Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Wie der Deutsche Eishockey-Bund e.V. (DEB) in einer Pressemitteilung bekannt gab, hat Bundestrainer Andrè Rankel 25 Spieler für den Deutschland Cup 2026 nominiert. 

Bundestrainer André Rankel hat seinen ersten Kader benannt: Für den Deutschland Cup 2026 vom 05. bis 08. November 2026 im PSD BANK DOME in Düsseldorf hat er 25 Spieler nominiert – drei Torhüter, acht Verteidiger und 14 Stürmer. Das Turnier ist Rankels erste Maßnahme als Bundestrainer der Männer-Nationalmannschaft. Die DEB-Auswahl geht als Titelverteidiger in die 37. Austragung und trifft auf Österreich (Donnerstag, 19.45 Uhr), Lettland (Samstag, 18.30 Uhr) und die Slowakei (Sonntag, 14.45 Uhr). MagentaSport überträgt alle sechs Turnierspiele live und kostenlos.
 
Der Deutschland Cup findet erstmals in Düsseldorf statt. Alle drei Gegner nehmen auch an der IIHF Eishockey-Weltmeisterschaft 2027 in Deutschland teil. Das Turnier ist zugleich offizieller Bestandteil des 2027 IIHF Men’s European Cup of Nations. Gespielt wird in einer künftigen WM-Arena: Im Mai 2027 ist Düsseldorf neben Mannheim Spielort der Heim-WM. Für die DEB-Auswahl ist das Turnier eine zentrale Etappe auf dem Weg dorthin. Der DEB verzichtet bei dieser Maßnahme auf Spieler aus Mannschaften der PENNY DEL, die in der Champions Hockey League (CHL) antreten. Ausnahmen sind Torhüter Jonas Neffin (Eisbären Berlin) sowie die beiden Stürmer Max Calce (Adler Mannheim) und Dominik Bokk (Kölner Haie), die der Bundestrainer bereits für die nächste Woche nominiert hat.
 
Nationalmannschaft kommt am Dienstag in Düsseldorf zusammen
 
Zum Trainer-Team für das Turnier gehören die Assistenz-Trainer Dan Lambert (Eisbären Berlin) und Mitch O’Keefe (Nürnberg Ice Tigers), Torwart-Trainer Petri Vehanen (Adler Mannheim) und Athletik-Trainer Hendrik Kolbert (Schwenninger Wild Wings). Außerdem sind die beiden Video-Coaches Tom Kanzock (Eisbären Berlin) und Florian Keinz (Adler Mannheim) Teil des Trainer-Teams. Überdies begleitet Peter John Lee die Maßnahme als sportlicher Berater der Männer-Nationalmannschaft. Der Trainer- und Betreuerstab trifft am kommenden Montag in Düsseldorf ein, während die Spieler am Dienstag anreisen. Am Dienstagabend steht das erste Eistraining im PSD BANK DOME auf dem Programm. Am Mittwochmittag folgt die zweite Einheit, bevor am Donnerstag das Turnier offiziell beginnt.
 
Stimmen zur Kader-Nominierung für den Deutschland Cup
 
Bundestrainer André Rankel: „Nach vielen Wochen voller Gespräche und Vorbereitungen bin ich froh, dass ich jetzt endlich mit der Mannschaft und dem Staff loslegen kann. In Düsseldorf wollen wir uns während der Maßnahme kennenlernen und die Strukturen festlegen, mit denen wir in den kommenden Monaten arbeiten. Wir geben dabei einen klaren Rahmen vor und wollen sehen, wie wir ihn gemeinsam mit Leben füllen. Dass unser gemeinsamer Start vor heimischem Publikum beim Deutschland Cup stattfindet, macht diese Woche für uns alle besonders.“
 
Christian Künast, Vorstand Sport des DEB: „Die ersten Wochen der Zusammenarbeit mit André Rankel waren vielversprechend. Wir haben uns die Zeit genommen, ihn mit unserer Organisationsstruktur vertraut zu machen und gemeinsam unser Heim-Turnier in Düsseldorf zu planen. Umso größer ist jetzt bei uns allen die Freude, dass der Aufbruch auch auf dem Eis beginnt. Der Deutschland Cup hat für uns in dieser Saison eine besondere Bedeutung: Wir spielen vor eigenem Publikum gegen drei WM-Teilnehmer, in einer Arena, in der im Mai auch WM-Spiele stattfinden. Das Turnier ist ein wichtiger Meilenstein einer Saison, die mit der Heim-WM ihren großen Höhepunkt hat.“
 
 
 
Der Spielplan des Deutschland Cup 2026
 
Donnerstag, 05. November
16:15 Uhr: Lettland – Slowakei
19:45 Uhr: Deutschland – Österreich
 
Samstag, 07. November
15:00 Uhr: Slowakei – Österreich
18:30 Uhr: Deutschland – Lettland
 
Sonntag, 08. November
11:00 Uhr: Lettland – Österreich
14:45 Uhr: Deutschland – Slowakei
 
 
 Tickets für den Deutschland Cup 2026 gibt es im DEB-Ticketshop unter: https://www.ticket-onlineshop.com/ols/deb/

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Wie der DEB in einer Pressemitteilung bekannt gab, gibt es im kommenden Monat Eishockey zum Ausprobieren in ganz Deutschland.

Helm auf, Schläger in die Hand und los: Vom 16. bis 22. November 2026 öffnen Eishockeyvereine in ganz Deutschland ihre Hallen für Kinder, die den Sport zum ersten Mal ausprobieren möchten. Der Deutsche Eishockey-Bund e.V. (DEB), die Deutsche Eishockey Liga (PENNY DEL) und die Deutsche Eishockey Liga 2 (DEL2) richten die gemeinsame Schnupperwoche bereits zum dritten Mal aus. Neu in diesem Jahr: Erstmals beteiligen sich alle Landeseissport- und Landeseishockeyverbände in Deutschland. Damit ziehen DEB, Profiligen und Landesverbände bei der Nachwuchskampagne „Wir sind Eishockey“ gemeinsam an einem Strang.

Die Aktionswoche beginnt eine Woche nach dem Deutschland Cup, der am 08. November in Düsseldorf zu Ende geht. So knüpft sie direkt an das Turnier der Nationalmannschaft an und bringt das Eishockey anschließend in die Vereine vor Ort.

Die teilnehmenden Klubs und Vereine stellen dafür eigene Angebote auf die Beine: Kids Days, Eislaufschulen, Trainings mit Profispielern und weitere Mitmachaktionen. Die Angebote richten sich an Kinder zwischen etwa vier und acht Jahren. Vorkenntnisse braucht es keine, die Ausrüstung wird vor Ort gestellt. Erfahrene Trainerinnen und Trainer begleiten die ersten Schritte auf dem Eis. Eltern erhalten parallel alle wichtigen Informationen zum Training, zum Vereinsleben und zu den Möglichkeiten für einen dauerhaften Einstieg.

Bietet der nächstgelegene Verein während der Aktionswoche kein eigenes Programm an, lohnt sich der Blick auf die regulären Laufschulen und Einsteigertrainings. Auch dort sind interessierte Kinder und ihre Familien herzlich willkommen.

Florian Ondruschka, DEB-Cheftrainer Talententwicklung und Vereinsbetreuung sagte: „Dass die Schnupperwoche zum dritten Mal stattfindet, ist auch ein Ergebnis der engen Zusammenarbeit mit der PENNY DEL und der DEL2. Ein besonderer Dank gilt in diesem Jahr den Landesverbänden und ihren Vereinen, die erstmals geschlossen mitmachen und das Angebot in die Fläche tragen. Die Kinder können sich auf dem Eis ausprobieren, die Eltern bekommen einen ersten Eindruck vom Training und vom Umfeld unseres Sports. Am Ende zählt für uns, dass möglichst viele Familien nach dieser Woche wiederkommen und im Verein eine sportliche Heimat finden.“

Ulrich Liebsch, Trainer und Koordinator Talent- und Vereinsbetreuung des DEB meinte dazu: „Der erste Moment auf dem Eis kann für Kinder der Startpunkt einer langen Eishockey-Laufbahn sein. Entscheidend ist, was danach kommt: Die Vereine brauchen Angebote, die an die Schnupperwoche anknüpfen und den Weg ins regelmäßige Training einfach machen. Dabei unterstützen wir die Klubs mit den Erfahrungen und Ideen aus den vergangenen Jahren. Denn jede Spielerin und jeder Spieler in unseren Nationalmannschaften hat einmal ganz klein angefangen.“

 

Eine Übersicht der teilnehmenden Vereine und alle Informationen zur Schnupperwoche gibt es auf der Website des DEB: https://www.deb-online.de/5-sterne-programm/schnupperwoche/.

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Wie der DEB in einer Pressemitteilung mitteilte, wird das Schiedsrichterwesen des DEB neu aufgestellt.

Lest nachfolgend die PM:

Der Deutsche Eishockey-Bund e.V. (DEB) hat sein Schiedsrichterwesen zur Saison 2026/2027 personell und organisatorisch neu geordnet. Stefan Velkoski leitet den Bereich als Director Officiating, Andreas Kowert ist als Manager Officiating sein Stellvertreter. Fünf weitere Verantwortliche betreuen feste Bereiche: von der PENNY DEL über die DEL2 und die Oberligen bis zum Nachwuchs und zur Ausbildung. Damit legt der DEB für jede Liga feste Ansprechpartner fest und regelt Einteilung, Betreuung und Weiterentwicklung der Unparteiischen verbindlich.

Leitung und internationale Vertretung

Stefan Velkoski verantwortet das gesamte Schiedsrichterwesen des DEB, das aktuell 194 Unparteiische umfasst, und entscheidet nach den Lehrgängen über deren Lizenzen. Zu seinen Aufgaben gehören zudem die Rekrutierung neuer Schiedsrichter, die strategische Aus- und Weiterbildung sowie die Budgetplanung. Darüber hinaus ist er der Verantwortliche für das Schiedsrichterwesen der blossom-ic Deutsche-Frauen-Eishockey-Liga (blossom-ic DFEL). Er vertritt den Verband in Schiedsrichter-Fragen bei der International Ice Hockey Federation (IIHF) als Referee-in-Chief und hält den Kontakt zu den Landeseissport- und Eishockeyverbänden.

Stefan Velkoski, Director Officiating des DEB: „Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit unseren Schiedsrichterinnen und Schiedsrichtern. Mit der neuen Aufstellung haben wir ein erfahrenes Team, in dem jeder seine Aufgaben kennt und sich auf die anderen verlassen kann. Die nächsten Schritte – neue Unparteiische gewinnen, sie gezielt ausbilden und die Qualität auf dem Eis steigern – wollen wir gemeinsam gehen: im Team, mit den Ligen und Vereinen und vor allem mit denen, die Woche für Woche auf dem Eis stehen.“

Andreas Kowert übernimmt als sein Stellvertreter die administrative Leitung des Schiedsrichterwesens und führt die Coaching-Gruppe mit derzeit 22 DEB-Coaches. Außerdem ist zuständig für die Linespersons in der PENNY DEL und DEL2 und verantwortet deren Aus- und Weiterbildung. Er ist neben seinen Aufgaben weiterhin als Schiedsrichter-Coach im DEB und auch bei der IIHF international im Einsatz.

PENNY DEL und DEL2

Lars Brüggemann leitet als Director Officiating der PENNY DEL das Schiedsrichterwesen in der höchsten deutschen Spielklasse. Er verantwortet das Trainee-Programm und vertritt den DEB in internationalen Gremien des Schiedsrichter- und Regelwesens. Gordon Schukies ist zuständig für das Schiedsrichterwesen der DEL2. Er teilt außerdem die Hauptschiedsrichter in PENNY DEL und DEL2 ein und verantwortet deren Aus- und Weiterbildung.

Oberligen und Nachwuchs

Für die Oberligen und den Nachwuchsbereich gilt eine regionale Aufteilung: Stephan Bauer ist verantwortlich für die Oberliga Süd sowie die Nachwuchsligen im Süden, Mischa Apel für die Oberliga Nord und die Nachwuchsligen im Norden. Beide sind Ansprechpartner der Vereine in ihrer Region.

Aus- und Weiterbildung

Thomas Schurr verantwortet die operative Aus- und Weiterbildung. Dabei arbeitet er eng mit der DEB-Akademie unter der Leitung von Karl Schwarzenbrunner zusammen. Alle Mitglieder des Schiedsrichter-Gremiums sind zudem als Schiedsrichter-Coaches im Einsatz; Andreas Kowert und Lars Brüggemann zusätzlich auch für die IIHF.

Frank H. Lutz, Vorstandsvorsitzender des DEB: „Ohne gut ausgebildete Schiedsrichter gibt es keinen funktionierenden Spielbetrieb. Mit der Neuordnung stellen wir das Schiedsrichterwesen breiter auf und sichern es in allen Ligen – von der PENNY DEL bis in den Nachwuchs. Ein zentrales Thema ist dabei die Gewinnung junger Talente. Nur wenn wir kontinuierlich junge Menschen für diese Aufgabe begeistern und gezielt ausbilden, können wir den Bereich langfristig stärken. Das ist ein wichtiger Baustein für die Entwicklung des deutschen Eishockeys insgesamt. Stefan Velkoski und seinem Team wünsche ich für diese Aufgabe viel Erfolg. Mein Dank gilt Manuela Gröger-Schneider für ihre Arbeit an der Spitze des Schiedsrichterwesens. Ich freue mich, dass sie uns als Schiedsrichter-Coach erhalten bleibt.“

Manuela Gröger-Schneider übergibt Aufgaben

Manuela Gröger-Schneider, die das Schiedsrichterwesen seit Mai 2022 geleitet hat, übergibt mit der Neuordnung ihre Aufgaben. Mit großem Engagement und hoher Zuverlässigkeit hat sie den Bereich geprägt – von Lehrgängen bis zu den vielen Anliegen des täglichen Betriebs. Als Schiedsrichter-Coach für DEB und IIHF, eine Funktion, die sie seit mehr als 25 Jahren ausübt, bleibt sie dem Schiedsrichterwesen erhalten.

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Der Deutsche Eishockey-Bund e.V. (DEB) gratuliert Franz Reindl zur Wahl als Präsident der International Ice Hockey Federation (IIHF). Damit übernimmt der frühere DEB-Präsident das höchste Amt im internationalen Eishockey. Beim IIHF Semi-Annual Congress auf Teneriffa setzte sich der 71-Jährige am Freitag gegen seine Mitbewerber durch. Reindl folgt auf den Franzosen Luc Tardif, der nach einer Amtszeit nicht erneut kandidiert hatte. Nach Günther Sabetzki (1975 bis 1994) ist Reindl der zweite Deutsche, der den Eishockeyweltverband anführt. Das gab der DEB bekannt.
 
Frank H. Lutz, Vorstandsvorsitzender des DEB sagte: „Franz Reindl hat das deutsche Eishockey über Jahrzehnte geprägt – als Spieler, vor allem aber auch in seinen verschiedenen wichtigen Funktionen für unseren Verband. Dass die internationale Eishockeyfamilie ihm nun die Führung der IIHF anvertraut, ist eine große Anerkennung seiner Arbeit. Wir freuen uns mit ihm und auf die Zusammenarbeit, gerade mit Blick auf die Weltmeisterschaft 2027 im eigenen Land. Im Namen des deutschen Eishockeys gratulieren wir Franz Reindl herzlich zur Wahl.“
 
Franz Reindl wurde am 24. November 1954 in Garmisch-Partenkirchen geboren. Als Spieler gewann er drei deutsche Meisterschaften und bestritt 861 Spiele, darunter 181 Länderspiele. Er nahm an neun Weltmeisterschaften, drei Olympischen Winterspielen und einem Canada Cup teil. 1976 gewann er mit der Nationalmannschaft in Innsbruck die Olympische Bronzemedaille.
 
Nach seinem Karriereende 1988 war er Trainer und Manager beim SC Riessersee, bevor er 1991 zum DEB wechselte. Dort war er unter anderem Sportdirektor, Generalsekretär und Geschäftsführer, von 2014 bis 2022 Präsident des Verbands. In seine Amtszeit fiel der Gewinn der olympischen Silbermedaille 2018 in Pyeong Chang. Zudem verantwortete er die Organisation der IIHF Weltmeisterschaften 2001 und 2010 in Deutschland sowie 2017 in Deutschland und Frankreich.
 
Seit 2016 ist Reindl IIHF Council Member. Er war Chairman des IIHF Competition & Coordination Committee (2016 bis 2021) und zuletzt Chairman des IIHF Event & Championship Committee sowie des IIHF Athletes Committee. Von 2018 bis 2022 war er Vice President der Champions Hockey League.

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

 
Die Spiele der Männer-Nationalmannschaft des Deutschen Eishockey-Bundes (DEB) bei der IIHF Eishockey-Weltmeisterschaft Deutschland 2027 stehen fest. Im Rahmen einer Pressekonferenz in Düsseldorf wurde der Spielplan heute offiziell vorgestellt. Damit ist der gesamte zeitliche Ablauf des Turniers bekannt, das im kommenden Mai erstmals seit 2010 wieder komplett in Deutschland ausgetragen wird.
 
Die deutsche Mannschaft tritt in der Gruppe A in Mannheim an. Eröffnet wird das Turnier am Donnerstag, den 13. Mai 2027, um 20.20 Uhr mit dem Spiel gegen den amtierenden Vizeweltmeister Schweiz, das in der VELTINS-Arena Gelsenkirchen ausgetragen wird. Die Partie markiert zugleich den Auftakt der gesamten Weltmeisterschaft, die am Freitag mit den nächsten Gruppenspielen fortgesetzt wird.
 
In der Gruppenphase trifft Deutschland neben der Schweiz auf Finnland, Lettland, Österreich, Schweden, Slowenien und die Ukraine.
 
Die IIHF Eishockey-Weltmeisterschaft Deutschland 2027 findet vom 14. bis 30. Mai 2027 in Düsseldorf und Mannheim statt. Das Eröffnungsspiel steigt bereits am 13. Mai in der VELTINS-Arena. Insgesamt kämpfen 16 Nationen um den Weltmeistertitel. Gruppe A mit der deutschen Nationalmannschaft bestreitet ihre Vorrundenspiele in Mannheim, Gruppe B spielt in Düsseldorf. Die Finalrunde mit beiden Halbfinals, dem Spiel um Platz drei und dem Finale finden in Düsseldorf statt.
 
 
 
Die Spiele der Gruppe A (Mannheim) im Überblick
 
13.05.2027 | 20:20 Uhr | Schweiz – Deutschland (Gelsenkirchen)
15.05.2027 | 20:20 Uhr | Österreich – Deutschland
16.05.2027 | 20:20 Uhr | Deutschland – Ukraine
19.05.2027 | 16:20 Uhr | Deutschland – Finnland
20.05.2027 | 20:20 Uhr | Deutschland – Slowenien
22.05.2027 | 16:20 Uhr | Lettland – Deutschland
25.05.2027 | 20:20 Uhr | Deutschland – Schweden
 
 
Den gesamten Spielplan der IIHF Eishockey-Weltmeisterschaft Deutschland 2027 gibt es auf der Website der IIHF unter https://www.iihf.com/de/events/2027/wm/schedule.
 
 
 
 
 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Wie der Deutsche Eishockey-Bund e.V. (DEB) in einer Pressemitteilung bekannt gab, hat der DEB heute im Rahmen einer Pressekonferenz im SAP Garden in München André Rankel als neuen Bundestrainer der deutschen Eishockey-Nationalmannschaft vorgestellt. Der 41-Jährige, der zuletzt als Assistenztrainer und Development Coach bei den Eisbären Berlin tätig war, übernimmt damit die sportliche Verantwortung für das Männer-Team. Weiter heißt es in der PM:

Der Prozess für die Neubesetzung des Bundestrainerpostens wurde vom DEB gründlich und in mehreren Schritten geführt. Eingebunden war neben dem Vorstand des DEB Peter John Lee in seiner Funktion als sportlicher Berater der Männer-Nationalmannschaft. Zusätzlich begleiteten Karl-Heinz Fliegauf (Wolfsburg) und Stefan Ustorf (Nürnberg) als Vertreter der Sportkommission der Deutschen Eishockey Liga (PENNY DEL) den Auswahlprozess fachlich.

Am Ende eines intensiven Auswahlverfahrens, in dem verschiedene Kandidatenprofile geprüft wurden, fiel die Entscheidung aller Beteiligten auf André Rankel. Der Aufsichtsrat des DEB wurde vom Vorstand über die Personalentscheidung informiert und hat per einstimmigem Votum die Zustimmung erteilt. André Rankel erhält einen Vierjahresvertrag und beginnt seine Tätigkeit als Bundestrainer am 01. September 2026. Der DEB bedankt sich in diesem Zuge ausdrücklich bei den Eisbären Berlin für die Freigabe von André Rankel.

 

Stimmen der DEB-Verantwortlichen und des neuen Bundestrainers:

André Rankel, Bundestrainer Männer-Nationalmannschaft: „Es ist eine große Ehre, unsere Nationalmannschaft als Bundestrainer führen zu dürfen. Was ich als Spieler und Kapitän über all die Jahre gelernt habe, was Zusammenhalt und Leistungsbereitschaft in einer Mannschaft ausmachen, will ich jetzt als Bundestrainer weitergeben. Mein Ziel ist es, gemeinsam mit den Spielern und dem Trainerteam eine klare Idee zu entwickeln, wie wir spielen wollen, und darauf aufbauend Schritt für Schritt zu wachsen. Durch meine Zeit als Assistenztrainer bei den Eisbären Berlin hat sich meine Perspektive erweitert, was den Aufbau eines erfolgreichen Teams ausmacht. Dieses Verständnis möchte ich nun in meine neue Aufgabe einbringen. Ich freue mich auf die Verantwortung und auf die Arbeit mit einer Mannschaft, für die ich selbst so lange mit vollem Stolz gespielt habe.“

 

Frank H. Lutz, Vorstandsvorsitzender des DEB: „Wir haben diese Personalentscheidung mit großer Sorgfalt getroffen und dabei bewusst alle relevanten Stakeholder im deutschen Eishockey einbezogen. Unser eigener Eindruck von André Rankel sowie die Rückmeldungen aus der Sportkommission und unseres sportlichen Beraters waren eindeutig, sodass wir als Vorstand zu einer klaren Entscheidung gekommen sind. Für uns als DEB ist diese Personalie von besonderer Bedeutung, schließlich steht mit der Heim-Weltmeisterschaft im kommenden Mai ein außergewöhnliches Ereignis für das deutsche Eishockey bevor. Aber auch darüber hinaus wird unser neuer Bundestrainer ein wichtiger Bestandteil der Strategie „DEB 2034“ sein. Wir freuen uns, gemeinsam mit André Rankel als Bundestrainer in diese großartigen Aufgaben zu gehen.“

 

Christian Künast, Vorstand Sport des DEB: „André Rankel hat als Spieler über viele Jahre bewiesen, was Führung im deutschen Eishockey bedeutet – als Kapitän, als Vorbild, als jemand, dem die Mannschaft vertraut. Genau das qualifiziert ihn für diese Aufgabe. Vor allem als Spieler, aber auch im Trainerteam der Eisbären Berlin hat er eine erfolgreiche Zeit mitgestaltet. Hinzu kommt, dass er den DEB und unsere Strukturen bereits aus seiner Zeit als U18-Bundestrainer kennt. In den Gesprächen hat er uns mit seinen Ideen und seiner Klarheit überzeugt. An dieser Stelle möchte ich mich auch für die zielführende und professionelle Zusammenarbeit mit Peter John Lee sowie Karl-Heinz Fliegauf und Stefan Ustorf im gesamten Auswahlprozess bedanken. Gerade mit Blick auf die Heim-Weltmeisterschaft ist es uns wichtig, jetzt Planungssicherheit zu haben und gemeinsam an einer klaren sportlichen Linie zu arbeiten. Wir sind fest davon überzeugt, mit André eine gemeinsame Vision für unsere Nationalmannschaft umzusetzen.“

 

Der Karriereweg von André Rankel:

André Rankel spielte 17 Jahre lang als Stürmer für die Eisbären Berlin, davon acht Jahre als Kapitän. In dieser Zeit gewann er sieben DEL-Meistertitel sowie je einmal den Deutschen Eishockey-Pokal und die European Trophy. Mit 247 Toren ist er Rekordtorschütze des Klubs. 2011 wurde er zum wertvollsten Spieler der Playoffs gewählt.

Rankel durchlief als Spieler sämtliche Nachwuchs-Nationalmannschaften des DEB von der U16 bis zur U20 und kommt international auf 76 Länderspiele für die Männer-Nationalmannschaft, für die er sieben Weltmeisterschaften bestritt. 2010 gehörte er zur deutschen Auswahl, die an den Olympischen Winterspielen in Vancouver teilnahm. Im Jahr 2020 beendete er seine erfolgreiche Spielerkarriere.

Seit 2023 arbeitete Rankel als Assistenztrainer und Development Coach bei den Eisbären Berlin und unterstützte dort die Entwicklung junger Talente sowie das Scouting. Im selben Jahr übernahm er zusätzlich als U18-Honorar-Bundestrainer die Cheftrainerposition der deutschen U18-Nationalmannschaft und führte das Team zur Rückkehr in die WM-Topdivision. 2024 war er zudem beim Deutschland Cup als Assistent von Bundestrainer Harold Kreis für die Defensiv- und Unterzahlarbeit der Männer-Nationalmannschaft im Einsatz. Auch als Assistenztrainer konnte Rankel mit den Eisbären Berlin weitere Erfolge feiern: In dieser Zeit gewann er drei weitere Titel mit dem Klub.

 

 

Das Bild vom neuen Bundestrainer hat uns

City-Press/DEB

zur Verfügung gestellt. Herzlichen Dank dafür

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Peter John Lee unterstützt den Deutschen Eishockey-Bund e. V. (DEB) künftig als sportlicher Berater der Männer-Nationalmannschaft. Das hat der DEB heute bekannt gegeben. Der ehemalige erfolgreiche Spieler und langjährige Geschäftsführer der Eisbären Berlin, der aktuell im Aufsichtsrat des amtierenden Meisters tätig ist, bringt seine umfassende Erfahrung aus dem nationalen und internationalen Spitzeneishockey in die Weiterentwicklung der Nationalmannschaft ein.

Mit der Einbindung von Peter John Lee intensiviert der DEB die enge Zusammenarbeit mit den DEL-Klubs und nutzt gezielt die Expertise erfahrener Persönlichkeiten aus dem deutschen Profieishockey. Die sportliche Weiterentwicklung der Männer-Nationalmannschaft soll dabei im engen Austausch zwischen Verband und Liga erfolgen. Neben Lee wird auch die bestehende Sportkommission mit Karl-Heinz Fliegauf (Grizzlys Wolfsburg) und Stefan Ustorf (Nürnberg Ice Tigers) weiterhin ihre Expertise einbringen.

Gemeinsam stehen die Beteiligten dem DEB beratend zur Seite und unterstützen den Verband bei der Analyse, Bewertung und Weiterentwicklung sportlicher Strukturen. Die Verantwortung für die sportliche Ausrichtung und die finalen Entscheidungen der Männer-Nationalmannschaft bleiben dabei beim DEB. Der Verband bindet die Erfahrungen und Perspektiven der Experten aus Liga und Umfeld gezielt in die laufende Neuaufstellung ein, um nachhaltige Strukturen für die kommenden Jahre zu schaffen.

 Christian Künast, Vorstand Sport des DEB sagt: „Wir freuen uns, dass uns mit Peter John Lee ein absoluter Fachmann und Experte künftig beim DEB unterstützt. Er hat über viele Jahre gezeigt, dass er sportliche Entwicklungen frühzeitig erkennt und Strukturen nachhaltig aufbaut. Genau diese Erfahrung wollen wir jetzt bei der Weiterentwicklung unserer Männer-Nationalmannschaft nutzen. Peter war in seiner Laufbahn immer jemand, der Entscheidungen nicht für den Moment, sondern mit Blick auf die kommenden Jahre getroffen hat. Dieser Weitblick wird uns weiterhelfen.“

 Peter John Lee, sportlicher Berater des DEB freut sich auf die Aufgabe und sagt: „Ich fühle mich geehrt, dass Christian Künast und der DEB auf mich zugekommen sind und mir dieses Vertrauen entgegenbringen. Das deutsche Eishockey liegt mir seit vielen Jahren am Herzen und ich freue mich darauf, meine Erfahrungen einzubringen. Besonders freue ich mich auf die neue Aufgabe und die Zusammenarbeit mit Christian Künast, Stefan Ustorf, Charly Fliegauf sowie allen Verantwortlichen im Verband. Mit Blick auf die Heim-WM und die kommenden Jahre gilt es, neue Begeisterung zu entfachen und die Grundlagen für nachhaltigen Erfolg zu schaffen. Eishockey-Deutschland hat zurecht hohe Ziele und ich bin überzeugt, dass wir diese gemeinsam erreichen können. Ich gehe diese Aufgabe mit großer Leidenschaft, Motivation und Vorfreude an.“

Er blickt auf eine lange Laufbahn im deutschen und nordamerikanischen Eishockey zurück. Nach rund 450 Spielen in der NHL wechselte er 1983 zur Düsseldorfer EG und wurde dort viermal deutscher Meister. 1996 kam er zu den Eisbären Berlin, wo er nach dem Ende seiner Spielerkarriere zunächst als Trainer und später im Management tätig war. Unter seiner Verantwortung entwickelten sich die Eisbären zu einem der erfolgreichsten Klubs der PENNY DEL. Achtmal wurde der Verein zwischen 2005 und 2021 Deutscher Meister.

Internationale Erfahrung sammelte Lee als Assistenztrainer der Schweizer Nationalmannschaft unter Ralph Krueger, mit der er acht Weltmeisterschaften und zwei Olympische Spiele bestritt. Seit 2021 ist Lee Mitglied des Aufsichtsrats der Eisbären Berlin. Diese Funktion behält er auch parallel zu seiner neuen Aufgabe beim DEB.

 

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DEB/City-Press

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Der Deutsche Eishockey-Bund e.V. (DEB) hat am gestrigen Samstag seine 35. ordentliche Mitgliederversammlung abgehalten. Im Maritim Hotel in Ingolstadt kamen die stimmberechtigten Mitglieder ab 10 Uhr zusammen. Es war die erste ordentliche Mitgliederversammlung, seit die Strukturreform des Verbands mit hauptamtlichem Vorstand und sechsköpfigem Aufsichtsrat in Kraft ist.

Weiter geht’s mit der PM des DEB:

Aufsichtsratsvorsitzender Dr. Peter Merten eröffnete die Versammlung, stellte die ordnungsgemäße Einberufung, das Stimm- und Vertretungsrecht der anwesenden Mitglieder sowie die Beschlussfähigkeit fest; im Anschluss genehmigten die Mitglieder die Tagesordnung. Im anschließenden Bericht gab der Aufsichtsratsvorsitzende Einblicke in die Arbeit des DEB-Aufsichtsrats. Er sprach über die strukturellen Anpassungen und Satzungsänderungen im Zuge der neuen Führungsstruktur, die Ernennung der Vorstände sowie die Staffelübergabe vom Präsidium an den Vorstand. Zudem benannte er die Tätigkeitsschwerpunkte des Gremiums. Darüber hinaus berichtete Dr. Peter Merten über die Arbeit des Aufsichtsrats der 2027 Eishockey WM Organisationsgesellschaft mbH.

Den Auftakt der Vorstandsberichte machte Vorstandsvorsitzender Frank H. Lutz. Er ordnete die Versammlung als erste nach der Strukturreform ein, mit der erstmals zwei hauptamtliche Vorstände die Geschäfte führen. Er beschrieb auch das Verständnis von Professionalisierung im Verband: klare Zuständigkeiten zwischen Vorstand und Aufsichtsrat sowie einen Fokus auf den Sport. Anschließend gab er einen Überblick über abgeschlossene und laufende Projekte. Dazu gehören das Schiedsrichterwesen, die Vereinsbetreuung, die Neuausrichtung der IT, die Kooperationsverträge mit der PENNY DEL und der DEL2 sowie die Modernisierung von Satzung und Ordnungen. Mit Blick auf internationale Großereignisse berichtete er über die Vorbereitungen auf die Heim-Weltmeisterschaft 2027 und über den Zuschlag für die IIHF U18-Weltmeisterschaft 2028 in Landshut und Füssen. Abschließend gab Lutz einen Überblick über die Jahresabschlüsse 2024 und 2025 sowie die Haushaltsvoranschläge der Jahre 2026 bis 2028.

Christian Künast (Vorstand Sport) berichtete über die sportliche Entwicklung. Er blickte auf die zurückliegenden Spielzeiten der Nationalmannschaften zurück. Als Konsequenz aus der Analyse der Weltmeisterschaft 2026 wies er auf die Trennung von Bundestrainer Harold Kreis und den Neuaufbau mit Blick auf die Heim-WM 2027 hin.

Als Schwerpunkte der kommenden Jahre benannte er den personellen Ausbau im Leistungssport, die Weiterentwicklung des 5-Sterne-Programms, die Digitalisierung der Trainerarbeit und den engeren Austausch mit Landes- und Vereinstrainern. Besonderes Gewicht legte er auf das Fraueneishockey sowie auf die Zukunftsstrategie DEB 2034 mit der geplanten Reform der Nachwuchsligen, der Stärkung der Aus- und Weiterbildung und der DEB-Akademie. Als bereits umgesetztes Anliegen der Mitglieder nannte er die zum 01. Juni 2026 eingeführte Ausbildungsentschädigung. 

Ergänzend berichtete Claus Gröbner aus der 2027 Eishockey WM Organisationsgesellschaft mbH über den Stand der Vorbereitungen auf die Heim-Weltmeisterschaft 2027. Hierzu gab er Einblicke zu den nächsten Meilensteinen, die in den kommenden Wochen und Monaten anstehen.

Im weiteren Verlauf behandelte die Mitgliederversammlung die übrigen Punkte der Tagesordnung. Diese umfassten die Genehmigung des Haushaltsvoranschlags, die Entlastung der Mitglieder des Aufsichtsrats und des Vorstands, die Anträge zu Änderungen der Satzung sowie der Schiedsrichter-, Gebühren- und Spielordnung und die weiteren Anträge. Es folgten die Wahl des Wahlausschusses sowie die Wahlen zum Spielgericht und zum Kontrollausschuss. Den Abschluss bildete der Punkt „Verschiedenes“.

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Wie der Deutsche Eishockey-Bund e.V. (DEB) bekannt gab, haben sich der DEB und Bundestrainer Harold Kreis einvernehmlich auf eine Beendigung der Zusammenarbeit mit sofortiger Wirkung verständigt. Der noch bis zum Ende der Saison 2026/2027 laufende Vertrag wird damit vorzeitig aufgelöst.
 
Harold Kreis hatte das Amt des Bundestrainers am 15. März 2023 übernommen. Bereits bei seiner ersten Maßnahme führte der 67-Jährige die Nationalmannschaft zur Silbermedaille bei der Weltmeisterschaft 2023 und sicherte damit auch die direkte Qualifikation für die Olympischen Winterspiele 2026. Bei der Weltmeisterschaft 2024 erreichte die DEB-Auswahl das Viertelfinale; 2025 und 2026 wurde dieses Ziel jeweils knapp verpasst. Bei den Olympischen Spielen 2026 zog die Mannschaft in das Viertelfinale ein. Hinzu kamen die Erfolge der Männer beim Deutschland Cup 2023 und 2025.
 
Christian Künast, Vorstand Sport des DEB sagt: „Wir sind nach einer intensiven Analyse zu diesem Entschluss gelangt und haben unser Ergebnis dem DEB-Aufsichtsrat präsentiert, der unsere Auffassung geteilt hat. Die Zusammenarbeit mit Harold war zu jeder Zeit von Vertrauen, Offenheit und gegenseitigem Respekt geprägt – auch menschlich war sie über die gesamte Zeit hervorragend. Deshalb ist uns diese Entscheidung nicht leichtgefallen. Zugleich sehen wir, dass die Entwicklung der Männer-Nationalmannschaft zuletzt stagnierte, und diese sportliche Gesamteinschätzung hat letztlich zu unserer Entscheidung geführt. Harold Kreis hat sich mit großer Hingabe in den Dienst der Nationalmannschaft gestellt und bedeutende Verdienste um das deutsche Eishockey erworben – allen voran den Gewinn der WM-Silbermedaille 2023. Wir sind jedoch der festen Überzeugung, dass es nun einen neuen Impuls braucht.“
 
Harold Kreis: „Die vergangenen drei Jahre mit der Nationalmannschaft waren eine besondere Zeit, an die ich mit großer Dankbarkeit zurückdenke. Der Silbermedaillen-Erfolg 2023 und die gemeinsamen Erlebnisse mit dem Team werden mir in bester Erinnerung bleiben. Ich danke den Mitarbeitern im Verband, dem Trainerstab, dem Team-Staff der Männer-Nationalmannschaft und vor allem den Spielern für das Vertrauen und die Zusammenarbeit. Ich wünsche dem Verband und der Mannschaft für die kommenden Aufgaben alles Gute.“
 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Im siebten und abschließenden Gruppenspiel der IIHF Weltmeisterschaft 2026 hat die Eishockey-Männer-Nationalmannschaft den dritten Sieg in Folge geholt. Die Mannschaft von Bundestrainer Harold Kreis gewann mit 6:3 (3:0, 1:1, 2:2) gegen Großbritannien.
Vor 5.462 Zuschauern in der Swiss Life Arena waren Alexander Karachun, Frederik Tiffels, Fabio Wagner, Andreas Eder, Joshua Samanski und Leon Gawanke die Torschützen für die DEB-Auswahl. Mit zehn Punkten nach sieben Spielen beendet die deutsche Mannschaft die Vorrunde. Eine mögliche Teilnahme am Viertelfinale hängt vom Spieltag am heutigen Dienstag ab, an dem die letzten Partien der Gruppenphase der IIHF Weltmeisterschaft 2026 stattfinden. Das deutsche Team kann nur abwarten, nicht mehr aktiv eingreifen.
 
 
Bundestrainer Harold Kreis sagte: „Heute war es wichtig, dass wir das Spiel für uns entscheiden. Wir haben gut und fokussiert begonnen, im zweiten Drittel war unser Spiel dann etwas zu kompliziert. Am Ende haben wir heute den Job erledigt und die drei Punkte geholt. Wir haben bei diesem Turnier erneut wieder gesehen, dass Kleinigkeiten so wichtig sind auf diesem internationalen Niveau – genauso wie die Special Teams. Da haben uns in entscheidenden Momenten Tore gefehlt. Jetzt werden wir abwarten, was morgen passiert.“
 
Verteidiger Leon Gawanke: „Heute war unser Ziel, dass wir die drei Punkte holen, um weiter eine rechnerische Chance auf das Viertelfinale zu haben. Wir hätten sicher mehr Tore schießen können. In der Angriffszone haben die Briten es uns recht einfach gemacht, das haben wir zu Beginn des Spiels gut ausgenutzt. Dann haben wir angefangen, mehr zu passen, statt zu schießen. So haben wir etwas den Schwung verloren.“
 
Verteidiger und Kapitän Moritz Seider meinte: „Das Spiel haben wir ordentlich begonnen. Aber dann haben wir nachgelassen und den Briten etwas zu viele Gegenangriffe erlaubt. Unser Mindestziel war heute, die drei Punkte zu holen. Wir haben uns in dieser Gruppenphase dennoch mehr vorgenommen. Wir sind meist sehr gut in die Spiele gestartet, haben dann aber immer wieder zu viel abgegeben oder liegen gelassen. Jetzt müssen wir abwarten, was morgen passiert.“
 
 
 
WM-Spielplan 2026, Vorrunde, Gruppe A
 
15.05.2026 | Finnland – Deutschland | 3:1 (1:0, 0:0, 2:1)
17.05.2026 | Deutschland – Lettland | 0:2 (0:1, 0:1, 0:0)
18.05.2026 | Deutschland – Schweiz | 1:6 (0:0, 0:5, 1:1)
20.05.2026 | USA – Deutschland | 4:3 n. P. (1:1, 1:2, 0:1, 0:0, 1:0)
22.05.2026 | Deutschland – Ungarn | 6:2 (2:0, 2:0, 2:2)
23.05.2026 | Österreich – Deutschland | 2:6 (0:0, 1:2, 1:4)
25.05.2026 | Deutschland – Großbritannien | 6:3 (3:0, 1:1, 2:2)
 
 
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zur Verfügung gestellt. Herzlichen Dank dafür.