Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Wie wir bereits berichteten, muss Handball Drittligist TV Kirchzell einige Monate auf seinen Rückraumspieler und Shooter Joshua Osifo verzichten. Seit dem 29. Dezember 2025 befindet er sich – zusammen mit seiner Freundin Salomi – auf einer Weltreise. “Knapp vier Monate werden wir unterwegs sein”, sagt Joshi und die Freude, sich diesen langgehegten Traum nun erfüllen zu können, ist ihm anzumerken. 

Los ging es in Thailand, wo die beiden bis zum 22. Januar blieben, dann folgte jetzt Vietnam, anschließend kommen noch Singapur, die Philippinen, Südkorea, Japan und Indonesien (Bali) dazu.

 

UPDATE ***  UPDATE ***  UPDATE ***

So, jetzt waren Joshua Osifo und seine Freundin bereits in Sudkorea und es ging weiter nach Japan. Anlaufstation in Südkorea war Seoul. “Wir erlebten einen totalen Wetterumbruch, kamen von Sommer, Sonne, Sonnenschein zu sehr sehr kalt”, erzählt Joshua. In Seoul hat es den beiden gut gefallen, es war sehr modern und auch ein Kontrast zu den Philippinen. Es ging nach Gyeongju, eine sehr entspannte Stadt, wie Joshi erzählt, später ging es nach Busan. Am Haeundae Beach gefiel es den beiden gut, auch die Märkte, der Aussichtstower usw. war wunderschön. 

Nach einigen Tagen Südkorea ging es endlich nach Japan. “Das ist das Land, das ich schon seit über zehn Jahren besuchen wollte. Das war schon immer mein Traum”, sagt Joshi. Und endlich war es soweit. Er war schon ganz aufgeregt, auch weil ja jetzt die Kirschblüten-Zeit beginnt und ganz Japan wunderschön blüht. Osaka war die erste Anlaufstation. Weiter ging es nach Kinosaki. 

Weitere Infos gibt es demnächst hier.

 

 

 

 

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Wie wir bereits berichteten, muss Handball Drittligist TV Kirchzell einige Monate auf seinen Rückraumspieler und Shooter Joshua Osifo verzichten. Seit dem 29. Dezember 2025 befindet er sich – zusammen mit seiner Freundin Salomi – auf einer Weltreise. “Knapp vier Monate werden wir unterwegs sein”, sagt Joshi und die Freude, sich diesen langgehegten Traum nun erfüllen zu können, ist ihm anzumerken. 

Los ging es in Thailand, wo die beiden bis zum 22. Januar blieben, dann folgte jetzt Vietnam, anschließend kommen noch Singapur, die Philippinen, Südkorea, Japan und Indonesien (Bali) dazu.

 

 

UPDATE *** UPDATE *** UPDATE ***

 

So, jetzt sind die beiden auf den Philippinen angekommen und Singapur haben sie hinter sich. “Es ist eine sehr schöne Stadt, sehr modern. Wir waren im botanischen Garten, in den Einkaufszentren, haben gut und viel in der Food Mall gegessen, waren erneut auf einer Rooftop Bar, sind Cokart gefahren, waren auf Sentosa Island. Das war einfach faszinierend. Wir sind mit der Singapur Seilbahn gefahren, haben einen Blick über die Stadt geworfen. Es war traumhaft”, erzählt Joshi.

 

Auf den Philippinen waren sie auf der Insel Cebu oder in Panglao, haben es dort ein bisschen lockerer angehen lassen. Sie haben einen Wasserpark besucht und Joshi gönnte sich nach drei Monaten mal einen Friseurbesuch 🙂 Sie waren noch in Port Baron, El Nido und sind mit dem Boot nach Coran gefahren. 

Weiter ging es nach Südkorea. Lasst Euch überraschen, was er hier zu erzählen hat.

 

 

 

Mittlerweile sind Joshua und seine Freundin in Vietnam angekommen. Dort wollen sie bis zum 08. Februar bleiben. Rückblickend auf Thailand sagt Joshua: “Es war super schön in Thailand. Wir haben viel gesehen, viele Eindrücke mitgenommen, viele nette Menschen kennen gelernt. Jetzt geht es weiter. Mal sehen, was uns in Vietnam erwartet.”

Und weiter geht es für Joshua und seine Freundin. Er berichtet, dass es ihnen gut geht. Vietnam war wohl wunderschön, sie haben sich viel angeschaut. Zuerst waren sie in Hanoi an der Train Street. Es war ein tolles Erlebnis, erzählt Joshua. Dann waren sie im Mausoleum. Von dort aus ging es nach Ha Giang und es folgte eine dreitägige Gebirgstour. Haben dort gemeinsame Zeit mit anderen Touristen und Fahrern verbracht. Auch das, sagt Joshi, war toll. Weiter ging es nach Cat Ba, eine kleine Insel fast ohne Touristen. “Dort haben wir relaxed, aber auch viel angeschaut”. Von dort ging es weiter per Flugzeug nach Hoi An. Hier hat sich seine Freundin was schönes schneidern lassen und sie haben viele Märkte besucht. “Wir haben viel und gut gegessen, viel eingekauft”, lacht er. Die nächste Station war Ho-Chi-Minh. “Da haben wir uns mit einem Kumpel aus Obernburg getroffen”, sagt Joshi. Wie klein die Welt doch ist. “Es ist ja die größte Stadt Vietnams und die Einkaufsmöglichkeiten, die Rooftop Bars waren genial.” 

Weiter ging es nach Singapur. Von dort wird er uns auch ein wenig zu berichten haben.

 

 

Wir wünschen den beiden viel Spaß und vor allem wünschen wir ihnen, dass sie gesund und munter wieder zu Hause ankommen!

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Handball Zweitligist TV Großwallstadt hat nach den Turbulenzen der letzten Tage und nach der Talfahrt mit einigen Niederlagen in Folge gegen den TuSEM Essen Reaktion gezeigt und zuhause mit 34:33 (17:15) gewonnen. Dieser Sieg war in jeder Hinsicht Gold wert. Beide Teams standen in der Tabelle Richtung Abstieg.

Bereits bei Anpfiff zeigte die Mannschaft von Trainer André Lohrbach eine ganz andere Körpersprache als in den Wochen davor. Hochmotiviert ging sie in die Partie. Vor allem Florian Eisenträger zeigte gleich zu Beginn eine bärenstarke Leistung. Er traf sowohl zum 1:0 als auch kurz später zum 2:0. Connar Battermann erhöhte auf 3:0, bevor erneut Eisenträger zum 4:0 einnetzte. Alles wunderschöne Tore. Doch auch der Gegner aus Essen wusste, was auf dem Spiel stand und legte durch Felix Mart und Finn Knaack zum 4:2 nach. Auf der anderen Seite trafen Eisenträger und Battermann zum 6:2. Beim Stand von 7:3 nahm Gästetrainer Kenji Hövels in der zwölften Minute die Auszeit. Danach stabilisierte sich deren Abwehr und man kämpfte sich peu à peu heran. Maximilian Hejny traf in der 20. Minute zum Anschluss (9:8). Doch der TVG machte weiter Dampf und spielte einen Vier-Tore-Vorsprung heraus. Leider nutzte TuSEM dann Ungenauigkeiten seitens der Hausherren aus, um mit einem 3:0-Lauf wieder aufzuholen. Den letzten Treffer der ersten Halbzeit erzielte Battermann zum 17:15-Pausenstand. Auch dieser Treffer vom am Ende zehnfachen Torschützen war immens wichtig.

Spannung bis zur letzten Sekunde

Es war alles offen in dieser so wichtigen Partie. Battermann legte zum 18:15 vor, Felix Eißing netzte dreimal ein und stellte den Anschluss (19:18) her. Der TVG legte vor, Essen zog nach. In der 39. Minute nutzte Finley Werschkull die Möglichkeit nach einem technischen Fehler auf der anderen Seite und glich aus (21:21). Drei Minuten später war es eben dieser Werschkull, der seinem Team die erste Führung (24:23) bescherte. Jetzt kämpften beide Mannschaften verbissen um den möglichen Sieg. Bis zum Stand von 31:31 in der 56. Minute legten die Gäste vor und die Blau-Weißen zogen nach. Dann aber ein Ballgewinn für den Gastgeber und Patrick Gempp netzte zum 32:31 ein. Oskar Kostuj steuerte den Ausgleich bei, Axel Skaarnæs stellte die Führung wieder her, bevor Hejny zum Ausgleich traf. Und wieder war es Battermann, der den Ball 66 Sekunden vor Schluss im gegnerischen Tor zum 34:33 unterbringen konnte. Nun sollte Neuzugang Anel Durmić die wohl wichtigste Parade im Tor der Gastgeber gelingen. Auf der anderen Seite vertändelte man den Ball im Angriff, im Gegenzug ein Stürmerfoul durch Tom Wolf. Ein letzter Fehlwurf auf Seiten des TV Großwallstadt und dann war die Partie Geschichte. Die Fans feierten zusammen mit der Mannschaft eine tolle Mentalitätsleistung in einer sehr wichtigen Partie um den Klassenerhalt.

Essens Kapitän Max Neuhaus sagte anschließend: “Ich bin unglaublich enttäuscht und es ist grad schwer, Worte zu finden. Wir waren in der entscheidenden Phase nicht clever genug, machen zwei, drei mögliche Tore nicht. Ich finde, ein Unentschieden wäre gerecht gewesen.”

 

Das Bild hat uns der TVG zur Verfügung gestellt. Danke dafür.

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Das Derby zwischen der HSG Bieberau/Modau und der TuSpo Obernburg endete mit 34:27 (14:13) für die HSG. Dabei mussten die Gäste stark ersatzgeschwächt antreten, verkauften sich aber trotzdem teuer. Neben dem verletzten André Göpfert (Fingerverletzung) musste der TuSpo-Coach kurzfristig auch auf die erkrankten Tobias Raab und Julian Klimmer verzichten. Trotz dieser personellen Rückschläge zeigten die stark dezimierten Obernburger von Beginn an eine konzentrierte und engagierte Abwehrleistung und hielten die Partie in den ersten zehn Minuten beim Stand von 6:6 völlig offen.

Nach der 7:6-Führung durch Ben Müller und dem 10:8 wenige Minuten später durch Jesper Kunkel erspielte sich die TuSpo in der 19. Minute sogar überraschend erstmals einen Zwei-Tore-Vorsprung. Die favorisierten und heimstarken Gastgeber taten sich lange schwer, Lücken in der gut organisierten TuSpo-Abwehr zu finden. Doch in den letzten sechs Minuten der ersten Halbzeit gelang der HSG nach dem 10:13 ein Lauf mit vier Treffern in Folge, so dass die Odenwälder Falken mit einer knappen 14:13-Führung in die Pause gingen.

Besserer Start für den Gastgeber

Nach dem Seitenwechsel erwischten die Gastgeber den besseren Start und setzten sich innerhalb von drei Minuten auf 17:13 ab. Die TuSpo wirkte durch diesen Rückstand zunächst etwas geschockt. Doch mit großem Kampfgeist sowie starken Aktionen von Tom Müller und Jesper Kunkel hielten die Römerstädter den Rückstand zunächst in Grenzen, verloren jedoch in der 45. Minute beim Stand von 16:26 den Anschluss.

Obernburgs Trainer Wollbeck reagierte sofort mit einer Auszeit, stellte unter anderem die Abwehr neu ein – mit Erfolg: Mit einem beeindruckenden Vier-Tore-Lauf verkürzten die Obernburger bis zur 56. Minute auf 30:27 und brachten sich noch einmal in Schlagdistanz. Doch die routinierten Gastgeber ließen sich den Sieg nicht mehr nehmen, während den ersatzgeschwächten Obernburgern in der Schlussphase die Kräfte ausgingen. Am Ende musste sich die tapfer kämpfende TuSpo mit 27:34 geschlagen geben.

Obernburgs Trainer Philipp Wollbeck erklärte nach der Partie: „Durch die kurzfristigen Ausfälle und die limitierten Einsatzzeiten des angeschlagenen Thomas Keck gingen uns mit zunehmender Spielzeit leider die Kräfte aus. Trotzdem hat meine Mannschaft Charakter gezeigt und eine sehr gute erste Halbzeit gespielt. Am Ende fällt die Niederlage dann leider etwas zu hoch aus.“

Der sportliche Leiter der Bieberauer, Michael Malik, zeigte sich zufrieden: „Das war heute sicher keine Glanzleistung unserer Mannschaft, aber wir haben gekämpft und wollten den Sieg. Wie gefährlich Obernburg werden kann, haben wir im Hinspiel gesehen“. 

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

In der dritten Handball Liga, Staffel Süd-West, gab es eine faustdicke Überraschung. Die HSG Hanau gewann beim Spitzenreiter HG Saarlouis sehr deutlich. Der TV Gelnhausen kam gegen den TV Kirchzell zu zwei Punkten.

 

Handball-Gala beim Spitzenreiter

Ein Handballabend, der mit seiner Kulisse und seinem sportlichen Niveau einem echten Topspiel der dritten Liga absolut gerecht wurde: Die HSG Hanau hat am Samstag dem Spitzenreiter der Staffel Süd-West eine empfindliche Niederlage beigebracht. Gegen die zuvor seit 14 Spielen ungeschlagene HG Saarlouis gewannen die Grimmstädter auch in der Höhe verdient mit 37:28 (19:16). Eine denkwürdige Teamleistung in der Abwehr und die eiskalte Chancenverwertung der HSG-Offensive um Cedric Schiefer (10 Tore) und David Rivic (6 Treffer) sorgten für den siebten Sieg der Blau-Weißen in Serie. 

„Als Trainerteam sind wir heute richtig stolz, dass unsere Mannschaft eine solche Leistung gezeigt hat“, lobte HSG-Cheftrainer Axel Spandau nach Spielende. „Gerade nachdem die letzten Spiele von Saarlouis so deutlich ausgefallen sind, wollten wir hier mit unserer stabilen Abwehr überzeugen. Das ist uns gelungen.“ 

Die HSG Hanau hat in ihrer zehnjährigen Drittliga-Historie schon die eine oder andere denkwürdige Begegnung bestritten. Der Auftritt der Spandau-Sieben in Saarlouis, gegen einen zumindest auf dem Papier übermächtigen Gegner, reihte sich an diesem Samstagabend im März 2026 nahtlos in die Liste ein. Sei es die Treffsicherheit von Schiefer, die Übersicht eines Jan-Eric Kleemanns, die Abgebrühtheit von Saad Khan oder das Abwehrvermögen von Dziugas Jusys – alles lief für die Blau-Weißen perfekt zusammen. 

Spandau hatte vor der Begegnung vor allem die offensive 3:2:1-Deckung der Saarländer als spielentscheidendes Mittel ausgemacht und sein Team entsprechend vorbereitet. In der mit über 1300 Zuschauern besetzten Stadtgartenhalle brachte Hanau als Tabellendritter von Beginn an die Konzentration und Abschlussstärke auf die Platte, welche die Spielgemeinschaft aus Kesselstadt und Steinheim seit Ende Januar – sechs Siege in Serie – so stark machen. 

Starke Abwehr legt den Grundstein

Nach einem munteren Abtasten in der Anfangsphase nahm Hanau nach einem Siebenmeter von Kapitän Max Bergold zum 5:5 (7. Minute) erstmals das Heft in die Hand. Mit zwei schnellen Treffern erhöhten die Südhessen auf 7:5 und ließen in der Folge die mit zahlreichen Hochkarätern besetzte HGS-Offensive in der Abwehr voll auflaufen. Saad Khan parierte gleich zwei Siebenmeter vom ehemaligen Bundesliga-Akteur Yves Kunkel. Ein Sahnepass von Lukas Böhm auf Kreisläufer Rivic brachte die erste Fünf-Tore-Führung beim 13:8 (19.) ein. 

„Wir haben das Gegenstoßspiel von Saarlouis in der ersten Halbzeit erfolgreich gestoppt“, erklärte Spandau. Mit schnellem Rückzugsverhalten zwang Hanau seinen Gegner in das Sechs-gegen-sechs, in dem die zweikampfstarke 6:0-Abwehr der HSG ihre volle Stärke entfaltete. Gegen diesen Verteidigungsriegel taten sich die, bis dahin in dieser Saison zu Hause noch ungeschlagenen, Gastgeber sichtbar schwer. Bis auf Winter-Neuzugang Zeb Bjerneld (8 Tore) hatte Hanau die Saarländer gut im Griff. Mit Dennis Gersts 19:15 (29.) sicherte man sich die Führung zur Pause.  

Hanauer Offensivmaschine macht früh alles klar

Die zweite Halbzeit begann so, wie die erste endete. Saarlouis mühte sich zu seinen Treffern, während Hanau mit klugem Angriffsspiel, immer wieder über Kleemann, seine Führung behauptete. Der pfeilschnelle Sebastian Hein holte nach einem Konter einen Strafwurf heraus, den Kleemann zum 24:20 (39.) verwandelte.

Im Anschluss nahm HGS-Coach Jörg Lützelsberger seine zweite Auszeit, um wohl noch einmal das Ruder herumzureißen. Saarlouis probierte weiterhin viel, vor allem über seinen Kapitän Tom Paetow, doch Hanau schickte sich nun an, den ganz großen Wurf zu landen und spielte seine Spielzüge im Angriff auf den Punkt: Mehrere Balleroberungen, ein Strahl von Schiefer, der sicher verwandelte Siebenmeter von Kleemann sowie der Treffer vom mustergültig freigespielten Julian Fulda bedeuteten mehr oder weniger die Vorentscheidung beim 27:20 in der 45. Minute. Einen schnell ausgeführten Anwurf der Gäste kratzte Keeper Benedikt Müller im Flug gerade noch so von der Linie – frenetischer Jubel bei den mitgereisten HSG-Fans. Rivic machte mit dem 35:27 (56.) den Deckel drauf. 

Egal welche Hürde oder Herausforderung, dem Team aus der Brüder-Grimm-Stadt schien an diesem Drittliga-Spieltag wirklich alles zu gelingen. Und mittendrinnen immer wieder Cedric Schiefer – der Rückraumakteur lief am Samstagabend für die Hanauer zur Hochform auf, glänzte nicht nur mit 10 Toren, sondern auch mit viel Übersicht für die Teamkollegen. „Was Cedric heute gemacht hat, das war wirklich herausragend“, meinte Spandau. „Am Ende haben wir so auch immer eine Lösung gegen die zum Schluss sehr offensive Deckung von Saarlouis gefunden. Unsere Chancenverwertung war hervorragend.“ 

 

 

TV Kirchzell ärgerte Gelnhausen eine Halbzeit lang

Im Spiel gegen den TV Gelnhausen musste der TV Kirchzell am Ende eine 27:36 (16:17)-Niederlage hinnehmen. Dabei gelang es den Kirchzellern, den hohen Favoriten in dessen eigener Halle zu ärgern. Zumindest eine Halbzeit lang. 3:1 führten die Gäste, die auf den angeschlagenen Tom Spieß verzichten mussten, sogar in der zweiten Minute. Über 4:4, 6:6 und 7:7 (11.) blieb die Partie ausgeglichen. Danach zog Gelnhausen auf drei Tore weg (10:7), doch den TVK kümmerte das wenig. 10:10 hieß es nach 18 Spielminuten und ausgeglichen ging es weiter. 17:16 hieß es zur Pause, wobei ärgerlich war, dass der TVK direkt vor dem Halbzeitpfiff noch eine Zwei-Minuten-Strafe kassierte. TVK-Trainer Povilas Babarskas war zufrieden mit dem Gesehenen. “Wir haben viele gute Sachen gesehen, unser Rückzug war gut und wir haben sehr geduldig gespielt. Schade, dass wir vor dem Halbzeitpfiff zwei Minuten kassiert haben.”

Gelnhausen wurden seiner Favoritenrolle gerecht

So mussten die Kirchzeller nach Wiederbeginn in Unterzahl agieren. Vadym Oskilko war es, der pausieren musste. Er nutzte ansonsten seine Chancen sehr gut, hatte zum Schluss fünf blitzsaubere Tore zu verzeichnen und sein Coach war sehr zufrieden mit ihm. Die Unterzahl tat den Kirchzellern nicht gut und die Hausherren gingen in den “Angriffsmodus” über. Innerhalb fünf Minuten stand es 21:16 und auch die Auszeit des Kirchzeller Trainers in der 37. Minute beim 22:16 brachte nichts mehr. Mitte der zweiten Hälfte hatte der Sechs-Tore-Vorsprung noch immer Bestand (27:21) und wuchs sogar auf 34:24 (58.) an. Die Gäste vergaben einige Freie, einige Konter und vor allem die vergebenen Strafwürfe ärgerten den Trainer. “Wir haben mit diesen Aktionen die Halle groß gemacht und mussten auch noch gegen die Stimmung ankämpfen.” Am Ende stand eine deutliche Niederlage, doch Povilas Babarskas meinte: “Ich bin nicht ganz unzufrieden. Meine Mannschaft hat es phasenweise sehr gut gemacht, vor allem in Halbzeit eins. Allerdings ärgern mich die vergebenen Strafwürfe und auch ein paar Abwehrfehler. Was mich sehr freut ist, dass die Jungen ihre Chancen so gut genutzt haben. Lasse Becker hat sein erstes Tor geworfen. Das freut mich für ihn. Und auch Vadym Oskilko hat fünf Treffer beigesteuert und auch sonst gut gespielt. Alles in allem bin ich, wie gegen Saarlouis, nicht ganz unzufrieden und ich muss meine Mannschaft für vieles loben.”

 

 

 

 

Das Bild hat uns die HSG zur Verfügung gestellt. Danke dafür.

 

 

 

 

 

 

 

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Nun ist es offiziell. Wie bereits von uns verkündet (siehe im Artikel unten) hat Handball Zweitligist TV Großwallstadt den 19-jährigen Torhüter Anel Durmic mit einer vorzeitigen Verpflichtung von Krefeld nach Großwallstadt geholt. Der U 21 National-Torhüter wird ab heute schon zum Kader des TVG gehören und im Spiel gegen TuSEM Essen mit dabei sein.

In der PM des Vereins heißt es:

Notwendig wurde die vorgezogene Verpflichtung, da die Führung des TV Großwallstadt auf die unbefriedigende sportliche Entwicklung der vergangenen Wochen reagierte und mit Torhüter Jan-Steffen Minerva und Moritz Klenk zwei Spieler heute nicht zum Aufgebot des Bundesligateams gehören. Beide Spieler wurden bis Ende der Saison freigestellt.

Weitere Stellungnahmen hierzu wird es von Seiten des TV Großwallstadt nicht geben.

In der aktuellen Situation sind Entschlossenheit, Wille und maximale Konzentration von allen Beteiligten gefragt.

Umso wichtiger nun der vorgezogene Wechsel von Anel Durmic, der zur neuen Saison beim TV Großwallstadt einen Vertrag unterschrieben hat.

 

Doch wie funktionierte der Wechsel von Anel Durmic? Handball World hat sich schlau gemacht und es gut erklärt – hier der Link zur Handball World Website (danke fürs verlinken dürfen):

https://www.handball-world.news/artikel/so-funktionierte-der-wechsel-von-u19-weltmeister-durmic-1202357

 

 

Das Bild von Anel hat uns der TVG zur Verfügung gestellt. Danke dafür.

 

 

 

 

 

Hier der Link zum vorhergehenden Artikel:

 

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Trotz der ganzen Aufregung rund um den Handball Zweitligisten TV Großwallstadt  – Freistellung zweier Spieler – wird auch noch Handball gespielt – und zwar heute um 19.30 Uhr. Gegner in der Untermainhalle in Elsenfeld ist der TuSEM Essen. Für die beiden abstiegsbedrohten Teams geht es um wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt. Davor stehen sich um 16.30 Uhr bereits die B-Jugendmannschaften beider Vereine in der Jugend-Bundesliga gegenüber.

TVG möchte zwei wichtige Punkte einfahren

Nach zuletzt drei bitteren Niederlagen in Folge –  gegen den TuS Ferndorf, den TV Hüttenberg sowie am vergangenen Samstag beim Tabellenvorletzten HSG Krefeld Niederrhein – fordert die Geschäftsführung eine Reaktion. Vor heimischem Publikum ist die Vorgabe ganz klar: ein Sieg ist Pflicht, auch wenn das Team weiter mit stark dezimiertem Kader antreten wird, da auch Maxim Schalles aufgrund von Achillessehnenbeschwerden nicht zur Verfügung stehen wird. Auch werden wohl neben Sebastian Trost noch Finn Wullenweber und Stefan Hanemann sowie Romas Aukstikalnis ausfallen. Wie aus Insider-Kreisen bekannt wurde, wird heute Abend bereits der erst für die kommende Saison verpflichtete U 21 National-Torhüter Anel Durmic für den Rest dieser Saison zwischen den Pfosten stehen. Der 19-Jährige steht aktuell beim Ligakonkurrennten HSG Krefeld Niederrhein zwischen den Pfosten, wurde vom Erstligisten VfL Gummersbach dorthin ausgeliehen. Wie es weiter hieß, wird Durmic kommende Woche schon wohnungsmäßig seine Zelte in Großwallstadt (oder nähere Umgebung) aufschlagen.

Duell der Tabellennachbarn

Der TuSEM Essen konnte in der Rückrunde bislang zwei Heimsiege gegen die Eulen Ludwigshafen und die HSG Krefeld Niederrhein sowie einen Auswärtserfolg beim HC Oppenweiler/Backnang verbuchen. Zuletzt musste das Team jedoch ebenfalls zwei Niederlagen in Folge hinnehmen. So verloren die Nordrhein-Westfalen auswärts mit 35:39 beim TSV Bayer Dormagen sowie zuhause gegen VfL Eintracht Hagen mit 28:32. Aktuell belegen die Essener Tabellenplatz 16 und liegen damit direkt hinter dem TVG.

Gute Erinnerungen an die Hinrunde

An die Partie der Hinrunde in Essen hat der TVG gute Erinnerungen. Zu Beginn taten sie sich zwar noch schwer und lagen nach fünfeinhalb Minuten mit 1:5 zurück. Doch dann kämpften sich die Blau-Weißen zurück ins Spiel und nach 18 Minuten war beim Stand von 10:10 wieder alles offen. In der zweiten Halbzeit entwickelte sich eine spannende Partie bis zur letzten Minute. Am Ende konnte der TV Großwallstadt diese mit 32:31 für sich entscheiden. An diese Leistung möchte die Mannschaft von Trainer André Lohrbach nun anknüpfen und auch vor heimischem Publikum als Sieger vom Platz gehen.

 

 

Das Bild von Yessine Meddeb hat uns der TVG zur Verfügung gestellt. Danke dafür.

 

Für den Dienstag ist ein Artikel in der Handballwoche geplant rund um die Aufregung beim TVG. Diesen könnt ihr dann auch hier auf meinem Blog lesen.

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Handball Drittligist HSG Hanau hat mit Leistungsträger Benedikt Müller verlängert. Wie der Verein bekannt gab, bleibt der 33-jährige Torhüter ein weiteres Jahr bei den Grimmstädtern.

Ein wichtiger Eckpfeiler der HSG Hanau bleibt auch in der kommenden Saison 2026/27 ein Grimmstädter! Der Handball-Drittligist hat den Vertrag mit seinem Torhüter Benedikt Müller um ein weiteres Jahr verlängert. Der 33-jährige Schlussmann gehört im Kader von Trainer Axel Spandau zu den absoluten Leistungsträgern und bewies dabei in vielen Partien in dieser Spielzeit seine Klasse. Etliche Paraden, meist in absoluten Schlüsselmomenten der Begegnungen, sprechen eine deutliche Sprache. 

„Benne ist für uns weit mehr als nur ein Torhüter. Er gibt der Mannschaft mit seiner Erfahrung, seiner Ruhe und seiner Präsenz enorme Sicherheit“, weiß Reiner Kegelmann, der sportliche Leiter der Grimmstädter. „Gerade in engen Spielen zeigt er immer wieder seine Qualität und hält uns mit wichtigen Paraden im Spiel. Dass er seinen Weg bei der HSG Hanau fortsetzt, ist für unsere sportliche Entwicklung ein ganz wichtiges Signal.“

In der Main-Kinzig-Halle ist stets ein Raunen zu vernehmen, wenn Müller vor dem Blauen Block zu einem Lauf findet, hintereinander gleich mehrere Bälle entschärft und seine Gegenspieler in der 3. Liga so zur Verzweiflung bringt. Im Duo mit Saad Khan zwischen den Pfosten hat er großen Anteil an der momentanen Platzierung der Grimmstädter auf dem dritten Tabellenrang der Staffel Süd-West. Auch bei den blau-weißen Hanauer Fans hat sich der sympathische Polizeibeamte aus Frankfurt am Main innerhalb von zwei Jahren bereits einen Kultstatus erarbeitet. 

Torhüter hat sehr viel Spaß am Handball

„Ich habe noch sehr viel Spaß am Handball, bin fit und fühle mich in der Mannschaft, dem Verein und dem Umfeld sehr, sehr wohl. Es macht einfach unglaublich Spaß, vor dem Blauen Block Handball zu spielen“, meint Benedikt Müller. „Als Team sind wir auf einem richtig guten Weg – der noch nicht zu Ende ist – und ich will weiter ein Teil von dieser Entwicklung sein. Daher war es für mich ein Leichtes, meinen Vertrag in Hanau um ein weiteres Jahr zu verlängern.“ 

Müller, der bereits in der Saison 2018/19 für die HSG Hanau spielte und in der Winterpause der Spielzeit 2023/24 in die Brüder-Grimm-Stadt zurückkehrte, geht im kommenden Jahr in seine fünfte Saison für die HSG Hanau. In mehr als 90 Pflichtspielen stand der gebürtige Wiesbadener bis heute im Kader der Südhessen. 

„Benedikt Müller hat sich, seitdem er zurück in Hanau ist, ein ganz besonderes Standing im Verein und der Mannschaft aufgebaut“, erklärt HSG-Geschäftsführer Hannes Geist. „Er ist ein großartiger Sportsmann, sorgt mit seiner ruhigen und kommunikativen Art für Stabilität auf dem Handballfeld, hat aber dennoch seine Momente, in denen er im Tor zu einem wahren Mentalitätsmonster wird. Wir sind froh, dass er ein weiteres Jahr für uns zwischen den Pfosten steht.“

Benedikt Müller spielte in der Vergangenheit mit der HG Oftersheim/Schwetzingen in der dritten Liga und war auch für HSG Groß-Bieberau/Modau, die HSG Rodgau Nieder-Roden und den TuS Dotzheim aktiv. In seiner Karriere feierte er 2014 die deutsche Hochschulmeisterschaft und 2016 den Titel des Europäischen Polizeimeisters.

 

Das Bild von Benedikt Müller hat uns die HSG zur Verfügung gestellt. Danke dafür.

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Trotz der ganzen Aufregung rund um den Handball Zweitligisten TV Großwallstadt  – Freistellung zweier Spieler – wird auch noch Handball gespielt – und zwar heute um 19.30 Uhr. Gegner in der Untermainhalle in Elsenfeld ist der TuSEM Essen. Für die beiden abstiegsbedrohten Teams geht es um wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt. Davor stehen sich um 16.30 Uhr bereits die B-Jugendmannschaften beider Vereine in der Jugend-Bundesliga gegenüber.

TVG möchte zwei wichtige Punkte einfahren

Nach zuletzt drei bitteren Niederlagen in Folge –  gegen den TuS Ferndorf, den TV Hüttenberg sowie am vergangenen Samstag beim Tabellenvorletzten HSG Krefeld Niederrhein – fordert die Geschäftsführung eine Reaktion. Vor heimischem Publikum ist die Vorgabe ganz klar: ein Sieg ist Pflicht, auch wenn das Team weiter mit stark dezimiertem Kader antreten wird, da auch Maxim Schalles aufgrund von Achillessehnenbeschwerden nicht zur Verfügung stehen wird. Auch werden wohl neben Sebastian Trost noch Finn Wullenweber und Stefan Hanemann sowie Romas Aukstikalnis ausfallen. Wie aus Insider-Kreisen bekannt wurde, wird heute Abend bereits der erst für die kommende Saison verpflichtete U 21 National-Torhüter Anel Durmic für den Rest dieser Saison zwischen den Pfosten stehen. Der 19-Jährige steht aktuell beim Ligakonkurrennten HSG Krefeld Niederrhein zwischen den Pfosten, wurde vom Erstligisten VfL Gummersbach dorthin ausgeliehen. Wie es weiter hieß, wird Durmic kommende Woche schon wohnungsmäßig seine Zelte in Großwallstadt (oder nähere Umgebung) aufschlagen.

Duell der Tabellennachbarn

Der TuSEM Essen konnte in der Rückrunde bislang zwei Heimsiege gegen die Eulen Ludwigshafen und die HSG Krefeld Niederrhein sowie einen Auswärtserfolg beim HC Oppenweiler/Backnang verbuchen. Zuletzt musste das Team jedoch ebenfalls zwei Niederlagen in Folge hinnehmen. So verloren die Nordrhein-Westfalen auswärts mit 35:39 beim TSV Bayer Dormagen sowie zuhause gegen VfL Eintracht Hagen mit 28:32. Aktuell belegen die Essener Tabellenplatz 16 und liegen damit direkt hinter dem TVG.

Gute Erinnerungen an die Hinrunde

An die Partie der Hinrunde in Essen hat der TVG gute Erinnerungen. Zu Beginn taten sie sich zwar noch schwer und lagen nach fünfeinhalb Minuten mit 1:5 zurück. Doch dann kämpften sich die Blau-Weißen zurück ins Spiel und nach 18 Minuten war beim Stand von 10:10 wieder alles offen. In der zweiten Halbzeit entwickelte sich eine spannende Partie bis zur letzten Minute. Am Ende konnte der TV Großwallstadt diese mit 32:31 für sich entscheiden. An diese Leistung möchte die Mannschaft von Trainer André Lohrbach nun anknüpfen und auch vor heimischem Publikum als Sieger vom Platz gehen.

 

 

Das Bild von Yessine Meddeb hat uns der TVG zur Verfügung gestellt. Danke dafür.

 

Für den Dienstag ist ein Artikel in der Handballwoche geplant rund um die Aufregung beim TVG. Diesen könnt ihr dann auch hier auf meinem Blog lesen.

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Wie Handball Drittligist HSG Hanau bekannt gab, steht der zweite Abgang für den Sommer fest. Nachdem Kapitän Max Bergold bereits sein Karriereende bekannt gegeben hat, wird auch Kreisläufer Nils Schröder die Spielgemeinschaft nach Ablauf der Saison 2025/26 verlassen. Der 24-jährige Abwehrspezialist spielt seit der C-Jugend für die Grimmstädter und absolvierte elf Saisons im blau-weißen Trikot. Für den gebürtigen Dieburger, der in den vergangenen Jahren immer wieder durch Verletzungen zurückgeworfen wurde, waren dabei zwei Faktoren entscheidend: neue sportliche Impulse und die Nähe zu seiner Arbeitsstätte. 

„Nils Schröder hat in den vergangenen Jahren vor allem seine Abwehrqualitäten in das Team eingebracht und ist als Eigengewächs auch ein besonderes Beispiel für unseren erfolgreichen Hanauer Weg in der Jugendarbeit“, so Reiner Kegelmann, sportlicher Leiter der HSG Hanau. „Leider hat ihm sein Körper in den letzten Spielzeiten oft einen Strich durch die Rechnung gemacht. Wir wünschen Nils für die Zukunft alles Gute und vor allem eine verletzungsfreie Zeit.“ 

Abwehrspezialist sucht neue Herausforderung

„Nach elf unvergesslichen Jahren, die mich von der C-Jugend bis heute begleitet haben, werde ich am Ende dieser Saison ein neues Kapitel aufschlagen“, erklärt Nils Schröder. „Diese Entscheidung ist mir nicht leichtgefallen – sie war das Ergebnis langer Überlegungen und vieler Gespräche mit mir selbst und meinem Umfeld. Einerseits liegt die neue Herausforderung näher an meiner Arbeitsstätte, was mir künftig mehr Flexibilität gibt. Andererseits setzte ich mich dort neuen Impulsen aus und kann mich sportlich weiterentwickeln.“ Schröder, der vor Kurzem auch seine Ausbildung zum Chemielaboranten absolviert hat, zieht so im Sommer einen Schlussstrich unter seiner Zeit in der Grimmstadt. 

Dabei gab der HSG-Kreisläufer erst kürzlich nach einer längeren Verletzungspause sein Comeback und kam prompt beim Auswärtssieg in Opladen im Innenblock zum Einsatz. Für die HSG bestritt Schröder bislang 97 Drittliga-Pflichtspiele mit 78 Treffern. 

„Wir sind dankbar, dass Nils in den vergangenen Jahren die HSG nicht nur sportlich, sondern auch menschlich bereichert hat“, merkt HSG-Geschäftsführer Hannes Geist an. „Gerade Spieler, die den Weg aus der Hanauer Jugend bis in die Männermannschaften nehmen, prägen die DNA unseres Vereins. Für seinen weiteren Weg wünschen wir Nils nur das Beste.“

„Der Abschied vom Blauen Block und dem Umfeld bei der HSG Hanau wird mir sicherlich schwerfallen“, meint Schröder und fügt hinzu: „Doch bevor es soweit ist, freue ich mich jetzt auf die restlichen Spiele in dieser Saison! Gemeinsam mit der Mannschaft möchte ich in den verbleibenden Spielen die Atmosphäre in der Main-Kinzig-Halle aufsaugen und zusammen mit dem Team alles geben – so, wie wir es immer getan haben.“

Schröder begann seine Karriere im Handballsport 2010 bei der HSG Eppertshausen/Münster, wechselte aber schon 2014 zur Spielgemeinschaft nach Hanau und lief mit den A-Junioren des Vereins in der Jugendhandball-Bundesliga auf, der höchsten Jugendspielklasse Deutschlands. 2023 wurde er mit der HSG Hanau südwestdeutscher Meister in der dritten Handball-Liga.

 

 

Das Bild hat uns die HSG zur Verfügung gestellt. Danke dafür

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

In der dritten Handball Liga, Staffel Süd-West, kommt es am Samstag zum Aufeinandertreffen zwischen dem TV Gelnhausen und dem TV Kirchzell. Die HSG Hanau muss zum Spitzenreiter Saarlouis und die HSG Rodgau Nieder-Roden empfängt Friesenheim-Hochdorf II.

 

 

TV Gelnhausen empfängt Kirchzell zum Derby

Der TV Gelnhausen steht vor dem nächsten heißen Derby, denn die Barbarossastädter empfangen am Samstag um 19.30 Uhr den TV Kirchzell in der heimischen Rudi-Lechleidner-Halle. Nach zuletzt sechs Siegen in Folge möchte der TVG auch im Derby nachlegen, den zweiten Tabellenplatz weiter festigen und den nächsten Schritt in Richtung Aufstiegsrunde zur zweiten Bundesliga machen.

Im Heimspiel gegen den TV Kirchzell spielen Tabellenstand und Siegesserie nur eine untergeordnete Rolle. Derbys haben bekanntlich ihre eigenen Gesetze und genau darauf stellt sich auch der TVG ein. „Das Spiel gegen Kirchzell wird ein Derby, bei dem mit Sicherheit einige Emotionen dabei sein werden“, sagt Cheftrainer Matthias Geiger. „Wir hoffen natürlich auf eine volle Halle und auf die Unterstützung unserer Zuschauer.“

Der TV Kirchzell reist mit 20:26 Punkten als Tabellenneunter nach Gelnhausen. Das Team aus dem Odenwald hat in dieser Saison mehrfach gezeigt, dass es schwer auszurechnen ist. So gelang den Kirchzellern unter anderem ein 27:24 (13:12)-Erfolg gegen die HSG Rodgau Nieder-Roden, sie mussten sich allerdings auch überraschend dem Abstiegskandidaten TSG Haßloch mit 34:37 (12:20) geschlagen geben. In den vergangenen vier Spielen konnte Kirchzell lediglich einen Punkt gegen Tabellenschlusslicht Homburg (29:29) holen.

Gegen Gelnhausen haben die Kirchzeller noch eine Rechnung offen, denn der TVK hat das Hinspiel im Oktober mit 24:35 (14:14) verloren. “Mit Gelnhausen wartet ein Topgegner auf uns. Das ist der zweite stärkste Gegner der Staffel in Folge”, sagt TVK-Trainer Povilas Babarskas. Und weiter sagt der Coach: “Der TVG hat zwar viele Verletzte, ist aber auf allen Positionen gleich gut besetzt.” Es steckt viel Qualität im Kader des TVG und vor allem das Rückzugsverhalten wird ein Thema sein. “Das Tempospiel machen sie wirklich gut. Wir haben unsere Aufgabe im Hinspiel zwar 40 Minuten gut gemacht, doch dann war es vorbei…” Der TVG hingegen läuft 60 Minuten durch. Darauf wird sich Kirchzell auch diesmal einstellen müssen. Ebenso wie auf eine kompromisslose Abwehr. 

TVG-Coach Geiger erwartet einen unangenehmen Gegner, der sehr stark in den Zweikämpfen und im eins-gegen-eins ist. Beide Mannschaften werden darauf achten, ihre Fehlerquote zu minimieren und ihre Chancen konsequent nutzen. Beide Coaches können nicht auf ihren stärksten Kader aufgrund von Verletzungen etc. zurückgreifen. Gewinner sind aber sicher jetzt schon die Fans, die sich auf ein kampfbetontes Spiel freuen können. 

 

 

HSG Hanau fordert Spitzenreiter 

Das Topspiel des Wochenendes steigt am Samstagabend (19.30 Uhr)  zwischen dem Tabellenersten HG Saarlouis und dem Dritten HSG Hanau. Nach sechs Siegen in Serie können Bergold, Kleemann & Co. mit viel Selbstvertrauen in der Stadtgartenhalle anreisen, doch die Partie gegen die Ausnahme-Mannschaft der aktuellen Saison wird für die Grimmstädter kein leichtes Unterfangen. Zudem dürfte die Kulisse, mit weit über 1000 erwarteten Handballfans eines Topspiels würdig werden. 

„Saarlouis hat bislang nur zwei Spiele in dieser Saison verloren und ist der unangefochtene Spitzenreiter – da wird uns eine ausverkaufte Halle erwarten“, so HSG-Cheftrainer Axel Spandau. „Aber wir haben eine breite Brust, konnten die letzten sechs Spiele gewinnen und wollen diesen Einstellung auch in Saarlouis demonstrieren.“

Zuletzt zeigte die Formkurve bei der HSG Hanau deutlich nach oben. Mit 12:2 Punkten seit der Winterpause kletterten die Brüder-Grimm-Städter bis auf Rang drei der Staffel Süd-West und haben nun ein echtes Topspiel vor der Brust. Die Bilanz der Gastgeber ist allerdings herausragend: Seit 14 Spielen ist das Team von HG-Coach Jörg Lützelberger ungeschlagen, gewann zahlreiche Begegnungen mit klarem Abstand. Auch Spandaus Ex-Club, die HSG Dutenhofen/Münchholzhausen II hat sich davon bereits ein Bild machen können. Im letzten Heimspiel warf Saarlouis den damaligen Tabellendritten kurzerhand mit 19 Toren Differenz aus der Halle. „Das wollen wir auf gar keinen Fall zulassen und Saarlouis richtig fordern“, gibt Spandau das Tempo vor. „Das ist der Ehrgeiz, den wir als Mannschaft haben.“

Das klare Ziel des Saarlouiser Handballprojektes: Der Aufstieg in die zweite Liga. Dafür wurde der Verein auch im Winter noch einmal auf dem Transfermarkt aktiv. Für den langzeitverletzten Polen Hubert Kornecki wurden kurzerhand die beiden Schweden Zeb Bjerneld und Olle Österhall in das Saarland gelotst. „Das sind beides wirklich hervorragende Handballer. Bjerneld im rechten Rückraum und Österhall als umsichtiger und schnellbeiniger Spielmacher auf Rückraum Mitte“, erklärt Spandau. Bester Werfer der HG ist der ehemalige Bundesliga-Akteur Yves Kunkel mit 153 Saisontoren. 

Spandau rechnet in Saarlouis mit einer offensiven 3:2:1-Deckung der Hausherren, die von der HG sehr mannbezogen und zweikampfintensiv interpretiert wird. „Dagegen müssen wir uns viel bewegen, vor allem ohne Ball“, so Spandau. „Das wird eine riesige Aufgabe für uns, aber wir können nun einmal sehen, wo wir im Vergleich zum Tabellenführer stehen.“ Das Hinspiel in Hanau verlor die HSG im letzten Oktober mit 25:32, zeigten dabei aber eine leidenschaftliche Leistung, die der Hanauer Coach auch Samstagabend von seinem Team wieder sehen will. 

 

 

 

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

In der Handball Regionalliga kommt es am Freitag zum Derby zwischen der HSG Bieberau/Modau und der TuSpo Obernburg. Anwurf in der Sporthalle Im Wesner ist um 20 Uhr. 

Die Partie verspricht Spannung und Vorfreude, denn beide Teams kennen sich gut. Das letzte Aufeinandertreffen im November 2025 konnten die Obernburger für sich entscheiden und auch diesmal würde die Wollbeck-Crew gerne wieder als Sieger das Parkett verlassen. Das kann aber nur gelingen, wenn die Obernburger eine Topleistung bringen und ihre sich bietenden Chancen nutzen. 

Die TuSpo Obernburg steht aktuell mit 15:23 Punkten auf Platz zehn der Tabelle und wartet mit den unterschiedlichsten Ergebnissen auf. Auswärts waren sie gegen Groß-Umstadt und gegen Körle/Guxhagen erfolgreich. Zuletzt gewannen sie zuhause gegen Baunatal,  kamen aber in Gensungen gewaltig unter die Räder. 

Gegen Obernburg bauen die Falken auf eine stabile Abwehr mit ihren beiden starken Torhütern und wollen nach vorne ordentlich Tempo machen. Anders als im Hinspiel sollen die Torchancen besser und effizienter genutzt werden, denn die Hausherren wollen ihren guten dritten Platz verteidigen. 

HSG-Trainer Thomas Weber: „Wieder ein Derby, wieder ist eine gute Leistung und höchste Konzentration von uns gefordert. Ein Spiel, das wir sehr ernst nehmen müssen.“