Liebe Leserinnen, liebe Leser, liebe Alle.

In der zweiten Handball-Bundesliga konnte der TV Großwallstadt am gestrigen Sonntag in Nordhorn nicht nachlegen und steht wieder auf einem Abstiegsplatz. Beim Tabellendritten muss der TVG auch nicht zwingend gewinnen. Aber die Art und Weise, wie sich die Mannschaft dargestellt hat, das gibt zu denken. Und es wird jetzt wirklich verdammt eng. Der TVG muss seine verbleibenden Heimspiele gewinnen, um in der Liga zu bleiben – ohne Wenn und Aber.

Unter Zugzwang waren die Großwallstädter bereits am Samstag geraten, als die direkten Konkurrenten TSV Bayer Dormagen und TuS Ferndorf vorgelegt hatten, indem sie ihre Partien für sich entscheiden konnten. Dass auf die Blau-Weißen in Niedersachsen keine einfache Aufgabe warten würde, war der Mannschaft von Trainer Maik Handschke bereits im Vorfeld klar. Dennoch hatte sich der TVG erhofft, hier vielleicht einen Überrraschungscoup landen zu können und den Erstliga-Absteiger, der natürlich noch die Aufstiegsränge im Blick hat, zu ärgern. Dieser hatte in den vergangenen Wochen immer wieder geschwächelt und wichtige Spiele verloren. Leider machte bereits vor Spielanpfiff eine gut gefüllte Halle mit einem tollen Publikum den Unterfranken klar, dass an diesem Tag die Punkte bei der HSG bleiben würden.

Dennoch ging der TVG direkt mit 1:0 in Führung, die Hausherren drehten das Ergebnis aber sofort auf 2:1. Der gut aufgelegte Rechtsaußen Pierre Busch verwandelte den ersten von sieben gegebenen Siebenmetern sicher und glich aus, aber Nordhorn zog über 4:2 auf 6:3 davon. Vorne wurden wiederholt gute Chancen ausgelassen oder der überragende HSG-Torhüter Bart Ravensbergen war zur Stelle. Dennoch ließen sich die Gäste nicht abschütteln, stellten immer wieder den Anschluss her und fanden in der Defensive Lösungen. Der Gegner bekam viele Zeitstrafen, leider versäumte es der TVG, diese für sich zu nutzen, so dass es mit 17:13 in die Pause ging.

Zwar hatten die Gäste den Glauben an einen Sieg noch nicht verloren. Doch die zweiten 30 Minuten begannen für den TVG katastrophal. In den ersten sechs Minuten nach dem Wechsel fiel kein Treffer. Allein Jan-Steffen Minerva im Tor war es zu verdanken, dass die HSG „nur“ auf 19:13 erhöhte. Immer wieder produzierten die Gäste einfach zu viele Fehler und nutzten klare Chancen nicht. Als der TVG in der der 44. Spielminute noch einmal auf vier Tore herankam, keimte noch einmal Hoffnung auf.  HSG-Trainer Daniel Kubes stellte sein Team in der folgenden Auszeit neu ein und am Ende stand ein verdienter  31:25-Erfolg für einen nicht übermäßig gut agierenden Gegner.

Für den TVG heißt es weiter kämpfen. Die Mannschaft muss die nächste Chance im Heimspiel gegen den TuSem Essen am kommenden Samstag nutzen, um wichtige Punkte für den Klassenerhalt  zu holen. Und sie muss sich als Einheit präsentieren und mit unbändigem Siegeswillen agieren.

 

Das Bild, das Babarskas und Rink zeigt, hat uns der TVG zur Verfügung gestellt. Herzlichen Dank hierfür.

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Jetzt hatte sich der TV Großwallstadt in der zweiten Handball-Bundesliga nach dem Sieg gegen den TV Emsdetten so schön in der Tabelle hochgearbeitet. Doch die Ergebnisse von gestern, Freitag, machten alles wieder zunichte. Durch den Sieg von Ferndorf in Rimpar und von Dormagen in Essen steht der TVG aktuell wieder auf einem Abstiegsplatz.

Morgen, Sonntag, muss die Crew von Trainer Maik Handschke beim Tabellendritten Nordhorn-Lingen antreten. Die Partie gegen den niedersächsischen Erstliga-Absteiger ist für die Blau-Weißen bereits die vierte innerhalb von 13 Tagen und hat für beide Mannschaften eine große Brisanz. Während es für den TVG um den Klassenerhalt geht, will die HSG Nordhorn-Lingen noch die Chance auf den direkten Wiederaufstieg nutzen.

Aktuell steht das Team von Trainer Daniel Kubes nach 33 Spieltagen auf Platz drei der Tabelle, hat allerdings ein Spiel weniger bestritten als der Tabellenzweite ASV Hamm Westfalen.

Obwohl die HSG über einen sehr breiten und ausgeglichenen Kader verfügt, hat das Team in den vergangenen Spielen immer mal wieder geschwächelt und konnte von den sieben Spielen im April und Mai nur zwei Partien gewinnen. Vor allem durch die letzte Niederlage gegen Eisenach haben sie einem direkten Tabellennachbarn noch einmal die Möglichkeit gegeben, im Aufstiegsrennen mitzumischen.

Der TVG muss sich gegen Nordhorn auf eine kompakte 6:0-Abwehr einstellen hinter der wohl das beste Torhütergespann (Bart Ravensbergen und Björn Buhrmester) der Liga steht. Torgefährlich ist vor allem Georg Pöhle auf Rückraum links, aber auch Spielmacher Patrick Miedema und Julian Possehl auf Rückraum rechts sollten dringend in Schach gehalten werden. Als wohl bekanntester Akteur und treffsicherer Siebenmeter-Schütze gilt Robert Weber.

Doch der TV Großwallstadt darf sich von solchen Namen nicht beeindrucken lassen, sondern muss mit dem Rückenwind aus dem Heimerfolg gegen Emsdetten selbstsicher nach Nordhorn reisen, um dort zwei Punkte zu entführen. Im Hinspiel musste sich der TVG in einer torreichen Partie mit 30:32 geschlagen geben.

 

Das Bild, das uns der TVG zur Verfügung gestellt hat, zeigt Mario Stark.

 

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser, liebe Alle.

Morgen, Samstag, kommt es zum Aufeinandertreffen in der Klassenverbleibsrunde zur dritten Handball-Liga zwischen dem TV Kirchzell und dem TV Germania Großsachsen. Beginn in Miltenberg ist um 19.30 Uhr. 

Dann geht es für den TVK im wahrsten Sinne des Wortes um alles oder nichts. Wenn die Mannschaft vom Trainerduo Alex Hauptmann und Andi Kunz dieses eine letzte Spiel gewinnen sollte, dann wird auch in der kommenden Saison dritte Liga gespielt.

Ganz anders ist die Ausgangssituation bei der HSG Bieberau/Modau. Sie müssen in ihrem vorerst letzten Drittliga-Spiel nach Zweibrücken. Egal, wie das Spiel ausgeht, das die HSG natürlich zum Abschluss unbedingt gewinnen möchte, am Abstieg in die Oberliga ändert es nichts mehr. 

TVK zum Siegen verdammt

Nach der mehr als überzeugenden Leistung am vergangenen Sonntag gegen den TV Willstätt geht es im letzten Spiel des TV Kirchzell nun um alles. Gegen den TV Germania Großsachsen zählt nur ein Sieg, damit die Odenwälder auch nächste Saison in der dritten Liga vertreten sind. Daher erwartet das Trainer-Duo Alex Hauptmann und Andi Kunz von ihrer Mannschaft genau diesen Willen, den Kampfgeist und die Konzentration, die sie zuletzt an den Tag legte.

Andi Kunz sagte: „Die Ausgangslage ist klar. Wir sind immer wieder durch ein Wellenbad der Gefühle gegangen und am Samstag wollen wir uns für das, was wir uns mühsam aufgebaut haben, belohnen.“ Der Druck ist nicht kleiner, denn – wie schon in der letzten Woche – muss auch diese Woche ein Sieg her. „Wir müssen mit der gleichen Intensität wie gegen Willstätt agieren und es braucht keiner glauben, dass es gegen Großsachsen aufgrund der Tabellensituation auch mit ein bisschen weniger geht. Unser Ziel ist es, die Klasse zu halten und dafür muss jeder alles geben.“ Deutliche Worte vom Coach. Aber er hat recht, denn nur so kann das letzte und alles entscheidende Spiel gewonnen werden.

Personelle Engpässe bei den Gästen

Die Gäste hatten zuletzt personelle Engpässe. Von daher bleibt abzuwarten, mit welcher Formation sie in Miltenberg aufschlagen werden. Die Germania ist längst nicht mehr vorm Abstieg zu retten, von daher kann sie befreit aufspielen und hat nichts mehr zu verlieren.  Die Gäste kommen mit den quirligen Spielern wie Mika Schüler oder Florian König, die im eins-eins-Verhalten sehr gut sind. Rückraumspieler Hannes Weindl ist nicht zu unterschätzen und Buschsieper auf Außen ist auch immer für Treffer gut. Die Mischung von jungen und erfahrenen Spielern macht den Gast gefährlich. „Großsachsen war auch in Willstätt lange gut dabei. Die spielen 60 Minuten ihren Stiefel herunter und gerade das macht sie gefährlich“, sagt Andi Kunz. Aber der Coach weiß, dass sie sich damit nicht befassen sollten, sondern sich voll auf den Gewinn des Spiels konzentrieren müssen. Das ist die große Aufgabe, die es gilt zu hundert Prozent zu lösen. „Ich hoffe, dass uns wieder viele Zuschauer unterstützen. Das ist am Samstag sehr wichtig für uns und das hätte das Team verdient!“ 

 

HSG will sich mit Anstand verabschieden

Mit Anstand und einer vielleicht letzten, guten sportlichen Leistung will sich die HSG Bieberau/Modau vorläufig aus der dritten Liga verabschieden. Dazu haben sie am Samstag beim SV 64 Zweibrücken Gelegenheit. Im Hinspiel verlor man zuhause mit 28:30 gegen eine Mannschaft, die in vielen Belangen überlegen war. 

Ein Sieg zum Abschluss, wäre dem Verein und seinen Fans zu gönnen, der in dieser Runde einfach zu viel einstecken musste und dem es nicht gelang, das Ruder noch einmal herum zu reißen. Zuletzt bemängelte Interimstrainer Ralf Ludwig die mangelnde Qualität bei der Umsetzung der Spielstrategie und die hohe Anzahl individueller Fehler in vielen Mannschaftsteilen. 

Mit der Abstiegssituation werden sich die Falken Verantwortlichen nicht anfreunden, sie wird allenfalls toleriert, aber das soll es dann auch schon gewesen sein. Im Hintergrund wurden bereits wichtige Weichen für die neue Saison gestellt. Die Spielerabgänge werden kompensiert und mit den verbleibenden Leistungsträgern eine bessere Qualität angestrebt. „Die Falken sind auf ihrem Flug gebremst worden und müssen sich erholen, neue Kraft schöpfen, die Flügel müssen wieder nachwachsen und sich erneuern. Das alles wird geschehen und wir wollen wieder aufsteigen. Das Leitbild “Tradition mit Zukunft” hat einen Dämpfer bekommen, wird aber weiter gelebt. Wer den schweren Weg mit uns nicht mitgehen wollte, wird uns verlassen. Das tut zunächst einmal sehr weh, ist aber gut so und macht den Weg frei für eine nachhaltige Erneuerung mit Leidenschaft”, so der kampfbereite HSG-Manager Georg Gaydoul. 

 

Den Artikel über den TVK habe ich auch für meine Heimatzeitung Main Echo geschrieben.

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Gestern Abend (Mittwoch) hat der TV Großwallstadt in der zweiten Handball-Bundesliga einen immens wichtigen Sieg im Kampf um den Klassenerhalt gegen den unmittelbaren Tabellen-Konkurrenten TV Emsdetten eingefahren. Mit einem deutlichen 35:26 gewann die Mannschaft von Trainer Maik Handschke und verschaffte sich damit etwas Luft im Abstiegskampf.

Der TVG musste ohne den erkrankten Dennis Weit und noch immer ohne Tom Jansen auskommen. Allerdings war dem TVG anzumerken, dass er auch ohne die beiden Akteure heute unbedingt gewinnen wollte. 
 
Die Partie wurde 15 Minuten später angepfiffen, da der Gegner in einem Stau stand. Der TVE war deshalb nicht minder motiviert, sondern wollte den Bock beim TVG umstoßen. Das Augenmerk legte die Mannschaft von Trainer Sascha Bertow auf den wurfgewaltigen Rückraumspieler des TVG, Savvas Savvas. Immer wieder wurde versucht, seine Räume einzuengen. Aber die Hausherren, die mit Savvas, Stark, Rink, Corak, Busch, Klenk im Angriff anfingen, nutzten die Lücken und die Fehler des Gegners aus und das 3:1 (5.) resultierte aus zwei Treffern ins leere Tor. Dino Corak und Co. ackerten in der Abwehr und machten es dem Gegner schwer, Tore zu werfen. Der TVE-Trainer nahm in der 17. und in der 24. Minute seine Auszeit, wollte den Spielfluss des TVG unterbrechen. Doch dieser nutzte diesmal seine Chancen besser als zuletzt und in der 21. Minute war die erste Vier-Tore-Führung da. Wenig später stand es 14:8 und 16:10. Kurz vor der Pause nahm Maik Handschke seine Auszeit. Da stand es durch Siebenmeter für Emsdetten 16:11. Und gleich setzte der Gast noch eins drauf und verkürzte bis zum Pausenpfiff auf vier Treffer (16:12.).
 
Nach Wiederbeginn erhöhte der TVG
 
Nach Wiederbeginn erhöhten die Hausherren ihren Vorsprung durch Bandlow und Savvas auf 18:12. Zwar kam der Gast kurz auf vier Tore heran, aber das war es dann auch. Zu schwach war der TVE, zu gut der TVG. Bissig in der Abwehr und zielsicher im Angriff zogen sie davon. Ein sehr guter Dino Corak erhöhte von 21:16 auf 23:17 (41.). Immer wieder suchten ihn seine Mitspieler und immer wieder traf er – so auch zum 25:19 (46.). Der TVE wechselte, was das Zeug hielt, aber es nutzte nicht viel. Auch die Torhüter hatten nicht ihren besten Tag und egal, ob Krechel oder Paske im Tor standen, die TVG-Stürmer fanden die Lücke. Nach der dritten TVE-Auszeit in der 46. Minute versuchten sie es mit einer offenen Abwehr. Aber auch diese Maßnahme brachte nicht den gewünschten Erfolg. Während sich die Gäste in Fehlern übten, schwamm sich der Gastgeber immer mehr frei. Maik Handschke brachte in der 56. Minute den siebten Feldspieler und der Gast hatte zweimal in Folge die Chance, ins leere Tor einzunetzen. Doch auch das klappte nicht. Der Ball ging zweimal vorbei. Am Ende war es ein munteres Toreschießen seitens des TVG und die Freude nach dem Schlusspfiff war groß. 
 
Beim Gast konnten lediglich Schramm, Holzner und Schwabe mit Abstrichen überzeugen. Beim TVG stachen aus einer geschlossenen Mannschaftsleistung neben Torhüter Minerva noch die besten Torschützen Busch, Savvas, Corak, Bandlow und der stark ackernde Stark heraus. Mit diesem Erfolg haben die Großwallstädter einen Sprung in der Tabelle auf Platz16 mit nun 26:42 Punkten gemacht.
 
Doch lange Zeit sich über den Sieg zu freuen, bleibt dem TVG nicht. Bereits am Sonntag geht die Hatz nach Punkten beim Tabellendritten Nordhorn weiter. 
 
Das Beitragsbild zeigt den besten TVG-Schützen Pierre Busch. Das Bild hat uns der TVG zur Verfügung gestellt. Danke hierfür.
 
Den Artikel habe ich auch für meine Heimatzeitung Main Echo geschrieben.
 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Heute Abend, Mittwoch, geht für den TV Großwallstadt in der zweiten Handball-Bundesliga die Hatz nach Punkten weiter. Diesmal ist der TV Emsdetten zu Gast. Der TVE ist ein direkter Konkurrent im Abstiegskampf und daher muss der TVG heute alles in die Waagschale werfen, damit die Punkte da bleiben. Die Begegnung ist eine Nachholpartie, denn die für ursprünglich am 09. April angesetzte Partie musste kurzfristig aufgrund von mehreren Corona-Fällen beim TVE abgesagt werden.

Nach 33 beim TVG bzw 32 beim TVE absolvierten Partien stehen sich nun zwei direkte Tabellennachbarn gegenüber. Der TV Emsdetten belegt mit 21:43 Punkten den vorletzten Tabellenplatz, die Blau-Weißen stehen mit 24:42 Zählern auf Platz 18. Beide Vereine können mit der aktuellen Tabellensituation sicherlich nicht zufrieden sein und werden alles in diese Partie reinhauen, um wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt zu erspielen und eventuell die Abstiegsränge zu verlassen.

Der TV Großwallstadt muss nach der erschreckenden Niederlage am Samstag gegen den TV Hüttenberg jetzt wieder zu alter Stärke finden, um die Zahl der technischen Fehler zu minimieren. Auch die Wurfquote muss besser werden, will man gegen Emsdetten einen Heimsieg feiern.

Sascha Bertow übernahm in Mai vergangenen Jahres das Traineramt beim TV Emsdetten und hat mit Frederic Stüber einen erfahrenen Kreisläufer im Team. Zusammen mit Jacob Schwabe bildet er den herausragenden Innenblock der Emsdettener Defensive. Auch Dirk Holzner auf Linksaußen zählt zu einem der Besten der Liga und auch Yannick Terhaer auf Rechtsaußen erzielte bereits über 100 Tore in der aktuellen Saison. Auch wird ein  entscheidender Faktor für den Spielverlauf Torhüter Oliver Krechel sein. Noch nicht so lange im Team sind die im Februar nachverpflichteten Spieler Ole Schramm, Örn Vésteinsson Östenberg, Josip Vekic und Fabian Rußwinkel. Vor allem Vekic auf Rückraum rechts sollte der TVG im Auge behalten. Dieser kommt von HC Kriens-Luzern und ersetzt den verletzen Gabor Langhans.

Wichtig wird es für die Hausherren sein, mit der Unterstützung der Fans auf den Rängen gleich von Beginn an zu zeigen, dass sie dieses Heimspiel unbedingt gewinnen möchten. Dann wäre auch die 31:27- Niederlage im Hinspiel vergessen. Wichtiger sind aber jetzt, sich die zwei wichtigen Zähler im Abstiegskampf zu sichern.

Der TVG hat sich für alle Eintracht Frankfurt Fans etwas einfallen lassen. Er wird das Europa-League-Spiel in Sevilla im Anschluss an das Handballmatch im Foyer übertragen.

 

Das Bild, das Torhüter Jan-Steffen Minerva zeigt, hat uns der TVG zur Verfügung gestellt. Dankeschön hierfür.

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

In der Klassenverbleibsrunde ist der TV Kirchzell gegen Willstätt nun endgültig mit dem 32:26-Sieg in der Gruppe VII auf die “Klassenverbleibsrunden”-Straße eingebogen. 

Die HSG Bieberau/Modau hingegen konnte die letzte Chance in der Gruppe V auf den Klassenverbleib nicht nutzen und verlor gegen Friesenheim mit 26:32.

 
„Hier regiert der TVK!“
 
Mit einer Klasseleistung, einem unglaublichen Siegeswillen und unbändigem Kampfgeist schaffte der TV Kirchzell den Sieg gegen den Favoriten aus Willstätt. Damit hat sich der TVK nicht nur für die hohe Hinspiel-Niederlage revanchiert, sondern ist dem Klassenerhalt einen Riesenschritt näher gekommen. Jetzt muss noch ein Spiel gewonnen werden, dann wird auch in der kommenden Runde in Kirchzell dritte Liga gespielt. 
 
Wie hatte TVK-Trainer Alex Hauptmann vor dem Spiel gesagt: „Es geht um die Wurst!“. Diesen Satz hätten er und sein Kollege Andi Kunz ihrer Mannschaft nicht extra sagen müssen. Denn die Jungs des Trainerduos waren bis in die Haarspitzen motiviert. Das war allerdings der Gegner aus Willstätt auch. Denn Willstätt wollte in diesem Match den Deckel ganz draufmachen, Kirchzell einen Riesenschritt  für den Klassenverbleib erspielen. So entwickelte sich ein unglaublich kampfgeprägtes Spiel, in dem beide siegen wollten, mussten. 
Der TVK begann in seiner bewährten Aufstellung mit Tobias Jörg im Tor, Kapitän Polixenidis, Osifo, Häufglöckner, Gläser, Schnellbacher und der „Krake“ Leon David am Kreis. Was er ablieferte, war überragend – ohne die Leistung seiner Mitspieler schmälern zu wollen. 
 
Dem 0:1 ließ Tim Häufglöckner mit einem frechen Siebenmeter-Heber, der einem den Atem stocken ließ, das 1:1 folgen. Bis zum 5:5 (9.) war die Begegnung ausgeglichen, denn der TVW hatte in Maxime Duchene einen sehr starken Rückhalt im Tor, der den einen oder anderen Treffer vereitelte. Und sie hatten die Leistungsträger Velz, Schliedermann oder Lennart Sieck gut im Griff. In der Folge hatte der TVK das Momentum auf seiner Seite, zog auf 8:5 (14.) davon. Willstätts Trainer Ole Andersen brachte den siebten Feldspieler und schnell stand es 8:7. Doch die Hausherren waren sehr konsequent in ihren Abschlüssen und immer wieder waren es die tollen Kreis-Anspiele von der Mitte oder der Halb-Position auf Leon David, der sich durchtankte. Er und Joshua Osifo aus dem Rückraum erzielten jeweils sechs Tore in Halbzeit eins. Kurz vor dem Pausenpfiff überragte Torhüter Jörg, der seinen Kasten verteidigte, als gäbe es kein Morgen mehr. So ging es mit 18:11 in die Kabinen und die Stimmung in der Halle hätte nicht besser sein können. Willstätt musste auf seinen Rückraum Rechten Felix Krüger ab Mitte der ersten Hälfte verzichten, da er sich am Fuß verletzte.
 
Hektischer Schluss
 
Nach dem Wechsel legte Maximilian Gläser auf 19:11 vor. Willstätt zog nach. Die Begegnung wurde nun hektisch und das Spiel lief nicht mehr so flüssig wie noch in Halbzeit eins. Bezeichnend – während Tom Spieß vorne noch am Boden lag und sich sortierte, hielt hinten Tobias Jörg seinen Kasten schon sauber.  
 
Mit 19:11, 21:14 und 23:16 (40.) führten die Hausherren. Plötzlich bekam Willstätt die zweite Luft, brachte immer wieder den siebten Feldspieler und wechselte von Maxime Duchene auf Leon Sieck im Tor. Innerhalb weniger Minuten stand es nur noch 23:20. Kirchzell wackelte kurz, fing sich schnell wieder und zog auf 27:22 davon. Die Gäste nahmen in den letzten Minuten Tim Häufglöckner und Tom Spieß an die kurze Leine, doch auch diese Maßnahme brachte nichts mehr ein. Beide Teams nahmen noch einmal die Auszeit, ehe am Ende David und Torhüter Jörg das 32:25 erzielten. Das letzte Willstätter Tor war nur noch Makulatur. 
Nach dem Spiel sagte TVW-Trainer Ole Andersen: „Der TVK auswärts und daheim, der TVW auswärts und daheim – das sind zwei verschiedene Mannschaften.  Wir hatten Respekt vor der Abwehr und vor allem, was Leon David hier heute gespielt hat, war Weltklasse. Ich hätte einen Vertrag für ihn dabei…“  TVK-Trainer Alex Hauptmann gratulierte seiner Mannschaft für diesen tollen Sieg, ärgerte sich ein bisschen, dass das der gegnerische Trainer nicht gemacht hat. „Wir haben 60 Spielminuten lang Vollgas gegeben und Leon David und Joshi Osifo mit je acht Toren waren bärenstark. Aber generell war es eine unglaubliche Mannschaftsleistung. Ich habe selbst nicht geglaubt, dass die Mannschaft so ein Ding hier rausholt. Aber der Wille und Glaube kann Berge versetzen. Das haben wir heute gesehen.“
 
Nächste Woche will der TVK gegen Großsachsen im letzten Spiel der Runde endgültig den Sack zumachen. 
 
 
Gäste aus Friesenheim/Hochdorf zu stark für die Falken

Die Niederlage gegen die Gäste aus Friesenheim/Hochdorf besiegelte jetzt endgültig den Abstieg in die Oberliga. Das Spiel begann für die Falken eigentlich erfolgversprechend. Mit ordentlichem Tempo wurde nach vorne gespielt und die Abwehr stand gut, mit einem bis  dahin gut aufgelegten Torhüter Marinko Sevo. Nach zehn Minuten stand es 5:4, ehe sich wieder Fehler im Aufbauspiel zeigten, technische Fehler sich häuften und einige nicht gut vorbereiteten Würfe von Hochdorfs guten Torhüter Peribono entschärft wurden. Das spiegelte sich auch sofort im Ergebnis wider, denn bereits nach 20 Minuten führten die Gäste mit 6:10. Auch eine Auszeit von Trainer Ralf Ludwig in der 17. Minute beim Stand von 6:8 brachte zunächst keine Verbesserung. Doch die Falken rappelten sich wieder auf und konnten bis zur Pause auf 12:13 verkürzen und heran kommen.

Das gab Mut und so konnte in der 35. Minute der 16:16-Ausgleich erzielt werden, was allerdings die Gäste aus Friesenheim/Hochdorf enorm motivierte und mit einem Zwischenspurt zum 17:20 führte. Die Falken hielten dagegen, konnten bis zum 22:23 in der 46. Minute noch mithalten, bauten aber dann wieder kräftemäßig ab und die Gäste dominierten nach Belieben, gewannen viele Zweikämpfe, weil die Falken Abwehr viel zu statisch agierte und das ein oder andere Mal düpiert wurde. Im Angriff häuften sich wieder einmal die Fehler, die komplette Spielkonzentration war weg. Die Gäste nutzten dies geschickt und zogen unaufhörlich davon, letztlich bis zum verdienten Endstand von 26:32.    

Falken Trainer Ralf Ludwig sagte: „Das ist bitter mitanzusehen, welche Spielqualität hier an den Tag gelegt wird. Wir trainieren gut, bereiten uns gut vor, sind motiviert, aber wenn es ernst wird, kann die Mannschaft die Leistung nicht bringen, es wird nichts umgesetzt, was besprochen und geplant wurde. Ich bin sehr traurig“.

 
 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

In der zweiten Handball-Bundesliga geht das Zittern um den Klassenerhalt für den TV Großwallstadt nach der 23:30-Niederlage am Samstag gegen den TV Hüttenberg weiter. Hinzu kommt der Sieg von Dormagen gegen Rostock, der den TVG wieder auf einen Abstiegsplatz schubste. Dabei hätte sich die Handschke-Crew mit einem Sieg etwas Luft verschaffen können. Doch es sollte nicht sein. Die Gäste waren einfach besser, wobei der TVG sich nicht von seiner besten Seite zeigte. 16 technische Fehler der Hausherren standen drei der Gäste gegenüber. „Was den bedingungslosen Einsatz und den Kampf angeht, waren uns die Hüttenberger haushoch überlegen. Das hätte ich von meiner Mannschaft auch erwartet, denn wir stehen mit dem Rücken zur Wand“, sagte ein enttäuschter Maik Handschke nach dem Spiel. 

Die junge Gäste-Mannschaft kam ohne Dominik Mappes, der TVG musste noch immer auf Tom Jansen und Görkem Bicer verzichten. Die Hausherren begannen mit Schauer und Bandlow im Angriff, Weit und Babarskas in der Abwehr. Sie lagen schnell mit 0:2 zurück, kämpften sich auf 3:3 und 4:4 heran, ehe Rückraumspieler Hendrik Schreiber mit drei Toren in Folge auf 7:4 erhöhte. So musste Maik Handschke schon in der 15. Minute die Reißleine ziehen, brachte den siebten Feldspieler. Immer wieder war es Frieder Bandlow, der die Lücke fand. Hüttenberg war unglaublich gut auf die Stärken des Gegners eingestellt, agierte bissig in der Abwehr und störte früh. Vor allem die Räume von Savvas, dem angeschlagenen Stark und am Kreis wurden eingeengt, so dass sich Platz für Bandlow fand. Dieser nutzte ihn, erzielte das 8:10 (22.). Danach fiel bis zum Halbzeitpfiff kein Tor mehr seitens des TVG. Doch auch der TVH blieb lange torlos. Der nie zu egalisierende Ian Weber auf Rückraum Mitte erzielte den 12:8-Halbzeitstand für seine Farben. Auf der einen Seite war der TVG damit gut bedient, auf der anderen Seite waren die Chancen für mehr Treffer da.
 
TVG probierte es mit zwei Kreisläufern
 
Nach dem Wechsel begannen die Gastgeber mit ihren zwei Kreisläufern Rink und Corak, mit Savvas, Schauer, Bandlow, Busch und Klenk. Kuno Schauer gelang das 9:12 und es keimte etwas Hoffnung auf, dass sich der TVG nun besser auf die gegnerische Abwehr eingestellt hatte. Doch drei Treffer von Hüttenberg, darunter eins vom nie auszurechnenden Linkshänder Niklas Theiss, machten die Aufholjagd schnell zunichte. Spätestens beim 11:18 (37.), als der TVG seine zweite Auszeit nahm, war klar, in welche Richtung das Pendel ausschlagen würde. Selbst die Überzahl in dieser Phase konnte der TVG nicht nutzen, die TVH-Tore fielen zu einfach. Die Gäste waren den Hausherren in allen Belangen überlegen. Hinzu kam noch etwas Pech, wie beim Wurf von Savvas an den Posten. Der in der 37. Minute eingewechselte Eisenträger fing den Ball ab und knallte ihn an die Latte. Es sollte einfach nicht sein. Auf der Gegenseite nutzten Ian Weber und seine Mitspieler ihre Chancen gut, Dominik Plaue im Tor erwischte einen guten Tag und die TVG-Fans, darunter eingeladene Schüler und Schülerinnen, mussten mit ansehen, dass keine Umstellung im TVG-Team etwas brachte. „Die Fehler haben uns schon am Dienstag um den Sieg gebracht. Heute war es wieder so“, so Handschke. 
 
Weiter geht es Mittwoch. Dann kommt der TV Emsdetten nach Elsenfeld. Sie verloren zuletzt knapp mit 29:30 gegen Essen.
 
Das Bild, das Frieder Bandlow in Aktion zeigt, hat uns der TVG zur Verfügung gestellt. Herzlichen Dank hierfür.
 
Den Artikel habe ich auch für meine Heimatzeitung Main Echo geschrieben.
 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Heute Abend, Samstag, empfängt der TV Großwallstadt in der zweiten Handball-Bundesliga den Tabellenfünften Hüttenberg. Auch in dieser wichtigen Partie geht es für den TVG ums nackte Überleben. Die Mannschaft von Trainer Maik Handschke hat den Abstiegskampf angenommen und will jetzt in jedem Spiel überzeugen und abliefern, um den Verbleib in der zweiten Bundesliga sichern.

Die Hausherren gehen nicht als Underdog in dieses Duell und darf die Gäste aus Hessen auch nicht unterschätzen, aber bereits am Dienstag gegen den ASV Hamm-Westfalen hat der TVG gezeigt, dass er sich vor keinem Gegner verstecken muss. Bereits von Beginn an müssen die Blau-Weißen den Heimvorteil nutzen um nicht ins Hintertreffen zu geraten und den Heimsieg zu erspielen.

Hüttenberg hat natürlich noch den Aufstiegsrang zwei im Blick und wird es deshalb den Unterfranken nicht leicht machen. Die Mannschaft von Trainer Johannes Wohlrab hat im vorletzten Spiel gegen Dormagen nur ein Unentschieden erzielt und musste sich am Mittwoch dem TuS Ferndorf mit 30:23 geschlagen geben. Dabei mussten die Hessen allerdings auf ihren Top-Scorer im Team, Dominik Mappes, verzichten. Dieser wird aber am Samstag sicherlich wieder auflaufen.  Aber auch Ian Weber darf nicht unterschätzt werden und mit Stefan Kneer steht ein Routinier in den Reihen, der dem TVG in der Vergangenheit schon öfter das Leben schwer gemacht hat. Vor allem aber sticht auch immer wieder Dominik Plaue im Tor hervor und macht mit wichtigen Paraden auf sich aufmerksam.

Auch wenn der TV Großwallstadt weiterhin auf Rückraum-Akteur Tom Jansen verzichten muss, so wird das Team sicherlich alles in die Waagschale werfen, um die Punkte in Großwallstadt zu behalten und die 34:28-Niederlage aus dem Hinspiel vergessen zu machen.

 

Das Bild, das Moritz Klenk zeigt, hat uns der TVG zur Verfügung gestellt. Herzlichen Dank dafür.

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Am Samstag bestreitet die HSG Rodgau Nieder-Roden gegen Salamander Kornwestheim das letzte Heimspiel der laufenden Runde in der Pokalrunde, Gruppe D. Sportlich ist die Partie zwar nur noch von statistischem Wert, aber auf der emotionalen  Skala gibt es fast keine Steigerung mehr. Denn nach der Begegnung heißt es Abschied nehmen von einer ganzen Reihe an bestens vertrauten Gesichtern: Kohlstrung, Kaiser, von Stein, Hofferbert, Schultheis und natürlich Weidinger sind die Spieler, die (vorerst) zum letzten Mal ins Trikot der Baggerseepiraten schlüpfen werden. Die meisten sind seit sehr langer Zeit für die HSG am Ball, haben ihre komplette Aktivenzeit in Nieder-Roden verbracht und damit maßgeblich zum Erfolg der Rodgauer beigetragen.  Ohne die Tore von Kaiser & Kohlstrung oder dem bedingungslosen Einsatz von „Air“ Weidinger wären die Baggerseepiraten im letzten Jahrzehnt nicht von einer guten Oberligamannschaft zu einem Spitzenteam der dritten Liga gereift.

So werden es mit Sicherheit sehr emotionale Momente, wenn nach dem Schlußpfiff der Sportliche Leiter Marco Rhein seine langjährigen Teamkameraden verabschiedet. Doch es gibt am Samstag nicht nur Abschiede zu feiern, auch die Erfolge der nächsten Generation  sollen gebührend gewürdigt werden. Denn nicht weniger als drei Teams der Rodgauer konnten in ihren jeweiligen Jugendspielklassen den Meistertitel erringen. Das gibt Anlass zur Hoffnung, dass die entstandenen Lücken eventuell mit Spielern aus dem eigenen Nachwuchs aufgefüllt werden können.

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Die Klassenverbleibsrunde zur dritten Handball-Liga geht ihrem Ende entgegen. Während in der Gruppe V die HSG Bieberau/Modau so gut wie abgestiegen ist (eine kleine Chance gibt es wohl noch), kämpft in der Gruppe VII der TV Kirchzell um den Ligaverbleib. 

HSG Bieberau/Modau empfängt Friesenheim/Hochdorf

Die Klassenverbleibsrunde neigt sich dem Ende zu und die Falken müssen noch zwei Partien austragen. Bevor es zum letzten Spiel nach Zweibrücken geht, haben sie am Freitag noch ein letztes Heimspiel gegen die MSG Friesenheim/Hochdorf II. Im Hinspiel verlor die HSG mit 21:26 und hatte vor allem mit den Kreisanspielen auf den wuchtigen Sorda große Probleme. Trotz einer guten ersten Halbzeit ging der HSG ab der 45. Minute mit ihrem dezimierten Kader wieder einmal die Kraft aus, so dass sie mit einer bitteren Niederlage die Heimreise antreten mussten. Gefehlt hatten damals neben Spieß und Klug – Malik, Becker und Dambach, die drei Letztgenannten werden am Freitag wieder dabei sein.

Das könnte sich als enorm wichtig erweisen, weil es zum einen Trainer Ralf Ludwig mehr Möglichkeiten einräumt und zum anderen rein rechnerisch immer noch eine klitzekleine Chance auf den Klassenerhalt besteht. Dazu muss allerdings am Freitag ein klarer Sieg her und auch in Zweibrücken wäre ein Sieg mit mehr als zwei Toren erforderlich.

Endspiel für den TV Kirchzell

Vergangene Woche hat der TV Kirchzell sein Spiel gegen den TV Plochingen verloren und es damit versäumt, bereits hier den Deckel auf den Verbleib in der Liga draufzumachen. Obwohl er öfters das Momentum auf seiner Seite hatte, gelang es nicht, das Spiel zu drehen. „Die erste Viertelstunde war entscheidend. Da waren wir nicht konzentriert genug und diesem Rückstand sind wir hinterhergelaufen. Und obwohl wir das Momentum in der zweiten Hälfte auf unserer Seite hatten, konnten wir das Spiel nicht drehen“, sagt TVK-Trainer Hauptmann.

Am Sonntag steht nun ein echtes Endspiel an. Der TVK empfängt die bärenstarken Willstätter vor heimischer Kulisse. TVK-Trainer Alex Hauptmann sagt auch Wochen nach dem Hinspiel, dass für ihn dieses Team eines der stärksten in der Gruppe ist. Der TVK hatte Anfang April eine 23:36-Rutsche dort bekommen. Im Kollektiv sehr gut, aber auch in Einzelaktionen kaum zu bremsen – so marschierte der TVW bisher durch die Klassenverbleibsrunde. Die Gäste können auf eine kompromisslosen Abwehr bauen, hat sehr gute Rückraum-Akteure wie Felix Krüger, Daniel Schliedermann oder Alexander Velz.

Aber egal, wie die Gäste agieren. Der TVK muss auf sich schauen und alles in die Waagschale legen. Hauptmann: „Solche Ergebnisse, wie das in Willstätt, hat man ja immer mal leicht im Hinterkopf. Aber wir müssen versuchen, diesen „Schaden“ zu reparieren und uns zu revanchieren. Wir müssen am Sonntag zu hundert Prozent auf der Höhe sein.“

Hauptmann hofft, dass bis Sonntag alle seine Spieler topfit sind und er hat einen Wunsch: „Ich wünsche und hoffe, dass wir es schaffen, am Sonntag das erste Mal die Halle voll zu machen. Jeder, wirklich jeder, muss wissen: es geht um die Wurst! Wir brauchen zur Unterstützung die rote Wand!“

Der Gegner wird ebenfalls hochmotiviert nach Miltenberg fahren, denn auch er will den Deckel draufmachen. Die Spannung scheint also vorprogrammiert.   

 

Den TVK-Artikel habe ich auch für meine Heimatzeitung Main Echo geschrieben.