Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Handball-Drittligist TV Gelnhausen hat am ersten Spieltag der Aufstiegsrunde zur zweiten Handball-Bundesliga für eine echte Sensation gesorgt und den großen Aufstiegsfavoriten TV Emsdetten vor 1700 Zuschauern mit 31:29 (16:13) bezwungen. In einer brechend vollen Hölle Süd zeigte der TVG über 60 Spielminuten eine spielerisch und kämpferisch überragende Leistung und kaufte den Gästen mit einer unglaublichen Mentalität den Schneid ab.

Minutenlang feierten die Zuschauer ihre Mannschaft mit Standing Ovations und die meisten von ihnen brauchten noch lange Zeit nach Abpfiff, um das eben Erlebte ansatzweise zu verarbeiten. Zu übermächtig schien die Profimannschaft aus dem Münsterland, die in der gesamten Hauptrunde nur eine einzige Niederlage kassiert hatte und als das beste Team aller Drittligisten bereits am Vortag angereist war. Unterstützt wurde der langjährige Zweitligist von rund 200 mitgereisten Fans, die mit ihrem lautstarken und sympathischen Auftreten ebenfalls ihren Teil zu diesem denkwürdigen Handballabend beitrugen. 

Dabei kam es gleich zu Beginn knüppeldick für den TVG. Die ohnehin vom Verletzungspech arg gebeutelten Barbarossastädter mussten ab der achten Spielminute ohne Jonas Dambach auskommen. Der gefährliche Rückraumschütze, der bis dahin für die ersten beiden Treffer für den TVG gesorgt hatte, verletzte sich ohne Gegnereinwirkung am Fuß und musste gestützt von zwei Emsdettener Spielern das Feld verlassen. Nach einer ersten Einschätzung dürfte zwar die Aufstiegsrunde für Dambach gelaufen sein, aber es handelt sich wohl um keine langfristige Verletzung. Eine genaue Diagnose steht noch aus.

Bereits zuvor war klar, dass die beiden Rechtsaußen Akos Csaba (Kreuzbandriss) und Simon Belter (Sprunggelenk) nicht zur Verfügung stehen. Linksaußen Finn Trinczek feierte hingegen nach mehreren Wochen Verletzungspause für einige Minuten sein Comeback und konnte so gemeinsam mit Kreisläufer Leon David und Rückraumspieler Henrik Müller den krankheitsbedingt angeschlagenen Yannick Mocken auf Linksaußen entlasten.

Einzigartige Mentalität

Doch einmal mehr ließ sich diese junge TVG-Mannschaft mit ihrer einzigartigen Mentalität auch vom Dambach-Schock nicht aus der Bahn werfen. Insbesondere Alex Bechert war von der ersten Minute an im Spiel und gab mit Glanzparaden in Serie seinen Vorderleuten zusätzliche Sicherheit. Von Beginn an war spürbar, wie viel Emotionen in diesem Spiel steckten. Beide Mannschaften verteidigten aggressiv und machten es dem Gegner schwer, klare Chancen herauszuspielen. Und wenn Emsdetten zum Abschluss kam, dann war ganz oft TVG-Keeper Bechert zur Stelle.

Nach einem ausgeglichenen Start nutzten die Gäste allerdings einige technische Fehler der Gelnhäuser konsequent aus und setzten sich in der 18. Minute auf 10:7 ab. Doch der TVG zeigte bereits in dieser Phase seinen unbändigen Willen. Angeführt von Kapitän Jonathan Malolepszy und getragen von einer rot-weißen Fangemeinde, die ihresgleichen sucht, kämpften sich die Barbarossastädter zurück. In der 22. Minute traf Malolepszy zum 11:11-Ausgleich. Kurz darauf legte Dima Redkyn mit zwei Treffern zum 13:11 nach. Der Rechtsaußen zeigte wie all seine Teamkameraden an diesem Abend ein überragendes Spiel und wurde mit acht Toren der beste Torschütze des Abends.

Bis zur Halbzeit erspielte sich der TVG eine 16:13-Führung. Mit dem Pausenpfiff brach die Hölle Süd bereits in lautstarken Jubel aus und würdigte die unglaubliche Leistung der Gelnhäuser Spieler. Dagegen zogen erste Sorgenfalten bei den Gästen auf, die nach dem Abstieg aus der zweiten Bundesliga 2022 mit aller Macht wieder nach oben wollen. 

TVG blieb hellwach

Denn nach dem Seitenwechsel blieb der TVG hellwach. Malolepszy traf in der 33. Minute zum 19:13 und erhöhte damit auf einen sensationellen Sechs-Tore-Vorsprung. Doch dann berappelte sich der Favorit aus Emsdetten, schlug zurück und kämpfte sich mit einem fulminanten 7:1-Lauf wieder heran. Der Emsdettener Kreisläufer Sergej Gorpishin erzielte in der 39. Minute den 20:20-Ausgleichstreffer. Die Emsdettener Fans waren obenauf und das Pendel schien sich nun allmählich in Richtung TVE zu bewegen. Nun würde alles seinen erwartbaren Gang nehmen, dachten sich die meisten Zuschauer. Doch einmal mehr machten sie die Rechnung ohne die TVG-Jungs auf dem Platz. Immer wenn man glaubt, jetzt ist das Ende der Fahnenstange erreicht, setzt dieses Team noch einen drauf.

TVG-Cheftrainer Matthias Geiger reagierte auf den Ausgleich mit einer Auszeit und stellte zudem Daniel Drozdz ins Tor. Es folgte eine Crunchtime für die Geschichtsbücher. Der TVG antwortete erneut stark. Tore von Torben Fehl und Silas Altwein brachten die Rot-Weißen wieder mit 22:20 in Führung. In der 49. Minute erhöhte Redkyn auf 26:23, ehe Drozdz wenig später einen Siebenmeter parierte, die Hölle Süd zum Kochen brachte und die Drei-Tore-Führung festhielt. Kurz darauf sah Emsdettens Gorpischin nach einem unglücklichen Foul die Rote Karte. Doch davon ließ sich der Aufstiegsfavorit nicht beeindrucken. Yannick Terhaer, mit sieben Treffern bester Torschütze der Gäste, verkürzte in der 53. Minute per Siebenmeter wieder auf 26:27 aus Emsdettener Sicht.

Die Schlussphase wurde dann zu einem emotionalen Kraftakt. Die Halle bebte und die Gelnhäuser verteidigten mit unglaublicher Disziplin und Leidenschaft. Immer wieder scheiterten die Gäste an der kompakten TVG-Abwehr oder am stark haltenden Drozdz und schafften es nicht den Ausgleich zu erzielen. „Was in den letzten Minuten in der Abwehr passiert ist, war purer Wille“, sagte Geiger nach dem Spiel. In der 59. Minute erzielte Fynn Hilb den Treffer zum 31:29, doch das Spiel war noch längst nicht vorbei. Emsdetten warf noch einmal alles rein und bekam 25 Sekunden vor dem Spielende einen Siebenmeter zugesprochen. Doch als Drozdz auch diesen Strafwurf parierte, war das Spiel endgültig entschieden. Die Halle explodierte endgültig. Mit dem Schlusspfiff kannte der Jubel keine Grenzen mehr. Die Zuschauer standen noch lange nach Spielende in der Halle und feierten ihre Mannschaft für einen Abend, der in Erinnerung bleiben dürfte.

Auch Emsdettens Trainer Lennart Lingener zeigte sich ebenso wie die Emsdettener Fans als fairer Verlierer und erkannte die Leistung des TVG an: „Glückwunsch an Gelnhausen zu einer sehr guten Saison und zu einem sehr guten Spiel heute. Wir haben an diesem Abend leider nicht unser Optimum erreicht, aber wir freuen uns sehr auf das Rückspiel bei uns zuhause vor ausverkauftem Haus.“ Geiger zeigte sich entsprechend stolz: „Die Mannschaft hat sich wieder selbst übertroffen. Gegen den stärksten Gegner der Saison so ein Spiel abzuliefern, ist unglaublich. Ein riesiges Dankeschön geht auch an alle ehrenamtlichen Helfer, die so einen Abend mit dieser Wahnsinnskulisse ermöglicht haben. Das ist nicht selbstverständlich. Jetzt geht unser Blick nach vorne zu den nächsten Spielen der Aufstiegsrunde.“

Durch den sensationellen Heimsieg übernimmt der TV Gelnhausen zwischenzeitlich die Tabellenführung in der Aufstiegsrundengruppe. Doch es warten noch drei weitere absolute Hammerspiele auf die Barbarossastädter. Dieser Abend hat allerdings eindrucksvoll bewiesen, dass dieser Gelnhäuser Mannschaft inzwischen wirklich alles zuzutrauen ist.

Am 26. Mai gastiert der TVG zunächst beim EHV Aue, ehe am 31. Mai das Rückspiel in Emsdetten folgt. Der Fanclub Rot-Weiß Barbarossa organisiert zu beiden Auswärtsspielen jeweils eine Bustour für alle TVG-Fans. Bei Anmeldung ist ein garantiertes Ticket zum Spiel inklusive. Für alle selbst anreisenden Fans gibt es am Montag, 18. Mai, von 10 bis 12 Uhr sowie von 18 bis 19.30 Uhr in der Geschäftsstelle des TV Gelnhausen (Herzbachweg 20a) die Möglichkeit, Tickets für die Auswärtsspiele zu kaufen. Das letzte Spiel der Aufstiegsrunde steigt am 6. Juni gegen den EHV Aue in der heimischen Rudi-Lechleidner-Halle. Tickets sind bereits im TVG-Ticketshop erhältlich.

 

 

Das Bild hat uns der TVG zur Verfügung gestellt. Danke dafür

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Im letzten Spiel der Regionalliga-Saison hat die TuSpo Obernburg in einem Krimi am Ende gegen Hüttenberg II gewonnen. Die HSG Bieberau/Modau holte sich gegen Baunatal ebenfalls einen Erfolg.

 

Last-Second-Tor sorgt für Ekstase in Obernburg

Die Valentin-Ballmann-Halle in Obernburg bot zum Saisonfinale noch einmal die perfekte Bühne für einen echten Handball-Krimi. Vor erneut großer Kulisse erzielte die TuSpo gegen den TV Hüttenberg II nach einer dramatischen Schlussphase mit 30:29 (15:16) den Sieg  und verabschiedete sich damit mit einem emotionalen Heimsieg aus der Saison.

Dabei standen die Vorzeichen alles andere als günstig, denn TuSpo-Coach Philipp Wollbeck musste weiterhin auf Tobias Raab, André Göpfert und Leon Steinbrecher verzichten, kurzfristig fiel zudem auch Jesper Kunkel mit einer Handverletzung aus. Dennoch entwickelte sich von Beginn an eine intensive und temporeiche Partie. Die Gäste aus Hüttenberg erwischten zunächst den besseren Start und setzten sie sich nach zwölf Minuten auf 8:4 ab. Trainer Wollbeck reagierte früh mit einer Auszeit und seine Mannschaft zeigte sofort die gewünschte Reaktion. Vor allem Tom Müller drückte der Partie nun immer mehr seinen Stempel auf. Der TuSpo-Rückraumspieler war von der Hüttenberger Abwehr kaum zu kontrollieren und führte seine Farben mit insgesamt 13 Treffern zurück ins Spiel. Doch auch die Gäste hatten mit Jannis Wrackmeyer (12/4 Tore) ihren überragenden Akteur. Der Hüttenberger Top-Torjäger stellte die Obernburger Defensive über die gesamte Spielzeit vor große Probleme und hielt seine Mannschaft immer wieder in Führung. Dennoch kämpften sich die Gastgeber kurz vor der Pause erstmals zurück und kamen zum 15:15-Ausgleich. Mit der letzten Aktion vor dem Seitenwechsel schlug Hüttenberg allerdings noch einmal zurück und nahm eine knappe 16:15-Führung mit in die Kabine.

Gäste blieben tonangebend

Auch nach Wiederbeginn blieben zunächst die Gäste tonangebend. Mit einem 4:0-Lauf baute Hüttenberg den Vorsprung bis zur 40. Minute wieder aus und schien beim 22:18 die Kontrolle über das Spiel zu besitzen. Doch die TuSpo stemmte sich mit beeindruckender Moral und großem Kampfgeist gegen die drohende Niederlage. Immer wieder angeführt vom überragenden Tom Müller arbeiteten sich die Gastgeber Tor um Tor heran und verkürzten auf 20:22 (41. Minute). Spätestens jetzt war die Ballmann-Halle endgültig zum Hexenkessel geworden. Selbst als Hüttenberg in der 46. Minute erneut auf 25:21 erhöhte, glaubten weder die heimische Mannschaft noch ihre Fans an eine Vorentscheidung. Mit drei Treffern in Serie war die Partie beim 24:25 (51. Minute) wieder völlig offen. In der Crunchtime überschlugen sich dann die Ereignisse. Fünf Minuten vor dem Ende brachte Tom Müller die TuSpo mit dem 28:27 erstmals überhaupt in Führung. Doch Hüttenberg antwortete prompt, drehte die Begegnung erneut und die Atmosphäre in der Halle erreichte nun ihren Siedepunkt.

40 Sekunden vor Schluss folgte die vielleicht spielentscheidende Szene, denn beim Stand von 29:29 parierte TuSpo-Keeper Florian Eberhardt einen Siebenmeter von Jannis Wrackmeyer und hielt seine Mannschaft damit im Spiel. Die begeisterten Zuschauer standen längst Kopf und sie sollten tatsächlich noch einen perfekten Schlusspunkt erleben.

In der allerletzten Sekunde bekam Obernburg noch einen direkten Freiwurf zugesprochen. Niklas „Carlo“ Geck übernahm die Verantwortung und jagte den Ball spektakulär über die Hüttenberger Mauer hinweg in den Torwinkel. Sekunden später kannte der Jubel in der Ballmann-Halle keine Grenzen mehr. Die TuSpo krönte eine leidenschaftliche Aufholjagd mit einem glücklichen, aufgrund der Moral aber völlig verdienten 30:29-Heimsieg und bescherte ihren Fans einen Saisonabschluss, den so schnell niemand vergessen wird.

Der überglückliche Obernburger Trainer Philipp Wollbeck sagte nach dem Spiel: „Eine verrückte Saison, die mit einem verrückten Spiel endet. Am Ende entscheiden heute ganz viel Kampf, der Wille und das niemals Aufgeben sowohl über die Saison als auch über das heutige Spiel.“

 

 

 

Zwölfter Heimsieg der HSG bei 13 Spielen

Das letzte Saisonspiel gegen die GSV Eintracht Baunatal endete mit 35:33 (19:18) für die Hausherren. Zuvor wurden David Lubar, der zur TSG Offenbach/Bürgel wechselt, Florian König, zur TSG Haßloch und Till Schenkel, der erst einmal seine Verletzung auskurieren möchte, vom sportlichen Leiter der Falken, Michael Malik verabschiedet. 

Danach begann die Partie furios für die Hausherren, denn sie legten schnell eine 3:0 Führung hin, die sie auch bis zur neunten Spielminute aufrecht erhalten konnten (6:3). Baunatal kam dann besser ins Spiel und profitierte dabei vor allem von zahlreichen Fehlwürfen der HSG. So war es nicht verwunderlich, dass sie in der 13. Spielminute zum 7:7-Ausgleich kamen und von da an fand ein ausgeglichenes Spiel statt. Keine der beiden Mannschaften konnte sich in dieser Spielphase sonderlich absetzen, die Führung wechselte ständig. Baunatal ging das hohe Tempo der Bieberau/Modauer problemlos mit und zeigte sich immer wieder gefährlich vor dem Tor von Martin Juzbasic, der bis zur Pause acht Paraden zeigte. Hauchdünn führten die Falken durch ein Tor von David Lubar kurz vor der Halbzeitpause mit 19:18. 

HSG nach dem Wechsel konzentrierter

Das Spiel seiner Mannschaft gefiel HSG-Trainer Thomas Weber offensichtlich nicht und so beschwor er sie, in der Halbzeitpause konzentrierter und disziplinierter zur Sache zu gehen und die Fehlerquote zu verringern. Die Ansprache zeigte Wirkung und so konnten die Falken in den nächsten zehn Minuten erstmals eine Vier-Tore-Führung zum 25:21 hinlegen. Doch Baunatal gab nicht auf, kam wieder auf 26:25 heran (45.), ehe die Falken in ihrer stärksten Phase binnen drei Minuten durch zweimal Kevin Kunzendorf, zweimal Damjan Jajic und Robin Hübscher auf 31:25 davon zogen. 

Aber auch diesmal kämpfte sich Baunatal zurück, profitierte wieder von einigen Unachtsamkeiten der Hausherren und holten Tor um Tor auf. In der letzten Spielminute traf der Baunataler Nico Schwöbel sogar noch einmal zum 34:33, es waren noch 42 Sekunden zu spielen. Doch die Bieberau/Modauer behielten die Nerven. Wieder einmal tankte sich Kevin Kunzendorf nach klugem Zuspiel von Darren Weber durch und schloss mit seinem zwölften Treffer zum 35:33-Endstand ab. Dieser Treffer war zugleich das 246 Tor von Kevin Kunzendorf in dieser Saison. Damit führt er mit Abstand die diesjährige Torschützenliste der Regionalliga an. 

Es war ein enger, aber verdienter Sieg und der zwölfte Heimsieg in dieser Saison. Eine beinahe makellose Heimbilanz, nur gegen den Meister aus Gensungen wurde verloren. HSG-Trainer Thomas Weber sagte: „Ein schöner Abschluss und der zwölfte Heimerfolg. Jetzt haben wir uns alle erst einmal eine kleine Pause verdient und wollen neue Kraft schöpfen.“

 

 

Das Jubelbild hat uns die TuSpo, Klaus Zengel, zur Verfügung gestellt. Herzlichen Dank dafür

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Beim Handball-Drittligisten HSG Hanau laufen die Vorbereitungen auf die neue Saison 2026/27 auf Hochtouren. Nachdem die Grimmstädter in den vergangenen Wochen bereits mit mehreren Leistungsträgern verlängert haben, herrscht nun auch auf der Trainerposition Klarheit: Axel Spandau bleibt bis zum 30. Juni 2027 der Chefcoach der Blau-Weißen in der dritten Liga. Der mittelhessische Handballfachmann führte die HSG in der abgelaufenen Runde der Staffel Süd-West auf einen starken vierten Tabellenrang und sorgte damit auch für die vierte Teilnahme am DHB-Pokal in der Vereinsgeschichte. 

„Nach der abschließenden Bewertung der Saison 2025/26 sind wir sehr zufrieden mit den sportlichen Leistungen unserer Drittliga-Mannschaft. Axel hat es geschafft, dem Team nach anfänglichen Schwierigkeiten Stabilität zu geben“, zieht der sportliche Leiter der HSG Hanau, Reiner Kegelmann, Bilanz. „Wir sind gespannt auf die weitere Entwicklung.“ 

Akribische Trainingsarbeit, taktische Disziplin und klare Handschrift

Axel Spandau übernahm im vergangenen Sommer das Amt des Chefcoachs von Hannes Geist, der seitdem als hauptamtlicher Geschäftsführer die Geschicke der Grimmstädter lenkt. Als gebürtiger Mittelhesse, mit reichlich Trainer-Erfahrung beim TV 05/07 Hüttenberg, der HSG Wettenberg und der HSG Dutenhofen/Münchholzhausen II, fand sich Spandau auch schnell bei der HSG Hanau zurecht. Dabei setzt der A-Lizenzinhaber seit seinem Amtsantritt vor allem auf akribische Trainingsarbeit, taktische Disziplin und eine klare Handschrift in der Defensive. 

Schon bei seinen Stationen in Dutenhofen und Hüttenberg bewies der heute 62-Jährige, dass er junge Spieler erfolgreich an den Drittliga-Handball heranführen und Mannschaften eine klare spielerische Identität verleihen kann. Ideale Voraussetzungen für die Philosophie der HSG Hanau, die weiterhin einen gesunden Mix zwischen erfahrenen Akteuren und jungen Nachwuchstalenten in ihrem Kader vorweisen kann. 

Gemeinsam mit Co-Trainer Kai Nober, der den Verein im Sommer verlassen wird, erlebte Spandau in Hanau jedoch einen durchwachsenen Saisonstart. Der erste Heimsieg ließ bis November auf sich warten. Mit fortschreitender Saison stabilisierten sich die Leistungen der Grimmstädter jedoch zunehmend, ehe sich das Team zwischen Mitte Januar und Ende April 2026 mit einer beeindruckenden Serie von elf ungeschlagenen Partien in die Spitzengruppe spielte. 

„Die Arbeit mit den Jungs macht einfach enorm viel Spaß“ 

„Das war insgesamt eine sehr erfolgreiche Spielzeit, auch wenn die Umstellung zu Beginn etwas mehr Zeit in Anspruch nahm als zunächst erwartet“, blickt Axel Spandau zurück. „Gerade in der Schlussphase der Saison war die Weiterentwicklung der Mannschaft deutlich zu erkennen. Genau das ist einer der Hauptgründe, warum ich meinen Weg hier in Hanau unbedingt fortsetzen möchte: Dieser Prozess ist noch längst nicht abgeschlossen, und die Arbeit mit den Jungs macht einfach enorm viel Spaß. Die Mannschaft ist inzwischen gefestigt und voll im Rhythmus, so dass wir im Sommer nicht noch einmal bei null anfangen und keine lange Eingewöhnungsphase benötigen werden.“

Mit 44:16 Punkten und Rang vier sicherten sich Spandau und die HSG Hanau am Ende einen Platz im vorderen Tabellenviertel der Staffel Süd-West. Mit zwölf Siegen aus 15 Rückrundenspielen führte der Chefcoach seine Mannschaft zudem zur Qualifikation für den DHB-Pokal 2026/27. 

„Axel Spandau hat seine Philosophie hervorragend auf dem aufgebaut, was wir in den vergangenen Spielzeiten mit dem Hanauer Weg bereits erfolgreich etabliert haben“, betont HSG-Geschäftsführer Hannes Geist. „Wir möchten ihm nun die Möglichkeit geben, diesen eingeschlagenen Weg gemeinsam mit uns konsequent fortzusetzen und die Mannschaft weiterzuentwickeln. Die starke Rückrunde hat eindrucksvoll gezeigt, dass dafür bereits ein wichtiger Grundstein gelegt wurde.“

Axel Spandau kann auf langjährige Erfahrung im höherklassigen Handball zurückblicken. Beim TV 05/07 Hüttenberg coachte er zwischen 2007 und 2015 erst die A-Jugend, dann die U23 und später auch die erste Männermannschaft in der zweiten Liga. Es folgten Engagements bei der HSG Wettenberg und der HSG Dutenhofen/Münchholzhausen II, der zweiten Mannschaft der HSG Wetzlar, bevor er im Sommer 2025 an den Main nach Hanau wechselte. 

 

 

Das Bild hat uns die HSG zur Verfügung gestellt. Danke dafür

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Handball Zweitligist TV Großwallstadt musste in dieser Saison zahlreiche Ausfälle kompensieren und gleichzeitig einen Umbruch im Kader moderieren. Einer, der sich schnell in der zweiten Liga zurechtgefunden hat, ist Rückraumspieler Yessine Meddeb. Der 25-Jährige wechselte im Januar 2025 vorzeitig vom Drittligisten Leutershausen zum TVG. Ursprünglich war sein Wechsel erst für den Sommer vorgesehen. Im Interview spricht er mit uns über die Umstellung auf die zweite Liga, Verletzungen und die aktuelle Situation beim TVG.

Noch kurz vorab. Das Interview habe ich auch für die Handballwoche geschrieben. Auch dort könnt Ihr es online lesen.

 

Yessine, Du bist während der Saison zum TV Großwallstadt gestoßen. Wie hast Du damals den Schritt in die zweite Liga erlebt – sportlich und persönlich?

„Der Schritt in die zweite Liga war für mich herausfordernd, aber genau das, was ich wollte. Ich musste aus meiner Komfortzone raus und in ein komplett neues Umfeld. Sportlich ist das Niveau nicht mit der dritten Liga zu vergleichen.

Was ist für Dich der größte Unterschied zwischen der dritten und der zweiten Liga – Tempo, Physik, Taktik?

„Das ist ein Mix aus allem. Das Trainingspensum ist deutlich höher, genauso wie die Qualität im Training und es wird deutlich körperlicher gespielt. Auch das Tempo ist intensiver, mit mehr Fokus auf das Umschaltspiel. Taktisch ist vieles ähnlich, aber man passt sich von Spiel zu Spiel stärker an den Gegner an und achtet auf viele Kleinigkeiten.“

Beim TVG steht ein größerer Umbruch bevor. Wie nimmst Du diese Entwicklung wahr?

„Als ich damals im Januar dazu gestoßen bin, war es eine andere Mannschaft. Im Profisport gehört ein Umbruch dazu. Ich denke, wir haben eine gute Mischung aus erfahrenen und jungen, hungrigen Spielern. Natürlich ist es schade, dass viele Spieler gehen, die mir ans Herz gewachsen sind. Gleichzeitig freue ich mich auf die neuen Mitspieler, die nochmal frischen Reiz ins Training bringen.“

Du hattest zuletzt zwei schwere Verletzungen. Welche war für Dich schwieriger?

„Das ist schwer zu sagen, weil man mit jeder Verletzung anders umgeht. Mit der ersten konnte ich mich gut arrangieren, sie kam kurz vor Saisonende. Die zweite kurz darauf hat mehr an mir gezerrt, da hinterfragt man vieles – Regeneration, Ernährung und so weiter. Ich hatte aber ein sehr gutes Ärzte- und Physio-Team, das mir geholfen hat, schnell wieder zurückzukommen.“

Apropos zurückkommen. Wie geht es Dir aktuell und wie weit bist Du auf dem Weg zurück?

„Die Schmerzen im Sprunggelenk haben nachgelassen, ich konnte diese Woche wieder voll ins Rehaprogramm einsteigen.“

Besteht die Hoffnung, dass Du in dieser Saison noch einmal auf dem Parkett stehst?

„Ich glaube fest daran, dass ich diese Runde noch einmal spielen werde. Sicher sagen kann ich es nicht, aber ich werde alles dafür geben.“

Trotz vieler Verletzungen, die sich wie ein roter Faden durch die Saison ziehen, sieht es für den TVG mit dem Klassenerhalt gut aus – wie bewertest Du die Saison?

„Die Saison war mit Höhen und Tiefen verbunden. Nach einem guten Start hatten wir eine längere Niederlagenserie, haben uns aber wieder gefangen. Die Verletzungen zu kompensieren war nicht einfach, aber wir haben Wege gefunden und das Beste daraus gemacht.“

Gucken wir schon einmal etwas nach vorne. Worauf freust Du Dich in der kommenden Saison am meisten?

„Auf die Heimspiele!“

 

 

Das Bild hat uns der TVG zur Verfügung gestellt. Danke dafür

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Wie Handball Drittligist HSG Hanau mitteilte, hat er mit einer tragenden Säule im Team und einem der torgefährlichsten Kreisläufer der dritten Liga David Rivic um ein weiteres Jahr verlängern können. Der 27-Jährige bleibt bis zum 30. Juni 2027 ein Hanauer und geht weiterhin für die Spielgemeinschaft auf Torejagd. Ein wichtiges Signal für die Blau-Weißen, die auch weitere Leistungsträger des Teams – wie Jan-Eric Kleemann, Cedric Schiefer und Benedikt Müller – in Südhessen halten konnten. 

„David ist aus der Drittliga-Mannschaft der HSG Hanau nicht mehr wegzudenken, umso mehr freut es uns, dass er ein weiteres Jahr in Hanau bleibt“, zeigt sich der sportliche Leiter der HSG Hanau, Reiner Kegelmann, hochzufrieden. „Sein Standing innerhalb der Mannschaft sowie seine Torgefahr am gegnerischen Sechsmeter sind unbestritten. Auch in den Planungen für 2026/27 ist er ein wichtiger Bestandteil unseres Spielsystems.“

150 Spiele und mehr als 600 Tore für Blau und Weiß 

David Rivic, der vor Kurzem sein 150. Pflichtspiel für die Blau-Weißen bestritt und in den sechs Saisons bei den Grimmstädter über 600 Tore erzielte, überzeugt dabei nicht nur durch seine physische Präsenz im Angriff, sondern kann gleichzeitig mit seiner Schnelligkeit und Wendigkeit punkten. Zudem haben sich auch die Abwehrqualitäten der Hanauer Nummer 17 in den vergangenen Jahren herausragend entwickelt.

Im Team von Coach Axel Spandau schätzen die beiden Spielmacher Jan-Eric Kleemann und Jan-Philipp Winkler das effektive Stellungsspiel des 27-Jährigen, denn Rivic ist für seine Teamkameraden immer anspielbereit und verwandelt mit einem Schnitt von sechs Treffern pro Spiel überwiegend sicher. Dabei nimmt der bodenständige Teamplayer auch längst eine Führungsrolle im Kader der HSG Hanau ein. 

„Fühle mich hier in Hanau extrem wohl“ 

„Ich fühle mich hier in Hanau extrem wohl, sowohl im Team als auch im Verein insgesamt. Wir haben in den vergangenen Jahren gemeinsam viel erreicht und ich freue mich riesig darauf, diesen Weg weiterzugehen“, meint David Rivic. „Mein Ziel ist es, der Mannschaft auch in der kommenden Saison mit Toren und Einsatz zu helfen und gemeinsam erfolgreich zu sein.“ 

Von den 30 Partien in der Saison 2025/26 verpasste Rivic, der neben dem Handball für ein Pharmaunternehmen arbeitet, keine einzige Begegnung und erzielte dabei 181 Saisontore. Damit war er erneut der HSG-Topscorer und übertraf sogar seinen eigenen Torrekord aus der vergangenen Spielzeit, als er 179 Mal den Ball im Tor unterbrachte. 

„David ist für uns auf und neben dem Feld ein enorm wichtiger Spieler. Er übernimmt Verantwortung, arbeitet in jedem Training extrem professionell und gibt der Mannschaft mit seiner Art viel Stabilität. Seine Entwicklung in den vergangenen Jahren ist beeindruckend und wir sind sehr froh, dass er auch in der kommenden Saison weiter das Trikot der HSG Hanau tragen wird“, sagt HSG-Geschäftsführer Hannes Geist. 

David Rivic gehört seit Jahren zu den prägenden Gesichtern der HSG Hanau. Der Kreisläufer wechselte im Sommer 2020 nach Hanau und entwickelte sich dort kontinuierlich zu einem der gefährlichsten Spieler auf seiner Position in der dritten Liga. Mit den Grimmstädtern feierte er 2023 die Meisterschaft in der Staffel Süd-West. Vor seiner Zeit in Hanau spielte Rivic für die HSG Bieberau/Modau und die TSG Bürgel. 

 

Das Bild hat uns die HSG zur Verfügung gestellt. Danke dafür

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Handball-Drittligist HSG Hanau kann sich freuen, denn sie geht in der kommenden Saison 2026/27 im DHB-Pokal an den Start. Gemeinsam mit 13 anderen Drittligisten hat sich die Mannschaft von Trainer Axel Spandau für den prestigeträchtigen Wettbewerb qualifiziert, der mit dem Finalturnier am 10. und 11. April 2027 in Köln seinen Höhepunkt findet. 

Insbesondere mit ihrer starken Rückrunde in der dritten Liga Süd-West legte die HSG Hanau den Grundstein für ihre vierte Teilnahme am nationalen Pokalwettbewerb im deutschen Handball. Aus derselben Staffel sind Meister HG Saarlouis, Vizemeister TV Gelnhausen und der Longericher SC Köln als Tabellendritter ebenfalls qualifiziert. 

Starke Rückrunde ebnet den Weg in den DHB-Pokal

Es war eine grandiose Rückrunde des Grimmstädter Teams um Cedric Schiefer, Benedikt Müller und Jan-Eric Kleemann, das mit zwölf Siegen aus den 15 Spielen der Rückrunde bis auf den vierten Rang der Staffel Süd-West vorstieß. Zwar mussten die Hanauer am Ende dem Longericher SC Köln im Kampf um den dritten Tabellenrang, der zur direkten Teilnahme am Pokalwettbewerb berechtigt, den Vortritt lassen, doch freuen konnte sich die HSG am Ende dennoch. 

Denn mit 44:16 Punkten und einem Torverhältnis von 939:875 hatte Hanau reichlich Punkte für die Quotienten-Regelung des Deutschen Handballbundes gesammelt, die unter allen verbleibenden Teams der Tabellenplätze vier bis sechs in den Staffeln der dritten Liga, vier Nachrückplätze für den DHB-Pokal garantiert. 

„Die Qualifikation für den DHB-Pokal ist ein verdienter Lohn für die herausragende Entwicklung unserer Mannschaft in der Rückrunde. Das Team hat sich diesen Erfolg mit großem Einsatz, Konstanz und Leidenschaft erarbeitet“, meint HSG-Geschäftsführer Hannes Geist. „Für unseren Verein, den Blauen Block und das gesamte Umfeld ist die erneute Teilnahme ein starkes Zeichen dafür, dass sich die HSG Hanau sportlich in der 3. Liga weiter etabliert hat. Wir freuen uns auf ein besonderes Pokalwochenende und wollen diese Bühne bestmöglich nutzen.“

Vierte Pokalteilnahme nach starkem Saisonfinish

Für die HSG Hanau ist es die vierte Teilnahme am DHB-Pokal in ihrer Vereinsgeschichte. Bereits in der Saison 2018/19 waren die Brüder-Grimm-Städter als Gastgeber des damaligen First-Four-Turniers mit dabei und mussten nach einer knappen Niederlage gegen die SG BBM Bietigheim die Segel streichen.  

In der Spielzeit 2019/20 gelang den Südhessen ein echter Coup, denn im Erstrunden-Turnier warf die HSG im Hessenderby den Zweitligisten TV 05/07 Hüttenberg aus dem Wettbewerb, gegen den HC Erlangen war dann in der Folge leider Schluss. Auch nach der Meisterschaft 2022/23 im Südwesten war die HSG im DHB-Pokal mit von der Partie, man konnte sich aber in der ersten Runde nicht gegen Zweitligist ASV Hamm-Westfalen durchsetzen. 

„Meine Mannschaft hat in der Rückrunde enorm viel investiert und sich die Teilnahme am DHB-Pokal redlich verdient. Gerade unsere Serie von 11 ungeschlagenen Spielen in Folge hat gezeigt, welches Potenzial in diesem Team steckt und wie geschlossen die Jungs auftreten“, sagt HSG-Cheftrainer Axel Spandau. „Jetzt freuen wir uns auf ein attraktives Los und wollen im Pokal zeigen, dass wir uns auch auf nationaler Bühne nicht verstecken müssen.“

Der DHB-Pokal-Wettbewerb beginnt am Wochenende vom 21. bis 23. August 2026, mit den Partien der ersten Runde, für die sich neben der HSG Hanau auch 13 weitere Drittligisten, die Teams der zweiten Handball-Bundesliga sowie die Mannschaften der DAIKIN Handball-Bundesliga qualifiziert haben (abgesehen von den Plätzen eins bis drei  des Lidl Final4 2025/26). 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Zum heutigen Auftakt der IIHF Weltmeisterschaft 2026 in der Schweiz hat die Eishockey-Männer-Nationalmannschaft gegen Finnland eine knappe Niederlage hinnehmen müssen. Vor 9.516 Zuschauern in der Swiss Life Arena in Zürich lautete der Endstand aus Sicht des deutschen Teams 1:3 (0:1, 0:0, 1:2). Torschütze für die DEB-Auswahl war Stefan Loibl. Schade, denn das DEB-Team war dem 2:2 näher, als dem 1:3.
 
Das zweite WM-Spiel in der Gruppe A steht für die DEB-Auswahl am Sonntagabend an. Gegner ist Lettland, Spielbeginn ist 20.20 Uhr.
 
 
Bundestrainer Harold Kreis sagte: „Wir wollten gut in das Turnier starten, das ist uns heute gelungen. Die Mannschaft hat engagiert gespielt und war läuferisch stark. Wir wussten, dass wir physisch spielen mussten, so haben wir auch schnell zu unserem Spiel gefunden. Die Finnen haben zweimal im Powerplay getroffen. Wir hatten es unheimlich schwer, unser Powerplay aufzuziehen. Wir werden diese Erfahrung für unsere Analyse nutzen. Insgesamt haben wir aber eine starke Mannschaftsleistung gesehen und Philipp Grubauer hat uns im Spiel gehalten. Heute haben die Special Teams den Unterschied gemacht.“
 
Stürmer Stefan Loibl: „Das war heute ein schnelles und enges Spiel. Philipp hat uns mit einigen starken Saves im Spiel gehalten. Entscheidend waren am Ende die Special Teams. Bei gleicher Spieleranzahl haben wir insgesamt gut agiert. Aber wir haben eben im Powerplay kein Tor gemacht. Das müssen wir analysieren, um es beim nächsten Spiel besser zu machen.“
 
Torhüter Philipp Grubauer, der sehr stark gehalten hat, sagt: „Wir haben im ersten Drittel etwas gebraucht, um ins Spiel hineinzukommen. Es war für uns das erste Spiel in dieser Zusammensetzung. Im letzten Drittel haben wir ordentlich Tempo gemacht und in der Offensive Chancen kreiert. Am Ende haben die Special Teams den Unterschied gemacht.“
 
 
 
WM-Spielplan 2026, Vorrunde, Gruppe A
 
15.05.2026 | Finnland – Deutschland | 3:1 (1:0, 0:0, 2:1)
17.05.2026 | 20:20 Uhr | Deutschland – Lettland
18.05.2026 | 20:20 Uhr | Deutschland – Schweiz
20.05.2026 | 20:20 Uhr | USA – Deutschland
22.05.2026 | 16:20 Uhr | Deutschland – Ungarn
23.05.2026 | 20:20 Uhr | Österreich – Deutschland
25.05.2026 | 20:20 Uhr | Deutschland – Großbritannien
 
 
 
Das Bild, das Philipp Grubauer zeigt, hat uns 
 
DEB / City-Press GmbH
 
zur Verfügung gestellt. Herzlichen Dank für das Bild.
 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Mit einem starken Auftritt im kleinen Finale verabschiedeten sich die ING Skywheelers versöhnlich aus der Saison 2025/2026 der zweiten Rollstuhl Basketball Liga. Beim TOP 4 Turnier in Hamburg setzte sich das Team im Spiel um Platz drei souverän mit 59:43 gegen Hannover United durch.

Nachdem die Skywheelers am Samstag im Halbfinale noch mit 41:56 eine Niederlage hinnehmen mussten und dabei über weite Strecken nicht ihre gewohnte Leistung abrufen konnten, zeigte die Mannschaft im kleinen Finale eine deutliche Leistungssteigerung. Von Beginn an präsentierte sich das Team konzentriert, spielfreudig und defensiv stabil.

Ein besonderer Moment ergab sich zum Ende der Partie: Mit dem erst 13-jährigen Lian Jünemann feierte eines der Nachwuchstalente seine ersten Einsatzminuten in der zweiten Liga. Damit setzte der Verein ein weiteres Zeichen für die erfolgreiche Nachwuchsarbeit und die Entwicklung junger Spieler. Die letzten Minuten seien ein “Herzensmoment” gewesen, so das Management. Jünemann sagte nach dem Spiel: “Die ganze Mannschaft hat gejubelt.”

 

 

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Es ist angerichtet. Die Festspiel-Wochen können beginnen. Passend dazu empfängt Handball Drittligist TV Gelnhausen am ersten Spieltag der Aufstiegsrunde zur zweiten Handball-Bundesliga mit dem TV Emsdetten gleich den absoluten Top-Favoriten auf den Aufstieg. Anwurf gegen das Star-Ensemble aus dem Münsterland gespickt mit Nationalspielern und ehemaligen Bundesligaspielern ist am Samstag um 19.30 Uhr (Rudi-Lechleidner-Halle).

Über 1200 Karten wurden bereits verkauft. Tickets sind aber weiterhin über die Vereinshomepage sowie an der Abendkasse erhältlich. Gemeinsam mit dem Partner VM-Events hat der TV Gelnhausen zusätzlich hinter einem Tor neue, in der Höhe gestaffelte Sitzplatzreihen geschaffen, damit möglichst jeder Fan die Chance hat, dieses besondere Spiel live in der Rudi-Lechleidner-Halle mitzuerleben.

Denn mit dem TV Emsdetten wartet gleich zum Auftakt die wohl größtmögliche Herausforderung auf die junge Gelnhäuser Mannschaft. Der souveräne Meister der Nord-West-Staffel dominierte seine Liga nahezu nach Belieben und musste sich einzig im Februar beim Team HandbALL Lippe II mit 33:35 (19:17) geschlagen geben. Am Ende stand bereits am 28. Spieltag die vorzeitige Meisterschaft fest und der TVE schloss die Saison mit 58:2 Zählern ab. Mit der besten Punkteausbeute aller Drittligisten unterstreichen die Gäste eindrucksvoll ihre Aufstiegsambitionen.

„Mit Emsdetten kommt ein Gegner, der extrem souverän durch seine Liga gegangen ist“, sagt auch TVG-Cheftrainer Matthias Geiger. „Über die Qualität und die Voraussetzungen, die der Verein bietet, brauchen wir nicht viel zu sagen. Das ist mindestens eine Liga höher.“

Auch personell ist der TVE hochkarätig besetzt. Mit dem österreichischen Nationalspieler Eric Damböck auf Linksaußen und Yannick Terhaer auf der rechten Seite verfügen die Westfalen über zwei der treffsichersten Außenspieler der Liga. Im Rückraum sowie am Kreis vereint Emsdetten zahlreiche Akteure mit Erfahrung aus der ersten und zweiten Bundesliga mit vielversprechenden jungen Talenten. Zudem wurde das ohnehin starke Torhüter-Gespann im Februar noch einmal durch Paul Dreyer vom Zweitligisten VfL Lübeck-Schwartau verstärkt. Insgesamt ist der TVE auf allen Positionen individuell hervorragend besetzt. Gleichzeitig überzeugt die Mannschaft auch als geschlossenes Kollektiv und kombiniert ein hohes Tempospiel mit einer der besten Abwehrreihen der gesamten dritten Liga.

Doch auch der TV Gelnhausen geht mit viel Selbstvertrauen in dieses Duell. Besonders in den letzten Wochen präsentierten sich die Rot-Weißen in bestechender Form. Der deutliche 41:32 (19:14)-Heimsieg gegen Staffelmeister HG Saarlouis zeigte eindrucksvoll, welches Potenzial in der Mannschaft steckt.

Personell bleibt die Situation beim TVG jedoch angespannt. Neben den beiden Rechtsaußen Akos Csaba (Kreuzbandriss) und Simon Belter (Sprunggelenksverletzung) fällt auch Linksaußen Finn Trinczek (Schienbeinprobleme) weiterhin aus. Damit stehen Cheftrainer Geiger auf den Außenpositionen mit Yannick Mocken und Dima Redkyn jeweils nur ein gelernter Spieler pro Seite zur Verfügung, sodass erneut Rückraumspieler aushelfen könnten. Jonas Dambach hat zudem nach einer berufsbedingten Trainingspause in der letzten Woche noch Trainingsrückstand, wird gegen Emsdetten aber einsatzfähig sein. Trotz der personellen Probleme überzeugten die Barbarossastädter zuletzt aber immer wieder mit starken Mannschaftsleistungen.

„Wir haben uns diese Aufstiegsrunde über die gesamte Saison erarbeitet“, betont Geiger. „Das Spiel gegen Saarlouis hat uns gezeigt, was möglich ist, wenn wir einen richtig starken Tag erwischen.“ Der Schlüssel zum Erfolg liegt für den TVG vor allem in der eigenen Leistung. „Am Ende wird es weniger um komplizierte taktische Dinge gehen, sondern um Willen und Einstellung“, so Geiger. „Wir müssen sehr fokussiert bleiben und unsere Aufgaben gegen so einen scheinbar übermächtigen Gegner konsequent umsetzen.“

Dabei wird insbesondere die Defensive eine entscheidende Rolle spielen. „Wir brauchen eine aggressive und kompakte Abwehr, um die individuelle Klasse von Emsdetten einzudämmen“, erklärt der Coach. „Gleichzeitig müssen wir unser Tempospiel aufziehen und im Angriff möglichst fehlerarm agieren, ähnlich wie im Spiel gegen Saarlouis.“

Ein weiterer wichtiger Faktor könnte erneut die Atmosphäre in der Rudi-Lechleidner-Halle werden. Schon in den vergangenen Heimspielen war die Hölle Süd ein echter Rückhalt für die Mannschaft und trug maßgeblich zu starken Leistungen bei. „Die Unterstützung von den Rängen kann in solchen Spielen enorm helfen“, sagt Geiger.

Trotz der klaren Favoritenrolle der Gäste sieht sich der TVG keineswegs chancenlos. Vielmehr will die Mannschaft die besondere Situation genießen und gleichzeitig alles investieren, um für eine Überraschung zu sorgen. „Wenn wir alles umsetzen, was wir uns vornehmen, haben wir eine Chance auch gegen Emsdetten ein sehr gutes Spiel abzuliefern“, so Geiger.

Alles ist angerichtet für einen hochklassigen Handballabend in der Hölle Süd. Die Zuschauer dürfen sich auf ein intensives Duell zweier Top-Teams freuen, bei dem Leidenschaft, Tempo und Emotionen garantiert sind.

 

Archivbild: TV Gelnhausen

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Der Kader der Männer-Nationalmannschaft des Deutschen Eishockey-Bund e.V. (DEB) für die IIHF Weltmeisterschaft 2026 steht fest. Nach dem abschließenden Vorbereitungsspiel gegen die USA in Mannheim hat Bundestrainer Harold Kreis das Aufgebot festgelegt. 25 Spieler traten am Montag die Reise nach Zürich an – drei Torhüter, acht Verteidiger und 14 Stürmer. Das erste Mannschaftstraining in der Swiss Life Arena fand am Dienstag statt. Das WM-Turnier startet für die DEB-Auswahl am Freitag. Erster Vorrundengegner ist Finnland, Spielbeginn ist um 16.20 Uhr.
 
Sechs Veränderungen, fünf WM-Debütanten
 
Im Vergleich zu Phase vier der Vorbereitung gibt es auf sechs Positionen Veränderungen, denn die Spieler der Eisbären Berlin stießen am Montag zum Team. Im Tor ergänzt Jonas Stettmer das Aufgebot, in der Abwehr sind Eric Mik und Kai Wissmann dabei. In der Offensive wurden Andreas Eder, Frederik Tiffels und Manuel Wiederer nominiert.
 
19 Spieler des WM-Aufgebots haben bereits an einer oder mehreren Weltmeisterschaften teilgenommen, zwölf waren im vergangenen Februar bei den Olympischen Spielen für Deutschland im Einsatz. Für fünf Spieler ist es hingegen die erste WM-Teilnahme: Dominik Bokk, Samuel Dove-McFalls, Phillip Sinn, Jonas Stettmer und Marcus Weber.
 
Der Coaching Staff für das WM-Turnier bleibt unverändert. Neben Bundestrainer Harold Kreis bilden Alexander Sulzer, Mark French und Rob Leask (alle Assistenztrainer), Ilpo Kauhauen (Torwarttrainer), Florian Keinz (Videoanalyst) und Hendrik Kolbert (Athletiktrainer) das Trainerteam.
 
Bundestrainer Harold Kreis zur Kadernominierung: „Über vier Vorbereitungsphasen ist die Mannschaft zusammengewachsen und hat sich von Woche zu Woche weiterentwickelt. Daher sind uns die Entscheidungen nicht leichtgefallen. Nach dem Spiel gegen die USA haben wir nochmal eingehend über die letzten zu vergebenden Plätze gesprochen und sind überzeugt, die Rollen in der Mannschaft für die Weltmeisterschaft nun optimal besetzt zu haben. Wir blicken nun nach vorn und werden uns in Zürich optimal auf den Turnierstart am Freitag vorbereiten.“ 
 
Christian Künast, Vorstand Sport des DEB: „Nach einer intensiven Vorbereitung freuen wir uns auf die gemeinsame Zeit in Zürich. Die Vergabe der Kaderplätze war keine leichte Entscheidung. Das zeigt, wie viel Einsatz und Willen diese Gruppe entwickelt hat. Seit Tag eins der Vorbereitung sind wir als Einheit aufgetreten, genau das nehmen wir jetzt mit nach Zürich. Unser Dank gilt natürlich auch allen Spielern, die in den vergangenen Wochen Teil dieser Entwicklung waren und es nun nicht in den WM-Kader geschafft haben.“
 
 
 
WM-Spielplan 2026, Vorrunde Gruppe A
 
15.05.2026 | 16:20 Uhr | Finnland – Deutschland
17.05.2026 | 20:20 Uhr | Deutschland – Lettland
18.05.2026 | 20:20 Uhr | Deutschland – Schweiz
20.05.2026 | 20:20 Uhr | USA – Deutschland
22.05.2026 | 16:20 Uhr | Deutschland – Ungarn
23.05.2026 | 20:20 Uhr | Österreich – Deutschland
25.05.2026 | 20:20 Uhr | Deutschland – Großbritannien
 
 
Das Bild, das Harry Kreis zeigt, hat uns 
 
DEB / City-Press GmbH
 
zur Verfügung gestellt. Herzlichen Dank für das Bild.