Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Wie Handball Regionalligist TuSpo Obernburg bekannt gab, verpflichtete der Verein das nächste junge Talent aus der Region und baut somit weiter an der Perspektive seiner Regionalliga-Mannschaft. Knabe wechselt aus der Bundesliga-Reserve des Zweitligisten TV Großwallstadt in die Römerstadt und unterschreibt dort einen Zwei-Jahres-Vertrag.

„Mit Konstantin bekommen wir unseren absoluten Wunschspieler dazu, der durch sein temporeiches Spiel und sein junges Alter optimal in unsere Philosophie passt“, freut sich TuSpo-Trainer Philipp Wollbeck über die Verpflichtung des 20-Jährigen.

Der gebürtige Groß-Umstädter begann eben dort seine handballerische Karriere bevor er in der C-Jugend in das Leistungszentrum des TV Großwallstadt wechselte und dort alle weiteren Jugendmannschaften durchlief. In der aktuellen Saison kommt er für die zweite Mannschaft des TV Großwallstadt zum Einsatz, wo er der Haupttorschütze seiner Mannschaft ist und zählt zudem zum Perspektivkader der zweiten Bundesliga-Mannschaft.

Nächster Schritt

Nun will der 20-Jährige den nächsten Schritt machen und in der sehr jungen Regionalliga-Mannschaft der TuSpo gemeinsam mit Tom Müller auf der Rückraum-Mitte-Position die Zügel im Angriff der Römerstädter in der Hand halten. „Ich sehe den Wechsel als wichtigen Schritt für meine persönliche und sportliche Entwicklung und freue mich darauf, mich in einem neuen Umfeld weiter zu verbessern und neue Herausforderungen anzunehmen“, freut sich Knabe auf die kommende Saison.

Ebenso positiv stimmt der Wechsel den sportlichen Leiter der TuSpo Obernburg, Tobias Milde: „Konstantin zeigt in der aktuellen Saison bereits in seinem zweiten vollen Aktiven-Jahr welches Talent in ihm steckt. In den nächsten beiden Jahren wollen wir dieses Talent intensiv fördern und ihn zu einer wichtigen Säule unserer Mannschaft entwickeln.“

 

 

Das Bild hat uns die TuSpo zur Verfügung gestellt. Danke dafür

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Am vergangenen Wochenende fanden im Rahmen des Final Four Turniers 2026 zwei Heimspiele gegen die Nürnberg Falcons statt. Beide Male musste sich der Zweitligist der Rollstuhl Basketball Liga, die ING Skywheelers, gegen den Tabellenersten aus Nürnberg geschlagen geben. Während das erste Heimspiel am Samstag mit 52:74 endete, war das zweite Spiel am Sonntag viel knapper. Es endete mit 62:72.

Lest nachfolgend die PM des Vereins:

Am Samstag starteten die Frankfurter mit Jakob Theis, Saskia Zimmermann, Chris Spitz, Marian Kind und Tim Van Raamsdonk in die Partie. Die Gäste rollten zu Beginn mit Lilly Sellak, Gesche Schünemann, Kim Robins, Svenja Mayer und Andre Hopp auf das Spielfeld im gutbesuchten ING Skywheelers Dome.

Die ING Skywheelers wirkten in den ersten Minuten zu langsam. Marian Kind konnte zwar den ersten Korb der Gäste schnell wieder ausgleichen, doch die Nürnberger fanden daraufhin viele Lücken. Das führte dazu, dass es nach zwei Minuten bereits 2:10 stand. Tim Van Raamsdonk und Chris Spitz ließen sich aber nicht unterkriegen und pressten sich durch die Defense, um zwei gekonnte Zweier hintereinander zu landen. Die Punkte wirkten souverän, weil Spitz und Raamsdonk so gedeckt wurden, dass sie genug Zeit für einen gezielten Abschluss hatten. Dennoch fanden viele Bälle der Frankfurter ihr Ziel nicht. In der fünften Spielminute kam es zu einem Steal, ausgeführt von André Hopp. Nach einem Kontakt durfte der gegnerische Hopp zwei Freiwürfe ausführen. Er verfehlte beide. Daraufhin konnte Theis durch die gegnerische Defense preschen und einen weiteren Zwei-Punkter für die Frankfurter machen. Hopp schloss mit vier Punkten an. Theis punktete dann in der siebten Minute zum 10:13. Schünemann legte nach und krallte sich den Ball. Er machte das 10:15. Die letzte Minute war dann nochmal besonders hitzig. Beide Team punkteten durch Freiwürfe. Abgeschlossen wurde das Viertel von einem sensationellen Dreier in letzter Sekunde. Van Raamsdonk sorgte damit dafür, dass das erste Viertel 18:20 endete.

Das zweite Viertel startete dann etwas anders. Jetzt hatten wieder die Nürnberger die Oberhand. Nach drei Punkten von den Gästen, erzielte Spielertrainer Spitz das 20:23. André Hopp konterte. Marian Kind konnte dann zum Korb durchdringen. Im Gegenzug schnappten sich die Gäste den Ball und konnten gleich zweimal hintereinander korben. Auch den Rest der Halbzeit zeigten die Falcons Überlegenheit.  Im Laufe des Viertels punktete Spitz noch dreimal. Auch der eingewechselte Fabian Jansen konnte zwei Punkte einfahren. Die Skywheelers spielten physischer, was den Gegner aus Nürnberg mehrere Freiwürfe einbrachte. Zu Halbzeit stand es dann 30:41.

Auch im dritten Viertel zeigten sich die Nürnberger erst souverän. In der ersten Minute erhöhten sie auf 30:45. Doch dann pirschten sich die Gastgeber durch Punkte von Jansen, Reinshagen, Van Raamsdonk, Spitz und Kind wieder heran. Dennoch endete das Viertel mit einem Punkteabstand von 13 Punkten.

Auch im letzten Viertel nahmen viele Angriffe eine unglückliches Ende. Es fiel den Frankfurtern schwer, den Vorsprung wieder aufzuholen. Während die Gastgeber in den letzten zehn Minuten zehn Punkte erzielen konnten, machten die Nürnberger 17 Punkte. Daher endete das erste der beiden Heimspiele mit 52:74.

Kein gutes Ende für die Hausherren

Auch das zweite Heimspiel nahm für die ING Skywheelers kein gutes Ende. Allerdings war es wesentlich knapper. Die ersten Punkte mögen zwar von den Nürnbergern erzielt worden sein, doch das erste Viertel war allgemein ausgeglichen. In der dritten Minute konnte Fabian Jansen einen Zwei-Punkter landen. Die Nürnberger konterten durch Schünemann. Doch die Skywheelers ließen sich nicht unterkriegen. Jakob Theis wurde daraufhin am Korb gehindert, dennoch kam es zu zwei Punkten. Der darauffolgende Freiwurf ging nicht ins Netz. Van Raamsdonk preschte durch die Defense der Gäste und konnte im Zusammenspiel mit Spitz auf 6:8 erhöhen. Dann klaute der gegnerische André Hopp den Ball noch in der Hälfte der Skywheelers und machte die Nürnberger Punktzahl zweistellig. Nach Körben von Jansen, Van Raamsdonk und Kind stand es zwischenzeitlich 12:12. Hopp erhöhte dann, doch Theis glich wieder aus. Das erste Viertel wäre unentschieden ausgegangen, hätte Svenja Mayer nicht in der neunten Minute noch einen zwei-Punkte-Vorsprung kreiert.

In den ersten Minuten des zweiten Viertels zeigten sich die Gäste aus Nürnberg wieder fokussierter. Sie konnten ihre Punktzahl aus dem ersten Viertel mehr als nur verdoppeln. Das war vor allem den Körben von Hopp, Mayer und Robins zu verdanken. Auf der Seite der Frankfurter konnte Spielertrainer Spitz fünfmal punkten. Auch Jakob Theis korbte in der vierten Minute. Das Viertel endete mit 24:34.

Nach der Halbzeit wurde das Spiel merklich physischer. Kein Team wollte dem anderen etwas schenken. Die Gäste konnten durch Kim Robins oft zum Abschluss kommen, wobei ihre Freiwürfe nicht immer das Netz fanden. Auch bei Hopp ließ die Trefferquote nach. Trotzdem erhöhte das Team ihren Punktestand um 20 Punkte. Das geübte Zusammenspiel von Marian Kind, Chris Spitz und Van Raamsdonk ermöglichte den ING Skywheelers um 23 Punkte zu erhöhen.

Mit einem Abstand von sieben Punkten ging es also in die letzten zehn Minuten. Es war ein ausgeglichenes Spiel, aber beiden Mannschaften ging nach gleich zwei Spieltagen hintereinander die Kraft aus. Der Siegeswille aber blieb. Mit einem Abstand von vier Punkten ging es in die letzte Minute. Sie war geprägt von vielen Unterbrechungen. Durch die Freiwürfe, die den Nürnberg Falcons gewährt wurden, konnten sie ihren Vorsprung dann auf zehn Punkte ausweiten. Chris Spitz machte zwar noch das 62:70. Doch Schünemann konnte durch zwei Freiwürfe erhöhen, so dass das zweite Spiel mit 62:72 endete. Damit bleiben die Falcons auf Platz eins der Tabelle. Die Skywheelers befinden sich aktuell auf Platz fünf. Am 21. März geht es für die Frankfurter in die Hauptstadt. Dort treffen sie auf den Tabellenletzten. Das nächste Heimspiel findet am 28. März statt. 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Im März 2020 habe ich einen Artikel über Niclas Mierzwa, den Sohn des ehemaligen National-Spielers, TVG-Spielers und absoluten Publikumsliebling in Großwallstadt, Alexander Mierzwa, veröffentlicht. Schon damals hatte sich das Top-Talent große Ziele gesetzt. Jetzt hat er sie umgesetzt. 

Fast auf den Tag genau sechs Jahre später hat Niclas beim Erstligisten Rhein Neckar Löwen einen Vertrag unterschrieben und wird vom Schweizer Erstligisten Pfadi Winterthur nach Mannheim wechseln. Der Linksaußen wird die Nachfolge von David More antreten, der die Löwen mit Ablauf der Spielzeit verlässt.

Wir freuen uns sehr für und auf Niclas und werden sicher die kommende Saison desöfteren bei den Löwen zu Besuch sein.

 

Hier der Artikel vom 30. März 2020 (auch nachzulesen auf meinem Blog):

 

 

Handball: Niclas Mierzwa hat sich große Ziele gesetzt

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Heute haben wir Euch in dieser schwierigen Zeit aufgrund der weltweiten Corona-Virus-Pandemie etwas Schönes zu berichten. Unser Fokus geht auf einen Nachwuchsspieler. Niclas Mierzwa hat in der „Schul- und Handball-Zwangspause“ seinem Verein Pfadi Winterthur ein schönes Drei-Fragen-Interview gegeben, das Ihr auf

Instagram

pfadiwinterthur_nachwuchs

nachlesen könnt. 
 
Und hier für alle, die keinen Instagram-Account haben (Quelle: pfadiwinterthur_nachwuchs):
 
Was macht nun eigentlich Niclas Mierzwa | U15 Elite
 
🎙Welche Schule/Lehre besuchst du?

“Ich gehe in die 7. Klasse an der Nationalen Elitesportschule Thurgau, dort kann ich Schule und Handball gut miteinander verbinden.”
🎙Wie lernst du aktuell?

“Wir haben von der Schule einen Stundenplan erhalten. In dieser Zeit lernen wir online zu Hause. Über eine Chatfunktion können wir auch in kleinen Gruppen lernen, oder wir erledigen individuelle Arbeitsaufträge, die wir von der Schule bekommen.”
🎙Wie hältst du dich fit im Moment?

“Ich gehe joggen und spiele vor dem Haus Basketball und Tischtennis, oft mit der Schwester. Dazu habe ich von meiner Athletiktrainerin einen Fitnessplan für die ganze Woche bekommen.”
 
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Niclas ist der Sohn von Alexander Mierzwa, der jahrelang beim derzeitigen Handball-Drittligisten TV Großwallstadt spielte und dort nicht nur ein Leistungsträger in der ersten Liga, sondern auch ein absoluter Publikumsliebling war. 

Niclas spielt seit seinem fünften Lebensjahr Handball, wird bei Pfadi Winterthur auf Linksaußen und als Spielmacher eingesetzt und für ihn kommt gar kein anderer Sport infrage. Seit diesem Schuljahr ist er auch noch an die Sportschule «NET Kreuzlingen» gewechselt und hat so die Möglichkeit, auch morgens individuell zu trainieren – zum Teil sogar Sportarten übergreifend. Niclas hat sich selbst große Ziele gesetzt und ist auch in der Regionalauswahl eine feste Grösse.

Handball wurde ihm in die Wiege gelegt

Kein Wunder, wurde ihm doch der Handball in die Wiege gelegt. Seine Eltern, Caroline und Alex, waren und sind Handballer aus Leidenschaft und haben nach ihren jeweiligen Karriere-Enden ihrem Sport keinesfalls den Rücken gedreht.

Im Gegenteil. Mama Caro ist Co-Trainerin bei Pfadi Winterthur in der U13 und Papa Alex ist Sportlicher Leiter und im Vorstand beim HSC Kreuzlingen.

Auch Niclas’ Schwester hat sich dem Handballsport verschrieben und ist aktuell in zwei Vereinen (HSC Kreuzlingen und LC Brühl) unterwegs. Zur kommenden Saison wechselt sie fest zum LC Brühl, welcher erstklassige weibliche Jugend-Ausbildungsarbeit betreibt.

Die Eltern sind sehr stolz auf ihre Kinder und freuen sich sehr mit ihnen, denn beide machen ihre Sache auf und neben dem Parkett wirklich gut.

Auch in der Schweiz liegt das Alltags-Leben brach

Doch im Moment liegt auch in der Schweiz nicht nur der Handball, sondern auch das Alltags-Leben so gut wie brach und die Mierzwa’s sind wie wir alle in Sorge wegen dem Corona-Virus. „Wir sind alle gesund, schränken uns aber momentan sehr ein. Aber ich habe Hoffnung, dass wir es in den Griff bekommen“, sagt Alex. 

Wir wünschen der sympathischen Familie Mierzwa alles Gute und in dieser schwierigen Zeit vor allem Gesundheit. Und wir freuen uns mit ihren Kindern, die beide in jungen Jahren schon so tolle Sportler sind.

Das Bild, das Niclas in Aktion zeigt, hat uns Alex zur Verfügung gestellt. Hierfür herzlichen Dank.

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Was ist eigentlich mit dem Handball Zweitligisten TV Großwallstadt los? 

Nach der nächsten Niederlage  – diesmal beim Vorletzten Krefeld – stellt sich diese Frage immer dringender. Die Mannschaft wirkt derzeit völlig verunsichert. Spieler, die in der Vergangenheit zu den Leistungsträgern gehörten, bleiben – bis auf einige wenige Ausnahmen – weit hinter ihren Möglichkeiten zurück und wirken teilweise wie ein Schatten ihrer selbst.

Noch auffälliger ist jedoch etwas anderes: Es fehlt das Aufbäumen. In schwierigen Phasen ist kaum zu erkennen, dass jemand auf dem Feld vorangeht, das Spiel an sich reißt oder den berühmten Funken überspringen lässt.

Natürlich darf man nicht vergessen, dass Verletzungen und Krankheitsausfälle eine Mannschaft hart treffen können. Hinzu kommen die vielen personellen Wechsel. Doch reicht das allein als Erklärung? Oder stimmt derzeit grundsätzlich etwas im Gefüge der Mannschaft nicht mehr?

Fest steht: So langsam wird die Situation ernst. Die kommenden Spiele gegen Mitabstiegskandidaten müssen gewonnen werden. Gerade gegen direkte Konkurrenten zählen die Punkte doppelt – nicht nur für die Tabelle, sondern auch für das Selbstvertrauen.

Noch ist nichts verloren. Aber die Mannschaft muss jetzt zeigen, dass sie den Kampf annimmt.

Und wenn die Mannschaft nun am Wochenende gegen den sich ebenfalls im Abstiegskampf befindenden Tusem Essen gewinnt und am 29. März gegen das Schlusslicht punktet, dann sieht die Welt schon wieder anders aus. 

 

Nachfolgend nun der Spielbericht:

Handball Zweitligist TV Großwallstadt hat am vergangenen Samstag eine weitere bittere Niederlage einstecken müssen. Gegen den Tabellenvorletzten HSG Krefeld Niederrhein verlor die Mannschaft von Trainer Andrè Lohrbach mit 29:34 (10:16) und steckt dadurch im Tabellenkeller fest. 

Der TVG erzielte durch Yessine Meddeb den ersten Treffer der Partie, danach drehten Falk Kolodziej und Luca Schneider auf 2:1, bevor Connar Batterman in der sechsten Spielminute zum 2:2 traf. Dann allerdings leisteten sich die Blau-Weißen eine 20-minütige Schwächephase, die mit einem 4:0-Lauf der Krefelder startete und ihren Gipfel im 15:7 in der 25. Minute hatte. Wieder einmal musste der TV Großwallstadt einen hohen Rückstand aufholen, um noch als möglicher Sieger vom Platz zu gehen. Bis zum Halbzeitpfiff konnte man auf 16:10 verkürzen.

Kurzes Aufbäumen in Halbzeit zwei reicht nicht für Sieg

Die zweite Hälfte startete mit einem Tor von Battermann zum 11:16. Doch Krefeld legte sofort durch Marvin Kix und Kolodziej auf 18:11 nach. Florian Eisenträger und Battermann trafen zum 13:18. Die Gäste wirkten nun etwas konzentrierter, boten dem Gegner erstmals Paroli und kamen bis auf drei Tore (23:20 in Spielminute 42) heran. Doch der Gastgeber, der wahrlich auch nicht sonderlich gut agierte, spielte konzentriert weiter. Wiederholt schlichen sich Fehler bei den Gästen ein, so dass die HSG Krefeld Niederrhein am Ende verdient mit 34:29 gewann und dadurch wichtige Punkte im Abstiegskampf erspielte. Der TVG hingegen befindet sich nach dieser erneut schwachen Leistung im freien Fall und muss nun alle Kräfte mobilisieren, um im Duell gegen den Tabellennachbarn TuSEM Essen endlich wieder in die Erfolgsspur zurückzufinden.

 

 

Das Bild von Ole Klimpke hat uns der TVG zur Verfügung gestellt. Danke dafür

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

In der dritten Handball Liga, Staffel Süd-West, wurde die HG Saarlouis in Kirchzell ihrer Favoritenrolle gerecht. Die HSG Hanau überrollte den TV Homburg. Für den TV Gelnhausen gab es gegen Dutenhofen einen Derbysieg.

 

 

Spitzenreiter eine Nummer zu groß

Für den TV Kirchzell, der ohne Ievgen Zhuk und Louis Hauptmann antrat, war der Spitzenreiter aus Saarlouis in der Tat eine Nummer zu groß. Am Ende ging die Partie 28:38 (12:19) aus. Die auf jeder Position unglaublich gut besetzten Gäste erwischten einen Traumstart und führten nach acht Minuten 6:1. TVK-Trainer Povilas Babarskas reagierte, nahm die Auszeit, redete seinen Jungs ins Gewissen und wechselte seine Torhüter. Für Tobias Evers kam in der elften Minute beim 1:8 Joshua Löffelmann. Die Kirchzeller versuchten sich dran zu kämpfen, doch “mühsam ernährte sich das Eichhörnchen” weiter. 4:11 stand es (14.), als Joshua Löffelmann kurz danach einen Strafwurf von Yves Kunkel hielt. Das Tempo des Tabellenersten wurde nun besser unterbunden und die extrem weit herauslaufende Deckung der Gäste schreckte den TVK nicht – er war vorbereitet. Es lief nicht allzu schlecht für den TVK. Beim 10:18 hielt hinten Löffelmann und der am Ende zehnfache Torschütze Niklas Ihmer traf vorne zum 11:18. Am Ende wurden mit 12:19 die Seiten gewechselt.

Weiter kämpfen

Nach dem Wiederanpfiff versuchten die Hausherren, sich nicht entmutigen zu lassen, sondern bis zum Schluss zu kämpfen. Beim 15:21 (34.) durch einen verwandelten Strafwurf von Niklas Ihmer keimte ein bisschen Hoffnung auf. Doch die Saarländer nutzten in der Folge jede noch so kleinste Chance gnadenlos aus und stockten auf 23:16 (35.) auf. Ohne Tom Spieß musste der TVK in den zweiten 30 Minuten auskommen. Er war angeschlagen und der TVK-Coach wollte nicht riskieren, dass ihm sein Allrounder länger ausfiel. Also wurde er geschont. Dafür bekamen die jungen Spieler wie zum Beispiel Vadym Oskilko Einsatzzeiten. Dieser nutzte seine Chance nach anfänglicher Nervosität und konnte zum Schluss drei Treffer verzeichnen. Die Gäste wechselten immer wieder mal durch, doch wenn der TVK etwas näher herankam (19:24, 20:26) kam sofort wieder das “Stammpersonal” aufs Parkett und Kapitän Tom Paetow und Co. zogen die Zügel an. Am Ende stand ein zwar deutlicher, aber auch zu erwartender Sieg der Mannschaft von Trainer Jörg Lützelberger. Er sprach nach dem Abpfiff von “einem wichtigen Sieg und wichtigen Punkten, auch wenn nicht immer alles völlig reibungslos verlief”.

Markus Baur, sportlicher Leiter der HG Saarlouis, kam auch mit nach Miltenberg – sehr zu meiner Freude, denn ich habe ihn schon zig-Jahre nicht mehr gesehen. Umso schöner, dass es in Miltenberg mit einem Treffen geklappt hat

TVK-Kreisläufer Jannik Wolf, der fünf Tore erzielte, sprach von einem “sehr starken Gegner, der eine enorme Qualität hat. Aber nach anfänglichen Schwierigkeiten hatten wir deren Tempospiel recht gut im Griff, haben gut mitgehalten.” TVK-Coach Povilas Babarskas gratulierte dem Gegner zum verdienten Sieg, war trotz der hohen Niederlage nicht ganz unzufrieden und meinte: “Wir hatten uns gut vorbereitet, haben gleich am Anfang einige Fehler zu viel gemacht, was die HG super ausgenutzt hat. Aber wir haben gekämpft und für unsere jungen Spieler war es ein guter Test gegen so eine Topmannschaft zu spielen. Es wird ihnen weiterhelfen.”

Auch Kirchzells sportlicher Leiter Gottfried Kunz, der ein paar Tage zuvor seinen 70. Geburtstag feierte, zeigte sich nicht enttäuscht: “Wir haben gedacht, dass wir vielleicht mit sechs, sieben Toren verlieren werden. Jetzt waren es zehn wie im Hinspiel. Aber es war okay gegen so ein absolutes Spitzenteam.”

 

 

 

 
HSG Hanau überrollt Homburg 

Die HSG Hanau ist am Samstagabend ihrer Favoritenrolle eindrucksvoll gerecht geworden. Die Brüder-Grimm-Städter gewannen auch das Rückspiel gegen den TV 1878 Homburg souverän mit 38:26 (19:10). Beim Heimerfolg über den Aufsteiger aus dem Saarland trugen sich mehr als ein Dutzend HSG-Akteure in die Torschützenliste ein. Zudem kam mit Torhüter Luca Patrizio ein Spieler aus dem eigenen Nachwuchs zu seinem Drittliga-Debüt für die HSG. Mit dem sechsten Sieg in Folge und dem verteidigten dritten Tabellenplatz steht den Grimmstädter in der nächsten Woche in Saarlouis ein echtes Topspiel bevor. 

„Grundsätzlich bin ich sehr zufrieden mit dem Ergebnis“, lobte HSG-Cheftrainer Axel Spandau nach dem Ende der Handballpartie am Mikrofon. „Auf das Sieben-gegen-sechs von Homburg hatten wir uns der Abwehr sehr gut eingestellt und haben dort einige Bälle erkämpfen können. Am Ende haben wir unsere Führung sauber ausgebaut. Jetzt freuen wir uns sehr auf das Duell in Saarlouis, höchstwahrscheinlich vor ausverkaufter Halle.“ Seit dem 18. Januar hat die Spandau-Sieben nicht mehr verloren und rückte in der Tabelle bis auf Rang drei vor. Vor der Begegnung mit den Gästen aus dem Saarland hatte Spandau von seinem Team vor allem die richtige Einstellung und den absoluten Willen gefordert, um im Heimspiel schnell für klare Verhältnisse zu sorgen. Gegen einen angeschlagenen Gegner, der nur mit einem Rumpfkader in Hanau antrat, waren Kleemann, Bergold & Co. somit von der ersten Minute an hellwach. 

Nach dem Treffer der Gäste zum Auftakt drehten Spielmacher Jan-Eric Kleemann und Kreisläufer David Rivic mit ihren Toren die Partie schnell für Hanau zum 2:1 (4. Minute). Während die HSG in der Folge immer ein Tor vorlegte, gelang Homburg, durch seinen starken Spielmacher Robin Egelhof, direkt der Ausgleich. Rund zehn Minuten hielt sich der Außenseiter so in der überaus fairen Begegnung mit der HSG auf Augenhöhe. Erst nachdem Rivic, nach einer schnellen Mitte, mustergültig von Kleemann in Szene gesetzt wurde, kippte das Spiel zugunsten der Grimmstädter. 

In der Defensive schloss Hanau nun die Reihen, verteidigte extrem zweikampfintensiv und ging aus den Balleroberungen immer wieder schnell nach vorne. Ein Unterarmschlagwurf von Lukas Böhm brachte dem HSG-Team die klare 10:6-Führung in der 15. Minute ein. Wenig später legte Rivic noch einen Treffer nach – das 16:9 (24.). Während im Innenblock Cedric Schiefer und Nils Schröder für die Hanauer Beton anrührten und Homburg so trotz seines Sieben-gegen-sechs im Angriff kaum noch zum Abschluss kam, zeigte sich Kapitän Max Bergold – wie schon in der Vorwoche – gedankenschneller als sein Gegenspieler und glänzte mit einem sehenswerten Ballgewinn und dem Tor zum 18:9 (28.). Nur zehn Tore auf Seiten des TVH sprachen zur Halbzeit eine deutliche Sprache. 

HSG ging weiter Vollgas

Auch im Anschluss ging Hanau nicht vom Gaspedal: Mit einem 3:1-Torlauf nach dem Seitenwechsel und dem Siebenmetertreffer von Kleemann war man beim 22:11 (35.) bereits auf elf Tore enteilt. Homburg behielt die Nerven. Mit viel Elan stemmte sich die Mannschaft von Trainer Pedro Vieira gegen das Hanauer Offensivfeuerwerk und kam in Überzahl beim 19:25 (45.) von Andreas Schneider wieder etwas heran. 

Mit zunehmender Spielzeit schien dem ersatzgeschwächten TVH nun aber die Kraft auszugehen, das 29:20 von HSG-Spielmacher Jan-Philipp Winkler in der 49. Minute war da nur folgerichtig. „Homburg war schon schwer dezimiert und auch Spielmacher Jan-Philipp Valda war angeschlagen und hatte nur ein, zwei Aktionen auf dem Feld. Von unserer Seite zum Vorteil, für Homburg zum Nachteil. Es können nur die spielen, die da sind“, bemerkte Spandau. Der Hanauer Coach hingegen nutzte in den zweiten 30 Minuten die volle Breite seines Kaders, wechselte reichlich durch, ohne dass es zu einem Bruch im Spiel kam. Bereits früh in der zweiten Halbzeit gab Spandau den Youngstern Malte Just und Ben Scharriär reichlich Spielzeit. Letzterer dankte es seinem Trainer mit drei Toren und nagelte dabei auch einen Stemmwurf zum 32:23 kraftvoll unter die Querlatte. Zuvor hatte Just, nach einem erneuten Ballgewinn gegen das Homburger Sieben-gegen-sechs, per Konter das 30:20 (50.) beigesteuert. „Die beiden haben das wirklich hervorragend gemacht“, meinte Spandau. „Gerade Malte hat auch in der Abwehr wirklich gut verteidigt.“ 

In der Schlussphase gab noch Torhüter Luca Patrizio, der für den Verein in der zweiten A-Jugend-Bundesliga aufläuft, sein Drittliga-Debüt für die HSG. „Vor dem Blauen Block spielen zu können war ein sehr schönes Gefühl für mich, wir haben einfach super Fans hier in Hanau“, so Patrizio. „In dem Moment, als ich eingewechselt wurde, ging mein Adrenalin durch die Decke.“ Nach dem 38:25 von Schröder honorierte das Hanauer Publikum die Leistung der HSG-Sieben mit stehendem Applaus. Auch Mittelmann Winkler zeigte sich zufrieden mit dem Ergebnis: „Wir haben heute eine super erste Halbzeit gespielt. Die ersten 10 Minuten waren zwar etwas durchwachsen, aber unsere Abwehr hat gut gestanden und jetzt freuen wir uns auf das Auswärtsspiel in Saarlouis.“ 

 

 

TV Gelnhausen erkämpft sich Derbysieg in Dutenhofen

Der TV Gelnhausen hat auch das Auswärtsderby bei der HSG Dutenhofen-Münchholzhausen II für sich entschieden und damit die Tür zur Qualifikation für die Aufstiegsrunde zur zweiten Bundesliga weit aufgestoßen. Vor 350 Zuschauern in der Sporthalle Dutenhofen in Wetzlar, darunter rund 70 lautstarke Anhänger aus Gelnhausen, setzten sich die Barbarossastädter mit 28:26 (13:13) durch. Mit nun 38:6 Punkten behauptet der TVG in der Süd-West-Staffel weiterhin den zweiten Tabellenplatz. Der Vorsprung auf den Dritten beträgt somit weiterhin sechs Punkte.

Die Gelnhäuser hatten erneut mit gewaltigen Personalsorgen zu kämpfen. Neben den Langzeitverletzten Leon David (Schulter-OP) und Akos Csaba (Kreuzbandriss) fehlten weiterhin auch Jannik Geisler (Schulterprobleme) und Torhüter Alexander Bechert (Ellenbogenverletzung). Zudem konnte Winterneuzugang Dmytro „Dima“ Redkyn nicht mitwirken, da er zeitgleich mit seinem Stammverein TV Großwallstadt in der zweiten Bundesliga im Einsatz war. Viele Spieler im TVG-Kader hatten zudem in der Trainingswoche aufgrund einer hartnäckigen Grippewelle nur eingeschränkt trainieren können. Entsprechend standen Cheftrainer Matthias Geiger lediglich begrenzte Möglichkeiten zur Verfügung.

Doch einmal mehr fand der TVG einen Weg, die Herausforderungen zu meistern. Beide Teams agierten von Beginn an mit einer konzentrierten und stabilen Defensive, sodass es einige Minuten dauerte, bis sich im Angriff Torchancen ergaben. Nach zehn Minuten führte der TVG mit 4:3, ehe Fynn Broßmann kurz darauf erstmals auf zwei Tore erhöhte. Absetzen konnten sich die Barbarossastädter jedoch nicht. Beide Mannschaften leisteten sich technische Fehler im Angriffsspiel und das Spiel blieb eng. Die Führung wechselte mehrfach, ohne dass sich ein Team einen entscheidenden Vorsprung herausspielen konnte. Beim TVG überzeugte vor allem die kompakte Abwehr um Kreisläufer Torben Fehl.

Kurz vor der Pause hatte dann Dutenhofen die Möglichkeit, erstmals mit zwei Toren in Führung zu gehen. Beim Stand von 12:11 erhielten die Gastgeber einen Siebenmeter zugesprochen. Für diese Situation brachte Geiger Juniorentorhüter Noah Pilgrim zwischen die Pfosten. Der Youngster parierte den Strafwurf und bewahrte sein Team vor einem höheren Rückstand. Wenige Sekunden vor dem Halbzeitpfiff sorgte Jonas Dambach mit seinem Treffer zum 13:13 sogar noch für einen ausgeglichenen Pausenstand.

Zunächst ausgeglichene zweite Hälfte

Auch nach dem Seitenwechsel blieb die Partie zunächst ausgeglichen. Doch im Laufe der zweiten Hälfte gelang es dem TVG zunehmend, mehr Tiefe in sein Angriffsspiel zu bringen. Vor allem Silas Altwein übernahm offensiv immer mehr Verantwortung. Mit zwei Treffern in der 39. und 40. Minute brachte er seine Mannschaft erstmals mit drei Toren in Führung (19:16). Wenig später traf Yannick Mocken per Tempogegenstoß zum 20:16. In dieser Phase zeigte der TVG seine beste Spielphase. Die Offensive um Altwein und Dambach fand immer wieder gute Lösungen gegen die aggressive Abwehr der Gastgeber. Gleichzeitig zeigte Daniel Drozdz im Tor mehrere starke Paraden und gab seiner Mannschaft zusätzlichen Rückhalt. Als Fynn Hilb in der 51. Minute zum 25:19 traf, lag Gelnhausen erstmals mit sechs Toren in Führung.

Doch entschieden war die Partie damit noch nicht. Dutenhofen nahm eine Auszeit und kämpfte sich anschließend Stück für Stück wieder heran, begünstigt durch einige Unkonzentriertheiten auf Seiten der Gelnhäuser. Besonders Nico Scheibel und Lukas Gümbel übernahmen nun Verantwortung im Angriffsspiel der HSG. In der 56. Minute verkürzte Gümbel auf 24:27. Im Gegenzug versuchte der Gelnhäuser Max Bechert vom Anwurfkreis auf das leere Tor der Gastgeber zu treffen, doch HSG-Keeper Henrik Naß war rechtzeitig zurück und parierte, so dass Dutenhofen die Chance hatte weiter zu verkürzen. Nach einer weiteren Parade von Drozdz erarbeitete sich der TVG im Angriff einen Siebenmeter, doch Malolepszy traf diesmal nur die Latte. Auf der Gegenseite verwandelte Scheibel einen Strafwurf zum 25:27 bei noch zweieinhalb Minuten Restspielzeit.

Nun bewiesen die Gelnhäuser jedoch erneut ihre Nervenstärke. Hilb setzte sich im Eins-gegen-Eins durch und traf in der 59. Minute zum 28:25. Kurz darauf fing Dambach in der Abwehr einen Pass der Gastgeber ab und sicherte seiner Mannschaft erneut Ballbesitz. Dutenhofen versuchte es in der Schlussphase noch mit einer offensiven Manndeckung, kam jedoch durch Scheibel nur noch zu einem Treffer zum 28:26-Endstand. „Wir haben über weite Strecken eine sehr kompakte Abwehr gestellt und Dutenhofen immer wieder zu schwierigen Würfen gezwungen“, analysierte Geiger. „Am Ende haben wir es aber leider nicht ganz souverän zu Ende gespielt. Da waren wir teilweise zu gierig wie etwa beim Wurf aufs leere Tor. Das wollen wir beim nächsten Mal besser machen.“

 

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

In der Handball Regionalliga erwischte die TuSpo Obernburg einen rabenschwarzen Tag. Die HSG Bieberau/Modau musste ebenfalls eine Niederlage hinnehmen.

 

Rabenschwarzer Tag für die TuSpo im Derby

Im Derby gegen den TV Groß-Umstadt musste die TuSpo Obernburg eine empfindliche 21:32 (8:16)-Heim-Niederlage hinnehmen. Dabei wollte Obernburg – wie schon beim letzten Heimsieg gegen Baunatal – mit Unterstützung der Fans und viel Leidenschaft zwei Punkte holen. Nach der frühen 1:0-Führung geriet jedoch zunächst der starke Aufsteiger immer besser ins Spiel. Mit einem 5:0-Lauf stellten die Gäste innerhalb weniger Minuten auf 5:1 und lagen nach neun Minuten bereits deutlich in Führung. Der Angriff der TuSpo biss sich immer wieder an der aggressiven Abwehr der Gäste die Zähne aus. Da auch die Defensive der Römerstädter immer wieder große Lücken offenbarte, kam Groß-Umstadt zu vielen einfachen Toren. Nach 20 Minuten lagen die Hausherren bereits mit 4:10 zurück und technische Fehler sowie zahlreiche vergebene freie Chancen erschwerten es, den Anschluss zu halten. Bis zur Halbzeitpause hatten sich die Gäste bereits auf 16:8 abgesetzt, während die enttäuschten TuSpo-Fans auf eine Leistungssteigerung in den zweiten 30 Minuten hofften.

Keine Besserung in Halbzeit zwei

Doch die Mannschaft von Trainer Philipp Wollbeck kam auch nach dem Seitenwechsel nicht besser ins Spiel. Schnell erhöhte Groß-Umstadt in der 34. Minute auf 18:8 und immer wieder scheiterten die Obernburger in dieser Phase am starken Gästetorhüter oder hatten Pech mit mehreren Pfostentreffern. Spätestens beim 14:26 nach 46 Minuten war die Partie entschieden. Lediglich der starke, zwölfmal erfolgreiche Torschütze Thomas Keck verhinderte eine noch höhere Niederlage. Auch in den letzten zehn Minuten der einseitigen Begegnung ließ Groß-Umstadt nichts mehr anbrennen, so dass die TuSpo am Ende eine bittere 21:32-Derbyniederlage hinnehmen musste.

Ein enttäuschter Tuspo-Coach Philipp Wollbeck sagte nach dem Spiel: „Umstadt gewinnt verdient das Derby und Glückwunsch an dieser Stelle. Wir haben leider einen rabenschwarzen Tag erwischt und untypisch viele Fehler gemacht. Damit haben wir Groß-Umstadt immer wieder zu einfachen Toren eingeladen. Bei so einer jungen Mannschaft gehört eine derart schwache Leistung auch einfach dazu, aber dass das in einem Derby vor vollem Haus passiert, ist maximal ungünstig.“

 

 

Bieberau/Modau präsentierte sich zu instabil  

Die HSG Bieberau/Modau musste bei der TSG Offenbach-Bürgel eine 34:37 (14:16)-Niederlage hinnehmen. Dabei musste die HSG  in Offenbach auf ihre beiden zuverlässigsten Angreifer und Taktgeber Kevin Kunzendorf und Damjan Jajic verzichten, begannen trotzdem stark und spielten zunächst sehr effizient im Angriff, legten gleich eine Führung hin (3. Minute 1:3)  und bauten diese bis zur 24. Spielminute sogar zu einem 14:10 aus, was Offenbachs Spielertrainer Nico Büdel zu einer Auszeit veranlasste. Offenbar fand er die richtigen Worte, denn plötzlich ging ein Ruck durch die Heimmannschaft und sie legten Tor um Tor nach, kamen schnell zum Ausgleich und gingen bis zur Pause sogar mit 16:14 in Führung. Bieberau /Modau haderte mit einigen zweifelhaften Schiedsrichterentscheidungen, ließ sich verunsichern und kam völlig außer Takt.

Hausherren nutzte Schwächen des Gastes

Offenbach nutzte diese Schwäche und baute die Führung kontinuierlich aus. Nach 33 Spielminuten stand es bereits 19:14. Die Falken konnten nicht mehr zulegen, kämpften trotzdem verbissen weiter und konnten die Offenbacher Torflut zumindest annähernd stoppen, kamen in der 58. Spielminute noch einmal auf 32:35 heran. Eine Wende konnten sie nicht mehr herbei führen, dazu spielte Offenbach zu clever, am Ende hieß es 37:34 für Offenbach.

Das Fehlen der beiden Torjäger Kunzendorf und Jajic konnte letztlich nicht kompensiert werden und der Blackout zwischen der 23. und 33. Spielminute (von 10:14 auf 19:14) war mit spielentscheidend. In dieser Phase wurden zu viele Fehler im Angriff begangen und Offenbach zum Tore werfen eingeladen. HSG-Trainer Thomas Weber sagte: „Natürlich fehlten uns zwei Unterschiedsspieler, aber trotzdem dürfen wir nicht 10 Minuten den Kopf verlieren und derart in Rückstand geraten. Am Ende haben wir noch einmal alles versucht und zumindest eine Resultatsverbesserung erreichen können.“

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Das Team Deutschland-Achter bestreitet am Sonntag seinen ersten internationalen Wettkampf in diesem Jahr. Das gab Pressesprecher Carsten Oberhagemann bekannt. Beim Head of the River Amstel im niederländischen Amsterdam gehen zwei Achter vom Stützpunkt Dortmund an den Start, um die anspruchsvolle 7,2 Kilometer lange Strecke auf der Amstel zu bewältigen. Anschließend gilt die volle Konzentration wieder der Arbeit im Zweier.

„Wir fokussieren uns schon eine ganze Zeit auf den Zweier, wollten in einem kleinen Block aber auch das Achterfahren unterbringen. Damit wir beim Training ein Ziel vor Augen haben, hat sich der Wettkampf angeboten. Für uns ist das eine gute Sache“, sagt Bundestrainerin Sabine Tschäge. So wurde nach dem Trainingslager in Lago Azul mit klarem Schwerpunkt auf dem Zweier in den vergangenen Wochen auch die eine oder andere Einheit im Achter absolviert und das mit durchaus guten Ergebnissen, wie Tschäge berichtet: „Wir hatten eine gute Vorbereitung mit super Bedingungen. Es hat viel Spaß gemacht: Das Training war gut, die Boote schnell, der Himmel blau, die Trainer zufrieden.“

So starten die Achter vom Stützpunkt Dortmund

Die Formierung der beiden Achter hat das Trainerteam Sabine Tschäge, Mark Emke und Thomas Affeldt aus den bisherigen Trainingseindrücken vorgenommen. Als Fingerzeig auf die Saison will das Trainerteam die Bootsbildung für den Head of the River Amstel jedoch nicht verstanden wissen. „Kein Achter ist zum jetzigen Zeitpunkt endgültig formiert“, so Tschäge. In Amsterdam starten zum einen Theis Hagemeister, Sönke Kruse, Julius Christ, Olaf Roggensack, Mattes Schönherr, Jasper Angl, Benedikt Eggeling, Paul Klapperich und Steuermann Jonas Wiesen. Das andere deutsche Boot bilden Simon Schubert, Tassilo von Müller, Tobias Strangemann, Mark Hinrichs, Ole Bartenbach, Kaspar Virnekäs, Julian Garth, Hanno Brach und Steuermann Till Martini.

Kurviges Streckenprofil

Der Head of the River Amstel ist eine anspruchsvolle Langstreckenregatta. Insgesamt 7,2 kurvige Kilometer geht es vom Ort Ouderkerk bis hinein ins Stadtzentrum von Amsterdam. „Das ist eine knifflige Strecke und für alle eine Herausforderung, vor allem für die Steuerleute“, meint Tschäge, bei der die Vorfreude – ebenso wie bei den Sportlern – jedoch deutlich überwiegt: „Es ist eine schöne Veranstaltung mit tollem Ambiente. Wir freuen uns auf den Wettkampf und alles drumherum.“

 

 

Archivbild: Deutschland Achter. Danke dafür

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Handball Zweitligist TV Großwallstadt ist am Samstag um 18 Uhr in der Glockenspitzhalle bei der HSG Krefeld Niederrhein unter Zugzwang bzw. enorm gefordert. Beim Aufsteiger und Tabellenvorletzten muss für den TVG ein Sieg her – egal wie. 

Nach zuletzt zwei Niederlagen in der englischen Woche – zunächst auswärts beim TV Hüttenberg (31:34) sowie anschließend zuhause gegen den TuS Ferndorf (27:31) – muss der TV Großwallstadt nun beim Tabellenvorletzten, der HSG Krefeld Niederrhein in die Erfolgsspur zurückkehren und zwei wichtige Punkte einfahren, um nicht noch weiter in der Tabelle zurückzufallen. Der Aufsteiger, dem in der Hinrunde nur ein einziger Sieg gelang, ging in der Rückrunde bereits zweimal als Sieger vom Platz. Nach dem überraschenden Triumph über den TV Hüttenberg  (35:31) am 21. Februar wurde auch die letzte Partie gegen Tabellenschlusslicht HC Oppenweiler/Backnang mit 36:25 deutlich gewonnen. Mit viel Selbstvertrauen peilen die Gastgeber nun die nächsten zwei Punkte vor heimischer Kulisse gegen an.

Winterzugang Pau Guitart Alguacil mit starken Leistungen im Tor

Über die Winterpause sind gleich zwei Neuzugänge zur HSG Krefeld Niederrhein gestoßen. Auf der Torhüter-Position verstärkt nun Pau Guitart Alguacil das Team. Der Katalane wechselte vom spanischen Erstligisten Tubos Aranda Villa de Aranda an den Niederrhein, überzeugte bisher eindrucksvoll und war maßgeblich an den beiden Siegen beteiligt (20 und 19 Paraden in den jeweiligen Partien). Auch auf Rückraum Mitte gibt es einen Neuzugang. Hier ist Marvin Kix vom Ligakonkurrenten 1. VfL Potsdam nach Krefeld gewechselt.

Personelle Probleme erschweren Training unter der Woche

An das Spiel der Hinrunde hat das Team von Trainer André Lohrbach gute Erinnerungen. Vor heimischer Kulisse konnte der TVG das Spiel für sich entscheiden. In der ersten Halbzeit lag der TVG zwischenzeitlich mit 7:10 zurück, kämpfte sich jedoch wieder heran und ging mit einem knappen 14:15-Rückstand in die Pause. Am Ende stand ein souveräner 32:26-Erfolg auf der Anzeigetafel. Doch am Samstag werden die Karten neu gemischt. Nicht sicher ist die Rückkehr von Ole Klimpke und Finn Wullenweber aufs Parkett, weitere krankheitsbedingte Ausfälle erschwerten das Training unter der Woche. Dennoch darf das keine Ausrede sein, denn die Mannschaft ist nun gefordert, eine Reaktion auf das letzte Spiel zu zeigen, um wichtige Punkte für den Klassenerhalt zu erspielen.

TVG-Kapitän Patrick Gempp sagte vor dem Spiel in Krefeld: “Der Aufsteiger spielte in der Hinrunde nicht so gut, tritt aber in der Rückrunde richtig verbessert auf und geht mit viel Tempo. Vor allem die Verpflichtung von Marvin Kix macht sich  bemerkbar. Auf ihn werden wir sicher ein Augenmerk haben müssen. Sie spielen eine klassische 6-0-Deckung mit einem überragenden Torhüter dahinter.” Gefragt, wie sich der TVG auf die Aufgabe eingestellt hat, sagt er: “Für uns wird dies eine schwierige Aufgabe, aber es ist auch enorm wichtig für uns, dort zu gewinnen. Deshalb gehen wir die Sache sehr konzentriert an, wobei es aufgrund unserer Verletzten und unserer vielen Kranken grad nicht leichter für uns wird. Doch es gilt, kämpfen bis zum Schluss. Dann werden wir sehen.”

 

 

Das Archivbild von Axel Skaarnæs hat uns der TVG zur Verfügung gestellt. Danke dafür

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

In der dritten Handball Liga, Staffel Süd-West, empfängt der TV Kirchzell den Spitzenreiter HG Saarlouis. Hanau will gegen Homburg nachlegen und Gelnhausen muss nach Dutenhofen fahren.

 

Kirchzell vor hoher Hürde

Wenn der TV Kirchzell am Samstag um 19.30 Uhr in der Miltenberger Sporthalle die HG Saarlouis empfängt, wird das alles andere als ein Zuckerschlecken. Der Spitzenreiter ist im Flow und hat seit dem 31. Oktober 2025 alle seine Spiele gewonnen – 13 Stück an der Zahl. Mit 573 Gegentoren stellt die HG die beste Defensive der Staffel und hat das Ziel Meisterschaft fest im Blick.

„Wir fahren mit viel Vorfreude und Selbstbewusstsein zum TV Kirchzell und wollen auch aus der Dreifachsporthalle in Miltenberg zwei Punkte mit nach Hause nehmen”, sagt HGS-Kapitän Tom Paetow. Sein Trainer Jörg Lützelberger analysiert den Gegner so: „In Kirchzell wird unsere Anpassungsfähigkeit gefragt sein. Sie agieren defensiv deutlich kompakter als unsere letzten Gegner. Wir wollen die insbesondere die Übergänge und das Zusammenspiel mit dem Kreis besser verteidigen, als im Hinspiel. Außerdem gilt es in Miltenberg in einer stimmungsvollen Atmosphäre 60 Minuten lang die Ruhe zu bewahren.“

Kirchzells Trainer Povilas Babarskas weiß, was auf seine Mannschaft zukommt, wenn er sagt: “Keine Frage. Saarlouis ist eine  gute Mannschaft, die mit absoluten Topspielern breit besetzt ist. Sie haben sich zuletzt noch einmal verstärkt, spielen teilweise mit vier Rückraum-Spielern und haben eine unangenehme 3-2-1- oder ab und an eine 3-3-Deckung.” Auch weiß der TVK-Coach, dass sie gerne Fehler provozieren und einige Tricks auf Lager haben, gerade nach Time Outs.

Der Kirchzeller Trainer wird sein Team gut einstellen und er weiß, dass alle gefordert sind und volle Konzentration gehen müssen. Außerdem dürfen sich die Hausherren nicht so viele Fehler bei den Abschlüssen wie zuletzt erlauben. Doch es kann auch eine Chance sein, denn der TVK hat gegen den Tabellenführer nichts zu verlieren.

Ob Povilas Babarskas auf alle Spieler zurückgreifen kann, bleibt abzuwarten. Aber der Gast kommt wohl ebenfalls nicht komplett. “Wir setzen erneut auf unser tolles Publikum, denn wir werden die Unterstützung gebrauchen können”, so der Coach.

 

 

HSG Hanau will Erfolgsserie ausbauen

Heimspielabend für die HSG Hanau. Am Samstag (19.30 Uhr) erwarten die Blau-Weißen den Tabellenvorletzten TV 1878 Homburg in der Main-Kinzig-Halle. Mit fünf Siegen aus den letzten fünf Spielen schwimmen die Grimmstädter auf einer Erfolgswelle, doch den Gegner aus dem Saarland gilt es trotzdem nicht zu unterschätzen. Beim letzten Auftritt vor heimischem Publikum haben Kleemann, Schiefer & Co. eindrucksvoll unter Beweis gestellt, dass sie eine Heimaufgabe souverän lösen können – genau das ist auch die klare Zielsetzung des Hanauer Teams für das anstehende Saisonspiel am Wochenende.

„Für uns wird es ganz klar darum gehen, am Samstagabend die richtige Motivation und Einstellung zu zeigen, dass wir dieses Spiel unbedingt gewinnen wollen“, fordert HSG-Cheftrainer Axel Spandau vor der Begegnung. „Auch der Vorletzte der Staffel verdient Respekt und wir werden alles reinwerfen, um die zwei Punkte in Hanau zu behalten.“ 

Die HSG Hanau trifft auf einen Gegner, der tief im Tabellenkeller feststeckt. Doch die TVH-Mannschaft von Trainer Pedro Vieira hat sich noch nicht aufgegeben: Drei seiner sechs Punkte sammelte Homburg seit Wiederbeginn der Rückrunde. Dabei schlug man den Tabellenletzten Haßloch und holte in der vergangenen Woche ein Unentschieden zu Hause gegen Kirchzell – eine Partie, welche die Saarländer durchaus hätten gewinnen können. 

Für die HSG Hanau läuft hingegen momentan alles nach Plan. Fünf Siege in Folge kann das Team von Kapitän Max Bergold und Topscorer David Rivic vorweisen. Mit großen Schritten preschte man zuletzt auf den dritten Tabellenrang vor, den das Team nun gegen die Verfolger HSG Dutenhofen/Münchholzhausen II und Longericher SC Köln verteidigen will. Personell geht Hanau dabei zum ersten Mal in 2026 komplett in eine Begegnung in der 3. Liga. Nachdem Kreisläufer Nils Schröder schon in Opladen mit dabei war, meldete sich unter der Woche auch Außenspieler Julian Fulda nach seiner Verletzung wieder zurück. 

Beim Hinspiel in Homburg präsentierte sich Hanau als der klar überlegene Gegner und gewann am Ende deutlich mit 36:27. Auch diesmal will die HSG-Sieben ihre volle Konzentration auf die Platte bringen. „Es ist vor allem die Rückraum-Achse aus Robin Egelhof, Tim Altmeyer, Jan-Philipp Valda und Ante Grbavac, die für Gefahr sorgt“, analysiert Spandau den kommenden Gegner und fügt hinzu: „Gerade die Schlagwürfe aus dem linken Rückraum und die Anspiele von Valda auf Kreisläufer Jan-Ole Schimmel sind zu verteidigen.“

 

 

TV Gelnhausen vor schwerem Auswärtsderby 

Der TV Gelnhausen steht am kommenden Samstag vor einer anspruchsvollen Auswärtsaufgabe, denn die Barbarossastädter gastieren um 19.30 Uhr in der Sporthalle Dutenhofen bei der HSG Dutenhofen-Münchholzhausen II. Nach zuletzt fünf Siegen in Folge reist der TVG mit viel Selbstvertrauen zum Derby gegen die Mittelhessen, muss dabei jedoch erneut mit erheblichen personellen Problemen umgehen.

Mit aktuell 36:6 Punkten belegt der TV Gelnhausen den zweiten Tabellenplatz und hat sich damit eine hervorragende Ausgangsposition für die letzten neun Spiele der Saison erarbeitet. Besonders beeindruckend ist dabei, dass die Mannschaft von Cheftrainer Matthias Geiger zuletzt trotz zahlreicher verletzter und erkrankter Spieler immer wieder starke Leistungen auf die Platte gebracht hat wie beim deutlichen 37:24 (19:8)-Heimsieg gegen die TSG Haßloch am vergangenen Wochenende.

Mit der HSG Dutenhofen-Münchholzhausen II wartet nun allerdings ein Gegner, der ebenfalls zu den Topmannschaften der Staffel zählt. Die Bundesligareserve der HSG Wetzlar steht derzeit mit 30:14 Punkten auf dem vierten Tabellenplatz und gehörte vor allem zu Beginn der Saison zu den großen Überraschungen der Liga. Zwischenzeitlich führte das Team von Trainer Eike Schuchmann sogar die Tabelle an und setzte mit dem 32:30 (12:15)-Sieg gegen den Ligaprimus HG Saarlouis Anfang Oktober ein echtes Ausrufezeichen.

Im Vergleich zur Vorsaison hat sich Dutenhofen deutlich gesteigert. Während die Mannschaft in der vergangenen Spielzeit mit 26:34 Punkten lediglich den zehnten Tabellenplatz belegte, präsentiert sich das Team in dieser Spielzeit wesentlich stabiler. Auch der Abgang von Leistungsträger Ole Klimpke in der Winterpause zum Zweitligisten TV Großwallstadt konnte bisher gut kompensiert werden. In der Rückrunde gewann Dutenhofen fünf der bisherigen sieben Spiele.

Allerdings zeigte sich auch, warum Geiger die Mannschaft als schwer einschätzbar bezeichnet. Neben starken Auftritten stehen auch unerwartete Ergebnisse zu Buche wie etwa die überraschende 28:34 (12:17)-Niederlage gegen Tabellenschlusslicht TSG Haßloch. Am vergangenen Wochenende kassierte Dutenhofen zudem beim Rückspiel gegen Tabellenführer Saarlouis eine deutliche 20:39 (9:19)-Niederlage. Vor heimischer Kulisse wird das Team nun alles daransetzen, diesen misslungenen Auftritt wieder gutzumachen.

Das Hinspiel zwischen Dutenhofen und dem TVG zeigte bereits, wie eng die Kräfteverhältnisse sind. Anfang Dezember setzte sich der TV Gelnhausen in der Rudi-Lechleidner-Halle nur knapp mit 28:27 (13:13) durch. Den umjubelten Siegtreffer erzielte Max Bechert erst zwei Sekunden vor Schluss. Auf Seiten der Gäste war Leonard Zaum mit neun Treffern der auffälligste Spieler.

„Dutenhofen ist eine Wundertüte. Obwohl sie tabellarisch sehr gut dastehen, ist bei ihnen alles möglich – von einem Sieg gegen Saarlouis bis zu einer Niederlage gegen Haßloch“, sagt TVG-Cheftrainer Geiger. „Wir haben es selbst im Hinspiel gemerkt. Das war ein extrem enges Spiel auf wirklich gutem Niveau.“

Besonders die Qualität der jungen Spieler hebt der TVG-Coach hervor: „Sie haben viele sehr gut ausgebildete und junge Spieler und ein sehr dynamisches Team. Gleichzeitig bringen sie mit Spielern wie Lukas Gümbel auch Erfahrung mit.“

Für den TV Gelnhausen wird es daher entscheidend sein, an die zuletzt gezeigten Leistungen anzuknüpfen. „Wir müssen sowohl offensiv als auch defensiv wieder eine Topleistung bringen“, fordert Geiger. „Fehler dürfen wir uns nur wenige erlauben, weil sie diese mit ihrem Tempospiel sofort bestrafen können.“

 

 

Das Bild hat uns Hanau zur Verfügung gestellt. Danke dafür

 

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Wie Handball Regionalligst TuSpo Obernburg bekannt gab, wird Torhüter Florian Eberhardt den Verein zum Saisonende verlassen. 

Eberhardt wechselte 2023 vom TSV Klein-Auheim an den Untermain und befindet sich aktuell in seiner dritten Saison in Obernburg. „Ein ganz besonderer Dank gilt meinen Mitspielern. Der Rückhalt der 1. und 2. Mannschaft, der gemeinsame Kampf in jeder Partie sowie die vielen emotionalen Momente auf und neben dem Feld haben diese Zeit einzigartig gemacht. Ich habe den Handball hier auf eine ganz besondere Art gelebt und genossen. Ebenso danke ich allen Fans der TuSpo, die mit ihrer Leidenschaft und ihrer Nähe zur Mannschaft jedes Heimspiel zu etwas Besonderem gemacht haben.“, blickt der 30-Jährige auf seine Zeit in Obernburg zurück.

Zur Saison 23/24 wechselte der Torhüter vom Bezirksoberligisten TSV Klein-Auheim in die zweite Mannschaft der TuSpo. In der darauffolgenden Saison erfolgte der Wechsel in die Regionalligamannschaft, in der er zum Saisonende seine zweite Saison sowie seine aktive Zeit in Obernburg beenden wird.

„Flo war durch seinen Ehrgeiz und seine akribische Arbeitsweise immer ein wichtiger Teil der Mannschaft“, resümiert TuSpo-Trainer Philipp Wollbeck die Zusammenarbeit, die bereits 2023 als damaliger 2.Mannschafts-Trainer begann. Wo der gebürtige Darmstädter, der in Egelsbach das Handballspielen gelernt hat, seine Karriere fortsetzen wird, ist zum aktuellen Zeitpunkt noch nicht klar.