Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Wie Handball Drittligist TV Gelnhausen mitteilte, bilden Patrick Beer und Tim Beckmann das neue Trainergespann des TVG. Anstelle der gewohnten Rollen von Chef- und Co-Trainer werden beide die Mannschaft gleichberechtigt führen und eng mit Headcoach Sergej Budanow, Manager Philip Deinet und dem bestehenden sportlichen Team zusammenarbeiten. Die Vereinbarung gilt zunächst bis zum Ende der Saison 2026/27, ist von beiden Seiten jedoch ausdrücklich längerfristig angelegt. Damit ist die Nachfolge von Matthias Geiger vor dem ersten Pflichtspiel der Saison geklärt. Am Freitag, 21. August, empfängt der TVG um 20.15 Uhr den Zweitligisten TV Hüttenberg zur ersten Runde des DHB-Pokals in der Rudi-Lechleidner-Halle. Tickets sind über die Webseite des TV Gelnhausen erhältlich.

Während Tim Beckmann seine Arbeit sofort aufnimmt, steigt Patrick Beer aufgrund beruflicher Verpflichtungen im November vollständig in den Trainings- und Spielbetrieb ein, wird aber regelmäßig vor Ort sein, Gespräche führen und sich intensiv vorbereiten. Bis dahin erhält Beckmann Unterstützung aus dem TVG-Umfeld. Über diese Lösung wird der Verein in Kürze gesondert informieren.

„Wir hatten eine große Auswahl und viele Trainer, die gerne mit dieser Mannschaft gearbeitet hätten“, sagt Sergej Budanow. „Entscheidend war für uns, zwei Persönlichkeiten zu finden, die fachlich zu unserem Team passen und die innere Größe besitzen unseren besonderen Entwicklungsweg mitzugehen.“

Beer und Beckmann hätten bewiesen, dass sie junge Spieler sportlich und persönlich weiterentwickeln können. „Talente an das hohe Niveau der 3. Liga heranzuführen und gleichzeitig ambitionierte Ziele zu verfolgen, ist eine große Herausforderung. Patrick und Tim bringen dafür die Erfahrung, die Qualität und die notwendige Haltung mit. Deshalb freuen wir uns sehr über ihre Zusage“, sagt Budanow.

Auch Deinet sieht in der Verpflichtung eine besondere Konstellation. „Mit Patrick und Tim gewinnen wir zwei ausgewiesene Handballfachleute, die in der Region bereits gezeigt haben, dass sie Menschen und Vereine bewegen können. Vom ersten Gespräch an war ihre Freude auf die Mannschaft, den Verein und die Aufgabe deutlich zu spüren.“

Der TVG habe schließlich keinen grundlegenden Neustart gesucht. „Wir verfügen über ein intaktes, über Jahre gewachsenes System. Gesucht waren Trainer, die unsere Strukturen verstehen, Bewährtes respektieren und dennoch eigene Impulse setzen. Patrick und Tim bringen dafür die Persönlichkeit und Offenheit mit. Deshalb waren sie unsere absoluten Wunschkandidaten“, sagt Deinet. „Umso glücklicher sind wir, dass sie jetzt bei uns sind.“

Auch der 47-jährige Beer freut sich auf seine neue Aufgabe. „Der TVG ist ein großer Traditionsverein mit einer beeindruckenden Fanbasis und einer sehr interessanten Mannschaft. Die Gespräche mit Sergej und Philip waren offen, ehrlich und von klaren gemeinsamen Vorstellungen geprägt.“ Die gewachsenen Strukturen des Vereins seien für ihn eine besondere Ausgangslage. „Ich möchte darauf aufbauen und meine Sicht auf den Handball einbringen, ohne Bewährtes unnötig zu verändern. Ich freue mich auf die Mannschaft, das Umfeld, das Trainerteam und natürlich auf die Zusammenarbeit mit Tim.“

Beckmann verbindet mit seinem Wechsel nach Gelnhausen bereits viele Erinnerungen. „Ich kenne die Gelnhäuser Halle als gegnerischer Spieler und Trainer aus der 2. und 3. Liga und weiß, welche besondere Atmosphäre dort entstehen kann. Umso mehr freue ich mich darauf, diese Energie künftig gemeinsam mit der Mannschaft und den Fans zu erleben.“

Der Austausch mit Budanow und Deinet sei von Offenheit, Wertschätzung und gemeinsamen Vorstellungen geprägt gewesen. „Ich stoße zu einem hervorragend funktionierenden und über viele Jahre gewachsenen System. Eine solche Ausgangslage kenne ich aus meinen bisherigen Stationen nicht und weiß sie umso mehr zu schätzen. Die Mannschaft hat in den vergangenen Jahren Außergewöhnliches geleistet. Ich möchte die Spieler bestmöglich unterstützen, eigene Impulse einbringen und meinen Teil zur weiteren Entwicklung beitragen.“

Bewusste Fortsetzung des Gelnhäuser Entwicklungsmodells

Unter der Verantwortung von Budanow und Deinet hat der TV Gelnhausen ein sportliches Modell aufgebaut, das auf der Ausbildung eigener Spieler und Trainer, der engen Verzahnung von Jugend- und Aktivenbereich sowie einer klaren sportlichen und menschlichen Haltung beruht. Die junge Mannschaft mit zahlreichen Eigengewächsen erreichte zweimal in Folge die Aufstiegsrunde zur 2. Bundesliga und verpasste den Aufstieg zuletzt erst im entscheidenden Spiel.

Beer und Beckmann sollen daher keinen Umbruch einleiten, sondern die bestehenden Strukturen weiterentwickeln und zusätzliche fachliche Impulse setzen. Beide beschäftigen sich auch beruflich intensiv mit Führung und Persönlichkeitsentwicklung. Beer ist Geschäftsführer der Personalwerk GmbH und für Sales und Operations verantwortlich. Beckmann ist Lehrer für Sport und Politik und arbeitet heute als Lehrerausbilder. Zudem besitzt er die Handballtrainer-A-Lizenz ebenso wie die Athletiktrainer-A-Lizenz.

Zwei Trainer mit nachgewiesener Entwicklungskompetenz

Beer sammelte seine ersten Erfahrungen als verantwortlicher Herrentrainer bei der HSG Dietzenbach. Seine prägendste Station war indes die HSG Hanau. Beer übernahm das Team während der Saison 2013/14 und entwickelte es vom Oberligisten zu einer Spitzenmannschaft der 3. Liga. 2016 gewann Hanau die Hessenmeisterschaft und stieg auf. Nach dem souveränen Klassenerhalt folgten 2017/18 und 2018/19 jeweils dritte Plätze sowie die erstmalige Qualifikation für den DHB-Pokal.

Die Erfolge gelangen mit einer jungen, weitgehend regional zusammengestellten Mannschaft. Beers Arbeit steht für variable Abwehrsysteme, schnelles Umschaltspiel, klare taktische Abläufe und die konsequente Förderung junger Spieler. Weitere Trainerstationen waren die TSG Offenbach-Bürgel, mit der er aufgrund der Corona-Pandemie kein Pflichtspiel bestreiten konnte, sowie 2023 die MSG Groß-Umstadt/Habitzheim, die er in der entscheidenden Phase des Oberliga-Abstiegskampfes unterstützte.

Der 41-jährige Beckmann begann früh als Jugendtrainer und gewann zweimal die südwestdeutsche Meisterschaft. Später arbeitete er zunächst als Co-Trainer des TV Groß-Umstadt, ehe er während der Saison 2011/12 die Verantwortung als Cheftrainer übernahm. Das Team belegte anschließend den sechsten Platz der dritten Liga und gewann den Hessenpokal. Beckmann blieb mehrere Jahre verantwortlicher Trainer des TV beziehungsweise der späteren MSG Groß-Umstadt.

In der Saison 2017/18 übernahm er als Cheftrainer die SG Bruchköbel in einer schwierigen Situation, stabilisierte die Mannschaft und sicherte den Klassenerhalt in der 3. Liga. Zur Saison 2024/25 kehrte er als Co-Trainer nach Bruchköbel zurück und arbeitete dort bis März 2026.

Seine Schwerpunkte liegen in der Abwehrorganisation, der gegnerbezogenen taktischen Vorbereitung und der Entwicklung junger Spieler. Dabei ergänzen seine pädagogische Erfahrung und seine Tätigkeit als Lehrerausbilder seine handballerische Qualifikation.

Beer und Beckmann kennen und schätzen sich seit vielen Jahren. Gemeinsam spielten sie für den TV Groß-Umstadt und gehörten 2010 zu der Mannschaft, die Meister der Regionalliga Südwest wurde und in die zweite Bundesliga aufstieg. Aus dieser Zeit entstand eine enge Freundschaft, die nun die Grundlage ihrer gemeinsamen Arbeit beim TV Gelnhausen bildet.

 

 

Das Bild hat uns der TVG zur Verfügung gestellt. Danke dafür

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Am Samstag, 08. August, feiern die Baggerseepiraten ihr 20-jähriges Bestehen. In der RODAUSTROM Sportarena erwartet die Besucherinnen und Besucher ein abwechslungsreicher Tag mit hochklassigem Handball, bekannten Persönlichkeiten, Angeboten für die ganze Familie und einer großen Jubiläumsparty.

15.30 Uhr: Offizielle Eröffnung & Jubiläumsfoto

Der Festtag beginnt mit der offiziellen Eröffnung des Jubiläums. Im Anschluss findet das große gemeinsame Jubiläumsfoto statt – mit aktuellen und ehemaligen Spielern, Verantwortlichen, Helfern und allen, die Teil der 20-jährigen Geschichte der Baggerseepiraten sind.

16.30 Uhr: Traditionsspiel

Zum Auftakt treffen zahlreiche Spieler aufeinander, die den Handball in Rodgau, Großwallstadt und ganz Hessen über viele Jahre geprägt haben. Unter den Teilnehmern befinden sich ehemalige Nationalspieler, Erstliga-Akteure und bekannte Vereinslegenden.

Beim Duell HSG-Tradition gegen TVG-Tradition stehen noch einmal viele vertraute Gesichter gemeinsam auf der Platte. Handballfans dürfen sich auf ein emotionales Wiedersehen und sportliche Klasse freuen.

18.30 Uhr: Duell mit einem Zweitligisten

Im Anschluss wartet das sportliche Highlight des Tages: Handball Zweitligist TV Großwallstadt trifft auf das junge Dritt-Liga-Team der Baggerseepiraten. Die Gastgeber wollen dem Favoriten mit viel Tempo, Einsatz und Leidenschaft ein spannendes Spiel liefern.

 

Programm für alle Generationen

Auch abseits des Spielfelds ist den ganzen Tag über einiges geboten. Zum Rahmenprogramm gehören unter anderem:

* DOSB-Sportabzeichen
* Media Hour für die Jugend

und vieles mehr.

 

Jubiläumsparty nach den Spielen

Nach dem Abpfiff ist der Tag noch lange nicht vorbei. Vor der Halle und im Vereinsheim wird gemeinsam weitergefeiert. Am Abend sorgt ein DJ für beste Stimmung und den passenden Ausklang eines besonderen Jubiläumstages.

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

 

Handball Zweitligist TV Großwallstadt hat am vergangenen Wochenende den Untermain Cup zum vierten Mal in Folge ausgerichtet und das Turnier letztendlich auch gewonnen. 

Am Samstag wurde die Vorrunde in den Hallen im Sportpark Großwallstadt ausgetragen. In der Gruppe 1 gab es leider kurzfristig eine Absage des TV Kirchzell, der an diesem Tag keine spielfähige Mannschaft stellen konnte. Deshalb spielte der TVG gegen die Wölfe Würzburg das Vorrundenspiel in voller Länge über 2 x 30 Minuten und gewann souverän mit 38:29. Besonderes Highlight war an diesem Tag der Einsatz von Romas Aukstikalnis, der nach einer schweren Knieverletzung, die er sich im Januar 2025 zuzog, erstmalig wieder auf dem Feld stand und das letzte Tor der Partie warf.

In der Gruppe 2 fanden folgende Paarungen über je 2 x 20 Minuten statt:

Dessau-Roßlauer HV gegen HSG Bieberau/Modau: 25:27

HSG Bieberau/Modau gegen HSG Hanau: 18:19     

Dessau-Roßlauer HV gegen HSG Hanau: 25:17

Auch wenn Titelverteidiger Dessau-Roßlauer HV, der sich im Trainingslager in Großwallstadt befand und zum zweiten Mal am Turnier teilnahm, in der ersten Paarung gegen die HSG Bieberau/Modau strauchelte, überzeugte die Mannschaft aus Sachsen-Anhalt gegen die HSG Hanau und sicherte sich damit den Gruppensieg.

Mit drei spannenden Platzierungsspielen ging der Untermain Cup 2026 am Sonntag weiter. Zahlreiche Zuschauer sorgten auch am Finaltag für eine tolle Atmosphäre und erlebten hochklassigen Handball.

Den Auftakt machte das Spiel um Platz 5 zwischen dem TV Kirchzell und der HSG Hanau. Kirchzell erwischte den besseren Start und ging mit einer knappen Führung in die Halbzeitpause. Nach dem Seitenwechsel übernahm jedoch Hanau zunehmend die Kontrolle über die Partie und setzte sich am Ende deutlich mit 33:23 durch.

Im Spiel um Platz 3 ließen die Wölfe Würzburg der HSG Bieberau/Modau keine Chance. Mit einem souveränen 42:22-Erfolg sicherten sich die Wölfe den dritten Platz des diesjährigen Untermain Cups.

Den Höhepunkt des Turniers bildete das Finale zwischen Gastgeber TV Großwallstadt und dem Dessau-Roßlauer HV. Vor einer stimmungsvollen Kulisse entwickelte sich ein intensives und sehenswertes Endspiel. Der TV Großwallstadt setzte sich am Ende mit 39:35 durch und krönte sich damit zum Untermain Cup-Sieger 2026.

Zum Most Valuable Player (MVP) des Turniers wurde Connar Battermann gewählt.

 

 

Das Bild, das die glücklichen Gewinner zeigt, hat uns der TVG zur Verfügung gestellt. Danke dafür

 

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Mit vier intensiven Tagen im Trainingslager hat der TV Gelnhausen die heiße Phase der Saisonvorbereitung eingeläutet. Von Donnerstag bis Sonntag arbeitete die Mannschaft im Hotel ARAMIS in Herrenberg konzentriert an den Grundlagen für die neue Spielzeit. Neben zahlreichen Trainingseinheiten, vielen Gesprächen in unterschiedlichen Konstellationen, einem anspruchsvollen Testspiel und Athletikeinheiten bot das Trainingslager auch Gelegenheit, gemeinsam die sportliche Ausrichtung für die kommende Saison festzulegen. Das gab der TVG in einer Pressemitteilung bekannt.

Dabei verständigte man sich darauf, ein finales Ziel nicht vorschnell zu benennen. Der Fokus liegt zunächst auf einem guten Saisonstart. Erst wenn sich die Mannschaft in den ersten Wochen eine stabile Ausgangsposition erarbeitet hat, soll der Blick auf mögliche weitere Ziele gerichtet werden. Damit hatte man auch in der Vorsaison gute Erfahrungen gemacht. Dass der TV Gelnhausen nach zwei Teilnahmen an der Aufstiegsrunde erneut eine gute Rolle im oberen Tabellenbereich spielen möchte, steht außer Frage. Gleichzeitig ist allen Beteiligten bewusst, dass mit der HG Saarlouis und der HSG Krefeld zwei Mannschaften zur Liga gehören, die aufgrund ihrer Qualität und Möglichkeiten als klare Favoriten gelten. Umso mehr möchte der TVG erneut beweisen, dass er sich auch mit den stärksten Teams der Liga messen kann.

Um sich darauf bestmöglich vorzubereiten, hat man bereits zum dritten Mal in Folge Quartier im Hotel ARAMIS bezogen. Das Sporthotel bietet mit seiner modernen Infrastruktur, hervorragend ausgestatteten Fitnessräumen, kurzen Wegen, einer ausgezeichneten Verpflegung und vielfältigen Sportmöglichkeiten ideale Voraussetzungen. Möglich wurde der erneute Aufenthalt auch dank der Kontakte des Sportlichen Leiters Sergej Budanow, der einst selbst bei der SG H2Ku Herrenberg tätig war.

Etablierte und Perspektiv-Spieler

Insgesamt 23 Spieler machten die Reise in die Nähe von Stuttgart mit. Neben den etablierten Kräften gehörten auch mehrere Perspektiv-Spieler zum Aufgebot, die teilweise erstmals ein Trainingslager gemeinsam mit dem Drittliga-Kader erlebten. Die jungen Spieler fügten sich nahtlos ein und hinterließen sowohl sportlich als auch menschlich einen ausgezeichneten Eindruck.

Schon der erste Tag hatte es in sich. Nach der Anreise absolvierte die Mannschaft am Donnerstag die erste Trainingseinheit. Am späten Nachmittag folgte eine weitere lockere Einheit, ehe am Abend der erste Härtetest wartete. Gegner war mit den TSB Horkheim Hunters der Tabellenzweite der vergangenen Drittligasaison in der Staffel Süd. Die Gastgeber setzten sich knapp mit 33:32 durch. Besonderen Besuch erhielt die Mannschaft dabei von TVG-Botschafter und Vereinslegende Kurt Ergül, der seinen Lebensmittelpunkt heute in der Nähe von Heilbronn hat.

Das Ergebnis spielte allerdings nur eine untergeordnete Rolle. Schließlich hatten die Spieler bereits zwei intensive Einheiten in den Beinen. „Die Mannschaft hat die gestellten Aufgaben sehr gut umgesetzt. Mit zwei Trainingseinheiten davor waren die Beine etwas schwer. Daher geht auch die Niederlage gegen einen wirklich starken Gegner vollkommen in Ordnung”, zeigte sich Budanow zufrieden. Während des gesamten Trainingslagers wurde er in der Trainingsarbeit von Manager Philip Deinet unterstützt.

Im Testspiel kamen sämtliche verfügbaren Spieler des Drittliga-Kaders zum Einsatz. Unter anderem auch der einzige echte Neuzugang Jan-Steffen “Bruno” Minerva. Nicht mitwirken konnten lediglich Jonas Dambach und Alex Bechert. Dambach kuriert weiterhin seine Fußverletzung aus und wird voraussichtlich erst in rund einem Monat wieder ins Mannschaftstraining einsteigen können. Bei Bechert verhindert derzeit eine Patellasehnenreizung die Rückkehr auf das Spielfeld. Wann der Keeper wieder vollständig ins Training einsteigen kann, ist derzeit noch offen.

Arbeit konsequent fortgesetzt

Am Freitag wurde die Arbeit in der Halle konsequent fortgesetzt. Im Mittelpunkt stand am Vormittag insbesondere das Überzahlspiel. Nach dem Mittagessen tauschten die Spieler das Harz gegen Sand. Auf der Beachvolleyball-Anlage des Hotels wartete eine kräftezehrende Einheit, die Ausdauer, Koordination und Teamarbeit gleichermaßen forderte.

Neben den sportlichen Inhalten bot das Trainingslager bewusst auch Raum für organisatorische Themen. Am Freitagabend kamen Budanow, Geschäftsführerin Corinna Müller, Geschäftsführer Martin Heuser, Manager Philip Deinet sowie Kommunikations- und Marketingleiter Thomas Tamberg mit der Mannschaft zusammen. Neben Informationen zur neuen Saison, organisatorischen Neuerungen und den anstehenden Veranstaltungen wurde dabei auch offen über die derzeit noch vakante Trainerposition gesprochen.

Bekanntlich betreut Budanow die Mannschaft derzeit übergangsweise als Interimstrainer. Die Verantwortlichen informierten das Team über den aktuellen Stand der Gespräche und zeigten sich zuversichtlich, die Personalie in den kommenden zwei Wochen abschließen zu können.

Am Samstag folgte zunächst eine ausführliche Krafteinheit im hervorragend ausgestatteten Fitnessbereich des Hotels. Am Nachmittag arbeitete die Mannschaft erneut intensiv in der Halle, ehe der Tag bei einem gemeinsamen Teamabend ausklang. Nach übereinstimmenden Angaben von Augen- und Ohrenzeugen soll dieser außergewöhnlich gelungen gewesen sein. Weitere Details waren allerdings auch auf Nachfrage nicht zu erfahren.

Am Sonntag wurde dann noch einmal hart gearbeitet. Nach dem Frühstück stand eine letzte kräftezehrende Trainingseinheit in der Halle auf dem Programm, bevor die Heimreise nach Gelnhausen angetreten wurde.

Mannschaftsrat unverändert

Unverändert bleibt der Mannschaftsrat. Jonathan Malolepszy führt das Team weiterhin als Kapitän an. Sein Stellvertreter bleibt Max Bechert. Komplettiert wird das Gremium von Benjamin Wörner, Fynn Hilb und Henrik Müller.

„Die Mannschaft hat hervorragend mitgezogen. Die Intensität war über alle vier Tage sehr hoch und trotzdem war in jeder Einheit eine große Konzentration zu spüren. Besonders gefreut hat mich, wie gut die Stimmung in dieser außergewöhnlichen Mannschaft ist. Man merkt, dass die Jungs gerne miteinander arbeiten und Zeit miteinander verbringen. Mit dem Trainingslager können wir insgesamt sehr zufrieden sein“, zog Budanow ein rundum positives Fazit.

Und auch Geschäftsführerin Corinna Müller war sehr zufrieden: “Im Hotel ARAMIS finden wir seit Jahren genau die Bedingungen vor, die wir uns für ein Trainingslager wünschen. Die Mannschaft kann sich hier vollständig auf den Sport konzentrieren. Kurze Wege, hervorragende Trainingsmöglichkeiten, ausgezeichnetes Essen und eine herzliche Betreuung schaffen den perfekten Rahmen für eine intensive Vorbereitung.”

Nach dem erfolgreichen Trainingslager richtet sich der Blick nun auf die letzten Wochen der Vorbereitung. Bevor es sportlich ernst wird, lädt der TV Gelnhausen seine Fans am Mittwoch, 19. August, um 18 Uhr zur offiziellen Mannschaftspräsentation ins Kino Pali in Gelnhausen ein. Dort wird dann auch das neue Trikot für die Saison 2026/27 offiziell vorgestellt. Im Anschluss sind alle Besucher herzlich eingeladen, gemeinsam mit Mannschaft, Trainern und Verantwortlichen bei L’Ulivo Cucina & Pizzeria den Auftakt in die neue Saison zu feiern. Für alle Gäste spendiert der Gastgeber Pizzasnacks. Getränke können vor Ort erworben werden.

Nur zwei Tage später wartet bereits das erste Pflichtspiel und gleich ein echtes Highlight auf die TVG-Fangemeinde. Am Freitag, 21. August, empfängt der TV Gelnhausen in der ersten Runde des DHB-Pokals den Zweitligisten TV Hüttenberg. Anwurf in der Rudi-Lechleidner-Halle ist um 20.15 Uhr. Das Interesse an der Partie ist riesig. Rund 750 Eintrittskarten wurden im Vorverkauf über die TVG-Homepage bereits verkauft. Damit ist alles angerichtet für einen stimmungsvollen Handballabend und den offiziellen Start in die neue Saison.

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Silber als Lohn für die harte Arbeit und eine Medaillen-Zeremonie im Boot: Frederik Breuer, Paul Klapperich, Julius Christ, Tassilo von Müller, Mattes Schönherr, Olaf Roggensack, Theis Hagemeister, Sönke Kruse und Steuermann Jonas Wiesen belegten mit dem Deutschland-Achter bei den Europameisterschaften in Varese den zweiten Platz. Sie mussten für die Medaillenübergabe in ihrem Boot sitzen bleiben, denn der Zeitplan wurde aufgrund eines kurzen Gewitters am Vormittag des zweiten Finaltags gestrafft. Das teilte uns Geschäftsführer Carsten Oberhagemann mit.

Das tat der Freude über den Medaillengewinn des Flaggschiffs – der letzte bei Titelkämpfen lag zwei Jahre zurück – keinen Abbruch. „Wir freuen uns über den Erfolg. Auf dem Ergebnis lässt sich aufbauen“, sagte Schlagmann Breuer. Und auch Olaf Roggensack, der nach 2020 (Gold in Posen) und 2024 (Silber in Szeged) seine dritte EM-Medaille gewann, freute sich: „Im Trainingslager haben wir gute Schritte gemacht, das hat sich jetzt ausgezahlt.“

Packendes Duell mit Rumänien

Der Deutschland-Achter, in dem Paul Klapperich (jetzt 7) und Sönke Kruse (jetzt 1) ihre Plätze im Vergleich zum Vorlauf tauschten, lieferte sich im Finale einen packenden Titelkampf mit Rumänien. Das DRV-Flaggschiff ging zunächst in Führung und behauptete diese bis kurz nach Streckenhälfte. Die starken Rumänen setzten sich Platz um Platz ab, im Ziel betrug der Rückstand letztlich eine komplette Bootslänge. Wiederum eine Länge zurück kam Italien auf dem Bronzerang ins Ziel.

„Wir sind extrem gut losgefahren, das war vielleicht ein bisschen über unseren Verhältnissen“, analysierte Breuer und Julius Christ ergänzte: „Grundsätzlich bin ich zufrieden. Aber auf den dritten 500 Metern – da liegt auch die Stärke von den Topbooten aus den Niederlanden und Großbritannien, die hier fehlten – müssen wir mehr gegenhalten. Das ist eine Sache von Mut.“, meinte Julius Christ im Hinblick auf die anstehende WM (24. bis 30. August), zu der 13 (!) Achter gemeldet haben.

Gestärktes Selbstvertrauen mit Blick auf die WM

Zum Abschluss der EM in Varese gab’s weiteres Edelmetall mit Beteiligung von Sportlern aus dem Team Deutschland-Achter: René Schmela, Leonard Brahms, Tobias Strangemann und Benedict Eggeling gewannen zusammen mit Frauke Hundeling, Hannah Reif, Lisa Gutfleisch, Sarah Wibberenz und Steuermann Till Martini Silber im Mixed-Achter. Gold ging auch hier an Rumänien, Bronze an Dänemark. „Das Rennen hat super viel Spaß gemacht. Das war eine coole Erfahrung und macht Bock auf mehr, sagte Leonard Brahms.

Mit insgesamt drei Medaillen – am gestrigen Samstag überzeugte bereits der Vierer ohne Steuermann mit dem Gewinn von Bronze – kann das Team Deutschland-Achter mit gestärktem Selbstvertrauen Richtung WM blicken. „Auf dem Wochenende können wir aufbauen. Bis Amsterdam sind es noch einige Wochen. Die wollen wir nutzen, um uns zu verbessern“, sagte Bundestrainer Mark Emke. Viel Zeit zum Durchschnaufen ist nicht. Am Dienstag trifft sich das Nationalteam wieder in Ratzeburg, um sich den letzten Feinschliff zu holen.

 

 

Die Ergebnisse:

Achter, Finale:

1. Rumänien 5:25,95 Minuten. – 2. Deutschland-Achter (Frederik Breuer, Paul Klapperich, Julius Christ, Tassilo von Müller, Mattes Schönherr, Olaf Roggensack, Theis Hagemeister, Sönke Kruse, Steuermann Jonas Wiesen) 5:28,85. – 3. Italien 5:31,74. – 4. AIN 5:35,12. –  5. 5:35,89. – 6. Ukraine 5:42,82

Mixed-Achter, Finale:

1. Rumänien 5:41,90 Minuten. – 2. Deutschland (René Schmela, Leonard Brahms, Tobias Strangemann, Benedict Eggeling, Frauke Hundeling, Hannah Reif, Lisa Gutfleisch, Sarah Wibberenz, Steuermann Till Martini) 5:46,93. –  3. Dänemark 5:51,52. –  4. Italien 6:00,70

 

 

Das Bild hat uns Carsten Oberhagemann zur Verfügung gestellt. Danke dafür

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Das lange Warten hat ein Ende: Der Vierer ohne Steuermann hat bei den Europameisterschaften in Varese (Italien) mit Bronze wieder eine Medaille gewonnen, das letzte Edelmetall in dieser Bootsklasse gab’s 2019 (ebenfalls EM-Bronze in Luzern). René Schmela, Benedict Eggeling, Mark Hinrichs und Jasper Angl belegten hinter Großbritannien und Rumänien einen glänzenden dritten Platz, damit bestätigten sie den deutlichen Aufwärtstrend, den sie am Freitag im Vorlauf (Platz zwei hinter Rumänien) angedeutet haben. Das Quartett ließ im Finale die Boote aus Litauen, der Ukraine und Italien deutlich hinter sich.

 „Ein traumhaftes Jahr“

„Ein traumhaftes Jahr. Nach der Geburt meiner Tochter jetzt die Medaille – Wahnsinn. Es tut gut zu spüren, dass ich noch verstehe, wie das Rudern funktioniert“, sagte Schlagmann René Schmela und Jasper Angl ergänzte: „Mit einer soliden Leistung zu Bronze – das gibt uns den Mut, dass wir das auch bei der WM schaffen können.

„Wir sind aggressiv gestartet, hatten etwas Schwierigkeiten, bei den Bedingungen ökonomisch zu rudern, sind aber immer drangeblieben“, beschrieb Angl das Rennen, in dem das deutsche Quartett permanent auf dem dritten Rang fuhr. „Das Vierer-Feld ist so eng. In Luzern waren wir mit Platz elf gefühlt schon nah dran. Im Trainingslager haben wir dann einen Riesenschritt gemacht. Mit der Konstanz von zwei guten Rennen freuen wir uns jetzt auf die WM in Amsterdam“, sagte Mark Hinrichs.

 Guter Abschluss für den Zweier

Mit Platz zwei im B-Finale und damit als EM-Achter endeten die Titelkämpfe im Zweier ohne Steuermann für Tobias Strangemann und Leonard Brahms. Das Duo verbesserte sich in ihrem zweiten gemeinsamen Zweier-Rennen gegenüber dem Vorlauf am Freitag, bot den etablierten Booten aus Slowenien (Weltcup-Fünfter in Sevilla) und Norwegen (Weltcup-Siebte in Luzern) Paroli und empfahl sich für weitere Aufgaben. „Wir sind sehr zufrieden. Wir haben uns zum Ziel gesetzt, auf Sieg zu fahren. Das hat am Ende nicht ganz gereicht. Aber es ist gut zu wissen, dass wir uns zum Ende noch mal ordentlich steigern konnten“, sagte Brahms. Die Regatta ist für die beiden aber noch nicht zu Ende. Morgen steigen sie zusammen mit René Schmela und Benedict Eggeling aus dem Vierer sowie Frauke Hundeling, Sarah Wibberenz, Lisa Gutfleisch, Hannah Reif und Steuermann Till Martini in den Mixed-Achter (13.40 Uhr). Da gilt es noch mal, alles in die Riemen zu legen: Angriff auf die Medaille im Vier-Boote-Feld mit Weltmeister Rumänien, Italien und Dänemark.

Deutschland-Achter will Edelmetall

Alle Augen sind morgen auch auf den Deutschland-Achter gerichtet. Das Flaggschiff des Deutschen Ruderverbandes trifft im Finale (12.07 Uhr) auf Rumänien, das Boot der neutralen Athleten AIN, Polen, die Ukraine und Italien – mit Chancen auf Edelmetall. Im Vorrennen am Freitag belegten Frederik Breuer, Sönke Kruse, Julius Christ, Tassilo von Müller, Mattes Schönherr, Olaf Roggensack, Theis Hagemeister, Paul Klapperich und Steuermann Jonas Wiesen den zweiten Platz hinter Rumänien. Das Ziel ist, um den Sieg mitzufahren. Die letzte Medaille bei Titelkämpfen gewann der Deutschland-Achter 2024 (EM-Silber in Szeged/Ungarn).

 

 

Die Ergebnisse:

Vierer ohne Steuermann, A-Finale:

1. Großbritannien 5:43,38 Minuten. – 2. Rumänien 5:44,13. – 3. Deutschland (René Schmela, Benedict Eggeling, Mark Hinrichs, Jasper Angl) 5:46,22. – 4. Litauen 5:47,64. – 5. Ukraine 5:53,01. – 6. Italien 5:53,89.

Zweier ohne Steuermann, B-Finale: 1. Slowenien 6:30,37 Minuten, 2. Deutschland (Tobias Strangemann, Leonard Brahms) 6:31,69, 3. Norwegen 6:31,98, 4. Kroatien 6:37,79.

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Am 01. und 02. August steigt der Untermain Cup 2026 im Sportpark Großwallstadt. Insgesamt nehmen sechs Teams an zwei Spieltagen daran teil. Das Turnier wird in den angrenzenden Hallen parallel ausgetragen, so dass für dauerhafte Handball-Action gesorgt ist. 

Allerdings gab es jetzt eine Planänderung. Der TV Kirchzell hat die Spiele am Samstag wegen personeller Probleme – insgesamt sechs Spieler plus einem Jugendspieler -abgesagt. Der TVG hat nach einem Ersatz gesucht, konnte leider so kurzfristig keine adäquate Mannschaft finden. Deswegen wird der TV Großwallstadt am Samstag um 15 Uhr gegen die Wölfe Würzburg statt 2 x 20 Minuten ein Spiel in voller Länge austragen, um die Platzierung in Gruppe 1 auszuspielen. Die Spiele um 13 Uhr und 17 Uhr finden nicht statt, alle Spiele in Gruppe zwei werden, wie geplant, ausgetragen. Der TV Kirchzell wird am Sonntag zum Platzierungsspiel um Platz 5 antreten.

So spielen also in der Gruppe 1:

TV Großwallstadt (2. Liga)

Wölfe Würzburg (3. Liga)

Die Gruppe 2 tritt an mit:

Dessau-Roßlauer HV (2. Liga und Titelverteidiger)

HSG Bieberau/Modau (Regionalliga)

HSG Hanau (3. Liga)

 

Der TV Großwallstadt, der am Donnerstag eine tolle Team-Building-Maßnahme auf der Tennisanlage des TV Aschaffenburg hatte, das allen viel Spaß gemacht hat, kann auf fast alle Spieler zurück greifen. Lediglich Sebastian Trost muss nach seinem Kreuzbandriss noch immer pausieren. Alle anderen kann Coach Andrè Lohrbach wohl einsetzen, was den Trainer auch sehr freut, wie er am Rande des kleinen Tennis-Turniers in Aschaffenburg sagte. 

Die Favoriten sind die Zweitliga-Konkurrenten Dessau-Roßlau und Großwallstadt. Mit der HSG Hanau ist ein Drittligist der Südwest-Staffel am Start. Hinzu kommen aus der Süd-Staffel die Wölfe Würzburg. 

Erstmals beim Untermain-Cup dabei ist der Regionalligist HSG Bieberau/Modau. Daher wird es im Sportpark zu einem Wiedersehen mit Moritz Klenk kommen, der viele Jahre das blau-weiße TVG-Trikot trug. 

 
 
 
 

Samstag, 01.08.2026 – Vorrunde (2×30 Minuten)

Gruppe 1, Halle 1

  • 15 Uhr – TV Großwallstadt vs. Wölfe Würzburg

Gruppe 2, Halle 2

  • 14 Uhr – Dessau-Roßlauer HV vs. HSG Bieberau/Modau
  • 16 Uhr – HSG Bieberau/Modau vs. HSG Hanau
  • 18 Uhr – Dessau-Roßlauer HV vs. HSG Hanau

Sonntag, 02.08.2026 – Finalrunde (reguläre Spielzeit, 2×30 Minuten)

  • 13 Uhr – Spiel um Platz 5
  • 14:30 Uhr – Spiel um Platz 3
  • 16 Uhr – Finale
  • Im Anschluss: Siegerehrung

 

 

 

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Ein solider Auftakt, der die Hoffnung auf Edelmetall nährt: Der Deutschland-Achter belegte im sogenannten Bahnverteilungs-Rennen bei den Europameisterschaften in Varese (Italien) den zweiten Platz, eine halbe Bootslänge hinter Rumänien. Das gab Carsten Oberhagemann bekannt.

Die Mannschaft war mit dem ersten Rennen nach der Umbesetzung – Frederik Breuer kam ins Boot uns übernahm die Schlagposition – zufrieden. „Das war ein Schritt nach vorne. Uns ist ein besserer Start in die Regatta gelungen als bei den Weltcups in Sevilla und Luzern“, sagte Steuermann Jonas Wiesen und Breuer ergänzte: „In den letzten vier Wochen haben wir gut gearbeitet. Das war ein solides bis gutes Rennen mit Luft nach oben. Wir erarbeiten uns Selbstvertrauen.“

Der Testlauf für das Finale am Sonntag (12.07 Uhr) entwickelte sich zu einem Duell mit Rumänien. Das Flaggschiff des Deutschen Ruderverbandes ging zunächst in Führung, die nach etwa 700 Metern wechselte. Frederik Breuer, Sönke Kruse, Julius Christ, Tassilo von Müller, Mattes Schönherr, Olaf Roggensack, Theis Hagemeister, Paul Klapperich und Steuermann Jonas Wiesen blieben dran, knapp zwei Sekunden Rückstand betrug schließlich der Rückstand im Ziel. Der Achter mit neutralen Athleten wurde mit einem Abstand von mehreren Bootslängen Dritter, gefolgt von Polen, der Ukraine und Italien.

Nach diesem Auftakt ist das Ziel klar. Schlagmann Breuer: „Das ist natürlich eine Medaille. Wir haben aber auch gespürt: Die Rumänen sind schlagbar.“ Und auch Theis Hagemeister sieht Möglichkeiten, ganz vorne anzugreifen: „Die Rumänen sind stark, wir freuen uns aufs Finale am Sonntag.“ Zufrieden blickt auch Bundestrainer Mark Emke auf die weitere Entwicklung des deutschen Paradeboots: „Das war ein guter Start mit der neuen Besetzung, ein solides Rennen auf Basislevel. Aber wir können mehr.“

Große Zuversicht im Vierer

Benedict Eggeling jubelte direkt nach der Zieldurchfahrt, auf dem Bootsplatz sah man strahlende Gesichter, die Zuversicht fürs morgige Finale ausdrückten: Der Vierer ohne Steuermann mit René Schmela, Benedict Eggeling, Mark Hinrichs und Jasper Angl überzeugte im EM-Vorlauf mit einem starken zweiten Platz hinter dem Luzern-Zweiten Rumänien und vor dem Heim-Vierer aus Italien. „Das war eines der schönen Rennen, in dem man ein gemeinsames spaßiges Gefühl hat. Dieses gemeinsame Bootsgefühl untereinander ist eine solide Basis für schnelle Rennen“, meinte der auf die Schlagmann-Position gewechselte René Schmela. Das Ziel, der direkte Finaleinzug, war damit erreicht.

Das deutsche Quartett fuhr hinter Rumänien und Großbritannien die drittschnellste Vorlaufzeit, was im Hinblick aufs morgige A-Finale (12.18 Uhr) zusätzlich zuversichtlich macht. Der Gewinn einer Medaille liegt im Bereich des Möglichen. „Das ist realistisch. Morgen ist ein neuer Tag. Wir werden alles reinwerfen. Es ist ein spannendes Finale zu erwarten“, sagte Benedict Eggeling und Bundestrainerin Sabine Tschäge prophezeit: „Das Finale wird ein heißer Ritt.“ Gegner im Kampf ums Edelmetall sind neben den Rumänen und Briten noch die Boote aus Litauen, Italien und der Ukraine.

 Zweier als Vorlauf-Fünfter im B-Finale

Für ein Renndrittel reichte es, dann aber musste der kurzfristig neu zusammengesetzte Zweier ohne Steuermann abreißen lassen. Tobias Strangemann und Leonard Brahms belegten im Vorlauf hinter Rumänien, Griechenland, der Schweiz und Großbritannien Platz fünf und müssen sich – erwartungsgemäß – mit dem B-Finale zufriedengeben. „Davon war nach zwei, drei Wochen gemeinsamem Training leider auszugehen. 700 Meter lief es gut, dann haben wir uns nicht mehr so gemeinsam bewegt. Unsere Bootsgeschwindigkeit hat darunter gelitten, die anderen Boote sind uns in dem engen und schnellen Feld davongefahren“, schilderte Tobias Strangemann den Rennverlauf. Im morgigen B-Finale (9.20 Uhr) bekommt es das junge Duo mit Kroatien, Norwegen und Slowenien zu tun. Strangemann: „Wir sind kurzfristiges Projekt und wollen uns von Rennen zu Rennen steigern.“

 

 

Das Bild hat uns Carsten Oberhagemann zur Verfügung gestellt. Danke dafür

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Ein erster Härtetest für die neuen Besetzungen im Deutschland-Achter, Vierer ohne Steuermann und Zweier steht bevor, denn die EM in Italien beginnt in ein paar Tagen.

Nachfolgend die PM, die uns Carsten Oberhagemann hat zukommen lassen:

Mit neuen Besetzungen und frischem Selbstvertrauen geht das Team Deutschland-Achter in die Europameisterschaften im italienischen Varese vom 31. Juli bis 02. August. Nach intensiven Trainingswochen in Ratzeburg und den ersten Wettkampf-Kilometern bei den Finals wollen Deutschland-Achter, Vierer und Zweier nun erstmals über die olympische Distanz von 2.000 Metern zeigen, wie sich die Veränderungen in den Booten gegen die internationale Konkurrenz auszahlen.

Während die WM Ende August den eigentlichen Saisonhöhepunkt bildet, sind die Voraussetzungen bei der EM etwas anders. Fast drei Wochen Trainingslager und die Finals stecken noch in den Knochen. „Wir sind noch nicht vollständig erholt. Deshalb müssen wir die Ergebnisse auch entsprechend einordnen. Trotzdem sind wir gut vorbereitet“, sagt Bundestrainerin Sabine Tschäge. Auch Bundestrainer Mark Emke blickt optimistisch auf die Titelkämpfe: „Wir sind zwar noch nicht komplett regeneriert, aber wir sind in der Lage dazu, gute Rennen zu fahren.“ Großbritannien und die Niederlande verzichten aufgrund von Höhentrainingslagern auf einen EM-Start. Dennoch wartet in Varese starke Konkurrenz.

Deutschland-Achter will angreifen

Im Deutschland-Achter ist Frederik Breuer für Tobias Strangemann ins Boot gerückt und hat die Schlagposition übernommen. Der Mannschaft hat das nochmal neue Impulse gegeben. „Wir profitieren davon, sind konsistenter geworden und haben an Geschwindigkeit gewonnen“, erzählt Emke. Das Team hat die Erkenntnisse aus den Weltcups gezielt aufgearbeitet und sich auf einigen Ebenen weiterentwickelt. Bei der EM ist es das erklärte Ziel, im Kampf um die Medaillen mitzumischen. „Wir wollen gute Rennen fahren und schauen, ob wir ganz vorne angreifen können“, so Emke.
Dabei trifft die Crew um Breuer,  Sönke Kruse, Julius Christ, Tassilo von Müller, Mattes Schönherr, Olaf Roggensack, Theis Hagemeister, Paul Klapperich und Steuermann Jonas Wiesen auf Polen, die Ukraine, AIN, Rumänien und Gastgeber Italien. Letztere haben in dieser Saison schon ihre Erfolge gefeiert: Rumänien war beim ersten Weltcup in Sevilla Dritter, Italien gewann den Weltcup in Plovdiv Mitte Juni, an dem der Deutschland-Achter nicht teilnahm.

Vierer will Entwicklung bestätigen

Im Vierer ohne Steuermann wurden zuletzt die Positionen getauscht. René Schmela sitzt nun auf Schlag, dahinter folgt ein Zwilling mit Benedict Eggeling und Mark Hinrichs, während Jasper Angel das Boot im Bug komplettiert. „Diese Besetzung hatten wir schon länger im Hinterkopf. Sie hat sich im Training richtig gut angelassen und passt im Gesamtgefüge so deutlich besser“, verrät Tschäge. Nach den positiven Eindrücken in Ratzeburg soll die Entwicklung nun auch international bestätigt werden und eine Steigerung zu den Weltcups erfolgen. Mit Italien, Rumänien, Litauen, AIN, Dänemark, Tschechien, Polen, Ukraine und einem britischen Ersatzboot wartet dabei ein anspruchsvolles Feld.

Internationale Premiere für den Zweier

Seine internationale Premiere erlebt der neu formierte Zweier mit Leonard Brahms und Tobias Strangemann. Die Kombination harmonierte im Training bereits gut, nun folgt der erste Härtetest auf großer Bühne. „Das ist sicherlich nicht leicht und natürlich fehlt den beiden noch gemeinsame Rennerfahrung, aber sie entwickeln sich im Training gut weiter. Nun gilt es, das auch im Wettkampf umsetzen und sich von Rennen zu Rennen zu steigern“, sagt Tschäge. Im mit zwölf Booten größten Riemen-Starterfeld wird es zunächst darum gehen, sich möglichst weit nach vorne zu arbeiten und wertvolle internationale Erfahrung zu sammeln. Ein Platz im Vorderfeld des B-Finals wäre ein guter erster Schritt, alles darüber hinaus ein zusätzlicher Erfolg. Als Ersatzleute reisen Max John und Hanno Brach zur EM.

Der Zeitplan

In Varese wartet auf das Team Deutschland-Achter eine malerische Regattastrecke, die von den Bedingungen als fair gilt. Für die Europameisterschaften werden sommerliche Temperaturen erwartet. Beste Voraussetzungen also für eine erste internationale Standortbestimmung der neuen deutschen Formationen am Lago di Varese.

Für den Zweier geht es am Freitag ab 10.29 Uhr mit dem Vorlauf los, das B-Finale steigt am Samstag um 9.25 Uhr, das A-Finale um 11.04 Uhr. Der Vierer startet am Freitag um 11.27 Uhr mit seinem Vorlauf, das B-Finale findet Samstag um 9.50 Uhr statt, das A-Finale um 12.18 Uhr. Der Deutschland-Achter tritt zum Bahnverteilungsrennen am Freitag um 14.49 Uhr an, zum A-Finale am Sonntag um 12.07 Uhr. Zum Abschluss der EM um 13.40 Uhr geht der Mixed-Achter mit Sarah Wibberenz, Lisa Gutfleisch, Hannah Reif, Frauke Hundeling, Benedict Eggeling, Tobias Strangemann, Leonard Brahms, René Schmela und Steuermann Till Martini ins Rennen.

 

Bild: Team Deutschland-Achter

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Wie der SC Weiss-Blau Aschaffenburg, Turnierleiter Christoph Meyer, in einer Pressemitteilung bekannt gab, richtet der SC Weiss-Blau im Rahmen seines 100-jährigen Vereinsjubiläums erstmals seit 2013 in diesem Jahr wieder die Tennis-Stadtmeisterschaften aus und am Wochenende ging mit den Jugend-Stadtmeisterschaften der erste Teil dieses zwölftägigen Events erfolgreich zu Ende.

Weiter heißt es in der PM:

Neben der Jugend spielten auch schon die Erwachsenen parallel ihre Mixed-Wettbewerbe aus und konkurrenzübergreifend gab es für diese ersten fünf Turniertage 126 Meldungen, die der größte Tennisverein Aschaffenburgs aber ohne Probleme auf seinen 15 Frei-und zwei Kleinfeld-Tennisplätzen bewältigen konnte. Bei bestem Tenniswetter kämpften von der Altersklasse U8 bis zur U18 die besten Spielerinnen und Spieler der Aschaffenburger Stadtvereine sowie der Vereine des Landkreises um die begehrten Titel des LK-Turniers. Am Ende war der ausrichtende SC Weiss-Blau Aschaffenburg mit fünf Stadtmeistertiteln von insgesamt 16 Jugendkonkurrenzen erfolgreichster Verein vor dem TVA Aschaffenburg mit vier Titeln und dem TC Schweinheim und dem TC Rot-Gold Alzenau mit jeweils zwei Titeln. Jeweils ein Titel ging an den SSKC Poseidon Aschaffenburg, den TC Goldbach und die TSV Eintracht Rottenberg.

Bürgermeister Eric Leiderer, Weiss-Blau Vorsitzender Dr. Hartmut Schmoor und Turnierleiter Christoph Meyer ehrten am Ende die glücklichen Siegerinnen und Sieger mit Pokalen und Preisen der Sponsoren Brass, Babolat, Amon und den Stadtwerken Aschaffenburg und dankten den vielen fleißigen Helfern des ausrichtenden Clubs, ohne die so eine Mammutveranstaltung nicht zu bewältigen wäre.

Stadtmeisterschaft geht weiter

Bis zum Sonntag finden auf der schönen Anlage an der Schönbuschallee nun die Stadtmeisterschaften der Aktiven und Senioren im Einzel und Doppel statt. Parallel gibt es auch die Premiere der ersten Padel-Stadtmeisterschaften Aschaffenburgs. Am Dienstag, 28. Juli, feiert der SC Weiss-Blau abends in gemütlicher Runde seinen Gründungstag, bevor dann am Samstag, 01. August, die große 100-Jahr-Feier stattfindet. Um 16 Uhr gibt es die offiziellen Feierlichkeiten mit Vertretern aus Politik und Sport. Ab 19 Uhr beginnt dann das große Sommerfest mit der Barney Jackson Band. Zu beiden Terminen ist die gesamte Aschaffenburger Tennisfamilie herzlich eingeladen. Am Sonntag finden dann ab 12 Uhr die Endspiele statt, bevor am späten Nachmittag die Stadtmeisterschaften mit der Siegerehrung zu Ende gehen werden.

 

 

 

Das Bild hat uns der SC Weiss-Blau, Mariela Meyer-Villa, zur Verfügung gestellt. Danke dafür