Liebe Leserinnen, liebe Leser.

In der dritten Handball Liga, Staffel Süd-West, musste der TV Kirchzell bei den SGSH Dragons eine deutliche Niederlage hinnehmen. Der TV Gelnhausen rettete gegen den Longericher SC daheim ein Unentschieden. Für Hanau gab es in der Fremde keine Punkte.

 

Schlechte erste Hälfte von Kirchzell

Mit einer deutlichen 29:37 (15:23)-Niederlage kam der TV Kirchzell von den SGSG Dragons zurück. Vor allem die erste Hälfte war richtig schlecht und die Aufholjagd nach dem Wechsel war auch nicht das Gelbe vom Ei. So rangiert der TVK zwar in der Tabelle auf Rang acht, doch der Abstand zu den hinteren Plätzen schrumpft. Kein Wunder dass TVK-Coach Povilas Babarskas nicht gut auf seine Jungs zu sprechen war: “Wir sind schlecht ins Spiel gestartet. Einige meiner Spieler verstehen anscheinend nicht, wie ernst die Situation ist. Ich sage nicht, dass wir Probleme mit dem Klassenerhalt haben, aber sowas wie heute muss nicht sein. Die Einstellung hat bei einigen überhaupt nicht gepasst. Da wird es ernste Gespräche geben.” Diese gab es teilweise schon direkt nach dem Spiel und die Art, wie verloren wurde, will Povilas Babarskas auch nicht am Fehlen von Tom Spieß und Joshua Osifo festmachen. “Das war einzig eine Sache der Einstellung”, betont er noch einmal.

Das 1:0 in der zweiten Spielminute durch Jannik Wolf sollte die erste und letzte Führung gewesen sein. Schnell zogen die Hausherren auf 4:1 (5.) davon. Der TVK kam bis auf 5:6 heran und beim 9:10 (16.) schien es, als wollte der Ausgleich fallen. Doch anstatt, dass das Remis gefallen ist, zogen die Gastgeber innerhalb kürzester Zeit auf 15:9 davon. Auch die Kirchzeller Auszeit half nichts. Es gab seitens des Gastes kein Aufbäumen, keine Gegenwehr, kein gar nichts. Die Hausherren freuten sich, spielten ihren Stiefel herunter und gingen mit 23:15 in die Pause. “Wir haben in der Abwehr nie unseren ‘Mann’ gestanden. Auch die taktischen Dinge, die wir uns vorgenommen hatten, griffen nicht. Mit so einer Abwehrleistung wie in Halbzeit eins hätten wir auch gegen jede Bezirksoberliga Mannschaft 20 Tore kassiert” war der TVK-Coach sauer.

Etwas Besserung nach dem Wechsel

Nach Wiederbeginn war zumindest etwas vom sonstigen Kampfgeist der Kirchzeller zu sehen. Sie ließen sich nicht vom 19:27 (37.) oder 22.29 (43.) beeindrucken. Im Gegenteil. Bei diesem Spielstand sorgten Niklas Ihmer, Louis Hauptmann, Tim Häufglöckner für dass 25:29 (47.). War das die Wende? Rappelte sich der TVK noch einmal auf und  dreht die Partie? Die mitgereisten Fan hofften umsonst, denn es war nur ein Strohfeuer, das aufflammte. Die Hausherren hatten sich schnell wieder gefangen und beim 35:29 (54.) nahm der TVK noch einmal die Auszeit. Doch der Gast erlaubte sich erneut zu viele einfach Fehler. Zwar kam er noch mal auf fünf Treffer heran (28:33, 29:34), doch die Schlussphase gehörte erneut dem Gastgeber. “Wir konnten keine Kreuzung verteidigen. Das hat mir gar nicht gefallen. Heute, nach dem Ausfall von Tom und Joshi, hätten sich andere Spieler von uns zeigen können. Doch wir haben das nicht hinbekommen. Wir kommen auf vier Tore heran, dann gibt es einen Fehlwurf, technische Fehler und der Kopf meiner Spieler ging runter. Man kann und darf verlieren. Keine Frage. Es kommt immer auf das ‘wie’ an. Noch einmal: es ist auch eine Sache der Einstellung. Die hatten heute in meinem Team nicht alle und das macht mir schlechte Laune”, so der TVK-Coach.

 

 TVG rettet Unentschieden gegen Longerich

Freude über den Punktgewinn in letzter Sekunde oder Frust über einen hergeschenkten Sieg: Am Ende wusste beim TV Gelnhausen keiner so recht wohin mit seinen Emotionen. Vor 950 Zuschauern in der Rudi-Lechleidner-Halle trennten sich zum Rückrundenstart die Barbarossastädter vom Longericher SC Köln mit 28:28 (19:14). Der Ausgleich fiel dabei erst in den Schlusssekunden: Nachdem Longerich in der 60. Minute erstmals in Führung gegangen war, verwandelte TVG-Kapitän Jonathan Malolepszy in den letzten Sekunden des Spiels einen Siebenmeter sicher zum Ausgleich. In der Tabelle bleibt der TVG mit nun 26:6 Punkten Zweiter.

Schon vor der Partie gab es Neuigkeiten im TVG-Kader: Als Reaktion auf das anhaltende Verletzungspech verpflichteten die Gelnhäuser für die Rückrunde den Rechtsaußen Dmytro „Dima“ Redkyn, der mit einem Zweitspielrecht vom TV Großwallstadt kommt. Der 21-Jährige stand direkt in der Startformation und feierte zur Freude der TVG-Fans mit vier Toren einen starken Einstand.

Personell mussten die Rot-Weißen weiterhin auf die Langzeitverletzten Leon David (Schulter) und Akos Csaba (Kreuzbandriss) verzichten. Dafür gab es ein positives Comeback: Fynn Broßmann stand nach seinem Mittelhandbruch erstmals wieder auf dem Feld, bekam einige Minuten Einsatzzeit und steuerte direkt einen Treffer zum Punktgewinn bei.

Der TVG erwischte den deutlich besseren Beginn. Vor allem defensiv präsentierte sich das Team zunächst extrem stabil, dazu war Torhüter Alexander Bechert von der ersten Minute an voll da und entschärfte mehrere Würfe. Auch wenn die Gelnhäuser vorne längst nicht alles verwerteten, stand es nach elf Minuten verdient 6:2.

Doch der TVG ließ auch in der Folge zu viele Möglichkeiten liegen, so dass er sich nicht absetzen konnte. Beim Stand von 8:5 sah Longerichs Lennart Leitz die Rote Karte, nachdem er bei einem Wurf vom Gelnhäuser Linksaußen Yannick Mocken den Winkel mit einem großen Schritt gefährlich verkleinern wollte. Den fälligen Siebenmeter setzte Malolepszy jedoch neben das Tor. Es war sein zweiter verworfener Strafwurf an diesem Abend.

Mit Broßmanns Treffer zum 9:5 und Redkyns erstem Tor zum 10:6 (19. Minute) blieb der TVG zunächst vorne. Doch die Fehlwürfe nahmen weiter zu, und Longerich nutzte das konsequent: In der 25. Minute war der LSC beim 12:11 wieder bis auf ein Tor dran. Geiger brachte die erste Spielphase später auf den Punkt: „Wir hatten heute zwei Gesichter. Am Anfang waren wir aggressiv, beweglich, sind gut auf die Werfer rausgetreten und Alex Bechert hat uns mit seinen starken Paraden geholfen. Doch dann haben wir viele Fehler gemacht und die hat Longerich natürlich ausgenutzt.“ Als die Partie zu kippen drohte, zog Gelnhausen noch einmal an. In den letzten Minuten vor der Halbzeit spielte der TVG deutlich klarer, reduzierte die Fehler und kam über Tempo und Druck wieder zu besseren Abschlüssen. 

Ausgeglichen ging es zunächst weiter

Nach dem Seitenwechsel startete das Spiel zunächst ausgeglichen. Torben Fehl traf in der 35. Minute zum 22:16 und zur ersten Sechs-Tore-Führung. Doch Longerich antwortete mit drei schnellen Treffern und verkürzte auf 22:19 – die Partie blieb weiterhin offen. Gelnhausen konnte den Vorsprung zunächst verwalten, doch die Probleme in der Chancenverwertung wurden zum entscheidenden Thema. Immer wieder scheiterten die Rot-Weißen am starken LSC-Keeper Lennard Kull. Der LSC kam in der 47. Minute auf 24:22 heran. Nur eine Minute später musste mit Jonas Kämper allerdings ein weiterer Longericher Spieler nach einer Roten Karte aufgrund der dritten Zeitstrafe vorzeitig vom Platz. Doch die Kölner ließen sich vom Ausfall des Leistungsträgers nicht beirren und glichen in der 53. Minute durch Lennart Woermann zum 25:25 aus. Als der TVG in der Schlussphase durch zwei Treffer von Malolepszy nochmal auf 27:25 stellte, schien das Pendel wieder Richtung Heimsieg zu gehen. Doch erneut waren es Fehlwürfe und Ballverluste, die Longerich eiskalt bestrafte. Drei Tore in Folge brachten den Kölnern in der 60. Minute die erste Führung des Spiels ein: Woermann traf zum 28:27.

Nach einer Auszeit hatte der TVG noch 36 Sekunden, um den Ausgleich zu erzwingen. Der letzte Angriff wurde dramatisch: Vier Sekunden vor Schluss wurde Jonas Dambach bei einer Abwehraktion von Malte Nolting im Gesicht getroffen – die Folge war die dritte Rote Karte für Longerich und ein Siebenmeter für Gelnhausen. Malolepszy trat an und verwandelte sicher in den rechten oberen Winkel zum 28:28. Damit avancierte er mit sechs Treffern zum besten TVG-Schützen des Abends, gefolgt von Finn Trinczek mit fünf Toren. Für Longerich traf Loic Kaysen sechsmal. Geiger zog unter dem Strich ein ehrliches Fazit: „Am Ende muss man sagen, dass das Unentschieden gerecht war, auch wenn wir viel zu viele Fehler gemacht haben. Daran müssen wir arbeiten, damit wir über 60 Minuten linearer und konstanter sind und dem Gegner nicht so viele Möglichkeiten geben.“

 

 

 

Keine Revanche für Hanau in Burscheid

Keine Punkte zum Auftakt der Rückrunde für die HSG Hanau. Die Brüder-Grimm-Städter haben sich am frühen Sonntagabend den Bergischen Panthern geschlagen geben müssen. Beim 28:34 (14:13) in Burscheid blieb die HSG in vielen Phasen der Begegnung unter ihren Möglichkeiten und so auch im Rückspiel gegen die Panther sieglos. HSG-Rückraumakteur Cedric Schiefer stemmte sich mit elf Toren gegen die drohende Niederlage. 

„Das ist eine herbe Enttäuschung für uns, die wir so eigentlich nicht sehen wollten“, meinte HSG-Cheftrainer Axel Spandau nach dem Spielende. „Die ersten 10 Minuten dieser Partie waren aus unserer Sicht fast zum Vergessen. Wir hatten keine Durchschlagskraft und keine Wettkampfmotivation.“ 

Hanau war am Sonntagnachmittag mit reichlich Motivation und vier Spielen ohne Niederlage im Gepäck in Burscheid angereist. Bergold, Rivic & Co. hatten sich vorgenommen, bei den Bergischen Panthern für die Niederlage im Hinspiel Revanche zu nehmen, doch dazu kam es nicht. Bereits in der Anfangsphase hatte der HSG-Rückraum um Lukas Böhm, Cedric Schiefer und Spielmacher Jan-Eric Kleemann so seine Mühe mit der dynamischen 6:0-Deckung des Tabellenzehnten. In der zerfahrenen Begegnung mit vielen technischen Fehlern auf beiden Seiten, gelang Hanau erst in der siebten Spielminute durch Böhm der erste Treffer beim 1:2. Doch auch in der Folge legten die Raubkatzen weiter vor: Über das 4:2 (12.) bauten die Panther den Vorsprung bis auf 8:4 (17.) aus. Spandau legte die Grüne Karte auf den Zeitnehmertisch und redete seinem Team ins Gewissen. 

Danach lief es für die Hessen besser: Cedric Schiefer, der kürzlich seinen Vertrag in Hanau um weitere zwei Jahre verlängert hat, bewies aus dem Rückraum ein ums andere Mal seine Klasse und sorgte mit drei Treffern für das 7:9 (20.). Kurze Zeit später war Jan-Philipp Winkler zum 10:11 erfolgreich, ehe sich Böhm in Unterzahl durch die Abwehr tankte und den 11:11-Ausgleich markierte. Durch den Treffer ihres zweikampfstarken Kreisläufers David Rivic gingen die Gäste mit 12:11 (27.) in Führung und nahmen einen 14:13-Vorsprung mit in die Pause. 

Zunächst wurde Führung verwaltet

Nach dem Seitenwechsel schaffte es Hanau zunächst, die Führung bis zum 17:16 von Winkler zu verwalten, doch wurden die Blau-Weißen immer wieder durch Zeitstrafen zurückgeworfen. Trotz zwischenzeitlichen Rückstands beim 19:22 (41.), kämpfte sich die Spielgemeinschaft beim 21:22 (44.) wieder heran. Eine erneute Führung wollte dem HSG-Team aber nicht mehr gelingen, auch weil man mit der eigenen Chancenverwertung haderte. 

„Am Ende hatten wir einiges an Pech im Abschluss. Das sieht man auch daran, dass Sebastian Hein null Tore erzielt hat und er ist eigentlich einer unserer besten Torschützen.“ Doch Panther-Keeper Georg Mohr hatte sich das Wurfverhalten des jungen Rechtsaußen gut abgeschaut und nahm so einige hochkarätige Chancen der HSG weg. Nach einer weiteren Zeitstrafe, diesmal gegen HSG-Kapitän Bergold in der 53. Minute, enteilten die Panther in Überzahl auf 30:24 (56.) und entschieden damit die Begegnung vorzeitig.

 

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Wie Handball Zweitligist TV Großwallstadt in einer Pressemitteilung bekannt gab, wird Dmytro Redkyn ab sofort beim Drittligisten TV Gelnhausen für die Rückrunde der laufenden Saison ein Zweifachspielrecht erhalten und hatte bereits am gestrigen Samstag seinen ersten Einsatz.

Redkyn möchte nach gesundheitlichen Problemen wieder angreifen

Der 21-jährige Linkshänder hatte bereits zu Beginn des letzten Jahres mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen und deshalb wenig Einsatzzeiten bekommen. Jetzt ist er wieder voll genesen und möchte wieder angreifen. Um Spielzeiten zu bekommen, stattet der TV Großwallstadt ihn mit einem Zweifachspielrecht beim TV Gelnhausen aus.

TVG-Geschäftsführer Michael Spatz freut sich über die Kooperation mit dem hessischen TVG: „Dima ist ein talentierter Rechtsaußen. Leider haben ihn gesundheitliche Probleme in seiner Karriere etwas zurückgeworfen, so dass er bei uns – auch durch die starken Leistungen von Maxim Schalles auf dieser Position – leider keine Einsatzzeit bekommt, diese für seine weitere Entwicklung jedoch sehr wichtig ist. Ich bin sehr froh, dass wir uns mit dem TV Gelnhausen auf ein Zweifachspielrecht einigen konnten und Dima dort hoffentlich zu seiner gewohnten Stärke zurückfinden kann.Ein herzliches Dankeschön an den TV Gelnhausen und an Philip Deinent, dass die Umsetzung so schnell und unkompliziert geklappt hat.”

Dem TV Gelnhausen kommt dies gelegen, denn die Mannschaft ist von einem anhaltenden Verletzungspech verfolgt.  „Wir freuen uns sehr auf Dima. Er bringt viel Qualität mit und wird bei uns einige Spielzeit erhalten“, sagt TVG-Cheftrainer Matthias Geiger.

Nachdem sich Akos Csaba einen Kreuzbandriss zugezogen hat und in dieser Saison komplett ausfällt, muss mit Simon Belter auch der zweite etatmäßige Rechtsaußen seit Rundenbeginn aufgrund von Achillessehnenproblemen immer wieder Zwangspausen einlegen. Vor diesem Hintergrund entschied der TV Gelnhausen kurzfristig dazu, Redkyn bis zum Saisonende an die Kinzig zu holen.

Beim TV Großwallstadt kam der Ukrainer, der seit 2022 beim Zweitligisten unter Vertrag steht, in der laufenden Spielzeit bislang kaum zum Einsatz und ist hinter Maxim Schalles und Joel Zimmer aktuell nur die Nummer drei auf der Rechtsaußenposition. In der Vorsaison lief es für Redkyn deutlich besser: In 28 Zweitligaeinsätzen erzielte er 37 Tore.

Auch Gelnhausens Manager Deinet zeigt sich sehr zufrieden mit der Lösung: „Das ist eine hervorragende Lösung für alle Beteiligten. Dima erhält wichtige Spielpraxis, Großwallstadt bekommt einen weiterentwickelten Spieler zurück und wir können kurzfristig eine personelle Lücke mit einem großen Talent schließen.“ Gleichzeitig bedankt er sich ausdrücklich bei Spatz: „In den vergangenen Jahren ist der Austausch mit dem TV Großwallstadt, insbesondere mit Michael Spatz, immer enger und vertrauensvoller geworden.“

Redkyn selbst, der bereits vor zwei Jahren ein Probetraining beim TV Gelnhausen absolvierte und seit vergangenen Dienstag regelmäßig mit seinen neuen Teamkollegen um Silas Altwein trainiert, blickt seiner neuen Aufgabe voller Vorfreude entgegen: „Ich bin beiden Vereinen sehr dankbar, dass sie mir diese Möglichkeit geben, Spielpraxis zu sammeln. In der Rückrunde werde ich alles für den TV Gelnhausen in die Waagschale werfen. Ich habe viel von der besonderen Atmosphäre in der Halle gehört und freue mich sehr auf mein erstes Heimspiel.“ In seinem ersten Einsatz für Gelnhausen erzielte der Spieler gegen Longerich gleich vier Tore. 

Das Spielerkarussell beim TV Großwallstadt dreht sich derzeit recht schnell und man darf auf die nächste Veröffentlichung gespannt sein. 

 

Das Bild hat uns der Großwallstadt zur Verfügung gestellt. Danke dafür

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Beim Handball Zweitligisten TV Großwallstadt geht es derzeit Schlag auf Schlag. Wie der Verein heute bekannt gab, stattet er Torhüter Leon Nowottny vom THW Kiel mit einem Zweifachspielrecht aus. Dieses läuft bis Juni 2026.

Der 20-jährige Keeper hat bereits sein Domizil im Landkreis Miltenberg bezogen und die ersten Trainingseinheiten mit der Mannschaft absolviert. Leon Nowottny dazu: „Ich freue mich sehr auf die Zeit beim TVG und bin sehr dankbar dafür, die Chance bekommen zu haben. Ich bin mir sehr sicher, dass das eine sehr gute Zeit wird mit vielen neuen Menschen und coolen Erinnerungen. Davon abgesehen hoffe ich, dass wir maximalen Erfolg haben und am Ende sagen können, dass das eine geile Zeit war.“

 „Wir wollen uns in allen Mannschaftsteilen stabilisieren”

Im Dezember 2025 wurde bekannt, dass der zwei Meter große Nowottny beim THW Kiel als dritter Torhüter hinter Andreas Wolff und Gonzalo Pérez de Vargas nun vermehrt Spielpraxis in der Regionalliga-Mannschaft des THW sammeln soll. Nach der Analyse der Hinrunde wird der TVG auf der Torhüterposition eine Veränderung vornehmen, um die Abwehr noch mehr zu stärken: „Wir haben uns dafür entschieden, neben der Verpflichtung von Ole Klimpke im Rückraum auch im Tor noch etwas zu tun. Wir wollen uns in allen Mannschaftsteilen stabilisieren, haben bei der Analyse der Hinrunde auch auf der Torhüterposition noch Potenzial gesehen. Mit Leon haben wir einen Torhüter mit einem Zweifachspielrecht ausgestattet, der während der Verletzung von Andreas Wolff beim THW Kiel gezeigt hat, welches Talent in ihm steckt“ berichtet TVG-Geschäftsführer Michael Spatz. Gezeigt hat er das bei seinen Auftritten in der Bundesliga und in der European League, als er durch die Verletzung von Andreas Wolff im Oktober letzten Jahres eingewechselt wurde und zu überzeugen wusste. 

TVG-Trainer André Lohrbach ergänzt: „Leon ist ein junger Torhüter, der große Stärken in 1-1 Situationen hat und den ich aus meiner Zeit in Kiel bestens kenne. Er hat in dieser Saison einen enormen Entwicklungsschritt gemacht und für den THW tolle Leistungen gezeigt. Daher freue ich mich sehr, dass er uns in der Rückrunde verstärken wird.“

Wie der TVG in seiner Pressemitteilung schreibt, bedankt er sich beim THW Kiel, vor allem bei Geschäftsführer Viktor Szilagyi, der das Zweifachspielrecht in der Kürze der Zeit ermöglicht hat.

Leon Nowottny wurde am 09.08.2005 in Hamburg geboren. Er begann 2014 beim AMTV Hamburg mit dem Handball spielen, bevor er sich 2019 den Jung-Zebras anschloss und im Nachwuchsbereich des THW Kiel die U15 und die U17 durchlief. Zur Saison 2024/25 erhielt er einen Profi-Vertrag, spielte aber weiterhin auch mit der U-19-Mannschaft des THW in der A-Jugend-Bundesliga. Am 22. Dezember 2024 kam Nowottny beim 38:29-Heimsieg gegen die SG BBM Bietigheim zu seinem ersten Einsatz in der Bundesliga-Mannschaft. 

 

 

Das Bild hat uns der TVG zur Verfügung gestellt. Danke dafür

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Auch in der Handball Regionalliga geht es nach der Winterpause wieder weiter. Die TuSpo Obernburg ist am Samstag beim TV Hüttenberg II zu Gast und die HSG Bieberau/Modau spielt am Samstag bei Eintracht Baunatal.

 

Obernburg startet auswärts

Für die TuSpo Obernburg geht es nach der Winterpause am Samstag zum TV Hüttenberg II. Der Tabellenvorletzte hat bisher gerade einmal drei Pluspunkte gesammelt und wird mit Sicherheit alles daransetzen, um im ersten Spiel des neuen Jahres erfolgreich zu sein. Aber auch die Obernburger wollen gut ins neue Jahr starten und in Hüttenberg die Punkte entführen. Allerdings konnte die TuSpo zuletzt das Heimspiel gewinnen, beim TVH setzte es allerdings eine knappe Niederlage. 

TVH-Trainer Markus Semmelroth hat mit Jannis Wrackmeyer einen Toptorschützen (bisher 55 Treffer) in seinen Reihen. Hinzu kommen viele neue junge Spieler aus der A-Jugend. Die Hausherren spielen einen schnellen Handball und – wenn die erste Mannschaft nicht spielt – kann der Kader zu einer kleinen “Wundertüte” werden, denn Semmelroth kann eventuell den einen oder anderen Erstmannschafts-Spieler einsetzen. 

 

 

Letztes Vorrundenspiel der Bieberauer

Mit dem Spiel in Baunatal am Samstag, schließen die Bieberauer die Vorrunde ab, die eine deutlich positiv spürbare Tendenz in der mannschaftlichen Entwicklung zeigte. Nicht zuletzt deshalb stehen sie auf Platz drei der Tabelle und weisen eine hohe Trefferquote aus. Zu Beginn der Runde fehlte es noch etwas die Feinabstimmung und der spielerischen Kontinuität, die zur Heimniederlage gegen Gensungen führte und auch einen Erfolg in Petterweil verwehrte. Ein absoluter Tiefpunkt war sicher die unnötige Niederlage in Obernburg. Danach ging aber ein Ruck durch die Mannschaft und seitdem gab es keine Niederlage mehr.

Das soll natürlich auch in Baunatal gerne so bleiben, wird aber sicher verdammt schwer – immerhin war Baunatal bisher die einzige Mannschaft, die Tabellenführer Gensungen schlagen konnte. Der Gegner steht gut da, belegt aktuell Platz fünf mit 15:9 Punkten. Am Ende der Saison bekommen sie aber auch nochmal zwei Punkte wegen Nichterfüllung des Schiedsrichter Solls abgezogen.

Die Vorbereitung der HSG auf dieses schwere Auswärtsspiel war alles andere als optimal, denn mitten in der Handballsaison wird das Hallendach saniert und die Halle in Groß-Bieberau steht nicht zur Verfügung. Zum Glück konnte auswärts bei einem befreundeten Verein trainiert werden. Die HSG würde gerne ihre Serie von zuletzt 13:1 Punkten fortsetzen, weiß aber auch um die Stärken Baunatals, besonders in eigener Halle. HSG-Trainer Thomas Weber sagte: „Schwieriges Spiel, aber dafür trainieren wir, darauf freuen wir uns und wollen an die zuletzt guten Leistungen anknüpfen.“

 

 

 

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Wie wir bereits berichteten, muss Handball Drittligist TV Kirchzell einige Monate auf seinen Rückraumspieler und Shooter Joshua Osifo verzichten. Seit dem 29. Dezember 2025 befindet er sich – zusammen mit seiner Freundin – auf einer Weltreise. “Knapp vier Monate werden wir unterwegs sein”, sagt Joshi und die Freude, sich diesen langgehegten Traum nun erfüllen zu können, ist ihm anzumerken. 

Los ging es in Thailand, wo die beiden bis zum 22. Januar bleiben, dann folgt Vietnam, Singapur, die Philippinen, Südkorea, Japan und anschließend geht es noch nach Indonesien (Bali).

“Wir haben viele Touren geplant, wollen uns viele tolle und interessante Orte oder Nationalparks anschauen. Es wird sicher sehr schön”, sagt Joshi.

Des einen Freud, des anderen Leid – das ist immer so, denn beim TV Kirchzell wird der Rückraumspieler die nächste Zeit schmerzlich vermisst. Für ihn wird Tom Spieß, der seine Karriere im vergangenen Sommer beendete, einspringen.

 

Wir wünschen den beiden viel Spaß und vor allem wünschen wir ihnen, dass sie gesund und munter wieder zu Hause ankommen!

 

Die Bilder hat uns Joshi zur Verfügung gestellt. Herzlichen Dank dafür

 

 

 
 

Liebe Leserinnen, liebe Leser. 

In der dritten Handball Liga, Staffel Süd-West, muss der TV Kirchzell am Samstag bei den SGSH Dragons antreten. Die HSG Rodgau Nieder-Roden empfängt am Samstag die HSG Dutenhofen/Münchholzhausen II und auch der TV Gelnhausen startet am Samstag daheim und zwar gegen den Longericher SC. Die HSG Hanau gastiert am Sonntag bei den Bergischen Panthern.

Schwere Aufgabe für Kirchzell

Der TV Kirchzell hatte einen guten Auftakt ins neue Jahr und holte sich zuletzt einen knappen, aber verdienten Erfolg daheim gegen die Bergischen Panther. Nun geht es am Samstag in die Sporthalle in Halver zu den SGSH Dragons. Der 14. der Tabelle hat bisher erst sechs Punkte auf die Habenseite gebracht, hatte zuletzt viele Verletzte zu verzeichnen. “Doch mittlerweile sind bei ihnen wohl alle wieder fit, so dass wir extrem aufpassen müssen, denn alle Spieler haben eine hohe Qualität”, sagt TV-Trainer Povilas Babarskas. Dabei spielt er nicht nur auf die Jäger-Brüder, Brian Gipperich oder Julian Athanassoglou an. Auch der Rest des Kaders von Trainer Lars Faßbender ist keinesfalls zu unterschätzen.

Povilas Babarskas wird daher seine Spieler gut auf den Gegner vorbereiten, wird Varianten im eigenen Rückraum im Training durchspielen lassen. Denn da sieht es gerade etwas mau aus. Mit Tom Spieß, der diesmal nicht mit dabei sein kann und Joshua Osifo, der sich bekanntlich auf Weltreise befindet, fehlen zwei wichtige Spieler. Die verbleibenden Akteure müssen in die Bresche springen und versuchen mit 100-prozentigem Einsatz und Kampfgeist die Punkte zu entführen. Das Hinspiel gewann der TVK souverän. “Wir werden, wie immer, alles geben. Der Gegner schießt aus allen Lagen. Da müssen wir aggressiv in der Abwehr stehen. Dann schauen wir, was zum Schluss dabei herauskommt”, so der TVK-Coach.

 

 

Gelnhausen empfängt den Longericher SC

Nach der Weihnachtspause startet der TV Gelnhausen direkt mit einem echten Kracher ins neue Jahr. Am Samstag um 19.30 Uhr kommt es in der Rudi-Lechleidner-Halle zum Duell mit dem Longericher SC Köln. In den vergangenen drei Aufeinandertreffen gelang Gelnhausen gegen diesen Gegner kein Sieg. Jetzt will der TVG mit einem starken Heimauftritt die offene Rechnung begleichen.

Sportlich gehen die Gelnhäuser mit viel Rückenwind in die Partie. Der TVG überwinterte nach einer starken Hinrunde mit 25:5 Punkten auf dem zweiten Tabellenplatz. Zum Jahresabschluss zeigte das Team von Cheftrainer Matthias Geiger drei Siege in Folge und nun soll es in der Hölle Süd genau so weitergehen.

Doch Geiger mahnt zur Vorsicht. Der Gegner aus Köln ist für ihn alles andere als ein normaler Rückrundenauftakt: „Das ist direkt ein Knallergegner. Longerich hat eine sehr komplette Mannschaft mit viel Erfahrung. Das haben wir schon im Hinspiel gesehen.“

Der Longericher SC Köln steht mit 19:13 Punkten auf dem siebten Tabellenplatz und ist bereits am vergangenen Wochenende in die Rückrunde gestartet. Dabei lieferte der LSC Tabellenführer HG Saarlouis einen großen Fight, verlor am Ende knapp mit 29:30 (12:17) und hätte in letzter Sekunde sogar noch ausgleichen können. Nach Abpfiff bekam Longerich einen Siebenmeter zugesprochen, doch Lennart Niehaus scheiterte am Torhüter von Saarlouis. 

Die Gäste gelten in dieser Saison allerdings auch als „Wundertüte“. Die Domstädter haben bewiesen, dass sie Topteams schlagen können, ließen aber auch Punkte gegen vermeintlich schwächere Gegner liegen.

Bei den gefährlichen Rückraumspielern des LSC setzt auch Geiger die Schwerpunkte seiner Vorbereitung: „Für uns wird wichtig sein, dass wir den wurfgewaltigen Rückraum und auch das Kreisläuferspiel der Longericher kontrollieren. Longerich ist da wahnsinnig gefährlich und das haben wir im Hinspiel nicht immer gut gemacht.“

Longerichs Stärke liegt aber nicht nur in der Offensive, sondern auch im schnellen Umschalten. Geiger betont deshalb: „Wir dürfen uns selbst nur ganz wenige Fehler erlauben, denn die werden von Longerich sofort bestraft. Wir müssen wirklich auf der Hut sein, damit wir da nicht zu viele einfache Gegentore zulassen.“

Die Personalsituation beim TVG bleibt angespannt. Weiterhin fehlen die Langzeitverletzten Leon David (Schulter), Akos Csaba (Kreuzbandriss) und Fynn Broßmann (Mittelhandbruch). Zudem sind Fynn Hilb und Simon Belter krankheitsbedingt fraglich. Sollte Belter ausfallen, müsste Geiger auf Rechtsaußen erneut improvisieren – eine Rolle, die in dieser Saison bereits mehrfach von den Halbrechten Jonas Dambach und Benjamin Wörner übernommen wurde.

Trotz dieser Fragezeichen setzt Geiger auf die Energie der Hölle Süd: „Die Jungs freuen sich riesig auf das erste Heimspiel im neuen Jahr. Wir hoffen natürlich auf viel Unterstützung von den Zuschauern, weil das notwendig sein wird, um gegen diese Mannschaft gewinnen zu können.“

 

 

Erstes Heimspiel für Nieder-Roden im neuen Jahr

Nach dem erfolgreichen Auftakt ins Sportjahr 2026 dürfen die Rodgauer Handballer zum ersten Mal vor heimischem Publikum antreten. Dabei wird die kommende Aufgabe gleich einen absoluten Härtetest darstellen, denn mit der HSG Dutenhofen/Münchholzhausen II präsentiert sich der aktuelle Tabellenvierte in der RODAUSTROM Sportarena. Die Mittelhessen spielen bis jetzt eine überragende Saison und konnten sowohl den Tabellenführer Saarlouis, als auch die Baggerseepiraten in eigener Halle bezwingen. Gerade das Hinspiel hat HSG-Trainer Christian Sommer noch in unangenehmer Erinnerung: „Dutenhofen hat stark verteidigt und wir waren damals nicht in der Lage, die sich bietenden Räume gegen die ungewohnt offensive Deckung zu nutzen. Das müssen wir am Samstagabend unbedingt besser machen“, blickt Sommer nach vorne.

Der heimstarke Bundesliga-Nachwuchs stellte auch am vergangenen Sonntag gegen die SGSH Dragons seine Qualitäten unter Beweis. Fehlen wird beim Gast der Erfolgsgarant Ole Klimpke. Der 24-jährige Rückraumakteur wechselte in der Winterpause kurzfristig zum Zweitligisten nach Großwallstadt. Damit fehlt der Truppe von Trainer Schuchmann ein wichtiger Baustein in Angriff und Abwehr. Trotzdem wollen die jungen Mittelhessen alles daran setzen, auch in der Rückrunde erfolgreich zu sein und sich unter den Top 5 Teams zu beweisen.

Aus tabellarischer Sicht hat die Partie eine große Bedeutung, denn mit einem Heimsieg könnten die Rodgauer den Abstand zu den Gästen auf fünf Punkte ausbauen. Kapitän Flo Stenger gibt schon einmal die Marschroute vor: „Wir wollen an die 40 sehr guten Minuten aus Haßloch anknüpfen, da waren wir hoch konzentriert und haben den Grundstein für den Auswärtssieg gelegt. Mit unseren Fans im Rücken soll die Revanche für die Hinspielniederlage gelingen, damit wir unsere gute Ausgangsposition auch weiterhin verteidigen“.

 

 

HSG Hanau startet mit Auswärtsspiel in die Rückrunde

Am Wochenende beginnt für die Handballer der HSG Hanau die Rückrunde 2025/26 in der 3. Liga Süd-West. Nach einer knapp vierwöchigen Winterpause reist das Team von Kapitän Max Bergold und Spielmacher Jan-Eric Kleemann am Sonntagnachmittag zu den Bergischen Panthern nach Burscheid. Anwurf ist um 17 Uhr in der Schulberghalle Burscheid. Mit dem Tabellenzehnten der Staffel haben die Grimmstädter noch ein Hühnchen beziehungsweise eine Raubkatze zu rupfen, denn zum Start der Hinrunde unterlag man den Nordrhein-Westfalen in eigener Halle. 

„In das Hinspiel sind wir damals mit großen Erwartungen gegangen“, erinnert sich HSG-Cheftrainer Axel Spandau zurück. „Doch dann sind wir mit der Niederlage zu Hause ziemlich hart auf dem Boden aufgeschlagen. Natürlich haben wir jetzt noch eine Rechnung mit den Panthern offen.“  Und weiter: „Für uns wird es vor allen Dingen sehr wichtig sein, dass wir aus einer stabilen und beweglichen Abwehr in das Tempospiel kommen und dann die Chancen, die wir uns erarbeiten, reinmachen“, so Spandau, dessen Mannschaft im Laufe der Vorbereitung mit einigen krankheitsbedingten Ausfällen zu kämpfen hatte. 

Besonders aufpassen muss Hanau auf die Rückraum-Achse der Panther, bestehend aus Joe Ballmann (103 Saisontore), Maurice Meurer und Aaron Manuel Exner. Aber auch Kreisläufer Sam Lindemann wird regelmäßig gefährlich in das Offensivspiel des Tabellenzehnten eingebunden. Zudem stehen die Panther voll im Saft, bestritten bereits am vergangenen Wochenende ihr erstes Pflichtspiel im neuen Jahr und unterlagen dem Tabellennachbarn Kirchzell nur knapp mit 33:34. 

„Wir haben in den letzten sieben, acht Tagen hart trainiert und wollen nun für einen guten Start in das neue Jahr sorgen“, meint Spandau, dessen Mannschaft beim Testspielsieg gegen Regionalliga Breckenheim/Wallau/Massenheim in der Vorwoche eine gute Figur machte. „Wir möchten unsere Erfolgswelle auswärts fortsetzen.“ Dem stimmt auch Hanaus Außenspieler Jannes Hauer zu: „Axel hat uns in den letzten Tagen wirklich auf Trab gehalten. Wir freuen uns darauf, jetzt in die Rückrunde zu starten und wollen an unsere Leistung aus den letzten Spielen anknüpfen.“

 

 

 

Das Bild hat uns Gelnhausen zur Verfügung gestellt. Danke dafür

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Jetzt ist die Katze aus dem Sack, denn in der letzten Zeit wurde immer wieder gemunkelt, was sich nun bewahrheitete. Am heutigen Mittwoch haben sowohl Handball Zweitligist TV Großwallstadt als auch Drittligist TV Kirchzell vermeldet, dass die TVG-Identifikationsfigur Mario Stark in der kommenden Saison für die Kirchzeller auflaufen wird, da sein auslaufender Vertrag beim TVG nicht mehr verlängert wird. Damit endet eine Ära, denn der Rückraumspieler trug seit 2016 das Trikot des TVG.

Lest nachfolgend die PM des TV Großwallstadt:

 

Eine Ära endet: Mario Stark spielt in der kommenden Saison für den TV Kirchzell

Der TV Großwallstadt und Mario Stark werden nach Ablauf der laufenden Saison getrennte Wege gehen. Der auslaufende Vertrag des Rückraumspielers wird nicht verlängert, Mario Stark wechselt zur kommenden Spielzeit zum TV Kirchzell.

Schwere Entscheidung seitens des TVG

Diese Entscheidung ist dem Verein alles andere als leichtgefallen. Mario Stark hat über viele Jahre hinweg das Gesicht des TV Großwallstadt mitgeprägt – sportlich wie menschlich. Mit großem Einsatz, Identifikation und Leidenschaft stand er für die Werte des TVG und war ein wichtiger Bestandteil der Mannschaft.

„Führungsspieler und Vorbild“

TVG-Geschäftsführer Michael Spatz begründet den schweren Beschluss wie folgt: „Diese Entscheidung ist uns alles andere als leichtgefallen. Mario hat den TV Großwallstadt über viele Jahre hinweg geprägt – sowohl aus sportlicher Sicht als auch mit seinem persönlichen Wirken. Ich habe selbst mit ihm auf dem Feld gestanden und wir haben gemeinsam viele Höhen und Tiefen erlebt. Wir wissen, welchen Stellenwert er für die Mannschaft und den gesamten Verein hat. Mario war immer ein Führungsspieler, ein Vorbild und ein ganz wichtiger Faktor für unsere Entwicklung. Gleichzeitig haben wir uns bewusst dazu entschieden, künftig einen anderen Weg einzuschlagen und den Fokus auf jüngere Spieler sowie die Weiterentwicklung unserer sportlichen Ausrichtung zu legen. Danke Mario, für das, was Du für den TVG geleistet hast!“

Ära endet nach zehn Jahren

Mit seinem Weggang geht eine Ära zu Ende. Eine Ära, die nun dort endet, wo sie einst begann: in Kirchzell. Der Schritt zurück zu seinem Heimatverein ist für Mario Stark ein nachvollziehbarer und persönlicher, den der TV Großwallstadt mit Respekt und Anerkennung begleitet.

„Ich habe das Trikot des TVG immer mit Stolz getragen“

Stark, der beim TV Kirchzell alle Jugendmannschaften bis zur C-Jugend durchlief, wechselte in der Saison 2007/2008 in das neu gegründete Handball-Leistungszentrum Großwallstadt. Im Jahr 2009 ging es für ihn zurück zum Drittligisten TV Kirchzell. In der Saison 2013/2014 erhielt Stark ein Doppelspielrecht für den TV Großwallstadt. Seit der Saison 2016/17 ist Stark beim TV Großwallstadt unter Vertrag, dem er großen Dank entgegenbringt: „Ich möchte mich bei allen Mitspielern, Trainern, Mitarbeitern, den Fans, ehrenamtlichen Helfern und Sponsoren für die gemeinsame tolle Zeit bedanken. Ich habe das Trikot des TVG immer mit sehr viel Leidenschaft und Stolz getragen. Die Erinnerungen an gemeinsame Herausforderungen und Erfolge haben mich in den letzten Jahren sehr geprägt. Ich freue mich auf die letzten Monate mit euch und werde bis zum Schluss alles geben. Danke für Alles!“

Gebührender Abschied am Ende der Saison

Der TVG bedankt sich schon jetzt bei Mario Stark für seinen unermüdlichen Einsatz, zahlreiche emotionale Momente und viele gemeinsame Erfolge im blau-weißen Trikot. Für seine sportliche und private Zukunft beim TV Kirchzell wünschen wir ihm alles erdenklich Gute und viel Erfolg. Am Ende der Saison wird der Verein den Spieler gebührend verabschieden.

 

Auch der TV Kirchzell hat sich zu der Neuverpflichtung geäußert und schreibt in einer PM folgendes:

Das Bild hat uns der TV Kirchzell zur Verfügung gestellt – danke dafür – und es zeigt von links: Sportlicher Leiter Gottfried Kunz, Neuzugang Mario Stark, Trainer Povilas Babarskas

STARKe Neuverpflichtung beim TV Kirchzell

Der TV Kirchzell freut sich über eine gelungene Neuverpflichtung. Mit Mario Stark kehrt ein echtes Eigengewächs nach knapp zehn Jahren zu seinem Heimatverein zurück.

Mario Stark begann seine Handballkarriere beim TV Kirchzell und durchlief alle Jugendmannschaften bis zur C-Jugend. In der Saison 2010/11 feierte er schließlich sein Debüt im Aktivenbereich und lief erstmals in der 3. Liga Süd für den TVK auf. Zur Saison 2016/17 wechselte der Rückraumspieler zum TV Großwallstadt, wo er sich über viele Jahre auf Zweitliga-Niveau etablierte.

Nachdem Mario Stark beim TV Großwallstadt für die nächste Saison keinen neuen Vertrag mehr erhielt, kam es nun zur Rückkehr an seine sportlichen Wurzeln. Bereits seit Jahren bestand eine enge und vertrauensvolle Vereinbarung zwischen Stark und dem TVK-Verantwortlichen Gottfried Kunz. Diese lautete: Sollte sich beim TVG eine Trennung abzeichnen, wollte Mario Stark den TV Kirchzell als ersten Ansprechpartner informieren.

„Ich hatte schon seit Jahren eine Abmachung mit Gottfried. Er sagte einmal zu mir: ‘Ich möchte dich nicht jedes Weihnachten mit der Frage nerven, ob du beim TVG weitermachst. Sollte eine Trennung bevorstehen, möchte ich es als Erster wissen.’ Genau so haben wir jetzt auch miteinander kommuniziert“, erklärt Mario Stark.

Auch auf Seiten des TV Kirchzell war die Freude groß. Gottfried Kunz zeigte sich begeistert: „Ich wusste sofort, dass wir nun alles im Rahmen unserer Möglichkeiten tun müssen, um Mario – unseren verlorenen Sohn – zurückzuholen. So nahmen die Dinge ihren Lauf.“

In der kommenden Saison soll Mario Stark beim TV Kirchzell eine zentrale Rolle übernehmen. Mit seiner Erfahrung aus vielen Jahren höherklassigem Handball soll er der Mannschaft sowohl sportlich als auch mit seiner Persönlichkeit wichtige Impulse geben. 

Der TV Kirchzell heißt Mario Stark herzlich willkommen zurück zu Hause.

 

 

Das Bild von Mario hat uns der TVG zur Verfügung gestellt. Danke dafür.

Zeitnah gibt es hier auf meinem Blog ein Interview mit Mario Stark zu lesen. Da lässt er seine Zeit beim TVG Revue passieren. 

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Handball Zweitligist TV Großwallstadt ist am heutigen Montag in die Vorbereitung auf die Rückrunde der Saison 2025/26 gestartet. Das war auf der Website des Vereins zu lesen.

Neben intensiven Trainingseinheiten in Halle, Kraftraum und Stadion stehen auch zwei Testspiele auf dem Programm. Am Mittwoch, den 21. Januar, trifft der TV Großwallstadt in einem nicht öffentlichen Testspiel auf den Erstligisten HSG Wetzlar. Am Donnerstag, den 29. Januar, empfängt der TVG den norwegischen Club Sandnes Handball zu einem öffentlichen Testspiel. Anwurf ist um 18.45 Uhr im Sportpark Großwallstadt. Der Eintritt für dieses Spiel erfolgt auf Spendenbasis und kommt der Nachwuchsarbeit zugute.

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

In der dritten Handball Liga, Staffel Süd-West, hat der TV Kirchzell nach der Winterpause gegen die Bergischen Panther gewonnen und die HSG Rodgau Nieder-Roden kam mit einem Sieg aus Hassloch zurück.

 

Sam Hoddersen ballert Baggerseepiraten zum Auswärtssieg

Angeführt vom überragenden Linksaußen Sam Hoddersen, der sage und schreibe 22 Treffer erzielte, sind die Rodgauer Handballer erfolgreich ins Sportjahr 2026 gestartet. Beim Tabellenvorletzten TSG Hassloch gelang dem Team von Christian Sommer trotz personeller Engpässe ein verdienter 33:36 (15:23) Sieg, durch den der dritte Tabellenplatz gefestigt wurde.

Die Partie im Haßlocher Sportzentrum begann sehr ausgeglichen, beiden Teams war nach der Winterpause noch die fehlende Genauigkeit in einigen Aktionen anzumerken. Zudem mussten die Rodgauer verletzungsbedingt auf ein paar Stammkräfte verzichten, so dass der A-Jugendliche Niklas Klein zu seinem Startdebüt auf Rückraum links kam. Nach dem 7:7 fanden dann die Baggerseepiraten zusehends besser zu ihrem Spiel. In der Defensive –glänzend organisiert von Lasse Georgi- bekam man immer mehr Zugriff auf die Gastgeber. Freddy Becker konnte einige Würfe entschärfen und im Angriff lief die Rodgauer Tormaschine jetzt auf Hochtouren. Durch schnelle Passfolgen zog man die Haßlocher Deckung immer wieder auseinander, so dass sich viele Räume für Durchbrüche ergaben. Die wurden von Brandt & Co. in dieser Phase gnadenlos genutzt. Ehe sich die knapp 150 Zuschauer eine Weinschorle einverleiben konnten, schraubten die Rodgauer zum Halbzeitpfiff das Ergebnis fast vorentscheidend auf 15:23 hoch.

Nach dem Wechsel änderte sich zunächsts nichts

Auch nach Wiederanpfiff änderte sich zunächst recht wenig am Spielverlauf. Beim 16:26 sah es schon nach einer Wiederholung des deutlichen Hinrundenerfolges aus, doch unerklärlicherweise kam danach reichlich Sand ins HSG-Getriebe. Ungenaue Abschlüsse, mangelndes Zweikampfverhalten und eine Vielzahl technischer Fehler sorgten dafür, dass die Gastgeber Tor um Tor aufholten. Binnen zehn Minuten waren die Haßlocher beim 27:29 wieder auf Tuchfühlung und die Partie drohte zu kippen. Doch wie so oft an diesem Abend hatte Sam Hoddersen die passende Antwort auf jede Herausforderung parat. Mit drei Toren in Folge stellte der alles überragende Akteur die Weichen auf Auswärtssieg. Letztendlich schaukelte die junge Rodgauer Truppe die Führung über die Zeit und durfte am Ende bei keineswegs enttäuschenden Haßlochern zu Recht jubeln. Erleichtert war auch Trainer Christian Sommer, der allerdings die Schwächephase seiner Jungs nicht unkommentiert ließ: „Der Start war etwas holprig, aber am Ende zählt bekanntlich nur der Sieg. Wir waren heute in vielen Situationen nicht richtig wach, das müssen wir im Laufe der Woche analysieren und am kommenden Wochenende abstellen. Sam war heute unfassbar gut und hat uns durch die schwierigen Situationen geholfen, so kann es gerne weitergehen.“

 

TV Kirchzell machte es spannend

Der TV Kirchzell hatte die Bergischen Panther zu Gast und gewann gegen den bisherigen Tabellennachbarn mit 34.33 (17:18). Das war nichts für schwache Nerven, denn bei den Kirchzellern lief nicht alles rund und am Ende wurde es dann noch einmal knapp. Letztlich holte sich der TVK dann doch die zwei Punkte und nach den zuletzt zwei Niederlagen vor der Winterpause – gegen Hassloch und Dutenhofen/Münchholzhausen II – katapultierten sich Tom Spieß und Co. wieder in die Erfolgsspur zurück.

Bis zum 3:1, 4:2 und 6:5 (11. Minute) hatten die Hausherren die Nase vorn. In der Folge kam der Gast besser in die Partie, drehte den Spieß um und übernahm die Führung. Fortan gaben beide Mannschaften keinen Zentimeter Boden mehr preis, die Begegnung blieb eng und mit 17:18 ging es in die Pause.

Perfektes Spiel nach dem Wechsel

Nach dem Wechsel gingen die Gäste erneut mit drei Toren weg ((18:21, 19:22) und in der 40. Minute lag der TVK sogar mit vier Toren zurück (20:24). Was dann folgte bzw. wie die Kirchzeller dann spielten, war nahezu perfekt. Ievgen Zhuk leitete die Aufholjagd ein, Torhüter Tobi Evers hielt in dieser wichtigen Phase zwei Strafwürfe und Joshua Löffelmann vernagelte das Tor. Louis Hauptmann traf zum 24.24-Ausgleich, Niklas Ihmer sorgte für das 26.24 und Tim Häufglöckner für das 27:24. Was war denn da los? TVK-Trainer Povilas Babarskas schmunzelte und sagte: “Es war verrückt. Alle meine Jungs, angetrieben von Tom Spieß, agierten in dieser Phase überragend. Da nutzte auch die gegnerische Auszeit und ihre Abwehrumstellung nichts.” 

Die Gäste gaben sich aber nicht geschlagen, verkürzten immer wieder. Doch der TVK hielt zunächst den Vier-Tore-Vorsprung (30:26 – 48.). Schnell waren die Gäste wieder dran (29:30), doch jetzt war es Jannik Wolf, der auf 32:29 aufstockte und Tim Häufglöckner erzielte das 33.29. Wieder kamen die Gäste heran, ehe die Gastgeber mit Geschick die beiden Zähler für sich verbuchten. “Wir haben es am Ende noch einmal unnötig spannend gemacht. Aber jetzt freuen wir uns über den Sieg und danken unserem Publikum für die tolle Unterstützung”, so Coach Povilas Babarskas.

 

 

Das Bild von Sam Hoddersen hat uns Nieder-Roden zur Verfügung gestellt. Danke dafür

 

 

 
 

 

 

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Wie Handball Zweitligist TV Großwallstadt wenige Tage vor dem Trainingsbeginn auf die Rückrunde mitteilte, hat der Verein Ole Klimpke von der HSG Dutenhofen/Münchholzhausen verpflichtet. Der Allrounder bleibt beim TVG bis Juni 2026.

Ole Klimpke wird die Mannschaft nach dem Ausfall von Sebastian Trost, der sich jüngst einen Kreuzbandriss zuzog und länger ausfallen wird, im Rückraum verstärken. Der 24-Jährige spielte zuletzt für die HSG Dutenhofen/Münchholzhausen und war in dieser Saison in der dritten Liga aktiv. Zuvor lief Klimpke ebenfalls mehrere Spielzeiten in der ersten Liga bei der HSG Wetzlar auf. Neben seiner Flexibilität im Rückraum zeichnet sich Klimpke durch seine gute Abwehrarbeit aus und soll die Mannschaft sowohl offensiv als auch defensiv verstärken.

 „Allrounder mit hohem Potenzial“

TVG-Geschäftsführer Michael Spatz über den Neuzugang: „Mit Ole gewinnen wir einen vielseitigen Rückraumspieler, der die Qualität unserer Mannschaft nach der Verletzung von Sebi erhöht. Er hat schon in der 3. Liga gezeigt, dass er Spiele lesen kann und Verantwortung übernimmt. Wir sind überzeugt, dass er bei uns den nächsten Schritt in seiner Karriere machen kann, und freuen uns, ihn in Großwallstadt willkommen zu heißen.“

TVG-Trainer André Lohrbach ergänzt: „Ole ist ein bundesligaerfahrener, abwehrstarker Rückraumspieler mit gutem Spielverständnis, der uns u.a. dabei helfen wird, unsere Defensive zu verstärken. Einen solchen Spieler zum jetzigen Zeitpunkt zu bekommen, ist ein absoluter Glücksfall für uns. Ich freue mich sehr, mit ihm zusammenzuarbeiten und auch darüber, dass wir ihn dafür begeistern konnten, wieder in den Profihandball einzusteigen.“

Bedanken möchte sich der TV Großwallstadt auch bei der HSG Dutenhofen/Münchholzhausen, die der kurzfristigen Vertragsauflösung mit Ole Klimpke bereitwillig zugestimmt hat. Im Sommer 2026 werden beide Vereine ein Ablösespiel gegeneinander bestreiten.

Familien- und Vereinsbezug

Klimpke stammt aus einer handballbegeisterten Familie der Region. Bereits in seiner Jugend war er in verschiedenen Vereinen aktiv, bevor er den Sprung über die Jugend- und Amateurmannschaften in die dritte Liga schaffte. Über seinen Wechsel zum TV Großwallstadt sagt er: „Ich freue mich sehr auf die neue Herausforderung beim TVG. Die Mannschaft, der Trainerstab und die Perspektive hier in Großwallstadt bieten mir ideale Voraussetzungen, um mich weiterzuentwickeln und den nächsten Schritt zu machen. Ich bin motiviert, meinen Teil beizutragen und die sportlichen Ziele des Vereins zu erreichen.“

Hinweis zum Trainingsauftakt

Beim Trainingsauftakt wird Lucca Bialowas, der im Dezember für drei Spiele im Zweifachspielrecht aus Erlangen kam, nicht dabei sein. Der TV Großwallstadt wird in den kommenden Tagen mit dem HC Erlangen Gespräche führen, wie es mit den Zweitspielrechten von Tobias Buck und Lucca Bialowas weitergeht.

Ole Klimpke wurde am 20. März 2001 geboren. Klimpke durchlief bei der HSG Dutenhofen-Münchholzhausen, dem Stammverein der HSG Wetzlar, alle Jugendabteilungen und stand 2020 erstmals als Perspektivspieler im offiziellen Bundesliga-Aufgebot der HSG Wetzlar. Parallel sammelte der Rückraumspieler mit der U23 in der dritten Liga Spielpraxis. Sein Debüt in einem Bundesligaspiel feierte er an seinem 20. Geburtstag am 20. März 2021 im Auswärtsspiel beim THW Kiel. Ab dem Sommer 2022 bis April 2023 war Klimpke per Zweitspielrecht für den Zweitligisten TSV Bayer Dormagen spielberechtigt. Seit der Saison 2025/26 läuft er für den Drittligisten HSG Dutenhofen/Münchholzhausen auf. 

 

Das Bild hat uns der TVG zur Verfügung gestellt. Danke dafür.