Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Große Auszeichnung für Till Schneider und zugleich eine besondere Bestätigung für die Nachwuchsarbeit des Handball-Drittligisten TV Gelnhausen: Der 16-jährige Till Schneider wurde erstmals für einen Lehrgang der deutschen U19-Nationalmannschaft nominiert. Schneider spielt seit der C-Jugend beim TVG und hat sich inzwischen bis in den Kreis der Drittliga-Mannschaft entwickelt. Das gab der TV Gelnhausen in einer Pressemitteilung bekannt.

„Das ist eine große Ehre für mich. Ich freue mich wahnsinnig über die Nominierung und bin sehr gespannt darauf, was mich erwartet“, sagt Schneider.

Beim TV Gelnhausen wird die Berufung auch als Bestätigung des eingeschlagenen Weges in der Nachwuchsarbeit gesehen. „Die Nominierung von Till spricht für den Handball-Standort Gelnhausen. Es ist schön und für uns eine tolle Bestätigung, dass die Arbeit des TVG mit jungen Menschen gesehen und anerkannt wird“, sagt TVG-Manager Philip Deinet.

Schneider trainiert bereits regelmäßig im Umfeld der ersten Mannschaft und ist fest in die sportlichen Planungen eingebunden. Für Headcoach Sergej Budanow ist seine Entwicklung deshalb folgerichtig. „Diese Nominierung ist kein Zufall. Till wurde und wird bei uns kontinuierlich gefördert und hat eine enorme Entwicklung genommen“, sagt Budanow.

Sobald Schneider Ende November 17 Jahre alt wird, soll er auch Einsatzzeiten in der dritten Liga erhalten. Dass der TVG mit Max Bechert und Torben Fehl nur mit zwei etatmäßigen Kreisläufern in die Saison gegangen ist, war daher ganz bewusst so geplant. Der Verein setzt frühzeitig auf Schneider und will ihm eine echte Perspektive im Seniorenbereich bieten. Mit Emilian Graßmann, der per Zweitspielrecht vom TV Großwallstadt für den TVG aufläuft, steht zudem ein weiteres junges Talent im Kader.

Gerade die frühe Verzahnung von Jugend- und Seniorenhandball ist für Budanow ein wichtiger Bestandteil der Entwicklung. Auch auf Ebene der U19-Nationalmannschaft werde großer Wert darauf gelegt, dass junge Spieler früh Erfahrungen im Männerbereich sammeln.

Der letzte Jugendnationalspieler, den der TV Gelnhausen hervorgebracht hatte, war Cedrik Marquardt. Mit Till Schneider erhält nun erneut ein Talent aus Gelnhausen die Chance, sich auf nationaler Ebene zu zeigen. Die Nominierung ist damit nicht nur eine persönliche Auszeichnung für Schneider, sondern auch ein starkes Signal für den Handballstandort Gelnhausen und den Weg des TVG, jungen Spielern Vertrauen und echte Entwicklungsmöglichkeiten zu geben.

 

 

Das Bild von Till Schneider hat uns der TVG zur Verfügung gestellt. Danke dafür

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Nach zwei Auswärtsniederlagen in Folge empfing Handball Drittligist TV Kirchzell den Sasse3 Leutershausen Handball vor eigenem Publikum. Die Kirchzeller hatten etwas gutzumachen, gingen dementsprechend engagiert und motiviert zu Werke und am Ende stand ein 29:29 (20:16) gegen den Favoriten auf der Anzeigetafel. Damit hatte die Mannschaft von Trainer Povilas Babarskas den Gästen den ersten Minuspunkt beigebracht. Leutershausen hat den zweiten Tabellenplatz mit 7:1 Punkten inne, der TVK steht auf Rang elf mit 3:5 Zählern.

TVK-Trainer Povilas Babarskas sagte anschließend: “Wir sind vielleicht ein bisschen mehr unglücklich über die Punkteteilung, weil wir den Großteil des Spiels geführt haben. Aber aufgrund der zwei letzten Niederlagen nehmen wir den Punkt sehr gerne und darauf müssen wir aufbauen. Das ist wichtig für die nächsten Spiele.”

Interessant, dass Niklas Ihmer das erste Tor der Partie warf, aber auch das letzte. Die Hausherren starteten mit vielen Emotionen und Kampfgeist, brauchten aber die ersten 15 Minuten, um richtig im Spiel angekommen zu sein. Sie bekamen zunächst keinen Zugriff auf die Abwehr. Bis zum 8:8 (11.) und 11:11 (17.) blieb die Begegnung offen, danach übernahmen die Gastgeber das Zepter und gingen über 14:11 und 15:12 mit 20:16 durch ein Tor von Joshua Osifo in die Halbzeit.

Leutershausen gab nicht nach

Nach dem Wechsel holten die Gäste Tor um Tor auf und in der 37. Minute stand es 21:21, drei Minuten später sogar 23:21 für Leutershausen. Doch der gut aufgelegte Julius Mattern, der für insgesamt sechs Tore sieben Versuche benötigte, sorgte für den Ausgleich (23:23 – 41.) und Jannik Wolf und Joshua Osifo für das 25:23. “Schade, dass Tom früh nach der dritten Zeitstrafe nicht mehr mitwirken konnte, denn dadurch hatten wir etwas weniger Zugriff in der Abwehr”, sagte Trainer Babarskas. Tom Spieß sah bereits in der 36. Minute “rot”. 

Die Schlussphase hatte es in sich, denn beide Mannschaften schenkten sich nichts mehr und es wurde hektisch auf dem Parkett. 25:25 stand es in der 51. Minute, 28:26 in der 54., doch der ehemalige Großwallstädter Akteur Stefan Salger sorgte in der 57. Minute für das 28:28. Die Spannung stieg und es war kein Sieger auszumachen. Leutershausen erzielte zwei Minuten vor Schluss das 29:28, doch Niklas Ihmer fasste sich ein Herz und traf zum 29:29. Nun musste der TVK auch noch in Unterzahl agieren, hatte trotzdem die Chance auf ein Tor. Doch das klappte nicht mehr, so dass am Ende ein Unentschieden zu Buche stand. Babarskas: “Meine Mannschaft agierte am Anfang etwas unsicher, doch in Sachen Kampfgeist und Einstellung passte alles sehr gut. In der Schlussphase hätte es in beide Richtungen gehen können und es war alles offen.”

Entscheidenden Anteil am Remis hatte Torhüter Joshua Löffelmann, der laut Aussage des TVK-Coach 14 Paraden zu verzeichnen hatte. Joshua Osifo und Julius Mattern trafen sechsmal, Niklas Ihmer hatte 5/2 Tore. Bei Leutershausen trafen Maximilian Kessler (6) und Stefan Salger (5) am meisten.

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

 

Am Samstag empfängt Handball Zweitligist TV Großwallstadt den ASV Hamm-Westfalen in der Untermainhalle in Elsenfeld. Während die Hausherren ab 18 Uhr die ersten Punkte der Saison einfahren möchten, reist der Aufsteiger nach dem Sieg gegen GWD Minden mit Rückenwind nach Elsenfeld.

Nach zwei Auswärtsspielen und dem anspruchsvollen Heimauftakt gegen den SC DHfK Leipzig und damit einem Kontostand von 0:6 Punkten steht für den TV Großwallstadt am Samstag die nächste Partie vor eigenem Publikum an. Zu Gast ist der ASV Hamm-Westfalen, der nach zwei Niederlagen am vergangenen Wochenende seinen ersten Saisonsieg feierte.

Für den TVG geht es darum, die über weite Strecken gute Vorstellung in Ludwigshafen zu bestätigen und sich diesmal auch mit Punkten zu belohnen. Die Mannschaft von Trainer André Lohrbach wartet nach drei Spieltagen noch auf die ersten Zähler.

Bei den Eulen Ludwigshafen fehlte den Blau-Weißen zuletzt nur wenig zum Punktgewinn. Trotz der Niederlage zeigte der Auftritt in Ludwigshafen, dass sich die Unterfranken auch nach Rückschlägen in eine Begegnung zurückkämpfen können. Gegen Hamm soll es nun gelingen, die Leistung über die gesamte Spielzeit zu stabilisieren und in den entscheidenden Phasen die nötige Konsequenz an den Tag zu legen.

Aufsteiger kommt mit Rückenwind

Der ASV Hamm-Westfalen schaffte in der vergangenen Saison den direkten Wiederaufstieg in die zweite Liga. Als Ziel für die neue Spielzeit hat der Verein den Klassenerhalt ausgegeben. Am vergangenen Sonntag gelang der Mannschaft von Trainer Jamal Naji der erste Erfolg. Gegen Minden setzte sich Hamm knapp mit 28:27 durch. Die Begegnung blieb bis in die Schlussphase offen, ehe der ASV beim 28:26 erstmals mit zwei Toren führte und den knappen Vorsprung über die Zeit brachte. Mit 2:4 Punkten und 71:96 Toren belegt Hamm daher aktuell Tabellenplatz 14. Der TVG steht mit 0:6 Punkten und einem Torverhältnis von 92:106 auf Rang 17. 

Lucas Firnhaber führt Hamm zum ersten Sieg

Entscheidenden Anteil am Erfolg gegen Minden hatte Lucas Firnhaber. Der Rückraumspieler erzielte zehn Tore, verwandelte beide Strafwürfe und traf in der Schlussphase zum 27:26 sowie zum 28:26. Auch Keno Jacobs und Maximilian Coßmann waren jeweils dreimal erfolgreich. Im Tor setzte Ivan Budalić wichtige Akzente. Der Schlussmann wurde im zweiten Durchgang eingewechselt und parierte vier der acht Würfe, die auf sein Tor kamen. Mit seinen Paraden gab er der gut funktionierenden Defensive in der entscheidenden Phase zusätzlichen Rückhalt. Personell musste der Aufsteiger zuletzt allerdings Rückschläge verkraften. Ole Machner verletzte sich gegen Minden in der 38. Minute am Sprunggelenk und konnte nicht weiterspielen. Fabian Huesmann fehlte aufgrund muskulärer Probleme im Oberschenkel vollständig. Ob beide Akteure am Samstag zur Verfügung stehen, ist derzeit noch offen.

Der TV Großwallstadt trifft auf eine Mannschaft, die durch ihren ersten Saisonsieg neues Selbstvertrauen gewonnen hat und sich mit hoher Einsatzbereitschaft gegen Minden durchsetzen konnte. Entsprechend wichtig wird es sein, von Beginn an konzentriert aufzutreten und Hamm nicht in den Rhythmus kommen zu lassen. Die Großwallstädter Defensive muss insbesondere Firnhabers Wirkungskreis einschränken und gleichzeitig aufmerksam gegen den Kreis sowie das Tempospiel der Gäste arbeiten. Im eigenen Angriff gilt es, geduldig zu bleiben, die vorhandenen Möglichkeiten konsequent zu nutzen und einfache Ballverluste zu vermeiden. Noch als Zuschauer fungiert Jannek Klein nach seiner Verletzung. 

 

 

 

Das Bild hat uns der TVG zur Verfügung gestellt. Danke dafür

 

 

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

In der dritten Handball Liga, Staffel Süd-West, empfängt die HSG Hanau den Favoriten Krefeld daheim. Der TV Gelnhausen fährt nach Düsseldorf.

 

 

Staffel-Favorit HSG Krefeld Niederrhein zu Gast in der Main-Kinzig-Halle

Das erste Heimspiel der Saison steht an – und es hat es gleich in sich: Am Sonntag empfangen die Grimmstädter den Tabellenführer HSG Krefeld Niederrhein um 17 Uhr in der Main-Kinzig-Halle. Die Spielgemeinschaft geht nach zwei Niederlagen und null Punkten aus den ersten zwei Begegnungen in diese Partie, während die Gäste vom Niederrhein mit drei überzeugenden Siegen nach Hanau reisen. Die Mannschaft von Trainer Axel Spandau bereitet sich intensiv vor, um ihre bestmögliche Leistung gegen den Zweitliga-Absteiger abrufen zu können.

Lange musste der Blaue Block nach der 1. DHB-Pokalrunde auf den ersten Heimauftritt ihrer HSG in dieser Saison warten. Am Sonntag ist es nun soweit und die Blau-Weißen bestreiten ihr erstes Heimspiel. Dass der Start bisher nicht geglückt ist, wollen Kleemann, Schiefer und Co. gemeinsam mit dem Blauen Block in ihrem Wohnzimmer Main-Kinzig-Halle ändern. Das dieses Unterfangen gegen den nächsten Gegner schwierig ist, ist allen bewusst, umso mehr setzt die Mannschaft auf die Unterstützung ihres siebten Manns dem Blauen Block.

Zweitliga-Absteiger mit enormer Qualität

Trainer Axel Spandau hat die Qualitäten des Gegners bereits klar umrissen und lässt dabei keinen Zweifel an der Einschätzung aufkommen: „Das sind absolute Hochgeschwindigkeitshandballer mit drei deutlichen Siegen. Zum Auftakt haben sie ihre Ambitionen natürlich unterstrichen”, sagt der HSG-Coach, der in Krefeld einen Zweitliga-Absteiger mit entsprechendem Anspruch sieht — und ergänzt: „Das ist eine richtige Aufgabe, ein richtiges Brett, was wir da zu bohren haben.” Gleichzeitig macht Spandau deutlich, wo er den Maßstab für die eigene Leistung ansetzt: an der zweiten Halbzeit des Auswärtsspiels in Münster.

Die HSG Krefeld Niederrhein reist als Zweitliga-Absteiger mit dem entsprechenden Selbstbewusstsein an die Main: Trainer Mark Schmetz lässt sein Team in einem kompakten 6:0-Deckungssystem agieren, das den Rückraumspielern der Gegner wenig Platz lässt und auf schnelle Gegenstöße nach Ballgewinn ausgerichtet ist. Gefährlichster Mann ist Sommerneuzugang Maciej Dawid Papina auf Rückraum Mitte — 21 Tore in drei Spielen, davon zwölf per Siebenmeter, machen ihn zum Topscorer der Krefelder. Der Kader der Eagles, wie die HSG Krefeld Niederrhein sich selbst nennt, ist weitestgehend gleichgeblieben. Neben Cedric Marquardt der nun für die Grimmstädter aufläuft, haben auch Christopher Klasmann, Mike Schulz, Pau Guitart, Falk Kolodziej und Robert Krass die Krefelder verlassen. Doch die Hauptprotagonisten im Rückraum mit Jörn Persson, Lucas Schneider und Julius Rose sind geblieben. Gemeinsam mit dem Kreisläufer Duo Ingenpaß/Jagieniak und Torwart Finn Rüspeler bilden sie den Kern der Gäste. Die Gelb-Schwarzen haben mit ihrem Kader daher das Ziel direkter Wiederaufstieg ausgerufen. Die Rollen beim Spiel in Hanau sind also klar verteilt. Krefeld will mit einem Auswärtssieg ihren ersten Tabellenplatz weiter behaupten.

Chancenverwertung verbessern

Die Hausaufgaben für die Grimmstädter in dieser Woche sind klar benannt, damit sie am Sonntag dem Favoriten ein Bein stellen können. A und O ist eine bessere Chancenverwertung als in den ersten beiden Spielen. Denn das Potenzial im Angriff da ist, haben die Gastgeber immer wieder in Ratingen und Münster aufblitzen lassen. Gegen die Krefelder-Deckung gilt es mit Tiefe entsprechende Räume zu kreieren, um selber den Durchbruch zu suchen oder mit einer hohen Passgeschwindigkeit und -genauigkeit die Mitspieler in Szene zu setzen. Gerade bei der Aufholjagd in Münster brachten die Blau-Weißen ihren bekannten Spielfluss auf die Platte und konnten das Spiel drehen. Für die Abwehr ist das Hauptaugenmerk erst einmal der Rückzug, um Krefeld in das gebundene Spiel zu zwingen. Dort geht es dann darum die Wirkungskreise der Rückraumakteuer einzudämmen, damit sie ihre gewohnte Power nicht zur Entfaltung bringen können.

Personell bleibt die Lage für Sonntag offen, einzige Klarheit besteht: Julian Fulda wird nicht mit von der Partie sein. Ob Jan-Philipp Winkler, Cedric Marquart und Benedikt Müller in den Kader zurückkehren entscheidet sich kurzfristig.

 

 

TV Gelnhausen vor schwerer Auswärtsaufgabe in Ratingen

Am vierten Spieltag wartet auf den TV Gelnhausen die nächste anspruchsvolle Aufgabe. Am Samstag um 17.30 Uhr gastieren die Barbarossastädter bei interaktiv.Handball Düsseldorf-Ratingen in der Halle Ratingen-West. Nach dem starken Saisonstart mit 5:1 Punkten reist der TVG selbstbewusst an, trifft dort aber auf eine junge und temporeiche Mannschaft, die zuletzt mit zwei deutlichen Heimsiegen aufhorchen ließ.

Nach dem 28:28 (13:11) gegen den amtierenden Staffelmeister HG Saarlouis wartet damit direkt die nächste Standortbestimmung. Der TVG ist nach drei Spielen noch ungeschlagen und hat mit Siegen in Longerich (27:24) und gegen Kirchzell (36:22) sowie dem Remis gegen Saarlouis einen starken Start hingelegt. „Wir sind mit 5:1 Punkten sehr gut in die Spielzeit gestartet und fahren selbstbewusst nach Ratingen“, sagt TVG-Trainer Patrick Beer. „Wir freuen uns auf ein Duell auf Augenhöhe.“

Doch auch die Gastgeber gehen mit reichlich Rückenwind in die Partie. Interaktiv startete mit einer 33:41 (19:21)-Auswärtsniederlage beim Zweitliga-Absteiger und Aufstiegsfavoriten HSG Krefeld Niederrhein in die Saison, zeigte anschließend vor eigenem Publikum aber eindrucksvoll seine Qualität. Zunächst wurde der Vorjahresvierte HSG Hanau mit 30:23 (15:9) klar in die Schranken verwiesen, eine Woche später folgte ein deutlicher 43:35 (22:18)-Erfolg gegen den letztjährigen Tabellendritten Longericher SC Köln. Damit steht die Mannschaft nach drei Spielen bei 4:2 Punkten. „Düsseldorf ist momentan die Mannschaft der Stunde“, sagt Beer. „Sie hatten mit Krefeld, Hanau und Longerich ein extrem schweres Auftaktprogramm und haben sich dabei mit beachtlichen 4:2 Punkten sehr gut geschlagen.“

Besonders auffällig ist bislang die offensive Durchschlagskraft der Ratinger. 106 Treffer gelangen interaktiv in den ersten drei Saisonspielen. Mehr Tore erzielten bislang nur Krefeld und Longerich, wobei die Kölner bereits eine Partie mehr absolviert haben. Das Herzstück des Ratinger Spiels sieht Beer vor allem im schnellen Umschalten. „Das Prunkstück ist sicherlich das Tempospiel.“ Dabei verteilt sich die Torgefahr auf mehrere Schultern. Besonders Luca Schulz und Tjark Seher aus dem Rückraum sowie Rechtsaußen Emil Kübler haben sich in den ersten Saisonspielen hervorgetan. Gemeinsam kommen die drei bereits auf 59 Treffer. „Das sind Spieler, auf die man ein Auge haben muss“, sagt Beer.

Ohnehin verfügt interaktiv bereits seit der vergangenen Saison über einen qualitativ gut besetzten Kader. Unter Trainer Filip Lazarov scheint die junge Mannschaft inzwischen noch einmal zusammengewachsen zu sein. Im Sommer kam der 21-jährige Torhüter Mats Haberkamp von GWD Minden II als Verstärkung hinzu. Darüber hinaus rückten mehrere Spieler aus der eigenen A-Jugend in den Kader der ersten Mannschaft auf. Das Ergebnis ist ein junges Team, das mit viel Dynamik und hohem Tempo agiert.

Die beiden direkten Duelle der vergangenen Saison gingen an den TVG. In Ratingen setzten sich die Barbarossastädter mit 26:22 (12:13) durch, ehe im Rückspiel in der Hölle Süd ein deutlicher 33:18 (18:7)-Erfolg folgte. Auf diese Ergebnisse will sich beim TVG jedoch niemand verlassen. Die bisherigen Auftritte der Gastgeber zeigen deutlich, dass am Samstag eine andere Aufgabe wartet. Hinzu kommt der Heimvorteil. Für interaktiv ist die Begegnung bereits das dritte Heimspiel in Folge. Nach den Erfolgen gegen Hanau und Longerich dürfte die Mannschaft entsprechend viel Selbstvertrauen mitbringen. „Sie werden mit sehr viel Motivation in dieses Spiel gehen“, erwartet Beer. „Aber wir sind ebenfalls gut drauf und freuen uns auf das Spiel.“

Personell muss der TVG weiterhin auf einige Akteure verzichten. Alexander Bechert (Knieprobleme), Jonas Dambach (Fußprobleme), Max Bechert (Mittelhandbruch) und Henrik Müller fallen weiterhin aus. Der Rest des Kaders steht nach aktuellem Stand zur Verfügung.

 

Gelnhausen und Tim Beckmann beenden Zusammenarbeit

Wie auf der Homepage des TVG zu lesen ist, beenden der Verein und Trainer Tim Beckmann vorzeitig die Zusammenarbeit. Tim Beckmann hat den TV Gelnhausen aus privaten Gründen darum gebeten, seine Tätigkeit als Trainer der Drittliga-Mannschaft zu beenden. So steht es geschrieben. Der Verein ist diesem Wunsch nachgekommen. Verein und Trainer werden zu den Hintergründen keine weiteren Angaben machen. 

„Mir fällt diese Entscheidung sehr schwer, weil ich mich beim TV Gelnhausen vom ersten Tag an sehr wohlgefühlt habe. Die Zusammenarbeit mit der Mannschaft, dem Trainerteam und den Verantwortlichen war hervorragend. Umso mehr tut es mir leid, dass ich meine Aufgabe nicht fortsetzen kann. Ich wünsche dem TVG und der Mannschaft für die weitere Saison von Herzen alles Gute und werde dem TVG als Fan und Zuschauer erhalten bleiben“, sagt Beckmann.

Patrick Beer, der als gleichberechtigter Trainer verpflichtet wurde und aus beruflichen Gründen eigentlich erst ab November dazustoßen sollte, wird nun vorzeitig mehr in die Verantwortung gehen und dabei von Headcoach Sergej Budanow unterstützt.

 

 

 

 
Liebe Leserinnen, liebe Leser.
 
In der dritten Handball Liga, Staffel Süd-West, empfängt der TV Kirchzell am Samstag um 19.30 Uhr in der Miltenberger Sporthalle den Saase3 Leutershausen. Der derzeitige Tabellenzweite kommt als Favorit nach Miltenberg, doch die Einheimischen wollen nach nun zwei Auswärtsniederlagen in Folge vor eigenem Publikum wieder punkten. Zusammen mit der HSG Krefeld stehen die Gäste mit weißer Weste an der Spitze der Tabelle.
 
“Es ist eine erfahrene Mannschaft, die zu uns kommt”, sagt TVK-Coach Povilas Babarskas. “Sie sind gut besetzt, haben gute Torhüter und wenn man auf die Geburtsjahrgänge guckt, dann sieht man, dass die meisten Akteure keine Jungspunde mehr sind und schon länger zusammen spielen.”
 
Der Gast spielt eine robuste Abwehr und hat, zum Beispiel mit Stefan Salger, der beim Zweitligisten TV Großwallstadt gespielt hat, hochgewachsene Spieler. Mit Niklas Krämer am Kreis kann Trainer Florian Taafel auf einen schnellen, torgefährlichen Mann zurückgreifen.
 
Doch was haben der TVK-Coach und seine Mannschaft sich zurecht gelegt? “Wir haben die letzten Spiele analysiert und aufgearbeitet. Wir haben uns vorgenommen, diesmal mehr Spiele zu Hause zu gewinnen als letzte Saison. Doch dafür dürfen wir das Spiel nicht wieder aus der Hand geben und wir dürfen nicht – wie zuletzt in der ersten Hälfte gegen Gelnhausen und in der zweiten Hälfte gegen Friesenheim – einen negativen Lauf schieben. Daran haben wir gearbeitet.” Das heißt aber auch, dass nach einigen Fehlwürfen keinesfalls die Köpfe wieder gleich nach unten gehen dürfen. Diesmal muss eine gute Portion Emotionen mit ins Spiel kommen, “dann ist in unserer Halle mit unseren Fans alles möglich”, so Povilas Babarskas. 
 
Joshua Osifo (Finger) und Mario Stark (Knie) sind noch immer angeschlagen. Hinter ihnen steht ein Fragezeichen.
 
 
 
Zum Schluss noch drei Fragen an Torhüter Tobias Evers:
 
 
Tobi, habt Ihr die Niederlage in Friesenheim noch einmal analysiert?

“Ja, wir haben das Spiel nochmal ausführlich aufgearbeitet und unsere Schlüsse daraus gezogen. Wir wissen, an welchen Punkten wir uns verbessern müssen und wollen diese Erkenntnisse im nächsten Spiel umsetzen.”

 

Was habt Ihr Euch für Leutershausen vorgenommen?

“Wir wollen eine Reaktion auf die letzten beiden Spiele zeigen. Vor allem zuhause wollen wir mit unseren Fans im Rücken zeigen, dass wir es besser können und wieder mit Energie und Entschlossenheit auftreten.”

 

Wie schätzt Du Leutershausen ein bzw. auf was müsst Ihr Euch einstellen?

“Auf den ersten Blick ist Leutershausen erstmal eine neue Mannschaft in unserer Staffel. Sie waren allerdings früher schon einmal bei uns, sodass man einige Spieler noch kennt. Sie sind sehr gut in die Saison gestartet und befinden sich momentan in einem Flow. Außerdem sind sie körperlich sehr präsent, darauf müssen wir uns einstellen und von Anfang an dagegenhalten.”
 
 
 
 
 
Das Bild hat uns der TVK zur Verfügung gestellt. Danke dafür
 
 
 
 
 
 
 

 

 

 

 

 

 

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Beim SV Darmstadt 98 ist nach dem langersehnten Heimsieg gegen Arminia Bielefeld die Erleichterung groß. Mit dem 2:1 gelang den Lilien zuletzt nicht nur ein wichtiger Erfolg vor eigenem Publikum, sondern auch der Sprung vom Tabellenende auf Rang 16. Entsprechend positiv ist die Stimmung vor der nächsten Aufgabe. Am Freitag geht es zum VfL Wolfsburg, der aktuell auf Platz fünf steht. Die Aufgabe dürfte damit deutlich schwerer werden und die Gastgeber sind eindeutiger Favorit. Doch Darmstadt reist mit dem Rückenwind des ersten Sieges nach langer Durststrecke zum Favoriten und will den Aufwärtstrend bestätigen.

 

Auch die SPVVG GREUTHER FÜRTH kann mit einem “Teil”-Erfolgserlebnis in die kommende Partie gehen. Beim VfL Bochum erkämpfte sich die Mannschaft ein 1:1 und einen wertvollen Punkt. Die Leistung stimmte, der Einsatz ebenfalls – Lohn ist aktuell Tabellenplatz elf. Am Freitag wartet mit dem 1. FC Magdeburg allerdings der Tabellenvierte. Auch wenn Fürth zu Hause spielt, wird die Aufgabe anspruchsvoll. Doch nach dem starken Auftritt in Bochum dürfte die Mannschaft von Beginn an alles in die Waagschale werfen.

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

In der Handball Regionalliga empfängt die HSG Bieberau/Modau am Samstag den TV Petterweil, während die TuSpo Obernburg am Sonntag bei der TSG Offenbach Bürgel antreten muss.

 

Obernburg fährt nach Offenbach

Am Sonntag um 17.30 Uhr spielt die TuSpo Obernburg bei der TSG Offenbach-Bürgel in der Sportfabrik Stadtwerke Offenbach. Dort treffen die Obernburger auf eine Mannschaft, die von Nico Büdel trainiert wird. Er ist ein Spielertrainer mit viel Bundesliga-Erfahrung, kam vom Erstligisten HC Erlangen.

Die TSG fuhr zuletzt einen knappen Sieg in Breckenheim ein. In den letzten Jahren lieferten sich beide Teams immer wieder enge und hitzige Matches. Der Gegner ist körperlich sehr stark, verfügt über einen wurfstarken Rückraum und ist einer der Top-Favoriten auf die Meisterschaft. Mit Spielertrainer Nico Büdel auf RL, Nils Lenort RM, dem ehemaligen Obernburger Spieler Peer Kreuzkam auf LA oder dem Shooter Leon Eck sind sie brandgefährlich. Neu im Tor ist Saad Khan und David Lubar am Kreis. In der vergangenen Saison gab es zwei Niederlagen für die TuSpo.

 

 

HSG Bieberau/Modau will nachlegen

Nach dem geglückten Saisonauftakt mit dem hohen Sieg letzte Woche in Nieder-Roden, will die HSG natürlich beim ersten Heimspiel der Saison nachlegen und den ersten Heimsieg erzielen. Dabei treffen sie am Samstag um 19 Uhr in der Sporthalle Groß-Bieberau auf den starken TV Petterweil, der immerhin in der letzten Runde den fünften Platz belegte und auch dieses Jahr wieder zu den Top-Teams gehören dürfte.  

Der TV Petterweil war letzte Woche spielfrei und greift erst in Groß-Bieberau in das Wettkampfgeschehen ein. Insofern lässt sich über den aktuellen Leistungsstand noch nicht viel aussagen, außer, dass die Mannschaft seit vielen Jahren eingespielt ist und absolut kein leichter Gegner sein wird. Mit viel Routine und Kampfkraft ausgestattet spielt Petterweil eine kompromisslose, harte Abwehr und profitiert daraus oft im Spiel nach vorne. Letzte Saison verloren die Falken in Petterweil mit 37:31 und gewannen das Rückspiel mit 32:27.  

Für die Falken aus Bieberau/Modau heißt das die Angriffe konzentriert vor zu tragen und kompromisslos abzuschließen. Viel Druck und Tempo machen, in der Abwehr stabil und konsequent stehen. HSG-Trainer Thomas Weber sagte: „Petterweil wird uns schon einiges abverlangen und wir müssen mit einer hohen Effizienz spielen. Vor allem dürfen wir uns nicht von ihrer robusten Abwehr verunsichern lassen, sondern mit viel Tempo und Einsatz auftreten.“

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Heute gibt es eine neue Folge meines Podcasts. Als Gast war diesmal Katja Wess bei mir zu Besuch. 

Katja ist Sportwissenschaftlerin und Handballerin aus Leidenschaft. Was immer sie macht, sie macht es mit viel Herzblut und  Begeisterung. 

Katja ist in Hanau geboren und in Bruchköbel aufgewachsen. Das Handball spielen ist ihr quasi in die Wiege gelegt worden, denn ihr Papa, der leider viel zu früh verstorben ist, war und ist im kompletten Main-Kinzig-Kreis und darüber hinaus eine Handball-Ikone. Also kam für sie gar nichts anderes in Frage, als ebenfalls zum Handball zu greifen. Sie erzählt uns von ihren Jugendstationen und wo sie schon sehr lange im Aktivenbereich unterwegs ist.

Auch ihr Beruf als Sportwissenschaftlerin, den sie im MTZ in Großwallstadt ausübt, ist für sie eine Herzensangelegenheit. Auch hier gibt sie sehr interessante Einblicke in ihr Berufsleben.

Nehmt Euch daher die Zeit und hört in meinen Podcast mit Katja Wess rein. Es lohnt sich.

 

Den Podcast könnt Ihr nicht nur auf meinem Blog unter “Podcast”, sondern auch auf Spotify oder überall wo es Podcasts gibt, hören. Ganz wie Ihr wollt.

 

 

 

Das Bild hat uns Katja zur Verfügung gestellt. Herzlichen Dank dafür

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

In der Handball Regionalliga hat die TuSpo Obernburg den Sieg gegen Groß-Umstadt aus der Hand gegeben. HSG Bieberau/Modau gewann deutlich gegen Nieder-Roden II.

 

 

TuSpo gibt im Derby-Krimi den Sieg aus der Hand

Zum Auftakt der Saison empfing die TuSpo Obernburg vor vollen Rängen in der Valentin-Ballmann-Halle den TV Groß-Umstadt und musste sich am Ende mit 25:25 (11:11) zufrieden geben. Trainer Philipp Wollbeck musste dabei auf die beiden Leistungsträger Thomas Keck und André Göpfert verzichten. Trotzdem erwischten die Gastgeber einen guten Start und gingen nach zwei Minuten schnell mit 2:0 in Führung. Der in Bestform spielende TuSpo-Torhüter Jonathan Bausch parierte  bereits in der dritten Minute einen Siebenmeter, doch danach entwickelte sich ein ausgeglichenes und intensives Derby. Die knappen Führungen der Gäste konnten die Gastgeber immer wieder ausgleichen, so dass es nach dem Zwischenstand von 7:7 in der 20. Minute dann mit einem 11:11 in die Halbzeit ging.

Obernburg legte richtig los

Nach dem Seitenwechsel legten die Römerstädter dann gleich richtig los. Mit drei Treffern in Folge setzte sich die TuSpo innerhalb von sechs Minuten auf 14:11 ab und baute den Vorsprung bis zur 42. Minute sogar auf 18:14 aus. Tobias Raab und Tom Müller kamen nun immer besser ins Spiel, während der eingewechselte Torhüter Sandro Friedrich gleich zwei Siebenmeter entschärfte. Beim 20:15 nach 46 Spielminuten schien der Derby-Sieg zum Greifen nah, doch Groß-Umstadt kämpfte sich zurück. Mit einem Vier-Tore-Lauf verkürzten die Gäste auf 20:19 und sorgten für eine hochspannende Schlussphase. Die TuSpo legte immer wieder vor und führte drei Minuten vor dem Ende mit 24:23. Auch das 25:23 durch Neuzugang Konstantin Knabe brachte in der 58. Minute noch keine Entscheidung, denn 45 Sekunden vor Schluss erzielte Groß-Umstadt den Ausgleich zum 25:25. In der hektischen Schlussphase ließ die TuSpo mehrere freie Chancen liegen und musste sich letztlich mit einem Punkt begnügen.

Obernburgs Trainer Philipp Wollbeck war nach dem Spiel entsprechend enttäuscht:„Für mich war das eindeutig ein verlorener Punkt, denn die Fünf-Tore-Führung müssen wir insbesondere zuhause eigentlich ins Ziel bringen. Meine Mannschaft hat heute in vielen Phasen gezeigt, welche Qualität sie auf die Platte bringen kann. Leider haben wir das, was wir uns vorgenommen hatten, in der Schlussphase nicht mehr konsequent umgesetzt.“ 

 

 

Ein Auftakt nach Maß 

Bieberaus Trainer Thomas Weber war vor dem Anpfiff wahrlich nicht zu beneiden, musste er doch auf Büttner, Klenk, Jajic und Günther verzichten. Die so arg dezimierte Mannschaft der HSG Bieberau/Modau kam dann auch schwerlich ins Spiel, steigerte sich aber im Laufe der Partie deutlich und gewann am Ende bei der HSG Nieder-Roden II völlig verdient mit 41:32 (19:16).

Von Anfang an führten die Falken und legten vor, aber Nieder-Roden gab nicht nach, kämpfte tapfer und nutzte die anfänglichen Abstimmungsprobleme der Falken, besonders in der Abwehr und kam immer wieder zu Toren. Nach zehn Spielminuten stand es 5:7, in der 17. Spielminute gelang Nieder-Roden sogar der 10:10-Ausgleich. Sicher auch ein Resultat der roten Karte gegen Hübscher in der zehnten Spielminute wegen einer überharten Aktion. Trainer Weber musste ab dann mit Lössl, einem Rechtsaußen, auf Linksaußen spielen, was die Falken aber nur kurz beeindruckte, schnell legten sie wieder vor und führten in der 20. Spielminute wieder mit 12:10. Im Angriff trat immer mehr Sicherheit ein, Weber führte geschickt Regie, Kunzendorf präsentierte sich gewohnt torgefährlich, David am Kreis war nicht zu bremsen und Routinier Buschmann spielte stark auf der rechten Seite. So wurden beim 16:19 die Seiten gewechselt.

Bieberau/Modau setzte sich immer besser in Szene

Mika Trautmann, mittlerweile im Tor, steigerte die Torhüterleistung in Halbzeit zwei und im Angriff setzten sich die Falken immer besser in Szene. Nieder-Roden mühte sich, konnte aber nicht mehr mithalten und kam immer mehr in Bedrängnis. Nach 40 Spielminuten führten die Falken bereits mit 28:21, spätestens da war erkennbar, wer sich am Ende mit zwei Punkten belohnen würde. Das Ergebnis mit 32:41 ist völlig in Ordnung, wenn man etwas Kritik äußern möchte, wäre das lediglich die Anzahl der 32 Gegentreffer, das kann die Gäste-Abwehr und die beiden Torhüter weitaus besser, schmälert aber nicht die gute Gesamtleistung. 

 

 

Das Bild hat uns die TuSpo zur Verfügung gestellt. Danke dafür

 

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Handball Zweitligist TV Großwallstadt hat bei den Eulen Ludwigshafen denkbar knapp einen Punkt verpasst und musste sich am Ende mit 30:31 (16:16) geschlagen geben. Damit wartet der TVG auch nach dem dritten Spieltag noch immer auf die ersten Punkte der neuen Saison. Im Duell der beiden zuvor noch sieglosen Mannschaften zeigte das Team von Trainer André Lohrbach über weite Strecken eine engagierte Leistung. Eine kurze Schwächephase in den letzten fünf Minuten konnte der TVG trotz eines entschlossenen Schlussspurts jedoch nicht mehr ausgleichen.

Dabei fanden die Gäste gut in die Begegnung. Patrick Gempp und Connar Battermann sorgten für eine schnelle 2:0-Führung. Nachdem Ludwigshafen verkürzte, stellte Yessine Meddeb auf 3:1. In der Folge nahm die Partie Fahrt auf. Die Eulen kamen beim 3:3 erstmals zum Ausgleich, Dmytro Redkyn brachte den TVG wenig später erneut nach vorne (6:5). Erst in der zehnten Minute gingen die Gastgeber beim 7:6 erstmals in Führung. Großwallstadt blieb davon unbeeindruckt. Meddeb glich aus, anschließend trafen Axel Skaarnæs und Redkyn zum 9:7 für die Gäste. Ludwigshafens Torhüter Janis Boieck erzielte daraufhin selbst den Treffer zum 9:9. Die erste Halbzeit blieb weiterhin offen und keine Mannschaft konnte sich entscheidend absetzen. Ole Klimpke, Skaarnæs und Meddeb legten für den TVG vor, die Eulen antworteten jeweils. Nach weiteren Treffern von Florian Eisenträger und Gempp führte Großwallstadt beim 15:14 noch einmal knapp. Friedrich Schmitt stellte kurz vor der Pause den 16:16-Halbzeitstand her.

Ludwigshafen erarbeitet sich ein Polster

Nach dem Seitenwechsel erwischte der TVG wieder den besseren Auftakt. Meddeb brachte seine Mannschaft mit 17:16 in Führung. Die Gastgeber antworteten jedoch mit drei Treffern in Folge und drehten die Partie auf 19:17. Großwallstadt blieb in Schlagdistanz. Eisenträger, Meddeb und Klimpke verkürzten mehrfach, während Torhüter Žiga Urbič, der im Laufe des ersten Durchgangs für Anel Durmić ins Tor gekommen war, mit mehreren Paraden dagegenhielt. Dennoch gelang es den Eulen, den Abstand über 23:21 bis auf 26:22 auszubauen. Die Gäste ließen sich nicht abschütteln. Skaarnæs traf zweimal vom Kreis, Battermann legte nach. Zwar blieb ein Siebenmeter in dieser Phase ungenutzt, doch Johan Rohwer sorgte in der 55. Minute für den wichtigen 26:26-Ausgleich.

Nach dem Gleichstand kippte die Begegnung noch einmal zugunsten der Gastgeber. Marc-Robin Eisel und zweimal Friedrich Schmitt brachten Ludwigshafen mit 29:26 nach vorne. Redkyn verkürzte, bevor Tilo Müller und erneut Schmitt beim 31:27 für einen Vier-Tore-Vorsprung sorgten. Der TVG gab die Partie dennoch nicht verloren und kämpfte mit allem, was er hatte. Trainer André Lohrbach ließ die Deckung öffnen und setzte alles auf eine letzte Aufholjagd. Eisenträger verwandelte einen Siebenmeter, anschließend traf Redkyn gleich zweimal zum 30:31. Nach dem letzten Großwallstädter Treffer blieben noch rund 15 Sekunden auf der Uhr. Doch zu einer weiteren Torchance kam der TVG jedoch nicht mehr. Damit endete eine über weite Strecken ausgeglichene Begegnung mit der knappstmöglichen Niederlage.

Erfolgreichster TVG-Werfer war Meddeb mit sechs Toren. Eisenträger und Redkyn trafen jeweils fünfmal, Skaarnæs steuerte vier Treffer bei. Im Tor kam Urbič, der einige Jahre das Tor der Eulen hütete, auf acht Paraden. Nach drei Niederlagen steht der TV Großwallstadt mit 0:6 Punkten und 92:106 Toren vorläufig auf dem vorletzten Tabellenplatz.

 

 

Das Bild von Connar Battermann hat uns der TVG zur Verfügung gestellt. Danke dafür