Liebe Leserinnen, liebe Leser.

In der dritten Handball Liga, Staffel Süd-West, hat der TV Kirchzell das Derby gegen die HSG Hanau mit 26:22 (12:9) gewonnen. Damit schüttelte der TVK die Niederlagen der Vergangenheit energisch ab, denn in den letzten Spielen der vergangenen Jahre gab es für die Odenwälder nichts zu holen. Egal wie, TVK-Trainer Povilas Babarskas zeigte sich sehr zufrieden und sagte nach der Begegnung: “Es war ein Mannschaftssieg. Jeder hat bis zum Letzten alles gegeben und gekämpft, alle sind konzentriert aufgetreten und schon im Training unter der Woche und bei den Video-Analysen war zu erkennen, dass meine Spieler das Match unbedingt gewinnen wollten.”

Der TVK-Coach sagte weiter, das es “sicher nicht das schönste Spiel aller Zeiten war. Es gab viele technische Fehler, Ballverluste usw. und es war ein großer Kampf von beiden Seiten.” Bis zum 3:3 (6.) blieb die Partie ausgeglichen. Danach zogen die Hausherren auf 6:3 davon. Hanau stellte den Anschluss her, doch der TVK lag in der 19. Minute erneut mit 9:6 vorne und der Vorsprung hielt bis zur 26. Minute (11:8). Doch immer wieder erlaubten sich beide Mannschaften viele Fehler und dies zog sich wie ein roter Faden durchs Spiel. Mit 12:9 ging es in die Pause.

TVK behielt die Nerven

Hanau startete mit Mut in den zweiten Durchgang. In Überzahl schloss Marquardt auf 10:12 ab. Aufbauend auf einer agilen Deckung um Torhüter Müller verkürzten in den Folgeminuten Dennis Gerst und Cedric Schiefer per Doppelpack auf 13:14 (37.). Doch statt in Überzahl zu verkürzen, wurde weiterhin fahrlässig mit den Chancen umgegangen und Kirchzell führte mit 16:13. Hanau kämpfte, gab nicht auf und Mitte der zweiten Hälfte stand es 20:19. Nun war TVK-Torhüter Tobi Evers zur Stelle und seine Vorderleute zogen erneut auf drei Treffer weg (23:20). “Unsere Abwehr hat das überragend gemacht und unsere Torhüter unterstützten uns gut. Vorne hatten wir ab und an unsere Schwierigkeiten, doch die Jungs machten es immer wieder wett”, so Babarskas. Am Ende stand ein Sieg für Kirchzell auf der Anzeigetafel, der die TVK-Fans jubeln ließ.

„Beim 20:19 waren wir richtig dran”, erklärte HSG-Coach Spandau. „Dann haben wir einen Fehlwurf gehabt und zwei technische Fehler hintereinander — die hätten den Ausgleich bringen können, vielleicht sogar die Führung. Das haben wir einfach nicht genutzt, und das hat Kirchzell clever runtergespielt, ohne großartig zu überzeugen. So fahren wir hier mit einer Niederlage nach Hause und können uns anständig drüber ärgern — und müssen gucken, dass wir beim nächsten Derby das besser machen.”, lautete das abschließende Fazit von Spandau.

 

 

Das Bild von Tobias Evers hat uns der TVK zur Verfügung gestellt. Danke dafür

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

In der zweiten Handball Liga verlor der TV Großwallstadt ein spannendes und gut geführtes Spiel gegen den 1. VfL Potsdam mit 25:26 (14:11). Wie bereits in der Vorwoche bei der 28:29-Niederlage gegen den VfL Eintracht Hagen zeigte der TVG über weite Strecken eine starke Leistung, konnte sich am Ende jedoch nicht mit Punkten belohnen. Besonders bitter war, dass der TVG zwischenzeitlich mit fünf Toren geführt hatte und die Niederlage unglücklich, aber auch unnötig war.

Vor 1.337 Zuschauern entwickelte sich von Beginn an eine intensive Begegnung, in der sich zunächst keine Mannschaft entscheidend absetzen konnte. Nach dem frühen Rückstand brachte Dmytro Redkyn den TVG erstmals mit 2:1 in Führung. In der Folge wechselte die Führung mehrfach, ehe sich die Gäste aus Potsdam in der 15. Minute erstmals einen Vorsprung von zwei Treffern erspielten (7:5). Die Gastgeber ließen sich davon jedoch nicht beeindrucken und fanden zunehmend besser in die Partie. Durch Treffer von Ole Klimpke, Florian Eisenträger und Yessine Meddeb drehte der TVG das Spiel und ging mit 9:7 in Führung. Auch in der Schlussphase des ersten Durchgangs präsentierte sich Großwallstadt konzentriert. Zwar gelang Potsdam zwischenzeitlich der Ausgleich zum 9:9, doch der TVG behielt die Kontrolle. Besonders in der Defensive arbeitete die Mannschaft engagiert und ließ die Gäste nur selten zu einfachen Abschlüssen kommen. Im Angriff nutzten die Hausherren ihre Möglichkeiten und setzten sich durch Treffer von Loic Kaysen, dem wiedergenesenen Connar Battermann und Patrick Gempp bis zur Halbzeit auf 14:11 ab. Was der TVG bis dahin in der Abwehr ablieferte, war allererste Sahne.

Fünf-Tore-Führung reicht am Ende nicht

Nach dem Seitenwechsel knüpfte der TVG zunächst nahtlos an die starke erste Hälfte an. Patrick Gempp und Yessine Meddeb erhöhten auf 16:11, wenig später stellte Meddeb beim 17:12 in der 38. Spielminute erneut den Fünf-Tore-Vorsprung her. Zu diesem Zeitpunkt deutete vieles auf einen Heimsieg hin. Doch die Gäste aus Potsdam stellten ihre Abwehr um, fanden zunehmend besser in die Begegnung und kämpften sich Tor um Tor zurück. Während der TVG im Angriff nun Schwierigkeiten hatte, seine Chancen konsequent zu nutzen, verkürzten die Gäste innerhalb weniger Minuten auf 17:16. Zwar konnte Florian Eisenträger zwischenzeitlich wieder auf 18:16 erhöhen, doch Potsdam ließ sich nicht mehr abschütteln und glich in der 45. Minute zum 18:18 aus. In der Folge entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, bei dem beide Mannschaften um jeden Treffer kämpften.

In der 49. Spielminute gingen die Gäste beim 21:20 erstmals seit der Anfangsphase wieder in Führung und bauten ihren Vorsprung wenig später auf 22:20 aus. Doch auch der TVG bewies Moral. Nach einer Auszeit von André Lohrbach kämpften sich die Großwallstädter durch Treffer von Florian Eisenträger und Ole Klimpke zurück und glichen zum 23:23 aus. Auch in den anschließenden Minuten blieb die Begegnung völlig offen.

Dramatische Schlussphase ohne Happy End

In den letzten fünf Minuten spitzte sich die Partie weiter zu. Nachdem Potsdam erneut vorgelegt hatte, sorgte Ole Klimpke für das 24:24. Auch auf das 24:25 durch Max Günther hatte der TVG eine schnelle Antwort parat: Axel Skaarnæs traf in der 58. Spielminute zum 25:25-Ausgleich. Nur 46 Sekunden später brachte Giacomo Savini die Gäste jedoch erneut mit 26:25 in Führung. Der TVG hatte in der verbleibenden Spielzeit noch die Möglichkeit, zumindest einen Punkt in der Untermainhalle zu behalten. Trainer André Lohrbach nahm 23 Sekunden vor Schluss seine letzte Auszeit, um den finalen Angriff vorzubereiten. Ein weiterer Treffer gelang den Gastgebern allerdings nicht mehr, so dass die Gäste aus Potsdam am Ende einen knappen Auswärtssieg feiern konnten.

Damit steht der TV Großwallstadt zum zweiten Mal innerhalb einer Woche trotz einer über weite Strecken überzeugenden Leistung mit leeren Händen da. Sowohl gegen Hagen als auch gegen Potsdam bewies die Mannschaft, dass sie mit starken Gegnern mithalten und diese phasenweise dominieren kann. Umso ärgerlicher ist es, dass sich der TVG in beiden Begegnungen nicht für seinen Aufwand belohnen konnte. Besonders die zwischenzeitliche Fünf-Tore-Führung gegen Potsdam macht die Niederlage bitter. Nun gilt es, die positiven Aspekte aus den vergangenen beiden Spielen mitzunehmen und nach der Länderspielpause wieder Punkte einzufahren.

TVG-Rückraum-Akteur Connar Battermann brachte es nach dem Spiel auf den Punkt: “Ich bin sehr enttäuscht. Wir stellen eine super Abwehr, kommen über die Abwehr ins Tempo, halten Potsdam bei zwölf Toren nach 40 Minuten. Dann gehen wir zu leichtfertig mit unseren Chancen um. Der Gast bestraft sowas und am Ende haben wir das Spiel verloren.”

VfL-Außen Max Günther, der seine Wurzeln am Untermain hat, meinte: “Wir hatten nach dem Rückstand einen guten Lauf und haben am Ende das Spiel gewonnen. Darüber bin ich sehr froh.”

 

Das Bild von Ole Klimpke hat uns der TVG zur Verfügung gestellt. Danke dafür

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

In der dritten Handball Liga, Staffel Süd-West, hat der TV Gelnhausen mit einem starken Auftritt beim TuS Opladen die Tabellenführung verteidigt. Mit 26:20 (15:12) setzten sich die Gäste durch und feierten damit den nächsten Auswärtssieg. Vor 126 Zuschauern in der Bielert-Sporthalle, darunter rund 40 Fans aus der Barbarossastadt, zeigte die Mannschaft von Trainer Patrick Beer trotz personeller Probleme eine kämpferisch starke und reife Leistung. Mit nun 18:2 Punkten bleibt der TVG als einziges Team der Staffel weiterhin ungeschlagen.

Die Voraussetzungen waren keinesfalls optimal. Neben Max Bechert (Mittelhandbruch), Alexander Bechert (Knieprobleme) und Benjamin Wörner (Handverletzung) fiel kurzfristig auch Kapitän Jonathan Malolepszy krankheitsbedingt aus. Auch hinter den angeschlagenen Silas Altwein und Jannik Geisler stand lange ein großes Fragezeichen, doch die beiden bissen auf die Zähne. Immerhin Finn Trinczek feierte nach seiner Fußverletzung sein Comeback.

Von Beginn an entwickelte sich eine intensive Begegnung. Opladen legte zunächst immer wieder vor, doch die Gelnhäuser fanden stets die passende Antwort. Besonders Jonas Dambach erwischte einen überragenden Start und erzielte die ersten drei TVG-Tore. In der zwölften Minute brachte Henrik Müller die Barbarossastädter mit dem Treffer zum 8:7 erstmals in Führung. Die Gastgeber hielten jedoch dagegen, fanden offensiv gute Lösungen und verstanden es phasenweise geschickt, das Gelnhäuser Tempospiel auszubremsen. Beim 9:9 nach 17 Minuten war weiterhin alles offen. Dann folgte ein Rückschlag für den TVG: Rechtsaußen Ákos Csaba sah nach einem unglücklichen Zweikampf die Rote Karte. Den anschließenden Siebenmeter parierte jedoch Jan-Steffen „Bruno“ Minerva und verhinderte damit einen erneuten Rückstand.

Nach 20 Minuten stand es 10:10. Doch nun bekam die Gelnhäuser Defensive den Gegner zunehmend besser in den Griff. Gleichzeitig kassierte Opladen mehrere Zeitstrafen, sodass die Rot-Weißen immer wieder in Überzahl agieren konnten. Müller sorgte erstmals für zwei Tore Vorsprung, Dambach erhöhte per Siebenmeter auf 13:10 (26. Minute). Es war bereits sein siebter Treffer. Opladen, das in den ersten 20 Minuten noch zehn Tore erzielt hatte, kam bis zur Pause nur noch zweimal zum Erfolg. So ging der TVG mit einer 15:12-Führung in die Kabine.

TVG präsentierte sich sehr konzentriert

Auch nach dem Seitenwechsel präsentierten sich die Barbarossastädter hochkonzentriert. Die Abwehr arbeitete weiterhin konsequent und ließ die Hausherren kaum zur Entfaltung kommen. Fynn Hilb baute den Vorsprung auf vier Treffer aus (17:13). Als Opladens Maxim Swidelski nach einem Foul an Rückkehrer Trinczek ebenfalls die Rote Karte sah, verwandelte Hilb den anschließenden Siebenmeter zum 19:14 (36. Minute). In der Folge entwickelte sich die Begegnung immer mehr zu einer Abwehrschlacht, in der die Gelnhäuser maximalen Beton anrührten. Zwar standen auch die Gastgeber defensiv ordentlich und verhinderten zunächst, dass sich der TVG weiter absetzen konnte. Doch Opladen fand gegen das Gelnhäuser Abwehrbollwerk um Torben Fehl kaum noch Mittel. Immer wieder wurden Angriffe gestoppt und Bälle erobert. Offensiv ließ der TVG zwar noch einige Möglichkeiten liegen, behielt die Partie aber fest im Griff. Als Jannik Geisler in der 46. Minute das 21:15 erzielte, war der Widerstand der Gastgeber zunehmend gebrochen. Gelnhausen nutzte seine Chancen nun konsequenter und zog bis zur 51. Minute auf 24:16 davon. Für die rund 40 mitgereisten TVG-Fans gab es kein Halten mehr. Sie feierten ihre Mannschaft und sorgten über die gesamte Partie hinweg für Heimspiel-Atmosphäre. „Das war eine kämpferische Top-Einstellung. In den letzten 40 Minuten haben wir mit einer überragenden Abwehr nur noch zehn Gegentreffer zugelassen. Das war der Schlüssel zum Erfolg“, lobte Beer seine Mannschaft.

In der Schlussphase kam Opladen zwar noch einmal etwas heran, doch ernsthaft in Gefahr geriet der Gelnhäuser Erfolg nicht mehr. Beim Stand von 25:20 parierte der inzwischen eingewechselte Noah Pilgrim in der letzten Minute einen Siebenmeter. Auf der Gegenseite setzte Dambach ebenfalls vom Siebenmeterpunkt den Schlusspunkt zum 26:20-Endstand. Mit zehn Treffern war er bester Torschütze der Partie, gefolgt von Hilb mit sechs Toren. Für Opladen traf Neuzugang Julian Thomas fünfmal. Nach dem Schlusspfiff feierten die mitgereisten Gelnhäuser Fans ihre Mannschaft für den verdienten Auswärtssieg und die verteidigte Tabellenführung. „Es war eine absolute Teamleistung. Mit der kämpferischen Einstellung bin ich sehr zufrieden“, sagte Beer und bedankte sich ausdrücklich bei den Anhängern: „Der Support unserer mitgereisten Fans war überragend. Sie haben uns hier noch einmal richtig gepusht. Vielen Dank dafür!“

 

 

Archivbild: TV Gelnhausen

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

In der Handball Regionalliga bewies die Tuspo Obernburg bei der HSG Pohlheim zwar Moral, blieb aber am Ende trotzdem beim 33:35 (15:17) ohne Punkte. Mit dieser Niederlage ist Obernburg nun mit 2:12 Punkten auf den letzten Tabellenplatz gerutscht.

Tuspo-Trainer Philipp Wollbeck musste beim Auswärtsspiel allerdings auf Tobias Raab, Magnus Heinz, André Göpfert und Ben Müller verzichten. Dennoch war trotz des schmalen Kaders die Zielsetzung klar: auch mit dem verbliebenen Kader sollte endlich der erste Saisonsieg eingefahren werden.

Die Obernburger erwischten zunächst einen guten Start und gingen schnell mit 2:1 in Führung. Anschließend übernahmen jedoch die heimstarken Gastgeber das Kommando und stellten mit einem Fünf-Tore-Lauf bis zur siebten Spielminute auf 6:2 um. Nach einer frühen Auszeit fand die Wollbeck-Sieben zunehmend besser ins Spiel und kämpfte sich anschließemd Tor um Tor zurück. Beim 8:7 war der Anschluss wiederhergestellt. Auch im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit begegneten sich beide Mannschaften auf Augenhöhe. Nachdem der starke Linksaußen Connor Scheuring zum 14:14 ausgeglichen hatte, gelang es den Gastgebern allerdings mit einer 17:15-Führung in die Halbzeitpause zu gehen.

Pohlheim erwischte besseren Start

Nach dem Seitenwechsel erwischte Pohlheim erneut den besseren Start und übernahm wieder die Kontrolle über die Partie. Bis zur 40. Spielminute konnten sich die Gastgeber auf 24:18 absetzen. Auch zehn Minuten vor dem Ende lag die Tuspo beim Stand von 31:24 noch deutlich zurück. Doch die Mannschaft gab sich keineswegs geschlagen und bewies einmal mehr Kampfgeist. Mit vier Treffern in Folge verkürzten die Römerstädter auf 31:28 und brachten damit noch einmal Spannung in die Begegnung. In einer turbulenten Schlussphase setzte die Tuspo alles daran, das Spiel doch noch zu drehen. Durch Konstantin Knabe gelang zunächst der Anschluss zum 33:31, zwei Minuten vor dem Ende war die Mannschaft beim 34:32 erneut in Schlagdistanz. Trotz einer leidenschaftlichen Schlussphase reichte es letztlich jedoch nicht mehr, um das Spiel zu wenden. So mussten sich die Römerstädter am Ende denkbar knapp mit 33:35 geschlagen geben und blieben erneut ohne Punkte.

Nach der Partie zeigte sich Trainer Philipp Wollbeck enttäuscht über das Ergebnis, hob aber zugleich die Einstellung seiner Mannschaft hervor: „Ein hartes Gefühl, am Ende wieder ohne Punkte dazustehen. Wir hatten leider immer wieder zu schwache Phasen, die uns darum gebracht haben, etwas mitzunehmen. Aber unsere dezimierte Mannschaft hat auch bei Rückständen immer daran geglaubt und weitergemacht, was mich für die nächsten Spiele optimistisch stimmt.“

Trotz der erneuten Niederlage kann die Tuspo aus ihrer kämpferischen Leistung und der Moral in der Schlussphase positive Ansätze für die kommenden Aufgaben mitnehmen. Nun gilt es, die Schwächephasen zu minimieren und sich für den gezeigten Einsatz endlich mit Punkten zu belohnen.

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

In der Handball Regionalliga muss die Tuspo Obernburg am Samstag bei der HSG Pohlheim antreten. Nach fünf Spielen steht die HSG auf Platz neun, während Obernburg den vorletzten Tabellenplatz einnimmt. 

Die Mannschaft von Trainer Mario Weber hat in seiner Mannschaft viel Qualität im Rückraum, spielt schnell im Angriff und hat mit Torben Weinandt, Leon Friedl und Torhüter Jannik Schlegel die Leistungsträger in seinem Team. Die Tuspo wird versuchen müssen, die starken Rückraumspieler in den Griff zu bekommen und eine kompakte Abwehr zu stellen, damit etwas Zählbares am Ende der Spielzeit herauskommt.

 

Die HSG Bieberau/Modau ist spielfrei.

 

 

                 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

In der zweiten Handball Liga empfängt der TV Großwallstadt am Samstag um 19.30 Uhr den 1. VfL Potsdam in eigener Halle. Die Gäste aus Brandenburg reisen als Tabellenfünfter nach Elsenfeld.

Nach dem schwierigen Saisonstart hat sich die Mannschaft von Trainer André Lohrbach mit einer überzeugenden Serie in das Tabellenmittelfeld vorgearbeitet. Das gab der TVG in einer PM bekannt.

Aus den fünf Partien vor dem Auswärtsspiel in Hagen holte der TVG 9:1 Punkte. Neben den Heimsiegen gegen den ASV Hamm-Westfalen, den TV Emsdetten und den Dessau-Roßlauer HV setzte der Heimverein mit dem deutlichen 32:24-Erfolg beim TuS Ferndorf auch auswärts ein Ausrufezeichen.

Am vergangenen Montag endete diese Serie beim VfL Eintracht Hagen. Großwallstadt zeigte über weite Strecken eine konzentrierte Leistung, führte zur Pause mit 18:16 und blieb bis in die Schlussphase auf Augenhöhe. Mehrere Zeitstrafen und ein Vier-Tore-Lauf der Gastgeber brachten Hagen jedoch auf die Siegerstraße. Die Leistung beim Tabellendritten lieferte dennoch viele gute Ansatzpunkte für die nächste anspruchsvolle Aufgabe. Vor allem die Konsequenz aus der ersten Hälfte und die Moral in der Schlussphase sollen nun über die gesamten 60 Minuten auf das Parkett gebracht werden.

Potsdam mit sechs Siegen zum Auftakt

Der 1. VfL Potsdam gehört bislang zu den erfolgreichsten Mannschaften der Saison. Das Team von Trainer Emir Kurtagic gewann seine ersten sechs Ligaspiele und überzeugte dabei sowohl vor eigenem Publikum als auch in fremden Hallen. Erst bei Eintracht Hagen und beim VfL Lübeck-Schwartau mussten sich die Potsdamer jeweils knapp geschlagen geben. Mit einem souveränen 31:25-Heimerfolg gegen die HSG Nordhorn-Lingen fanden die Brandenburger zuletzt wieder in die Erfolgsspur zurück. Nach neun Spieltagen stehen für den VfL sieben Siege, zwei Niederlagen und ein Torverhältnis von 266:249 zu Buche. Potsdam versteht es, Begegnungen über eine kompakte Abwehr und kontrollierte Angriffe in die gewünschte Richtung zu lenken. Dass drei der ersten Saisonerfolge mit lediglich einem beziehungsweise drei Toren Vorsprung gelangen, zeigt zugleich die Nervenstärke der Mannschaft in engen Spielphasen. Auch die beiden direkten Duelle der vergangenen Saison entschieden die Potsdamer für sich. Nach dem 40:37 in der Untermainhalle gewann der VfL das Rückspiel durch einen Treffer in letzter Sekunde mit 30:29. Für den TVG ist die Begegnung damit auch eine Gelegenheit, eine zuletzt äußerst knappe Serie gegen die Brandenburger zu beenden.

Für Großwallstadt wird es entscheidend sein, Potsdams strukturierten Angriff früh unter Druck zu setzen und einfache Abschlüsse zu verhindern. Im eigenen Angriff sind Geduld und eine konsequente Chancenverwertung gefragt. TVG-Trainer Lohrbach kann auch diesmal nicht auf seinen kompletten Kader zurückgreifen und muss erneut improvisieren.

 

Das Bild von Axel Skaarnæs hat uns der TVG zur Verfügung gestellt. Danke dafür

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

In der dritten Handball Liga, Staffel Süd-West, steht das nächste Derby an. Am Samstag um 19.30 Uhr empfängt der TV Kirchzell die HSG Hanau in der Miltenberger Sporthalle. Dabei treffen zwei Mannschaften aufeinander, die eng im Mittelfeld beieinander liegen. Die Hausherren haben derzeit 10:8 Punkte auf dem Konto, Hanau mit einem Spiel weniger 8:8 Zähler.

“Was soll ich sagen. Es ist ein Derby. Und da sind die Voraussetzungen für eine spannende Partie gegeben und es wird sicher sehr kampfbetont werden”, sagt TVK-Trainer Povilas Babarskas. Er weiß, dass Hanau eine sehr gut gemischte, erfahrene Mannschaft hat – mit älteren und jüngeren Akteuren. Cedric Schiefer zum Beispiel ist der Leader schlechthin, Cedric Marquardt oder Abwehrspezialist Dziugas Jusys – um nur einige zu nennen – sind sehr gute Leute. “Wir müssen uns sehr gut vorbereiten, auch auf alle Tricks vorbereitet sein, denn die HSG stellt einen robusten Innenblock und da wird Schwerstarbeit auf uns zukommen”, so der TVK-Coach.

Aber auch HSG-Trainer Axel Spandau weiß, was auf seine Mannschaft zukommt: „Wir müssen natürlich mit einem ähnlichen Niveau, wenn nicht sogar mit einem höheren Niveau rangehen als gegen Leutershausen, wo wir im Großen und Ganzen eine sehr starke Leistung gezeigt haben — und da wollen wir weiter dran anknüpfen und auswärts die ersten Derby-Punkte einfahren. Das steht für uns ganz vorn auf der Prioritätenliste”, sagt Trainer Spandau und macht damit deutlich, welche Erwartung die Mannschaft an sich selbst hat.

Offensiv ausgerichtete Abwehr

Er weiß, dass TVK-Trainer Povilas Babarskas auf eine offensiv ausgerichtete 6:0-Abwehr setzt, die konsequent Druck auf den ballführenden Spieler ausübt und wenig Raum für ruhige Auftakthandlungen lässt. Dirigiert wird diese vom ehemaligen Zweitliga-Profi Tom Spieß, der mit Joshua Osifo ein eingespieltes Deckungszentrum bildet. Im Angriff entfaltet Kirchzell eine körperliche Präsenz. Gesteuert von Mario Stark, der jahrelang als Aushängeschild beim Zweitligisten TV Großwallstadt aktiv war, präsentieren sich Niklas Ihmer auf Rückraum Rechts und Osifo auf Rückraum Links in guter Verfassung. Ihmer, der ein Zweifachspielrecht beim Zweitligisten Großwallstadt besitzt, glänzt mit 47 Saisontoren, davon sieben per Siebenmeter. Sein Pendant auf der anderen Seite, Osifo, traf 46-mal. Topscorer ist jedoch Levgen Zhuk auf Linksaußen. Wie Cedric Schiefer kommt er auf 49 Tore, von denen er 25 per Siebenmeter erzielte. Mit seinen variantenreichen Würfen ist er schwer zu entschlüsseln. Hinzu kommen seine Qualitäten im 1:1 und sein Tempospiel.

TVK-Coach Povilas Babarskas muss noch auf seinen Kapitän Tim Häufglöckner verzichten und hofft, dass alle anderen Spieler fit sind. “Wir brauchen eine gute Einstellung und jede Menge Konzentration. Ich denke, dass Kleinigkeiten das Spiel entscheiden werden.” HSG-Trainer Axel Spandau sagt: „Wir müssen uns intensiv darauf vorbereiten, um sie gut zu bespielen. Die Jungs sind gewillt, mit Vollgas an die Sachen dranzugehen. So gehen wir es auch an in Kirchzell.”

 

 

Zum Schluss noch drei Fragen an Allrounder Tom Spieß:

 

Tom, Ihr habt nach dem Sieg in Dormagen nun 10:8 Punkte gesammelt. Was gab den Ausschlag für den Sieg in Dormagen?

“Gegen Dormagen waren wir in der Schlussphase etwas cleverer als der Gegner, hatten aber auch das nötige Spielglück, weil Dormagen einige Chancen liegen ließ.”

 

Jetzt steht das Derby gegen Hanau an. Wie schätzt Du Hanau diese Saison ein?

“Hanau ist eine gute Mannschaft, die vor allem über die Breite im Kader kommt. Nichtsdestotrotz waren die Ergebnisse bisher sehr unterschiedlich und dementsprechend rechne ich mit einem spannenden Spiel.”

 

Auf wen oder was müsst Ihr in der Hanauer Mannschaft am meisten achten?

“Hanau ist auf allen Positionen gut besetzt, aber sie spielen häufig über den Kreis. Wir müssen eine kompakte Abwehr stellen. Wenn wir das schaffen, ist ein Sieg definitiv möglich.”

 

 

Das Bild von Tom hat uns der TVK zur Verfügung gestellt. Danke dafür

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

In der dritten Handball Liga, Staffel Süd-West, erwartet den TV Gelnhausen in Opladen eine schwere Auswärtsaufgabe. Als ungeschlagener Tabellenführer reist der TVG am Samstag beim TuS an und die Barbarossastädter wollen dort ihre Erfolgsserie fortsetzen und die Spitzenposition verteidigen. Anwurf in der Bielert-Sporthalle ist um 18 Uhr. Doch die Gastgeber haben zuletzt mit zwei überraschenden Heimsiegen gegen starke Gegner auf sich aufmerksam gemacht und dürften dem TVG einiges abverlangen.

Nach dem deutlichen 38:21 (19:14)-Heimsieg gegen den HV Vallendar und der gleichzeitigen Niederlage der HSG Krefeld Niederrhein gegen die HG Saarlouis (29:34) hat der TVG am vergangenen Wochenende die Tabellenspitze erobert. Mit 16:2 Punkten sind die Rot-Weißen das einzige noch ungeschlagene Team der Süd-West-Staffel. Nun gilt es, den Schwung aus den vergangenen Wochen auch in die nächste Auswärtspartie mitzunehmen.

Die Aufgabe beim TuS Opladen dürfte allerdings alles andere als einfach werden. Zwar stehen die Gastgeber mit 8:10 Punkten derzeit auf dem zehnten Tabellenplatz, zuletzt präsentierten sie sich vor heimischer Kulisse jedoch in starker Verfassung. Nach drei Niederlagen zum Saisonauftakt fand der TuS zunehmend besser in die Spur und feierte zuletzt zwei bemerkenswerte Heimsiege: Zunächst wurde die HSG Hanau mit 35:30 (15:14) bezwungen, ehe am vergangenen Wochenende auch die fünftplatzierte TSG Münster beim 36:28 (17:12) keine Chance hatte. „Opladen ist sicherlich eine sehr heimstarke Mannschaft. Das haben sie gerade in den vergangenen Spielen unter Beweis gestellt“, warnt TVG-Trainer Patrick Beer. „Es wird auf jeden Fall eine ordentliche Herausforderung. Opladen hat jetzt auch eine gewisse Euphorie entwickelt.“

Dabei haben die Gastgeber im Sommer einen großen personellen Umbruch erlebt. Nach Platz zwölf mit 23:37 Punkten in der vergangenen Saison, wurde der Kader grundlegend verändert. Neun Neuzugänge kamen im Sommer, zudem übernahm mit Aaron Hahn ein neuer Cheftrainer die Verantwortung. Der erst 27-Jährige trainierte zuvor die A-Jugend des SC Magdeburg und gehört zu den jüngsten Trainern der Liga. Saisonziel der Opladener bleibt trotz der Veränderungen der Klassenerhalt.

„Gegen Opladen erwartet uns ein extrem kampfstarkes und emotional aufgeladenes Team, das unter seinem neuen Cheftrainer taktisch sehr modernen und extrem tempointensiven Handball spielt“, erklärt Beer.

Besonders schmerzhaft war für den TuS der Abschied von Rückraum-Ass Oliver Dasburg, der sechs Jahre lang zu den prägenden Spielern gehörte und verletzungsbedingt eine Handballpause einlegt. Zu den neuen Hoffnungsträgern zählt Mittelmann Johannes Emmerich, der vom TSV Bayer Dormagen II kam und insbesondere im Eins-gegen-eins gefährlich ist. Weiterhin wichtige Leistungsträger sind die Brüder Len und Fynn Johannmeyer sowie Kreisläufer Lucius Heß. Hinzu kommt Rechtsaußen Julian Thomas, der erst am vergangenen Wochenende als weiterer Neuzugang vorgestellt wurde. Der ehemalige Spieler der SGSH Dragons schlug sofort ein und erzielte beim 36:28 gegen Münster gleich neun Treffer. „Sie verfügen über sehr erfahrene Spieler und haben ein gutes Eins-gegen-eins-Verhalten. Außerdem haben sie eine sehr gute 6:0-Abwehr und spielen sehr körperbetont. Da müssen wir alles dagegensetzen“, betont Beer.

Dass Opladen ein unangenehmer Gegner sein kann, erlebte der TVG bereits in der vergangenen Saison. Nach zwischenzeitlich acht Toren Rückstand kämpften sich die Gelnhäuser auswärts noch zu einem 33:31 (10:17)-Erfolg. Das Rückspiel in der Hölle Süd entschied Gelnhausen deutlich mit 32:20 (13:12) für sich. Allerdings treffen die Barbarossastädter nun auf eine weitgehend neu formierte Mannschaft.

Personell bleibt die Situation beim TVG unverändert. Max Bechert (Mittelhandbruch), Alexander Bechert (Knieprobleme), Benjamin Wörner (Handverletzung) und Finn Trinczek (Fußverletzung) fallen weiterhin aus. Dennoch wollen die Rot-Weißen ihre starke Form bestätigen. „Wir freuen uns auf den Vergleich und werden natürlich alles investieren, um erfolgreich nach Hause zu kommen“, kündigt Beer an.

 

 

Archivbild: TV Gelnhausen

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

In der zweiten Handball Liga musste der TV Großwallstadt trotz einem großen Kampf dem VfL Eintracht Hagen den Vortritt lassen. Mit 29:30 (18:16) trat der TVG die Heimreise an.

Dabei erwischte der TVG in der Ischelandhalle einen guten Start in die Partie. Yessine Meddeb brachte die Gäste mit zwei Treffern früh mit 2:0 in Führung. Auch in der Folge präsentierten sich die Großwallstädter konzentriert und konnten sich insbesondere im Angriff immer wieder erfolgreich durchsetzen. Zwar gelang es den Gastgebern mehrfach, den Spielstand auszugleichen, doch der TVG behielt zunächst die Kontrolle und legte kontinuierlich vor. Mitte der ersten Halbzeit setzte sich die Mannschaft vom Untermain erstmals etwas deutlicher ab. Nach Treffern von Dmytro Redkyn und Yessine Meddeb stand es in der 16. Minute 10:7 für den TVG. Hagen blieb jedoch in Schlagdistanz und verkürzte zwischenzeitlich auf 13:14. Anschließend gelang es den Gästen, sich durch Tore von Johan Hinrich Rohwer, Axel Skaarnæs und Ole Klimpke auf 17:13 abzusetzen. Bis zur Halbzeitpause verkürzten die Gastgeber nochmals, so dass der TVG mit einer 18:16-Führung in die Kabine ging. Dieses Ergebnis hätte dem Spielverlauf nach höher ausfallen müssen.

Umkämpfte Begegnung

Nach dem Seitenwechsel entwickelte sich eine zunehmend umkämpfte Begegnung. Zwar konnte der TVG seinen Vorsprung zunächst behaupten und führte in der 36. Minute mit 22:19, doch mehrere Zeitstrafen erschwerten den Spielfluss der Gäste. Hagen nutzte diese Phase und glich in der 38. Minute zum 22:22 aus. Besonders bitter war die dritte Zeitstrafe gegen Axel Skaarnæs in der 43. Minute, die gleichzeitig seine Disqualifikation bedeutete. Kurz darauf gingen die Gastgeber beim 24:23 erstmals in Führung. In der anschließenden Schlussviertelstunde entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. Yessine Meddeb und Johan Hinrich Rohwer sorgten zunächst für den erneuten Ausgleich, ehe Romas Aukstikalnis den TVG in der 51. Minute per Siebenmeter nochmals mit 26:25 in Führung brachte. Doch Hagen antwortete mit einem Vier-Tore-Lauf und setzte sich in der 57. Minute auf 29:26 ab. Beim 30:27 knapp zwei Minuten vor dem Ende schien die Partie bereits entschieden. Der TVG gab sich aber nicht geschlagen. Ole Klimpke verkürzte zunächst auf 28:30, ehe Johan Rohwer nach einer Auszeit des TVG in der 60. Minute den Anschlusstreffer erzielte (30:29). In den letzten Sekunden wurde es dann noch einmal total spannend. Nach einer Parade von TVG-Torhüter Anel Durmić bot sich Linksaußen Florian Eisenträger tatsächlich noch einmal die Chance auf den Ausgleichstreffer. Doch der gegnerische Torhüter parierte und die Gäste mussten sich denkbar knapp mit 29:30 geschlagen geben. Guckt man sich den Spielverlauf und die kämpferische Leistung des TVG an, wäre ein Unentschieden sicher gerecht gewesen.

 

 

Das Bild von Yessine Meddeb hat uns der TVG zur Verfügung gestellt. Danke dafür

 

 

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Jüngst durfte ich wieder für die HANDBALLWOCHE, Europas größte Handballzeitschrift, einen Artikel schreiben. Diesmal – etwas zeitversetzt zur Veröffentlichung des Vereins oder auf meinem Blog – ging es um die Nachfolge von Andrè Lohrbach, Trainer des Handball Zweitligisten TV Großwallstadt.

Falls jemand keine HANDBALLWOCHE abonniert hat und den Artikel nicht gelesen hat, hier der Text:

 

TV Großwallstadt: Trainersuche ohne Schnellschuss

Beim TV Großwallstadt laufen die Planungen für die kommende Saison. Nachdem Trainer Andrè Lohrbach angekündigt hat, seinen Vertrag nicht zu verlängern, hat die Suche nach einem Nachfolger begonnen. Geschäftsführer Michael Spatz will bei dieser wichtigen Personalentscheidung nichts überstürzen.

Die Entscheidung darüber, dass Lohrbach seinen auslaufenden Vertrag nicht verlängert, wurde vor rund zwei Wochen öffentlich gemacht. Für Spatz ist das Thema inzwischen weitgehend abgeschlossen. „Es wurde alles gesagt, wir haben es veröffentlicht und jetzt ist es nicht mehr so das große Thema bei uns“, erklärte er. Dabei hätte sich der TVG eine Fortsetzung der Zusammenarbeit vorstellen können. „Wir hätten uns gut vorstellen können, mit André weiterzumachen. Es wäre eine gute Option gewesen“, sagte Spatz. Auf beiden Seiten habe grundsätzlich Interesse an einer Verlängerung bestanden. Er selbst habe ein gutes Gefühl gehabt, dass es zu einer Einigung kommen könnte. Letztlich hätten jedoch einige Rahmenbedingungen nicht zusammengepasst. „Aber das ist im Leistungssport manchmal so“, ordnete er ein.

Auch Lohrbach bestätigte, dass die Gespräche über eine Vertragsverlängerung längere Zeit liefen. „Am Ende waren es ein paar Faktoren, die dagegen gesprochen haben, die Verlängerung zu machen.“ Zugleich blickt er dankbar auf seine Zeit beim TVG: „Ich bin froh und dankbar, dass ich die Chance beim TVG bekommen habe.“ Bis zum Saisonende werde er weiter alles für den Erfolg der Mannschaft und des Vereins geben. Über die Reaktion der Mannschaft nach der Bekanntgabe zeigte er sich erfreut. Sein gemeinsames Ziel bleibe, so viele Punkte zu holen, das bestmögliche Ergebnis rauszuholen bis zum Saisonende und die Mannschaft weiter zu entwickeln.

Die Trainerfrage ist auch für die Kaderplanung wichtig: Acht Spielerverträge laufen aus. Für die betroffenen Akteure stellt sich die Frage, wie die sportliche Ausrichtung unter einem neuen Coach aussehen wird. Spatz hat allerdings nicht den Eindruck, dass diese Personalie für alle Spieler gleichermaßen ausschlaggebend ist.

Der TVG hat die Suche nach einem neuen Trainer bereits begonnen. Spatz ist zuversichtlich, zeitnah eine überzeugende Lösung präsentieren zu können. „Wir wollen die Trainersuche forcieren, aber keinen Schnellschuss machen“, betonte er. Die Trainerposition sei eine wichtige, wenn nicht sogar die wichtigste Personalentscheidung im sportlichen Bereich.

Dennoch dürfe die Suche die Mannschaft nicht von ihren aktuellen Aufgaben ablenken. Priorität habe der Spielbetrieb. Alle Beteiligten wollten weiterhin an einem Strang ziehen und gemeinsam dafür sorgen, dass der TVG in der laufenden Saison so gut wie möglich abschneidet.