Liebe Leserinnen, liebe Leser.

In der Handball Regionalliga hat die TuSpo Obernburg beim Tabellenführer eine deutliche Niederlage kassiert. Die HSG Bieberau/Modau gewann daheim gegen Petterweil.

 

 

Klare Niederlage gegen den Spitzenreiter

Im Auswärtsspiel beim souveränen Tabellenführer der Regionalliga, der ESG Gensungen/Felsberg, musste die TuSpo Obernburg am Ende eine 19:34 (13:15)-Niederlage quittieren.

Dabei zeigte die TuSpo von Beginn an eine beeindruckend couragierte Vorstellung. Ohne jeden Respekt vor dem großen Favoriten erspielten sich die Gäste bereits nach fünf Minuten eine 3:1-Führung. In der Folge fanden die Gastgeber zwar besser ins Spiel und glichen in der zehnten Minute zum 5:5 aus, doch die Mannschaft von Trainer Philipp Wollbeck ließ sich davon nicht beeindrucken. Durch Jesper Kunkel ging die TuSpo erneut mit 6:5 in Führung und bot dem Meisterschaftsaspiranten bis zur 19. Minute beim Stand von 10:9 weiterhin auf Augenhöhe Paroli. Erst in den Schlussminuten der ersten Halbzeit erhöhte Gensungen nochmals das Tempo und nahm eine knappe 15:13-Führung mit in die Pause.

Gäste ließen etwas nach

Nach dem Seitenwechsel ließ die zuvor so konsequente Disziplin der Tuspo jedoch etwas nach – eine Schwäche, die die routinierten Gastgeber eiskalt ausnutzten. Nach 40 Minuten war der Rückstand beim 16:22 bereits deutlich angewachsen und keine zehn Minuten später zeigte die Anzeigetafel beim 17:27 erstmals einen zweistelligen Abstand. Den tapfer kämpfenden Römerstädtern fehlten in der Schlussviertelstunde schließlich die Kräfte, um noch einmal entscheidend zu verkürzen. Ein weiterer 6:0-Tore-Lauf der Hausherren führte in der 58. Minute zum 33:18, ehe die Partie mit einer deutlichen 19:34-Niederlage für die Tuspo endete.

Obernburgs Trainer Philipp Wollbeck resümierte nach dem Spiel: „Wir spielen beim unangefochtenen Tabellenführer eine sehr gute und disziplinierte erste Hälfte und schaffen es, Gensungen vor große Probleme zu stellen. Nach der Pause lassen wir diese Disziplin etwas schleifen und Gensungen nutzt das gnadenlos aus.“

 

 

Falken mit weiterem Heimsieg     

Im Spiel gegen den TV Petterweil gewann die HSG Bieberau/Modau mit 32:27 (16:15). Die Partie begann zerfahren, beide Teams leisteten sich Fehler und so stand es nach neun Spielminuten auch erst 2:2, ehe Thomas Becker das 3:2 erzielte und Martin Juzbasic mit zwei gehaltenen Bällen hintereinander und Millimeter genauen weiten Zuspielen Kevin Kunzendorf auf die Reise schickte und der zum 5:2 traf. Dies geschah alles binnen einer Minute, was den Gästetrainer zu einer frühen Auszeit zwang. Doch die Falken legten weiter vor und erzielten in den nächsten beiden Spielminuten weitere drei Treffer, zur 8:2 Führung in der zwölften Spielminute. 

Petterweil raufte sich zusammen und spielte fortan konzentrierter, kam aufgrund einiger Mängel im Spielaufbau der Falken wieder Tor um Tor heran und erzielte in der 28. Minute den 14:14 Ausgleich. Erschwerend kam für die Hausherren das frühe Ausscheiden von Robin Hübscher hinzu, der sich eine Platzwunde an der Lippe zuzog und nicht weiter spielen konnte. Mit aller Macht verhinderten sie aber eine Führung Petterweils und so stand es zur Pause 16:15 für Bieberau/Modau. 

Gäste blieben zunächst dran

Bis zur 39. Spielminute blieben die Gäste dran und Björn Pape konnte noch einmal zum 20:20 ausgleichen, ehe die Falken wieder das Kommando übernahmen und durch Kunzendorf, Schenkel und Günther zum 23:20 (45. Spielminute) vorlegten. Der wieder einmal überragende Martin Juzbasic im Tor und die stärker werdende Abwehrreihe hielten die Gäste auf Distanz und so konnte der Vorsprung bis zur 55. Spielminute wieder auf 29:24 ausgebaut werden, die Gäste konnten nicht mehr zulegen, probierten alles, stellten die Abwehr um, versuchten es mit Manndeckung, aber die Falken ließen nichts mehr anbrennen und brachten den Vorsprung über die Runden. Am Ende hieß es 32:27, ein weiterer Heimsieg, der den Falken weiterhin den zweiten Tabellenplatz sicherte.

HSG-Trainer Thomas Weber: „Zunächst einmal freue ich mich über den Sieg , denn Petterweil gehört schon zu den Top Teams der Liga und muss erst einmal geschlagen werden. Dennoch haben wir viel Luft nach oben, zeigten noch zu viele Fehler im Spielaufbau und die Chancenverwertung hat mir auch nicht gefallen. Aber wir haben im Team hervorragend gekämpft und dadurch absolut verdient gewonnen“.

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

In der zweiten Handball Liga muss der TV Großwallstadt am Sonntag um 17 Uhr in der Untermainhalle Elsenfeld gegen den TuS Ferndorf ran.

Nach der der knappen 31:34-Derbyniederlage gegen den TV Hüttenberg richtet der TV Großwallstadt den Blick nun nach vorne. In der Untermainhalle in Elsenfeld will das Team vor heimischer Kulisse zwei wichtige Punkte einfahren. Der TuS Ferndorf ist mit zwei knappen Siegen gegen die HSG Krefeld Niederrhein und gegen den TSV Bayer Dormagen gut in die Rückrunde gestartet. Nach einem Unentschieden gegen den VfL Eintracht Hagen, gewannen sie am Mittwoch zuhause gegen den HC Oppenweiler/Backnang mit 28:23. Damit ist der TuS Ferndorf aktuell punktgleich mit dem TVG und steht dank des besseren Torverhältnisses auf Rang zwölf der Tabelle.

Zwei Personelle Veränderungen bei TuS Ferndorf

Die Gäste haben sich in der Winterpause gleich doppelt verstärkt. Im Rückraum stößt Sören Servos zur Mannschaft, der per Zweitspielrecht vom Bundesligisten Bergischer HC kommt. Zudem gibt es auf Rechtsaußen einen Neuzugang, Finn Scharnweber ist aus der U23 des HC Erlangen nach Ferndof gewechselt und hat einen Vertrag bis 2028 unterschrieben.

Gute Erinnerungen an die Hinrunde

Das Hinrundenspiel konnte der TVG in Ferndorf für sich entscheiden. Mit der Schlusssirene traf Kapitän Patrick Gempp zum 28:27-Endstand ins leere Ferndorfer Tor. An diesen Erfolg möchte der TVG nun anknüpfen und vor heimischer Kulisse zwei Punkte einfahren.

 

 

Das Bild von Flo Eisenträger hat uns der TVG zur Verfügung gestellt.

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

In der zweiten Handball Liga hat der TV Großwallstadt das Spiel am Mittwoch gegen den TV Hüttenberg mit 31:34 (16:17) verloren. Der TV Großwallstadt erwischte im Derby keinen optimalen Start. Durch Treffer von Tim Rüdiger und Paul Kompenhans ging der TVH früh mit 2:0 in Führung. Durch die Tore von Connar Battermann und Florian Eisenträger konnte der TVG nach viereinhalb Minuten ausgleichen. Die Gäste konnten das Momentum jedoch nicht nutzen, um selbst in Führung zu gehen. Stattdessen setzte sich der Gastgeber weiter ab und baute seinen Vorsprung auf vier Tore (8:4) aus. In der 19. Minute verkürzte Eisenträger per sicher verwandeltem Siebenmeter auf zwei Tore. Doch Hüttenberg antwortete prompt. Rüdiger stellte mit seinem Treffer zum 14:10 den alten Abstand wieder her. Der TVG startete erneut eine Aufholjagd und kämpfte sich durch Tore von Patrick Gempp, Yessine Meddeb und Axel Skaarnæs auf 16:15 heran. Mit 17:16 für Hüttenberg ging es schließlich in die Halbzeitpause.

Hüttenberg gibt die Führung nicht aus der Hand

Der Beginn der zweiten Halbzeit war von technischen Fehlern des TVG geprägt. Der TV Hüttenberg nutzte diese konsequent aus und erhöhte mit einfachen Toren auf 20:16. Nach dem Foul an Maximilian Horner verwandelte Eisenträger den Ball von der Sieben-Meter-Linie zum 20:17. Dennoch blieb der Drei-Tore-Vorsprung der Gastgeber zunächst bestehen und der TVG fand keinen Weg, weiter zu verkürzen. Erst in der 40. Minute brachte Battermann den TVG mit einem Rückraumtreffer wieder auf heran (24:22). Doch erneut gelang es den Hausherren sich abzusetzen und so stand es in der 52. Minute 30:26. Der TVG bewies noch einmal Kampfgeist und startete eine letzte Aufholjagd. Eisenträger, Mario Stark und Battermann verkürzten und so zeigte der Spielstand in der 58. Minute ein 31:30. In der Schlussphase schaffte es Hüttenberg sich dann nochmals entscheidend abzusetzen. Am Ende musste sich der TV Großwallstadt trotz großem Einsatz mit 31:34 geschlagen geben.

 

 

Das Bild von Flo Eisenträger hat uns der TVG zur Verfügung gestellt. Danke dafür

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

In der dritten Handball Liga, Staffel Süd-West, muss der TV Kirchzell beim Letzten Homburg antreten. Der TV Gelnhausen hat die TSG Haßloch zu Gast und die HSG Hanau muss nach Opladen.

 

Kirchzell muss in Homburg aufpassen

Der TV Kirchzell muss nach der knappen Heimniederlage vergangener Woche gegen Opladen nun beim TV Homburg antreten. Die verlorenen Punkte gegen Opladen will sich der TVK unbedingt beim Schlusslicht wieder holen. Allerdings ist Vorsicht geboten, denn die Hausherren stehen mit dem Rücken zur Wand und sind nicht zu unterschätzen. Zwar gewannen die Kirchzeller das Hinspiel souverän, doch das hat nichts zu sagen. “Bei den letzten Ergebnissen haben sie gegen andere Teams gut mitgehalten, es hat nur die letzte Konsequenz gefehlt. Außerdem haben sie auch erfahrene Spieler mit dabei und wir dürfen sie keinesfalls unterschätzen”, sagt TVK-Trainer Povilas Babarskas.

Die Marschroute für den TVK ist klar. Mit voller Konzentration wollen die Gäste den Kampf annehmen und vor allem wollen sie sich nicht mehr so viele Fehler wie zuletzt erlauben. “Gegen Opladen hätte es auch plus eins für uns oder wenigstens Remis ausgehen können. Aber wir wollen es nicht auf die Schlussphase schieben. Wir hatten 58 Minuten Zeit, um es besser zu machen als wir es gemacht haben. Diesmal soll es wirklich besser werden”, so der TVK-Coach.

Auch Jannik Wolf, der jüngst seinen 22. Geburtstag feierte, sagt: “Da wir leider das letzte Spiel mit einem Tor verloren haben, haben wir jetzt den Anspruch, das wieder gut zu machen. Gegen Homburg wollen wir unbedingt zwei Punkte holen. Wir sind hochmotiviert und wollen vor allem versuchen, ihren wurfstarken Rückraumspielern nicht viel Spielraum zu geben.”

Tom Spieß musste unter der Woche krankheitsbedingt passen, doch Povilas Babarskas hofft, dass er am Wochenende wieder mit dabei ist. Louis Hauptmann ist noch verletzt, so dass der junge Lasse Becker wieder mit im Kader stehen wird.

 

 

 

 TV Gelnhausen empfängt TSG Haßloch

Endlich wieder Heimspieltag in der Hölle Süd: Nach knapp einem Monat und zwei Auswärtspartien in Folge kehrt der TV Gelnhausen am Samstag (19.30 Uhr, Rudi-Lechleidner-Halle) zurück in die Hölle Süd und die Barbarossastädter empfangen die TSG Haßloch. Das Gründungsmitglied der 2. Handball-Bundesliga spielt seit 2015 in der dritten Liga und belegt aktuell den 15. Tabellenplatz.

Für den TVG ist die Zielsetzung klar definiert: Die Mannschaft will sich keine Blöße geben und ihre starke Ausgangsposition im Rennen um die Qualifikation zur Aufstiegsrunde der 2. Bundesliga verteidigen. Mit 34:6 Punkten rangieren die Gelnhäuser derzeit auf Platz zwei hinter dem souveränen Spitzenreiter HG Saarlouis (38:4). Dieser zweite Tabellenplatz ist entscheidend für die Teilnahme an der Aufstiegsrunde.

Die personelle Lage bleibt jedoch angespannt. Weiterhin fehlen Akos Csaba (Kreuzbandriss), Leon David (Schulter-OP), Jannik Geisler (Schulterprobleme) und Alex Bechert (Ellenbogenverletzung). Hinter Henrik Müller und Benjamin Wörner steht aufgrund von Erkältungen ein dickes Fragezeichen, auch Jonathan Malolepszy und Silas Altwein sind angeschlagen. Cheftrainer Matthias Geiger erklärt: „Henrik und Benjamin konnten Anfang der Woche noch nicht trainieren. Dazu kommen Jonathan und Silas mit ähnlichen Symptomen. Wir werden erst Ende der Woche sehen, wie sich das Ganze entwickelt.“

Trotz der klaren Tabellenkonstellation warnt Geiger eindringlich davor, die Gäste zu unterschätzen. Haßloch steht zwar bei 6:36 Punkten, hat aber Anfang Februar mit einem überzeugenden 34:28-Erfolg gegen den Tabellendritten HSG Dutenhofen/Münchholzhausen bewiesen, dass man an einem guten Tag jeden Gegner schlagen kann. Erschwerend hinzu kommt, dass Haßloch auf Wiedergutmachung aus sein dürfte. Nach der deutlichen 18:40-Niederlage in der Vorwoche gegen Saarlouis trat mit Philip Rogawski bereits der zweite Cheftrainer in dieser Saison zurück, nachdem zuvor schon Leo Vuletic im September sein Amt niedergelegt hatte. Der Gegner befindet sich somit im Umbruch, dürfte aber gerade deshalb mit großer Entschlossenheit auftreten.

„Haßloch ist eine erfahrene Truppe. Gerade aus dem Rückraum sind sie gefährlich. Da müssen wir konsequent raustreten und dürfen keine einfachen Würfe zulassen“, betont Geiger. Mit Jakob Chrust und Niklas Klein verfügen die Gäste über treffsichere Akteure, die besondere Aufmerksamkeit verlangen. Für den TVG wird es darauf ankommen, von Beginn an mit hoher Konzentration zu agieren. „Konsequentes Zupacken, eine kompakte Abwehr stellen – das wird unsere Hauptaufgabe. Wichtig ist, die Fehlerquote zu minimieren und das Spiel ohne größere Hänger über 60 Minuten durchzuziehen“, so Geiger.

 

 

Auswärtsspiel für Hanau in Opladen

Für die HSG Hanau geht es derzeit Schlag auf Schlag. Nachdem die Brüder-Grimm-Städter jüngst den vierten Sieg in Folge feierten und dabei ihren starken Lauf der letzten Wochen weiter ausbauten, bekommen es Rivic, Schiefer & Co. am Samstagabend (19:30 Uhr / Bielertsporthalle) mit dem TuS 1882 Opladen zu tun. In Leverkusen trifft man auf einen Gegner, an den die Hanauer keine guten Erinnerungen aus der jüngeren Vergangenheit haben. „Mit Opladen hatten wir schon im Hinspiel unsere mühevolle Arbeit und haben eine wirklich ganz üble Niederlage eingesteckt“, meint HSG-Cheftrainer Axel Spandau. „Ich erwarte ein richtig schweres Spiel mit harter Gegenwehr, in dem wir an unsere Leistungsgrenze gehen müssen.“ 

Für die HSG Hanau verlief der Auftakt in das neue Kalenderjahr überaus erfolgreich: Vier Siege aus fünf Spielen stehen für die Blau-Weißen zu Buche. Zudem haben Bergold, Kleemann & Co. eine kleine Serie starten können, welche die HSG bis auf den vierten Rang in der Tabelle vorstoßen ließ. Nun, beim Rückspiel gegen den TuS Opladen in Leverkusen, will Hanau an die starken Leistungen der Vorwochen anknüpfen und den schwachen Auftritt bei 26:37-Niederlage gegen den TuS im Hinspiel vergessen machen. 

„Jetzt die Revanche zu wollen ist natürlich eine schwierige Sache“, erklärt Spandau vor dem Duell mit dem Tabellenachten, der beim Hinspiel in Hanau einen unangenehmen und zweikampfintensiven Handball zeigte. „Das hat auch schon der TV Gelnhausen zu spüren bekommen, der vierzig Minuten lang in Opladen zurücklag.“ Zudem habe sich Opladen mit 20:24 Zähler bereits ein ordentliches Punktepolster gesichert und könne somit befreit aufspielen. 

Besonders aufpassen muss Hanau dabei auf TuS-Routinier Markus Sonnenberg. Der Rechtsaußen traf beim letzten Aufeinandertreffen der beiden Teams gleich zehnfach ins Hanauer Tor. Auch Malte Wolfram und Birger Dittmer gehören im Rückraum zu den gefährlichen Akteuren. Ob der Opladener Topscorer Oliver Dasburg (122 Tore) nach seiner Schulterverletzung bereits wieder mit dabei ist, bleibt hingegen ungewiss. 

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

In der Handball Regionalliga muss die TuSpo Obernburg bei der ESG Gensungen/Felsberg antreten. Die HSG Bieberau/Modau empfängt den TV Petterweil.

 

Obernburg muss zum Tabellenführer

Die TuSpo Obernburg fährt am Samstag zur ESG Gensungen/Felsberg. Die Gastgeber führen souverän mit 32:2 Punkten die Tabelle an und sind klar auf Aufstiegskurs. Bis auf die Niederlage in Baunatal hat die ESG alles gewonnen. 

Trainer Fynn Welch hat u. a. mit Vince Schmidt (RR), Hannes Iffert am Kreis und Lukas Voß im Tor ein sehr ausgeglichenes Team beisammen, das auf jeder Position Torgefahr ausstrahlt. Zuhause ist Gensungen eine Macht und das weiß die TuSpo auch. Sie kann also befreit aufspielen, hat nichts zu verlieren.

 

 HSG Bieberau/Modau peilt nächsten Sieg an

Nach den zwei Siegen –  gegen Bruchköbel und zuletzt in Pohlheim – wollen die Falken den Monat Februar am Samstag mit einem weiteren Sieg am Samstag gegen den starken TV Petterweil verlustpunktfrei beenden.  

Der TV Petterweil befindet sich aktuell mit 21:13 Punkten auf Platz vier der Tabelle und musste zum Jahresbeginn vier Niederlagen in Folge verkraften. Zuletzt gewannen sie aber wieder deutlich zuhause gegen Groß-Umstadt  und wollen natürlich weiter punkten. Im Hinspiel unterlag die HSG in Petterweil mit 31:37, fanden einfach nicht ins Spiel, während Petterweil seine Routine und Kampfkraft ausspielte. Genau auf diese Tugenden werden die Falken wieder treffen und müssen dagegen halten. Petterweil spielt eine kompromisslose, harte Abwehr und profitiert daraus im Spiel nach vorne. 

Darauf muss sich Bieberau/Modau einstellen und Lösungen finden. Von der ersten Minute an hellwach sein und 60 Minuten Druck und Tempo machen, in der Abwehr stabil stehen und sich auf die beiden starken Torhüter verlassen können. Der TV Petterweil hat wohl die beständigste Mannschaft der Liga, steht seit Jahren in der Spitzengruppe und beherrscht die Basics. Selbst, wenn es einmal nicht so gut für sie läuft, überzeugen sie durch ein hoch angesetztes Niveau. Letzte Saison brachte sie dies immerhin zur Vizemeisterschaft.

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Wie Handball Regionalligist TuSpo Obernburg bekannt gab, wird Kreisläufer Till Szántó zur neuen Saison nach Obernburg zurück kehren. Bereits in der Jugend ging der 23-jährige Till Szántó mehrere Jahre für die TuSpo Obernburg auf Torejagd. Zur neuen Saison kehrt der Kreisläufer an seine alte Wirkungsstätte zurück und will damit den nächsten Schritt wagen.

„Ich hatte damals eine extrem schöne Zeit bei der Tuspo und habe dort viele Freunde gefunden, mit denen ich in der neuen Saison teils wieder zusammenspielen darf. Aber auch sportlich denke ich sehr gerne an die Zeit in Obernburg zurück, in der ich vieles gelernt habe“, blickt der gebürtige Reichelsheimer auf seine Zeit in der TuSpo-Jugend zurück. Bei der heutigen HSG Rodenstein begann Szántó seine Karriere, bevor er mit 14 Jahren nach Obernburg wechselte. Anschließend führte er seine Entwicklung bei der HSG Groß-Bieberau/Modau fort, wo er zuletzt mit im Kader der Regionalliga-Mannschaft stand, vor allem aber in der zweiten Mannschaft eingesetzt wurde. Nun wird der junge Kreisläufer in Obernburg fester Bestandteil des Regionalliga-Kaders und besetzt die Position gemeinsam mit seinem alten Mannschaftskollegen aus der Jugendzeit in Obernburg, Leon Steinbrecher.

„Mit den Wechseln von Till Szántó und Urs Budde sowie den zahlreichen, mehrjährigen Vertragsverlängerungen unserer jungen Spieler haben wir zuletzt klar gezeigt, in welche Richtung sich unser Kader entwickeln soll. Wir wollen eine junge, hungrige Mannschaft aufbauen und über die nächsten Jahre konsequent weiterentwickeln“, beschreibt Tobias Milde (sportlicher Leiter) die letzten Wechsel. Coach Philipp Wollbeck berichtet außerdem: „In unseren Gesprächen hat man von Beginn an Till’s Verbundenheit zur Tuspo und seinen großen Ehrgeiz gespürt. Beides Eigenschaften, auf die ich mich sehr in unserer zukünftigen Zusammenarbeit freue“. Der Student unterschrieb in der Römerstadt einen Zwei-Jahres-Vertrag.

 

 

Das Bild hat uns die TuSpo zur Verfügung gestellt. Danke dafür

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Am heutigen Mittwoch ist Handball Zweitligist TV Großwallstadt um 20Uhr beim TV  05/07 Hüttenberg zu Gast. Nach dem zweiten Sieg in Folge möchte der TV Großwallstadt beim Tabellenneunten im Sportzentrum Hüttenberg die kleine Serie fortsetzen. Gegen Ludwigshafen konnte der TVG zwar erst in der zweiten Halbzeit die Partie drehen und diese am Ende mit 32:31 für sich entscheiden, doch genau diese Kampfstärke gibt viel Rückenwind.

Der TV Hüttenberg startete mit zwei Siegen in die Rückrunde – wobei das Spiel gegen TuSEM Essen laut Pressemitteilung des TVH vom 23.02.2026 wohl rückwirkend wegen eines formellen Verstoßes gegen die HBL-Durchführungsordnung, die seit 01.01.2026 zur Teilnahme am Spielbetrieb eine unterschriebene Anti-Doping-Schiedsvereinbarung von jedem teilnehmenden Spieler verlangt, als Niederlage gewertet werden könnte. Am Wochenende leistete man sich dann einen Patzer bei der HSG Krefeld Niederrhein, musste sich mit 31:35 geschlagen geben und bescherte dem Aufsteiger damit den zweiten Sieg der Saison.

TVH-Trainer Stefan Kneer war mit der Leistung seiner Mannschaft nicht zufrieden. Wenn man sich den bisherigen Verlauf der aktuellen Spielzeit anschaut, weiß man auch warum. Letzte Saison nur knapp den Aufstieg verpasst, startete man als Mitfavorit mit 9:1 Punkten nach 5 Spieltagen in die Saison 2025/26. Doch dann folgten die ersten Niederlagen und man beendete die Hinrunde „nur“ auf Platz 10 der Tabelle. Und nun folgte ein nicht optimaler Start in die Rückrunde. Für den TVH heißt es nun, die Niederlage gegen den Tabellenvorletzten schnell abzuhaken und den Kopf freizubekommen, um sich auf die morgige Partie gegen den TV Großwallstadt zu konzentrieren. 

TVG hat Revanche für Hinspiel-Niederlage im Blick

Im Hinspiel musste sich der TVG zuhause deutlich mit 30:37 geschlagen geben. Bei der Partie im September hatte der TV Hüttenberg die Favoritenrolle inne, denn der TVH reiste damals als Tabellenführer nach Großwallstadt. Der TVG erwischte keine gute erste Halbzeit, lag zwischenzeitlich mit 6:13 zurück und ging mit einem 15:19 Rückstand in die Pause. Zu Beginn der zweiten Hälfte kämpfte sich der TVG noch einmal auf 17:20 heran, musste sich am Ende jedoch geschlagen geben. Doch nun stehen die Vorzeichen anders. Der TVG kann befreit im „Hexenkessel“ in Hüttenberg aufspielen und wird versuchen, die Niederlage aus dem Hinspiel vergessen zu machen, um den dritten Sie g in Folge einzufahren.

TVG-Kapitän Patrick Gempp sagte: “Hüttenberg hat uns die letzten Jahre nicht so gelegen. Letztes Jahr hatten sie eine unglaubliche Saison. Derzeit scheinen sie etwas angreifbarer zu sein. Wobei ich mir das Spiel gegen Krefeld angeschaut haben. So ein Spiel passiert nur einmal in der Saison, wo absolut nichts zusammen läuft, keiner Normalform hat. Sie spielen eine klassische 3-2-1-Abwehr, die schon seit Ewigkeiten sehr gut funktioniert, wechseln auch mal auf 6-0, wenn es sein muss. Im Angriff haben sie sehr gute Rückraum-Schützen und eine gute Mischung zwischen 1-1-Spieler und Kreisläufer-Pässen. Für uns zu schauen, was am besten passt. Wir haben die letzten Spiele eine ordentliche Abwehr gestellt. Ich hoffe, das wird heute wieder so.”

 

 

 

Das Bild hat uns der TVG zur Verfügung gestellt. Danke dafür.

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Wie wir bereits berichteten, muss Handball Drittligist TV Kirchzell einige Monate auf seinen Rückraumspieler und Shooter Joshua Osifo verzichten. Seit dem 29. Dezember 2025 befindet er sich – zusammen mit seiner Freundin Salomi – auf einer Weltreise. “Knapp vier Monate werden wir unterwegs sein”, sagt Joshi und die Freude, sich diesen langgehegten Traum nun erfüllen zu können, ist ihm anzumerken. 

Los ging es in Thailand, wo die beiden bis zum 22. Januar blieben, dann folgte jetzt Vietnam, anschließend kommen noch Singapur, die Philippinen, Südkorea, Japan und Indonesien (Bali) dazu.

 

 

UPDATE *** UPDATE *** UPDATE ***

 

So, jetzt sind die beiden auf den Philippinen angekommen und Singapur haben sie hinter sich. “Es ist eine sehr schöne Stadt, sehr modern. Wir waren im botanischen Garten, in den Einkaufszentren, haben gut und viel in der Food Mall gegessen, waren erneut auf einer Rooftop Bar, sind Cokart gefahren, waren auf Sentosa Island. Das war einfach faszinierend. Wir sind mit der Singapur Seilbahn gefahren, haben einen Blick über die Stadt geworfen. Es war traumhaft”, erzählt Joshi.

 

Auf den Philippinen waren sie auf der Insel Cebu oder in Panglao, haben es dort ein bisschen lockerer angehen lassen. Sie haben einen Wasserpark besucht und Joshi gönnte sich nach drei Monaten mal einen Friseurbesuch 🙂 Sie waren noch in Port Baron, El Nido und sind mit dem Boot nach Coran gefahren. 

Weiter ging es nach Südkorea. Lasst Euch überraschen, was er hier zu erzählen hat.

 

 

 

Mittlerweile sind Joshua und seine Freundin in Vietnam angekommen. Dort wollen sie bis zum 08. Februar bleiben. Rückblickend auf Thailand sagt Joshua: “Es war super schön in Thailand. Wir haben viel gesehen, viele Eindrücke mitgenommen, viele nette Menschen kennen gelernt. Jetzt geht es weiter. Mal sehen, was uns in Vietnam erwartet.”

Und weiter geht es für Joshua und seine Freundin. Er berichtet, dass es ihnen gut geht. Vietnam war wohl wunderschön, sie haben sich viel angeschaut. Zuerst waren sie in Hanoi an der Train Street. Es war ein tolles Erlebnis, erzählt Joshua. Dann waren sie im Mausoleum. Von dort aus ging es nach Ha Giang und es folgte eine dreitägige Gebirgstour. Haben dort gemeinsame Zeit mit anderen Touristen und Fahrern verbracht. Auch das, sagt Joshi, war toll. Weiter ging es nach Cat Ba, eine kleine Insel fast ohne Touristen. “Dort haben wir relaxed, aber auch viel angeschaut”. Von dort ging es weiter per Flugzeug nach Hoi An. Hier hat sich seine Freundin was schönes schneidern lassen und sie haben viele Märkte besucht. “Wir haben viel und gut gegessen, viel eingekauft”, lacht er. Die nächste Station war Ho-Chi-Minh. “Da haben wir uns mit einem Kumpel aus Obernburg getroffen”, sagt Joshi. Wie klein die Welt doch ist. “Es ist ja die größte Stadt Vietnams und die Einkaufsmöglichkeiten, die Rooftop Bars waren genial.” 

Weiter ging es nach Singapur. Von dort wird er uns auch ein wenig zu berichten haben.

 

 

Wir wünschen den beiden viel Spaß und vor allem wünschen wir ihnen, dass sie gesund und munter wieder zu Hause ankommen!

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

In der zweiten Handball Liga hat der TV Großwallstadt den ersten Heimsieg im neuen Jahr eingefahren. Gegen die Eulen Ludwigshafen gewann die Mannschaft von Trainer Andrè Lohrbach mit 32:31 (14:17).

Allerdings hatten Im Duell der Tabellennachbarn die Gäste in der ersten Halbzeit die Nase vorn. Matteo Menges sorgte für das erste Tor in der Partie, Maxim Schalles per Siebenmeter für den Ausgleich. So ging es weiter bis zur 25. Spielminute. Die Eulen legten vor, der TVG zog nach. Möglichkeiten, die Führung zu übernehmen, gab es durchaus, doch hier machte der Ludwigshafener Schlussmann Žiga Urbič, der nächste Saison für den TVG im Tor stehen wird, dem Gastgeber wiederholt einen Strich durch die Rechnung. Kurz vor Ende der ersten 30 Minuten leistete sich das Team von André Lohrbach Fehler, die dazu beitrugen, dass die Gäste mit einem 14:17-Vorsprung in die Pause gingen.

Leon Nowottnys letzte Parade beschert Heimsieg 

Doch die Gastgeber hatten bereits eine Woche zuvor bewiesen, dass sie mit Rücklagen umgehen können. Mario Stark traf direkt zum 15:17. Nach einem Treffer von Tim Schaller, war es der gut aufgelegte Dmytro Redkyn, der mit zwei Toren in Folge den Anschluss wiederherstellte. Mihailo Ilic erhöhte auf 19:17, Florian Eisenträger traf per Siebenmeter zum 18:19. Und dann war es erneut Redkyn, der den Torhüter überwand und zum Ausgleich einnetzte. Einmal noch legte Ilic vor, dann aber konnten die Hausherren durch Maximilian Horner erstmals in Führung gehen (21:20). Doch Ludwigshafen steckte nicht auf und Menges und Finn-Lukas Leun drehten auf 22:21. Aber die Blau-Weißen waren jetzt hellwach. In der 48. Minute führte ein 3:0-Lauf zum 26:23. Wer dachte, das war die Vorentscheidung, lag falsch. Die Gäste kamen wieder auf ein Tor (27:26) heran. Nun ging es heiß her. In der 58. Minute kamen die Eulen zum Ausgleich. Doch Yessine Meddeb netzte zum 31:30 ein. Ilic traf zum Remis. Ein Siebenmeter 55 Sekunden vor Schluss wurde gehalten, doch Eisenträger traf im Nachwurf zum 32:31. Die Eulen hatten noch 35 Sekunden zum Ausgleich. Ein letzter Wurfversuch, den Torhüter Leon Nowottny aber parierte und somit für den ersten Heimsieg der den TVG sorgte. Allerdings hätte sich der TVG auch über einen möglichen Siebenmeter nicht beschweren dürfen. Der sehr enttäuschte Eulen-Spieler Lars Röller, der sich im letzten Angriff bedrängt gefühlt hat, sagte anschließend: “Mir fehlen grad die Worte. Wir machen ein gutes Spiel, waren bis zur 40. Minute vorne und dürfen den TVG nicht mehr rankommen lassen. Das Spiel ist uns aus der Hand gelaufen. Dann bekomme ich zum Schluss den Ball, habe den vollen Kontakt von Meddeb und der Schiedsrichter gibt gar nichts.”

Leon Nowottny, TVG-Torhüter, der den letzten Ball vom Gegner gehalten hat, sagte: “Das kennt man, dass in solchen Situationen Siebenmeter gepfiffen wird. Aber ich war froh, dass es nicht so war. Wir haben Mentalität gezeigt, denn es war sehr schwer, zu gewinnen, aber wir haben uns durchgesetzt.”

 

 

Das Bild von Dmytro Redkyn hat uns der TVG zur Verfügung gestellt. Danke dafür

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

In der Handball Regionalliga gewann die HSG Bieberau/Modau bei der HSG Pohlheim und die TuSpo Obernburg behielt die Punkte daheim gegen Baunatal. 

 

Wichtige Punkte im Krimi gegen Baunatal

Die TuSpo Obernburg gewann gegen den Drittliga-Absteiger GSV Eintracht Baunatal mit 30:29 (15:12). Die Gastgeber starteten nervös in die Partie und gerieten nach einem etwas verschlafenen Beginn bereits nach zwölf Minuten mit 3:7 ins Hintertreffen. Trainer Philipp Wollbeck reagierte früh, nahm eine Auszeit und stellte die Abwehr um – mit spürbarem Erfolg. Nach 20 Minuten waren die Römerstädter beim 7:9 wieder in Schlagdistanz, ehe Top-Torjäger Tobias Raab in der 22. Minute den 10:10-Ausgleich erzielte. In der temporeichen Begegnung erspielten sich beide Teams nun zahlreiche Chancen, ließen jedoch bis zur Pause auch einiges ungenutzt. Nach einem 10:12-Rückstand in der 25. Minute zündete die TuSpo jedoch den Turbo. Ein beeindruckender 5:0-Lauf drehte die Partie und bescherte den Gastgebern eine 15:12-Halbzeitführung.

Obernburg blieb tonangebend

Auch nach dem Seitenwechsel blieben die Hausherren zunächst tonangebend und bauten den Vorsprung schnell auf 17:13 aus. Doch die Gäste aus Nordhessen hielten dagegen und angeführt von ihren treffsicheren Schützen Hellmann und Meyners kämpften sie sich auf 17:16 wieder heran. In der Folge entwickelte sich ein Duell auf Augenhöhe, das bis in die Schlussphase hinein spannend blieb. Zehn Minuten vor dem Ende stand es 25:25 und alles war noch offen. Beim 28:26 durch Max Roos in der 53. Minute setzte Obernburg erneut ein Ausrufezeichen und ging mit einem kleinen, aber wichtigen Vorsprung in die Crunchtime.

Dort wurde jetzt um jeden Ball verbissen gekämpft. Gestützt auf einen starken Rückhalt im Tor durch Jonathan Bausch und getragen von der begeisterten Kulisse ließ sich die TuSpo in den letzten Minuten nicht mehr aus der Ruhe bringen. Als Tobias Raab 90 Sekunden vor Schluss mit dem Treffer zum 30:28 die Weichen endgültig auf Sieg stellte, war die Entscheidung gefallen. Am Ende feierten die Römerstädter einen hart erkämpften und wichtigen 30:29-Heimsieg gegen Baunatal.

Trainer Wollbeck zeigte sich nach der Partie sehr zufrieden: „Toller Kampf meiner Mannschaft, die über lange Strecken mit viel Einsatz verteidigt hat. Am Ende wollten wir den Sieg vielleicht ein bisschen mehr – das hat uns womöglich den entscheidenden Schritt zu zwei wichtigen Punkten gebracht.“

 

 

Bieberau müht sich zum Sieg

Zu ihrem fünften Auswärtssieg in dieser Saison kam die HSG Bieberau/Modau in Pohlheim und untermauerte damit ihren Platz im Tabellen-Führungstrio. Das Spiel war für die Odenwälder kein Selbstläufer und sie mussten schon einige Mühe aufwenden, um gegen die unermüdlichen Pohlheimer am Ende mit 34:31 (20:18) zu siegen. 

Die Hausherren erspielten sich zu Beginn einen kleinen Vorteil und gingen in der sechsten Spielminute mit 3:2 in Führung. Diese hielten sie bis zum Ende der Partie mit unterschiedlichen Tordifferenzen. So richtig frei spielen konnten sie sich dabei aber nicht. Selbst bei einem Vier-Tore-Vorsprung (12.) bäumte sich Pohlheim auf und kam immer wieder bis auf zwei Tore heran. So stand es dann auch zur Halbzeit 18:20.

Gäste zogen Tempo an

Zu Beginn der zweiten Halbzeit zogen die Falken das Tempo etwas an und konnten zeitweise mit fünf Toren in Front gehen (erstmals 36. – 24:19), aber auch das gab keine Sicherheit und Pohlheim arbeitete sich wieder heran (45. – 24:26). Das Spiel lief schleppend und zäh, Bieberau/Modau legte immer wieder vor, Pohlheim blieb in Schlagdistanz. Die Falken schafften es aber die Hausherren im Griff zu halten und weiter die Führung zu behaupten. Nach 50 Spielminuten stand es 26:30 für Pohlheim  und näher als drei Tore kamen die Einheimischen nicht mehr heran. Bieberaus Trainer Thomas Weber freute sich über den Sieg, war aber nicht glücklich mit der Leistung seiner Mannschaft: „Wir haben uns heute schwer getan, waren in der Abwehr nachlässig und konnten nur wenig Tempo nach vorne machen. Aber wir wussten um die Qualitäten Pohlheims und haben es geschafft, die Punkte mit zu nehmen, das zählt.“

 

 

 

Das Bild von Thomas Keck hat uns die TuSpo Obernburg, Klaus Zengel, zur Verfügung gestellt. Danke dafür.