Liebe Leserinnen, liebe Leser.

In der dritten Handball Liga, Staffel Süd-West, hat der TV Kirchzell einen tollen Erfolg bei der TSG Haßloch eingefahren. Der TV Gelnhausen gewann sein Heimspiel gegen die Dragons souverän.

 

 

Bärenstarke Abwehr mit einem bärenstarken Tobias Evers im Tor

Der TV Kirchzell gewann sein letztes Auswärtsspiel für diese Saison bei der bereits als Absteiger feststehenden TSG Haßloch mit 32:27 (13:14) und revanchierte sich damit für die Hinspielniederlage.

Beide Mannschaften mussten ersatzgeschwächt antreten und beim TVK kam neben Tim Häufglöckner und Louis Hauptmann auch noch der erkrankte Tom Spieß hinzu. Dafür bekam der junge Vadym Oskilko viele Spielanteile und machte seine Sache wieder sehr gut. Um es gleich vorweg zu nehmen. Ein ganz entscheidender Faktor war Tobias Evers im Tor. Er glänzte mit etlichen Paraden, brachte den gegnerischen Sturm zur Verzweiflung und entschärfte “so ganz nebenbei” noch sechs Strafwürfe! “Das war unglaublich, was er parierte”, freute sich sein Trainer Povilas Babarskas nicht nur für Tobi Evers, sondern auch, dass die ganze Mannschaft von diesem Rückhalt profitierte. 

Generell war der TVK-Coach am Ende des Spiels voll des Lobes für seine Mannschaft, auch wenn er einige Dinge zu “bemängeln” hatte. In Halbzeit eins wogte die Partie hin und her, die TSG spielte eine unangenehme 3-3-Abwehr und die Gäste lagen phasenweise mit zwei, drei Toren zurück. Kurz vor der Pause stand es gar 13:10 (24.) für die Hausherren, ehe es mit 14:13 in die Pause ging. “Es war uns bewusst, dass Haßloch lange mithalten würde. Doch wir wollten an unserer Strategie festhalten, uns nicht aus dem Konzept bringen lassen”, sagte der TVK-Trainer.

Bärenstarke Abwehr in Halbzeit zwei

Nach dem Wechsel glichen die Gäste zunächst aus und zogen anschließend über 19:16 auf 22:17 davon. Hier schwärmte einerseits Povilas Babarskas von der tollen Abwehrarbeit seiner Jungs mit dem starken Tobi Evers im Tor, da diese bis zu diesem Zeitpunkt nur drei Gegentreffer zuließen. Andererseits hätte der Vorsprung bei mehr Konzentration noch größer sein können. Als die TSG dann auf 7-6 umstellte, waren die Kirchzeller davon zwar überrascht, weil sie nicht unbedingt darauf eingestellt waren. Doch sie haben die Situation souverän gelöst und im Angriff immer wieder Lösungen gefunden. Da interessierte dann auch nicht mehr die rote Karte nach drei Zeitstrafen in der 57. Minute für Vadym Oskilko.

Am Ende stand ein verdienter Auswärtserfolg, “der aufgrund der Einstellung und der kämpferischen Leistung verdient war. Man merkt den Jungs an, dass sie an ihre Grenzen gehen. Die Saison war lang. Aber gerade unsere Jungen wie Vadym oder Anton haben ihren Part heute wieder sehr gut gespielt. Natürlich passiert der eine oder andere Fehler. Aber man darf auch nicht vergessen, wie alt die Jungs sind”, so ein rundum zufriedener Povilas Babarskas. 

Beste Werfer waren Joshua Osifo und Jannik Wolf mit je sieben Toren und Vadym Oskilko mit sechs.

 

 

 

 

 

TV Gelnhausen feiert souveränen Heimsieg gegen die Dragons
 
Der TV Gelnhausen hat seine starke Form eindrucksvoll bestätigt und sich mit einem verdienten 42:33 (19:15)-Heimsieg gegen die SGSH Dragons durchgesetzt. Vor 750 Zuschauern in der Rudi-Lechleidner-Halle ließ der Tabellenzweite nichts anbrennen und tankte mit dem dritten Spiel in Folge mit über 40 Toren weiteres Selbstvertrauen für die anstehende Aufstiegsrunde.
Personell musste der TVG weiterhin improvisieren. Neben den Langzeitverletzten Akos Csaba (Kreuzbandriss), Leon David (Schulter-OP) und Simon Belter (Sprunggelenk) fehlte auch Finn Trinczek (Schienbeinprobleme) erneut im Kader. Auf den Außenpositionen standen somit jeweils ein gelernter Rechts- und Linksaußen zur Verfügung, so dass phasenweise Rückraumspieler aushelfen mussten. Dennoch präsentierte sich das Team von Cheftrainer Matthias Geiger erneut stabil.
Die Partie begann zunächst ausgeglichen. Beide Mannschaften leisteten sich in der Anfangsphase einige technische Fehler. Der TVG nutzte zunehmend die Fehler der Gäste und profitierte gleichzeitig von starken Paraden von Torhüter Alex Bechert. In der siebten Minute brachte Jonas Dambach die Gelnhäuser mit 4:2 in Führung.
 
In der Folge baute der TVG den Vorsprung Schritt für Schritt aus. Silas Altwein traf in der 13. Minute zum 9:5. Der Gelnhäuser Mittelmann setzte das ganze Spiel über Akzente und erzielte insgesamt acht Treffer. Doch die Dragons, für die es im Abstiegskampf um alles ging, hielten dagegen und kämpften sich mehrfach wieder heran. Beim Stand von 14:12 in der 24. Minute war die Partie wieder offen. „Wir wussten, dass die Dragons eine Mannschaft mit viel individueller Qualität sind und nie aufgeben werden“, erklärte TVG-Coach Geiger nach der Partie. „Gerade in der ersten Hälfte haben wir es nicht geschafft, die stark spielenden Jaeger-Brüder konsequent unter Druck zu setzen.“ Kurz vor der Pause zog der TVG jedoch wieder an. Dambach stellte in der 29. Minute auf 19:15, ehe Bechert mit einer Siebenmeterparade den Vier-Tore-Vorsprung zur Halbzeit festhielt.
 
Besserer Start nach dem Wechsel
 
Auch nach dem Seitenwechsel erwischten die Barbarossastädter den besseren Start. Durch Treffer von Fynn Hilb und Yannick Mocken wuchs die Führung in der 33. Minute erstmals auf sechs Tore an (21:15). Doch die Gäste gaben sich weiterhin nicht geschlagen und verkürzten den Rückstand immer wieder. Vor allem Felix Jaeger, der insgesamt zehn Tore erzielte, hielt die Dragons im Spiel. Auf Seiten des TVG ging erneut Kapitän Jonathan Malolepszy voran, der mit zwölf Treffern, davon acht sicher verwandelte Siebenmeter, eine starke Leistung zeigte. In der 48. Minute verkürzte Jaeger noch einmal auf 25:28 aus Sicht der Dragons. Auch beim Stand von 33:29 in der 53. Minute war die Partie noch nicht entschieden. Doch in der Schlussphase zeigte der TVG seine Klasse und setzte sich entscheidend ab.
 
„Die Dragons haben uns über lange Zeit gefordert und waren immer da, wenn wir Fehler gemacht haben“, so Geiger. „Ich bin froh, dass wir in der Schlussphase konditionell noch einmal zulegen konnten und uns so einen Vorteil geholt haben.“ Ein sehenswertes Kempa-Tor von Malolepszy nach Anspiel von Dambach zum 35:29 leitete die Vorentscheidung ein. Wenig später erhöhte Mocken auf 36:29 zur ersten Sieben-Tore-Führung. In den letzten Minuten ließ der TVG nichts mehr anbrennen und baute den Vorsprung weiter aus. Dambach setzte schließlich mit dem Treffer zum 42:33 den Schlusspunkt.
 
Gästetrainer Sascha Šimec erkannte die Leistung der Gelnhäuser an: „Gelnhausen hat unsere Fehler immer sehr konsequent bestraft. Das macht dann vielleicht auch den Unterschied, warum wir die 3. Liga in Richtung Regionalliga verlassen und Gelnhausen in der Aufstiegsrunde spielt.“ Geiger zog insgesamt ein gemischtes Fazit: „Wir haben nicht alles umgesetzt, was wir uns vorgenommen haben. Bei der Abwehr gegen solche Ausnahmespieler wie Felix Jaeger müssen wir wesentlich konsequenter sein. Daran wollen wir jetzt noch arbeiten. Aber wir haben uns einen Vorsprung erarbeitet und die Dragons insgesamt solide auf Abstand gehalten. Am Ende war es ein verdienter Sieg, auch wenn es ein hartes Stück Arbeit war.“ Mit nun 49:9 Punkten bleibt der TV Gelnhausen auf dem zweiten Tabellenplatz der Süd-West-Staffel. Durch den gleichzeitigen Sieg der HG Saarlouis steht die Meisterschaft für die Saarländer fest, während der TVG als Vizemeister in die Aufstiegsrunde geht.
 
 
 
 
Das Bild hat uns der TVK zur Verfügung gestellt. Danke dafür.
 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

In der zweiten Handball Liga trifft der TV Großwallstadt am Sonntag um 17 Uhr in der Anhalt-Arena auf den Dessau-Roßlauer HV. Nach den letzten zwei Partien gegen die beiden Mannschaften auf Platz eins und zwei der Tabelle, die mit Niederlagen endeten, trifft das Team von Trainer André Lohrbach nun auf den Tabellensiebten. Der Dessau-Roßlauer HV steht dort mit 32:26 Punkten und kann die Saison damit relativ gelassen zu Ende spielen. Dennoch möchte das Team von Vanja Radić nach zwei Niederlagen beim VfL Eintracht Hagen und zuhause gegen den TV Hüttenberg vor heimischer Kulisse wieder einen Erfolg erzielen.

TV Großwallstadt hofft auf Rückkehr von Patrick Gempp

Doch auch der TVG möchte in die Erfolgsspur zurück. Ob Lohrbach in dieser Partie wieder auf Kreisläufer Patrick Gempp zurückgreifen kann, ist noch nicht sicher. Der 29-Jährige ist in dieser Woche wieder langsam ins Training eingestiegen und würde natürlich gerne im Match gegen seinen ehemaligen Verein im Kader stehen. “Das Knie fühlt sich gut an, doch mal sehen, ob es klappt”, sagt der Kapitän. Und weiter weiß er: “Dessau spielt mit viel Tempo, auf die Abwehr müssen wir uns einstellen, denn sie wollen den Gegner immer wieder durch Stoppfouls festmachen. Im Angriff haben sie gute Schützen wie Jakub Powarzyński, Mika Schüler, Fritz-Leon Haake oder Yannik Danneberg. Das heißt, wir müssen uns auf einen guten Mix vorbereiten und wissen, dass es in Dessau immer schwierig ist zu spielen. Wir versuchen trotzdem alles, um etwas Zählbares mitnehmen zu können. Das wäre schön.”

Das Hinspiel in Elsenfeld gewann der DRHV mit 34:29, jetzt ist der TVG auf Revanche aus. Dass das in der gefürchteten Anhalt-Arena in Dessau kein leichtes Unterfangen sein wird, ist allerdings jedem klar.

 

Archivbild: TVG

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

In der dritten Handball Liga, Staffel Süd-West, musste die HSG Hanau am gestrigen Donnerstag bei der HSG Dutenhofen/Münchholzhausen II einen herben 23:32 (4:15)-Dämpfer hinnehmen. Die personell angeschlagenen Hanauer legen eine misslungene erste Halbzeit hin, stabilisierten sich dann aber im zweiten Durchgang und brachten die Begegnung ordentlich zu Ende, ein bitterer Beigeschmack blieb dennoch haften. 

„Ich muss mich heute Abend für unsere erste Halbzeit entschuldigen“, meinte ein sichtlich enttäuschter HSG-Cheftrainer Axel Spandau nach Abpfiff in Mittelhessen. „Das war wirklich schlecht, was auch der Zwischenstand zur Pause aussagt. Hier spielte eigentlich der Tabellendritte gegen den Fünften, aber dieser Ausgang ist in der Handballsprache eigentlich kaum zu beschreiben.“ Durch die Niederlage in Dutenhofen droht die HSG Hanau der Verlust des dritten Tabellenplatzes. Sollte der Longericher SC Köln punkten, würde der direkte Konkurrent im Rennen um die Qualifikation für den DHB-Pokal an den Südhessen vorbeiziehen. Dabei hatte Spandau vor dem Spiel von seinem Team eigentlich maximalen Einsatz in der Abwehr gefordert, doch es war vor allem die Offensive, die dem Hanauer Coach Kopfzerbrechen bereitete. 

Tore waren in der emotionalen Partie zunächst Mangelware. Sebastian Hein markierte in der achten Minute das 2:2 für die HSG Hanau. Mit mehreren angeschlagenen Spielern im Kader hatte Spandau improvisieren müssen: Auf der Mittelposition übernahm Jan-Philipp Winkler von Beginn an für den verletzten Jan-Eric Kleemann und Torhüter Benedikt Müller führte die Blau-Weißen als Kapitän auf die Platte. Gleichzeitig kehrte Routinier Lukas Böhm nach seiner einwöchigen Pause in den Rückraum zurück. 

Dutenhofens Coach Eike Schuchmann schien seine Mannschaft gut auf die Spandau-Sieben eingestellt zu haben, denn mit zunehmender Spielzeit tat sich Hanau gegen die aggressive Deckung der Hausherren sichtlich schwer. In den Auftakthandlungen fehlte die zündende Idee, während die Grün-Weißen immer wieder durch Stopfouls die Hanauer Offensivbemühungen unterbrachen. Beim 3:5 (14.), durch einen Rückraumwurf von Cedric Schiefer, war Hanau noch an den Gastgebern dran, doch schon kurz danach verloren Winkler, Böhm & Co. in der Offensive den Faden. Gleich mehrmals biss sich das Team in der Dutenhofener Defensive fest oder scheiterte an Henrik Naß im Tor, der mehr und mehr zum Faktor wurde. Über 8:3 und 12:3 zogen die Gastgeber unaufhaltsam davon, da halfen auch keine zwei Auszeiten von Spandau. Erst in der 26. Minute beendete David Rivic mit dem 4:12 die lange Durststrecke der Gäste. Mit einem 4:15-Rückstand ging es in die Kabine.

„Natürlich hat uns Jan-Eric Kleemann heute gefehlt, das muss man einfach mal so sagen“, sagte Spandau, der seinen Kreativmotor im Angriff schmerzlich vermisste. „Jan-Philipp Winkler hat das Spiel leider nicht so in den Griff gekriegt, wie wir uns das vielleicht erhofft haben. Ich habe es auch mit Dennis Gerst auf der Mitte probiert, was Höhen und Tiefen hatte.“ 

Nach der Pause gefangen, doch Rückstand zu groß

Zu allem Überfluss ging es in der zweiten Halbzeit dann auch für Schiefer nicht weiter. Da Ben Scharriär als weitere Wechseloption fehlte, mussten Gerst, Winkler und Böhm die Begegnung mehr oder weniger alleine im Rückraum schultern. Saad Khan rückte für den bis dahin glücklosen Müller zwischen die Pfosten und zeigte einige Paraden für die HSG.

Über das 8:19 von Winkler (36.) und 12:22 (42.) von Julian Fulda, der auf Linksaußen ein gutes Spiel machte, ließ Hanau den Rückstand nicht weiter anwachsen. In der Schlussphase rotierte Spandau noch einmal durch und gab dem Hanauer Nachwuchs Jannes Hauer und Malte Just (2 Tore) auf den Außenpositionen noch etwas Einsatzzeit. Auch Yannik Kraft, der aus der zweiten Mannschaft der Grimmstädter aushalf, verwandelte zwei Mal sicher von der Siebenmeterlinie.   

„In der zweiten Halbzeit haben wir uns wenigstens noch ein bisschen gewehrt und so ein halbwegs akzeptables Ergebnis abgeliefert“, so Spandau. „Wir haben jetzt eine klare Motivation, nämlich dass wir uns in der nächsten Woche mehr anstrengen und ein anderes Gesicht zeigen.“ 

 

Das Bild hat uns Hanau zur Verfügung gestellt. Danke dafür

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In der Handball Regionalliga gewann die HSG Bieberau/Modau am gestrigen Abend gegen die HSG Breckenheim/Wallau/Massenheim mit 32:29 (14:13). Es war das erwartete Top-Spiel der Liga, der Dritte gegen den Vierten, zwei Mannschaften die das Tempo lieben, viel Qualität im Kader haben und auf einem hohen Level Handball spielen. Zunächst gingen die Gäste in Führung, standen beweglich und aggressiv in der Abwehr und feierten jede Unterbrechung des Bieberau/Modauer Angriffs wie ein eigenes Tor. Zudem hatten sie zunächst einen guten Rückhalt mit Torhüter Sebastian Schermuly. So stand es nach zehn Spielminuten 5:3, nach 21 Spielminuten stand es 10:7, ehe die Falken mit einem blitzsauberen Vier-Tore-Lauf erstmals mit 11:10 in Führung ging. Um es vorweg zu nehmen – die Führung gaben die Hausherren bis zum Spielende nicht mehr ab. In die Halbzeit ging es mit 14:13.

Hausherren wurden sicherer

Nach dem Wechsel legten die Falken an Sicherheit zu, Martin Juzbasic hielt wieder sehr gut (15 Paraden) und so konnten sie ihre Führung bis zur 44. Spielminute auf vier Tore zum 23:19 ausbauen. Bemerkenswert, dass sie immer wieder erfolgreich in das leere Tor der Gäste werfen konnten. Diese einfachen Tore gelangen fünfmal, auch Torhüter Juzbasic trug sich dabei in die Torschützenliste ein. 

Beim 24:20 in der 46 Spielminute bäumten sich die Gäste noch einmal auf und wollten das Spiel an sich reißen, was zunächst auch mit doppelter Manndeckung und dem siebten Feldspieler gelang. So konnten sie bis zur 52. Spielminute zum 26:26 ausgleichen. Das Spiel schien wieder offen, doch die Falken zeigten Kampfgeist und wehrten sich erfolgreich. Der wieder überragende Kevin Kunzendorf legte mit seinem neunten Tor zum 27:26 vor, Lasse Trautmann und Martin Juzbasic trafen zum 29:26 in der 55. Spielminute. Das war es für die Falken, denn diese Führung ließen sie sich nicht mehr nehmen und siegten schließlich mit 32:29.

Trainer Thomas Weber sagte: „Kein leichtes Spiel gegen eine gute Mannschaft. Mit großem Willen und Kampf haben wir verdient gewonnen. “ Dieser Sieg sicherte den Falken zugleich den dritten Tabellenplatz, der ihnen nun nicht mehr zu nehmen ist.

 

 

Archivbild: Bieberau/Modau

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Wie Handball Regionalligst TuSpo Obernburg in einer Pressemitteilung bekannt gab, hütet Sandro Friedrich wieder das Tor in der Regionalliga.

Der 34-Jährige spielt bereits seit sieben Jahre für die Römerstädter. Auf fünf Jahre in der ersten Mannschaft folgten zuletzt zwei Jahre für die dritte Mannschaft der TuSpo. Ab der nächsten Saison ist Friedrich wieder fester Bestandteil der Regionalliga-Mannschaft und unterschreibt dafür einen Ein-Jahres-Vertrag. Und für die restlichen Spiele dieser Saison wird er ebenfalls schon mit im Kader stehen.

Bereits zur Saison 2019/20 wechselte der gebürtige Stockstädter von der HSG Rodgau Nieder-Roden an den Untermain und wurde dort schnell heimisch. Es folgten fünf erfolgreiche Saisons in der heutigen Regionalliga unter den Trainern Tobias Milde und Rudi Frank, bevor Friedrich dann aus familiären und beruflichen Gründen kurzer trat. Anschließend folgten aufgrunddessen zwei Saisons mit der dritten Mannschaft der TuSpo unter anderem in der Bezirksoberliga. Zur neuen Saison will der Torhüter wieder angreifen: „Über die Jahre ist die TuSpo mein Heimatverein geworden und ich hatte zuletzt tolle Jahre in der dritten Mannschaft. Im Laufe der letzten Monate ist in mir jedoch der Gedanke gereift, nochmal in der Regionalliga auflaufen zu wollen. Ich freue mich sehr, nächstes Jahr wieder Teil des Regionalliga-Teams zu sein und meine Fähigkeiten dort einzubringen“, so der 34-Jährige zu seinem Mannschaftswechsel.

„Wir freuen uns, dass Sandro wieder die zeitlichen Kapazitäten hat, um Teil der Regionalliga-Mannschaft zu sein. Mit seiner Erfahrung wird er für unsere junge Mannschaft in der nächsten Saison eine wichtige Stütze sein“, weiß der sportliche Leiter der TuSpo, Tobias Milde. Friedrich unterschreibt bei den Obernburgern einen Ein-Jahres-Vertrag und geht damit in seine achte Saison im TuSpo-Dress.

 

 

Das Bild hat uns Obernburg zur Verfügung gestellt. Danke dafür

 

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Handball Drittligist TV Gelnhausen steht vor den beiden größten Heimspielen der Saison. In der Aufstiegsrunde zur zweiten Handball-Bundesliga kämpft das Team in der heimischen Rudi-Lechleidner-Halle gegen zwei Top-Teams aus den anderen Staffeln. Für die Ticketvergabe gelten dabei besondere Rahmenbedingungen.

Die beiden Heimspiele sind für Samstag, 16. Mai 2026 (voraussichtlich gegen den TV Emsdetten) sowie Samstag, 6. Juni 2026 (gegen den MTV Braunschweig oder den EHV Aue) terminiert. Anpfiff ist jeweils 19.30 Uhr.

Der freie Ticketverkauf für beide Aufstiegsrundenspiele startet am 07. Mai 2026 um 12 Uhr. Tickets sind anschließend ausschließlich online über www.tvgelnhausen-handball.de sowie an der Abendkasse (je nach Verfügbarkeit) erhältlich.

Dauerkarten besitzen keine Gültigkeit

Dauerkarten sowie „Club-der-Partner“-Karten und Ehrenkarten besitzen in der Aufstiegsrunde keine Gültigkeit. Der Ticketpreis für die Aufstiegsspiele beträgt 15 Euro, ermäßigt 13,- bzw. 10 Euro.

Um treuen Unterstützern dennoch eine bevorzugte Möglichkeit zum Ticketkauf zu geben, richtet der TV Gelnhausen ein Vorkaufsrecht ein. Dieses gilt für Dauerkartenbesitzer, Inhaber von „Club-der-Partner“-Karten sowie Ehrenkartenbesitzer. Sie können sich am 05. und 06. Mai 2026, jeweils von 17 bis 20 Uhr in der Geschäftsstelle des TV Gelnhausen (Herzbachweg 20a, 63571 Gelnhausen) ihre gewohnten Plätze für die beiden Aufstiegsrundenspiele sichern.

Pro Person können dabei nur so viele Tickets erworben werden, wie zuvor Dauerkarten bestanden. Eine Reservierung von Tickets per Mail oder telefonisch ist nicht möglich!

Für Partner und Sponsoren hat sich der TV Gelnhausen als kleines Dankeschön etwas Besonderes ausgedacht. Im Rahmen des ersten Aufstiegsrundenspiels am 16. Mai findet vorher ein Get-Together statt, für das VIP-Tickets erworben werden können. Hier berichten der Leiter Organisation Nationalmannschaften des Deutschen Handballbundes Max Wildner und TVG-Manager Philip Deinet über die Anforderungen bei einem möglichen Aufstieg. 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

In der dritten Handball Liga, Staffel Süd-West, gastiert der TV Kirchzell am Samstag beim Tabellenvorletzten TSG Haßloch. Der TV Gelnhausen empfängt am Samstag die SGSH Dragons. Am Donnerstag muss die HSG Hanau bei der HSG Dutenhofen/Münchholzhausen II antreten. 

 

 

TV Kirchzell auf Wiedergutmachung aus

Am Samstag gastiert der TV Kirchzell beim bereits feststehenden Absteiger TSG Haßloch. Doch das soll den Kirchzellern egal sein, denn im letzten Auswärtsspiel wollen die Männer von Trainer Povilas Babarskas noch einmal aufdrehen und sich a) für die Hinspielniederlage und b) für die vermeidbare Heimniederlage vergangener Woche rehabilitieren. Doch dafür muss der Kopf seiner Jungs mitspielen. “Es spielt sich so viel im Kopf ab. Letzte Woche waren wir kämpferisch nicht gut. Der Kopf war nicht da, wo er hingehört. Diesmal müssen wir bereit sein”, so der Coach.

Im Hinspiel im vergangenen Dezember fehlte eben dieser “Kopf” und auch die Einstellung, um den Gegner zuhause zu besiegen. Am Ende stand eine 34-37-Niederlage auf der Anzeigetafel. Zur Halbzeit lagen die Kirchzeller mit 12:20 zurück. “Das war nichts”, resümierte Povilas Babarskas. Diesmal soll es besser werden. Allerdings muss die Bereitschaft und die kämpferische Einstellung passen. 

Der TVK-Coach weiß, dass Haßloch, trotz des feststehenden Abstiegs, keinesfalls unterschätzt werden darf. “Ich bin überzeugt, dass die TSG daheim noch einmal Vollgas geben wird. Die kann man nicht einfach mal locker besiegen. Hinzu kommt, dass die viele erfahrene Spieler haben.” Gegen Münster haben sie jüngst einen Punkt geholt, spielen eine unangenehme 4:2- oder 3:3-Abwehr. Darauf hat der TVK-Coach seine Männer eingestellt. “Wir müssen bereit sein, alles zu geben. Es geht um uns”, sagt er weiter. Im TVK-Kader wird sich nicht viel ändern. Die Verletzten fehlen weiterhin. Der Rest muss in die Bresche springen.

 

 

 

 

 

Gelnhausen empfängt abstiegsbedrohte Dragons

Für den TV Gelnhausen steht das letzte Heimspiel der regulären Saison an. Am Samstag um 19.30 Uhr empfangen die Barbarossastädter die SGSH Dragons in der heimischen Rudi-Lechleidner-Halle. Während der TVG bereits sicher als Vizemeister feststeht und die Teilnahme an der Aufstiegsrunde zur zweiten Bundesliga erreicht hat, kämpfen die Gäste aus dem Sauerland noch um den Klassenerhalt. Entsprechend intensiv dürfte die Partie werden.

Mit 47:9 Punkten belegt der TV Gelnhausen weiterhin den zweiten Tabellenplatz der Süd-West-Staffel. Rechnerisch besteht zwar noch eine Chance auf die Meisterschaft, doch dafür müsste Tabellenführer Saarlouis parallel gegen Tabellenschlusslicht Homburg patzen. Für den TVG liegt der Fokus darauf, die aktuell starke Form zu bestätigen und sich optimal auf die bevorstehende Aufstiegsrunde vorzubereiten.

Die Formkurve der Rot-Weißen zeigte zuletzt steil nach oben. Nach dem überzeugenden 32:20 (13:12)-Heimsieg gegen den TuS 82 Opladen folgten ein deutlicher 46:21 (22:11)-Erfolg beim TV Homburg sowie zuletzt ein beeindruckender 41:32 (19:14)-Heimsieg gegen Spitzenreiter Saarlouis. Besonders die Leistung im Topspiel gegen den Ligaprimus unterstrich eindrucksvoll, was die Mannschaft aktuell zu leisten im Stande ist. Zudem ist der TVG in dieser Drittligasaison in eigener Halle noch ungeschlagen. Das ist eine Serie, die die Barbarossastädter im letzten Heimspiel unbedingt aufrechterhalten wollen.

Doch auch wenn die Ausgangslage auf den ersten Blick klar erscheint, warnt Cheftrainer Matthias Geiger eindringlich vor dem kommenden Gegner: „Die Dragons sind eine sehr komplette Mannschaft mit viel Erfahrung, gerade durch die Jaeger-Brüder. Das haben wir schon im Hinspiel gemerkt, als wir lange zurücklagen und das Spiel erst spät drehen konnten.“

Die SGSH Dragons stehen aktuell mit 17:39 Punkten auf dem 14. Tabellenplatz und befinden sich mitten im Abstiegskampf. Um ihre Chancen auf den Klassenerhalt zu wahren, benötigen sie dringend Punkte und werden entsprechend alles in die Partie werfen. Auch die Entwicklung der Mannschaft in der Rückrunde zeigt, dass sie keineswegs zu unterschätzen ist. Nach einem schwachen Saisonstart mit acht Niederlagen in Serie hat sich das Team deutlich stabilisiert und zuletzt einen klaren 31:23 (16:11)-Erfolg gegen Opladen eingefahren. Davor hielten sie beim 36:38 (19:17) gegen die MT Melsungen II lange mit, obwohl der Gegner auf Unterstützung aus dem Bundesligakader zurückgreifen konnte.

Geiger erwartet daher ein anspruchsvolles Spiel: „Das wird kein Spiel, das man locker gewinnt. Die Dragons haben enorme Wurfgewalt aus dem Rückraum und können auch aus zehn oder elf Metern gefährlich werden. Genau diese Situationen müssen wir konsequent unterbinden.“ Vor allem die drei Jaeger-Brüder prägen das Offensivspiel der Gäste. Mit Bundesliga-Erfahrung und individueller Klasse sorgen sie immer wieder für Gefahr. Gleichzeitig zeichnet sich die Mannschaft durch ein eingespieltes Kollektiv und ein variables Angriffsspiel aus. Der Schlüssel zum Erfolg liegt für den TVG erneut in der eigenen Leistung. „Wir müssen mindestens da ansetzen, wo wir gegen Saarlouis aufgehört haben“, fordert Geiger. „Gerade in der Abwehr wird es wichtig sein, früh herauszutreten und die Werfer unter Druck zu setzen.“

Die personelle Situation beim TVG bleibt weiterhin angespannt. Neben den Verletzten Akos Csaba (Kreuzbandriss), Leon David (Schulter-OP) und Simon Belter (Sprunggelenksverletzung) fällt auch Finn Trinczek (Schienbeinprobleme) weiterhin aus. Hinter dem Einsatz von Kreisläufer Max Bechert steht nach einem Zusammenstoß beim Spiel gegen Saarlouis zudem noch ein Fragezeichen. Sollte er ausfallen, hätte Geiger auf den Außen- und der Kreisläuferposition nur stark eingeschränkte Möglichkeiten. Doch gerade in den vergangenen Wochen hat die Mannschaft bewiesen, dass sie auch unter schwierigen Voraussetzungen zu starken Leistungen fähig ist. Ein weiterer Faktor könnte erneut die Unterstützung von den Rängen sein. Die Fans in der Hölle Süd präsentierten sich zuletzt in Topform und trugen die Mannschaft im Spiel gegen Saarlouis zu einer außergewöhnlichen Leistung. „Wir hoffen, dass uns die Zuschauer wieder so unterstützen wie im letzten Spiel“, so Geiger.

 

 

 

Hanau kämpft um Platz drei

Endspurt in der Saison. Am heutigen Donnerstag (20.15 Uhr) ist die HSG Hanau bei der HSG Dutenhofen/Münchholzhausen II zu Gast und will dort im Fernduell mit dem Longericher SC Köln ihren dritten Tabellenrang verteidigen. Im kleinen Hessenderby bauen die Grimmstädter einmal mehr in dieser Saison auf ihre Derbystärke und möchten auch das Rückspiel gegen die Bundesliga-Reserve der HSG Wetzlar gewinnen. Der Grundstein dafür soll in der Sporthalle Dutenhofen erneut die starke Defensive der Blau-Weißen werden. 

„Natürlich wollen wir zeigen, dass wir nicht einfach so auf dem dritten Platz stehen, sondern auch die Qualität dazu haben“, gibt sich HSG-Chefcoach Axel Spandau vor dem Duell mit dem Tabellenfünften kämpferisch. „Ich hoffe, dass wir wieder eine stabile, aggressive und emotionale Deckung stellen werden.“ Für Spandau und seinen Co-Coach Kai Nober ist das Duell in Mittelhessen dabei eine Rückkehr an ihre alte Wirkungsstätte. Spandau trainierte die HSG Dutenhofen/Münchholzhausen II bis Sommer 2025 selbst als Chefcoach, Nober gewann 2017 als Co-Trainer der Wetzlarer A-Jugend die deutsche Juniorenmeisterschaft. Bereits im Hinspiel lieferten sich beide Drittliga-Teams ein nervenaufreibendes Duell, das vor allem von den beiden Abwehrreihen geprägt war. Am Ende gewann Hanau knapp mit 24:23. 

In den finalen Zügen der Saison 2025/26 treffen die beiden Top-Teams der Staffel nun erneut aufeinander und für die HSG Hanau könnte das Duell kaum brisanter sein. Die Südhessen brauchen unbedingt beide Punkte, um ihren dritten Tabellenrang gegenüber dem Verfolger Longericher SC zu behaupten. Eben jener LSC Köln, gegen den die Grimmstädter am vergangenen Wochenende ihr Heimspiel verloren und auch ihre Siegesserie von 11 Siegen in Folge einbüßten. 

„Organisatorisch hatten wir diese Woche kleine Probleme, da wir ein paar angeschlagene Spieler im Training haben“, so Spandau. „Wir werden vielleicht ein wenig improvisieren müssen.“ Sicher ist, dass Kapitän Max Bergold (Knieprobleme) und Rückraumakteur Jan-Eric Kleemann (Mittelhand) dem Team am Donnerstagabend verletzt fehlen werden. Trotzdem wollen die Hanauer auch in Dutenhofen alles geben, zumal die Spielgemeinschaft aus Kesselstadt und Steinheim in dieser Runde noch kein Derby verloren hat. 

„Diese Spiele liegen uns in diesem Jahr ganz gut“, meint auch HSG-Rückraumshooter Cedric Schiefer. „Wir müssen uns jetzt wieder heiß machen. Das ist ein Hessenderby und in Dutenhofen ist es immer schwer zu gewinnen. Ihre Abwehr ist eine der stärksten der Staffel.“ Aber auch offensiv weiß die Bundesliga-Reserve der HSG Wetzlar zu überzeugen. Dabei ruhen die Augen auf dem erfahrenen Spielmacher Lukas Gümbel, der regelmäßig für Phillip Opitz (102 Saisontore) die Bälle auflegt. „Wir müssen zudem ihre Eins-gegen-eins-Qualitäten, gerade von Leonard Rettemeier, in den Griff kriegen“, gibt Spandau Einblicke in seinen Matchplan. „Wenn uns das gelingt, dann können wir auch unsere Qualitäten auf das Parkett bringen. Wir wollen das Maximale herausholen, die zwei Punkte.“ 

 

 

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Für die Männer-Nationalmannschaft des Deutschen Eishockey-Bundes e.V. (DEB) begann am heutigen Dienstag die dritte Woche der Vorbereitung auf die IIHF Weltmeisterschaft 2026 in der Schweiz. Bundestrainer Harold Kreis hat die erwarteten Kaderanpassungen vorgenommen und geht mit drei Torhütern, acht Verteidigern und 14 Stürmern in die beiden Länderspiele gegen Österreich. Diese finden am Donnerstag, den 30. April 2026, um 19 Uhr in Zell am See (AUT) sowie am Samstag, den 02. Mai 2026, um 17 Uhr in Garmisch-Partenkirchen statt.

 
Der DEB-Kader wurde auf sieben Positionen verändert. Lediglich im Tor gibt es gegenüber Phase eins und zwei keine personellen Wechsel. Dominik Kahun (Lausanne HC) stößt wie geplant zum Team; von den Kölner Haien kommen Dominik Bokk, Jan Luca Sennhenn und Parker Tuomie hinzu. Vom EHC Red Bull München wurden Maximilian Kastner, Phillip Sinn und Fabio Wagner nominiert.
 
Zur Nominierung von Fabio Wagner, der aktuell in der PENNY DEL gesperrt ist, äußert sich Christian Künast, Vorstand Sport des DEB folgendermaßen: „An seinen sportlichen Qualitäten gibt es keinen Zweifel. Das bestätigen seine 100 Länderspiele für die Nationalmannschaft, in denen er stets eine wichtige Stütze für uns war. Den Vorfall in den Playoffs haben wir in Gesprächen mit Fabio, der PENNY DEL und allen Beteiligten aufgearbeitet. Auf dieser Grundlage haben wir im Verband gemeinsam entschieden, ihm die Möglichkeit zu geben, seinen Beitrag für die Nationalmannschaft zu leisten.“
 
Auch im Coaching Staff gibt es Veränderungen: DEB-Assistenztrainer Alexander Sulzer ist ab sofort mit dabei. Ergänzt wird das Team hinter der Bande durch Mark French (Assistenztrainer) und Ilpo Kauhauen (Torwarttrainer), die wie Sulzer bei der WM in der Schweiz im Einsatz sein werden.
 
Bundestrainer Harold Kreis blickt auf Phase drei voraus: „Wir haben in Phase zwei mit den Länderspielen gegen das slowakische Team eine geschlossene Mannschaftsleistung gesehen und viele Dinge gut umgesetzt. Daran wollen wir in der kommenden Trainingswoche anknüpfen und dabei auch die Spieler integrieren, die jetzt neu zu uns stoßen. Insofern rechnen wir mit zwei weiteren anspruchsvollen Härtetests gegen Österreich, die für uns weitere Erkenntnisse bringen werden.“
 
Autogrammstunde und öffentliches Training in Garmisch-Partenkirchen
 
Eishockey-Fans können die Nationalmannschaft am Freitag, den 01. Mai 2026, in Garmisch-Partenkirchen hautnah erleben. Um 13 Uhr findet in der Innenstadt eine Autogrammstunde mit DEB-Spielern an der Spielbank Garmisch-Partenkirchen statt. Am Nachmittag lädt der DEB um 16 Uhr zum öffentlichen Training ins Olympia-Eissport-Zentrum ein. Der Eintritt ist frei.
 
 
 
WM-Vorbereitung 2026, Männer-Nationalmannschaft
 
16.04.2026 | Tschechien – Deutschland | 5:3 (1:0, 1:2, 3:1)
17.04.2026 | Tschechien – Deutschland | 4:1 (2:0, 1:0, 1:1)
23.04.2026 | Deutschland – Slowakei | 3:1 (0:1, 2:0, 1:0)
25.04.2026 | Deutschland – Slowakei | 3:1 (0:0, 2:1, 1:0)
30.04.2026 | 19:00 Uhr | Österreich – Deutschland (Zell am See / AUT)
02.05.2026 | 17:00 Uhr | Deutschland – Österreich (Garmisch-Partenkirchen)
10.05.2026 | 17:00 Uhr | Deutschland – USA (Mannheim)

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

In der Handball Regionalliga spielt die HSG Bieberau/Modau am Donnerstag gegen die HSG Breckenheim/Wallau/Massenheim. Die TuSpo Obernburg muss am Sonntag bei der SG Bruchköbel antreten.

 

Top Spiel in den Mai bei der HSG Bieberau/Modau

Der Tabellendritte HSG Bieberau/Modau trifft am Donnerstag um 20.15 Uhr in der Sporthalle Groß-Bieberau gegen den Vierten HSG Breckenheim/Wallau/Massenheim. Da darf man schon von einem Top-Spiel der Liga sprechen. 

Die HSG Breckenheim/Wallau/Massenheim steht nur einen Platz hinter den Einheimischen und gehörte zu Beginn der Saison zum engeren Kreis der Mitfavoriten auf die Meisterschaft. Doch erging es ihnen ähnlich wie den Hausherren, Verletzungen warfen sie zurück und am Ende mussten sie die Überlegenheit Gensungens anerkennen. Trotzdem verfügen sie über eine starke Mannschaft, die an einem guten Tag jeden schlagen kann. Dies bekam Bieberau bereits im Hinspiel zu spüren und musste eine Top–Leistung bringen, um am Ende auswärts mit 27:29 zu siegen.

Zum Glück findet Robin Büttner nach seiner Verletzung wieder zur alten Form zurück und stabilisiert unseren Angriff. Lasse Trautmann steigert sich von Spiel zu Spiel und nutzte die Verletzung von Damjan Jajic zur Weiterentwicklung. Trotzdem benötigen wir auch wieder eine gute Leistung von Damjan, der nach seiner Zwangspause noch die alte Form sucht. Auf die Falken wartet eine bewegliche, meist offensive Abwehr und ein variables Angriffsspiel. Häufig wird auch der siebte Feldspieler eingesetzt. 

Bieberaus Trainer Thomas Weber sagt: „Ein starker Gegner, der uns alles abverlangen wird. Wir haben uns gut vorbereitet und wollen natürlich unser Heimspiel siegreich bestreiten.“

 

 

TuSpo muss in Bruchköbel antreten

Am Sonntag um 17 Uhr steigt die Partie zwischen der SG Bruchköbel und der TuSpo Obernburg. Bruchköbel will auf jeden Fall punkten, denn gerade drei Punkte trennen die SG von den Gästen. Die einen stehen auf Rang zehn der Tabelle mit 15:31 Punkten, die anderen auf Platz zwölf mit 12:33 Zählern. Für beide geht es also um viel.

Die Hausherren haben seit ein paar Wochen mit Kazimir Balentovic und Fabian Broßmann ein neues Trainer-Gespann, um im Abstiegskampf noch einmal neue Impulse zu setzen. Die SG hat eine bessere Auswärtsbilanz, musste zuletzt eine knappe Heimniederlage gegen Baunatal hinnehmen. Die herausragenden Spieler sind Dennis Weit mit 170 Toren in 20 Spielen und Tim Döhring auf der Mitte. 

Für die Obernburger gab es in den letzten drei Spielen Niederlagen gegen Bruchköbel. Im Hinspiel waren die Gäste stark ersatzgeschwächt. Diesmal soll alles besser werden und die TuSpo will möglichst die Punkte mit nach Hause nehmen. 

 

 

 

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

In der zweiten Handball Liga konnte der TV Großwallstadt den Tabellenführer SG BBM Bietigheim 40 Minuten lang ärgern. Danach ging dem TVG die Puste aus und die 29:38 (16:17)-Niederlage fiel am Ende etwas zu deutlich aus. Trotz allem kann das Team von Trainer Andrè Lohrbach stolz auf seine Leistung sein, denn die Personalsorgen sind hoch.

Der TVG erwischte einen tollen Start, führte schnell mit 3:0, ehe die Gäste ihren ersten Treffer unterbringen konnten. Bereits hier kristallisierte sich die Stärke von Connar Battermann heraus, der das 4:1 erzielte, bevor Maxim Orlov zum 4:2 traf. Dmytro Redkyn und Axel Skaarnæs erhöhten auf 6:2. Dazwischen parierte Durmić einen Siebenmeter von Tom Wolf. Iker Romero sah sich zur Auszeit gezwungen. Dennoch verteidigten die Hausherren den Vier-Tore-Vorsprung bis zur 14. Spielminute (9:5). Dann aber kamen die Gäste besser ins Spiel und kämpften sich – unterstützt von zahlreichen mitgereisten Fans, die ihr Team lautstark anfeuerten – immer weiter heran. In der 20. Minute erzielte Orlov den Anschlusstreffer zum 10:9, Hermann netzte zum Ausgleich ein. Battermann brachte den TVG noch einmal in Führung, danach drehten der ehemalige Großwallstädter Alexander Pfeifer per Siebenmeter und Hermann den Spielstand auf 12:11. Diese knappe Führung verteidigten die Bietigheimer bis zur Pause und gingen mit 17:16 in die Kabinen. 

Acht Zeitstrafen waren für den TVG zu viel

Da auch die Gäste nicht vollzählig waren, fragte sich der eine oder andere Fan, ob es vielleicht zur Überraschung reichen könnte. Battermann traf zu Beginn der zweiten Halbzeit zum Ausgleich (17:17). Strosack legte für Bietigheim vor, Max Horner zog für seine Farben nach. Noch einmal netzte Orlov zum 19:18 ein, Horner egalisierte auf 19:19. Dann aber schwanden die Kräfte der Gastgeber und Bietigheim nutzte eine erneute Überzahl aus, um mit zwei Toren in Front zu gehen. Trainer Lohrbach nahm die Auszeit, doch Dominik Claus erhöhte auf 22:19. Der TVG kämpfte verbissen weiter, Florian Eisenträger traf per Siebenmeter zum 21:23. Bietigheim aber hatte ein Ziel vor Augen, spielte seine Routine aus, bestrafte die Fehler der Hausherren nun konsequent und setzte sich mit hohem Tempo Tor um Tor ab. Als der einzige Kreisläufer des TVG, Axel Skaarnæs, in der 49. Minute beim Stand von 25:30 aufgrund dreier Zeitstrafen “rot” sah und kurz danach auch noch Connar Battermann für zwei Minuten pausieren musste, war es um den TVG geschehen. Am Ende stand ein 29:38 auf der Anzeigetafel, das keinesfalls den ganzen Spielverlauf widerspiegelt. Mit ausschlaggebend für die Niederlage waren sicherlich auch die acht Zeitstrafen für die Einheimischen gegenüber nur einer für Bietigheim. Hinzu kamen 16 technische Fehler auf Seiten des TVG, was zu viel ist. Da halfen auch acht Tore von Battermann nicht mehr.

 

 

 

Das Bild hat uns der TVG zur Verfügung gestellt. Danke dafür