Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Joshua Osifo und seine Freundin sind nach ihrer monatelangen Weltreise wieder heil in Deutschland angekommen und der Rückraumspieler des Drittligisten TV Kirchzell hatte am vergangenen Wochenende gegen Friesenheim-Hochdorf II bereits seinen ersten Einsatz. Mit sechs Toren hat er sich nach nur vier leichten Trainingseinheiten direkt wieder in die Mannschaft eingefügt, als wäre er nie weggewesen.

Vor einem Monat erreichten die beiden ihr letztes Ziel: Indonesien. Dort haben sie noch einmal viel gesehen und einiges erlebt, wie uns Joshua erzählte. Sie haben die Gili Inseln besucht (Gili Trawangen), waren auf Lombok, Denpasar usw. Sie haben den Monkey Forest Ubud besucht und “dort waren viele Affen in der Hotelanlage unterwegs. Wir haben tolle Wasserfälle gesehen, haben uns zum Schluss noch eine Villa mit Freunden gemietet und mussten so langsam Abschied nehmen”, so Joshi. 

Über Katar ging es zurück nach Deutschland, wo die beiden am 17. April in Frankfurt/Main ankamen.

Schön, zu sehen, dass die beiden wieder gesund und munter in ihrer Heimat angekommen sind. Sicher werden sie etliche Zeit benötigen, um all das Erlebte sacken zu lassen und noch einmal Revue passieren zu lassen. Herzlich willkommen! Schön, dass Ihr wieder zu Hause seid!

 

 

 

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Wie wir bereits berichteten, muss Handball Drittligist TV Kirchzell einige Monate auf seinen Rückraumspieler und Shooter Joshua Osifo verzichten. Seit dem 29. Dezember 2025 befindet er sich – zusammen mit seiner Freundin Salomi – auf einer Weltreise. “Knapp vier Monate werden wir unterwegs sein”, sagt Joshi und die Freude, sich diesen langgehegten Traum nun erfüllen zu können, ist ihm anzumerken. 

Los ging es in Thailand, wo die beiden bis zum 22. Januar blieben, dann folgte jetzt Vietnam, anschließend kommen noch Singapur, die Philippinen, Südkorea, Japan und Indonesien (Bali) dazu.

 

UPDATE*** UPDATE*** UPDATE***

So, jetzt sind unsere beiden “Weltenbummler” mittlerweile von Japan nach Indonesion gereist. Ihr Abenteuer neigt sich bald dem Ende zu, denn in ein paar Wochen sind sie hoffentlich wieder wohlbehalten in Deutschland angekommen.

Japan, sagt Joshi, war wunderschön und vor allem die Kirschblüte hat es ihm angetan. Sechs Tage lang haben die beiden Tokio unsicher gemacht und sind einen alten Wanderpfad in Japan, von Magome nach Tsumago gelaufen. Dort haben sie ganz simpel in einer Schule übernachtet. “In Tokio haben wir viel besucht, uns die Füße platt gelaufen”, erzähl Joshi. Sie haben den riesigen Fußgängerüberweg Shibuya Crossing überquert. Die Kreuzung ist als eine der belebtesten und größten Straßenkreuzungen der Welt bekannt. Sie waren in Kakunodate, was auch interessant war, haben super gut gegessen und viel eingekauft. Joshi outete sich als großer Anime Nerd und fand dort natürlich das Paradies. 

Von Japan ging es weiter nach Bali. Angekommen in Uluwatu haben sie sich erst einmal den Strand angesehen und noch viele andere schöne Dinge. Dann haben sie eine Rundreise gestartet und zwar von Gili T (Gili Trawangan) zu Gili Meno. Gili Air liegt auf der Rundreise als zweitgrößte Insel in der Mitte. 

Was sonst noch auf ihrem Reiseplan steht, wird uns Joshua hoffentlich bald erzählen.

 

 

 

UPDATE ***  UPDATE ***  UPDATE ***

So, jetzt waren Joshua Osifo und seine Freundin bereits in Sudkorea und es ging weiter nach Japan. Anlaufstation in Südkorea war Seoul. “Wir erlebten einen totalen Wetterumbruch, kamen von Sommer, Sonne, Sonnenschein zu sehr sehr kalt”, erzählt Joshua. In Seoul hat es den beiden gut gefallen, es war sehr modern und auch ein Kontrast zu den Philippinen. Es ging nach Gyeongju, eine sehr entspannte Stadt, wie Joshi erzählt, später ging es nach Busan. Am Haeundae Beach gefiel es den beiden gut, auch die Märkte, der Aussichtstower usw. war wunderschön. 

Nach einigen Tagen Südkorea ging es endlich nach Japan. “Das ist das Land, das ich schon seit über zehn Jahren besuchen wollte. Das war schon immer mein Traum”, sagt Joshi. Und endlich war es soweit. Er war schon ganz aufgeregt, auch weil ja jetzt die Kirschblüten-Zeit beginnt und ganz Japan wunderschön blüht. Osaka war die erste Anlaufstation. Weiter ging es nach Kinosaki. 

Weitere Infos gibt es demnächst hier.

 

 

 

 

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Wie wir bereits berichteten, muss Handball Drittligist TV Kirchzell einige Monate auf seinen Rückraumspieler und Shooter Joshua Osifo verzichten. Seit dem 29. Dezember 2025 befindet er sich – zusammen mit seiner Freundin Salomi – auf einer Weltreise. “Knapp vier Monate werden wir unterwegs sein”, sagt Joshi und die Freude, sich diesen langgehegten Traum nun erfüllen zu können, ist ihm anzumerken. 

Los ging es in Thailand, wo die beiden bis zum 22. Januar blieben, dann folgte jetzt Vietnam, anschließend kommen noch Singapur, die Philippinen, Südkorea, Japan und Indonesien (Bali) dazu.

 

 

UPDATE *** UPDATE *** UPDATE ***

 

So, jetzt sind die beiden auf den Philippinen angekommen und Singapur haben sie hinter sich. “Es ist eine sehr schöne Stadt, sehr modern. Wir waren im botanischen Garten, in den Einkaufszentren, haben gut und viel in der Food Mall gegessen, waren erneut auf einer Rooftop Bar, sind Cokart gefahren, waren auf Sentosa Island. Das war einfach faszinierend. Wir sind mit der Singapur Seilbahn gefahren, haben einen Blick über die Stadt geworfen. Es war traumhaft”, erzählt Joshi.

 

Auf den Philippinen waren sie auf der Insel Cebu oder in Panglao, haben es dort ein bisschen lockerer angehen lassen. Sie haben einen Wasserpark besucht und Joshi gönnte sich nach drei Monaten mal einen Friseurbesuch 🙂 Sie waren noch in Port Baron, El Nido und sind mit dem Boot nach Coran gefahren. 

Weiter ging es nach Südkorea. Lasst Euch überraschen, was er hier zu erzählen hat.

 

 

 

Mittlerweile sind Joshua und seine Freundin in Vietnam angekommen. Dort wollen sie bis zum 08. Februar bleiben. Rückblickend auf Thailand sagt Joshua: “Es war super schön in Thailand. Wir haben viel gesehen, viele Eindrücke mitgenommen, viele nette Menschen kennen gelernt. Jetzt geht es weiter. Mal sehen, was uns in Vietnam erwartet.”

Und weiter geht es für Joshua und seine Freundin. Er berichtet, dass es ihnen gut geht. Vietnam war wohl wunderschön, sie haben sich viel angeschaut. Zuerst waren sie in Hanoi an der Train Street. Es war ein tolles Erlebnis, erzählt Joshua. Dann waren sie im Mausoleum. Von dort aus ging es nach Ha Giang und es folgte eine dreitägige Gebirgstour. Haben dort gemeinsame Zeit mit anderen Touristen und Fahrern verbracht. Auch das, sagt Joshi, war toll. Weiter ging es nach Cat Ba, eine kleine Insel fast ohne Touristen. “Dort haben wir relaxed, aber auch viel angeschaut”. Von dort ging es weiter per Flugzeug nach Hoi An. Hier hat sich seine Freundin was schönes schneidern lassen und sie haben viele Märkte besucht. “Wir haben viel und gut gegessen, viel eingekauft”, lacht er. Die nächste Station war Ho-Chi-Minh. “Da haben wir uns mit einem Kumpel aus Obernburg getroffen”, sagt Joshi. Wie klein die Welt doch ist. “Es ist ja die größte Stadt Vietnams und die Einkaufsmöglichkeiten, die Rooftop Bars waren genial.” 

Weiter ging es nach Singapur. Von dort wird er uns auch ein wenig zu berichten haben.

 

 

Wir wünschen den beiden viel Spaß und vor allem wünschen wir ihnen, dass sie gesund und munter wieder zu Hause ankommen!

 

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

In der Handball Regionalliga unterlag die TuSpo Obernburg nach großem Kampf dem Tabellenzweiten Offenbach-Bürgel. Die HSG Bieberau/Modau nimmt die Punkte aus Wettenberg mit nach Hause.

 

 

Großer Kampf der TuSpo wird nicht belohnt

Im vorletzten Heimspiel der Saison traf die TuSpo Obernburg auf den starken Tabellenzweiten TSG Offenbach-Bürgel und zeigte über weite Strecken eine engagierte und kämpferisch überzeugende Leistung, musste sich am Ende jedoch mit 34:40 (17:19) geschlagen geben.

Die Anfangsphase verlief zunächst ausgeglichen, wobei die Hausherren in den ersten Minuten stets einem knappen Rückstand hinterherliefen. In der neunten Spielminute gelang dem starken Tobias Raab schließlich die erste Führung zum 4:3. Mit einer sehr offensiven Abwehr versuchten die Hausherren, den gefährlichen Rückraum der Gäste früh unter Druck zu setzen. Im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit machte sich jedoch die körperliche Überlegenheit der Gäste bemerkbar. Bürgel nutzte einige Lücken in der TuSpo-Abwehr konsequent aus und setzte sich mit einem 4:0-Lauf auf 10:7 ab. Der gut aufgelegte Torhüter Jonathan Bausch war dabei mehrfach chancenlos. Doch die TuSpo ließ sich nicht abschütteln, kämpfte sich mit Unterstützung der lautstarken Fans zurück ins Spiel und blieb insbesondere durch sicher verwandelte Siebenmeter von Thomas Keck im Anschluss. So konnte der Rückstand bis zur Halbzeitpause wieder auf 17:19 verkürzt werden.

Obernburg nach dem Wechsel hellwach

Nach dem Seitenwechsel kamen die Obernburger sofort hellwach aus der Kabine. Tobias Raab erzielte zwei schnelle Treffer zum 19:20 und wenig später war beim 22:22-Ausgleich (38. Minute) wieder alles ausgeglichen. Die Partie entwickelte sich nun zu einem offenen Schlagabtausch, in dem die Zuschauer in der gut gefüllten Halle voll auf ihre Kosten kamen. Ein besonderer Moment folgte in der 41. Minute als der eingewechselte Routinier im Tor, Sandro Friedrich, beim Stand von 25:25 einen Siebenmeter parierte und damit für große Begeisterung auf den Rängen sorgte. Doch nach dem 26:26 kippte das Spiel, denn mit dem ehemaligen Bundesliga-Spieler Nico Büdel betrat der erfahrene Spielertrainer der Gäste das Feld und brachte sofort neue Impulse. Die „abgezockten“ Gäste aus Bürgel nutzten diese Phase konsequent aus, erzielten fünf Treffer in Folge und setzten sich vorentscheidend auf 31:26 ab. Trotz einer Auszeit von Trainer Wollbeck und aller Bemühungen gelang es der TuSpo in der Schlussphase nicht mehr, den Rückstand entscheidend zu verkürzen.

Am Ende stand eine 34:40-Niederlage, die den Spielverlauf nur teilweise widerspiegelt, denn die Gastgeber hielten lange gut mit und zeigten großen Einsatz. Trainer Philipp Wollbeck zog dennoch ein positives Fazit: „Ich denke, wir haben ein richtig gutes Spiel gemacht und unser Herz auf der Platte gelassen, was auch das Publikum nach dem Spiel honoriert hat. Am Ende hat es gegen einen starken Tabellenzweiten leider nicht gereicht, da die Gäste in der Schlussphase mehr nachlegen konnten und auch den ein oder anderen Pfiff mehr bekommen haben. Nächste Woche folgt für uns ein sehr wichtiges Spiel in Bruchköbel, bei dem wir mit der selben Energie auftreten wollen und ich hoffe dabei auf zahlreiche Unterstützung aus Obernburg.“

 

 

 

 

HSG Bieberau/Modau war auch in Wettenberg erfolgreich

Die HSG Bieberau/Modau bestimmte in Wettenberg von Anfang an das Spiel und ließ keinen Zweifel daran, wer am Ende siegen würde. Am Ende stand es dann auch 39:32 (21:16) für die Gäste aus Bieberau. Schnell gingen diese in Führung und gaben sie bis zum Schlusspfiff nicht mehr ab. Wettenberg mühte sich und kam sogar in der 26. Spielminute noch einmal auf 15:17 heran, ehe Lasse Trautmann, Kevin Kunzendorf mit einem Doppelschlag und Torhüter Martin Juzbasic mit einem Wurf in das leere Tor Wettenbergs vor der Halbzeitpause für klare Verhältnisse sorgten (15:21). 

Bieberau/Modau auch nach dem Wechsel stark

Zur Freude der mitgereisten Falken Fans, hielt der Bieberau/Modauer Tordrang auch in Halbzeit zwei an. So ist der Spielverlauf schnell erzählt. In der 53. Spielminute führte Bieberau/Modau mit 37:27 und ließ es anschließend langsam ausklingen. Die Angriffsleistung stimmte mal wieder – 39 Tore in Wettenberg schaffte bisher keine Mannschaft – lediglich die Anzahl der Gegentreffer (32)  war am Ende zu hoch, hat aber keinerlei Bedeutung auf die Tabelle. Falken-Trainer Thomas Weber freute sich über den siebten Auswärtserfolg seiner Mannschaft und die 39 Tore, aber die Abwehrleistung hätte besser sein dürfen. „Das kann man besser verteidigen.“

 

 

Archivbild: TuSpo Obernburg

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Vor 4.333 Zuschauern im Augsburger Curt-Frenzel-Stadion holte sich die DEB-Männer-Nationalmannschaft durch einen 3:1-Erfolg (0:0, 2:1, 1:0) den zweiten Sieg in Folge gegen die Slowakei. Torschützen für das deutsche Team waren Alexander Karachun, Fabrizio Pilu mit seinem ersten Länderspieltor und Tim Brunnhuber.

 
Zuvor gewannen die Männer von Bundestrainer Harold Kreis im dritten Länderspiel der WM-Vorbereitung in Kaufbeuren gegen die Slowakei ebenfalls mit 3:1 (0:1, 2:0, 1:0). Die Tore für das deutsche Team erzielten Elis Hede (21.), Nino Kinder (29.) und Daniel Fischbuch (45.). Dies war der erste Sieg in der diesjährigen WM-Vorbereitung.

Mit dem Spiel in Augsburg endet Phase 2 der WM-Vorbereitung. Die DEB-Auswahl kommt wieder am Dienstag, den 28. April 2026, in Garmisch-Partenkirchen zusammen. In der kommenden Woche folgen dann zwei Länderspiele gegen Österreich.

Bundestrainer Harold Kreis sagte nach dem Spiel in Augsburg: „Leon Hungerecker hat heute gut gespielt und uns über 60 Minuten im Spiel gehalten, er war ein sicherer Rückhalt. Es war ein herausforderndes Spiel, die Slowaken haben gut gekämpft. Im zweiten Drittel haben wir mit der Scheibe zu langsam gespielt, das hat der Slowakei Aufwind gegeben. Aber die Jungs haben einen Weg gefunden, das Spiel zu gewinnen. Vom ersten Tag an hat die Mannschaft sehr gut zusammengehalten, sie hatten auch untereinander eine gute kämpferische Einstellung zum Spiel. Schweren Herzens werden wir uns jetzt von ein paar Spielern verabschieden müssen. Wie immer geht es darum, wer die Rollen unserer Ansicht nach am besten ausfüllen kann. Das ist immer ein Prozess bis der WM-Kader steht.”

 

 

 

WM-Vorbereitung 2026, Männer-Nationalmannschaft

 

16.04.2026 | Tschechien – Deutschland | 5:3 (1:0, 1:2, 3:1)
17.04.2026 | Tschechien – Deutschland | 4:1 (2:0, 1:0, 1:1)

23.04.2026 | Deutschland – Slowakei | 3:1 (0:1, 2:0, 1:0)

25.04.2026 | Deutschland – Slowakei | 3:1 (0:0, 2:1, 1:0)
30.04.2026 | 19:00 Uhr | Österreich – Deutschland (Zell am See / AUT)
02.05.2026 | 17:00 Uhr | Deutschland – Österreich (Garmisch-Partenkirchen)
10.05.2026 | 17:00 Uhr | Deutschland – USA (Mannheim)

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Handball Zweitligist TV Großwallstadt trifft am Sonntag um 17 Uhr in der Untermainhalle in Elsenfeld auf den Tabellenersten SG BBM Bietigheim. Mit dem kommenden Gegner kommt die nächste schwere Aufgabe auf den TVG zu. Hinzu kommt, dass nach der Partie gegen den Tabellenzweiten HBW Balingen-Weilstetten, in der der TVG unter anderem aufgrund großer Personalsorgen eine 38:30-Niederlage hinnehmen musste, der Kader unter der Woche nicht größer geworden. Im Gegenteil. Theo Buchinger nimmt am Sonntag parallel mit der A-Jugend der TVG Junioren Akademie e.V. an der Qualifikation zur Jugend-Bundesliga teil und damit steht Trainer André Lohrbach nach den vielen Ausfällen im Rückraum mit Axel Skaarnæs nur ein Kreisläufer zur Verfügung. Kapitän Patrick Gempp fällt weiterhin verletzt aus.

Training mit viel Improvisation

Auch die Vorbereitung auf die Partie gestaltete sich schwierig. „Es ist im Training eine komplizierte Situation, wenn du so wenige Spieler hast. Du musst mit Jugendspielern auffüllen. Und da muss ein Rückraumspieler auch mal an den Kreis oder ein Linkshänder auf Linksaußen spielen. So kannst du den Spielbetrieb in der 2. Bundesliga natürlich nicht simulieren“, so Lohrbach über die Trainingssituation unter der Woche.

Mit der SG BBM Bietigheim kommt ein Team an den Untermain, das den direkten Wiederaufstieg in die Handball-Bundesliga fest im Blick hat. Mit 47:9 Punkten steht das Team von Trainer Iker Romero auf Platz eins der Tabelle und hat nach 28 Spieltagen fünf Punkte Vorsprung auf den Drittplatzierten HC Elbflorenz 2006. Die Baden-Württemberger gewannen ihre letzten drei Spiele, davor gaben sie überraschend beim TuSEM Essen einen Zähler ab. Ein solcher Patzer soll ihnen in Großwallstadt nicht passieren.

Prunkstück Defensive

Prunkstück der Bietigheimer ist sicherlich die Defensive. Diese heißt es für die Blau-Weißen zu überwinden und den Gegner nicht zu schnellen Toren kommen zu lassen. In der Offensive führt Jonathan Fischer die Torschützenliste an, in der letzten Partie gegen Krefeld überzeugte Moritz Strosack mit sechs von sechs Treffen auf Rechtsaußen.

Einmal ärgern konnte der TVG die SG in dieser Saison bereits, als die Teams am 30.09.2025 im Pokal aufeinander trafen. Das Spiel hat der TVG mit 35:34 gewonnen. Im Hinspiel innerhalb der Liga am 21.11.2025 revanchierte sich Bietigheim mit einem deutlichen 35:25-Sieg. Am Sonntag muss der TVG einen eigenen Sahnetag erwischen und alles raushauen, um etwas Zählbares daheim zu behalten.

 

 

Das Bild hat uns der TVG zur Verfügung gestellt. Danke dafür

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Wie der Deutsche Eishockey Bund e. V.  bekannt gab, hat er beim Deutschland Cup in den vergangenen drei Jahren bewusst auf gemeinsame Auftritte beider Nationalmannschaften gesetzt. Für die Olympischen Spiele 2026 in Mailand hatten sich Frauen und Männer qualifiziert und sind zusammen für Team Deutschland aufgelaufen. In dieser April-Woche feiern beide Teams erneut gemeinsame Länderspieltage: In Kaufbeuren und Augsburg empfangen die DEB-Frauen das Schweizer Team, die Männer die Mannschaft aus der Slowakei.
 
Seit Montag bereiten sich die beiden Nationalmannschaften gemeinsam im Curt-Frenzel-Stadion in Augsburg vor. Mit Trainingseinheiten auf dem Eis, Videostudium und Teammeetings haben beide Mannschaften die Tage genutzt, um sich optimal vorzubereiten.
 
Die DEB-Frauen empfangen die Schweiz zum letzten Kräftemessen der Saison. Zuletzt trafen beide Teams in der WM-Vorbereitung 2025 in Füssen aufeinander (3:2 nach Verlängerung für die DEB-Auswahl). Sowohl Deutschland als auch die Schweiz gehen mit einer Mischung aus erfahrenen Kräften und jungen Talenten in die beiden Partien.
 
Die Männer-Nationalmannschaft trifft auf die Slowakei. Ein Gegner, gegen den es in den vergangenen Jahren stets enge und intensive Partien gab. Zuletzt trafen beide Teams bei den Olympischen Spielen im Viertelfinale aufeinander – mit dem besseren Ende für die Slowaken Für beide Mannschaften steht der Länderspielvergleich im Zeichen der WM-Vorbereitung: Der bestmögliche Kader soll gefunden, das eigene System weiterentwickelt werden. Daran arbeiten beide Teams, um optimal vorbereitet in die IIHF Weltmeisterschaft 2026 zu starten.
 
 
 
Die Länderspieltage im Überblick
 
Kaufbeuren, 23. April 2026
 
16:30 Uhr | Deutschland – Schweiz (Frauen)
20:00 Uhr | Deutschland – Slowakei (Männer)
 
Augsburg, 25. April 2026
 
13:30 Uhr | Deutschland – Schweiz (Frauen)
17:00 Uhr | Deutschland – Slowakei (Männer)
 
 
 
Stimmen der Frauen- und Männer-Nationalmannschaft
 
Jeff MacLeod, Bundestrainer Frauen-Nationalmannschaft: „Die Spielerinnen sind seit dem ersten Tag in Augsburg sehr präsent und fokussiert. Sie arbeiten hart im Training und übernehmen damit Verantwortung für eine gute Vorbereitung auf die beiden Spiele gegen die Schweiz. Für uns ist das Wichtigste, mit Leidenschaft und Willen aufzutreten. Als Mannschaft mit vielen jungen Spielerinnen werden wir im Hinblick auf System und Spielweise sicher einiges dazulernen. Umso entscheidender ist das Einsatzlevel jeder einzelnen Spielerin und jeder Reihe.“
 
Verteidigerin Ronja Hark: „Wir freuen uns, uns zum Saisonabschluss nochmal beweisen zu können. Es treffen zwei junge Mannschaften aufeinander, das macht diese Spiele für beide Seiten zur Chance, sich weiterzuentwickeln und die junge Generation weiter an das internationale Niveau heranzuführen. Die Schweiz ist eine technisch starke und schnelle Mannschaft. Umso wichtiger wird es sein, dass wir über 60 Minuten diszipliniert und konzentriert auftreten.“
 
Harold Kreis, Bundestrainer Männer-Nationalmannschaft: „Das Training in dieser Woche war anspruchsvoll und intensiv. Wir haben uns auf die Laufarbeit, das Verhalten in der Defensivzone sowie die Special Teams konzentriert. Alles Bereiche, die auch gegen die Slowakei entscheidend sein werden. Sie sind eine Mannschaft mit aggressiver Spielweise, betreiben ein starkes Forechecking und nehmen dem Gegner damit gezielt Zeit und Raum. Darauf stellen wir uns ein. Wir müssen unser Spiel sauber und präzise ausführen, um selbst Druck aufbauen zu können.“
 
Stürmer Nico Krämmer: „Wir hatten als Team bislang drei sehr gute, intensive Tage zusammen. Das hat Spaß gemacht, alle ziehen wirklich gut mit. Die Slowakei kennen wir natürlich gut. Sie sind unabhängig von der Besetzung immer eine schnelle, robuste Mannschaft. Wir haben in dieser ersten gemeinsamen Woche einiges mitgenommen und wollen das nun in den beiden Spielen umsetzen. Es werden mit Sicherheit zwei spannende Partien und eine gute Aufgabe für uns in dieser Phase der Vorbereitung.”
 
 
Das Bild hat uns 
 
DEB / City-Press GmbH
@citypress_gmbh
 
zur Verfügung gestellt. Herzlichen Dank dafür.

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

In der Handball Regionalliga hat die TuSpo Obernburg am Samstag die TSG Offenbach-Bürgel zu Gast. Die HSG Bieberau/Modau fährt am Samstag nach Wettenberg.

 

Schwere Aufgabe für die TuSpo

Zum vorletzten Heimspiel der Saison kommt am Samstag um 19.30 Uhr  mit der TSG Offenbach-Bürgel ein alter Bekannter in die Valentin-Ballmann-Halle. Die Mannschaft um Spielertrainer Nico Büdel, ehemaliger Bundesliga-Profi, steht nach 22 Spielen mit 34:10 Punkten auf dem zweiten Tabellenplatz und wird mit acht Punkten Rückstand nicht mehr in den Kampf um die Meisterschaft eingreifen können.

Im Hinspiel musste sich die TuSpo mit 28:35 deutlich geschlagen geben und auch diesmal geht unsere Mannschaft als klarer Außenseiter gegen die körperlich starken Gäste ins Spiel.

Mit den Topspielern Nils Lenort, Timo Kaiser und Leon Eck im Rückraum sowie Linksaußen Jonas Schlereth kommt auf die Obernburger Abwehr eine große Herausforderung zu. Mit durchschnittlich 32,3 Toren pro Spiel zählt Bürgel zudem zu den offensivstärksten Teams der Regionalliga. Ein Wiedersehen gibt es auch mit den ehemaligen TuSpo-Spielern Silahan Gezer, Peer Kreuzkam und Johannes Eberhardt.

Wenn die Obernburger den Heimsieg aus der vergangenen Saison wiederholen will, muss alles zusammenpassen. Nur mit großer Leidenschaft und Kampfgeist von der ersten Minute an kann dieses Ziel erreicht werden.

 

 

 

HSG Bieberau/Modau will den nächsten Auswärtserfolg

Nach dem mittelmäßigen Auftritt zuletzt gegen den TV Hüttenberg II, hofft die HSG Bieberau/Modau beim Schlusslicht HSG Wettenberg wieder zulegen und den nächsten Auswärtserfolg mitnehmen zu können. Unterstützt werden sie dabei vom Förderkreis der Handballer, der wieder eine Fan-Fahrt organisiert hat.

Der Aufsteiger Wettenberg hatte einen unglücklichen Saisonverlauf. Zu Beginn der Saison hatten sie lange Zeit Probleme mit ihrer Heimspielhalle, konnten sich nur unzulänglich vorbereiten und kamen nicht in Tritt. Das zog sich über die ganze Saison hin und so stehen sie am Ende der Tabelle und konnten bislang noch kein Spiel gewinnen. Zuletzt zeigten sie sich aber erholt und konnten in Groß-Umstadt ein Unentschieden erreichen. Dabei führten sie bis kurz vor Schluss noch und waren dem ersten Saisonerfolg sehr nahe, am Ende reichte es dann aber doch nicht ganz. Trotzdem ein schöner Erfolg, der sicher für Selbstbewusstsein gesorgt hat.

Die HSG darf sich also nicht vom Tabellenplatz Wettenbergs täuschen lassen, sondern muss die Herausforderung annehmen und versuchen in ihr Spiel zu kommen. Im Hinspiel gelang dies trefflich und es wurde mit 39:24 gewonnen. HSG-Trainer Thomas Weber sagt: „Wir müssen gegen Wettenberg wieder eine stabile Abwehr stellen und darüber in unser Tempospiel kommen. Im Angriff muss es harmonisch zugehen, der Ball muss schnell laufen und ordentlich Druck gemacht werden.“

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

In der dritten Handball Liga, Staffel Süd-West, spielt der TV Kirchzell am Samstag gegen das HLZ Friesenheim-Hochdorf II. Der TV Gelnhausen empfängt am Samstag im Topspiel den Spitzenreiter Saarlouis. Die HSG Hanau spielt ebenfalls daheim und hat am Samstag den Longerichter SC Köln zu Gast.

 

TV Kirchzell peilt gegen Friesenheim-Hochdorf II einen Sieg an

 

 
 
Nichtsdestotrotz will der TVK auf jeden Fall einen Sieg einfahren, gerade zu Hause. Den Povilas Babarskas und seine Jungs wissen, was sie an ihren Fans haben. “Nicht nur zu Hause, auch auswärts unterstützen sie uns super. Deshalb würden wir ihnen gerne etwas zurückgeben”, sagt er. 
 
Den Gegner schätzt der TVK-Coach folgendermaßen ein: “Sie haben ein junges Team, das schnell nach vorne geht. Ihr Kader ist breit gefächert, so dass sich die Spielzeiten gut verteilen und sie dadurch auch viele Torschützen haben. Seine Chancen nutzt Friesenheim sehr gut. Wir müssen uns auf unseren Rückzug konzentrieren, weil der Gegner wirklich schnell nach vorne läuft. Aber ich denke, wenn unsere jungen Spieler wieder so gut agieren wie zuletzt, dann ist alles möglich.” In der Tat haben die jungen Wilden einen guten Schritt nach vorne gemacht und daran wollen sie anknüpfen. Wenn der TVK im Kollektiv wieder so gut agiert und Einsatz und Willen zeigt, dann sollte einen Sieg nichts im Wege stehen. Und das Ziel, das Povilas Babarksas vor der Runde ausgerufen hat – einstelliger Tabellenplatz – sollte tatsächlich machbar sein.
 
 

 

 

Gelnhausen empfängt den Tabellenführer Saarlouis 

Am Samstag um 19.30 Uhr kommt es in der Rudi-Lechleidner-Halle zum absoluten Topspiel, wenn der Tabellenzweite TV Gelnhausen den Spitzenreiter HG Saarlouis empfängt. Beide Mannschaften haben sich bereits vorzeitig für die Aufstiegsrunde zur zweiten Bundesliga qualifiziert. In diesem Duell geht es nun um die vorzeitige Staffelmeisterschaft und darum, ein echtes Ausrufezeichen vor der entscheidenden Saisonphase zu setzen. 

Mit 45:9 Punkten steht der TVG aktuell auf dem zweitem Tabellenrang. Der Rückstand auf Saarlouis beträgt fünf Zähler, während die drittplatzierte HSG Hanau nur drei Punkte hinter den Barbarossastädtern lauert. Mit einem Heimsieg könnte Gelnhausen nicht nur die Chancen auf die Vizemeisterschaft deutlich verbessern, sondern gleichzeitig verhindern, dass sich Saarlouis vorzeitig die Meisterschaft sichert.

Nach zuletzt zwei überzeugenden Siegen gegen den TuS 82 Opladen (32:20) und den TV Homburg (46:21) geht der TVG mit viel Selbstvertrauen in das Spitzenspiel. Besonders in eigener Halle präsentierten sich die Rot-Weißen in dieser Saison bislang souverän und sind noch ungeschlagen. Diese Serie wollen sie auch gegen den Tabellenführer fortsetzen. Mit der HG Saarlouis wartet jedoch die wohl stärkste Mannschaft der Staffel auf die Gelnhäuser. Die Saarländer stehen mit 50:6 Punkten an der Tabellenspitze und haben den Aufstieg als klares Saisonziel ausgegeben. Nach einem umfassenden Umbruch unter Sportdirektor Markus Baur und Trainer Jörg Lützelberger hat sich das Team schnell gefunden und präsentiert sich als äußerst ausgeglichenes Kollektiv mit viel individueller Klasse.

„Dass der Erste gegen den Zweiten spielt, sagt eigentlich schon alles über die Bedeutung dieses Spiels“, betont TVG-Cheftrainer Matthias Geiger. „Wir freuen uns riesig auf dieses Heimspiel und hoffen auf eine volle Halle. Die Atmosphäre in der Hölle Süd könnte schonmal ein Vorgeschmack auf die Aufstiegsrunde geben.“ Im Hinspiel mussten sich die Barbarossastädter mit 26:30 (11:15) geschlagen geben. Vor allem in entscheidenden Phasen ließ der TVG damals zu viele Möglichkeiten liegen. „Wir haben im Hinspiel einiges nicht so umgesetzt, wie wir es uns vorgenommen hatten und haben Saarlouis zu viel Raum gelassen“, erklärt Geiger. „Daraus haben wir unsere Lehren gezogen und wollen es diesmal besser machen.“

Die Qualität des Gegners ist unbestritten. Mit Spielern wie Yves Kunkel, der mit 184 Treffern zu den Top-Torschützen der Liga gehört, sowie zahlreichen erfahrenen Akteuren ist Saarlouis auf allen Positionen hochkarätig besetzt. Zudem hat die HGS in der Winterpause noch einmal ordentlich aufgerüstet und mit Zeb Bjernfeld und Olle Österhall (beide Eskilstuna Guif) zwei junge Rückraumspieler aus der ersten schwedischen Liga verpflichtet. Beide haben sich bereits sehr gut in die Mannschaft integriert und haben schon mehrfach ihr hohes Spielniveau und ihre Treffsicherheit unter Beweis gestellt. Damit haben die Saarländer ihren Kader im Vergleich zur Hinrunde noch einmal deutlich verbessert. „Saarlouis hat auf jeder Position absolute Qualität und viele Ausnahmespieler. Das ist uns bewusst“, so Geiger. „Wir müssen als Mannschaft dagegenhalten, kompakt verteidigen und mit der nötigen Aggressivität arbeiten, um ihre individuelle Klasse zu begrenzen.“

Auch taktisch erwartet den TVG eine anspruchsvolle Aufgabe: „Die offensive Abwehr von Saarlouis wird uns fordern. Da müssen wir deutlich bessere Lösungen finden als noch im Hinspiel“, fordert der Coach. Trotz der Favoritenrolle der Gäste sieht Geiger seine Mannschaft keineswegs chancenlos: „Wir wollen uns auf keinen Fall verstecken. Wenn wir unsere Leistung auf den Punkt bringen und ein echtes Topspiel abliefern, haben wir alles in der Hand, um dieses Spiel zu gewinnen.“

Personell bleibt die Lage beim TVG weiterhin angespannt. Die Verletzten Akos Csaba (Kreuzbandriss), Leon David (Schulter-OP) und Simon Belter (Sprunggelenksverletzung) fallen weiterhin aus. Außerdem steht hinter dem Einsatz von Henrik Müller (Prellung am Fuß), Finn Trinczek (Schienbeinprobleme), Fynn Broßmann (ausgekugelter Finger) und Benjamin Wörner (Krankheit) noch ein Fragezeichen. Im schlechtesten Fall muss Geiger also erneut viele Ausfälle kompensieren. Dennoch hat die Mannschaft in dieser Saison mehrfach bewiesen, dass sie auch unter schwierigen Voraussetzungen starke Leistungen abrufen kann.

 

 

 

Hanaui kämpft um DHB-Pokal-Ticket

Die HSG Hanau steht vor einem wegweisenden Entscheidungsspiel gegen den Longericher SC Köln. Am Samstagabend (19.30 Uhr) wollen sich die Brüder-Grimm-Städter im Duell mit dem Tabellennachbarn erfolgreich durchsetzen und so die Qualifikation für die DHB-Pokal-Teilnahme in 2026/27 unter Dach und Fach bringen. Dabei treffen Kleemann, Schiefer & Co. in der Main-Kinzig-Halle allerdings auf einen unangenehmen Gegner, welcher die Blau-Weißen schon in der Vergangenheit extrem forderte. „Longerich ist aus meiner Sicht eine der spiel- und angriffsstärksten Mannschaften der ganzen Liga und muss sich in der Staffel Süd-West dabei kaum hinter Ligaprimus Saarlouis verstecken“, wirft HSG-Cheftrainer Axel Spandau einen Blick auf den Gegner. „Das wird unsere Abwehr extrem fordern.“ Dabei stellen die Grimmstädter vor dem vorletzten Heimspiel der Saison selber die viertbeste Defensive der Staffel. 

Dass Longerich ein dickes Brett für die HSG werden dürfte, das stellte das LSC-Team von Trainer Christian Stark bereits im Hinspiel unter Beweis. In Köln erwischte Hanau keinen guten Tag, unterlag am Ende deutlich mit 23:34. Doch aus der großen Ernüchterung zogen die Blau-Weißen neue Stärke: In den darauffolgenden 16 Partien blieb die HSG 15 Mal ungeschlagen, feierte zuletzt elf Siege in Serie.

Am Wochenende wollen Müller, Böhm & Co. als Tabellendritter das Dutzend vollmachen und den Vorsprung auf den Vierten aus Köln auf fünf Punkte ausbauen. Ein Hanauer Sieg am 28. Spieltag würde somit auch die Entscheidung über die DHB-Pokal-Teilnahme im kommenden Jahr bedeuten. Zuvor muss aber wieder die Deckung der Hausherren sicher stehen, fordert auch Spandau. „Der Angriff von Longerich wird uns doppelt und dreifach fordern“, meint Spandau. „Wir müssen hinten engagiert arbeiten, um das Tempo unseres Gegners in den Griff zu bekommen.“ Angeführt wird die 927-Tore-Offensive aus Nordrhein-Westfalen vom LSC-Spielmacher Lukas Martin Schulz, der hervorragend mit Jonas Kämper im Rückraum und Kreisläufer Malte Nolting zusammenarbeitet. Für die vielleicht entscheidenden Prozente bauen die Grimmstädter im Entscheidungsspiel daher auch auf die Unterstützung von den Rängen, vom Hanauer Blauen Block. 

Während Kapitän Max Bergold wegen Knieproblemen weiterhin pausieren muss, könnte Abwehrchef Dziugas Jusys, der aus privaten Gründen zuletzt fehlte, am Samstagabend für die Hanauer auf die Platte zurückkehren. „Im vorletzten Heimspiel der Saison wollen wir noch einmal alles aus uns herausholen und an die guten 45 Minuten in Münster anknüpfen“, so Spandau. „Longerich wird uns bis zum Ende fordern, aber wir freuen uns darauf.“ 

 

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Handball Zweitligist TV Großwallstadt gab in einer Pressemitteilung bekannt, dass der Verein von der unabhängigen Lizenzierungs-Kommission der zweiten Handball-Bundesliga die Lizenz für die kommende Saison 2026/27 erteilt bekommen hat. Damit ist es der TV Großwallstadt GmbH erneut gelungen, sich in einem strukturell anspruchsvollen und fragmentierten Umfeld dank einer großen Zahl loyaler Sponsoren und Partner zu behaupten.

Der Etat wird sich in der kommenden Spielzeit auf rund 1,8 Millionen Euro belaufen. „Wir haben im vergangenen Jahr intensiv daran gearbeitet, die TV Großwallstadt GmbH in aktuell herausfordernden Zeiten auf Kurs zu halten, um weiterhin erfolgreichen Bundesligahandball in der Rhein-Main-Region austragen zu können“, so Geschäftsführer Stefan Wüst, der sich über die  Lizenzerteilung für seinen Herzensverein sehr freut, aber auch an die Region appelliert: „Um unsere gesteckten Ziele für die kommenden Saisons zu erreichen, ist ein noch stärkeres Engagement und eine intensivere Beteiligung der regionalen Unternehmen erforderlich.“ Um diese Ziele zu erreichen, entwickelt der TV Großwallstadt aktuell eine Kampagne, um die Fans und auch die Sponsoren noch mehr in die Entwicklung des Vereins einzubinden.

36 Bewerber erhalten Lizenz für 1. und 2. Bundesliga

In der Pressemitteilung der HBL vom heutigen Mittwoch wird mitgeteilt, dass „alle 36 Bewerber in Abhängigkeit von der sportlichen Qualifikation die Lizenz für die Saison 2026/27 erhalten. Diese wird offiziell am 22. August 2026 mit dem Rexel Super Cup im SAP Garden in München eröffnet.

Die bereits im vorjährigen Lizenzierungsverfahren attestierte wirtschaftliche Stabilität der Handball-Bundesligisten hat sich trotz schwieriger gesamtwirtschaftlicher Situation weiter verbessert, diese erfreuliche Entwicklung ergab das diesjährige Prüfverfahren. Es gab keine negative Lizenzentscheidung, nur durch einige wenige Clubs sind im Verlauf der kommenden Spielzeit Auflagen zu erfüllen, was zeigt, dass die Bundesligisten insgesamt auf einem sehr guten Weg sind.“

 

 

Das Bild hat uns der TVG zur Verfügung gestellt. Danke dafür

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Wie Handball-Drittligist HSG Hanau in einer Pressemitteilung bekannt gab, kann der Verein die nächste wichtige Personalentscheidung für die kommende Saison vermelden. Die Grimmstädter haben den Vertrag mit ihrem Mittelmann Jan-Philipp Winkler um ein weiteres Jahr, bis zum 30. Juni 2027, verlängert. Der 23-jährige Rückraumakteur war im letzten Sommer vom HLZ Friesenheim-Hochdorf II nach Hanau gewechselt und hatte sich mit seiner Spielintelligenz schnell als wertvolle Alternative neben HSG-Identifikationsfigur Jan-Eric Kleemann etabliert. 

„Jan-Philipp hat schon früh gezeigt, dass er unser Spiel bereichern kann und das sowohl im Angriff als auch in der Abwehr“, meint der sportliche Leiter der HSG Hanau, Reiner Kegelmann. „Seine Vielseitigkeit gibt uns zusätzliche Optionen und macht uns schwerer ausrechenbar. Umso mehr freut es uns, dass wir ihn über 2026 hinaus an die HSG Hanau binden konnten.“

Winkler, der in der Jugend im Handball-Leistungszentrum der Eulen Ludwigshafen ausgebildet wurde, soll auch in der kommenden Saison eine zentrale Rolle im Offensivspiel der Grimmstädter einnehmen. In der laufenden Runde kam der gebürtige Pfälzer in allen 27 Pflichtspielen zum Einsatz und erzielte dabei 68 Drittliga-Treffer für die HSG. Viel wichtiger ist allerdings seine Passstärke und Übersicht, die er zusammen mit Cedric Schiefer und Lukas Böhm im Rückraum regelmäßig unter Beweis stellt. 

„Von Anfang an bei der HSG Hanau wohl gefühlt“

„Ich habe mich von Anfang an bei der HSG Hanau wohl gefühlt. Man merkt, dass es hier viele Akteure gibt, die sich voll für den Verein einsetzen. Diesen Einsatz spiegeln wir als Mannschaft aktuell wider und das ist derzeit sicher ein Schlüssel zum Erfolg. Diesen Weg möchte ich nächste Saison weiter mitgehen“, sagt Jan-Philipp Winkler, der neben dem Sport an seinem Masterstudium in Elektrotechnik an der TU Darmstadt arbeitet.  

Auch HSG-Cheftrainer Axel Spandau kann sich freuen, denn mit der Verlängerung von Winkler hat die HSG Hanau die Mittelposition für die Saison 2026/27 nun hochkarätig besetzt. Bereits im März entschloss sich Jan-Eric Kleemann, der erfahrene Dirigent des Hanauer Offensivspiels, zu einer Fortsetzung seines Engagements bei den Südhessen. Betrachtet man die Zusammensetzung aus Spielverständnis und Torhunger, so können nur wenige Konkurrenten in der 3. Liga diesem Hanauer Duo das Wasser reichen. 

„Auf Rückraum Mitte hervorragend aufgestellt“ 

„Mit Jan-Philipp und Jan-Eric auf Rückraum Mitte sind wir in der kommenden Spielzeit wirklich hervorragend aufgestellt“, erklärt HSG-Geschäftsführer Hannes Geist und fügt hinzu: „Jan-Philipp hat sich sofort in das Team integriert und bereits zahlreiche Male angedeutet, welches Potenzial in ihm steckt. Die Vertragsverlängerung ist ein klares Zeichen in Richtung Zukunft und unterstreicht unseren Anspruch, junge und entwicklungsfähige Spieler in Hanau zu halten.“  

Jan-Philipp Winkler spielte in der Jugend im Handball-Leistungszentrum der Eulen Ludwigshafen. Als B-Jugendlicher schaffte er 2018 den Sprung in die Auswahl-Mannschaften des Deutschen Handballbundes. Zwischen 2021 und 2025 spielte der Mittelmann mit dem HLZ Friesenheim-Hochdorf II in der dritten Liga und reifte dort schnell zum Leistungsträger. Im Sommer 2025 folgte der Wechsel zur HSG Hanau. 

 

 

 

Das Bild hat uns die HSG zur Verfügung gestellt. Danke dafür

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Wenn ich an das Wochenende beim DHB-Pokal Final Four in Köln zurückdenke, kommt mir als erstes dieses Gefühl: Ankommen – und sofort mittendrin sein.

Schon am Samstag war die Stimmung rund um die Lanxess Arena besonders. Fans aus Magdeburg, Berlin, Lemgo und vom Bergischen HC standen zusammen, lachten, feierten und kamen ins Gespräch. So viele Farben, so viele Trikots – und trotzdem ein Miteinander, das beeindruckt. Genau so sollte Sport sein.

In der Arena wurde es schnell laut, voll und elektrisierend. Kein Wunder – bei 19.750 Zuschauern war das Haus an beiden Tagen ausverkauft. Das erste Halbfinale zwischen Lemgo und Berlin entwickelte sich zu einem offensiven Spektakel mit dem besseren Ende für Berlin (39:36).

Noch dramatischer wurde es im zweiten Halbfinale: Der Bergische HC traf auf den favorisierten SC Magdeburg – und das Spiel hatte im wahrsten Sinne des Wortes alles zu bieten. Verlängerung, Siebenmeterwerfen, pure Spannung. Am Ende setzte sich der BHC denkbar knapp mit 31:30 durch. Ein Spiel, das lange in Erinnerung bleibt.

Kleine Geschichten am Rande

Neben den sportlichen Höhepunkten sind es oft die kleinen Erlebnisse, die ein solches Wochenende prägen. So auch beim Versuch, sich zwischen den Spielen zu stärken: Während die Kartenzahlung zunächst problemlos funktionierte, sorgte sie am nächsten Stand plötzlich für Verzögerungen. Eine wachsende Schlange, spürbare Ungeduld, hochroter Kopf, Tunnelblick, Wechsel der Karte – und dann auch noch eine vergessene PIN. Erst am dritten Stand klappte es schließlich wieder. Am Ende blieb vor allem eines: ein Lachen über die Situation.

Zwischen Entspannung und neuer Spannung

Nach einem intensiven ersten Tag ging es weiter nach Düsseldorf ins Living Hotel De Medici – ein Ort, der Ruhe bietet und Raum zum Durchatmen lässt. So auch an diesem Abend.

Der Sonntag begann entsprechend entspannt mit einem guten Frühstück und einem Moment der Ruhe, bevor es zurück in die Arena ging. Im Spiel um Platz drei setzte sich Lemgo mit 35:31 gegen Magdeburg durch. Für den SCM verlief das gesamte Wochenende unglücklich, die Mannschaft fand nie wirklich zu ihrem Spiel.

Auch abseits des Feldes sorgten die Magdeburger für Aufmerksamkeit: Die offenen und reflektierten Aussagen von Trainer Bennet Wiegert nach den Niederlagen zeigten Größe und blieben in Erinnerung.

Im Finale präsentierte sich Berlin schließlich in Bestform und besiegte den Bergischen HC deutlich mit 42:33. Eine starke Leistung – auch wenn der BHC mit seinem Weg ins Finale ebenfalls beeindruckte.

Innovation als Blickfang

Ein besonderes Highlight war der neue LED-Glasboden in der Arena. Die Möglichkeiten der Inszenierung und visuellen Darstellung setzen neue Maßstäbe und verleihen dem Spiel eine zusätzliche Dimension. Sport und Show verschmelzen hier auf eindrucksvolle Weise. Es war der Hammer. So geht Glasboden.

Kleine Schwächen im Ablauf

So gelungen das Wochenende insgesamt war, ein organisatorischer Punkt sorgte für Kritik: Die Ausfahrt aus dem Parkhaus wurde zur Geduldsprobe. Rund 45 Minuten dauerte es, bis sich die Autoschlange auflöste – ein unnötiger Dämpfer nach einem sonst hervorragend organisierten Event.

Fazit

Ein Wochenende voller Emotionen, hochklassigem Handball und einer außergewöhnlich fairen Fankultur. Köln hat einmal mehr bewiesen, dass es die perfekte Bühne für dieses Turnier ist.

Und genau für solche Momente fahre ich immer wieder hierher – weil sie bleiben, lange nachdem das letzte Tor gefallen ist. 💙