Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Was für eine Leistung. Handball Drittligist TV Gelnhausen hat sich am vierten Spieltag der Aufstiegsrunde zur zweiten Handball-Bundesliga beim Meister der Nord-West-Staffel ein sensationelles 28:28 (11:14)-Unentschieden erkämpft und sich damit ein Endspiel um den Aufstieg am kommenden Samstag gegen den EHV Aue gesichert. Vor 2.200 Zuschauern in der ausverkauften Ems-Halle nahmen die Barbarossastädter einmal mehr ihr Herz in beide Hände, lieferten dem großen Aufstiegsfavoriten TV Emsdetten einen an Leidenschaft nicht zu überbietenden Fight und trotzten dem konsternierten Gastgeber einen Punkt ab. Damit übernahm der TVG aufgrund des gewonnenen direkten Vergleichs sogar die Tabellenführung der Aufstiegsrunden-Gruppe und hat nun alle Trümpfe in der Hand.

Als Daniel Drozdz in den Schlusssekunden den letzten Wurf des 2.07 Meter großen Andre Meuser parierte, kannte der Jubel keine Grenzen mehr. Spieler und Betreuer stürmten auf das Feld, ehe die Mannschaft direkt zu den rund 150 mitgereisten TVG-Fans eilte und gemeinsam mit ihnen diesen besonderen Abend feierte. Jedem war klar: dieses Spiel wird für immer einen Platz in den Geschichtsbüchern des TVG haben.  

Nichts für Handball-Ästheten

Dabei war es kein Spiel für Handball-Ästheten, sondern eines für alle, die Leidenschaft, Mentalität und bedingungslosen Einsatz lieben. Der TVG gewann diesen Punkt nicht durch individuelle Überlegenheit, sondern durch puren Willen, unglaublichen Teamgeist und den festen Glauben an die eigene Chance. Während viele dem TVG in dieser Aufstiegsrunde lediglich Außenseiterchancen eingeräumt hatten, bewiesen die Rot-Weißen erneut, dass Herz und Mentalität manchmal mehr wert sein können als jede individuelle Qualität.

Die personelle Situation war erneut angespannt. Neben Jonas Dambach (Fußverletzung) fehlten auch weiterhin Akos Csaba (Kreuzbandriss) und Dima Redkyn (Erkältung). Zu Beginn der zweiten Hälfte fiel dann auch noch Rückraumspieler Fynn Hilb nach einem Schlag aufs Bein aus. Der TVG ging personell auf dem Zahnfleisch.

Von Beginn an war zu spüren, welche Bedeutung diese Partie für beide Mannschaften hatte. Die Atmosphäre in der ausverkauften Ems-Halle war beeindruckend und die Gastgeber versuchten sofort, ihre Heimstärke auf die Platte zu bringen. Doch der TVG hielt dagegen. Vor allem Alexander Bechert erwischte einen starken Start, zeigte mehrere Paraden und entschärfte einen Siebenmeter. Im Angriff setzte zunächst Linksaußen Yannick Mocken die Akzente. Nach drei Treffern des Außenspielers traf Max Bechert in der 6. Minute zum 4:2 für die Gelnhäuser.

Emsdetten ließ sich davon allerdings nicht beeindrucken. Die Gastgeber fanden nun besser in die Partie und drehten das Spiel bis zur 14. Minute auf 7:5. Vor allem gegen die kompakte Defensive der Westfalen tat sich der TVG phasenweise schwer, gute Lösungen zu finden. Doch die Gelnhäuser Abwehr verteidigte ihrerseits mit enormer Leidenschaft und hielt Gelnhausen im Spiel.

Durch Hilb gelang in der 21. Minute die erneute Führung zum 9:8. Doch anschließend erhöhte Emsdetten nochmals die Intensität. Nach einer Auszeit der Gastgeber folgte ein 6:1-Lauf, der den TVE auf 14:10 davonziehen ließ. Besonders Torhüter Oliver Krechel wurde nun immer stärker und brachte die Gelnhäuser Angreifer mehrfach zur Verzweiflung. Torben Fehl verkürzte unmittelbar vor dem Halbzeitpfiff noch auf 11:14 und hielt den Rückstand damit in Grenzen.

Auch vom Ausfall von Hilb ließ sich die Gelnhäuser Mannschaft in der zweiten Spielhälfte nicht aus der Bahn werfen. Immer wieder verkürzten die Barbarossastädter den Rückstand. Vor allem Mocken erwischte einen Sahnetag. Mit zehn Treffern bei nur einem Fehlversuch war der Linksaußen der überragende Mann auf dem Feld und hielt seine Mannschaft in Schlagdistanz. In der 43. Minute belohnte er die Aufholjagd mit dem Treffer zum 19:19-Ausgleich.

Doch erneut hatte Emsdetten die passende Antwort. Drei Tore in Folge brachten die Gastgeber wieder mit 22:19 in Front. Im Tor entwickelte sich Daniel Drozdz in der Schlussphase immer mehr zum Faktor. Gleichzeitig verteidigten die Rot-Weißen nun mit enormer Konsequenz. Ballgewinne, provozierte Fehler und leidenschaftliche Zweikämpfe sorgten dafür, dass Emsdetten zunehmend nervöser wurde. „Wir haben versucht, das Spiel immer eng zu halten“, erklärte Geiger nach der Partie. „Auch als Emsdetten vier Tore vorne war, haben wir einen kühlen Kopf bewahrt. In den letzten 15 Minuten waren wir hellwach, obwohl der Körper längst im roten Bereich war.“

Sechs Minuten vor dem Ende glich Jannik Geisler zum 24:24 aus. Nun war die Partie endgültig zu einem Nervenspiel geworden. Zwar ging Emsdetten immer wieder mit einem oder zwei Toren in Führung, doch der TVG antwortete jedes Mal. Als der Emsdettener Marc Esche in der 56. Minute das 27:25 für die Gastgeber erzielte, schien das Momentum erneut auf Seiten des TVE zu liegen. Kurz darauf sah Esche jedoch nach einem Gesichtstreffer gegen Silas Altwein die Rote Karte. Die anschließende Überzahl nutzten die Gelnhäuser konsequent aus. Jonathan Malolepszy und Mocken stellten auf 27:27.

In der 58. Minute brachte ein spektakuläres Kempa-Tor von Luca Klein Emsdetten erneut in Führung. Doch auch diesmal blieb der TVG cool. Malolepszy verwandelte im Gegenzug einen Siebenmeter zum 28:28. Die Schlussminute hatte es dann noch einmal in sich. Nachdem Emsdetten nur die Latte getroffen hatte, bekam der TVG sogar die Chance auf den Siegtreffer. Geiger nahm 50 Sekunden vor dem Ende eine Auszeit. Die Gelnhäuser spielten den Angriff aus, doch Malolepszy wurde kurz vor Schluss ein Offensivfoul abgepfiffen. So erhielt Emsdetten noch einmal den letzten Angriff. Nach einer Auszeit blieben acht Sekunden für die Gastgeber. Der Ball landete schließlich bei Andre Meuser, doch Daniel Drozdz war zur Stelle und parierte den letzten Wurf der Partie. Anschließend kannte der Jubel keine Grenzen mehr. Die TVG-Spieler liefen wie schon in Aue direkt auf die Tribüne zu ihren Fans, die in der Ems-Hölle mächtig dagegenhielten, um mit ihnen die Sensation zu feiern.

„Das waren 60 Minuten purer Kampf von beiden Seiten“, sagte Geiger. „Was die Jungs heute abgerissen haben, ist wirklich Wahnsinn.“ Emsdettens Trainer Lennart Lingener zeigte sich nach dem Schlusspfiff enttäuscht: „Der Frust sitzt jetzt natürlich tief, aber wir werden alles investieren, um dieses Wunder noch möglich zu machen.“

Durch das Unentschieden steht der TV Gelnhausen nun mit 3:3 Punkten an der Spitze der Aufstiegsrunden-Gruppe. Der direkte Vergleich gegen Emsdetten wurde gewonnen. Für die Barbarossastädter kommt es damit am kommenden Samstag um 19.30 Uhr in der Rudi-Lechleidner-Halle zum großen Finale gegen den EHV Aue. Ganz gleich wie das Duell zwischen Aue und Emsdetten am Mittwochabend ausgeht, ein Heimsieg am Samstag würde für den TV Gelnhausen den Aufstieg in die zweite Liga bedeuten. 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Aggressiv und willensstark vom ersten Schlag, am Ende aber nicht belohnt: Der Deutschland-Achter fuhr im Weltcup-Finale in Sevilla mutig los, behauptete sich lange Zeit im Weltklasse-Feld der Großboote, musste sich schließlich aber mit dem vierten Platz hinter Weltmeister Niederlande, Großbritannien und Rumänien zufriedengeben. Trotz des verletzungsbedingten Ausfalls von Julius Christ, der von Ole Bartenbach ersetzt wurde, zeigte das Flaggschiff des Deutschen Ruderverbandes ein komplett anderes Gesicht als noch im Testrennen zwei Tage zuvor. „Das war viel besser. Die Mannschaft hat vom Start ihr Kämpferherz gezeigt. Dass sie am Ende etwas zu kämpfen hatte, gehört dazu. So können wir weitermachen“, sagte Bundestrainer Mark Emke. Weiter heißt es in der PM:

Bei der 500-Meter-Marke lagen Sönke Kruse, Theis Hagemeister, Tassilo von Müller, Tobias Strangemann, Olaf Roggensack, Mattes Schönherr, Paul Klapperich, Ole Bartenbach und Steuermann Jonas Wiesen knapp vorn, wurden dann von den Niederländern und kurz nach Streckenhälfte auch von den Briten überholt. Auf dem letzten Streckenabschnitt zogen schließlich auch die Rumänen vorbei. „Auf den ersten 1000 Metern haben wir gesehen, dass es möglich ist, mit der Weltspitze mitzufahren. Wir sind offensiv ins Rennen gegangen und dann den Heldentod gestorben.  Wenn der Ofen aus ist, dann ist es vorbei“, sagte Theis Hagemeister, der am heutigen Sonntag seinen 29. Geburtstag feierte – aber schließlich nicht den erhofften und möglichen Medaillengewinn.

 

Weitere Stimmen aus dem Deutschland-Achter:

Sönke Kruse: „Aus dem Testrennen haben wir wichtige Schlüsse gezogen. Es ist immer ärgerlich, wenn man die Medaille verpasst und am Ende übersprintet wird. Wir hatten den Tank leergefahren. Aber das ist kein Grund zu Sorge.“
Mattes Schönherr: „Wir haben gesehen, dass wir eine hohe Geschwindigkeit generieren können und hatten heute die Gelegenheit, vorne mitzufahren. Wir nehmen mit: Achter fahren heißt volle Kanne losfahren und draufbleiben.“

Tobias Strangemann: „Wir haben gezeigt, dass wir mitfahren können – auch mit Ersatzmann. Jetzt müssen wir dranbleiben und Richtung Luzern fortsetzen, was wir uns erarbeitet haben.“

Ole Bartenbach: „Davon, einmal im Deutschland-Achter mitfahren können, habe ich als Kind geträumt. Das war für mich heute eine große Chance zum Lernen. Schließlich tut es weh, wenn man auf Medaillenkurs ist und es dann nicht klappt.“

 

Vierer gibt B-Finale die „Note drei“

„Für die Umstände war die Regatta okay. Wir haben deutlich höhere Ambitionen, aber als Übung waren die Rennen wichtig“, sagte Mark Hinrichs, der mit dem Vierer ohne Steuermann den Weltcup auf Platz drei im B-Finale und damit auf dem Gesamtrang neun abschloss. „Ich würde dem letzten Rennen die Note drei geben – mehr als ausreichend, aber auch nicht gut“, ergänzte Benedict Eggeling.

Der Vierer mit Jasper Angl, Benedict Eggeling, Ben Gebauer, der kurzfristig René Schmela ersetzte, und Mark Hinrichs fuhr im B-Finale auf den ersten 1000 Metern mit den führenden Booten aus Litauen und Polen gut mit, musste dann aber leicht abreißen lassen. „Die Grundlage ist da, wir sind aber noch nicht präzise genug im Ablauf unserer Ruderbewegung. Das Viererfahren ist einen Tick schneller als im Zweier. Ich bin optimistisch, dass wir das hinbekommen. Das Wochenende hat gezeigt: das A-Finale ist realistisch für uns“ erklärte Hinrichs.

Stabiles Weltcup-Debüt für Breuer/Brahms im Zweier

Knapp das A-Finale verpasst und den Weltcup mit dem zweiten Platz im B-Finale abgeschlossen: Frederik Breuer und Leonard Breuer haben im stark besetzten Zweier-ohne-Feld eine gute erste Duftmarke gesetzt. Im B-Finale lag das Duo bei Streckenhälfte noch in Führung, musste auf den zweiten 1000 Metern aber die Norweger auf der Außenbahn passieren lassen. Weltcup-Platz acht nach drei guten und stabilen Rennen ist ein guter Auftakt, das sah auch Frederik Breuer so: „Wir sind mit dem Ergebnis zufrieden. Für Leo war es der erste Weltcup überhaupt, für uns zusammen die erste internationale Regatta im Zweier – und dann noch mit einem sehr starken Feld. Am Ende wollen wir weiter vorne sein, uns Richtung A-Finale orientieren.“ Für das deutsche Cambridge-Duo geht es nun zurück nach Großbritannien. Breuer: „Wir werden weiter an unserer Fitness arbeiten, unsere Masterarbeiten abschließen und dann in einem Monat ins Training in Deutschland einsteigen.“

 

Ergebnisse:

Achter, Finale: 1. Niederlande 5:33,23 Minuten, 2. Großbritannien 5:34,69, 3. Rumänien 5:35,50, 3. Deutschland-Achter (Sönke Kruse, Theis Hagemeister, Tassilo von Müller, Tobias Strangemann, Olaf Roggensack, Mattes Schönherr, Paul Klapperich, Ole Bartenbach, Steuermann Jonas Wiesen) 5:38,31, 5. Polen 5:42,36.

Vierer ohne Steuermann, B-Finale: 1. Litauen 6:09,32 Minuten, 2. Polen 6:10,52, 3. Deutschland 1 (Jasper Angl, Benedict Eggeling, Ben Gebauer, Mark Hinrichs) 6:13,43, 4. AIN 6:16,21, 5. Spanien 6:18,49, 6. Kanada 6:18,79.
Zweier ohne Steuermann, B-Finale: 1. Norwegen 6:44,15 Minuten, 2. Deutschland (Frederik Breuer, Leonard Brahms) 6:46,25, 3. Großbritannien 6:46,90, 4. Kroatien 6:48,61, 5. Uruguay 6:49,78, 6. Irland 6:54,18.

 

 

Das Bild hat uns Carsten Oberhagemann zur Verfügung gestellt. Danke dafür

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In Sevilla verpassen der Zweier und Vierer ohne Steuermann das A-Finale beim gut besetzten Weltcup in Sevilla. Plätze fünf und vier im Halbfinale für die Boote mit Potenzial. Das gab Geschäftsführer Carsten Oberhagemann in einer Pressemitteilung bekannt. 

„Der Weltcup ist eine gute Standortbestimmung. Im Männer-Riemen-Bereich sind alle Weltmeister und auch viele Finalboote aus Shanghai am Start. Sevilla ist eine gute Standortbestimmung“, sagte Bundestrainerin Sabine Tschäge nach dem zweiten Wettkampftag, an dem der Vierer und der Zweier ohne Steuermann Platz fünf und vier im Halbfinale erreichten und damit den erhofften A-Finaleinzug verpassten. Aber beide Boote zeigen, dass in ihnen großes Potenzial steckt.

„Heute fehlten ein paar Prozent“

Der Vierer konnte das gute Auftaktrennen vom Freitag nicht wiederholen. Jasper Angl, Benedict Eggeling, Ben Gebauer und Mark Hinrichs kamen hinter Weltmeister Großbritannien, dem WM-Zweiten Rumänien, Dänemark und Polen ins Ziel. „Heute hat in der Nachstartphase etwas die gemeinsame Präzision gefehlt. Dadurch haben wir nicht in den leichten Rhythmus wie im Vorlauf gefunden. Ein paar Prozent fehlten“, sagte Benedict Eggeling. Und Bundestrainerin Sabine Tschäge fügte hinzu: „Heute war es deutlich, aber morgen im B-Finale wollen wir versuchen, unseren Bugball vorzuschieben.“ Um 9.25 Uhr geht es gegen Litauen, Polen, Spanien, die neutralen Athleten und Kanada.

„Im Zweier braucht man einfach ein paar Rennen“

Mutig raus, auf den ersten 500 Metern gleichauf mit dem Weltmeister aus Neuseeland und bis 500 Meter vor dem Ziel in Reichweite zum A-Finale: Frederik Breuer und Leonard Brahms warfen im stark besetzten Halbfinale alles in die Waagschale, am Ende reichte es zum vierten Platz hinter Neuseeland, dem WM-Vierten aus Spanien und dem WM-Dritten aus der Schweiz. „Wir haben alles versucht, konnten uns mit den Top-Zweiern der Welt matchen und bis 1500 Meter mithalten. Für das erste Mal auf diesem Toplevel können wir viel Positives aus der Regatta ziehen. Das ist ein gutes Learning“, meinte Leonard Brahms. Ähnlich sieht es Sabine Tschäge: „Im Zweier ist es wichtig, internationale Rennerfahrung zu sammeln. Da braucht man einfach ein paar Rennen. Für den Auftakt ist es in Ordnung.“

Im B-Finale am Sonntag (9.10 Uhr) traf das Duo, das aktuell in Cambridge lebt und trainiert, auf Irland, Kroatien, Uruguay, Großbritannien und Norwegen. „Das Ziel ist vorne mitzufahren und uns nochmal zu steigern“, so Brahms.

Perspektiv-Vierer gewinnt C-Finale

Mit einem Sieg im C-Finale beendete der Perspektiv-Vierer mit Simon Schubert, Kaspar Virnekäs, Ole Bartenbach und Paul Martin die Regatta. Das Quartett setzte sich im Duell mit Tschechien durch. Es war ein eng geführter Zweikampf über die gesamten 2.000 Meter, schließlich überquerte der deutsche Vierer die Ziellinie mit einer knappen Sekunde Vorsprung. „Wir haben heute viel über den Kampf gelöst, ruderisch haben wir eine Menge Luft nach oben. Das Rennen war okay, aber insgesamt sind wir nicht zufrieden. Wir wären gerne im Halbfinale gelandet“, sagte Schlagmann Simon Schubert. Und Ole Bartenbach ergänzte: „Heute lief es besser als im Vorlauf, wir sind relaxter über die Strecke gekommen. Wir haben viel gelernt an diesem Wochenende.“

 

 

Ergebnisse:

Vierer ohne Steuermann, Halbfinale: 1. Großbritannien 5:54,54 Minuten, 2. Rumänien 1 5:57,02, 3. Dänemark 5:59,62, 4. Polen 6:02,72, 5. Deutschland 1 (Jasper Angl, Benedict Eggeling, Ben Gebauer, Mark Hinrichs) 6:10,15, 6. Spanien 6:13,54.
Zweier ohne Steuermann, Halbfinale: 1. Neuseeland 6:27,76 Minuten, 2. Spanien 6:31,72, 3. Schweiz 6:32,79, 4. Deutschland (Frederik Breuer, Leonard Brahms) 6:38,22, 5. Kroatien 6:42,13, 6. Irland 6:44,61.

Vierer ohne Steuermann, C-Finale: 1. Deutschland 2 (Simon Schubert, Kaspar Virnekäs, Ole Bartenbach, Paul Martin) 6:16,45 Minuten, 2. Tschechien 6:17,25.

 

 

Das Bild hat uns Carsten Oberhagemann zur Verfügung gestellt. Danke dafür

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“Das war ein dummes Rennen“, tituliert Bundestrainer Mark Emke den Auftakt des Deutschland-Achters beim Weltcup in Sevilla und ist unzufrieden. So ist es in der Pressemitteilung zu lesen.

Sie saßen länger als üblich zusammen in einem Stuhlkreis und analysierten das Rennen, den Testlauf. Der Deutschland-Achter kassierte beim sogenannten Weltcup-Testrennen in Sevilla eine deutliche Niederlage. Über zwei Bootslängen Rückstand auf Weltmeister Niederlande, Rumänien und Großbritannien sind eine ordentliche Hypothek für das Flaggschiff des Deutschen Ruderverbandes, aber „kein Grund zur Sorge“, wie es Schlagmann Sönke Kruse formulierte.

„Das war ein dummes Rennen. Wir können es so viel besser, müssen es aber zeigen“, urteilte Bundestrainer Mark Emke ernüchtert. Deutlich wurde Steuermann Jonas Wiesen: „Wir haben heute das Wichtigste vermissen lassen: Kampf um jeden Zentimeter. Wir waren nicht aggressiv im Durchzug. Und wenn das fehlt, hat man zu keiner Phase des Rennens die Chance zu agieren. Das war ein dummer Fehler, den darf man nicht wiederholen.“

Testrennen mit Lernpotenzial

Im Testrennen mit Lernpotenzial auf dem Guadalquivir gerieten Sönke Kruse, Julius Christ, Tassilo von Müller, Tobias Strangemann, Geburtstagskind Olaf Roggensack, Mattes Schönherr, Paul Klapperich, Theis Hagemeister und Steuermann Jonas Wiesen schon zu Beginn ins Hintertreffen. Während sich vorne ein packender Dreikampf zwischen Niederlanden, Großbritannien und Rumänien entwickelte, musste sich die Crew um Geburtstagskind Olaf Roggensack noch gegen Polen wehren, um nicht Letzter zu werden. Das gelang, mehr aber nicht.

Am Sonntag gibt’s die Möglichkeit, diesen ernüchternden Auftakt zu revidieren. Um 12.49 Uhr treffen diese fünf Achter erneut aufeinander – und der Deutschland-Achter will sich da mit einem komplett anderen Gesicht zeigen. Das war eine wichtige Erkenntnis, nach dem langen Analysegespräch am Freitagnachmittag. „Heute hat nicht alles funktioniert. Das Testrennen macht uns kein Muffensausen. Wir haben daraus gelernt, freuen uns auf Sonntag und werden eine ganz andere Hausnummer aufzeigen“, sagte Schlagmann Sönke Kruse und ergänzte: „Letztes Jahr haben wir es ja gesehen: Das erste Rennen sagt nicht unbedingt viel aus.“ Da hatte der Deutschland-Achter bei der EM in Plovdiv noch freitags beim Vorlaufsieg an der Weltbestzeit gekratzt – und wurde zwei Tage später EM-Vierter.

Vierer überzeugt mit siebtbester Zeit – A-Finale ist das Ziel

Arg gebeutelt ging der Vierer ohne Steuermann in den Saisonstart, machte aber das Beste aus der Situation. Nachdem die Vorbereitung auf den Weltcup in Dortmund immer unter anderem durch Krankheitsausfälle gelitten hatte, fiel kurzfristig René Schmela aus. Ben Gebauer rückte für ihn auf die Position zwei und das Team qualifizierte sich trotz der Rückschläge sicher fürs Halbfinale. Im stark besetzten Vorlauf kamen Jasper Angl, Benedict Eggeling, Ben Gebauer und Mark Hinrichs hinter Vize-Weltmeister Rumänien, dem WM-Sechsten Frankreich und dem WM-Vierten Litauen auf dem vierten Platz und mit der siebtschnellsten Zeit aller drei Vorläufe ins Ziel. „Das war ein starkes Feld. Mit den Litauern haben wir uns einen guten Fight geliefert, mussten sie aber schließlich auf den letzten 200 Metern vorbeilassen“, sagte Schlagmann Jasper Angl, der angesichts der kurzen Vorbereitungszeit in dieser Konstellation mit der Leistung zufrieden war.

Auch Bundestrainerin Sabine Tschäge sieht eine positive Entwicklung des Vierers: „Sie haben es trotz des kurzfristigen Wechsels gut gemacht. Der Vierer kommt ins Rutschen, das hat sich bestätigt. Auf dem Ergebnis können wir aufbauen.“ Und Mark Hinrichs ergänzte: „Mit Ben haben wir uns gut eingefunden. Es fiel es uns leicht, ins Rennen zu finden. Vierer fahren macht Spaß. Mit der siebtbesten Zeit sind wir nah an den Top 6. Da wollen wir hin, das A-Finale ist unser Ziel. Dafür sind wir stark motiviert.“

Simon Schubert, Kaspar Virnekäs, Ole Bartenbach und Paul Martin haben als Perspektivvierer die Chance erhalten, internationale Erfahrung beim Weltcup zu sammeln. Das Quartett belegte in ihrem Vorlauf den vierten Platz und kam nach 6:16,33 Minuten ins Ziel. Die Zeit reichte nicht für den erhofften Halbfinaleinzug. „Die ersten 1.000 Meter liefen gut, aber dann haben wir den Tritt verloren. Für Ole und mich ist es der erste Weltcup, wir hatten keine Leistungserwartung, aber man sich schon etwas Druck. Man will ja performen. Jetzt gilt es, im C-Finale zu zeigen, was wir können“, sagte Paul Martin, der wie Ole Bartenbach sein erstes Jahr im A-Bereich bestreitet. Im C-Finale (Samstag, 10.20 Uhr) kam es zum Duell mit Tschechien.

Breuer/Brahms: „Mindestanforderung erreicht“

Die Konkurrenz im Zweier ohne Steuermann ist stark. Das bekommen Frederik Breuer und Leonard Brahms, die DM-Zweiten, im Weltcup-Vorlauf zu spüren. Sie belegten in ihrem Rennen hinter Rumänien, Litauen und Uruguay den vierten Platz, kamen aber letztlich über die Zeit weiter. „Das war ein solides Rennen mit etwas Luft nach oben. Dass es am Ende nur für den vierten Platz gereicht hat, hat uns ein wenig überrascht. Im Zweier ist es ein hartes Feld“, sagte Frederik Breuer, der sich zusammen mit Lenard Brahms für das morgige Rennen einiges vorgenommen hat: „Mit dem Halbfinale haben wir die Mindestanforderung erreicht. Aber jetzt wollen wir uns steigern.“

 

Die Ergebnisse:

Achter, Testrennen: 1. Niederlande 5:31,94 Minuten, 2. Rumänien 5:31,96, 3. Großbritannien 6:33,97, 4. Deutschland-Achter (Sönke Kruse, Julius Christ, Tassilo von Müller, Tobias Strangemann, Olaf Roggensack, Mattes Schönherr, Paul Klapperich, Theis Hagemeister, Steuermann Jonas Wiesen) 6:39,31, 5. Polen 5:39,89.

Vierer ohne Steuermann, Vorlauf 1: 1. Rumänien 1 5:59,18 Minuten, 2. Frankreich 6:00,96, 3. Litauen 6:04,14, 4. Deutschland 1 (Jasper Angl, Benedict Eggeling, Ben Gebauer, Mark Hinrichs) 6:04,38, 5. Kanada 6:09,88.
Vierer ohne Steuermann, Vorlauf 3: 1. Großbritannien 6:00,82 Minuten, 2. Neuseeland 6:07,38, 3. Spanien 6:11,76, 4. Deutschland 2 (Simon Schubert, Kaspar Virnekäs, Ole Bartenbach, Paul Martin) 6:16,33.

Zweier ohne Steuermann, Vorlauf: 1. Rumänien 6:38,03 Minuten, 2. Litauen 6:42,12, 3. Uruguay 6:44,92, 4. Deutschland (Frederik Breuer, Leonard Brahms) 6:46,61, 5. Frankreich 6:55,13.

 

 

Das Bild hat uns Geschäftsführer Carsten Oberhagemann zur Verfügung gestellt. Danke dafür

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Handball Zweitligist TV Großwallstadt empfängt am morgigen Freitag um 20 Uhr in der Untermainhalle Elsenfeld den HC Elbflorenz 2006.

Im letzten Heimspiel der Saison 2025/26 kann der TVG befreit aufspielen, da der Klassenerhalt sicher ist. Gerne würde sich die Mannschaft um Trainer André Lohrbach allerdings nach einer langen Serie von Niederlagen mit einem Sieg von den Fans verabschieden und für die Unterstützung in der Saison bedanken. Und natürlich wäre es schön, wenn auch die scheidenden Spieler mit einem Erfolg verabschiedet werden könnten. Allen voran natürlich Mario Stark, der seit zehn Jahren das Trikot der Blau-Weißen getragen hat und nun seine Karriere in der HBL beendet.

Trainer Lohrbach gehen die Linkshänder aus

Aber wieder einmal kann Trainer Lohrbach nur auf einen ganz kleinen Kader zurückgreifen. Vor allem an Linkshändern fehlt es dem Trainer. Durch den Ausfall von Yessine Meddeb, Joel Zimmer und Dmytro Redkyn standen zuletzt nur noch Maxim Schalles und Max Horner zur Verfügung. Und genau dieser wird am morgigen Freitag operiert, da er sich die Hand gebrochen hat. Der Coach wird also erneut improvisieren müssen.

HC Elbflorenz 2006 will Tabellenplatz drei verteidigen

Mit dem HC Elbflorenz 2006 kommt ein Gegner an den Untermain, der zwar den Aufstieg knapp verpasst hat, aber dennoch den dritten Platz in der Tabelle innehat. Zuletzt holte der HCE einen Sieg gegen den TSV Bayer Dormagen, davor schwächelte Elbflorenz etwas gegen Hüttenberg und Krefeld. Dennoch werden sich die Gäste sicherlich nicht ausruhen, sondern ihren Tabellenplatz bis zum Ende der Saison verteidigen wollen. Mit Julius Dierberg kommt ein treffsicherer Siebenmeterschütze nach Großwallstadt, ebenso wurfgewaltig zeigt sich Spielführer Sebastian Greß. Das Hinspiel endete mit einem 41:32-Sieg für Dresden.

 

 

Archivbild: TVG

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Wie das Team Deutschland Achter bekannt gab, steht das erste internationale Rennen der Saison an. Von Freitag bis Sonntag (29. bis 31. Mai) trifft das neuformierte Team Deutschland Achter beim Weltcup in Sevilla erstmals in diesem Jahr auf die internationale Konkurrenz. Für den Deutschland Achter, den Vierer und den Zweier ohne Steuermann wird die Regatta in Andalusien damit zum ersten echten Gradmesser auf dem Weg in Richtung WM in Amsterdam.

Bereits am Mittwoch reiste das deutsche Team nach Spanien und absolvierte bei guten Bedingungen noch am selben Tag die erste Trainingseinheit auf dem Guadalquivir. Ab Freitag wird es ernst: Mit dem Weltcup beginnt für das Team Deutschland Achter die heiße Phase der Saison. Nach intensiven Monaten der Vorbereitung liefert der erste internationale Vergleich wichtige Antworten – zumal in Sevilla die geballte Konkurrenz am Start ist, unter anderem Großbritannien, die Niederlande und Neuseeland. „Da weiß man direkt, was Sache ist und kann schauen, wo man steht“, sagt Bundestrainerin Sabine Tschäge.

Deutschland Achter mit frischem Wind

Im Deutschland Achter gab es im Vergleich zur Vorsaison nur eine personelle Veränderung: Tassilo von Müller ist neu ins Boot mit Sönke Kruse, Julius Christ, Tobias Strangemann, Olaf Roggensack, Mattes Schönherr, Paul Klapperich, Theis Hagemeister und Steuermann Jonas Wiesen gerückt. Dazu wurde die Sitzordnung geändert, Kruse übernimmt die Schlagposition. Die vergangenen Wochen nutzte das Team intensiv, unter anderem auch im Kurztrainingslager in Ratzeburg. Nun geht es in Sevilla gegen vier Gegner ins Rennen: Weltmeister aus den Niederlanden, Olympiasieger Großbritannien, Rumänien und Polen.

Bundestrainer Mark Emke sieht sein Team gerüstet: „Wir haben seit dem vergangenen Jahr einige wichtige Schritte gemacht. Mit Tassilo haben wir zusätzliche Power im Boot und auch die Veränderungen bei den Sitzpositionen funktionieren gut. Jetzt wollen wir sehen, wie sich das im Vergleich mit den internationalen Booten auszahlt und wie weit wir kommen können.“

Seit über einem Jahr arbeiten die Sportler mit dem Coach aus den Niederlanden zusammen, viele Automatismen haben sich eingespielt, die Sportler haben physisch wie technisch zugelegt. Das ist im täglichen Training zu spüren, wie Steuermann Jonas Wiesen berichtet: „Der Vorteil ist, dass ein Großteil der Mannschaft zusammengeblieben ist. Das kann zwar auch negativ sein, wenn man in denselben Trott verfällt, aber das haben wir bislang gut gelöst. Wir haben ein gemeinsames Grundverständnis, wie wir rudern wollen, und gute Jungs im Boot, die das umsetzen können. Es herrscht eine konstruktive Arbeitsatmosphäre, wir sind auf dem besten Weg.“

Vierer ohne Steuermann kommt in Fahrt

Im Vierer ohne Steuermann mit Jasper Angl, Benedict Eggeling, René Schmela und Mark Hinrichs verlief die Vorbereitung nicht ganz ohne Schwierigkeiten. Krankheitsbedingte Ausfälle sorgten immer wieder für Anpassungen. Dadurch konnten zuletzt auch keine direkten Teststrecken in Ratzeburg gefahren werden. Dennoch sieht Bundestrainerin Tschäge eine positive Entwicklung: „Der Vierer fängt an, gut zu laufen. Vor allem die vergangene Woche war nochmal ein guter Schritt.“ Das Ziel sei klar formuliert: „Es ist ein Prozess, den wir begonnen haben. Wir wollen uns über die Saison stetig entwickeln, um bei der WM in Amsterdam in Topform Richtung Finale zu gehen. Wir haben erfahrene Leute im Boot, die wissen, wie es läuft.“

Einer davon ist Benedict Eggeling, der wie drei weitere Athleten im Vierer schon Erfahrung im Deutschland Achter hat. „Ich nehme die Möglichkeit im Vierer als Chance, um mich ruderisch weiterzuentwickeln. Im kleineren Team kann man individueller auf Personen eingehen und auch nochmal enger zusammenarbeiten“, sagt Eggeling und schaut zuversichtlich nach vorne: „Wir ziehen alle in die gleiche Richtung und versuchen, das Optimum rauszuholen.“

In Sevilla werden zwei Vierer aus dem Team Deutschland Achter an den Start gehen. Aus dem Perspektivkader erhalten Simon Schubert, Kaspar Virnekäs, Ole Bartenbach und Paul Martin die Chance, sich zu zeigen und wertvolle Erfahrungen im internationalen Umfeld zu sammeln. Die deutschen Vierer bekommen es in Sevilla mit insgesamt zwölf Gegnern zu tun.

Brahms/Breuer treffen auf großes Zweierfeld

Im Zweier ohne Steuermann gehen Frederik Breuer und Leonard Brahms an den Start. Das Duo studiert aktuell in Cambridge und bereitete sich dort in enger Abstimmung mit dem deutschen Trainer-Team auf die Saison vor. Nach Platz zwei bei den Deutschen Meisterschaften in München gehört der Zweier aktuell zu den stärksten deutschen Kombinationen. In Sevilla wartet nun die erste internationale Bewährungsprobe, 15 Zweier sind gemeldet. Während Breuer in der Olympiasaison 2024 im Deutschland-Achter bereits Erfahrung sammeln konnte, wird es für Brahms der erste internationale Wettkampf im Seniorenbereich. „Die beiden liegen in der nationalen Rangliste weit vorne. Natürlich brauchen sie im harten internationalen Zweierfeld noch Zeit und Erfahrung, aber die beiden machen einen guten Eindruck“, sagt Tschäge.

Nachdem das Duo das erste Viertel des Jahres vorwiegend in den Cambridge Achtern absolvierte, ist die Einstimmung im Zweier gut verlaufen, wie Frederik Breuer bestätigt: „Die Vorbereitung in Cambridge lief sehr gut. Wir können das Training gut mit unserem Studium hier verbinden. Wir rudern mittlerweile in einem Trainingsboot, welches identisch ist zu dem Boot, in dem wir die Rennen fahren. Auch sonst sind die Trainingsbedingungen hier top. Wir sind bereit und freuen uns auf die erste internationale Regatta der Saison.“

Als Ersatzfahrer reisen Max John und Ben Gebauer mit nach Sevilla. Eigentlich war Hanno Brach als Ersatzmann neben John vorgesehen, er musste jedoch krankheitsbedingt passen. John ist bereit: „Ich versuche, die Rolle als Ersatzmann gut anzunehmen und das Team aus dem Hintergrund zu unterstützen. Wir hoffen natürlich nicht, dass jemand krank wird, aber ich schaue, dass ich für alle Fälle immer auf Strom bin.“

 

 

Archivbild: Team Deutschland Achter

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Handball Drittligist TV Gelnhausen hat in seinem zweiten Aufstiegs-Rundenspiel zur zweiten Handball-Bundesliga seine erste Niederlage hinnehmen müssen. Beim Meister der Nord-Ost-Staffel, dem EHV Aue, unterlagen die Barbarossastädter vor 1620 Zuschauern in der Erzgebirgshalle in Lößnitz mit 30:34 (14:15). Trotz der Niederlage bleibt in der Aufstiegsrunden-Gruppe weiterhin alles offen. Alle drei Mannschaften stehen nach der Hinrunde bei 2:2 Punkten, lediglich aufgrund der schlechteren Tordifferenz rutscht der TVG zunächst auf den dritten Platz ab.

Dabei war für die Gelnhäuser an diesem Abend durchaus mehr drin. Zwar ging der Sieg für den EHV Aue in Ordnung, dennoch blieb bei Spielern und Verantwortlichen das Gefühl, dass mit einer besseren Leistung auch ein Auswärtssieg möglich gewesen wäre. „Wir haben heute viel zu viele Fehler gemacht“, analysierte TVG-Cheftrainer Matthias Geiger nach dem Spiel. „Aue hat das sehr souverän genutzt, aber wir freuen uns schon auf das Rückspiel. Wenn wir da unsere Fehler minimieren, haben wir zuhause definitiv eine Chance.“

Die Vorzeichen waren erneut alles andere als optimal. Neben dem verletzten Jonas Dambach (Fußverletzung) fehlten auch weiterhin Akos Csaba (Kreuzbandriss) sowie kurzfristig krankheitsbedingt Rechtsaußen Dima Redkyn. Simon Belter stand nach seiner Verletzung zwar erstmals wieder im Kader, war aber noch nicht voll belastbar und konnte nur kurz aushelfen.

Somit war Benjamin Wörner der einzige fitte Linkshänder im Gelnhäuser Aufgebot und musste die meiste Zeit auf Rechtsaußen aushelfen. Dort zeigte der Halbrechte allerdings eine überragende Leistung, erzielte fünf Treffer und wurde später von den Gastgebern zum besten Gelnhäuser Spieler gewählt. „Benni Wörner hat die fehlenden Rechtsaußenspieler wunderbar ersetzt und ein ganz starkes Spiel gemacht“, lobte Geiger.

Die Partie begann zunächst ausgeglichen. Der TVG holte früh mehrere Siebenmeter heraus und Kapitän Jonathan Malolepszy verwandelte bereits in der 7. Minute seinen dritten Strafwurf zur 4:2-Führung. Insgesamt erzielte der Spielmacher an diesem Abend neun Treffer, davon sechs per Siebenmeter. Doch aus dem Positionsangriff tat sich der TVG zunehmend schwer. Nach dem 7:5 in der elften Minute durch Fynn Hilb, folgte eine schwierige Phase für die Gelnhäuser. Gegen die aggressive Auer Abwehr fanden die Rot-Weißen kaum Lösungen, leisteten sich mehrere technische Fehler und blieben zehn Minuten ohne eigenen Treffer. Der EHV nutzte dies mit einem 5:0-Lauf zur 10:7-Führung in der 21. Minute. Trotzdem ließ sich der TVG nicht abschütteln. Vor allem die Defensive arbeitete weiterhin ordentlich und Malolepszy unterbrach schließlich mit einem weiteren Siebenmeter die Torlos-Serie. Anschließend fanden die Barbarossastädter zurück ins Spiel und Jannik Geisler verkürzte mit dem Halbzeitpfiff auf 14:15.

Partie blieb offen

Nach dem Seitenwechsel blieb die Partie zunächst offen. Yannick Mocken glich in der 33. Minute zum 15:15 aus. Neben Wörner zeigte auch der Linksaußen eine starke Leistung und erzielte ebenfalls fünf Tore. Auch Rückraumspieler Hilb überzeugte offensiv mit fünf Treffern und setzte immer wieder wichtige Impulse im Gelnhäuser Angriff. Bis zum 18:18 in der 37. Minute blieb das Spiel ausgeglichen. Doch erneut führten einige technische Fehler dazu, dass sich Aue etwas absetzen konnte. Paul Bones erhöhte in der 39. Minute auf 21:18 für die Gastgeber. In der Folge warteten die Gelnhäuser Fans förmlich darauf, dass das Momentum auf die Seite des TVG kippen würde. Doch obwohl die Barbarossastädter nie aufgaben und immer wieder verkürzten, gelang es nicht mehr, das Spiel entscheidend zu drehen. Stattdessen erhöhte der EHV in der 51. Minute auf 29:24. „Wir mussten aufgrund der Personalsituation viel rotieren und mit Rechtshändern im rechten Rückraum spielen. Das hat uns etwas den Spielfluss genommen“, erklärte Geiger.

In der Schlussphase warf der TVG noch einmal alles hinein, kam aber nicht mehr entscheidend näher heran. Francisco Pereira, mit zwölf Treffern bester Torschütze des Abends, traf in der Schlussminute zum 34:29, ehe Geisler wenige Sekunden vor dem Ende den 30:34-Endstand erzielte. Trotz der Niederlage überwog bei den Gelnhäusern nach dem Spiel nicht die Enttäuschung, sondern vielmehr Zuversicht. Die Mannschaft zeigte auch gegen den zweiten Staffelmeister der Aufstiegsrunde, dass sie absolut konkurrenzfähig ist.

Für Begeisterung sorgten auch die rund 100 mitgereisten TVG-Fans, die die weite Strecke an einem Dienstagabend mitgefahren sind, um ihre Mannschaft zu unterstützten und über 60 Minuten deutlich zu hören waren. Nach dem Spiel kletterten die Spieler auf die Tribüne zu ihren Anhängern, um sich persönlich für die Unterstützung zu bedanken.

Überhaupt entwickelte sich die Partie in Lößnitz zu einem echten Handballfest. Beide Fanlager begegneten sich äußerst herzlich und respektvoll, die Gastgeber aus Aue empfingen die Gelnhäuser Anhänger sehr freundlich und sorgten gemeinsam mit den TVG-Fans für eine außergewöhnliche Atmosphäre. „Dass uns so viele Fans an einem Dienstagabend den langen Weg gefolgt sind, um uns anzufeuern, ist überragend“, sagte Geiger. „Mit den heimischen Fans im Rücken kann das Ergebnis im Rückspiel ganz anders aussehen.”

Nun warten auf den TVG noch zwei weitere Aufstiegs-Rundenspiele. Am kommenden Sonntag gastieren die Barbarossastädter um 17 Uhr zum Rückspiel beim TV Emsdetten in der Ems-Halle. Das letzte und möglicherweise entscheidende Heimspiel der Aufstiegsrunde steigt schließlich am 06. Juni um 19.30 Uhr gegen den EHV Aue in der Rudi-Lechleidner-Halle. 

 

 

Das Bild hat uns der TVG zur Verfügung gestellt. Danke dafür

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Im siebten und abschließenden Gruppenspiel der IIHF Weltmeisterschaft 2026 hat die Eishockey-Männer-Nationalmannschaft den dritten Sieg in Folge geholt. Die Mannschaft von Bundestrainer Harold Kreis gewann mit 6:3 (3:0, 1:1, 2:2) gegen Großbritannien.
Vor 5.462 Zuschauern in der Swiss Life Arena waren Alexander Karachun, Frederik Tiffels, Fabio Wagner, Andreas Eder, Joshua Samanski und Leon Gawanke die Torschützen für die DEB-Auswahl. Mit zehn Punkten nach sieben Spielen beendet die deutsche Mannschaft die Vorrunde. Eine mögliche Teilnahme am Viertelfinale hängt vom Spieltag am heutigen Dienstag ab, an dem die letzten Partien der Gruppenphase der IIHF Weltmeisterschaft 2026 stattfinden. Das deutsche Team kann nur abwarten, nicht mehr aktiv eingreifen.
 
 
Bundestrainer Harold Kreis sagte: „Heute war es wichtig, dass wir das Spiel für uns entscheiden. Wir haben gut und fokussiert begonnen, im zweiten Drittel war unser Spiel dann etwas zu kompliziert. Am Ende haben wir heute den Job erledigt und die drei Punkte geholt. Wir haben bei diesem Turnier erneut wieder gesehen, dass Kleinigkeiten so wichtig sind auf diesem internationalen Niveau – genauso wie die Special Teams. Da haben uns in entscheidenden Momenten Tore gefehlt. Jetzt werden wir abwarten, was morgen passiert.“
 
Verteidiger Leon Gawanke: „Heute war unser Ziel, dass wir die drei Punkte holen, um weiter eine rechnerische Chance auf das Viertelfinale zu haben. Wir hätten sicher mehr Tore schießen können. In der Angriffszone haben die Briten es uns recht einfach gemacht, das haben wir zu Beginn des Spiels gut ausgenutzt. Dann haben wir angefangen, mehr zu passen, statt zu schießen. So haben wir etwas den Schwung verloren.“
 
Verteidiger und Kapitän Moritz Seider meinte: „Das Spiel haben wir ordentlich begonnen. Aber dann haben wir nachgelassen und den Briten etwas zu viele Gegenangriffe erlaubt. Unser Mindestziel war heute, die drei Punkte zu holen. Wir haben uns in dieser Gruppenphase dennoch mehr vorgenommen. Wir sind meist sehr gut in die Spiele gestartet, haben dann aber immer wieder zu viel abgegeben oder liegen gelassen. Jetzt müssen wir abwarten, was morgen passiert.“
 
 
 
WM-Spielplan 2026, Vorrunde, Gruppe A
 
15.05.2026 | Finnland – Deutschland | 3:1 (1:0, 0:0, 2:1)
17.05.2026 | Deutschland – Lettland | 0:2 (0:1, 0:1, 0:0)
18.05.2026 | Deutschland – Schweiz | 1:6 (0:0, 0:5, 1:1)
20.05.2026 | USA – Deutschland | 4:3 n. P. (1:1, 1:2, 0:1, 0:0, 1:0)
22.05.2026 | Deutschland – Ungarn | 6:2 (2:0, 2:0, 2:2)
23.05.2026 | Österreich – Deutschland | 2:6 (0:0, 1:2, 1:4)
25.05.2026 | Deutschland – Großbritannien | 6:3 (3:0, 1:1, 2:2)
 
 
Das Bild hat uns 
 
DEB / City-Press GmbH
 
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Handball Zweitligist TV Großwallstadt hat die nächste Niederlage hinnehmen müssen. Gegen den 1. VfL Potsdam verspielte der TVG in den letzten Minuten einen Zwei-Tore-Vorsprung und verlor damit das dritte Mal in Folge mit nur einem Tor Differenz.

Beide Mannschaften agierten zu Beginn nervös, Jannek Klein, der kommende Saison das TVG-Trikot trägt,  war es, der Potsdam in der dritten Spielminute mit 1:0 in Führung brachte. Patrick Gempp traf zum Ausgleich und Klein netzte erneut ein, bevor Max Horner zum Ausgleich traf. Noch ein weiterer Treffer durch Klein, bevor der TVG durch zweimal Eisenträger vom Siebenmeter-Punkt mit 4:3 in Führung ging. Doch Tim Schröder und Nils Fuhrmann brachten ihr Team erneut in Front. Beide Mannschaften ackerten in der Abwehr, so dass die Torhüter zu Paraden kamen. In der 15. Spielminute waren es die Gäste, die mit 6:5 in Führung gingen. Ein 3:0-Lauf des Gastgebers brachten diesen dann aber mit zwei Toren (10:8) in Front. Doch Leon Nowottny im Tor war zur Stelle und Ole Klimpke und Eisenträger stellten den Ausgleich wieder her. Bis zur Pause konnte sich kein Team entscheidend absetzen, es ging mit einem 14:14 in die Halbzeit.

Zwei-Tore-Vorsprung quasi verschenkt

Nach dem Seitenwechsel traf Gempp zum 15:14. Dustin Kraus netzte zum Anschluss ein, bevor Connar Battermann, Horner und erneut Battermann auf 18:15 erhöhten. Der Gastgeber legte nach, aber die Gäste sahen ihre Chance, verteidigten den Drei-Tore-Vorsprung bis zur 43. Minute. Ein erneuter 3:0-Lauf durch Potsdam sorgte für den Ausgleich (23:23). Doch die Gäste wollten den Sieg unbedingt und Niklas Ihmer und Battermann stellten acht Minuten vor Schluss den Zwei-Tore-Vorsprung wieder her. Diesen verteidigte man bis knapp zwei Minuten vor Schluss, als das Unfassbare geschah. Einige taktische Fehler des TVG und die Hausherren waren zur Stelle. Zunächst traf Rune Laskowski das leere Tor zum 28:29, weil der TVG 7-6 spielte, dann verwandelte Marvin Siemer einen Siebenmeter und erneut Laskowski traf per Buzzer Beater zum 30:29-Sieg für sein Team.

TV Großwallstadt feiert trotz Niederlage Klassenerhalt

Der TVG verspielte zwar den sicher geglaubten Sieg in den letzten Minuten und durfte sich dank der Schützenhilfe vom HSC Coburg dennoch über den Klassenerhalt freuen. Coburg gewann gegen Krefeld und der TVG kann daher nächste Saison erneut in Liga zwei auflaufen – egal, wie die restlichen Spiele ausgehen.

Einen großen Wermutstropfen gab es trotzdem. Max Horner hat sich eine Fraktur des Mittelhandknochens zugezogen und muss operiert werden. 

 

 

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Für den Handball Drittligist TV Gelnhausen steht am Dienstagabend die nächste große Herausforderung in der Aufstiegsrunde zur zweiten Handball-Bundesliga an. Am dritten Spieltag der Aufstiegsrunden-Gruppe 2 gastieren die Barbarossastädter um 19 Uhr in der Erzgebirgshalle in Lößnitz beim EHV Aue. Nach dem sensationellen 31:29 (16:13)-Heimsieg gegen Aufstiegsfavorit TV Emsdetten reist der TVG mit viel Selbstvertrauen, aber auch großem Respekt zum Meister der Nord-Ost-Staffel.

Die Ausgangslage in der Gruppe ist weiterhin völlig offen. Nach zwei Spieltagen liegt der TV Gelnhausen mit 2:0 Punkten auf dem ersten Platz, während Emsdetten mit 2:2 Zählern Rang zwei belegt. Der EHV Aue steht nach der knappen 31:32 (12:17)-Niederlage in Emsdetten mit 0:2 Punkten unter Druck. Für die Sachsen ist die Partie gegen den TVG bereits richtungsweisend, denn bei einer weiteren Niederlage würde der mögliche Aufstieg in die zweite Bundesliga in weite Ferne rücken.

Der TVG präsentiert sich unterdessen in überragender Form und setzte mit dem sensationellen Erfolg gegen Emsdetten ein dickes Ausrufezeichen im Aufstiegskampf. Besonders die aggressive Abwehrarbeit, die enorme Mentalität und die einzigartige Fanunterstützung machten den Unterschied. Diese Qualitäten werden nun auch im Erzgebirge gefragt sein. Wie groß die Euphorie mittlerweile in Gelnhausen ist, zeigt die Tatsache, dass die Anhänger sogar einen Fanbus organisiert haben, um an einem Dienstagabend ihre Mannschaft vor Ort in Aue zu unterstützen.

Dieser Support wird auch nötig sein, um überhaupt eine Chance im Erzgebirge zu haben. „Mit Aue wartet wieder ein absoluter Topgegner auf uns“, betont TVG-Cheftrainer Matthias Geiger. „Sie haben einen überragenden Kader und sind nicht umsonst Staffelmeister geworden. Eigentlich ist dort jede Position extrem stark besetzt.“

Der EHV Aue gehört zu den traditionsreichsten Handballstandorten im Osten Deutschlands. Der Verein wurde 1990 aus der Handballsektion des BSG Wismut Aue gegründet und spielte insgesamt 30 Jahre in der zweiten Liga. Nach dem Abstieg 2024 folgte zunächst ein fünfter Platz in der Süd-Staffel, ehe die Sachsen in dieser Saison mit 49:11 Punkten die Meisterschaft holten und sich für die Aufstiegsrunde qualifizierten.

Der Saisonstart verlief mit 5:7 Punkten zunächst holprig, anschließend entwickelte sich der EHV jedoch zu einer der konstantesten Mannschaften der Liga. Zwischenzeitlich gewann Aue 15 Spiele in Folge. Auch in Emsdetten zeigte die Mannschaft große Moral, kämpfte sich nach einem Acht-Tore-Rückstand noch einmal bis auf ein Tor heran und bewies eindrucksvoll ihre Qualität.

Uwe Jungandreas Trainer in Aue

Im vergangenen Sommer leitete der EHV einen größeren Umbruch ein. Prominentester Neuzugang war Trainer Uwe Jungandreas. Der erfahrene Coach führte einst Concordia Delitzsch sensationell in die Bundesliga, trainierte unter anderem den SC DHfK Leipzig und den SC Magdeburg und wurde 2022/23 während seiner Zeit beim Dessau-Roßlauer HV als Trainer des Jahres der zweiten Liga ausgezeichnet.

Auch der Kader wurde gezielt verstärkt. Neben den Neuzugängen Justin Döbler und Mihkel Löpp zählen in dieser Saison auch Rechtsaußen Francisco Pereira, der gegen Emsdetten neun Treffer erzielte, sowie Paul Bones zu den Schlüsselspielern der Sachsen. Der EHV vereint große individuelle Qualität mit starkem Tempo- und Umschaltspiel.

„Aue hat eine sehr komplette Mannschaft“, erklärt Geiger. „Der Kader hat sehr viel Qualität und sie haben eine überragende Saison gespielt. Deshalb müssen wir wieder eine aggressive und kompakte Abwehr zeigen und die starken Spieler vor Probleme stellen.“

Personell muss der TVG auf Leistungsträger Jonas Dambach verzichten. Der Rückraumspieler wird nach seiner Fußverletzung aus dem Spiel gegen Emsdetten auch in Aue fehlen. Hoffnung gibt es hingegen bei den beiden Rechtsaußen Akos Csaba und Simon Belter, die nach ihren langen Verletzungspausen vor einem Comeback stehen. Ganz gleich, wer auf der Platte stehen wird, am Ende wird die bessere Mannschaftsleistung den Unterschied ausmachen.

„Wir dürfen uns nicht von dem Sieg gegen Emsdetten blenden lassen“, warnt Geiger. „Jedes Spiel in dieser Aufstiegsrunde ist brutale Arbeit. Aber verstecken müssen wir uns auch nicht. Wir fahren mit breiter Brust nach Aue und wollen dort wieder ein geiles Spiel abliefern.“