Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Wie Carsten Oberhagemann, Geschäftsführer und Pressesprecher der Deutschland Achter GmbH,  mitteilte, gibt es ein neues Boot für den Achter. Ingenieur Frank Günder von der Bootswerft Empacher gibt in einem Interview Einblicke in den Entwicklungsprozess der neuen Bootsform. Er sagt: „Der Deutschland-Achter ist die erste Nationalmannschaft, die sich für den C80 entschieden und es bestellt hat. Und wie ich gehört habe: Die Sportler spüren das Boot und es lässt sich auch zügig fahren.“

Wie kam es zu diesem neuen Modell?

Frank Günder: “Ein Ruderboot ist ein Sportgerät, das sich ungleichmäßig im Wasser bewegt. Die Antriebskraft, ausgelöst durch die Schläge der Sportler, ist nicht linear, wodurch das Boot immer wieder pulsierend beschleunigt wird. Man kann sagen: Das Boot hoppelt durchs Wasser. Und entscheidend ist letztlich, wie stark darf es stampfen, solange die Sportler mit ihrer ausgeprägten Sensorik darin noch Rudern können. Es war ein ständiges Probieren, ein Try-and-Error-Prozess.”

Das hört sich nach einem langen Entwicklungsprozess an…

Frank Günder: “Ja, ich habe bereits 2016/2017 mit den ersten Analysen und Studien begonnen. Wir haben uns auch mit dem Steuermann Jonas Wiesen zusammengesetzt und das von ihm beschriebene Gefühl der Mannschaft in Zahlen umgewandelt und schließlich in ein neues Design gebracht. Dazu haben wir sechs neue Boote konstruiert, Entwürfe gefertigt und durch Computersimulationen verglichen.
Mit der bisher über Jahre genutzten Achterform und realen Messbootdaten einer Deutschlandachter-Mannschaft wurde mit großer Unterstützung der Firma IAV, die aus dem Automobilbau kommt, eine komplette Achtersimulation, die den ganzen Ruderschlag beinhaltet, erstellt. Mit dieser vollumfänglichen Simulation wurden die Neuentwicklungen dann geprüft. Und ich fühlte mich schließlich ein klein wenig bestätigt, dass mein persönlicher Favorit durch die Simulation bestätigt wurde.”

Wie ist die Veränderung einzuordnen?

Frank Günder: “Diese Neukonstruktion ist deutlich mehr als ein Facelift, es ist ein deutlicher Fortschritt. Ein wirklich großer Schritt nach vorne ist, dass wir jetzt eine komplette Simulation der Ruderbewegung in unseren Entwicklungsprozess integrieren können. Diese Software ist quasi ein neues Werkzeug, das uns immer wieder zeigt, ob wir noch auf dem wichtigen Weg sind.”

Was ist sonst neu am neuen Achter?

Frank Günder: “Es sind noch einige Kleinigkeiten verändert worden, die in Summe aber ergeben, dass das Bootsgewicht deutlich reduziert werden konnte. Bei diesem Achter liegen wir jetzt bei 92,2 kg. Wir haben das Rollbahndeck ergonomisch optimiert und im Bereich der Waden die Bewegungsfreiheit deutlich erhöht. Dadurch können die Sportler den Schlag komplett durchtreten, ohne mit den Beinen Deckskontakt zu haben. Das steigert natürlich enorm das Wohlfühl-Gefühl und den Raum im Boot. Neu sind auch die konvexen Rollschienen. Diese sind weniger dreckanfällig und sorgen letztlich für ein stabiles Geradeausrollen. Und wir sind bei diesem Modell – auf Wunsch der Mannschaft – zurück zum klassischen Frontwing-Ausleger gegangen.”

 

 

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Wie Carsten Oberhagemann, Geschäftsführer und Pressesprecher der Deutschland Achter GmbH, in einer Pressemitteilung bekannt gab, siegte das Duo Klapperich/Hagemeister bei den Deutschen Kleinbootmeisterschaften in München vor Frederik Breuer/Leonard Brahms und Mattes Schönherr/Olaf Roggensack im Zweier ohne Steuermann.

Vom Rückstand auf dem ersten Streckenviertel ließen sich nicht aus dem Konzept bringen, am Ende feierten sie einen souveränen Sieg und sicherten sich den deutschen-Meister-Titel im Zweier ohne Steuermann: Paul Klapperich und Theis Hagemeister gewannen auf der Olympiastrecke in München-Oberschleißheim vor Frederik Breuer/Leonard Brahms und Mattes Schönherr/Olaf Roggensack. Wenige Zehntelsekunden dahinter folgten Wolf Niclas Schröder/Rene Schmela auf dem vierten Platz, gefolgt von Benedict Eggeling/Jasper Angl und Tobias Strangemann/Tassilo von Müller.

Gaspedal gedrückt bis ins Nirvana

„Unsere Stärke ist, ab 500 Metern das Gaspedal runterzudrücken, bis wir im Nirvana sind. So war es heute auch. Wir haben uns Schlag für Schlag rangekämpft, vorbeigeschoben, weitergeschoben und mit Abstand gewonnen. Das war ein hartes Rennen. Stark auch von Freddy, Leo, Mattes und Olaf“, sagte Paul Klapperich überglücklich. Ihm fiel nach strapazierenden Wochen ein großer Stein vom Herzen: „Die nationale Selektion ist immer mental ermüdend. Jeder von uns will um die internationalen Medaillen kämpfen, doch vorher müssen da durch. Ich bin froh, dass es jetzt vorbei ist und wir so souverän durchgekommen sind.“

Wenige Wochen nach dem Boatrace haben die Cambridge-Studenten Frederik Breuer und Leonard Brahms auch im Kleinboot überzeugt. „Das war unsere erste Regatta zusammen im Zweier“, meinte Boatrace-Sieger Breuer: „Wir haben uns von Rennen zu Rennen gut gesteigert. Mehr, als am Ende Zweiter zu werden, hätten wir nicht erwarten können.“

Ein zufriedenes Gesamtfazit zog Mattes Schönherr, der zur Leipzig-Langstrecke noch ausgefallen war und jetzt mit Olaf Roggensack das Podium erreichte: „Das war eine starke Teamleistung. Wir haben viele Zweier auf einem Top-Niveau. Jedes Rennen war hart, in keinem konnte man sich schonen. Im Finale sind wir für unsere gute Arbeit mit Bronze belohnt worden.“

B-Zweier gewinn B-Finale

Das B-Finale gewann der B-Zweier mit Leon Gronbach/Justus Beckmann, die als bestes Nachwuchsboot eine starke Regatta ablieferten. Zweiter wurden Max John und Ben Gebauer, für die sich die Regatta wie ein kleines Comeback anfühlte, nachdem bei ihnen die vorigen Überprüfungen weniger erfolgreich verlaufen waren. „Mit Spaß und Gelato. Nach unserer kurzen Vorbereitungszeit in Italien sind wir zufrieden. Wir sind befreit hergekommen und haben geile Rennen mit guten Endspurts abgeliefert. Dass es so gut lief, damit haben wir nicht erwartet“, sagte Max John.

 

Die Ergebnisse:

Zweier ohne Steuermann, A-Finale:

1. Paul Klapperich/Theis Hagemeister (Bonner RG/Frankfurter RG Germania) 6:47,10 Minuten, 2. Frederik Breuer/Leonard Brahms (Bonner RG/Berliner RC) 6:48,24, 3. Olaf Roggensack/Mattes Schönherr (RC Tegel/RC Potsdam) 6:50,27, 4. Wolf Niclas Schröder/Rene Schmela (Ruder-Union Arkona Berlin/Berliner RC) 6:50,40, Benedict Eggeling/Jasper Angl (RC Favorite Hammonia Hamburg/RV Münster) 6:53,30, 6. Tobias Strangemann/Tassilo von Müller (RC Dorsten/Ruderclub am Baldeneysee) 7:01,09.

B-Finale:

1. Leon Gronbach/Justus Beckmann (RG Speyer/RV Bochum) 7:01,81, 2. Max John/Ben Gebauer (ORC Rostock/Berliner RC) 7:03,36, 3. Lino Zatrow/Julius Kaim (USV TU Dresden/TVK Essen) 7:05,35, 4. Ole Hanack/Laurits Follert (RV Hellas Offenbach/Crefelder RC) 7:06,31, 5. Georg Rieck/Jakob Knapp (Berliner RC) 7:06,52, 6. Carl Sgonina/Vinzent Kuhn (Dresdner RC/RV Münster) 7:11,15.

C-Finale:

1. Kaspar Virnekäs/Ole Bartenbach (Münchener RC von 1880/RG Speyer) 6:52,14, 2. Jannik Metzger/Sven Achterfeld (Marbacher RV/RRG Mülheim an der Ruhr) 6:53,29, 3. Julian Garth/Simon Schubert (Crefelder RC/RC Germania Düsseldorf) 6:55,72, … 5. Sönke Kruse/Mark Hinrichs (RV Münster/Limburger Club für Wassersport) 7:00,98.
D-Finale: 5. Paul Martin/Tom Tewes (Kettwiger RG/Münchener RC von 1880) 7:10,68.

 

 

 

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Wie Carsten Oberhagemann, Geschäftsführer Deutschland Achter, bekannt gab, bewerben sich elf Duos vom Stützpunkt Dortmund bei den deutschen Kleinboot-Meisterschaften auf der Regattastrecke in Oberschließheim um den Sieg. Los geht es am heutigen Freitagnachmittag, Finals werden am Sonntag ausgefahren.

Noch ist es recht ruhig an der Regattabahn in München-Oberschleißheim. Vereinzelt gehen die ersten Boote zum Training aufs Wasser. Darunter die Zweier vom Stützpunkt Dortmund. Hier, wo vor über 50 Jahren die olympischen Ruderrennen ausgetragen wurden, finden am Wochenende die Deutschen Kleinbootmeisterschaften statt. Wer im Zweier ohne Steuermann auf dem Podium landet, hat beste Aussichten für die Besetzung der Boote im Männer-Riemenbereich: den Deutschland-Achter, den Vierer ohne Steuermann und den Zweier ohne Steuermann. Vier Rennen sind zu bestreiten: Los geht’s am Freitag mit den Vorläufen, knackig wird’s am Samstag, wo mit Viertel- und Halbfinale zwei Rennen anstehen, und am Sonntag ab 13 Uhr steigen dann die Zweier-Finals.  

Theis Hagemeister und Paul Klapperich, die mit anderen Partnern im Vorjahr in Brandenburg auf dem Podium landeten, wollen nach dem Sieg bei der Langstrecke in Leipzig auch in München überzeugen und auch in München das Siegerpodest erklimmen. Doch der interne Konkurrenzkampf groß. Hoffnungen auf eine vordere Platzierung im 40-Boote-Feld dürfen sich auch die Drittplatzierten von Leipzig, Jasper Angl und Benedict Eggeling, und Rene Schmela/Wolf Niclas Schröder, die bei der Langstrecke den vierten Platz belegt hatten, machen. Elf A-Zweier gehen vom Dortmunder Stützpunkt an den Start. Zurück im Boot ist Mattes Schönherr, der nach auskurierter Verletzung zusammen mit Olaf Roggensack ein bewährtes Duo bildet.

Christ und Brach fallen aus

Seinen Titel aus dem Vorjahr nicht verteidigen kann das Duo Julius Christ/Sönke Kruse. Christ fällt krankheitsbedingt aus – genauso wie Hanno Brach. Beide überzeugten in Leipzig mit starken Ergo-Werten, müssen jetzt aber pausieren. Ihre Zweierpartner Sönke Kruse und Mark Hinrichs haben sich dadurch kurzfristig in einem Zweier zusammengefunden. Gespannt sein darf man auch, wie sich die Cambridge-Kombination mit Frederik Breuer/Leonard Brahms schlagen wird. „Alles sind bestens präpariert. München ist eine der schönsten Regattastrecken, die faire Wettkämpfe ermöglicht. Das Wetter soll einigermaßen stabil bleiben. Wir freuen uns auf die Rennen“, sagte Bundestrainerin Sabine Tschäge, die wie ihr Trainer-Kollege Mark Emke spannende Rennen erwartet: „Wir merken, das Team insgesamt wird stärker, was uns gute und neue Möglichkeiten bietet.“

 

Zweier-Paarungen mit A-Kader-Ruderern vom Ruderstützpunkt Dortmund:

– Paul Klapperich/Theis Hagemeister (Bonner RG/Frankfurter RG Germania)
– Benedict Eggeling/Jasper Angl (RC Favorite Hammonia Hamburg/RV Münster)
– Wolf Niclas Schröder/Rene Schmela (Ruder-Union Arkona Berlin/Berliner RC)
– Kaspar Virnekäs/Ole Bartenbach (Münchener RC von 1880/RG Speyer)
– Tobias Strangemann/Tassilo von Müller (RC Dorsten/Ruderclub am Baldeneysee)
– Olaf Roggensack/Mattes Schönherr (RC Tegel/RC Potsdam)
– Julian Garth/Simon Schubert (Crefelder RC/Universitätssportverein TU Dresden)
– Sönke Kruse/Mark Hinrichs (RV Münster/Limburger Club für Wassersport)
– Max John/Ben Gebauer (ORC Rostock/Berliner RC)
– Paul Martin/Tom Tewes (Kettwiger RG/Münchener RC von 1880)
– Jannik Metzger/Sven Achterfeld (Marbacher RV/RRG Mülheim an der Ruhr)

Zeitplan, Zweier ohne Steuermann:

Vorläufe: Freitag, 17.4., ab 16.52 Uhr
Viertelfinale: Samstag, 18.4., ab 11.44 Uhr
Halbfinale: Samstag, 18.4., ab 18.10 Uhr
Finale A und B: Sonntag, 19.4., ab 13 Uhr

 

 

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Das Team Deutschland-Achter traf den Ministerpräsidenten von Nordrhein-Westfalen, Hendrik Wüst, an der möglichen Olympiastrecke in Duisburg-Wedau. Dieser gab vom Ufer den Startschuss – die Ruderer und Kanuten schlagen los. Es ist ein Signal für Olympische und Paralympische Spiele in Deutschland, hier in Duisburg-Wedau auf der Regattabahn speziell für die Kampagne Köln/Rhein-Ruhr. So ist es in der PM des Team Deutschland Achter zu lesen.

Der Ausflug nach Duisburg am vergangenen Dienstag ist für das Team Deutschland-Achter, seit über 40 Jahren im 60 Kilometer entfernten Dortmund beheimatet, zu Beginn der Saison 2026 eine willkommene Abwechslung: Erst eine knapp zweistündige Trainingseinheit in zwei Achtern, Vierer und Zweier auf dem Wasser, dann der intensive Austausch mit dem Ministerpräsidenten an Land und die kurze Sprinteinlage mit den Kanuten, darunter der mehrfache Olympiasieger Max Rendschmidt, erneut auf dem Wasser. Initiiert hat diesen ganz besonderen Termin mit Olympiaflair der frühere Achter-Weltmeister, Olympiateilnehmer und jetzige CEO der DEUTZ AG Sebastian Schulte, der persönlich die Bewerbung von Köln/Rhein-Ruhr unterstützt.

Abstimmung Köln/Rhein-Ruhr bis zum 19. April

Duisburg als möglicher Ort für olympische und paralympische Ruder- und Kanuwettbewerbe 2036, 2040 oder 2044 ist eine von 17 Städten in Nordrhein-Westfalen, die bis zum 19. April über die Kampagne von Köln/Rhein-Ruhr abstimmen. Ebenfalls um Spiele in Deutschland bewerben sich München, Hamburg und Berlin. Das Team Deutschland-Achter spricht sich klar für Olympia und Paralympics in Deutschland aus. Spitzensport schafft einen großen Mehrwert auf vielen Ebenen. Etwa durch die allgemeine Begeisterung, die ein Olympiaevent – wie zuletzt Paris – entfacht. Oder dadurch, Vorbilder aus dem Sport hautnah vor Ort erleben zu können. Und auch durch die gelebten Werte wie Teamgeist, Respekt und Verantwortung, die auch der Deutschland-Achter vertritt, kann die gesamte Gesellschaft, jeder Sportverein und jeder Individualsportler profitieren. Daher unser klares Bekenntnis: Ja, für Olympische und Paralympische Spiele in Deutschland!

 

 

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Von den Athleten vom Dortmunder Leistungszentrum gewannen Theis Hagemeister und Paul Klapperich souverän die diesjährige Leipziger Langstrecke. Das wurde aus dem Dortmunder Lager bekannt. Mit acht Sekunden Vorsprung setzte sich das Duo aus dem letztjährigen Deutschland-Achter auf der Sechs-Kilometer-Strecke gegen ihre Mannschaftskameraden und Vorjahressieger Sönke Kruse/Julius Christ durch. Den dritten Platz belegten auf dem Elster-Saale-Kanal Jasper Angl und Benedict Eggeling. Am Tag zuvor überzeugten die Athleten vom Dortmunder Leistungszentrum auf dem Ergometer. Neun persönliche Bestwerte und viele starke Leistungen deutlich unter der Sechs-Minuten-Marke geben Zuversicht. „Die Kombination aus Ergometer-Test und Langstrecke an einem Wochenende ist ein Brett. Die Sportler haben es gut gelöst. Das Battle ist nun eröffnet. Wir sind gespannt, wer sich wie bei den Deutschen Kleinbootmeisterschaften in drei Wochen einsortieren wird“, sagte Bundestrainerin Sabine Tschäge nach der Testbatterie in Leipzig.

Bei der Langstrecke erreichen neben dem Sieger-Trio auch Wolf Niclas Schröder/Rene Schmela als Vierter und die U23-Kombination Justus Beckmann/Leon Gronbach (Platz 5) eine gute Ausgangssituation für die Kleinboot-DM über dann 2000 Meter in München. Zeitgleich auf dem geteilten sechsten Rang kamen Kaspar Virnekäs/Ole Bartenbach, Julian Garth/Simon Schubert und Jannik Metzger/Sven Achterfeld ins Ziel. Pech hatten Tobias Strangemann und Tassilo von Müller, die aussichtsreich im Rennen liegend in eine Böschung fuhren, stehen blieben und nur schwer wieder in Fahrt kamen – und so mindestens 20 Sekunden liegen ließen. Im Einer erreichte Olaf Roggensack, dessen Zweier-Partner Mattes Schönherr verletzungsbedingt absagen musste, im Feld der Skull-Spezialisten beim Sieg von Jonas Gelsen einen guten zehnten Platz.

Neun persönliche Bestwerte

Weiter hieß es in der PM, dass auf dem Ergometer am Tag zuvor die Bestwerte purzelten. Neun Ruderer aus dem Team Deutschland-Achter fuhren einen persönlichen Bestwert. Vor allem die beiden USA-Rückkehrer Tassilo von Müller und Hanno Brach machten mit starken Zeiten auf sich aufmerksam – genauso wie Julius Christ, Olaf Roggensack und Sönke Kruse aus dem letztjährigen Deutschland-Achter. Einen Sprung nach vorne, mit neuer eigener Bestzeit, schafften auch Rene Schmela, Theis Hagemeister, Paul Martin, Julian Garth und Ole Bartenbach. Am schnellsten unterwegs aus dem Riemenbereich waren Ole Hanack, der unter der 5:50-Marke blieb, und Laurits Follert, der nach den Olympischen Spielen in Paris kürzertrat, Vater wurde und sich jetzt wieder in alter physischer Form präsentierte. Ein starkes Ausrufezeichen setzte U23-Aufsteiger Julius Watzka mit der zweitbesten Zeit im Riemen-Feld.

„Viele haben sich stark präsentiert. Die Trainingseindrücke haben nicht getäuscht. Es geht in die richtige Richtung“, zog Sabine Tschäge ihr Fazit nach dem Ergotest. Das Trainerteam um Tschäge, Mark Emke und Thomas Affeldt ist nun gespannt, wie die Athleten die starke Physis über im Rennen über die 2000-Meter-Distanz aufs Wasser bringen – in drei Wochen bei den Deutschen Kleinbootmeisterschaften in München.

 

Die Ergebnisse:

Langstrecke in Leipzig, Zweier ohne Steuermann: 1. Paul Klapperich/Theis Hagemeister 20:57 Minuten. – 2. Julius Christ/Sönke Kruse 21:05. – 3. Benedict Eggeling/Jasper Angl 21:10. –  4. Wolf Niclas Schröder/Rene Schmela 21:13. –  5. Leon Gronbach/Justus Beckmann 21:19. –  6. Kaspar Virnekäs/Ole Bartenbach, Julian Garth/Simon Schubert, Jannik Metzger/Sven Achterfeld 21:21. –  9. Ole Hanack/Laurits Follert 21:24. –  10. Tobias Strangemann/Tassilo von Müller 21:35. – 11. Lino Zastrow/Julius Kaim 21:36. –  12. Carl Sgonina/Max Goede 21:38. –  13. Hannes Post/Ben Gebauer 21:45, … 16. Paul Martin/Tom Tewes 21:48. –  19. Julius Watzka/Moritz Bitz 21:52. –  25. Alexander Vorobyev/Yannick Kiwitt 22:04. – 27. Leo Fischer/David Kalle 22:09. –  29. Finn Bontjer/Armin Gerber 22:12. –  33. Justus Weber/Friedrich Romberg 22:40

 

 

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Nach intensiver Vorbereitung geht für die Athleten vom Stützpunkt Dortmund am Samstag und Sonntag die Wettkampfsaison los. Über 2.000 Meter auf dem Ergometer und über sechs Kilometer auf der Langstrecke geben die Ruderer am Wochenende ihre Visitenkarte ab. Beim ersten Gradmesser des Jahres sind alle Sportler heiß, sich für die spätere Bootsbesetzung zu empfehlen.

Lest die PM vom Verein weiter:

Die Vorbereitung auf die anstehenden Belastungen verlief vielversprechend. „Wir haben viele positive Eindrücke gesammelt. An der einen oder anderen Stelle muss sich noch etwas festigen, aber der Trend geht klar nach oben“, sagt Bundestrainerin Sabine Tschäge. Auch die zuletzt durchgeführte Kraftleistungsdiagnostik bestätigte diesen Eindruck: In verschiedenen Bereichen – im Boot wie an Land – war eine positive Entwicklung erkennbar. Insgesamt sieht das Trainerteam um Sabine Tschäge, Mark Emke und Thomas Affeldt die Mannschaft gut gerüstet für die anstehenden Aufgaben.

Ergometer-Test im Fokus

Im Mittelpunkt steht am Samstag zunächst der Ergometertest über 2.000 Meter. In der besonderen Wettkampfsituation, umgeben von direkter Konkurrenz, kommt es neben der guten Physis auch auf mentale Stärke an. „An dem Tag muss auf den Punkt alles sitzen. Jeder muss in der Lage sein, sich zu fokussieren und seine beste Tagesform abzurufen – oder auch dann dagegenzuarbeiten, wenn es nicht optimal läuft“, beschreibt Tschäge die Herausforderung.

Nächste Prüfung Langstrecke

Nur einen Tag später folgt mit der Langstrecke über sechs Kilometer die nächste Prüfung, diesmal im Zweier. Hier sind vor allem Abstimmung und Feingefühl gefragt. „Im Boot ist dann wieder viel Präzision in der Zusammenarbeit mit dem Partner entscheidend. Einen Tag nach dem Ergometertest gilt es, über die sechs Kilometer zu kämpfen“, so Tschäge. Erschwerte Bedingungen könnten dabei zusätzlich eine Rolle spielen: Die Wetterprognosen lassen zumindest ein anspruchsvolles Rennen erwarten.

Personell muss das Team einige Ausfälle kompensieren. Neben dem bereits erwarteten Ausfall von Friedrich Amelingmeier stehen auch Mattes Schönherr und Mark Hinrichs verletzungs- bzw. krankheitsbedingt kurzfristig nicht zur Verfügung. Dadurch ergeben sich Veränderungen in den Booten: Olaf Roggensack wird im Einer starten, während sich Hanno Brach und Max John kurzfristig zu einem neuen Zweier zusammenfinden.

Leipzig ist der erste Schritt

Das Wochenende in Leipzig markiert den Auftakt in die entscheidende Phase der internen Leistungsüberprüfung. Die Ergebnisse auf dem Ergometer liefern dem Trainerteam belastbare Hinweise über den Leistungsstand. Auf Basis der Langstrecken-Ergebnisse werden zudem die Vorläufe für die Deutschen Kleinboot-Meisterschaften in München, die vom  17. bis 19. April stattfinden, gesetzt, wo die nächste Stufe auf dem Weg zur Bootsbildung eingeleitet wird. Für die Athleten gilt es nun, die positiven Eindrücke aus der Vorbereitung in Leistung umzusetzen und sich im direkten Vergleich zu positionieren – ein erster Schritt in Richtung der finalen Besetzung des Team Deutschland-Achter.

 

 

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Das Team Deutschland-Achter bestreitet am Sonntag seinen ersten internationalen Wettkampf in diesem Jahr. Das gab Pressesprecher Carsten Oberhagemann bekannt. Beim Head of the River Amstel im niederländischen Amsterdam gehen zwei Achter vom Stützpunkt Dortmund an den Start, um die anspruchsvolle 7,2 Kilometer lange Strecke auf der Amstel zu bewältigen. Anschließend gilt die volle Konzentration wieder der Arbeit im Zweier.

„Wir fokussieren uns schon eine ganze Zeit auf den Zweier, wollten in einem kleinen Block aber auch das Achterfahren unterbringen. Damit wir beim Training ein Ziel vor Augen haben, hat sich der Wettkampf angeboten. Für uns ist das eine gute Sache“, sagt Bundestrainerin Sabine Tschäge. So wurde nach dem Trainingslager in Lago Azul mit klarem Schwerpunkt auf dem Zweier in den vergangenen Wochen auch die eine oder andere Einheit im Achter absolviert und das mit durchaus guten Ergebnissen, wie Tschäge berichtet: „Wir hatten eine gute Vorbereitung mit super Bedingungen. Es hat viel Spaß gemacht: Das Training war gut, die Boote schnell, der Himmel blau, die Trainer zufrieden.“

So starten die Achter vom Stützpunkt Dortmund

Die Formierung der beiden Achter hat das Trainerteam Sabine Tschäge, Mark Emke und Thomas Affeldt aus den bisherigen Trainingseindrücken vorgenommen. Als Fingerzeig auf die Saison will das Trainerteam die Bootsbildung für den Head of the River Amstel jedoch nicht verstanden wissen. „Kein Achter ist zum jetzigen Zeitpunkt endgültig formiert“, so Tschäge. In Amsterdam starten zum einen Theis Hagemeister, Sönke Kruse, Julius Christ, Olaf Roggensack, Mattes Schönherr, Jasper Angl, Benedikt Eggeling, Paul Klapperich und Steuermann Jonas Wiesen. Das andere deutsche Boot bilden Simon Schubert, Tassilo von Müller, Tobias Strangemann, Mark Hinrichs, Ole Bartenbach, Kaspar Virnekäs, Julian Garth, Hanno Brach und Steuermann Till Martini.

Kurviges Streckenprofil

Der Head of the River Amstel ist eine anspruchsvolle Langstreckenregatta. Insgesamt 7,2 kurvige Kilometer geht es vom Ort Ouderkerk bis hinein ins Stadtzentrum von Amsterdam. „Das ist eine knifflige Strecke und für alle eine Herausforderung, vor allem für die Steuerleute“, meint Tschäge, bei der die Vorfreude – ebenso wie bei den Sportlern – jedoch deutlich überwiegt: „Es ist eine schöne Veranstaltung mit tollem Ambiente. Wir freuen uns auf den Wettkampf und alles drumherum.“

 

 

Archivbild: Deutschland Achter. Danke dafür

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Sturm „Kristin“ verwüstete weite Teile Portugals, betroffen ist auch die Ruder-Nationalmannschaft Männer-Riemen und -Skull, die sich zurzeit im Trainingslager in Lago Azul aufhält. Dort, im Landesinneren, 150 Kilometer nordöstlich von Lissabon gelegen, wurde ein Großteil der Ruderboote zerstört. Der Materialschaden ist enorm, verletzt wurde niemand. Der Schock saß bei allen tief.

In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch wütete ein Sturm von bislang nicht gekanntem Ausmaß in Lago Azul. Die Bootslager stürzten trotz starker Sicherung durch große Betonklötze um wie Kartenhäuser, die darauf abgelegten und extra festgezurrten Karbonboote brachen auseinander. „Man darf nicht darüber nachdenken, mit welcher Wucht der Sturm getobt hat“, sagt Bundestrainerin Sabine Tschäge und schildert die morgendliche Entdeckung so: „Als wir das Hotel verließen, ahnten wir schon, was uns erwarten würde. Und dann, wenige Minuten später, betritt man einen Friedhof voller kaputter Boote. Viele mit Totalschaden. Das war höhere Gewalt. Wir hatten alles gut gesichert, aber keine Chance.“

 Ersatzboote sind unterwegs

Umgestürzte Bäume blockierten die Straßen. Der nahegelegene Kletterpark ist plötzlich weg. Viele Haushalte im nahegelegene Ort Ferreira do Zezere sind noch immer ohne Strom. Anfangs war das Hotel, in dem Sportler und Trainer seit gut einer Woche untergebracht sind, von der Außenwelt abgeschnitten. Mittlerweile sind die Straßen rund um das Hotel notdürftig freigeräumt, Strom fließt dort dank eines Notstromaggregats, das Internet funktioniert zumindest zeitweise wieder.

„Wir waren alle geschockt. Aber trotz der Umstände ist die Moral bei allen eigentlich gut. Wir sagen uns: Davon lassen wir uns nicht beirren, der Blick geht nach vorne“, meint Tschäge. Mit fünf Zweiern, die teilweise repariert werden konnten, sowie zwei Vierern und einem Achter, die unbeschädigt geblieben sind, konnte das Training fortgesetzt werden. „Wir hatten gestern Nachmittag sogar mal eine Einheit ohne Regen“, so Tschäge. Am morgigen Samstag wird neues Bootsmaterial in Lago Azul erwartet. Bootsmeister Markus Schmitz hat sich zusammen mit Felix Feilen am Mittwoch direkt mit einem Bootstransport mit Ersatzbooten, die auch von der Bootswerft Empacher kurzerhand bereitgestellt wurden, auf den Weg ins 2.200 Kilometer entfernte Lago Azul gemacht. Sie werden ganz sicher mit offenen Armen empfangen. Tschäge: „An dieser Hilfsbereitschaft sieht man: Viele Strukturen stimmen bei uns.“

 

 

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Bester Riemenruderer im Einer bei der Dortmunder Langstrecke. Mattes Schönherr der Stärkste auf dem Ergometer aus dem Team Deutschland-Achter. Lest die PM von meinem Kollegen Carsten Oberhagemann:

Erfolgreiches Comeback für Jasper Angl: Der 25-Jährige belegte bei der Dortmunder Langstrecke den vierten Platz im Einer und war mit 23:01 Minuten über die Sechs-Kilometer-Distanz der Schnellste aus dem Riemen-Lager. Ebenfalls unter den Top10 im gemeinsamen Wettkampf mit den Skull-Spezialisten waren aus dem Team Deutschland-Achter Theis Hagemeister (Platz 7, 23:10) und Olaf Roggensack (Platz 8, 23:14).

Nach den Olympischen Spielen in Paris, bei denen Angl als Ersatzmann dabei war, trat er etwas kürzer, um sich aufs Studium zu konzentrieren. In diesem Jahr nahm er nur an vereinzelten Regatten in Henley und bei den World University Games in Duisburg teil – und meldet sich jetzt mit neuer Frische und Stärke an. „Bei der Hälfte war es hart. Da war ich mir nicht sicher, ob ich es durchstehe. Aber ich habe es durchgezogen bis zum Ende. Einfach drauf bleiben, es hat funktioniert“, freute sich Angl über sein erfolgreiches Comeback.

Beim 2000-Meter-Ergometer-Test blieben acht Ruderer aus dem Team Deutschland-Achter unter der Sechs-Minuten-Marke. Mattes Schönherr fuhr die schnellste Zeit, Tobias Strangemann einen neuen Bestwert. Auch Tassilo von Müller, Olaf Roggensack, Hanno Brach, Benedict Eggeling, Paul Martin und Mark Hinrichs waren auf dem Ergometer schnell unterwegs. Nicht an den Start gehen konnten krankheitsbedingt Wolf Niclas Schröder, Jannik Metzger und Ole Bartenbach.

„Die Zeit seit der WM in Shanghai war kurz, entsprechend sind die meisten WM-Starter auch noch nicht richtig in Tritt. Die Ergebnisse passten weitestgehend zu den Vorleistungen. Jetzt hoffen wir, dass alle nach dem intensiven Belastungs-Wochenende gesund bleiben und wir die Zeit im Trainingslager gut nutzen können“, sagte Bundestrainerin Sabine Tschäge. 16 Ruderer und Steuermann Jonas Wiesen reisen am Donnerstag nach Lago Azul (Portugal), der Rest aus dem Team trainiert weiter in Dortmund bzw. an anderen Standorten.

 

Die Ergebnisse:

Sechs-Kilometer-Langstrecke in Dortmund, Einer: 1. Marc Weber (Rudern und Sport Steinmühle) 22:39 Minuten, 2. Moritz Küpper (RC Westfalen Herdecke) 22:51, 3. Finn Wolter (RC Witten) 22:56, 4. Jasper Angl (RV Münster) und Arno Gaus (Bonner RG) 23:01, 6. Julius Klein (Hanauer RC Hassia) 23:03, 7. Theis Hagemeister (Frankfurter RG Germania) 23:10, 8. Olaf Roggensack (RC Tegel 1886) und Tom Olbrich (Dresdner RV) 23:04, … 15. Leonardo Rosenquist (RC Allemannia Hamburg) 23:23, 17. Tassilo von Müller (RK am Baldeneysee) 23:24, 19. Paul Martin (Kettwiger RG) 23:26, 22. Julian Garth (Crefelder RC) 23:27, 24. Tobias Strangemann (RV Dorsten) 23:35, 25. Mark Hinrichs (Limburger Club für Wassersport) 23:36, 33. Sven Achterfeld (RRG Mülheim) 23:45, 36. Max John (ORC Rostock) und Leon Gronbach (RG Speyer) 23:47, 42. Justus Beckmann (RV Bochum) 23:52, 44. Benedict Eggeling (RC Favorite Hammonia Hamburg) 23:53, 50. Sönke Kruse (RV Münster) 23:57, 51. Julius Christ (RTHC Bayer Leverkusen) 23:59, 54. Hanno Brach (Gießener R.G.) 24:03, 62. Kaspar Virnekäs (Münchener RC) 24:09, 65. Paul Klapperich (Bonner RG) 24:10, 68. Mattes Schönherr (RC Potsdam) 24:17, 74. Tom Tewes (Münchener RC) 24:24, 77. Hannes Post (RV Münster) 24:27, 81. Friedrich Amelingmeyer (Osnabrücker RV) 24:28, 90. Simon Haible (RG Treis-Karden) 24:43, 93. Simon Schubert (USV TU Dresden) 24:46.

 

 

 

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Nach dem Trainingsauftakt Ende Oktober stand am Samstag mit dem BaselHead der erste Wettkampf der neuen Saison für das Team Deutschland-Achter an. In der Schweiz trafen die Ruderer vom Stützpunkt Dortmund bei strahlendem Herbstwetter auf internationale Konkurrenz und erlebten einen Wettkampftag, der nach der kurzen Aufbauphase erste Erkenntnisse brachte. Auf dem Rhein gab es im Sprintrennen eine Gold- und eine Silbermedaille und auf der Langstrecke eine Silber- und eine Bronzemedaille. Für eine Überraschung sorgten dabei die U23-Sportler.

Der BaselHead bot den Teams erneut ein spektakuläres Ambiente. „Das Rennen führt mitten durch die Stadt, es stehen viele Zuschauer am Uferrand – das ist eine richtig coole Kulisse“, erzählt Bundestrainerin Sabine Tschäge. Das sonnige und warme Wetter lockte zahlreiche Fans an den Rhein. Erst zur Siegerehrung öffnete der Himmel kurzzeitig seine Schleusen. „Besser hätte man es nicht timen können“, scherzt Tschäge, die gemeinsam mit Bundestrainer Mark Emke und Thomas Affeldt sportlich einiges zu sehen bekam.

Sieg im Sprintrennen

Der erste Dortmunder Achter mit Mattes Schönherr, Sönke Kruse, Friedrich Amelingmeyer, Benedict Eggeling, Theis Hagemeister, Tassilo von Müller, Tobias Strangemann, Olaf Roggensack und Steuermann Jonas Wiesen erwischte beim Sprintrennen einen starken Auftakt und legte die schnellste Zeit über 350 Meter hin. Dahinter holte sich das erste U23-Boot Silber, in der Besetzung: Tom Olbrich, Lino Zastrow, Max Goede, Leon Gronbach, Leo Fischer, Justus Beckmann, Carl Sgonina, Leonardo Rosenquist und Steuermann Martin Sauer. Den dritten Platz sicherte sich der Achter aus Amsterdam. Der zweite Dortmunder Achter mit Ole Bartenbach, Mark Hinrichs, Simon Schubert, Wolf-Niclas Schröder, Tom Tewes, Hannes Post, Simon Haible, Paul Martin und Steuermann Till Martini landete auf Platz vier, der zweite U23-Achter auf Platz 17 (Julius Watzka, David Kalle, Alex Vorobejew, Finn Bontjer, Yannik Kiwitt, Friedrich Romberg, Armin Gerber, Colin Liebe Stf. Mia Wegele).

 Anspruchsvolle Langstrecke

Auf der langen Strecke über 6,4 Kilometer stellt nicht nur das anspruchsvolle Streckenprofil eine Herausforderung dar, sondern auch die Strömung und die enge Wende. Der Sieg ging an den Nationalachter aus den Niederlanden. Drei Sekunden dahinter belegte der erste U23-Achter den Silberrang und setzte damit ein Ausrufezeichen. Ein kleiner, aber nicht unwesentlicher Faktor: Die U23-Achter befinden sich bereits länger wieder im Training, was sich in der Rennhärte bemerkbar machte. Der erste Dortmunder Achter, der im vergangenen Jahr in Basel gewann, ruderte schließlich knapp auf Platz drei, der zweite Achter auf Platz sieben und der zweite U23-Achter erneut auf Platz 17.

 „Das Sprintrennen war ein guter Auftritt. Auf der Langstrecke darf man das Ergebnis nicht überbewerten – wir sind erst seit kurzer Zeit wieder im gemeinsamen Training“, sagt Bundestrainerin Sabine Tschäge. In den vergangenen Wochen ist viel rotiert worden: Krankheitsfälle, Ausbildungsphasen bei Bundeswehr und Bundespolizei sowie studienbedingte Abwesenheiten haben die Formationssuche zusätzlich schwierig gemacht. „Wenn man an den Start geht, will man natürlich immer gewinnen. Aber es ist einfach noch nicht genug Zeit seit der WM vergangen. Es war wichtig, wieder ein Achterrennen zu fahren, und jetzt heißt es: weiterarbeiten“, so Tschäge weiter.

Fokus zurück auf den Einer

Nach dem Rennen ist also vor dem Training: Der Sonntag diente der Regeneration, am Montag beginnt am Stützpunkt in Dortmund wieder der reguläre Trainingsbetrieb – mit voller Konzentration auf die anstehende Langstrecke und den Ergometertest am 29. und 30. November in Dortmund. Damit liegt der Schwerpunkt in den kommenden Wochen überwiegend auf dem Training im Einer sowie der Grundlagenarbeit auf dem Ergometer und im Kraftraum.