Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Wie Handball Zweitligist TV Großwallstadt berichtete, hat er gegen den HSC 2000 Coburg ein 32:32-Unentschieden erspielt und damit die Saison 2025/26 mit einem versöhnlichen Punktgewinn auf Tabellenplatz zwölf abgeschlossen.

Im letzten Spiel der Saison ging es für beide Mannschaften um nichts mehr, doch sicherlich hatte sich Coburg vorgenommen, die letzte Partie vor heimischem Publikum für sich zu entscheiden. Und auch der ersatzgeschwächte TV Großwallstadt wollte den mitgereisten Fans noch einmal ein würdiges Saisonfinale bereiten und so entwickelte sich eine spannende Partie, die nach 60 Minuten keinen Sieger hervorbrachte. Im Kader standen zwölf Spieler (darunter Konstantin Knabe aus der 1B, Theo Buchinger und Lasse Becker aus der A-Jugend und Niklas Ihmer mit Zweifach-Spielrecht aus Kirchzell, dritte Liga), hinter der Bank saßen sechs verletzte Akteure, die ihre Kollegen anfeuerten.

Besser ins Spiel fand der Gastgeber, der in der neunten Spielminute das 5:2 erzielte. Doch ein 3:0-Lauf bescherte dem TVG in der 14. Minute den Ausgleich, Ole Klimpke traf danach sofort zur ersten Führung (8:9), Mario Stark erhöhte auf 8:10. Neun Minuten vor dem Halbzeitpfiff gingen die Coburger wieder in Front, doch die Gäste egalisierten auch dieses Ergebnis wieder und man ging mit einem 18:18 in die Katakomben.

 

Großwallstadt rettet den Vorsprung nicht ins Ziel: Remis zum Abschied

Nach dem Seitenwechsel traf zunächst Marks Lilienfelds zum 19:18, dann aber waren es Theo Buchinger und Connar Battermann, die ihr Team wieder in Führung brachten. Diese verteidigte man souverän, allerdings schafften es die Wällster nicht, sich entscheidend abzusetzen. Deshalb wurde es in den letzten Minuten noch einmal spannend. Niklas Ihmer traf zum 30:32, Lars Düsterhöft zum Anschluss. Der TVG vergab den dritten Siebenmeter, so dass Planinsek zum 32:32-Ausgleich einnetzte. Battermann leistete sich einen Technischen Fehler, die Gäste kamen dadurch noch einmal in Ballbesitz, doch ein technischer Fehler verhinderte auch hier den Torwurf, so dass das Spiel mit einem Unentschieden beendet wurde.

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Es hat am Ende nicht ganz gereicht. Handball Drittligist TV Gelnhausen hat den Sensationsaufstieg in die zweite Handball-Bundesliga am letzten Spieltag der Aufstiegsrunde knapp verpasst. Vor 1800 Zuschauern in der restlos ausverkauften Rudi-Lechleidner-Halle unterlagen die Barbarossastädter dem Meister der Nord-Ost-Staffel EHV Aue mit 27:30 (15:19). Doch trotz der Enttäuschung feierten die Fans ihre Mannschaft noch lange nach dem Schlusspfiff für eine außergewöhnliche Saison und sorgten für jede Menge emotionale Momente in der Hölle Süd. Das hat der Verein bekannt gegeben.

Nur ein Sieg hätte dem TVG den historischen Aufstieg beschert. Doch während manche erwartet hatten, dass der bereits ausgeschiedenen EHV Aue es ruhig angehen lassen würde, zeigten die Sachsen von der ersten Minute an eine hochkonzentrierte Leistung. „Wir wollten es sportlich fair halten und noch einmal alles für unsere Ehre und einen versöhnlichen Saisonabschluss investieren“, erklärte Aues Trainer Uwe Jungandreas, der dem TVG zugleich ein großes Kompliment machte: „Ihr habt eine tolle Mannschaft, tolle Fans und spielt einen tollen Handball. Es hat riesigen Spaß gemacht, gegen euch in dieser Halle zu spielen.“

Beim TV Gelnhausen kehrten Rechtsaußen Dima Redkyn nach seiner Erkrankung und Rückraumspieler Fynn Hilb nach seiner Knieverletzung rechtzeitig zurück. Weiterhin verzichten musste Cheftrainer Matthias Geiger allerdings auf Rückraumspieler Jonas Dambach (Fußverletzung) und Rechtsaußen Akos Csaba (Kreuzbandriss).

Die Partie begann zunächst ausgeglichen. In der vierten Minute brachte Kapitän Jonathan Malolepszy den TVG per Siebenmeter mit 2:1 in Führung. Es sollte allerdings die einzige Gelnhäuser Führung des gesamten Abends bleiben. Den Rot-Weißen war die Bedeutung der Partie anzumerken. Während Aue befreit aufspielte, wirkten die Barbarossastädter in vielen Situationen etwas gehemmt und fanden defensiv zunächst keinen Zugriff.

Nach dem 3:3 in der sechsten Minute setzte sich der EHV erstmals ab. Torben Lange erhöhte in der 13. Minute auf 8:4 für die Gäste, die die Lücken in der Gelnhäuser Abwehr konsequent nutzten. Der TVG kämpfte sich jedoch zurück. Vor allem Malolepszy und Benjamin Wörner gingen mit Treffern voran. Beide erzielten an diesem Abend sechs Tore und waren damit die besten TVG-Schützen. In der 18. Minute verkürzte Gelnhausen auf 7:9.

Doch Aue ließ nicht nach. Angeführt von Francisco Pereira, der ebenso wie Justin Döbler sieben Treffer erzielte, stellten die Gäste den alten Vorsprung wieder her. In der 27. Minute erhöhte Pereira sogar auf 17:12. Kurz vor der Pause folgte ein offener Schlagabtausch mit schnellen Toren auf beiden Seiten. Anschließend ging der TVG mit einem 15:19-Rückstand in die Kabine.

Hoffnung nach Seitenwechsel

Nach dem Seitenwechsel keimte neue Hoffnung auf. Fynn Hilb, der insgesamt fünf Tore erzielte, verkürzte mit zwei schnellen Treffern auf 17:19. Kurz darauf sah Aues Torben Lange nach einem Treffer im Gesicht von Malolepszy die Rote Karte. Die Halle bebte und es schien, als könne das Momentum nun auf die Seite des TVG kippen.

Wörner traf in der 40. Minute zum 20:21-Anschluss, doch der Ausgleich wollte zunächst nicht fallen. Stattdessen erhöhte Aue erneut und stellte durch Pereira in der 47. Minute wieder auf 26:22. Doch genau in dieser Phase zeigte die Gelnhäuser Mannschaft einmal mehr ihren außergewöhnlichen Charakter. Vier Tore in Folge brachten den TVG zurück ins Spiel, Hilb erzielte in der 52. Minute den umjubelten Ausgleich zum 26:26. Die Halle stand Kopf und die Sensation war zum Greifen nahe.

Als Malolepszy sechs Minuten vor dem Ende zum 27:27 traf, war noch alles möglich. In der Abwehr kämpften die Gelnhäuser aufopferungsvoll, Leon David eroberte einen Ball und auch die Torhüter wurden nun zum Faktor. Daniel Drozdz zeigte eine starke Parade, Alexander Bechert entschärfte einen Siebenmeter. Drei Mal bot sich dadurch dem TVG die Chance, erstmals seit der Anfangsphase wieder in Führung zu gehen. Doch Malolepszy scheiterte vom Siebenmeterpunkt und anschließend verhinderten zwei Offensivfouls den möglichen Führungstreffer.

Aue blieb dagegen eiskalt. Mit sieben Feldspielern im Angriff erhöhten die Gäste den Druck und Sebastian Paraschiv erzielte zwei Minuten vor Schluss das 28:27. Da ein Unentschieden dem TVG nicht gereicht hätte, musste die Mannschaft weiter volles Risiko gehen. Doch die letzten Würfe fanden ihr Ziel nicht mehr. Aue nutzte die sich bietenden Räume durch die Gelnhäuser Manndeckung in den letzten Minuten und stellte mit zwei weiteren Treffern den 30:27-Endstand her.

„Wir haben in der ersten Hälfte die Last des Spiels gespürt und nicht ganz so befreit aufgespielt wie zuletzt“, analysierte Geiger. Gleichzeitig fand der TVG-Coach vor allem Worte des Dankes: „Die Mannschaft hat über eine unglaublich lange Saison bis zum Schluss alles investiert. Dass unsere Zuschauer das so honorieren, ist ein wahnsinniger Lohn für alle Beteiligten im Verein. Für solche Momente machen wir den Sport. Danke an alle, die hier mitwirken. Nächste Saison geht es weiter und wir freuen uns wieder auf diese unglaubliche Unterstützung.“

Die Enttäuschung über den verpassten Aufstieg war den Spielern unmittelbar nach dem Schlusspfiff anzusehen. Doch die Reaktion der Fans zeigte einmal mehr, was den TV Gelnhausen auszeichnet. Noch lange feierten die Zuschauer ihre Mannschaft für eine grandiose Saison und sorgten trotz der Niederlage für Gänsehautmomente in der Hölle Süd. Im Anschluss wurden Daniel Drozdz, Leon David und Dima Redkyn ebenso wie A-Jugendtrainer Dominic Di Meglio offiziell verabschiedet.

Mit 3:5 Punkten beendet der TV Gelnhausen die Aufstiegsrunde auf dem dritten Platz. Der TV Emsdetten sichert sich mit 5:3 Punkten den Aufstieg in die zweite Liga, der EHV Aue wird Zweiter. Für den TVG endet damit zwar zunächst der Traum von der zweiten Liga, doch die Barbarossastädter haben in den vergangenen Wochen eindrucksvoll bewiesen, dass sie auch mit den besten Mannschaften der anderen Staffeln auf diesem Niveau mithalten können. Es war allerbeste Werbung für den Handball in der Region. Ende August startet der TV Gelnhausen mit viel Rückenwind in eine neue Saison der dritten Liga.

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Nach dem Vertragsende von Saad Khan ist Handball Drittligist HSG Hanau auf der Suche nach einem Ersatz fündig geworden. Dies gab der Verein bekannt.

Die HSG verstärkt sich ab 01. Juli 2026 mit Torhüter Florian Eberhardt. Der 30-Jährige kommt von der TuSpo Obernburg in die Brüder-Grimm-Stadt, unterschreibt einen Einjahres-Vertrag und soll gemeinsam mit Benedikt Müller ein erfahrenes Gespann auf der Position bilden. 

„Mit Florian Eberhardt gewinnen wir einen erfahrenen Torhüter, der ein etwas anderer Spielertyp ist, als es zuvor Saad Khan war“, erklärt der sportliche Leiter der HSG Hanau, Reiner Kegelmann. „Er geht emotional an die Sache heran, verfügt gleichzeitig aber auch über eine analytische Herangehensweise. Das hat er in der vergangenen Saison schon bewiesen, in der er bereits als Torwarttrainer für unseren Jugendbereich tätig war.“

 Florian Eberhardt spielte in der abgelaufenen Runde mit der TuSpo Obernburg in der Handball-Regionalliga Hessen und war dort ein wichtiger Teil der Mannschaft, die in dieser Spielzeit den Klassenerhalt für den Verein gesichert hat. Zu den Stärken des 30-Jährigen zählen dabei vor allem eine außerordentliche Ruhe in Eins-gegen-eins-Duellen sowie die klare Übersicht in schnellen Umschaltmomenten – Attribute, die das konterintensive und zweikampfstarke Spielsystem der HSG Hanau unter Coach Axel Spandau gut ergänzen.

„Möchte mich nahtlos in die Mannschaft einfügen“

„Ich bin sehr glücklich darüber, ab sofort gemeinsam mit Benedikt Müller zwischen den Pfosten des Drittliga-Teams zu stehen und Teil der HSG-Familie zu sein. Eine intensive Sommervorbereitung steht bevor, die mit der Teilnahme am DHB-Pokal im August bereits ein echtes Highlight bereithält. Ich möchte die Vorbereitungsphase bestmöglich nutzen, um mich nahtlos in die Mannschaft einzufügen“, sagt Florian Eberhardt. „Der Großteil des Teams ist mir bereits vertraut und ich freue mich darauf, meinen jüngeren Mitspielern als Teammitglied weiterhelfen zu können, damit wir gemeinsam mit dem Blauen Block erfolgreich sind.“ 

Der gebürtige Darmstädter verfügt bereits über zahlreiche Berührungspunkte mit der HSG Hanau. Seit der Saison 2024/25 ist Eberhardt bei der Spielgemeinschaft aus Kesselstadt und Steinheim als Torwarttrainer im A-Jugend-Bereich aktiv. 

Zusätzlicher Konkurrenzkampf auf der Torhüterposition 

„Das ist eine wirklich gute Konstellation, mit einem erfahrenen Duo für die 3. Liga“, meint HSG-Geschäftsführer Hannes Geist. „Gleichzeitig sorgt der Transfer von Florian auch für zusätzlichen Konkurrenzkampf auf der Torhüterposition – ähnlich wie bereits Saad Khan in der vergangenen Saison eine wertvolle Bereicherung für unser Team war. Benedikt Müller hat bereits eine starke Saison gespielt – ich bin aber überzeugt, dass wir gemeinsam noch ein paar Prozent mehr aus ihm herausholen können.“

Florian Eberhardt spielte seit der Saison 2023/24 für die TuSpo Obernburg, zunächst für die zweite Mannschaft. Ein Jahr später folgte der Wechsel in das Obernburger Regionalliga-Team. Vor seiner Zeit bei der Tuspo hütete der gelernte Industriekaufmann für Marketing & Sales zudem das Tor des damaligen Bezirksoberligisten TSV Klein-Auheim. Neben seiner eigenen Spielerkarriere ist Eberhardt aber auch erfolgreicher Torwart-Trainer und betreute in dieser Funktion sowohl die Hanauer A- und C-Jugend als auch die 1. Damenmannschaft der HSG Rodgau Nieder-Roden (3. Liga). 

 

Das Bild hat uns die HSG zur Verfügung gestellt. Danke dafür

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Wie der Deutsche Eishockey-Bund e.V. (DEB) bekannt gab, haben sich der DEB und Bundestrainer Harold Kreis einvernehmlich auf eine Beendigung der Zusammenarbeit mit sofortiger Wirkung verständigt. Der noch bis zum Ende der Saison 2026/2027 laufende Vertrag wird damit vorzeitig aufgelöst.
 
Harold Kreis hatte das Amt des Bundestrainers am 15. März 2023 übernommen. Bereits bei seiner ersten Maßnahme führte der 67-Jährige die Nationalmannschaft zur Silbermedaille bei der Weltmeisterschaft 2023 und sicherte damit auch die direkte Qualifikation für die Olympischen Winterspiele 2026. Bei der Weltmeisterschaft 2024 erreichte die DEB-Auswahl das Viertelfinale; 2025 und 2026 wurde dieses Ziel jeweils knapp verpasst. Bei den Olympischen Spielen 2026 zog die Mannschaft in das Viertelfinale ein. Hinzu kamen die Erfolge der Männer beim Deutschland Cup 2023 und 2025.
 
Christian Künast, Vorstand Sport des DEB sagt: „Wir sind nach einer intensiven Analyse zu diesem Entschluss gelangt und haben unser Ergebnis dem DEB-Aufsichtsrat präsentiert, der unsere Auffassung geteilt hat. Die Zusammenarbeit mit Harold war zu jeder Zeit von Vertrauen, Offenheit und gegenseitigem Respekt geprägt – auch menschlich war sie über die gesamte Zeit hervorragend. Deshalb ist uns diese Entscheidung nicht leichtgefallen. Zugleich sehen wir, dass die Entwicklung der Männer-Nationalmannschaft zuletzt stagnierte, und diese sportliche Gesamteinschätzung hat letztlich zu unserer Entscheidung geführt. Harold Kreis hat sich mit großer Hingabe in den Dienst der Nationalmannschaft gestellt und bedeutende Verdienste um das deutsche Eishockey erworben – allen voran den Gewinn der WM-Silbermedaille 2023. Wir sind jedoch der festen Überzeugung, dass es nun einen neuen Impuls braucht.“
 
Harold Kreis: „Die vergangenen drei Jahre mit der Nationalmannschaft waren eine besondere Zeit, an die ich mit großer Dankbarkeit zurückdenke. Der Silbermedaillen-Erfolg 2023 und die gemeinsamen Erlebnisse mit dem Team werden mir in bester Erinnerung bleiben. Ich danke den Mitarbeitern im Verband, dem Trainerstab, dem Team-Staff der Männer-Nationalmannschaft und vor allem den Spielern für das Vertrauen und die Zusammenarbeit. Ich wünsche dem Verband und der Mannschaft für die kommenden Aufgaben alles Gute.“
 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Nach rund eineinhalb Jahren Verletzungspause ist Luisa Hrdá beim ITF-$15.000-Tennis-Turnier in Gaborone (Botswana) erfolgreich auf die Profi-Tour zurückgekehrt. Durch die lange Pause verlor die gebürtige Mainaschafferin ihr WTA-Ranking im Einzel und Doppel und musste sich deshalb zunächst wieder über die Qualifikation ins Hauptfeld kämpfen.

Wie uns Max Giegerich, der sich im Hintergrund um die organisatorischen, finanziellen und kommunikativen Belange rund um Luisa kümmert, berichtete, zeigte Luisa Hrdá beim ersten von zwei Turnieren in Botswana direkt starke Leistungen. In der Qualifikation setzte sie sich zunächst souverän gegen die US-Amerikanerin Madison Rose mit 6:2, 6:2 durch. Anschließend besiegte sie auch die an Position sieben gesetzte Simbabwerin Kudzei Erin Patience Chapepa mit 6:3, 6:2 und zog ins Hauptfeld ein. Dort traf sie in der ersten Runde auf die an Nummer drei gesetzte Mexikanerin Sabastiani Leon (WTA 930). Gegen die favorisierte Spielerin lieferte Hrdá einen großen Kampf und musste sich erst im dritten Satz mit 1:6, 6:4, 4:6 geschlagen geben.

Beeindruckend im Doppel

Im Doppel sorgte Luisa Hrdá gemeinsam mit ihrer italienischen Partnerin Sofia Avataneo für ein beeindruckendes Turnier. Nach einem souveränen Auftaktsieg gegen Colalancia / Moshaoa wartete im Viertelfinale die an Position zwei gesetzte Paarung Laskutova (RUS / WTA 590 Doppel) und Lan Mi (CHN / WTA 580 Doppel). Hrdá und Avataneo setzten sich nach großem Kampf mit 6:4, 0:6, 10:8 durch. Auch im Halbfinale bewiesen die beiden Nervenstärke und besiegten Kunz (SUI / WTA 940 Doppel) und Wagner (GER / WTA 870 Doppel) mit 0:6, 6:3, 12:10. Erst im Finale mussten sie sich den topgesetzten Leon (MEX / WTA 490 Doppel) und Podhajecka (POL / WTA 650 Doppel) mit 6:7, 2:6 geschlagen geben.

In der zweiten Turnierwoche lag der Fokus auf dem Einzel. Erneut spielte sich die gebürtige Mainaschafferin erfolgreich durch die Qualifikation. Im Hauptfeld gewann sie anschließend gegen die Simbabwerin Sasha Natalie Chimedza mit 6:2, 6:4 und feierte damit ihren ersten Sieg im Hauptfeld eines Profiturniers seit ihrer Rückkehr. In der zweiten Runde wartete erneut Sabastiani Leon, gegen die sich die 26-Jährige diesmal mit 2:6, 1:6 geschlagen geben musste.

Unter dem Strich kann die Mainaschafferin dennoch auf eine erfolgreiche Botswana-Reise zurückblicken. Mit einem WTA-Punkt im Einzel sowie zehn WTA-Punkten im Doppel kehrt sie in die Weltrangliste zurück und wird in ein paar Tagen im Doppel voraussichtlich auf Position 1570 geführt.

 

 

Das Bild zeigt Luisa Hrdá (rechts) mit ihrer Doppelpartnerin Sofia Avataneo und dem Finalistenpokal.
Foto: Matteo Covato
 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Heute gibt es eine neue Folge meines Podcasts. Als Gast war diesmal Matthias Rieth, leidenschaftlicher Fußballer, mittlerweile auch begeisterter Handball-Fan und stellvertretender Serviceleiter und KFZ- Techniker-Meister, bei mir zu Besuch. 

Matthias hat lange Jahre aktiv Fußball gespielt, war dann Spielertrainer, kennt dementsprechend “Gott und die Welt” und da sein Sohn seine Liebe fürs Handball entdeckt hat, hilft er nun auch in der Handball-Halle beim Training mit, zusammen mit seinem Kumpel Uli Wolf, dem ehemaligen Handball-Profi und Trainer des derzeitigen Zweitligisten TV Großwallstadt.

Matthias lässt uns teilnehmen an seinen Erinnerungen, Begegnungen im Sport – wie über Daniel Baier oder Heiko Westermann, spricht aber auch über seine Arbeit beim Autohaus Brass in Aschaffenburg.

Nehmt Euch deshalb die Zeit und hört in meinen Podcast mit Matthias Rieth rein. 

 

Den Podcast könnt Ihr nicht nur auf meinem Blog unter “Podcast”, sondern auch auf Spotify oder überall wo es Podcasts gibt, hören. Ganz wie Ihr wollt.

Die Bilder hat uns Matthias zur Verfügung gestellt. Herzlichen Dank dafür. Links sind Matthias mit seiner damals hochschwangeren Frau zu sehen beim Aufstiegsspiel, in der Mitte Papa und Sohn beim Handball und rechts Matthias in Aktion.

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Handball Zweitligist TV Großwallstadt hat im letzten Heimspiel der Saison gegen den HC Elbflorenz 2006 in der Untermainhalle Elsenfeld eine 29:33 (12-15)-Niederlage hinnehmen müssen. Dabei mussten es elf Spieler im Kader des TVG mit dem 16-Mann starken Kader der Dresdner aufnehmen. Also kein Heimsieg zum Abschluss, aber ein Abschied mit großer Geste.

Die Gastgeber waren personell stark dezimiert, standen vor einer schwierigen Aufgabe, gaben sich aber nie auf und waren zehn Minuten vor Schluss beim 25:27 in Schlagdistanz. Die Partie begann kurios: Vier der ersten fünf Treffer fielen per Siebenmeter. Im weiteren Spielverlauf entwickelte sich ein kampfbetontes Duell, das phasenweise etwas unrund verlief, was sich in elf Zeitstrafen niederschlug. Elbflorenz wurde seiner Favoritenrolle letztlich gerecht. Das Ergebnis rückte jedoch in den Hintergrund. Für den emotionalsten Moment des Abends sorgte TVG-Urgestein Mario Stark. Nach zehn Jahren im Trikot des TVG absolvierte er sein letztes Heimspiel. In den Schlusssekunden bewiesen die Gäste große Fairness: Beim Stand von 28:33 überließen sie Stark den Ball, so dass er noch einmal erfolgreich einnetzen konnte. Es war sein letztes Tor vor heimischem Publikum.

Anschließend stand der HCE Spalier und ermöglichte Stark einen besonderen Abschied auf dem Spielfeld. Unter dem Applaus der Fans konnte sich der langjährige Leistungsträger von seinem Publikum verabschieden – ein bewegender Moment und eine Geste, die weit über das eigentliche Spielergebnis hinausging.
 
Auf nach Coburg
 
Nun muss der TVG im letzten Spiel der Saison am Samstag beim HSC Coburg antreten. Im Match gegen den Tabellenneunten wird es wohl keine Brisanz mehr geben, denn die Würfel sind gefallen. Die einen stehen im Tabellenmittelfeld, die anderen haben den Klassenerhalt geschafft. Zu einem Wiedersehen kommt es mit HSC-Torhüter Petros Boukovinas, der eine unglaublich gute Saison gespielt hat. 
 
Das letzte Aufeinandertreffen im Weihnachtsspiel in der Untermainhalle endete 33:30 für die Oberfranken. Damals waren es Mikael Helmersson (9 Treffer) auf Rückraum Mitte und Jesper Schmidt (10/4 Tore) auf Linksaußen, die maßgeblich zum Erfolg ihres Teams beigetragen haben. Helmersson ist es auch, der mit 190 Toren auf Platz zwei der aktuellen Torschützenliste der HBL steht und am Samstag sein letztes Spiel für den HSC 2000 Coburg bestreiten wird.
 
Das Bild hat uns der TVG zur Verfügung gestellt. Danke dafür

 

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Wie Handball Drittligist TV Gelnhausen bekannt gab, erhält der Verein die Lizenz für die zweite Liga und hat damit auf dem Weg zu einem der größten Erfolge seiner Vereinsgeschichte eine weitere wichtige Hürde genommen. Die unabhängige Lizenzierungskommission der Handball-Bundesliga hat den Barbarossastädtern die Lizenz für die zweite Bundesliga für die Saison 2026/27 erteilt und das ohne Auflagen und ohne Bedingungen. Voraussetzung für die Teilnahme am Unterhaus des deutschen Profihandballs bleibt allerdings die sportliche Qualifikation über die laufende Aufstiegsrunde.

Damit steht fest: Sollte der TV Gelnhausen sein entscheidendes letztes Spiel der Aufstiegsrunde am Samstag, 06. Juni, gegen den EHV Aue gewinnen, wäre der Aufstieg in die zweite Liga perfekt. Nach 1988 und 2002 wäre es der dritte Aufstieg in die zweithöchste deutsche Spielklasse in der Vereinsgeschichte und gleichzeitig der größte sportliche Erfolg in der jüngeren Geschichte des Vereins.

Im Rahmen des umfangreichen Lizenzierungsverfahrens wurden die Vereine durch die unabhängige Lizenzierungskommission nicht nur auf ihre wirtschaftliche Leistungsfähigkeit, sondern auch auf infrastrukturelle, organisatorische und rechtliche Kriterien geprüft. Die Kommission kann dabei sowohl Bedingungen als auch Auflagen erteilen. Während Bedingungen zwingend vor Saisonbeginn erfüllt werden müssen, damit überhaupt eine Lizenz wirksam wird, regeln Auflagen Vorgaben, die während der laufenden Spielzeit einzuhalten sind.

Umso bemerkenswerter ist das Ergebnis für den TV Gelnhausen. Nun fehlt noch ein letzter Schritt: 60 Spielminuten gegen den EHV Aue trennen den TV Gelnhausen von der Rückkehr in die zweite Liga und einem historischen Kapitel der Vereinsgeschichte.

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Aus Mittelhessen zurück in die Brüder-Grimm-Stadt. Handball Drittligist HSG Hanau nimmt zur neuen Saison 2026/27 den talentierten Rückraumspieler Marek Schöber unter Vertrag. Der 18-Jährige wechselt von den Mittelhessen Youngsters an den Main und erhält bei der HSG ein Arbeitspapier bis zum 30. Juni 2027. In Hanau ist Rechtshänder Schöber, der in der Vergangenheit auch in den Hanauer Jugendmannschaften ausgebildet wurde, als weitere Option für den Rückraum der Blau-Weißen eingeplant. Das gab die HSG Hanau in einer Pressemitteilung bekannt.

„Marek hat sich vor zwei Jahren für den Wechsel nach Dutenhofen entschieden, um dort zwei Saisons lang in der Jugend-Bundesliga auf höchstem Niveau zu spielen. Nun steht er kurz vor dem Abitur und möchte den Fokus stärker auf Schule und Heimatnähe legen“, erklärt der sportliche Leiter der HSG Hanau, Reiner Kegelmann. „Er ist ein hochtalentierter Spieler mit außergewöhnlicher Dynamik im Eins-gegen-eins und bringt großes Entwicklungspotenzial mit.“

Neben seinen Stärken in der Offensive, in der Schöber gerne seine Schlagwürfe präsentiert, gehört auch das Abwehrspiel zu den Qualitäten des Neuzugangs. „Marek kann im linken Rückraum und auch auf Rückraum Mitte auflaufen. Somit ist er eine wertvolle Bereicherung für unser Spiel“, ergänzt HSG-Geschäftsführer Hannes Geist. „Er kennt die HSG Hanau bestens und hat in seiner Zeit als B-Jugendlicher schon mit Malte Just, Ben Scharirrär und Sebastian Hein zusammengespielt. Wir freuen uns, dass er nun unsere Drittliga-Mannschaft unterstützt.“ 

„Ich freue mich riesig über den Wechsel nach Hanau und will schnell in der 3. Liga Anschluss finden, um hier den nächsten Schritt in Richtung Profihandball zu machen. Dadurch, dass ich viele meiner zukünftigen Mitspieler schon aus meiner Jugendzeit kenne, ist der Wechsel zurück zur HSG Hanau ideal für mich“, sagt Marek Schöber.

Der 1.81 Meter große Rückraumspieler Marek Schöber zählt zu den großen Talenten des 2007er-Jahrgangs der HSG Hanau und stand bereits mehrmals in den Auswahlmannschaften des Hessischen Handballverbandes. Bei den Mittelhessen Youngsters, der Jugend-Spielgemeinschaft der HSG Dutenhofen/Münchholzhausen II und des TV 05/07 Hüttenberg, reifte der gebürtige Langener schnell zum Leistungsträger und lief mit dem Team in beiden Spielzeiten in der A-Jugend-Bundesliga auf. Vor seiner Zeit in Hanau spielte Schöber unter anderem für die HSG Langen.

 

Das Bild hat uns die HSG zur Verfügung gestellt. Danke dafür

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Heute gibt es eine neue Folge meines Podcasts. Als Gast war diesmal Dennis Weit, Vollblut-Handballer und heutiger Personal Trainer, bei mir zu Besuch. Dennis hat jüngst seine Handballschuhe an den berühmten Nagel gehängt und widmet sich jetzt mit Begeisterung einem neuen Standbein in seinem Leben.

Handball wurde Dennis quasi in die Wiege gelegt, denn sein Papa Alexander Weit war ein Ausnahme-Torhüter, hat lange Jahre bei der TuSpo Obernburg gespielt und ist dort eine Torhüter-Legende.

Dennis hat einige Stationen hinter sich. So hat er zum Beispiel in Babenhausen, bei den TVG-Junioren, beim TV Großwallstadt, TV Kirchzell, Eintracht Hildesheim, Hannover-Burgwedel, Bruchköbel oder Gelnhausen gespielt – um nur einige zu nennen.

Warum Dennis sich nun in seinen jungen Jahren schon aus dem Handball-Geschäft zurückgezogen hat, wieviel Spaß ihm sein neues Business macht und noch einiges mehr erzählt er im Podcast.

Nehmt Euch deshalb die Zeit und hört in meinen Podcast mit Dennis Weit rein. 

 

Den Podcast könnt Ihr nicht nur auf meinem Blog unter “Podcast”, sondern auch auf Spotify oder überall wo es Podcasts gibt, hören. Ganz wie Ihr wollt.

 

Das Bild hat uns Dennis zur Verfügung gestellt. Danke dafür