Ihr Lieben.

Ich wünsche Euch allen einen schönen Fronleichnam – und hoffe, dass in Eurem Bundesland heute tatsächlich Feiertag ist und Ihr auch was vom Feiertag habt.… Es ist ja nicht überall frei wie z. B. bei uns in Bayern.

 

Was Fronleichnam bedeutet, erklärt Wikipedia so:

Das Fronleichnamsfest, das Fest des heiligsten Leibes und Blutes Christi, ist ein Hochfest im Kirchenjahr der katholischen Kirche, mit dem die bleibende Gegenwart Jesu Christi im Sakrament der Eucharistie gefeiert wird.

 

Bei uns in der Gemeinde streuen – wie andernorts sicherlich auch – bei der Prozession, die durch die Straßen der Gemeinde führt, meist die Kinder Blumen auf den Weg. Es werden wunderschöne kleine Altare aufgebaut, bei denen sich alle zusammen viel Mühe geben und einen wahren Blumenteppich zaubern.

 

Ich wünsche Euch allen einen geruhsamen Feiertag. Nutzt die Zeit mit Euren Lieben. Vielleicht habt Ihr noch den Freitag als Brückentag genommen. Dann steht einem sicher schönen langen Wochenende nichts mehr im Weg. Falls jetzt das Wetter  noch mitspielt, wird Euch sicher nicht langweilig.

 

 

Herzlichst,

Margot

Ihr Lieben,

ich wünsche Euch allen ein schönes Pfingstfest und ein tolles langes Wochenende. Das Wetter ist ja überragend und endlich können wir alle mal wieder draußen sitzen und die Sonne genießen.

 

Wer von Euch kennt auf Anhieb die Bedeutung von Pfingsten?

Ostern, Weihnachten, Neujahr – das alles kennen wir. Aber Pfingsten…

Wikipedia meint, dass Pfingsten ein christliches Fest ist. Neben Weihnachten und Ostern das wichtigste Kirchenfest der Christen. Der Festinhalt ist die Sendung des Geistes Gottes zu den Jüngern Jesu und seine bleibende Gegenwart in der Kirche. Pfingsten wird auch die Aussendung des heiligen Geistes oder die Ausgießung des heiligen Geistes genannt.

Auf Bildern wird der Heilige Geist meist als weiße Taube dargestellt, ein Symbol für Reinheit.

Der Pfingstsonntag ist der 50. Tag der Osterzeit und liegt zwischen dem 10. Mai und dem 13. Juni und ist als Abschluss dieser Festzeit etwas Besonderes.

Aber wie so oft im Leben, gibt es ein paar Auslegungen, was Pfingsten betrifft.

Egal wie, genießen wir unsere freie Zeit mit unseren Lieben!

Herzlichst,

Margot

 

 

Übrigens, pünktlich zu Pfingsten haben meine Pfingstrosen ihre Blüten geöffnet. Sie sind wunderschön!!!

 

Bildquelle Tauben: Pinterest

 

 

 

Liebe Mamas auf der ganzen Welt!

Ich wünsche Euch allen einen wunderschönen Muttertag. Lasst Euch verwöhnen und genießt Euren speziellen Tag.

Aber ich hoffe, dass Ihr nicht nur an diesem Tag verwöhnt werdet. Eure Kinder wissen sicher, wie wertvoll und wichtig eine Mama das ganze Jahr über ist – auch wenn wir Mama’s ab und an wahlweise “peinlich” oder “drüber” sind (die Kernkompetenz einer jeden Mama 🙂 🙂 🙂 ) – denkt dran: niemand liebt Euch so wie Eure Mama ❤️ Egal, was auch immer passiert.

Deshalb sollte vom 01. Januar bis zum 31. Dezember jeden Tag – wenigstens ein bisschen – durchgängig Muttertag sein.

Habt alle einen schönen Sonntag und genießt jede Sekunde Eures Lebens mit Euren Kindern und Euren Lieben! Ich persönlich freue mich schon sehr, wenn mein Kind nachher kommt und wir den Tag zusammen verbringen können❤️

Und denkt immer dran: Muttersein ist eine Liebesgeschichte, die niemals endet!

 

Herzlichst,

Margot 

Ihr Lieben,

ich wünsche Euch allen ein schönes Osterfest!

Ich hoffe, dass Ihr die Zeit mit Euren Lieben genießen könnt  – egal, ob zuhause oder im Urlaub – und Ihr viel Freude und Spaß dabei habt.

Genießt das einigermaßen schöne Wetter und versucht, Eure kleinen oder großen Alltags-Sorgen für eine Weile beiseite zu schieben.

Ostern ist ja das höchste Fest der Christen und was ich immer sehr schön finde, sind die Osterfeuer, die es in vielen Orten gibt. Aber auch das “Ostereier-Suchen” ist bei groß und klein sehr beliebt und ein schöner Brauch. Daher lasst uns das Osterfest feiern, ehe uns am Dienstag der Alltags-Wahnsinn wieder fest im Griff hat.

 

Herzlichst,

Margot 

 

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Heute ist Freitag und ein Feiertag. Genauer gesagt ist heute Karfreitag, zu althochdeutsch “kara” – die Klage, der Kummer, die Trauer.  Es ist der Freitag vor Ostern und die Christen gedenken an diesem Tag des Leidens und Sterbens Jesu Christi am Kreuz. Der Karfreitag wird auch stiller Freitag oder hoher Freitag genannt.

In der katholischen Kirche ist der Karfreitag ein strikter Fast- und Abstinenztag. Er ist Teil der österlichen Dreitage-Feier, die mit der Messe vom letzten Abendmahl am Gründonnerstag beginnt, sich über den Karfreitag und den Karsamstag, den Tag der Grabesruhe des Herrn, erstreckt und mit der Feier der Auferstehung Christi in der Osternacht endet.

Das alles weiß Wikipedia und es weiß auch, dass diese österliche Dreitage-Feier in allen Konfessionen das älteste und höchste Fest des Kirchenjahres darstellt. 

Habt alle einen schönen, “stillen” Karfreitag und macht es Euch mit Euren Lieben gemütlich. Das Wetter geht ja einigermaßen und vielleicht reicht es für einen kleinen Spaziergang.

 

Herzlichst,

Margot

 

Hallo, Ihr Lieben.

Heute feiern wir den Internationalen Frauentag, der jährlich am 08. März begangen wird.

Der erste Frauentag wurde am 19. März 1911 in Dänemark, Deutschland, Österreich-Ungarn und in der Schweiz gefeiert. Mit der Wahl des Datums sollte der revolutionäre Charakter des Frauentags hervorgehoben werden, denn der Vortag, der 18. März, war der Gedenktag für die Gefallenen während der Märzrevolution 1848. Außerdem hatte auch die Pariser Kommune 1871 im März begonnen.

Das alles weiß Wikipedia. Es weiß auch, dass 1921 das Datum durch einen Beschluss der Zweiten Internationalen Konferenz kommunistischer Frauen in Moskau  auf den 08. März gelegt wurde. Er entstand als Initiative sozialistischer Organisationen in der Zeit vor dem Ersten Weltkrieg im Kampf um die Gleichberechtigung, das Wahlrecht der Frauen sowie die Emanzipation von Arbeiterinnen.

Mein Bild zeigt die “Frauen-Power” in unserer Familie, die schon sehr viel bewegt hat, auch in Zukunft noch viel bewegen wird und sich nicht unterkriegen lässt. Allerdings fehlt mittlerweile meine Mutter, die vor ein paar Jahren von uns gegangen ist. Aber der Rest von uns hat schon viele Hürden genommen, hat “leise und laute Krisen” gemeistert und wird sich auch in Zukunft nicht unterkriegen lassen. Wir alle @katerina_2402_  / @judith0509 sind Kämpferinnen und geben nie auf!!!

Die vielen bunten, schönen und lustigen Bilder, die zum Frauentag heute gepostet wurden und noch werden, wirken bisweilen vor dem Hintergrund des Krieges in der Ukraine und nun aktuell dem Krieg zwischen USA und Iran etwas fragwürdig. Trotzdem muss es irgendwie weitergehen. Wir alle sind fassungslos, dass das Unglaubliche, Undenkbare vor unserer Haustüre passiert. Hoffen und beten wir, dass bald der Frieden wieder einkehrt! Ich verstehe es nicht. Die Welt ist groß genug für uns alle. Warum können wir nicht friedlich zusammen und miteinander leben. Unverständlich.

 

Hallo, Ihr Lieben.

Ich wünsche Euch allen heute einen wunderschönen Valentinstag!!!❤️

Denkt heute besonders an die Menschen, die Euch “lieb und teuer” sind und die Euch am Herzen liegen. 

Generell sollten wir unsere Lieben jeden Tag in Ehren halten, vielleicht immer mal wieder spontan ein kleines “Goodie” für unsere Herzensmenschen übrig haben, denn  jeder Tag sollte für uns Valentinstag sein. Nicht immer auf diesen Tag warten, sondern jeden Tag zu seinem persönlichen Valentinstag machen – ich glaube, damit tun wir uns selbst und den Menschen, die uns nahestehen, die wir wertschätzen und die wir lieben, das Beste überhaupt.

Wo liegt der Ursprung des Valentinstag?

Wo liegt der Ursprung des Valentinstags? Das Netz sagt, dass es etwas kompliziert ist. Namensgeber für den Valentinstag scheint der heilige Valentin aus Rom zu sein, der Schutzpatron der Liebenden. Valentin lebte im 3. Jahrhundert in Rom und traute Liebespaare nach christlichem Ritus, obwohl Kaiser Claudius II. das verboten hatte. Die Ehen dieser Paare standen der Überlieferung nach unter einem besonders guten Stern. Valentin von Rom soll den Paaren auch Blumen aus seinem Garten übergeben haben. Auf Befehl des Kaisers wurde Valentin am 14. Februar 269 enthauptet.

Weiter weiß das Netz, dass sich ab dem 15. Jahrhundert in England sogenannte “Valentinspaare” gebildet haben, die sich gegenseitig kleine Geschenke oder Gedichte schickten. Englische Auswanderer nahmen den Valentinsbrauch mit in die Vereinigten Staaten, und so kam er durch US-Soldaten nach dem Zweiten Weltkrieg in den westlichen Teil Deutschlands. 1950 gab es in Nürnberg den ersten “Valentinsball” und von da an verbreitete sich der Valentinstag über ganz Deutschland.

 

Ich wünsche Euch allen einen wunderschönen Tag und ein schönes Wochenende!

Herzlichst,

Margot

 

Hallo, Ihr Lieben.

Einige von Euch haben ja mitbekommen, dass ich eine neue Hüfte “verpasst” bekommen habe. Ich habe mal kurz hierzu etwas zusammen geschrieben:

Es war das zweite Mal innerhalb von zweieinhalb Jahren, dass mein Körper plötzlich von Hundert auf Null herunterfuhr. Das erste Mal war es eine Herzmuskelentzündung – diesmal die Hüfte. Fast ein Jahr lang hatte ich mich durchgebissen, alles mögliche ausprobiert, gehofft, dass es irgendwie besser werden würde. Doch am Ende blieb nur die Entscheidung zur Operation – was ich hätte schon viel früher machen sollen. Und obwohl ich genügend Zeit hatte, mich darauf einzustellen, war das Gefühl, wirklich aus dem Alltag herausgerissen zu werden, ganz anders als gedacht.

Von einem Tag auf den anderen drehte sich alles nur noch um mich (was ich nicht gewohnt bin): laufen lernen, üben, herausfinden, was ich nach der OP darf und was nicht. Geduld mit mir selbst zu haben – das fiel mir am schwersten. Der Aufenthalt in der @OCM / @Sana Klinik in München war für mich eine Überraschung, denn a) verlief die OP dank meines überragenden Operateurs Prof. Dr. Kalteis sehr gut (danke noch einmal für alles) und b) waren die paar Tage in der Klinik wirklich gut, denn das gesamte Personal war unglaublich aufmerksam, hilfsbereit und stets zur Stelle – auch nachts, als ich aus Versehen einen Alarm ausgelöst hatte, der fast die ganze Station aufweckte 🙂

Skepsis vor der Reha

Als ich dann von der Klinik direkt in der Reha @Benedictus Krankenhaus Feldafing ankam, war alles furchtbar fremd für mich. Der erste Tag war schlimm, ich wollte einfach nur nach Hause und Tränen sind geflossen. Doch dann kamen Menschen, die das Herz wärmten: Ärzte, die immer zur Stelle waren, Pflegerinnen und Pfleger, die selbst nachts nach mir schauten, wenn ich mal wieder nicht schlafen konnte. Therapeuten und Therapeutinnen mit einem wahnsinnigen Wissen, mit unendlicher Geduld, die jedes meiner „aber…“ liebevoll parierten, und Servicekräfte, deren Lächeln den Tag ein Stück heller machte.
So wurde aus dem „Ich will heim“ nach und nach ein „Ich bin froh, hier zu sein.“

Komische Momente

Zwischendurch gab es diese kleinen, manchmal unfreiwillig komischen Momente, die alles leichter machten:
Den netten Patienten etwa, der zwar seine Zimmernummer wusste, aber nicht den Weg dorthin (mein Freund half ihm regelmäßig, seine „Heimat“ wiederzufinden). Oder die ältere Dame, die in ihrem Eifer eine Brandschutztür fast  auseinandernahm – und plötzlich stand das halbe Pflegepersonal im Flur, versuchte, die Tür wieder “einzurenken”.
Unvergessen auch die liebenswerte ältere Frau, die uns bat, ihre „Zähne“ zu suchen. Wir suchten tapfer nach einem Gebiss – bis klar wurde, dass sie ihren „Zehner“, also zehn Euro, verloren hatte…

Und dann waren da die beiden Mitarbeiter, die sich morgens um halb sechs unter meinem Fenster/Balkon beim Schichtwechsel trafen. Zuerst war ich genervt, weil ich, gerade erst eingeschlafen, wieder aus dem Schlaf gerissen wurde – später wartete ich schon fast auf ihr fröhliches Geplauder, das mich lächelnd wieder für ein halbes Stündchen in den Schlaf schickte.

Zwischen Krankengymnastik, Lymphdrainage, Gangschule, Hockergymnastik und Spaziergängen rund um die tolle Dachterrasse mit Blick auf den Starnberger See wurde mein Alltag langsam wieder lebendig. Ich merkte, wie ich Tag für Tag sicherer wurde. Und neben all den Übungen geschah etwas Wichtigeres: Ich lernte loszulassen. Plötzlich waren die sozialen Medien unwichtig, mein Blog blieb still – und das war in Ordnung. Das Leben fand woanders statt.

In diesen Wochen habe ich erfahren, auf wen ich zählen kann. Manchmal kam Unterstützung von unerwarteter Seite – und manchmal blieb es still, wo ich es nicht erwartet hätte. Aber vor allem habe ich gespürt, was für ein Glück ich mit meinem Freund habe: Er kam jeden Tag nach der Arbeit vorbei, brachte frische Wäsche mit, nahm benutzte mit, um sie am nächsten Tag wieder frisch gewaschen vorbei zu bringen – und ein Lächeln kam täglich gleich dazu. Liebe in ihrer stillsten und schönsten Form. Meine Tochter, die trotz ihrer neuen Arbeitsstelle immer Zeit fand für ein Telefonat fand oder meine Freundin, die mich jeden Abend – pünktlich wie ein Uhrwerk – angerufen hat und wir bei unseren Telefonaten immer viel Spaß hatten, die vielen WhatApps, Sprachnachrichten. Alle kann ich nicht aufzählen, allen kann ich aber danke sagen..

Als ich nach Wochen nach Hause kam, stand da ein „Herzlich Willkommen“-Schild von meiner Tochter – und eines von meinen Mietern. Dazu Blumen. In diesem Moment war es wieder da, dieses warme Gefühl im Herzen: Ich bin angekommen.

Ich bin dankbar für alles, was war – für die Menschen, die mir begegnet sind, für jede Träne, jedes Lächeln und jeden kleinen Fortschritt. Und auch wenn die Hüfte noch nicht (aber fast) perfekt ist, fühlt sich mein Herz leichter an als zuvor. Denn manchmal braucht es eine Zeit des Stillstands, um zu spüren, wie schön das Gehen ist. 🌿

Ihr Lieben,

das neue Jahr ist nun schon ein paar Tage alt, und der Alltag hat uns wieder. Wie war euer Start ins Jahr 2026? Ich hoffe, er war so, wie ihr ihn euch gewünscht habt.

Mein eigener Jahresanfang war sehr schön. Vorsätze habe ich mir – wie schon seit Jahren – keine gemacht. Aus Erfahrung weiß ich, dass das Leben sie ohnehin gern durcheinanderwirbelt. Stattdessen wollte ich das vergangene Jahr noch einmal Revue passieren lassen.

2025 war ein bewegtes Jahr. Privat habe ich viel unternommen, ich war hier und dort, habe mir viele Erstliga-Handballspiele und Zweitliga-Fußballspiele angeschaut und habe diese Zeit sehr genossen.

Im März gab es einen Einschnitt: Nach über 30 Jahren habe ich meine Arbeit bei meiner Heimatzeitung beendet. Wenn fachliche Erfahrung plötzlich weniger zählt als Besitzdenken, wird es eng. Wehmütig war ich dabei nicht.
Manchmal merkt man erst beim Gehen, wie sehr sich ein Ort verändert hat – und dass man selbst nicht mehr hineingepasst hat.

Im Frühjahr folgte ein kurzer Urlaub in Richtung Sonne tanken, der mir gutgetan hat – körperlich wie seelisch. Viel Zeit habe ich außerdem im Garten verbracht, der mir immer wieder Ruhe und Erdung schenkt.

Es gab aber auch ganz besondere Erlebnisse und Reisen: Konzerte wie z. B. AC/DC in Berlin, die Bregenzer Festspiele oder einen Abstecher ins wunderschöne Wien.

Dann kam meine Hüftoperation mit anschließender Reha. Diese Zeit war nicht leicht. Ruhe geben, Hilfe annehmen, Geduld haben – all das war ein Lernprozess. Umso dankbarer bin ich, dass alles sehr gut verlaufen ist – dank großartiger medizinischer Begleitung und hervorragender Therapeutinnen und Therapeuten.

Neben all dem gab es auch Abschiede. Drei wertvolle Menschen, die zu meinem Leben gehörten, sind im vergangenen Jahr verstorben. Diese Verluste haben mich tief berührt und mir gezeigt, wie kostbar Zeit und echte Begegnungen sind. Auch die schlimme Erkrankung einer ganz lieben Freundin, die längst zur Familie gehört, hat uns alle geschockt und mitgenommen. Ja und dann kam auch schon wieder Weihnachten – es kam leise, ruhig und harmonisch. Eine Zeit zum Durchatmen und Kraftschöpfen.

Alles in allem hatte 2025 Tiefpunkte, aber auch viele schöne Momente – mit meiner Familie, mit Freunden und mit lieben Menschen an meiner Seite. Was mir allerdings aufgefallen ist, sind die kleinen Dinge im Miteinander: „Bitte“ und „Danke“ scheinen seltener geworden zu sein, Rücksicht im Alltag oft Mangelware. Fällt das nur mir auf?

Mit Zuversicht blicke ich nun auf 2026. Ich freue mich darauf, mich wieder frei bewegen zu können, auf Sport, Wanderungen und auf meinen Garten, wenn alles wieder grünt und blüht. Ich freue mich auf Zeit mit meiner Familie, auf geplante Reisen, auf neue Blogartikel, Podcasts und gute Gespräche.

2026 darf kommen.

 

 

Ihr könnt dazu auch auf meinem Blog lesen:

Von Null auf Neuanfang – Meine Zeit zwischen Schmerz, Lachen und kleinen Wundern

 

Ihr Lieben.

Jedes Jahr am 06. Januar drehen die Sternsinger in meinem Heimatort ihre Runde und haben uns in den vielen zurückliegenden Jahren mit ihren Gedichten oder Liedern erfreut. Auch in diesem Jahr war es wieder so.

Bei uns zuhause ist es so, dass du dich im Pfarramt anmelden musst, damit die Sternsinger zu deinem Haus kommen. Das war nicht immer so, denn früher kamen die Sternsinger zu jedem Haus. Allerdings ist unsere Gemeinde so gewachsen, dass es wohl nur noch mit Anmeldung geht. Aber das passt ja auch.

Ich wurde schon desöftern gefragt, warum ich überhaupt die Sternsinger zu uns nach Hause “bestelle” und ob ich davon “etwas hätte”, wenn sie an unserer Haustür den Spruch anbringen. Ich persönlich bin der Meinung, dass dies eine so schöne Tradition ist, so ein schöner Brauch, der mich bereits von Kindesbeinen an begleitet und ich finde, solche Traditionen sollten erhalten bleiben. Deshalb bestelle ich jedes Jahr in unserem Kirchenamt die Sternsinger für unser Haus und ich freue mich immer, über den Haussegen, der dann ein ganzes Jahr lang an unserer Haustüre zu lesen ist.

Und die Sternsinger sagen immer den schönen Spruch auf:

“Wir kommen daher aus dem Morgenland, wir kommen geführt von Gottes Hand. Wir wünschen euch ein gutes neues Jahr –  Caspar, Melchior und Balthasar.”

Doch was sind überhaupt die Sternsinger bzw. was haben die Sternsinger für eine Bedeutung?

Ich habe mal das eine und andere nachgelesen:

Als Sternsinger wird eine Gruppe – meist sind es Jugendliche – bezeichnet, von denen, dem Brauchtum nach, drei als die Heiligen Drei Könige verkleidet sind. Sie ziehen in den Gemeinden oder Städten von Tür zu Tür, bringen den Sternsinger-Segen an den Häusern an und sammeln Geld und/oder Goodies für wohltätige Zwecke.

Diesen Brauch gibt es wohl schon ab dem 16. Jahrhundert und wird auch als Dreikönigs-Singen bezeichnet. 

Die Heiligen Drei Könige oder auch wahlweise die Weisen aus dem Morgenland sind eine christliche Tradition in der Weihnachtsgeschichte. Die weit verbreiteten Namen Caspar, Melchior, Balthasar wurden wohl erstmals im sechsten Jahrhundert erwähnt. Aber es gibt hierzu verschiedene Quellen und Angaben.

Fakt ist, dass die katholische Kirche die drei Könige als Heilige verehrt. Das Hochfest ist das Fest der Erscheinung des Herrn am 06. Januar.

Der Haussegen C+M+B, heuer also

20*C+M+B*26

steht nicht, wie der Volksmund das oft sagt, für Caspar, Melchior, Balthasar, sondern für

“Jesus Christus mansionem benedicat”, was so viel bedeutet wie “Jesus Christus segne dieses Haus.” 

Ich finde diese Tradition wirklich schön und hoffe sehr, dass sie in meiner Heimatgemeinde und/oder generell auch die nächsten Jahre weiter gelebt wird.

Habt einen schönen Tag und macht es Euch gemütlich, bevor morgen der Alltag wieder los geht.

Herzlichst,

Margot

 

 

Das Bild habe ich von Pixabay Lizenz. Dafür herzlichen Dank.