Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Die Männer-Nationalmannschaft des Deutschen Eishockey-Bund e.V. (DEB) ist am vergangenen Mittwoch in Mannheim zu ihrer vierten und letzten Vorbereitungsphase auf die IIHF Weltmeisterschaft 2026 zusammengekommen. In der SAP Arena bereitet sich das Team von Bundestrainer Harold Kreis auf den finalen Härtetest vor der WM-Abreise am Montag vor. Am heutigen Sonntag trifft die DEB-Auswahl auf den amtierenden Olympiasieger und Weltmeister USA. Spielbeginn ist um 17 Uhr.
 
Team USA am Freitag in Mannheim eingetroffen
 
Das Team USA ist am vergangenen Freitag in Mannheim angekommen. Die Olympiasieger und amtierenden Weltmeister reisen mit einem Kader aus erfahrenen NHL-Profis, AHL-Spielern und Talenten aus dem US-College-Hockey an. Auch für die Nordamerikaner stehen mehrere Trainingseinheiten in der SAP Arena auf dem Programm, bevor sie am Sonntag ihr einziges WM-Vorbereitungsspiel gegen die DEB-Auswahl absolvieren.
 
Bei der WM in der Schweiz gehen die USA als Titelverteidiger an den Start: 2025 holten die US-Boys erstmals seit 92 Jahren den Weltmeistertitel, im Februar 2026 folgte der Olympiasieg in Mailand. Bei der kommenden WM in der Schweiz sind die USA Vorrundengegner der deutschen Mannschaft. Am Mittwoch, den 20. Mai 2026, stehen sich beide Teams in Zürich gegenüber (Spielbeginn 20.20 Uhr). Sowohl die deutsche Nationalmannschaft als auch Team USA reisen am kommenden Montagvormittag von Mannheim aus in den WM-Spielort Zürich. 
 
 
Stimmen zum Länderspiel gegen die USA
 
Bundestrainer Harold Kreis: „Die Mannschaft hat in dieser Woche in den Trainingseinheiten wieder hart an sich gearbeitet. Gleichzeitig kommt auch der Spaß in der Kabine nicht zu kurz. Mit dieser Entwicklung sind wir sehr zufrieden. Wir gehen davon aus, dass die USA mit viel Talent und Tempo in das Spiel gehen. Umso wichtiger ist, dass wir unser Spiel nach vorn direkt gestalten und unnötige Scheibenverluste vermeiden. Wenn wir in unserem System bleiben, haben wir sicher die Chance, den USA einiges entgegenzusetzen und ein erfolgreiches Spiel abzuliefern.“
 
Torhüter Philipp Grubauer: „Es ist schön, wieder hier zu sein. Die Mannschaft ist schon ein paar Tage zusammen und es macht allen viel Spaß, sich gemeinsam auf die WM in Zürich vorzubereiten. Morgen kommt es darauf an, dass wir das im Spiel umsetzen, woran wir im Detail in den Trainingseinheiten gearbeitet haben. Wichtig ist, dass wir das Vertrauen in uns und das System weiter aufbauen. In den vergangenen Phasen ist das schon gut gelungen, und das wollen wir auch im Spiel gegen die USA fortsetzen, die natürlich nochmal ein herausfordernder Gegner zum Abschluss der Vorbereitung sind. “
 
Stürmer Joshua Samanski: „Es macht großen Spaß, wieder in der Kabine mit den Jungs zu sein, mit denen wir bei der Nationalmannschaft schon einiges erlebt haben. Das erste Eistraining mit dem Team heute war gut und anstrengend. Das ist wichtig, damit ich schnell wieder reinkomme. Wir erwarten morgen ein sehr schnelles Spiel und wir freuen uns auf die volle Arena. Wir wollen unseren Fans eine gute Show bieten und Vollgas geben.“
 
WM-Vorbereitung 2026, Männer-Nationalmannschaft
 
16.04.2026 | Tschechien – Deutschland | 5:3 (1:0, 1:2, 3:1)
17.04.2026 | Tschechien – Deutschland | 4:1 (2:0, 1:0, 1:1)
23.04.2026 | Deutschland – Slowakei | 3:1 (0:1, 2:0, 1:0)
25.04.2026 | Deutschland – Slowakei | 3:1 (0:0, 2:1, 1:0)
30.04.2026 | Österreich – Deutschland | 3:4 (0:1, 1:1, 2:2)
02.05.2026 | Deutschland – Österreich | 5:2 (2:0, 1:0, 2:2)
10.05.2026 | 17:00 Uhr | Deutschland – USA (Mannheim)
 
 
Das Bild, das Moritz Seider zeigt, hat uns 
 
DEB / City-Press GmbH
 
zur Verfügung gestellt. Herzlichen Dank für das Bild.
  

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Wie Carsten Oberhagemann, Geschäftsführer und Pressesprecher der Deutschland Achter GmbH,  mitteilte, gibt es ein neues Boot für den Achter. Ingenieur Frank Günder von der Bootswerft Empacher gibt in einem Interview Einblicke in den Entwicklungsprozess der neuen Bootsform. Er sagt: „Der Deutschland-Achter ist die erste Nationalmannschaft, die sich für den C80 entschieden und es bestellt hat. Und wie ich gehört habe: Die Sportler spüren das Boot und es lässt sich auch zügig fahren.“

Wie kam es zu diesem neuen Modell?

Frank Günder: “Ein Ruderboot ist ein Sportgerät, das sich ungleichmäßig im Wasser bewegt. Die Antriebskraft, ausgelöst durch die Schläge der Sportler, ist nicht linear, wodurch das Boot immer wieder pulsierend beschleunigt wird. Man kann sagen: Das Boot hoppelt durchs Wasser. Und entscheidend ist letztlich, wie stark darf es stampfen, solange die Sportler mit ihrer ausgeprägten Sensorik darin noch Rudern können. Es war ein ständiges Probieren, ein Try-and-Error-Prozess.”

Das hört sich nach einem langen Entwicklungsprozess an…

Frank Günder: “Ja, ich habe bereits 2016/2017 mit den ersten Analysen und Studien begonnen. Wir haben uns auch mit dem Steuermann Jonas Wiesen zusammengesetzt und das von ihm beschriebene Gefühl der Mannschaft in Zahlen umgewandelt und schließlich in ein neues Design gebracht. Dazu haben wir sechs neue Boote konstruiert, Entwürfe gefertigt und durch Computersimulationen verglichen.
Mit der bisher über Jahre genutzten Achterform und realen Messbootdaten einer Deutschlandachter-Mannschaft wurde mit großer Unterstützung der Firma IAV, die aus dem Automobilbau kommt, eine komplette Achtersimulation, die den ganzen Ruderschlag beinhaltet, erstellt. Mit dieser vollumfänglichen Simulation wurden die Neuentwicklungen dann geprüft. Und ich fühlte mich schließlich ein klein wenig bestätigt, dass mein persönlicher Favorit durch die Simulation bestätigt wurde.”

Wie ist die Veränderung einzuordnen?

Frank Günder: “Diese Neukonstruktion ist deutlich mehr als ein Facelift, es ist ein deutlicher Fortschritt. Ein wirklich großer Schritt nach vorne ist, dass wir jetzt eine komplette Simulation der Ruderbewegung in unseren Entwicklungsprozess integrieren können. Diese Software ist quasi ein neues Werkzeug, das uns immer wieder zeigt, ob wir noch auf dem wichtigen Weg sind.”

Was ist sonst neu am neuen Achter?

Frank Günder: “Es sind noch einige Kleinigkeiten verändert worden, die in Summe aber ergeben, dass das Bootsgewicht deutlich reduziert werden konnte. Bei diesem Achter liegen wir jetzt bei 92,2 kg. Wir haben das Rollbahndeck ergonomisch optimiert und im Bereich der Waden die Bewegungsfreiheit deutlich erhöht. Dadurch können die Sportler den Schlag komplett durchtreten, ohne mit den Beinen Deckskontakt zu haben. Das steigert natürlich enorm das Wohlfühl-Gefühl und den Raum im Boot. Neu sind auch die konvexen Rollschienen. Diese sind weniger dreckanfällig und sorgen letztlich für ein stabiles Geradeausrollen. Und wir sind bei diesem Modell – auf Wunsch der Mannschaft – zurück zum klassischen Frontwing-Ausleger gegangen.”

 

 

Das Bild hat uns Carsten Oberhagemann zur Verfügung gestellt. Danke dafür

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Wie Handball Drittligist HSG Hanau mitteilte, steht nach der Saison 2025/26 ein Wechsel im Trainerteam an. Co-Trainer Kai Nober hat den Wunsch geäußert, die Brüder-Grimm-Städter mit Ablauf seines Vertrages im Sommer zu verlassen. Den 35-Jährigen zieht es zurück in seine Heimat Mittelhessen, wo er das Traineramt bei einem ambitionierten Nachwuchsteam übernehmen soll. Am Freitagabend bitten Nober und die HSG zum letzten Tanz, wenn die TSG Haßloch in der Main-Kinzig-Halle gastiert. 

„Dass Kai die HSG im Sommer wieder verlässt, ist sehr schade. Er war ein wichtiger Bestandteil des Trainerteams in diesem Jahr“, meint der sportliche Leiter der HSG Hanau, Reiner Kegelmann. „Er hat unglaublich viel Input gegeben und die Mannschaft gemeinsam mit Axel Spandau weiterentwickeln können.“ 

Im Trainer-Trio mit Chefcoach Axel Spandau und Torhüter-Trainer Iteb Bouali prägte Kai Nober die Saison 2025/26 maßgeblich mit. Vor allem mit Spandau, der Nober selbst einst in der A-Jugend des TV Hüttenberg trainierte, pflegt der 35-jährige Gießener ein enges persönliches Verhältnis. Diese persönliche Bedingungen harmonierte auch am Spielfeldrand, als dem Trainer-Team in der Rückrunde der laufenden Spielzeit eine Serie von elf ungeschlagenen Partien in Folge gelang. 

„Auch wenn es nur für eine Saison war, die Zeit im Drittliga-Team der HSG Hanau war für mich unglaublich intensiv“, sagt Kai Nober. „Ich bin sehr glücklich, dass mir die Verantwortlichen im letzten Sommer das Vertrauen für diese Position geschenkt haben und das wir als Mannschaft die Saison nun so positiv abschließen konnten. Die HSG Hanau zeichnete sich für mich immer durch ihr hohes Engagement aller Beteiligten aus. Was hier an Heimspieltagen alles möglich gemacht wird, ist wirklich sagenhaft. Mit dem Verein verbinde ich viele schöne Momente und wünsche allen viel Erfolg für die nächste Spielzeit.“ 

Zurück in die sportliche Heimat

Nober zieht der Handball nun zurück in seine sportliche Heimat nach Mittelhessen, wo er ein ambitioniertes Nachwuchsteam auf die Saison 2026/27 in der Jugendhandball-Bundesliga vorbereiten soll.  

„Natürlich wollen wir Kai keine Steine in den Weg legen und es ehrt uns als HSG Hanau, dass seine erfolgreiche Arbeit in der Grimmstadt bei anderen Vereinen Begehrlichkeiten geweckt hat“, so HSG-Geschäftsführer Hannes Geist. „Gleichzeitig freut es uns, dass wir Teil seiner Entwicklung sein durften und wünschen ihm nun viel Erfolg für seine neue Aufgabe.“  

Vor seiner Zeit in Hanau war Kai Nober sechs Jahre lang als Co-Trainer für die männliche A-Jugend der HSG Dutenhofen/Münchholzhausen verantwortlich, mit der er 2017 die deutsche Meisterschaft gewann. Es folgten ein Engagement bei der HSG Wettenberg in der Frauen-Regionalliga sowie für die zweite Mannschaft der HSG Hanau, die er ab Sommer 2023 für eine Halbserie übernahm. 

 

Das Bild hat uns die HSG zur Verfügung gestellt. Danke dafür

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Handball Zweitligist TV Großwallstadt trifft am Freitag um 20 Uhr in der Süwag Energie ARENA in Frankfurt auf den VfL Lübeck-Schwartau.

Seit Wochen wird in der Geschäftsstelle Großwallstadt fieberhaft auf dieses Ereignis hingearbeitet. Denn in der aktuellen Spielzeit findet zum dritten Mal seit 2024 ein Punktspiel in der Süwag Energie ARENA in Frankfurt statt. Dass diese Partie etwas ganz Besonderes ist, aber auch viele organisatorische Herausforderungen beinhaltet, weiß Sascha Häsler, Eventmanager des TVG, der das Spitzenspiel federführend organisiert: „Natürlich ist es viel Arbeit, ein reguläres Heimspiel in einer fremden Arena zu auszutragen. Wir freuen uns aber sehr, wenn der Handball endlich wieder durch die Süwag Energie ARENA fliegt, denn auch die Rhein-Main-Region verdient es, Spitzenhandball live verfolgen zu dürfen.“

Hauptpresenter Ecovis verspricht viele Aktionen

Besonders beeindruckend in diesem Jahr ist, dass der TV Großwallstadt mit Ecovis einen Hauptpresenter gewinnen konnte, der auch das Namensrecht für das Event „Ecovis Spitzenhandball in Frankfurt“ erhält. „Mit Ecovis an unserer Seite wird es uns gelingen die Partie am Freitag eventtechnisch noch einmal auf ein ganz anderes Niveau zu katapultieren. Wir sind froh, so einen starken Partner an unserer Seite zu haben“, so Häsler.

Gegner aus Schleswig-Holstein: der VfL Lübeck-Schwartau

Als Gegner empfängt der TVG den VfL Lübeck-Schwartau, der aus dem hohen Norden an den Untermain reist. Lübeck steht mit 31:29 Punkten auf dem achten Platz der Tabelle im sicheren Mittelfeld und kann damit völlig befreit in die Partie gehen. Die letzten zwei Partien gegen TuSEM Essen und HSG Krefeld Niederrhein endeten beide Unentschieden. Trainer David Röhrig möchte mit seinem Team nun am Freitag endlich wieder einen Sieg einfahren.

TV Großwallstadt ist heiß auf ersten Sieg in Frankfurt

Darauf ist allerdings auch der TV Großwallstadt aus. Nach einer ganz unglücklichen 41:42–Niederlage in Dessau und den beiden Niederlagen gegen die Spitzenreiter Bietigheim und Balingen will die Mannschaft von Trainer Andrè Lohrbach auch mit einem ersatzgeschwächten Kader wieder in die Erfolgsspur zurück und wichtige Punkte für den Klassenerhalt sammeln. Zudem haben Kapitän Patrick Gempp und Co. den ersten Sieg in Frankfurt fest im Blick. In den beiden Matches in den vorherigen Spielzeiten musste sich der TVG gegen Hüttenberg geschlagen geben, gegen Minden wurde ein Unentschieden erspielt.

Remis im Hinspiel

Das Hinspiel gegen Lübeck endete 31:31. Auch damals reiste der TV Großwallstadt nur mit einem Zwölf-Mann starken Kader in den Norden. Da aber stand mit Finn Wullenweber noch ein Akteur im Aufgebot, der mit elf  Toren maßgeblich zum Punktgewinn beitrug. Beim Gegner ist es Einar Nickelsen auf Rückraum Mitte, der aktuell die Torschützenliste mit 150 Toren anführt. Aber auch Paul Holzhacker glänzt immer wieder vom Siebenmeter-Punkt.

 

 

Das Bild hat uns der TVG zur Verfügung gestellt. Danke dafür

 

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Wie Handball Drittligist HSG Hanau bekannt gab, wird Torhüter Saad Khan sich eine Pause vom Handballsport nehmen und kürzer treten.

Nach zwei Jahren trennen sich im Sommer die Wege der HSG Hanau und ihres Torhüters Saad Khan. Der 30-jährige Schlussmann, der neben dem Sport einem Lehramtsstudium in Darmstadt nachgeht, will sich künftig mehr auf seine berufliche Laufbahn konzentrieren und legt eine Pause vom Handballsport ein. Am Freitagabend absolviert der gebürtige Pakistaner, beim Heimduell mit der TSG Haßloch, sein letztes Drittliga-Pflichtspiel für die Grimmstädter. 

„Wir haben einige Gespräche mit Saad geführt und hätten ihn gerne weiterhin in der Grimmstadt behalten, aber er hat sich dazu entschlossen, in Zukunft den vollen Fokus auf den Abschluss eines Lehramtsstudiums zu legen“, erklärt Reiner Kegelmann, der sportliche Leiter der HSG Hanau. „Seine Beweggründe sind für uns absolut nachvollziehbar und wir wünschen ihm dafür viel Erfolg.“ 

Saad Khan wechselte im Sommer 2024 von der MSG Umstadt/Habitzheim in die Brüder-Grimm-Stadt. Der Transfer vom damaligen Landesligisten in die dritte Liga nach Hanau sorgte damals für Aufsehen. Doch Khan zeigte schnell, dass die Hanauer Verantwortlichen mit seiner Verpflichtung ein gutes Auge bewiesen hatten. Reichlich Drittligaerfahrung brachte der heutige 30-Jährige ohnehin aus seiner Zeit bei den Falken in Groß-Bieberau/Modau mit und stellte seine Routine auch in Hanau schnell unter Beweis. Im Duo mit Torhüter Benedikt Müller war der gebürtige Pakistaner immer da, wenn er gebraucht wurde und ließ insbesondere bei Strafwürfen seine Qualitäten glänzen.

„Die vergangenen zwei Jahre bei der HSG Hanau waren für mich eine ganz besondere Zeit, auf die ich mit großer Dankbarkeit zurückblicke. Es hat mir jedes Mal eine riesengroße Freude bereitet, vor dem Blauen Block in der Main-Kinzig-Halle spielen zu dürfen“, blickt Saad Khan zurück. „Aufgrund meiner beruflichen Weiterbildung wird es für mich Zeit, ein neues Kapitel aufzuschlagen und meine aktive Karriere zu beenden. Ich möchte mich bei allen Beteiligten im Verein für die tolle Zusammenarbeit bedanken und wünsche der HSG Hanau für die Zukunft nur das Beste. Die gemeinsame Zeit werde ich stets in guter Erinnerung behalten.“ 

Hanau verliert einen verlässlichen Torhüter

„Mit Saad verlieren wir nicht nur einen verlässlichen Torhüter, sondern auch einen absolut vorbildlichen Teamplayer, der unsere Mannschaft in den vergangenen zwei Jahren sportlich wie menschlich bereichert hat“, bemerkt HSG-Geschäftsführer Hannes Geist. „Seine Entscheidung verdient größten Respekt, denn die berufliche Zukunft hat für ihn nun Priorität. Wir bedanken uns bei Saad für seinen Einsatz und seine Loyalität gegenüber der HSG Hanau und wünschen ihm für seinen weiteren Weg nur das Beste.“

In der Vergangenheit spielte Saad Khan unter anderem mit der MSG Umstadt/Habitzheim in der Landesliga Hessen-Süd. Zuvor stand er zwischen 2016 und 2021 für die MSG Falken Groß-Bieberau/Modau in der dritten Liga zwischen den Pfosten. Für die HSG Hanau bestritt der 1.87 Meter große Torhüter insgesamt 60 Drittliga-Begegnungen. 

 

 

Das Bild hat uns die HSG zur Verfügung gestellt. Danke dafür

 

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In der Handball Regionalliga muss die TuSpo Obernburg am Sonntag beim TSV Vellmar antreten. Die HSG Bieberau/Modau muss am Samstag bei der MSG Körle/Guxhagen antreten.

 

TuSpo Obernburg muss nach Vellmar

Nachdem der Klassenerhalt fest steht, kann die TuSpo Obernburg entspannt zum Tabellenvorletzten Vellmar fahren. Trotz allem werden die Obernburger noch einmal alles reinlegen, um die nächsten Punkte einzusammeln. Spielertrainer Noah Streckhardt ist der beste Torschütze der Mannschaft und hat im Hinspiel 14 Tore der TuSpo eingeschenkt. Neben dem Spielertrainer müssen die Gäste noch auf Arturo Nacher-Selma (RM/98 Tore) und Frederik Drönner (LA/91 Tore) aufpassen. Vellmar hat bisher erst dreimal zu Hause gewonnen und konnte einen Auswärtssieg einfahren. Die Hausherren stehen also unter Druck, die Gäste wollen sich für die knappe 25:26-Niederlage im Hinspiel revanchieren.

 

 

 

Letztes Auswärtsspiel der HSG Bieberau/Modau

Das letzte Auswärtsspiel der HSG Bieberau/Modau in dieser Saison führt die Odenwälder am Samstag noch einmal nach Nordhessen zur MSG Körle/Guxhagen, die sich als Aufsteiger wacker geschlagen haben und mit dem Abstieg nichts mehr zu tun haben werden. Mit 15:33 Punkten stehen sie auf Platz elf der Tabelle und können darauf bauen die Klasse zu halten. So können sie unbeschwert aufspielen und ihrem Publikum beim letzten Heimspiel noch einmal alles zeigen.

Das wissen die erfahrenen Gäste natürlich, werden die Aufgabe nicht auf die leichte Schulter nehmen und ebenfalls versuchen ein gutes Auswärtsspiel abzulegen. Das Hinspiel war eine klare Angelegenheit für die Bieberau/Modauer, das konnten sie deutlich mit 45:23 gewinnen. Doch die Karten sind neu gemischt und damals musste Körle/Guxhagen auf wichtige Spieler verzichten. Die Falken brauchen auf jeden Fall eine stabile Abwehr und viel Tempo nach vorne, im Angriff klare Abschlüsse. Das hat letzte Woche beim Sieg gegen Breckenheim sehr gut geklappt und soll seine Fortsetzung finden. HSG-Trainer Thomas Weber: „Wir gehen konzentriert in die Partie gegen die Nordhessen und wollen auch dieses Auswärtsspiel gewinnen.“

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

In der dritten Handball Liga, Staffel Süd-West, steht der letzte Spieltag an. Der TV Kirchzell hat am Samstag ein Heimspiel gegen die HSG Dutenhofen/Münchholzhausen II und der TV Gelnhausen muss am Freitag zum Derby nach Nieder-Roden. Die HSG Hanau empfängt am Freitag die TSG Haßloch.

 

TV Kirchzell bittet zum letzten Tanz für diese Saison

Der TV Kirchzell hat am Samstag um 19.30 Uhr zum letzten Mal in dieser Saison ein Heimspiel. Zu Gast ist der Tabellenfünfte HSG Dutenhofen/Münchholzhausen II – und mit diesem Gegner hat der TVK noch eine Rechnung offen. Im vergangenen Dezember musste die Mannschaft von Trainer Povilas Babarskas in Dutenhofen eine empfindliche 19:31-Niederlage hinnehmen. Allerdings fehlten damals Tom Spieß und Ievgen Zhuk. Niklas Ihmer konnte nur sporadisch eingesetzt werden und Joshua Osifo sah nach zwölf Minuten “rot”.  “Wir hatten damals wirklich keine große Möglichkeit, um dagegen zu halten”, sagte der TVK-Coach. Diesmal soll es besser werden, denn der aktuelle Neunte der Tabelle will sich unbedingt mit einer guten Leistung von seinen treuen Fans in die Sommerpause verabschieden.

Wenn ein Sieg her soll, dann muss bei den Hausherren alles passen. “Die Gäste haben viele Talente in ihren Reihen. Auf Phillip Opitz und Leonard Zaum müssen wir gut acht geben. Die HSG hat bisher oft mit einer 3-2-1-Abwehr gespielt, jetzt bevorzugen sie oft eine 6-0-Abwehr. Wir werden uns auf alles einstellen und wollen ihnen unseren Stempel aufdrücken”, so der TVK-Trainer. Verzichten muss der Coach auf seine Langzeitverletzten, hinter Tom Spieß steht noch ein Fragezeichen.

Verabschiedungen wird es auch geben, denn Antonio Schnellbacher, Louis Hauptmann und Oleh Soloviov werden nächste Saison nicht im Kader stehen. Weiteres demnächst hier.

 

 

 

 

 

TV Gelnhausen vor schwerer Derby-Aufgabe 

Für den TV Gelnhausen steht am Freitagabend das letzte Spiel der regulären Saison an. Um 20 Uhr gastieren die Barbarossastädter in der RODAUSTROM Sportarena bei der HSG Rodgau Nieder-Roden. Auch wenn die Platzierungen bereits feststehen, verspricht das Derby noch einmal einen emotionalen und intensiven Handballabend. Für den TVG geht es darum, einen weiteren Derbysieg einzufahren und mit einem guten Gefühl in die Aufstiegsrunde zur zweiten Bundesliga zu starten.

Mit 49:9 Punkten steht der TV Gelnhausen bereits sicher auf dem zweiten Tabellenplatz der Süd-West-Staffel. Die Teilnahme an der Aufstiegsrunde war bereits seit mehreren Wochen gesichert. Besonders durch den deutlichen 41:32 (19:14)-Heimsieg gegen Spitzenreiter Saarlouis machten die Rot-Weißen endgültig klar, dass sie sich aktuell in bestechender Form befinden. Auch gegen den TV Homburg (46:21) und die SGSH Dragons (42:33) erzielte die Mannschaft jeweils über 40 Tore und überzeugte mit temporeichem Offensivhandball. „Noch mal ein Auswärtsderby vor der Aufstiegsrunde, das wird definitiv ein heißes Spiel“, erwartet TVG-Cheftrainer Matthias Geiger eine intensive Partie. „Wir wollen dort unbedingt gewinnen, müssen aber gleichzeitig einen kühlen Kopf bewahren und mit der richtigen Einstellung auftreten.“

Mit der HSG Rodgau Nieder-Roden wartet ein Gegner, der trotz einer schwierigen Rückrunde keinesfalls unterschätzt werden darf. Die „Baggerseepiraten“ stehen aktuell mit 32:26 Punkten auf dem siebten Tabellenplatz und können sich tabellarisch nicht mehr verbessern oder verschlechtern. Dennoch dürfte die Motivation groß sein, sich vor heimischem Publikum mit einem Derby-Sieg aus der Saison zu verabschieden.

Dabei verlief die Spielzeit der HSG bislang zweigeteilt. Vor dem Hinspiel gegen den TVG stand Nieder-Roden mit 23:5 Punkten sogar auf dem zweiten Tabellenplatz und war punktgleich mit dem TVG. Das Weihnachtsderby gewann der TV Gelnhausen damals deutlich mit 34:28 (18:12). Rückblickend markierte diese Partie möglicherweise den Wendepunkt der Saison der HSG, die in der Rückrunde nur noch 9:19 Punkte sammelte.

Dennoch zeigte Nieder-Roden auch in dieser Saison mehrfach seine Qualität. Besonders der 34:32 (16:15)-Hinrundenheimsieg gegen Aufstiegsaspirant Saarlouis zeigte zu was für Leistungen das Team in der Lage ist. Vor allem offensiv verfügt die HSG über enorme Qualität. Linksaußen Sam Hoddersen, Nationalspieler der USA, führt mit 252 Treffern die Torschützenliste der Süd-West-Staffel an. Hinzu kommen mit Simon Brandt und Johannes von der Au zwei erfahrene und spielstarke Rückraumakteure. Für von der Au wird das Derby gleichzeitig ein emotionaler Abschied, da er nach der Saison eine Handballpause einlegt.

„Nieder-Roden ist spielerisch sehr stark, hat ein gutes Eins-gegen-Eins und ein gefährliches Kreisläuferspiel“, erklärt Geiger. „Wir müssen wieder eine sehr kompakte Abwehr stellen und konsequent die Zweikämpfe annehmen. Gerade Spieler wie von der Au oder Hoddersen dürfen wir nicht ins Spiel kommen lassen.“ Besonders wichtig wird für den TVG erneut das Rückzugsverhalten sein, um das schnelle Spiel von Nieder-Roden zu unterbinden. „Jeder technische Fehler wird von ihnen sofort bestraft“, warnt Geiger. „Deshalb brauchen wir vorne klare und geordnete Angriffe und müssen unsere Chancen konsequent nutzen.“ Auch mit Blick auf die bevorstehende Aufstiegsrunde sieht der Cheftrainer das Derby als wichtigen Härtetest: „Das Spiel ist eine sehr gute Vorbereitung auf die Aufstiegsrunde, sowohl sportlich als auch vom emotionalen Rahmen her.“

Personell bleibt die Lage beim TVG weiterhin angespannt. Neben den Langzeitverletzten Akos Csaba (Kreuzbandriss) und Leon David (Schulter-OP) fällt auch Finn Trinczek (Schienbeinprobleme) weiterhin aus. Zudem steht hinter den Einsätzen von Simon Belter (Sprunggelenksverletzung) und Dima Redkyn (Parallelspiel bei Stammverein Großwallstadt) noch ein Fragezeichen. Sollten die beiden Rechtsaußen ebenfalls fehlen, hätte Cheftrainer Geiger keinen gelernten Rechtsaußen und mit Yannick Mocken einen gelernten Linksaußen zur Verfügung. Es müssten also wieder Rückraumspieler auf den Außenpositionen aushelfen. Allerdings hat die Mannschaft in den vergangenen Wochen mehrfach bewiesen, dass sie auch unter schwierigen Voraussetzungen starke Leistungen abrufen kann.

 

 

 

 

 

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Wie heute auf der Website von Förthof UHK Krems (Union Handballklub) zu lesen war, hat der Verein für die kommende Saison Maxim Schalles vom Zweitligisten TV Großwallstadt verpflichtet.

Der Förthof UHK Krems (Union Handballklub) ist ein österreichischer Handballverein aus Krems in Niederösterreich. Der Verein spielt derzeit in der höchsten österreichischen Handball-Liga, der Handball Liga Austria.

Folgenden Wortlaut hat UHK Krems veröffentlicht:

Der Förthof UHK Krems verstärkt sich für die kommende Saison auf der rechten Außenpositon: Mit Maxim Schalles wechselt ein erfahrener Flügelspieler vom deutschen Zweitligisten TV Großwallstadt in die Wachau.

Der 26-jährige Deutsche bringt nicht nur Spielpraxis aus der 2. Handball-Bundesliga mit, sondern auch bestehende Verbindungen ins Team. Mit Rückraumspieler Luca Munzinger stand Schalles bereits eine Saison lang gemeinsam in Deutschland auf dem Feld – ein Vorteil für die schnelle Integration in die Mannschaft.

Nach dem bevorstehendem Abgang von Thies Bergemann setzen wir damit ein klares Zeichen und besetzen die vakante Position gezielt neu. Schalles soll künftig wichtige Impulse vom Flügel liefern und sowohl offensiv als auch im Tempospiel Akzente setzen.

Der Rechtsaußen unterschreibt beim UHK Krems einen Vertrag über zwei Jahre und wird das Team bis einschließlich der Saison 2027/28 verstärken.

UHK Krems steht derzeit auf Rang fünf der Handball Liga Austria.

Ma­xim Schal­les, der erst im No­vem­ber ver­gan­ge­nen Jah­res sei­nen Ver­trag bei dem Hand­ball-Zweit­li­gis­ten bis 2028 ver­län­gert hat­te, bat wohl jüngst den Verein um Auflösung seines Vertrages. 

 

 

Das Bild von Maxim ist ein Archivbild vom TVG. Danke dafür

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Handball Zweitligist TV Großwallstadt hat in der Partie gegen den Dessau-Roßlauer HV eine ganz bittere 42:41-Niederlage hinnehmen müssen. Dabei hätte die Mannschaft von Trainer Andrè Lohrbach einen Punkt mehr als verdient gehabt. Wenn eine Mannschaft auswärts 41 Tore erzielt, sollte man meinen, dass dies wenigstens zu einem Zähler reichen sollte.

Wieder einmal standen nur 13 Spieler im Kader, wieder einmal gaben diese alles und kämpften bis zum Schluss. Doch am Ende gehen beide Punkte an den Gastgeber, der zum Schluss mit den Zuschauern im Rücken das etwas glücklichere Händchen hatte. Auch wenn die Gäste erhobenen Hauptes den Platz verließen und viel Zuspruch für die gezeigte Leistung auch vom Gegner bekamen, so fehlen dem TV Großwallstadt damit wieder wichtige Punkte in Richtung Klassenerhalt.

Knappe Pausenführung für den TVG

Das erste Tor der Partie erzielte Yannick-Marcos Pust für den Dessau-Roßlauer HV. Dann traf Connar Battermann zum 1:1, bevor Yannick Danneberg zum 2:1 einnetzte. Florian Eisenträger verwandelte anschließend den ersten von sechs Siebenmeter sicher, Marcel Nowak legte auf 3:2 vor. Axel Skaarnæs traf zum 3:3, Carl-Philip Haake zum 4:3. Dann sorgte ein 3:0-Lauf der Gäste für die 6:4-Führung, doch Danneberg egalisierte in der elften Minute zum 7:7. Bis zur 15. Minute legte der TVG vor, der DRHV zog nach. Dann brachte Battermann sein Team erneut mit zwei Toren in Front. Diese hielt bis zur 22. Spielminute, als Pust den Ausgleich erzielte und Marcel Nowak sein Team wieder mit 16:15 in Führung brachte. Nach 25 Minuten stand es 18:16, doch zwei Tore durch Patrick Gempp brachten den Ausgleich. Eisenträger stellte zwei Minuten vor dem Pausenpfiff die Führung wieder her und mit diesem knappen Vorsprung ging es in die Halbzeitpause.

Offensivfeuerwerk auch in Halbzeit zwei mit glücklicherem Ende für den Gastgeber

Nach dem Seitenwechsel traf Haake zum Ausgleich, Horner legte vor. Dann erzielte der Gastgeber zwei Tore in Folge und übernahm die Führung. Doch zweimal Eisenträger und Horner stellten erneut zu Gunsten des TVG um (26.24). Die Gäste antworteten ebenfalls mit einem 3:0-Lauf. Das muntere Scheibenschießen ging weiter, die Führungen wechselten bis zum 37:36 ( 53.) durch Horner. Dann folgte ein 3:0-Lauf des Gastgebers zum 39:37. War das die Vorentscheidung? Mario Stark traf zum Anschluss, Fritze-Leon Haake zum 40:38. Eisenträger verwandelte den sechsten Siebenmeter, Jakub Powarzyński netzte zum 41:39 ein. Connar Battermann erzielte den Anschluss, es standen noch 60 Sekunden auf der Uhr. Die nutzte der Dessau-Roßlauer HV zum 42:40 und der TVG konnte am Ende nur noch den 41. Treffer zum 42:41-Endstand erzielen. Eine ganz bittere Niederlage nach großem Kampf in einer Partie, die ein Unentschieden verdient gehabt hätte.

 

 

Nicht zu bremsen war Flo Eisenträger in Dessau. Das Bild hat uns der TVG zur Verfügung gestellt. Danke dafür

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Im wichtigen 19:28 (13:13)-Auswärtsspiel bei der abstiegsgefährdeten SG Bruchköbel wurde die TuSpo Obernburg von zahlreichen Fans begleitet – und genau das gab der Mannschaft von Trainer Philipp Wollbeck von Beginn an spürbaren Rückenwind und machte am Ende den Klassenerhalt fix.

Mit einem Blitzstart gingen die Gäste bereits nach 70 Sekunden durch Treffer von Max Roos und Thomas Keck mit 2:0 in Führung. Auch in der Folge bestimmten die Römerstädter das Geschehen und ließen den Gastgebern zunächst kaum Entfaltungsmöglichkeiten. Beim Stand von 4:7 nach 14 Minuten nahm Bruchköbel die erste Auszeit, doch die TuSpo behielt weiterhin die Kontrolle. Erst als mehrere klare Chancen ungenutzt blieben, nutzten die Hausherren ihre Gelegenheit und glichen in der 22. Minute zum 8:8 aus – das Spiel war wieder völlig offen. Trainer Wollbeck reagierte prompt mit einer Auszeit und brachte Torhüter-Routinier Sandro Friedrich ins Spiel. Dieser zeigte sofort seine Klasse und half mit, die Führung wieder auf 12:10 auszubauen. Dennoch kämpfte sich Bruchköbel bis zur Pause erneut heran, so dass es mit einem 13:13-Unentschieden in die Kabinen ging.

Schnelle Führung der Obernburger

Nach dem Seitenwechsel brachte Tom Müller die TuSpo schnell wieder in Führung, doch die Gastgeber stemmten sich mit aller Kraft gegen die drohende Niederlage und drehten das Spiel mit drei Treffern in Folge auf 16:14. Es entwickelte sich nun ein echter Schlagabtausch auf Messers Schneide. Angetrieben von ihren lautstarken Fans fanden die Römerstädter jedoch die passende Antwort und Thomas Keck und Jesper Kunkel sorgten für die erneute Führung zum 17:16 in der 39. Minute.

Auch in der Folge blieb die Partie hart umkämpft, wobei die Obernburger meist knapp die Nase vorn hatte. Beim Stand von 21:19 in der 49. Minute gelang erstmals wieder eine Zwei-Tore-Führung. In der anschließenden Crunchtime zeigte die Abwehr der Gäste dann ihre ganze Stärke und gemeinsam mit einem überragenden Sandro Friedrich im Tor ließ die TuSpo in den letzten 13 Minuten (!) kein einziges Gegentor mehr zu. Mit einem beeindruckenden „9:0-Tore-Lauf“ spielte sich die Mannschaft in einen regelrechten Tor-Rausch und überrollte die zunehmend resignierenden Gastgeber. Am Ende stand ein deutlicher 28:19-Auswärtssieg auf der Anzeige, mit dem die Obernburger nicht nur ihre starke Leistung krönten, sondern sich auch bereits drei Spieltage vor Saisonende den Klassenerhalt sicherten.

Der begeisterte TuSpo-Coach Philipp Wollbeck sagte nach dem Spiel: „Absoluter Wahnsinn, an die 100 Personen aus Obernburg und eine Mannschaft, die alles reinwirft und 60 Minuten intensiv verteidigt. Am Ende steht ein verdienter Auswärtssieg und damit der Klassenerhalt. Ein Kompliment und mein großer Dank an alle, die auf unterschiedlichste Art und Weise unterstützt haben.“

 

 

Das Bild hat uns die TuSpo zur Verfügung gestellt. Danke dafür