Liebe Leserinnen, liebe Leser.
Liebe Leserinnen, liebe Leser.
In der Handball Regionalliga geht es nach einer kurzen Faschingspause weiter. Die TuSpo Obernburg empfängt die GSV Eintracht Baunatal, die HSG Bieberau/Modau fährt nach Pohlheim.
Absteiger kommt nach Obernburg
Mit der Eintracht Baunatal kommt am Sonntag um 17.30 Uhr nach einer kurzen Faschingspause nun ein Absteiger aus der dritten Liga nach Obernburg, der vor der Saison zahlreiche Veränderungen im Kader vorgenommen hat. Mit Platz fünf nach 16 Spielen und einem Punktekonto von 19:13 zählen die Hessen zwar zur Spitzengruppe, dürften aber mit dem Wiederaufstieg voraussichtlich wenig zu tun haben. In der Hinrunde konnte die TuSpo beim 25:25 dank einer sehr starken Leistung bereits einen unerwarteten Punktgewinn in Baunatal verbuchen.
Auch diesmal sind die Obernburger gegen die Mannschaft von Trainer Sascha Heiligenstadt keineswegs chancenlos. Besonders aufmerksam müssen die Römerstädter auf den starken Rückraum der Gäste mit Luke Myners (103 Tore in 16 Spielen) und Lasse Hellmann (102 Tore in 16 Spielen) achten. Mit ihrer bekannt aggressiven und offensiven Abwehr haben die Baunataler unter anderem dem Tabellenführer aus Gensungen die bislang einzige Niederlage zugefügt. Dennoch besitzt die TuSpo auch in diesem Spiel als klarer Außenseiter eine berechtigte Chance, mit viel Kampfgeist und Leidenschaft für eine Überraschung zu sorgen.
HSG Bieberau/Modau muss reisen
Nach einer kurzen Fastnachtspause reist die HSG Bieberau/Modau am Samstag um 19.30 Uhr zum Auswärtsspiel nach Pohlheim. Sicher keine einfache Aufgabe, denn zuletzt boten sie dem Tabellenführer Gensungen lange Zeit Paroli und unterlagen nur recht knapp mit 24:26. In Groß-Umstadt führten sie ebenfalls lange Zeit, mussten aber am Ende mit einem 29:29 Unentschieden zufrieden sein. Klare Warnzeichen an das Team von Trainer Thomas Weber, dass es in Pohlheim konzentriert und aufmerksam spielen muss.
Pohlheim bevorzugt eine offensive Abwehr und will darüber ins Tempospiel kommen. Da gilt es die Fehlerquote gering zu halten und die sich bietenden Torchancen zu nutzen. Das gelang im Hinspiel sehr gut und so konnte die HSG klar mit 37:24 gewinnen. Aber so einfach werden es die Pohlheimer den Gästen in eigener Halle nicht machen. Mit 14:18 Punkten stehen sie aktuell im Mittelfeld der Tabelle auf Platz acht. Als Saisonziel hat die junge Mannschaft einen Platz zwischen fünf und acht ausgegeben, den sie auf jeden Fall erreichen wollen.
Bieberaus Trainer Thomas Weber sagte: „Gegen Pohlheim müssen wir ordentlich auftreten und eine gute Leistung abrufen. Die junge Mannschaft hat Potential und wir dürfen sie nicht zu ihrem Spiel finden lassen.“
Liebe Leserinnen, liebe Leser.
Liebe Leserinnen, liebe Leser.
Liebe Leserinnen, liebe Leser.
Wie Handball Drittligist HSG Hanau in einer Pressemitteilung bekannt gab, beendet Kapitän Max Bergold nach dieser Saison seine Karriere. Lest nachfolgend die PM:
Vereins-Ikone und Außenspieler Max Bergold hört im Juni bei der HSG Hanau auf
Nach 13 Jahren hängt HSG-Linksaußen Maximilian Bergold im kommenden Sommer seine Handballschuhe an den Nagel. Der 29-jährige Außenspieler der HSG Hanau möchte sich künftig stärker auf seine Familie und die berufliche Laufbahn abseits des Handballs konzentrieren. Bei der HSG Hanau geht damit eine prägende Ära zu Ende: Bergold verabschiedet sich als Kapitän, unermüdlicher Antreiber und Identifikationsfigur – mit über 250 Drittliga-Pflichtspielen und mehr als 1.000 Toren im Trikot der HSG.
„Als HSG Hanau sind wir Max für die vergangenen 13 Jahre unglaublich dankbar“, sagt der sportliche Leiter der Grimmstädter, Reiner Kegelmann. „Seine handballerischen Qualitäten und sein Ansehen in der Mannschaft sprechen klar für sich. Es ist aber nachvollziehbar, dass der Handball angesichts der Aufgaben im Berufsleben irgendwann in den Hintergrund treten muss. Wir wünschen ihm für die Zukunft alles Gute.“
Der 1.93 Meter große Torjäger war dabei nicht immer auf der Linksaußen-Position zu Hause. Im Sommer 2022 schulte sein damaliger Trainer Hannes Geist den ehemaligen flinken Rückraumspieler kurzerhand um – ein echter Glücksgriff. Mit 224 Treffern in der Saison 2022/23 führte Bergold als Topscorer die HSG Hanau zur ersten Drittliga-Meisterschaft des Vereins in der Staffel Süd-West und etablierte in den darauffolgenden drei Saisons sein Standing als unangefochtener Kapitän der Spielgemeinschaft aus Kesselstadt und Steinheim. In seiner Karriere lief er in über 250 Drittliga-Pflichtspielen für die Grimmstädter auf und erzielte dabei mehr als 1.000 Tore.
„Die Entscheidung, meine aktive Karriere zu beenden, ist mir alles andere als leichtgefallen. Während der 13 Jahre bei der HSG Hanau habe ich hier nicht nur sportlich, sondern auch auf persönlicher Ebene unglaublich viel erlebt. Besonders der Zusammenhalt in der Mannschaft, das entgegengebrachte Vertrauen des Vereins und nicht zuletzt die Unterstützung der Fans hat diese Zeit für mich wirklich besonders gemacht. Umso dankbarer bin ich für all die gemeinsamen Momente, die ich mit der HSG erleben durfte“, erklärt Max Bergold, der bereits als A-Jugendlicher für die Grimmstädter auf Torjagd ging.
„Ich spüre, dass nach der Saison der richtige Zeitpunkt gekommen ist“
Gerade beim Hanauer Blauen Block genießt der gebürtige Kleinwallstädter heute, nach mehr als einem Jahrzehnt im HSG-Trikot, ohne Wenn und Aber den Status einer echten Vereinsikone in Blau und Weiß. Im Sommer endet nun seine eindrucksvolle Karriere im Drittliga-Handball. Bergold, der auch als Governance Manager für ein großes deutsches Kreditinstitut in Frankfurt am Main arbeitet, will sich fortan auf seine Karriere abseits des Sports konzentrieren.
„Ich spüre, dass nach dieser Saison der richtige Zeitpunkt gekommen ist, um ein neues Kapitel aufzuschlagen und künftig mehr Zeit meiner Familie sowie meinem Beruf widmen zu können. Umso mehr freue ich mich auf die verbleibende Zeit und werde alles daran setzen, dass wir unsere gemeinsamen Ziele erreichen“, so Bergold.
In der aktuellen Saison 2025/26 kam Bergold in 18 von 19 Pflichtspielen zum Einsatz und erzielte dabei 53 Treffer für die HSG. Neben seiner Erfahrung auf der Außenposition hat aber auch sein Wort in der Kabine von HSG-Cheftrainer Axel Spandau großes Gewicht. Dennoch blieb Bergold stets jemand, der sich maximal in den Dienst des Teams stellte und nach einem Sieg oder auch nach einer Niederlage immer Verantwortung übernahm.
„Wird bei der HSG Hanau einen großen Fußabdruck hinterlassen“
„Einen so mannschaftsdienlichen Akteur wie Max zu verlieren, das schmerzt natürlich“, meint HSG-Geschäftsführer Hannes Geist. „Max Bergold wird bei der HSG Hanau einen großen Fußabdruck hinterlassen und hat sich als Kapitän um Mannschaft und Verein verdient gemacht. Mit seiner gewinnbringenden Art gilt er nicht nur bei den Fans, sondern auch bei unseren Partnern und Sponsoren als absoluter Publikumsliebling. Wir danken ihm für den gemeinsamen Weg und seinen unermüdlichen Einsatz. In der Main-Kinzig-Halle wird er jederzeit ein gern gesehener Gast sein.“
Max Bergold spielt seit der A-Jugend für die HSG Hanau. Durch seinen Werdegang gilt der Linksaußen als besonderer Beleg für die erfolgreiche Jugendarbeit der Brüder-Grimm-Städter und zudem als Vorbild und Aushängeschild für viele junge Spieler in den Nachwuchsmannschaften der HSG Hanau. Seine sportliche Karriere begann Bergold bei der JSG Wallstadt. 2015 schaffte er den Sprung in die erste Männermannschaft der HSG und feierte mit dem Verein 2015/16 den Aufstieg in die dritte Liga.
Das Bild von Max Bergold hat uns die HSG zur Verfügung gestellt. Danke dafür
Liebe Leserinnen, liebe Leser.
In der zweiten Handball Liga konnte der TV Großwallstadt nach zuletzt neun Spieltagen ohne Sieg endlich wieder einmal einen Sieg bejubeln. Dabei sah es in der ersten Hälfte nicht danach aus. Die Mannschaft von Trainer André Lohrbach hat in der zweiten Halbzeit einen Sieben-Tore Rückstand aus den ersten 30 Minuten durch eine fulminante Abwehrleistung wettgemacht und ein bereits verloren geglaubtes Spiel verdient mit 29:26 beim TuS Nettelstedt-Lübbecke gewonnen.
Der Gastgeber startete gut in die Partie, führte durch Treffer von Henri Pabst und Alexander Schulze direkt mit 2:0. Axel Skaarnæs traf zum Anschluss, bevor Sven Weselling das 3:1 erzielte. Mario Stark und Connar Battermann egalisierten das Ergebnis. Bis zum 7:6 in der zwölften Spielminute hielt der TVG noch mit, dann war es der TuS N-Lübbecke, der auf 9:6 davonzog. Drei Minuten vor dem Halbzeitpfiff nutzte Lübbecke erneut die Chance und zog auf 16:9 davon. Bis dahin hatte der TV Großwallstadt bereits vier Siebenmeter nicht im gegnerischen Tor unterbringen können. Patrick Gempp traf zum Pausenpfiff zum 16:10-Halbzeitstand sehenswert aus dem Rückraum.
Überragende Abwehrleistung in Halbzeit zwei führt zum Auswärtssieg
Viele hatten die Gäste zu diesem Zeitpunkt bereits abgeschrieben. Aber die Mannschaft kehrte kämpferisch aus den Katakomben zurück und Kapitän Gempp traf zum 11:16. Das läutete die Aufholjagd ein und ab der 35. Spielminute gelang dem TVG ein 4:0-Lauf und er kam auf zwei Tore (18:16) heran. Die Abwehr fand dabei immer mehr Zugriff und der Gastgeber zeigte sich beeindruckt, so dass die Blau-Weißen sich Tor um Tor herankämpften. Yessine Meddeb traf in der 43. Minute zum Anschluss, der überragend agierende Spielmacher Mario Stark erzielte den Ausgleich. Nettelstedt legte noch einmal auf 24:22 vor, doch der TVG wusste, dass an diesem Tag noch alles möglich war. Als Meddeb zum 26:25 traf und danach auf 27:25 erhöhte, war das TVG-Team “on fire”. Am Ende siegten die Gäste durch eine überragende zweite Halbzeit verdient mit 29:26.
Das Bild von den jubelnden TVG Spielern hat uns der Verein zur Verfügung gestellt. Danke dafür
Liebe Leserinnen, liebe Leser.
Die Frankfurter ING Skywheelers verloren in der zweiten Rollstuhl Basketball Liga am vergangenen Wochenende gegen die BG Baskets Hamburg mit 57:68. Lest nachfolgend die PM des Vereins:
Vor dem Start gab es jedoch noch eine kleine Überraschung: Jährlich wird durch den Vorstand des Förderverein Rollstuhlbasketballs Rhein-Main e.V. eine wichtige Person des Vereins geehrt und in die ING Skywheelers Hall of Fame aufgenommen. Diesmal wurde der Vorsitzende persönlich durch seinen Vorstand überrascht und Pierre Fontaine mit der Hall of Fame 2025 für sein unermüdliches Engagement für den Verein und den Sport ausgezeichnet. Fontaine, der seit über 20 Jahren dem Sport treu ist und ihn national und international organisatorisch mitgeprägt hat, holte und organisierte unter anderem die Europameisterschaft 2013, den Worldsupercup und zuletzt das FINAL FOUR der RBBL in Frankfurt.
Zurück zum Spiel. Bereits zu Beginn des Spiels gingen die Gäste durch zwei Körbe in Führung, bevor die Gastgeber durch Tuva Reinshagen und Jakob Theis ausgleichen konnten. Das erste Viertel war durch einen offenen Schlagabtausch geprägt, konnte sich doch keine der beiden Mannschaften wirklich absetzen. So stand es zur ersten Zwei-Minuten-Pause 16:16 und versprach die erwartete Spannung. Erst im zweiten Teil der ersten Halbzeit kamen die Frankfurt mehrmals durch einen Korb von Reinshagen in Führung, welcher jedoch durch die Hamburger durch einen schnellen Konter direkt wieder revidiert wurde. Die Verteidigung der Skywheelers war an diesem Tag einfach zu löchrig und unabgestimmt, was den Gästen zum Vorteil wurde. So konnten die Baskets innerhalb von drei Minuten eine Serie setzen und durch mehrere erfolgreiche Treffer in Führung gehen und diese ausbauen. Die Frankfurter fuhren ihrem Ziel hinterher, kamen zwar mehrfach zum erfolgreichen Abschluss, aber Hamburg zog nach und hielt den Abstand bis zur Halbzeit, so dass beide Mannschaften mit 28:34 Punkten in die Pause geschickt wurden.
Nach der Pause starteten die Gäste offensiv mit einem erfolgreichen Abschluss durch Hartung, welcher im Nachgang einen erfolgreichen Freiwurf und Schuss verzeichnen konnte, und so den Vorsprung für die Hamburger weiter ausbaute. Die Gastgeber fanden heute nicht in das Spiel, neben der schwächeren Defence war auch die Trefferquote an diesem Tag nicht überragend.
So konnten die Skywheelers auch nach der Halbzeit keine Akzente setzen, um das Spiel zu drehen und gingen mit einem Stand von 42:53 in die letzte Pause.
Auch im letzten Viertel hatte diesmal Frankfurt das Nachsehen. Hamburg konnte den Vorsprung durch 2 Freiwürfe und einem Korb ausbauen, bevor Marian Kind durch einen Distanzwurf den Anschlusstreffer erzielte. Jedoch konnte der Abstand nicht verkürzt werden, da Hamburg an diesem Tag einfach zu stark für die Hessen war. So viel mit dem letzten Wurf und der Schlusssirene noch der einzige Dreipunkte-Treffer durch den Hamburger Classen, welcher damit das Endergebnis von 57:68 besiegelte. Damit wurde der Kampf um Platz zwei entschieden und die BG Baskets wechseln mit den ING Skywheelers nun die Plätze in der Tabelle.
Liebe Leserinnen, liebe Leser.
Liebe Leserinnen, liebe Leser.
Wie Handball Regionalligist HSG Bieberau/Modau in einer Pressemitteilung bekannt gab, wird Matic Grusovnik die Mannschaft in der kommenden Saison verstärken.
Damit können sich die Falken über einen weiteren Neuzugang freuen. Neben den bereits verpflichteten Moritz Klenk (TV Großwallstadt), Leon David (TV Gelnhausen) und Max Lössl (HSG Odenwald), kommt ein alter Bekannter nach Groß-Bieberau zurück.
Matic Grusovnik (34), der bereits von 2020 bis 2022 in Groß-Bieberau spielte, kommt vom Drittligisten TSG Münster. Dort hatte er als Abwehrspezialist maßgeblichen Anteil am Aufstieg Münsters in die dritte Liga und aktuell an der guten Platzierung der Taunusstädter auf Rang fünf. Er hat sich dort zum kompromisslosen und zuverlässigen Abwehrspieler entwickelt, der schon so manchen gegnerischen Angreifer zur Verzweiflung brachte. Mit seinen Fähigkeiten und seiner Erfahrung kann er der HSG massiv weiterhelfen und zur weiteren mannschaftlichen Entwicklung beitragen.
Matic Grusovnik sagt: „Ich freue mich in den Odenwald zurückzukehren, wohne und arbeite in Ober-Ramstadt und kenne viele meiner neuen Mitspieler bereits. Trainer, Mannschaft und Management arbeiten professionell und zielstrebig, das Umfeld stimmt und ist begeisterungsfähig.“
Auch Michael Malik, sportlicher Leiter der HSG freut sich über den Zugang: „Mit Matic bekommen wir nicht nur einen hochklassigen Abwehrspezialisten zurück, sondern auch einen absoluten Teamplayer und charakterlich einwandfreien Menschen. Er passt gut in unser Team und wird zu unserer mannschaftlichen Entwicklung beitragen.“
Das Bild von Matic Grusovnik hat uns die HSG zur Verfügung gestellt. Danke dafür.
Liebe Leserinnen, liebe Leser.
Enttäuschung bei der Männer-Mannschaft. Am heutigen Samstag unterlag die Mannschaft von Bundestrainer Harold Kreis im zweiten Turnierspiel knapp mit 3:4 (2:1; 0:1; 1:2) gegen die Auswahl Lettlands. Vor 4.033 Zuschauern in der Milano Rho Ice Hockey Arena waren Lukas Reichel, Lukas Kälble und Tim Stützle die Torschützen für die deutsche Auswahl.



