Liebe Leserinnen, liebe Leser.
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Wie Geschäftsführer Carsten Oberhagemann von der Deutschland Achter GmbH bekannt gab, wurde die Mission erfüllt. Der Deutschland-Achter hat sich bei den Finals in Hannover den deutschen Meistertitel über die 350-Meter-Sprintdistanz gesichert. In der neuen Besetzung setzte sich das Team in einem spannenden Finale durch. Auch der zweite Achter vom Stützpunkt Dortmund überzeugte und sicherte sich Bronze auf dem Maschsee. Für das Trainerteam war die Veranstaltung eine willkommene Gelegenheit, im Sprintbereich noch einmal weitere Reize zu setzen.
Bereits im Time Trial wartete die erste Herausforderung. Gegen die auf Sprintdistanzen spezialisierten Teams der Ruder-Bundesliga zeigte sich von Beginn an, dass die Konkurrenz einen heißen Kampf liefern würde. In der ersten Runde mussten sich die beiden Achter vom Stützpunkt Dortmund den „Sweepboys Hamburg“ – Führender der Ruder-Bundesliga – knapp geschlagen geben. Der Deutschland-Achter in seiner neuen Formation mit Frederik Breuer als Schlagmann und der zweite Dortmunder Achter landeten dahinter. Für die Dortmunder Crews war das zusätzliche Motivation.
Immer wieder Duelle mit Hamburg
Im Viertelfinale ließen beide Dortmunder Achter nichts anbrennen und zogen souverän in die nächste Runde ein. Während sich der Deutschland-Achter anschließend im Halbfinale deutlich gegen die Boote aus Mainz, Frankfurt und Minden durchsetzte, entwickelte sich das zweite Halbfinale zu einem echten Krimi. Dort musste sich der zweite Achter mit der Vierer- und Zweierbesatzung, den Ersatzathleten sowie Steuermann Till Martini den Hamburgern hauchdünn geschlagen geben. Beide Crews qualifizierten sich dennoch für das Finale.
Packendes Finale
Dort entwickelte sich ein packendes Rennen. Die Hamburger, mit dem ehemaligen Team-Deutschland-Achter-Ruderer Marc Kammann auf der Schlagposition, erwischten den besseren Start und lagen zunächst knapp in Führung. Doch der Deutschland-Achter arbeitete sich Schlag für Schlag zurück und nutzte seine Geschwindigkeit auf den letzten Metern konsequent aus. Im Ziel hatte die Crew die Bugspitze vorne und sicherte sich den deutschen Meistertitel vor Hamburg. Der zweite Dortmunder Achter belegte Rang drei, gefolgt vom Germania-Achter aus Frankfurt.
Emke: „Gut umgesetzt“
„Es war eine gute Möglichkeit, hier Rennen zu fahren. Im Finale haben wir ein spannendes Rennen erlebt. Die Hamburger waren auf den 350 Metern ein spezieller Gegner, aber wir waren heiß darauf zu gewinnen – und die Jungs haben das am Ende gut umgesetzt“, sagt Bundestrainer Mark Emke. Auch Bundestrainerin Sabine Tschäge zog ein positives Fazit. Sie betreute in Hannover den zweiten Achter. „Es war eine gute Veranstaltung. Unsere Achter haben sich ordentlich in Szene gesetzt und die Atmosphäre war hervorragend. Es war unglaublich viel los“, so Tschäge. Diese Eindrücke teilte auch René Schmela, Schlagmann des zweiten Achters: „Es hat richtig Spaß gemacht. Die Stimmung mit den Zuschauern war großartig, aber auch unter den Sportlern herrscht hier eine besondere Atmosphäre. Man feuert sich gegenseitig an. Das macht die Finals zu einer besonderen Veranstaltung.“
Nächstes Ziel: EM in Varese
Durch die große TV-Übertragung bei ARD und ZDF konnten das Team Deutschland-Achter und die Ruder-Bundesligisten auch ein Stück weit Werbung für den Rudersport machen. Nach intensiven Wochen im Trainingslager in Ratzeburg und dem Sprint-Wettkampf bei den Finals steht für die Riemen-Nationalmannschaft nun eine kurze Verschnaufpause an. „Alle sind froh, einmal kurz durchatmen zu können“, sagt Tschäge. Drei Tage verbringen die Athleten zu Hause, dann steht mit den Europameisterschaften in Varese schon der nächste Wettkampf vor der Tür. Ganz ohne Training bleibt die Pause allerdings nicht: Nach individuellen Trainingsplänen arbeiten die Sportler bereits auf den nächsten Saisonhöhepunkt hin.
Die Besetzung bei den Finals
Deutschland-Achter: Frederik Breuer, Sönke Kruse, Julius Christ, Tassilo von Müller, Mattes Schönherr, Olaf Roggensack, Theis Hagemeister, Paul Klapperich, Jonas Wiesen.
Deutschland-Achter 2: René Schmela, Leonard Brahms, Tobias Strangemann, Benedict Eggeling, Hanno Brach, Max John, Jasper Angl, Till Martini.
Das Bild hat uns Carsten Oberhagemann zur Verfügung gestellt. Danke dafür
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Der erste Abschnitt des DRV-Trainingslagers in Ratzeburg ist absolviert und hat bereits wichtige Erkenntnisse geliefert. In allen drei Bootsklassen wurden personelle Veränderungen vorgenommen, die in den vergangenen Tagen intensiv erprobt wurden. Nach den ersten positiven Eindrücken reist das Team Deutschland-Achter nun zu den Finals nach Hannover, wo sich am Samstag gleich zwei Achter-Crews in den Sprintentscheidungen über 350 Meter mit der nationalen Konkurrenz messen werden. Dies gab die Deutschland Achter GmbH bekannt.
„Wir haben einiges verändert und einen guten Spirit in den Booten“, zieht Bundestrainer Mark Emke ein erstes Fazit. Auch Bundestrainerin Sabine Tschäge blickt zufrieden auf die bisherigen Trainingstage: „Bis jetzt war das Trainingslager wirklich gut. Wir hatten keine Ausfälle und sind gut vorangekommen.“
Breuer rückt in den Deutschland-Achter
Im Deutschland-Achter rückt Frederik Breuer neu in die Mannschaft und übernimmt zugleich die Position des Schlagmanns. Tobias Strangemann wechselt dafür in den Zweier ohne Steuermann an die Seite von Leonard Brahms. „Freddy bringt viele Qualitäten mit ins Boot. Wir haben mit ihm einen exzellenten Schlagmann hinzugewonnen“, sagt Emke. Die zahlreichen gemeinsamen Kilometer in Ratzeburg hätten bereits Wirkung gezeigt, so Emke weiter: „Wir haben uns im Trainingslager verbessern können und eine gute Entwicklung genommen.“ Auch Tschäge sieht die Umbesetzung positiv: „Die ersten Weltcups sind nicht ganz so verlaufen, wie wir uns das erhofft hatten. Mit Freddy bekommen wir einen Typ dazu, der physisch stark ist und internationale Erfahrung mitbringt.“
Guter Start für den Zweier
Durch den Wechsel bildet Tobias Strangemann künftig gemeinsam mit Leonard Brahms den deutschen Zweier ohne Steuermann. Als zweifacher Vizeweltmeister im Zweier (U19/U23) hat Strangemann seine Qualitäten in dieser Bootsklasse bereits unter Beweis gestellt und soll nochmal einen Impuls bringen. Zwar fehlt der neuen Kombination noch die gemeinsame Rennerfahrung, im Training zeigte das Duo jedoch auf Anhieb vielversprechende Ansätze. Nun gilt es, sich von Rennen zu Rennen weiterzuentwickeln und schnell zueinanderzufinden.
Schmela auf Schlag, Angl im Bug
Im Vierer ohne Steuermann wurde die Reihenfolge der Besetzung angepasst. René Schmela übernimmt künftig die Schlagposition von Jasper Angl, der stattdessen im Bug Platz nimmt. Dazwischen bilden Benedict Eggeling und Mark Hinrichs einen Zwilling. Die ersten Eindrücke im Trainingslager stimmen das Trainerteam optimistisch, nachdem sich die neue Formation bereits gut gefunden hat. „Wir sind ordentlich vorwärts gekommen“, bestätigt Tschäge.
Finals auf dem Maschsee
Ein erster Testlauf folgt am Samstag bei den Finals, die im KO-System ausgefahren werden. In Hannover schickt das Team Deutschland-Achter gleich zwei Großboote ins Rennen. Neben dem Deutschland-Achter geht ein zweiter Achter auf dem Maschsee an den Start, der sich aus der Vierer- und Zweierbesatzung, den Ersatzathleten Max John und Hanno Brach sowie Steuermann Till Martini zusammensetzt. Die Sprintstrecke über 350 Meter bietet dabei nicht nur die Gelegenheit, sich mit der nationalen Konkurrenz zu messen, sondern auch wertvolle Reize für die weitere Saisonvorbereitung zu setzen.
Die Achter-Rennen sind am Samstag um 9 Uhr, 10.40 Uhr (Viertelfinale), 11.50 Uhr (Halbfinale) und 14.05 Uhr (A-Finale) geplant. Die Übertragung der Finals erfolgt live im TV bei ARD und ZDF sowie in den Online-Livestreams der Streaming-Portale von ARD und ZDF.
Das Bild hat uns Carsten Oberhagemann zur Verfügung gestellt. Danke dafür
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Peter John Lee unterstützt den Deutschen Eishockey-Bund e. V. (DEB) künftig als sportlicher Berater der Männer-Nationalmannschaft. Das hat der DEB heute bekannt gegeben. Der ehemalige erfolgreiche Spieler und langjährige Geschäftsführer der Eisbären Berlin, der aktuell im Aufsichtsrat des amtierenden Meisters tätig ist, bringt seine umfassende Erfahrung aus dem nationalen und internationalen Spitzeneishockey in die Weiterentwicklung der Nationalmannschaft ein.
Mit der Einbindung von Peter John Lee intensiviert der DEB die enge Zusammenarbeit mit den DEL-Klubs und nutzt gezielt die Expertise erfahrener Persönlichkeiten aus dem deutschen Profieishockey. Die sportliche Weiterentwicklung der Männer-Nationalmannschaft soll dabei im engen Austausch zwischen Verband und Liga erfolgen. Neben Lee wird auch die bestehende Sportkommission mit Karl-Heinz Fliegauf (Grizzlys Wolfsburg) und Stefan Ustorf (Nürnberg Ice Tigers) weiterhin ihre Expertise einbringen.
Gemeinsam stehen die Beteiligten dem DEB beratend zur Seite und unterstützen den Verband bei der Analyse, Bewertung und Weiterentwicklung sportlicher Strukturen. Die Verantwortung für die sportliche Ausrichtung und die finalen Entscheidungen der Männer-Nationalmannschaft bleiben dabei beim DEB. Der Verband bindet die Erfahrungen und Perspektiven der Experten aus Liga und Umfeld gezielt in die laufende Neuaufstellung ein, um nachhaltige Strukturen für die kommenden Jahre zu schaffen.
Christian Künast, Vorstand Sport des DEB sagt: „Wir freuen uns, dass uns mit Peter John Lee ein absoluter Fachmann und Experte künftig beim DEB unterstützt. Er hat über viele Jahre gezeigt, dass er sportliche Entwicklungen frühzeitig erkennt und Strukturen nachhaltig aufbaut. Genau diese Erfahrung wollen wir jetzt bei der Weiterentwicklung unserer Männer-Nationalmannschaft nutzen. Peter war in seiner Laufbahn immer jemand, der Entscheidungen nicht für den Moment, sondern mit Blick auf die kommenden Jahre getroffen hat. Dieser Weitblick wird uns weiterhelfen.“
Peter John Lee, sportlicher Berater des DEB freut sich auf die Aufgabe und sagt: „Ich fühle mich geehrt, dass Christian Künast und der DEB auf mich zugekommen sind und mir dieses Vertrauen entgegenbringen. Das deutsche Eishockey liegt mir seit vielen Jahren am Herzen und ich freue mich darauf, meine Erfahrungen einzubringen. Besonders freue ich mich auf die neue Aufgabe und die Zusammenarbeit mit Christian Künast, Stefan Ustorf, Charly Fliegauf sowie allen Verantwortlichen im Verband. Mit Blick auf die Heim-WM und die kommenden Jahre gilt es, neue Begeisterung zu entfachen und die Grundlagen für nachhaltigen Erfolg zu schaffen. Eishockey-Deutschland hat zurecht hohe Ziele und ich bin überzeugt, dass wir diese gemeinsam erreichen können. Ich gehe diese Aufgabe mit großer Leidenschaft, Motivation und Vorfreude an.“
Er blickt auf eine lange Laufbahn im deutschen und nordamerikanischen Eishockey zurück. Nach rund 450 Spielen in der NHL wechselte er 1983 zur Düsseldorfer EG und wurde dort viermal deutscher Meister. 1996 kam er zu den Eisbären Berlin, wo er nach dem Ende seiner Spielerkarriere zunächst als Trainer und später im Management tätig war. Unter seiner Verantwortung entwickelten sich die Eisbären zu einem der erfolgreichsten Klubs der PENNY DEL. Achtmal wurde der Verein zwischen 2005 und 2021 Deutscher Meister.
Internationale Erfahrung sammelte Lee als Assistenztrainer der Schweizer Nationalmannschaft unter Ralph Krueger, mit der er acht Weltmeisterschaften und zwei Olympische Spiele bestritt. Seit 2021 ist Lee Mitglied des Aufsichtsrats der Eisbären Berlin. Diese Funktion behält er auch parallel zu seiner neuen Aufgabe beim DEB.
Das Bild hat uns
DEB/City-Press
zur Verfügung gestellt. Herzlichen Dank dafür
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Die Handball-Bundesliga GmbH hat den Spielplan der zweiten Liga für die Saison 2026/27 veröffentlicht. Der TV Großwallstadt startet mit einem Derby beim TV Hüttenberg. Am Freitag, den 28.08.2026, fährt das Team um Trainer André Lohrbach nach Hessen und muss sich im gefürchteten Sportzentrum in Hüttenberg beweisen. Der Fanclub des Vereins wird dazu mit einem Bus anreisen.
Eine Woche später empfangen die Blau-Weißen den Erstliga-Absteiger SC DHfK Leipzig. Die Sachsen haben bereits den direkten Wiederaufstieg als Saisonziel ausgerufen. Auch wenn in Bayern noch Ferien sind, hoffen die Einheimischen auf eine gut gefüllte Halle, um dieser schweren Aufgabe mit den Fans im Rücken gerecht zu werden.
Interessant dann auch die zweite Auswärtsfahrt. Erneut an einem Freitag geht es für den TVG zu den Eulen Ludwigshafen. Der Gegner hat die letzte Saison auf Tabellenplatz 13 abgeschlossen, einen Platz hinter den Unterfranken. Am Samstag, den 19.09.2026, kommt dann der Aufsteiger ASV Hamm-Westfalen nach Elsenfeld.
Auch in der LINDE MH ARENA in Aschaffenburg wird der TV Großwallstadt ein Spiel in der Hinrunde austragen. Am Sonntag, den 29.11.2026, kommt um 17 Uhr Erstliga-Absteiger GWD Minden.
Eine Änderung gibt es in dieser Saison: Das bei Zuschauern beliebte „Weihnachtsspiel“, das sonst immer ein paar Tage nach Heiligabend stattgefunden hat, ist dieses Jahr aus dem Spielplan gestrichen worden, damit sich die Nationalmannschaft auf die bevorstehende Heim-WM Anfang 2027 vorbereiten kann. Somit findet das letzte Spiel des Jahres am Mittwoch, den 23.12.2026, zuhause gegen den TuS N-Lübbecke statt.
Der Spielplan der Hinrunde 2026/27:
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Wenn am Samstag, 25. Juli, um 19.30 Uhr die U18-National-Mannschaften Deutschlands und der Schweiz in der Rudi-Lechleidner-Halle in Gelnhausen aufeinandertreffen, erwartet die Zuschauer weit mehr als ein gewöhnliches Nachwuchs-Länderspiel. Die Partie ist die Generalprobe der deutschen Auswahl für die wenige Tage später beginnende Europameisterschaft in Serbien und bietet die seltene Gelegenheit, die Handballstars von morgen bereits heute live zu erleben.
Wie hochklassig das deutsche Team besetzt ist, erklärt Max Wildner, Leiter Organisation Nationalmannschaften beim Deutschen Handballbund und selbst gebürtiger Gelnhäuser: „Die aktuelle U18-Nationalmannschaft besteht zum Großteil aus Spielern, die im vergangenen Jahr den ersten U17-Weltmeistertitel der Geschichte gewonnen haben.“
Die Mannschaft vereint einige der größten deutschen Nachwuchstalente. So gehört Leo Nowak zu den Spielern, die mit den Füchsen Berlin das Finale der EHF Youth Trophy erreicht haben. Kreisläufer Malte Elze steht bereits dicht vor dem Sprung in den Bundesliga-Kader des SC Magdeburg. Mit Elvis Kretzschmar, Kalle Gaugisch und Lenn Strobel stehen zudem mehrere Spieler großer Handball-Familien im Aufgebot. Geleitet wird die Mannschaft von Bundestrainer Erik Wudtke, der zugleich Co-Trainer der Männer-Nationalmannschaft ist und im vergangenen Jahr mit der U19 den Weltmeistertitel gewann.
Für Handballfans bietet sich damit die Gelegenheit, viele Spieler zu sehen, die in den kommenden Jahren den Sprung in die Bundesliga und möglicherweise sogar in die A-Nationalmannschaft schaffen könnten.
Tickets für das U18 Länderspiel zwischen Deutschland und der Schweiz sind im Vorverkauf über die Homepage des TV Gelnhausen erhältlich oder am Spieltag an der Abendkasse.
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Wer heute mit Povilas Babarskas spricht, begegnet einem ruhigen, sachlichen und bodenständigen Menschen. Dass hinter seiner Gelassenheit eine beeindruckende internationale Handballkarriere steckt, gerät dabei fast in den Hintergrund.
Ich hatte mit dem Trainer des Drittligisten TV Kirchzell ein schönes und informatives Gespräch. Lest einfach mal rein.
Der Litauer, der mit seinen Eltern als Baby nach Deutschland (Recklinghausen) und mit sechs Jahren wieder zurück nach Litauen zog, begann seine handballerische Laufbahn bei Granitas Kaunas und sammelte bereits in jungen Jahren internationale Erfahrung im EHF Challenge Cup. Mit gerade einmal 17 Jahren stand er in der Gruppenphase der EHF Champions League auf dem Parkett – ein Meilenstein in seiner noch jungen Karriere. Es folgten Stationen in Österreich und Slowenien, unter anderem beim Traditionsverein RK Celje, ehe er nach Deutschland wechselte und sich dem TV Großwallstadt anschloss.
Viele Jahre Nationalspieler
Auch für die litauische Nationalmannschaft lief Babarskas viele Jahre auf. In den WM-Play-offs 2015 gegen Russland war er mit zwölf Treffern bester Werfer seines Teams. Dabei liebäugelte er damals auch damit, Basketball Profi zu werden. Doch am Ende siegte doch der Handball! Sehr zur Freude seines leider viel zu früh verstorbenen Vaters Valius Babarskas, der ebenfalls als Handball-Profi aktiv war, in den 1980er Jahren unter anderem den IHF-Pokal gewann und eine echte Handball-Legende in Litauen war. Auch als Trainer war er erfolgreich, trug beispielsweise erheblich zum Aufstieg des HC Westfalia Herne in den 90ern von der Bezirks- bis in die Verbandsliga bei. Die Liebe zum Handball ließ und lässt sich also in der Familie Babarskas nicht verleugnen.
Nach dem Ende seiner aktiven Karriere blieb der Handball sein Lebensmittelpunkt. Beim TV Großwallstadt engagierte er sich intensiv in der Nachwuchsarbeit, trainierte die A-Jugend sowie die zweite Mannschaft, war Co-Trainer der Profis und übernahm nach dem krankheitsbedingten Ausfall von Cheftrainer Michael Roth zwischenzeitlich sogar als Interimstrainer Verantwortung für das Zweitliga-Team – parallel zur Betreuung der zweiten Mannschaft. Hinzu kam das Familienleben mit zwei kleinen Kindern – eine Zeit, die ihm viel abverlangte.
Seit der Saison 2025/26 ist der Inhaber der A-Trainerlizenz Cheftrainer des Drittligisten TV Kirchzell. Im Gespräch spricht der 37-Jährige über Vertrauen in junge Spieler, Verletzungssorgen, seine Trainerphilosophie und darüber, warum im Leistungssport für ihn der Kopf oft wichtiger ist als die reine Qualität.
Povilas, wenn Du heute auf Deine erste Saison als Cheftrainer des TV Kirchzell zurückblickst – wie würdest Du sie beschreiben? War sie komplizierter oder anspruchsvoller, als Du es erwartet hattest?
„Zuerst musste ich den Verein kennenlernen und mir ein Bild von den Strukturen machen. Vor der Saison hatten die Vereinsverantwortlichen durchaus Bedenken, in Abstiegsgefahr zu geraten. Ich habe mir aber einige Spiele aus der Vorsaison angeschaut und relativ schnell gesagt: Nein, wir steigen nicht ab. Ich habe gesehen, dass die Qualität in der Mannschaft vorhanden ist – auch wenn wir im Voraus wussten, dass Joshua Osifo für einige Monate aufgrund seiner Weltreise ausfallen würde.
Meine größte Sorge waren die Verletzungen, die eventuell kommen könnten. Leider hat sich das im Laufe der Saison bestätigt. Immer wieder haben Leistungsträger aufgrund von Verletzungen oder Krankheiten gefehlt. Deshalb mussten Spieler Verantwortung übernehmen, die in der Saison zuvor kaum Spielzeit bekommen hatten.
Wir haben mit den jungen Spielern viele Gespräche geführt und ihnen immer wieder vermittelt, dass sie Verantwortung übernehmen müssen. Ich musste selbst in jungen Jahren schon Verantwortung tragen. Deshalb habe ich meinen jungen Spielern vertraut – und dieses Vertrauen hat sich ausgezahlt. Viele Trainer zögern, junge Spieler einzusetzen. Ich nicht.
Im ersten Jahr als Trainer standen mir in der Vorbereitung nie alle Spieler zur Verfügung. Wenn man sich unsere Testspiel-Ergebnisse anschaut, haben wir diese fast alle verloren. Trotzdem haben gerade die jungen Spieler in dieser Zeit einen riesigen Schritt nach vorne gemacht.
Deshalb ist die vergangene Saison insgesamt schwer zu beschreiben. Es ging ständig auf und ab. Fast jede Woche fiel wieder jemand verletzungs- oder krankheitsbedingt aus und ich musste mir immer wieder etwas Neues einfallen lassen.“
Als Du die Mannschaft übernommen hast – hast Du da vieles verändert und/oder Deine eigene Philosophie eingebracht?
„Nein, so viel habe ich gar nicht umgestellt. In der Vorbereitung haben viele Spieler gefehlt, deshalb wäre das auch gar nicht möglich gewesen. Man darf eine Drittliga-Mannschaft nicht mit einem Profi-Team aus der ersten oder zweiten Liga vergleichen. Dort wird siebenmal pro Woche trainiert, bei uns deutlich weniger.
Natürlich haben wir einige Dinge verändert und meine Vorstellungen nach und nach eingebaut. Aber das war ein Prozess und keine komplette Umstellung von heute auf morgen.“
Du hast vor der Saison gesagt: ‘Wir steigen nicht ab.’ Woher kam diese Überzeugung?
„Ich habe immer gesagt: Wenn wir gesund bleiben, steigen wir nicht ab. Ganz gesund geblieben sind wir zwar nicht, trotzdem haben wir am Ende den neunten Tabellenplatz erreicht. Natürlich wären fünf oder sechs Punkte mehr möglich gewesen, aber angesichts unserer vielen Ausfälle und des kleinen Kaders bin ich mit der Saison zufrieden.“
“Warum soll ein Karabatic besser sein als du?”
Du hast es gerade erwähnt – immer wieder musstest Du auf Spieler verzichten. Was war in solchen Phasen für Dich als Trainer die größte Herausforderung?
„Ich glaube, genau das gehört zum Trainerjob. Wenn du als Trainer aufgibst, hast du schon verloren. Es ist unsere Aufgabe, die Mannschaft immer wieder zu motivieren. Einen 30-Jährigen kann ich als Spieler kaum noch verändern. Einen 20-Jährigen dagegen kann ich noch prägen. Das war bei meinem Bruder und mir genauso, als wir aus Litauen ins Ausland gekommen sind. Wir waren mental unglaublich stark und das war wichtig.
Mein Vater hat immer gesagt: ‘Warum soll ein Karabatic besser sein als du? Du bist größer, du bist schneller, du bist schlanker.’ Diese Einstellung hat uns Brüder geprägt. Ich erinnere mich noch an ein Spiel gegen Frankreich. Damals standen Spieler wie Karabatic und Narcisse auf der Platte. Ich habe fünf Tore erzielt und wir haben nur mit einem Tor gegen den Favoriten verloren. Mein Vater hat uns immer wieder vermittelt: Warum sollte jemand besser sein als du? Wenn du dir ständig einredest, dass du etwas nicht kannst, dann wirst du es auch nie schaffen. Man muss Dinge ausprobieren und an sich glauben. Das versuche ich meiner Mannschaft zu vermitteln.”
Der TV Kirchzell setzt bewusst auf junge Spieler. Worauf legst Du bei ihrer Entwicklung besonderen Wert?
„Das ist bei jedem Spieler unterschiedlich. Jeder bringt seine eigene Persönlichkeit mit. Der eine ist im Angriff stärker, der andere in der Abwehr. Manche lassen nach einem Fehler sofort den Kopf hängen, andere brauchen einen kleinen Schubs in Richtung Selbstvertrauen. Deshalb gibt es kein Patentrezept. Die Entwicklung junger Spieler ist immer ein individueller Lernprozess.“
Mit Mario Stark kommt ein Spieler mit Zweitliga-Erfahrung nach Kirchzell. Du hast selbst noch mit ihm beim TV Großwallstadt zusammengespielt. Welche Rolle traust Du ihm auf und neben dem Spielfeld zu?
„Mario, aber auch Tom (‘Tom Spieß, Anm. d. Red.), müssen Verantwortung übernehmen und als Führungsspieler vorangehen. Mario muss nicht in jedem Spiel acht Tore werfen. Viel wichtiger ist, dass er der Mannschaft mit gutem Beispiel vorangeht.
Gerade die jungen Spieler können enorm von seiner Erfahrung profitieren. Mit Spielern wie Joshua Osifo, Tim Häufglöckner, Tom Spieß, Mario Stark sowie dem jungen Vadim Oskilko und Niklas Ihmer haben wir eine interessante Mischung im Rückraum. Aber auch auf den anderen Positionen sind wir mit jungen und erfahrenen Spielern gut besetzt. Die erfahrenen Spieler müssen die Jüngeren führen, damit sie sich weiterentwickeln, mental stärker werden und nach Rückschlägen nicht sofort den Kopf hängen lassen.“
Welche Schwerpunkte setzt Du in der Saisonvorbereitung?
„Zu Beginn geht es weniger um Taktik. Zuerst stehen Lauf- und Krafttraining auf dem Programm. Danach arbeiten wir mit dem Ball – auch damit sich die Spieler langsam wieder daran gewöhnen und nicht gleich Blasen an den Fingern bekommen. Die taktischen Inhalte kommen Schritt für Schritt dazu.“
Die Staffel Süd-West hat sich verändert. Mit Krefeld als Absteiger und Leutershausen aus der Staffel Süd kommen neue Mannschaften dazu, außerdem sind die Aufsteiger Vallendar und Dormagen II neben den altbewährten Teams dabei. Ist die Staffel dadurch noch stärker geworden?
„Dormagen II kenne ich noch nicht. Ich kenne natürlich die erste Mannschaft. Zweite Mannschaften von Profiklubs sind immer schwer einzuschätzen, weil man nie genau weiß, welche Spieler am Spieltag zur Verfügung stehen. So wird es auch mit Dormagen sein. Vallendar kenne ich ebenfalls noch nicht. Insgesamt wird die Staffel aber sehr stark sein. Mit Mannschaften wie Saarlouis, Gelnhausen, Krefeld, dem Longericher SC Köln, Hanau, Dutenhofen/Münchholzhausen II usw. sind richtig gute Teams dabei.“
Du hast selbst auf internationalem Niveau gespielt. Welche Deiner Erfahrungen prägen Dich aufgrund so einer tollen Karriere heute als Trainer?
„Ich war als Trainer noch nie jemand, der ständig herumschreit. Gerade bei jungen Spielern kann das oft mehr kaputtmachen als helfen. Ich habe immer gerne mit „Schorle“ Michael Roth in der Zeit beim TVG über Handball diskutiert, auch über den Druck, der auf den Spielern lastet. Er hat mir viele wertvolle Tipps gegeben, wie er in seiner langen Karriere sich als Trainer präsentiert hat. Heute tausche ich mich häufig mit unserem sportlichen Leiter beim TV Kirchzell, Gottfried Kunz, aus. Er sagt manchmal scherzhaft, ich würde zu professionell denken. (lacht)
Ich persönlich glaube, dass Druck zum Leistungssport dazugehört. Ich lebe seit meinem 16. Lebensjahr mit Druck und versuche, diese Erfahrung auch an meine Spieler weiterzugeben. Mein Bruder spielt heute beim Bergischen HC in der ersten Liga und stand beim Lidl Final4 in Köln vor rund 20.000 Zuschauern auf der Platte. Ich selbst habe mit RK Celje gegen Zagreb vor etwa 15.000 Zuschauern gespielt. Das waren außergewöhnliche Erlebnisse, die einem beflügeln aber auch hemmen können. Da ist der Trainer gefragt.“
Gibt es Trainer oder Menschen – neben Deinem Vater – die Dich in deiner Laufbahn besonders geprägt haben?
„Ich hatte im Laufe meiner Karriere viele Trainer in und aus verschiedenen Ländern. Von jedem habe ich versucht, etwas mitzunehmen. Manche Dinge fand ich gut, andere weniger. Als Spieler denkt man oft: ‘Ach, die Trainer haben doch keine Ahnung.’ Aber wenn die Karriere vorbei ist, merkt man häufig, dass sie doch besser waren, als man damals geglaubt hat.
Ich tausche mich viel mit meinem Bruder aus – wir reden über Abwehrarbeit, Stellungsspiel oder taktische Dinge. Ich vertraue ihm sehr. Es gibt nur wenige Menschen, deren Meinung mir wirklich wichtig ist. Mein Bruder gehört dazu. Er sagt mir immer ehrlich seine Meinung – und ich ihm genauso.“
“Gedanken aus dem letzten Spiel nicht mit ins nächste nehmen!”
Ich habe Dich in den vergangenen Jahren als Trainer erlebt – egal ob nach Siegen oder Niederlagen. Du wirkst immer ruhig und sachlich. Wie sehr beschäftigen Dich Niederlagen tatsächlich?
„Ich versuche, direkt nach dem Spiel nicht zu emotional zu reagieren. Wenn ich mir die Partie später noch einmal anschaue, sehe ich viele Situationen oft ganz anders. Deshalb möchte ich zunächst immer sachlich bleiben. Wir sprechen über das Spiel – egal ob wir gewonnen oder verloren haben – und dann ist das Thema auch abgeschlossen.
Als ich in Slowenien gespielt habe, hatten wir teilweise zwei oder drei Spiele pro Woche. Da blieb überhaupt keine Zeit, lange über eine Niederlage nachzudenken oder sich über einen Sieg lange zu freuen. Es ging sofort weiter. Auch heute versuche ich, dieses Denken beizubehalten. Zwar haben wir in der dritten Liga meist nur ein Spiel pro Woche, trotzdem sollte man eine Partie möglichst schnell abhaken. Man darf die Gedanken aus dem letzten Spiel nicht mit ins nächste nehmen.
In meiner Profizeit haben wir teilweise mit Mentaltrainern zusammen gearbeitet. In Slowenien zum Beispiel war einer von denen außergewöhnlich gut, Goran Dragić. Er war ein sehr guter Basketballer, war Kapitän und Anführer seines Teams und für seine große mentale Stärke, Motivation und Führungsqualität bekannt. (Goran Dragić war eine Basketball-Legende und hat in vielen guten Clubs weltweit gespielt, Anm. d. Red.) Ich weiß noch, dass er uns vor einem Heimspiel gegen den THW Kiel mental hervorragend eingestellt hatte. Ich meine, wir haben damals sogar gewonnen oder zumindest Unentschieden gespielt. Und das gegen den THW. Daran sieht man, wie viel im Leistungssport über den Kopf läuft.“
Mit viel Vertrauen in seine junge Mannschaft, klaren Vorstellungen und der Ruhe, die ihn seit Jahren auszeichnet, blickt Povilas Babarskas optimistisch auf die kommende Saison. Das erste Heimspiel der neuen Runde findet am 29. August um 19.30 Uhr in der Miltenberger Sporthalle statt.
Vielen Dank an Povilas für das Gespräch und alles Gute für die kommende Saison!
Das Bild hat uns der TVK zur Verfügung gestellt. Danke dafür
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Handball Zweitligist TV Großwallstadt empfängt am Sonntag, den 23.08.2026 um 17 Uhr, den Erstliga-Aufsteiger HBW Balingen-Weilstetten in der 1. Runde des DHB-Pokals.
Da sich ein Sonntag perfekt dazu eignet, Familien in der Untermainhalle in Elsenfeld zu empfangen, wird der TV Großwallstadt zusammen mit dem TVG Junioren Akademie e.V. und der Stiftung HBRU (Handballregion Untermain) einen Familientag ins Leben rufen.
Bereits um 9 Uhr morgens findet ein DHB-Lehrgang mit dem ehemaligen TVG-Torhüter und aktuellem Torhüter-Trainer der Nationalmannschaft, Mattias Andersson, statt. Als Demo-Mannschaften stehen die weibliche U17 sowie die männliche U15 der Akademie bereit. Es werden verschiedene Inhalte und Spielformen des modernen Handballs gezeigt. Die Zuschauer sind herzlich eingeladen, diese besondere Trainingseinheit live mitzuerleben und spannende Einblicke in das leistungsorientierte Training zu erhalten.
Im Anschluss findet ein offenes Training der weiblichen U15 statt. Hierbei können Interessierte einen Einblick in die Trainingsarbeit der TVG Junioren Akademie e.V. erhalten.
Bevor das DHB-Pokalspiel der Bundesliga-Mannschaft angepfiffen wird, trägt die männliche U19 der Akademie ein Spiel gegen das A-Jugendteam des Gegners HBW Balingen-Weilstetten aus.
Neben diesem spannenden Tagesprogramm werden noch zahlreiche weitere Attraktionen geboten. Nach dem Pokalspiel stehen die Spieler für Autogramme zur Verfügung, es wird ein Activity-Parcours aufgebaut sein, den man absolvieren muss, um tolle Preise zu gewinnen. Und auch kulinarisch dürfen sich die Besucher durch das Angebot schlemmen.
Die TVG-Familie freut sich schon jetzt, viele Fans jeglichen Alters am Handball-Familientag begrüßen zu dürfen. Der Eintritt ab 9 Uhr ist frei, für das Pokalspiel um 17 Uhr müssen Tickets erworben werden. Der Vorverkauf ist bereits gestartet.
Liebe Leserinnen, liebe Leser.
Wie Handball Zweitligist TV Großwallstadt bekannt gab, erfährt das Trainerteam in der kommenden Spielzeit eine personelle Änderung, hat dafür Kontinuität auf der Torhüter-Trainerposition.
Lars Spieß, der zur Saison 2025/26 das Amt des Co-Trainers übernommen hat, steht dem Verein in der kommenden Spielzeit nicht mehr zur Verfügung. Der 31-Jährige, der sich schon als Spieler um den TVG verdient gemacht hat, wird sich zukünftig wieder voll auf seine berufliche Karriere außerhalb des Handballs fokussieren
Marko Sokicic übernimmt als Co-Trainer
Dafür konnte der TVG mit Marko Sokicic einen gebührenden Nachfolger verpflichten. Der 36-jährige Kroate bringt umfangreiche Erfahrung als Spieler und Trainer mit. Der studierte Sportwissenschaftler lief unter anderem für den TV Neuhausen und die HSG Bieberau/Modau auf. 2016 begann er seine Trainerlaufbahn und war anschließend unter anderem beim TSV Rödelsee sowie beim TV Groß-Umstadt tätig. Darüber hinaus engagierte er sich als Auswahltrainer des Bezirks Odenwald/Spessart. Zuletzt war Sokicic Cheftrainer der ersten Mannschaft sowie Jugendkoordinator bei der TSG Offenbach-Bürgel.
„Fachlich hervorragend ausgebildeter Trainer“
„Mit Marko gewinnen wir einen fachlich hervorragend ausgebildeten Trainer und menschlich einen Typen, der sehr gut zu unserer Philosophie passt. Ich kenne ihn bereits aus unserer gemeinsamen B-Lizenz-Ausbildung und habe dort seine akribische Arbeitsweise und seine Leidenschaft für den Handball kennengelernt. Durch seinen beruflichen Hintergrund wird er unser Trainerteam zudem insbesondere im athletischen Bereich bereichern und unsere Spieler auch individuell weiterentwickeln können. Wir freuen uns sehr, dass er sich für den TV Großwallstadt entschieden hat“, sagt Geschäftsführer Michael Spatz.
„Musste keine Sekunde überlegen, ob ich das Angebot annehme“
Sokicic selbst freut sich auf die neue Herausforderung: „Seit dem ersten Anruf von Michael musste ich keine Sekunde überlegen, ob ich das Angebot annehmen würde oder nicht. Danach folgten die Gespräche mit André Lohrbach und Stefan Wüst, die all das bestätigt haben, was ich mir bereits vorgestellt hatte. Ich möchte in einem professionellen Verein und einem professionellen Umfeld arbeiten und André, die Mannschaft und den Verein dabei unterstützen, sich kontinuierlich weiterzuentwickeln und gemeinsam erfolgreich zu sein. Ich freue mich sehr auf die Fans und alle Menschen im Verein. Ich hoffe auf eine erfolgreiche Saison mit guten Ergebnissen und freue mich schon jetzt auf die großartige Atmosphäre in der Untermainhalle.“
Torhüter-Trainer Bolling bleibt für eine weitere Spielzeit im Trainerteam
Torhüter-Trainer Thomas Bolling, der in seiner aktiven Karriere unter anderem für den TV Kirchzell aufgelaufen ist, hat seinen Vertrag beim TV Großwallstadt um eine weitere Saison verlängert. Dies berichteten wir bereits im Juni 2026. „Wir sind sehr glücklich, dass Thomas sich entschieden hat, seinen Weg weiter mit uns zu gehen. Thomas zeichnet sich durch seine hohe Einsatzbereitschaft und den engen Austausch mit den Torhütern aus. Ich bin überzeugt, dass unser neues Torhütergespann Urbiè/Durmiæ von seiner Arbeit profitieren und sich gemeinsam mit ihm weiterentwickeln wird“, freut sich Michael Spatz.
Das Bild hat uns der TVG zur Verfügung gestellt. Danke dafür
Liebe Leserinnen, liebe Leser.
Wie Handball Drittligist TV Gelnhausen bekannt gab, gehen neun Jahre voller Leidenschaft, Einsatz und Hingabe zu Ende, denn nach intensiven Gesprächen haben sich der TV Gelnhausen und Trainer Matthias Geiger darauf verständigt, die Zusammenarbeit einvernehmlich zu beenden. Matthias Geiger ist somit mit sofortiger Wirkung nicht mehr Cheftrainer der 1. Mannschaft des TV Gelnhausen.
Ausschlaggebend für diese Entscheidung waren insbesondere die zunehmenden beruflichen und privaten Verpflichtungen von Matthias Geiger, die es ihm künftig nicht mehr ermöglichen, das Amt des Cheftrainers mit der notwendigen Zeit und dem gewohnten Engagement auszuüben.
„Die Entscheidung ist mir alles andere als leichtgefallen. Ich durfte mit einer großartigen Mannschaft, einem engagierten Trainerteam und vielen leidenschaftlichen Menschen im Umfeld zusammenarbeiten. Wenn ich auf den Moment zurückblicke, als ich die Mannschaft übernommen habe, und sehe, mit welcher Saison wir diese gemeinsame Zeit nun abschließen, erfüllt mich das mit großem Stolz auf die Mannschaft. Für das Vertrauen, das mir der Verein in all den Jahren entgegengebracht hat, möchte ich mich ebenfalls bedanken. Ich bin überzeugt, dass der in den vergangenen neun Jahren eingeschlagene Weg erfolgreich weitergeführt wird“, sagt Geiger.
Der TV Gelnhausen bedankt sich bei Matthias Geiger ausdrücklich für seinen außergewöhnlichen Einsatz und seine geleistete Arbeit in den vergangenen neun Jahren als Cheftrainer der 1. Mannschaft sowie für sein langjähriges Engagement zuvor innerhalb des Vereins. Unter seiner Leitung hat sich die erste Mannschaft sportlich hervorragend entwickelt und zahlreiche Erfolge gefeiert. Zu den größten Meilensteinen zählen die beiden Vizemeisterschaften in der dritten Liga sowie die zweimalige Qualifikation für die Aufstiegsrunde zur zweiten Handball-Bundesliga in den vergangenen beiden Spielzeiten.
„Matthias hat in den vergangenen Jahren hervorragende Arbeit geleistet und maßgeblich dazu beigetragen, dass sich unsere Mannschaft sportlich kontinuierlich weiterentwickelt hat. Dafür gebührt ihm unser ausdrücklicher Dank. Wir wünschen ihm für seinen weiteren beruflichen und privaten Weg alles Gute und viel Erfolg“, sagt TVG-Manager Philip Deinet.
Interimsweise übernimmt der Sportliche Leiter und Headcoach Sergej Budanow das Training der Drittliga-Mannschaft. Über die Nachfolge auf der Position des Cheftrainers wird der TV Gelnhausen zu gegebener Zeit informieren.
Das Bild hat uns der TVG zur Verfügung gestellt. Danke dafür



