Liebe Leserinnen, liebe Leser.

 

Wie Handball Drittligist TV Gelnhausen in einer Pressemitteilung bekanntgab, wollen die Handball-Abteilungen des TVG und des TV Langenselbold ihre Kooperation ausbauen.

Nachfolgend die PM des Vereins:

Bereits seit über einem Jahr besteht die Kooperation der beiden Handballabteilungen des TV Langenselbold und des TV Gelnhausen. Die Zusammenarbeit in dieser Zeit war so erfolgreich, dass sich beide Klubs nun entschlossen haben, konsequent diesen Weg weiterzugehen und auch andere Vereine einladen, sich der Zusammenarbeit anzuschließen.

„Wertschätzung, Respekt und Vertrauen sind die tragenden Säulen dieser Zusammenarbeit“, sagt Martin Heuser Abteilungsleiter des TV Gelnhausen Handball. Aus diesem Grund ging man zum Start der Kooperation auch nicht gleich an die Öffentlichkeit. „Alle Beteiligten wollten zunächst prüfen, ob das alles auch so funktioniert und mussten schnell feststellen, dass die Erwartungen sogar noch übertroffen wurden“, sagt Heuser.

„Wir ziehen ein sehr positives Fazit aus dem letzten Jahr, was auch an der sehr offenen Kommunikation zwischen den Vereinen liegt. Wir freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit in der Zukunft und versprechen uns weiterhin sehr viel von dieser Kooperation“, sagt Marius Neukamp, Leiter der Handballabteilung des TV Langenselbold.

Genauso sieht es auch Philip Deinet, Manager und Sportlicher Leiter des TV Gelnhausen: „Wir haben vor, eine breit angelegte Kooperation mit Langenselbold anzugehen. Durch das letzte Jahr wurde ein tiefes Vertrauensverhältnis zwischen den Vereinsverantwortlichen geschaffen, das die Grundlage dafür bildet, in alle Richtungen zu denken und zu arbeiten. Gerne wollen wir diese Kooperation auch als Pilotprojekt sehen, um mit diesem Ansatz auch mit weiteren Vereinen ins Gespräch zu kommen.“

Gemeinsame A-Jugend-Mannschaft

Begonnen hat alles letztes Jahr mit der Kooperation bezüglich einer gemeinsamen A-Jugendmannschaft. Beide Vereine hatten für die Saison 23/24 nur sehr dünne Kader zur Verfügung und so entstand die Idee, dass man einen gemeinsamen Kader stellt. Hierfür wurden die Langenselbolder A-Jugendlichen mit Gastspielrechten für den TV Gelnhausen ausgestattet und mit Neukamp, damals als Trainer im Amt, ergänzte auch ein Langenselbolder Coach das Trainerteam der Gelnhäuser A-Jugend.

So hatte man einen großen Kader für die Saison zur Verfügung und die Langenselbolder Spieler konnten von häufigerem Training und einer erfolgreichen Saison in der A-Jugend-Oberliga profitieren. Mit der gewonnenen Erfahrung und einem großen Entwicklungsschritt nach vorne kehren sie jetzt wieder zum TV Langenselbold zurück.

„Die Kooperation in der A-Jugend hat super funktioniert. Unsere Jungs haben eine sehr gute Ausbildung beim TV Gelnhausen genossen und hatten die Möglichkeit, in einer tollen Mannschaft in der Oberliga mitzuspielen. Auch wuchsen die Jungs beider Vereine schnell zu einem Team zusammen, was für uns auch ein wichtiger Aspekt war. Die Jungs haben sich so sehr weiterentwickelt, dasseinige von ihnen von ihnen nächste Saison bei uns bei der ersten Herrenmannschaft mitspielen können“, sagt Neukamp.

Längst ist die Kooperation weit über die A-Jugend hinausgewachsen. So findet auch immer wieder ein intensiver Austausch im Bereich des allgemeinen Kadermanagements statt. In der kommenden Saison werden beispielsweise mit Flemming Günter und TVG-Urgestein Marco Mocken zwei Spieler, die bei dem TV Gelnhausen ausgebildet wurden, für den TV Langenselbold auflaufen.

„Alles hat damit angefangen, dass wir uns sehr aktiv miteinander ausgetauscht haben. So konnten wir Perspektiven schaffen für Spieler unterschiedlicher Altersstufen. Auf der anderen Seite haben wir sehr davon profitiert, dass unsere A-Jugendlichen in der letzten Saison bei Gelnhausen in der Oberliga gespielt haben. Acht von elf A-Jugendlichen spielen ab nächster Saison in unseren Herrenmannschaften mit. Das ist eine absolute Rekordquote für uns. Wir sehen uns inzwischen nicht mehr als Konkurrenten, sondern wir sind zwei Vereine, die gemeinsam den Handball in dieser Region stärken wollen“, sagt Erik Bechtold der sich mit Max Herrmann die sportliche Leitung Herren/männlich beim TV Langenselbold teilt.

Gemeinsame Trainings-Tage

In Zukunft sind auch längst andere Formen der Kooperation geplant wie gemeinsame Trainingstage und Trainerfortbildungen. Bei Bedarf, werden auch Kooperationen im Jugendbereich wieder aufgenommen. Auch ein Austausch auf administrativer Ebene ist angedacht, um auch hier Knowhow auszutauschen.  

„Es ist zeitgemäß, dass Vereine kooperieren, so kann man Kinder und Jugendliche noch besser fördern und den Handballsport in unserer Region voranbringen. Dabei muss kein Verein seine DNA aufgeben. Im Gegenteil: Jeder soll seine Individualität behalten. Aber wir haben im vergangenen Jahr alle gesehen, wie viele Vorteile jeder Verein hat, wenn man vertrauensvoll zusammenarbeitet. Ich freue mich daher schon auf die Zukunft, weil ich glaube, dass es erst der Anfang einer Erfolgsgeschichte war“, sagt Heuser.

 

Das Bild, das uns die Vereine zur Verfügung gestellt hat, zeigt von links:

Max Herrmann (Sportl. Leiter TVL), Philip Deinet (Manager TVG), Marius Neukamp (Abteilungsleiter Handball TVL) und Martin Heuser (Abteilungsleiter Handball TVG) und Erik Bechtold  (Sportl. Leiter TVL)

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

 

In der dritten Handball Liga, Staffel Süd-West, gewann der TV Gelnhausen zum Abschluss dieser Saison gegen die Bergischen Panther. Auch die HSG Hanau gewann daheim gegen Dansenberg. Lediglich die HSG Rodgau Nieder-Roden verlor bei der HSG Dutenhofen/Münchholzhausen II.

 

Julian Lahme führt sein Team bei seinem letzten Auftritt zum Sieg

Der TV Gelnhausen gewann am Samstagabend das letzte Saisonspiel gegen die Bergischen Panther nach einem hoch emotionalen Spiel mit 29:28 (14:13). Garant des Erfolges war Schlussmann Julian Lahme, der in der Schlussphase den Sieg festhielt. Nach 15 Jahren beendet der Publikumsliebling seine Zeit beim TVG und tritt kürzer. Mit 27:33 Punkten beenden die Barbarossastädter die Saison auf dem siebten Tabellenplatz.

„Alle Spieler waren hochmotiviert und wollten noch einmal ein letztes gutes Spiel zeigen. Das hat man bereits im Vorfeld gespürt. Sie haben alles reingeworfen. Wir freuen uns daher über den positiven Abschluss einer Saison, die nicht einfach war. Auch wenn heute nicht alles geklappt hat, so hat man die tolle Mentalität der Mannschaft gesehen und die Zuschauer haben das super honoriert. Danke an die Fans, die Mannschaft und den Verein, dass wir diese Saison so gut meistern konnten“, sagte Chefcoach Matthias Geiger.

Vor dem Spiel wurde zunächst die Juniorenmannschaft geehrt, die Meister in der Bezirksoberliga geworden ist. Im Anschluss sahen die 600 Zuschauer ein kämpferisches Spiel der Rotweißen gegen starke Bergische Panther. Der TVG musste hierbei auf den verletzten Fynn Hilb verzichten. Kapitän Jonathan Malolepszy konnte aufgrund von Rückenproblemen nur bei den Siebenmetern antreten. Torhüter Julian Lahme ließ es sich trotz einer Knöchelverletzung nicht nehmen, bei seinem Abschiedsspiel im Kasten zu stehen.

Von Beginn an war das Spiel auf beiden Seiten von einigen technischen Fehlern geprägt. So kamen beiden Mannschaften nach Ballverlusten immer wieder zu schnellen und einfachen Toren. Wegen dieser technischen Fehler und einer ausbaufähigen Chancenverwertung, lag der TVG nach knapp 15 Minuten mit 4:7 zurück. Doch er wollte unbedingt als Sieger vom Platz gehen und warf noch einmal alles in die Waagschale. Angetrieben von den frenetisch mitgehenden Fans holten Henrik Müller und Co. Tor um Tor auf, egalisierten den Rückstand und gingen sogar mit einer 14:13-Führung in die Kabine.

TVG erwischte den besseren Start

Im zweiten Durchgang erwischte der TV Gelnhausen den besseren Start und erhöhte den Vorsprung auf vier Tore (17:13). Durch vergebene Chancen und einfache Ballverluste, die zu Gegentoren führten, verpasste der TVG jedoch die Möglichkeit, sich in dieser Spielphase weiter von den Panthern abzusetzen. Diese schlossen ihrerseits wieder zum TVG auf, so dass die Partie auf dramatische Schlussminuten hinsteuerte.

Fünf Minuten vor dem Ende lag der TV Gelnhausen mit 27:28 zurück. In dieser Phase legte TVG-Keeper Lahme noch einmal eine Schippe drauf und konnte einige gut herausgespielte Chancen der Panther entschärfen. Durch zwei Siebenmetertore von Kapitän Malolepszy, konnte Gelnhausen die Partie wieder drehen. Der letzte Angriff gehörte jedoch den Bergischen Panthern. Die Abwehr des TVG verhinderte aber nicht nur den Abschluss der Panther aus dem Spiel heraus, sondern blockte außerdem den direkten Freiwurf nach Ende der Spielzeit und konnte so den Sieg gegen die Panther einfahren.

„In der hitzigen Schlussphase hat Silas Altwein immer wieder die Eins-gegen-Eins-Situationen gesucht und Julian Lahme hat in seinem letzten Spiel noch einmal eine starke Leistung gezeigt“, stellte Geiger ein Sonderlob für das Duo aus „Mich freut es auch, dass Thimo Wagner und Michael Hemmer in ihrem letzten Spiel für den TVG ebenfalls eine tolle Leistung zeigen konnten.“ Beide erzielten jeweils zwei Tore.

Nach dem Spiel versammelten sich Spieler, Trainer und Verantwortliche des TV Gelnhausen vor dem Fanblock in der Rudi-Lechleidner-Halle. Im Beisein der Fans wurden Torhüter Lahme sowie Philipp Schenk, Hemmer und Wagner vom Verein geehrt und verabschiedet.

„15 Jahre beim TV Gelnhausen gehen jetzt vorbei. Ich kann eigentlich nur danke sagen. Danke an euch Fans, danke an den Verein und danke an die Jungs“, verabschiedete sich Julian Lahme mit bei den Zuschauern. In einer emotionalen Abschlussrede ließ Kapitän Malolepszy die Saison noch einmal Revue passieren und erinnerte auch an den verstorbenen Teamkollegen und Freund Tim Altscher mit dessen Trikot die gesamte Mannschaft vor dem Spiel eingelaufen war.

„Tim wäre der Erste gewesen, der nach Saisonende mit uns auf die Saison angestoßen hätte“. Mit diesen Worten von Malolepszy wurden die Fans zum Abschluss der Saison auf Freibier in der Halle eingeladen. Am Ende steht eine sehr schwierige Spielzeit, in der das Team aber untereinander und gemeinsam mit den Fans ein noch stärkeres Gemeinschaftsgefühl entwickelt hat. Das wurde an diesem Abend wieder einmal deutlich. Mit diesem Gefühl geht es nun für alle Beteiligten in die wohlverdiente Sommerpause.

 

Baggerseepiraten ließen es krachen

Im letzten Pflichtspiel ließen es die Baggerseepiraten noch einmal so richtig krachen. Zwei Reisebusse, vollgepackt mit fröhlich gestimmten Fans und guter Laune nahmen am Samstag die gut 100 Kilometer nach Dutenhofen in Angriff.
Jedes Tor wurde frenetisch gefeiert, das Auswärts-Team lautstark angefeuert und unterstützt. Da beide Teams sportlich gesehen richtig Lust auf Handball hatten, entwickelte sich eine muntere Partie, bei der es mit 12:15 aus Rodgauer Sicht in die Pause ging.

Nach Wiederanpfiff packte Marco Rhein noch einmal sein ganzes Können aus, vernagelte den Kasten und ließ sich zu Recht feiern. Mit spektakulären Paraden und einem abgefangenen Tempogegenstoß brachte er die HSG-Fans zum Kochen. Doch auch sein Gegenüber entschärfte einige HSG-Würfe und so bauten die Gastgeber die Führung weiter aus. In den letzten fünf Minuten gaben die Baggerseepiraten noch einmal Vollgas, „Paul“ Brühl verkürzte mit sehenswerten Treffern den Rückstand. Als Kreisläufer Flo Stenger einen Strafwurf eiskalt verwandelte und sich damit als echte Alternative für nächste Saison anbot, hielt es wirklich keinen mehr auf den Sitzen. Letztendlich ging die Partie mit 25:27 verloren, doch das interessierte auf HSG-Seite keinen mehr. Nun heißt es Durchschnaufen, um dann mit neuem Trainer und neuem Elan die Herausforderungen der Saison 2024/25 anzugehen.

 

 

Emotionaler Abend in Hanauer Main-Kinzig-Halle

Die Spielzeit 2023/24 ist in den Büchern und die HSG Hanau konnte ihr letztes Saisonspiel gegen den TuS 04 KL-Dansenberg mit 28:21 (13:14) gewinnen. Damit steht die HSG auf einem starken fünften Platz in der Abschlusstabelle. In einer Partie zweier personell schwer angeschlagener Mannschaften sicherte sich Hanau, angeführt von Max Moock am Ende dann doch souverän die beiden Punkte. Für die Gäste aus Kaiserslautern war die Niederlage gleichbedeutend mit dem Abstieg in die Regionalliga.

„Obwohl heute nicht alles glattlief, muss man sagen, dass sich die Jungs in der zweiten Halbzeit von ihrer besten Seite gezeigt haben“, meinte HSG-Cheftrainer Hannes Geist nach Spielende. „Sie haben Willen gezeigt, haben engagiert gedeckt und den Ball erfolgreich laufen lassen. Dass dann auch noch unsere A-Jugendlichen einige Spielzeit erhalten haben und sogar vor dem Tor erfolgreich waren, setzte dem Ganzen die Krone auf.“

Sechs Verabschiedungen

Zum Abschluss wurde es noch einmal richtig emotional. Als Robin Marquardt in der 60. Minute von Moock den Ball aufgelegt bekam und per Stemmwurf zum 28:21 in die Maschen knallte, hielt es niemanden mehr auf den Sitzen. Für Marquardt ging beim 16. Saisonsieg der Grimmstädter am Samstag eine lange Leidenszeit zu Ende. 22 Partien hatte der Hanauer Spielmacher in dieser Saison wegen mehrerer Verletzungen verpasst. So kam das Tor für Marquardt, der im Sommer in die HSG II wechseln wird, einer Befreiung gleich.

Neben Marquardt verabschiedete die HSG Hanau am letzten Spieltag fünf weitere Akteure aus dem Drittligateam. Zum einen war da Torhüter Can Adanir, der auch in dieser letzten Partie für die HSG wieder einige tolle Paraden zeigte und nun zum TuS Ferndorf wechselt. Zum anderen waren da Athletiktrainer Björn Pape sowie der Rückraumlinke Jonas Ahrensmeier – der verletzungsbedingt nicht mitzuwirken vermochte – und die beiden Perspektivspieler Torben Scholl und Max Moock.

„Ich kann einfach nur dankbar dafür sein, dass unsere A-Jugendlichen bereit dazu waren, uns in dieser schweren Zeit zu unterstützen und das trotz Klausurenphase in der Schule“, sagte Geist. „Dafür haben sie sich heute belohnen können. Vielen Dank für die zahlreichen Zuschauer die heute in der Halle waren. Das hat uns zum Abschluss der Saison noch einmal getragen und nach vorne gepusht.“

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

 

In der zweiten Handball Liga hat der TV Großwallstadt beim TuS Nettelstedt-Lübbecke mit 25:33 (14:16) verloren. Damit ist die Mannschaft von Trainer Michael Roth auf den elften Tabellenplatz gerutscht. Der TuS hingegen ist auf Rang vier hochgegangen. Nun wird es eng für den TVG, die Qualifizierung für den DHB Pokal zu erreichen.

Dabei ging es für den TVG gut los. Das erste Tor fiel in der fünften Minute und zwar für die Hausherren. Danach übernahmen die Gäste die Initiative, führten mit 4:3 und 6:3 (11.). Tus-Trainer Michael Haaß nahm die Auszeit und sagte:”Keiner bewegt sich, keiner hilft dem anderen.” Das musste besser werden. In der 19. Spielminute stand es 9:9 und beim 12:10 nahm Michael Roth eine kurze Unterbrechung. Er war ähnlich sauer wie Michael Haaß zuvor, forderte mehr Aggressivität in der Abwehr und “wir müssen vorne mehr Präsenz zeigen und in der Abwehr zulegen.” Kurz vor der Pause wechselte der TVG von der offenen Deckung auf eine 6:0. Es nutzte nichts. Der TuS ging mit 16:14 in die Pause.

Bereits hier zeigte sich, dass beide Torhüter ebenbürtig waren und beide Teams unbedingt diesen Sieg wollten. Da aber Handball – wie andere Sportarten auch – ein Entscheidungsspiel ist, wird wohl gewinnen, wer über 60 Spielminuten die besseren Entscheidungen trifft.

Nach dem Wechsel war der TuS am Drücker

Nach Wiederbeginn hielten die Gastgeber die Zwei-Tore-Führung und bauten diese sogar bis zur 41. Minute auf 22:18 aus. Der TVG kämpfte sich zurück (20:22), doch kurz danach stand es wieder 24:20 für den TuS. Michael Roth nahm die nächste Auszeit und sagte seinen Jungs: “Wir dürfen nicht spekulieren. Der TuS ist zu gut fürs Spekulieren in der Deckung. Last den Ball laufen, haut alles rein.”

Aber irgendwie wollte nichts mehr klappen. Die Hausherren zogen auf 28:20 davon und da waren noch zehn Minuten zu spielen. Einzig Kuno Schauer war in Halbzeit zwei der Aktivposten im Rückraum, erzielte insgesamt fünf Treffer und markierte das 21:28. Bis dato war neun Minuten kein TVG-Tor gefallen. In der 53. Minute stand es 30:21 und da war längst die Vorentscheidung da. Zwar hielt Petros Boukovinas was zu halten war, aber auch Nikolas Katsigiannis war auf der Höhe. Am Ende stand es 33:25. Grund war, dass der Tus in Halbzeit zwei vorne und hinten besser agierte und damit verdient gewann.

Den TVG-Akteuren war die Enttäuschung ins Gesicht geschrieben. Sie hatten sich soviel vorgenommen und mussten letztlich mit leeren Händen die Heimfahrt antreten.

 

Das tolle Foto hat uns

Eibner-Pressefoto / Jan Strohdiek

zur Verfügung gestellt. Herzlichen Dank dafür.

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

 

Wie Handball Drittligist HSG Hanau in einer Pressemitteilung bekanntgab, werden zwei Perspektiv-Spieler den Erstliga-Kader zum Saisonende verlassen. Zwei Jahre lang haben Max Moock und Torben Scholl dem Kader der Hanauer angehört. Zum Sommer werden der Student und der Auszubildende nun neue Wege gehen, denn beide wollen im nächsten Jahr die Priorität auf ihren beruflichen Werdegang legen. Während Scholl in der HSG II neu angreifen möchte, hat Moock mitgeteilt, den Verein mit Ablauf der Runde verlassen zu wollen.

„Torben pendelt als Student regelmäßig zwischen Hanau und seinem Studienort Mannheim hin und her“, weiß der sportliche Leiter der HSG Hanau, Reiner Kegelmann. „Und Max will seine Ausbildung bei einem großen Unternehmen in Frankfurt beenden. Seine Arbeitszeiten überschneiden sich dabei oft mit dem Training. Daher setzen beide ihren Fokus nun neu.“

Sowohl Max Moock als auch Torben Scholl durchliefen seit den C-Junioren gemeinsam alle Jugendmannschaften der HSG Hanau. Moock, der von der HSG Maintal in die Grimmstadt gewechselt war, stellte dabei schnell seine Qualitäten als Spielmacher und Regisseur unter Beweis. Scholl hingegen, der seit 2015 für die Spielgemeinschaft aufläuft und zuvor seine ersten Schritte bei der TGS Niederrodenbach gemacht hatte, zeichnete sich bereits in den Jugendteams durch seine hohe Dynamik im Rückraum aus.

Von der C-Jugend bis in das Drittliga-Team

Gemeinsam holten die beiden Talente mit der C-Jugend der HSG Hanau die Vize-Hessenmeisterschaft und spielten später zusammen auf höchsten Niveau in der A-Jugend-Bundesliga. Folgerichtig schafften die beiden Youngster dann auch gemeinsam als Perspektivspieler den Sprung in die erste Männermannschaft und bekamen gleichzeitig viele Einsatzzeiten im Oberliga-Team der Grimmstädter.

„Ich bin froh, dass ich die letzten beiden Jahre im Training die Möglichkeit hatte, mich für die 3. Liga zu empfehlen. Vielen Dank auch an unsere Fans, denn mit dem Blauen Block wurde jedes unserer Heimspiele zu einem Erlebnis“, sagt Moock. „Für mich ist es nun aber an Zeit, einen anderen Weg einzuschlagen. Ich bedanke mich bei allen, die die letzten zwei Saisons für mich so besonders gemacht haben.“

„Max hat sich gerade in der Rückrunde der diesjährigen Saison Spielanteile im Team erarbeiten können und sich dabei voll in den Dienst der Mannschaft gestellt“, meint Geist. „Und auch Torben konnte sich letzten Spielen wirklich extrem weiterentwickeln. Von daher ist es sehr schade, dass Max uns signalisiert hat, dass er die HSG verlassen will und Torben in Zukunft kürzertreten möchte.“

„Ich will meinen Weg weitergehen, aber auch gleichzeitig Handball bei der HSG Hanau spielen, da ich mich hier sehr wohl fühle. Neben dem dualen Studium möchte ich gerne Verantwortung in einer jungen zweiten Mannschaft übernehmen, bei geringerer Trainingsbelastung“, erklärt Torben Scholl.

Max Moock kommt in der laufenden Saison 2023/24 auf 25 Drittliga-Einsätze für die HSG Hanau und erzielte dabei 18 Tore. Scholl hingegen spielte zehnmal für die erste Mannschaft und traf elfmal in die Maschen. Gemeinsam mit dem HSG-Team erkämpften sich die beiden Perspektivspieler 2022/23 die südwestdeutsche Meisterschaft in der dritten Liga.

„Ich bin sehr dankbar, dass Torben, der aktuell seine Prioritäten verändert, dennoch bei der HSG bleiben will“, meint Geist. „Max wünschen wir für seinen weiteren Weg natürlich alles Gute. Er ist immer als Gast bei uns in der Main-Kinzig-Halle willkommen.“

Viele Bekannte in der zweiten Mannschaft

In der zweiten Mannschaft trifft Torben Scholl im kommenden Handballjahr nicht nur auf viele Akteure, mit denen der Youngster bereits in der Jugend zusammengespielt hat, sondern auch auf Robin Marquardt, der ebenfalls den Drittligakader zum Saisonende verlässt.

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

 

In der dritten Handball Liga, Staffel Süd-West, empfängt der TV Gelnhausen am letzten Spieltag am Samstag die Bergischen Panther. Die HSG Hanau hat denn TuS Dansenberg zu Gast und die HSG Rodgau Nieder-Roden muss zur HSG Dutenhofen/Münchholzhausen II.

 

Julian Lahme will Hölle Süd ein letztes Mal zum Kochen bringen

Am Samstag (19.30 Uhr, Rudi-Lechleidner-Halle) wird es noch einmal richtig emotional. Wenn der TV Gelnhausen in seinem letzten Saisonspiel in der 3. Handball-Liga-Süd-West auf die Bergischen Panther trifft, dann ist Gänsehaut vorprogrammiert. Schließlich ist es auch der letzte Auftritt von Julian Lahme im Dress der Rotweißen. Der Publikumsliebling wird den Verein nach 15 Jahren zum Saisonende verlassen.

Neben Julian Lahme werden nach dem Spiel auch Thimo Wagner, Michael Hemmer und Philipp Schenk vom Verein offiziell verabschiedet. “Wir freuen uns, wenn unsere Fans nach dem Spiel noch auf den Plätzen bleiben, um die Jungs gebührend zu verabschieden“, sagt Manager Philip Deinet.

Insbesondere mit Julian Lahme wird sich ein Spieler verabschieden, der wie kaum ein anderer im letzten Jahrzehnt den TV Gelnhausen repräsentiert hat. Nach anderthalb Jahrzehnten bei den Rotweißen wird der mittlerweile 35-Jährige kürzer treten und sich der HSG Bachgau in der Landesliga Süd anschließen.

Gegen die Bergischen Panther werden am letzten Drittliga-Spieltag noch einmal fast alle Spieler auf die Zähne beißen, um beim Saisonausklang dabei zu sein. Lediglich Jonathan Malolepszy und Fynn Hilb werden definitiv nicht mit von der Partie sein.

„Die Bergischen Panther sind eine sehr erfahrene Mannschaft, die momentan in einer richtig guten Form sind. Wir hoffen auf eine tolle Atmosphäre in unserer Halle und wollen die Emotionen und Impulse von der Tribüne ins Spiel bringen. Dann können wir die Saison hoffentlich mit einem guten Ergebnis abschließen“, sagt Head-Coach Sergej Budanow.

Die Panther haben sich durch einen 39:30-Sieg gegen die HSG Hanau am vergangenen Spieltag den letzten Abstiegssorgen entledigt. „Wenn man Hanau mit neun Treffern besiegt, dann spricht das schon für sich“, warnt Budanow vor dem Gegner. Das Hinspiel bei den Panthern konnte der TVG mit 32:28 für sich entscheiden. Die Gäste liegen mit 24:34 Punkten auf dem neunten Platz in der Tabelle und könnten mit einem Sieg noch am aktuell siebtplatzierten TV Gelnhausen vorbeiziehen. Das will Keeper Lahme in seinem Abschiedsspiel für die Barbarossastädter natürlich gerne verhindern und setzt dabei ein letztes Mal auf die Magie in der Hölle Süd.

 

HSG vor letztem Meilenstein der Saison

Es ist das große Saisonfinale für die HSG Hanau. Zum Abschluss der Spielzeit 2023/24 haben die Grimmstädter am Samstagabend (18 Uhr) in der Hanauer Main-Kinzig-Halle den TuS 04 KL-Dansenberg zu Gast und will die letzten beiden Punkte der Saison einsammeln.

„Das Spiel am Samstagabend wird für uns der letzte Meilenstein“, meint HSG HSG-Cheftrainer Hannes Geist mit Blick auf den anstehenden Saisonabschluss, bei dem nach dem Heimspiel auch wieder einige HSG-Akteure verabschiedet werden. „Die letzten Wochen waren wirklich extrem hart, sehr kräftezehrend und mental anstrengend für uns. Von daher gehen wir mit sehr viel Freude an dieses letzte Pflichtspiel heran.“ Die letzte Auswärtspartie am vergangenen Spieltag ging, trotz einer couragierten Leistung der HSG-Sieben, mit 30:39 bei den Bergischen Panthern verloren.

Da in der kommenden Woche bereits die Urlaubspause für das HSG-Team ansteht, absolvierten die Grimmstädter am Montagabend auch noch direkt die Abschluss-Leistungsdiagnostik und nutzten dann die letzten Trainingseinheiten, um sich optimal auf die anstehende Begegnung vorzubereiten. Dabei ist das HSG-Team weiterhin nicht in Bestbesetzung unterwegs, doch auch der TuS Dansenberg hat zum Saisonende mit Verletzungspech zu kämpfen.

„Natürlich muss man betrachten, dass die Ergebnisse der letzten Wochen jetzt nicht unbedingt für uns zuträglich waren“, so Geist. „Wir haben nun viel Druck auf dem Kessel, da wir uns nicht nachsagen lassen wollen, dass wir als HSG Hanau in den Abstiegskampf eingegriffen haben. Von daher werden wir am Wochenende wieder alles raushauen, was geht.“

Für den Hanauer Gegner geht es am Samstag um alles. Der TuS Dansenberg steckt bereits die komplette Rückrunde im Abstiegskampf der dritten Liga fest und trennte sich als Konsequenz im Februar von Coach Thomas Weber. Für ihn übernahm Theo Megalooikonomou an der Seitenlinie. Das letzte Heimspiel hat der TuS mit 25:23 gegen den TV Gelnhausen gewinnen können, braucht aber nun unbedingt in Hanau einen Auswärtssieg und muss gleichzeitig auf die Patzer von Aldekerk und Homburg hoffen, um den Klassenerhalt noch zu erreichen.

„Sie kämpfen um den letzten Strohhalm und wollen bei uns ihre Hausaufgaben machen“, meint Geist. Wegen des frühen Spielbeginns in Hanau besteht für Dansenberg zudem die Möglichkeit, mit einem positiven Ergebnis die beiden direkten Kontrahenten unter Druck zu setzen. „Es wird mit Sicherheit eine kämpferische Partie, davon ist auszugehen. Gegen ihre bewegliche 6:0-Deckung wird es für uns sehr wichtig, dass wir im Angriff erfolgreich den Ball laufen lassen und kaltschnäuziger mit unserer Chancenverwertung umgehen.“

Vor eigenem Publikum will das Hanauer Team den Akteuren, welche die Spielgemeinschaft im Sommer verlassen werden, die bestmögliche Plattform bieten, um sich mit einem Erfolg von ihren Anhängern zu verabschieden. „Für uns wäre es Balsam für die Seele, wenn wir diese Saison mit einem Sieg abschließen“, sagt Geist, dessen Team noch den fünften Tabellenrang verteidigen kann. „Gerade wegen all der Umstände, die seit Wochen auf uns lasten, wäre eine Saison mit dieser Abschlussplatzierung als erfolgreich einzuschätzen.“

 

 

Baggerseepiraten zum Saisonabschluss in Dutenhofen zu Gast

Am letzten Spieltag reisen die Rodgauer Handballer mit großer Gelassenheit zum spielstarken Bundesliga-Nachwuchs nach Dutenhofen/Münchholzhausen. Natürlich will die HSG die sportlich erfolgreichste Saison der Vereins-Geschichte angemessen beenden, aber gleichzeitig sollen auch im Hinblick auf die kommende Runde einige Dinge ausprobiert werden. „Wir haben einen breiten Kader, da werden am Wochenende alle ausreichend Spielzeit bekommen“, macht Trainer Jan Redmann die Marschroute deutlich. Für ihn und Kapitän Marco Rhein ist die Partie in der Dutenhofener Sporthalle gleichbedeutend mit dem Ende der sportlichen Karriere.

Vor heimischem Publikum wurden beide schon gebührend verabschiedet, trotzdem werden die Rodgauer Fans am Samstag in zwei großen Reisebussen die rund 100 Kilometer auf sich nehmen. „Es freut uns natürlich, dass so viele Menschen Anteil an unserem Abschied nehmen, das war schon der Wahnsinn am letzten Wochenende. Schön, dass wir jetzt befreit aufspielen können. Wir wollen das mit unseren Fans einfach genießen“, so HSG-Legende Marco Rhein, der als Sportlicher Leiter weiterhin maßgeblich die Geschicke des Teams mitbestimmen wird. Mit lautstarker Unterstützung darf also durchaus gerechnet werden und da die Partie für die Gastgeber aus rein sportlicher Sicht ebenfalls unbedeutend ist, steht einem attraktiven und fairen Handballspiel nichts im Wege.

 

 

Die Bilder haben uns die Vereine Hanau, Gelnhausen und Nieder-Roden zur Verfügung gestellt. Danke dafür.

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

 

Handball Zweitligist TV Großwallstadt muss am Samstag zu seinem letzten Auswärtsspiel der Saison beim TuS Nettelstedt-Lübbecke antreten. Dort will die Mannschaft von Trainer Michael Roth auf jeden Fall nachlegen, denn – so der Coach – es soll auf jeden Fall der zehnte Platz bleiben, um im DHB Pokal mitmischen zu können. “Aber wir haben auch noch Platz neun im Fokus. Von daher werden wir in den letzten beiden Spielen noch einmal alles reinhauen”, so Michael Roth.

Am vergangenen Spieltag wurde der erste Heimsieg des Jahres 2024 eingefahren. An diese Leistung würde der TVG nun auch in der Fremde gerne anknüpfen. Der Chefcoach war mit der Vorstellung gegen Vinnhorst zufrieden – auch aufgrund der vielen Verletzten, die der TVG seit längerer Zeit verzeichnen muss. Spielmacher Mario Stark ist noch immer nicht hundertprozentig fit, stellt sich aber Woche für Woche in den Dienst der Mannschaft. Stefan Salger konnte zuletzt wieder mitspielen, wie Finn Wullenweber und Florian Eisenträger auch. Moritz Klenk fehlte im letzten Spiel krankheitsbedingt, Maxim Schalles ist angeschlagen und Adrian Kammlodt fehlt ebenfalls schon eine Weile und wird nicht mehr ins Geschehen eingreifen können. Wie es bis Samstag personell ausschaut, bleibt abzuwarten.

Aber auch beim TuS Nettelstedt-Lübbecke läuft nicht alles ganz rund. Zuletzt gab es gegen Lübeck-Schwartau eine deutliche Niederlage. Trotzdem hat die Mannschaft von Trainer Michael Haaß noch die Möglichkeit, von derzeit Platz sechs der Tabelle auf Platz vier hochzuklettern. Dies hat sich der TuS sicher vorgenommen. Hinzu kommt, dass sich die Hausherren mit einem Heimsieg von ihrem Publikum verabschieden möchten.

Es wird also nochmal spannend werden in der MERKUR Arena. Vor allem weil sich der TVG auch für die 24:30-Niederlage aus dem Hinspiel revanchieren möchte.

 

 

 

Das Bild von Flo Eisenträger hat uns der TVG zur Verfügung gestellt. Danke dafür.

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

 

Handball Zweitligist TV Großwallstadt verpflichtet zur kommenden Saison bis 2028 Joel Zimmer aus der Jugend der Rhein-Neckar Löwen. Der 16-Jährige, der im Juli seinen 17. Geburtstag feiert, gilt als großes Talent auf Rechtsaußen und wird beim TV Großwallstadt sowohl in der A-Jugend der TVG Junioren Akademie e.V. spielen als auch im Kader der Zweit-Ligamannschaft eingesetzt werden.

Der Sportdirektor der Akademie, Jan-Steffen Minerva, ist sichtlich stolz über diese Personalie: „Joel hat bereits in jungen Jahren eine beeindruckende Reife und ein tiefes Verständnis für das Spiel gezeigt. Seine technischen Fähigkeiten und sein taktisches Geschick sind für sein Alter außergewöhnlich. Ich bin überzeugt davon, dass Joel durch die Kombination aus Spielen in unserer A-Jugend und in der 2. Bundesliga enorm profitieren und wachsen wird.“

TVG-Geschäftsführer Michael Spatz verspricht sich ebenso viel von der Neuverpflichtung: „Joel ist noch ganz am Anfang seiner Karriere, hat aber bereits in seinem jungen Alter hochgesteckte Ziele, die er zusammen mit uns erreichen will. Er wird neben Maxim Schalles und Dmytro Redkyn auf Rechtsaußen agieren und peu á peu in der Mannschaft seinen Platz finden. Auch in der Jugend wird Joel uns größtmöglich unterstützen. Ich bin begeistert von seinem Ehrgeiz und Können und sehr froh, dass Joel sich für den TV Großwallstadt entschieden hat.“

Auch Trainer Michael Roth freut sich auf den Nachwuchsakteur: „Joel ist ein hochtalentierter Spieler, der sowohl in der A-Jugend als auch im Bundesligakader zum Einsatz kommen soll und als Perspektivspieler gilt. Er hat im Probetraining einen sehr guten Eindruck hinterlassen. Wir sind immer auf der Suche nach großen Talenten und mit Joel ist wieder eins bei uns gelandet. Wir wollen ihn in den nächsten Jahren sowohl bestmöglich fördern als auch fordern.“

Joel Zimmer selbst kann den nächsten Schritt in seiner noch jungen Karriere kaum abwarten: „Ich freue mich wirklich sehr, die Chance bei einem Verein aus meiner Region zu bekommen und meine ersten Schritte im Profibereich in so einem jungen Alter machen zu dürfen. Ich möchte das Vertrauen, das mir der TVG entgegenbringt, auf jeden Fall zurückzahlen und mein Bestes für den Verein geben. Ich freue mich schon sehr auf die Zeit beim TV Großwallstadt und dem tollen Team sowie der tollen Stimmung bei den Spielen.“

Erste Erfahrungen bei der TG Rüsselsheim

Der Nachwuchs-Akteur ist am 17.07.20o7 in Rüsselsheim geboren. Bei der TG Rüsselsheim hat er erste Erfahrungen im Handball gesammelt, bevor er im Alter von elf Jahren zur HSG Hanau wechselte. Zwei Jahre später zog es ihn für zwei Spielzeiten zur HSG Hochheim/Wicker. Danach lief er beim TV Nieder-Olm in der Jugend-Bundesliga auflief. 2023 wechselte er noch einmal in die Jugend der Rhein-Neckar-Löwen, um mit der B-Jugend um die deutsche Meisterschaft zu spielen. Beim TV Großwallstadt erhält Joel Zimmer einen Vertrag bis Juni 2028.

 

 

Das Bild hat uns der TVG zur Verfügung gestellt. Danke dafür.

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

 

Beim Weltcup in Luzern, wo sich die Elite des Rudersports trifft, misst sich der Deutschland-Achter als Vize-Europameister im Feld der Paris-Favoriten. „Medaille ist unser Ziel“, sagt Bundestrainerin Sabine Tschäge.

Drei Tage nach der olympischen Qualifikationsregatta trifft sich auf dem Rotsee die Elite des Rudersports. Der zweite Weltcup des Jahres ist angesichts des imposanten Starterfeldes zugleich die Generalprobe für die in gut zwei Monaten beginnenden Olympischen Spiele. Das Achterfeld umfasst alle Top-Favoriten – ein idealer Gradmesser für den Deutschland-Achter, der gestärkt als Vize-Europameister in die Schweiz anreiste. „Wir wollen das Finale von Szeged bestätigen und uns in diesem Elitefeld gut positionieren. Alle großen Achter sind da. Eine Medaille ist unser Ziel für Paris, eine Medaille ist daher auch das Ziel für Luzern“, sagte Bundestrainerin Sabine Tschäge.

Lest nachfolgend die Pressemitteilung, die mir Carsten Oberhagemann zur Verfügung gestellt hat:

Der Deutschland-Achter trifft im kleinen, aber absolut hochkarätigen Fünf-Boote-Feld auf Weltmeister Großbritannien, den WM-Zweiten aus den Niederlanden sowie erstmals in dieser Saison auf den WM-Dritten Australien, der sich mit drei Tokio-Olympiasiegern aus dem Vierer verstärkte. Dazu gesellt sich der USA-Achter, der am Dienstag die Qualifikationsregatta an gleicher Stelle gewann und damit das Paris-Ticket löste. Von den sieben Olympiastartern im Achter fehlen einzig Rumänien, WM-Vierter 2023, und Italien, das in einer Hundertstelsekunden-Entscheidung in der Nach-Quali auf den Olympiazug aufsprang.

Im Bahnverteilungsrennen am Freitagnachmittag (16.54 Uhr) kommt es auf dem Luzerner Rotsee zum ersten Schlagabtausch der fünf Achter; am Sonntag (14.58 Uhr) fällt im Finale dann die Entscheidung um die Podiumsplatzierungen. „Wir haben seit der EM weiter viel am Zusammenspiel gearbeitet. Es geht darum, wie wir als Mannschaft auf gewisse Umstände reagieren und es dann gemeinsam lösen“, sagte Tschäge, die sich eine ähnliche Herangehensweise wie im EM-Finale wünscht. Da gelang es, das hohe Tempo der ersten Streckenhälfte auch über die zweiten 1.000 Meter und so die Boote aus Rumänien und Italien in Schach zu halten.

 

 

Das Bild hat uns Carsten Oberhagemann zur Verfügung gestellt. Danke dafür.

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

 

In der dritten Handball Liga, Staffel Süd-West, verlor der TV Gelnhausen in Dansenberg und auch die HSG Hanau unterliegt bei den Bergischen Panthern.

 

 

TV Gelnhausen verliert besonderes Spiel in Dansenberg

Der TV Gelnhausen hat sein letztes Auswärtsspiel in der Saison verloren. Vor zahlreich mitgereistenn Fans mussten die Barbarossastädter eine 23:25 (12:14)-Niederlage hinnehmen. Es war dennoch ein sehr besonderes Spiel, das die anwesenden Fans der Rotweißen so schnell nicht vergessen werden. Schließlich erlebten sie das Trainerdebüt von Jonathan Malolepsy, Fynn Hilb und Julian Lahme.

„Dieses Spiel war das Spiegelbild der gesamten Saison. „Es haben immer wieder viele Spieler verletzungsbedingt gefehlt. Dazu kamen noch weitere Unglücke dazu. Das alles war schon extrem viel“, sagte Headcoach Sergej Budanow. Beim Spiel in Dansenberg wurde nun ein weiteres Kapitel hinzugefügt. Denn neben Michael Hemmer, Felix Reinhardt, Max Bechert, Jonathan Malolepszy und Fynn Hilb fehlten dieses Mal auch Chefcoach Matthias Geiger und Budanow. Budanow fehlte aufgrund einer Leisten-OP, Geiger nach einem Trauerfall in der Familie. Und so machte der TV Gelnhausen aus der Not eine Tugend und warf  die beiden verletzten Spieler Malolepszy und Hilb ins kalte Wasser. Sie übernahmen kurzerhand gemeinsam mit Routinier Lahme das Coaching in Dansenberg.

Es war eine ganz bewusste Maßnahme der sportlich Verantwortlichen, schließlich hätte auch Junioren-Trainer Damir Hundur oder Manager Philip Deinet auf der Bank Platz nehmen können. Doch auch die beiden sind zu Hause geblieben, damit sich die Mannschaft, die im Kern seit vielen Jahren zusammenspielt, sich selbst organisieren muss. Da der TVG sportlich die Saison ohnehin im Mittefeld abschließen wird, war das Risiko überschaubar. „Die Mannschaft hat das sehr gut gemacht. Und auch wenn wir das Spiel nicht gewonnen haben, war es eine sehr gute Erfahrung für das gesamte Team, das so wieder einen Schritt in seiner Entwicklung nach vorne gemacht hat“, sagte Budanow.

Dansenberg ohne Dambach

Das Kräftemessen mit Jonas Dambach, der ab nächster Saison den TVG verstärkt, fiel aus, da der Halbrechte vom Tus Dansenberg wegen einer Schulterverletzung nicht mitspielte. Der TV Gelnhausen ließ sich in den ersten Minuten vom TuS Dansenberg überrumpeln und lag nach vier Spielminuten bereits mit 0:3 zurück. Einen größeren Rückstand konnte die junge Gelnhäuser Mannschaft jedoch verhindern und blieb in Schlagdistanz.

Das Spiel des TVG war in der ersten Hälfte von einigen technischen Fehlern im Angriffsspiel gezeichnet, die im Gegenstoß zu Tormöglichkeiten der Gastgeber führten. TVG-Keeper Julian Lahme hielt zwar einige freie Würfe der Dansenberger, der TV Gelnhausen konnte seine eigenen Chancen aber nicht ausreichend nutzen, um im Spiel eine Führung zu erzielen.

Nachdem die Rotweißen im Laufe des ersten Durchgangs zweimal wieder ausglichen, geriet die Mannschaft kurz vor der Halbzeit jedoch wieder mit drei Toren in Rückstand. Durch einen Treffer von Jannik Geisler verkürzten die Barbarossastädter in der 29. Minute zum 12:14 und gingen mit diesem Ergebnis in die Halbzeitpause.

Erste Führung nach dem Wechsel

Zu Beginn der zweiten Spielhälfte schloss der TV Gelnhausen wieder auf und ging in der 37. Minute durch Simon Belter zum ersten Mal mit 16:15 in Führung. Im Anschluss entwickelte sich ein zerfahrenes Spiel mit einigen technischen Fehlern auf beiden Seiten und wenigen Toren. Das Spiel blieb aber ausgeglichen, so dass es bei knapp fünf verbleibenden Minuten auf der Hallenuhr 22:22 stand. In den letzten Minuten hielten Julian Lahme und sein Gegenüber Michel Sebastian Fiedler einige gut herausgespielte Würfe. Vor allem die TVG-Spieler scheiterten in dieser Phase aber an Fiedlers Paraden, so dass das Spiel eine Minute vor dem Spielende beim 22:25 entschieden war. Thimo Wagner traf wenige Sekunden vor Schluss noch zum Endstand von 23:25.

„Glückwunsch an Dansenberg zu den zwei Punkten. Wir haben es heute leider nicht geschafft, in der Abwehr konsequent genug zu agieren. Dazu kamen viele einfache technische Fehler im Tempospiel und im Positionsangriff, die der TuS Dansenberg heute durch Tempogegenstöße gut nutzen konnte“, sagte Aushilfscoach Malolepszy mit Blick auf nächste Woche.

 

 

In Burscheid fehlt die Konsequenz

Die HSG Hanau zeigte bei den Bergischen Panthern in der ersten Halbzeit ein richtig gutes Spiel, musste sich am Ende dem neuen Tabellenneunten mit 30:39 (16:18) geschlagen geben. Während die Hausherren mit den zwei Punkten aus einer torreichen Begegnung den entscheidenden Schritt in Richtung Klassenerhalt machten, braucht Hanau nun am letzten Spieltag (25. Mai) einen Heimsieg gegen Dansenberg, um sich den fünften Rang in der Schlusstabelle zu sichern.

„Was wir bei dieser Auswärtsfahrt nicht so wirklich hingekriegt haben, das war die letzte Konsequenz vor dem Tor im Angriff als auch in der Abwehr“, resümierte HSG-Cheftrainer Hannes Geist nach dem Spielende in Burscheid. Der Hanauer Coach fand aber erneut auch lobende Worte für sein Team: „Die Jungs haben alles auf der Platte gelassen und das hat einfach in diesem Fall nicht gereicht.“

Die Grimmstädter hatten zuletzt, dank einer spielfreien Woche, etwas Zeit die eine oder andere Blessur auszukurieren, doch die eigene Kadersituation hatte sich auch vor dem Auftritt bei den Bergischen Panthern nicht merklich verbessert. So trat die HSG wieder mit einer stark ersatzgeschwächten Mannschaft an, verkaufte sich aber mehr als ordentlich.

„Man merkt der Mannschaft einfach diese treibenden Wochen an. Wir werden ja nicht wesentlich mehr Spieler, sondern eher weniger“, sagte Geist, der diesmal auch auf Dziugas Jusys im Deckungszentrum verzichten musste. „Hut ab vor meiner Mannschaft. Trotz allem was gerade passiert, versuchen sie maximalen Einsatz zu zeigen.“

In der ersten Viertelstunde gingen die Grimmstädter mutig nach vorne und hatten wesentlich mehr vom Spiel. Jan-Eric Ritter besorgte mit einem schönen Stemmwurf das 1:0 in der zweiten Minute und nur wenig später verlud Max Moock seinen Gegenspieler im Eins-gegen-eins und markierte das 4:2 (9.). Der Hanauer Perspektivspieler präsentierte sich bereits in den vergangenen Wochen in toller Form und steuerte im Nordrhein-Westfälischen insgesamt fünf Treffer bei. Ein Siebenmeter von Julian Fulda brachte die letzte HSG-Führung beim 10:8 (19.). Obwohl die Hausherren mit dem 10:10 (20.) gleichzogen und kurz danach auf 14:12 (25.) vorlegten, ließ sich Hanau zunächst nicht beeindrucken. Dennis Gerst, der erneut im rechten Rückraum auflief, brachte sein Team wieder heran und nach einer HSG-Auszeit erzielte Moock den Ausgleich: 14:14 (27.). Nach dem 16:16 von Torben Scholl folgten dann aber die ersten Unkonzentriertheiten im Torabschluss und die Hausherren nahmen einen 18:16-Vorsprung mit in die Kabine.

Hohes Tempo lässt Hanauer Kräfte schwinden

Im zweiten Durchgang versuchte Hanau direkt an die starke Anfangsphase anzuknüpfen, wurde aber kalt erwischt. Im Angriff fehlte das Spielglück und so legten die Bergischen Panther mit hohem Tempo drei schnelle Tore auf 21:16 (34.) vor. Zwar brachte Außenspieler Paul Hüttmann mit einem Doppelschlag die Grimmstädter beim 21:24 (39.) noch einmal heran, aber die Hausherren wurden nun mit zunehmender Spieldauer in ihren Aktionen souveräner, während bei Hanau gerade in der Abwehr die Kräfte zu schwinden schienen. „Vielleicht ist es gerade die fehlende Frische, die uns heute das Genick gebrochen hat“, meinte Geist rückblickend. „Dementsprechend gehen diese beiden Punkte heute auch verdient an die Bergischen Panther.“ In der Schlussphase stemmten sich Kreisläufer David Rivic (24:29/44.) und Kapitän Max Bergold – der noch zwei Siebenmeter sicher verwandelte – gegen die Niederlage. Das 34:28 der Bergischen Panther in der 56. Minute markierte dann aber die Vorentscheidung in der Partie.

 

 

Das Bild hat uns die HSG Hanau zur Verfügung gestellt. Danke dafür.

 

 

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

 

Handball Zweitligist TV Großwallstadt wird in der kommenden Saison sein Trainerteam weiter ausbauen. Neben Head-Coach Michael Roth wird Povilas Babarskas als Co-Trainer fungieren, Athletiktrainer bleibt Ludwig “Lutz“ Anders und neu ins Team kommt Thomas Bolling als Torhüter-Trainer.

Chefcoach Michael Roth hat die Mannschaft des TVG bereits in der aktuellen Saison gecoacht und wurde im Athletiktraining von Lutz Anders unterstützt. Povilas Babarskas ist im Januar als Co-Trainer dazugestoßen, als Michael Roth sich einer Hüftoperation unterziehen musste. Mit Thomas Bolling komplettiert nun ein Torhüter-Trainer das Team. Der 39-jährige Bolling ist in der Region kein Unbekannter, hat bereits das Tor des Drittligisten TV Kirchzell gehütet und beim TV Langenselbold als Torhüter-Trainer gearbeitet. Er wird sich beim TV Großwallstadt einmal wöchentlich um das Intensivtraining der Torhüter kümmern, mit ihnen das Videostudium betreiben und bei Heimspielen auf der Bank sitzen.

Geschäftsführer Michael Spatz zufrieden mit der Konstellation

TVG-Geschäftsführer Michael Spatz zeigt sich sehr zufrieden über die neue Konstellation: „Ich bin sehr glücklich, dass wir unserem Trainer Michael Roth ein professionelles Team zur Seite stellen können. Von Lutz intensiver Arbeit im athletischen Bereich konnten wir diese Saison schon profitieren. Povilas ist im Januar dazugestossen, als Schorle verletzungsbedingt pausieren musste. Er hat mit dem Team sehr akribisch gearbeitet. Er und Schorle ergänzen sich sehr gut. Mit Thomas kommt jetzt ein Torwarttrainer hinzu, der sich in diesem Bereich bestens auskennt und von dessen Erfahrung wir nun profitieren möchten. Ich freue mich jetzt schon auf die Zusammenarbeit und die Ergebnisse dieses tollen Teams.“

 

Das Bild hat uns der TVG zur Verfügung gestellt. Danke dafür.