Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Handball Zweitligist TV Großwallstadt empfängt am Ostersamstag, den 04.04.2026 um 19.30 Uhr in der Untermainhalle in Elsenfeld den TSV Bayer Dormagen.

Nach zuletzt zwei wichtigen Siegen in Folge gegen TuSEM Essen sowie am vergangenen Wochenende gegen den Tabellenletzten HC Oppenweiler/Backnang möchte der TV Großwallstadt nun nachlegen und auch im Heimspiel gegen den TSV Bayer Dormagen zwei Punkte einfahren. Das wäre dann der dritte Sieg in Folge. Der 13. der Tabelle aus Dormagen reist mit einer ausgeglichenen Bilanz aus den letzten vier Partien an. Erfolge konnte die Mannschaft ebenfalls gegen das Tabellenschlusslicht HC Oppenweiler/Backnang (49:31) sowie den TV Hüttenberg (30:29) feiern. Niederlagen mussten die Dormagener hingegen gegen die Eulen Ludwigshafen und zuletzt auswärts bei der HSG Krefeld Niederrhein (34:37) hinnehmen.

Strosack und Eisenträger sichere Sieben-Meter-Schützen

Dass es keine einfache Partie werden wird, ist vorauszusehen. Beide Mannschaften kämpfen um wichtige Zähler in der Tabelle und werden sich demnach nichts schenken. Vor allem Dormagens Peter Strosack auf Rechtsaußen gilt als treffsicherer Schütze – auch vom Siebenmeterpunkt. Aber auch Luca Krist und Finn Schroven gilt es unter Kontrolle zu bringen. Krist traf im letzten Spiel in Krefeld zehnmal ins gegnerische Tor. Doch auch der TV Großwallstadt hat wurfgewaltige Akteure im Kader und überzeugt auch von der Sieben-Meter-Linie durch Florian Eisenträger wieder mit guter Quote.

Remis im Hinspiel

Das Hinrundenspiel in Dormagen bot den Zuschauern eine packende und bis zur letzten Sekunde spannende Partie. Beide Mannschaften erwischten einen guten Start, so dass es mit einem 15:15 in die Halbzeitpause ging. Nach dem Seitenwechsel brachte Yessine Meddeb den TVG mit 15:16 in Führung, 4,5 Minuten vor dem Schlusspfiff konnte Dormagen jedoch einen Vier-Tore-Vorsprung herausspielen ging mit 32:28 in Führung. Anschließend zeigte die junge Mannschaft aus Dormagen Unsicherheiten. Zwei Sekunden vor dem Abpfiff war es schließlich Patrick Gempp, der den Ausgleich zum 34:34 erzielte. Vor heimischer Kulisse will der TV Großwallstadt nun am Samstag zwei wichtige Punkte gegen einen direkten Konkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt erspielen.

 

Das Bild von Flo Eisenträger hat uns der TVG zur Verfügung gestellt. Danke dafür

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.
 
Die ING Skywheelers aus Frankfurt empfingen am letzten Samstag in der zweiten Rollstuhl Basketball Liga den Tabellennachbarn aus Hannover und lieferten sich dabei vor gut gefülltem Haus ein spannendes Spiel auf Augenhöhe. Allerdings konnten die Hausherren nicht überzeugen und verloren mit 47:49.
 
Lest nachfolgend die PM des Vereins: 
 
Von Beginn an agierte die Heim-Mannschaft unkonzentriert und unentschlossen. Hannover hingegen startete mit allen zur Verfügung stehenden Mittel. Vor der Partie wurde festgehalten, den Fokus auf Christoph Lübrecht zu setzen, doch ausgerechnet er war es, der immer wieder zu Punkten wusste. Allein im ersten Viertel konnte er mit acht Punkten zur Führung der Gäste aus Niedersachsen beitragen. So war es nicht verwunderlich, dass das erste Viertel mit 15:16 an Hannover ging. Highlight des ersten Viertel war der Buzzerbeater von Spieltrainer Christoph Spitz, der mit seinem 3er auf 15:16 verkürzen konnte und somit das erste Viertel besiegelte.
 
Nach der kurzen Pause konnten die Frankfurter kurzzeitig zwei erfolgreiche Körbe verzeichnen und so einen kleinen Vorsprung erarbeiten, was Hoffnungen unter den Fans auslöste. Dieses endete jedoch schnell wieder in Ernüchterung, da die Skywheelers zwischen der zweiten und neunten Minute des Viertels keinen weiteren Korb verzeichnen konnten. Hannover hielt dagegen und holte sich die Führung zurück. Nur dank der letzten zwei Minuten des Viertels konnte das Spiel zu eigenen Gunsten gedreht werden, so dass der Halbzeitstand von 25:24 keine Tendenz für einen Gewinner zeigen konnte. Noch war alles offen und die Skywheelers hatten noch eine Chance die Punkte in Frankfurt zu belassen.
 
Das dritte Viertel konnte jedoch Hannover wieder mit 13:11 für sich gewinnen. Hierfür war unter anderem die Misserfolge zwischen Minute vier und acht verantwortlich, in denen die Frankfurter erneut nicht Punkten konnten und viele Würfe vergeblich das Ziel suchten.
 
Auch im letzten Viertel konnten die Skywheelers leider nicht überzeugen. Zwar versuchten sie alles, doch ließen sie auch hier einfache Punkte liegen. So war es auch Spitz der zwei Korbleger verlegte und an diesem Tag vom Glück verlassen schien. Bei noch 15 Sekunden zu spielen, nahm Hannover ein Time out und startete danach eine Offensive im Vorfeld. Letztlich fanden sie Schröder frei in der Zone, der mit einem einfachen Korbleger seine Farben sechs Sekunden vor Schluss in Führung bringen konnte. Die direkt folgende Frankfurter Auszeit für den letzten Angriff führte leider nicht zum Erfolg. Marian Kind versucht innerhalb von fünf Sekunden zwei 3er, die jedoch nicht das Ziel fanden. Auch hier fehlte das Quäntchen Glück auf der Frankfurter Seite, so dass das Spiel mit 47:49 endete.

„Die Skywheelers erwischten einen rabenschwarzen Tag. Von Beginn an agierte die Mannschaft unkonzentriert und unentschlossen”, so Chris Spitz nach dem Spiel. „Hannover hingegen spielte mit allen zur Verfügung stehenden Mittel. Vor der Partie wurde festgehalten, den Fokus auf Christoph Lübrecht zu setzen, doch ausgerechnet er war es, der immer wieder zu punkten wusste”, so der Spielertrainer weiter. Der Hannoveraner Christoph Lübrecht, konnte allein 16 Punkte für die Gäste holen und war damit einer der Topscorer auf Hannover-Seite.  

Die Skywheelers verpassten es somit mit einem positiven Gefühl in die Play-offs zu gehen. Das Play-off Spiel wird nun am Samstag, den 11.04.2026 um 18 Uhr im Skywheelers Dome ausgetragen. Der Gegner im Viertelfinale werden nun die Allianz Rollers aus Ulm sein. Zum Saisonabschluss in der eigenen Spielstätte wird dabei der Eintritt kostenfrei sein, als Dankeschön der ING Skywheelers an seine treuen Fans. 

 

Archivbild: Skywheelers

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

In der dritten Handball Liga, Staffel Süd-West, kommt es am Gründonnerstag zum Derbykracher zwischen der HSG Hanau und dem TV Gelnhausen und es steht ein absolutes Handball-Highlight auf dem Spielplan. Die Grimmstädter, als Tabellendritter der Staffel Süd-West, treffen um 20.15 Uhr in der Main-Kinzig-Halle auf den zweitplatzierten Dauerrivalen TV Gelnhausen. Das Main-Kinzig-Derby steht dabei in dieser Saison 2025/26 unter besonderen Vorzeichen, denn beide Mannschaften zeigten bislang eine herausragende Spielzeit. Das Hinspiel im vergangenen November fand beim 25:25 keinen Sieger und auch diesmal deutet sich ein Duell zweier regionaler Handballgrößen auf Augenhöhe an. 

„Natürlich werden in so einem Spiel die Emotionen eine große Rolle spielen, genauso wie unsere Kompaktheit in der Deckung“, sagt HSG-Cheftrainer Axel Spandau. „Von dem Unentschieden des TVG in Melsungen lassen wir uns hingegen nicht blenden. Wir wollen die zwei Punkte und unsere Serie beibehalten.“

Es ist das ewige Duell zwischen Main und Kinzig: Mit keinem anderen Team kreuzte Hanau in der Vergangenheit häufiger die Klingen und gegen kaum einen anderen Gegner waren die Duelle emotionsgeladener und enger als gegen den TV Gelnhausen. Davon zeugte auch schon das Hinspiel, als sich beide Teams nach hitzigen 60 Minuten mit einem 25:25-Unentschieden trennten. HSG-Kapitän Max Bergold sorgte mit seinem Siebenmetertreffen kurz vor dem Ende für den Hanauer Punktgewinn. 

Hanauer Defensivleistung steht im Fokus  

„Im Vergleich zu unserem Auftritt gegen das HLZ Friesenheim-Hochdorf II müssen wir uns in der Abwehr klar steigern, um die Eins-gegen-Eins-Künstler aus Gelnhausen in den Griff zu kriegen“, erklärt Spandau, dessen Mannschaft zuletzt nicht nur acht Saisonspiele in Serie gewann, sondern auch seit acht Heimpartien ungeschlagen ist. Nicht ohne Grund hat sich Hanau mit seinen starken Leistungen der vergangenen Wochen einen dritten Tabellenrang in der Staffel Süd-West erkämpft und dabei in der Rückrunde auch den Spitzenreiter HG Saarlouis in dessen eigener Halle bezwungen. 

Die Barbarossastädter aus Gelnhausen reisen als Aufstiegsaspirant und aktueller Tabellenzweiter der Staffel Süd-West in der Grimmstadt an. Seit 13 Saisonspielen haben die Mannen von Trainer Matthias Geiger nicht mehr verloren. Am letzten Wochenende stolperte das Team aber beinahe bei der MT Melsungen II in Nordhessen. Ein Grund: Die Verletztenliste beim TVG ist lang. „Ihr Kapitän Jonathan Malolepszy war zuletzt krank und Linkshänder Jonas Dambach beruflich verhindert. Ich gehe aber davon aus, dass beide am Donnerstag für den TVG auf der Platte stehen werden“, mutmaßt Spandau. „Zusammen mit Silas Altwein – der in Melsungen wieder gespielt hat – und Fynn Hilb sind das die Spieler, die immer wieder mit ihrem Eins-gegen-Eins für Gefahr sorgen. Das gilt es abzuwehren.“ 

Gerade im Hinspiel zeigte Hanau mit einer bärenstarken Defensivleistung, wie man den Barbarossastädter erfolgreich den Zahn zieht. Geht es nach Spandau, dann muss Hanau auch am Donnerstag wieder das schnelle Tempospiel des TVG unbedingt in den Griff bekommen. Mit weit über 1000 erwarteten HSG-Fans im Rücken wollen die Brüder-Grimm-Städter die Main-Kinzig-Halle wieder zu einem Hexenkessel machen und ihre starke Serie verteidigen. 

„Wir haben uns als Mannschaft zuletzt in einen unglaublichen Flow gespielt, für die Partie am Donnerstag spielt das aber keine Rolle, denn Gelnhausen wird uns gerade in der Abwehr alles abverlangen. Trotzdem wollen wir sie schlagen und dafür bauen wir auch auf die Unterstützung aus dem Blauen Block“, meint HSG-Kapitän Max Bergold

Aus dem Lager des TVG sagt Cheftrainer Geiger: „Wir freuen uns natürlich riesig auf so ein Derby, das ist immer etwas Besonderes. Aber gerade in so einem möglicherweise hitzigen Spiel ist es wichtig, einen kühlen Kopf zu bewahren und eine klare Struktur zu haben.“ Außerdem weiß Geiger um die Stärken des Gegners: „Hanau hat sehr starke Rückraumschützen und ein gutes Kreisläuferspiel. Das müssen wir in den Griff bekommen. Gleichzeitig dürfen wir uns kaum eigene Fehler im Angriff erlauben, denn Hanau kann mit ihrem schnellen Umschaltspiel daraus einfache Tore erzielen.“

Auch offensiv wird der TVG gefordert sein: „Hanau verteidigt sehr körperlich und robust. Wir müssen es schaffen, ihre Abwehr in Bewegung zu bringen und geduldig auf unsere Chancen zu warten. Überhastete Abschlüsse dürfen wir uns nicht erlauben und unsere Wurfquote müssen wir im Vergleich zum Melsungen-Spiel entscheidend verbessern.“

 

 

Das Bild hat uns die HSG zur Verfügung gestellt. Danke dafür

 

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Handball Regionalligist HSG Bieberau/Modau hat sich schon früh mit den Personalplanungen für die nächste Regionalliga Saison beschäftigt und konnte bereits vier neue Spieler verpflichten. Die Freude war groß, als auch Zweitliga-Spieler Moritz Klenk sich für die HSG entschieden hat. 

Der 24-Jährige ist für die HSG wahrlich kein Unbekannter. Er spielte viele Jahre beim TSV Modau und hat dort als Handball–Mini die Freude am Handballsport entdeckt. In der C-Jugend wechselte er zur TuSpo Obernburg und spielte in der Hessenauswahl, lief für die TVG-Junioren-Akademie auf. Sein Talent wurde bereits früh erkannt und so kam er als gerade mal 18-Jähriger in den Drittliga-Kader der HSG und bestritt eine Saison mit der Mannschaft in der dritten Liga. Anschließend führte ihn sein Weg zum traditionsreichen TV Großwallstadt, mit dem er zuletzt in der zweiten Bundesliga spielte. Moritz wohnt in Aschaffenburg, betreibt ein duales Studium und will sich auf seine berufliche Karriere im elterlichen Betrieb bei seinem Vater Udo Klenk (mit dem TV Großwallstadt 3 x deutscher Handballmeister und 2 x Champions League Sieger), vorbereiten.

Mit seinem Talent, seinem Ehrgeiz, den gesammelten Erfahrungen im hochklassigen Handballsport, aber auch mit seiner Athletik will er Bieberau/Modau weiter helfen. Der 1.89 Meter große Spieler ist als „Allrounder“ individuell einsetzbar, spielte aber in der zweiten Liga bevorzugt Linksaußen, Auch in der Abwehr steht er seinen Mann und passt ideal in die junge Mannschaft der HSG. Moritz selbst sagt: „Ich freue mich zu meinem Heimatverein zurückzukehren und in der nächsten Saison mit dem Team erfolgreich zu spielen“.

 

Das Foto hat uns die HSG/Moritz Klenk zur Verfügung gestellt. Danke dafür

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Hier etwas verspätet der Nachbericht des TV Großwallstadt zum Spiel beim Tabellenletzten:

Handball Zweitligist TV Großwallstadt hat beim Aufsteiger und derzeitigen Tabellenletzten HC Oppenweiler/Backnang mit 29:27 (12:11) gewonnen und damit zwei Punkte im Kampf um den Klassenerhalt erspielt.

Dass die Rollen klar verteilt waren, war jedem bewusst. Der im Tabellenkeller festsitzende Gastgeber konnte befreit aufspielen und viel Druck auf den Gegner ausüben. Die Gäste hingegen reisten favorisiert nach Baden-Württemberg und mussten in fremder Halle bestehen. Dass so etwas nicht immer gut ausgeht, hat die Vergangenheit gezeigt. Und dass diese Begegnung wahrlich kein Schmankerl war, zeigte sich den Zuschauern am Sonntag.

Beide Mannschaften zeigten im Angriff Unsicherheiten, beide Torhüter – Leon Nowottny auf Seiten des TVG, Janis Boieck im Tor des HC – waren von Beginn an zur Stelle. Das erste Tor erzielte Felix Kingler in der fünften Spielminute vom Siebenmeterpunkt. Auf der anderen Seite verwandelte Florian Eisenträger den Strafwurf. Bis zur 15. Minute legte der HC Oppenweiler/Backnang vor, die Gäste zogen nach. Dann sorgte Eisenträger erneut von der 7-Meter-Linie für die erste Führung seines Teams (7:6). Drei weitere Tore durch einmal Eisenträger und zweimal Joel Zimmer und der TVG zog auf 10:6 davon. Bereits hier hätten sich die Blau-Weißen deutlich absetzen können, sogar müssen, doch Nachlässigkeiten führten dazu, dass der Gastgeber wieder herankam. Mit 11:12 ging es in die Pause.

Es blieb weiter eng

Nach dem Seitenwechsel erwischten die Hausherren mit zwei Treffern durch Rúben Carlos Mota de Sousa und Malte Dederding den besseren Start und lag mit 13:12 in Front. Der HC legte vor, der TVG zog nach. So ging es eine Weile. Beim Stand von 16:16 in der 41. Minute brachte Max Horner seine Farben wieder in Führung, doch kurz darauf traf Dominik Weiß zum 18:17. Eine hitzige Partie, in der beide Mannschaften und die Zuschauer alles gaben, entwickelte sich. Hinzu kam, dass die Schiedsrichterinnen desöfteren keine gute Partie abgaben. Dederding erhöhte auf 20:18 und Axel Skaarnæs erhielt die rote Karte. Die Gäste kämpften verbissen weiter, merkten, dass etwas drin war. Nach 16 Paraden durch Nowottny stand nun Anel Durmić im Tor und dieser war sofort zur Stelle. Durch einen 4:0-Lauf stand es 25:23 für den TV Großwallstadt. Dies war der Grundstein zum Sieg. In der Crunchtime behielten die Gäste die Nerven und kamen am Ende zu einem enorm wichtigen und hart erkämpften Sieg.

 

Das Bild von Ole Klimpke hat uns der TVG zur Verfügung gesellt. Danke dafür

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In der dritten Handball Liga, Staffel Süd-West, gewann die HSG Hanau ihr Spiel gegen Friesenheim-Hochdorf II. Der TV Gelnhausen holte in Melsungen einen Punkt. Lediglich der TV Kirchzell musste in Ratingen eine deutliche Niederlage hinnehmen. 

 

Kirchzell chancenlos

Der TV Kirchzell hat bei Interaktiv.Handball Düsseldorf-Ratingen eine bittere 32:43 (18:20)-Niederlage hinnehmen müssen. Dabei hatten sich die Kirchzeller schon etwas ausgerechnet, wollten endlich wieder Punkte einfahren. Allerdings standen die Zeichen im Vorfeld alles andere als gut. Einige Spieler waren eh noch angeschlagen, Kapitän Tim Häufglöckner musste verletzungsbedingt passen und Tom Spieß konnte aufgrund Krankheit die Woche über nicht trainieren, stellte sich aber am Samstag in den Dienst der Mannschaft.

Obwohl die Gäste in keiner Phase des Spiels ihren Rhythmus fanden, gestalteten sie die erste Hälfte ausgeglichen. Doch über 2:2, 4:4 (9.) zogen die Hausherren erstmals auf drei Tore davon (8:5 – 11.). Dieser Drei-Tore-Vorsprung hielt bis zur 20. Minute (14:11). Kurz vor der Pause stockte Düsseldorf noch einmal auf (17:12), aber Kirchzell kämpfte und lag bis zur Pause beim 18:20 gut im Rennen. Allerdings war TVK-Trainer Povilas Babarskas bereits zu diesem Zeitpunkt nicht zufrieden. Vor allem mit seiner Defensive haderte er. Trotz allem war die Hoffnung da, den Bock im zweiten Abschnitt noch umzustoßen.

Kein Durchsetzungsvermögen

Nach dem Wechsel waren die Hausherren weiter am Drücker und beim 27:22 (40.) zog der TVK-Coach die Reissleine. Gebracht hat es nichts, denn wenig später führte Düsseldorf mit 30:22. Da war schon die Entscheidung gefallen. Der TVK erlaubte sich zu viele Fehler, die jungen Spieler agierten teilweise übermotiviert, suchten zu schnell den Abschluss, so dass die Hausherren die Fehler nutzten und schnelle Tore gegen den TVK fielen. Am Ende stand eine deutliche Niederlage, die Povilas Babarskas sauer machte: “Ich vermisste den Biss, die Einstellung, die Absprachen. Das war heute nichts.” Generell gefiel ihm die Einstellung einiger Spieler nicht, “denn immerhin spielen wir dritte Liga. Da sollten alle über die gesamte Spielzeit Kampfgeist zeigen. Das habe ich heute nicht gesehen.” Die zurückliegende Trainingswoche lief zwar, aufgrund der vielen Ausfälle, nicht optimal. Doch das will er keinesfalls als Ausrede gelten lassen. “Wir werden über einiges zu reden haben. Entschuldigung an unsere Fans, die mit uns gefahren und uns unterstützt haben. Wir konnten ihnen leider am Samstag nichts anbieten, was gut war.”

Jetzt ist erst einmal Osterpause und der TVK hat ein bisschen Zeit, um über die Niederlage, wie sie zustande gekommen ist, nachzudenken und es im nächsten Spiel besser zu machen.

 

 

 

TV Gelnhausen holt in letzter Sekunde Punkt in Melsungen

Was für ein Krimi! Der TV Gelnhausen hat sich am Samstag einen hart erkämpften Punkt bei der MT Melsungen II gesichert. Vor 210 Zuschauern in der Stadtsporthalle Melsungen, darunter rund 60 lautstarke Fans aus Gelnhausen, die per Zug nach Nordhessen angereist waren, trennten sich beide Teams mit 25:25 (11:11). Mit nun 41:7 Punkten behauptet der TVG weiterhin den zweiten Tabellenplatz der Süd-West-Staffel und bleibt damit auf Kurs in Richtung Aufstiegsrunde zur zweiten Bundesliga.

Die Ausgangslage vor der Partie war erneut alles andere als einfach für den TV Gelnhausen, denn aufgrund vieler Ausfälle hatte TVG-Coach Geiger nur begrenzt personelle Optionen. Und es kam noch dicker: Bereits im ersten Angriff traf Silas Altwein zwar zur 1:0-Führung, wurde dabei jedoch unglücklich am Auge getroffen und fiel zunächst für einen Großteil der ersten Spielhälfte aus. Der verbliebene Rest rückte enger zusammen und lieferte dem Gastgeber, der im Abstiegskampf noch jeden Zähler dringend gebrauchen kann, eine intensive und ausgeglichene Partie, in der beide Abwehrreihen die Akzente setzten. Tore waren zunächst Mangelware, nach zehn Minuten stand es 3:3. Der TVG ließ in dieser Phase mehrere gute Chancen liegen, während Melsungens Torhüter Kim Hüter einen starken Tag erwischte und im ersten Durchgang unter anderem zwei Siebenmeter parierte, die Altwein, Fynn Hilb und Simon Belter in Abwesenheit von Malolepszy im Wechsel warfen.

Trotzdem blieb das Spiel vollkommen offen. Die Führung wechselte ständig, keine Mannschaft konnte mit mehr als einem Tor in Führung gehen. Beim TVG überzeugte vor allem die kompakte Abwehr um Torben Fehl, die den Melsungern immer wieder schwierige Abschlüsse abverlangte. Auf Melsunger Seite sorgte Kreisläufer Bruno Eickhoff, der sonst im Bundesligakader der MT Melsungen steht, für die nötige defensive Stabilität und erzielte über das Spiel hinweg auch im Angriff vier Treffer für die Nordhessen. Nach 20 Minuten stand es 8:8, zur Halbzeit zeigte die Anzeigetafel ein leistungsgerechtes 11:11.

Nach dem Wechsel änderte sich nicht viel

Auch nach dem Seitenwechsel änderte sich zunächst wenig am Spielverlauf. Beide Teams begegneten sich weiterhin auf Augenhöhe, die Abwehrreihen standen stabil und nach 40 Minuten hieß es folgerichtig 13:13. Anschließend fand der TVG zunehmend Lösungen über die linke Angriffsseite, wo Finn Trinczek mehrfach erfolgreich zum Abschluss kam und genauso wie Altwein fünf Treffer zum Punktgewinn beisteuerte. Doch auch jetzt gelang es den Barbarossastädtern nicht, sich entscheidend abzusetzen. Melsungen blieb hartnäckig und nutzte jede sich bietende Gelegenheit. Nach 50 Minuten stand es 18:18 und die Partie steuerte auf eine dramatische Schlussphase zu. Diese begann zunächst mit einem kleinen Vorteil für den TVG. In der 54. Minute verwandelte Belter einen Siebenmeter zur ersten Zwei-Tore-Führung des Spiels (21:19). Doch die Gastgeber reagierten prompt, nahmen eine Auszeit und drehten die Partie in der Folge erneut. In der 57. Minute brachte Benjamin Fitozovic Melsungen mit 23:22 in Führung.

Die Schlussminuten waren an Spannung kaum zu überbieten. Beide Teams trafen im Wechsel, ehe Melsungens Jonas Riecke 18 Sekunden vor dem Ende zum 25:24 für die Gastgeber einnetzte. Doch der TVG hatte noch eine letzte Antwort parat. Für einen Freiwurf neun Sekunden vor Schluss brachte Geiger den siebten Feldspieler. Der Angriff wurde ausgespielt und es tat sich eine Lücke für Rückraumspieler Hilb auf. Er behielt die Nerven und traf in letzter Sekunde zum umjubelten 25:25-Ausgleich. Mit acht Treffern war er der erfolgreichste Torschütze des Abends.

„Am Ende waren wir vielleicht nicht clever genug, als wir uns den Zwei-Tore-Vorsprung erarbeitet haben“, analysierte Geiger. „Wir haben zu schnell abgeschlossen und Melsungen hat das bestraft. Umso schöner ist es, dass wir den letzten Angriff mit dem siebten Feldspieler sauber ausspielen und noch den Ausgleich erzielen.“ Insgesamt sah der TVG-Coach ein intensives und hochklassiges Spiel: „Melsungen ist ein junges, sehr gut ausgebildetes Team und war extrem bissig. Sie haben uns große Probleme bereitet. Es war von beiden Seiten ein richtig gutes Spiel, aber wir haben durch unsere Chancenverwertung auch einiges liegen lassen.“

 

 

 

 

Main-Kinzig-Halle wird zur Festung

Die HSG Hanau hat am Samstagabend einen 37:33 (20:17)-Erfolg über das HLZ Friesenheim-Hochdorf II feiern können. Beim Arbeitssieg in der Hanauer Festung Main-Kinzig-Halle ließen die Blau-Weißen ihren Kontrahenten nur in den Anfangsminuten in Führung gehen. Getragen von Rückraumschütze Cedric Schiefer (9 Tore) und Spielmacher Jan-Eric Kleemann blieb Hanau damit im achten Heimspiel in Folge ungeschlagen – die letzte Niederlage vor eigenem Publikum kassierte das HSG-Team im Oktober 2025 gegen Tabellenführer Saarlouis. 

„33 Gegentore sind für meinen Geschmack zwar einen Ticken zu viel, aber das war eigentlich klar, dass wir zwischen diesen beiden Spitzenspielen gegen Saarlouis und Gelnhausen vielleicht nicht zu hundert Prozent konsequent in der Deckung agieren“, sagte HSG-Cheftrainer Axel Spandau, dessen Team zudem im achten Saisonspiel in Serie erneut zwei Punkte mitnahm. „Wir haben das aber heute immer wieder richtig gut gelöst und so einen verdienten Sieg einfahren können.“ 

„Man muss aber auch sagen, dass Friesenheim hier gut gespielt und uns gerade in den Eins-gegen-eins-Situationen immer wieder vor Aufgaben gestellt hat“, bemerkte Spandau, dessen Mannschaft die Gäste nur zu Beginn in Führung gehen ließ, als Frederik Zepp für das HLZ den Ball zum 1:0 und 2:1 im Tor unterbrachte. In der fünften Minute zeigte die HSG dann erstmals ihre gefährliche Konterstärke: Torhüter Benedikt Müller schickte nach einer Parade seinen Kreisläufer David Rivic in den Gegenstoß, der zur 5:3-Führung erfolgreich war. In der Folge behaupteten die Grimmstädter diesen Vorsprung. Spandau hatte für das HSG-Angriffsspiel zunächst auf die passstarke Variante mit Kleemann, Jan-Philipp Winkler und Dennis Gerst im Rückraum gesetzt. Die Idee ging auf: Hanau ließ den Ball gut laufen und generierte immer wieder richtig gute Möglichkeiten. Als Müller einen weiteren HLZ-Wurf stoppte und Kleemann im darauffolgenden Angriff seinen Rechtsaußen Sebastian Hein bediente, zogen die Gastgeber sogar auf 12:8 (13. Minute) davon. Diesen Vorsprung nahm Hanau auch beim 20:17 mit in die Pause. 

Gäste bewiesen Nervenstärke

Die Zweitliga-Reserve der Eulen Ludwigshafen bewies allerdings direkt nach Wiederbeginn Nervenstärke. Die Mannschaft von Trainer Gabriel Schmiedt benötigt unbedingt weitere Punkte für den sicheren Klassenerhalt und dementsprechend trieb auch HLZ-Spielmacher Lars Hannes sein Team immer wieder nach vorne. Gerade Frederick Zepp im Rückraum und Linksaußen Moritz Schulz strahlten bei den Gästen jede Menge Gefahr aus. Zwei schnelle Konter später und das HLZ war mit dem 22:22 (35.) wieder mitten im Spiel. Hanau brauchte aber nicht lange, um den Ausgleich der Pfälzer wegzustecken, denn Kleemann nahm das Heft in die Hand, ging einmal selbst mit einer klasse Körpertäuschung durch die Abwehr und legte wenig später für Hein auf, der mit dem 26:23 den alten Abstand wieder herstellte. Nur einen Angriff später revanchierte sich Hein bei seinem Mittelmann und ebnete seinerseits für Kleemann den Weg zum Kempa-Tor, große Begeisterung in der Main-Kinzig-Halle, die nun ebenfalls auf Betriebstemperatur angekommen war. 

Auch Schiefer drehte in dieser Spielphase auf, traf beim 29:26 (47.) und 33:27 (53.) aus allen Lagen. Der eingewechselte Malte Just sorgte mit seinem 36:30 (58.) für die Vorentscheidung in einer unterhaltsamen Partie, in der auch HSG-Nachwuchstorhüter Luca Patrizio wieder einige Einsatzminuten erhielt. „Wir können heute definitiv glücklich sein über unsere Angriffsleistung“, bemerkte Schiefer später. „Gerade in der ersten Halbzeit hatten wir heute zu wenig Zugriff in der Abwehr, aber der Gegner hat uns definitiv auch viel Arbeit bereitet.“ Der achte Sieg in Serie, da musste auch Spandau schmunzeln: „Natürlich, wenn man sich in so einen Flow spielt, dann entwickelt das Team auch ein gewisses Selbstverständnis. Wir sprechen gerade alle eine Sprache und viele Dinge in unserem Spiel werden momentan richtig gut umgesetzt und funktionieren einfach.“ 

 

 

Das Bild hat uns Hanau zur Verfügung gestellt. Danke dafür

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Von den Athleten vom Dortmunder Leistungszentrum gewannen Theis Hagemeister und Paul Klapperich souverän die diesjährige Leipziger Langstrecke. Das wurde aus dem Dortmunder Lager bekannt. Mit acht Sekunden Vorsprung setzte sich das Duo aus dem letztjährigen Deutschland-Achter auf der Sechs-Kilometer-Strecke gegen ihre Mannschaftskameraden und Vorjahressieger Sönke Kruse/Julius Christ durch. Den dritten Platz belegten auf dem Elster-Saale-Kanal Jasper Angl und Benedict Eggeling. Am Tag zuvor überzeugten die Athleten vom Dortmunder Leistungszentrum auf dem Ergometer. Neun persönliche Bestwerte und viele starke Leistungen deutlich unter der Sechs-Minuten-Marke geben Zuversicht. „Die Kombination aus Ergometer-Test und Langstrecke an einem Wochenende ist ein Brett. Die Sportler haben es gut gelöst. Das Battle ist nun eröffnet. Wir sind gespannt, wer sich wie bei den Deutschen Kleinbootmeisterschaften in drei Wochen einsortieren wird“, sagte Bundestrainerin Sabine Tschäge nach der Testbatterie in Leipzig.

Bei der Langstrecke erreichen neben dem Sieger-Trio auch Wolf Niclas Schröder/Rene Schmela als Vierter und die U23-Kombination Justus Beckmann/Leon Gronbach (Platz 5) eine gute Ausgangssituation für die Kleinboot-DM über dann 2000 Meter in München. Zeitgleich auf dem geteilten sechsten Rang kamen Kaspar Virnekäs/Ole Bartenbach, Julian Garth/Simon Schubert und Jannik Metzger/Sven Achterfeld ins Ziel. Pech hatten Tobias Strangemann und Tassilo von Müller, die aussichtsreich im Rennen liegend in eine Böschung fuhren, stehen blieben und nur schwer wieder in Fahrt kamen – und so mindestens 20 Sekunden liegen ließen. Im Einer erreichte Olaf Roggensack, dessen Zweier-Partner Mattes Schönherr verletzungsbedingt absagen musste, im Feld der Skull-Spezialisten beim Sieg von Jonas Gelsen einen guten zehnten Platz.

Neun persönliche Bestwerte

Weiter hieß es in der PM, dass auf dem Ergometer am Tag zuvor die Bestwerte purzelten. Neun Ruderer aus dem Team Deutschland-Achter fuhren einen persönlichen Bestwert. Vor allem die beiden USA-Rückkehrer Tassilo von Müller und Hanno Brach machten mit starken Zeiten auf sich aufmerksam – genauso wie Julius Christ, Olaf Roggensack und Sönke Kruse aus dem letztjährigen Deutschland-Achter. Einen Sprung nach vorne, mit neuer eigener Bestzeit, schafften auch Rene Schmela, Theis Hagemeister, Paul Martin, Julian Garth und Ole Bartenbach. Am schnellsten unterwegs aus dem Riemenbereich waren Ole Hanack, der unter der 5:50-Marke blieb, und Laurits Follert, der nach den Olympischen Spielen in Paris kürzertrat, Vater wurde und sich jetzt wieder in alter physischer Form präsentierte. Ein starkes Ausrufezeichen setzte U23-Aufsteiger Julius Watzka mit der zweitbesten Zeit im Riemen-Feld.

„Viele haben sich stark präsentiert. Die Trainingseindrücke haben nicht getäuscht. Es geht in die richtige Richtung“, zog Sabine Tschäge ihr Fazit nach dem Ergotest. Das Trainerteam um Tschäge, Mark Emke und Thomas Affeldt ist nun gespannt, wie die Athleten die starke Physis über im Rennen über die 2000-Meter-Distanz aufs Wasser bringen – in drei Wochen bei den Deutschen Kleinbootmeisterschaften in München.

 

Die Ergebnisse:

Langstrecke in Leipzig, Zweier ohne Steuermann: 1. Paul Klapperich/Theis Hagemeister 20:57 Minuten. – 2. Julius Christ/Sönke Kruse 21:05. – 3. Benedict Eggeling/Jasper Angl 21:10. –  4. Wolf Niclas Schröder/Rene Schmela 21:13. –  5. Leon Gronbach/Justus Beckmann 21:19. –  6. Kaspar Virnekäs/Ole Bartenbach, Julian Garth/Simon Schubert, Jannik Metzger/Sven Achterfeld 21:21. –  9. Ole Hanack/Laurits Follert 21:24. –  10. Tobias Strangemann/Tassilo von Müller 21:35. – 11. Lino Zastrow/Julius Kaim 21:36. –  12. Carl Sgonina/Max Goede 21:38. –  13. Hannes Post/Ben Gebauer 21:45, … 16. Paul Martin/Tom Tewes 21:48. –  19. Julius Watzka/Moritz Bitz 21:52. –  25. Alexander Vorobyev/Yannick Kiwitt 22:04. – 27. Leo Fischer/David Kalle 22:09. –  29. Finn Bontjer/Armin Gerber 22:12. –  33. Justus Weber/Friedrich Romberg 22:40

 

 

Das Bild hat uns Carsten Oberhagemann zur Verfügung gestellt. Danke dafür

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Wie Handball Drittligist HSG Hanau bekannt gab, nimmt der Kader für die kommende Saison weiter Formen an. Die Grimmstädter haben mit ihrem Abwehrchef Dziugas Jusys verlängern können. Der zweikampfstarke Litauer bleibt ein weiteres Jahr bei den Südhessen und wird auch künftig eine tragende Rolle im Kader von Cheftrainer Axel Spandau einnehmen. 

„Dziugas Jusys steht für absolute Verlässlichkeit und enorme Präsenz in unserer Abwehr. Auf diese Stärken wollen wir auch weiterhin bauen. Seine Entwicklung ist noch lange nicht abgeschlossen und wir sind überzeugt, dass er auch in der kommenden Saison ein zentraler Bestandteil des Kaders der HSG Hanau sein wird,“ sagt Reiner Kegelmann, der sportliche Leiter der Hanauer Handballspielgemeinschaft aus Kesselstadt und Steinheim. 

Bei Dziugas Jusys, dessen Mutter Aida Jusiene ebenfalls viele Jahre als Bundesliga-Spielerin aktiv war, liegt der Handballsport in der Familie. In der Junioren Akademie des TV Großwallstadt ausgebildet, verschlug es den Kreisläufer über Stationen in Bieberau/Modau, Babenhausen und Plauen-Oberlosa zur Saison 2022/23 schließlich in die Brüder-Grimm-Stadt. Seit seinem Wechsel ist der 1.95 Meter große und zweikampfstarke Kreisläufer ein zentraler Baustein der Hanauer Defensive. Im Sommer startet der 27-Jährige nun in seine fünfte Saison im Grimmstädter Trikot.

„Der Zusammenhalt innerhalb und auch außerhalb des Teams ist in Hanau etwas ganz Besonderes“, äußert sich Dziugas Jusys und fügt hinzu: „Hier habe ich nicht nur tolle Mannschaftskollegen, sondern auch mittlerweile gute Freunde gefunden. Die Hanauer Fans und der Blaue Block haben in dieser Saison wieder eine ganz besondere Atmosphäre in der Main-Kinzig-Halle bieten können. Ich freue mich auf viele weitere tolle Momente in Blau und Weiß und möchte gemeinsam mit der Mannschaft an unseren Zielen arbeiten.“  

Nach Verletzung stark zurück

Nach einer Verletzung in der Vorsaison, die Jusys die Hälfte der Spielzeit verpassen ließ, meldete sich der litauische Nationalspieler in der Saison 2025/26 eindrucksvoll zurück. An allen 23 Spieltagen stand der Hanauer Abwehrchef auf dem Feld und war stets ein wichtiger Anker in der 6:0-Defensive von Coach Axel Spandau. Saisonübergreifend stehen für Jusys 95 Drittliga-Einsätze und 123 Tore in Blau und Weiß zu Buche. In Zukunft dürften es noch einige mehr werden. 

„Nach seiner langen Verletzung in der Vorsaison hat sich Dziugas in diesem Jahr wirklich eindrucksvoll zurückgekämpft und im Team als unangefochtener Abwehrchef etabliert“, meint HSG-Geschäftsführer Hannes Geist. „Gerade seine Mentalität und sein Einsatz machen ihn für uns als Spieler so wertvoll. Wir freuen uns darauf, gemeinsam mit ihm den Weg der HSG Hanau fortzusetzen und sehen in ihm einen wichtigen Baustein für die Saison 2026/27.“  Mit der HSG Hanau feierte er nach seinem Wechsel zur Saison 2022/23 direkt den Gewinn der südwestdeutschen Staffelmeisterschaft. 

 

Das Bild hat uns die HSG zur Verfügung gestellt. Danke dafür

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Wie wir bereits berichteten, muss Handball Drittligist TV Kirchzell einige Monate auf seinen Rückraumspieler und Shooter Joshua Osifo verzichten. Seit dem 29. Dezember 2025 befindet er sich – zusammen mit seiner Freundin Salomi – auf einer Weltreise. “Knapp vier Monate werden wir unterwegs sein”, sagt Joshi und die Freude, sich diesen langgehegten Traum nun erfüllen zu können, ist ihm anzumerken. 

Los ging es in Thailand, wo die beiden bis zum 22. Januar blieben, dann folgte jetzt Vietnam, anschließend kommen noch Singapur, die Philippinen, Südkorea, Japan und Indonesien (Bali) dazu.

 

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So, jetzt sind unsere beiden “Weltenbummler” mittlerweile von Japan nach Indonesion gereist. Ihr Abenteuer neigt sich bald dem Ende zu, denn in ein paar Wochen sind sie hoffentlich wieder wohlbehalten in Deutschland angekommen.

Japan, sagt Joshi, war wunderschön und vor allem die Kirschblüte hat es ihm angetan. Sechs Tage lang haben die beiden Tokio unsicher gemacht und sind einen alten Wanderpfad in Japan, von Magome nach Tsumago gelaufen. Dort haben sie ganz simpel in einer Schule übernachtet. “In Tokio haben wir viel besucht, uns die Füße platt gelaufen”, erzähl Joshi. Sie haben den riesigen Fußgängerüberweg Shibuya Crossing überquert. Die Kreuzung ist als eine der belebtesten und größten Straßenkreuzungen der Welt bekannt. Sie waren in Kakunodate, was auch interessant war, haben super gut gegessen und viel eingekauft. Joshi outete sich als großer Anime Nerd und fand dort natürlich das Paradies. 

Von Japan ging es weiter nach Bali. Angekommen in Uluwatu haben sie sich erst einmal den Strand angesehen und noch viele andere schöne Dinge. Dann haben sie eine Rundreise gestartet und zwar von Gili T (Gili Trawangan) zu Gili Meno. Gili Air liegt auf der Rundreise als zweitgrößte Insel in der Mitte. 

Was sonst noch auf ihrem Reiseplan steht, wird uns Joshua hoffentlich bald erzählen.

 

 

 

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So, jetzt waren Joshua Osifo und seine Freundin bereits in Sudkorea und es ging weiter nach Japan. Anlaufstation in Südkorea war Seoul. “Wir erlebten einen totalen Wetterumbruch, kamen von Sommer, Sonne, Sonnenschein zu sehr sehr kalt”, erzählt Joshua. In Seoul hat es den beiden gut gefallen, es war sehr modern und auch ein Kontrast zu den Philippinen. Es ging nach Gyeongju, eine sehr entspannte Stadt, wie Joshi erzählt, später ging es nach Busan. Am Haeundae Beach gefiel es den beiden gut, auch die Märkte, der Aussichtstower usw. war wunderschön. 

Nach einigen Tagen Südkorea ging es endlich nach Japan. “Das ist das Land, das ich schon seit über zehn Jahren besuchen wollte. Das war schon immer mein Traum”, sagt Joshi. Und endlich war es soweit. Er war schon ganz aufgeregt, auch weil ja jetzt die Kirschblüten-Zeit beginnt und ganz Japan wunderschön blüht. Osaka war die erste Anlaufstation. Weiter ging es nach Kinosaki. 

Weitere Infos gibt es demnächst hier.

 

 

 

 

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Wie wir bereits berichteten, muss Handball Drittligist TV Kirchzell einige Monate auf seinen Rückraumspieler und Shooter Joshua Osifo verzichten. Seit dem 29. Dezember 2025 befindet er sich – zusammen mit seiner Freundin Salomi – auf einer Weltreise. “Knapp vier Monate werden wir unterwegs sein”, sagt Joshi und die Freude, sich diesen langgehegten Traum nun erfüllen zu können, ist ihm anzumerken. 

Los ging es in Thailand, wo die beiden bis zum 22. Januar blieben, dann folgte jetzt Vietnam, anschließend kommen noch Singapur, die Philippinen, Südkorea, Japan und Indonesien (Bali) dazu.

 

 

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So, jetzt sind die beiden auf den Philippinen angekommen und Singapur haben sie hinter sich. “Es ist eine sehr schöne Stadt, sehr modern. Wir waren im botanischen Garten, in den Einkaufszentren, haben gut und viel in der Food Mall gegessen, waren erneut auf einer Rooftop Bar, sind Cokart gefahren, waren auf Sentosa Island. Das war einfach faszinierend. Wir sind mit der Singapur Seilbahn gefahren, haben einen Blick über die Stadt geworfen. Es war traumhaft”, erzählt Joshi.

 

Auf den Philippinen waren sie auf der Insel Cebu oder in Panglao, haben es dort ein bisschen lockerer angehen lassen. Sie haben einen Wasserpark besucht und Joshi gönnte sich nach drei Monaten mal einen Friseurbesuch 🙂 Sie waren noch in Port Baron, El Nido und sind mit dem Boot nach Coran gefahren. 

Weiter ging es nach Südkorea. Lasst Euch überraschen, was er hier zu erzählen hat.

 

 

 

Mittlerweile sind Joshua und seine Freundin in Vietnam angekommen. Dort wollen sie bis zum 08. Februar bleiben. Rückblickend auf Thailand sagt Joshua: “Es war super schön in Thailand. Wir haben viel gesehen, viele Eindrücke mitgenommen, viele nette Menschen kennen gelernt. Jetzt geht es weiter. Mal sehen, was uns in Vietnam erwartet.”

Und weiter geht es für Joshua und seine Freundin. Er berichtet, dass es ihnen gut geht. Vietnam war wohl wunderschön, sie haben sich viel angeschaut. Zuerst waren sie in Hanoi an der Train Street. Es war ein tolles Erlebnis, erzählt Joshua. Dann waren sie im Mausoleum. Von dort aus ging es nach Ha Giang und es folgte eine dreitägige Gebirgstour. Haben dort gemeinsame Zeit mit anderen Touristen und Fahrern verbracht. Auch das, sagt Joshi, war toll. Weiter ging es nach Cat Ba, eine kleine Insel fast ohne Touristen. “Dort haben wir relaxed, aber auch viel angeschaut”. Von dort ging es weiter per Flugzeug nach Hoi An. Hier hat sich seine Freundin was schönes schneidern lassen und sie haben viele Märkte besucht. “Wir haben viel und gut gegessen, viel eingekauft”, lacht er. Die nächste Station war Ho-Chi-Minh. “Da haben wir uns mit einem Kumpel aus Obernburg getroffen”, sagt Joshi. Wie klein die Welt doch ist. “Es ist ja die größte Stadt Vietnams und die Einkaufsmöglichkeiten, die Rooftop Bars waren genial.” 

Weiter ging es nach Singapur. Von dort wird er uns auch ein wenig zu berichten haben.

 

 

Wir wünschen den beiden viel Spaß und vor allem wünschen wir ihnen, dass sie gesund und munter wieder zu Hause ankommen!

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Handball Zweitligist TV Großwallstadt ist am Sonntag um 17 Uhr in der MURRTAL ARENA beim Tabellenletzten HC Oppenweiler/Backnang zu Gast und will dort die nächsten Punkte holen.

Nach dem wichtigen 34:33 Erfolg vor der Länderspielpause gegen den TuSEM Essen will der TV Großwallstadt nun auswärts beim HC Oppenweiler/Backnang nachlegen und zwei weitere Punkte holen, um den Abstand zu den Abstiegsrängen zu vergrößern. Der Tabellenletzte aus Baden-Württemberg wartet in der Rückrunde weiterhin auf Erfolgserlebnisse und musste zuletzt deutliche Niederlagen gegen den VfL Eintracht Hagen (27:42) und den TSV Bayer Dormagen (49:31) hinnehmen. Insgesamt gelang dem Aufsteiger in dieser Saison noch kein Sieg, lediglich zwei Unentschieden brachten Pluspunkte.

Personell hat sich beim HC Oppenweiler/Backnang über die Winterpause einiges getan. Mit Kreisläufer Lukas Süsser, der vom TuS Ferndorf nach Baden-Württemberg wechselte, konnte sich das Team verstärken. Auch im Trainerteam gab es Veränderungen: Rui Silva hat das Amt des Cheftrainers von den Interimscoaches Tobias Klisch und Volker Blumenschein übernommen, unterstützt wird er von Freddy Griesbach. Und auch wenn der Klassenerhalt rein rechnerisch noch möglich wäre, hat sich der Verein schon mit dem möglichen Abstieg abgefunden. Umso schwerer kann die Begegnung sein. Denn das Team von Silva kann ganz befreit aufspielen und hat zuhause schon oft gezeigt, wie sie den Gegnern lange Paroli bieten und das Spiel bis zum Schluss offen gestalten können. Erschwert wird das Ganze durch anhaltende personelle Ausfälle beim TV Großwallstadt. Finn Wullenweber ist weiterhin nicht einsatzbereit, ebenso Torhüter Stefan Hanemann. Maxim Schalles laboriert weiter an Achillessehnenproblemen und Yessine Meddeb an einer Schulterverletzung. Trainer André Lohrbach muss im Rückraum also weiter improvisieren, um den anvisierten Auswärtserfolg umsetzen zu können.

Deutlicher Sieg im Hinspiel

An die Partie der Hinrunde hat der TV Großwallstadt gute Erinnerungen. Vor heimischer Kulisse feierte der TVG einen deutlichen Erfolg. Bis zum 4:3 durch Maxim Schalles verlief die Partie noch ausgeglichen. Danach konnte der TVG dann aber mehr und mehr seine Klasse zeigen, so dass am Ende ein souveräner 41:28 Sieg auf dem Tableau stand. An diese Leistung möchte die Mannschaft nun anknüpfen und auch auswärts gegen den HC Oppenweiler/Backnang zwei Punkte holen.

Beim HCOB gilt es, nach den deutlichen Niederlagen gegen Dormagen und in Hagen die Lücken zu schließen, um wieder knappe Ergebnisse und enge Spiele zu erreichen. „Im Training arbeiten wir derzeit sowohl an grundlegenden Fähigkeiten als auch am Zusammenspiel“, sagt Trainer Rui Silva. „Unser Ziel ist es, als Mannschaft weiterzuwachsen und einen besser organisierten Handballstil zu präsentieren, der auf starken kollektiven Ideen basiert.“ So ist es auf der Homepage des HCOB zu lesen.

Fakt ist, dass die Gastgeber dem TVG das Leben auf jeden Fall schwer machen wollen. Sie wollen eine starke Abwehr stellen und mit Kraft und Intensität spielen. Personell sieht es bei den Hausherren auch nicht allzu rosig aus. Durch die Ausfälle von Mannschaftskapitän Jan Forstbauer, Kreisläufer Lukas Süsser und Linksaußen Martin Schmiedt ist der Kader bereits dezimiert. Hinter Valentin Abt und Timm Buck, der bislang erfolgreichste Torschütze der Saison, steht ein Fragezeichen.

 

 

Das Bild hat uns der TVG zur Verfügung gestellt. Danke dafür