Liebe Leserinnen, liebe Leser.
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In der Handball Regionalliga hat die TuSpo Obernburg am Samstag die TSG Offenbach-Bürgel zu Gast. Die HSG Bieberau/Modau fährt am Samstag nach Wettenberg.
Schwere Aufgabe für die TuSpo
Zum vorletzten Heimspiel der Saison kommt am Samstag um 19.30 Uhr mit der TSG Offenbach-Bürgel ein alter Bekannter in die Valentin-Ballmann-Halle. Die Mannschaft um Spielertrainer Nico Büdel, ehemaliger Bundesliga-Profi, steht nach 22 Spielen mit 34:10 Punkten auf dem zweiten Tabellenplatz und wird mit acht Punkten Rückstand nicht mehr in den Kampf um die Meisterschaft eingreifen können.
Im Hinspiel musste sich die TuSpo mit 28:35 deutlich geschlagen geben und auch diesmal geht unsere Mannschaft als klarer Außenseiter gegen die körperlich starken Gäste ins Spiel.
Mit den Topspielern Nils Lenort, Timo Kaiser und Leon Eck im Rückraum sowie Linksaußen Jonas Schlereth kommt auf die Obernburger Abwehr eine große Herausforderung zu. Mit durchschnittlich 32,3 Toren pro Spiel zählt Bürgel zudem zu den offensivstärksten Teams der Regionalliga. Ein Wiedersehen gibt es auch mit den ehemaligen TuSpo-Spielern Silahan Gezer, Peer Kreuzkam und Johannes Eberhardt.
Wenn die Obernburger den Heimsieg aus der vergangenen Saison wiederholen will, muss alles zusammenpassen. Nur mit großer Leidenschaft und Kampfgeist von der ersten Minute an kann dieses Ziel erreicht werden.
HSG Bieberau/Modau will den nächsten Auswärtserfolg
Nach dem mittelmäßigen Auftritt zuletzt gegen den TV Hüttenberg II, hofft die HSG Bieberau/Modau beim Schlusslicht HSG Wettenberg wieder zulegen und den nächsten Auswärtserfolg mitnehmen zu können. Unterstützt werden sie dabei vom Förderkreis der Handballer, der wieder eine Fan-Fahrt organisiert hat.
Der Aufsteiger Wettenberg hatte einen unglücklichen Saisonverlauf. Zu Beginn der Saison hatten sie lange Zeit Probleme mit ihrer Heimspielhalle, konnten sich nur unzulänglich vorbereiten und kamen nicht in Tritt. Das zog sich über die ganze Saison hin und so stehen sie am Ende der Tabelle und konnten bislang noch kein Spiel gewinnen. Zuletzt zeigten sie sich aber erholt und konnten in Groß-Umstadt ein Unentschieden erreichen. Dabei führten sie bis kurz vor Schluss noch und waren dem ersten Saisonerfolg sehr nahe, am Ende reichte es dann aber doch nicht ganz. Trotzdem ein schöner Erfolg, der sicher für Selbstbewusstsein gesorgt hat.
Die HSG darf sich also nicht vom Tabellenplatz Wettenbergs täuschen lassen, sondern muss die Herausforderung annehmen und versuchen in ihr Spiel zu kommen. Im Hinspiel gelang dies trefflich und es wurde mit 39:24 gewonnen. HSG-Trainer Thomas Weber sagt: „Wir müssen gegen Wettenberg wieder eine stabile Abwehr stellen und darüber in unser Tempospiel kommen. Im Angriff muss es harmonisch zugehen, der Ball muss schnell laufen und ordentlich Druck gemacht werden.“
Liebe Leserinnen, liebe Leser.
In der dritten Handball Liga, Staffel Süd-West, spielt der TV Kirchzell am Samstag gegen das HLZ Friesenheim-Hochdorf II. Der TV Gelnhausen empfängt am Samstag im Topspiel den Spitzenreiter Saarlouis. Die HSG Hanau spielt ebenfalls daheim und hat am Samstag den Longerichter SC Köln zu Gast.
TV Kirchzell peilt gegen Friesenheim-Hochdorf II einen Sieg an
Gelnhausen empfängt den Tabellenführer Saarlouis
Am Samstag um 19.30 Uhr kommt es in der Rudi-Lechleidner-Halle zum absoluten Topspiel, wenn der Tabellenzweite TV Gelnhausen den Spitzenreiter HG Saarlouis empfängt. Beide Mannschaften haben sich bereits vorzeitig für die Aufstiegsrunde zur zweiten Bundesliga qualifiziert. In diesem Duell geht es nun um die vorzeitige Staffelmeisterschaft und darum, ein echtes Ausrufezeichen vor der entscheidenden Saisonphase zu setzen.
Mit 45:9 Punkten steht der TVG aktuell auf dem zweitem Tabellenrang. Der Rückstand auf Saarlouis beträgt fünf Zähler, während die drittplatzierte HSG Hanau nur drei Punkte hinter den Barbarossastädtern lauert. Mit einem Heimsieg könnte Gelnhausen nicht nur die Chancen auf die Vizemeisterschaft deutlich verbessern, sondern gleichzeitig verhindern, dass sich Saarlouis vorzeitig die Meisterschaft sichert.
Nach zuletzt zwei überzeugenden Siegen gegen den TuS 82 Opladen (32:20) und den TV Homburg (46:21) geht der TVG mit viel Selbstvertrauen in das Spitzenspiel. Besonders in eigener Halle präsentierten sich die Rot-Weißen in dieser Saison bislang souverän und sind noch ungeschlagen. Diese Serie wollen sie auch gegen den Tabellenführer fortsetzen. Mit der HG Saarlouis wartet jedoch die wohl stärkste Mannschaft der Staffel auf die Gelnhäuser. Die Saarländer stehen mit 50:6 Punkten an der Tabellenspitze und haben den Aufstieg als klares Saisonziel ausgegeben. Nach einem umfassenden Umbruch unter Sportdirektor Markus Baur und Trainer Jörg Lützelberger hat sich das Team schnell gefunden und präsentiert sich als äußerst ausgeglichenes Kollektiv mit viel individueller Klasse.
„Dass der Erste gegen den Zweiten spielt, sagt eigentlich schon alles über die Bedeutung dieses Spiels“, betont TVG-Cheftrainer Matthias Geiger. „Wir freuen uns riesig auf dieses Heimspiel und hoffen auf eine volle Halle. Die Atmosphäre in der Hölle Süd könnte schonmal ein Vorgeschmack auf die Aufstiegsrunde geben.“ Im Hinspiel mussten sich die Barbarossastädter mit 26:30 (11:15) geschlagen geben. Vor allem in entscheidenden Phasen ließ der TVG damals zu viele Möglichkeiten liegen. „Wir haben im Hinspiel einiges nicht so umgesetzt, wie wir es uns vorgenommen hatten und haben Saarlouis zu viel Raum gelassen“, erklärt Geiger. „Daraus haben wir unsere Lehren gezogen und wollen es diesmal besser machen.“
Die Qualität des Gegners ist unbestritten. Mit Spielern wie Yves Kunkel, der mit 184 Treffern zu den Top-Torschützen der Liga gehört, sowie zahlreichen erfahrenen Akteuren ist Saarlouis auf allen Positionen hochkarätig besetzt. Zudem hat die HGS in der Winterpause noch einmal ordentlich aufgerüstet und mit Zeb Bjernfeld und Olle Österhall (beide Eskilstuna Guif) zwei junge Rückraumspieler aus der ersten schwedischen Liga verpflichtet. Beide haben sich bereits sehr gut in die Mannschaft integriert und haben schon mehrfach ihr hohes Spielniveau und ihre Treffsicherheit unter Beweis gestellt. Damit haben die Saarländer ihren Kader im Vergleich zur Hinrunde noch einmal deutlich verbessert. „Saarlouis hat auf jeder Position absolute Qualität und viele Ausnahmespieler. Das ist uns bewusst“, so Geiger. „Wir müssen als Mannschaft dagegenhalten, kompakt verteidigen und mit der nötigen Aggressivität arbeiten, um ihre individuelle Klasse zu begrenzen.“
Auch taktisch erwartet den TVG eine anspruchsvolle Aufgabe: „Die offensive Abwehr von Saarlouis wird uns fordern. Da müssen wir deutlich bessere Lösungen finden als noch im Hinspiel“, fordert der Coach. Trotz der Favoritenrolle der Gäste sieht Geiger seine Mannschaft keineswegs chancenlos: „Wir wollen uns auf keinen Fall verstecken. Wenn wir unsere Leistung auf den Punkt bringen und ein echtes Topspiel abliefern, haben wir alles in der Hand, um dieses Spiel zu gewinnen.“
Personell bleibt die Lage beim TVG weiterhin angespannt. Die Verletzten Akos Csaba (Kreuzbandriss), Leon David (Schulter-OP) und Simon Belter (Sprunggelenksverletzung) fallen weiterhin aus. Außerdem steht hinter dem Einsatz von Henrik Müller (Prellung am Fuß), Finn Trinczek (Schienbeinprobleme), Fynn Broßmann (ausgekugelter Finger) und Benjamin Wörner (Krankheit) noch ein Fragezeichen. Im schlechtesten Fall muss Geiger also erneut viele Ausfälle kompensieren. Dennoch hat die Mannschaft in dieser Saison mehrfach bewiesen, dass sie auch unter schwierigen Voraussetzungen starke Leistungen abrufen kann.
Hanaui kämpft um DHB-Pokal-Ticket
Die HSG Hanau steht vor einem wegweisenden Entscheidungsspiel gegen den Longericher SC Köln. Am Samstagabend (19.30 Uhr) wollen sich die Brüder-Grimm-Städter im Duell mit dem Tabellennachbarn erfolgreich durchsetzen und so die Qualifikation für die DHB-Pokal-Teilnahme in 2026/27 unter Dach und Fach bringen. Dabei treffen Kleemann, Schiefer & Co. in der Main-Kinzig-Halle allerdings auf einen unangenehmen Gegner, welcher die Blau-Weißen schon in der Vergangenheit extrem forderte. „Longerich ist aus meiner Sicht eine der spiel- und angriffsstärksten Mannschaften der ganzen Liga und muss sich in der Staffel Süd-West dabei kaum hinter Ligaprimus Saarlouis verstecken“, wirft HSG-Cheftrainer Axel Spandau einen Blick auf den Gegner. „Das wird unsere Abwehr extrem fordern.“ Dabei stellen die Grimmstädter vor dem vorletzten Heimspiel der Saison selber die viertbeste Defensive der Staffel.
Dass Longerich ein dickes Brett für die HSG werden dürfte, das stellte das LSC-Team von Trainer Christian Stark bereits im Hinspiel unter Beweis. In Köln erwischte Hanau keinen guten Tag, unterlag am Ende deutlich mit 23:34. Doch aus der großen Ernüchterung zogen die Blau-Weißen neue Stärke: In den darauffolgenden 16 Partien blieb die HSG 15 Mal ungeschlagen, feierte zuletzt elf Siege in Serie.
Am Wochenende wollen Müller, Böhm & Co. als Tabellendritter das Dutzend vollmachen und den Vorsprung auf den Vierten aus Köln auf fünf Punkte ausbauen. Ein Hanauer Sieg am 28. Spieltag würde somit auch die Entscheidung über die DHB-Pokal-Teilnahme im kommenden Jahr bedeuten. Zuvor muss aber wieder die Deckung der Hausherren sicher stehen, fordert auch Spandau. „Der Angriff von Longerich wird uns doppelt und dreifach fordern“, meint Spandau. „Wir müssen hinten engagiert arbeiten, um das Tempo unseres Gegners in den Griff zu bekommen.“ Angeführt wird die 927-Tore-Offensive aus Nordrhein-Westfalen vom LSC-Spielmacher Lukas Martin Schulz, der hervorragend mit Jonas Kämper im Rückraum und Kreisläufer Malte Nolting zusammenarbeitet. Für die vielleicht entscheidenden Prozente bauen die Grimmstädter im Entscheidungsspiel daher auch auf die Unterstützung von den Rängen, vom Hanauer Blauen Block.
Während Kapitän Max Bergold wegen Knieproblemen weiterhin pausieren muss, könnte Abwehrchef Dziugas Jusys, der aus privaten Gründen zuletzt fehlte, am Samstagabend für die Hanauer auf die Platte zurückkehren. „Im vorletzten Heimspiel der Saison wollen wir noch einmal alles aus uns herausholen und an die guten 45 Minuten in Münster anknüpfen“, so Spandau. „Longerich wird uns bis zum Ende fordern, aber wir freuen uns darauf.“
Liebe Leserinnen, liebe Leser.
Handball Zweitligist TV Großwallstadt gab in einer Pressemitteilung bekannt, dass der Verein von der unabhängigen Lizenzierungs-Kommission der zweiten Handball-Bundesliga die Lizenz für die kommende Saison 2026/27 erteilt bekommen hat. Damit ist es der TV Großwallstadt GmbH erneut gelungen, sich in einem strukturell anspruchsvollen und fragmentierten Umfeld dank einer großen Zahl loyaler Sponsoren und Partner zu behaupten.
Der Etat wird sich in der kommenden Spielzeit auf rund 1,8 Millionen Euro belaufen. „Wir haben im vergangenen Jahr intensiv daran gearbeitet, die TV Großwallstadt GmbH in aktuell herausfordernden Zeiten auf Kurs zu halten, um weiterhin erfolgreichen Bundesligahandball in der Rhein-Main-Region austragen zu können“, so Geschäftsführer Stefan Wüst, der sich über die Lizenzerteilung für seinen Herzensverein sehr freut, aber auch an die Region appelliert: „Um unsere gesteckten Ziele für die kommenden Saisons zu erreichen, ist ein noch stärkeres Engagement und eine intensivere Beteiligung der regionalen Unternehmen erforderlich.“ Um diese Ziele zu erreichen, entwickelt der TV Großwallstadt aktuell eine Kampagne, um die Fans und auch die Sponsoren noch mehr in die Entwicklung des Vereins einzubinden.
36 Bewerber erhalten Lizenz für 1. und 2. Bundesliga
In der Pressemitteilung der HBL vom heutigen Mittwoch wird mitgeteilt, dass „alle 36 Bewerber in Abhängigkeit von der sportlichen Qualifikation die Lizenz für die Saison 2026/27 erhalten. Diese wird offiziell am 22. August 2026 mit dem Rexel Super Cup im SAP Garden in München eröffnet.
Die bereits im vorjährigen Lizenzierungsverfahren attestierte wirtschaftliche Stabilität der Handball-Bundesligisten hat sich trotz schwieriger gesamtwirtschaftlicher Situation weiter verbessert, diese erfreuliche Entwicklung ergab das diesjährige Prüfverfahren. Es gab keine negative Lizenzentscheidung, nur durch einige wenige Clubs sind im Verlauf der kommenden Spielzeit Auflagen zu erfüllen, was zeigt, dass die Bundesligisten insgesamt auf einem sehr guten Weg sind.“
Das Bild hat uns der TVG zur Verfügung gestellt. Danke dafür
Liebe Leserinnen, liebe Leser.
Wie Handball-Drittligist HSG Hanau in einer Pressemitteilung bekannt gab, kann der Verein die nächste wichtige Personalentscheidung für die kommende Saison vermelden. Die Grimmstädter haben den Vertrag mit ihrem Mittelmann Jan-Philipp Winkler um ein weiteres Jahr, bis zum 30. Juni 2027, verlängert. Der 23-jährige Rückraumakteur war im letzten Sommer vom HLZ Friesenheim-Hochdorf II nach Hanau gewechselt und hatte sich mit seiner Spielintelligenz schnell als wertvolle Alternative neben HSG-Identifikationsfigur Jan-Eric Kleemann etabliert.
„Jan-Philipp hat schon früh gezeigt, dass er unser Spiel bereichern kann und das sowohl im Angriff als auch in der Abwehr“, meint der sportliche Leiter der HSG Hanau, Reiner Kegelmann. „Seine Vielseitigkeit gibt uns zusätzliche Optionen und macht uns schwerer ausrechenbar. Umso mehr freut es uns, dass wir ihn über 2026 hinaus an die HSG Hanau binden konnten.“
Winkler, der in der Jugend im Handball-Leistungszentrum der Eulen Ludwigshafen ausgebildet wurde, soll auch in der kommenden Saison eine zentrale Rolle im Offensivspiel der Grimmstädter einnehmen. In der laufenden Runde kam der gebürtige Pfälzer in allen 27 Pflichtspielen zum Einsatz und erzielte dabei 68 Drittliga-Treffer für die HSG. Viel wichtiger ist allerdings seine Passstärke und Übersicht, die er zusammen mit Cedric Schiefer und Lukas Böhm im Rückraum regelmäßig unter Beweis stellt.
„Von Anfang an bei der HSG Hanau wohl gefühlt“
„Ich habe mich von Anfang an bei der HSG Hanau wohl gefühlt. Man merkt, dass es hier viele Akteure gibt, die sich voll für den Verein einsetzen. Diesen Einsatz spiegeln wir als Mannschaft aktuell wider und das ist derzeit sicher ein Schlüssel zum Erfolg. Diesen Weg möchte ich nächste Saison weiter mitgehen“, sagt Jan-Philipp Winkler, der neben dem Sport an seinem Masterstudium in Elektrotechnik an der TU Darmstadt arbeitet.
Auch HSG-Cheftrainer Axel Spandau kann sich freuen, denn mit der Verlängerung von Winkler hat die HSG Hanau die Mittelposition für die Saison 2026/27 nun hochkarätig besetzt. Bereits im März entschloss sich Jan-Eric Kleemann, der erfahrene Dirigent des Hanauer Offensivspiels, zu einer Fortsetzung seines Engagements bei den Südhessen. Betrachtet man die Zusammensetzung aus Spielverständnis und Torhunger, so können nur wenige Konkurrenten in der 3. Liga diesem Hanauer Duo das Wasser reichen.
„Auf Rückraum Mitte hervorragend aufgestellt“
„Mit Jan-Philipp und Jan-Eric auf Rückraum Mitte sind wir in der kommenden Spielzeit wirklich hervorragend aufgestellt“, erklärt HSG-Geschäftsführer Hannes Geist und fügt hinzu: „Jan-Philipp hat sich sofort in das Team integriert und bereits zahlreiche Male angedeutet, welches Potenzial in ihm steckt. Die Vertragsverlängerung ist ein klares Zeichen in Richtung Zukunft und unterstreicht unseren Anspruch, junge und entwicklungsfähige Spieler in Hanau zu halten.“
Jan-Philipp Winkler spielte in der Jugend im Handball-Leistungszentrum der Eulen Ludwigshafen. Als B-Jugendlicher schaffte er 2018 den Sprung in die Auswahl-Mannschaften des Deutschen Handballbundes. Zwischen 2021 und 2025 spielte der Mittelmann mit dem HLZ Friesenheim-Hochdorf II in der dritten Liga und reifte dort schnell zum Leistungsträger. Im Sommer 2025 folgte der Wechsel zur HSG Hanau.
Das Bild hat uns die HSG zur Verfügung gestellt. Danke dafür
Liebe Leserinnen, liebe Leser.
Wenn ich an das Wochenende beim DHB-Pokal Final Four in Köln zurückdenke, kommt mir als erstes dieses Gefühl: Ankommen – und sofort mittendrin sein.
Schon am Samstag war die Stimmung rund um die Lanxess Arena besonders. Fans aus Magdeburg, Berlin, Lemgo und vom Bergischen HC standen zusammen, lachten, feierten und kamen ins Gespräch. So viele Farben, so viele Trikots – und trotzdem ein Miteinander, das beeindruckt. Genau so sollte Sport sein.
In der Arena wurde es schnell laut, voll und elektrisierend. Kein Wunder – bei 19.750 Zuschauern war das Haus an beiden Tagen ausverkauft. Das erste Halbfinale zwischen Lemgo und Berlin entwickelte sich zu einem offensiven Spektakel mit dem besseren Ende für Berlin (39:36).
Noch dramatischer wurde es im zweiten Halbfinale: Der Bergische HC traf auf den favorisierten SC Magdeburg – und das Spiel hatte im wahrsten Sinne des Wortes alles zu bieten. Verlängerung, Siebenmeterwerfen, pure Spannung. Am Ende setzte sich der BHC denkbar knapp mit 31:30 durch. Ein Spiel, das lange in Erinnerung bleibt.
Kleine Geschichten am Rande
Neben den sportlichen Höhepunkten sind es oft die kleinen Erlebnisse, die ein solches Wochenende prägen. So auch beim Versuch, sich zwischen den Spielen zu stärken: Während die Kartenzahlung zunächst problemlos funktionierte, sorgte sie am nächsten Stand plötzlich für Verzögerungen. Eine wachsende Schlange, spürbare Ungeduld, hochroter Kopf, Tunnelblick, Wechsel der Karte – und dann auch noch eine vergessene PIN. Erst am dritten Stand klappte es schließlich wieder. Am Ende blieb vor allem eines: ein Lachen über die Situation.
Zwischen Entspannung und neuer Spannung
Nach einem intensiven ersten Tag ging es weiter nach Düsseldorf ins Living Hotel De Medici – ein Ort, der Ruhe bietet und Raum zum Durchatmen lässt. So auch an diesem Abend.
Der Sonntag begann entsprechend entspannt mit einem guten Frühstück und einem Moment der Ruhe, bevor es zurück in die Arena ging. Im Spiel um Platz drei setzte sich Lemgo mit 35:31 gegen Magdeburg durch. Für den SCM verlief das gesamte Wochenende unglücklich, die Mannschaft fand nie wirklich zu ihrem Spiel.
Auch abseits des Feldes sorgten die Magdeburger für Aufmerksamkeit: Die offenen und reflektierten Aussagen von Trainer Bennet Wiegert nach den Niederlagen zeigten Größe und blieben in Erinnerung.
Im Finale präsentierte sich Berlin schließlich in Bestform und besiegte den Bergischen HC deutlich mit 42:33. Eine starke Leistung – auch wenn der BHC mit seinem Weg ins Finale ebenfalls beeindruckte.
Innovation als Blickfang
Ein besonderes Highlight war der neue LED-Glasboden in der Arena. Die Möglichkeiten der Inszenierung und visuellen Darstellung setzen neue Maßstäbe und verleihen dem Spiel eine zusätzliche Dimension. Sport und Show verschmelzen hier auf eindrucksvolle Weise. Es war der Hammer. So geht Glasboden.
Kleine Schwächen im Ablauf
So gelungen das Wochenende insgesamt war, ein organisatorischer Punkt sorgte für Kritik: Die Ausfahrt aus dem Parkhaus wurde zur Geduldsprobe. Rund 45 Minuten dauerte es, bis sich die Autoschlange auflöste – ein unnötiger Dämpfer nach einem sonst hervorragend organisierten Event.
Fazit
Ein Wochenende voller Emotionen, hochklassigem Handball und einer außergewöhnlich fairen Fankultur. Köln hat einmal mehr bewiesen, dass es die perfekte Bühne für dieses Turnier ist.
Und genau für solche Momente fahre ich immer wieder hierher – weil sie bleiben, lange nachdem das letzte Tor gefallen ist. 💙
Liebe Leserinnen, liebe Leser.
Wie Carsten Oberhagemann, Geschäftsführer und Pressesprecher der Deutschland Achter GmbH, in einer Pressemitteilung bekannt gab, siegte das Duo Klapperich/Hagemeister bei den Deutschen Kleinbootmeisterschaften in München vor Frederik Breuer/Leonard Brahms und Mattes Schönherr/Olaf Roggensack im Zweier ohne Steuermann.
Vom Rückstand auf dem ersten Streckenviertel ließen sich nicht aus dem Konzept bringen, am Ende feierten sie einen souveränen Sieg und sicherten sich den deutschen-Meister-Titel im Zweier ohne Steuermann: Paul Klapperich und Theis Hagemeister gewannen auf der Olympiastrecke in München-Oberschleißheim vor Frederik Breuer/Leonard Brahms und Mattes Schönherr/Olaf Roggensack. Wenige Zehntelsekunden dahinter folgten Wolf Niclas Schröder/Rene Schmela auf dem vierten Platz, gefolgt von Benedict Eggeling/Jasper Angl und Tobias Strangemann/Tassilo von Müller.
Gaspedal gedrückt bis ins Nirvana
„Unsere Stärke ist, ab 500 Metern das Gaspedal runterzudrücken, bis wir im Nirvana sind. So war es heute auch. Wir haben uns Schlag für Schlag rangekämpft, vorbeigeschoben, weitergeschoben und mit Abstand gewonnen. Das war ein hartes Rennen. Stark auch von Freddy, Leo, Mattes und Olaf“, sagte Paul Klapperich überglücklich. Ihm fiel nach strapazierenden Wochen ein großer Stein vom Herzen: „Die nationale Selektion ist immer mental ermüdend. Jeder von uns will um die internationalen Medaillen kämpfen, doch vorher müssen da durch. Ich bin froh, dass es jetzt vorbei ist und wir so souverän durchgekommen sind.“
Wenige Wochen nach dem Boatrace haben die Cambridge-Studenten Frederik Breuer und Leonard Brahms auch im Kleinboot überzeugt. „Das war unsere erste Regatta zusammen im Zweier“, meinte Boatrace-Sieger Breuer: „Wir haben uns von Rennen zu Rennen gut gesteigert. Mehr, als am Ende Zweiter zu werden, hätten wir nicht erwarten können.“
Ein zufriedenes Gesamtfazit zog Mattes Schönherr, der zur Leipzig-Langstrecke noch ausgefallen war und jetzt mit Olaf Roggensack das Podium erreichte: „Das war eine starke Teamleistung. Wir haben viele Zweier auf einem Top-Niveau. Jedes Rennen war hart, in keinem konnte man sich schonen. Im Finale sind wir für unsere gute Arbeit mit Bronze belohnt worden.“
B-Zweier gewinn B-Finale
Das B-Finale gewann der B-Zweier mit Leon Gronbach/Justus Beckmann, die als bestes Nachwuchsboot eine starke Regatta ablieferten. Zweiter wurden Max John und Ben Gebauer, für die sich die Regatta wie ein kleines Comeback anfühlte, nachdem bei ihnen die vorigen Überprüfungen weniger erfolgreich verlaufen waren. „Mit Spaß und Gelato. Nach unserer kurzen Vorbereitungszeit in Italien sind wir zufrieden. Wir sind befreit hergekommen und haben geile Rennen mit guten Endspurts abgeliefert. Dass es so gut lief, damit haben wir nicht erwartet“, sagte Max John.
Die Ergebnisse:
Zweier ohne Steuermann, A-Finale:
1. Paul Klapperich/Theis Hagemeister (Bonner RG/Frankfurter RG Germania) 6:47,10 Minuten, 2. Frederik Breuer/Leonard Brahms (Bonner RG/Berliner RC) 6:48,24, 3. Olaf Roggensack/Mattes Schönherr (RC Tegel/RC Potsdam) 6:50,27, 4. Wolf Niclas Schröder/Rene Schmela (Ruder-Union Arkona Berlin/Berliner RC) 6:50,40, Benedict Eggeling/Jasper Angl (RC Favorite Hammonia Hamburg/RV Münster) 6:53,30, 6. Tobias Strangemann/Tassilo von Müller (RC Dorsten/Ruderclub am Baldeneysee) 7:01,09.
B-Finale:
1. Leon Gronbach/Justus Beckmann (RG Speyer/RV Bochum) 7:01,81, 2. Max John/Ben Gebauer (ORC Rostock/Berliner RC) 7:03,36, 3. Lino Zatrow/Julius Kaim (USV TU Dresden/TVK Essen) 7:05,35, 4. Ole Hanack/Laurits Follert (RV Hellas Offenbach/Crefelder RC) 7:06,31, 5. Georg Rieck/Jakob Knapp (Berliner RC) 7:06,52, 6. Carl Sgonina/Vinzent Kuhn (Dresdner RC/RV Münster) 7:11,15.
C-Finale:
1. Kaspar Virnekäs/Ole Bartenbach (Münchener RC von 1880/RG Speyer) 6:52,14, 2. Jannik Metzger/Sven Achterfeld (Marbacher RV/RRG Mülheim an der Ruhr) 6:53,29, 3. Julian Garth/Simon Schubert (Crefelder RC/RC Germania Düsseldorf) 6:55,72, … 5. Sönke Kruse/Mark Hinrichs (RV Münster/Limburger Club für Wassersport) 7:00,98.
D-Finale: 5. Paul Martin/Tom Tewes (Kettwiger RG/Münchener RC von 1880) 7:10,68.
Das Bild hat uns Carsten Oberhagemann zur Verfügung gestellt. Danke dafür
Liebe Leserinnen, liebe Leser.
In der Handball Regionalliga verlor die TuSpo Obernburg in Petterweil. Die HSG Bieberau/Modau spielt Unentschieden gegen Hüttenberg II.
TuSpo verliert nach starkem Start in Petterweil
Im Auswärtsspiel beim Tabellenvierten TV Petterweil musste sich die TuSpo Obernburg am Ende mit 26:32 (12:17) geschlagen geben. Zu Beginn hielt die TuSpo die Partie nach der frühen 1:0-Führung zunächst offen. Bis zum 8:8 in der 15. Minute begegneten sich beide Teams auf Augenhöhe, wobei vor allem Tobias Raab und Thomas Keck im Rückraum überzeugten und bis dahin bereits fünf Treffer erzielten. Ab Mitte der ersten Halbzeit kippte das Spiel jedoch zugunsten der Gastgeber. Insbesondere Rechtsaußen Jonas Henneberger und Björn Pape am Kreis stellten die TuSpo-Abwehr vor große Probleme. Beim Stand von 15:10 sah sich Obernburgs Trainer Philipp Wollbeck in der 23. Minute gezwungen, eine Auszeit zu nehmen. Bis zur Pause setzte sich Petterweil aber weiter ab und ging mit einer 17:12-Führung in die Kabine.
Obernburg kämpferisch
Nach dem Seitenwechsel zeigten sich die Römerstädter zunächst kämpferisch und verkürzten schnell auf 14:17. Auch beim 23:20 in der 49. Minute blieb die Begegnung noch in Reichweite. In der Schlussphase nutzten die Gastgeber jedoch mehrere Fehler konsequent aus und kamen immer wieder zu einfachen Treffern über Gegenstöße. So wuchs der Rückstand bis zur 53. Minute auf 28:21 an. Zwar konnte Thomas Keck nach dem 30:23 vier Minuten vor dem Ende mit drei Toren in Folge noch etwas Ergebniskosmetik betreiben, doch am Ende musste sich die TuSpo mit 26:32 geschlagen geben.
Obernburgs Trainer Philipp Wollbeck erklärte nach der Partie: „Wir haben uns in der Anfangsphase genau an unseren Plan gehalten und uns dadurch gute Chancen erarbeitet und genutzt. Danach ist uns das phasenweise verloren gegangen, wodurch wir Petterweil zu einfachen Toren eingeladen haben. Am Ende hätten wir uns ein knapperes Ergebnis gewünscht, haben uns aber durch eigene Fehler selbst bestraft.“
Falken kommen nicht ins Spiel
Der HSG Bieberau/Modau hat die lange Osterpause (vier Wochen) nicht gut getan, denn gegen die Gäste aus Hüttenberg kamen sie einfach nicht ins Spiel und mussten am Ende mit einer 29:29 (15:14)-Punkteteilung zufrieden sein.
Gegen die Mannschaft der Rückrunde, den TV Hüttenberg II (nur eine Niederlage gegen Gensungen), taten sich die Hausherren schwer, rannten sich immer wieder an der gut gestaffelten und ordentlich zupackenden Abwehr fest, ließen Harmonie im Angriff vermissen. So entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe, mit immer wieder wechselnden Führungen. Nach zehn Spielminuten führten die Falken 5:4, nach 24 Spielminuten stand es 11:12 und zur Halbzeit führten die Falken wieder knapp mit einem Tor (15:14).
Es änderte sich nicht viel
Auch in Halbzeit zwei änderte sich nichts am Spielgeschehen, die Führungen wechselten, ehe Bieberau/Modau in der 52. Spielminute nach einem Doppelschlag von Kevin Kunzendorf mit 28:25 in Führung gehen konnte. Doch dieser Vorsprung hielt nicht lange, die Falken konnten nicht zulegen und mussten drei Tore in Folge hinnehmen, so dass es wieder 28:28 in der 56. Spielminute stand. Die bis dahin gut agierenden Schiedsrichter werteten im nächsten Angriff der HSG dann einen völlig korrekten Wurf von Robin Büttner als Gesichtstreffer beim Torhüter und gaben ihm drei Minuten vor dem Ende eine Zeitstrafe. Dezimiert mussten die Hausherren das 28:29 hinnehmen und ein wichtiger Angreifer fehlte ihnen in den letzten Minuten. Trotzdem schafften sie es durch Darren Weber in der 59. Spielminute den 29:29-Ausgleich zu erzielen. Ein letzter Angriff der Gäste brachte nichts mehr ein und so blieb es beim 29:29.
HSG-Trainer Thomas Weber bezeichnete den Ausgang des Spiels als „gerechtes Unentschieden“, und wenn man den Spielverlauf ansieht, hat er damit absolut recht. Seine Mannschaft konnte an diesem Abend nicht an die zuletzt so guten Leistungen anknüpfen und hatte enorme Schwierigkeiten mit den aufgeweckten Gästen aus Hüttenberg. Bieberau/Modau bleibt damit auf Platz drei. Die HSG Gensungen/Felsberg hingegen hat mit dem Sieg gegen Breckenheim/Wallau die Meisterschaft und damit den Aufstieg in Liga drei fest gemacht.
Das Bild hat uns die TuSpo, Klaus Zengel, zur Verfügung gestellt. Danke dafür
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In der zweiten Handball Liga hat der TV Großwallstadt beim Tabellenzweiten Balingen-Weilstetten mit 30:38 (10:18) verloren. Erneut machte sich die dünne Personaldecke im Rückraum bemerkbar. Trainer André Lohrbach konnte nur auf elf Spieler zurückgreifen, darunter die beiden Akteure aus dem Anschlusskader Theo Buchinger und Konstantin Knabe.
Die Gastgeber erwischten den deutlich besseren Start und setzten sich, auch begünstigt durch zahlreiche Zwei-Minuten-Strafen gegen den TVG, früh ab. Mitte der ersten Halbzeit reagierte Trainer Lohrbach mit der Umstellung auf das 7:6, doch der gewünschte Effekt blieb aus. Stattdessen nutzte Balingen die sich bietenden Chancen konsequent und kam zu mehreren Treffern ins leere TVG-Tor. So ging es mit einem klaren 10:18-Rückstand für den TVG in die Pause.
Ausgeglichene zweite Hälfte
Im zweiten Durchgang zeigte der TV Großwallstadt jedoch ein anderes Gesicht. Mit mehr Kampfgeist und deutlich verbesserter Offensive gelang es, die Partie ausgeglichener zu gestalten. Immer wieder fanden die Gäste Lösungen und konnten den zweiten Abschnitt sogar ausgeglichen gestalten. Trotz dieser Leistungssteigerung ließ sich der Rückstand aus der ersten Hälfte nicht mehr entscheidend verkürzen.
Bild: TVG
Liebe Leserinnen, liebe Leser.
Auch im zweiten Aufeinandertreffen mit Tschechien verlor die DEB-Auswahl. Diesmal ging die Partie in Karlsbad mit 1:4 aus. Das Tor für die deutsche Mannschaft erzielte Daniel Fischbuch. Bereits nach dem Spiel trat die deutsche Männer Nationalmannschaft ihre Rückreise nach Deutschland an. Das Team kommt wieder am heutigen Montag, den 20. April 2026, zur zweiten Phase der WM-Vorbereitung in Augsburg zusammen, um sich auf die beiden Heim-Länderspiele gegen die Slowakei vorzubereiten.
17.04.2026 | Tschechien – Deutschland | 4:1 (2:0, 1:0, 1:1)
25.04.2026 | 17:00 Uhr | Deutschland – Slowakei (Augsburg)
30.04.2026 | 19:00 Uhr | Österreich – Deutschland (Zell am See / AUT)
02.05.2026 | 17:00 Uhr | Deutschland – Österreich (Garmisch-Partenkirchen)
10.05.2026 | 17:00 Uhr | Deutschland – USA (Mannheim)



