Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Die Männer-Eishockeymannschaft hat den Auftakt in das olympische Eishockey-Turnier erfolgreich gestaltet. Im ersten Gruppenspiel gelang der Mannschaft von Bundestrainer Harold Kreis ein 3:1 (1:1, 2:0, 0:0)-Sieg gegen Dänemark. Vor 3.986 Zuschauern in der Milano Rho Ice Hockey Arena waren Leon Draisaitl und Tim Stützle (2) die Torschützen für die deutsche Auswahl.
 
Deutschland führte bereits nach 23 Sekunden mit einem sensationellen Tor durch Leon Draisaitl mit 1:0. Die Dänen glichen durch Oscar Moelgaard noch im Auftaktdrittel (14.) aus. Tim Stützle hatte mit seinen ersten beiden Länderspieltoren die passenden Antworten im Mittelabschnitt (25. und 31.) parat. Im Schlussdrittel ließ die deutsche Mannschaft nichts mehr zu und feierte den ersten Sieg im Turnier.
 
Bundestrainer Harold Kreis sagte:Die Mannschaft hat diese schwierige Aufgabe gegen eine starke dänische Mannschaft heute kämpferisch gut gelöst. Wir sind sehr zufrieden mit dem Start in das Turnier. Das Zeitfenster, um gute Lösungen zu finden, ist auf diesem Niveau für die Spieler sehr schmal. Dennoch hat es die Mannschaft geschafft, oft die richtigen Entscheidungen zu treffen, um in diesem Auftaktspiel erfolgreich zu sein. Wir nehmen aus diesem Spiel sehr viele positive Dinge mit, haben zugleich aber auch Aspekte, die wir zukünftig verbessern möchten. Wir können auf diesem Spiel aufbauen, um auch in den nächsten Partien erfolgreich zu sein.“
 
Kapitän Leon Draisaitl, der die Freude am Spielen so richtig anzusehen war – wie übrigens all seinen Mitspielern –  meinte: „Das Spiel hat viel Spaß gemacht und der Sieg war zum Auftakt des Turniers sehr wichtig. Mit der Führung im Rücken haben wir es vor allem im letzten Drittel sehr gut gemacht, was bereits zum Start des Turniers ein gutes Zeichen ist. Ich freue mich, mit meinem Treffer einen Teil dazu beigetragen zu haben, aber am Ende zählt nicht meine individuelle Leistung, sondern unsere drei Punkte, die wir als Mannschaft erreicht haben. Wir genießen hier jede Sekunde und möchten jeden Olympia-Moment mitnehmen – ich freue mich deshalb umso mehr auf die nächsten Tage und unsere Aufgaben.“
 
Auch Assistenzkapitän Tim Stützle war zufrieden: „Der Start in dieses Turnier hat mir sehr gut gefallen. Wir haben viele Chancen kreiert und zugleich mit Philipp Grubauer einen tollen Rückhalt im Tor gehabt. Jeder Spieler hat heute seine Rolle erfüllt und eine gute Leistung gezeigt. Wir könnten noch direkter und schneller spielen, da habe ich persönlich und haben wir als Mannschaft noch Verbesserungspotenzial. Aber ich bin mir sicher, dass wir hier unseren Rhythmus finden werden, und freue mich auf die kommenden Spiele.“
 
Nächster Vorrunden-Gegner für die Männer-Eishockeymannschaft ist das Team aus Lettland. Das Spiel findet am Samstag, den 14. Februar 2026, um 12.10 Uhr in der Milano Rho Ice Hockey Arena statt.
 
 
 
 
Spielplan und Ergebnisse Olympia 2026 | Männer Gruppe C
 
12.02.2026 | Deutschland – Dänemark 3:1 (1:1, 2:0, 0:0)
14.02.2026 | 12:10 Uhr | Deutschland – Lettland
15.02.2026 | 21:10 Uhr | USA – Deutschland
 
 
 
 
Das Bild, das Torhüter Philipp Grubauer zeigt, hat uns 
 
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zur Verfügung gestellt. Wir bedanken uns ganz herzlich dafür.
 
 
 

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Handball Zweitligist TV Großwallstadt ist am Freitagabend, den 13.02.2026 um 20 Uhr in der MERKUR Arena beim TuS N-Lübbecke zu Gast. Wird dem TVG dann der erste Sieg im neuen Jahr gelingen?

Nach der knappen 34:36-Heimniederlage zum Rückrundenauftakt am Montagabend gegen die HSG Nordhorn-Lingen hat sich der TVG vorgenommen, im kommenden Spiel die ersten Punkte des Jahres einzufahren. Gegner ist der TuS N-Lübbecke, der mit einem Auswärtserfolg erfolgreich in die Rückrunde gestartet ist. Am vergangenen Samstag gewann die Mannschaft von Trainer Davor Dominikovic beim Tabellenzwölften, dem TSV Bayer Dormagen, souverän mit 34:30 und geht dementsprechend mit viel Selbstbewusstsein in die Partie.

Trainerwechsel im November sorgte für Aufschwung in Lübbecke

Davor Dominikovic hat im November 2025 das Traineramt beim TuS N-Lübbecke von Piotr Przybecki übernommen. Der Kroate war bis zum Sommer fünf Jahre als Trainer des TuS Vinnhorst tätig. Seitdem läuft es gut für die Nordrhein-Westfalen, man musste sich seitdem nur in der Partie gegen VfL Eintracht Hagen geschlagen geben.

Das Hinrundenduell verloren die Wallstädter vor heimischer Kulisse denkbar knapp mit 25:26. Nachdem sie mit einer Zwei-Tore-Führung (15:13) in die Halbzeitpause gegangen waren, entwickelte sich eine hart umkämpfte zweite Halbzeit. Am Ende verpasste die Mannschaft von Trainer André Lohrbach den Ausgleich in der letzten Sekunde und musste eine unglückliche Niederlage hinnehmen.

TuS N-Lübbecke überzeugt mit 5:1-Abwehr

In der Vorbereitung auf die Rückrunde absolvierten die Lübbecker drei Testspiele. Gegen den MTV Braunschweig und Altenhagen-Heepen behielten sie die Oberhand, gegen GWD Minden mussten man sich knapp geschlagen geben. Die Lübbecker sind auf der Rechtsaußenposition stark besetzt. Mit Tim Roman Wieling verfügen sie über einen treffsicheren Akteur, der mit bislang 99 Treffern auf Platz sechs der Torschützenliste der Liga liegt. Aber auch Jo Gerrit Genz und Sven Wesseling gelten als starke Werfer. Zudem zeichnet den Gegner eine offensive 5:1-Abwehr aus, die es zu überwinden gilt.

Der TV Großwallstadt um seinen Kapitän Patrick Gempp möchte sowohl die knappe Niederlage aus dem Hinspiel als auch die unglückliche Niederlage vom Montag vergessen machen und auswärts beim Tabellenelften wichtige Punkte einfahren. “Der Montag war sehr unglücklich und es war sicher ein bisschen mehr für uns drin, aber es hat an manchen Stellen nicht ganz gereicht. Nordhorn ist ein Spitzenteam und hat das dann clever ausgenutzt. Am Freitag treffen wir auf eine Mannschaft, die sich mit ihrem neuen Trainer gefestigt hat. Sie spielen eine ganz andere Abwehr, agieren jetzt mit einer 5:1, teilweise einer 3:3-Abwehr im Rückzug. Wir hatten zwar nicht viel Zeit, trotzdem haben wir uns gut darauf vorbereitet und dann werden wir hoffentlich die passende Lösung parat haben”, so Patrick Gempp im Vorfeld der Partie.

 

Das Archivbild vom TVG zeigt Kapitän Patrick Gempp.

 

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Wie Handball Drittligist TV Gelnhausen in einer Pressemitteilung bekannt gab, muss Trainer Matthias Geiger mehrere Wochen auf Alex Bechert und Jannik Geisler verzichten.

Das sind ganz bittere Nachrichten für den TV Gelnhausen im Kampf um die Qualifikation zur Aufstiegsrunde in die zweite Bundesliga. Torhüter Alex Bechert sowie Rückraumspieler Jannik Geisler fallen jeweils mindestens vier Wochen aus und stehen dem TVG die nächste Zeit nicht zur Verfügung.

Bechert, der sich zuletzt in überragender Form präsentierte, hatte sich im Spiel gegen den Longericher SC bei einer Parade am Ellenbogen verletzt. Trotz anhaltender Schmerzen stand der 25-Jährige zunächst in den folgenden Spielen gegen Münster, Düsseldorf und die Bergischen Panther weiterhin zu Verfügung. Anhaltende Schmerzen und eine nun durchgeführte MRT-Untersuchung brachten jedoch Gewissheit: Teilriss des Seitenbandes im Ellenbogen.

„Ich bin traurig, dass ich der Mannschaft in den nächsten Spielen nicht helfen kann. Aber ich werde bestens medizinisch betreut und werde alles geben, um schnell wieder fit zu werden“, sagte Bechert. Der Torhüter muss in den nächsten vier Wochen eine Schiene tragen und den Arm ruhigstellen.

Auch Rückraumspieler Jannik Geisler zog sich im Spiel gegen Longerich eine Verletzung zu. Beim 23-Jährigen wurde nun ein Teilabriss des Labrums diagnostiziert. Der Riss ist verhältnismäßig klein, dennoch müssen Oberkörper und Schulter konsequent geschont werden. In vier Wochen erfolgt eine erneute Untersuchung. Dann entscheidet sich, ob Geisler wieder ins Mannschaftstraining einsteigen kann oder ob doch ein operativer Eingriff notwendig wird. „Es ist sehr schade, dass ich in dieser Phase der Saison pausieren muss und die Jungs nicht auf dem Feld unterstützen kann. Ich werde alles daransetzen, um schnell wieder zurückzukommen“, sagte Geisler.

Da beide Leistungsträger in den nächsten Wochen nicht handballspezifisch trainieren können und anschließend wieder herangeführt werden müssen, dürften sie mindestens bis Ende März fehlen. Damit verlängert sich die Ausfallliste weiter, da mit Ákos Csaba (Kreuzbandriss) und Leon David (Schulter-Operation) bereits zwei Akteure bis zum Saisonende nicht zur Verfügung stehen.

„Alex und Jannik sind natürlich sehr geknickt und ihr Ausfall trifft uns sehr. Wir drücken die Daumen, dass sie schnell wieder zur Mannschaft zurückkehren können. Jetzt müssen wir in den nächsten Wochen noch enger zusammenrücken und hoffen, dass wir von weiterem Verletzungspech verschont bleiben“, sagt Cheftrainer Matthias Geiger.

 

 

Die Bilder von Alex und Jannik hat uns der TVG zur Verfügung gestellt. Danke dafür.

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Morgen Abend ist die Wartezeit endlich vorbei. Um 21.10 Uhr startet die deutsche Männer-Eishockeymannschaft endlich in das olympische Eishockeyturnier. Erster Gegner für das Team von Bundestrainer Harold Kreis ist Dänemark. Das Spiel findet in der Milano Rho Ice Hockey Arena statt. Im Free-TV wird das Spiel bei Eurosport und im ZDF übertragen. Das gab der Deutsche Eishockeybund e. V. bekannt.

Große Vorfreude
 
Im deutschen Lager ist die Vorfreude auf den ersten Auftritt bei den Olympischen Winterspielen groß. Am heutigen Mittwochnachmittag fand das Abschlusstraining in der Arena statt, die auf dem Messegelände der Stadt Mailand eingerichtet wurde. Vorab kam die Mannschaft auf dem Eis zum Teamfototermin zusammen. Auch das zweite Vorrundenspiel gegen Lettland (Samstag, 14. Februar, 12.10 Uhr) findet in Rho statt. Daher hat sich die deutsche Mannschaft vor Ort eingerichtet, bevor am Sonntag der „Umzug“ in die Arena im Stadtteil Santa Giulia ansteht. Am Sonntagabend geht es zum Abschluss der Vorrunde gegen die USA (Spielbeginn 21.10 Uhr).
 
Stimmen zum Auftakt gegen Dänemark
 
Bundestrainer Harold Kreis: „Wir wollen morgen mit viel Energie und einem guten Gefühl in das Spiel gegen Dänemark starten. Uns ging es heute beim Training darum, noch einmal Tempo reinzubringen, gleichzeitig die Frische zu bewahren und bereit zu sein, wenn es morgen losgeht. Dänemark ist ein Gegner, den wir gut kennen. Natürlich schauen wir uns ihre Spielweise an. Aber der Fokus liegt klar auf unserem eigenen Spiel. Wichtig wird sein, dass wir von Beginn an da sind, sorgfältig mit der Scheibe umgehen, sie tief spielen und mit konsequentem Forechecking Druck machen. Wenn wir unsere Struktur halten und ihre Fehler nutzen, können wir uns so eine gute Ausgangslage für das weitere Turnier erarbeiten.“
 
Verteidiger Kai Wissmann: „Wir freuen uns riesig, dass es jetzt endlich losgeht. Wir sind schon eine ganze Weile hier, hatten eine gute gemeinsame Vorbereitung und haben die Zeit genutzt, um als Team zusammenzufinden. Aber jetzt merkt man auch, dass es an der Zeit ist, dass wir in das Turnier starten. Gegen Dänemark wird es morgen vor allem darauf ankommen, den Kampf über 60 Minuten anzunehmen. Wir müssen das Spiel einfach halten, gerade im eigenen Drittel. Auf dem kleineren Eis bleibt weniger Zeit, da dürfen wir nichts erzwingen. Wenn wir kompakt als Team verteidigen und geschlossen auftreten, werden sich für uns auch Chancen vorne ergeben.“
 
Stürmer Nico Sturm: „Wir stehen in den Startlöchern und freuen uns, dass es endlich losgeht. Der Spielrhythmus hier bei den Olympischen Spielen kommt uns entgegen, weil wir es aus der NHL gewohnt sind, viele Spiele in kurzer Zeit und ohne größere Pausen zu absolvieren. In den letzten Tagen war es für uns fast ungewohnt, überhaupt mal einen „normalen“ Trainingstag zu haben. Sobald das Turnier startet, ist es für uns aber wieder business as usual. Dann geht es von Spiel zu Spiel, mit kurzer Regeneration und Vorbereitung und vollem Fokus auf den nächsten Gegner. Wir fühlen uns bereit und wollen von Anfang an gut in unseren Rhythmus finden.“
 
 
 
Olympia 2026 | Männer Gruppe C
 
12.02.2026 | 21:10 Uhr | Deutschland – Dänemark
14.02.2026 | 12:10 Uhr | Deutschland – Lettland
15.02.2026 | 21:10 Uhr | USA – Deutschland
 
 
 
Das Bild von Tim Stützle hat uns
 
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zur Verfügung gestellt. Wir bedanken uns ganz herzlich dafür.
 
 

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Handball Zweitligist TV Großwallstadt verlor das erste Spiel zum Auftakt der Rückrunde gegen die HSG Nordhorn-Lingen mit 34:36 (16:17). Damit ist der TVG seit nun zehn Spieltagen ohne Sieg, die HSG hingegen blieb auch im zehnten Spiel in Folge ohne Niederlage. Die HSG schielt demnach weiter auf die vorderen Tabellenplätze und will um den Aufstieg mitspielen, die Hausherren hingegen stehen auf Platz 13 der Tabelle und möchten sich relativ schnell von den Abstiegsplätzen entfernen.

Bereits vor der Partie musste der TV Großwallstadt die nächste Hiobsbotschaft verkünden. Finn Wullenweber fällt wegen Knieproblemen die nächsten Wochen aus und damit steht ein weiterer wichtiger Innenblockspieler erst einmal nicht zur Verfügung. Hinzu kommt Torhüter Stefan Hanemann, der ebenfalls die nächste Zeit verletzt ausfällt. 

Torhüter Nowottny erzielt sein erstes Tor für den TV Großwallstadt

Der ehemalige Großwallstädter Frieder Bandlow zeigte sich in überragender Form, hatte am Ende 14 Tore von 14 Versuchen zu verzeichnen. Er war es auch, der das erste Tor für die HSG erzielte. Florian Eisenträger glich aus. Bis zum 3:3 verlief die Partie ausgeglichen, dann setzten sich die Niedersachsen durch einen 4:0-Lauf auf 7:3 ab. Doch der an diesem Tag sehr stark aufspielende Connar Battermann erzielte das 4:7 für die Unterfranken und der “Neue” im Tor, Leon Nowottny, traf nach einer Parade das leere Tor der Gäste zum 5:7. Weitere Paraden seitens Nowottny und der TVG kam durch Battermann zum Anschluss (7:8).

Bedingt durch technische Fehler seitens der Gastgeber zogen die Gäste erneut auf 15:11 davon. Aber die Blau-Weißen steckten nicht auf und stellten zum Pausenpfiff den Anschluss (16:17) wieder her. Bereits in der ersten Hälfte verhängte das Schiedsrichter-Duo bis zur 16. Minute bereits fünf Siebenmeter gegen den TVG, gegen die Gäste hingegen keinen einzigen.

Frieder Bandlow und Connar Battermann dominierten die Partie

Hochmotiviert kehrte der TVG aus den Katakomben zurück. Der TVG spürte, dass gegen die favorisierten Gäste aus der Grafschaft Bentheim etwas möglich war. Florian Eisenträger traf per Siebenmeter zum 17:17 und erhöhte sofort danach auf 18:17. Bandlow glich zwar aus, doch Yessine Meddeb und Maxim Schalles trafen zum 20:18. Anstatt auf drei Tore zu erhöhen, leistete sich der TVG zwei technische Fehler und einen Fehlwurf, so dass die HSG auf 20:20 egalisierte. In der 39. Spielminute stand es 22:21, danach stellte Nordhorn auf 23:22 um. Jaris Tobeler und Bandlow erhöhten sogar auf 25:22. Die Gastgeber wechselten die Torhüter, kämpften verbissen weiter, kamen noch einmal auf zwei Tore ran. Doch am Ende hieß der Sieger HSG Nordhorn-Lingen. Entscheidend für den 36:34-Sieg der HSG war sicher die überragende Leistung von Frieder Bandlow, der mit 14 Treffern, darunter zehn vom Siebenmeterpunkt, mit einer hundertprozentigen Quote glänzte. Zudem konnte der TVG in der zweiten Hälfte keine einzige Parade mehr vorweisen, was bei einem derart starken Gegner am Ende einfach zu wenig ist.

Der bärenstark aufspielende Connar Battermann, der mit elf Toren glänzte, sagte anschließend: “Ich mache lieber null Tore und wir gewinnen am Ende. Es freut mich für Frieder, dass er so gut gespielt hat. Aber generell spielte die HSG richtig gut auf. Wir haben gerade eine Negativserie, dabei sind viele kleine Faktoren zusammen gekommen. Wir haben einen guten Angriff, doch der Verbund Abwehr/Tor passt noch nicht so. Wir müssen weiter an uns arbeiten.”

Frieder Bandlow strahlte nach dem Spiel übers ganze Gesicht, und freute sich über seine 14 Treffer: “Es ist immer wieder schön, hierher zu kommen. Noch schöner ist es mit zwei Punkten wieder heimzufahren. Doch das war ein hartes Stück Arbeit, denn der TVG hat sehr gut spielt. Wir sind jetzt Vierter und schauen mal, was noch geht.”

 

Das Bild, das Connar Battermann zeigt, hat uns der TVG zur Verfügung gestellt. Danke dafür

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In der dritten Handball Liga, Staffel Süd-West, gewann Hanau souverän gegen Kirchzell. Gelnhausen brachte die Punkte aus der Fremde mit nach Hause. 

 

 

Abwehrbollwerk führt Hanau zum Sieg gegen Kirchzell

Die HSG Hanau hat beim 36:26 (19:11)-Erfolg gegen den TV Kirchzell dem dezimierten Gegner die Grenzen aufgezeigt und überzeugte vor allem in der Abwehr. Mit den zwei Punkten und dem dritten Sieg in Serie sprang Hanau mit nun 26:12 Punkten auf Platz vier der Staffel.

„Meine Mannschaft hat heute vom Start weg eine Leistung gezeigt, die wirklich aller Ehren wert war“, lobte HSG-Cheftrainer Axel Spandau nach dem Spieleende. „Das war ein Statement von uns in der Abwehr, im Verbund mit einer starken Torhüterleistung.“ Auch das Hinspiel gegen den TV Kirchzell hatte Hanau mit seinem routinierten Abwehrspiel im vergangenen September für sich entschieden. 

Frühe Weichenstellung durch starke Defensive

Die über 600 Zuschauer in der Main-Kinzig-Halle bekamen eine besonders eindrucksvolle Vorstellung der Hanauer Mannschaft zu sehen, die von der ersten Minute an hellwach in der Abwehr auftrat und ihrem Gegner aus dem Odenwald so kaum Raum zur Entfaltung gaben. Zwar gelang dem TVK das erste Tor der Begegnung, doch spätestens nach einer bärenstarken Parade von Keeper Benedikt Müller und dem anschließenden Tempogegenstoß von HSG-Kapitän Max Bergold zur 4:2-Führung in der sechsten Minute war klar, dass die Grimmstädter unbedingt die beiden Punkte in ihrer Halle behalten wollten. 

In der Folge entwickelte sich eine spannende und temporeiche Partie, in der Hanau im eigenen Umschaltspiel immer wieder erfolgreich seinen schnellen Außenspieler Sebastian Hein einsetzte. Nach einem Ballgewinn von Abwehrkante Dziugas Jusys wurde Hein zum Konter geschickt und traf souverän zum 13:6 (19.). TVK-Coach Povilas Babarskas hatte genug gesehen und nahm den Team-Time-Out. Einen Fuß in die Tür bekam Kirchzell dennoch nicht, obwohl dem Gast auch einige sehenswerte Aktionen gelangen, etwa beim Kempa-Trick von Niklas Ihmer in der 22. Minute zum 8:13. “Wir mussten am Spieltag, also sehr kurzfristig auf unseren Kapitän Tim Häufglöckner verzichten. Das war ein Schock für uns”, sagte TVK-Trainer Povilas Babarskas. Da auch Regisseur Tom Spieß angeschlagen war und Louis Hauptmann ebenfalls – er saß nur als absoluter Notnagel auf der Bank -, wurde es für die Kirchzeller schwer, in Hanau zu bestehen. Die Gäste versuchten es erst mit Ievgen Zhuk auf der Mitte, dann mit dem siebten Feldspieler, doch Hanau blieb weiter die spielbestimmende Mannschaft. Mit 19:11 ging es in die Pause.

Zweite Hälfte gehörte ebenfalls der HSG

Die Forderung des Hanauer Chefcoachs sollte sich erfüllen, denn seine Jungs behaupteten weiter den hohen Vorsprung und stellten Kirchzell in der Abwehr immer wieder vor schwierige Aufgaben. Schiefer netzte sehenswert zum 21:13 (34.), ehe HSG-Spielmacher Jan-Eric Kleemann – nach erfolgreichem Anspiel von Hein – nun ebenfalls mit einem Kempa-Trick zum 24:16 glänzte. 

Das 30:22 von Cedric Schiefer läutete in der 48. Minute dann nicht nur die Schlussphase ein, sondern auch mehrere Auswechslungen von Spandau, der allen seinen Spielern reichlich Einsatzzeit gewährte. So rückte nicht nur Khan für Müller zwischen die Pfosten und zeichnete sich mit einigen Paraden aus, sondern auch die beiden Youngster im HSG-Team, Malte Just und Ben Scharriär, spielten mit dem hohen Vorsprung im Rücken befreit auf und bedankten sich mit je zwei Treffern zum 36:26-Endstand. Mit dem Abpfiff hallte dann nicht nur das „Derbysieger, Derbysieger“ durch die Main-Kinzig-Halle, während die Kirchzeller enttäuscht waren. Zwar sahen sie im Vorfeld der Partie schon Hanau als den Favoriten, doch wollten sie besser auftreten, als dies der Fall war. “Wir lagen schnell mit fünf, sechs Toren zurück, hatten erst am Sonntag ein schweres Auswärtsspiel. Wir waren nicht komplett, die Trainingswoche lief nicht wie gewünscht. Doch das soll alles nicht als Ausrede gelten. Ich bin überzeugt, dass wir die nächste Zeit wieder andere Spiele abliefern werden”, so TVK-Coach Babarskas. Ihm kommt die Pause gerade gelegen, denn die können seine Spieler nutzen, um sich auszukurieren bzw. zu regenerieren.

 

 

Starker Auftritt von Gelnhausen

 Der TV Gelnhausen hat einen rundum gelungenen Auswärtsauftritt hingelegt. Vor gerade einmal 97 Zuschauern in der Schulberghalle setzten sich die Barbarossastädter bei den Bergischen Panthern mit 39:33 (18:16) durch. Mit nun 32:6 Punkten bleibt der TVG weiterhin Tabellenzweiter.

Der Erfolg in Burscheid basierte vor allem auf einer konzentrierten und geschlossenen Mannschaftsleistung. Der TV Gelnhausen agierte über weite Strecken stabil in der Abwehr, zeigte sich im Angriff treffsicher und ließ sich auch von zwischenzeitlichen Druckphasen der Gastgeber nicht aus dem Konzept bringen. Angeführt von einem starken Alexander Bechert im Tor und einem erneut treffsicheren Kapitän Jonathan Malolepszy legten die Barbarossastädter insbesondere in der zweiten Hälfte entscheidend zu und sicherten sich einen souveränen Auswärtserfolg.

Personell musste Cheftrainer Matthias Geiger erneut auf einige Akteure verzichten. Neben den Langzeitverletzten Leon David (Schulterverletzung) und Akos Csaba (Kreuzbandriss) fehlten auch Henrik Müller (Zerrung), Torhüter Daniel Drozdz (krank), Jannik Geisler (angeschlagen) sowie Jonas Dambach, der nach der Geburt seines Kindes noch pausierte. Für Drozdz rückte Junioren-Keeper Noah Pilgrim in den Kader.

Die Begegnung begann ausgeglichen. Die Bergischen Panther legten mehrfach vor, der TVG zog jedoch stets nach. In der Anfangsphase fielen auf beiden Seiten viele Tore, auch weil Gelnhausen nach Gegentreffern immer wieder sein gutes Tempospiel aufzog und über die schnelle Mitte zum Erfolg kam. In der zehnten Minute brachte Fynn Hilb die Gelnhäuser mit dem Treffer zum 8:7 erstmals selbst in Führung. Mit zunehmender Spieldauer kam Torhüter Bechert immer besser in die Partie und hielt mit tollen Paraden seiner Mannschaft immer wieder den Rücken frei. Kapitän Malolepszy übernahm Verantwortung und sorgte dafür, dass der TVG sich Mitte der ersten Spielhälfte etwas absetzte. Drei Treffer in Serie des Spielmachers führten in der 15. Minute zur ersten Drei-Tore-Führung (11:8). Doch die Gastgeber blieben dran. Technische Fehler der Gelnhäuser wurden konsequent bestraft, so dass Sebastian Schön in der 27. Minute sogar zur 16:15-Führung traf. Es sollte allerdings die letzte Führung für die Gastgeber in dieser Partie sein. Kurz vor der Pause gelang es dem TVG wieder Struktur in sein Spiel zu bringen. Tore von Torben Fehl und Benjamin Wörner sorgten für einen Zwei-Tore-Vorsprung, mit dem es beim Stand von 18:16 in die Kabine ging.

TVG setzt Ausrufezeichen

Nach dem Seitenwechsel setzten die Rot-Weißen direkt ein Ausrufezeichen. Durch zwei schnelle Treffer von Silas Altwein erhöhten sie auf 20:16 – erstmals betrug der Vorsprung vier Tore. Diesen Abstand hielten die Barbarossastädter zunächst konstant, ohne sich jedoch weiter abzusetzen. „Man hat gesehen, was für eine Qualität die Bergischen Panther haben. Wir konnten sie zunächst einfach nicht abschütteln“, sagte Geiger nach dem Spiel. Der Knackpunkt folgte in der 43. Minute. Beim Stand von 27:23 parierte Alexander Bechert einen Siebenmeter spektakulär mit dem rechten Fuß – der Auftakt zu seiner stärksten Phase. Zwar kassierte der TVG eine Minute später noch das 24. Gegentor, doch danach war für die Panther kaum noch ein Durchkommen. Bechert fischte Bälle aus allen Winkeln, hielt mehrfach freie Würfe und sorgte mit seiner Präsenz für Sicherheit im gesamten Team.

Gleichzeitig drehte der TVG offensiv richtig auf. Vor allem über die Außenpositionen wurde nun konsequent abgeschlossen. Finn Trinczek und Dmytro Redkyn trafen im Minutentakt, während die Abwehr weiterhin stabil stand. Innerhalb von sieben Minuten legte Gelnhausen einen beeindruckenden 7:0-Lauf hin, den Trinczek in der 51. Minute mit dem Treffer zum 34:24 krönte. Spätestens zu diesem Zeitpunkt war die Partie entschieden. In den letzten zehn Minuten bekam Junioren-Torhüter Noah Pilgrim Einsatzzeit. Zwar konnten die Bergischen Panther den Rückstand in dieser Phase etwas verkürzen, der Auswärtssieg geriet jedoch nicht mehr in Gefahr. Am Ende stand ein verdienter 39:33-Erfolg – kurioserweise exakt das gleiche Ergebnis wie bereits im Hinspiel in der Rudi-Lechleidner-Halle. „In der zweiten Hälfte haben wir relativ schnell Klarheit geschaffen und haben uns ein kleines Polster erarbeitet. Dadurch konnten wir uns wichtige Punkte gegen einen Gegner sichern, der nicht einfach zu bespielen war“, so Geiger.

 

 

 

 

Das Bild, das Benedikt Müller zeigt, hat uns Hanau zur Verfügung gestellt. Danke dafür

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Wie der Deutsche Eishockey Bund e. V.  in einer Pressemitteilung bekannt gab, ist die Männer-Mannschaft für das  olympische Eishockeyturnier komplett. Am heutigen Sonntagvormittag sind die noch fehlenden Spieler des Olympia-Kaders am Flughafen in Mailand eingetroffen. Nach Erledigung der Einreiseformalitäten sind alle deutschen NHL-Spieler nun im olympischen Dorf angekommen und haben ihre Zimmer bezogen.

Folgende Spieler komplettieren das Olympia-Aufgebot: Philipp Grubauer (Seattle Kraken), JJ Peterka (Utah Mammoth), Lukas Reichel (Vancouver Canucks), Moritz Seider (Detroit Red Wings), Joshua Samanski (Edmonton Oilers), Wojciech Stachowiak (Tampa Bay Lightning), Nico Sturm (Minnesota Wild) und Tim Stützle (Ottawa Senators). 
 
Das erste gemeinsame Mannschaftstraining findet am Montagnachmittag in der Milano Santagiulia Ice Hockey Arena statt. Zuvor kommen Spieler und Staff für den Teamfoto-Termin auf dem Eis zusammen. Das erste Spiel auf olympischem Eis bestreiten die deutschen Männer am Donnerstag, den 12. Februar 2026. Zum Auftakt heißt der Gegner Dänemark. Spielbeginn ist um 21:10 Uhr.
 
Stimmen zur Ankunft der deutschen NHL-Spieler
 
Verteidiger Moritz Seider: „Es ist fast schon ein komisches Gefühl, jetzt plötzlich hier in Mailand zu sein. Alles ging schnell und reibungslos mit der Anreise. Wir freuen uns riesig, dass es auch für uns endlich losgeht. Wir haben gerade zum ersten Mal unser Olympia-Outfit anprobiert und haben dann den Teil der Mannschaft getroffen, der schon hier ist. Wir werden ab morgen auf dem Eis gemeinsam Spaß haben, die Dinge einfach halten und clever zusammenspielen.“
 
Stürmer Tim Stützle: „Es sind so viele Eindrücke hier im Olympischen Dorf. Die ersten Momente haben sich tatsächlich etwas surreal angefühlt. Es ist beeindruckend, die vielen Athletinnen und Athleten zu sehen, die hier zusammenwohnen und ihre besten Leistungen zeigen wollen. Es ist ein besonderes Gefühl, jetzt mit den Jungs zusammen zu sein, die man normalerweise dann erst bei einer WM oder nach der Saison trifft. Deshalb freuen wir uns auch schon alle sehr auf das erste gemeinsame Eistraining in der Arena.“
 
 
Olympia 2026 | Männer Gruppe C
 
12.02.2026 | 21:10 Uhr | Deutschland – Dänemark
14.02.2026 | 12:10 Uhr | Deutschland – Lettland
15.02.2026 | 21:10 Uhr | USA – Deutschland
 
 
 
Das Bild von Leon Draisaitl, der schon die ganze Zeit beim Team ist und die Fahne bei der Eröffnungsfeier getragen hat, hat uns
 
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zur Verfügung gestellt. Wir bedanken uns ganz herzlich dafür.
 

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Nach einer tollen Handball EM geht nun in der ersten und zweiten Bundesliga der Alltag wieder weiter. In Liga zwei eröffnet der TV Großwallstadt am Montag die Rückrunde. Um 19.30 Uhr ist in der Elsenfelder Untermainhalle die HSG Nordhorn-Lingen zu Gast.

Das Hinspiel verlor der TVG knapp mit 29:31. Jetzt möchte die Mannschaft von Trainer André Lohrbach dem Fünftplatzierten erneut Paroli bieten. Auflaufen werden zwei Teams, die sich personell ein wenig verändert haben. Beim TVG steht mit Leon Nowottny ein dritter Torhüter im Kader, der sich schon sehr auf seinen ersten Einsatz freut. Und auch Neuzugang Ole Klimpke wird das Team von Trainer André Lohrbach vor allem in der Abwehr verstärken. Nicht dabei sein werden Sebastian Trost, Romas Aukstikalnis (beide Kreuzbandverletzung) und Torhüter Stefan Hanemann (Schambeinentzündung). Und auch die HSG Nordhorn-Lingen vermeldete zwei Abgänge nach der Hinrunde. Kreisläufer Mika Sajenev unterschrieb einen Vertrag beim Erstligisten GWD Minden, Linksaußen Maximilian Jaeger hat den Verein auf eigenen Wunsch verlassen. Unterstützung am Kreis erhält die HSG von Max Potgeter, der in der Winterpause nach Niedersachsen gewechselt ist. 

Jeweils zwei Testspiele in der Vorbereitung

 Beide Vereine haben die Vorbereitung genutzt, um sich optimal auf den Start im Februar vorzubereiten. Der TV Großwallstadt testete gegen die HSG Wetzlar. Diese Partie endete mit einer 35:39-Niederlage. Zu Gast am Untermain war in der vergangenen Woche der norwegische Erstligist Sandnes HK. In diesem Spiel gelang den Unterfranken ein 40:31-Sieg.

Die HSG Nordhorn-Lingen bestritt ebenfalls zwei Vorbereitungsspiele. Gegen H.V. Hurry-Up Zwartemeer gewann die HSG mit 38:20, den Drittligisten OHV Aurich besiegte sie mit 46:31.

Steigerung in Abwehr als erklärtes Ziel

Der TV Großwallstadt hat sich vorgenommen, den Fans in der Rückrunde wieder mehr Heimsiege zu bescheren. Damit dies gegen die HSG Nordhorn-Lingen gelingt, muss vor allem eine Steigerung in der Abwehr her. Im Auge behalten sollte der TVG auf jeden Fall Ex-TVGler Frieder Bandlow, der mit 94 Toren Top-Torschütze der HSG ist. Im Angriff gilt es, Torhüter Kristian van der Merwe zu überwinden. Er führt mit 195 Paraden die Statistik der zweiten Bundesliga an.

 

Das Bild von Axel Skaarnæs hat uns der TVG zur Verfügung gestellt. Danke dafür.

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In der Handball Regionalliga hat die TuSpo Obernburg einen deutlichen Auswärtssieg eingefahren. Die HSG Bieberau/Modau gewann daheim.

 

Deutlicher Auswärtssieg für Obernburg

Im Auswärtsspiel bei der MSG Körle/Guxhagen kam die TuSpo Obernburg mit einem deutlichen 35:22 (18:11)-Sieg zurück. Dabei musste TuSpo-Coach Philipp Wollbeck in dieser Partie auf André Göpfert und Magnus Heinz verzichten, doch die Römerstädter steckten diese Ausfälle sehr gut weg. Mit Tim Kroth und Lukas Hansen aus der zweiten Mannschaft legten die Gäste einen furiosen Start hin und machten von der ersten Minute an klar, wer an diesem Abend den Ton angeben wollte.

Mit hohem Tempo und viel Entschlossenheit erspielte sich Obernburg früh eine 6:2-Führung (10.). Die Gastgeber reagierten prompt mit einer Auszeit und kämpften sich auf 5:7 heran, doch die Antwort der Römerstädter folgte sofort. Angeführt von einem gut aufgelegten Thomas Keck, der einen echten „Sahnetag“ erwischte, zog die TuSpo das Tempo erneut an. In der 23. Minute erhöhte Keck auf 14:7 und setzte damit ein deutliches Ausrufezeichen. Bis zur Halbzeit blieben die Gäste klar spielbestimmend und gingen mit einer hochverdienten 18:11-Führung in die Kabine.

Obernburg ließ nicht nach

Auch nach dem Seitenwechsel ließen die Römerstädter nicht nach. Mit großer Leidenschaft, viel Spielfreude und einem starken Torhüter Jonathan Bausch im Rücken spielte die TuSpo weiter konsequent nach vorne. In der 38. Minute sorgte das 23:13 für den ersten Zehn-Tore-Vorsprung und nahm der Partie endgültig die Spannung.

Trotz aller Bemühungen der Gastgeber war der Widerstand nun gebrochen. Die Wollbeck-Crew kombinierte sich mit viel Spielwitz immer wieder sehenswert durch die Abwehr und baute den Vorsprung Tor um Tor aus. Als Thomas Keck in der 54. Minute mit seinem elften Treffer das 31:20 erzielte, war längst klar: dieser Drops war gelutscht! Am Ende feierten die Römerstädter einen eindrucksvollen und auch in dieser Höhe völlig verdienten 35:22-Kantersieg.

Ein sichtlich zufriedener Trainer Philipp Wollbeck fand nach dem Spiel nur lobende Worte: „Die Mannschaft war über 60 Minuten extrem fokussiert und hat das, was wir uns vorgenommen haben, sehr diszipliniert umgesetzt. Der Sieg ist absolut verdient. Ein besonderer Dank gilt auch der Unterstützung aus der zweiten Mannschaft – und Glückwunsch zum Derbysieg gegen Bachgau trotz stark dezimiertem Kader.“

 

 

 

Bieberau/Modau macht sich Stress 

Schwerer als erwartet, tat sich die HSG Bieberau/Modau beim 35:.33 (19:17)-Erfolg gegen Bruchköbel, die stark aufspielten. Beide Teams mussten auf wichtige Spieler verzichten. Bei Bieberau/Modau konnte Robin Büttner nicht spielen, er knickte im Abschlusstraining um und bei Bruchköbel fehlte Torjäger Dennis Weit aufgrund einer Schulterverletzung. 

Die Gäste spielten im Angriff sehr effektiv und Tim Döhring übernahm die tragende Rolle, war permanent torgefährlich und führte klug Regie. Ganz anders bei den Falken, da spürte man das Fehlen von Büttner gewaltig. Im Angriff längst nicht so variabel und sicher im Abschluss wie zuletzt, taten sie sich schwer. Die Gäste verteidigten sehr geschickt und waren schnell auf den Beinen. So entwickelte sich in der ersten Halbzeit ein Spiel mit wechselnden Führungen, nach zehn Spielminuten führten die Hausherren mit 6:4, in der 16. Spielminute stand es 11:9 für die Gäste. Diese spürten längst, dass der Gegner schwächelte und nutzten immer wieder ihre Chancen. Trotzdem konnte Bieberau/Modau mit viel kämpferischen Einsatz wieder das Heft in die Hand nehmen und in Führung gehen. Zur Halbzeit hieß es 19:17.

HSG behielt die Führung

Aus der Kabine kommend, lief es zunächst etwas besser für die Falken, sie behielten die Führung und konnten in der 46. Spielminute mit fünf Toren zum 28:23 vorlegen. Doch die SG ließ sich nicht abschütteln, kämpfte sich wieder heran und konnte in der 56. Spielminute sogar zum 31:31 ausgleichen. HSG-Trainer Thomas Weber nahm die Auszeit und appellierte an seine Mannschaft die Konzentration nicht zu verlieren und weiter an einen Sieg zu glauben. 

Die Schlussphase wurde enorm spannend, Bruchköbel witterte die mögliche Sensation, ging zweimal in Führung (57. Spielminute 32:31 und 58. Spielminute 33:32), die aber postwendend von den kämpfenden Falken zunächst von Kevin Kunzendorf und dann von Damjan Jajic wieder ausgeglichen wurde. Bei dem Versuch, Jajic am Torwurf zu hindern, musste Bruchköbel eine Zeitstrafe hinnehmen, die lautstark von der Bank reklamiert wurde, was zu einer weiteren Zeitstrafe führte. Jetzt zeigte sich die Cleverness und Routine der Hausherren, ihr Kampf wurde belohnt und so traf Till Schenkel von Rechtsaußen zum 34:33 und David Lubar in der letzten Spielsekunde vom Kreis zum 35:33 Sieg.

HG-Trainer Thomas Weber: „Wir fanden heute wenig Zugriff in der Abwehr und konnten deshalb wenig Tempo nach vorne machen. So stellte sich Stress in unser Spiel ein und darunter litten auch die Abschlüsse. Bruchköbel spielte stark und machte uns das Leben schwer. Am Ende wurde aber unser Kampf und das nicht aufgeben mit einem weiteren Sieg belohnt.“

 

 

Das Bild, das Kevin Kunzendorf zeigt, hat uns die HSG zur Verfügung gestellt. Danke dafür.

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Seit Dennis Weit denken kann, spielt er Handball, kommt bezeichnenderweise aus einer Handballer-Familie. Beim jetzigen Regionalligisten TuSpo Obernburg hat der 28-Jährige mit seiner Lieblingssportart angefangen. Danach folgten Stationen wie SG RW Babenhausen, TVG-Junioren-Akademie, TV Großwallstadt zweite Liga, Drittligist TV Kirchzell, Eintracht Hildesheim zweite Liga, Hannover-Burgwedel, SG Bruchköbel, TV Gelnhausen. Es zog ihn 2020 wieder zum TV Großwallstadt in die zweite Liga zurück, dann kam TV Groß-Umstadt, HSG Bieberau/Modau und seit dieser Saison trägt er nun wieder das Trikot der SG Bruchköbel. Aktuell führt er die Torschützenliste der Regionalliga mit 139 Treffern nach 15 Spielen an.

Vor dem Spiel gegen seinen „alten“ Verein HSG Bieberau/Modau am kommenden Samstag beantwortete uns der Rückraum Shooter ein paar Fragen:

Dennis, warum hat es Dich wieder nach Bruchköbel gezogen?

Dennis:Ich habe den Kontakt zu Bruchköbel nach meinem Weggang 2018 nie abbrechen lassen, verstehe mich auch mit unserem Trainer Tegaday Ramos Nuez sehr gut. Wir haben viele Junge in unserem Team und die SG hat mich auch deshalb als „erfahrenen“ Spieler geholt. Mir gefällt es sehr gut in Bruchköbel und ich fühle mich dort wohl. Mit Bieberau konnte ich keine Einigung über eine Vertragsverlängerung erzielen und andere Verein kamen nicht in Frage. Also war es naheliegend, als die Anfrage kam, dass ich nach Bruchköbel gehe.“

Welche Ziele habt Ihr Euch vor der Saison gesteckt?

Dennis: „Unser Ziel war und ist es, so früh wie möglich nichts mit dem Abstieg zu tun zu haben. Wir stehen derzeit auf Platz neun der Tabelle, haben 11:19 Punkte, was heißt, dass wir schon noch unsere Punkte holen müssen.“

Du hast Dir neben dem Handball ein zweites Standbein als Personal Trainer aufgebaut. Wie muss ich mir das vorstellen?

Dennis: „Ja, ich habe mich im April 2025 als Personal Trainer selbstständig gemacht, habe meine B-Lizenz erworben. Derzeit arbeite ich in einem Fitness Studio in Aschaffenburg (Fitseveneleven, Anm. d. Red.) als Werksstudent, gebe dort Kurse und auch Einzeltraining. Es macht mir viel Spaß und es ist eine gute Kombination mit dem Handball.“

Am Samstag steht das Spiel gegen die HSG Bieberau/Modau an. Was erwartet Euch in dem Spiel?

Dennis: „Das wird ein hartes Stück Arbeit, denn die HSG ist derzeit in einer sehr guten Form. Wir gehen als Underdog ins Spiel, werden aber auf jeden Fall alles geben und den Gegner so lange es geht ärgern.“

Wie ist es für Dich gegen Deinen ehemaligen Verein zu spielen?

Dennis: „Gegen seinen alten Verein zu spielen, ist immer etwas Besonderes. Ich freu mich auf jede Menge bekannte Gesichter und muss wahrscheinlich aufpassen, dass ich nicht in die ‚falsche Kabine gehe‘ 🙂

Schade nur, dass ich aufgrund einer Schulter- und Ellbogenverletzung nicht mitspielen kann. Daher kommt mir das freie Faschingswochenende nächste Woche gerade recht. Da habe ich etwas Zeit, mich auszukurieren, um danach meine Mannschaft wieder zu unterstützen.“

 

Wir wünschen Dennis alles Gute und gute Besserung!

 

Das Bild hat uns Dennis zur Verfügung gestellt. Herzlichen Dank dafür