Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Nach dem Karriereende von Max Bergold ist Handball Drittligist HSG Hanau auf der Suche nach einer Lösung für die Ausfallzeit von Julian Fulda fündig geworden: Die HSG verstärkt sich mit Linksaußen Mathi Geerken. Der 19-Jährige kommt aus Mittelhessen von der HSG Dutenhofen/Münchholzhausen II in die Brüder-Grimm-Stadt und unterstützt bei den Grimmstädtern bis zum Jahresende.

Das gab der Verein in einer PM bekannt. Weiter heißt es:

„Mit Mathi gewinnen wir einen Linksaußen, der ein gutes Tempo im Umschaltspiel mitbringt und Lust auf die ersten Schritte und Weiterentwicklung in der 3. Liga hat“, erklärt Reiner Kegelmann, der sportliche Leiter der HSG Hanau. „Nach dem Karriereende von Max und dem langwierigen Ausfall von Julian bestand auf dieser Position Handlungsbedarf. Mit Mathi haben wir die Lücke mit einem Akteur geschlossen, der seine Qualitäten bereits auf hohem Niveau in der Jugend-Bundesliga unter Beweis gestellt hat.“

Auf seiner Position unterstützt Geerken die Mannschaft und Positionskollegen Cedric Marquardt. Zu den Stärken des 19-Jährigen zählen sein Tempo im Umschaltspiel, seine Körperlichkeit für einen Außen und seine Sprungkraft – Attribute, die dem Spiel der HSG Hanau unter Coach Axel Spandau entgegenkommen.

Der Wechsel kam unter anderem zustande, damit der gebürtige Mittelhesse sich Spielpraxis in der dritten Liga erarbeiten kann, da in der U23 der HSG Wetzlar weitere drei Positionskollegen zur Verfügung stehen. Geerken ist Sohn von Ex-Handball Bundesliga-Manager (u.a. MT Melsungen) und Ex Handballer Axel Geerken. Bereits im Pokal gegen den HC Erlangen bestritt Mathi Geerken seine erste Partie für die Grimmstädter und sammelte auch Spielminuten für seine Entwicklung. Ein Dank gilt auch der HSG Dutenhofen/Münchholzhausen II für den reibungslosen Ablauf.

„Die erste Station außerhalb meines Heimatvereines“

„Ich freue mich sehr auf die neue Aufgabe in Hanau, mein neues Team und vor allem auf die ersten Heimspiele vor dem Blauen Block, dessen Wirkung ich bislang nur von der anderen Seite kenne“, sagt Mathi Geerken. „Für mich ist Hanau die erste Station außerhalb meines Heimatvereines. Ich werde mein Bestes geben, um mich in der 3. Liga weiterzuentwickeln und der Mannschaft zu helfen.“

„Mathi bringt genau die Qualitäten mit, die uns in unserer Situation weiterhelfen“, meint HSG-Trainer Axel Spandau. „Gemeinsam mit Cedric wird er ein interessantes Gespann bilden. Beide Spielertypen ergänzen sich und geben uns dort eine entsprechende Variabilität.“

Geerken erhielt seine handballerische Ausbildung in der Jugend von HSG Dutenhofen/Münchholzhausen und hat dort alle Jugendmannschaften durchlaufen. Gemeinsam mit Neuzugang Marek Schöber stand er in der letzten Saison im Viertelfinale um die deutsche Meisterschaft der A-Jugend. Neben dem Handball hat er im Mai seine Ausbildung als Fachinformatiker für Systemintegration abgeschlossen und ist nun als IT-Fachinformatiker in einem Wetzlarer Unternehmen tätig. Nun folgt der Wechsel an den Main in die Brüder-Grimm-Stadt, zur HSG Hanau.

 

 

Das Bild das Mathi Geerken zeigt, hat uns die HSG zur Verfügung gestellt. Danke dafür

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Platz vier im WM-Finale – mit einem so guten Ergebnis schloss der Vierer ohne Steuermann wie seit 20 Jahren nicht eine Weltmeisterschaft ab. In Amsterdam sorgten René Schmela, Benedict Eggeling, Mark Hinrichs und Jasper Angl für eine neue Euphorie um den Vierer. Die Medaillen gingen die USA (Gold), die Niederlande (Silber) und Großbritannien (Bronze). „Wir sind total glücklich über unser Ergebnis. Darauf können wir sehr stolz sein. Das war insgesamt eine geile Erfahrung“, meinte Mark Hinrichs. Das Quartett bestätigte mit einer konstant guten WM den Gewinn von EM-Bronze vor vier Wochen.

Lest die PM von der Deutschland-Achter GmbH:

„Wenn mir vorher jemand den vierten Platz angeboten hätte, hätte ich sofort unterschrieben. Wenn man das A-Finale erreicht, will man auch um die Medaille mitfahren. Aber wir haben es heute bei den Schiebewind-Bedingungen technisch nicht so sauber gelöst“, sagte Benedict Eggeling.

In den Medaillen-Dreikampf konnte der deutsche Vierer nicht eingreifen. „Die Boote aus den USA und Großbritannien waren die erwarteten Favoriten, die Holländer sind – beflügelt durch das Heimpublikum – auch ein super Rennen gefahren“, zollte Hinrichs den Medaillenbooten seinen Respekt. Genauso wir Tschäge: „Die Drei waren für uns eine kleine Nummer zu groß. Auf den zweiten 500 Metern haben wir etwas abreißen lassen müssen. Heute war die drei Medaillenboote noch ein kleines Stückchen weg, wir nehmen von der WM mit, dass es machbar ist, mit ihnen mitgehen zu können.“

Auf der Bosbaan entschiede das deutsche Quartett schließlich den Dreikampf um Rang vier für sich und setzts sich erneut gegen Rumänien und Neuseeland (mit zwei Silber-Medaillen-Gewinnern von Paris) durch. „Dass wir die starken Rumänen und die Neuseeländer hier auf der Bosbaan jeweils zweimal schlagen konnte, ist ein gutes Zeichen“, meinte Eggeling, für die Regatta aber noch nicht beendet ist: „Jetzt freue ich mich auf den Mixed-Achter. Außer Rumänien kennen wir keines der sechs Boote, es ist alles offen. Aber klar: Wir wollen die Medaille angreifen.“

Achter trotzt allen Widrigkeiten und freut sich auf Sonntag

Einen reibungslosen WM-Einstieg hatte der Deutschland-Achter – aller widrigen Umstände zum Trotz. Im Vorlauf, der nach einer Entscheidung des Weltverbandes worldrowing aufgrund der Wetterbedingungen als Einzelzeitfahren ausgetragen wurde, belegte das Flaggschiff des Deutschen Ruderverbandes den zweiten Platz hinter den Niederlanden. Der Deutschland-Achter, bei dem Max John und Tobias Strangemann die erkrankten Tassilo von Müller und Theis Hagemeister ersetzten, benötigte für die 2.000-Meter-Strecke 5:31,70 Minuten, die Holländer waren 1,2 Sekunden schneller. Die schnellsten Zeiten erruderten im Kampf gegen die Uhr Großbritannien (5:29,90), den USA (5:29,99) und Australien (5:30,19).

„Es war ein insgesamt kurioser Tag, der mit einem Feueralarm beim Frühstück begann. Aber mit dem Ergebnis sind wir zufrieden. Zum Glück haben wir zwei extrem gute Ersatzleute dabei, auf die wir uns verlassen können. Jetzt freuen wir uns auf den morgigen Tag, an dem wir wieder richtige Rennen und dann hoffentlich auch wieder in kompletter Besetzung fahren können“, sagte Sönke Kruse und Steuermann Jonas Wiesen hob hervor: „Das war trotz aller Widrigkeiten ein solider Einstand in die WM. Jetzt gilt es im Halbfinale all in zu gehen, um den Sprung ins Finale zu schaffen.“

Im Halbfinale trifft der Deutschland-Achter am Sonntag (10.05 Uhr) auf Olympiasieger Großbritannien, den Titelverteidiger aus den Niederlanden, Neuseeland, Polen und die Ukraine. Die ersten drei Boote aus diesem Rennen erreichen das A-Finale. „Wir haben richtig Bock auf das Rennen. Das wird spannend, wir sind hoch motiviert“, meinte Schlagmann Frederik Breuer.

 

 

Die Ergebnisse:

Vierer ohne Steuermann, A-Finale: 1. USA 5:41,57 Minuten, 2. Niederlande 5:41,84, 3. Großbritannien 5:44,16, 4. Deutschland (René Schmela, Benedict Eggeling, Mark Hinrichs, Jasper Angl) 5:49,64, 5. Rumänien 5:50,14, 6. Neuseeland 5:59,88.

Achter, Vorlauf im Zeitfahren: 1. Niederlande 5:30,53 Minuten, 2. Deutschland (Frederik Breuer, Paul Klapperich, Julius Christ, Max John, Mattes Schönherr, Olaf Roggensack, Tobias Strangemann, Sönke Kruse, Steuermann Jonas Wiesen) 5:31,70, 3. Polen 5:39,35, 4. Ukraine 5:43,26.

 

 

 

Das Bild hat uns Carsten Oberhagemann zur Verfügung gestellt. Danke dafür

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Der Auftakt in die Handball-Zweitliga-Saison ging für den TV Großwallstadt gründlich daneben. Mit 34:42 (16:21) musste der TVG sich im Derby beim TV Hüttenberg deutlich geschlagen geben.

Viel schwerer als die Niederlage wog aber die Verletzung von Jannek Klein. Der Neuzugang im rechten Rückraum musste in der ersten Hälfte am Fuß behandelt werden und konnte die Partie auch nach der Behandlung nicht fortsetzen. Nach dem Röntgenbild herrscht nun Klarheit über die Verletzung: Jannik Klein hat sich einen Bruch des Mittelfußes zugezogen und muss sich am kommenden Dienstag einer OP unterziehen. Bitter, denn der TVG ist verletzungsfrei durch die lange Vorbereitung gekommen und nun das – und auch noch gleich am ersten Spieltag.

Die Gäste erwischten am Freitagabend einen guten Start und der neue Torhüter Žiga Urbič (in slowenisch Þiga Urbiè, damit es nicht zu Unstimmigkeiten kommt, Anm. d. Red.) zeigte zwei tolle Paraden, Dmytro Redkyn eröffnete den Torreigen und wenig später lag der TVG mit 2:0 und anschließend mit 4:2 in Führung. Die Gastgeber benötigten einige Minuten, um sich auf das Großwallstädter Angriffsspiel einzustellen.

Anschließend übernahm Hüttenberg zunehmend die Kontrolle. Der überragende Rückraum Rechte David Kuntscher, der am Ende 16 von 18 Toren erzielte und vom TVG nie zu stoppen war, traf mehrfach aus dem Rückraum und brachte seine Mannschaft beim 6:5 zum ersten Mal in Front. Der Linkshänder legte weiter nach und erhöhte mit vier Treffern in Folge auf 8:6. Als der TVH beim 10:6 erstmals mit vier Toren vorne lag, nahm André Lohrbach seine erste Auszeit. Die Blau-Weißen verkürzten noch einmal auf zwei Tore (10:8), konnten die Partie jedoch nicht mehr drehen. Hüttenberg hielt das Tempo hoch, nutzte Ballverluste des TVG konsequent und setzte sich über 13:9 und 15:10 weiter ab. Bis zur Halbzeit behaupteten die Gastgeber ihren Vorsprung und gingen mit einer 21:16-Führung in die Kabine. Die vielen mitgereisten TVG-Fans hofften auf eine andere zweite Hälfte. Vor allem musste die Defensive zulegen, denn diese bekam kaum Zugriff auf den Hüttenberger Rückraum.

 

Rückstand bleibt nach dem Seitenwechsel bestehen

Auch im zweiten Durchgang blieb es eine offensiv geprägte Begegnung. Beide Mannschaften erzielten in den ersten achteinhalb Minuten jeweils sieben Treffer, so dass der Abstand beim 28:23 unverändert fünf Tore betrug. Der TVG fand im Angriff immer wieder Lösungen. Yessine Meddeb übernahm Verantwortung und war mit sieben Treffern erfolgreichster Werfer der Gäste. Auch Connar Battermann und Johan Rohwer kamen jeweils auf fünf Tore. In der Defensive gelang es den Gästen allerdings nicht, den Hüttenberger Angriff entscheidend zu bremsen. Vor allem Kuntscher blieb der Dreh- und Angelpunkt und brandgefährlich. In der 44. Minute fing er einen TVG-Pass ab und traf mit seinem bereits 15. Tor zum 30:25. Wenig später baute Danil Dyatlov den Vorsprung der Gastgeber auf 33:25 aus. Damit war die Vorentscheidung gefallen.

Zusätzlich ließ der TVG zwei seiner vier Siebenmeter ungenutzt. Nachdem TVH-Torhüter Yahav Shamir kurz vor der Pause gegen Florian Eisenträger pariert hatte, entschärfte Simon Böhne in der 48. Minute einen weiteren Strafwurf. In der Schlussphase konnte Großwallstadt den Rückstand nicht mehr entscheidend verkürzen. Hüttenberg spielte die Partie konsequent zu Ende und setzte mit einem Kempa-Treffer zum 42:34 den Schlusspunkt. Damit erfüllte die Mannschaft den Wunsch von Trainer Stefan Kneer, der in einer Auszeit, sieben, acht Tore Differenz forderte.

 

Das Bild, das Jannek Klein zeigt, hat uns der TVG zur Verfügung gestellt. Danke dafür

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Wie die Deutschland-Achter GmbH bekannt gab, kam es für den Vorlauf am heutigen Nachmittag im Deutschland-Achter zu einer krankheitsbedingten Umbesetzung. Tassilo von Müller und Theis Hagemeister fielen krankheitsbedingt für den Vorlauf aus. Sie wurden ersetzt durch Tobias Strangemann (Position 2) und Max John (Position 5).

Gegner im Vorlauf waren die Niederlande, die Ukraine und Polen. Von insgesamt 13 gemeldeten Achtern erreichen zwölf Boote die Halbfinals am Sonntag. „Die Umbesetzung ist eine Vorsichtsmaßnahme. So haben die Beiden einen weiteren Tag zur Erholung. Ich gehe davon aus, dass sie am Sonntag wieder dabei sein können“, sagte Bundestrainer Mark Emke.

 

 

 

Archivbild: Carsten Oberhagemann

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Voller Spannung blickt das Team Deutschland-Achter aufs WM-Wochenende in Amsterdam. Am Samstag, dem sechsten Tag der Weltmeisterschaften auf der Bosbaan, steigt der Deutschland-Achter ins Renngeschehen ein: Im Vorlauf (15.52 Uhr) trifft das Flaggschiff des Deutschen Ruderverbandes auf die Niederlande, die Ukraine und Polen. Zuvor bestreitet der Vierer ohne Steuermann sein A-Finale (11.46 Uhr). Es geht gegen die USA, die Niederlande, Großbritannien, Rumänien und Neuseeland. So gibt Carsten Oberhagemann in einer PM bekannt.

Der Deutschland-Achter ist seit Mittwoch in Amsterdam und hat ein gewaltiges Rennprogramm vor der Brust: drei Rennen innerhalb von nicht einmal 24 Stunden. Auf den Vorlauf am Samstagnachmittag folgen am Sonntag die Halbfinals (ab 10.05 Uhr) und die Finals (B-Finale um 13.05/A-Finale um 13.38 Uhr) am Sonntag. Die Mannschaft brennt auf darauf, sich mit der versammelten Weltelite zu messen, und ist zuversichtlich: „Die Vorbereitung lief gut. Wir haben in Ratzeburg und Dortmund sehr zielstrebig gearbeitet und sind gute Schritte vorwärtsgekommen“, sagte Steuermann Jonas Wiesen und fügte hinzu: „Durch die spätere Anreise konnten wir uns in Dortmund länger in Ruhe und fokussiert vorbereiten, unsere Übungen und Belastungen fahren. Jetzt sind wir aber froh, hier zu sein. Wir hatten gute Trainingseinheiten auf der Bosbaan und sind froh, dass es jetzt auch für uns losgeht.“

Positiv hat die Mannschaft die bisherigen Erfolge der DRV-Teams aufgenommen. „Es ist schön zu sehen, dass die Mannschaften aus unserer Trainingsgruppe gute Leistungen gezeigt und gute Resultate erzielt haben. Das erhöht auch das eigene Selbstvertrauen“, bemerkte Wiesen, der selbst gemeinsam mit seiner Ehefrau und der früheren Steuerfrau Larina Wiesen auch ein freudiges Ereignis hatte: In der vergangenen Woche kam der gemeinsame Sohn Johann zur Welt. „Das ist ein wunderschönes Erlebnis und gibt mir persönlich eine Extramotivation“, sagte Jonas Wiesen.

„WM-Finale – das ist der Hammer“

Hoch motiviert blickt auch der Vierer ohne Steuermann aufs morgige Finale. René Schmela, Benedict Eggeling, Mark Hinrichs und Jasper Angl überzeugten mit zweiten Plätzen im Vorlauf und Halbfinale (jeweils hinter den Niederlanden), tankten viel Selbstvertrauen und wollen jetzt auch den WM-Abschluss genießen. „Es ist schon geil, dass wir uns über die Saison so gut entwickelt haben. Dass wir jetzt im WM-Finale stehen, ist der Hammer. Wir können vollkommen entspannt und mit einem Lächeln in dieses Rennen gehen und wollen einfach nur Spaß haben“, sagte Schlagmann René Schmela vor dem mit Spannung erwarteten Vierer-Finale in Amsterdam.

Und schließlich – im letzten Rennen der Weltmeisterschaften – steht der Mixed-Achter auf dem Programm. Am Sonntag um 15.08 Uhr wollen René Schmela, Leonard Brahms, Tobias Strangemann, Benedict Eggeling, Frauke Hundeling, Hannah Reif, Lisa Gutfleisch, Sarah Wibberenz und Steuermann Till Martini nach EM-Silber auch die WM mit Edelmetall beenden.

 

 

Archivbild: Carsten Oberhagemann

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Am heutigen Freitag beginnt für den Handball Zweitligisten TV Großwallstadt die neue Saison. Zum Auftakt wartet direkt eine anspruchsvolle Auswärtsaufgabe: Um 20 Uhr treffen die Blau-Weißen im Sportzentrum Hüttenberg auf den TV 05/07 Hüttenberg.

Beide Mannschaften haben am vergangenen Wochenende bereits ihr erstes Pflichtspiel absolviert. Der TV Großwallstadt empfing in der ersten Runde des DHB-Pokals den Erstliga-Aufsteiger HBW Balingen-Weilstetten. Trotz einer engagierten Vorstellung und guter Phasen musste sich der TVG dem favorisierten Gegner geschlagen geben.

Hüttenberg setzte sich zeitgleich beim Drittligisten TV Gelnhausen mit 27:25 durch. Die Mittelhessen hatten dabei allerdings lange Mühe und lagen noch wenige Minuten vor dem Ende zurück. Erst in der Schlussphase gelang es dem Team von Trainer Stefan Kneer, die Partie zu drehen und den Einzug in die zweite Pokalrunde perfekt zu machen. Vor allem Torhüter Yahav Shamir erwies sich mit elf Paraden als wichtiger Rückhalt.

Veränderte Mannschaft bleibt ihrer Spielweise treu

Im Sommer hat es im Kader des TV 05/07 Hüttenberg Veränderungen gegeben. Mit Paul Kompenhans verließ ein wichtiger Spieler die Mittelhessen in Richtung HSG Wetzlar. Diese Lücke wird wohl am Schwersten zu schließen sein. Moritz Zörb’s Vertrag wurde nicht verlängert. Aufgefangen wurden die Abgänge mit unter anderem Rückraumspieler David Sehnke und Julius Gümbel. Am Kreis kann der TVH außerdem auf Georg Löwen zurückgreifen, der über ein Doppelspielrecht für die Hüttenberger spielberechtigt ist. Weiterhin zum festen Gerüst der Mannschaft gehören die beiden Torhüter Simon Böhne und Yahav Shamir sowie Kapitän Hendrik Schreiber, Paul Ohl, Danil Dyatlov, Leif Haack, Vit Reichl und David Kuntscher.

Es ist davon auszugehen, dass Trainer Stefan Kneer an der bekannten Hüttenberger Spielweise festhält. Er will die Mannschaft resilienter aufstellen und der eigenen Marschroute treu bleiben.Die Mittelhessen agieren in der Defensive sehr beweglich, setzen den gegnerischen Angriff früh unter Druck und versuchen nach Ballgewinnen schnell umzuschalten. Für den TV Großwallstadt wird es deshalb wichtig sein, im Angriff geduldig zu bleiben und die Fehlerquote möglichst gering zu halten. Die Blau-Weißen dürfen sich von der aggressiven Deckung der Gastgeber nicht zu überhasteten Abschlüssen verleiten lassen. Gleichzeitig gilt es, die Rückwärtsbewegung konsequent zu gestalten und Hüttenberg nicht zu einfachen Toren kommen zu lassen.

Beide Teams kennen sich aus zahlreichen Duellen und wissen um die jeweiligen Stärken des Gegners. Die Ergebnisse der vergangenen Spielzeiten spielen am Freitagabend allerdings nur noch eine untergeordnete Rolle. Durch die Veränderungen in beiden Mannschaften und den frühen Zeitpunkt der Saison beginnt das Derby unter neuen Voraussetzungen.

Der Saisonauftakt in Hüttenberg ist für die Mannschaft von Trainer André Lohrbach eine erste wichtige Standortbestimmung. Im kleinen und engen Sportzentrum erwartet die Gäste eine besondere Atmosphäre. Der TVH wird vor eigenem Publikum alles daransetzen, mit einem Heimsieg in die neue Spielzeit zu starten. Der TVG hingegen will an die positiven Ansätze aus der Vorbereitung und dem Pokalspiel anknüpfen. Wenn es Patrick Gempp und Co. gelingt, über 60 Spielminuten konzentriert aufzutreten, die eigenen Chancen konsequent zu nutzen und in der Abwehr kompakt zu stehen, könnte es mit den ersten Punkten auf der Habenseite klappen.

 

 

Das Bild von Jannek Klein hat uns der TVG zur Verfügung gestellt. Danke dafür

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Willensstark und mit klarem Fokus ins WM-Finale: René Schmela, Benedict Eggeling, Mark Hinrichs und Jasper Angl machten als Halbfinal-Zweite hinter den Niederlanden und vor Neuseeland im Vierer ohne Steuermann bei den Weltmeisterschaften in Amsterdam den Finaleinzug perfekt. Das gelang einem deutschen Riemen-Vierer zuletzt vor acht Jahren. So stand es in einer Pressemitteilung der Ruderer zu lesen.

Nach einem starken Start – das deutsche Boot lag nach 500 Metern nahezu gleichauf mit den Niederländern – fiel das deutsche Quartett hinter die Boote aus Neuseeland und China zurück auf Rang vier. „Heute haben wir uns schwergetan, unseren Streckenschlag auf den mittleren 1000 Metern zu finden. Da waren wir nicht konstant genug. Aber mit Herz und Willen haben wir unser Ziel erreicht. Wir wollten auf Teufel komm‘ raus das A-Finale erreichen“, sagte Jasper Angl.

Mentale und physische Stärke

In der Tat: Der Endspurt, initiiert und moderiert von Mark Hinrichs auf Position zwei, zündete richtig, der deutsche Vierer fuhr mit der höchsten Endgeschwindigkeit zurück auf Rang zwei. Nur die enteilten Holländer waren nicht mehr einzuholen. „Das war nicht das schönste Rennen, aber es hat richtig viel Spaß gemacht, sich noch einmal so aktivieren zu können, wenn man schon am Limit ist. Diese mentale und physische Stärke ist ein Skill, der die Mannschaft auszeichnet“, meinte Angl und Hinrichs ergänzte: „Wir haben die Mittel besser zu fahren. Aber heute können wir stolz darauf sein, dass es auch gereicht hat, wenn mal nicht so gut klappt“, erzählte Mark Hinrichs.

„Für eine Medaille muss alles passen“

Entsprechend zuversichtlich kann die Mannschaft, die sich über die Saison gefunden hat, aufs Finale am Samstag (11.41 Uhr) blicken. „Viel hängt von der Tagesform ab. Wir haben nichts mehr zu verlieren, können das Rennen gestalten und nehmen den Kampf auf. Eine Medaille ist möglich, aber dafür muss auch alles passen. Unsere Maxime ist aber ganz klar: Wir wollen ein geiles Finalrennen fahren, dann schauen wir, was dabei am Ende rausspringt“, sagte Bundestrainerin Sabine Tschäge mit Blick auf das Finale, in dem das Boot aus den USA mit der jeweils schnellsten Zeit im Vorlauf und Halbfinale als klarer Favorit gilt. Weltmeister Großbritannien, die Niederlande vor dem Heimpublikum, Rumänien und Neuseeland sind die weiteren Gegner.

 

 

Die Ergebnisse:

Vierer ohne Steuermann, Halbfinale: 1. Niederlande 5:58,70 Minuten. –  2. Deutschland (René Schmela, Benedict Eggeling, Mark Hinrichs, Jasper Angl) 6:00,15,70. –  3. Neuseeland 6:00,42. – 4. China 6:02,09. – 5. Australien 6:10,13. –  6. Italien 6:13,48

 

 

Das Bild hat uns Carsten Oberhagemann zur Verfügung gestellt. Danke dafür

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Eine intensive Vorbereitung liegt hinter dem Handball Zweitligisten TV Großwallstadt, eine junge Mannschaft ist zusammengewachsen und mit Patrick Gempp, Jannek Klein und Florian Eisenträger steht ein Kapitänstrio an der Spitze des Teams.

Nach dem Pokalauftakt gegen HBW Balingen-Weilstetten richtet sich der Blick nun auf den Saisonstart in der zweiten Liga. Im Gespräch erzählt Patrick Gempp, was die Vorbereitung ausgemacht hat, warum ihm die Teambuilding-Maßnahmen besonders gefallen haben, wie wichtig die Rückkehr von Romas Aukstikalnis für die Mannschaft ist und mit welchen Erwartungen der TVG zum ersten Auswärtsspiel nach Hüttenberg fährt.

 

Patrick, die Vorbereitung liegt hinter Euch. Wie fällt Dein persönliches Fazit aus? Was lief besonders gut, und wo gibt es noch Luft nach oben?

„Insgesamt war es eine sehr intensive Vorbereitung. Wir haben viel Zeit miteinander verbracht und viele neue Spieler integriert. Dabei haben wir nicht nur die Zeit auf dem Feld genutzt, sondern auch außerhalb des Handballs viel miteinander gemacht. Sehr gut war, dass die Intensität bei allem, was wir gemacht haben, immer gestimmt hat.

Natürlich war die Qualität nicht immer fehlerfrei und es gibt noch Verbesserungspotenzial. Aber die Intensität war immer da, und das ist etwas sehr Positives, das wir mit in die neue Saison nehmen können. Wenn wir mit dieser Einstellung weiterarbeiten, wird sich auch die Qualität verbessern.“

Eine Vorbereitung ist auch immer die Zeit, in der eine Mannschaft zusammenwächst. Wie gut habt Ihr Euch inzwischen als Team gefunden – auf und neben dem Spielfeld?

„Mein Eindruck ist, und das sagen auch viele, die das Pokalspiel oder unsere Testspiele gesehen haben: Wir treten schon sehr gut als Mannschaft auf. Auf dem Spielfeld fehlen vielleicht noch ein paar Abläufe, die wir verbessern können. Aber als Team haben wir uns, meiner Meinung nach, gefunden. Dabei hat sicherlich geholfen, dass wir sehr viel abseits des Handballfeldes miteinander gemacht haben.

Wir haben sehr viele Spieler mit unterschiedlichen Charakteren in unserer Mannschaft, die aber allesamt tolle Menschen sind. Die Neuzugänge sind wirklich spannend und haben viel Potenzial.

Besonders freut mich, dass Romas Aukstikalnis nach seiner langen Leidenszeit wieder zurück ist. Das ist eine wirklich coole Geschichte. Er hat im Dezember 2024 sein letztes Heimspiel gegen Balingen-Weilstetten gemacht und stand jetzt im August 2026 zum ersten Mal bei einem Pflichtspiel wieder gegen Balingen im Kader. Es ist schön, dass er wieder da ist.

Wir sind auch sehr froh, dass wir ohne weitere Verletzungen durch die Vorbereitung gekommen sind. Bis auf Sebastian Trost, der nach seiner Kreuzbandverletzung noch etwas Zeit braucht, sind wir komplett. Das kann mit Sicherheit einen Unterschied machen.“

Ein wichtiger Teil der Vorbereitung waren auch die Teambuilding-Maßnahmen – unter anderem Tennis, Golf und Padel-Tennis. Was hat Dir davon am meisten Spaß gemacht? Und gab es dabei vielleicht eine Überraschung, wer welches Talent besitzt?

„Mir persönlich hat alles viel Spaß gemacht. Allgemein mag ich jede Sportart sehr gerne. Bis auf Golf lief es bei mir bei den ganzen Sachen auch ganz gut.“ (lacht)

„Natürlich liegt der Fokus vor allem auf dem Handball und darauf, viel Zeit in der Halle und beim Videostudium zu verbringen, damit wir sehen, was wir verbessern können. Aber gerade beim Tennis oder Padel muss man auch im Team, als Doppel, funktionieren, auch wenn wir die Partner immer wieder gewechselt haben. Auch das war wichtig.

Für mich gab es dabei eigentlich keine große Überraschung. Wir haben die Golfspieler, die so oft wie möglich auf die Runde gehen – u. a. Connor, Axel, Johann –, und die waren beim Turnier natürlich ganz vorne dabei. Alle waren in unterschiedlichsten Bereichen gut. Ich finde, egal bei was: Unser Niveau war nicht schlecht – auch beim Tennis.“

Du bist erneut Kapitän des TV Großwallstadt. Was bedeutet Dir dieses Amt?

„Wir sind drei Kapitäne mit Jannek Klein, Florian Eisenträger und mir. Wir wollen auf dem Platz und auch neben dem Platz vorangehen und Verantwortung übernehmen. Ich denke, dass wir eine gute Mischung in diesem Kapitänstrio haben und alles sehr gut passt. Für mich ist es fast schon meine dritte Saison als Kapitän. Nils Kretschmer war damals kurzfristig ausgefallen und seit dieser Zeit hatte ich das Amt übernommen.

Der TVG bedeutet mir sehr viel, weil ich hier meine Jugend verbringen durfte. Ich durfte mich hier zu dem entwickeln, was ich jetzt bin, und mich hier zu einem Bundesligaspieler entwickeln. Deshalb bin ich sehr stolz, bei so einem Verein spielen zu dürfen, und gleichzeitig dankbar, diese Funktion als Kapitän ausführen zu dürfen. Genau mit dieser Einstellung gehe ich auch an die Aufgaben heran.“

Der Saisonstart im Pokal gegen HBW Balingen-Weilstetten ist leider nicht so verlaufen, wie Ihr Euch das vorgestellt habt. Wie habt Ihr die Niederlage aufgearbeitet und wie schnell war der Blick wieder nach vorne gerichtet?

„Wir arbeiten jedes Spiel auf, auch unsere Testspiele. Wir haben uns angesehen: Wo waren unsere guten Szenen, wo die schlechten und was können wir noch verbessern? Wir hatten in der Abwehr Situationen, die wir gut gelöst haben. Komischerweise haben wir die gleichen Situationen ein paar Minuten später schlechter verteidigt. Ich glaube, es ist gut, wenn wir uns alle Szenen anschauen – gerade bei einer Mannschaft, die sich noch nicht so lange kennt. Das gehört dazu, um sich weiterzuentwickeln.

Wir haben das Pokalspiel zwar abgehakt, beschäftigten uns aber natürlich trotzdem damit, vor allem mit der Frage, was wir besser machen können. Jetzt kommt allerdings ein ganz anderer Gegner auf uns zu.“

Genau. Jetzt steht das erste Auswärtsspiel der Saison beim TV Hüttenberg an. Was nehmt Ihr Euch dafür konkret vor und worauf wird es besonders ankommen?

„Schön, dass es kein weites Auswärtsspiel ist, weil uns sicher viele Fans begleiten und unterstützen werden. In Hüttenberg müssen wir eine sehr gute Abwehr stellen und ein gutes Tempospiel haben. Ihre 3:2:1-Abwehr benötigt immer eine besondere Vorbereitung. Aber auch dafür haben wir uns einige Lösungen erarbeitet.

Hüttenberg zeichnet aus, dass sie von Saison zu Saison konstant zusammenbleiben und dadurch extrem eingespielt sind. Vereinzelt gibt es Abgänge. Ihr Mittelmann Paul Kompenhans ist beispielsweise nach Wetzlar gewechselt, und sie haben mit einem jungen Spieler wieder aufgefüllt.

Das alles macht sie zu einer guten Zweitligamannschaft. Wenn unsere Abwehr gut steht, unsere Torhüter gut halten und wir sie in der Abwehr unterstützen, können wir immer wieder einfache Tore machen und verhindern, dass der TV Hüttenberg überhaupt in seine Abwehr kommt. Dann bin ich guten Mutes, dass wir gute Chancen haben, direkt den ersten Sieg einzufahren.“

Was möchtest Du den Fans zum Saisonstart mitgeben?

„Ich glaube, dass sich die Fans auf eine sehr junge, hungrige Mannschaft freuen können, die attraktiven Handball spielen und mit viel Tempo überzeugen will. Wir wollen definitiv mehr Heimsiege feiern als in der vergangenen Saison.

Viele sagen, dass wir mit Hüttenberg, Leipzig, Ludwigshafen und Hamm kein einfaches Auftaktprogramm haben. Aber wir wollen am Anfang schon zeigen, dass wir in der Liga jeden schlagen können – vor allem zu Hause mit unseren Fans im Rücken. Die Fans sollen auch daran glauben, dass das möglich ist. Dann kann es eine sehr erfolgreiche Saison werden.

Ich persönlich habe mir keinen Tabellenplatz als Ziel gesetzt. Aber natürlich wollen wir mit dem Abstieg nichts zu tun haben.“

 

Lieber Patrick, herzlichen Dank für das Gespräch und die Zeit, die Du Dir für mich genommen hast. Alles Gute für das erste Spiel und die komplette Saison!

 

 

Das Bild hat uns der TVG zur Verfügung gestellt. Danke dafür

 
 
Liebe Leserinnen, liebe Leser.
Am Samstag geht für den Handball Drittligisten TV Kirchzell in der Staffel Süd-West die neue Saison los und Mannschaft, Verantwortliche und Fans können es kaum erwarten, dass der Ball wieder durch die Miltenberger Halle fliegt. Gegner im ersten Saisonspiel ist der TuS Opladen, der um 19.30 Uhr in Miltenberg aufschlägt.
 
TVK-Trainer Povilas Babarskas hofft, dass er auf alle seine Spieler zurückgreifen kann, denn das eine oder andere Wehwehchen war unter der Woche noch bei einigen da. Der Kader ist nach wie vor nicht so üppig besetzt und der eine oder andere Spieler muss dann auf den entsprechenden Positionen aushelfen. Deshalb hoffen die Kirchzeller, dass ihnen vielleicht der eine oder andere Spieler “zuläuft”, wie es einmal Gottfried Kunz (sportlicher Leiter) salopp gesagt hat.

Das offizielle Mannschaftsbild des TVK 2026/27

 
Mit dem TuS Opladen kommt eine Mannschaft nach Miltenberg, die “einen neuen Trainer hat, neue junge Spieler geholt hat, aber auch einen Stamm von älteren erfahrenen Spielern aufzuweisen hat”, so TVK-Coach Povilas Babarskas. “Das erste Spiel der neuen Saison ist immer etwas schwierig, da man nie weiß, was auf einem zukommt”, so der Trainer. Kein Wunder, besteht das Videomaterial derzeit nur aus den absolvierten Testspielen, so dass schon die eine oder andere Überraschung dabei herauskommen kann. Nichtsdestotrotz wollen die Jungs um den Neuzugang Mario Stark am liebsten die ersten Punkte der neuen Runde einzusammeln. Zwar hatte der TVK in der vergangenen Saison mit der aggressiven Abwehr des Gegners Probleme, sie sind auch kämpferisch sehr stark und der neue Trainer Aaron Hahn setzt auf Tempo und Kampfgeist.
 
“Darauf setzen wir auch. unsere Jungs sind heiß und vor allem vom Kopf her bereit für das erste Match. Nach der langen Vorbereitung freuen sich die Jungs nun darauf, hoffentlich die ersten Punkte zu Hause zu holen. Mit der Unterstützung unserer Fans gehen wir optimistisch ins Spiel”, so Povilas Babarskas.
 
 
 
 
Die Bilder hat uns der TVK zur Verfügung gestellt. Herzlichen Dank dafür
 
 

 

 

 

 

 

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Wie der Deutsche Eishockey-Bund e.V. (DEB) in einer Pressemitteilung bekannt gab, hat der DEB heute im Rahmen einer Pressekonferenz im SAP Garden in München André Rankel als neuen Bundestrainer der deutschen Eishockey-Nationalmannschaft vorgestellt. Der 41-Jährige, der zuletzt als Assistenztrainer und Development Coach bei den Eisbären Berlin tätig war, übernimmt damit die sportliche Verantwortung für das Männer-Team. Weiter heißt es in der PM:

Der Prozess für die Neubesetzung des Bundestrainerpostens wurde vom DEB gründlich und in mehreren Schritten geführt. Eingebunden war neben dem Vorstand des DEB Peter John Lee in seiner Funktion als sportlicher Berater der Männer-Nationalmannschaft. Zusätzlich begleiteten Karl-Heinz Fliegauf (Wolfsburg) und Stefan Ustorf (Nürnberg) als Vertreter der Sportkommission der Deutschen Eishockey Liga (PENNY DEL) den Auswahlprozess fachlich.

Am Ende eines intensiven Auswahlverfahrens, in dem verschiedene Kandidatenprofile geprüft wurden, fiel die Entscheidung aller Beteiligten auf André Rankel. Der Aufsichtsrat des DEB wurde vom Vorstand über die Personalentscheidung informiert und hat per einstimmigem Votum die Zustimmung erteilt. André Rankel erhält einen Vierjahresvertrag und beginnt seine Tätigkeit als Bundestrainer am 01. September 2026. Der DEB bedankt sich in diesem Zuge ausdrücklich bei den Eisbären Berlin für die Freigabe von André Rankel.

 

Stimmen der DEB-Verantwortlichen und des neuen Bundestrainers:

André Rankel, Bundestrainer Männer-Nationalmannschaft: „Es ist eine große Ehre, unsere Nationalmannschaft als Bundestrainer führen zu dürfen. Was ich als Spieler und Kapitän über all die Jahre gelernt habe, was Zusammenhalt und Leistungsbereitschaft in einer Mannschaft ausmachen, will ich jetzt als Bundestrainer weitergeben. Mein Ziel ist es, gemeinsam mit den Spielern und dem Trainerteam eine klare Idee zu entwickeln, wie wir spielen wollen, und darauf aufbauend Schritt für Schritt zu wachsen. Durch meine Zeit als Assistenztrainer bei den Eisbären Berlin hat sich meine Perspektive erweitert, was den Aufbau eines erfolgreichen Teams ausmacht. Dieses Verständnis möchte ich nun in meine neue Aufgabe einbringen. Ich freue mich auf die Verantwortung und auf die Arbeit mit einer Mannschaft, für die ich selbst so lange mit vollem Stolz gespielt habe.“

 

Frank H. Lutz, Vorstandsvorsitzender des DEB: „Wir haben diese Personalentscheidung mit großer Sorgfalt getroffen und dabei bewusst alle relevanten Stakeholder im deutschen Eishockey einbezogen. Unser eigener Eindruck von André Rankel sowie die Rückmeldungen aus der Sportkommission und unseres sportlichen Beraters waren eindeutig, sodass wir als Vorstand zu einer klaren Entscheidung gekommen sind. Für uns als DEB ist diese Personalie von besonderer Bedeutung, schließlich steht mit der Heim-Weltmeisterschaft im kommenden Mai ein außergewöhnliches Ereignis für das deutsche Eishockey bevor. Aber auch darüber hinaus wird unser neuer Bundestrainer ein wichtiger Bestandteil der Strategie „DEB 2034“ sein. Wir freuen uns, gemeinsam mit André Rankel als Bundestrainer in diese großartigen Aufgaben zu gehen.“

 

Christian Künast, Vorstand Sport des DEB: „André Rankel hat als Spieler über viele Jahre bewiesen, was Führung im deutschen Eishockey bedeutet – als Kapitän, als Vorbild, als jemand, dem die Mannschaft vertraut. Genau das qualifiziert ihn für diese Aufgabe. Vor allem als Spieler, aber auch im Trainerteam der Eisbären Berlin hat er eine erfolgreiche Zeit mitgestaltet. Hinzu kommt, dass er den DEB und unsere Strukturen bereits aus seiner Zeit als U18-Bundestrainer kennt. In den Gesprächen hat er uns mit seinen Ideen und seiner Klarheit überzeugt. An dieser Stelle möchte ich mich auch für die zielführende und professionelle Zusammenarbeit mit Peter John Lee sowie Karl-Heinz Fliegauf und Stefan Ustorf im gesamten Auswahlprozess bedanken. Gerade mit Blick auf die Heim-Weltmeisterschaft ist es uns wichtig, jetzt Planungssicherheit zu haben und gemeinsam an einer klaren sportlichen Linie zu arbeiten. Wir sind fest davon überzeugt, mit André eine gemeinsame Vision für unsere Nationalmannschaft umzusetzen.“

 

Der Karriereweg von André Rankel:

André Rankel spielte 17 Jahre lang als Stürmer für die Eisbären Berlin, davon acht Jahre als Kapitän. In dieser Zeit gewann er sieben DEL-Meistertitel sowie je einmal den Deutschen Eishockey-Pokal und die European Trophy. Mit 247 Toren ist er Rekordtorschütze des Klubs. 2011 wurde er zum wertvollsten Spieler der Playoffs gewählt.

Rankel durchlief als Spieler sämtliche Nachwuchs-Nationalmannschaften des DEB von der U16 bis zur U20 und kommt international auf 76 Länderspiele für die Männer-Nationalmannschaft, für die er sieben Weltmeisterschaften bestritt. 2010 gehörte er zur deutschen Auswahl, die an den Olympischen Winterspielen in Vancouver teilnahm. Im Jahr 2020 beendete er seine erfolgreiche Spielerkarriere.

Seit 2023 arbeitete Rankel als Assistenztrainer und Development Coach bei den Eisbären Berlin und unterstützte dort die Entwicklung junger Talente sowie das Scouting. Im selben Jahr übernahm er zusätzlich als U18-Honorar-Bundestrainer die Cheftrainerposition der deutschen U18-Nationalmannschaft und führte das Team zur Rückkehr in die WM-Topdivision. 2024 war er zudem beim Deutschland Cup als Assistent von Bundestrainer Harold Kreis für die Defensiv- und Unterzahlarbeit der Männer-Nationalmannschaft im Einsatz. Auch als Assistenztrainer konnte Rankel mit den Eisbären Berlin weitere Erfolge feiern: In dieser Zeit gewann er drei weitere Titel mit dem Klub.

 

 

Das Bild vom neuen Bundestrainer hat uns

City-Press/DEB

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