Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Hier etwas verspätet der Nachbericht des TV Großwallstadt zum Spiel beim Tabellenletzten:

Handball Zweitligist TV Großwallstadt hat beim Aufsteiger und derzeitigen Tabellenletzten HC Oppenweiler/Backnang mit 29:27 (12:11) gewonnen und damit zwei Punkte im Kampf um den Klassenerhalt erspielt.

Dass die Rollen klar verteilt waren, war jedem bewusst. Der im Tabellenkeller festsitzende Gastgeber konnte befreit aufspielen und viel Druck auf den Gegner ausüben. Die Gäste hingegen reisten favorisiert nach Baden-Württemberg und mussten in fremder Halle bestehen. Dass so etwas nicht immer gut ausgeht, hat die Vergangenheit gezeigt. Und dass diese Begegnung wahrlich kein Schmankerl war, zeigte sich den Zuschauern am Sonntag.

Beide Mannschaften zeigten im Angriff Unsicherheiten, beide Torhüter – Leon Nowottny auf Seiten des TVG, Janis Boieck im Tor des HC – waren von Beginn an zur Stelle. Das erste Tor erzielte Felix Kingler in der fünften Spielminute vom Siebenmeterpunkt. Auf der anderen Seite verwandelte Florian Eisenträger den Strafwurf. Bis zur 15. Minute legte der HC Oppenweiler/Backnang vor, die Gäste zogen nach. Dann sorgte Eisenträger erneut von der 7-Meter-Linie für die erste Führung seines Teams (7:6). Drei weitere Tore durch einmal Eisenträger und zweimal Joel Zimmer und der TVG zog auf 10:6 davon. Bereits hier hätten sich die Blau-Weißen deutlich absetzen können, sogar müssen, doch Nachlässigkeiten führten dazu, dass der Gastgeber wieder herankam. Mit 11:12 ging es in die Pause.

Es blieb weiter eng

Nach dem Seitenwechsel erwischten die Hausherren mit zwei Treffern durch Rúben Carlos Mota de Sousa und Malte Dederding den besseren Start und lag mit 13:12 in Front. Der HC legte vor, der TVG zog nach. So ging es eine Weile. Beim Stand von 16:16 in der 41. Minute brachte Max Horner seine Farben wieder in Führung, doch kurz darauf traf Dominik Weiß zum 18:17. Eine hitzige Partie, in der beide Mannschaften und die Zuschauer alles gaben, entwickelte sich. Hinzu kam, dass die Schiedsrichterinnen desöfteren keine gute Partie abgaben. Dederding erhöhte auf 20:18 und Axel Skaarnæs erhielt die rote Karte. Die Gäste kämpften verbissen weiter, merkten, dass etwas drin war. Nach 16 Paraden durch Nowottny stand nun Anel Durmić im Tor und dieser war sofort zur Stelle. Durch einen 4:0-Lauf stand es 25:23 für den TV Großwallstadt. Dies war der Grundstein zum Sieg. In der Crunchtime behielten die Gäste die Nerven und kamen am Ende zu einem enorm wichtigen und hart erkämpften Sieg.

 

Das Bild von Ole Klimpke hat uns der TVG zur Verfügung gesellt. Danke dafür

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

In der dritten Handball Liga, Staffel Süd-West, gewann die HSG Hanau ihr Spiel gegen Friesenheim-Hochdorf II. Der TV Gelnhausen holte in Melsungen einen Punkt. Lediglich der TV Kirchzell musste in Ratingen eine deutliche Niederlage hinnehmen. 

 

Kirchzell chancenlos

Der TV Kirchzell hat bei Interaktiv.Handball Düsseldorf-Ratingen eine bittere 32:43 (18:20)-Niederlage hinnehmen müssen. Dabei hatten sich die Kirchzeller schon etwas ausgerechnet, wollten endlich wieder Punkte einfahren. Allerdings standen die Zeichen im Vorfeld alles andere als gut. Einige Spieler waren eh noch angeschlagen, Kapitän Tim Häufglöckner musste verletzungsbedingt passen und Tom Spieß konnte aufgrund Krankheit die Woche über nicht trainieren, stellte sich aber am Samstag in den Dienst der Mannschaft.

Obwohl die Gäste in keiner Phase des Spiels ihren Rhythmus fanden, gestalteten sie die erste Hälfte ausgeglichen. Doch über 2:2, 4:4 (9.) zogen die Hausherren erstmals auf drei Tore davon (8:5 – 11.). Dieser Drei-Tore-Vorsprung hielt bis zur 20. Minute (14:11). Kurz vor der Pause stockte Düsseldorf noch einmal auf (17:12), aber Kirchzell kämpfte und lag bis zur Pause beim 18:20 gut im Rennen. Allerdings war TVK-Trainer Povilas Babarskas bereits zu diesem Zeitpunkt nicht zufrieden. Vor allem mit seiner Defensive haderte er. Trotz allem war die Hoffnung da, den Bock im zweiten Abschnitt noch umzustoßen.

Kein Durchsetzungsvermögen

Nach dem Wechsel waren die Hausherren weiter am Drücker und beim 27:22 (40.) zog der TVK-Coach die Reissleine. Gebracht hat es nichts, denn wenig später führte Düsseldorf mit 30:22. Da war schon die Entscheidung gefallen. Der TVK erlaubte sich zu viele Fehler, die jungen Spieler agierten teilweise übermotiviert, suchten zu schnell den Abschluss, so dass die Hausherren die Fehler nutzten und schnelle Tore gegen den TVK fielen. Am Ende stand eine deutliche Niederlage, die Povilas Babarskas sauer machte: “Ich vermisste den Biss, die Einstellung, die Absprachen. Das war heute nichts.” Generell gefiel ihm die Einstellung einiger Spieler nicht, “denn immerhin spielen wir dritte Liga. Da sollten alle über die gesamte Spielzeit Kampfgeist zeigen. Das habe ich heute nicht gesehen.” Die zurückliegende Trainingswoche lief zwar, aufgrund der vielen Ausfälle, nicht optimal. Doch das will er keinesfalls als Ausrede gelten lassen. “Wir werden über einiges zu reden haben. Entschuldigung an unsere Fans, die mit uns gefahren und uns unterstützt haben. Wir konnten ihnen leider am Samstag nichts anbieten, was gut war.”

Jetzt ist erst einmal Osterpause und der TVK hat ein bisschen Zeit, um über die Niederlage, wie sie zustande gekommen ist, nachzudenken und es im nächsten Spiel besser zu machen.

 

 

 

TV Gelnhausen holt in letzter Sekunde Punkt in Melsungen

Was für ein Krimi! Der TV Gelnhausen hat sich am Samstag einen hart erkämpften Punkt bei der MT Melsungen II gesichert. Vor 210 Zuschauern in der Stadtsporthalle Melsungen, darunter rund 60 lautstarke Fans aus Gelnhausen, die per Zug nach Nordhessen angereist waren, trennten sich beide Teams mit 25:25 (11:11). Mit nun 41:7 Punkten behauptet der TVG weiterhin den zweiten Tabellenplatz der Süd-West-Staffel und bleibt damit auf Kurs in Richtung Aufstiegsrunde zur zweiten Bundesliga.

Die Ausgangslage vor der Partie war erneut alles andere als einfach für den TV Gelnhausen, denn aufgrund vieler Ausfälle hatte TVG-Coach Geiger nur begrenzt personelle Optionen. Und es kam noch dicker: Bereits im ersten Angriff traf Silas Altwein zwar zur 1:0-Führung, wurde dabei jedoch unglücklich am Auge getroffen und fiel zunächst für einen Großteil der ersten Spielhälfte aus. Der verbliebene Rest rückte enger zusammen und lieferte dem Gastgeber, der im Abstiegskampf noch jeden Zähler dringend gebrauchen kann, eine intensive und ausgeglichene Partie, in der beide Abwehrreihen die Akzente setzten. Tore waren zunächst Mangelware, nach zehn Minuten stand es 3:3. Der TVG ließ in dieser Phase mehrere gute Chancen liegen, während Melsungens Torhüter Kim Hüter einen starken Tag erwischte und im ersten Durchgang unter anderem zwei Siebenmeter parierte, die Altwein, Fynn Hilb und Simon Belter in Abwesenheit von Malolepszy im Wechsel warfen.

Trotzdem blieb das Spiel vollkommen offen. Die Führung wechselte ständig, keine Mannschaft konnte mit mehr als einem Tor in Führung gehen. Beim TVG überzeugte vor allem die kompakte Abwehr um Torben Fehl, die den Melsungern immer wieder schwierige Abschlüsse abverlangte. Auf Melsunger Seite sorgte Kreisläufer Bruno Eickhoff, der sonst im Bundesligakader der MT Melsungen steht, für die nötige defensive Stabilität und erzielte über das Spiel hinweg auch im Angriff vier Treffer für die Nordhessen. Nach 20 Minuten stand es 8:8, zur Halbzeit zeigte die Anzeigetafel ein leistungsgerechtes 11:11.

Nach dem Wechsel änderte sich nicht viel

Auch nach dem Seitenwechsel änderte sich zunächst wenig am Spielverlauf. Beide Teams begegneten sich weiterhin auf Augenhöhe, die Abwehrreihen standen stabil und nach 40 Minuten hieß es folgerichtig 13:13. Anschließend fand der TVG zunehmend Lösungen über die linke Angriffsseite, wo Finn Trinczek mehrfach erfolgreich zum Abschluss kam und genauso wie Altwein fünf Treffer zum Punktgewinn beisteuerte. Doch auch jetzt gelang es den Barbarossastädtern nicht, sich entscheidend abzusetzen. Melsungen blieb hartnäckig und nutzte jede sich bietende Gelegenheit. Nach 50 Minuten stand es 18:18 und die Partie steuerte auf eine dramatische Schlussphase zu. Diese begann zunächst mit einem kleinen Vorteil für den TVG. In der 54. Minute verwandelte Belter einen Siebenmeter zur ersten Zwei-Tore-Führung des Spiels (21:19). Doch die Gastgeber reagierten prompt, nahmen eine Auszeit und drehten die Partie in der Folge erneut. In der 57. Minute brachte Benjamin Fitozovic Melsungen mit 23:22 in Führung.

Die Schlussminuten waren an Spannung kaum zu überbieten. Beide Teams trafen im Wechsel, ehe Melsungens Jonas Riecke 18 Sekunden vor dem Ende zum 25:24 für die Gastgeber einnetzte. Doch der TVG hatte noch eine letzte Antwort parat. Für einen Freiwurf neun Sekunden vor Schluss brachte Geiger den siebten Feldspieler. Der Angriff wurde ausgespielt und es tat sich eine Lücke für Rückraumspieler Hilb auf. Er behielt die Nerven und traf in letzter Sekunde zum umjubelten 25:25-Ausgleich. Mit acht Treffern war er der erfolgreichste Torschütze des Abends.

„Am Ende waren wir vielleicht nicht clever genug, als wir uns den Zwei-Tore-Vorsprung erarbeitet haben“, analysierte Geiger. „Wir haben zu schnell abgeschlossen und Melsungen hat das bestraft. Umso schöner ist es, dass wir den letzten Angriff mit dem siebten Feldspieler sauber ausspielen und noch den Ausgleich erzielen.“ Insgesamt sah der TVG-Coach ein intensives und hochklassiges Spiel: „Melsungen ist ein junges, sehr gut ausgebildetes Team und war extrem bissig. Sie haben uns große Probleme bereitet. Es war von beiden Seiten ein richtig gutes Spiel, aber wir haben durch unsere Chancenverwertung auch einiges liegen lassen.“

 

 

 

 

Main-Kinzig-Halle wird zur Festung

Die HSG Hanau hat am Samstagabend einen 37:33 (20:17)-Erfolg über das HLZ Friesenheim-Hochdorf II feiern können. Beim Arbeitssieg in der Hanauer Festung Main-Kinzig-Halle ließen die Blau-Weißen ihren Kontrahenten nur in den Anfangsminuten in Führung gehen. Getragen von Rückraumschütze Cedric Schiefer (9 Tore) und Spielmacher Jan-Eric Kleemann blieb Hanau damit im achten Heimspiel in Folge ungeschlagen – die letzte Niederlage vor eigenem Publikum kassierte das HSG-Team im Oktober 2025 gegen Tabellenführer Saarlouis. 

„33 Gegentore sind für meinen Geschmack zwar einen Ticken zu viel, aber das war eigentlich klar, dass wir zwischen diesen beiden Spitzenspielen gegen Saarlouis und Gelnhausen vielleicht nicht zu hundert Prozent konsequent in der Deckung agieren“, sagte HSG-Cheftrainer Axel Spandau, dessen Team zudem im achten Saisonspiel in Serie erneut zwei Punkte mitnahm. „Wir haben das aber heute immer wieder richtig gut gelöst und so einen verdienten Sieg einfahren können.“ 

„Man muss aber auch sagen, dass Friesenheim hier gut gespielt und uns gerade in den Eins-gegen-eins-Situationen immer wieder vor Aufgaben gestellt hat“, bemerkte Spandau, dessen Mannschaft die Gäste nur zu Beginn in Führung gehen ließ, als Frederik Zepp für das HLZ den Ball zum 1:0 und 2:1 im Tor unterbrachte. In der fünften Minute zeigte die HSG dann erstmals ihre gefährliche Konterstärke: Torhüter Benedikt Müller schickte nach einer Parade seinen Kreisläufer David Rivic in den Gegenstoß, der zur 5:3-Führung erfolgreich war. In der Folge behaupteten die Grimmstädter diesen Vorsprung. Spandau hatte für das HSG-Angriffsspiel zunächst auf die passstarke Variante mit Kleemann, Jan-Philipp Winkler und Dennis Gerst im Rückraum gesetzt. Die Idee ging auf: Hanau ließ den Ball gut laufen und generierte immer wieder richtig gute Möglichkeiten. Als Müller einen weiteren HLZ-Wurf stoppte und Kleemann im darauffolgenden Angriff seinen Rechtsaußen Sebastian Hein bediente, zogen die Gastgeber sogar auf 12:8 (13. Minute) davon. Diesen Vorsprung nahm Hanau auch beim 20:17 mit in die Pause. 

Gäste bewiesen Nervenstärke

Die Zweitliga-Reserve der Eulen Ludwigshafen bewies allerdings direkt nach Wiederbeginn Nervenstärke. Die Mannschaft von Trainer Gabriel Schmiedt benötigt unbedingt weitere Punkte für den sicheren Klassenerhalt und dementsprechend trieb auch HLZ-Spielmacher Lars Hannes sein Team immer wieder nach vorne. Gerade Frederick Zepp im Rückraum und Linksaußen Moritz Schulz strahlten bei den Gästen jede Menge Gefahr aus. Zwei schnelle Konter später und das HLZ war mit dem 22:22 (35.) wieder mitten im Spiel. Hanau brauchte aber nicht lange, um den Ausgleich der Pfälzer wegzustecken, denn Kleemann nahm das Heft in die Hand, ging einmal selbst mit einer klasse Körpertäuschung durch die Abwehr und legte wenig später für Hein auf, der mit dem 26:23 den alten Abstand wieder herstellte. Nur einen Angriff später revanchierte sich Hein bei seinem Mittelmann und ebnete seinerseits für Kleemann den Weg zum Kempa-Tor, große Begeisterung in der Main-Kinzig-Halle, die nun ebenfalls auf Betriebstemperatur angekommen war. 

Auch Schiefer drehte in dieser Spielphase auf, traf beim 29:26 (47.) und 33:27 (53.) aus allen Lagen. Der eingewechselte Malte Just sorgte mit seinem 36:30 (58.) für die Vorentscheidung in einer unterhaltsamen Partie, in der auch HSG-Nachwuchstorhüter Luca Patrizio wieder einige Einsatzminuten erhielt. „Wir können heute definitiv glücklich sein über unsere Angriffsleistung“, bemerkte Schiefer später. „Gerade in der ersten Halbzeit hatten wir heute zu wenig Zugriff in der Abwehr, aber der Gegner hat uns definitiv auch viel Arbeit bereitet.“ Der achte Sieg in Serie, da musste auch Spandau schmunzeln: „Natürlich, wenn man sich in so einen Flow spielt, dann entwickelt das Team auch ein gewisses Selbstverständnis. Wir sprechen gerade alle eine Sprache und viele Dinge in unserem Spiel werden momentan richtig gut umgesetzt und funktionieren einfach.“ 

 

 

Das Bild hat uns Hanau zur Verfügung gestellt. Danke dafür

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Von den Athleten vom Dortmunder Leistungszentrum gewannen Theis Hagemeister und Paul Klapperich souverän die diesjährige Leipziger Langstrecke. Das wurde aus dem Dortmunder Lager bekannt. Mit acht Sekunden Vorsprung setzte sich das Duo aus dem letztjährigen Deutschland-Achter auf der Sechs-Kilometer-Strecke gegen ihre Mannschaftskameraden und Vorjahressieger Sönke Kruse/Julius Christ durch. Den dritten Platz belegten auf dem Elster-Saale-Kanal Jasper Angl und Benedict Eggeling. Am Tag zuvor überzeugten die Athleten vom Dortmunder Leistungszentrum auf dem Ergometer. Neun persönliche Bestwerte und viele starke Leistungen deutlich unter der Sechs-Minuten-Marke geben Zuversicht. „Die Kombination aus Ergometer-Test und Langstrecke an einem Wochenende ist ein Brett. Die Sportler haben es gut gelöst. Das Battle ist nun eröffnet. Wir sind gespannt, wer sich wie bei den Deutschen Kleinbootmeisterschaften in drei Wochen einsortieren wird“, sagte Bundestrainerin Sabine Tschäge nach der Testbatterie in Leipzig.

Bei der Langstrecke erreichen neben dem Sieger-Trio auch Wolf Niclas Schröder/Rene Schmela als Vierter und die U23-Kombination Justus Beckmann/Leon Gronbach (Platz 5) eine gute Ausgangssituation für die Kleinboot-DM über dann 2000 Meter in München. Zeitgleich auf dem geteilten sechsten Rang kamen Kaspar Virnekäs/Ole Bartenbach, Julian Garth/Simon Schubert und Jannik Metzger/Sven Achterfeld ins Ziel. Pech hatten Tobias Strangemann und Tassilo von Müller, die aussichtsreich im Rennen liegend in eine Böschung fuhren, stehen blieben und nur schwer wieder in Fahrt kamen – und so mindestens 20 Sekunden liegen ließen. Im Einer erreichte Olaf Roggensack, dessen Zweier-Partner Mattes Schönherr verletzungsbedingt absagen musste, im Feld der Skull-Spezialisten beim Sieg von Jonas Gelsen einen guten zehnten Platz.

Neun persönliche Bestwerte

Weiter hieß es in der PM, dass auf dem Ergometer am Tag zuvor die Bestwerte purzelten. Neun Ruderer aus dem Team Deutschland-Achter fuhren einen persönlichen Bestwert. Vor allem die beiden USA-Rückkehrer Tassilo von Müller und Hanno Brach machten mit starken Zeiten auf sich aufmerksam – genauso wie Julius Christ, Olaf Roggensack und Sönke Kruse aus dem letztjährigen Deutschland-Achter. Einen Sprung nach vorne, mit neuer eigener Bestzeit, schafften auch Rene Schmela, Theis Hagemeister, Paul Martin, Julian Garth und Ole Bartenbach. Am schnellsten unterwegs aus dem Riemenbereich waren Ole Hanack, der unter der 5:50-Marke blieb, und Laurits Follert, der nach den Olympischen Spielen in Paris kürzertrat, Vater wurde und sich jetzt wieder in alter physischer Form präsentierte. Ein starkes Ausrufezeichen setzte U23-Aufsteiger Julius Watzka mit der zweitbesten Zeit im Riemen-Feld.

„Viele haben sich stark präsentiert. Die Trainingseindrücke haben nicht getäuscht. Es geht in die richtige Richtung“, zog Sabine Tschäge ihr Fazit nach dem Ergotest. Das Trainerteam um Tschäge, Mark Emke und Thomas Affeldt ist nun gespannt, wie die Athleten die starke Physis über im Rennen über die 2000-Meter-Distanz aufs Wasser bringen – in drei Wochen bei den Deutschen Kleinbootmeisterschaften in München.

 

Die Ergebnisse:

Langstrecke in Leipzig, Zweier ohne Steuermann: 1. Paul Klapperich/Theis Hagemeister 20:57 Minuten. – 2. Julius Christ/Sönke Kruse 21:05. – 3. Benedict Eggeling/Jasper Angl 21:10. –  4. Wolf Niclas Schröder/Rene Schmela 21:13. –  5. Leon Gronbach/Justus Beckmann 21:19. –  6. Kaspar Virnekäs/Ole Bartenbach, Julian Garth/Simon Schubert, Jannik Metzger/Sven Achterfeld 21:21. –  9. Ole Hanack/Laurits Follert 21:24. –  10. Tobias Strangemann/Tassilo von Müller 21:35. – 11. Lino Zastrow/Julius Kaim 21:36. –  12. Carl Sgonina/Max Goede 21:38. –  13. Hannes Post/Ben Gebauer 21:45, … 16. Paul Martin/Tom Tewes 21:48. –  19. Julius Watzka/Moritz Bitz 21:52. –  25. Alexander Vorobyev/Yannick Kiwitt 22:04. – 27. Leo Fischer/David Kalle 22:09. –  29. Finn Bontjer/Armin Gerber 22:12. –  33. Justus Weber/Friedrich Romberg 22:40

 

 

Das Bild hat uns Carsten Oberhagemann zur Verfügung gestellt. Danke dafür

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Wie Handball Drittligist HSG Hanau bekannt gab, nimmt der Kader für die kommende Saison weiter Formen an. Die Grimmstädter haben mit ihrem Abwehrchef Dziugas Jusys verlängern können. Der zweikampfstarke Litauer bleibt ein weiteres Jahr bei den Südhessen und wird auch künftig eine tragende Rolle im Kader von Cheftrainer Axel Spandau einnehmen. 

„Dziugas Jusys steht für absolute Verlässlichkeit und enorme Präsenz in unserer Abwehr. Auf diese Stärken wollen wir auch weiterhin bauen. Seine Entwicklung ist noch lange nicht abgeschlossen und wir sind überzeugt, dass er auch in der kommenden Saison ein zentraler Bestandteil des Kaders der HSG Hanau sein wird,“ sagt Reiner Kegelmann, der sportliche Leiter der Hanauer Handballspielgemeinschaft aus Kesselstadt und Steinheim. 

Bei Dziugas Jusys, dessen Mutter Aida Jusiene ebenfalls viele Jahre als Bundesliga-Spielerin aktiv war, liegt der Handballsport in der Familie. In der Junioren Akademie des TV Großwallstadt ausgebildet, verschlug es den Kreisläufer über Stationen in Bieberau/Modau, Babenhausen und Plauen-Oberlosa zur Saison 2022/23 schließlich in die Brüder-Grimm-Stadt. Seit seinem Wechsel ist der 1.95 Meter große und zweikampfstarke Kreisläufer ein zentraler Baustein der Hanauer Defensive. Im Sommer startet der 27-Jährige nun in seine fünfte Saison im Grimmstädter Trikot.

„Der Zusammenhalt innerhalb und auch außerhalb des Teams ist in Hanau etwas ganz Besonderes“, äußert sich Dziugas Jusys und fügt hinzu: „Hier habe ich nicht nur tolle Mannschaftskollegen, sondern auch mittlerweile gute Freunde gefunden. Die Hanauer Fans und der Blaue Block haben in dieser Saison wieder eine ganz besondere Atmosphäre in der Main-Kinzig-Halle bieten können. Ich freue mich auf viele weitere tolle Momente in Blau und Weiß und möchte gemeinsam mit der Mannschaft an unseren Zielen arbeiten.“  

Nach Verletzung stark zurück

Nach einer Verletzung in der Vorsaison, die Jusys die Hälfte der Spielzeit verpassen ließ, meldete sich der litauische Nationalspieler in der Saison 2025/26 eindrucksvoll zurück. An allen 23 Spieltagen stand der Hanauer Abwehrchef auf dem Feld und war stets ein wichtiger Anker in der 6:0-Defensive von Coach Axel Spandau. Saisonübergreifend stehen für Jusys 95 Drittliga-Einsätze und 123 Tore in Blau und Weiß zu Buche. In Zukunft dürften es noch einige mehr werden. 

„Nach seiner langen Verletzung in der Vorsaison hat sich Dziugas in diesem Jahr wirklich eindrucksvoll zurückgekämpft und im Team als unangefochtener Abwehrchef etabliert“, meint HSG-Geschäftsführer Hannes Geist. „Gerade seine Mentalität und sein Einsatz machen ihn für uns als Spieler so wertvoll. Wir freuen uns darauf, gemeinsam mit ihm den Weg der HSG Hanau fortzusetzen und sehen in ihm einen wichtigen Baustein für die Saison 2026/27.“  Mit der HSG Hanau feierte er nach seinem Wechsel zur Saison 2022/23 direkt den Gewinn der südwestdeutschen Staffelmeisterschaft. 

 

Das Bild hat uns die HSG zur Verfügung gestellt. Danke dafür

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Wie wir bereits berichteten, muss Handball Drittligist TV Kirchzell einige Monate auf seinen Rückraumspieler und Shooter Joshua Osifo verzichten. Seit dem 29. Dezember 2025 befindet er sich – zusammen mit seiner Freundin Salomi – auf einer Weltreise. “Knapp vier Monate werden wir unterwegs sein”, sagt Joshi und die Freude, sich diesen langgehegten Traum nun erfüllen zu können, ist ihm anzumerken. 

Los ging es in Thailand, wo die beiden bis zum 22. Januar blieben, dann folgte jetzt Vietnam, anschließend kommen noch Singapur, die Philippinen, Südkorea, Japan und Indonesien (Bali) dazu.

 

UPDATE*** UPDATE*** UPDATE***

So, jetzt sind unsere beiden “Weltenbummler” mittlerweile von Japan nach Indonesion gereist. Ihr Abenteuer neigt sich bald dem Ende zu, denn in ein paar Wochen sind sie hoffentlich wieder wohlbehalten in Deutschland angekommen.

Japan, sagt Joshi, war wunderschön und vor allem die Kirschblüte hat es ihm angetan. Sechs Tage lang haben die beiden Tokio unsicher gemacht und sind einen alten Wanderpfad in Japan, von Magome nach Tsumago gelaufen. Dort haben sie ganz simpel in einer Schule übernachtet. “In Tokio haben wir viel besucht, uns die Füße platt gelaufen”, erzähl Joshi. Sie haben den riesigen Fußgängerüberweg Shibuya Crossing überquert. Die Kreuzung ist als eine der belebtesten und größten Straßenkreuzungen der Welt bekannt. Sie waren in Kakunodate, was auch interessant war, haben super gut gegessen und viel eingekauft. Joshi outete sich als großer Anime Nerd und fand dort natürlich das Paradies. 

Von Japan ging es weiter nach Bali. Angekommen in Uluwatu haben sie sich erst einmal den Strand angesehen und noch viele andere schöne Dinge. Dann haben sie eine Rundreise gestartet und zwar von Gili T (Gili Trawangan) zu Gili Meno. Gili Air liegt auf der Rundreise als zweitgrößte Insel in der Mitte. 

Was sonst noch auf ihrem Reiseplan steht, wird uns Joshua hoffentlich bald erzählen.

 

 

 

UPDATE ***  UPDATE ***  UPDATE ***

So, jetzt waren Joshua Osifo und seine Freundin bereits in Sudkorea und es ging weiter nach Japan. Anlaufstation in Südkorea war Seoul. “Wir erlebten einen totalen Wetterumbruch, kamen von Sommer, Sonne, Sonnenschein zu sehr sehr kalt”, erzählt Joshua. In Seoul hat es den beiden gut gefallen, es war sehr modern und auch ein Kontrast zu den Philippinen. Es ging nach Gyeongju, eine sehr entspannte Stadt, wie Joshi erzählt, später ging es nach Busan. Am Haeundae Beach gefiel es den beiden gut, auch die Märkte, der Aussichtstower usw. war wunderschön. 

Nach einigen Tagen Südkorea ging es endlich nach Japan. “Das ist das Land, das ich schon seit über zehn Jahren besuchen wollte. Das war schon immer mein Traum”, sagt Joshi. Und endlich war es soweit. Er war schon ganz aufgeregt, auch weil ja jetzt die Kirschblüten-Zeit beginnt und ganz Japan wunderschön blüht. Osaka war die erste Anlaufstation. Weiter ging es nach Kinosaki. 

Weitere Infos gibt es demnächst hier.

 

 

 

 

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Wie wir bereits berichteten, muss Handball Drittligist TV Kirchzell einige Monate auf seinen Rückraumspieler und Shooter Joshua Osifo verzichten. Seit dem 29. Dezember 2025 befindet er sich – zusammen mit seiner Freundin Salomi – auf einer Weltreise. “Knapp vier Monate werden wir unterwegs sein”, sagt Joshi und die Freude, sich diesen langgehegten Traum nun erfüllen zu können, ist ihm anzumerken. 

Los ging es in Thailand, wo die beiden bis zum 22. Januar blieben, dann folgte jetzt Vietnam, anschließend kommen noch Singapur, die Philippinen, Südkorea, Japan und Indonesien (Bali) dazu.

 

 

UPDATE *** UPDATE *** UPDATE ***

 

So, jetzt sind die beiden auf den Philippinen angekommen und Singapur haben sie hinter sich. “Es ist eine sehr schöne Stadt, sehr modern. Wir waren im botanischen Garten, in den Einkaufszentren, haben gut und viel in der Food Mall gegessen, waren erneut auf einer Rooftop Bar, sind Cokart gefahren, waren auf Sentosa Island. Das war einfach faszinierend. Wir sind mit der Singapur Seilbahn gefahren, haben einen Blick über die Stadt geworfen. Es war traumhaft”, erzählt Joshi.

 

Auf den Philippinen waren sie auf der Insel Cebu oder in Panglao, haben es dort ein bisschen lockerer angehen lassen. Sie haben einen Wasserpark besucht und Joshi gönnte sich nach drei Monaten mal einen Friseurbesuch 🙂 Sie waren noch in Port Baron, El Nido und sind mit dem Boot nach Coran gefahren. 

Weiter ging es nach Südkorea. Lasst Euch überraschen, was er hier zu erzählen hat.

 

 

 

Mittlerweile sind Joshua und seine Freundin in Vietnam angekommen. Dort wollen sie bis zum 08. Februar bleiben. Rückblickend auf Thailand sagt Joshua: “Es war super schön in Thailand. Wir haben viel gesehen, viele Eindrücke mitgenommen, viele nette Menschen kennen gelernt. Jetzt geht es weiter. Mal sehen, was uns in Vietnam erwartet.”

Und weiter geht es für Joshua und seine Freundin. Er berichtet, dass es ihnen gut geht. Vietnam war wohl wunderschön, sie haben sich viel angeschaut. Zuerst waren sie in Hanoi an der Train Street. Es war ein tolles Erlebnis, erzählt Joshua. Dann waren sie im Mausoleum. Von dort aus ging es nach Ha Giang und es folgte eine dreitägige Gebirgstour. Haben dort gemeinsame Zeit mit anderen Touristen und Fahrern verbracht. Auch das, sagt Joshi, war toll. Weiter ging es nach Cat Ba, eine kleine Insel fast ohne Touristen. “Dort haben wir relaxed, aber auch viel angeschaut”. Von dort ging es weiter per Flugzeug nach Hoi An. Hier hat sich seine Freundin was schönes schneidern lassen und sie haben viele Märkte besucht. “Wir haben viel und gut gegessen, viel eingekauft”, lacht er. Die nächste Station war Ho-Chi-Minh. “Da haben wir uns mit einem Kumpel aus Obernburg getroffen”, sagt Joshi. Wie klein die Welt doch ist. “Es ist ja die größte Stadt Vietnams und die Einkaufsmöglichkeiten, die Rooftop Bars waren genial.” 

Weiter ging es nach Singapur. Von dort wird er uns auch ein wenig zu berichten haben.

 

 

Wir wünschen den beiden viel Spaß und vor allem wünschen wir ihnen, dass sie gesund und munter wieder zu Hause ankommen!

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Handball Zweitligist TV Großwallstadt ist am Sonntag um 17 Uhr in der MURRTAL ARENA beim Tabellenletzten HC Oppenweiler/Backnang zu Gast und will dort die nächsten Punkte holen.

Nach dem wichtigen 34:33 Erfolg vor der Länderspielpause gegen den TuSEM Essen will der TV Großwallstadt nun auswärts beim HC Oppenweiler/Backnang nachlegen und zwei weitere Punkte holen, um den Abstand zu den Abstiegsrängen zu vergrößern. Der Tabellenletzte aus Baden-Württemberg wartet in der Rückrunde weiterhin auf Erfolgserlebnisse und musste zuletzt deutliche Niederlagen gegen den VfL Eintracht Hagen (27:42) und den TSV Bayer Dormagen (49:31) hinnehmen. Insgesamt gelang dem Aufsteiger in dieser Saison noch kein Sieg, lediglich zwei Unentschieden brachten Pluspunkte.

Personell hat sich beim HC Oppenweiler/Backnang über die Winterpause einiges getan. Mit Kreisläufer Lukas Süsser, der vom TuS Ferndorf nach Baden-Württemberg wechselte, konnte sich das Team verstärken. Auch im Trainerteam gab es Veränderungen: Rui Silva hat das Amt des Cheftrainers von den Interimscoaches Tobias Klisch und Volker Blumenschein übernommen, unterstützt wird er von Freddy Griesbach. Und auch wenn der Klassenerhalt rein rechnerisch noch möglich wäre, hat sich der Verein schon mit dem möglichen Abstieg abgefunden. Umso schwerer kann die Begegnung sein. Denn das Team von Silva kann ganz befreit aufspielen und hat zuhause schon oft gezeigt, wie sie den Gegnern lange Paroli bieten und das Spiel bis zum Schluss offen gestalten können. Erschwert wird das Ganze durch anhaltende personelle Ausfälle beim TV Großwallstadt. Finn Wullenweber ist weiterhin nicht einsatzbereit, ebenso Torhüter Stefan Hanemann. Maxim Schalles laboriert weiter an Achillessehnenproblemen und Yessine Meddeb an einer Schulterverletzung. Trainer André Lohrbach muss im Rückraum also weiter improvisieren, um den anvisierten Auswärtserfolg umsetzen zu können.

Deutlicher Sieg im Hinspiel

An die Partie der Hinrunde hat der TV Großwallstadt gute Erinnerungen. Vor heimischer Kulisse feierte der TVG einen deutlichen Erfolg. Bis zum 4:3 durch Maxim Schalles verlief die Partie noch ausgeglichen. Danach konnte der TVG dann aber mehr und mehr seine Klasse zeigen, so dass am Ende ein souveräner 41:28 Sieg auf dem Tableau stand. An diese Leistung möchte die Mannschaft nun anknüpfen und auch auswärts gegen den HC Oppenweiler/Backnang zwei Punkte holen.

Beim HCOB gilt es, nach den deutlichen Niederlagen gegen Dormagen und in Hagen die Lücken zu schließen, um wieder knappe Ergebnisse und enge Spiele zu erreichen. „Im Training arbeiten wir derzeit sowohl an grundlegenden Fähigkeiten als auch am Zusammenspiel“, sagt Trainer Rui Silva. „Unser Ziel ist es, als Mannschaft weiterzuwachsen und einen besser organisierten Handballstil zu präsentieren, der auf starken kollektiven Ideen basiert.“ So ist es auf der Homepage des HCOB zu lesen.

Fakt ist, dass die Gastgeber dem TVG das Leben auf jeden Fall schwer machen wollen. Sie wollen eine starke Abwehr stellen und mit Kraft und Intensität spielen. Personell sieht es bei den Hausherren auch nicht allzu rosig aus. Durch die Ausfälle von Mannschaftskapitän Jan Forstbauer, Kreisläufer Lukas Süsser und Linksaußen Martin Schmiedt ist der Kader bereits dezimiert. Hinter Valentin Abt und Timm Buck, der bislang erfolgreichste Torschütze der Saison, steht ein Fragezeichen.

 

 

Das Bild hat uns der TVG zur Verfügung gestellt. Danke dafür

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Nach intensiver Vorbereitung geht für die Athleten vom Stützpunkt Dortmund am Samstag und Sonntag die Wettkampfsaison los. Über 2.000 Meter auf dem Ergometer und über sechs Kilometer auf der Langstrecke geben die Ruderer am Wochenende ihre Visitenkarte ab. Beim ersten Gradmesser des Jahres sind alle Sportler heiß, sich für die spätere Bootsbesetzung zu empfehlen.

Lest die PM vom Verein weiter:

Die Vorbereitung auf die anstehenden Belastungen verlief vielversprechend. „Wir haben viele positive Eindrücke gesammelt. An der einen oder anderen Stelle muss sich noch etwas festigen, aber der Trend geht klar nach oben“, sagt Bundestrainerin Sabine Tschäge. Auch die zuletzt durchgeführte Kraftleistungsdiagnostik bestätigte diesen Eindruck: In verschiedenen Bereichen – im Boot wie an Land – war eine positive Entwicklung erkennbar. Insgesamt sieht das Trainerteam um Sabine Tschäge, Mark Emke und Thomas Affeldt die Mannschaft gut gerüstet für die anstehenden Aufgaben.

Ergometer-Test im Fokus

Im Mittelpunkt steht am Samstag zunächst der Ergometertest über 2.000 Meter. In der besonderen Wettkampfsituation, umgeben von direkter Konkurrenz, kommt es neben der guten Physis auch auf mentale Stärke an. „An dem Tag muss auf den Punkt alles sitzen. Jeder muss in der Lage sein, sich zu fokussieren und seine beste Tagesform abzurufen – oder auch dann dagegenzuarbeiten, wenn es nicht optimal läuft“, beschreibt Tschäge die Herausforderung.

Nächste Prüfung Langstrecke

Nur einen Tag später folgt mit der Langstrecke über sechs Kilometer die nächste Prüfung, diesmal im Zweier. Hier sind vor allem Abstimmung und Feingefühl gefragt. „Im Boot ist dann wieder viel Präzision in der Zusammenarbeit mit dem Partner entscheidend. Einen Tag nach dem Ergometertest gilt es, über die sechs Kilometer zu kämpfen“, so Tschäge. Erschwerte Bedingungen könnten dabei zusätzlich eine Rolle spielen: Die Wetterprognosen lassen zumindest ein anspruchsvolles Rennen erwarten.

Personell muss das Team einige Ausfälle kompensieren. Neben dem bereits erwarteten Ausfall von Friedrich Amelingmeier stehen auch Mattes Schönherr und Mark Hinrichs verletzungs- bzw. krankheitsbedingt kurzfristig nicht zur Verfügung. Dadurch ergeben sich Veränderungen in den Booten: Olaf Roggensack wird im Einer starten, während sich Hanno Brach und Max John kurzfristig zu einem neuen Zweier zusammenfinden.

Leipzig ist der erste Schritt

Das Wochenende in Leipzig markiert den Auftakt in die entscheidende Phase der internen Leistungsüberprüfung. Die Ergebnisse auf dem Ergometer liefern dem Trainerteam belastbare Hinweise über den Leistungsstand. Auf Basis der Langstrecken-Ergebnisse werden zudem die Vorläufe für die Deutschen Kleinboot-Meisterschaften in München, die vom  17. bis 19. April stattfinden, gesetzt, wo die nächste Stufe auf dem Weg zur Bootsbildung eingeleitet wird. Für die Athleten gilt es nun, die positiven Eindrücke aus der Vorbereitung in Leistung umzusetzen und sich im direkten Vergleich zu positionieren – ein erster Schritt in Richtung der finalen Besetzung des Team Deutschland-Achter.

 

 

Das Bild hat uns Carsten Oberhagemann zur Verfügung gestellt. Danke dafür

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

In der dritten Handball Liga, Staffel Süd-West, geht es nach einer kurzen Pause weiter. Der TV Kirchzell muss am Samstag bei Interaktiv.Handball Düsseldorf-Ratingen antreten. Der TV Gelnhausen gastiert ebenfalls am Samstag bei der MT Melsungen II.  Hanau empfängt am Samstag das HLZ Friesenheim-Hochdorf II und die HSG Rodgau Nieder-Roden gastiert am Sonntag bei der HG Saarlouis.

 

Kirchzell ist in Düsseldorf gefordert

Am Samstag um 17.30 Uhr ist Anpfiff zur Partie zwischen Interaktiv.Handball und dem TV Kirchzell. Die Ausgangslage zu dieser ungewöhnlichen Zeit verspricht Spannung, denn die Hausherren nehmen Platz acht in der Tabelle ein, der Gast Rang zehn. Beide Teams lauern auf Punkte. Im Hinspiel waren die Kirchzeller die dominante Mannschaft, gewannen mit 39:28 und ließen die Düsseldorfer nie ins Spiel kommen. Ob das diesmal auch so wird, bleibt abzuwarten, denn die Gastgeber haben zuletzt mehrere gute Ergebnisse eingefahren und wollen ihre Serie ausbauen.

Deshalb warnt auch TVK-Trainer Povilas Babarskas vor dem Gegner: “Wir treffen auf eine junge Mannschaft, die mit viel Ehrgeiz und Willen agiert. Sie haben eine gute Mischung aus Talenten und gestandenen Spielern wie Stanko Sabljic, Luca Schulz oder Nicolas Körber. Hinzu kommen zwei gute Torhüter mit Sebastian Bliß und Nicolas Plessers. Es ist wie bei uns. Die Mannschaft macht einige Fehler zu viel, hat aber trotzdem Qualität.” Hinzu kommt der Heimvorteil. Den will der Gastgeber nutzen, um anders aufzutreten wie im Hinspiel.

Trainer Filip Lazarov sagte vor der Partie: „Wir wollen unsere Serie guter Ergebnisse fortsetzen und mit einem möglichen Sieg den Klassenerhalt auch rechnerisch sichern.“ 

Kirchzell weiß, dass es alles andere als eine leichte Aufgabe werden wird. “Es geht Richtung Ende der Saison. Da nehmen die Blessuren zu. Die paar freien Tage haben uns gut getan, trotzdem sind nicht alle fit. Aber wir werden durchhalten, uns gut vorbereiten und wollen das Beste für uns erzielen”, so Povilas Babarskas.

 

 

TV Gelnhausen will nächsten Sieg einfahren

Der TV Gelnhausen steht am Samstag zur ungewohnten Anwurfzeit um 18 Uhr vor der nächsten Herausforderung, denn die Barbarossastädter gastieren in der Stadtsporthalle Melsungen bei der abstiegsbedrohten MT Melsungen II. Nach zuletzt sieben Siegen in Folge reist der TVG mit viel Selbstvertrauen an, muss jedoch erneut einige personelle Ausfälle kompensieren.

Mit aktuell 40:6 Punkten belegt der TV Gelnhausen weiterhin den zweiten Tabellenplatz der Süd-West-Staffel, womit sich die Mannschaft für die Aufstiegsrunde zur zweiten Bundesliga qualifizieren würde. Da Hanau auf die Teilnahme verzichtet, beträgt der Vorsprung auf den nächsten Konkurrenten inzwischen sieben Punkte. Gleichzeitig ist auch der Rückstand auf Tabellenführer HG Saarlouis auf vier Punkte geschmolzen.

Cheftrainer Matthias Geiger fordert für das Spiel in Melsungen volle Konzentration: „Wir müssen unseren Handball spielen und uns auf unsere Stärken konzentrieren. Wir dürfen uns nicht aus dem Konzept bringen lassen und müssen eine sehr gute Leistung abrufen, denn mit weniger als 100 Prozent wird es nicht gehen.“

Mit der MT Melsungen II wartet eine junge und talentierte Mannschaft auf den TVG. Die Bundesliga-Reserve steht aktuell mit 15:33 Punkten auf dem 13. Tabellenplatz und befindet sich mitten im Kampf um den Klassenerhalt. Nach zuletzt sieben Niederlagen in Folge ist der Druck bei den Nordhessen entsprechend hoch. Dennoch warnt Geiger ausdrücklich vor dem Gegner: „Melsungen hat ein extrem dynamisches Team mit viel individueller Klasse. Sie sind sehr gefährlich aus dem Rückraum und im Eins-gegen-Eins.“

Auch wenn die Melsunger aktuell die wenigsten Tore der Liga erzielt haben, haben sie in dieser Saison bereits mehrfach ihre Qualität unter Beweis gestellt, unter anderem beim 33:33 (16:18) gegen die drittplatzierte HSG Hanau. Besonders im Umschaltspiel sieht Geiger eine große Stärke: „Jeder Fehler von uns kann sofort mit einem Tempogegenstoß bestraft werden. Deshalb müssen wir mit möglichst wenig eigenen Ballverlusten spielen.“

Das Hinspiel in Gelnhausen konnte der TVG zwar mit 33:24 (11:8) für sich entscheiden, doch auch damals offenbarte Melsungen seine Qualitäten. Vor allem die Rückraumspieler Jonas Riecke und Rene-Daniel Andrei bereiteten den Barbarossastädtern Probleme und erzielten jeweils sieben Treffer. Riecke gehört mit 137 Saisontoren zu den besten Werfern der Staffel und steht ebenso wie Kreisläufer Bruno Eickhoff und Rechtsaußen Leander Altena im erweiterten Bundesliga-Kader der MT Melsungen.

Personell bleibt die Lage beim TV Gelnhausen weiter angespannt. Neben den Langzeitverletzten Akos Csaba (Kreuzbandriss), Leon David (Schulter-OP), Jannik Geisler (Schulterprobleme) und Torhüter Alexander Bechert (Ellenbogenverletzung) fällt auch Rückraumspieler Jonas Dambach berufsbedingt aus. Zudem ist Kapitän Jonathan Malolepszy aktuell krank und wird für das Spiel voraussichtlich ebenfalls fehlen.

Geiger sieht dennoch Lösungen: „Wir müssen die Ausfälle kompensieren und als Mannschaft noch enger zusammenrücken. Entscheidend wird sein, dass wir Stabilität aus der Abwehr gewinnen und die dynamischen Spieler von Melsungen in den Griff bekommen. Da werden viele Zweikämpfe auf uns zukommen. Wichtig ist, dass wir dagegenhalten und gleichzeitig im Angriff geduldig und konsequent spielen.“

 

 

Hanauer Heimspielwochen starten gegen Friesenheim

Am Samstagabend (18.30 Uhr) spielt die HSG Hanau gegen den Tabellenelften, das HLZ Friesenheim-Hochdorf II, in der Main-Kinzig-Halle. Nach dem gewonnen Topspiel gegen die HG Saarlouis brennen Bergold, Kleemann & Co. darauf, wieder vor ihren eigenen Fans, dem Hanauer Blauen Block, aufzulaufen. Mit sieben Siegen in Serie schwimmt die HSG auf einer Erfolgswelle und hat den dritten Tabellenrang und damit die Teilnahme am DHB-Pokal in der kommenden Saison als Ziel fest im Blick. 

„Mit Friesenheim kommt natürlich eine absolut talentierte Mannschaft zu uns nach Hanau“, erklärt HSG-Cheftrainer Axel Spandau. „Sie haben einige hervorragend ausgebildete Jugendspieler, die gerade ihre Saison in der Jugendhandball-Bundesliga beendet haben. Alles in allem ein starkes Team, welches sehr auf seine beiden Spielmacher Marcel Reise und Lars Hannes fixiert ist.“  

Für die HSG beginnen am Samstag die Hanauer Heimspielwochen. Drei Saisonpartien am Stück in 14 Tagen bestreiten die Blau-Weißen dann vor heimischer Kulisse. Dabei schaut am 02. April auch der TV Gelnhausen in der Grimmstadt vorbei. Vor dem traditionsreichen Main-Kinzig-Derby will sich die Spandau-Sieben mit einem Heimsieg gegen die Zweitliga-Reserve der Eulen Ludwigshafen in die richtige Stimmung bringen. 

„Wir nehmen das Duell mit dem HLZ natürlich zu einhundert Prozent ernst“, sagt Spandau beim Blick auf den Samstagabend. „Diese Begegnung wird die Vorstufe zum Derby gegen Gelnhausen wenige Tage später und drei Heimspiele in Serie hatten wir in dieser Saison auch noch nicht – die wollen wir für uns absolut positiv gestalten.“ Einfach wird es für die Südhessen aber keineswegs, denn das HLZ kann mit Kreisläufer Simon Schwarz und Rechtsaußen Theo Straub auch auf zweitliga-erfahrene Akteure zurückgreifen. Bester Werfer des Tabellenelften ist Linksaußen Moritz Schulz mit 113 Toren. 

In der Länderspielpause hatte das HSG-Team mit einigen krankheitsbedingten Ausfällen zu kämpfen und auch Kreisläufer Dziugas Jusys benötigte nach seinem Einsatz bei der Nationalmannschaft von Litauen einige Tage Sonderurlaub, doch pünktlich zur finalen Vorbereitung auf den anstehenden Gegner aus Ludwigshafen kann der Chefcoach aus dem Vollen schöpfen. „Die Länderspielpause hat den Jungs sichtlich gutgetan. Sie sind voll fokussiert auf das anstehende Heimspiel vor unseren Zuschauern. Wir sind gut vorbereitet und wollen unbedingt diese zwei Punkte holen“, meint auch HSG-Torhüter-Trainer Iteb Bouali.

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Nach turbulenten Tagen und dem Sieg im Spiel gegen Essen gibt es beim Handball Zweitligisten TV Großwallstadt gute Neuigkeiten. TVG-Urgestein Florian Eisenträger hat seinen Vertrag bis 2027 verlängert. Damit setzt der Verein auf Linksaußen auf Kontinuität und Identifikation. Der erfahrene Außenspieler bleibt damit ein zentraler Bestandteil der Mannschaft und unterstreicht einmal mehr seine Bedeutung für den Traditionsverein – sowohl auf als auch neben dem Spielfeld.

Florian Eisenträger zählt seit Jahren zu den prägenden Gesichtern des TVG und bringt nicht nur konstante Leistungen auf die Platte, sondern auch wichtige Führungsqualitäten in die Kabine ein. Zuletzt stellte er dies wieder im Spiel gegen TuSEM Essen eindrucksvoll unter Beweis und war mit sechs Treffern ein wichtiger Faktor in dieser Partie.

„Flo ist für uns eine absolute Identifikationsfigur und ein enorm wichtiger Baustein in unserer Mannschaft“, so TVG-Geschäftsführer Michael Spatz. „Gerade in einer Phase, in der es auch Veränderungen im Team gibt, brauchen wir Spieler wie ihn, die vorangehen und Orientierung geben. Wir haben uns schon vor ein paar Wochen abgestimmt und die Hand gegeben, dass die Reise TVG x Eisenträger weitergeht. Ich freue mich, dass Flo jetzt auch unterschrieben hat.“

Mit Blick auf die kommende Saison wird der 34-Jährige eine noch größere Rolle als erfahrener Führungsspieler einnehmen. Er soll insbesondere die jüngeren Spieler im Kader unterstützen und an das Niveau der zweiten Liga heranführen.

Duo mit Horlebein auf Linksaußen: Erfahrung und Talent

Auch auf seiner angestammten Position auf Linksaußen wird die Erfahrung Eisenträgers eine wichtige Rolle spielen: Mit Neuzugang Ben Horlebein entsteht ein spannendes Duo, in dem Erfahrung und Talent ideal zusammenkommen. Während Horlebein als junger Spieler von Eisenträgers Routine profitieren kann, bringt der Routinier selbst weiterhin die nötige Konstanz und Qualität ein. Zudem verbindet beide Spieler ein regionaler Bezug, was die Identifikation mit dem Verein zusätzlich stärkt.

Der TV Großwallstadt setzt damit bewusst auf eine Mischung aus Erfahrung, Nachwuchs und regionaler Verbundenheit – mit Florian Eisenträger als einem der zentralen Bausteine für die Zukunft. „Der TV Großwallstadt ist für mich längst mehr als nur ein Verein – ich fühle mich hier extrem wohl und bin stolz, weiterhin Teil dieser Mannschaft zu sein. Ich möchte vorangehen, meine Erfahrung einbringen und gerade den jungen Spielern helfen, sich auf diesem Niveau zu entwickeln. Wir haben eine spannende Mischung im Team und ich bin überzeugt, dass wir gemeinsam viel erreichen können“, so Eisenträger zu seiner Verlängerung.  

Florian Eisenträger wurde am 09. Januar 1992 in Erlenbach am Main geboren. Mit fünf Jahren erlernte er das Handballspielen beim TV Kleinwallstadt, war dann in der JSG Wallstadt aktiv, bevor er sich 2007 der TVG Junioren Akademie e.V. (damals Handball Leistungszentrum) anschloss. Für die Jugendnationalmannschaft erzielte er in 38 Spielen 110 Tore. In der Saison 2010/11 lief er für den TV Kirchzell auf, seit Juli 2011 steht er beim TV Großwallstadt unter Vertrag.

 

 

Das Bild hat uns der TVG zur Verfügung gestellt. Danke dafür

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

In der zweiten Rollstuhl Basketball Liga haben die ING Skywheelers auswärts eine gute Leistung gezeigt und gewannen gegen ALBA Berlin mit 65:38..

Lest nachfolgende PM des Vereins:

Die ING Skywheelers waren von Anfang an stark dabei. In den ersten beiden Spielminuten konnte Spielertrainer Chris Spitz bereits einen Vorsprung von vier Punkten erzeugen. In der nächsten Minute wurden den Berlinern zwei Freiwürfe zugesprochen. Felix Prager verfehlte den ersten Wurf, den zweiten machte er. Jakob Theis vergrößerte den Punkteabstand im darauffolgenden Angriff um vier Punkte. Prager legte nach. Marian Kind erzielte dann einen Punkt durch einen Freiwurf. Tuva Reinshagen konnte sich nach einem Korb von Roli-Ann Neubauer freispielen und machte die Punkte 10 und 11. Das führte zu einem Zwischenstand von 5:11. Bernhard Hesse machte dann einen Zwei-Punkter. Wieder konnte Reinshagen sich durch die gegnerische Defense kämpfen und verschob den Abstand erneut. Auch Jakob Theis punktete. Thilo Prünte warf dann das 9:17. Der Kapitän der Berliner wollte das nicht auf sich sitzen lassen und konterte. Nach einem Foul an Reinshagen wurde ihr zwei Freiwürfe zugesprochen, von denen sie einen versenkte. Die letzten Punkte der ersten zehn Minuten wurden von ALBA erzielt. Das Viertel endete mit 14:18. 

In den zweiten zehn Minuten waren die Gastgeber zu Beginn noch fest an dem Fersen der Frankfurter. Doch dann zeigte sich die Überlegenheit der Mannschaft aus der Mainmetropole. In Minute zwei punktete der Berliner Felix Prager zum 16:20. Damit pirschte er sich vorerst an die Punkte des Gegners heran. Zuvor hatte der Frankfurter Kapitän die Punkte 21 und 22 geworfen. Ab der zweiten Minute regnete es förmlich Zwei-Punkter für die Frankfurter. Prünte, Spitz und Jansen erhöhten jeweils um vier Punkte, Theis, Zimmermann und Reinshagen jeweils um zwei. Die Berliner machten in den verbleibenden acht Minuten lediglich vier Punkte insgesamt, ausgeführt von Benny Sperling und Neubauer. Dadurch ging es mit 20:38 in die Halbzeit.

Nach der Pause ging es brisant weiter. In den ersten drei Minuten kämpften beide Mannschaften um Punkte, doch keiner der Korbversuche ging ins Netz. Spitz konnte dann jedoch gemeinsam mit Tim van Raamsdonk sechs Punkte erzielen. In der fünften Minute erzielte der Berliner Lange den ersten Korb der Halbzeit für die Hauptstädter. Marian Kind erhöhte dann auf 22:46. Gero Nagel hielt dagegen und machte einen Zwei-Punkter. Es folgten Frankfurter Punkte von Reinshagen, Van Raamsdonk und Jansen. Auf Berliner Seite scorten der Berliner Kapitän und Gero Nagel durch Freiwürfe, von denen sie alle vier versenkten. Mit einem Stand von 30:55 ging es dann in das letzte Viertel.

Obwohl ein Abstand von 25 Punkten ein großes Hindernis ist, ließen sich die Berliner nicht unter kriegen. Sie versuchten weiterhin, sich gegen die Frankfurter durchzusetzen. Das war auch der Grund dafür, warum in den ersten drei Minuten keine Körbe fielen. In den letzten sieben Minuten konnten die Berliner allerdings nochmal sieben Punkte einfahren, während die Frankfurter zehn Punkte machten. Dadurch endete das Spiel mit 38:65. Alba Berlin ist jetzt auf dem letzten Platz der Tabelle. Die ING Skywheelers sind nun auf Platz fünf. Anführer der Tabelle sind die Nürnberg Falcons, gefolgt von Ulm, Hannover und Hamburg.