgesetzt und viele gute Szenen vor dem Tor kreiert. Leider ist dabei nur ein Punkt herausgekommen, der für uns dennoch noch von Bedeutung sein kann. Für die kommenden Spiele haben wir viel Gutes gesehen und darauf werden wir nun aufbauen.“
 
Stürmer Frederik Tiffels, der beste Spieler der Begegnung, sagte: „Ich habe ein gutes Spiel von uns gesehen. Wir waren über 60 Minuten da und das 1:0 hat uns Schwung gegeben. Mir hat gefallen, wie wir nach dem 1:2 reagiert haben. Der Rückstand hat uns nicht aus der Ruhe gebracht. Im Penaltyschießen ist das dann immer ein wenig auch ein Glücksspiel. Insgesamt sollte das Ergebnis wieder Mut machen für die kommenden Spiele.“
 
Stürmer Marc Michaelis: „Es war heute ein gutes Spiel von uns mit einer deutlichen Leistungssteigerung. Wir haben viele Entscheidungen getroffen, die besser waren als in den anderen Spielen. Wir hätten es verdient, heute zu gewinnen. Diese Niederlage fühlt sich nicht richtig an. Der Glaube an uns selbst ist weiter da. Das haben wir bewiesen und das nehmen wir in die nächsten Spiele.“
 
 
 
 
WM-Spielplan 2026, Vorrunde, Gruppe A
 
15.05.2026 | Finnland – Deutschland | 3:1 (1:0, 0:0, 2:1)
17.05.2026 | Deutschland – Lettland | 0:2 (0:1, 0:1, 0:0)
18.05.2026 | Deutschland – Schweiz | 1:6 (0:0, 0:5, 1:1)
20.05.2026 | USA – Deutschland | 4:3 n. P. (1:1, 1:2, 0:1, 0:0, 1:0)
22.05.2026 | 16:20 Uhr | Deutschland – Ungarn
23.05.2026 | 20:20 Uhr | Österreich – Deutschland
25.05.2026 | 20:20 Uhr | Deutschland – Großbritannien
 
 
 
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