Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Handball Zweitligist TV Großwallstadt empfängt am morgigen Freitag um 20 Uhr in der Untermainhalle Elsenfeld den HC Elbflorenz 2006.

Im letzten Heimspiel der Saison 2025/26 kann der TVG befreit aufspielen, da der Klassenerhalt sicher ist. Gerne würde sich die Mannschaft um Trainer André Lohrbach allerdings nach einer langen Serie von Niederlagen mit einem Sieg von den Fans verabschieden und für die Unterstützung in der Saison bedanken. Und natürlich wäre es schön, wenn auch die scheidenden Spieler mit einem Erfolg verabschiedet werden könnten. Allen voran natürlich Mario Stark, der seit zehn Jahren das Trikot der Blau-Weißen getragen hat und nun seine Karriere in der HBL beendet.

Trainer Lohrbach gehen die Linkshänder aus

Aber wieder einmal kann Trainer Lohrbach nur auf einen ganz kleinen Kader zurückgreifen. Vor allem an Linkshändern fehlt es dem Trainer. Durch den Ausfall von Yessine Meddeb, Joel Zimmer und Dmytro Redkyn standen zuletzt nur noch Maxim Schalles und Max Horner zur Verfügung. Und genau dieser wird am morgigen Freitag operiert, da er sich die Hand gebrochen hat. Der Coach wird also erneut improvisieren müssen.

HC Elbflorenz 2006 will Tabellenplatz drei verteidigen

Mit dem HC Elbflorenz 2006 kommt ein Gegner an den Untermain, der zwar den Aufstieg knapp verpasst hat, aber dennoch den dritten Platz in der Tabelle innehat. Zuletzt holte der HCE einen Sieg gegen den TSV Bayer Dormagen, davor schwächelte Elbflorenz etwas gegen Hüttenberg und Krefeld. Dennoch werden sich die Gäste sicherlich nicht ausruhen, sondern ihren Tabellenplatz bis zum Ende der Saison verteidigen wollen. Mit Julius Dierberg kommt ein treffsicherer Siebenmeterschütze nach Großwallstadt, ebenso wurfgewaltig zeigt sich Spielführer Sebastian Greß. Das Hinspiel endete mit einem 41:32-Sieg für Dresden.

 

 

Archivbild: TVG

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Wie das Team Deutschland Achter bekannt gab, steht das erste internationale Rennen der Saison an. Von Freitag bis Sonntag (29. bis 31. Mai) trifft das neuformierte Team Deutschland Achter beim Weltcup in Sevilla erstmals in diesem Jahr auf die internationale Konkurrenz. Für den Deutschland Achter, den Vierer und den Zweier ohne Steuermann wird die Regatta in Andalusien damit zum ersten echten Gradmesser auf dem Weg in Richtung WM in Amsterdam.

Bereits am Mittwoch reiste das deutsche Team nach Spanien und absolvierte bei guten Bedingungen noch am selben Tag die erste Trainingseinheit auf dem Guadalquivir. Ab Freitag wird es ernst: Mit dem Weltcup beginnt für das Team Deutschland Achter die heiße Phase der Saison. Nach intensiven Monaten der Vorbereitung liefert der erste internationale Vergleich wichtige Antworten – zumal in Sevilla die geballte Konkurrenz am Start ist, unter anderem Großbritannien, die Niederlande und Neuseeland. „Da weiß man direkt, was Sache ist und kann schauen, wo man steht“, sagt Bundestrainerin Sabine Tschäge.

Deutschland Achter mit frischem Wind

Im Deutschland Achter gab es im Vergleich zur Vorsaison nur eine personelle Veränderung: Tassilo von Müller ist neu ins Boot mit Sönke Kruse, Julius Christ, Tobias Strangemann, Olaf Roggensack, Mattes Schönherr, Paul Klapperich, Theis Hagemeister und Steuermann Jonas Wiesen gerückt. Dazu wurde die Sitzordnung geändert, Kruse übernimmt die Schlagposition. Die vergangenen Wochen nutzte das Team intensiv, unter anderem auch im Kurztrainingslager in Ratzeburg. Nun geht es in Sevilla gegen vier Gegner ins Rennen: Weltmeister aus den Niederlanden, Olympiasieger Großbritannien, Rumänien und Polen.

Bundestrainer Mark Emke sieht sein Team gerüstet: „Wir haben seit dem vergangenen Jahr einige wichtige Schritte gemacht. Mit Tassilo haben wir zusätzliche Power im Boot und auch die Veränderungen bei den Sitzpositionen funktionieren gut. Jetzt wollen wir sehen, wie sich das im Vergleich mit den internationalen Booten auszahlt und wie weit wir kommen können.“

Seit über einem Jahr arbeiten die Sportler mit dem Coach aus den Niederlanden zusammen, viele Automatismen haben sich eingespielt, die Sportler haben physisch wie technisch zugelegt. Das ist im täglichen Training zu spüren, wie Steuermann Jonas Wiesen berichtet: „Der Vorteil ist, dass ein Großteil der Mannschaft zusammengeblieben ist. Das kann zwar auch negativ sein, wenn man in denselben Trott verfällt, aber das haben wir bislang gut gelöst. Wir haben ein gemeinsames Grundverständnis, wie wir rudern wollen, und gute Jungs im Boot, die das umsetzen können. Es herrscht eine konstruktive Arbeitsatmosphäre, wir sind auf dem besten Weg.“

Vierer ohne Steuermann kommt in Fahrt

Im Vierer ohne Steuermann mit Jasper Angl, Benedict Eggeling, René Schmela und Mark Hinrichs verlief die Vorbereitung nicht ganz ohne Schwierigkeiten. Krankheitsbedingte Ausfälle sorgten immer wieder für Anpassungen. Dadurch konnten zuletzt auch keine direkten Teststrecken in Ratzeburg gefahren werden. Dennoch sieht Bundestrainerin Tschäge eine positive Entwicklung: „Der Vierer fängt an, gut zu laufen. Vor allem die vergangene Woche war nochmal ein guter Schritt.“ Das Ziel sei klar formuliert: „Es ist ein Prozess, den wir begonnen haben. Wir wollen uns über die Saison stetig entwickeln, um bei der WM in Amsterdam in Topform Richtung Finale zu gehen. Wir haben erfahrene Leute im Boot, die wissen, wie es läuft.“

Einer davon ist Benedict Eggeling, der wie drei weitere Athleten im Vierer schon Erfahrung im Deutschland Achter hat. „Ich nehme die Möglichkeit im Vierer als Chance, um mich ruderisch weiterzuentwickeln. Im kleineren Team kann man individueller auf Personen eingehen und auch nochmal enger zusammenarbeiten“, sagt Eggeling und schaut zuversichtlich nach vorne: „Wir ziehen alle in die gleiche Richtung und versuchen, das Optimum rauszuholen.“

In Sevilla werden zwei Vierer aus dem Team Deutschland Achter an den Start gehen. Aus dem Perspektivkader erhalten Simon Schubert, Kaspar Virnekäs, Ole Bartenbach und Paul Martin die Chance, sich zu zeigen und wertvolle Erfahrungen im internationalen Umfeld zu sammeln. Die deutschen Vierer bekommen es in Sevilla mit insgesamt zwölf Gegnern zu tun.

Brahms/Breuer treffen auf großes Zweierfeld

Im Zweier ohne Steuermann gehen Frederik Breuer und Leonard Brahms an den Start. Das Duo studiert aktuell in Cambridge und bereitete sich dort in enger Abstimmung mit dem deutschen Trainer-Team auf die Saison vor. Nach Platz zwei bei den Deutschen Meisterschaften in München gehört der Zweier aktuell zu den stärksten deutschen Kombinationen. In Sevilla wartet nun die erste internationale Bewährungsprobe, 15 Zweier sind gemeldet. Während Breuer in der Olympiasaison 2024 im Deutschland-Achter bereits Erfahrung sammeln konnte, wird es für Brahms der erste internationale Wettkampf im Seniorenbereich. „Die beiden liegen in der nationalen Rangliste weit vorne. Natürlich brauchen sie im harten internationalen Zweierfeld noch Zeit und Erfahrung, aber die beiden machen einen guten Eindruck“, sagt Tschäge.

Nachdem das Duo das erste Viertel des Jahres vorwiegend in den Cambridge Achtern absolvierte, ist die Einstimmung im Zweier gut verlaufen, wie Frederik Breuer bestätigt: „Die Vorbereitung in Cambridge lief sehr gut. Wir können das Training gut mit unserem Studium hier verbinden. Wir rudern mittlerweile in einem Trainingsboot, welches identisch ist zu dem Boot, in dem wir die Rennen fahren. Auch sonst sind die Trainingsbedingungen hier top. Wir sind bereit und freuen uns auf die erste internationale Regatta der Saison.“

Als Ersatzfahrer reisen Max John und Ben Gebauer mit nach Sevilla. Eigentlich war Hanno Brach als Ersatzmann neben John vorgesehen, er musste jedoch krankheitsbedingt passen. John ist bereit: „Ich versuche, die Rolle als Ersatzmann gut anzunehmen und das Team aus dem Hintergrund zu unterstützen. Wir hoffen natürlich nicht, dass jemand krank wird, aber ich schaue, dass ich für alle Fälle immer auf Strom bin.“

 

 

Archivbild: Team Deutschland Achter

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Handball Drittligist TV Gelnhausen hat in seinem zweiten Aufstiegs-Rundenspiel zur zweiten Handball-Bundesliga seine erste Niederlage hinnehmen müssen. Beim Meister der Nord-Ost-Staffel, dem EHV Aue, unterlagen die Barbarossastädter vor 1620 Zuschauern in der Erzgebirgshalle in Lößnitz mit 30:34 (14:15). Trotz der Niederlage bleibt in der Aufstiegsrunden-Gruppe weiterhin alles offen. Alle drei Mannschaften stehen nach der Hinrunde bei 2:2 Punkten, lediglich aufgrund der schlechteren Tordifferenz rutscht der TVG zunächst auf den dritten Platz ab.

Dabei war für die Gelnhäuser an diesem Abend durchaus mehr drin. Zwar ging der Sieg für den EHV Aue in Ordnung, dennoch blieb bei Spielern und Verantwortlichen das Gefühl, dass mit einer besseren Leistung auch ein Auswärtssieg möglich gewesen wäre. „Wir haben heute viel zu viele Fehler gemacht“, analysierte TVG-Cheftrainer Matthias Geiger nach dem Spiel. „Aue hat das sehr souverän genutzt, aber wir freuen uns schon auf das Rückspiel. Wenn wir da unsere Fehler minimieren, haben wir zuhause definitiv eine Chance.“

Die Vorzeichen waren erneut alles andere als optimal. Neben dem verletzten Jonas Dambach (Fußverletzung) fehlten auch weiterhin Akos Csaba (Kreuzbandriss) sowie kurzfristig krankheitsbedingt Rechtsaußen Dima Redkyn. Simon Belter stand nach seiner Verletzung zwar erstmals wieder im Kader, war aber noch nicht voll belastbar und konnte nur kurz aushelfen.

Somit war Benjamin Wörner der einzige fitte Linkshänder im Gelnhäuser Aufgebot und musste die meiste Zeit auf Rechtsaußen aushelfen. Dort zeigte der Halbrechte allerdings eine überragende Leistung, erzielte fünf Treffer und wurde später von den Gastgebern zum besten Gelnhäuser Spieler gewählt. „Benni Wörner hat die fehlenden Rechtsaußenspieler wunderbar ersetzt und ein ganz starkes Spiel gemacht“, lobte Geiger.

Die Partie begann zunächst ausgeglichen. Der TVG holte früh mehrere Siebenmeter heraus und Kapitän Jonathan Malolepszy verwandelte bereits in der 7. Minute seinen dritten Strafwurf zur 4:2-Führung. Insgesamt erzielte der Spielmacher an diesem Abend neun Treffer, davon sechs per Siebenmeter. Doch aus dem Positionsangriff tat sich der TVG zunehmend schwer. Nach dem 7:5 in der elften Minute durch Fynn Hilb, folgte eine schwierige Phase für die Gelnhäuser. Gegen die aggressive Auer Abwehr fanden die Rot-Weißen kaum Lösungen, leisteten sich mehrere technische Fehler und blieben zehn Minuten ohne eigenen Treffer. Der EHV nutzte dies mit einem 5:0-Lauf zur 10:7-Führung in der 21. Minute. Trotzdem ließ sich der TVG nicht abschütteln. Vor allem die Defensive arbeitete weiterhin ordentlich und Malolepszy unterbrach schließlich mit einem weiteren Siebenmeter die Torlos-Serie. Anschließend fanden die Barbarossastädter zurück ins Spiel und Jannik Geisler verkürzte mit dem Halbzeitpfiff auf 14:15.

Partie blieb offen

Nach dem Seitenwechsel blieb die Partie zunächst offen. Yannick Mocken glich in der 33. Minute zum 15:15 aus. Neben Wörner zeigte auch der Linksaußen eine starke Leistung und erzielte ebenfalls fünf Tore. Auch Rückraumspieler Hilb überzeugte offensiv mit fünf Treffern und setzte immer wieder wichtige Impulse im Gelnhäuser Angriff. Bis zum 18:18 in der 37. Minute blieb das Spiel ausgeglichen. Doch erneut führten einige technische Fehler dazu, dass sich Aue etwas absetzen konnte. Paul Bones erhöhte in der 39. Minute auf 21:18 für die Gastgeber. In der Folge warteten die Gelnhäuser Fans förmlich darauf, dass das Momentum auf die Seite des TVG kippen würde. Doch obwohl die Barbarossastädter nie aufgaben und immer wieder verkürzten, gelang es nicht mehr, das Spiel entscheidend zu drehen. Stattdessen erhöhte der EHV in der 51. Minute auf 29:24. „Wir mussten aufgrund der Personalsituation viel rotieren und mit Rechtshändern im rechten Rückraum spielen. Das hat uns etwas den Spielfluss genommen“, erklärte Geiger.

In der Schlussphase warf der TVG noch einmal alles hinein, kam aber nicht mehr entscheidend näher heran. Francisco Pereira, mit zwölf Treffern bester Torschütze des Abends, traf in der Schlussminute zum 34:29, ehe Geisler wenige Sekunden vor dem Ende den 30:34-Endstand erzielte. Trotz der Niederlage überwog bei den Gelnhäusern nach dem Spiel nicht die Enttäuschung, sondern vielmehr Zuversicht. Die Mannschaft zeigte auch gegen den zweiten Staffelmeister der Aufstiegsrunde, dass sie absolut konkurrenzfähig ist.

Für Begeisterung sorgten auch die rund 100 mitgereisten TVG-Fans, die die weite Strecke an einem Dienstagabend mitgefahren sind, um ihre Mannschaft zu unterstützten und über 60 Minuten deutlich zu hören waren. Nach dem Spiel kletterten die Spieler auf die Tribüne zu ihren Anhängern, um sich persönlich für die Unterstützung zu bedanken.

Überhaupt entwickelte sich die Partie in Lößnitz zu einem echten Handballfest. Beide Fanlager begegneten sich äußerst herzlich und respektvoll, die Gastgeber aus Aue empfingen die Gelnhäuser Anhänger sehr freundlich und sorgten gemeinsam mit den TVG-Fans für eine außergewöhnliche Atmosphäre. „Dass uns so viele Fans an einem Dienstagabend den langen Weg gefolgt sind, um uns anzufeuern, ist überragend“, sagte Geiger. „Mit den heimischen Fans im Rücken kann das Ergebnis im Rückspiel ganz anders aussehen.”

Nun warten auf den TVG noch zwei weitere Aufstiegs-Rundenspiele. Am kommenden Sonntag gastieren die Barbarossastädter um 17 Uhr zum Rückspiel beim TV Emsdetten in der Ems-Halle. Das letzte und möglicherweise entscheidende Heimspiel der Aufstiegsrunde steigt schließlich am 06. Juni um 19.30 Uhr gegen den EHV Aue in der Rudi-Lechleidner-Halle. 

 

 

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Im siebten und abschließenden Gruppenspiel der IIHF Weltmeisterschaft 2026 hat die Eishockey-Männer-Nationalmannschaft den dritten Sieg in Folge geholt. Die Mannschaft von Bundestrainer Harold Kreis gewann mit 6:3 (3:0, 1:1, 2:2) gegen Großbritannien.
Vor 5.462 Zuschauern in der Swiss Life Arena waren Alexander Karachun, Frederik Tiffels, Fabio Wagner, Andreas Eder, Joshua Samanski und Leon Gawanke die Torschützen für die DEB-Auswahl. Mit zehn Punkten nach sieben Spielen beendet die deutsche Mannschaft die Vorrunde. Eine mögliche Teilnahme am Viertelfinale hängt vom Spieltag am heutigen Dienstag ab, an dem die letzten Partien der Gruppenphase der IIHF Weltmeisterschaft 2026 stattfinden. Das deutsche Team kann nur abwarten, nicht mehr aktiv eingreifen.
 
 
Bundestrainer Harold Kreis sagte: „Heute war es wichtig, dass wir das Spiel für uns entscheiden. Wir haben gut und fokussiert begonnen, im zweiten Drittel war unser Spiel dann etwas zu kompliziert. Am Ende haben wir heute den Job erledigt und die drei Punkte geholt. Wir haben bei diesem Turnier erneut wieder gesehen, dass Kleinigkeiten so wichtig sind auf diesem internationalen Niveau – genauso wie die Special Teams. Da haben uns in entscheidenden Momenten Tore gefehlt. Jetzt werden wir abwarten, was morgen passiert.“
 
Verteidiger Leon Gawanke: „Heute war unser Ziel, dass wir die drei Punkte holen, um weiter eine rechnerische Chance auf das Viertelfinale zu haben. Wir hätten sicher mehr Tore schießen können. In der Angriffszone haben die Briten es uns recht einfach gemacht, das haben wir zu Beginn des Spiels gut ausgenutzt. Dann haben wir angefangen, mehr zu passen, statt zu schießen. So haben wir etwas den Schwung verloren.“
 
Verteidiger und Kapitän Moritz Seider meinte: „Das Spiel haben wir ordentlich begonnen. Aber dann haben wir nachgelassen und den Briten etwas zu viele Gegenangriffe erlaubt. Unser Mindestziel war heute, die drei Punkte zu holen. Wir haben uns in dieser Gruppenphase dennoch mehr vorgenommen. Wir sind meist sehr gut in die Spiele gestartet, haben dann aber immer wieder zu viel abgegeben oder liegen gelassen. Jetzt müssen wir abwarten, was morgen passiert.“
 
 
 
WM-Spielplan 2026, Vorrunde, Gruppe A
 
15.05.2026 | Finnland – Deutschland | 3:1 (1:0, 0:0, 2:1)
17.05.2026 | Deutschland – Lettland | 0:2 (0:1, 0:1, 0:0)
18.05.2026 | Deutschland – Schweiz | 1:6 (0:0, 0:5, 1:1)
20.05.2026 | USA – Deutschland | 4:3 n. P. (1:1, 1:2, 0:1, 0:0, 1:0)
22.05.2026 | Deutschland – Ungarn | 6:2 (2:0, 2:0, 2:2)
23.05.2026 | Österreich – Deutschland | 2:6 (0:0, 1:2, 1:4)
25.05.2026 | Deutschland – Großbritannien | 6:3 (3:0, 1:1, 2:2)
 
 
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DEB / City-Press GmbH
 
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Handball Zweitligist TV Großwallstadt hat die nächste Niederlage hinnehmen müssen. Gegen den 1. VfL Potsdam verspielte der TVG in den letzten Minuten einen Zwei-Tore-Vorsprung und verlor damit das dritte Mal in Folge mit nur einem Tor Differenz.

Beide Mannschaften agierten zu Beginn nervös, Jannek Klein, der kommende Saison das TVG-Trikot trägt,  war es, der Potsdam in der dritten Spielminute mit 1:0 in Führung brachte. Patrick Gempp traf zum Ausgleich und Klein netzte erneut ein, bevor Max Horner zum Ausgleich traf. Noch ein weiterer Treffer durch Klein, bevor der TVG durch zweimal Eisenträger vom Siebenmeter-Punkt mit 4:3 in Führung ging. Doch Tim Schröder und Nils Fuhrmann brachten ihr Team erneut in Front. Beide Mannschaften ackerten in der Abwehr, so dass die Torhüter zu Paraden kamen. In der 15. Spielminute waren es die Gäste, die mit 6:5 in Führung gingen. Ein 3:0-Lauf des Gastgebers brachten diesen dann aber mit zwei Toren (10:8) in Front. Doch Leon Nowottny im Tor war zur Stelle und Ole Klimpke und Eisenträger stellten den Ausgleich wieder her. Bis zur Pause konnte sich kein Team entscheidend absetzen, es ging mit einem 14:14 in die Halbzeit.

Zwei-Tore-Vorsprung quasi verschenkt

Nach dem Seitenwechsel traf Gempp zum 15:14. Dustin Kraus netzte zum Anschluss ein, bevor Connar Battermann, Horner und erneut Battermann auf 18:15 erhöhten. Der Gastgeber legte nach, aber die Gäste sahen ihre Chance, verteidigten den Drei-Tore-Vorsprung bis zur 43. Minute. Ein erneuter 3:0-Lauf durch Potsdam sorgte für den Ausgleich (23:23). Doch die Gäste wollten den Sieg unbedingt und Niklas Ihmer und Battermann stellten acht Minuten vor Schluss den Zwei-Tore-Vorsprung wieder her. Diesen verteidigte man bis knapp zwei Minuten vor Schluss, als das Unfassbare geschah. Einige taktische Fehler des TVG und die Hausherren waren zur Stelle. Zunächst traf Rune Laskowski das leere Tor zum 28:29, weil der TVG 7-6 spielte, dann verwandelte Marvin Siemer einen Siebenmeter und erneut Laskowski traf per Buzzer Beater zum 30:29-Sieg für sein Team.

TV Großwallstadt feiert trotz Niederlage Klassenerhalt

Der TVG verspielte zwar den sicher geglaubten Sieg in den letzten Minuten und durfte sich dank der Schützenhilfe vom HSC Coburg dennoch über den Klassenerhalt freuen. Coburg gewann gegen Krefeld und der TVG kann daher nächste Saison erneut in Liga zwei auflaufen – egal, wie die restlichen Spiele ausgehen.

Einen großen Wermutstropfen gab es trotzdem. Max Horner hat sich eine Fraktur des Mittelhandknochens zugezogen und muss operiert werden. 

 

 

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Für den Handball Drittligist TV Gelnhausen steht am Dienstagabend die nächste große Herausforderung in der Aufstiegsrunde zur zweiten Handball-Bundesliga an. Am dritten Spieltag der Aufstiegsrunden-Gruppe 2 gastieren die Barbarossastädter um 19 Uhr in der Erzgebirgshalle in Lößnitz beim EHV Aue. Nach dem sensationellen 31:29 (16:13)-Heimsieg gegen Aufstiegsfavorit TV Emsdetten reist der TVG mit viel Selbstvertrauen, aber auch großem Respekt zum Meister der Nord-Ost-Staffel.

Die Ausgangslage in der Gruppe ist weiterhin völlig offen. Nach zwei Spieltagen liegt der TV Gelnhausen mit 2:0 Punkten auf dem ersten Platz, während Emsdetten mit 2:2 Zählern Rang zwei belegt. Der EHV Aue steht nach der knappen 31:32 (12:17)-Niederlage in Emsdetten mit 0:2 Punkten unter Druck. Für die Sachsen ist die Partie gegen den TVG bereits richtungsweisend, denn bei einer weiteren Niederlage würde der mögliche Aufstieg in die zweite Bundesliga in weite Ferne rücken.

Der TVG präsentiert sich unterdessen in überragender Form und setzte mit dem sensationellen Erfolg gegen Emsdetten ein dickes Ausrufezeichen im Aufstiegskampf. Besonders die aggressive Abwehrarbeit, die enorme Mentalität und die einzigartige Fanunterstützung machten den Unterschied. Diese Qualitäten werden nun auch im Erzgebirge gefragt sein. Wie groß die Euphorie mittlerweile in Gelnhausen ist, zeigt die Tatsache, dass die Anhänger sogar einen Fanbus organisiert haben, um an einem Dienstagabend ihre Mannschaft vor Ort in Aue zu unterstützen.

Dieser Support wird auch nötig sein, um überhaupt eine Chance im Erzgebirge zu haben. „Mit Aue wartet wieder ein absoluter Topgegner auf uns“, betont TVG-Cheftrainer Matthias Geiger. „Sie haben einen überragenden Kader und sind nicht umsonst Staffelmeister geworden. Eigentlich ist dort jede Position extrem stark besetzt.“

Der EHV Aue gehört zu den traditionsreichsten Handballstandorten im Osten Deutschlands. Der Verein wurde 1990 aus der Handballsektion des BSG Wismut Aue gegründet und spielte insgesamt 30 Jahre in der zweiten Liga. Nach dem Abstieg 2024 folgte zunächst ein fünfter Platz in der Süd-Staffel, ehe die Sachsen in dieser Saison mit 49:11 Punkten die Meisterschaft holten und sich für die Aufstiegsrunde qualifizierten.

Der Saisonstart verlief mit 5:7 Punkten zunächst holprig, anschließend entwickelte sich der EHV jedoch zu einer der konstantesten Mannschaften der Liga. Zwischenzeitlich gewann Aue 15 Spiele in Folge. Auch in Emsdetten zeigte die Mannschaft große Moral, kämpfte sich nach einem Acht-Tore-Rückstand noch einmal bis auf ein Tor heran und bewies eindrucksvoll ihre Qualität.

Uwe Jungandreas Trainer in Aue

Im vergangenen Sommer leitete der EHV einen größeren Umbruch ein. Prominentester Neuzugang war Trainer Uwe Jungandreas. Der erfahrene Coach führte einst Concordia Delitzsch sensationell in die Bundesliga, trainierte unter anderem den SC DHfK Leipzig und den SC Magdeburg und wurde 2022/23 während seiner Zeit beim Dessau-Roßlauer HV als Trainer des Jahres der zweiten Liga ausgezeichnet.

Auch der Kader wurde gezielt verstärkt. Neben den Neuzugängen Justin Döbler und Mihkel Löpp zählen in dieser Saison auch Rechtsaußen Francisco Pereira, der gegen Emsdetten neun Treffer erzielte, sowie Paul Bones zu den Schlüsselspielern der Sachsen. Der EHV vereint große individuelle Qualität mit starkem Tempo- und Umschaltspiel.

„Aue hat eine sehr komplette Mannschaft“, erklärt Geiger. „Der Kader hat sehr viel Qualität und sie haben eine überragende Saison gespielt. Deshalb müssen wir wieder eine aggressive und kompakte Abwehr zeigen und die starken Spieler vor Probleme stellen.“

Personell muss der TVG auf Leistungsträger Jonas Dambach verzichten. Der Rückraumspieler wird nach seiner Fußverletzung aus dem Spiel gegen Emsdetten auch in Aue fehlen. Hoffnung gibt es hingegen bei den beiden Rechtsaußen Akos Csaba und Simon Belter, die nach ihren langen Verletzungspausen vor einem Comeback stehen. Ganz gleich, wer auf der Platte stehen wird, am Ende wird die bessere Mannschaftsleistung den Unterschied ausmachen.

„Wir dürfen uns nicht von dem Sieg gegen Emsdetten blenden lassen“, warnt Geiger. „Jedes Spiel in dieser Aufstiegsrunde ist brutale Arbeit. Aber verstecken müssen wir uns auch nicht. Wir fahren mit breiter Brust nach Aue und wollen dort wieder ein geiles Spiel abliefern.“

 

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Am Dienstag um 20.30 Uhr kommt es zum Relegations-Rückspiel zwischen der SPVGG GREUTHER FÜRTH und RW Essen. Das Hinspiel bei Rot-Weiss Essen verloren die Fürther mit 0:1. Dabei hatten die Fürther das Geschehen lange im Griff und vergaben einige gute Chancen, ehe die Hausherren nach 61 Minuten in Führung gingen. Torben Müsel erzielte den entscheidenden Treffer mit einem direkt verwandelten Freistoß aus 20 Metern.

In der vierten Minute dribbelte Sayfallah Ltaief an seinem Gegner vorbei, der ihm auf halblinks zu Fall brachte. Felix Klaus brachte den Freistoß aus 25 Metern direkt aufs kurze Eck, wo Jakob Golz aber abwehren konnte. Danach hatte das Kleeblatt mehr Ballbesitz. Jannik Dehm rückte in der 16. Minute mit auf, zog aus 20 Metern ab, der Ball klatschte an die Latte.

Einige weitere Angriffe des Kleeblatts wurden nicht durchgespielt, die Gastgeber dagegen kamen kaum gefährlich nach vorne. In der 28. Minute war es dann doch einmal brenzlig, als eine Freistoßflanke knapp neben dem rechten Fürther Pfosten ins Aus flog, zuvor war kein Spieler dran gewesen.

Die Gäste übernahmen zwar immer wieder die Initiative. Doch das war zu wenig. Nach dem Wechsel wurde Hrgotas Schrägschuss von Torhüter Golz (50.) pariert, dann verlängerte Klaus eine Flanke aufs kurze Eck, wieder war Golz zur Stelle (52.). Zwei Minuten danach war es Dehm, dessen Distanzschuss knapp links vorbei strich (54.).

Die Gastgeber wurden erst wieder wach, als sie einen zu kurzen Abschlag von Prüfrock fast zum Führungstor nutzten, doch der Keeper kam gerade noch an Torben Müsels Schuss aus 20 Metern heran (58.). Essen setzte nach. Nach einem langen Einwurf wurde Mizuta 20 Meter vor dem Tor gefoult. Müsel schoss den direkten Freistoß ins rechte Toreck zum 1:0 (61.). Die Partie wurde hektisch, doch selbst in der Nachspielzeit passierte nicht mehr. Es blieb beim 1:0 für die Hausherren. 

 

Kleeblatt muss Rückstand wettmachen

Im Relegations-Rückspiel gegen RW Essen muss das Kleeblatt den Rückstand aus dem Hinspiel vor ausverkauftem Haus wettmachen. Personell bleibt die Lage im Vergleich zum Hinspiel unverändert: Lukas Reich und Marco John stehen nicht zur Verfügung, bei Reno Münz (muskuläre Probleme) wird kurzfristig entschieden.

Sportlich ist die Aufgabe eindeutig. Rot-Weiß Essen geht mit einem Tor Vorsprung in das Rückspiel, das Kleeblatt braucht also mindestens einen Treffer, um das Duell wieder auszugleichen. Fürths CheftrainerVogel betonte: „Wir wissen alle, um was es geht.“ 

Der Kleeblatt-Coach sieht in dieser klaren Ausgangslage auch eine Chance für seine Mannschaft: „Wir hätten so oder so ein Tor schießen müssen, nur ist ein Tor morgen die Egalisation. Das heißt, danach geht es bei 0:0 weiter und das aber bei uns zu Hause.“ 

Aus dem Hinspiel hat das Trainerteam seine Schlüsse gezogen. Vogel machte deutlich, dass das Kleeblatt im Rückspiel offensiv mehr Torgefahr entwickeln muss. „Es gab ja ein paar Punkte, warum wir am Freitag zu wenig Torgefahr in Summe ausgestrahlt haben und die haben wir natürlich klar angesprochen“, erklärte er. Allerdings spielt auch der Kopf eine große Rolle. 

Ein entscheidender Faktor soll am Dienstag die Unterstützung im eigenen Stadion werden. Vogel verwies auf die Heimstärke und die besondere Atmosphäre: „Unser Stadion kann extrem laut sein. Unsere Fans stehen bedingungslos hinter der Mannschaft und sie haben die Fähigkeit, eine Superpower zu sein mit ihrer Unterstützung. “ Fakt ist, dass das Kleeblatt einen Zahn zulegen und von Anfang an zeigen muss, wer hier das Spiel gewinnen wird.

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Im sechsten Spiel der IIHF Weltmeisterschaft 2026 hat die Männer-Nationalmannschaft vor 9.685 Zuschauern in der Swiss Life Arena mit 6:2 (0:0, 2:1, 4:1) gegen Österreich gewonnen. Die DEB-Torschützen waren Lukas Reichel (3), Joshua Samanski, Manuel Wiederer und Alexander Ehl.
 
Tags zuvor gewann Deutschland gegen Ungarn mit 6:2 und holte sich den ersten Turniersieg im fünften Spiel der IIHF Weltmeisterschaft 2026. Torschützen für die DEB-Auswahl waren Leon Gawanke (3), Samuel Dove-McFalls, Lukas Reichel und Eric Mik.
 
 
Das abschließende WM-Spiel der Gruppe A findet am Montagabend statt. Gegner ist das Team aus Großbritannien. Spielbeginn ist um 20.20 Uhr.
 
 
Bundestrainer Harold Kreis sagte: „Unsere Mannschaft hat heute ein sehr engagiertes Spiel mit einer großen physischen und läuferischen Intensität gezeigt. Das war unser Plan und der ist über die 60 Minuten aufgegangen. Die Mannschaft hat sich den Sieg spielerisch, aber vor allem auch kämpferisch verdient. Für unsere Moral ist das ein sehr gutes Ergebnis. Wir können die anderen Gruppenspiele jetzt nicht mehr beeinflussen, sondern nur noch unsere Partie gegen Großbritannien am Montag. Da werden wir mit Vollgas reingehen.“
 
Verteidiger Leon Hüttl äußerte sich: „Heute sind wir wieder gut in das Spiel gestartet. Wir wussten, dass es intensiv wird. Auch weil es für uns ein wichtiges Spiel war, das wir unbedingt gewinnen mussten. Daher sind das wichtige drei Punkte. Wir haben wieder zur richtigen Zeit die Tore gemacht und endlich auch im Powerplay. Am Montag geht es wieder bei null los, dann müssen wir unser bestes Eishockey zeigen und werden alles geben für einen weiteren Sieg.“
 
Stürmer Joshua Samanski meinte: „Es war klar, dass wir dieses Spiel gewinnen müssen. Wir waren über 60 Minuten die spielbestimmende Mannschaft. Nach dem Rückstand sind wir sofort zurückgekommen, das ist uns gut gelungen. Unsere Powerplay-Tore waren außerdem wichtig für unser Selbstbewusstsein. Es hat heute viel Spaß gemacht, auf dem Eis mit der Mannschaft und in unserer Formation. Wir drei haben uns in jedem Spiel Chancen erarbeitet und heute sind die Scheiben auch reingegangen.“
 
 
 
 
WM-Spielplan 2026, Vorrunde, Gruppe A
 
15.05.2026 | Finnland – Deutschland | 3:1 (1:0, 0:0, 2:1)
17.05.2026 | Deutschland – Lettland | 0:2 (0:1, 0:1, 0:0)
18.05.2026 | Deutschland – Schweiz | 1:6 (0:0, 0:5, 1:1)
20.05.2026 | USA – Deutschland | 4:3 n. P. (1:1, 1:2, 0:1, 0:0, 1:0)
22.05.2026 | Deutschland – Ungarn | 6:2 (2:0, 2:0, 2:2)
23.05.2026 | Österreich – Deutschland | 2:6 (0:0, 1:2, 1:4)
25.05.2026 | 20:20 Uhr | Deutschland – Großbritannien
 
 
 
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Am heutigen Freitagabend steigt das erste von zwei Relegationsspielen zwischen der SPVGG GREUTHER FÜRTH und RW Essen. Anpfiff an der Hafenstraße in Essen ist um 20.30 Uhr.

Durch den 3:0-Heimsieg gegen Fortuna Düsseldorf am 34. Spieltag hat sich das Kleeblatt die Relegationsspiele und damit zwei weitere Chancen auf den Klassenerhalt erarbeitet. Kleeblatt-Chefcoach Heiko Vogel ist sich sicher, dass im Ruhrgebiet „ein Hexenkessel“ auf seine Mannschaft wartet. „Dort herrscht eine Fußballstimmung, wie man sie sich vorstellt“, sagt der Fürther Trainer – und stellt klar: „Wir sind gewarnt.“

Beim Drittplatzierten der dritten Liga erwartet Vogel einen physisch starken Gegner, der vor allem über Standards und Umschaltmomente gefährlich werden kann. Entscheidend sei daher, im eigenen Angriffsspiel die richtige Balance zu finden. „Standards, die wir vermeiden, sind gute Standards.“ Gleichzeitig kenne man die Schwächen des Gegners – insbesondere in der Defensive, was die 66 Gegentore in der dritten Liga belegen. So ist es auf der Kleeblatt Homepage zu lesen.

Auf der Pressekonferenz vor dem Auswärtsspiel betonte Vogel, dass in solchen Entscheidungsspielen vor allem mentale Faktoren den Ausschlag geben. „Es ist ein Spiel, das zwischen den Ohren entschieden wird.“ Es gehe darum, im Kopf stabil zu bleiben und auf Drucksituationen resilient zu reagieren. „Es wird gute Momente des Gegners geben. Es wird gute Momente von uns geben. Da gilt es, nicht in Euphorie zu verfallen, sondern im Moment zu bleiben und den Job zu erledigen. So banal das klingt – das wird die schwierigste Aufgabe sein.“ Weiter steht auf der Homepage geschrieben: Zugleich unterstreicht der Fürther Coach, dass nach dem Hinspiel noch nichts entschieden sein wird. „Keine Mannschaft wird sich morgen für irgendwas qualifizieren. Nach morgen ist Halbzeit. Morgen ist  das Ergebnis ein Fundament, mehr nicht.“

Personell muss das Kleeblatt lediglich auf Marco John und Lukas Reich verzichten. Der lange verletzte Sacha Bansé, zuletzt bereits gegen Düsseldorf im Kader, ist auch in Essen eine Option. Der 25-jährige defensive Mittelfeldspieler habe Vogel „in den letzten Wochen viel Freude bereitet“ – nicht nur durch seine Art zu spielen, sondern auch, weil er „immer für seine Teamkollegen da ist“. Eine Eigenschaft, auf die es ja auch in einer Relegation ankommt.

Egal wie, heute Abend wird es schon so richtig spannend werden und die Fans werden ihre Mannschaften tatkräftig unterstützen. Immerhin kann heute schon der Grundstein zum Verbleib der Liga oder zum Aufstieg in die Liga gelegt werden.

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Wie der DEB in einer Pressemitteilung bekannt gab, wird nach dem verletzungsbedingten Ausfall von Stürmer Daniel Fischbuch nun Alexander Karachun (Schwenninger Wild Wings) kurzfristig zur Männer-Nationalmannschaft stoßen und wird in den WM-Kader aufgenommen. Der Offensivspieler reist noch am heutigen Donnerstag nach Zürich und steigt direkt ins Mannschaftstraining ein.

Bundestrainer Harold Kreis sagt: „Wir sind heute auf Alexander zugegangen und er hat nach unserem Gespräch direkt zugesagt. Er hat den Vorteil einer kurzen Anreise aus Schwenningen in die Schweiz und war dort bis zuletzt voll im Trainingsbetrieb. Damit haben wir eine weitere Option für unsere Offensive, was im Turnierverlauf noch wichtig werden kann.”
 
Am Freitagnachmittag wartet das nächste Gruppenspiel auf die DEB-Auswahl: Gegner ist Ungarn, Spielbeginn in der Swiss Life Arena ist um 16.20 Uhr.