Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Im ersten Spiel des neuen Jahres gewannen die ING Skywheelers in der zweiten Rollstuhl Basketball Liga gegen die Allianz Rollers Ulm mit 64:45.

Lest nachfolgend die PM der Frankfurter:

Am vergangenen Samstag um 20 Uhr starteten die ING Skywheelers in das erste Spiel der 2. RBBL im Jahr 2026. Während die Frankfurter über die Winterpause auf Platz vier standen, lagen die Gegner aus Ulm vor dem Spiel auf dem fünften Platz der Tabelle. Die Allianz Rollers starteten mit André Penner (Nummer 4), Dominik Bloching (Nummer 6), Mark Beissert (Nummer 8), Joshua Tistler (Nummer 9) und Andrej Michalski (Nummer 16). Die Starting Five der Frankfurter waren Chris Spitz, Shapoor Surkhabi, Tuva Reinshagen, Marian Kind und Thilo Prünte.

Der erste Zwei-Punkter des Jahres 2026 ging an die Ulmer. Doch durch das schnelle Umschalten der ING Skywheelers folgte bald der Ausgleich. Die Ulmer konnten dann allerdings mit einem Dreier auf 2:5 erhöhen. Daraufhin punkteten Surkhabi, Kind und Reinshagen. Das führte nach fünf Minuten zu einem Zwischenstand von 10:7. Bis zur achten Minute verlief das Spiel ohne nennenswerte Fouls. Dann kam es durch Fabian Jansen zu einem persönlichen Foul an Luca Holstein, der dann zwei Freiwürfe zugesprochen bekam. Er machte den zweiten. Dadurch ergab sich ein Spielstand von 14:12. Den Ausgleich erzielte Beissert noch in derselben Minute. Chris Spitz übernahm den Ball und konnte durch die Defensive der Ulmer brechen.  Er machte zwei Punkte, wurde aber von André Penner an einem sauberen Wurf gehindert. Dadurch bekam Spitz einen Freiwurf zugesprochen und setzte den Spielstand auf 17:14. Fabian Jansen erhöhte nochmal auf 19:16. 14 Sekunden vor Ende des ersten Viertels konnte Luca Holstein Chris Spitz den Ball klauen, sieben Sekunden vor Ende machte er noch zwei Punkte. Das erste Viertel endete also knapp mit 19:16.

Das zweite Viertel startete mit vier Punkten für die Frankfurter. Spitz und Jansen punkteten. Anschließend landete Marc Beissert einen Zwei-Punkter, den er durch ein Foul von Thilo Prünte zu drei Punkten erweitern konnte. Fabian Jansen punktete, nachdem er den Ball von Penner gestohlen hatte. Danach hatten beide Teams eine sehr stabile Defense, so dass es ein Kopf-an-Kopf-Rennen war. In den letzten drei Minuten der ersten Halbzeit machten die ING Skywheelers dann hinten dicht und vorne viel Druck. Dadurch hatten sich die Frankfurter zur Halbzeit einen 10-Punkte-Abstand von 35:25 erspielt. 

Im dritten Viertel dominierten die ING Skywheelers klar und deutlich. Sie machten 21 Punkte, während die Allianz Rollers neun erspielten. Topscorer dieses Viertels war Marian Kind mit elf Punkten. Fabian Jansen und Saskia Zimmermann machten jeweils vier Punkte und Shapoor Surkhabi zwei. Auf der Seite der Ulmer punkteten jeweils Marlon Stacke (Nummer 17) und André Penner. Zum Ende des dritten Viertels stand es dadurch 56:29. Doch die Ulmer waren noch lange nicht fertig. Im letzten Viertel aktivierten sie nochmal alle Kräfte. Während sie 16 Punkte erspielten, kamen die Frankfurter auf acht.

Die letzten zehn Minuten waren um einiges physischer als der Rest des Spiels. Nach 40 Sekunden beging Luca Holstein ein Foul an Jakob Theis, der dadurch zwei Freiwürfe machen durfte. Den ersten machte er, den zweiten nicht. Danach übernahm Holstein den Ball, wurde aber wiederrum von Theis gefoult. Er machte ebenfalls den ersten Freiwurf, verfehlte aber den zweiten shot. Anschließend setzte Beissert zu einem Zwei-Punkter an, verfehlte den Korb aber. Surkhabi konnte sich den abprallenden Ball schnappen. Der Ulmer Joshua Tistler foulte ihn. Das brachte Surkhabi in eine gute Position für einen Zwei-Punkter. Er machte das 59:30. In der dritten Minute foulte Sebastian Arnold Andrej Michalski. Dieser setzte zum punkten an, traf aber nicht. Wie es angefangen hatte, so ging es weiter: Dieses Viertel wurde durch sehr viele Fouls ausgezeichnet. In der sechsten Minute konnte Jakob Theis durch die Defense der Ulmer rasen und so zwei Punkte machen, ihm wurde von Surkhabi assistiert. Marlon Starke versuchte sich an einem Zwei-Punkter, konnte aber von Shapoor Surkhabi gestoppt werde. Holstein foulte daraufhin Jakob Theis und hinderte ihn am Wurf. Theis verfehlte beide Körbe. Surkhabi versuchte es ebenfalls, scheiterte aber. Luca Holstein krallte sich im Umschaltspiel den Ball, passte ihn an Michalski, der passte an Beissert. Er machte das 62:36. Ein paar Momente später beging Thilo Prünte eine personal foul an Mark Beissert, der gerade einen Korb versuchte. Er machte beide Freiwürfe rein. Damit stand es dann ca. zwei Minuten vor Schluss 62:38. Jakob Theis brach anschließend durch die Ulmer Defense, kam allerdings nicht mehr zum Wurf. Holstein holte sich den Ball, passte an Beissert, wieder zurück an Holstein, und die nächsten zwei Punkte fielen ins Netz. Danach klaute Beissert den Ball von Saskia Zimmermann und passte an Penner. Der scheiterte aber an der Defense der Frankfurter. Zimmermann ergatterte den Ball, passte an Jakob Theis, der dann zwei Punkte machte. Nach einem Timeout eine Minute vor Schluss wurde auf beiden Seiten gewechselt. Für das Ulmer Team neu auf das Spielfeld kamen Max Dietrich und Joshua Tistler für André Penner und Marlon Starke. Auf Frankfurter Seite wurden Sebastian Arnold und Tim Van Raamsdonk für Tuva Reinshagen und Thilo Prünte eingewechselt. Nach dem Timeout konnte der Ulmer Michalski punkten, ihm assistierte Holstein. Shapoor Surkhabi verfehlte dann einen Zwei-Punkter, konnte den abprallenden Ball nochmal auffangen und an Zimmermann spielen. Auch sie traf nicht. Die letzten Punkte des Spiels machten die Ulmer durch Mark Beissert, der von der Mittellinie 12 Sekunden vor Schluss einen Dreier erzielte. 

 

 

Archivbild: ING Skywheelers

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

In der Handball Regionalliga musste die TuSpo Obernburg in Hüttenberg eine Niederlage hinnehmen, während die HSG Bieberau/Modau aus Baunatal die Punkte mit nach Hause nahmen.

 

Niederlage für die Obernburger

Im ersten Spiel des neuen Jahres und zugleich im letzten Hinrundenspiel musste die TuSpo Obernburg beim TV Hüttenberg II eine 27:31 (15:13)-Niederlage hinnehmen. Dabei erwischten die Gäste einen guten Start. Bereits nach sechs Minuten führten die Obernburger mit 5:2. Doch die Gastgeber, die in der bisherigen Hinrunde erst einen Sieg verbuchen konnten, kämpften sich zurück ins Spiel und verkürzten nach 20 Minuten auf 8:10. Die Mannschaft von Trainer Philipp Wollbeck, die wieder auf den noch angeschlagenen Tobias Raab zurückgreifen konnte, behauptete jedoch bis zur Pause ihre Führung und ging mit einem 15:13-Vorsprung in die Kabine.

Fehler schlichen sich ein

Nach dem Seitenwechsel schlichen sich zunehmend Fehler ins Angriffsspiel der Römerstädter ein, die von den Hausherren konsequent mit einfachen Toren bestraft wurden. Zwar brachte Jesper Kunkel mit zwei Treffern in Folge seine Farben nochmals mit zwei Toren in Führung, doch in der 42. Minute gelang dem TV Hüttenberg II beim 20:20 erstmals der Ausgleich. In der Folge lief die TuSpo einem knappen Rückstand hinterher. Vor allem der 13-fache Torschütze der Gastgeber, Jannis Wrackmeyer, war in dieser Phase nicht mehr zu stoppen. Acht Minuten vor dem Ende hatten sich die Mittelhessen bereits auf 27:23 abgesetzt und in der Schlussphase fehlten den Obernburgern die Mittel, um das Spiel noch einmal zu drehen.

Am Ende stand eine bittere 27:31-Niederlage für die TuSpo. Trainer Philipp Wollbeck bilanzierte nach der Partie: „Wir haben eine gute erste Halbzeit gespielt, es aber verpasst, uns deutlicher abzusetzen. In der zweiten Halbzeit haben wir vor allem im Angriff zu viele Fehler gemacht und Hüttenberg damit zu einfachen Toren eingeladen.“

 

 

Überragender Auswärtssieg der Bieberauer

Das neue Jahr begann für die HSG Bieberau/Modau mit einem wichtigen Auswärtssieg bei der Eintracht Baunatal. Mit 37:33 (20:15) nahm die HSG die Punkte mit nach Hause. Dabei begann die Partie alles andere als glücklich für die Südhessen, denn Baunatal führte nach zwei Minuten bereits mit 3:0. Doch die Falken ließen sich dadurch nicht sonderlich beeindrucken, übernahmen danach die Regie und glichen bereits in der neunten Spielminute zum 6:6 aus. Baunatal konnte noch einmal mit 7:6 in Führung gehen, aber danach war der Siegeszug der Gäste nicht mehr aufzuhalten und sie legten Tor um Tor vor. Nach 20 Minuten stand es 11:14, Baunatal mühte sich redlich, konnte aber gegen die Überlegenheit der Falken nichts einbringen. Beim Halbzeitpfiff stand es 15:20.

Gäste überlegen

Baunatal konnte nicht zulegen und so ging die Partie mit der Überlegenheit der Gäste weiter, nach 40 Minuten stand es 21:26, Bieberaus Trainer Weber brachte für den wieder starken Martin Juzbasic (bis dahin 13 Paraden) im Tor in der 40. Minute den jungen Mika Trautmann, der sich nahtlos einfügte und in den letzten 20 Minuten auch noch zu sieben Paraden kam. Einen kurzen Durchhänger der HSG nutzten die Baunataler von der 40. bis zur 43. Minute und kamen kurzzeitig auf zwei Tore heran (24:26 in der 43. Minute), aber Robin Hübscher, Kevin Kunzendorf und zweimal Darren Weber sorgten schnell wieder für einen Sechs-Tore-Vorsprung zum 24:30 in der 47.Minute. Das Spiel war gelaufen, Bieberau/Modau verwaltete den Vorsprung bis zum Ende und hätte bei einer noch besseren Chancenverwertung durchaus auch höher gewinnen können. 

HSG-Trainer Thomas Weber sagte: „Ein schöner Auswärtssieg, bei einer guten Mannschaft. Wir haben ab der 3. Spielminute das Heft in die Hand genommen und konnten diese Dominanz bis zum Spielende aufrechterhalten. Eine geschlossene Mannschaftsleistung und zwei wichtige Punkte.“

 

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Das Personalkarussell beim Handball Zweitligisten TV Großwallstadt dreht sich munter weiter. Torhüter Stefan Hanemann wird den Verein verlassen. Dafür wechselt Žiga Urbič an den Untermain. Der slowenische Torhüter kommt vom Liga-Rivalen Eulen Ludwigshafen und verstärkt ab der Saison 2026/2027 das Tor des TV Großwallstadt, hat einen Vertrag bis Juni 2028 unterschrieben.

„Konstant starke Leistungen gezeigt“

TVG-Geschäftsführer Michael Spatz über die Verpflichtung: „Mit Žiga Urbič gewinnen wir einen Torhüter, der in den vergangenen Jahren in der 2. Liga konstant starke Leistungen gezeigt hat. Die Gespräche verliefen absolut positiv und es ist schön, dass Žiga sich für uns entschieden hat. Wir freuen uns, ihn in unserem Team willkommen zu heißen.“

TVG-Trainer André Lohrbach ergänzt: „Mit Žiga bekommen wir einen Torhüter, der genau in unser erstelltes Profil passt. Er kennt die Liga seit einigen Jahren und hat seine Stärken unter anderem bei freien Bällen, was im modernen Handball extrem wichtig geworden ist. Darüber hinaus ist er ein feiner Kerl, der uns in den persönlichen Gesprächen total überzeugt hat. Gerade im Dezember hat er für die Eulen überragend performt. Ich bin mir sicher, dass er uns ab Juli auf dieser wichtigen Position verstärken wird und freue mich sehr auf die Zusammenarbeit mit ihm.“

Zeit für Veränderung

Der 28-jährige Urbič selbst, der in der zweiten Bundesliga aktuell mit 128 Paraden und einer Quote von 30,26 Prozent gehaltener Bälle weit oben im Ranking steht (Fangquote Platz 5 bei allen Torhütern mit mindestens 50 Paraden), freut sich auf die neue Herausforderung: „Es freut mich sehr, dass ich mit dem Verein schnell eine gemeinsame Sprache gefunden habe, denn ich bin überzeugt, dass dieser Schritt der richtige für mich auf meinem weiteren handballerischen Weg ist. Nach fünf intensiven und ereignisreichen Jahren bei den Eulen habe ich gespürt, dass es Zeit für eine Veränderung ist. Mir gefallen die Ambitionen sowie die Denkweise des Vereins, der Jahr für Jahr wachsen und den TVG Schritt für Schritt dorthin zurückführen möchte, wo er bereits früher einmal war. Einen Teil dieses Weges möchte auch ich sein und sowohl der Mannschaft als auch dem Verein helfen, die Ziele zu erreichen, die wir uns gemeinsam vor Saisonbeginn setzen werden. Ich freu mich auf die Herausforderungen in einem neuen Umfeld.“

Žiga Urbič wurde am 02.05.1997 in Slowenien geboren. Bereits in der Jugend feierte er zahlreiche Erfolge. Beim Europäischen Olympischen Jugendfestival 2013 und bei den Olympischen Jugend-Sommerspielen 2014 gewann er jeweils mit der slowenischen Jugend-Nationalmannschaft die Goldmedaille. 2020 wechselte Urbič vom slowenischen Verein MRK Krka nach Österreich zum SC Ferlach. Nach einer Saison zog es ihn nach Deutschland zu den Eulen Ludwigshafen in die zweite Liga. 

 Abschied von Stefan Hanemann

Verlassen wird hingegen den TVG nach zwei Jahren Torhüter Stefan Hanemann. Wo die nächste Station des 30-Jährigen sein wird, ist aktuell noch nicht bekannt.

 

 

Das Bild hat uns der TVG zur Verfügung gestellt. Danke dafür

 

 

 

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In der dritten Handball Liga, Staffel Süd-West, musste der TV Kirchzell bei den SGSH Dragons eine deutliche Niederlage hinnehmen. Der TV Gelnhausen rettete gegen den Longericher SC daheim ein Unentschieden. Für Hanau gab es in der Fremde keine Punkte.

 

Schlechte erste Hälfte von Kirchzell

Mit einer deutlichen 29:37 (15:23)-Niederlage kam der TV Kirchzell von den SGSG Dragons zurück. Vor allem die erste Hälfte war richtig schlecht und die Aufholjagd nach dem Wechsel war auch nicht das Gelbe vom Ei. So rangiert der TVK zwar in der Tabelle auf Rang acht, doch der Abstand zu den hinteren Plätzen schrumpft. Kein Wunder dass TVK-Coach Povilas Babarskas nicht gut auf seine Jungs zu sprechen war: “Wir sind schlecht ins Spiel gestartet. Einige meiner Spieler verstehen anscheinend nicht, wie ernst die Situation ist. Ich sage nicht, dass wir Probleme mit dem Klassenerhalt haben, aber sowas wie heute muss nicht sein. Die Einstellung hat bei einigen überhaupt nicht gepasst. Da wird es ernste Gespräche geben.” Diese gab es teilweise schon direkt nach dem Spiel und die Art, wie verloren wurde, will Povilas Babarskas auch nicht am Fehlen von Tom Spieß und Joshua Osifo festmachen. “Das war einzig eine Sache der Einstellung”, betont er noch einmal.

Das 1:0 in der zweiten Spielminute durch Jannik Wolf sollte die erste und letzte Führung gewesen sein. Schnell zogen die Hausherren auf 4:1 (5.) davon. Der TVK kam bis auf 5:6 heran und beim 9:10 (16.) schien es, als wollte der Ausgleich fallen. Doch anstatt, dass das Remis gefallen ist, zogen die Gastgeber innerhalb kürzester Zeit auf 15:9 davon. Auch die Kirchzeller Auszeit half nichts. Es gab seitens des Gastes kein Aufbäumen, keine Gegenwehr, kein gar nichts. Die Hausherren freuten sich, spielten ihren Stiefel herunter und gingen mit 23:15 in die Pause. “Wir haben in der Abwehr nie unseren ‘Mann’ gestanden. Auch die taktischen Dinge, die wir uns vorgenommen hatten, griffen nicht. Mit so einer Abwehrleistung wie in Halbzeit eins hätten wir auch gegen jede Bezirksoberliga Mannschaft 20 Tore kassiert” war der TVK-Coach sauer.

Etwas Besserung nach dem Wechsel

Nach Wiederbeginn war zumindest etwas vom sonstigen Kampfgeist der Kirchzeller zu sehen. Sie ließen sich nicht vom 19:27 (37.) oder 22.29 (43.) beeindrucken. Im Gegenteil. Bei diesem Spielstand sorgten Niklas Ihmer, Louis Hauptmann, Tim Häufglöckner für dass 25:29 (47.). War das die Wende? Rappelte sich der TVK noch einmal auf und  dreht die Partie? Die mitgereisten Fan hofften umsonst, denn es war nur ein Strohfeuer, das aufflammte. Die Hausherren hatten sich schnell wieder gefangen und beim 35:29 (54.) nahm der TVK noch einmal die Auszeit. Doch der Gast erlaubte sich erneut zu viele einfach Fehler. Zwar kam er noch mal auf fünf Treffer heran (28:33, 29:34), doch die Schlussphase gehörte erneut dem Gastgeber. “Wir konnten keine Kreuzung verteidigen. Das hat mir gar nicht gefallen. Heute, nach dem Ausfall von Tom und Joshi, hätten sich andere Spieler von uns zeigen können. Doch wir haben das nicht hinbekommen. Wir kommen auf vier Tore heran, dann gibt es einen Fehlwurf, technische Fehler und der Kopf meiner Spieler ging runter. Man kann und darf verlieren. Keine Frage. Es kommt immer auf das ‘wie’ an. Noch einmal: es ist auch eine Sache der Einstellung. Die hatten heute in meinem Team nicht alle und das macht mir schlechte Laune”, so der TVK-Coach.

 

 TVG rettet Unentschieden gegen Longerich

Freude über den Punktgewinn in letzter Sekunde oder Frust über einen hergeschenkten Sieg: Am Ende wusste beim TV Gelnhausen keiner so recht wohin mit seinen Emotionen. Vor 950 Zuschauern in der Rudi-Lechleidner-Halle trennten sich zum Rückrundenstart die Barbarossastädter vom Longericher SC Köln mit 28:28 (19:14). Der Ausgleich fiel dabei erst in den Schlusssekunden: Nachdem Longerich in der 60. Minute erstmals in Führung gegangen war, verwandelte TVG-Kapitän Jonathan Malolepszy in den letzten Sekunden des Spiels einen Siebenmeter sicher zum Ausgleich. In der Tabelle bleibt der TVG mit nun 26:6 Punkten Zweiter.

Schon vor der Partie gab es Neuigkeiten im TVG-Kader: Als Reaktion auf das anhaltende Verletzungspech verpflichteten die Gelnhäuser für die Rückrunde den Rechtsaußen Dmytro „Dima“ Redkyn, der mit einem Zweitspielrecht vom TV Großwallstadt kommt. Der 21-Jährige stand direkt in der Startformation und feierte zur Freude der TVG-Fans mit vier Toren einen starken Einstand.

Personell mussten die Rot-Weißen weiterhin auf die Langzeitverletzten Leon David (Schulter) und Akos Csaba (Kreuzbandriss) verzichten. Dafür gab es ein positives Comeback: Fynn Broßmann stand nach seinem Mittelhandbruch erstmals wieder auf dem Feld, bekam einige Minuten Einsatzzeit und steuerte direkt einen Treffer zum Punktgewinn bei.

Der TVG erwischte den deutlich besseren Beginn. Vor allem defensiv präsentierte sich das Team zunächst extrem stabil, dazu war Torhüter Alexander Bechert von der ersten Minute an voll da und entschärfte mehrere Würfe. Auch wenn die Gelnhäuser vorne längst nicht alles verwerteten, stand es nach elf Minuten verdient 6:2.

Doch der TVG ließ auch in der Folge zu viele Möglichkeiten liegen, so dass er sich nicht absetzen konnte. Beim Stand von 8:5 sah Longerichs Lennart Leitz die Rote Karte, nachdem er bei einem Wurf vom Gelnhäuser Linksaußen Yannick Mocken den Winkel mit einem großen Schritt gefährlich verkleinern wollte. Den fälligen Siebenmeter setzte Malolepszy jedoch neben das Tor. Es war sein zweiter verworfener Strafwurf an diesem Abend.

Mit Broßmanns Treffer zum 9:5 und Redkyns erstem Tor zum 10:6 (19. Minute) blieb der TVG zunächst vorne. Doch die Fehlwürfe nahmen weiter zu, und Longerich nutzte das konsequent: In der 25. Minute war der LSC beim 12:11 wieder bis auf ein Tor dran. Geiger brachte die erste Spielphase später auf den Punkt: „Wir hatten heute zwei Gesichter. Am Anfang waren wir aggressiv, beweglich, sind gut auf die Werfer rausgetreten und Alex Bechert hat uns mit seinen starken Paraden geholfen. Doch dann haben wir viele Fehler gemacht und die hat Longerich natürlich ausgenutzt.“ Als die Partie zu kippen drohte, zog Gelnhausen noch einmal an. In den letzten Minuten vor der Halbzeit spielte der TVG deutlich klarer, reduzierte die Fehler und kam über Tempo und Druck wieder zu besseren Abschlüssen. 

Ausgeglichen ging es zunächst weiter

Nach dem Seitenwechsel startete das Spiel zunächst ausgeglichen. Torben Fehl traf in der 35. Minute zum 22:16 und zur ersten Sechs-Tore-Führung. Doch Longerich antwortete mit drei schnellen Treffern und verkürzte auf 22:19 – die Partie blieb weiterhin offen. Gelnhausen konnte den Vorsprung zunächst verwalten, doch die Probleme in der Chancenverwertung wurden zum entscheidenden Thema. Immer wieder scheiterten die Rot-Weißen am starken LSC-Keeper Lennard Kull. Der LSC kam in der 47. Minute auf 24:22 heran. Nur eine Minute später musste mit Jonas Kämper allerdings ein weiterer Longericher Spieler nach einer Roten Karte aufgrund der dritten Zeitstrafe vorzeitig vom Platz. Doch die Kölner ließen sich vom Ausfall des Leistungsträgers nicht beirren und glichen in der 53. Minute durch Lennart Woermann zum 25:25 aus. Als der TVG in der Schlussphase durch zwei Treffer von Malolepszy nochmal auf 27:25 stellte, schien das Pendel wieder Richtung Heimsieg zu gehen. Doch erneut waren es Fehlwürfe und Ballverluste, die Longerich eiskalt bestrafte. Drei Tore in Folge brachten den Kölnern in der 60. Minute die erste Führung des Spiels ein: Woermann traf zum 28:27.

Nach einer Auszeit hatte der TVG noch 36 Sekunden, um den Ausgleich zu erzwingen. Der letzte Angriff wurde dramatisch: Vier Sekunden vor Schluss wurde Jonas Dambach bei einer Abwehraktion von Malte Nolting im Gesicht getroffen – die Folge war die dritte Rote Karte für Longerich und ein Siebenmeter für Gelnhausen. Malolepszy trat an und verwandelte sicher in den rechten oberen Winkel zum 28:28. Damit avancierte er mit sechs Treffern zum besten TVG-Schützen des Abends, gefolgt von Finn Trinczek mit fünf Toren. Für Longerich traf Loic Kaysen sechsmal. Geiger zog unter dem Strich ein ehrliches Fazit: „Am Ende muss man sagen, dass das Unentschieden gerecht war, auch wenn wir viel zu viele Fehler gemacht haben. Daran müssen wir arbeiten, damit wir über 60 Minuten linearer und konstanter sind und dem Gegner nicht so viele Möglichkeiten geben.“

 

 

 

Keine Revanche für Hanau in Burscheid

Keine Punkte zum Auftakt der Rückrunde für die HSG Hanau. Die Brüder-Grimm-Städter haben sich am frühen Sonntagabend den Bergischen Panthern geschlagen geben müssen. Beim 28:34 (14:13) in Burscheid blieb die HSG in vielen Phasen der Begegnung unter ihren Möglichkeiten und so auch im Rückspiel gegen die Panther sieglos. HSG-Rückraumakteur Cedric Schiefer stemmte sich mit elf Toren gegen die drohende Niederlage. 

„Das ist eine herbe Enttäuschung für uns, die wir so eigentlich nicht sehen wollten“, meinte HSG-Cheftrainer Axel Spandau nach dem Spielende. „Die ersten 10 Minuten dieser Partie waren aus unserer Sicht fast zum Vergessen. Wir hatten keine Durchschlagskraft und keine Wettkampfmotivation.“ 

Hanau war am Sonntagnachmittag mit reichlich Motivation und vier Spielen ohne Niederlage im Gepäck in Burscheid angereist. Bergold, Rivic & Co. hatten sich vorgenommen, bei den Bergischen Panthern für die Niederlage im Hinspiel Revanche zu nehmen, doch dazu kam es nicht. Bereits in der Anfangsphase hatte der HSG-Rückraum um Lukas Böhm, Cedric Schiefer und Spielmacher Jan-Eric Kleemann so seine Mühe mit der dynamischen 6:0-Deckung des Tabellenzehnten. In der zerfahrenen Begegnung mit vielen technischen Fehlern auf beiden Seiten, gelang Hanau erst in der siebten Spielminute durch Böhm der erste Treffer beim 1:2. Doch auch in der Folge legten die Raubkatzen weiter vor: Über das 4:2 (12.) bauten die Panther den Vorsprung bis auf 8:4 (17.) aus. Spandau legte die Grüne Karte auf den Zeitnehmertisch und redete seinem Team ins Gewissen. 

Danach lief es für die Hessen besser: Cedric Schiefer, der kürzlich seinen Vertrag in Hanau um weitere zwei Jahre verlängert hat, bewies aus dem Rückraum ein ums andere Mal seine Klasse und sorgte mit drei Treffern für das 7:9 (20.). Kurze Zeit später war Jan-Philipp Winkler zum 10:11 erfolgreich, ehe sich Böhm in Unterzahl durch die Abwehr tankte und den 11:11-Ausgleich markierte. Durch den Treffer ihres zweikampfstarken Kreisläufers David Rivic gingen die Gäste mit 12:11 (27.) in Führung und nahmen einen 14:13-Vorsprung mit in die Pause. 

Zunächst wurde Führung verwaltet

Nach dem Seitenwechsel schaffte es Hanau zunächst, die Führung bis zum 17:16 von Winkler zu verwalten, doch wurden die Blau-Weißen immer wieder durch Zeitstrafen zurückgeworfen. Trotz zwischenzeitlichen Rückstands beim 19:22 (41.), kämpfte sich die Spielgemeinschaft beim 21:22 (44.) wieder heran. Eine erneute Führung wollte dem HSG-Team aber nicht mehr gelingen, auch weil man mit der eigenen Chancenverwertung haderte. 

„Am Ende hatten wir einiges an Pech im Abschluss. Das sieht man auch daran, dass Sebastian Hein null Tore erzielt hat und er ist eigentlich einer unserer besten Torschützen.“ Doch Panther-Keeper Georg Mohr hatte sich das Wurfverhalten des jungen Rechtsaußen gut abgeschaut und nahm so einige hochkarätige Chancen der HSG weg. Nach einer weiteren Zeitstrafe, diesmal gegen HSG-Kapitän Bergold in der 53. Minute, enteilten die Panther in Überzahl auf 30:24 (56.) und entschieden damit die Begegnung vorzeitig.

 

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Wie Handball Zweitligist TV Großwallstadt in einer Pressemitteilung bekannt gab, wird Dmytro Redkyn ab sofort beim Drittligisten TV Gelnhausen für die Rückrunde der laufenden Saison ein Zweifachspielrecht erhalten und hatte bereits am gestrigen Samstag seinen ersten Einsatz.

Redkyn möchte nach gesundheitlichen Problemen wieder angreifen

Der 21-jährige Linkshänder hatte bereits zu Beginn des letzten Jahres mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen und deshalb wenig Einsatzzeiten bekommen. Jetzt ist er wieder voll genesen und möchte wieder angreifen. Um Spielzeiten zu bekommen, stattet der TV Großwallstadt ihn mit einem Zweifachspielrecht beim TV Gelnhausen aus.

TVG-Geschäftsführer Michael Spatz freut sich über die Kooperation mit dem hessischen TVG: „Dima ist ein talentierter Rechtsaußen. Leider haben ihn gesundheitliche Probleme in seiner Karriere etwas zurückgeworfen, so dass er bei uns – auch durch die starken Leistungen von Maxim Schalles auf dieser Position – leider keine Einsatzzeit bekommt, diese für seine weitere Entwicklung jedoch sehr wichtig ist. Ich bin sehr froh, dass wir uns mit dem TV Gelnhausen auf ein Zweifachspielrecht einigen konnten und Dima dort hoffentlich zu seiner gewohnten Stärke zurückfinden kann.Ein herzliches Dankeschön an den TV Gelnhausen und an Philip Deinent, dass die Umsetzung so schnell und unkompliziert geklappt hat.”

Dem TV Gelnhausen kommt dies gelegen, denn die Mannschaft ist von einem anhaltenden Verletzungspech verfolgt.  „Wir freuen uns sehr auf Dima. Er bringt viel Qualität mit und wird bei uns einige Spielzeit erhalten“, sagt TVG-Cheftrainer Matthias Geiger.

Nachdem sich Akos Csaba einen Kreuzbandriss zugezogen hat und in dieser Saison komplett ausfällt, muss mit Simon Belter auch der zweite etatmäßige Rechtsaußen seit Rundenbeginn aufgrund von Achillessehnenproblemen immer wieder Zwangspausen einlegen. Vor diesem Hintergrund entschied der TV Gelnhausen kurzfristig dazu, Redkyn bis zum Saisonende an die Kinzig zu holen.

Beim TV Großwallstadt kam der Ukrainer, der seit 2022 beim Zweitligisten unter Vertrag steht, in der laufenden Spielzeit bislang kaum zum Einsatz und ist hinter Maxim Schalles und Joel Zimmer aktuell nur die Nummer drei auf der Rechtsaußenposition. In der Vorsaison lief es für Redkyn deutlich besser: In 28 Zweitligaeinsätzen erzielte er 37 Tore.

Auch Gelnhausens Manager Deinet zeigt sich sehr zufrieden mit der Lösung: „Das ist eine hervorragende Lösung für alle Beteiligten. Dima erhält wichtige Spielpraxis, Großwallstadt bekommt einen weiterentwickelten Spieler zurück und wir können kurzfristig eine personelle Lücke mit einem großen Talent schließen.“ Gleichzeitig bedankt er sich ausdrücklich bei Spatz: „In den vergangenen Jahren ist der Austausch mit dem TV Großwallstadt, insbesondere mit Michael Spatz, immer enger und vertrauensvoller geworden.“

Redkyn selbst, der bereits vor zwei Jahren ein Probetraining beim TV Gelnhausen absolvierte und seit vergangenen Dienstag regelmäßig mit seinen neuen Teamkollegen um Silas Altwein trainiert, blickt seiner neuen Aufgabe voller Vorfreude entgegen: „Ich bin beiden Vereinen sehr dankbar, dass sie mir diese Möglichkeit geben, Spielpraxis zu sammeln. In der Rückrunde werde ich alles für den TV Gelnhausen in die Waagschale werfen. Ich habe viel von der besonderen Atmosphäre in der Halle gehört und freue mich sehr auf mein erstes Heimspiel.“ In seinem ersten Einsatz für Gelnhausen erzielte der Spieler gegen Longerich gleich vier Tore. 

Das Spielerkarussell beim TV Großwallstadt dreht sich derzeit recht schnell und man darf auf die nächste Veröffentlichung gespannt sein. 

 

Das Bild hat uns der Großwallstadt zur Verfügung gestellt. Danke dafür

 

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Beim Handball Zweitligisten TV Großwallstadt geht es derzeit Schlag auf Schlag. Wie der Verein heute bekannt gab, stattet er Torhüter Leon Nowottny vom THW Kiel mit einem Zweifachspielrecht aus. Dieses läuft bis Juni 2026.

Der 20-jährige Keeper hat bereits sein Domizil im Landkreis Miltenberg bezogen und die ersten Trainingseinheiten mit der Mannschaft absolviert. Leon Nowottny dazu: „Ich freue mich sehr auf die Zeit beim TVG und bin sehr dankbar dafür, die Chance bekommen zu haben. Ich bin mir sehr sicher, dass das eine sehr gute Zeit wird mit vielen neuen Menschen und coolen Erinnerungen. Davon abgesehen hoffe ich, dass wir maximalen Erfolg haben und am Ende sagen können, dass das eine geile Zeit war.“

 „Wir wollen uns in allen Mannschaftsteilen stabilisieren”

Im Dezember 2025 wurde bekannt, dass der zwei Meter große Nowottny beim THW Kiel als dritter Torhüter hinter Andreas Wolff und Gonzalo Pérez de Vargas nun vermehrt Spielpraxis in der Regionalliga-Mannschaft des THW sammeln soll. Nach der Analyse der Hinrunde wird der TVG auf der Torhüterposition eine Veränderung vornehmen, um die Abwehr noch mehr zu stärken: „Wir haben uns dafür entschieden, neben der Verpflichtung von Ole Klimpke im Rückraum auch im Tor noch etwas zu tun. Wir wollen uns in allen Mannschaftsteilen stabilisieren, haben bei der Analyse der Hinrunde auch auf der Torhüterposition noch Potenzial gesehen. Mit Leon haben wir einen Torhüter mit einem Zweifachspielrecht ausgestattet, der während der Verletzung von Andreas Wolff beim THW Kiel gezeigt hat, welches Talent in ihm steckt“ berichtet TVG-Geschäftsführer Michael Spatz. Gezeigt hat er das bei seinen Auftritten in der Bundesliga und in der European League, als er durch die Verletzung von Andreas Wolff im Oktober letzten Jahres eingewechselt wurde und zu überzeugen wusste. 

TVG-Trainer André Lohrbach ergänzt: „Leon ist ein junger Torhüter, der große Stärken in 1-1 Situationen hat und den ich aus meiner Zeit in Kiel bestens kenne. Er hat in dieser Saison einen enormen Entwicklungsschritt gemacht und für den THW tolle Leistungen gezeigt. Daher freue ich mich sehr, dass er uns in der Rückrunde verstärken wird.“

Wie der TVG in seiner Pressemitteilung schreibt, bedankt er sich beim THW Kiel, vor allem bei Geschäftsführer Viktor Szilagyi, der das Zweifachspielrecht in der Kürze der Zeit ermöglicht hat.

Leon Nowottny wurde am 09.08.2005 in Hamburg geboren. Er begann 2014 beim AMTV Hamburg mit dem Handball spielen, bevor er sich 2019 den Jung-Zebras anschloss und im Nachwuchsbereich des THW Kiel die U15 und die U17 durchlief. Zur Saison 2024/25 erhielt er einen Profi-Vertrag, spielte aber weiterhin auch mit der U-19-Mannschaft des THW in der A-Jugend-Bundesliga. Am 22. Dezember 2024 kam Nowottny beim 38:29-Heimsieg gegen die SG BBM Bietigheim zu seinem ersten Einsatz in der Bundesliga-Mannschaft. 

 

 

Das Bild hat uns der TVG zur Verfügung gestellt. Danke dafür

 

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Auch in der Handball Regionalliga geht es nach der Winterpause wieder weiter. Die TuSpo Obernburg ist am Samstag beim TV Hüttenberg II zu Gast und die HSG Bieberau/Modau spielt am Samstag bei Eintracht Baunatal.

 

Obernburg startet auswärts

Für die TuSpo Obernburg geht es nach der Winterpause am Samstag zum TV Hüttenberg II. Der Tabellenvorletzte hat bisher gerade einmal drei Pluspunkte gesammelt und wird mit Sicherheit alles daransetzen, um im ersten Spiel des neuen Jahres erfolgreich zu sein. Aber auch die Obernburger wollen gut ins neue Jahr starten und in Hüttenberg die Punkte entführen. Allerdings konnte die TuSpo zuletzt das Heimspiel gewinnen, beim TVH setzte es allerdings eine knappe Niederlage. 

TVH-Trainer Markus Semmelroth hat mit Jannis Wrackmeyer einen Toptorschützen (bisher 55 Treffer) in seinen Reihen. Hinzu kommen viele neue junge Spieler aus der A-Jugend. Die Hausherren spielen einen schnellen Handball und – wenn die erste Mannschaft nicht spielt – kann der Kader zu einer kleinen “Wundertüte” werden, denn Semmelroth kann eventuell den einen oder anderen Erstmannschafts-Spieler einsetzen. 

 

 

Letztes Vorrundenspiel der Bieberauer

Mit dem Spiel in Baunatal am Samstag, schließen die Bieberauer die Vorrunde ab, die eine deutlich positiv spürbare Tendenz in der mannschaftlichen Entwicklung zeigte. Nicht zuletzt deshalb stehen sie auf Platz drei der Tabelle und weisen eine hohe Trefferquote aus. Zu Beginn der Runde fehlte es noch etwas die Feinabstimmung und der spielerischen Kontinuität, die zur Heimniederlage gegen Gensungen führte und auch einen Erfolg in Petterweil verwehrte. Ein absoluter Tiefpunkt war sicher die unnötige Niederlage in Obernburg. Danach ging aber ein Ruck durch die Mannschaft und seitdem gab es keine Niederlage mehr.

Das soll natürlich auch in Baunatal gerne so bleiben, wird aber sicher verdammt schwer – immerhin war Baunatal bisher die einzige Mannschaft, die Tabellenführer Gensungen schlagen konnte. Der Gegner steht gut da, belegt aktuell Platz fünf mit 15:9 Punkten. Am Ende der Saison bekommen sie aber auch nochmal zwei Punkte wegen Nichterfüllung des Schiedsrichter Solls abgezogen.

Die Vorbereitung der HSG auf dieses schwere Auswärtsspiel war alles andere als optimal, denn mitten in der Handballsaison wird das Hallendach saniert und die Halle in Groß-Bieberau steht nicht zur Verfügung. Zum Glück konnte auswärts bei einem befreundeten Verein trainiert werden. Die HSG würde gerne ihre Serie von zuletzt 13:1 Punkten fortsetzen, weiß aber auch um die Stärken Baunatals, besonders in eigener Halle. HSG-Trainer Thomas Weber sagte: „Schwieriges Spiel, aber dafür trainieren wir, darauf freuen wir uns und wollen an die zuletzt guten Leistungen anknüpfen.“

 

 

 

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Wie wir bereits berichteten, muss Handball Drittligist TV Kirchzell einige Monate auf seinen Rückraumspieler und Shooter Joshua Osifo verzichten. Seit dem 29. Dezember 2025 befindet er sich – zusammen mit seiner Freundin – auf einer Weltreise. “Knapp vier Monate werden wir unterwegs sein”, sagt Joshi und die Freude, sich diesen langgehegten Traum nun erfüllen zu können, ist ihm anzumerken. 

Los ging es in Thailand, wo die beiden bis zum 22. Januar bleiben, dann folgt Vietnam, Singapur, die Philippinen, Südkorea, Japan und anschließend geht es noch nach Indonesien (Bali).

“Wir haben viele Touren geplant, wollen uns viele tolle und interessante Orte oder Nationalparks anschauen. Es wird sicher sehr schön”, sagt Joshi.

Des einen Freud, des anderen Leid – das ist immer so, denn beim TV Kirchzell wird der Rückraumspieler die nächste Zeit schmerzlich vermisst. Für ihn wird Tom Spieß, der seine Karriere im vergangenen Sommer beendete, einspringen.

 

Wir wünschen den beiden viel Spaß und vor allem wünschen wir ihnen, dass sie gesund und munter wieder zu Hause ankommen!

 

Die Bilder hat uns Joshi zur Verfügung gestellt. Herzlichen Dank dafür

 

 

 
 

Liebe Leserinnen, liebe Leser. 

In der dritten Handball Liga, Staffel Süd-West, muss der TV Kirchzell am Samstag bei den SGSH Dragons antreten. Die HSG Rodgau Nieder-Roden empfängt am Samstag die HSG Dutenhofen/Münchholzhausen II und auch der TV Gelnhausen startet am Samstag daheim und zwar gegen den Longericher SC. Die HSG Hanau gastiert am Sonntag bei den Bergischen Panthern.

Schwere Aufgabe für Kirchzell

Der TV Kirchzell hatte einen guten Auftakt ins neue Jahr und holte sich zuletzt einen knappen, aber verdienten Erfolg daheim gegen die Bergischen Panther. Nun geht es am Samstag in die Sporthalle in Halver zu den SGSH Dragons. Der 14. der Tabelle hat bisher erst sechs Punkte auf die Habenseite gebracht, hatte zuletzt viele Verletzte zu verzeichnen. “Doch mittlerweile sind bei ihnen wohl alle wieder fit, so dass wir extrem aufpassen müssen, denn alle Spieler haben eine hohe Qualität”, sagt TV-Trainer Povilas Babarskas. Dabei spielt er nicht nur auf die Jäger-Brüder, Brian Gipperich oder Julian Athanassoglou an. Auch der Rest des Kaders von Trainer Lars Faßbender ist keinesfalls zu unterschätzen.

Povilas Babarskas wird daher seine Spieler gut auf den Gegner vorbereiten, wird Varianten im eigenen Rückraum im Training durchspielen lassen. Denn da sieht es gerade etwas mau aus. Mit Tom Spieß, der diesmal nicht mit dabei sein kann und Joshua Osifo, der sich bekanntlich auf Weltreise befindet, fehlen zwei wichtige Spieler. Die verbleibenden Akteure müssen in die Bresche springen und versuchen mit 100-prozentigem Einsatz und Kampfgeist die Punkte zu entführen. Das Hinspiel gewann der TVK souverän. “Wir werden, wie immer, alles geben. Der Gegner schießt aus allen Lagen. Da müssen wir aggressiv in der Abwehr stehen. Dann schauen wir, was zum Schluss dabei herauskommt”, so der TVK-Coach.

 

 

Gelnhausen empfängt den Longericher SC

Nach der Weihnachtspause startet der TV Gelnhausen direkt mit einem echten Kracher ins neue Jahr. Am Samstag um 19.30 Uhr kommt es in der Rudi-Lechleidner-Halle zum Duell mit dem Longericher SC Köln. In den vergangenen drei Aufeinandertreffen gelang Gelnhausen gegen diesen Gegner kein Sieg. Jetzt will der TVG mit einem starken Heimauftritt die offene Rechnung begleichen.

Sportlich gehen die Gelnhäuser mit viel Rückenwind in die Partie. Der TVG überwinterte nach einer starken Hinrunde mit 25:5 Punkten auf dem zweiten Tabellenplatz. Zum Jahresabschluss zeigte das Team von Cheftrainer Matthias Geiger drei Siege in Folge und nun soll es in der Hölle Süd genau so weitergehen.

Doch Geiger mahnt zur Vorsicht. Der Gegner aus Köln ist für ihn alles andere als ein normaler Rückrundenauftakt: „Das ist direkt ein Knallergegner. Longerich hat eine sehr komplette Mannschaft mit viel Erfahrung. Das haben wir schon im Hinspiel gesehen.“

Der Longericher SC Köln steht mit 19:13 Punkten auf dem siebten Tabellenplatz und ist bereits am vergangenen Wochenende in die Rückrunde gestartet. Dabei lieferte der LSC Tabellenführer HG Saarlouis einen großen Fight, verlor am Ende knapp mit 29:30 (12:17) und hätte in letzter Sekunde sogar noch ausgleichen können. Nach Abpfiff bekam Longerich einen Siebenmeter zugesprochen, doch Lennart Niehaus scheiterte am Torhüter von Saarlouis. 

Die Gäste gelten in dieser Saison allerdings auch als „Wundertüte“. Die Domstädter haben bewiesen, dass sie Topteams schlagen können, ließen aber auch Punkte gegen vermeintlich schwächere Gegner liegen.

Bei den gefährlichen Rückraumspielern des LSC setzt auch Geiger die Schwerpunkte seiner Vorbereitung: „Für uns wird wichtig sein, dass wir den wurfgewaltigen Rückraum und auch das Kreisläuferspiel der Longericher kontrollieren. Longerich ist da wahnsinnig gefährlich und das haben wir im Hinspiel nicht immer gut gemacht.“

Longerichs Stärke liegt aber nicht nur in der Offensive, sondern auch im schnellen Umschalten. Geiger betont deshalb: „Wir dürfen uns selbst nur ganz wenige Fehler erlauben, denn die werden von Longerich sofort bestraft. Wir müssen wirklich auf der Hut sein, damit wir da nicht zu viele einfache Gegentore zulassen.“

Die Personalsituation beim TVG bleibt angespannt. Weiterhin fehlen die Langzeitverletzten Leon David (Schulter), Akos Csaba (Kreuzbandriss) und Fynn Broßmann (Mittelhandbruch). Zudem sind Fynn Hilb und Simon Belter krankheitsbedingt fraglich. Sollte Belter ausfallen, müsste Geiger auf Rechtsaußen erneut improvisieren – eine Rolle, die in dieser Saison bereits mehrfach von den Halbrechten Jonas Dambach und Benjamin Wörner übernommen wurde.

Trotz dieser Fragezeichen setzt Geiger auf die Energie der Hölle Süd: „Die Jungs freuen sich riesig auf das erste Heimspiel im neuen Jahr. Wir hoffen natürlich auf viel Unterstützung von den Zuschauern, weil das notwendig sein wird, um gegen diese Mannschaft gewinnen zu können.“

 

 

Erstes Heimspiel für Nieder-Roden im neuen Jahr

Nach dem erfolgreichen Auftakt ins Sportjahr 2026 dürfen die Rodgauer Handballer zum ersten Mal vor heimischem Publikum antreten. Dabei wird die kommende Aufgabe gleich einen absoluten Härtetest darstellen, denn mit der HSG Dutenhofen/Münchholzhausen II präsentiert sich der aktuelle Tabellenvierte in der RODAUSTROM Sportarena. Die Mittelhessen spielen bis jetzt eine überragende Saison und konnten sowohl den Tabellenführer Saarlouis, als auch die Baggerseepiraten in eigener Halle bezwingen. Gerade das Hinspiel hat HSG-Trainer Christian Sommer noch in unangenehmer Erinnerung: „Dutenhofen hat stark verteidigt und wir waren damals nicht in der Lage, die sich bietenden Räume gegen die ungewohnt offensive Deckung zu nutzen. Das müssen wir am Samstagabend unbedingt besser machen“, blickt Sommer nach vorne.

Der heimstarke Bundesliga-Nachwuchs stellte auch am vergangenen Sonntag gegen die SGSH Dragons seine Qualitäten unter Beweis. Fehlen wird beim Gast der Erfolgsgarant Ole Klimpke. Der 24-jährige Rückraumakteur wechselte in der Winterpause kurzfristig zum Zweitligisten nach Großwallstadt. Damit fehlt der Truppe von Trainer Schuchmann ein wichtiger Baustein in Angriff und Abwehr. Trotzdem wollen die jungen Mittelhessen alles daran setzen, auch in der Rückrunde erfolgreich zu sein und sich unter den Top 5 Teams zu beweisen.

Aus tabellarischer Sicht hat die Partie eine große Bedeutung, denn mit einem Heimsieg könnten die Rodgauer den Abstand zu den Gästen auf fünf Punkte ausbauen. Kapitän Flo Stenger gibt schon einmal die Marschroute vor: „Wir wollen an die 40 sehr guten Minuten aus Haßloch anknüpfen, da waren wir hoch konzentriert und haben den Grundstein für den Auswärtssieg gelegt. Mit unseren Fans im Rücken soll die Revanche für die Hinspielniederlage gelingen, damit wir unsere gute Ausgangsposition auch weiterhin verteidigen“.

 

 

HSG Hanau startet mit Auswärtsspiel in die Rückrunde

Am Wochenende beginnt für die Handballer der HSG Hanau die Rückrunde 2025/26 in der 3. Liga Süd-West. Nach einer knapp vierwöchigen Winterpause reist das Team von Kapitän Max Bergold und Spielmacher Jan-Eric Kleemann am Sonntagnachmittag zu den Bergischen Panthern nach Burscheid. Anwurf ist um 17 Uhr in der Schulberghalle Burscheid. Mit dem Tabellenzehnten der Staffel haben die Grimmstädter noch ein Hühnchen beziehungsweise eine Raubkatze zu rupfen, denn zum Start der Hinrunde unterlag man den Nordrhein-Westfalen in eigener Halle. 

„In das Hinspiel sind wir damals mit großen Erwartungen gegangen“, erinnert sich HSG-Cheftrainer Axel Spandau zurück. „Doch dann sind wir mit der Niederlage zu Hause ziemlich hart auf dem Boden aufgeschlagen. Natürlich haben wir jetzt noch eine Rechnung mit den Panthern offen.“  Und weiter: „Für uns wird es vor allen Dingen sehr wichtig sein, dass wir aus einer stabilen und beweglichen Abwehr in das Tempospiel kommen und dann die Chancen, die wir uns erarbeiten, reinmachen“, so Spandau, dessen Mannschaft im Laufe der Vorbereitung mit einigen krankheitsbedingten Ausfällen zu kämpfen hatte. 

Besonders aufpassen muss Hanau auf die Rückraum-Achse der Panther, bestehend aus Joe Ballmann (103 Saisontore), Maurice Meurer und Aaron Manuel Exner. Aber auch Kreisläufer Sam Lindemann wird regelmäßig gefährlich in das Offensivspiel des Tabellenzehnten eingebunden. Zudem stehen die Panther voll im Saft, bestritten bereits am vergangenen Wochenende ihr erstes Pflichtspiel im neuen Jahr und unterlagen dem Tabellennachbarn Kirchzell nur knapp mit 33:34. 

„Wir haben in den letzten sieben, acht Tagen hart trainiert und wollen nun für einen guten Start in das neue Jahr sorgen“, meint Spandau, dessen Mannschaft beim Testspielsieg gegen Regionalliga Breckenheim/Wallau/Massenheim in der Vorwoche eine gute Figur machte. „Wir möchten unsere Erfolgswelle auswärts fortsetzen.“ Dem stimmt auch Hanaus Außenspieler Jannes Hauer zu: „Axel hat uns in den letzten Tagen wirklich auf Trab gehalten. Wir freuen uns darauf, jetzt in die Rückrunde zu starten und wollen an unsere Leistung aus den letzten Spielen anknüpfen.“

 

 

 

Das Bild hat uns Gelnhausen zur Verfügung gestellt. Danke dafür

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Jetzt ist die Katze aus dem Sack, denn in der letzten Zeit wurde immer wieder gemunkelt, was sich nun bewahrheitete. Am heutigen Mittwoch haben sowohl Handball Zweitligist TV Großwallstadt als auch Drittligist TV Kirchzell vermeldet, dass die TVG-Identifikationsfigur Mario Stark in der kommenden Saison für die Kirchzeller auflaufen wird, da sein auslaufender Vertrag beim TVG nicht mehr verlängert wird. Damit endet eine Ära, denn der Rückraumspieler trug seit 2016 das Trikot des TVG.

Lest nachfolgend die PM des TV Großwallstadt:

 

Eine Ära endet: Mario Stark spielt in der kommenden Saison für den TV Kirchzell

Der TV Großwallstadt und Mario Stark werden nach Ablauf der laufenden Saison getrennte Wege gehen. Der auslaufende Vertrag des Rückraumspielers wird nicht verlängert, Mario Stark wechselt zur kommenden Spielzeit zum TV Kirchzell.

Schwere Entscheidung seitens des TVG

Diese Entscheidung ist dem Verein alles andere als leichtgefallen. Mario Stark hat über viele Jahre hinweg das Gesicht des TV Großwallstadt mitgeprägt – sportlich wie menschlich. Mit großem Einsatz, Identifikation und Leidenschaft stand er für die Werte des TVG und war ein wichtiger Bestandteil der Mannschaft.

„Führungsspieler und Vorbild“

TVG-Geschäftsführer Michael Spatz begründet den schweren Beschluss wie folgt: „Diese Entscheidung ist uns alles andere als leichtgefallen. Mario hat den TV Großwallstadt über viele Jahre hinweg geprägt – sowohl aus sportlicher Sicht als auch mit seinem persönlichen Wirken. Ich habe selbst mit ihm auf dem Feld gestanden und wir haben gemeinsam viele Höhen und Tiefen erlebt. Wir wissen, welchen Stellenwert er für die Mannschaft und den gesamten Verein hat. Mario war immer ein Führungsspieler, ein Vorbild und ein ganz wichtiger Faktor für unsere Entwicklung. Gleichzeitig haben wir uns bewusst dazu entschieden, künftig einen anderen Weg einzuschlagen und den Fokus auf jüngere Spieler sowie die Weiterentwicklung unserer sportlichen Ausrichtung zu legen. Danke Mario, für das, was Du für den TVG geleistet hast!“

Ära endet nach zehn Jahren

Mit seinem Weggang geht eine Ära zu Ende. Eine Ära, die nun dort endet, wo sie einst begann: in Kirchzell. Der Schritt zurück zu seinem Heimatverein ist für Mario Stark ein nachvollziehbarer und persönlicher, den der TV Großwallstadt mit Respekt und Anerkennung begleitet.

„Ich habe das Trikot des TVG immer mit Stolz getragen“

Stark, der beim TV Kirchzell alle Jugendmannschaften bis zur C-Jugend durchlief, wechselte in der Saison 2007/2008 in das neu gegründete Handball-Leistungszentrum Großwallstadt. Im Jahr 2009 ging es für ihn zurück zum Drittligisten TV Kirchzell. In der Saison 2013/2014 erhielt Stark ein Doppelspielrecht für den TV Großwallstadt. Seit der Saison 2016/17 ist Stark beim TV Großwallstadt unter Vertrag, dem er großen Dank entgegenbringt: „Ich möchte mich bei allen Mitspielern, Trainern, Mitarbeitern, den Fans, ehrenamtlichen Helfern und Sponsoren für die gemeinsame tolle Zeit bedanken. Ich habe das Trikot des TVG immer mit sehr viel Leidenschaft und Stolz getragen. Die Erinnerungen an gemeinsame Herausforderungen und Erfolge haben mich in den letzten Jahren sehr geprägt. Ich freue mich auf die letzten Monate mit euch und werde bis zum Schluss alles geben. Danke für Alles!“

Gebührender Abschied am Ende der Saison

Der TVG bedankt sich schon jetzt bei Mario Stark für seinen unermüdlichen Einsatz, zahlreiche emotionale Momente und viele gemeinsame Erfolge im blau-weißen Trikot. Für seine sportliche und private Zukunft beim TV Kirchzell wünschen wir ihm alles erdenklich Gute und viel Erfolg. Am Ende der Saison wird der Verein den Spieler gebührend verabschieden.

 

Auch der TV Kirchzell hat sich zu der Neuverpflichtung geäußert und schreibt in einer PM folgendes:

Das Bild hat uns der TV Kirchzell zur Verfügung gestellt – danke dafür – und es zeigt von links: Sportlicher Leiter Gottfried Kunz, Neuzugang Mario Stark, Trainer Povilas Babarskas

STARKe Neuverpflichtung beim TV Kirchzell

Der TV Kirchzell freut sich über eine gelungene Neuverpflichtung. Mit Mario Stark kehrt ein echtes Eigengewächs nach knapp zehn Jahren zu seinem Heimatverein zurück.

Mario Stark begann seine Handballkarriere beim TV Kirchzell und durchlief alle Jugendmannschaften bis zur C-Jugend. In der Saison 2010/11 feierte er schließlich sein Debüt im Aktivenbereich und lief erstmals in der 3. Liga Süd für den TVK auf. Zur Saison 2016/17 wechselte der Rückraumspieler zum TV Großwallstadt, wo er sich über viele Jahre auf Zweitliga-Niveau etablierte.

Nachdem Mario Stark beim TV Großwallstadt für die nächste Saison keinen neuen Vertrag mehr erhielt, kam es nun zur Rückkehr an seine sportlichen Wurzeln. Bereits seit Jahren bestand eine enge und vertrauensvolle Vereinbarung zwischen Stark und dem TVK-Verantwortlichen Gottfried Kunz. Diese lautete: Sollte sich beim TVG eine Trennung abzeichnen, wollte Mario Stark den TV Kirchzell als ersten Ansprechpartner informieren.

„Ich hatte schon seit Jahren eine Abmachung mit Gottfried. Er sagte einmal zu mir: ‘Ich möchte dich nicht jedes Weihnachten mit der Frage nerven, ob du beim TVG weitermachst. Sollte eine Trennung bevorstehen, möchte ich es als Erster wissen.’ Genau so haben wir jetzt auch miteinander kommuniziert“, erklärt Mario Stark.

Auch auf Seiten des TV Kirchzell war die Freude groß. Gottfried Kunz zeigte sich begeistert: „Ich wusste sofort, dass wir nun alles im Rahmen unserer Möglichkeiten tun müssen, um Mario – unseren verlorenen Sohn – zurückzuholen. So nahmen die Dinge ihren Lauf.“

In der kommenden Saison soll Mario Stark beim TV Kirchzell eine zentrale Rolle übernehmen. Mit seiner Erfahrung aus vielen Jahren höherklassigem Handball soll er der Mannschaft sowohl sportlich als auch mit seiner Persönlichkeit wichtige Impulse geben. 

Der TV Kirchzell heißt Mario Stark herzlich willkommen zurück zu Hause.

 

 

Das Bild von Mario hat uns der TVG zur Verfügung gestellt. Danke dafür.

Zeitnah gibt es hier auf meinem Blog ein Interview mit Mario Stark zu lesen. Da lässt er seine Zeit beim TVG Revue passieren.