Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Wie Handball Regionalligist TuSpo Obernburg in einer Pressemitteilung bekannt gab, hat der Verein für die kommende Saison einen Neuzugang zu verzeichnen. Die Obernburger verstärken sich mit einem jungen Talent aus der Region und bauen damit weiter an der Perspektive ihrer Regionalliga-Mannschaft.

Urs Budde wechselt aus dem Leistungszentrum des TV Großwallstadt in die Römerstadt und unterschreibt dort einen Zwei-Jahres-Vertrag. „Wir haben Urs schon länger im Blick. Wir glauben, dass der Wechsel nach Obernburg nach seiner Ausbildung bei den TVG-Junioren ihm nun die besten Möglichkeiten für seine Weiterentwicklung eröffnet“, freut sich TuSpo-Trainer Philipp Wollbeck über die Verpflichtung des 18-Jährigen.

Seine sportliche Laufbahn begann der aus Michelstadt im Odenwald stammende Rückraumspieler in der Jugend der HSG Erbach/Dorf-Erbach. Im Alter von 13 Jahren wagte er dann den Schritt in die Akademie des Zweitligisten TV Großwallstadt und durchlief dort alle weiteren Jugendmannschaften. Nach der aktuellen Saison endet seine Jugendzeit, weshalb nun der perfekte Zeitpunkt für den nächsten Schritt gekommen ist, freut sich der 18-Jährige: „Ich glaube, dass Obernburg der richtige nächste Schritt für mich ist, da ich dort sowohl Erfahrung in der Regionalliga als auch der Oberliga sammeln kann.“

Urs Budde wird bei der Tuspo fester Bestandteil des Regionalliga-Kaders sein, aber darüber hinaus auch für die Oberliga-Vertretung der Römerstädter auflaufen. „Unser Ziel ist es, Urs auf diesem Weg Spielzeit und viele Trainingseinheiten zu garantieren, um eine optimale Weiterentwicklung zu gewährleisten“, fügt Tobias Milde von der sportlichen Leitung der TuSpo Obernburg weiter aus.

In der aktuellen Saison läuft Urs Budde neben der A-Jugend der TVG-Junioren zudem für die Herrenmannschaft seines Heimatvereins, der HSG Erbach/Dorf-Erbach auf, wodurch er bereits die ersten Erfahrungen im Herrenbereich sammeln konnte.

 

 

Das Bild hat uns die TuSpo, Klaus Zengel, zur Verfügung gestellt. Danke dafür

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

In der Handball Regionalliga muss die TuSpo Obernburg am Samstag zur MSG Körle/Guxhagen und die HSG Bieberau/Modau empfängt die SG Bürgel.

 

TuSpo gastiert beim Aufsteiger

Die TuSpo Obernburg hat am Samstag um 19 Uhr in Guxhagen einen Gegner vor der Brust, der schwer einzuschätzen ist. Mal läuft es super, mal verliert die MSG deutlich, mal kann sie gar nicht antreten – so wie zuletzt. Trotz allem gilt der Aufsteiger als heimstark, hat sich vor der Saison mit Drittliga-erfahrenen Spielern verstärkt. Trainer Christian Schade hat viele A-Jugend-Spieler von Melsungen im Einsatz, hat mit Björn Prinz im Rückraum oder Magnus Rulff am Kreis sehr gute Akteure. Im Hinspiel musste Obernburg schwer kämpfen, ehe der 33:28-Sieg unter Dach und Fach war. 

Ob Obernburgs Trainer Wollbeck auf seinen kompletten Kader zurück greifen kann, bleibt abzuwarten. Fakt ist, dass das bevorstehende Spiel ein sehr wichtiges ist, denn es zählt als ein “Vier-Punkte-Spiel.

 

 

 

Erneut Heimspiel für die HSG Bieberau/Modau

Die HSG Bieberau/Modau ist aktuell nicht nur sportlich gut unterwegs, sondern kann auch im personellen Bereich mit Erfolgsmeldungen aufwarten. So stehen bereits drei Neuzugänge für die nächste Saison fest. 

Moritz Klenk (24 Jahre, Allrounder) kommt vom Zweitligisten TV Großwallstadt zurück zu seinem Heimatverein, Leon David (25 Jahre, Kreis) kommt vom Drittligisten TV Gelnhausen und Max Lössl (19 Jahre, Rechtsaußen) kommt von der HSG Odenwald. Einzelheiten zu den Verpflichtungen gibt es in Kürze. Mit zwei weiteren Spielern ist die HSG noch in Verhandlung.

Die Verträge mit Martin Juzbasic, Damjan Jajic, Robin Hübscher, Lasse Trautmann, Mika Trautmann, Max Diesterweg, Thomas Becker, Robin Büttner, Kevin Kunzendorf, Nils Günther, Darren Weber, Matthis Thannscheidt und Philipp Blümel wurden verlängert bzw. sind noch gültig. Thomas Weber bleibt Trainer und Dennis Rybakov Co-Trainer. Mit diesem Kader wollen die Falken die kontinuierliche Entwicklung der Mannschaft voran treiben und mit den Neuzugängen erneut die Qualität anheben. 

Zielstrebig gegen Bruchköbel

Nach dem Derby gegen Groß-Umstadt und dem klaren und deutlichen Sieg, gilt es im nächsten Spiel genauso effizient und zielstrebig aufzutreten. Das wird auch nötig sein, denn der nächste Gegner am Samstag um 19 Uhr heißt Bruchköbel und die benötigen dringend Punkte um nicht weiter abzurutschen. 

Die SG Bruchköbel steht aktuell mit 11:19 Punkten auf Platz neun der Tabelle und muss am Rundenende noch einen Punkt wegen Nichterfüllung des Schiedsrichtersolls abgeben. Sie spielen sehr wechselhaft, waren auswärts bereits viermal erfolgreich, zuhause haben sie dagegen erst drei Punkte erspielt. Dabei waren sie aber immerhin gegen die TSG Offenbach/Bürgel erfolgreich. Die Falken sind also gewarnt und dürfen den Gegner nicht unterschätzen. Im Hinspiel war die HSG 34:23 erfolgreich. Ihr Spiel ist sehr stark auf den Rückraum Shooter Dennis Weit ausgerichtet, der aktuell die Torschützenliste der Regionalliga mit 139 Treffern, knapp vor Kevin Kunzendorf von der HSG mit 133 Toren anführt. Aber auch ihre bewegliche Abwehr mit einem guten Torhüter ist zu beachten. 

HSG-Trainer Thomas Weber: „Gegen Bruchköbel müssen wir wieder kompromisslose Abwehrarbeit liefern und daraus zu unserem Tempospiel kommen. Dabei aber konzentriert nach vorne spielen und unsere Torchancen konsequent ausnutzen.“

 

 

 

 

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

In der dritten Handball Liga, Staffel Süd-West, tritt der TV Kirchzell am heutigen Freitag zum Derby bei der HSG Hanau an. Der TV Gelnhausen ist zu Gast bei den Bergischen Panthern. Die HSG Rodgau Nieder-Roden fährt zu den SGSH Dragons.

 

Hanau empfängt Kirchzell zum Derby

Am heutigen Freitagabend stehen sich die HSG Hanau und der TV Kirchzell in der Main-Kinzig-Halle zum Derby gegenüber. Anwurf ist um 2015 Uhr. Beide Teams heimsten zuletzt Siege ein, von daher gehen beide mit viel Selbstvertrauen in die Partie. Trotz allem sieht Kirchzells Trainer Povilas Babarskas Hanau in der Favoritenrolle. Beide Mannschaften kennen sich gut, so dass es sicher ein Spiel mit vielen taktischen Raffinessen geben wird.

Die Stimmung in beiden Lagern ist nach den letzten Erfolgen gut, wobei beide ein paar angeschlagene Spieler haben. “Hanau ist sehr stark und super in Form. Sie sind auf jeder Position doppelt und vor allem gleich gut besetzt, haben unterschiedliche Spielertypen und mit Rivic sicher einen der besten Kreisläufer der Liga. Wir wollen versuchen, ihnen das Leben möglichst schwer zu machen. Aber es wird eine schwierige Aufgabe”, sagt Povilas Babarskas. Das letzte Spiel gegen Hanau ging für die Kirchzeller verloren, damals hat Hanau in der Defensive zum Schluss etwas mehr geglänzt und sich den knappen Sieg geholt. Doch der Kirchzeller Coach ist gut gestimmt, wenn er sagt: “Wir sind kein Favorit, aber es ist immer schön, wenn man einen Favoriten gut ärgern kann.”

HSG-Coach Axel Spandau sagt zum Matchplan: “Ich erwarte eine kampfstarke Kirchzeller Mannschaft, die natürlich ein bisschen beflügelt ist durch ihren etwas überraschenden Auswärtssieg in Melsungen. Damit hat nicht jeder gerechnet. Weiter sagt der Hanauer Trainer: „Vor allen Dingen gilt es für uns, ihre Achse aus Mittelmann Tim Häufglöckner, Tom Spieß auf Rückraum links und auf Rückraum rechts Niklas Ihmer zu bekämpfen. Und das im Verbund mit Kreisläufer Jannik Wolf.”

 

 

TV Gelnhausen vor schwerer Auswärtsaufgabe 

Der TV Gelnhausen steht vor der nächsten Herausforderung, denn er gastiert am Sonntag um 17 Uhr in der Schulberghalle in Burscheid bei den Bergischen Panthern. Nach zuletzt starken Auftritten und einem 33:18-Erfolg gegen Interaktiv.Handball Düsseldorf-Ratingen will der TVG den positiven Trend fortsetzen und auch bei den zehntplatzierten Panthern doppelt punkten, um den zweiten Tabellenplatz in der Süd-West-Staffel zu festigen, den man aktuell mit 30:6 Punkten innehat.

Die Panther rangieren aktuell mit 15:23 Punkten auf dem zehnten Tabellenplatz, doch bereits das Hinspiel in der Rudi-Lechleidner-Halle hat gezeigt, dass die Mannschaft an einem guten Tag jedem Gegner das Leben schwer machen kann. Zwar setzten sich die Barbarossastädter am Ende mit 39:33 (17:17) durch, doch die Partie war bis in die Schlussphase völlig offen. Erst ein 7:1-Lauf in den letzten acht Minuten sorgte für die Entscheidung. Vor allem Joe Ballmann, der Mittelmann der Panther, stellte die TVG-Abwehr immer wieder vor Probleme und erzielte in diesem Spiel zwölf Treffer.

Dass die Mannschaft von Trainer Alexander Oelze, der das Team seit Oktober 2024 betreut und selbst auf eine Karriere als Bundesliga-Profi zurückblicken kann, über reichlich Qualität verfügt, haben die Panther in dieser Saison nicht nur gegen den TVG bewiesen. Besonders eindrucksvoll waren die beiden Siege gegen die HSG Hanau: Sowohl das Hinspiel in Hanau (29:25) als auch das Rückspiel im Januar in eigener Halle (34:28) konnten die Panther für sich entscheiden. Danach mussten sie sich allerdings knapp beim Longericher SC Köln mit 31:33 (13:13) geschlagen geben und unterlagen am vergangenen Spieltag der TSG Münster mit 33:39 (13:21). Nach diesen zwei Niederlagen, wollen die Panther nun endlich wieder punkten.

TVG-Cheftrainer Matthias Geiger warnt daher vor dem Gegner: „Gegen die Panther konnten wir das Hinspiel erst in den letzten Minuten für uns entschieden. Besonders Ballmann ist extrem stark im Eins-gegen-Eins, hat einen sehr gefährlichen Schlagwurf und setzt auch seine Nebenleute immer wieder gut in Szene.“ Außerdem hebt er die Spielweise der Gastgeber hervor: „Die Panther verteidigen sehr körperlich. Das hat uns im Hinspiel phasenweise große Probleme bereitet.“

Für den TVG ist daher klar, wo der Schlüssel zum Erfolg liegen soll. „Wir haben im Hinspiel viel zu viele Gegentore bekommen. Das wollen wir jetzt besser machen“, betont Geiger. „Wir müssen unsere Abwehrarbeit konsequent erledigen, eine kompakte Defensive stellen und Ballmann besser in den Griff bekommen.“

 

 

 

 

 

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

In der zweiten Rollstuhl Basketball Liga ist die Serie der ING Skywheelers gerissen, denn sie kamen mit einer knappen 50:55-Niederlage aus Hannover zurück. Lest nachfolgend die PM der Frankfurter:

 

Zu Beginn des Spiels saßen für Hannover United 2 Kapitän Luis Conrad (Nummer 4), Leyla Nur Stähler (Nummer 8), Felix Merlin Hansing (Nummer 19), Jakob Krömer (Nummer 22) und Max Dorka auf dem Spielfeld. Auf der gegnerischen Seite waren es Jakob Theis (Nummer 3), Chris Spitz (Nummer 8), Tuva Reinshagen (Nummer 19), Marian Kind (Nummer 20) und Tim Van Raamsdonk (Nummer 28). Die ING Skywheelers reisten mit weniger Spielern als sonst an.

Der erste Korb des Spiels ging an die Gastgeber. Chris Spitz konnte allerdings schnell kontern. In der selben Minute erhöhte Felix Hansing auf 4:2. Jakob Krömer wurde dann in der dritten Minute am Werfen gehindert und bekam so zwei Freiwürfe, er machte beide. Anschließend bekam auch Jakob Theis zwei Freiwürfe zugesprochen. Er verfehlte aber. Marian Kind konnte dann durch einen Assistenten von Chris Spitz punkten. Die nächsten sechs Punkte der Hannoveraner gingen auf das Konto von  Krömer. Die Skywheelers wechselten sich mit dem Punkten ab und konnten jeweils durch Spitz, Van Raamsdonk und Kind treffen. Das Viertel endete 15:11.

Nach einer zwei-minütigen Pause ging es weiter. Van Raamsdonk konnte in der ersten Minute zum 15:13 punkten. Anschließend wurde die gegnerische Nummer 22, Jakob Krömer gefoult. Er erhielt zwei Strafwürfe und machte zwei Punkte. In Minute zwei und drei scorten Chris Spitz und Saskia Zimmermann jeweils einmal. Hansing konnte anschließend durch die Defense der ING Skywheelers navigieren und auf 19 Punkte erhöhen. Den Ausgleich schaffte dann van Raamsdonk. In Kombination mit Raamsdonk scorte danach die Frankfurter Nummer acht, Spielertrainer Chris Spitz. Die nächsten zwei Punkte konnte Luis Conrad für sich beanspruchen. Van Raamsdonk scorte danach dreimal, einmal einen Zweipunkter und danach zwei Freiwürfe. Der eingewechselte Heiko Müllers ergänzte den Punktestand anschließend um einen Korb. Die restlichen Punkte der Halbzeit wurden von den ING Skywheelers gemacht – durch Chris Spitz, Marian Kind und Tim Van Raamsdonk. Dadurch endete die Halbzeit mit einer vorzeitigen Führung der Frankfurter (25:30).

Im dritten Viertel ging es dann wieder ordentlich zur Sache. Jakob Krömer erzielte in den dritten zehn Minuten elf Punkte. Zwei Punkte machte außerdem der 3,0er Luis Conrad. Auf der Seite der Frankfurter punktete in der dritten und siebten Minute Marian Kind. In der siebten Minute scorte außerdem Tuva Reinshagen einen Zwei-Punkter. In Minute neun konnte Spitz glänzen. Und in der letzten Minute wurde Jakob Theis am Wurf gehindert, wodurch er zwei Freiwürfe bekam und beide machte. Kurz vor Schluss punktete er dann nochmal. Damit endete das dritte Viertel zugunsten der ING Skywheelers mit 38:42.

In den letzten zehn Minuten ging es nochmal rund. Van Raamsdonk erhöhte direkt in der ersten Spielminute des Viertels auf einen sechs-Punkte-Abstand. Jakob Krömer und Max Dorka holten in diesem Viertel allerdings auch nochmal alles raus und scorten in Kombination gleich mehrmals. Auch die Frankfurter hatten einige Chancen, konnten durch die Defense von Hannover United 2 aber nicht alle nutzen. Je näher das Spiel gen Ende rückte, desto physischer wurde es. In der achten Minute wurde Jakob Theis gefoult und erhielt zwei Freiwürfe, Davon machte er einen. Dadurch verkürzte er den Spielstand auf 50:48. Daraufhin punkteten Dorka und Krömer jeweils einmal. Kurz danach landete Tuva Reinshagen nochmal einen Korb für die Frankfurter. Dorka bekam in der neunten Minute nochmal zwei Freiwürfe, versenkte aber keinen der beiden. Auch Heiko Müller bekam zwei Freiwürfe zugesprochen, weil er am Wurf gehindert wurde, machte aber nur den ersten. Das Spiel endete durch diese letzte Aktion mit 55:50.

Frankfurts Spielertrainer Chris Spitz sagt zu der Niederlage: „Leider haben wir es heute nicht geschafft Jakob Krömer zu stoppen, der die Hannoveraner komplett getragen hat. Ich bin dennoch stolz auf die Mannschaft die eine tolle Leistung trotz der Ausfälle von Thilo, Fabian und Shahpoor gezeigt.“

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

In der Handball Regionalliga musste die TuSpo Obernburg zuhause eine Niederlage gegen Breckenheim/Wallau/Massenheim hinnehmen. Die HSG Bieberau/Modau gewann daheim gegen Groß-Umstadt.

 

Niederlage im ersten Heimspiel des Jahres

Im ersten Heimspiel des neuen Jahres empfing die TuSpo Obernburg die HSG Breckenheim/Wallau/Massenheim und musste eine 28:32 (12:14)-Niederlage hinnehmen. Nach knappen Rückständen in der Anfangsphase fand das Team von Trainer Philipp Wollbeck zunehmend besser ins Spiel und ging nach acht Minuten beim 6:5 erstmals in Führung. Bereits in der ersten Halbzeit – und auch nach dem Seitenwechsel – hatten die Gastgeber immer wieder Probleme mit den starken Außenspielern der Gäste. Dennoch lag die TuSpo auch nach 20 Minuten mit 11:9 voll im Soll. In den letzten zehn Minuten vor der Pause folgte allerdings eine Schwächephase. Die Hausherren blieben ohne eigenen Treffer, während die „Ländches-Crew“ vier schnelle Tore in Serie erzielte. So ging es mit einem knappen 12:14-Rückstand in die Kabinen.

Noch alles offen

Nach ausgeglichenen ersten 30 Minuten war für die zweite Hälfte weiter alles offen und nach dem Seitenwechsel versuchten die Römerstädter, den Rückstand schnell auszugleichen. Beim 16:20 nach 37 Minuten betrug dieser aber bereits vier Tore. Vor allem das sehr diszipliniert gespielte 7-gegen-6 der Gäste bereitete den Obernburgern zunehmend Schwierigkeiten. Spätestens beim 21:27 in der 49. Minute schwanden die Hoffnungen auf einen Heimsieg deutlich. Zwar konnten die starken Jesper Kunkel und Tom Müller mit ihren Treffern noch einmal verkürzen, am Ende mussten sich die Obernburger  jedoch mit 28:32 geschlagen geben.

Trainer Philipp Wollbeck resümierte nach der Partie: „Wir sind gut ins Spiel gestartet, hatten aber in der zweiten Halbzeit große Probleme mit dem Überzahlspiel von Breckenheim und haben insgesamt zu viele einfache Fehler gemacht. Das hat uns am Ende die Punkte gekostet.“

 

 

 

 Bieberau mit klarem Derby-Erfolg

 

 

Falken HSG Bieberau/Modau – TV Groß-Umstadt 36:21 (17:9)

Derby – dieses Mal mit klarem Sieger 

Obwohl das Hinspiel gegen den TV Groß-Umstadt erst vor wenigen Wochen stattfand, war auch beim Rückspiel in Groß-Bieberau die Halle wieder bis auf den letzten Platz besetzt. Das Südhessen-Derby ging deutlich mit 36:21 (17:9) an Groß-Bieberau und die Stimmung in der Halle hätte besser nicht sein können. 

Groß-Umstadt ging vor den 1 000 Zuschauern in der zweiten Spielminute mit 1:0 in Führung, was an diesem Abend auch die erste und gleichzeitig die letzte Führung für die Gäste bedeutete. Noch in der gleichen Minute glich Robin Hübscher zum 1:1 aus und startete damit einen sechs-Tore-Lauf seiner Mannschaft zum 6:1 bis zur achten Spielminute, was Gästetrainer Philipp Keller zur ersten Auszeit veranlasste. Schon jetzt war erkennbar, dass sich die Falken etwas vorgenommen hatten und anders auftraten, als im Hinspiel. 

Damjan Jajic, der wieder in Manndeckung genommen wurde, setzte sich dynamisch in Szene und wurde gut von seinen Mitspielern einbezogen, hatte nach 18 Minuten bereits drei Tore erzielt und die Manndeckung ermöglichte seinen Mitspielern immer wieder in die freien Räume zu gehen. So nutzten die Falken ihre Möglichkeiten und bauten die Führung kontinuierlich weiter aus. Gästetrainer Philipp Keller gab die Manndeckung auf, aber auch darauf hatten sich die Hausherren bestens vorbereitet. Nach 20 Spielminuten stand es 11:4, die erste zehn-Tore-Führung zum 15:5 (Kevin Kunzendorf) stand bereits in der 25. Spielminute auf der Anzeigetafel. Zur Halbzeit konnten sich die Gäste noch einmal zum 17:9 verbessern.

Bieberau mit Angriffsschwung

Groß-Umstadt mühte sich, konnte aber den Angriffsschwung der HSG nicht bremsen und lief sich immer wieder in der beweglichen Abwehr fest. Torhüter Martin Juzbasic hielt dazu wieder überragend (16 Paraden, 54 % Quote). So bauten die Gastgeber die Führung weiter aus (27:15 in der 44. Spielminute). Mika Trautmann kam für Martin Juzbasic ins Tor und fügte sich bestens ein, entschärfte gleich mal einen Angriff und hielt in der Folge noch sieben Mal, davon zwei Siebenmeter. Trainer Thomas Weber wechselte durch, gab seinen Jungen das Vertrauen und die machten weiter Druck, konnten die Führung sogar auf 36:20 in der 58. Spielminute ausbauen. 

Die Bieberau/Modauer Fans standen zu diesem Zeitpunkt bereits von ihren Plätzen auf und belohnten ihr Team mit Dauer-Applaus. Mika Trautmann hielt mal eben noch schnell einen Siebenmeter, am Ende stand es 36:21. Trainer Thomas Weber meinte: „Wir haben heute aus einer guten Abwehr mit zwei starken Torhütern unser Tempospiel entwickeln können und haben 60 Minuten ordentlich Druck gemacht. Im Angriff haben wir – trotz einiger Fehlwürfe – wieder 36 Tore erzielen können. Insgesamt eine gute Mannschaftsleistung und ein toller Derbysieg.“

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

In der dritten Handball Liga, Staffel Süd-West, machte es der TV Kirchzell spannend, der TV Gelnhausen ließ dem Gegner keine Chance und die HSG Hanau holte sich gegen Nieder-Roden den Derby-Sieg.

 

Nächste Punkte für den TV Kirchzell

Mit einem 34:33 (19:13) holte sich der TV Kirchzell nach dem Derby-Heimsieg vergangener Woche gegen Nieder-Roden die nächsten Punkte, diesmal bei der MT Melsungen II. Allerdings machten es die Kirchzeller in der Schlussphase noch einmal unnötig spannend, mussten am Ende noch einmal zittern. Doch dank Ievgen Zhuk, der in der letzten Minute gleich zweimal in Folge einnetzte, wanderten die Punkte auf die Kirchzeller Habenseite. 

TVK-Trainer Povilas Babarskas schwor vor der Partie seine Jungs auf eine schwere Auswärtsaufgabe ein – und er sollte Recht behalten. Die Anfangsphase war ausgeglichen, ehe die Gäste um ihren unglaublich gut aufspielenden Tom Spieß von 8:7 (15.) mit einem Zwischenspurt auf 12:7 (19.) davonzogen. Die MT nahm die Auszeit, doch dem TVK war dies egal. Sofort im Anschluss stockten die Gäste aufgrund des stark haltenden Torhüter Tobias Evers, der 18 Paraden verzeichnete, auf 14:9 (22.) auf. Immer wieder angetrieben von Tom Spieß, der geschickt Regie führte oder selbst einnetzte. Beim 16:10 (26.) war dann die MT am Drücker (13:16), doch bis zur Pause waren es Tim Häufglöckner und Niklas Ihmer, die ihre Farben auf 19:13 voranbrachten.

Kraft und Konzentration ließen nach

Nach dem Wechsel ging es zunächst so weiter. Kirchzell legte vor, Melsungen zog etwas nach. 22:15 hieß es in der 35. Minute durch das Tor vom angeschlagenen Antonio Schnellbacher und 25:18 wenig später (38.). Wer dachte, dass sich die Hausherren ihrem Schicksal ergeben würde, sah sich getäuscht. Die MT mobilisierte noch einmal alle Kräfte, beim TVK ließen Kraft und Konzentration nach – und schnell schmolz der Gästevorsprung dahin. Nach dem 25:18 stand es plötzlich nur noch 25:22. TVK-Trainer Povilas Babarskas nahm die Auszeit und redete seinen Jungs ins Gewissen. Diese Auszeit zeigte Wirkung, denn Tim Häufglöckner und Co. stockten schnell wieder auf 27:22 (43.) auf. Aber die MT gab nicht nach und beim 27:28 (48.) war der Anschluss erreicht. Tom Spieß sorgte für etwas Luft (29:27), die MT erzielte das 28:29. Ievgen Zhuk und Yann de Waha warfen in der nun extrem spannenden Schlussphase ihre Farben auf 31:28 (51.) nach vorne. Melsungens Außen Duketis tat sich nun hervor, traf nach Belieben, aber auch, weil die Gäste unkonzentriert agierten. Beim 32:32 (56.) lagen die Nerven hüben wie drüben blank. Ievgen Zhuk traf zum 33:32, die MT glich aus. Die Spannung war zum Greifen. Drei Sekunden vor Schluss traf Zhuk kaltschnäuzig zum 34:33 und das Spiel war aus. 

“Wir haben eine sehr gute erste Hälfte mit einer starken Abwehr gespielt. Tom agierte überragend, Tobi hielt bärenstark. Auch nach dem Wechsel hatten wir noch alles unter Kontrolle, bis unsere Konzentration gesunken ist. Die MT kam Schritt für Schritt heran, hatte mehr Wechselmöglichkeiten als wir. Wir agierten unkonzentriert, holten uns keinen Abpraller mehr und luden den Gegner immer wieder zu leichten Toren ein. Doch Kompliment an meine Mannschaft, die am Ende platt war, sich aber mit unbändigem Willen den Sieg geholt hat. Diesen nehmen wir gerne mit und müssen schauen, dass wir schnell regenerieren, denn bereits am Freitag geht es weiter”, lautete das Fazit von Povilas Babarksas. Dann wartet mit der HSG Hanau der nächste schwere Gegner.

 

 

Gelnhausen lässt Düsseldorf-Ratingen keine Chance

Mit einer konzentrierten und abgeklärten Leistung hat der TV Gelnhausen einen deutlichen Heimsieg eingefahren. Vor 700 Zuschauern in der Rudi-Lechleidner-Halle setzten sich die Barbarossastädter, angeführt von einem überragenden Alex Bechert im Tor, mit 33:18 (18:7) gegen Interaktiv.Handball Düsseldorf-Ratingen durch und bleiben mit nun 30:6 Punkten weiter auf dem zweiten Tabellenplatz, der zur Teilnahme an der Aufstiegsrelegation zur zweiten Bundesliga berechtigt.

Der TV Gelnhausen machte von Beginn an klar, wer Herr im Hause ist, und sorgte bereits in der ersten Spielhälfte für klare Verhältnisse. Mit einer kompakten Abwehr und einer geschlossenen Mannschaftsleistung, bei der sich bis auf Torben Fehl alle Feldspieler in die Torschützenliste eintragen konnten, dominierten die Barbarossastädter das Geschehen – begünstigt auch durch einen insgesamt eher uninspirierten Auftritt der ersatzgeschwächten Gäste aus Düsseldorf-Ratingen.

Personell musste der TV Gelnhausen neben den Langzeitverletzten Leon David (Schulter) und Akos Csaba (Kreuzbandriss) auch auf Rückraumspieler Henrik Müller verzichten, der sich im Training eine Zerrung zugezogen hatte. Tatsächlich etwas Besseres zu tun an diesem Abend hatte Jonas Dambach. Der Rückraumrechte des TVG wurde am Vortag Vater und blieb natürlich bei seiner jungen Familie. Dennoch präsentierte sich der TVG von der ersten Minute an hochkonzentriert.

Die Gelnhäuser erwischten einen nahezu perfekten Start. Mit einer sehr kompakten Defensive nahm Gelnhausen den Gästen früh den Rhythmus. Vorne trafen Benjamin Wörner und Silas Altwein, sodass der TVG nach sieben Minuten bereits mit 4:0 in Führung lag. Erst danach fand Interaktiv vereinzelt den Weg zum Tor, doch der Vorsprung der Rot-Weißen blieb bestehen und wuchs schrittweise an. Je länger die erste Hälfte dauerte, desto deutlicher wurde die Überlegenheit der Rot-Weißen. Während der TVG im Angriff konsequent abschloss, lief Alexander Bechert im Tor der Gelnhäuser immer mehr zur Höchstform auf. In der 15. Minute, beim Stand von 10:5, krönte er seine starke Leistung mit einem gehaltenen Siebenmeter gegen Dusan Maric, der an diesem Abend mit sieben Treffern noch der auffälligste Spieler der Gäste war. Max Bechert erhöhte in der 21. Minute auf 13:5. In der 28. Minute warf Yannik Mocken mit seinem Treffer zum 17:7 erstmals einen Zehn-Tore-Vorsprung heraus. Interaktiv fand kaum Mittel, um die kompakte Abwehr der Barbarossastädter zu überwinden. Kapitän Jonathan Malolepszy setzte schließlich mit seinem Treffer zum 18:7 den Schlusspunkt einer einseitigen ersten Hälfte.

Wenig Änderung

Nach dem Seitenwechsel änderte sich am Spielverlauf wenig. Interaktiv gelang es zwar zunächst, den Rückstand nicht weiter anwachsen zu lassen, eine Aufholjagd deutete sich jedoch zu keinem Zeitpunkt an. Zu souverän spielte der TV Gelnhausen. Auch wenn die Partie früh entschieden war, unterstützten die TVG-Fans ihre Mannschaft weiterhin lautstark mit Sprechchören. Nach 53 Minuten stand es 25:15 – spätestens zu diesem Zeitpunkt war klar, dass Düsseldorf-Ratingen an diesem Abend keine Chance mehr bekommen würde, noch einmal Spannung ins Spiel zu bringen. In der Schlussphase legte der TVG dann noch einmal nach. Auch Winterneuzugang Dmytro „Dima“ Redkyn setzte Akzente und erzielte erneut vier Treffer. Der Ukrainer überzeugte dabei nicht nur mit seiner Abschlussstärke, sondern auch mit seiner enormen Sprungkraft. Den Schlusspunkt setzte schließlich Finn Trinczek mit dem Treffer zum auch in dieser Höhe verdienten 33:18-Endstand. Bester Torschütze auf Seiten des TVG war Silas Altwein mit fünf Treffern.

Interaktiv-Trainer Filip Lazarov zeigte sich nach der Partie selbstkritisch: „Glückwunsch an Gelnhausen und an Matthias Geiger für den absolut verdienten Sieg. Wir konnten heute nur mit einem stark reduzierten Kader anreisen, aber unabhängig davon haben wir auch eine ganz schlechte Leistung gezeigt. Wenn man mit 15 Toren verliert, gibt es nicht viel zu erklären.“  TVG-Cheftrainer Geiger sagte zu dem klaren Erfolg: „Wir waren natürlich noch vom Hinspiel gewarnt und wussten, welche Qualität Interaktiv grundsätzlich hat. Umso mehr freut es mich, dass wir heute so konsequent gespielt haben. Die Abwehr war in dieser Trainingswoche unser großes Thema und das haben die Jungs über fast 60 Minuten sehr gut umgesetzt. Das konsequente Ziehen von Stoppfouls, die kompakte Abwehr – das hat heute für so ein klares Ergebnis gesorgt.“ Ein Sonderlob gab es für den Torhüter: „Alex hat auch ein überragendes Spiel gemacht und uns zusätzlich den Rücken freigehalten.“

 

 

 

HSG Hanau triumphiert im Derby

Mit einer herausragenden Mannschaftsleistung hat die HSG Hanau auch das zweite Bezirksderby in der Saison 2025/26 gegen die HSG Rodgau Nieder-Roden für sich entschieden. Beim 38:31 (18:14) überzeugte die Mannschaft um Kreisläufer David Rivic und Spielmacher Jan-Philipp Winkler – beide mit je neun Toren –  in der zweiten Halbzeit auf ganzer Linie. Damit hat Hanau nun 24:12 Punkte auf dem Konto und hält den Anschluss an das obere Tabellenviertel. 

„Ich bin natürlich heute maximal angetan von meiner Mannschaft“, lobte HSG-Cheftrainer Axel Spandau nach Spielende in Rodgau. „Wir haben hier allen Widerständen getrotzt, haben eine Rote Karte verdaut und uns immer wieder berappeln können, wenn das Spiel mal ein bisschen enger wurde.“ Der HSG Hanau, die ohne Julian Fulda und Nils Schröder personell geschwächt in die Begegnung gegangen war, gelang so auch im Derby-Rückspiel ein Sieg, nachdem man im vergangenen Dezember bereits mit 34:29 gegen die HSG Rodgau Nieder-Roden gewonnen hatte. 

Vor über 500 Zuschauern in der RODAUSTROM Sportarena in Rodgau entwickelte sich zwischen den beiden Lokalrivalen schnell ein intensives und von zahlreichen Zweikämpfen geprägtes Derbyduell, in dem Hanau durch einen Rückraumwurf von Cedric Schiefer zunächst mit 2:0 (3. Minute) in Führung ging. Zwar gelang Nieder-Roden schnell der Ausgleich, doch in den ersten zehn Minuten waren vor allem von den beiden Abwehrreihen geprägt. Hanau ging dabei die Gastgeber früh an, ließ die Mannschaft von Trainer Christian Sommer nur selten in ihr Tempospiel kommen. Gerade Hanaus Jan-Eric Kleemann sorgte in der ersten Halbzeit für Aufsehen: In der 16. Minute verlud der flinke Spielmacher zwei seiner Gegenspieler und markierte dann die erneute 7:6-Führung für die Grimmstädter. Danach wurde es hochemotional: Zunächst wurde Lukas Böhm mit einer Zeitstrafe von der Platte geschickt, ehe Saad Khan den fälligen Siebenmeter von Nils Hassler parierte. Nur wenigen Sekunden später holte Nieder-Rodens Filip Wunderlich in der Abwehr Kleemann von den Füßen und sah dafür die Rote Karte (18.). Davon angespornt drückte Hanau nun auf das Gaspedal. Nach einer Balleroberung wurde Rechtsaußen Sebastian Hein von Torhüter Benedikt Müller auf die Reise geschickt – das 11:9 (22.). Im nächsten Angriff stellte Schiefer auf 12:9 für die HSG. Über das 15:12 von Rivic (27.) behauptete Hanau die Führung erfolgreich bis zur Pause, auch weil Khan einen weiteren Siebenmeter gegen den Topscorer der Gastgeber, Sam Hoddersen, parierte. 

Hanau behält auch in Unterzahl die Kontrolle

Auch nach dem Seitenwechsel behauptete Hanau seinen Vorsprung und hatte gerade über den klasse aufgelegten Jan-Philipp Winkler wesentlich mehr vom Spiel. Der Mittelmann sorgte auch mit drei Toren in Folge für das 22:17 (37.). Ein Raunen ging noch einmal durch die Ränge, als Schiefer in der 39. Minute nach drei Zeitstrafen die Rote Karte sah. Die Hinausstellung wurde jedoch kein Faktor mehr, aus dem Nieder-Roden Aufwind hätte ziehen können, vor allem weil die Blau-Weißen dank Dziugas Jusys und Rivic im Deckungszentrum resolut verteidigten. Selbst zwei Situationen in doppelter Unterzahl bekam Hanau gut in den Griff. „Mit Jan-Philipp Winkler und Jan-Eric Kleemann hatten wir heute auch zwei Spieler, welche die Begegnung in dieser Phase hervorragend gesteuert haben“, lobte Spandau, dessen Team den Gegner zwar noch auf 26:28 (48.) herankommen ließ, das Spiel aber zu keinem Zeitpunkt mehr aus der Hand gab. Nach einem weiteren erfolgreichen Abschluss von Rivic bog die HSG Hanau beim 34:28 (56.) auf die Siegerstraße ein und machte mit dem 36:30 (57.) durch ihren Kapitän Max Bergold alles klar. 

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Das Männer-Team des Deutschen Eishockey-Bund e.V. (DEB) ist am gestrigen Samstagnachmittag in Bozen eingetroffen, um sich vor Ort auf die Olympischen Winterspiele vorzubereiten. Dies gab der DEB in einer Pressemitteilung bekannt. Weiter heißt es:

Mit an Bord sind sowohl die Spieler des Olympia-Kaders als auch die Trainingsathleten, die bis zur Ankunft der Nationalspieler aus Nordamerika zur Mannschaft gehören.

Zur Gruppe der Trainingsathleten gehört Stürmer Tim Brunnhuber, der für den verletzten Danjo Leonhardt in den Kader für das Olympia-Camp gerückt ist. Auch der Coaching Staff ist nahezu komplett: Neben Bundestrainer Harold Kreis und DEB-Assistenztrainer Alexander Sulzer sind Serge Aubin (Assistenztrainer), Ilpo Kauhanen (Torwarttrainer), Adam Mitchell (Video-Coach) sowie Hendrik Kolbert (Athletiktrainer) mit nach Bozen gereist. In Mailand wird Jamie Kompon vom NHL-Klub Florida Panthers als weiterer Assistenztrainer den Coaching Staff für Olympia 2026 komplettieren.

Im Rahmen des Olympia-Camps bestreitet die DEB-Auswahl ein Vorbereitungs-Länderspiel gegen Italien. Das Aufeinandertreffen findet am Mittwoch, den 04. Februar 2026, in Bozen statt. Am heutigen Sonntagvormittag fand das erste Mannschaftstraining in der Sparkassen Arena in Bozen statt. Weitere Einheiten sind für die kommenden Tage geplant.

Bundestrainer Harold Kreis sagte: „Der Fokus hier bei der Olympia-Vorbereitung in Bozen liegt auf unserem Spielsystem und darauf, unsere DNA noch einmal klar zu festigen. Die Spieler kommen aus unterschiedlichen Vereinen mit unterschiedlichen Systemen. Deshalb ist es wichtig, dass wir schnell wieder ein gemeinsames Verständnis entwickeln. Weitere Themen werden unser Spielaufbau, Forechecking und auch die Special Teams sein. Die Mannschaft macht einen sehr guten Eindruck, die Stimmung ist positiv. Man spürt, dass die Vorfreude groß ist und alle froh sind, dass es jetzt gemeinsam losgeht.“

 Auch Stürmer Dominik Kahun freut sich und sagt: „Die Stimmung in den ersten Stunden hier im Olympia-Camp ist sehr gut, wie man es von der Nationalmannschaft kennt. Wir haben viel Spaß, aber gleichzeitig auch eine hohe Intensität im Training. Für die erste Eiseinheit war es richtig herausfordernd, aber genau das macht es aus. Man spürt sofort, dass alle voll da sind. Und natürlich ist es etwas Besonderes, wenn man merkt, dass es Richtung Olympia geht – spätestens, wenn man den Rucksack mit den olympischen Ringen sieht, den man mit im Gepäck hat. Auch wenn es meine dritten Olympischen Spiele sind, fühlt es sich immer wieder an wie das erste Mal. Das ist mein Kindheitstraum, und diese Vorfreude ist einfach unglaublich.“

Stürmer Alexander Ehl meinte: „Die Stimmung war heute richtig gut und die Intensität sehr hoch. Man merkt einfach, dass sich alle freuen, dass es endlich losgeht. Jeder gibt im Training 100 Prozent, jeder geht Vollgas, und dadurch entsteht ein sehr hohes Tempo. Das ist natürlich anstrengend, macht aber gleichzeitig riesigen Spaß. Die Vorfreude auf Olympia ist definitiv spürbar – das hat schon bei der Anreise begonnen. Jetzt sind wir hier zusammen als Mannschaft und können richtig durchstarten, darauf freuen wir uns enorm.“

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Kurz vor dem schweren Auswärtsspiel bei der MT Melsungen II hat Handball Drittligist TV Kirchzell gute Neuigkeiten verkündet. Tom Spieß, Spielgestalter und Allrounder, bleibt den Kirchzellern bis 2027 erhalten.

Der Rückraumspieler hatte im vergangenen Sommer seine Handball-Karriere zwar beendet, aber er stand immer als “Notnagel” zur Verfügung. Damals war es für Tom der richtige Schritt, so wie er ihn gegangen ist. Er hat zwar immer mal wieder beim TVK ausgeholfen, aber eigentlich ohne Training aus dem “Stehgreif” heraus. Er sagt: “Ich habe ja im letzten Sommer nicht aufgehört mit dem Handball spielen, weil ich keinen Spaß mehr daran hatte oder weil ich vom Körperlichen her mich nicht mehr fit genug gefühlt habe. Es war das Zusammenspiel von Job, Familie, Hausprojekt, das einfach keinen Spielraum für Handball ließ.” Und die privaten Pläne waren damals auch anders gelagert. 

Mittlerweile haben Tom und seine kleine Familie die Prioritäten anders gesetzt, so dass er schon zur Rückrunde dieser Saison voll ins “Handball-Geschäft” bei den Kirchzellern eingestiegen ist und  – sehr zur Freude des Vereins, des Trainers und der Fans – bis 2027 bleibt. “Ich habe so viel Spaß am Handball und deshalb meinen Vertrag bis 2027 verlängert – natürlich mit Absprache mit meiner Frau”, sagt er augenzwinkernd. Und nach 2027? Der sympathische Vollblut-Sportler grinst und sagt: “Dann gucken wir, was passiert.”

Wir freuen uns, ihn auch weiter auf dem Parkett wirbeln zu sehen!

 

 

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Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Wie wir bereits berichteten, muss Handball Drittligist TV Kirchzell einige Monate auf seinen Rückraumspieler und Shooter Joshua Osifo verzichten. Seit dem 29. Dezember 2025 befindet er sich – zusammen mit seiner Freundin – auf einer Weltreise. “Knapp vier Monate werden wir unterwegs sein”, sagt Joshi und die Freude, sich diesen langgehegten Traum nun erfüllen zu können, ist ihm anzumerken. 

Los ging es in Thailand, wo die beiden bis zum 22. Januar blieben, dann folgte jetzt Vietnam, anschließend kommen noch Singapur, die Philippinen, Südkorea, Japan und Indonesien (Bali) dazu.

Mittlerweile sind Joshua und seine Freundin in Vietnam angekommen. Dort wollen sie bis zum 08. Februar bleiben. Rückblickend auf Thailand sagt Joshua: “Es war super schön in Thailand. Wir haben viel gesehen, viele Eindrücke mitgenommen, viele nette Menschen kennen gelernt. Jetzt geht es weiter. Mal sehen, was uns in Vietnam erwartet.”

Und weiter geht es für Joshua und seine Freundin. Er berichtet, dass es ihnen gut geht. Vietnam war wohl wunderschön, sie haben sich viel angeschaut. Zuerst waren sie in Hanoi an der Train Street. Es war ein tolles Erlebnis, erzählt Joshua. Dann waren sie im Mausoleum. Von dort aus ging es nach Ha Giang und es folgte eine dreitägige Gebirgstour. Haben dort gemeinsame Zeit mit anderen Touristen und Fahrern verbracht. Auch das, sagt Joshi, war toll. Weiter ging es nach Cat Ba, eine kleine Insel fast ohne Touristen. “Dort haben wir relaxed, aber auch viel angeschaut”. Von dort ging es weiter per Flugzeug nach Hoi An. Hier hat sich seine Freundin was schönes schneidern lassen und sie haben viele Märkte besucht. “Wir haben viel und gut gegessen, viel eingekauft”, lacht er. Die nächste Station war Ho-Chi-Minh. “Da haben wir uns mit einem Kumpel aus Obernburg getroffen”, sagt Joshi. Wie klein die Welt doch ist. “Es ist ja die größte Stadt Vietnams und die Einkaufsmöglichkeiten, die Rooftop Bars waren genial.” 

Weiter ging es nach Singapur. Von dort wird er uns auch ein wenig zu berichten haben.

 

 

Wir wünschen den beiden viel Spaß und vor allem wünschen wir ihnen, dass sie gesund und munter wieder zu Hause ankommen!

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Sturm „Kristin“ verwüstete weite Teile Portugals, betroffen ist auch die Ruder-Nationalmannschaft Männer-Riemen und -Skull, die sich zurzeit im Trainingslager in Lago Azul aufhält. Dort, im Landesinneren, 150 Kilometer nordöstlich von Lissabon gelegen, wurde ein Großteil der Ruderboote zerstört. Der Materialschaden ist enorm, verletzt wurde niemand. Der Schock saß bei allen tief.

In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch wütete ein Sturm von bislang nicht gekanntem Ausmaß in Lago Azul. Die Bootslager stürzten trotz starker Sicherung durch große Betonklötze um wie Kartenhäuser, die darauf abgelegten und extra festgezurrten Karbonboote brachen auseinander. „Man darf nicht darüber nachdenken, mit welcher Wucht der Sturm getobt hat“, sagt Bundestrainerin Sabine Tschäge und schildert die morgendliche Entdeckung so: „Als wir das Hotel verließen, ahnten wir schon, was uns erwarten würde. Und dann, wenige Minuten später, betritt man einen Friedhof voller kaputter Boote. Viele mit Totalschaden. Das war höhere Gewalt. Wir hatten alles gut gesichert, aber keine Chance.“

 Ersatzboote sind unterwegs

Umgestürzte Bäume blockierten die Straßen. Der nahegelegene Kletterpark ist plötzlich weg. Viele Haushalte im nahegelegene Ort Ferreira do Zezere sind noch immer ohne Strom. Anfangs war das Hotel, in dem Sportler und Trainer seit gut einer Woche untergebracht sind, von der Außenwelt abgeschnitten. Mittlerweile sind die Straßen rund um das Hotel notdürftig freigeräumt, Strom fließt dort dank eines Notstromaggregats, das Internet funktioniert zumindest zeitweise wieder.

„Wir waren alle geschockt. Aber trotz der Umstände ist die Moral bei allen eigentlich gut. Wir sagen uns: Davon lassen wir uns nicht beirren, der Blick geht nach vorne“, meint Tschäge. Mit fünf Zweiern, die teilweise repariert werden konnten, sowie zwei Vierern und einem Achter, die unbeschädigt geblieben sind, konnte das Training fortgesetzt werden. „Wir hatten gestern Nachmittag sogar mal eine Einheit ohne Regen“, so Tschäge. Am morgigen Samstag wird neues Bootsmaterial in Lago Azul erwartet. Bootsmeister Markus Schmitz hat sich zusammen mit Felix Feilen am Mittwoch direkt mit einem Bootstransport mit Ersatzbooten, die auch von der Bootswerft Empacher kurzerhand bereitgestellt wurden, auf den Weg ins 2.200 Kilometer entfernte Lago Azul gemacht. Sie werden ganz sicher mit offenen Armen empfangen. Tschäge: „An dieser Hilfsbereitschaft sieht man: Viele Strukturen stimmen bei uns.“

 

 

Das Bild hat uns Carsten Oberhagemann zur Verfügung gestellt. Danke dafür