Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Mit nur sechs Spielern haben die ING Skywheelers in der zweiten Basketball Rollstuhl Liga die Reise nach Ulm angetreten und mussten sich mit 61:69 Punkten geschlagen geben. Lest die PM vom Verein:

Trotz der Krankheitswelle konnten die Frankfurter das Spiel in den ersten Minuten offen gestalten. Erst in der achten Minute, nach einem offenen Schlagabtausch und einem Spielstand von 12:12, gelang es dem Gastgeber einen kleinen Vorsprung zu erarbeiten und gewann damit das erste Viertel mit 17:12 Punkten.

Im zweiten Viertel hatten die Jungs und Mädels aus Frankfurt dann einen besseren Zugriff in der Verteidigung. In der Offensive sprang Saskia Zimmermann in die Bresche und machte im zweiten Viertel zehn ihrer 15 Punkte und hielt ihre Farben im Spiel. Die Gäste aus Frankfurt konnten das zweite Viertel knapp für sich entscheiden und den Abstand um einen Punkt verkürzen. Beim Spielstand von 35:31 für Ulm ging es dann in die Pause. Spieltrainer Chris Spitz motivierte in der Halbzeit seine Teamkollegen und zeigte sich zufrieden mit dem bisherigen Spiel.

Das dritte Viertel konnten die Frankfurter dann ebenfalls für sich entscheiden, so dass das Spiel nicht an Spannung verlor. Man schaffte es in diesem Spielabschnitt immer wieder Mark Beisert und Luca Holstein zu stoppen. In der Offensive agierte man ruhig und fand vor allem immer wieder Jakob Theis unter dem Korb. Mit 49:47 Punkten für Ulm ging es dann in das letzte Viertel. Auch hier konnten die Frankfurter lange das Spiel offen halten und erst beim Spielstand von 56:56 Punkten schlichen sich Fehler ein. Es wurde zu hastig agiert. Gerade bei den Second Chances sahen sich dann die ING Skywheelers als Verlierer. Letztlich verlor man das Spiel mit 69:61 Punkten, was auf Grund der wenigen Wechselmöglichkeiten ein beachtliches Ergebnis ist. Im Frankfurter Lager war man sich jedoch einig. „Hätte uns die Krankheitswelle nicht getroffen, wäre das Spiel anders verlaufen“, so Spielertrainer Chris Spitz nach dem Spiel.

 

Archivbild von Chris Spitz: ING Skywheelers

 

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

In der zweiten Handball Liga hat der TV Großwallstadt zuhause gegen den TuS Ferndorf mit 27:31 (11:15) verloren. Das Team von Trainer André Lohrbach erwischte einen eklatanten Fehlstart in die Partie und lag innerhalb von fünf Minuten bereits mit sechs Toren zurück. Diesem Rückstand lief der TVG bis zum Ende des Spiels hinterher.

Zwei rote Karten innerhalb von drei Minuten

Rechtsaußen Dmytro Redkyn erzielte das erste Tor für sein Team, doch Soeren Servos erhöhte direkt auf 7:1. Ab der zehnten Spielminute fing sich die Abwehr, so dass zweimal Max Horner und erneut Redkyn auf 5:8 verkürzten. Beim 8:10 durch Connar Battermann hoffte man auf die Wende. Doch der TVG nutzte die Überzahl nicht für sich. Josip Eres erhielt rot, Ferndorf ließ sich dadurch nicht beeindrucken, sondern nutzte einen 3:0-Lauf, um sich auf 13:8 abzusetzen. Ganz bitter dabei. Auf Seiten des TVG wurde Spielmacher Mario Stark mit rot des Feldes verwiesen, so dass Lohrbach ein weiterer Rückraumspieler nicht mehr zu Verfügung stand (Ole Klimpke und Finn Wullenweber standen verletzungsbedingt nicht im Kader). Kurz vor dem Pausenpfiff gelangen den Blau-Weißen noch zwei Treffer zum 11:15.

TuS Ferndorf auch souverän in Halbzeit zwei

Wer auf die zweite Hälfte gehofft hatte, wurde leider enttäuscht. Zwar traf Yessine Meddeb kurz nach Anpfiff zum 12:15, doch zwei Treffer aus den Ferndorfer Reihen sorgten direkt wieder für den Fünf-Tore-Vorsprung. Jan-Steffen Minerva, der den glücklosen Leon Nowottny im Tor ersetzte, kam zu wichtigen Paraden, doch auf der Gegenseite war EX-TVGler Can Adanir zur Stelle, so dass Mattis Michel auf 19:13 erhöhte. Der Gastgeber kämpfte weiter, hatte aber den Gästen zu wenig entgegenzusetzen, so dass der TuS Ferndorf am Ende auch verdient mit 31:27 als Sieger vom Parkett ging.

Für den TV Großwallstadt heißt es jetzt, Mund abwischen und sich auf die anstehenden Aufgaben zu konzentrieren. Denn am Wochenende wartet mit der HSG Krefeld Niederrhein ein Gegner aus dem unteren Tabellendrittel, der von den letzten drei Partien zwei für sich entscheiden konnte und deshalb mit Selbstvertrauen in die Partie gehen wird.

 

 

Das Bild von Moritz Klenk hat uns der TVG zur Verfügung gestellt. Danke dafür

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Wie Handball Zweitligist TV Großwallstadt mitteilte, hat der Verein den U21-National-Torhüter Anel Durmic für die kommende Saison verpflichtet. Damit ist das Duo mit der Verpflichtung von Žiga Urbič (wir berichteten) komplett.

Mit dem Duo Urbič/Durmic setzt der Verein auf eine Kombination aus Erfahrung und jugendlichen Ehrgeiz. Während der 28-jährige Urbič bereits mehrere Jahre in der zweiten Liga aktiv war, kann der aus Hanau stammende 19-jährige Durmic bereits einen WM-Titel vorweisen. Er holte mit der U19-Nationalmannschaft im Sommer 2025 den Titel. Aktuell steht er beim Ligakonkurrenten HSG Krefeld Niederrhein zwischen den Pfosten, wohin er vom VfL Gummersbach ausgeliehen wurde.

„Zwei Torhüter, die sich perfekt ergänzen“

TVG-Geschäftsführer Michael Spatz freut sich auf den Neuzugang: „Wir wollten uns auf der Torhüterposition neu aufstellen. Mit Žiga haben wir einen erfahrenen Torhüter verpflichtet und können ihm mit Anel einen jungen, sehr talentierten Spieler zur Seite stellen. Beide haben Erfahrung in der 2. Liga und werden gemeinsam ein wichtiger Rückhalt für das Team sein. Anel soll richtig Gas geben, Druck auf Žiga machen und sich weiterentwickeln.“

TVG-Trainer André Lohrbach über den Neuzugang: „Anel ist ein talentierter junger Torhüter, der mit seinen Stärken bei freien Bällen ein gutes Gespann mit Žiga bilden wird. Ich freue mich, seine Entwicklung begleiten zu dürfen, wenn er bei uns die nächsten Schritte machen wird Er hat schon in seiner ersten Zweitligasaison in Krefeld gezeigt, dass er das Niveau hat und uns in der kommenden Saison verstärken wird.“

Der Torhüter selbst freut sich sehr auf die neue Herausforderung: „Der Verein TV Großwallstadt ist traditionsreich und hat im Deutschen Handball eine große Geschichte – Teil davon werden zu dürfen, macht mich stolz. Besondres schön ist für mich auch die Nähe zu meiner Heimat Hanau. In einem vertrauten Umfeld mit viel Rückhalt aus der Region ein neues Kapitel aufzuschlagen, bedeutet mir sehr viel. Ich kann es kaum erwarten, im Sommer loszulegen und gemeinsam mit dem Team und den Fans erfolgreich zu sein.“

Anel Durmic ist am 11.09.2006 in Hanau geboren. Bei der HSG Hanau hat er bereits im Alter von drei Jahren das Handballspielen erlernt. Nach Erfolgen mit der Hessenauswahl und der U17-Nationalmannschaft folgte 2025 der U19-Weltmeistertitel. 2023 unterschrieb Durmic beim VfL Gummersbach seinen ersten Profivertrag, ist aktuell aber an die HSG Krefeld Niederrhein ausgeliehen. Beim TV Großwallstadt erhält er ab Juli 2026 einen Vertrag bis 2028.

 

Das Bild von Anel Durmic hat uns der TVG zur Verfügung gestellt. Danke dafür

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In der dritten Handball Liga, Staffel Süd-West, kam der TV Kirchzell aus Homburg mit einem Unentschieden zurück. Der TV Gelnhausen gewann daheim deutlich gegen Haßloch. Die HSG Hanau hat einen Sieg aus Opladen mitgenommen.

 

Kirchzeller Remis in den Schlusssekunden

Nichts für schwache Nerven war das Spiel des TV Kirchzell beim TV Homburg. TVK-Trainer Povilas Babarskas warnte schon vor Beginn vor dem Gegner, der mit dem Rücken zur Wand steht und stellte seine Jungs auf einen heißen Fight ein. “Wir wussten schon im Vorfeld, dass Homburg mit vielen Mannschaften gut mithalten kann und sie vor allem daheim sich gegen uns etwas ausrechnen werden.” In der Tat legte der jetzige Tabellenvorletzte los wie die Feuerwehr und führte schnell mit 4:1 (6.). Es dauerte ein bisschen, ehe der TVK besser ins Spiel kam, zum 6:6 ausglich (10.) und anschließend per Siebenmeter durch Ievgen Zhuk mit 7:6 die Führung übernahm. Lange hielt diese Führung nicht, denn Homburg wollte unbedingt gewinnen, warf alles in die Waagschale und war beim 10:7 und 11:8 wieder vorne. Povilas Babarskas wechselte so ab der 13. Minute die Torhüter und schickte Joshua Löffelmann zwischen die Pfosten. Beim 14:14 (24.) sah es gut aus und die Gäste wurden immer stärker und gingen durch Jannik Wolf mit 18:17 in die Pause. Zufrieden war der TVK-Coach nicht, denn seine Schützlinge ließen zu viele Chancen ungenutzt – mindestens acht oder neun – und der Vorsprung zur Pause hätte bei besserer Chancenverwertung höher ausfallen können.

TVK wollte es nach dem Wechsel besser machen

Nach Wiederbeginn glichen die Hausherren zunächst aus (18:18), doch der TVK legte vor (20:18). Die Homburger ließen nicht locker und der Gast nutzte seine Chancen wieder nicht. Freier Wurf von außen nicht genutzt, Überzahl nicht genutzt und immer öfter wurde der gegnerische Torhüter Robin Näckel, der zum Schluss 19 Paraden verzeichnete, warm geschossen. So blieb es in der Folge eng (21:21, 23:22, 28:27). Die Zuschauer taten ihr Übriges, denn sie witterten Morgenluft. Ievgen Zhuk, der überragende Siebenmeter-Schütze – er verwandelte zehn von elf Strafwürfen – verletzte sich zu allem Überfluss auch noch am Fuß und konnte nur noch die Strafwürfe verwandeln. Hinzu kam, dass Homburg lange 7-6 spielte, was dem TVK nicht so schmeckte. Nach dem 28:28 legte der TVH erneut vor und es sah erneut nach einer bitteren Niederlage aus. Doch TVK-Kreisläufer Jannik Wolf nutzte ein Überzahlspiel und knallte den Ball zum 29:29 in die Maschen. Er war es auch, der die Halbzeitführung erzielte und am Ende den wichtigen Punkt rettete. TVK-Coach Babarskas lobte zunächst einmal seinen sicheren Strafwurf-Schützen Zhuk: “Ein großes Kompliment, dass er so eine gute Quote erzielt hat.” Danach grantelte er aber und sagte: “Wir haben insgesamt 22 Freie verworfen – von Außen, vom Kreis, vom Rückraum, Durchbruch. von neun Metern usw. Das darf uns nicht passieren. Wir waren in der Abwehr nicht schlecht, doch wir müssen uns fragen, warum wir so viele Freie vergeben. Wir können froh über den einen Punkt sein.” TVH-Trainer Vieira hingegen freute sich über das beste Spiel der Saison seiner Mannschaft und über den einen Zähler.

 

 
 

Gelnhausen trotzt Grippe-Welle und dominiert Haßloch

Trotz stark dezimiertem Kader hat der TV Gelnhausen einen deutlichen Heimsieg eingefahren. Vor 800 Zuschauern in der Rudi-Lechleidner-Halle besiegten die Barbarossastädter die TSG Haßloch am Samstagabend klar mit 37:24 (19:8). Mit nun 36:6 Punkten behauptet der TVG weiterhin den zweiten Tabellenplatz der Süd-West-Staffel, der am Saisonende zur Teilnahme an der Aufstiegsrunde zur zweiten Bundesliga berechtigt.

Die Vorzeichen waren dieses Mal alles andere als optimal. Neben den Verletzten Akos Csaba (Kreuzbandriss), Leon David (Schulter-OP), Jannik Geisler (Schulterprobleme) und Alex Bechert (Ellenbogenverletzung) hatte die Grippe-Welle den Kader des TVG voll erwischt. Kapitän Jonathan Malolepszy konnte die gesamte Woche nicht trainieren und stand ausschließlich für Siebenmeter zur Verfügung. Henrik Müller und Junioren-Torhüter Noah Pilgrim waren erst am Vortag ins Training zurückgekehrt und ebenfalls noch angeschlagen. Fynn Hilb und Benjamin Wörner fehlten komplett im Kader. Die Trainingswoche verlief entsprechend schwierig, da Cheftrainer Matthias Geiger nur ein stark ausgedünnter Kader zur Verfügung stand. „Ab Anfang der Woche sind immer mehr Krankmeldungen bei mir eingegangen“, berichtete Geiger nach dem Spiel. „Die Grippe ist bei uns ziemlich eingeschlagen. Umso mehr freut es mich, dass wir heute so ein gutes Spiel abliefern konnten.“

Und genau das tat der TVG von der ersten Minute an. In der fünften Minute traf Malolepszy per Siebenmeter zur 3:0-Führung für die Gelnhäuser. Zwar verkürzten die Gäste kurzzeitig auf 3:2, doch die Rot-Weißen ließen sich davon nicht beeindrucken. Im Angriff wurden die Chancen konsequent genutzt, während die Abwehr kompakt stand und Daniel Drozdz im Tor immer wieder zur Stelle war. Nach vier Treffern in Serie erhöhte Silas Altwein in der elften Minute auf 7:2. Der Vorsprung wuchs in der Folge kontinuierlich an. Fynn Broßmann, der viel Verantwortung übernahm und mit sieben Toren bester TVG-Schütze wurde, traf in der 21. Minute zum 13:5 – erstmals lagen die Barbarossastädter mit acht Toren vorne. Nur drei Minuten später markierte Kreisläufer Torben Fehl das 16:6 und damit die erste Zehn-Tore-Führung. Trotz zweier früher Auszeiten von Haßloch war bereits zu diesem Zeitpunkt deutlich zu erkennen, dass die Gäste an diesem Abend kaum Mittel gegen die konzentriert auftretenden Gelnhäuser finden würden. Mit einem komfortablen 19:8 ging es in die Halbzeitpause. 

Haßloch etwas besser

Im zweiten Durchgang präsentierte sich Haßloch etwas verbessert. Luis Maier, mit fünf Treffern bester Torschütze der Gäste, verkürzte in der 32. Minute auf 19:10. Doch näher als auf neun Tore kam die TSG nicht mehr heran. Der TVG behielt die Kontrolle, spielte weiter strukturiert und ließ keine ernsthafte Spannung aufkommen. In der 43. Minute sorgte Winterneuzugang Dmytro „Dima“ Redkyn mit seinem Treffer zum 26:13 für die erste 13-Tore-Führung. Der Ukrainer zeigte erneut eine starke Partie und traf ebenso sechsmal das Tor wie Mittelmann Silas Altwein. Auch die Atmosphäre in der Hölle Süd war einmal mehr beeindruckend. Die Zuschauer unterstützten ihre Mannschaft über die gesamten 60 Minuten lautstark und sorgten für eine überragende Stimmung in der Halle. Auch in der Schlussphase blieb der TVG konzentriert. Der 13-Tore-Vorsprung hatte bis zum Schlusspfiff Bestand und allen Beteiligten war längst klar, dass der Heimsieg nicht mehr in Gefahr geraten würde. Den Schlusspunkt setzte Finn Trinczek in der Schlussminute mit seinem Treffer zum 37:24-Endstand.

TSG-Trainer Christian Job zeigte sich nach der Partie anerkennend: „Erstmal Glückwunsch zum mehr als verdienten Sieg. Ich finde es richtig geil hier in der Halle. Mir gefällt der Handball von Gelnhausen richtig gut. Diese Dynamik, diese Stimmung. Wir hatten heute keine Chance.“ Positiv bewertete er aus seiner Sicht lediglich die zweite Hälfte: „Wir haben den zweiten Durchgang nur mit zwei Toren verloren. Das nehmen wir mit.“ Auch Geiger war trotz der personellen Umstände hochzufrieden: „Haßloch hat gegen Dutenhofen deutlich gewonnen, deshalb waren wir gewarnt. Umso schöner ist es, dass wir mit einem dezimierten Kader so souverän auftreten konnten. Die Jungs hatten eine wahnsinnige Einstellung und es sind kaum einfache Fehler passiert.“

 

 

HSG Hanau revanchiert sich in Opladen 

Die HSG Hanau hat ihr Auswärtsspiel beim TuS 1882 Opladen mit 28:25 (18:14) für sich entschieden und rückt damit auf Platz drei der Staffel Süd-West vor. Das Hinspiel im Oktober ging noch deutlich an Opladen, doch mit einer starken ersten Halbzeit und zahlreichen Toren ihrer Außenspieler legten die Südhessen den Grundstein für den Auswärtssieg. Zwar wurde es gegen einen unangenehmen Gegner am Ende noch einmal spannend, doch den Erfolg ließ sich die HSG nicht mehr nehmen. 

„Im Großen und Ganzen sind wir mit den zwei Punkten in Opladen zufrieden“, gab HSG-Cheftrainer Axel Spandau nach dem Spielende zu Protokoll. „Vor allem Max Bergold und Sebastian Hein haben heute ein überragendes Spiel abgeliefert und mehrere Bälle abgefangen und in Tempogegenstöße und Tore umgemünzt.“ Mit dem Erfolg sprang Hanau in der Tabelle an der HSG Dutenhofen/Münchholzhausen II vorbei, die im Parallelspiel bei der HG Saarlouis unterlag. Der jetzige dritte Tabellenrang würde zur Teilnahme am DHB-Pokal in der kommenden Saison berechtigen. 

Es entwickelte sich in der Bielertsporthalle erneut eine ausgeglichene Begegnung und während Hanau in der 6:0-Deckung aggressiv verteidigte und seinen Gegner früh unter Druck setzte, gelangen HSG-Kreisläufer David Rivic im Angriff direkt zwei schön herausgespielte Treffer zum 2:1 (3. Minute). Nach einer Parade von Keeper Benedikt Müller wurde Rechtsaußen Sebastian Hein schnell in den Tempogegenstoß geschickt und netzte zur 5:3-Führung (9.) ein. Ein weiterer Ballverlust der Hausherren bedeutete das 8:7 durch den stark aufspielenden Max Bergold. Bis zur Pause traf der Hanauer Kapitän gleich sechs Mal in das gegnerische Netz. 

Doch wie schon im Hinspiel blieb Opladen ein unangenehmer Gegner, der in Überzahl sogar zeitweise beim 10:9 in Führung ging. Mit viel Nervenstärke verhinderte Müller im Kasten die Zwei-Tore-Führung des TuS in der 18. Minute. „Das war am Anfang wirklich sehr ausgeglichen und wir haben etwa 20 Minuten gebraucht, bis wir das Heft in die Hand genommen haben und unseren Vorsprung kontinuierlich ausbauen konnten“, bemerkte Spandau. Nils Schröder, der nach längerer Verletzungspause am Kreis sein Comeback gab, brachte Hanau wieder mit zwei Toren in Front – 13:11 (23.).  In der Schlussphase der ersten Halbzeit erkämpfte sich Hanau nun immer mehr Feldvorteile und profitierte dabei auch von der Zweikampfstärke von Cedric Schiefer und Dziugas Jusys im Innenblock. Ein erneuter Treffer von Bergold und ein Kontertor von Hein, nach Ballverlust der Gastgeber und schneller Reaktion von Schiefer, brachte die erste Drei-Tore-Führung beim 16:13.

Hanau sehr stark 

Den zweiten Spieldurchgang begann Hanau bärenstark. Mit resolutem Abwehrspiel zwangen die Blau-Weißen ihre Gegner zu Fehlern und vorne ließ Spandau seinen routinierten Rückraum mit Kleemann, Böhm und Schiefer wirbeln. Gegen die schnellen Kreuzbewegungen der HSG offenbarte die Opladener Abwehr immer wieder größere Lücken. Mit einem herausragenden Pass bediente Schiefer so seinen Kreisläufer Rivic, der völlig frei das 21:14 (33.) markierte. In der eigenen Abwehr war es dann erneut eine Parade von Müller und ein fulminanter Sprint von Hein zum Gegenstoß, der den 4:0-Lauf der Südhessen erfolgreich beim 22:14 (35.) abschloss. „Wir wollten unbedingt erfolgreich aus der Pause rauskommen und unseren Vorsprung vergrößern, was uns auch perfekt gelungen ist“, sagte Spandau später. Bis zum 25:19 (43.) hielt diese Drangphase der HSG Hanau an. „Dann hatten wir aber einen schweren Bruch im Spiel, waren viel zu fehlerbehaftet und haben Chancen ausgelassen, sodass unser Vorsprung zusammengeschmolzen ist.“ Nur noch für zwei magere Tore zeigte sich die HSG-Offensive so bis zur 56. Minute verantwortlich. Der TuS bäumte sich erneut auf und Fynn Johannmeyer brachte mit einem Doppelschlag die Gastgeber beim 21:25 (46.) wieder gefährlich nahe heran. Es folgte die taktische Umstellung durch Spandau auf ein 4:2-Abwehrsystem – mit viel Druck auf Birger Dittmer und Fynn Johannmeyer im TuS-Rückraum. Gleichzeitig drehte Müller im Tor auf und nahm einige Möglichkeiten der Gastgeber weg. Im Angriff belebte zudem der quirlige Dennis Gerst noch einmal das Offensivspiel der Grimmstädter und steuerte zwei wichtige Treffer in der Schlussphase bei, mit denen Hanau auch die beiden Punkte mit nach Hause nahm. „In dieser Phase, in der wir zu schludrig und fahrig gespielt haben, hat uns Benedikt Müller heute wirklich die Punkte gerettet – sonst hätte das hier noch anders ausgehen können“, lobte Spandau seinen Torhüter. 

 

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

In der Handball Regionalliga hat die TuSpo Obernburg beim Tabellenführer eine deutliche Niederlage kassiert. Die HSG Bieberau/Modau gewann daheim gegen Petterweil.

 

 

Klare Niederlage gegen den Spitzenreiter

Im Auswärtsspiel beim souveränen Tabellenführer der Regionalliga, der ESG Gensungen/Felsberg, musste die TuSpo Obernburg am Ende eine 19:34 (13:15)-Niederlage quittieren.

Dabei zeigte die TuSpo von Beginn an eine beeindruckend couragierte Vorstellung. Ohne jeden Respekt vor dem großen Favoriten erspielten sich die Gäste bereits nach fünf Minuten eine 3:1-Führung. In der Folge fanden die Gastgeber zwar besser ins Spiel und glichen in der zehnten Minute zum 5:5 aus, doch die Mannschaft von Trainer Philipp Wollbeck ließ sich davon nicht beeindrucken. Durch Jesper Kunkel ging die TuSpo erneut mit 6:5 in Führung und bot dem Meisterschaftsaspiranten bis zur 19. Minute beim Stand von 10:9 weiterhin auf Augenhöhe Paroli. Erst in den Schlussminuten der ersten Halbzeit erhöhte Gensungen nochmals das Tempo und nahm eine knappe 15:13-Führung mit in die Pause.

Gäste ließen etwas nach

Nach dem Seitenwechsel ließ die zuvor so konsequente Disziplin der Tuspo jedoch etwas nach – eine Schwäche, die die routinierten Gastgeber eiskalt ausnutzten. Nach 40 Minuten war der Rückstand beim 16:22 bereits deutlich angewachsen und keine zehn Minuten später zeigte die Anzeigetafel beim 17:27 erstmals einen zweistelligen Abstand. Den tapfer kämpfenden Römerstädtern fehlten in der Schlussviertelstunde schließlich die Kräfte, um noch einmal entscheidend zu verkürzen. Ein weiterer 6:0-Tore-Lauf der Hausherren führte in der 58. Minute zum 33:18, ehe die Partie mit einer deutlichen 19:34-Niederlage für die Tuspo endete.

Obernburgs Trainer Philipp Wollbeck resümierte nach dem Spiel: „Wir spielen beim unangefochtenen Tabellenführer eine sehr gute und disziplinierte erste Hälfte und schaffen es, Gensungen vor große Probleme zu stellen. Nach der Pause lassen wir diese Disziplin etwas schleifen und Gensungen nutzt das gnadenlos aus.“

 

 

Falken mit weiterem Heimsieg     

Im Spiel gegen den TV Petterweil gewann die HSG Bieberau/Modau mit 32:27 (16:15). Die Partie begann zerfahren, beide Teams leisteten sich Fehler und so stand es nach neun Spielminuten auch erst 2:2, ehe Thomas Becker das 3:2 erzielte und Martin Juzbasic mit zwei gehaltenen Bällen hintereinander und Millimeter genauen weiten Zuspielen Kevin Kunzendorf auf die Reise schickte und der zum 5:2 traf. Dies geschah alles binnen einer Minute, was den Gästetrainer zu einer frühen Auszeit zwang. Doch die Falken legten weiter vor und erzielten in den nächsten beiden Spielminuten weitere drei Treffer, zur 8:2 Führung in der zwölften Spielminute. 

Petterweil raufte sich zusammen und spielte fortan konzentrierter, kam aufgrund einiger Mängel im Spielaufbau der Falken wieder Tor um Tor heran und erzielte in der 28. Minute den 14:14 Ausgleich. Erschwerend kam für die Hausherren das frühe Ausscheiden von Robin Hübscher hinzu, der sich eine Platzwunde an der Lippe zuzog und nicht weiter spielen konnte. Mit aller Macht verhinderten sie aber eine Führung Petterweils und so stand es zur Pause 16:15 für Bieberau/Modau. 

Gäste blieben zunächst dran

Bis zur 39. Spielminute blieben die Gäste dran und Björn Pape konnte noch einmal zum 20:20 ausgleichen, ehe die Falken wieder das Kommando übernahmen und durch Kunzendorf, Schenkel und Günther zum 23:20 (45. Spielminute) vorlegten. Der wieder einmal überragende Martin Juzbasic im Tor und die stärker werdende Abwehrreihe hielten die Gäste auf Distanz und so konnte der Vorsprung bis zur 55. Spielminute wieder auf 29:24 ausgebaut werden, die Gäste konnten nicht mehr zulegen, probierten alles, stellten die Abwehr um, versuchten es mit Manndeckung, aber die Falken ließen nichts mehr anbrennen und brachten den Vorsprung über die Runden. Am Ende hieß es 32:27, ein weiterer Heimsieg, der den Falken weiterhin den zweiten Tabellenplatz sicherte.

HSG-Trainer Thomas Weber: „Zunächst einmal freue ich mich über den Sieg , denn Petterweil gehört schon zu den Top Teams der Liga und muss erst einmal geschlagen werden. Dennoch haben wir viel Luft nach oben, zeigten noch zu viele Fehler im Spielaufbau und die Chancenverwertung hat mir auch nicht gefallen. Aber wir haben im Team hervorragend gekämpft und dadurch absolut verdient gewonnen“.

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

In der zweiten Handball Liga muss der TV Großwallstadt am Sonntag um 17 Uhr in der Untermainhalle Elsenfeld gegen den TuS Ferndorf ran.

Nach der der knappen 31:34-Derbyniederlage gegen den TV Hüttenberg richtet der TV Großwallstadt den Blick nun nach vorne. In der Untermainhalle in Elsenfeld will das Team vor heimischer Kulisse zwei wichtige Punkte einfahren. Der TuS Ferndorf ist mit zwei knappen Siegen gegen die HSG Krefeld Niederrhein und gegen den TSV Bayer Dormagen gut in die Rückrunde gestartet. Nach einem Unentschieden gegen den VfL Eintracht Hagen, gewannen sie am Mittwoch zuhause gegen den HC Oppenweiler/Backnang mit 28:23. Damit ist der TuS Ferndorf aktuell punktgleich mit dem TVG und steht dank des besseren Torverhältnisses auf Rang zwölf der Tabelle.

Zwei Personelle Veränderungen bei TuS Ferndorf

Die Gäste haben sich in der Winterpause gleich doppelt verstärkt. Im Rückraum stößt Sören Servos zur Mannschaft, der per Zweitspielrecht vom Bundesligisten Bergischer HC kommt. Zudem gibt es auf Rechtsaußen einen Neuzugang, Finn Scharnweber ist aus der U23 des HC Erlangen nach Ferndof gewechselt und hat einen Vertrag bis 2028 unterschrieben.

Gute Erinnerungen an die Hinrunde

Das Hinrundenspiel konnte der TVG in Ferndorf für sich entscheiden. Mit der Schlusssirene traf Kapitän Patrick Gempp zum 28:27-Endstand ins leere Ferndorfer Tor. An diesen Erfolg möchte der TVG nun anknüpfen und vor heimischer Kulisse zwei Punkte einfahren.

 

 

Das Bild von Flo Eisenträger hat uns der TVG zur Verfügung gestellt.

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

In der zweiten Handball Liga hat der TV Großwallstadt das Spiel am Mittwoch gegen den TV Hüttenberg mit 31:34 (16:17) verloren. Der TV Großwallstadt erwischte im Derby keinen optimalen Start. Durch Treffer von Tim Rüdiger und Paul Kompenhans ging der TVH früh mit 2:0 in Führung. Durch die Tore von Connar Battermann und Florian Eisenträger konnte der TVG nach viereinhalb Minuten ausgleichen. Die Gäste konnten das Momentum jedoch nicht nutzen, um selbst in Führung zu gehen. Stattdessen setzte sich der Gastgeber weiter ab und baute seinen Vorsprung auf vier Tore (8:4) aus. In der 19. Minute verkürzte Eisenträger per sicher verwandeltem Siebenmeter auf zwei Tore. Doch Hüttenberg antwortete prompt. Rüdiger stellte mit seinem Treffer zum 14:10 den alten Abstand wieder her. Der TVG startete erneut eine Aufholjagd und kämpfte sich durch Tore von Patrick Gempp, Yessine Meddeb und Axel Skaarnæs auf 16:15 heran. Mit 17:16 für Hüttenberg ging es schließlich in die Halbzeitpause.

Hüttenberg gibt die Führung nicht aus der Hand

Der Beginn der zweiten Halbzeit war von technischen Fehlern des TVG geprägt. Der TV Hüttenberg nutzte diese konsequent aus und erhöhte mit einfachen Toren auf 20:16. Nach dem Foul an Maximilian Horner verwandelte Eisenträger den Ball von der Sieben-Meter-Linie zum 20:17. Dennoch blieb der Drei-Tore-Vorsprung der Gastgeber zunächst bestehen und der TVG fand keinen Weg, weiter zu verkürzen. Erst in der 40. Minute brachte Battermann den TVG mit einem Rückraumtreffer wieder auf heran (24:22). Doch erneut gelang es den Hausherren sich abzusetzen und so stand es in der 52. Minute 30:26. Der TVG bewies noch einmal Kampfgeist und startete eine letzte Aufholjagd. Eisenträger, Mario Stark und Battermann verkürzten und so zeigte der Spielstand in der 58. Minute ein 31:30. In der Schlussphase schaffte es Hüttenberg sich dann nochmals entscheidend abzusetzen. Am Ende musste sich der TV Großwallstadt trotz großem Einsatz mit 31:34 geschlagen geben.

 

 

Das Bild von Flo Eisenträger hat uns der TVG zur Verfügung gestellt. Danke dafür

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In der dritten Handball Liga, Staffel Süd-West, muss der TV Kirchzell beim Letzten Homburg antreten. Der TV Gelnhausen hat die TSG Haßloch zu Gast und die HSG Hanau muss nach Opladen.

 

Kirchzell muss in Homburg aufpassen

Der TV Kirchzell muss nach der knappen Heimniederlage vergangener Woche gegen Opladen nun beim TV Homburg antreten. Die verlorenen Punkte gegen Opladen will sich der TVK unbedingt beim Schlusslicht wieder holen. Allerdings ist Vorsicht geboten, denn die Hausherren stehen mit dem Rücken zur Wand und sind nicht zu unterschätzen. Zwar gewannen die Kirchzeller das Hinspiel souverän, doch das hat nichts zu sagen. “Bei den letzten Ergebnissen haben sie gegen andere Teams gut mitgehalten, es hat nur die letzte Konsequenz gefehlt. Außerdem haben sie auch erfahrene Spieler mit dabei und wir dürfen sie keinesfalls unterschätzen”, sagt TVK-Trainer Povilas Babarskas.

Die Marschroute für den TVK ist klar. Mit voller Konzentration wollen die Gäste den Kampf annehmen und vor allem wollen sie sich nicht mehr so viele Fehler wie zuletzt erlauben. “Gegen Opladen hätte es auch plus eins für uns oder wenigstens Remis ausgehen können. Aber wir wollen es nicht auf die Schlussphase schieben. Wir hatten 58 Minuten Zeit, um es besser zu machen als wir es gemacht haben. Diesmal soll es wirklich besser werden”, so der TVK-Coach.

Auch Jannik Wolf, der jüngst seinen 22. Geburtstag feierte, sagt: “Da wir leider das letzte Spiel mit einem Tor verloren haben, haben wir jetzt den Anspruch, das wieder gut zu machen. Gegen Homburg wollen wir unbedingt zwei Punkte holen. Wir sind hochmotiviert und wollen vor allem versuchen, ihren wurfstarken Rückraumspielern nicht viel Spielraum zu geben.”

Tom Spieß musste unter der Woche krankheitsbedingt passen, doch Povilas Babarskas hofft, dass er am Wochenende wieder mit dabei ist. Louis Hauptmann ist noch verletzt, so dass der junge Lasse Becker wieder mit im Kader stehen wird.

 

 

 

 TV Gelnhausen empfängt TSG Haßloch

Endlich wieder Heimspieltag in der Hölle Süd: Nach knapp einem Monat und zwei Auswärtspartien in Folge kehrt der TV Gelnhausen am Samstag (19.30 Uhr, Rudi-Lechleidner-Halle) zurück in die Hölle Süd und die Barbarossastädter empfangen die TSG Haßloch. Das Gründungsmitglied der 2. Handball-Bundesliga spielt seit 2015 in der dritten Liga und belegt aktuell den 15. Tabellenplatz.

Für den TVG ist die Zielsetzung klar definiert: Die Mannschaft will sich keine Blöße geben und ihre starke Ausgangsposition im Rennen um die Qualifikation zur Aufstiegsrunde der 2. Bundesliga verteidigen. Mit 34:6 Punkten rangieren die Gelnhäuser derzeit auf Platz zwei hinter dem souveränen Spitzenreiter HG Saarlouis (38:4). Dieser zweite Tabellenplatz ist entscheidend für die Teilnahme an der Aufstiegsrunde.

Die personelle Lage bleibt jedoch angespannt. Weiterhin fehlen Akos Csaba (Kreuzbandriss), Leon David (Schulter-OP), Jannik Geisler (Schulterprobleme) und Alex Bechert (Ellenbogenverletzung). Hinter Henrik Müller und Benjamin Wörner steht aufgrund von Erkältungen ein dickes Fragezeichen, auch Jonathan Malolepszy und Silas Altwein sind angeschlagen. Cheftrainer Matthias Geiger erklärt: „Henrik und Benjamin konnten Anfang der Woche noch nicht trainieren. Dazu kommen Jonathan und Silas mit ähnlichen Symptomen. Wir werden erst Ende der Woche sehen, wie sich das Ganze entwickelt.“

Trotz der klaren Tabellenkonstellation warnt Geiger eindringlich davor, die Gäste zu unterschätzen. Haßloch steht zwar bei 6:36 Punkten, hat aber Anfang Februar mit einem überzeugenden 34:28-Erfolg gegen den Tabellendritten HSG Dutenhofen/Münchholzhausen bewiesen, dass man an einem guten Tag jeden Gegner schlagen kann. Erschwerend hinzu kommt, dass Haßloch auf Wiedergutmachung aus sein dürfte. Nach der deutlichen 18:40-Niederlage in der Vorwoche gegen Saarlouis trat mit Philip Rogawski bereits der zweite Cheftrainer in dieser Saison zurück, nachdem zuvor schon Leo Vuletic im September sein Amt niedergelegt hatte. Der Gegner befindet sich somit im Umbruch, dürfte aber gerade deshalb mit großer Entschlossenheit auftreten.

„Haßloch ist eine erfahrene Truppe. Gerade aus dem Rückraum sind sie gefährlich. Da müssen wir konsequent raustreten und dürfen keine einfachen Würfe zulassen“, betont Geiger. Mit Jakob Chrust und Niklas Klein verfügen die Gäste über treffsichere Akteure, die besondere Aufmerksamkeit verlangen. Für den TVG wird es darauf ankommen, von Beginn an mit hoher Konzentration zu agieren. „Konsequentes Zupacken, eine kompakte Abwehr stellen – das wird unsere Hauptaufgabe. Wichtig ist, die Fehlerquote zu minimieren und das Spiel ohne größere Hänger über 60 Minuten durchzuziehen“, so Geiger.

 

 

Auswärtsspiel für Hanau in Opladen

Für die HSG Hanau geht es derzeit Schlag auf Schlag. Nachdem die Brüder-Grimm-Städter jüngst den vierten Sieg in Folge feierten und dabei ihren starken Lauf der letzten Wochen weiter ausbauten, bekommen es Rivic, Schiefer & Co. am Samstagabend (19:30 Uhr / Bielertsporthalle) mit dem TuS 1882 Opladen zu tun. In Leverkusen trifft man auf einen Gegner, an den die Hanauer keine guten Erinnerungen aus der jüngeren Vergangenheit haben. „Mit Opladen hatten wir schon im Hinspiel unsere mühevolle Arbeit und haben eine wirklich ganz üble Niederlage eingesteckt“, meint HSG-Cheftrainer Axel Spandau. „Ich erwarte ein richtig schweres Spiel mit harter Gegenwehr, in dem wir an unsere Leistungsgrenze gehen müssen.“ 

Für die HSG Hanau verlief der Auftakt in das neue Kalenderjahr überaus erfolgreich: Vier Siege aus fünf Spielen stehen für die Blau-Weißen zu Buche. Zudem haben Bergold, Kleemann & Co. eine kleine Serie starten können, welche die HSG bis auf den vierten Rang in der Tabelle vorstoßen ließ. Nun, beim Rückspiel gegen den TuS Opladen in Leverkusen, will Hanau an die starken Leistungen der Vorwochen anknüpfen und den schwachen Auftritt bei 26:37-Niederlage gegen den TuS im Hinspiel vergessen machen. 

„Jetzt die Revanche zu wollen ist natürlich eine schwierige Sache“, erklärt Spandau vor dem Duell mit dem Tabellenachten, der beim Hinspiel in Hanau einen unangenehmen und zweikampfintensiven Handball zeigte. „Das hat auch schon der TV Gelnhausen zu spüren bekommen, der vierzig Minuten lang in Opladen zurücklag.“ Zudem habe sich Opladen mit 20:24 Zähler bereits ein ordentliches Punktepolster gesichert und könne somit befreit aufspielen. 

Besonders aufpassen muss Hanau dabei auf TuS-Routinier Markus Sonnenberg. Der Rechtsaußen traf beim letzten Aufeinandertreffen der beiden Teams gleich zehnfach ins Hanauer Tor. Auch Malte Wolfram und Birger Dittmer gehören im Rückraum zu den gefährlichen Akteuren. Ob der Opladener Topscorer Oliver Dasburg (122 Tore) nach seiner Schulterverletzung bereits wieder mit dabei ist, bleibt hingegen ungewiss. 

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

In der Handball Regionalliga muss die TuSpo Obernburg bei der ESG Gensungen/Felsberg antreten. Die HSG Bieberau/Modau empfängt den TV Petterweil.

 

Obernburg muss zum Tabellenführer

Die TuSpo Obernburg fährt am Samstag zur ESG Gensungen/Felsberg. Die Gastgeber führen souverän mit 32:2 Punkten die Tabelle an und sind klar auf Aufstiegskurs. Bis auf die Niederlage in Baunatal hat die ESG alles gewonnen. 

Trainer Fynn Welch hat u. a. mit Vince Schmidt (RR), Hannes Iffert am Kreis und Lukas Voß im Tor ein sehr ausgeglichenes Team beisammen, das auf jeder Position Torgefahr ausstrahlt. Zuhause ist Gensungen eine Macht und das weiß die TuSpo auch. Sie kann also befreit aufspielen, hat nichts zu verlieren.

 

 HSG Bieberau/Modau peilt nächsten Sieg an

Nach den zwei Siegen –  gegen Bruchköbel und zuletzt in Pohlheim – wollen die Falken den Monat Februar am Samstag mit einem weiteren Sieg am Samstag gegen den starken TV Petterweil verlustpunktfrei beenden.  

Der TV Petterweil befindet sich aktuell mit 21:13 Punkten auf Platz vier der Tabelle und musste zum Jahresbeginn vier Niederlagen in Folge verkraften. Zuletzt gewannen sie aber wieder deutlich zuhause gegen Groß-Umstadt  und wollen natürlich weiter punkten. Im Hinspiel unterlag die HSG in Petterweil mit 31:37, fanden einfach nicht ins Spiel, während Petterweil seine Routine und Kampfkraft ausspielte. Genau auf diese Tugenden werden die Falken wieder treffen und müssen dagegen halten. Petterweil spielt eine kompromisslose, harte Abwehr und profitiert daraus im Spiel nach vorne. 

Darauf muss sich Bieberau/Modau einstellen und Lösungen finden. Von der ersten Minute an hellwach sein und 60 Minuten Druck und Tempo machen, in der Abwehr stabil stehen und sich auf die beiden starken Torhüter verlassen können. Der TV Petterweil hat wohl die beständigste Mannschaft der Liga, steht seit Jahren in der Spitzengruppe und beherrscht die Basics. Selbst, wenn es einmal nicht so gut für sie läuft, überzeugen sie durch ein hoch angesetztes Niveau. Letzte Saison brachte sie dies immerhin zur Vizemeisterschaft.

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Wie Handball Regionalligist TuSpo Obernburg bekannt gab, wird Kreisläufer Till Szántó zur neuen Saison nach Obernburg zurück kehren. Bereits in der Jugend ging der 23-jährige Till Szántó mehrere Jahre für die TuSpo Obernburg auf Torejagd. Zur neuen Saison kehrt der Kreisläufer an seine alte Wirkungsstätte zurück und will damit den nächsten Schritt wagen.

„Ich hatte damals eine extrem schöne Zeit bei der Tuspo und habe dort viele Freunde gefunden, mit denen ich in der neuen Saison teils wieder zusammenspielen darf. Aber auch sportlich denke ich sehr gerne an die Zeit in Obernburg zurück, in der ich vieles gelernt habe“, blickt der gebürtige Reichelsheimer auf seine Zeit in der TuSpo-Jugend zurück. Bei der heutigen HSG Rodenstein begann Szántó seine Karriere, bevor er mit 14 Jahren nach Obernburg wechselte. Anschließend führte er seine Entwicklung bei der HSG Groß-Bieberau/Modau fort, wo er zuletzt mit im Kader der Regionalliga-Mannschaft stand, vor allem aber in der zweiten Mannschaft eingesetzt wurde. Nun wird der junge Kreisläufer in Obernburg fester Bestandteil des Regionalliga-Kaders und besetzt die Position gemeinsam mit seinem alten Mannschaftskollegen aus der Jugendzeit in Obernburg, Leon Steinbrecher.

„Mit den Wechseln von Till Szántó und Urs Budde sowie den zahlreichen, mehrjährigen Vertragsverlängerungen unserer jungen Spieler haben wir zuletzt klar gezeigt, in welche Richtung sich unser Kader entwickeln soll. Wir wollen eine junge, hungrige Mannschaft aufbauen und über die nächsten Jahre konsequent weiterentwickeln“, beschreibt Tobias Milde (sportlicher Leiter) die letzten Wechsel. Coach Philipp Wollbeck berichtet außerdem: „In unseren Gesprächen hat man von Beginn an Till’s Verbundenheit zur Tuspo und seinen großen Ehrgeiz gespürt. Beides Eigenschaften, auf die ich mich sehr in unserer zukünftigen Zusammenarbeit freue“. Der Student unterschrieb in der Römerstadt einen Zwei-Jahres-Vertrag.

 

 

Das Bild hat uns die TuSpo zur Verfügung gestellt. Danke dafür