Handball – 2. Liga: Großwallstadt verliert Heimspiel gegen Ferndorf
Liebe Leserinnen, liebe Leser.
In der zweiten Handball Liga hat der TV Großwallstadt zuhause gegen den TuS Ferndorf mit 27:31 (11:15) verloren. Das Team von Trainer André Lohrbach erwischte einen eklatanten Fehlstart in die Partie und lag innerhalb von fünf Minuten bereits mit sechs Toren zurück. Diesem Rückstand lief der TVG bis zum Ende des Spiels hinterher.
Zwei rote Karten innerhalb von drei Minuten
Rechtsaußen Dmytro Redkyn erzielte das erste Tor für sein Team, doch Soeren Servos erhöhte direkt auf 7:1. Ab der zehnten Spielminute fing sich die Abwehr, so dass zweimal Max Horner und erneut Redkyn auf 5:8 verkürzten. Beim 8:10 durch Connar Battermann hoffte man auf die Wende. Doch der TVG nutzte die Überzahl nicht für sich. Josip Eres erhielt rot, Ferndorf ließ sich dadurch nicht beeindrucken, sondern nutzte einen 3:0-Lauf, um sich auf 13:8 abzusetzen. Ganz bitter dabei. Auf Seiten des TVG wurde Spielmacher Mario Stark mit rot des Feldes verwiesen, so dass Lohrbach ein weiterer Rückraumspieler nicht mehr zu Verfügung stand (Ole Klimpke und Finn Wullenweber standen verletzungsbedingt nicht im Kader). Kurz vor dem Pausenpfiff gelangen den Blau-Weißen noch zwei Treffer zum 11:15.
TuS Ferndorf auch souverän in Halbzeit zwei
Wer auf die zweite Hälfte gehofft hatte, wurde leider enttäuscht. Zwar traf Yessine Meddeb kurz nach Anpfiff zum 12:15, doch zwei Treffer aus den Ferndorfer Reihen sorgten direkt wieder für den Fünf-Tore-Vorsprung. Jan-Steffen Minerva, der den glücklosen Leon Nowottny im Tor ersetzte, kam zu wichtigen Paraden, doch auf der Gegenseite war EX-TVGler Can Adanir zur Stelle, so dass Mattis Michel auf 19:13 erhöhte. Der Gastgeber kämpfte weiter, hatte aber den Gästen zu wenig entgegenzusetzen, so dass der TuS Ferndorf am Ende auch verdient mit 31:27 als Sieger vom Parkett ging.
Für den TV Großwallstadt heißt es jetzt, Mund abwischen und sich auf die anstehenden Aufgaben zu konzentrieren. Denn am Wochenende wartet mit der HSG Krefeld Niederrhein ein Gegner aus dem unteren Tabellendrittel, der von den letzten drei Partien zwei für sich entscheiden konnte und deshalb mit Selbstvertrauen in die Partie gehen wird.
Das Bild von Moritz Klenk hat uns der TVG zur Verfügung gestellt. Danke dafür






