Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Wie der Deutsche Eishockey-Bund in einer Pressemitteilung bekannt gab, fand am vergangenen Mittwoch und Donnerstag in Garmisch-Partenkirchen die Bundestrainer-Konferenz des Deutschen Eishockey-Bundes (DEB) statt. An dem zweitägigen Treffen nahmen die DEB-Bundestrainer, weiteres Personal aus dem Leistungssportbereich sowie die beiden Vorstandsmitglieder Frank H. Lutz und Christian Künast teil.

Die Teilnehmenden berieten sich zusammen mit der Verbandsspitze über zentrale sportliche und strukturelle Themen. DEB-Vorstandsvorsitzender Frank H. Lutz sprach zu den strategischen Zielen des Verbands und gewährte Einblicke in die Arbeitsbereiche Finanzen und Verwaltung sowie in seine Führungsphilosophie. Als weiteren Punkt auf der Agenda stellte Christian Künast (Vorstand Sport) die Planung der kommenden internationalen Turniere im Hinblick auf die personelle Besetzung sowie die organisatorische Vorbereitung vor. Er informierte zudem zur strukturellen Ausrichtung des Verbands im Bereich Leistungssport.

Die eishockeyspezifische Analyse der Olympischen Spiele 2026 stand ebenfalls im Fokus. Um gezielte Schlussfolgerungen für die zukünftige Trainings- und Turniergestaltung zu ziehen, wurden die Erkenntnisse des Wettbewerbs in Mailand vorgestellt, ausgewertet und diskutiert.

Neben den vorgenannten Schwerpunkten wurden bei der Bundestrainer-Konferenz folgende konzeptionelle Themen behandelt:
 
  • Fünf-Sterne-Programm: Aktualisierung und Weiterentwicklung des DEB-Nachwuchs- und Leistungsprogramms zur Sicherstellung einer nachhaltigen Talentförderung.
  • Blossom-ic DFEL: erforderliche Schritte zur weiteren Professionalisierung der Liga.  
  • Entwicklung eines modernen Eishockeyspielers: Erörterung von aktuellen Anforderungsprofilen und Ausbildungsinhalten.
  • DEB-Akademie: zentrales Instrument zur Entwicklung und Qualifizierung von Trainerinnen und Trainern.
Christian Künast, Vorstand Sport des DEB, äußerte sich zum Ergebnis der Bundestrainer-Konferenz folgendermaßen: „Hinter uns liegen zwei Tage intensiven Austauschs und offener Gespräche. Wir haben gemeinsam analysiert, diskutiert und die Weichen für die kommenden Wochen und Monate gestellt. Das hat wertvolle Ergebnisse hervorgebracht, die jeder von uns mit in die tägliche Arbeit nimmt.“
 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

In der Handball Regionalliga musste die TuSpo Obernburg eine unerwartete Heim-Niederlage gegen Pohlheim hinnehmen. Die HSG Bieberau/Modau kam mit einem Sieg aus Vellmar zurück.

 

 

Unerwartete Heimniederlage gegen Pohlheim

Im Heimspiel gegen die HSG Pohlheim verlor die TuSpo Obernburg deutlich mit 30:36 (13:18). TuSpo-Coach Philipp Wollbeck konnte – abgesehen von Spielführer André Göpfert (Fingerbruch) – nahezu auf den kompletten Kader zurückgreifen. Allerdings war Linkshänder Tobias Raab nach überstandener Krankheit noch nicht voll belastbar und kam lediglich zu sporadischen Kurz-Einsätzen. Dafür drehte Thomas Keck auf und netzte 11/4-mal ein. Die Gastgeber starteten nervös in die Partie, gerieten früh ins Hintertreffen und nach acht Minuten stand es bereits 2:6. Trainer Wollbeck reagierte prompt und zog beim 3:8 (10.) die erste Auszeit. In der Folge fand die TuSpo besser ins Spiel und verkürzte vor allem dank des erneut starken Thomas Keck den Rückstand zwischenzeitlich auf 10:12 (22.). Doch die Gäste blieben weiter gefährlich – insbesondere die wurfgewaltigen und erfahrenen Rückraumspieler Torben Weinandt (RL) und Stefan Lex (RR) nutzten die großen Lücken in der TuSpo-Abwehr konsequent aus. Zur Halbzeit lag die Mannschaft aus der Römerstadt schon mit 13:18 zurück.

Obernburg konnte das Spiel nicht drehen

Auch nach dem Seitenwechsel gelang es den Hausherren nicht, das Spiel zu noch drehen. Die HSG verwaltete ihren Vorsprung souverän und hielt Obernburg mit fünf bis sechs Treffern auf Distanz. Zudem ließen die Gastgeber zu viele klare Chancen ungenutzt. Spätestens beim 19:25 nach 40 Minuten schwanden die Hoffnungen auf eine Wende, da sich weiterhin technische Fehler häuften und in der Defensive der Zugriff fehlte. Zehn Minuten vor dem Ende war die Partie beim Stand von 24:32 praktisch entschieden. Zwar gelang der TuSpo in der Schlussphase noch ein kleiner Zwischenspurt, aber am deutlichen Ausgang änderte dies jedoch nichts mehr. Am Ende mussten die Gastgeber eine unerwartet klare und bittere 30:36-Heimniederlage hinnehmen.

Trainer Philipp Wollbeck sagte nach dem Spiel: „Auch für die vielen Zuschauer tut es mir leid, dass wir es nach dem Derby jetzt ein zweites Mal nicht geschafft haben an unser Leistungsmaximum heranzukommen, wie wir es zuhause in dieser Saison ja schon gezeigt haben. Leider sind einige wichtige Spieler momentan noch angeschlagen und nicht im Vollbesitz ihrer Kräfte, was sich immer wieder bemerkbar macht. Gut, dass wir nun erstmal eine Pause haben, um unsere Blessuren auskurieren zu können. Ich bin mir sicher, dass wird dann wieder ein anderes Gesicht zeigen.“

 

 

 

 

Bieberau willensstark zum Sieg    

Minimal besetzt musste die HSG Bieberau/Modau die Reise nach Nordhessen zum TSV Vellmar antreten, kam aber trotzdem mit einem klaren 30:23 (16:9)-Sieg zurück. Damjan Jajic und Robin Büttner sind weiterhin verletzt, Max Diesterweg und Lasse Trautmann waren zum Spitzenspiel der zweiten Falken-Mannschaft in Trebur abgestellt, so dass Trainer Thomas Weber gewaltig improvisieren und mit acht Feldspielern auskommen musste. Das gelang aber sehr gut, von Beginn an, war der Siegeswille der Falken spürbar.

Gestützt auf eine aufmerksame Abwehr und einen wieder überragenden Martin Juzbasic im Tor (24 Paraden) konnten die Gäste allein im direkten Gegenstoß elf Tore erzielen. Nach sieben Spielminuten stand es bereits 1:5, ehe Vellmar wieder auf 4:5 (10.) heran kam. Das gefiel Bieberau/Modau natürlich überhaupt nicht und so legten zweimal Darren Weber, dreimal Kevin Kunzendorf und Robin Hübscher mit einem Sechs-Tore-Lauf wieder zu einer komfortablen Führung  vor (11:4 – 17.). Vellmar mühte sich, konnte aber den willensstarken Falken nicht viel entgegensetzen, so stand es zur Halbzeit 9:16.  

HSG weiter am Drücker

In Halbzeit zwei dominierten die Gäste weiter und verwalteten den Sieben-Tore-Vorsprung clever. Doch mit zunehmender Spieldauer machte sich auch der Kräfteverschleiß bei der dezimierten Falken Truppe bemerkbar und so kam Vellmar, nach einer kurzen Schwächephase Bieberau/Modaus zwischen der 46. und 52. Spielminute noch einmal kurzzeitig auf 21:24 heran. Bieberau nahm sich wieder zusammen und in einer starken Endphase durch Darren Weber, zweimal Nils Günther und zweimal Kevin Kunzendorf zog die HSG binnen sechs Minuten wieder auf acht Tore zum 21:29 (58.) davon. Am Ende stand es 23:30 und der nächste Auswärtssieg der Falken stand fest. Eine tolle Willensleistung der Mannschaft, mit zwei wieder herausragenden Akteuren, Martin Juzbasic (24 Paraden) und Kevin Kunzendorf (13 Tore). 

Trainer Thomas Weber sagte: „Ich bin zufrieden mit meiner Mannschaft. Sie haben sich hier ordentlich durchgekämpft und Willen gezeigt. Jetzt haben wir etwas Zeit die Verletzungen auszukurieren und die letzten 5 Saisonspiele anzugehen.“ 

 

 

 

Das Bild hat uns Obernburg zur Verfügung gestellt. Danke dafür

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Wie Handball Drittligist TV Kirchzell bekannt gab, wird Torhüter Paul Büchler nach der Saison zum TV Großwallstadt in die 1b wechseln. Der TVG II spielt derzeit in der Bezirksoberliga Odenwald/Spessart, steht auf Platz eins der Tabelle und ist auf dem Sprung in die nächsthöhere Liga. 

Der 22-jährige gebürtige Amorbacher ist seit er denken kann, beim TV Kirchzell, hat dort alle Stationen durchlaufen und gehört zum Stamm der ersten Mannschaft. Dort ist er der dritte Torhüter hinter Tobias Evers und Joshua Löffelmann. Um mehr Spielpraxis sammeln zu können, hat sich der sympathische junge Mann entschieden, ein Angebot von der 1b des TV Großwallstadt anzunehmen. “Die 1b von Großwallstadt ist auf mich zugekommen und ich habe mich nach reiflicher Überlegung für diesen Schritt entschieden. Ich möchte mehr Spielzeiten bekommen und ich sehe das als eine gute Chance, auch um einmal ein neues Umfeld kennen zu lernen”, so Paul. Zuvor hat er sich mit dem TVK intensiv ausgetauscht. Kirchzells sportlicher Leiter, Gottfried Kunz, erklärt, dass es eine Abmachung mit dem TVG II gibt: “Sobald  einer von unseren Torhütern längerfristig ausfallen sollte, was wir nicht hoffen, dann wird Paul sofort zu uns zurückkommen.” Dass dies generell und ohne Sperre möglich ist, hat Gottfried Kunz zuvor sorgfältig geprüft.

 

Das Archivbild von Paul ist von mir.

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Wichtiges Signal für die kommende Spielzeit des Handball Drittligisten HSG Hanau. Die Brüder-Grimm-Städter haben sich mit ihrem Mittelmann Jan-Eric Kleemann auf eine Fortsetzung des im Sommer auslaufenden Vertrages verständigt. So ist es in einer Pressemitteilung des Vereins zu lesen. Das 31-jährige Hanauer Eigengewächs trägt auch in der Saison 2026/27 das Trikot der Spielgemeinschaft.

„Jan-Eric verkörpert genau die Werte, für welche die HSG Hanau steht: Einsatz, Teamgeist und absolute Verlässlichkeit“, meint HSG-Geschäftsführer Hannes Geist. „Auf der Mittelposition gibt er unserem Spiel Struktur und Tempo zugleich. Für uns war schnell klar, dass wir diesen Weg unbedingt gemeinsam weitergehen wollen.“

Zusammen mit Torhüter Benedikt Müller hat Hanau damit bereits zwei wichtige Säulen für die nächste Saison gebunden. Die Verlängerung mit Jan-Eric Kleemann (geb. Ritter) ist dabei eine ganz besondere Nachricht, denn der erfahrene Mittelmann machte seine ersten Schritte im Handballsport in der Turnerschaft Steinheim und ist seit der Gründung der Spielgemeinschaft in 2009 bei der HSG Hanau mit dabei. Heute gehört der 31-Jährige als waschechtes Eigengewächs zu den wichtigen Säulen im Team von Trainer Axel Spandau und ist ein Vorbild für zahlreiche Jugendspieler in den HSG-Nachwuchsmannschaften.

„Für mich war schnell klar, dass ich meinen Vertrag nochmal für ein Jahr verlängern wollte. Es passt für mich vieles zusammen, Mannschaft, Verein und Umfeld bedeuten mir viel“, meint Jan-Eric Kleemann. „Ich fühle mich noch fit und denke, dass ich noch weiter zum eingeschlagenen Weg der HSG beitragen kann.“ 

Denkt man an Übersicht, Spielwitz und Führungsstärke, dann kommt in der dritten Liga an dem sympathischen Spielmachertypen nicht vorbei. Dabei wurde der Mittelmann in seiner aktiven Karriere bereits mehrmals von Verletzungen zurückgeworfen, kämpfte sich aber immer wieder erfolgreich zurück. In der Saison 2025/26 verpasste Kleemann bislang kein Spiel, führte die Mannschaft als Co-Kapitän in vielen wichtigen Partien auf der Platte. 55 Tore (davon fünf per Siebenmeter) in 23 Partien stehen in dieser Spielzeit für ihn zu Buche, etliche weitere Treffer seiner Teamkameraden bereitete er erfolgreich vor. In 2022/23 feierte er als verlängerter Arm seines damaligen Trainers Hannes Geist den bislang größten sportlichen Erfolg: Die Meisterschaft in der dritten Liga Süd-West. 

„Ich bedanke mich beim Verein und den Verantwortlichen für das Vertrauen und hoffe es mit entsprechenden Leistungen zurückzuzahlen“, ergänzt Kleemann. „Ich will mich weiter Schritt für Schritt mit der Mannschaft entwickeln und begeisternden Handball vor unseren Fans spielen. Es ist für mich nach wie vor etwas Besonderes vor unserem blauen Block aufzulaufen und empfinde das als großes Privileg.“

„Jan-Eric ist nicht nur sportlich ein Fixpunkt, sondern auch seit vielen Jahren eine Identifikationsfigur innerhalb der HSG Hanau. Er kennt die HSG in- und auswendig und geht jeden Schritt mit voller Überzeugung. Spieler wie er sind enorm wichtig für die Entwicklung unserer Mannschaft und des gesamten Vereins“, meint Reiner Kegelmann, der sportliche Leiter der HSG Hanau.  

 

Das Bild hat uns die HSG zur Verfügung gestellt. Danke dafür.

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Handball Drittligist HSG Hanau hat sich vor dem Hintergrund der aktuellen sportlichen Situation ihrer ersten Mannschaft intensiv mit einer möglichen Teilnahme an der Aufstiegsrunde zur zweiten Handball-Bundesliga beschäftigt. Grundlage dafür ist die starke Saison in der dritten Liga Süd-West, in der sich das Team im oberen Tabellenbereich etabliert hat. Nach sorgfältiger interner Abstimmung hat der Verein jedoch entschieden, einen Lizenzantrag für die nächsthöhere Spielklasse frühestens in der Saison 2026/27 zu stellen. Die Priorität liegt auf der Teilnahme am DHB-Pokal in der kommenden Spielzeit. Das gab der Verein in einer Pressemitteilung bekannt. 

Weiter hieß es:

Die Aufstiegsrunden zur zweiten Liga  sind für die HSG kein sportliches Neuland: Bereits in der Corona-Saison 2021 und in den darauffolgenden beiden Jahren nahmen die Hanauer an der Aufstiegsrunde teil, in 2022/23 sogar als Meister der Staffel Süd-West. 

Vor diesem Hintergrund wurde im Verein ein besonders differenzierter Blick auf die aktuellen Anforderungen gelegt. Neben den sportlichen Voraussetzungen standen insbesondere die deutlich gestiegenen wirtschaftlichen, infrastrukturellen und organisatorischen Rahmenbedingungen im Fokus.

„Aus den Erfahrungen in der Vergangenheit wissen wir bereits, was in diesem Zusammenhang auf einen Club in der 3. Liga zukommt“, erklärt HSG-Geschäftsführer Hannes Geist. „Mit der Entscheidung für einen Lizenzantrag meldet man nicht nur die Teilnahme an der Aufstiegsrunde, sondern auch den klaren Anspruch, im Falle eines sportlichen Erfolgs den Aufstieg realisieren zu können.“ 

Im Zuge der internen Analyse habe sich laut Geist gezeigt, dass in den vergangenen Jahren bereits wichtige Grundlagen für eine mögliche Teilnahme an der Aufstiegsrunde geschaffen werden konnten. „Dabei wurde allerdings auch deutlich, dass wir einzelne Anforderungen noch nicht in dem Umfang erfüllen, wie es für einen nachhaltigen Schritt in die 2. Handball-Bundesliga erforderlich wäre“, so der Geschäftsführer der Hanauer. „Außerdem sind die Vorgaben an die Vereine im Vergleich zu früher noch einmal deutlich gestiegen. Daher haben wir uns bewusst dafür entschieden, in diesem Jahr auf den Lizenzantrag zu verzichten.“

In der Staffel Süd-West steht die HSG Hanau, nach dem gewonnenen Topspiel gegen Tabellenführer HG Saarlouis, momentan sechs Punkte hinter dem Tabellenzweiten TV Gelnhausen auf Rang drei. Am 02. April treffen die beiden Teams im Main-Kinzig-Derby aufeinander. Der Meister und Vizemeister der jeweiligen Drittliga-Staffel qualifiziert sich für die Aufstiegsrunde. Der dritte Tabellenrang würde hingegen zur Teilnahme am prestigeträchtigen DHB-Pokal in der Saison 2026/27 berechtigen. 

Bisheriger Saisonverlauf unterstreicht positive sportliche Entwicklung

Unabhängig von der Entscheidung würdigt die HSG Hanau die Leistungen der Mannschaft ausdrücklich. Der bisherige Saisonverlauf unterstreicht die positive sportliche Entwicklung des Teams um Cheftrainer Axel Spandau, Kapitän Max Bergold und Spielmacher Jan-Eric Kleemann. Ein besonderer Dank gilt daher nicht nur den Spielern und dem HSG-Trainerteam, sondern auch allen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern, Partnern, Sponsoren sowie den Fans, die ihren Beitrag zu dieser erfolgreichen Spielzeit leisten.

„Wir verstehen den sportlichen Erfolg der vergangenen Jahre als klaren Auftrag, in Hanau die Voraussetzungen für eine mögliche zukünftige Zweitligateilnahme gezielt weiterzuentwickeln“, so Geist abschließend. „Wir wollen aber unserem eingeschlagenen Weg treu bleiben und dabei sportlichen Erfolg sowie wirtschaftliche Vernunft in Einklang bringen.“  

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

In der Handball Regionalliga kommt es am Samstag zum Aufeinandertreffen zwischen der TuSpo Obernburg und der HSG Pohlheim. Die HSG Bieberau/Modau muss am Sonntag zum TSV Vellmar.

 

Mit Pohlheim kommt ein alter Bekannter

Im Rahmen des beliebten TuSpo-4ers kommt am Samstag um 19.30 Uhr die HSG Pohlheim als “alter Bekannter” in die Obernburger Ballmann Halle.  

Das Team von Trainer Mario Weber rangiert nach 20 Spielen auf Platz acht und liegt damit in unmittelbarer Tabellennachbarschaft zur TuSpo, die derzeit den zehnten Platz inne hat. Es ist also alles angerichtet für ein Duell auf Augenhöhe. Der Blick zurück aber zeigt, wie eng die Begegnungen beider Mannschaften zuletzt waren.

In der vergangenen Saison musste die TuSpo vor heimischem Publikum eine Niederlage einstecken, revanchierte sich jedoch eindrucksvoll im Rückspiel in Pohlheim. Auch im Hinspiel im vergangenen Herbst gingen die Punkte an die Mittelhessen, eine zusätzliche Motivation also für die Römerstädter, diesmal den Spieß umzudrehen und vor eigenem Publikum ein anderes Gesicht zu zeigen. Mit den torgefährlichen Rückraumspielern Torben Weinandt (100 Treffer) und Romeo Rejab sowie Außenspieler Fabian Neul (81 Tore) bringt die HSG enorme Offensivqualität auf die Platte. Diese Schützen gilt es von Beginn an in den Griff zu bekommen.

Wenn die Obernburger jedoch mit voller Kapelle antreten können, von der ersten Minute an mit Leidenschaft verteidigen und im Angriff mutig sowie konsequent agieren, dann stehen die Chancen gut, gemeinsam mit den Fans einen weiteren wichtigen Heimsieg zu feiern.

 

 

 

HSG Bieberau/Modau in Nordhessen

Am Sonntag geht es für die HSG Bieberau/Modau nach Nordhessen, zum TSV Vellmar. Sicher ein unbequemes Spiel für die Falken, denn Vellmar steht mit 10:30 Punkten aktuell auf Platz 13 der Tabelle und muss unbedingt punkten, um die Klasse halten zu können. Der TSV Vellmar „sieht seine noch ausstehenden Partien alle mit Endspiel-Charakter , in denen kein Punkt verschenkt werden darf“. 

Die Falken sollten also Vellmar auf gar keinen Fall nach ihrem Tabellenplatz beurteilen und unterschätzen, sondern mit hoher Konzentration ins Spiel gehen und ihre Stärken ausspielen. Das gelang im Hinspiel sehr gut und Vellmar konnte mit 44:25 besiegt werden, aber das zählt am Sonntag nicht mehr, da werden die Gäste auf eine motivierte und angriffslustige Mannschaft treffen, die ihr Heimspiel gewinnen will. Vellmar spielt meist mit einer offensiven Abwehr und versucht das Spiel schnell nach vorne zu treiben.   

HSG-Trainer Thomas Weber sagt: „Wir müssen in Vellmar auf der Hut sein und stabil in der Abwehr stehen. Daraus unser Tempospiel entwickeln und vorne effizient zur Sache gehen. Vellmar ist sicher stärker, als es der aktuelle Tabellenplatz erscheinen lässt, insofern müssen wir voll konzentriert und aufmerksam ins Spiel gehen.“  

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Wie wir bereits berichteten, muss Handball Drittligist TV Kirchzell einige Monate auf seinen Rückraumspieler und Shooter Joshua Osifo verzichten. Seit dem 29. Dezember 2025 befindet er sich – zusammen mit seiner Freundin Salomi – auf einer Weltreise. “Knapp vier Monate werden wir unterwegs sein”, sagt Joshi und die Freude, sich diesen langgehegten Traum nun erfüllen zu können, ist ihm anzumerken. 

Los ging es in Thailand, wo die beiden bis zum 22. Januar blieben, dann folgte jetzt Vietnam, anschließend kommen noch Singapur, die Philippinen, Südkorea, Japan und Indonesien (Bali) dazu.

 

UPDATE ***  UPDATE ***  UPDATE ***

So, jetzt waren Joshua Osifo und seine Freundin bereits in Sudkorea und es ging weiter nach Japan. Anlaufstation in Südkorea war Seoul. “Wir erlebten einen totalen Wetterumbruch, kamen von Sommer, Sonne, Sonnenschein zu sehr sehr kalt”, erzählt Joshua. In Seoul hat es den beiden gut gefallen, es war sehr modern und auch ein Kontrast zu den Philippinen. Es ging nach Gyeongju, eine sehr entspannte Stadt, wie Joshi erzählt, später ging es nach Busan. Am Haeundae Beach gefiel es den beiden gut, auch die Märkte, der Aussichtstower usw. war wunderschön. 

Nach einigen Tagen Südkorea ging es endlich nach Japan. “Das ist das Land, das ich schon seit über zehn Jahren besuchen wollte. Das war schon immer mein Traum”, sagt Joshi. Und endlich war es soweit. Er war schon ganz aufgeregt, auch weil ja jetzt die Kirschblüten-Zeit beginnt und ganz Japan wunderschön blüht. Osaka war die erste Anlaufstation. Weiter ging es nach Kinosaki. 

Weitere Infos gibt es demnächst hier.

 

 

 

 

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Wie wir bereits berichteten, muss Handball Drittligist TV Kirchzell einige Monate auf seinen Rückraumspieler und Shooter Joshua Osifo verzichten. Seit dem 29. Dezember 2025 befindet er sich – zusammen mit seiner Freundin Salomi – auf einer Weltreise. “Knapp vier Monate werden wir unterwegs sein”, sagt Joshi und die Freude, sich diesen langgehegten Traum nun erfüllen zu können, ist ihm anzumerken. 

Los ging es in Thailand, wo die beiden bis zum 22. Januar blieben, dann folgte jetzt Vietnam, anschließend kommen noch Singapur, die Philippinen, Südkorea, Japan und Indonesien (Bali) dazu.

 

 

UPDATE *** UPDATE *** UPDATE ***

 

So, jetzt sind die beiden auf den Philippinen angekommen und Singapur haben sie hinter sich. “Es ist eine sehr schöne Stadt, sehr modern. Wir waren im botanischen Garten, in den Einkaufszentren, haben gut und viel in der Food Mall gegessen, waren erneut auf einer Rooftop Bar, sind Cokart gefahren, waren auf Sentosa Island. Das war einfach faszinierend. Wir sind mit der Singapur Seilbahn gefahren, haben einen Blick über die Stadt geworfen. Es war traumhaft”, erzählt Joshi.

 

Auf den Philippinen waren sie auf der Insel Cebu oder in Panglao, haben es dort ein bisschen lockerer angehen lassen. Sie haben einen Wasserpark besucht und Joshi gönnte sich nach drei Monaten mal einen Friseurbesuch 🙂 Sie waren noch in Port Baron, El Nido und sind mit dem Boot nach Coran gefahren. 

Weiter ging es nach Südkorea. Lasst Euch überraschen, was er hier zu erzählen hat.

 

 

 

Mittlerweile sind Joshua und seine Freundin in Vietnam angekommen. Dort wollen sie bis zum 08. Februar bleiben. Rückblickend auf Thailand sagt Joshua: “Es war super schön in Thailand. Wir haben viel gesehen, viele Eindrücke mitgenommen, viele nette Menschen kennen gelernt. Jetzt geht es weiter. Mal sehen, was uns in Vietnam erwartet.”

Und weiter geht es für Joshua und seine Freundin. Er berichtet, dass es ihnen gut geht. Vietnam war wohl wunderschön, sie haben sich viel angeschaut. Zuerst waren sie in Hanoi an der Train Street. Es war ein tolles Erlebnis, erzählt Joshua. Dann waren sie im Mausoleum. Von dort aus ging es nach Ha Giang und es folgte eine dreitägige Gebirgstour. Haben dort gemeinsame Zeit mit anderen Touristen und Fahrern verbracht. Auch das, sagt Joshi, war toll. Weiter ging es nach Cat Ba, eine kleine Insel fast ohne Touristen. “Dort haben wir relaxed, aber auch viel angeschaut”. Von dort ging es weiter per Flugzeug nach Hoi An. Hier hat sich seine Freundin was schönes schneidern lassen und sie haben viele Märkte besucht. “Wir haben viel und gut gegessen, viel eingekauft”, lacht er. Die nächste Station war Ho-Chi-Minh. “Da haben wir uns mit einem Kumpel aus Obernburg getroffen”, sagt Joshi. Wie klein die Welt doch ist. “Es ist ja die größte Stadt Vietnams und die Einkaufsmöglichkeiten, die Rooftop Bars waren genial.” 

Weiter ging es nach Singapur. Von dort wird er uns auch ein wenig zu berichten haben.

 

 

Wir wünschen den beiden viel Spaß und vor allem wünschen wir ihnen, dass sie gesund und munter wieder zu Hause ankommen!

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Handball Zweitligist TV Großwallstadt hat nach den Turbulenzen der letzten Tage und nach der Talfahrt mit einigen Niederlagen in Folge gegen den TuSEM Essen Reaktion gezeigt und zuhause mit 34:33 (17:15) gewonnen. Dieser Sieg war in jeder Hinsicht Gold wert. Beide Teams standen in der Tabelle Richtung Abstieg.

Bereits bei Anpfiff zeigte die Mannschaft von Trainer André Lohrbach eine ganz andere Körpersprache als in den Wochen davor. Hochmotiviert ging sie in die Partie. Vor allem Florian Eisenträger zeigte gleich zu Beginn eine bärenstarke Leistung. Er traf sowohl zum 1:0 als auch kurz später zum 2:0. Connar Battermann erhöhte auf 3:0, bevor erneut Eisenträger zum 4:0 einnetzte. Alles wunderschöne Tore. Doch auch der Gegner aus Essen wusste, was auf dem Spiel stand und legte durch Felix Mart und Finn Knaack zum 4:2 nach. Auf der anderen Seite trafen Eisenträger und Battermann zum 6:2. Beim Stand von 7:3 nahm Gästetrainer Kenji Hövels in der zwölften Minute die Auszeit. Danach stabilisierte sich deren Abwehr und man kämpfte sich peu à peu heran. Maximilian Hejny traf in der 20. Minute zum Anschluss (9:8). Doch der TVG machte weiter Dampf und spielte einen Vier-Tore-Vorsprung heraus. Leider nutzte TuSEM dann Ungenauigkeiten seitens der Hausherren aus, um mit einem 3:0-Lauf wieder aufzuholen. Den letzten Treffer der ersten Halbzeit erzielte Battermann zum 17:15-Pausenstand. Auch dieser Treffer vom am Ende zehnfachen Torschützen war immens wichtig.

Spannung bis zur letzten Sekunde

Es war alles offen in dieser so wichtigen Partie. Battermann legte zum 18:15 vor, Felix Eißing netzte dreimal ein und stellte den Anschluss (19:18) her. Der TVG legte vor, Essen zog nach. In der 39. Minute nutzte Finley Werschkull die Möglichkeit nach einem technischen Fehler auf der anderen Seite und glich aus (21:21). Drei Minuten später war es eben dieser Werschkull, der seinem Team die erste Führung (24:23) bescherte. Jetzt kämpften beide Mannschaften verbissen um den möglichen Sieg. Bis zum Stand von 31:31 in der 56. Minute legten die Gäste vor und die Blau-Weißen zogen nach. Dann aber ein Ballgewinn für den Gastgeber und Patrick Gempp netzte zum 32:31 ein. Oskar Kostuj steuerte den Ausgleich bei, Axel Skaarnæs stellte die Führung wieder her, bevor Hejny zum Ausgleich traf. Und wieder war es Battermann, der den Ball 66 Sekunden vor Schluss im gegnerischen Tor zum 34:33 unterbringen konnte. Nun sollte Neuzugang Anel Durmić die wohl wichtigste Parade im Tor der Gastgeber gelingen. Auf der anderen Seite vertändelte man den Ball im Angriff, im Gegenzug ein Stürmerfoul durch Tom Wolf. Ein letzter Fehlwurf auf Seiten des TV Großwallstadt und dann war die Partie Geschichte. Die Fans feierten zusammen mit der Mannschaft eine tolle Mentalitätsleistung in einer sehr wichtigen Partie um den Klassenerhalt.

Essens Kapitän Max Neuhaus sagte anschließend: “Ich bin unglaublich enttäuscht und es ist grad schwer, Worte zu finden. Wir waren in der entscheidenden Phase nicht clever genug, machen zwei, drei mögliche Tore nicht. Ich finde, ein Unentschieden wäre gerecht gewesen.”

 

Das Bild hat uns der TVG zur Verfügung gestellt. Danke dafür.

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Das Derby zwischen der HSG Bieberau/Modau und der TuSpo Obernburg endete mit 34:27 (14:13) für die HSG. Dabei mussten die Gäste stark ersatzgeschwächt antreten, verkauften sich aber trotzdem teuer. Neben dem verletzten André Göpfert (Fingerverletzung) musste der TuSpo-Coach kurzfristig auch auf die erkrankten Tobias Raab und Julian Klimmer verzichten. Trotz dieser personellen Rückschläge zeigten die stark dezimierten Obernburger von Beginn an eine konzentrierte und engagierte Abwehrleistung und hielten die Partie in den ersten zehn Minuten beim Stand von 6:6 völlig offen.

Nach der 7:6-Führung durch Ben Müller und dem 10:8 wenige Minuten später durch Jesper Kunkel erspielte sich die TuSpo in der 19. Minute sogar überraschend erstmals einen Zwei-Tore-Vorsprung. Die favorisierten und heimstarken Gastgeber taten sich lange schwer, Lücken in der gut organisierten TuSpo-Abwehr zu finden. Doch in den letzten sechs Minuten der ersten Halbzeit gelang der HSG nach dem 10:13 ein Lauf mit vier Treffern in Folge, so dass die Odenwälder Falken mit einer knappen 14:13-Führung in die Pause gingen.

Besserer Start für den Gastgeber

Nach dem Seitenwechsel erwischten die Gastgeber den besseren Start und setzten sich innerhalb von drei Minuten auf 17:13 ab. Die TuSpo wirkte durch diesen Rückstand zunächst etwas geschockt. Doch mit großem Kampfgeist sowie starken Aktionen von Tom Müller und Jesper Kunkel hielten die Römerstädter den Rückstand zunächst in Grenzen, verloren jedoch in der 45. Minute beim Stand von 16:26 den Anschluss.

Obernburgs Trainer Wollbeck reagierte sofort mit einer Auszeit, stellte unter anderem die Abwehr neu ein – mit Erfolg: Mit einem beeindruckenden Vier-Tore-Lauf verkürzten die Obernburger bis zur 56. Minute auf 30:27 und brachten sich noch einmal in Schlagdistanz. Doch die routinierten Gastgeber ließen sich den Sieg nicht mehr nehmen, während den ersatzgeschwächten Obernburgern in der Schlussphase die Kräfte ausgingen. Am Ende musste sich die tapfer kämpfende TuSpo mit 27:34 geschlagen geben.

Obernburgs Trainer Philipp Wollbeck erklärte nach der Partie: „Durch die kurzfristigen Ausfälle und die limitierten Einsatzzeiten des angeschlagenen Thomas Keck gingen uns mit zunehmender Spielzeit leider die Kräfte aus. Trotzdem hat meine Mannschaft Charakter gezeigt und eine sehr gute erste Halbzeit gespielt. Am Ende fällt die Niederlage dann leider etwas zu hoch aus.“

Der sportliche Leiter der Bieberauer, Michael Malik, zeigte sich zufrieden: „Das war heute sicher keine Glanzleistung unserer Mannschaft, aber wir haben gekämpft und wollten den Sieg. Wie gefährlich Obernburg werden kann, haben wir im Hinspiel gesehen“. 

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

In der dritten Handball Liga, Staffel Süd-West, gab es eine faustdicke Überraschung. Die HSG Hanau gewann beim Spitzenreiter HG Saarlouis sehr deutlich. Der TV Gelnhausen kam gegen den TV Kirchzell zu zwei Punkten.

 

Handball-Gala beim Spitzenreiter

Ein Handballabend, der mit seiner Kulisse und seinem sportlichen Niveau einem echten Topspiel der dritten Liga absolut gerecht wurde: Die HSG Hanau hat am Samstag dem Spitzenreiter der Staffel Süd-West eine empfindliche Niederlage beigebracht. Gegen die zuvor seit 14 Spielen ungeschlagene HG Saarlouis gewannen die Grimmstädter auch in der Höhe verdient mit 37:28 (19:16). Eine denkwürdige Teamleistung in der Abwehr und die eiskalte Chancenverwertung der HSG-Offensive um Cedric Schiefer (10 Tore) und David Rivic (6 Treffer) sorgten für den siebten Sieg der Blau-Weißen in Serie. 

„Als Trainerteam sind wir heute richtig stolz, dass unsere Mannschaft eine solche Leistung gezeigt hat“, lobte HSG-Cheftrainer Axel Spandau nach Spielende. „Gerade nachdem die letzten Spiele von Saarlouis so deutlich ausgefallen sind, wollten wir hier mit unserer stabilen Abwehr überzeugen. Das ist uns gelungen.“ 

Die HSG Hanau hat in ihrer zehnjährigen Drittliga-Historie schon die eine oder andere denkwürdige Begegnung bestritten. Der Auftritt der Spandau-Sieben in Saarlouis, gegen einen zumindest auf dem Papier übermächtigen Gegner, reihte sich an diesem Samstagabend im März 2026 nahtlos in die Liste ein. Sei es die Treffsicherheit von Schiefer, die Übersicht eines Jan-Eric Kleemanns, die Abgebrühtheit von Saad Khan oder das Abwehrvermögen von Dziugas Jusys – alles lief für die Blau-Weißen perfekt zusammen. 

Spandau hatte vor der Begegnung vor allem die offensive 3:2:1-Deckung der Saarländer als spielentscheidendes Mittel ausgemacht und sein Team entsprechend vorbereitet. In der mit über 1300 Zuschauern besetzten Stadtgartenhalle brachte Hanau als Tabellendritter von Beginn an die Konzentration und Abschlussstärke auf die Platte, welche die Spielgemeinschaft aus Kesselstadt und Steinheim seit Ende Januar – sechs Siege in Serie – so stark machen. 

Starke Abwehr legt den Grundstein

Nach einem munteren Abtasten in der Anfangsphase nahm Hanau nach einem Siebenmeter von Kapitän Max Bergold zum 5:5 (7. Minute) erstmals das Heft in die Hand. Mit zwei schnellen Treffern erhöhten die Südhessen auf 7:5 und ließen in der Folge die mit zahlreichen Hochkarätern besetzte HGS-Offensive in der Abwehr voll auflaufen. Saad Khan parierte gleich zwei Siebenmeter vom ehemaligen Bundesliga-Akteur Yves Kunkel. Ein Sahnepass von Lukas Böhm auf Kreisläufer Rivic brachte die erste Fünf-Tore-Führung beim 13:8 (19.) ein. 

„Wir haben das Gegenstoßspiel von Saarlouis in der ersten Halbzeit erfolgreich gestoppt“, erklärte Spandau. Mit schnellem Rückzugsverhalten zwang Hanau seinen Gegner in das Sechs-gegen-sechs, in dem die zweikampfstarke 6:0-Abwehr der HSG ihre volle Stärke entfaltete. Gegen diesen Verteidigungsriegel taten sich die, bis dahin in dieser Saison zu Hause noch ungeschlagenen, Gastgeber sichtbar schwer. Bis auf Winter-Neuzugang Zeb Bjerneld (8 Tore) hatte Hanau die Saarländer gut im Griff. Mit Dennis Gersts 19:15 (29.) sicherte man sich die Führung zur Pause.  

Hanauer Offensivmaschine macht früh alles klar

Die zweite Halbzeit begann so, wie die erste endete. Saarlouis mühte sich zu seinen Treffern, während Hanau mit klugem Angriffsspiel, immer wieder über Kleemann, seine Führung behauptete. Der pfeilschnelle Sebastian Hein holte nach einem Konter einen Strafwurf heraus, den Kleemann zum 24:20 (39.) verwandelte.

Im Anschluss nahm HGS-Coach Jörg Lützelsberger seine zweite Auszeit, um wohl noch einmal das Ruder herumzureißen. Saarlouis probierte weiterhin viel, vor allem über seinen Kapitän Tom Paetow, doch Hanau schickte sich nun an, den ganz großen Wurf zu landen und spielte seine Spielzüge im Angriff auf den Punkt: Mehrere Balleroberungen, ein Strahl von Schiefer, der sicher verwandelte Siebenmeter von Kleemann sowie der Treffer vom mustergültig freigespielten Julian Fulda bedeuteten mehr oder weniger die Vorentscheidung beim 27:20 in der 45. Minute. Einen schnell ausgeführten Anwurf der Gäste kratzte Keeper Benedikt Müller im Flug gerade noch so von der Linie – frenetischer Jubel bei den mitgereisten HSG-Fans. Rivic machte mit dem 35:27 (56.) den Deckel drauf. 

Egal welche Hürde oder Herausforderung, dem Team aus der Brüder-Grimm-Stadt schien an diesem Drittliga-Spieltag wirklich alles zu gelingen. Und mittendrinnen immer wieder Cedric Schiefer – der Rückraumakteur lief am Samstagabend für die Hanauer zur Hochform auf, glänzte nicht nur mit 10 Toren, sondern auch mit viel Übersicht für die Teamkollegen. „Was Cedric heute gemacht hat, das war wirklich herausragend“, meinte Spandau. „Am Ende haben wir so auch immer eine Lösung gegen die zum Schluss sehr offensive Deckung von Saarlouis gefunden. Unsere Chancenverwertung war hervorragend.“ 

 

 

TV Kirchzell ärgerte Gelnhausen eine Halbzeit lang

Im Spiel gegen den TV Gelnhausen musste der TV Kirchzell am Ende eine 27:36 (16:17)-Niederlage hinnehmen. Dabei gelang es den Kirchzellern, den hohen Favoriten in dessen eigener Halle zu ärgern. Zumindest eine Halbzeit lang. 3:1 führten die Gäste, die auf den angeschlagenen Tom Spieß verzichten mussten, sogar in der zweiten Minute. Über 4:4, 6:6 und 7:7 (11.) blieb die Partie ausgeglichen. Danach zog Gelnhausen auf drei Tore weg (10:7), doch den TVK kümmerte das wenig. 10:10 hieß es nach 18 Spielminuten und ausgeglichen ging es weiter. 17:16 hieß es zur Pause, wobei ärgerlich war, dass der TVK direkt vor dem Halbzeitpfiff noch eine Zwei-Minuten-Strafe kassierte. TVK-Trainer Povilas Babarskas war zufrieden mit dem Gesehenen. “Wir haben viele gute Sachen gesehen, unser Rückzug war gut und wir haben sehr geduldig gespielt. Schade, dass wir vor dem Halbzeitpfiff zwei Minuten kassiert haben.”

Gelnhausen wurden seiner Favoritenrolle gerecht

So mussten die Kirchzeller nach Wiederbeginn in Unterzahl agieren. Vadym Oskilko war es, der pausieren musste. Er nutzte ansonsten seine Chancen sehr gut, hatte zum Schluss fünf blitzsaubere Tore zu verzeichnen und sein Coach war sehr zufrieden mit ihm. Die Unterzahl tat den Kirchzellern nicht gut und die Hausherren gingen in den “Angriffsmodus” über. Innerhalb fünf Minuten stand es 21:16 und auch die Auszeit des Kirchzeller Trainers in der 37. Minute beim 22:16 brachte nichts mehr. Mitte der zweiten Hälfte hatte der Sechs-Tore-Vorsprung noch immer Bestand (27:21) und wuchs sogar auf 34:24 (58.) an. Die Gäste vergaben einige Freie, einige Konter und vor allem die vergebenen Strafwürfe ärgerten den Trainer. “Wir haben mit diesen Aktionen die Halle groß gemacht und mussten auch noch gegen die Stimmung ankämpfen.” Am Ende stand eine deutliche Niederlage, doch Povilas Babarskas meinte: “Ich bin nicht ganz unzufrieden. Meine Mannschaft hat es phasenweise sehr gut gemacht, vor allem in Halbzeit eins. Allerdings ärgern mich die vergebenen Strafwürfe und auch ein paar Abwehrfehler. Was mich sehr freut ist, dass die Jungen ihre Chancen so gut genutzt haben. Lasse Becker hat sein erstes Tor geworfen. Das freut mich für ihn. Und auch Vadym Oskilko hat fünf Treffer beigesteuert und auch sonst gut gespielt. Alles in allem bin ich, wie gegen Saarlouis, nicht ganz unzufrieden und ich muss meine Mannschaft für vieles loben.”

 

 

 

 

Das Bild hat uns die HSG zur Verfügung gestellt. Danke dafür.