Liebe Leserinnen, liebe Leser.

 

Am Samstag empfängt Handball Zweitligist TV Großwallstadt den ASV Hamm-Westfalen in der Untermainhalle in Elsenfeld. Während die Hausherren ab 18 Uhr die ersten Punkte der Saison einfahren möchten, reist der Aufsteiger nach dem Sieg gegen GWD Minden mit Rückenwind nach Elsenfeld.

Nach zwei Auswärtsspielen und dem anspruchsvollen Heimauftakt gegen den SC DHfK Leipzig und damit einem Kontostand von 0:6 Punkten steht für den TV Großwallstadt am Samstag die nächste Partie vor eigenem Publikum an. Zu Gast ist der ASV Hamm-Westfalen, der nach zwei Niederlagen am vergangenen Wochenende seinen ersten Saisonsieg feierte.

Für den TVG geht es darum, die über weite Strecken gute Vorstellung in Ludwigshafen zu bestätigen und sich diesmal auch mit Punkten zu belohnen. Die Mannschaft von Trainer André Lohrbach wartet nach drei Spieltagen noch auf die ersten Zähler.

Bei den Eulen Ludwigshafen fehlte den Blau-Weißen zuletzt nur wenig zum Punktgewinn. Trotz der Niederlage zeigte der Auftritt in Ludwigshafen, dass sich die Unterfranken auch nach Rückschlägen in eine Begegnung zurückkämpfen können. Gegen Hamm soll es nun gelingen, die Leistung über die gesamte Spielzeit zu stabilisieren und in den entscheidenden Phasen die nötige Konsequenz an den Tag zu legen.

Aufsteiger kommt mit Rückenwind

Der ASV Hamm-Westfalen schaffte in der vergangenen Saison den direkten Wiederaufstieg in die zweite Liga. Als Ziel für die neue Spielzeit hat der Verein den Klassenerhalt ausgegeben. Am vergangenen Sonntag gelang der Mannschaft von Trainer Jamal Naji der erste Erfolg. Gegen Minden setzte sich Hamm knapp mit 28:27 durch. Die Begegnung blieb bis in die Schlussphase offen, ehe der ASV beim 28:26 erstmals mit zwei Toren führte und den knappen Vorsprung über die Zeit brachte. Mit 2:4 Punkten und 71:96 Toren belegt Hamm daher aktuell Tabellenplatz 14. Der TVG steht mit 0:6 Punkten und einem Torverhältnis von 92:106 auf Rang 17. 

Lucas Firnhaber führt Hamm zum ersten Sieg

Entscheidenden Anteil am Erfolg gegen Minden hatte Lucas Firnhaber. Der Rückraumspieler erzielte zehn Tore, verwandelte beide Strafwürfe und traf in der Schlussphase zum 27:26 sowie zum 28:26. Auch Keno Jacobs und Maximilian Coßmann waren jeweils dreimal erfolgreich. Im Tor setzte Ivan Budalić wichtige Akzente. Der Schlussmann wurde im zweiten Durchgang eingewechselt und parierte vier der acht Würfe, die auf sein Tor kamen. Mit seinen Paraden gab er der gut funktionierenden Defensive in der entscheidenden Phase zusätzlichen Rückhalt. Personell musste der Aufsteiger zuletzt allerdings Rückschläge verkraften. Ole Machner verletzte sich gegen Minden in der 38. Minute am Sprunggelenk und konnte nicht weiterspielen. Fabian Huesmann fehlte aufgrund muskulärer Probleme im Oberschenkel vollständig. Ob beide Akteure am Samstag zur Verfügung stehen, ist derzeit noch offen.

Der TV Großwallstadt trifft auf eine Mannschaft, die durch ihren ersten Saisonsieg neues Selbstvertrauen gewonnen hat und sich mit hoher Einsatzbereitschaft gegen Minden durchsetzen konnte. Entsprechend wichtig wird es sein, von Beginn an konzentriert aufzutreten und Hamm nicht in den Rhythmus kommen zu lassen. Die Großwallstädter Defensive muss insbesondere Firnhabers Wirkungskreis einschränken und gleichzeitig aufmerksam gegen den Kreis sowie das Tempospiel der Gäste arbeiten. Im eigenen Angriff gilt es, geduldig zu bleiben, die vorhandenen Möglichkeiten konsequent zu nutzen und einfache Ballverluste zu vermeiden. Noch als Zuschauer fungiert Jannek Klein nach seiner Verletzung. 

 

 

 

Das Bild hat uns der TVG zur Verfügung gestellt. Danke dafür

 

 

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

In der dritten Handball Liga, Staffel Süd-West, empfängt die HSG Hanau den Favoriten Krefeld daheim. Der TV Gelnhausen fährt nach Düsseldorf.

 

 

Staffel-Favorit HSG Krefeld Niederrhein zu Gast in der Main-Kinzig-Halle

Das erste Heimspiel der Saison steht an – und es hat es gleich in sich: Am Sonntag empfangen die Grimmstädter den Tabellenführer HSG Krefeld Niederrhein um 17 Uhr in der Main-Kinzig-Halle. Die Spielgemeinschaft geht nach zwei Niederlagen und null Punkten aus den ersten zwei Begegnungen in diese Partie, während die Gäste vom Niederrhein mit drei überzeugenden Siegen nach Hanau reisen. Die Mannschaft von Trainer Axel Spandau bereitet sich intensiv vor, um ihre bestmögliche Leistung gegen den Zweitliga-Absteiger abrufen zu können.

Lange musste der Blaue Block nach der 1. DHB-Pokalrunde auf den ersten Heimauftritt ihrer HSG in dieser Saison warten. Am Sonntag ist es nun soweit und die Blau-Weißen bestreiten ihr erstes Heimspiel. Dass der Start bisher nicht geglückt ist, wollen Kleemann, Schiefer und Co. gemeinsam mit dem Blauen Block in ihrem Wohnzimmer Main-Kinzig-Halle ändern. Das dieses Unterfangen gegen den nächsten Gegner schwierig ist, ist allen bewusst, umso mehr setzt die Mannschaft auf die Unterstützung ihres siebten Manns dem Blauen Block.

Zweitliga-Absteiger mit enormer Qualität

Trainer Axel Spandau hat die Qualitäten des Gegners bereits klar umrissen und lässt dabei keinen Zweifel an der Einschätzung aufkommen: „Das sind absolute Hochgeschwindigkeitshandballer mit drei deutlichen Siegen. Zum Auftakt haben sie ihre Ambitionen natürlich unterstrichen”, sagt der HSG-Coach, der in Krefeld einen Zweitliga-Absteiger mit entsprechendem Anspruch sieht — und ergänzt: „Das ist eine richtige Aufgabe, ein richtiges Brett, was wir da zu bohren haben.” Gleichzeitig macht Spandau deutlich, wo er den Maßstab für die eigene Leistung ansetzt: an der zweiten Halbzeit des Auswärtsspiels in Münster.

Die HSG Krefeld Niederrhein reist als Zweitliga-Absteiger mit dem entsprechenden Selbstbewusstsein an die Main: Trainer Mark Schmetz lässt sein Team in einem kompakten 6:0-Deckungssystem agieren, das den Rückraumspielern der Gegner wenig Platz lässt und auf schnelle Gegenstöße nach Ballgewinn ausgerichtet ist. Gefährlichster Mann ist Sommerneuzugang Maciej Dawid Papina auf Rückraum Mitte — 21 Tore in drei Spielen, davon zwölf per Siebenmeter, machen ihn zum Topscorer der Krefelder. Der Kader der Eagles, wie die HSG Krefeld Niederrhein sich selbst nennt, ist weitestgehend gleichgeblieben. Neben Cedric Marquardt der nun für die Grimmstädter aufläuft, haben auch Christopher Klasmann, Mike Schulz, Pau Guitart, Falk Kolodziej und Robert Krass die Krefelder verlassen. Doch die Hauptprotagonisten im Rückraum mit Jörn Persson, Lucas Schneider und Julius Rose sind geblieben. Gemeinsam mit dem Kreisläufer Duo Ingenpaß/Jagieniak und Torwart Finn Rüspeler bilden sie den Kern der Gäste. Die Gelb-Schwarzen haben mit ihrem Kader daher das Ziel direkter Wiederaufstieg ausgerufen. Die Rollen beim Spiel in Hanau sind also klar verteilt. Krefeld will mit einem Auswärtssieg ihren ersten Tabellenplatz weiter behaupten.

Chancenverwertung verbessern

Die Hausaufgaben für die Grimmstädter in dieser Woche sind klar benannt, damit sie am Sonntag dem Favoriten ein Bein stellen können. A und O ist eine bessere Chancenverwertung als in den ersten beiden Spielen. Denn das Potenzial im Angriff da ist, haben die Gastgeber immer wieder in Ratingen und Münster aufblitzen lassen. Gegen die Krefelder-Deckung gilt es mit Tiefe entsprechende Räume zu kreieren, um selber den Durchbruch zu suchen oder mit einer hohen Passgeschwindigkeit und -genauigkeit die Mitspieler in Szene zu setzen. Gerade bei der Aufholjagd in Münster brachten die Blau-Weißen ihren bekannten Spielfluss auf die Platte und konnten das Spiel drehen. Für die Abwehr ist das Hauptaugenmerk erst einmal der Rückzug, um Krefeld in das gebundene Spiel zu zwingen. Dort geht es dann darum die Wirkungskreise der Rückraumakteuer einzudämmen, damit sie ihre gewohnte Power nicht zur Entfaltung bringen können.

Personell bleibt die Lage für Sonntag offen, einzige Klarheit besteht: Julian Fulda wird nicht mit von der Partie sein. Ob Jan-Philipp Winkler, Cedric Marquart und Benedikt Müller in den Kader zurückkehren entscheidet sich kurzfristig.

 

 

TV Gelnhausen vor schwerer Auswärtsaufgabe in Ratingen

Am vierten Spieltag wartet auf den TV Gelnhausen die nächste anspruchsvolle Aufgabe. Am Samstag um 17.30 Uhr gastieren die Barbarossastädter bei interaktiv.Handball Düsseldorf-Ratingen in der Halle Ratingen-West. Nach dem starken Saisonstart mit 5:1 Punkten reist der TVG selbstbewusst an, trifft dort aber auf eine junge und temporeiche Mannschaft, die zuletzt mit zwei deutlichen Heimsiegen aufhorchen ließ.

Nach dem 28:28 (13:11) gegen den amtierenden Staffelmeister HG Saarlouis wartet damit direkt die nächste Standortbestimmung. Der TVG ist nach drei Spielen noch ungeschlagen und hat mit Siegen in Longerich (27:24) und gegen Kirchzell (36:22) sowie dem Remis gegen Saarlouis einen starken Start hingelegt. „Wir sind mit 5:1 Punkten sehr gut in die Spielzeit gestartet und fahren selbstbewusst nach Ratingen“, sagt TVG-Trainer Patrick Beer. „Wir freuen uns auf ein Duell auf Augenhöhe.“

Doch auch die Gastgeber gehen mit reichlich Rückenwind in die Partie. Interaktiv startete mit einer 33:41 (19:21)-Auswärtsniederlage beim Zweitliga-Absteiger und Aufstiegsfavoriten HSG Krefeld Niederrhein in die Saison, zeigte anschließend vor eigenem Publikum aber eindrucksvoll seine Qualität. Zunächst wurde der Vorjahresvierte HSG Hanau mit 30:23 (15:9) klar in die Schranken verwiesen, eine Woche später folgte ein deutlicher 43:35 (22:18)-Erfolg gegen den letztjährigen Tabellendritten Longericher SC Köln. Damit steht die Mannschaft nach drei Spielen bei 4:2 Punkten. „Düsseldorf ist momentan die Mannschaft der Stunde“, sagt Beer. „Sie hatten mit Krefeld, Hanau und Longerich ein extrem schweres Auftaktprogramm und haben sich dabei mit beachtlichen 4:2 Punkten sehr gut geschlagen.“

Besonders auffällig ist bislang die offensive Durchschlagskraft der Ratinger. 106 Treffer gelangen interaktiv in den ersten drei Saisonspielen. Mehr Tore erzielten bislang nur Krefeld und Longerich, wobei die Kölner bereits eine Partie mehr absolviert haben. Das Herzstück des Ratinger Spiels sieht Beer vor allem im schnellen Umschalten. „Das Prunkstück ist sicherlich das Tempospiel.“ Dabei verteilt sich die Torgefahr auf mehrere Schultern. Besonders Luca Schulz und Tjark Seher aus dem Rückraum sowie Rechtsaußen Emil Kübler haben sich in den ersten Saisonspielen hervorgetan. Gemeinsam kommen die drei bereits auf 59 Treffer. „Das sind Spieler, auf die man ein Auge haben muss“, sagt Beer.

Ohnehin verfügt interaktiv bereits seit der vergangenen Saison über einen qualitativ gut besetzten Kader. Unter Trainer Filip Lazarov scheint die junge Mannschaft inzwischen noch einmal zusammengewachsen zu sein. Im Sommer kam der 21-jährige Torhüter Mats Haberkamp von GWD Minden II als Verstärkung hinzu. Darüber hinaus rückten mehrere Spieler aus der eigenen A-Jugend in den Kader der ersten Mannschaft auf. Das Ergebnis ist ein junges Team, das mit viel Dynamik und hohem Tempo agiert.

Die beiden direkten Duelle der vergangenen Saison gingen an den TVG. In Ratingen setzten sich die Barbarossastädter mit 26:22 (12:13) durch, ehe im Rückspiel in der Hölle Süd ein deutlicher 33:18 (18:7)-Erfolg folgte. Auf diese Ergebnisse will sich beim TVG jedoch niemand verlassen. Die bisherigen Auftritte der Gastgeber zeigen deutlich, dass am Samstag eine andere Aufgabe wartet. Hinzu kommt der Heimvorteil. Für interaktiv ist die Begegnung bereits das dritte Heimspiel in Folge. Nach den Erfolgen gegen Hanau und Longerich dürfte die Mannschaft entsprechend viel Selbstvertrauen mitbringen. „Sie werden mit sehr viel Motivation in dieses Spiel gehen“, erwartet Beer. „Aber wir sind ebenfalls gut drauf und freuen uns auf das Spiel.“

Personell muss der TVG weiterhin auf einige Akteure verzichten. Alexander Bechert (Knieprobleme), Jonas Dambach (Fußprobleme), Max Bechert (Mittelhandbruch) und Henrik Müller fallen weiterhin aus. Der Rest des Kaders steht nach aktuellem Stand zur Verfügung.

 

Gelnhausen und Tim Beckmann beenden Zusammenarbeit

Wie auf der Homepage des TVG zu lesen ist, beenden der Verein und Trainer Tim Beckmann vorzeitig die Zusammenarbeit. Tim Beckmann hat den TV Gelnhausen aus privaten Gründen darum gebeten, seine Tätigkeit als Trainer der Drittliga-Mannschaft zu beenden. So steht es geschrieben. Der Verein ist diesem Wunsch nachgekommen. Verein und Trainer werden zu den Hintergründen keine weiteren Angaben machen. 

„Mir fällt diese Entscheidung sehr schwer, weil ich mich beim TV Gelnhausen vom ersten Tag an sehr wohlgefühlt habe. Die Zusammenarbeit mit der Mannschaft, dem Trainerteam und den Verantwortlichen war hervorragend. Umso mehr tut es mir leid, dass ich meine Aufgabe nicht fortsetzen kann. Ich wünsche dem TVG und der Mannschaft für die weitere Saison von Herzen alles Gute und werde dem TVG als Fan und Zuschauer erhalten bleiben“, sagt Beckmann.

Patrick Beer, der als gleichberechtigter Trainer verpflichtet wurde und aus beruflichen Gründen eigentlich erst ab November dazustoßen sollte, wird nun vorzeitig mehr in die Verantwortung gehen und dabei von Headcoach Sergej Budanow unterstützt.

 

 

 

 
Liebe Leserinnen, liebe Leser.
 
In der dritten Handball Liga, Staffel Süd-West, empfängt der TV Kirchzell am Samstag um 19.30 Uhr in der Miltenberger Sporthalle den Saase3 Leutershausen. Der derzeitige Tabellenzweite kommt als Favorit nach Miltenberg, doch die Einheimischen wollen nach nun zwei Auswärtsniederlagen in Folge vor eigenem Publikum wieder punkten. Zusammen mit der HSG Krefeld stehen die Gäste mit weißer Weste an der Spitze der Tabelle.
 
“Es ist eine erfahrene Mannschaft, die zu uns kommt”, sagt TVK-Coach Povilas Babarskas. “Sie sind gut besetzt, haben gute Torhüter und wenn man auf die Geburtsjahrgänge guckt, dann sieht man, dass die meisten Akteure keine Jungspunde mehr sind und schon länger zusammen spielen.”
 
Der Gast spielt eine robuste Abwehr und hat, zum Beispiel mit Stefan Salger, der beim Zweitligisten TV Großwallstadt gespielt hat, hochgewachsene Spieler. Mit Niklas Krämer am Kreis kann Trainer Florian Taafel auf einen schnellen, torgefährlichen Mann zurückgreifen.
 
Doch was haben der TVK-Coach und seine Mannschaft sich zurecht gelegt? “Wir haben die letzten Spiele analysiert und aufgearbeitet. Wir haben uns vorgenommen, diesmal mehr Spiele zu Hause zu gewinnen als letzte Saison. Doch dafür dürfen wir das Spiel nicht wieder aus der Hand geben und wir dürfen nicht – wie zuletzt in der ersten Hälfte gegen Gelnhausen und in der zweiten Hälfte gegen Friesenheim – einen negativen Lauf schieben. Daran haben wir gearbeitet.” Das heißt aber auch, dass nach einigen Fehlwürfen keinesfalls die Köpfe wieder gleich nach unten gehen dürfen. Diesmal muss eine gute Portion Emotionen mit ins Spiel kommen, “dann ist in unserer Halle mit unseren Fans alles möglich”, so Povilas Babarskas. 
 
Joshua Osifo (Finger) und Mario Stark (Knie) sind noch immer angeschlagen. Hinter ihnen steht ein Fragezeichen.
 
 
 
Zum Schluss noch drei Fragen an Torhüter Tobias Evers:
 
 
Tobi, habt Ihr die Niederlage in Friesenheim noch einmal analysiert?

“Ja, wir haben das Spiel nochmal ausführlich aufgearbeitet und unsere Schlüsse daraus gezogen. Wir wissen, an welchen Punkten wir uns verbessern müssen und wollen diese Erkenntnisse im nächsten Spiel umsetzen.”

 

Was habt Ihr Euch für Leutershausen vorgenommen?

“Wir wollen eine Reaktion auf die letzten beiden Spiele zeigen. Vor allem zuhause wollen wir mit unseren Fans im Rücken zeigen, dass wir es besser können und wieder mit Energie und Entschlossenheit auftreten.”

 

Wie schätzt Du Leutershausen ein bzw. auf was müsst Ihr Euch einstellen?

“Auf den ersten Blick ist Leutershausen erstmal eine neue Mannschaft in unserer Staffel. Sie waren allerdings früher schon einmal bei uns, sodass man einige Spieler noch kennt. Sie sind sehr gut in die Saison gestartet und befinden sich momentan in einem Flow. Außerdem sind sie körperlich sehr präsent, darauf müssen wir uns einstellen und von Anfang an dagegenhalten.”
 
 
 
 
 
Das Bild hat uns der TVK zur Verfügung gestellt. Danke dafür
 
 
 
 
 
 
 

 

 

 

 

 

 

 

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Beim SV Darmstadt 98 ist nach dem langersehnten Heimsieg gegen Arminia Bielefeld die Erleichterung groß. Mit dem 2:1 gelang den Lilien zuletzt nicht nur ein wichtiger Erfolg vor eigenem Publikum, sondern auch der Sprung vom Tabellenende auf Rang 16. Entsprechend positiv ist die Stimmung vor der nächsten Aufgabe. Am Freitag geht es zum VfL Wolfsburg, der aktuell auf Platz fünf steht. Die Aufgabe dürfte damit deutlich schwerer werden und die Gastgeber sind eindeutiger Favorit. Doch Darmstadt reist mit dem Rückenwind des ersten Sieges nach langer Durststrecke zum Favoriten und will den Aufwärtstrend bestätigen.

 

Auch die SPVVG GREUTHER FÜRTH kann mit einem “Teil”-Erfolgserlebnis in die kommende Partie gehen. Beim VfL Bochum erkämpfte sich die Mannschaft ein 1:1 und einen wertvollen Punkt. Die Leistung stimmte, der Einsatz ebenfalls – Lohn ist aktuell Tabellenplatz elf. Am Freitag wartet mit dem 1. FC Magdeburg allerdings der Tabellenvierte. Auch wenn Fürth zu Hause spielt, wird die Aufgabe anspruchsvoll. Doch nach dem starken Auftritt in Bochum dürfte die Mannschaft von Beginn an alles in die Waagschale werfen.

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

In der Handball Regionalliga empfängt die HSG Bieberau/Modau am Samstag den TV Petterweil, während die TuSpo Obernburg am Sonntag bei der TSG Offenbach Bürgel antreten muss.

 

Obernburg fährt nach Offenbach

Am Sonntag um 17.30 Uhr spielt die TuSpo Obernburg bei der TSG Offenbach-Bürgel in der Sportfabrik Stadtwerke Offenbach. Dort treffen die Obernburger auf eine Mannschaft, die von Nico Büdel trainiert wird. Er ist ein Spielertrainer mit viel Bundesliga-Erfahrung, kam vom Erstligisten HC Erlangen.

Die TSG fuhr zuletzt einen knappen Sieg in Breckenheim ein. In den letzten Jahren lieferten sich beide Teams immer wieder enge und hitzige Matches. Der Gegner ist körperlich sehr stark, verfügt über einen wurfstarken Rückraum und ist einer der Top-Favoriten auf die Meisterschaft. Mit Spielertrainer Nico Büdel auf RL, Nils Lenort RM, dem ehemaligen Obernburger Spieler Peer Kreuzkam auf LA oder dem Shooter Leon Eck sind sie brandgefährlich. Neu im Tor ist Saad Khan und David Lubar am Kreis. In der vergangenen Saison gab es zwei Niederlagen für die TuSpo.

 

 

HSG Bieberau/Modau will nachlegen

Nach dem geglückten Saisonauftakt mit dem hohen Sieg letzte Woche in Nieder-Roden, will die HSG natürlich beim ersten Heimspiel der Saison nachlegen und den ersten Heimsieg erzielen. Dabei treffen sie am Samstag um 19 Uhr in der Sporthalle Groß-Bieberau auf den starken TV Petterweil, der immerhin in der letzten Runde den fünften Platz belegte und auch dieses Jahr wieder zu den Top-Teams gehören dürfte.  

Der TV Petterweil war letzte Woche spielfrei und greift erst in Groß-Bieberau in das Wettkampfgeschehen ein. Insofern lässt sich über den aktuellen Leistungsstand noch nicht viel aussagen, außer, dass die Mannschaft seit vielen Jahren eingespielt ist und absolut kein leichter Gegner sein wird. Mit viel Routine und Kampfkraft ausgestattet spielt Petterweil eine kompromisslose, harte Abwehr und profitiert daraus oft im Spiel nach vorne. Letzte Saison verloren die Falken in Petterweil mit 37:31 und gewannen das Rückspiel mit 32:27.  

Für die Falken aus Bieberau/Modau heißt das die Angriffe konzentriert vor zu tragen und kompromisslos abzuschließen. Viel Druck und Tempo machen, in der Abwehr stabil und konsequent stehen. HSG-Trainer Thomas Weber sagte: „Petterweil wird uns schon einiges abverlangen und wir müssen mit einer hohen Effizienz spielen. Vor allem dürfen wir uns nicht von ihrer robusten Abwehr verunsichern lassen, sondern mit viel Tempo und Einsatz auftreten.“

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Heute gibt es eine neue Folge meines Podcasts. Als Gast war diesmal Katja Wess bei mir zu Besuch. 

Katja ist Sportwissenschaftlerin und Handballerin aus Leidenschaft. Was immer sie macht, sie macht es mit viel Herzblut und  Begeisterung. 

Katja ist in Hanau geboren und in Bruchköbel aufgewachsen. Das Handball spielen ist ihr quasi in die Wiege gelegt worden, denn ihr Papa, der leider viel zu früh verstorben ist, war und ist im kompletten Main-Kinzig-Kreis und darüber hinaus eine Handball-Ikone. Also kam für sie gar nichts anderes in Frage, als ebenfalls zum Handball zu greifen. Sie erzählt uns von ihren Jugendstationen und wo sie schon sehr lange im Aktivenbereich unterwegs ist.

Auch ihr Beruf als Sportwissenschaftlerin, den sie im MTZ in Großwallstadt ausübt, ist für sie eine Herzensangelegenheit. Auch hier gibt sie sehr interessante Einblicke in ihr Berufsleben.

Nehmt Euch daher die Zeit und hört in meinen Podcast mit Katja Wess rein. Es lohnt sich.

 

Den Podcast könnt Ihr nicht nur auf meinem Blog unter “Podcast”, sondern auch auf Spotify oder überall wo es Podcasts gibt, hören. Ganz wie Ihr wollt.

 

 

 

Das Bild hat uns Katja zur Verfügung gestellt. Herzlichen Dank dafür

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

In der Handball Regionalliga hat die TuSpo Obernburg den Sieg gegen Groß-Umstadt aus der Hand gegeben. HSG Bieberau/Modau gewann deutlich gegen Nieder-Roden II.

 

 

TuSpo gibt im Derby-Krimi den Sieg aus der Hand

Zum Auftakt der Saison empfing die TuSpo Obernburg vor vollen Rängen in der Valentin-Ballmann-Halle den TV Groß-Umstadt und musste sich am Ende mit 25:25 (11:11) zufrieden geben. Trainer Philipp Wollbeck musste dabei auf die beiden Leistungsträger Thomas Keck und André Göpfert verzichten. Trotzdem erwischten die Gastgeber einen guten Start und gingen nach zwei Minuten schnell mit 2:0 in Führung. Der in Bestform spielende TuSpo-Torhüter Jonathan Bausch parierte  bereits in der dritten Minute einen Siebenmeter, doch danach entwickelte sich ein ausgeglichenes und intensives Derby. Die knappen Führungen der Gäste konnten die Gastgeber immer wieder ausgleichen, so dass es nach dem Zwischenstand von 7:7 in der 20. Minute dann mit einem 11:11 in die Halbzeit ging.

Obernburg legte richtig los

Nach dem Seitenwechsel legten die Römerstädter dann gleich richtig los. Mit drei Treffern in Folge setzte sich die TuSpo innerhalb von sechs Minuten auf 14:11 ab und baute den Vorsprung bis zur 42. Minute sogar auf 18:14 aus. Tobias Raab und Tom Müller kamen nun immer besser ins Spiel, während der eingewechselte Torhüter Sandro Friedrich gleich zwei Siebenmeter entschärfte. Beim 20:15 nach 46 Spielminuten schien der Derby-Sieg zum Greifen nah, doch Groß-Umstadt kämpfte sich zurück. Mit einem Vier-Tore-Lauf verkürzten die Gäste auf 20:19 und sorgten für eine hochspannende Schlussphase. Die TuSpo legte immer wieder vor und führte drei Minuten vor dem Ende mit 24:23. Auch das 25:23 durch Neuzugang Konstantin Knabe brachte in der 58. Minute noch keine Entscheidung, denn 45 Sekunden vor Schluss erzielte Groß-Umstadt den Ausgleich zum 25:25. In der hektischen Schlussphase ließ die TuSpo mehrere freie Chancen liegen und musste sich letztlich mit einem Punkt begnügen.

Obernburgs Trainer Philipp Wollbeck war nach dem Spiel entsprechend enttäuscht:„Für mich war das eindeutig ein verlorener Punkt, denn die Fünf-Tore-Führung müssen wir insbesondere zuhause eigentlich ins Ziel bringen. Meine Mannschaft hat heute in vielen Phasen gezeigt, welche Qualität sie auf die Platte bringen kann. Leider haben wir das, was wir uns vorgenommen hatten, in der Schlussphase nicht mehr konsequent umgesetzt.“ 

 

 

Ein Auftakt nach Maß 

Bieberaus Trainer Thomas Weber war vor dem Anpfiff wahrlich nicht zu beneiden, musste er doch auf Büttner, Klenk, Jajic und Günther verzichten. Die so arg dezimierte Mannschaft der HSG Bieberau/Modau kam dann auch schwerlich ins Spiel, steigerte sich aber im Laufe der Partie deutlich und gewann am Ende bei der HSG Nieder-Roden II völlig verdient mit 41:32 (19:16).

Von Anfang an führten die Falken und legten vor, aber Nieder-Roden gab nicht nach, kämpfte tapfer und nutzte die anfänglichen Abstimmungsprobleme der Falken, besonders in der Abwehr und kam immer wieder zu Toren. Nach zehn Spielminuten stand es 5:7, in der 17. Spielminute gelang Nieder-Roden sogar der 10:10-Ausgleich. Sicher auch ein Resultat der roten Karte gegen Hübscher in der zehnten Spielminute wegen einer überharten Aktion. Trainer Weber musste ab dann mit Lössl, einem Rechtsaußen, auf Linksaußen spielen, was die Falken aber nur kurz beeindruckte, schnell legten sie wieder vor und führten in der 20. Spielminute wieder mit 12:10. Im Angriff trat immer mehr Sicherheit ein, Weber führte geschickt Regie, Kunzendorf präsentierte sich gewohnt torgefährlich, David am Kreis war nicht zu bremsen und Routinier Buschmann spielte stark auf der rechten Seite. So wurden beim 16:19 die Seiten gewechselt.

Bieberau/Modau setzte sich immer besser in Szene

Mika Trautmann, mittlerweile im Tor, steigerte die Torhüterleistung in Halbzeit zwei und im Angriff setzten sich die Falken immer besser in Szene. Nieder-Roden mühte sich, konnte aber nicht mehr mithalten und kam immer mehr in Bedrängnis. Nach 40 Spielminuten führten die Falken bereits mit 28:21, spätestens da war erkennbar, wer sich am Ende mit zwei Punkten belohnen würde. Das Ergebnis mit 32:41 ist völlig in Ordnung, wenn man etwas Kritik äußern möchte, wäre das lediglich die Anzahl der 32 Gegentreffer, das kann die Gäste-Abwehr und die beiden Torhüter weitaus besser, schmälert aber nicht die gute Gesamtleistung. 

 

 

Das Bild hat uns die TuSpo zur Verfügung gestellt. Danke dafür

 

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Handball Zweitligist TV Großwallstadt hat bei den Eulen Ludwigshafen denkbar knapp einen Punkt verpasst und musste sich am Ende mit 30:31 (16:16) geschlagen geben. Damit wartet der TVG auch nach dem dritten Spieltag noch immer auf die ersten Punkte der neuen Saison. Im Duell der beiden zuvor noch sieglosen Mannschaften zeigte das Team von Trainer André Lohrbach über weite Strecken eine engagierte Leistung. Eine kurze Schwächephase in den letzten fünf Minuten konnte der TVG trotz eines entschlossenen Schlussspurts jedoch nicht mehr ausgleichen.

Dabei fanden die Gäste gut in die Begegnung. Patrick Gempp und Connar Battermann sorgten für eine schnelle 2:0-Führung. Nachdem Ludwigshafen verkürzte, stellte Yessine Meddeb auf 3:1. In der Folge nahm die Partie Fahrt auf. Die Eulen kamen beim 3:3 erstmals zum Ausgleich, Dmytro Redkyn brachte den TVG wenig später erneut nach vorne (6:5). Erst in der zehnten Minute gingen die Gastgeber beim 7:6 erstmals in Führung. Großwallstadt blieb davon unbeeindruckt. Meddeb glich aus, anschließend trafen Axel Skaarnæs und Redkyn zum 9:7 für die Gäste. Ludwigshafens Torhüter Janis Boieck erzielte daraufhin selbst den Treffer zum 9:9. Die erste Halbzeit blieb weiterhin offen und keine Mannschaft konnte sich entscheidend absetzen. Ole Klimpke, Skaarnæs und Meddeb legten für den TVG vor, die Eulen antworteten jeweils. Nach weiteren Treffern von Florian Eisenträger und Gempp führte Großwallstadt beim 15:14 noch einmal knapp. Friedrich Schmitt stellte kurz vor der Pause den 16:16-Halbzeitstand her.

Ludwigshafen erarbeitet sich ein Polster

Nach dem Seitenwechsel erwischte der TVG wieder den besseren Auftakt. Meddeb brachte seine Mannschaft mit 17:16 in Führung. Die Gastgeber antworteten jedoch mit drei Treffern in Folge und drehten die Partie auf 19:17. Großwallstadt blieb in Schlagdistanz. Eisenträger, Meddeb und Klimpke verkürzten mehrfach, während Torhüter Žiga Urbič, der im Laufe des ersten Durchgangs für Anel Durmić ins Tor gekommen war, mit mehreren Paraden dagegenhielt. Dennoch gelang es den Eulen, den Abstand über 23:21 bis auf 26:22 auszubauen. Die Gäste ließen sich nicht abschütteln. Skaarnæs traf zweimal vom Kreis, Battermann legte nach. Zwar blieb ein Siebenmeter in dieser Phase ungenutzt, doch Johan Rohwer sorgte in der 55. Minute für den wichtigen 26:26-Ausgleich.

Nach dem Gleichstand kippte die Begegnung noch einmal zugunsten der Gastgeber. Marc-Robin Eisel und zweimal Friedrich Schmitt brachten Ludwigshafen mit 29:26 nach vorne. Redkyn verkürzte, bevor Tilo Müller und erneut Schmitt beim 31:27 für einen Vier-Tore-Vorsprung sorgten. Der TVG gab die Partie dennoch nicht verloren und kämpfte mit allem, was er hatte. Trainer André Lohrbach ließ die Deckung öffnen und setzte alles auf eine letzte Aufholjagd. Eisenträger verwandelte einen Siebenmeter, anschließend traf Redkyn gleich zweimal zum 30:31. Nach dem letzten Großwallstädter Treffer blieben noch rund 15 Sekunden auf der Uhr. Doch zu einer weiteren Torchance kam der TVG jedoch nicht mehr. Damit endete eine über weite Strecken ausgeglichene Begegnung mit der knappstmöglichen Niederlage.

Erfolgreichster TVG-Werfer war Meddeb mit sechs Toren. Eisenträger und Redkyn trafen jeweils fünfmal, Skaarnæs steuerte vier Treffer bei. Im Tor kam Urbič, der einige Jahre das Tor der Eulen hütete, auf acht Paraden. Nach drei Niederlagen steht der TV Großwallstadt mit 0:6 Punkten und 92:106 Toren vorläufig auf dem vorletzten Tabellenplatz.

 

 

Das Bild von Connar Battermann hat uns der TVG zur Verfügung gestellt. Danke dafür

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In der dritten Handball Liga, Staffel Süd-West, gewann die HSG Rodgau Nieder-Roden gegen Dormagen II, die HSG Hanau verlor in Münster und der TV Gelnhausen spielt Unentschieden gegen Saarlouis.

 

 

TV Gelnhausen verpasst Sieg gegen Saarlouis in letzter Sekunde

Der TV Gelnhausen hat dem amtierenden Staffelmeister und Aufstiegsfavoriten HG Saarlouis einen großen Kampf geliefert und sich nach 60 hochintensiven Minuten 28:28 (13:11) getrennt. Vor 850 Zuschauern lagen die Barbarossastädter über weite Strecken in Führung und hatten den Sieg bis zur letzten Sekunde vor Augen. Erst mit der Schlusssirene gelang den Gästen der Ausgleich. Dass die Saarländer ihren Punktgewinn nach dem Schlusspfiff ausgelassen feierten, sprach für die Leistung des TVG. „Es war ein Spiel auf ganz hohem Drittliganiveau. Vielleicht sogar mit einem verdienten Unentschieden, auch wenn es natürlich ein bisschen wehtut, den Ausgleich in der letzten Sekunde zu bekommen“, sagte Trainer Patrick Beer, der den fehlenden Tim Beckmann vertrat und seinen Einstand auf der TVG-Bank gab. 

Personell musste der TVG erneut einige Ausfälle kompensieren. Alexander Bechert (Knieprobleme), Jonas Dambach (Fußprobleme), Henrik Müller und Max Bechert (Mittelhandbruch) standen weiterhin nicht zur Verfügung. Dafür kehrte Silas Altwein nach seinem Nasenbeinbruch etwas überraschend zurück und stand direkt in der Startformation. Kurzzeitig musste der TVG allerdings noch einmal die Luft anhalten, als Altwein einen Schlag auf die Nase bekam und mit Nasenbluten das Feld verlassen musste. Wenig später konnte er jedoch weiterspielen.

Von Beginn an entwickelte sich die erwartet intensive Partie. Beide Mannschaften standen kompakt in der Abwehr, auch TVG-Schlussmann Jan-Steffen „Bruno“ Minerva und Michel Fiedler im Saarlouiser Tor waren sofort im Spiel. Nach sieben Minuten stand es 2:2. Anschließend setzte sich der TVG erstmals ab. Mit drei Toren in Folge von TVG-Kapitän Jonathan Malolepszy, einer weiterhin starken Gelnhäuser Defensive und starken Paraden von Minerva stand es nach elf Minuten 6:2 für den TVG. Daraufhin reagierte Saarlouis mit der ersten Auszeit der Partie. Die Gäste fanden danach besser ins Spiel und verkürzten bis zur 16. Minute auf 6:7. Es entwickelte sich nun das erwartete enge Spitzenspiel. Gelnhausen behauptete jedoch knapp die Führung und setzte sich durch Fynn Hilb in der 26. Minute noch einmal auf 11:8 ab. Saarlouis kam erneut heran, doch Jannik Geisler sorgte kurz vor der Pause für den 13:11-Halbzeitstand.

TVG blieb tonangebend

Auch nach dem Seitenwechsel blieb der TVG zunächst tonangebend und Gelnhausen zog bis zur 36. Minute auf 18:14 davon. Saarlouis ließ sich jedoch erneut nicht abschütteln und verkürzte nach einer weiteren Auszeit auf 17:19. Einen empfindlichen Rückschlag musste der TVG in der 43. Minute hinnehmen. Torben Fehl sah beim Stand von 20:17 nach einem Gesichtstreffer die Rote Karte. Damit verloren die Barbarossastädter ihren etatmäßigen Kreisläufer und Abwehrchef. Bereits zuvor hatten unter anderem Finn Trinczek, Yannick Mocken und Benjamin Wörner auf der ungewohnten Position ausgeholfen, nun musste der TVG bis zum Ende vollständig improvisieren. Für den erst vor einer Woche kurzfristig von der Junioren-Akademie des TV Großwallstadt verpflichteten und mit einem Doppel-Spielrecht ausgestatteten A-Jugendlichen Emilian Graßmann kam ein Einsatz in dieser Phase des Topspiels noch zu früh. „Ich muss der Mannschaft ein riesiges Kompliment machen dafür, wie sie heute gekämpft und geackert hat und sie dann auch noch den Ausfall von Torben Fehl verkraftet hat“, lobte Beer. „Davor kann man wirklich nur den Hut ziehen.“

Saarlouis nutzte die folgende Überzahl und kam wieder auf einen Treffer heran. Wenig später sah auf der Gegenseite auch Joshua Reitz die Rote Karte. Die Partie blieb nun vollkommen offen. In der 50. Minute parierte HGS-Schlussmann Fiedler einen Siebenmeter von Malolepszy. Im Gegenzug gelang den Gästen zehn Minuten vor Schluss durch Pierre Halimi der 22:22-Ausgleich. Die “Hölle Süd” war spätestens jetzt voll da. Die Zuschauer erhoben sich von ihren Plätzen und trieben den TVG in einer hochspannenden Schlussphase nach vorne. Gelnhausen legte immer wieder vor, Saarlouis antwortete. Fünf Minuten vor Schluss führte der TVG mit 25:24, doch Malolepszy warf einen Siebenmeter an den Pfosten und vergab die Chance auf eine Zwei-Tore-Führung. Saarlouis glich anschließend zum 25:25 aus, doch Fynn Hilb antwortete sofort. Auch in den letzten Minuten blieb es ein Spiel auf Messers Schneide. Zwei Minuten vor dem Ende ging der TVG durch Ákos Csaba mit 28:27 in Führung. Saarlouis ließ im Gegenzug seine Chance liegen und Gelnhausen hatte die Möglichkeit, auf zwei Tore davonzuziehen, konnte den Angriff jedoch nicht erfolgreich abschließen. 27 Sekunden vor Schluss nahm Saarlouis noch einmal eine Auszeit und ging anschließend im Sieben-gegen-sechs in den letzten Angriff. Die Gelnhäuser Abwehr verteidigte zunächst stark und zwang die Gäste vier Sekunden vor Schluss zu einem Freiwurf. Doch mit der allerletzten Aktion traf Mittelmann Marko Jelicic für Saarlouis per Schlagwurf zum 28:28.

„Im ersten Moment geht man vom Feld und denkt: Mist, das hätten zwei Punkte sein können“, sagte Beer. „Aber das haben wir in der Kabine ganz schnell wieder abgeschüttelt. Es ist ein Punkt, der uns wirklich stolz macht, weil wir sehr gut gespielt haben und ans Maximum gegangen sind.“ Bester Gelnhäuser Torschütze war Rechtsaußen Csaba mit sieben Treffern, Malolepszy erzielte sechs Tore. Für Saarlouis waren Laurin Karrenbauer, Elyas Noh und Janus Kubera mit jeweils fünf Treffern am erfolgreichsten. Auch Gäste-Trainer Jörg Lützelberger zollte dem TVG nach der Partie großen Respekt. Seine Mannschaft habe „von Anfang an die Qualität von Gelnhausen in allen Phasen gespürt“. Besonders deutlich wurde sein Lob mit Blick auf die Gelnhäuser Offensive: „Ich glaube nicht, dass es viele Teams geben wird, die den TVG unter 30 Toren halten und schon gar nicht hier in dieser Halle.“

 

 

HSG Rodgau Nieder-Roden mit starker Moral zum Heimsieg

Nach einem denkbar schwierigen Start bewies die Mannschaft große Moral, kämpfte sich eindrucksvoll zurück und belohnte sich am Ende mit 32:31 (14.17) gegen den TSV Bayer Dormagen II für eine starke kämpferische Leistung.

Die Gäste erwischten zunächst den deutlich besseren Beginn und gingen schnell mit 5:0 in Führung. Bei der HSG lief in dieser Phase nur wenig zusammen, während Dormagen II die Unsicherheiten konsequent ausnutzte. Doch die Rodgauer ließen sich nicht aus dem Konzept bringen und fanden zunehmend besser in die Partie. Über den Zwischenstand von 9:11 blieb die HSG in Schlagdistanz. Mit zunehmender Spieldauer wurde die Abwehr aggressiver, die Zweikämpfe wurden konsequenter angenommen und auch im Angriff kam deutlich mehr Bewegung ins Spiel. Beim Stand von 14:17  (30.) lag Dormagen II zwar weiterhin vorn, doch die HSG arbeitete sich Schritt für Schritt heran. Diese Aufholjagd wurde schließlich belohnt: Beim 23:23 war die Partie wieder völlig offen. Die Körpersprache der HSG stimmte nun, jeder Ball war umkämpft und die Mannschaft entwickelte immer mehr Selbstvertrauen. 

HSG kämpfte sich heran

Einen großen Anteil daran hatte Nils Haus, der einen herausragenden Abend erwischte. Mit zehn Treffern war er der erfolgreichste Torschütze der HSG und übernahm gerade in den entscheidenden Phasen Verantwortung. Seine Tore sorgten immer wieder für wichtige Impulse und hielten die Rodgauer auf Kurs. Doch die Partie war vor allem ein Erfolg der gesamten Mannschaft. Die HSG zeigte über weite Strecken eine beeindruckende Kampfbereitschaft und ließ sich auch von schwierigen Situationen nicht aus dem Konzept bringen. Jeder Spieler brachte sich ein, und die Mannschaft kämpfte geschlossen um den Sieg. Dabei entwickelte sich auch auf den Rängen eine echte Heimspiel-Atmosphäre. Das lautstarke Publikum unterstützte die HSG unermüdlich und trug seinen Teil dazu bei, dass die Mannschaft auch in den entscheidenden Minuten zusätzliche Energie freisetzen konnte. In der Schlussphase wurde die Partie zu einem echten Krimi. Beide Mannschaften kämpften um jeden Ball und jeden Treffer. Ein sehenswerter Treffer von Sam Hoddersen stellte die Anzeigetafel auf 32:30. Die Gäste kamen in Überzahl zum Anschlußtreffer, am Ende behielt die HSG aber die Nerven und setzte sich denkbar knapp mit 32:31 durch. Der Jubel nach dem Abpfiff war entsprechend groß – und angesichts dieser beeindruckenden Aufholjagd absolut verdient.

 

 

Niederlage im ersten Derby der Saison

Die HSG Hanau unterlag der TSG Münster in der Eichendroffschule Kelkheim mit 30:32 (10:14) und kassierte damit die zweite Niederlage im zweiten Spiel der neuen Saison. „In der ersten Viertelstunde waren wir nicht ganz im Spiel drin, haben einen relativ klaren Rückstand kassiert”, sagte Cheftrainer Spandau nach dem Abpfiff. „Die Mannschaft hat dann Moral gezeigt und bewiesen, dass sie kämpfen kann. Unser großes Manko war heute mit Sicherheit, dass wir zu viele freie Würfe von den Außenpositionen liegen lassen haben — ich glaube, insgesamt neun, dazu kommen noch zwei Siebenmeter: Das sind elf Würfe, die relativ frei sind, und das ist natürlich problematisch.”

Nach dem misslungenen Saisonauftakt hatte Trainer Spandau eine Reaktion auf die Auftaktniederlage in Ratingen gefordert und eine verbesserte Angriffsleistung auf dem Niveau der Vorbereitung als klare Vorgabe ausgegeben. Die Blau-Weißen erfüllten diesen Anspruch über weite Strecken — insbesondere in der zweiten Hälfte — wenngleich individuelle Fehler in entscheidenden Momenten den Sieg verhinderten. Neben den beiden Ausfällen von Benedikt Müller und dem Langzeitverletzten Julian Fulda gesellten sich am Wochenende kurzfristig noch Cedric Marquardt und Jan-Philipp Winkler auf die Tribüne dazu. Damit standen Hanau vor den 480 Zuschauern in Kelkheim weniger Alternativen zur Verfügung als dem Gastgeber. Die Ausfälle sollten unter anderem mit dem lautstarken Support des Blauen Blocks aufgefangen werden.

Start erneut verschlafen

Mit der Unterstützung vom Blauen Block ging die HSG mit Mathi Geerken auf Links- und Sebastian Hein auf Rechtsaußen, Cedric Schiefer, Jan-Eric Kleemann, Lukas Böhm im Rückraum, Dziugas Jusys am Kreis sowie wie im Tor Florian Eberhardt in das Spiel. Die Anfangsphase der Partie glich dem Auswärtsspiel in Ratingen. Die TSG Münster übernahm von Beginn an das Kommando: In der zweiten Minute traf Patrick Weber per Siebenmeter zur frühen Führung, ehe die Partie zunächst bis zum 2:2 ausgeglichen verlief. Cedric Schiefer und Dziugas Jusys glichen jeweils aus. Eine frühe Überzahlsituation durch eine Zeitstrafe gegen Jakob Gollan konnte nicht genutzt werden. Münster blieb in der Offensive konsequenter. Tom Gerntke und erneut Weber sorgten bis zur siebten Minute für ein 5:3, und als Weber in der achten Minute seinen zweiten Siebenmeter verwandelte, stand es 6:3 zugunsten der Gastgeber. Ein ähnliches Bild gab es in der letzten Woche bereits, wo die Mannschaft um Kleemann und Co. die Anfangsphase verschliefen. Die HSG fanden keine Antwort auf die druckvolle Münsteraner Abwehr, verloren beim Stand von 9:5 in der 14. Minute ihren Rhythmus vollends und sahen sich beim Timeout in der 16. Minute mit einem Fünf-Tore-Rückstand konfrontiert. Doch die Grimmstädter fanden zurück: Sebastian Hein traf zum 10:6, und in der Schlussphase der ersten Hälfte verkürzten Jan-Eric Kleemann per Siebenmeter, Malte Just und Cedric Schiefer sukzessive den Abstand. Doch um ein besseres Ergebnis zu erzielen, wurde zu viele freie Einwurfmöglichkeiten liegen gelassen, unter anderem zwei verworfene Siebenmeter. Die Chancenverwertung blieb das größte Problem. Mit 10:14 ging es in die Kabine.

Kräftezerrende Aufholjagd bleibt ohne Erfolg

Nach dem Seitenwechsel legten Kleemann und Co. los wie ausgewechselt. Der erste Angriff läutete die Aufholjagd mit einem sehenswerten Treffer ein. Auf Rückraum Rechts stieg Lukas Böhm hoch, doch statt das Spielgerät Richtung Tor zu werfen, bedient er per Kempapass mustergültig Cedric Schiefer, der zum 11:14 verwandelt. Im Deckungsverbund und mit einigen Paraden von Nico Scholz, der Ende der ersten Halbzeit schon zwischen die Pfosten kam, drückten die HSGler aufs Tempo. Malte Just brachte die Grimmstädter auf 15:15, der erste Ausgleich seit der Anfangsphase, wieder zurück ins Spiel. Bis dahin hatte Just nach seiner Einwechselung eine hundertprozentige Wurfquote. Münster stoppte in der 35. Minute die Aufholjagd mit einem frühen Timeout. Jakob Gollan stellte prompt die Führung wieder her. Doch Hanau blieb in dieser Phase dran. Mit einer leidenschaftlich kämpfenden Abwehr stellten sie Weber, Gollan und Co. vor Probleme und in der 44. Minute gingen sie erstmals per Tempogegenstoß durch Sebastian Hein mit 20:19 in Front. Dann kamen jedoch die entscheidenden Minuten. Erst traf Nils Zelser zum 20:20 Ausgleich, vorne ein technischer Fehler und im Rückzugsverhalten sah Hein in der 45. Minute eine vermeidbare Zeitstrafe. Weber nutzte den Überzahlmoment eiskalt per Siebenmeter zum 21:20. Lucas Böhm glich nochmals mit einem Rückraumtreffer aus, doch Weber traf erneut, im anschließenden Angriff ein Fehlpass der HSG, so dass Nils Schröder mit einem Treffer ins leere Tor zum 23:21 nachlegte. Trainer Spandau reagierte und nahm seine zweite Auszeit (48.), um seine Jungs zu beruhigen und die richtigen Dinge mit an die Hand zu geben. Doch das Team-Time-Out verpuffte im nächsten Angriff durch einen weiteren Fehlpass. Per Tempogegenstoß erhöhten die Gastgeber auf 24:21. Bis zur 55. Minute konnte Münster den Vorsprung auf vier Treffer (28:24) ausbauen. In die letzten fünf Minuten ging es in Unterzahl. Von Linksaußen bließ dann Marek Schöber mit seinem Treffer zum 25:28 zur Schlussoffensiv. Mit einer offensiven Deckung zwang man den Gastgeber zu Fehlern und konnte binnen zwei Minuten auf 27:28 in der 58. Minute verkürzen. In der 59. Minute traf Schöber nochmals von Linksaußen zum 29:30. Im Anschluss nahmen die Hausherren ihre letzte Auszeit. Die Grimmstädter stellten auf Manndeckung um. Doch leider schlich sich Weber mit all seiner Erfahrung davon und erzielte das 31:29. Zwar verkürzte Sebastian Hein nochmals auf 30:31 doch die Zeit lief davon. Mit dem 32:30 setzt Lars Zelser den Schlusspunkt unter die Partie. 

„Leider können wir die Sachen, die wir uns vorgenommen haben, nicht die komplette zweite Halbzeit durchziehen, weshalb wir schnell die Führung wieder verspielen. Am Ende ist dann Münster der verdiente Sieger. Wir müssen weiter an uns arbeiten, um die ersten Punkte in der Saison zu holen.“, lautet das Resümee von Abwehrkante Jusys. „Wir merken, dass uns mit Bene Müller unser Top-Torwart fehlt, dazu kamen kurzfristig noch die Ausfälle von Cedric Marquardt und Jan-Philipp Winkler dazu”, so Spandau abschließend. „Das macht sich in unserem kleinen Kader natürlich bemerkbar. Aber die Mannschaft hat Charakter gezeigt — dafür danken wir auch dem Blauen Block, der uns über die gesamte Partie lautstark begleitet hat. Nächste Woche wollen wir die Chancenverwertung verbessern und guten Mutes gegen die Topmannschaft Krefeld unser erstes Heimspiel bestreiten.”

 

 

Das Bild von Nils Haus von Nieder-Roden hat uns der Verein zur Verfügung gestellt. Danke dafür

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Nichts war es mit den ersten Punkten in fremder Halle. Handball Drittligist TV Kirchzell musste beim HLZ Friesenheim/Hochdorf II eine 26:33 (13:13)-Niederlage hinnehmen. Obwohl die Verantwortlichen der Meinung waren, dass der TVK 27 Tore geschossen hat. Doch das macht den “Bock auch nicht mehr fett.” In Halbzeit eins begegneten sich beide Teams auf Augenhöhe (3:3), doch im weiteren Verlauf zogen die Hausherren immer wieder davon (6:3). Kirchzell gab nicht nach, holte auf, so dass es über 8:8 und 10:10 mit 13:13 in die Pause ging. 

Schlechte Kirchzeller Phase

Nach dem Wechsel stand es 14:14 und von da ab hatten die Gäste eine sehr schlechte Phase. TVK-Trainer Povilas Babarskas sagte: “Wir haben uns zu viele technische Fehler, Fehlwürfe erlaubt, verwerfen die Bälle oder scheitern am HLZ Torhüter Roko Peribonio. Der Zugriff zur Abwehr war nicht vorhanden.” Vom 14:14 (32.) ging es auf 22:14 (42.) für Friesenheim davon.  Auch die zwischenzeitliche Auszeit der Kirchzell konnte den Gastgeber nicht aufhalten. Der TVK versuchte zwar zu verkürzen, doch beim 28:21 (51.) war die Messe längst gelesen.

“Wir haben es dem Gegner viel zu leicht gemacht. Jetzt haben wir zwei Spiele in Folge verloren und wir müssen nun unbedingt ein paar Dinge ändern”, so der TVK-Coach. Hinzu kam, dass er auf Mario Stark die letzten Minuten verzichten musste. Er fiel mit einer Fußverletzung aus.