Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Mit vier intensiven Tagen im Trainingslager hat der TV Gelnhausen die heiße Phase der Saisonvorbereitung eingeläutet. Von Donnerstag bis Sonntag arbeitete die Mannschaft im Hotel ARAMIS in Herrenberg konzentriert an den Grundlagen für die neue Spielzeit. Neben zahlreichen Trainingseinheiten, vielen Gesprächen in unterschiedlichen Konstellationen, einem anspruchsvollen Testspiel und Athletikeinheiten bot das Trainingslager auch Gelegenheit, gemeinsam die sportliche Ausrichtung für die kommende Saison festzulegen. Das gab der TVG in einer Pressemitteilung bekannt.

Dabei verständigte man sich darauf, ein finales Ziel nicht vorschnell zu benennen. Der Fokus liegt zunächst auf einem guten Saisonstart. Erst wenn sich die Mannschaft in den ersten Wochen eine stabile Ausgangsposition erarbeitet hat, soll der Blick auf mögliche weitere Ziele gerichtet werden. Damit hatte man auch in der Vorsaison gute Erfahrungen gemacht. Dass der TV Gelnhausen nach zwei Teilnahmen an der Aufstiegsrunde erneut eine gute Rolle im oberen Tabellenbereich spielen möchte, steht außer Frage. Gleichzeitig ist allen Beteiligten bewusst, dass mit der HG Saarlouis und der HSG Krefeld zwei Mannschaften zur Liga gehören, die aufgrund ihrer Qualität und Möglichkeiten als klare Favoriten gelten. Umso mehr möchte der TVG erneut beweisen, dass er sich auch mit den stärksten Teams der Liga messen kann.

Um sich darauf bestmöglich vorzubereiten, hat man bereits zum dritten Mal in Folge Quartier im Hotel ARAMIS bezogen. Das Sporthotel bietet mit seiner modernen Infrastruktur, hervorragend ausgestatteten Fitnessräumen, kurzen Wegen, einer ausgezeichneten Verpflegung und vielfältigen Sportmöglichkeiten ideale Voraussetzungen. Möglich wurde der erneute Aufenthalt auch dank der Kontakte des Sportlichen Leiters Sergej Budanow, der einst selbst bei der SG H2Ku Herrenberg tätig war.

Etablierte und Perspektiv-Spieler

Insgesamt 23 Spieler machten die Reise in die Nähe von Stuttgart mit. Neben den etablierten Kräften gehörten auch mehrere Perspektiv-Spieler zum Aufgebot, die teilweise erstmals ein Trainingslager gemeinsam mit dem Drittliga-Kader erlebten. Die jungen Spieler fügten sich nahtlos ein und hinterließen sowohl sportlich als auch menschlich einen ausgezeichneten Eindruck.

Schon der erste Tag hatte es in sich. Nach der Anreise absolvierte die Mannschaft am Donnerstag die erste Trainingseinheit. Am späten Nachmittag folgte eine weitere lockere Einheit, ehe am Abend der erste Härtetest wartete. Gegner war mit den TSB Horkheim Hunters der Tabellenzweite der vergangenen Drittligasaison in der Staffel Süd. Die Gastgeber setzten sich knapp mit 33:32 durch. Besonderen Besuch erhielt die Mannschaft dabei von TVG-Botschafter und Vereinslegende Kurt Ergül, der seinen Lebensmittelpunkt heute in der Nähe von Heilbronn hat.

Das Ergebnis spielte allerdings nur eine untergeordnete Rolle. Schließlich hatten die Spieler bereits zwei intensive Einheiten in den Beinen. „Die Mannschaft hat die gestellten Aufgaben sehr gut umgesetzt. Mit zwei Trainingseinheiten davor waren die Beine etwas schwer. Daher geht auch die Niederlage gegen einen wirklich starken Gegner vollkommen in Ordnung”, zeigte sich Budanow zufrieden. Während des gesamten Trainingslagers wurde er in der Trainingsarbeit von Manager Philip Deinet unterstützt.

Im Testspiel kamen sämtliche verfügbaren Spieler des Drittliga-Kaders zum Einsatz. Unter anderem auch der einzige echte Neuzugang Jan-Steffen “Bruno” Minerva. Nicht mitwirken konnten lediglich Jonas Dambach und Alex Bechert. Dambach kuriert weiterhin seine Fußverletzung aus und wird voraussichtlich erst in rund einem Monat wieder ins Mannschaftstraining einsteigen können. Bei Bechert verhindert derzeit eine Patellasehnenreizung die Rückkehr auf das Spielfeld. Wann der Keeper wieder vollständig ins Training einsteigen kann, ist derzeit noch offen.

Arbeit konsequent fortgesetzt

Am Freitag wurde die Arbeit in der Halle konsequent fortgesetzt. Im Mittelpunkt stand am Vormittag insbesondere das Überzahlspiel. Nach dem Mittagessen tauschten die Spieler das Harz gegen Sand. Auf der Beachvolleyball-Anlage des Hotels wartete eine kräftezehrende Einheit, die Ausdauer, Koordination und Teamarbeit gleichermaßen forderte.

Neben den sportlichen Inhalten bot das Trainingslager bewusst auch Raum für organisatorische Themen. Am Freitagabend kamen Budanow, Geschäftsführerin Corinna Müller, Geschäftsführer Martin Heuser, Manager Philip Deinet sowie Kommunikations- und Marketingleiter Thomas Tamberg mit der Mannschaft zusammen. Neben Informationen zur neuen Saison, organisatorischen Neuerungen und den anstehenden Veranstaltungen wurde dabei auch offen über die derzeit noch vakante Trainerposition gesprochen.

Bekanntlich betreut Budanow die Mannschaft derzeit übergangsweise als Interimstrainer. Die Verantwortlichen informierten das Team über den aktuellen Stand der Gespräche und zeigten sich zuversichtlich, die Personalie in den kommenden zwei Wochen abschließen zu können.

Am Samstag folgte zunächst eine ausführliche Krafteinheit im hervorragend ausgestatteten Fitnessbereich des Hotels. Am Nachmittag arbeitete die Mannschaft erneut intensiv in der Halle, ehe der Tag bei einem gemeinsamen Teamabend ausklang. Nach übereinstimmenden Angaben von Augen- und Ohrenzeugen soll dieser außergewöhnlich gelungen gewesen sein. Weitere Details waren allerdings auch auf Nachfrage nicht zu erfahren.

Am Sonntag wurde dann noch einmal hart gearbeitet. Nach dem Frühstück stand eine letzte kräftezehrende Trainingseinheit in der Halle auf dem Programm, bevor die Heimreise nach Gelnhausen angetreten wurde.

Mannschaftsrat unverändert

Unverändert bleibt der Mannschaftsrat. Jonathan Malolepszy führt das Team weiterhin als Kapitän an. Sein Stellvertreter bleibt Max Bechert. Komplettiert wird das Gremium von Benjamin Wörner, Fynn Hilb und Henrik Müller.

„Die Mannschaft hat hervorragend mitgezogen. Die Intensität war über alle vier Tage sehr hoch und trotzdem war in jeder Einheit eine große Konzentration zu spüren. Besonders gefreut hat mich, wie gut die Stimmung in dieser außergewöhnlichen Mannschaft ist. Man merkt, dass die Jungs gerne miteinander arbeiten und Zeit miteinander verbringen. Mit dem Trainingslager können wir insgesamt sehr zufrieden sein“, zog Budanow ein rundum positives Fazit.

Und auch Geschäftsführerin Corinna Müller war sehr zufrieden: “Im Hotel ARAMIS finden wir seit Jahren genau die Bedingungen vor, die wir uns für ein Trainingslager wünschen. Die Mannschaft kann sich hier vollständig auf den Sport konzentrieren. Kurze Wege, hervorragende Trainingsmöglichkeiten, ausgezeichnetes Essen und eine herzliche Betreuung schaffen den perfekten Rahmen für eine intensive Vorbereitung.”

Nach dem erfolgreichen Trainingslager richtet sich der Blick nun auf die letzten Wochen der Vorbereitung. Bevor es sportlich ernst wird, lädt der TV Gelnhausen seine Fans am Mittwoch, 19. August, um 18 Uhr zur offiziellen Mannschaftspräsentation ins Kino Pali in Gelnhausen ein. Dort wird dann auch das neue Trikot für die Saison 2026/27 offiziell vorgestellt. Im Anschluss sind alle Besucher herzlich eingeladen, gemeinsam mit Mannschaft, Trainern und Verantwortlichen bei L’Ulivo Cucina & Pizzeria den Auftakt in die neue Saison zu feiern. Für alle Gäste spendiert der Gastgeber Pizzasnacks. Getränke können vor Ort erworben werden.

Nur zwei Tage später wartet bereits das erste Pflichtspiel und gleich ein echtes Highlight auf die TVG-Fangemeinde. Am Freitag, 21. August, empfängt der TV Gelnhausen in der ersten Runde des DHB-Pokals den Zweitligisten TV Hüttenberg. Anwurf in der Rudi-Lechleidner-Halle ist um 20.15 Uhr. Das Interesse an der Partie ist riesig. Rund 750 Eintrittskarten wurden im Vorverkauf über die TVG-Homepage bereits verkauft. Damit ist alles angerichtet für einen stimmungsvollen Handballabend und den offiziellen Start in die neue Saison.

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Silber als Lohn für die harte Arbeit und eine Medaillen-Zeremonie im Boot: Frederik Breuer, Paul Klapperich, Julius Christ, Tassilo von Müller, Mattes Schönherr, Olaf Roggensack, Theis Hagemeister, Sönke Kruse und Steuermann Jonas Wiesen belegten mit dem Deutschland-Achter bei den Europameisterschaften in Varese den zweiten Platz. Sie mussten für die Medaillenübergabe in ihrem Boot sitzen bleiben, denn der Zeitplan wurde aufgrund eines kurzen Gewitters am Vormittag des zweiten Finaltags gestrafft. Das teilte uns Geschäftsführer Carsten Oberhagemann mit.

Das tat der Freude über den Medaillengewinn des Flaggschiffs – der letzte bei Titelkämpfen lag zwei Jahre zurück – keinen Abbruch. „Wir freuen uns über den Erfolg. Auf dem Ergebnis lässt sich aufbauen“, sagte Schlagmann Breuer. Und auch Olaf Roggensack, der nach 2020 (Gold in Posen) und 2024 (Silber in Szeged) seine dritte EM-Medaille gewann, freute sich: „Im Trainingslager haben wir gute Schritte gemacht, das hat sich jetzt ausgezahlt.“

Packendes Duell mit Rumänien

Der Deutschland-Achter, in dem Paul Klapperich (jetzt 7) und Sönke Kruse (jetzt 1) ihre Plätze im Vergleich zum Vorlauf tauschten, lieferte sich im Finale einen packenden Titelkampf mit Rumänien. Das DRV-Flaggschiff ging zunächst in Führung und behauptete diese bis kurz nach Streckenhälfte. Die starken Rumänen setzten sich Platz um Platz ab, im Ziel betrug der Rückstand letztlich eine komplette Bootslänge. Wiederum eine Länge zurück kam Italien auf dem Bronzerang ins Ziel.

„Wir sind extrem gut losgefahren, das war vielleicht ein bisschen über unseren Verhältnissen“, analysierte Breuer und Julius Christ ergänzte: „Grundsätzlich bin ich zufrieden. Aber auf den dritten 500 Metern – da liegt auch die Stärke von den Topbooten aus den Niederlanden und Großbritannien, die hier fehlten – müssen wir mehr gegenhalten. Das ist eine Sache von Mut.“, meinte Julius Christ im Hinblick auf die anstehende WM (24. bis 30. August), zu der 13 (!) Achter gemeldet haben.

Gestärktes Selbstvertrauen mit Blick auf die WM

Zum Abschluss der EM in Varese gab’s weiteres Edelmetall mit Beteiligung von Sportlern aus dem Team Deutschland-Achter: René Schmela, Leonard Brahms, Tobias Strangemann und Benedict Eggeling gewannen zusammen mit Frauke Hundeling, Hannah Reif, Lisa Gutfleisch, Sarah Wibberenz und Steuermann Till Martini Silber im Mixed-Achter. Gold ging auch hier an Rumänien, Bronze an Dänemark. „Das Rennen hat super viel Spaß gemacht. Das war eine coole Erfahrung und macht Bock auf mehr, sagte Leonard Brahms.

Mit insgesamt drei Medaillen – am gestrigen Samstag überzeugte bereits der Vierer ohne Steuermann mit dem Gewinn von Bronze – kann das Team Deutschland-Achter mit gestärktem Selbstvertrauen Richtung WM blicken. „Auf dem Wochenende können wir aufbauen. Bis Amsterdam sind es noch einige Wochen. Die wollen wir nutzen, um uns zu verbessern“, sagte Bundestrainer Mark Emke. Viel Zeit zum Durchschnaufen ist nicht. Am Dienstag trifft sich das Nationalteam wieder in Ratzeburg, um sich den letzten Feinschliff zu holen.

 

 

Die Ergebnisse:

Achter, Finale:

1. Rumänien 5:25,95 Minuten. – 2. Deutschland-Achter (Frederik Breuer, Paul Klapperich, Julius Christ, Tassilo von Müller, Mattes Schönherr, Olaf Roggensack, Theis Hagemeister, Sönke Kruse, Steuermann Jonas Wiesen) 5:28,85. – 3. Italien 5:31,74. – 4. AIN 5:35,12. –  5. 5:35,89. – 6. Ukraine 5:42,82

Mixed-Achter, Finale:

1. Rumänien 5:41,90 Minuten. – 2. Deutschland (René Schmela, Leonard Brahms, Tobias Strangemann, Benedict Eggeling, Frauke Hundeling, Hannah Reif, Lisa Gutfleisch, Sarah Wibberenz, Steuermann Till Martini) 5:46,93. –  3. Dänemark 5:51,52. –  4. Italien 6:00,70

 

 

Das Bild hat uns Carsten Oberhagemann zur Verfügung gestellt. Danke dafür

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Das lange Warten hat ein Ende: Der Vierer ohne Steuermann hat bei den Europameisterschaften in Varese (Italien) mit Bronze wieder eine Medaille gewonnen, das letzte Edelmetall in dieser Bootsklasse gab’s 2019 (ebenfalls EM-Bronze in Luzern). René Schmela, Benedict Eggeling, Mark Hinrichs und Jasper Angl belegten hinter Großbritannien und Rumänien einen glänzenden dritten Platz, damit bestätigten sie den deutlichen Aufwärtstrend, den sie am Freitag im Vorlauf (Platz zwei hinter Rumänien) angedeutet haben. Das Quartett ließ im Finale die Boote aus Litauen, der Ukraine und Italien deutlich hinter sich.

 „Ein traumhaftes Jahr“

„Ein traumhaftes Jahr. Nach der Geburt meiner Tochter jetzt die Medaille – Wahnsinn. Es tut gut zu spüren, dass ich noch verstehe, wie das Rudern funktioniert“, sagte Schlagmann René Schmela und Jasper Angl ergänzte: „Mit einer soliden Leistung zu Bronze – das gibt uns den Mut, dass wir das auch bei der WM schaffen können.

„Wir sind aggressiv gestartet, hatten etwas Schwierigkeiten, bei den Bedingungen ökonomisch zu rudern, sind aber immer drangeblieben“, beschrieb Angl das Rennen, in dem das deutsche Quartett permanent auf dem dritten Rang fuhr. „Das Vierer-Feld ist so eng. In Luzern waren wir mit Platz elf gefühlt schon nah dran. Im Trainingslager haben wir dann einen Riesenschritt gemacht. Mit der Konstanz von zwei guten Rennen freuen wir uns jetzt auf die WM in Amsterdam“, sagte Mark Hinrichs.

 Guter Abschluss für den Zweier

Mit Platz zwei im B-Finale und damit als EM-Achter endeten die Titelkämpfe im Zweier ohne Steuermann für Tobias Strangemann und Leonard Brahms. Das Duo verbesserte sich in ihrem zweiten gemeinsamen Zweier-Rennen gegenüber dem Vorlauf am Freitag, bot den etablierten Booten aus Slowenien (Weltcup-Fünfter in Sevilla) und Norwegen (Weltcup-Siebte in Luzern) Paroli und empfahl sich für weitere Aufgaben. „Wir sind sehr zufrieden. Wir haben uns zum Ziel gesetzt, auf Sieg zu fahren. Das hat am Ende nicht ganz gereicht. Aber es ist gut zu wissen, dass wir uns zum Ende noch mal ordentlich steigern konnten“, sagte Brahms. Die Regatta ist für die beiden aber noch nicht zu Ende. Morgen steigen sie zusammen mit René Schmela und Benedict Eggeling aus dem Vierer sowie Frauke Hundeling, Sarah Wibberenz, Lisa Gutfleisch, Hannah Reif und Steuermann Till Martini in den Mixed-Achter (13.40 Uhr). Da gilt es noch mal, alles in die Riemen zu legen: Angriff auf die Medaille im Vier-Boote-Feld mit Weltmeister Rumänien, Italien und Dänemark.

Deutschland-Achter will Edelmetall

Alle Augen sind morgen auch auf den Deutschland-Achter gerichtet. Das Flaggschiff des Deutschen Ruderverbandes trifft im Finale (12.07 Uhr) auf Rumänien, das Boot der neutralen Athleten AIN, Polen, die Ukraine und Italien – mit Chancen auf Edelmetall. Im Vorrennen am Freitag belegten Frederik Breuer, Sönke Kruse, Julius Christ, Tassilo von Müller, Mattes Schönherr, Olaf Roggensack, Theis Hagemeister, Paul Klapperich und Steuermann Jonas Wiesen den zweiten Platz hinter Rumänien. Das Ziel ist, um den Sieg mitzufahren. Die letzte Medaille bei Titelkämpfen gewann der Deutschland-Achter 2024 (EM-Silber in Szeged/Ungarn).

 

 

Die Ergebnisse:

Vierer ohne Steuermann, A-Finale:

1. Großbritannien 5:43,38 Minuten. – 2. Rumänien 5:44,13. – 3. Deutschland (René Schmela, Benedict Eggeling, Mark Hinrichs, Jasper Angl) 5:46,22. – 4. Litauen 5:47,64. – 5. Ukraine 5:53,01. – 6. Italien 5:53,89.

Zweier ohne Steuermann, B-Finale: 1. Slowenien 6:30,37 Minuten, 2. Deutschland (Tobias Strangemann, Leonard Brahms) 6:31,69, 3. Norwegen 6:31,98, 4. Kroatien 6:37,79.

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Am 01. und 02. August steigt der Untermain Cup 2026 im Sportpark Großwallstadt. Insgesamt nehmen sechs Teams an zwei Spieltagen daran teil. Das Turnier wird in den angrenzenden Hallen parallel ausgetragen, so dass für dauerhafte Handball-Action gesorgt ist. 

Allerdings gab es jetzt eine Planänderung. Der TV Kirchzell hat die Spiele am Samstag wegen personeller Probleme – insgesamt sechs Spieler plus einem Jugendspieler -abgesagt. Der TVG hat nach einem Ersatz gesucht, konnte leider so kurzfristig keine adäquate Mannschaft finden. Deswegen wird der TV Großwallstadt am Samstag um 15 Uhr gegen die Wölfe Würzburg statt 2 x 20 Minuten ein Spiel in voller Länge austragen, um die Platzierung in Gruppe 1 auszuspielen. Die Spiele um 13 Uhr und 17 Uhr finden nicht statt, alle Spiele in Gruppe zwei werden, wie geplant, ausgetragen. Der TV Kirchzell wird am Sonntag zum Platzierungsspiel um Platz 5 antreten.

So spielen also in der Gruppe 1:

TV Großwallstadt (2. Liga)

Wölfe Würzburg (3. Liga)

Die Gruppe 2 tritt an mit:

Dessau-Roßlauer HV (2. Liga und Titelverteidiger)

HSG Bieberau/Modau (Regionalliga)

HSG Hanau (3. Liga)

 

Der TV Großwallstadt, der am Donnerstag eine tolle Team-Building-Maßnahme auf der Tennisanlage des TV Aschaffenburg hatte, das allen viel Spaß gemacht hat, kann auf fast alle Spieler zurück greifen. Lediglich Sebastian Trost muss nach seinem Kreuzbandriss noch immer pausieren. Alle anderen kann Coach Andrè Lohrbach wohl einsetzen, was den Trainer auch sehr freut, wie er am Rande des kleinen Tennis-Turniers in Aschaffenburg sagte. 

Die Favoriten sind die Zweitliga-Konkurrenten Dessau-Roßlau und Großwallstadt. Mit der HSG Hanau ist ein Drittligist der Südwest-Staffel am Start. Hinzu kommen aus der Süd-Staffel die Wölfe Würzburg. 

Erstmals beim Untermain-Cup dabei ist der Regionalligist HSG Bieberau/Modau. Daher wird es im Sportpark zu einem Wiedersehen mit Moritz Klenk kommen, der viele Jahre das blau-weiße TVG-Trikot trug. 

 
 
 
 

Samstag, 01.08.2026 – Vorrunde (2×30 Minuten)

Gruppe 1, Halle 1

  • 15 Uhr – TV Großwallstadt vs. Wölfe Würzburg

Gruppe 2, Halle 2

  • 14 Uhr – Dessau-Roßlauer HV vs. HSG Bieberau/Modau
  • 16 Uhr – HSG Bieberau/Modau vs. HSG Hanau
  • 18 Uhr – Dessau-Roßlauer HV vs. HSG Hanau

Sonntag, 02.08.2026 – Finalrunde (reguläre Spielzeit, 2×30 Minuten)

  • 13 Uhr – Spiel um Platz 5
  • 14:30 Uhr – Spiel um Platz 3
  • 16 Uhr – Finale
  • Im Anschluss: Siegerehrung

 

 

 

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Ein solider Auftakt, der die Hoffnung auf Edelmetall nährt: Der Deutschland-Achter belegte im sogenannten Bahnverteilungs-Rennen bei den Europameisterschaften in Varese (Italien) den zweiten Platz, eine halbe Bootslänge hinter Rumänien. Das gab Carsten Oberhagemann bekannt.

Die Mannschaft war mit dem ersten Rennen nach der Umbesetzung – Frederik Breuer kam ins Boot uns übernahm die Schlagposition – zufrieden. „Das war ein Schritt nach vorne. Uns ist ein besserer Start in die Regatta gelungen als bei den Weltcups in Sevilla und Luzern“, sagte Steuermann Jonas Wiesen und Breuer ergänzte: „In den letzten vier Wochen haben wir gut gearbeitet. Das war ein solides bis gutes Rennen mit Luft nach oben. Wir erarbeiten uns Selbstvertrauen.“

Der Testlauf für das Finale am Sonntag (12.07 Uhr) entwickelte sich zu einem Duell mit Rumänien. Das Flaggschiff des Deutschen Ruderverbandes ging zunächst in Führung, die nach etwa 700 Metern wechselte. Frederik Breuer, Sönke Kruse, Julius Christ, Tassilo von Müller, Mattes Schönherr, Olaf Roggensack, Theis Hagemeister, Paul Klapperich und Steuermann Jonas Wiesen blieben dran, knapp zwei Sekunden Rückstand betrug schließlich der Rückstand im Ziel. Der Achter mit neutralen Athleten wurde mit einem Abstand von mehreren Bootslängen Dritter, gefolgt von Polen, der Ukraine und Italien.

Nach diesem Auftakt ist das Ziel klar. Schlagmann Breuer: „Das ist natürlich eine Medaille. Wir haben aber auch gespürt: Die Rumänen sind schlagbar.“ Und auch Theis Hagemeister sieht Möglichkeiten, ganz vorne anzugreifen: „Die Rumänen sind stark, wir freuen uns aufs Finale am Sonntag.“ Zufrieden blickt auch Bundestrainer Mark Emke auf die weitere Entwicklung des deutschen Paradeboots: „Das war ein guter Start mit der neuen Besetzung, ein solides Rennen auf Basislevel. Aber wir können mehr.“

Große Zuversicht im Vierer

Benedict Eggeling jubelte direkt nach der Zieldurchfahrt, auf dem Bootsplatz sah man strahlende Gesichter, die Zuversicht fürs morgige Finale ausdrückten: Der Vierer ohne Steuermann mit René Schmela, Benedict Eggeling, Mark Hinrichs und Jasper Angl überzeugte im EM-Vorlauf mit einem starken zweiten Platz hinter dem Luzern-Zweiten Rumänien und vor dem Heim-Vierer aus Italien. „Das war eines der schönen Rennen, in dem man ein gemeinsames spaßiges Gefühl hat. Dieses gemeinsame Bootsgefühl untereinander ist eine solide Basis für schnelle Rennen“, meinte der auf die Schlagmann-Position gewechselte René Schmela. Das Ziel, der direkte Finaleinzug, war damit erreicht.

Das deutsche Quartett fuhr hinter Rumänien und Großbritannien die drittschnellste Vorlaufzeit, was im Hinblick aufs morgige A-Finale (12.18 Uhr) zusätzlich zuversichtlich macht. Der Gewinn einer Medaille liegt im Bereich des Möglichen. „Das ist realistisch. Morgen ist ein neuer Tag. Wir werden alles reinwerfen. Es ist ein spannendes Finale zu erwarten“, sagte Benedict Eggeling und Bundestrainerin Sabine Tschäge prophezeit: „Das Finale wird ein heißer Ritt.“ Gegner im Kampf ums Edelmetall sind neben den Rumänen und Briten noch die Boote aus Litauen, Italien und der Ukraine.

 Zweier als Vorlauf-Fünfter im B-Finale

Für ein Renndrittel reichte es, dann aber musste der kurzfristig neu zusammengesetzte Zweier ohne Steuermann abreißen lassen. Tobias Strangemann und Leonard Brahms belegten im Vorlauf hinter Rumänien, Griechenland, der Schweiz und Großbritannien Platz fünf und müssen sich – erwartungsgemäß – mit dem B-Finale zufriedengeben. „Davon war nach zwei, drei Wochen gemeinsamem Training leider auszugehen. 700 Meter lief es gut, dann haben wir uns nicht mehr so gemeinsam bewegt. Unsere Bootsgeschwindigkeit hat darunter gelitten, die anderen Boote sind uns in dem engen und schnellen Feld davongefahren“, schilderte Tobias Strangemann den Rennverlauf. Im morgigen B-Finale (9.20 Uhr) bekommt es das junge Duo mit Kroatien, Norwegen und Slowenien zu tun. Strangemann: „Wir sind kurzfristiges Projekt und wollen uns von Rennen zu Rennen steigern.“

 

 

Das Bild hat uns Carsten Oberhagemann zur Verfügung gestellt. Danke dafür

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Ein erster Härtetest für die neuen Besetzungen im Deutschland-Achter, Vierer ohne Steuermann und Zweier steht bevor, denn die EM in Italien beginnt in ein paar Tagen.

Nachfolgend die PM, die uns Carsten Oberhagemann hat zukommen lassen:

Mit neuen Besetzungen und frischem Selbstvertrauen geht das Team Deutschland-Achter in die Europameisterschaften im italienischen Varese vom 31. Juli bis 02. August. Nach intensiven Trainingswochen in Ratzeburg und den ersten Wettkampf-Kilometern bei den Finals wollen Deutschland-Achter, Vierer und Zweier nun erstmals über die olympische Distanz von 2.000 Metern zeigen, wie sich die Veränderungen in den Booten gegen die internationale Konkurrenz auszahlen.

Während die WM Ende August den eigentlichen Saisonhöhepunkt bildet, sind die Voraussetzungen bei der EM etwas anders. Fast drei Wochen Trainingslager und die Finals stecken noch in den Knochen. „Wir sind noch nicht vollständig erholt. Deshalb müssen wir die Ergebnisse auch entsprechend einordnen. Trotzdem sind wir gut vorbereitet“, sagt Bundestrainerin Sabine Tschäge. Auch Bundestrainer Mark Emke blickt optimistisch auf die Titelkämpfe: „Wir sind zwar noch nicht komplett regeneriert, aber wir sind in der Lage dazu, gute Rennen zu fahren.“ Großbritannien und die Niederlande verzichten aufgrund von Höhentrainingslagern auf einen EM-Start. Dennoch wartet in Varese starke Konkurrenz.

Deutschland-Achter will angreifen

Im Deutschland-Achter ist Frederik Breuer für Tobias Strangemann ins Boot gerückt und hat die Schlagposition übernommen. Der Mannschaft hat das nochmal neue Impulse gegeben. „Wir profitieren davon, sind konsistenter geworden und haben an Geschwindigkeit gewonnen“, erzählt Emke. Das Team hat die Erkenntnisse aus den Weltcups gezielt aufgearbeitet und sich auf einigen Ebenen weiterentwickelt. Bei der EM ist es das erklärte Ziel, im Kampf um die Medaillen mitzumischen. „Wir wollen gute Rennen fahren und schauen, ob wir ganz vorne angreifen können“, so Emke.
Dabei trifft die Crew um Breuer,  Sönke Kruse, Julius Christ, Tassilo von Müller, Mattes Schönherr, Olaf Roggensack, Theis Hagemeister, Paul Klapperich und Steuermann Jonas Wiesen auf Polen, die Ukraine, AIN, Rumänien und Gastgeber Italien. Letztere haben in dieser Saison schon ihre Erfolge gefeiert: Rumänien war beim ersten Weltcup in Sevilla Dritter, Italien gewann den Weltcup in Plovdiv Mitte Juni, an dem der Deutschland-Achter nicht teilnahm.

Vierer will Entwicklung bestätigen

Im Vierer ohne Steuermann wurden zuletzt die Positionen getauscht. René Schmela sitzt nun auf Schlag, dahinter folgt ein Zwilling mit Benedict Eggeling und Mark Hinrichs, während Jasper Angel das Boot im Bug komplettiert. „Diese Besetzung hatten wir schon länger im Hinterkopf. Sie hat sich im Training richtig gut angelassen und passt im Gesamtgefüge so deutlich besser“, verrät Tschäge. Nach den positiven Eindrücken in Ratzeburg soll die Entwicklung nun auch international bestätigt werden und eine Steigerung zu den Weltcups erfolgen. Mit Italien, Rumänien, Litauen, AIN, Dänemark, Tschechien, Polen, Ukraine und einem britischen Ersatzboot wartet dabei ein anspruchsvolles Feld.

Internationale Premiere für den Zweier

Seine internationale Premiere erlebt der neu formierte Zweier mit Leonard Brahms und Tobias Strangemann. Die Kombination harmonierte im Training bereits gut, nun folgt der erste Härtetest auf großer Bühne. „Das ist sicherlich nicht leicht und natürlich fehlt den beiden noch gemeinsame Rennerfahrung, aber sie entwickeln sich im Training gut weiter. Nun gilt es, das auch im Wettkampf umsetzen und sich von Rennen zu Rennen zu steigern“, sagt Tschäge. Im mit zwölf Booten größten Riemen-Starterfeld wird es zunächst darum gehen, sich möglichst weit nach vorne zu arbeiten und wertvolle internationale Erfahrung zu sammeln. Ein Platz im Vorderfeld des B-Finals wäre ein guter erster Schritt, alles darüber hinaus ein zusätzlicher Erfolg. Als Ersatzleute reisen Max John und Hanno Brach zur EM.

Der Zeitplan

In Varese wartet auf das Team Deutschland-Achter eine malerische Regattastrecke, die von den Bedingungen als fair gilt. Für die Europameisterschaften werden sommerliche Temperaturen erwartet. Beste Voraussetzungen also für eine erste internationale Standortbestimmung der neuen deutschen Formationen am Lago di Varese.

Für den Zweier geht es am Freitag ab 10.29 Uhr mit dem Vorlauf los, das B-Finale steigt am Samstag um 9.25 Uhr, das A-Finale um 11.04 Uhr. Der Vierer startet am Freitag um 11.27 Uhr mit seinem Vorlauf, das B-Finale findet Samstag um 9.50 Uhr statt, das A-Finale um 12.18 Uhr. Der Deutschland-Achter tritt zum Bahnverteilungsrennen am Freitag um 14.49 Uhr an, zum A-Finale am Sonntag um 12.07 Uhr. Zum Abschluss der EM um 13.40 Uhr geht der Mixed-Achter mit Sarah Wibberenz, Lisa Gutfleisch, Hannah Reif, Frauke Hundeling, Benedict Eggeling, Tobias Strangemann, Leonard Brahms, René Schmela und Steuermann Till Martini ins Rennen.

 

Bild: Team Deutschland-Achter

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Wie der SC Weiss-Blau Aschaffenburg, Turnierleiter Christoph Meyer, in einer Pressemitteilung bekannt gab, richtet der SC Weiss-Blau im Rahmen seines 100-jährigen Vereinsjubiläums erstmals seit 2013 in diesem Jahr wieder die Tennis-Stadtmeisterschaften aus und am Wochenende ging mit den Jugend-Stadtmeisterschaften der erste Teil dieses zwölftägigen Events erfolgreich zu Ende.

Weiter heißt es in der PM:

Neben der Jugend spielten auch schon die Erwachsenen parallel ihre Mixed-Wettbewerbe aus und konkurrenzübergreifend gab es für diese ersten fünf Turniertage 126 Meldungen, die der größte Tennisverein Aschaffenburgs aber ohne Probleme auf seinen 15 Frei-und zwei Kleinfeld-Tennisplätzen bewältigen konnte. Bei bestem Tenniswetter kämpften von der Altersklasse U8 bis zur U18 die besten Spielerinnen und Spieler der Aschaffenburger Stadtvereine sowie der Vereine des Landkreises um die begehrten Titel des LK-Turniers. Am Ende war der ausrichtende SC Weiss-Blau Aschaffenburg mit fünf Stadtmeistertiteln von insgesamt 16 Jugendkonkurrenzen erfolgreichster Verein vor dem TVA Aschaffenburg mit vier Titeln und dem TC Schweinheim und dem TC Rot-Gold Alzenau mit jeweils zwei Titeln. Jeweils ein Titel ging an den SSKC Poseidon Aschaffenburg, den TC Goldbach und die TSV Eintracht Rottenberg.

Bürgermeister Eric Leiderer, Weiss-Blau Vorsitzender Dr. Hartmut Schmoor und Turnierleiter Christoph Meyer ehrten am Ende die glücklichen Siegerinnen und Sieger mit Pokalen und Preisen der Sponsoren Brass, Babolat, Amon und den Stadtwerken Aschaffenburg und dankten den vielen fleißigen Helfern des ausrichtenden Clubs, ohne die so eine Mammutveranstaltung nicht zu bewältigen wäre.

Stadtmeisterschaft geht weiter

Bis zum Sonntag finden auf der schönen Anlage an der Schönbuschallee nun die Stadtmeisterschaften der Aktiven und Senioren im Einzel und Doppel statt. Parallel gibt es auch die Premiere der ersten Padel-Stadtmeisterschaften Aschaffenburgs. Am Dienstag, 28. Juli, feiert der SC Weiss-Blau abends in gemütlicher Runde seinen Gründungstag, bevor dann am Samstag, 01. August, die große 100-Jahr-Feier stattfindet. Um 16 Uhr gibt es die offiziellen Feierlichkeiten mit Vertretern aus Politik und Sport. Ab 19 Uhr beginnt dann das große Sommerfest mit der Barney Jackson Band. Zu beiden Terminen ist die gesamte Aschaffenburger Tennisfamilie herzlich eingeladen. Am Sonntag finden dann ab 12 Uhr die Endspiele statt, bevor am späten Nachmittag die Stadtmeisterschaften mit der Siegerehrung zu Ende gehen werden.

 

 

 

Das Bild hat uns der SC Weiss-Blau, Mariela Meyer-Villa, zur Verfügung gestellt. Danke dafür

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Ein ganz besonderer Handball-Abend fand am vergangenen Samstag in der Rudi-Lechleidner-Halle Gelnhausen statt. Vor 580 Zuschauern wurde mit dem U18-Länderspiel zwischen Deutschland und der Schweiz erstmals überhaupt ein Handball-Länderspiel in Gelnhausen ausgetragen. Die Nachwuchstalente beider Nationen begeisterten mit attraktivem Handball und sorgten gemeinsam mit den Zuschauern für eine tolle Atmosphäre. Am Ende setzte sich die deutsche U18-Nationalmannschaft mit 35:26 (16:15) gegen die Schweiz durch. Das gab der Verein bekannt. 
 
Mit dabei waren unter anderem auch Elvis Kretzschmar, der Sohn von Handball-Legende Stefan Kretzschmar, sowie Kalle Gaugisch, dessen Vater Markus Gaugisch aktuell Bundestrainer der deutschen Frauen-Nationalmannschaft ist. Für beide Teams beginnt bereits am kommenden Mittwoch (29. Juli) die U18-Europameisterschaft in Serbien.
 
Für den TV Gelnhausen war die Austragung des Länderspiels eine große Ehre. Die Barbarossastädter freuten sich, die beiden Nationalmannschaften in der Rudi-Lechleidner-Halle begrüßen zu dürfen und den Zuschauern internationalen Nachwuchshandball auf höchstem Niveau präsentieren zu können. Ein besonderer Dank gilt dabei Max Wildner, Leiter Organisation Nationalmannschaften beim Deutschen Handballbund. Der gebürtige Gelnhäuser sowie ehemalige Spieler und Trainer des TV Gelnhausen sorgte dafür, dass das Länderspiel nach Gelnhausen vergeben wurde.
 
Der TV Gelnhausen bedankt sich bei allen Zuschauern, Helfern und Beteiligten, die zum Gelingen dieses besonderen Abends beigetragen haben. Ein großes Dankeschön geht außerdem an die Gutsschänke Gut Hühnerhof, die nach dem Spiel das Catering für die beiden Nationalmannschaften organisiert und damit für einen gelungenen Ausklang des Länderspiel-Abends gesorgt hat. Die gelungene Premiere hat eindrucksvoll gezeigt, dass Gelnhausen ein hervorragender Austragungsort für hochklassige Handballspiele ist.
 
 
Das Bild hat uns der TVG zur Verfügung gestellt. Danke dafür

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Wie Geschäftsführer Carsten Oberhagemann von der Deutschland Achter GmbH bekannt gab, wurde die Mission erfüllt. Der Deutschland-Achter hat sich bei den Finals in Hannover den deutschen Meistertitel über die 350-Meter-Sprintdistanz gesichert. In der neuen Besetzung setzte sich das Team in einem spannenden Finale durch. Auch der zweite Achter vom Stützpunkt Dortmund überzeugte und sicherte sich Bronze auf dem Maschsee. Für das Trainerteam war die Veranstaltung eine willkommene Gelegenheit, im Sprintbereich noch einmal weitere Reize zu setzen.

Bereits im Time Trial wartete die erste Herausforderung. Gegen die auf Sprintdistanzen spezialisierten Teams der Ruder-Bundesliga zeigte sich von Beginn an, dass die Konkurrenz einen heißen Kampf liefern würde. In der ersten Runde mussten sich die beiden Achter vom Stützpunkt Dortmund den „Sweepboys Hamburg“ – Führender der Ruder-Bundesliga – knapp geschlagen geben. Der Deutschland-Achter in seiner neuen Formation mit Frederik Breuer als Schlagmann und der zweite Dortmunder Achter landeten dahinter. Für die Dortmunder Crews war das zusätzliche Motivation.

Immer wieder Duelle mit Hamburg

Im Viertelfinale ließen beide Dortmunder Achter nichts anbrennen und zogen souverän in die nächste Runde ein. Während sich der Deutschland-Achter anschließend im Halbfinale deutlich gegen die Boote aus Mainz, Frankfurt und Minden durchsetzte, entwickelte sich das zweite Halbfinale zu einem echten Krimi. Dort musste sich der zweite Achter mit der Vierer- und Zweierbesatzung, den Ersatzathleten sowie Steuermann Till Martini den Hamburgern hauchdünn geschlagen geben. Beide Crews qualifizierten sich dennoch für das Finale.

Packendes Finale

Dort entwickelte sich ein packendes Rennen. Die Hamburger, mit dem ehemaligen Team-Deutschland-Achter-Ruderer Marc Kammann auf der Schlagposition, erwischten den besseren Start und lagen zunächst knapp in Führung. Doch der Deutschland-Achter arbeitete sich Schlag für Schlag zurück und nutzte seine Geschwindigkeit auf den letzten Metern konsequent aus. Im Ziel hatte die Crew die Bugspitze vorne und sicherte sich den deutschen Meistertitel vor Hamburg. Der zweite Dortmunder Achter belegte Rang drei, gefolgt vom Germania-Achter aus Frankfurt.

Emke: „Gut umgesetzt“

„Es war eine gute Möglichkeit, hier Rennen zu fahren. Im Finale haben wir ein spannendes Rennen erlebt. Die Hamburger waren auf den 350 Metern ein spezieller Gegner, aber wir waren heiß darauf zu gewinnen – und die Jungs haben das am Ende gut umgesetzt“, sagt Bundestrainer Mark Emke. Auch Bundestrainerin Sabine Tschäge zog ein positives Fazit. Sie betreute in Hannover den zweiten Achter. „Es war eine gute Veranstaltung. Unsere Achter haben sich ordentlich in Szene gesetzt und die Atmosphäre war hervorragend. Es war unglaublich viel los“, so Tschäge. Diese Eindrücke teilte auch René Schmela, Schlagmann des zweiten Achters: „Es hat richtig Spaß gemacht. Die Stimmung mit den Zuschauern war großartig, aber auch unter den Sportlern herrscht hier eine besondere Atmosphäre. Man feuert sich gegenseitig an. Das macht die Finals zu einer besonderen Veranstaltung.“

Nächstes Ziel: EM in Varese

Durch die große TV-Übertragung bei ARD und ZDF konnten das Team Deutschland-Achter und die Ruder-Bundesligisten auch ein Stück weit Werbung für den Rudersport machen. Nach intensiven Wochen im Trainingslager in Ratzeburg und dem Sprint-Wettkampf bei den Finals steht für die Riemen-Nationalmannschaft nun eine kurze Verschnaufpause an. „Alle sind froh, einmal kurz durchatmen zu können“, sagt Tschäge. Drei Tage verbringen die Athleten zu Hause, dann steht mit den Europameisterschaften in Varese schon der nächste Wettkampf vor der Tür. Ganz ohne Training bleibt die Pause allerdings nicht: Nach individuellen Trainingsplänen arbeiten die Sportler bereits auf den nächsten Saisonhöhepunkt hin.

 

Die Besetzung bei den Finals

Deutschland-Achter: Frederik Breuer, Sönke Kruse, Julius Christ, Tassilo von Müller, Mattes Schönherr, Olaf Roggensack, Theis Hagemeister, Paul Klapperich, Jonas Wiesen.

Deutschland-Achter 2: René Schmela, Leonard Brahms, Tobias Strangemann, Benedict Eggeling, Hanno Brach, Max John, Jasper Angl, Till Martini.

 

 

 

Das Bild hat uns Carsten Oberhagemann zur Verfügung gestellt. Danke dafür

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Der erste Abschnitt des DRV-Trainingslagers in Ratzeburg ist absolviert und hat bereits wichtige Erkenntnisse geliefert. In allen drei Bootsklassen wurden personelle Veränderungen vorgenommen, die in den vergangenen Tagen intensiv erprobt wurden. Nach den ersten positiven Eindrücken reist das Team Deutschland-Achter nun zu den Finals nach Hannover, wo sich am Samstag gleich zwei Achter-Crews in den Sprintentscheidungen über 350 Meter mit der nationalen Konkurrenz messen werden. Dies gab die Deutschland Achter GmbH bekannt.

„Wir haben einiges verändert und einen guten Spirit in den Booten“, zieht Bundestrainer Mark Emke ein erstes Fazit. Auch Bundestrainerin Sabine Tschäge blickt zufrieden auf die bisherigen Trainingstage: „Bis jetzt war das Trainingslager wirklich gut. Wir hatten keine Ausfälle und sind gut vorangekommen.“

 Breuer rückt in den Deutschland-Achter

Im Deutschland-Achter rückt Frederik Breuer neu in die Mannschaft und übernimmt zugleich die Position des Schlagmanns. Tobias Strangemann wechselt dafür in den Zweier ohne Steuermann an die Seite von Leonard Brahms. „Freddy bringt viele Qualitäten mit ins Boot. Wir haben mit ihm einen exzellenten Schlagmann hinzugewonnen“, sagt Emke. Die zahlreichen gemeinsamen Kilometer in Ratzeburg hätten bereits Wirkung gezeigt, so Emke weiter: „Wir haben uns im Trainingslager verbessern können und eine gute Entwicklung genommen.“ Auch Tschäge sieht die Umbesetzung positiv: „Die ersten Weltcups sind nicht ganz so verlaufen, wie wir uns das erhofft hatten. Mit Freddy bekommen wir einen Typ dazu, der physisch stark ist und internationale Erfahrung mitbringt.“

 Guter Start für den Zweier

Durch den Wechsel bildet Tobias Strangemann künftig gemeinsam mit Leonard Brahms den deutschen Zweier ohne Steuermann. Als zweifacher Vizeweltmeister im Zweier (U19/U23) hat Strangemann seine Qualitäten in dieser Bootsklasse bereits unter Beweis gestellt und soll nochmal einen Impuls bringen. Zwar fehlt der neuen Kombination noch die gemeinsame Rennerfahrung, im Training zeigte das Duo jedoch auf Anhieb vielversprechende Ansätze. Nun gilt es, sich von Rennen zu Rennen weiterzuentwickeln und schnell zueinanderzufinden.

Schmela auf Schlag, Angl im Bug

Im Vierer ohne Steuermann wurde die Reihenfolge der Besetzung angepasst. René Schmela übernimmt künftig die Schlagposition von Jasper Angl, der stattdessen im Bug Platz nimmt. Dazwischen bilden Benedict Eggeling und Mark Hinrichs einen Zwilling. Die ersten Eindrücke im Trainingslager stimmen das Trainerteam optimistisch, nachdem sich die neue Formation bereits gut gefunden hat. „Wir sind ordentlich vorwärts gekommen“, bestätigt Tschäge.

Finals auf dem Maschsee

Ein erster Testlauf folgt am Samstag bei den Finals, die im KO-System ausgefahren werden. In Hannover schickt das Team Deutschland-Achter gleich zwei Großboote ins Rennen. Neben dem Deutschland-Achter geht ein zweiter Achter auf dem Maschsee an den Start, der sich aus der Vierer- und Zweierbesatzung, den Ersatzathleten Max John und Hanno Brach sowie Steuermann Till Martini zusammensetzt. Die Sprintstrecke über 350 Meter bietet dabei nicht nur die Gelegenheit, sich mit der nationalen Konkurrenz zu messen, sondern auch wertvolle Reize für die weitere Saisonvorbereitung zu setzen.

Die Achter-Rennen sind am Samstag um 9 Uhr, 10.40 Uhr (Viertelfinale), 11.50 Uhr (Halbfinale) und 14.05 Uhr (A-Finale) geplant. Die Übertragung der Finals erfolgt live im TV bei ARD und ZDF sowie in den Online-Livestreams der Streaming-Portale von ARD und ZDF.

 

Das Bild hat uns Carsten Oberhagemann zur Verfügung gestellt. Danke dafür