Rudern: Zwei Achter starten beim “Head of the River Amstel”
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Das Team Deutschland-Achter bestreitet am Sonntag seinen ersten internationalen Wettkampf in diesem Jahr. Das gab Pressesprecher Carsten Oberhagemann bekannt. Beim Head of the River Amstel im niederländischen Amsterdam gehen zwei Achter vom Stützpunkt Dortmund an den Start, um die anspruchsvolle 7,2 Kilometer lange Strecke auf der Amstel zu bewältigen. Anschließend gilt die volle Konzentration wieder der Arbeit im Zweier.
„Wir fokussieren uns schon eine ganze Zeit auf den Zweier, wollten in einem kleinen Block aber auch das Achterfahren unterbringen. Damit wir beim Training ein Ziel vor Augen haben, hat sich der Wettkampf angeboten. Für uns ist das eine gute Sache“, sagt Bundestrainerin Sabine Tschäge. So wurde nach dem Trainingslager in Lago Azul mit klarem Schwerpunkt auf dem Zweier in den vergangenen Wochen auch die eine oder andere Einheit im Achter absolviert und das mit durchaus guten Ergebnissen, wie Tschäge berichtet: „Wir hatten eine gute Vorbereitung mit super Bedingungen. Es hat viel Spaß gemacht: Das Training war gut, die Boote schnell, der Himmel blau, die Trainer zufrieden.“
So starten die Achter vom Stützpunkt Dortmund
Die Formierung der beiden Achter hat das Trainerteam Sabine Tschäge, Mark Emke und Thomas Affeldt aus den bisherigen Trainingseindrücken vorgenommen. Als Fingerzeig auf die Saison will das Trainerteam die Bootsbildung für den Head of the River Amstel jedoch nicht verstanden wissen. „Kein Achter ist zum jetzigen Zeitpunkt endgültig formiert“, so Tschäge. In Amsterdam starten zum einen Theis Hagemeister, Sönke Kruse, Julius Christ, Olaf Roggensack, Mattes Schönherr, Jasper Angl, Benedikt Eggeling, Paul Klapperich und Steuermann Jonas Wiesen. Das andere deutsche Boot bilden Simon Schubert, Tassilo von Müller, Tobias Strangemann, Mark Hinrichs, Ole Bartenbach, Kaspar Virnekäs, Julian Garth, Hanno Brach und Steuermann Till Martini.
Kurviges Streckenprofil
Der Head of the River Amstel ist eine anspruchsvolle Langstreckenregatta. Insgesamt 7,2 kurvige Kilometer geht es vom Ort Ouderkerk bis hinein ins Stadtzentrum von Amsterdam. „Das ist eine knifflige Strecke und für alle eine Herausforderung, vor allem für die Steuerleute“, meint Tschäge, bei der die Vorfreude – ebenso wie bei den Sportlern – jedoch deutlich überwiegt: „Es ist eine schöne Veranstaltung mit tollem Ambiente. Wir freuen uns auf den Wettkampf und alles drumherum.“
Archivbild: Deutschland Achter. Danke dafür






