Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Der Deutsche Eishockey-Bund e.V. (DEB) verstärkt seinen Beraterstab: Korbinian Holzer wird künftig als Teamchef der U20-Nationalmannschaft tätig sein und übernimmt gleichzeitig eine Beraterfunktion für den DEB in den Bereichen Sportentwicklung und DEB-Akademie. Der Vertrag auf Honorarbasis startet offiziell am 01. Juli 2026 und ist zunächst auf ein Jahr befristet.

Als Teamchef wird Holzer eng mit U20-Bundestrainer Tobias Abstreiter und U18-Bundestrainer Andreas Becherer zusammenarbeiten. Der 38-Jährige begleitet alle Maßnahmen der U20-Nationalmannschaft und wird auch bei der kommenden IIHF U20-Weltmeisterschaft 2027 in Kanada in seiner neuen Funktion aktiv sein. Aktuell absolviert Korbinian Holzer zudem die Trainerausbildung des DEB.

Er selbst sagt zu seiner neuen Rolle: „Die Nationalmannschaft war und ist für mich eine Herzensangelegenheit. Diese Leidenschaft möchte ich jetzt in einer neuen Rolle einbringen. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit Tobias Abstreiter und dem gesamten Staff des U20-Teams und darauf, gemeinsam mit den Verantwortlichen des Verbands die Weiterentwicklung im Nachwuchs- und Ausbildungsbereich voranzubringen. Ich bedanke mich beim DEB, der mir direkt nach meinem Karriereende als Aktiver die Chance bietet, einen neuen Weg einzuschlagen.“

Christian Künast, Vorstand Sport des DEB meint: „Wir freuen uns, dass Korbinian an Bord kommt und uns mit seiner Erfahrung bei der Weiterentwicklung der U20-Nationalmannschaft unterstützt. Sowohl der Staff als auch die Spieler werden von seinem Wissen profitieren. Außerdem wird er den DEB auch in der Sportentwicklung und bei der DEB-Akademie beratend begleiten. Das ist eine Kombination, die für alle Seiten einen Mehrwert schafft.“

 

 

Kurzporträt Korbinian Holzer

Korbinian Holzer gehört zu den prägenden deutschen Eishockeyspielern der vergangenen zwei Jahrzehnte. In der NHL absolvierte er 211 Spiele für die Toronto Maple Leafs, die Anaheim Ducks und die Nashville Predators. Damit zählte er zu den deutschen Verteidigern, die sich langfristig in der stärksten Liga der Welt behaupten konnten. Zuletzt krönte er seine Karriere mit dem Meistertitel bei den Graz 99ers. Im DEB-Trikot bestritt Holzer 91 Länderspiele. Anfang dieser Woche erklärte er seinen Rücktritt als aktiver Spieler.

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

In der Handball Regionalliga steht der letzte Spieltag an. Die TuSpo Obernburg empfängt den TV Hüttenberg II und die HSG Bieberau/Modau hat Eintracht Baunatal zu Gast.

 

Obernburg empfängt Hüttenberg II

Zum Abschluss der Saison 2025/2026 empfängt die TuSpo im letzten Heimspiel die zweite Mannschaft des TV Hüttenberg in Obernburg. Der TVH II hat sich dank einer starken Rückrunde nach 25 Spielen bis auf den neunten Tabellenplatz vorgearbeitet und wird mit dem Abstieg nichts mehr zu tun haben.

Im Hinspiel musste sich die TuSpo mit 27:31 geschlagen geben und blieb ohne Punkte, doch in der vergangenen Saison konnten die Römerstädter das Heimspiel deutlich mit 33:26 für sich entscheiden.

Das Trainergespann der Gäste Hendrik Schreiber und Dirk Happel setzt auf viele junge Nachwuchsspieler, die an die zweite Bundesliga herangeführt werden sollen. Mit Jannis Wrackmeyer verfügt Hüttenberg zudem über einen äußerst torgefährlichen Rückraumspieler, der bislang 133 Treffer in 24 Spielen erzielt hat. Ihre aggressive 3:2:1-Abwehr könnte die Obernburger vielleicht vor eine große Herausforderung stellen. Dass die Wollbeck-Truppe für den Tabellennachbarn dafür einen passenden Matchplan entwickeln wird, steht jedoch außer Frage. Mit einem Heimsieg im letzten Saisonspiel wäre dann für beste Stimmung bei der anschließenden Abschlussfeier gesorgt.

 

 

 

HSG Bieberau/Modau empfängt GSV Eintracht Baunatal   

Das vierte Jahr Oberliga, bzw. Regionalliga –  die Liga wurde ja umbenannt – brachte der HSG Bieberau/Modau wieder einmal den dritten Platz in der Tabelle. Damit gehören sie wiederholt zu den Spitzen-Teams in Hessen und darauf dürfen sie durchaus stolz sein. Doch verwehrt blieb auch wieder einmal der so lang ersehnte Aufstieg zurück in die dritte Liga. 

Zu stark präsentierten sich in der Vergangenheit die Teams aus Kirchzell, Münster und dieses Jahr Gensungen, die jeweils mit großem Abstand die Meisterschaften erzielt haben. In der ablaufenden Saison hat Bieberau/Modau aber einen großen Schritt nach vorne gemacht, hat sich nicht nur punktemäßig enorm verbessert, sondern hat fast wieder zu den alten Stärken gefunden, sie haben nur ein Heimspiel verloren, haben die meisten Treffer in der Liga erzielt (846 Tore vor dem Spiel gegen Baunatal) und können mit einer fantastischen Torhüterleistung von Martin Juzbasic und Mika Trautmann (17 Paraden im Schnitt pro Spiel) aufwarten. Zudem konnte Kevin Kunzendorf die Torjägerwertung mit Abstand gewinnen (234 Tore vor dem Spiel gegen Baunatal). Die Falken spielen wieder attraktiven Angriffshandball und das spricht sich rum. Hatten sie letzte Saison gerade einmal noch 274 Zuschauer im Schnitt bei den Heimspielen, waren es in dieser Saison immerhin wieder 360.

Die Gäste aus Baunatal stehen auf Platz fünf der Tabelle und haben eine ordentliche Saison gespielt. Als einzige Mannschaft konnten sie die Übermannschaft aus Gensungen schlagen. Hoch und Tief wechselten bei ihnen ab, trotzdem überwog das Positive und so gehören sie zu den Top-Five der Liga und sind absolut zu beachten. Im Hinspiel konnte die HSG in Baunatal mit 37:33 gewinnen. Verabschiedet werden am Samstag vor dem Spiel David Lubar, der nach Offenbach/Bürgel wechselt, Florian König, der zur TSG Haßloch geht und Till Schenkel, der seine Verletzung auskurieren möchte.

 Trainer Thomas Weber sagte: „Natürlich wollen wir unsere Heimstärke erneut unter Beweis stellen und das Spiel gewinnen. Doch Baunatal wird es uns da nicht so einfach machen wollen. Wir müssen sehr konzentriert zur Sache gehen und mit größter Disziplin spielen.“

 

 

 

 

Archivbild: TuSpo Obernburg

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

In der zweiten Handball Liga hat der TV Großwallstadt gegen den VfL Lübeck-Schwartau mit 25:26 (14:12) verloren. Damit verpasste der TVG nicht nur die Chance auf den vorzeitigen Klassenerhalt, er hat auch im Spiel des Jahres in der Süwag Energie Arena in Frankfurt erneut keinen Sieg einfahren können. Dreimal ist der TVG bisher zu einem Spiel während der laufenden Runde nach Frankfurt umgezogen, dreimal gab es keine Punkte. Nun stehen zwei Niederlagen und ein Unentschieden zu Buche. 

Dabei war es erneut ein tolles Event, das der TVG zusammen mit seinem Partner Ecovis auf die Beine gestellt hat, das 2764 Zuschauer sehen wollten. Ein Handballfest beim Ecovis Spitzenhandball in Frankfurt, dass die Partie noch einmal auf ein anderes Level gehoben hat. Leider fehlten am Ende wieder die Punkte und Frankfurt scheint sportlich bisher noch kein gutes Pflaster für den TVG zu sein. Dabei sah es für die Hausherren lange Zeit nach einem Erfolg in Frankfurt aus. Am Ende ging dem TVG aufgrund eines Mini-Kaders die Puste aus. 

Das wollte allerdings Florian Eisenträger nach Spielende nicht gelten lassen, als er sagte: “Diese schwierige personelle Situation hatten wir ja jetzt nicht erst das erste Mal.”

Der Gastgeber kam gut in die Partie, Patrick Gempp traf zum 1:0, Mario Stark erhöhte auf 2:0. Paul Holzhacker erzielte das erste Tor für sein Team zum 2:1, bevor Florian Eisenträger per Siebenmeter zum 3:1 verwandelte. Die Lohrbach-Crew präsentierte sich in der Abwehr energiegeladen und kompromisslos, in der neunten Minute stand es 5:2. Nadev Cohen stellte in der 13. Spielminute den Anschluss (7:6) her, doch Max Horner nutzte zwei Tore in Folge zum 10:7. Beim 12:8 durch Horner in der 24. Minute verpasste es der TVG, den Sack zuzumachen und sie ließen den Gegner bis zur Halbzeit auf zwei Tore (14:12) herankommen. Dabei wäre eine höhere Pausenführung auf jeden Fall verdient gewesen, denn die Gastgeber waren die eindeutig bessere Mannschaft.

Lübeck dreht das Spiel in den letzten zehn Minuten

Auch in die zweite Hälfte startete der TVG besser. Eisenträger und Connar Battermann erhöhten auf 16:12. Doch die Gäste blieben dran und Einar Nickelsen und Jan-Eric Speckmann verkürzten auf 16:14. Aber der Gastgeber wollte unbedingt die zwei Punkte für den Klassenerhalt holen, kämpfte verbissen weiter und Battermann spielte in der 41. Minute eine Drei-Tore-Führung für sein Team heraus. In der Folge schwanden die Kräfte. Trainer André Lohrbach fehlten aufgrund der angespannten Personalsituation die Alternativen im Rückraum. Fehler schlichen sich ein und Lübeck nutzte diese konsequent aus. Zehn Minuten vor Schluss traf Nickelsen zum 22:22-Ausgleich. Das war der erste Ausgleich bisher. Die Partie stand auf Messers Schneide und es war kein Sieger auszumachen. Die Hausherren kämpften verbissen weiter. In der 57. Minute stand es 24:24, kurz danach 24:25 und 24:26. Der TVG versuchte alles und Eisenträger netzte zum 25:26 ein. Das war’s. Während Lübeck seit sechs Spielen in Folge ungeschlagen ist, war es die dritte Niederlage in Folge für den TVG. Ein Unentschieden wäre sicher gerechter gewesen. 

„Heute sind wir leider die unglücklichen Verlierer“

TVG-Trainer André Lohrbach äußerte sich in der anschließenden Pressekonferenz wie folgt: „Wir haben es leider verpasst, in der entscheidenden Phase deutlicher in Führung zu gehen. Und in der Crunchtime fünf, sechs Minuten vor Schluss haben wir uns dann einen technischen Fehler und einen Fehlwurf zu viel geleistet, so dass wir heute leider die unglücklichen Verlierer sind. Wir müssen die entscheidenden Punkte nach der Länderspielpause holen. Danach werden wir sehr, sehr schnell einen Haken unter die Saison machen.“

Ein total enttäuschter Florian Eisenträger meinte: “Glückwunsch an den VfL. Mir fehlen grad die Worte ob der völlig unnötigen Niederlage. Wir spielen in Halbzeit eins gut, stellen eine gute Abwehr, werfen dann die Bälle zu schnell weg und belohnen uns nicht mit einer höheren Halbzeitführung. In der zweiten Hälfte lief es erst auch noch gut für uns…”

 

 

Das Bild hat uns der TVG zur Verfügung gestellt. Danke dafür

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In der Handball Regionalliga ist der vorletzte Spieltag vorbei und die TuSpo Obernburg hat eine Niederlage in Vellmar hinnehmen müssen. Die HSG Bieberau/Modau gewann bei der MSG Körle/Guxhagen.

 

Ersatzgeschwächte TuSpo kassiert deutliche Niederlage

Die Tuspo Obernburg hat im letzten Auswärtsspiel der Saison 25/26 ersatzgeschwächt eine deutliche Niederlage hinnehmen müssen. Ohne André Göpfert, Tobias Raab, Connor Scheuring, Niklas Geck und Leon Steinbrecher unterlag die Mannschaft von Trainer Philipp Wollbeck beim abstiegsbedrohten TSV Vellmar klar mit 23:35 (11:21).

Die Gastgeber fanden deutlich besser in die Partie und setzten sich bereits in der Anfangsphase bis zur fünften Minute auf 4:1 ab. Weil die TuSpo in der Defensive kaum Zugriff bekam, sah sich Trainer Wollbeck schon nach neun Minuten beim Stand von 2:6 zur ersten Auszeit gezwungen. Doch auch danach fanden die Römerstädter kaum ins Spiel und liefen dem Rückstand permanent hinterher. Nach 20 Minuten hatte Vellmar den Vorsprung bereits auf 14:8 ausgebaut und bis zur Pause gerieten die Gäste immer weiter ins Hintertreffen. Mit einem deutlichen 11:21-Rückstand ging es schließlich in die Kabinen.

Kaum Änderung nach dem Wechsel

Auch nach dem Seitenwechsel änderte sich das Bild zunächst kaum. Zwar verkürzte Max Roos mit zwei Treffern direkt nach Wiederbeginn, doch die Nordhessen hielten das Tempo weiter hoch und sorgten spätestens mit dem 28:18 nach 45 Minuten für die Vorentscheidung. In der Schlussphase stemmte sich vor allem Thomas Keck mit einigen Treffern gegen die Niederlage, doch der personell stark dezimierte Kader hatte dem TSV Vellmar an diesem Abend nur wenig entgegenzusetzen. Am Ende kassierten die Obernburger eine unerwartet deutliche 23:35-Niederlage und will jetzt beim Saisonfinale gegen den TV Hüttenberg II noch einmal punkten.

Entsprechend enttäuscht zeigte sich Trainer Philipp Wollbeck nach der Partie: „Eine lange und anstrengende Saison zollt ihren Tribut. Mit sehr dünnem Kader und angeschlagenen Spielern kommen wir nicht gut ins Spiel und haben dann leider auch keine Alternativen, um gegenzusteuern. Nächste Woche wollen wir uns im Saisonfinale vor unseren heimischen Fans mit einem anderen Gesicht präsentieren, uns gebührend aus der Saison verabschieden und gemeinsam mit den Fans den Klassenerhalt feiern.“

 

 

Bieberau/Modau mit Spielkontrolle zum nächsten Auswärtssieg 

Die HSG Bieberau/Modau wollte ihren achten Auswärtserfolg und das spürte man von Anfang an. Am Ende stand ein 32:28 (17:14) bei der MSG Körle/Guxhagen auf der Anzeigetafel. Schnell gingen die Gäste mit 4:0 (3.) in Führung, ehe die Gastgeber in der sechsten Spielminute ihren ersten Treffer erzielten. Bieberau/Modau bestimmte das Spiel und kontrollierte das Geschehen – Darren Weber führte wieder geschickt Regie. Trotzdem gaben sich die Nordhessen nie auf und versuchten auf Augenhöhe zu bleiben. Dies gelang ihnen zeitweise sehr gut und so kamen sie – vor allem durch Distanzwürfe – in der ersten Halbzeit immer wieder mal auf ein Tor heran. Zuletzt gelang dies in der 25. Spielminute zum 13:14, ehe Kevin Kunzendorf mit drei Treffern in Folge zum 14:17 Pausenstand traf.

Nach dem Wechsel dominierten die Gäste weiter

Auch nach der Pause änderte sich nichts an der Dominanz der Gäste, sie bauten ihre Führung weiter aus und führten in der 40. Spielminute wieder mit 25:20. Falken-Trainer Thomas Weber nahm in der 46. Minute noch einmal eine Auszeit und die wirkte. Binnen sechs Minuten erhöhten die Falken dreimal durch Damjan Jajic, Kevin Kunzendorf und David Lubar auf 30:22 (52.). Das Spiel war gelaufen, die Gäste waren zufrieden, schalteten einige Gänge zurück und so kam Körle/Guxhagen noch einmal bis zur 59. Spielminute auf 28:30 heran, ehe Kevin Kunzendorf mit einem Doppelschlag in der letzten Minute das Endergebnis von 32:28 herstellte. HSG-Trainer Thomas Weber sagte: „Ein schöner Sieg meiner Mannschaft gegen einen sich nie aufgebenden und kämpfenden Gegner.“

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Die Männer-Nationalmannschaft des Deutschen Eishockey-Bund e.V. (DEB) hat das abschließende Länderspiel der WM-Vorbereitung gegen die USA verloren. Vor 12.909 Zuschauern in der ausverkauften SAP Arena in Mannheim lautete der Endstand 2:5 (0:1, 1:2, 1:2). Torschützen für die DEB-Auswahl waren Parker Tuomie und Arkadiusz Dziambor mit seinem ersten Länderspieltor.
Mit dem heutigen Spiel gegen die USA ist die WM-Vorbereitung beendet. Am Montagvormittag reisen sowohl die deutsche Nationalmannschaft als auch Team USA nach Zürich, dem WM-Spielort der Vorrundengruppe A.
 
Bundestrainer Harold Kreis sagte nach der Partie: „Aus solch hochklassigen Spielen lernt man immer etwas. Wir haben gegen ein junges, schnelles US-Team gesehen, dass wir den richtigen Moment wählen müssen, wann wir aggressives Forechecking spielen wollen. Die Mannschaft hat heute immer wieder versucht, sich ins Spiel zu kämpfen. Das ist ein gutes Zeichen. Seit Phase eins der Vorbereitung haben wir uns kontinuierlich gesteigert und sind als Team zusammengewachsen. Jetzt treffen wir die letzten Kaderentscheidungen, die uns nicht leichtfallen werden.“
 
Kapitän Moritz Seider meinte: „Dieses Spiel stand schon lange in meinem Kalender. Es hat mir sehr viel bedeutet, hier auflaufen zu dürfen. Wenn wir unser Spiel spielen, die Scheiben rausbekommen und in den Forecheck gehen, sind wir eine sehr unangenehme Mannschaft. Das dritte Drittel war mit Abstand das Beste. Da haben wir gezeigt, was wir können. Kleine Fehler werden sofort bestraft, das müssen wir abstellen. Aber man hat gesehen, dass wir auch einen großen Gegner ärgern können. Das macht Vorfreude auf eine hoffentlich lange WM.“
 
Assistenzkapitän Marc Michaelis: „Unser letztes Drittel war sehr stark. Die Chancen, die wir hergegeben haben, waren selbstverschuldet. Wenn wir die abstellen, sieht es sehr gut aus. Team USA braucht keinen Platz, sie sind sehr handlungsschnell und bestrafen Fehler. Aber über weite Strecken haben wir sehr ordentlich gespielt heute. Jetzt freuen wir uns auf die WM in der Schweiz.“
 
 
 
Das Bild, das Moritz Seider zeigt, hat uns 
 
DEB / City-Press GmbH
 
zur Verfügung gestellt. Herzlichen Dank für das Bild.
 

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In der dritten Handball Liga, Staffel Süd-West, ist die Saison 2025/26 Geschichte. Zum Abschluss der Runde musste der TV Kirchzell daheim eine Niederlage gegen Dutenhofen/Münchholzhausen II hinnehmen. Die HSG Hanau feierte ein Torfestival über Absteiger Haßloch. Gelnhausen feierte auswärts einen Derbysieg gegen Nieder-Roden.

 

Am Ende hat es für Kirchzell nicht zum Sieg gereicht

Zum Ende der Saison gelang dem TV Kirchzell kein Sieg mehr vor heimischem Publikum. Den Tick cleverer agierten die Gäste aus Dutenhofen/Münchholzhausen in der Miltenberger Sporthalle, um am Ende mit 25:23 (13:13) zu gewinnen. Allerdings blieben die Kirchzeller trotz der Niederlage auf dem neunten Tabellenplatz, also einstellig – wie es der Trainer Povilas Babarskas vor Rundenanfang ausgelobt hatte.

Beie Mannschaften zeigten sich kämpferisch gut, beide stellten eine sehr gute Abwehr, beide hatten so ihre Probleme im Angriff. Kein Wunder, dass es in der neunten Spielminute noch 3:3 stand. Kurz danach knickte Rückraumschütze Joshua Osifo um und konnte in der Folge nicht mehr eingesetzt werden. Das war natürlich ein herber Verlust und der TVK hatte Probleme, die neuerdings mit einer 6-0-Abwehr agierenden Gäste aus dem Gleichgewicht zu bringen. In der 17. Minute stand es 5:5, zwei Minuten später 5:7. TVK-Coach Povilas Babarskas reagierte, brachte den siebten Feldspieler und seine Jungs kämpften sich wieder heran (11:12) und mit einem 13:13 ging es in die Kabinen.

TVK geriet in Rückstand

Allerdings handelten sich die Hausherren quasi mit dem Pausenpfiff eine Zeitstrafe wegen Nichteinhalten des Abstands ein, so dass sie nach dem Wechsel zunächst in Unterzahl agieren mussten. Nach dem 15:15 (34.) setzte sich die HSG so langsam aber sicher ab (17:18, 17:21 – 50.). In dieser Phase waren es ein paar Ungenauigkeiten und eine starke HSG-Abwehr, die den TVK ins Hintertreffen geraten ließ. 19:23 stand es in der 53. Minute. Doch die Gastgeber bliesen zur Aufholjagd, stellten selbst eine sehr gute Defensive und kamen auf 23:24 heran. Vier Sekunden vor Schluss gelang den Gästen der 25. Treffer und damit war die Niederlage besiegelt.

Abschiede

Nach dem Spiel gab es auch Abschiede zu verkünden und wie bereits angekündigt, werden Oleh Soloviov, Antonio Schnellbacher und Louis Hauptmann nächste Saison wohl nicht mehr auf dem Spielberichtsbogen stehen. Doch alle drei werden anscheinend nicht zu einem anderen Verein wechseln, denn alle haben ihren Spielerpass beim TVK gelassen. 

Die Gründe für die Pause sind andere: Louis plant erst einmal aufgrund gesundheitlicher Probleme nicht mit Handball, Oleh zieht es zu seiner Freundin nach Würzburg und Antonio macht wegen seines zeitaufwändigen Jobs erst einmal eine Pause.

 

 

 

 

HSG Hanau feiert Torfestival zum Saisonfinale

Saisonabschluss nach Maß für die Drittliga-Handballer der HSG Hanau. In der letzten Partie der Spielzeit 2025/26 kamen die Grimmstädter zu einem deutlichen 36:26 (18:12)-Heimsieg über Absteiger TSG Haßloch. Zum Abschied von Max Bergold, Nils Schröder, Saad Khan und Co-Trainer Kai Nober lieferten die Blau-Weißen noch einmal ein wahres Torfestival ab und sammelten wichtige zwei Punkte in der Staffel Süd-West, die vielleicht noch über die Teilnahme am DHB-Pokal im kommenden Jahr entscheiden könnten. 

„Ich bin sehr froh, dass wir eine Reaktion auf die misslungene erste Halbzeit in Dutenhofen gezeigt haben“, lobte HSG-Cheftrainer Axel Spandau sein Team nach Spielende. „Die Mannschaft hat das hervorragend gemacht, jeder hat seine Spielanteile erhalten und Nils Schröder als erfolgreichster Torschütze auch noch einen schönen Abschluss bekommen. Was besseres kann man sich kaum vorstellen.“ 

Bei den Verabschiedungen am späteren Abend blieb dann kaum ein Auge trocken: Dass sich Kreisläufer Nils Schröder in seinem letzten HSG-Spiel zuvor mit acht Treffern als Mann des Abends auszeichnen konnte, war dabei nur die Kirsche auf der Torte. Saad Khan hütete noch einmal 60 Minuten lang das HSG-Tor, während Co-Trainer Kai Nober von der Seitenlinie ein letztes Mal das Hanauer Spiel dirigierte. Ein Wermutstropfen blieb: HSG-Kapitän Max Bergold konnte nach seiner Knieoperation nicht mitwirken, wurde beim anschließenden Spalierstehen seiner Teamkollegen aber gebührend und mit viel Applaus durch den Blauen Block verabschiedet. 

Schröder glänzt bei emotionalem Heim-Abschied

Handball wurde vor über 700 Zuschauern auch noch gespielt: Gegen die bereits abgestiegenen Gäste aus Haßloch drückte Hanau von Beginn an auf das Tempo. Jan-Philipp Winkler vertrat auf der Mittelposition wieder den verletzten Spielgestalter Jan-Eric Kleemann und glänzte dabei mit reichlich Torgefahr und fünf Treffern direkt im ersten Durchgang. Auch Schröder wurde mehrmals mustergültig am Kreis in Szene gesetzt und traf dabei zum 3:1 (5. Minute) und 9:4 (14.) für die Spielgemeinschaft aus Kesselstadt und Steinheim. 

Eines musste man der TSG Haßloch zugutehalten: Die Rumpftruppe von Trainer Christian Job war nicht als lockerer Sparringspartner in Hanau angereist, sondern hielt tapfer dagegen und setzte durch den starken Sebastian Bösing (8 Treffer) und Torhüter Loic Modzinski einige Akzente. Bis zum 10:13 (23.) von Yannick Treiber waren die Gäste an den Hanauer dran, ließen zum Ende der ersten Halbzeit aber immer mehr Federn. Dziugas Jusys baute mit seinem verwandelten Siebenmeter die Hanauer Führung auf 18:12 zur Pause aus. 

Der Beginn der zweiten Halbzeit wurde dann überschattet durch die schwere Schulterverletzung von Julian Fulda. Nach einer Abwehraktion ging der Hanauer Linksaußen zu Boden und konnte nicht mehr weitermachen – er musste sogar später vom Rettungsdienst abgeholt werden. Für Fulda übernahm HSG-Youngster Jannes Hauer die Position, der ein gutes Spiel zeigte und sich mit vier Treffern in die Torschützenliste eintrug.  

Hanau zieht früh davon und wahrt Pokal-Hoffnung

Der restliche Verlauf der zweiten Hälfte ist schnell erzählt. Hanau behauptete seine Führung und hielt die Gäste weiter auf großer Distanz. Das 24:16 (39.) von Cedric Schiefer bedeutete mehr oder weniger die Vorentscheidung für die HSG, denn der TSG schien nun mit ihrem begrenzten Kader deutlich die Puste auszugehen. Das 28:18 auf der Anzeigetafel, nach einem schön herausgespielten Treffer von Hauer, brachte erstmals die 10-Tore-Differenz für die HSG in der 45. Minute. Winkler machte mit seinem 30:19 (49.) die dreißig Stück voll. 

Bei eigener 35:25-Führung nahm Spandau in der 59. Minute seine letzte Auszeit und gab so den vier scheidenden HSG-Akteuren die Möglichkeit sich unter Standing Ovations des Publikums aus der Main-Kinzig-Halle zu verabschieden. Die letzten anderthalb Minuten bestritt das Hanauer Drittliga-Team unter lautstarken „HSG“-Sprechchören und feierte im Anschluss mit seinen blau-weißen Fans. 

 

 

 

 

TV Gelnhausen fährt Derbysieg in Nieder-Roden ein

Der TV Gelnhausen hat eine herausragende Saison 2025/26 mit einem weiteren Derbysieg abgeschlossen. Am letzten regulären Spieltag gewannen die Barbarossastädter auswärts bei der HSG Rodgau Nieder-Roden mit 36:31 (16:16). Vor 552 Zuschauern in der RODAUSTROM Sportarena bestätigte der TVG einmal mehr seine starke Form und geht nun mit viel Selbstvertrauen in die Aufstiegsrunde zur zweiten Bundesliga. Für das kommende Spiel gegen den Top-Favoriten TV Emsdetten (Samstag, 19.30 Uhr, Rudi-Lechleidner-Halle) sind bereits über 1000 Tickets verkauft. Karten sind weiterhin über den Online-Ticketshop erhältlich.

Mit 51:9 Punkten beendet Gelnhausen die Hauptrunde wie bereits im Vorjahr auf dem zweiten Tabellenplatz. Dabei erzielte der TVG im Vergleich zur Vorsaison sogar 69 Tore mehr, kassierte allerdings auch 28 Gegentreffer zusätzlich und holte einen Zähler weniger. Während man in der Vorsaison allerdings weitestgehend vom Verletzungspech verschont wurde, musste Cheftrainer Matthias Geiger in dieser Spielzeit immer wieder massiv improvisieren. Umso größer ist die Wiederholung des letztjährigen Erfolgs einzuschätzen. 

Denn auch dieses Mal war die personelle Lage beim TV Gelnhausen extrem angespannt. Neben Akos Csaba (Kreuzbandriss) und Finn Trinczek (Schienbeinprobleme) fehlte auch Simon Belter weiterhin. Der Rechtsaußen verletzte sich nach seiner Sprunggelenksverletzung im Aufbautraining zusätzlich am anderen Fuß und wird voraussichtlich auch die Aufstiegsrunde verpassen. Hinzu kam, dass Dima Redkyn zeitgleich für seinen Stammverein TV Großwallstadt im Einsatz war und Rückraumspieler Jonas Dambach unter der Woche berufsbedingt nicht trainieren konnte, weshalb er nur begrenzte Einsatzzeit erhielt. Geiger stand somit erneut nur ein gelernter Linksaußen und kein etatmäßiger Rechtsaußen zur Verfügung. Umso erfreulicher war das Comeback von Kreisläufer Leon David, der nach langer Schulterverletzung erstmals wieder auflief und phasenweise auf Rechtsaußen aushalf.

Das Derby begann von Beginn an temporeich. Beide Mannschaften drückten aufs Tempo und suchten immer wieder den schnellen Abschluss. Zunächst konnte sich keine Mannschaft entscheidend absetzen. In der elften Minute ging Nieder-Roden durch Sam Hoddersen erstmals mit zwei Toren in Führung (8:6), doch der TVG blieb dran. Auf beiden Seiten konnten sich die Torhüter immer wieder auszeichnen. Während Philipp Hoepffner mehrfach stark für die Gastgeber parierte, zeigte auch Alex Bechert im TVG-Tor starke Paraden.

Mitte der ersten Hälfte übernahm Gelnhausen dann kurzzeitig die Kontrolle. Jonathan Malolepszy traf in der 24. Minute zum 15:12 und brachte den TVG erstmals mit drei Toren in Führung. Doch auch die „Baggerseepiraten“ ließen sich nicht abschütteln und kämpften sich bis zur Pause wieder zurück. Mit dem 16:16-Halbzeitstand ging es leistungsgerecht in die Kabinen.

Partie blieb zunächst offen

Auch nach dem Seitenwechsel blieb die Partie zunächst offen. Nach 40 Minuten stand es 21:21. Dann verschaffte sich der TVG jedoch langsam Vorteile. Vor allem die schnelle Mitte bereitete Nieder-Roden zunehmend Probleme. Immer wieder antworteten die Gelnhäuser direkt auf Gegentore und nutzten zusätzlich technische Fehler der Gastgeber konsequent aus. Zudem agierte die TVG-Abwehr immer kompakter. „Wir konnten das Tempospiel von Nieder-Roden besser kontrollieren und haben keine einfachen Tore mehr bekommen. Das war extrem wichtig“, erklärte Geiger.

In der 46. Minute erhöhte Yannick Mocken auf 28:24 und sorgte damit erstmals für eine Vier-Tore-Führung. Kurz darauf hielt Daniel Drozdz mit einer Siebenmeter-Parade den Vorsprung fest. Nieder-Roden stemmte sich zwar weiterhin gegen die Niederlage, doch der TVG ließ sich die Kontrolle nicht mehr nehmen. Beim 33:29 vier Minuten vor Schluss deutete sich nicht mehr an, dass das Derby noch einmal kippen könnte. Malolepszy erhöhte eineinhalb Minuten vor Schluss sogar auf 36:30.

Die letzte Minute gehörte dann jedoch ganz Johannes von der Au. Der langjährige Führungsspieler der HSG Rodgau Nieder-Roden, der eine berufsbedingte Handballpause einlegen wird, wurde emotional verabschiedet. Während einer Auszeit eine Minute vor Schluss applaudierten ihm die Spieler und Fans beider Mannschaften. Dem 28-Jährigen war die Rührung deutlich anzusehen. Als das Spiel weiterging, ließ der TVG den Nieder-Rodener gewähren, sodass von der Au mit seinem letzten Treffer zum 36:31 noch einmal einen besonderen Schlusspunkt setzen konnte. Die Gelnhäuser präsentierten sich dabei als fairer Gast und unterstrichen damit auch die enge Verbindung und gute Zusammenarbeit beider Vereine, die in den letzten Jahren immer weiter gewachsen ist.

HSG-Trainer Christian Sommer sagte nach der Partie: „Das war ein tolles Spiel für die Zuschauer. Gelnhausen hat wirklich brutale Qualität. Sie können über 60 Minuten im Tempo bleiben.“ Auch Geiger zeigte sich nach dem Derby sehr zufrieden: „In der zweiten Hälfte waren wir noch einen Tick besser und haben uns den Sieg verdient. Trotz der vielen Ausfälle haben das alle Spieler wirklich toll gemacht.“

Nun richtet sich der Fokus vollständig auf die Aufstiegsrunde zur zweiten Bundesliga. Dort trifft der TVG in Hin- und Rückspielen auf den TV Emsdetten sowie auf den EHV Aue oder den MTV Braunschweig. Zum Auftakt der Aufstiegsrunde empfängt der TV Gelnhausen am kommenden Samstag um 19.30 Uhr den TV Emsdetten in der Rudi-Lechleidner-Halle. Karten sind weiterhin über den Online-Ticketshop erhältlich.

 

 

Das Bild hat uns der TV Kirchzell zur Verfügung gestellt. Danke dafür

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Die Männer-Nationalmannschaft des Deutschen Eishockey-Bund e.V. (DEB) ist am vergangenen Mittwoch in Mannheim zu ihrer vierten und letzten Vorbereitungsphase auf die IIHF Weltmeisterschaft 2026 zusammengekommen. In der SAP Arena bereitet sich das Team von Bundestrainer Harold Kreis auf den finalen Härtetest vor der WM-Abreise am Montag vor. Am heutigen Sonntag trifft die DEB-Auswahl auf den amtierenden Olympiasieger und Weltmeister USA. Spielbeginn ist um 17 Uhr.
 
Team USA am Freitag in Mannheim eingetroffen
 
Das Team USA ist am vergangenen Freitag in Mannheim angekommen. Die Olympiasieger und amtierenden Weltmeister reisen mit einem Kader aus erfahrenen NHL-Profis, AHL-Spielern und Talenten aus dem US-College-Hockey an. Auch für die Nordamerikaner stehen mehrere Trainingseinheiten in der SAP Arena auf dem Programm, bevor sie am Sonntag ihr einziges WM-Vorbereitungsspiel gegen die DEB-Auswahl absolvieren.
 
Bei der WM in der Schweiz gehen die USA als Titelverteidiger an den Start: 2025 holten die US-Boys erstmals seit 92 Jahren den Weltmeistertitel, im Februar 2026 folgte der Olympiasieg in Mailand. Bei der kommenden WM in der Schweiz sind die USA Vorrundengegner der deutschen Mannschaft. Am Mittwoch, den 20. Mai 2026, stehen sich beide Teams in Zürich gegenüber (Spielbeginn 20.20 Uhr). Sowohl die deutsche Nationalmannschaft als auch Team USA reisen am kommenden Montagvormittag von Mannheim aus in den WM-Spielort Zürich. 
 
 
Stimmen zum Länderspiel gegen die USA
 
Bundestrainer Harold Kreis: „Die Mannschaft hat in dieser Woche in den Trainingseinheiten wieder hart an sich gearbeitet. Gleichzeitig kommt auch der Spaß in der Kabine nicht zu kurz. Mit dieser Entwicklung sind wir sehr zufrieden. Wir gehen davon aus, dass die USA mit viel Talent und Tempo in das Spiel gehen. Umso wichtiger ist, dass wir unser Spiel nach vorn direkt gestalten und unnötige Scheibenverluste vermeiden. Wenn wir in unserem System bleiben, haben wir sicher die Chance, den USA einiges entgegenzusetzen und ein erfolgreiches Spiel abzuliefern.“
 
Torhüter Philipp Grubauer: „Es ist schön, wieder hier zu sein. Die Mannschaft ist schon ein paar Tage zusammen und es macht allen viel Spaß, sich gemeinsam auf die WM in Zürich vorzubereiten. Morgen kommt es darauf an, dass wir das im Spiel umsetzen, woran wir im Detail in den Trainingseinheiten gearbeitet haben. Wichtig ist, dass wir das Vertrauen in uns und das System weiter aufbauen. In den vergangenen Phasen ist das schon gut gelungen, und das wollen wir auch im Spiel gegen die USA fortsetzen, die natürlich nochmal ein herausfordernder Gegner zum Abschluss der Vorbereitung sind. “
 
Stürmer Joshua Samanski: „Es macht großen Spaß, wieder in der Kabine mit den Jungs zu sein, mit denen wir bei der Nationalmannschaft schon einiges erlebt haben. Das erste Eistraining mit dem Team heute war gut und anstrengend. Das ist wichtig, damit ich schnell wieder reinkomme. Wir erwarten morgen ein sehr schnelles Spiel und wir freuen uns auf die volle Arena. Wir wollen unseren Fans eine gute Show bieten und Vollgas geben.“
 
WM-Vorbereitung 2026, Männer-Nationalmannschaft
 
16.04.2026 | Tschechien – Deutschland | 5:3 (1:0, 1:2, 3:1)
17.04.2026 | Tschechien – Deutschland | 4:1 (2:0, 1:0, 1:1)
23.04.2026 | Deutschland – Slowakei | 3:1 (0:1, 2:0, 1:0)
25.04.2026 | Deutschland – Slowakei | 3:1 (0:0, 2:1, 1:0)
30.04.2026 | Österreich – Deutschland | 3:4 (0:1, 1:1, 2:2)
02.05.2026 | Deutschland – Österreich | 5:2 (2:0, 1:0, 2:2)
10.05.2026 | 17:00 Uhr | Deutschland – USA (Mannheim)
 
 
Das Bild, das Moritz Seider zeigt, hat uns 
 
DEB / City-Press GmbH
 
zur Verfügung gestellt. Herzlichen Dank für das Bild.
  

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Wie Carsten Oberhagemann, Geschäftsführer und Pressesprecher der Deutschland Achter GmbH,  mitteilte, gibt es ein neues Boot für den Achter. Ingenieur Frank Günder von der Bootswerft Empacher gibt in einem Interview Einblicke in den Entwicklungsprozess der neuen Bootsform. Er sagt: „Der Deutschland-Achter ist die erste Nationalmannschaft, die sich für den C80 entschieden und es bestellt hat. Und wie ich gehört habe: Die Sportler spüren das Boot und es lässt sich auch zügig fahren.“

Wie kam es zu diesem neuen Modell?

Frank Günder: “Ein Ruderboot ist ein Sportgerät, das sich ungleichmäßig im Wasser bewegt. Die Antriebskraft, ausgelöst durch die Schläge der Sportler, ist nicht linear, wodurch das Boot immer wieder pulsierend beschleunigt wird. Man kann sagen: Das Boot hoppelt durchs Wasser. Und entscheidend ist letztlich, wie stark darf es stampfen, solange die Sportler mit ihrer ausgeprägten Sensorik darin noch Rudern können. Es war ein ständiges Probieren, ein Try-and-Error-Prozess.”

Das hört sich nach einem langen Entwicklungsprozess an…

Frank Günder: “Ja, ich habe bereits 2016/2017 mit den ersten Analysen und Studien begonnen. Wir haben uns auch mit dem Steuermann Jonas Wiesen zusammengesetzt und das von ihm beschriebene Gefühl der Mannschaft in Zahlen umgewandelt und schließlich in ein neues Design gebracht. Dazu haben wir sechs neue Boote konstruiert, Entwürfe gefertigt und durch Computersimulationen verglichen.
Mit der bisher über Jahre genutzten Achterform und realen Messbootdaten einer Deutschlandachter-Mannschaft wurde mit großer Unterstützung der Firma IAV, die aus dem Automobilbau kommt, eine komplette Achtersimulation, die den ganzen Ruderschlag beinhaltet, erstellt. Mit dieser vollumfänglichen Simulation wurden die Neuentwicklungen dann geprüft. Und ich fühlte mich schließlich ein klein wenig bestätigt, dass mein persönlicher Favorit durch die Simulation bestätigt wurde.”

Wie ist die Veränderung einzuordnen?

Frank Günder: “Diese Neukonstruktion ist deutlich mehr als ein Facelift, es ist ein deutlicher Fortschritt. Ein wirklich großer Schritt nach vorne ist, dass wir jetzt eine komplette Simulation der Ruderbewegung in unseren Entwicklungsprozess integrieren können. Diese Software ist quasi ein neues Werkzeug, das uns immer wieder zeigt, ob wir noch auf dem wichtigen Weg sind.”

Was ist sonst neu am neuen Achter?

Frank Günder: “Es sind noch einige Kleinigkeiten verändert worden, die in Summe aber ergeben, dass das Bootsgewicht deutlich reduziert werden konnte. Bei diesem Achter liegen wir jetzt bei 92,2 kg. Wir haben das Rollbahndeck ergonomisch optimiert und im Bereich der Waden die Bewegungsfreiheit deutlich erhöht. Dadurch können die Sportler den Schlag komplett durchtreten, ohne mit den Beinen Deckskontakt zu haben. Das steigert natürlich enorm das Wohlfühl-Gefühl und den Raum im Boot. Neu sind auch die konvexen Rollschienen. Diese sind weniger dreckanfällig und sorgen letztlich für ein stabiles Geradeausrollen. Und wir sind bei diesem Modell – auf Wunsch der Mannschaft – zurück zum klassischen Frontwing-Ausleger gegangen.”

 

 

Das Bild hat uns Carsten Oberhagemann zur Verfügung gestellt. Danke dafür

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Wie Handball Drittligist HSG Hanau mitteilte, steht nach der Saison 2025/26 ein Wechsel im Trainerteam an. Co-Trainer Kai Nober hat den Wunsch geäußert, die Brüder-Grimm-Städter mit Ablauf seines Vertrages im Sommer zu verlassen. Den 35-Jährigen zieht es zurück in seine Heimat Mittelhessen, wo er das Traineramt bei einem ambitionierten Nachwuchsteam übernehmen soll. Am Freitagabend bitten Nober und die HSG zum letzten Tanz, wenn die TSG Haßloch in der Main-Kinzig-Halle gastiert. 

„Dass Kai die HSG im Sommer wieder verlässt, ist sehr schade. Er war ein wichtiger Bestandteil des Trainerteams in diesem Jahr“, meint der sportliche Leiter der HSG Hanau, Reiner Kegelmann. „Er hat unglaublich viel Input gegeben und die Mannschaft gemeinsam mit Axel Spandau weiterentwickeln können.“ 

Im Trainer-Trio mit Chefcoach Axel Spandau und Torhüter-Trainer Iteb Bouali prägte Kai Nober die Saison 2025/26 maßgeblich mit. Vor allem mit Spandau, der Nober selbst einst in der A-Jugend des TV Hüttenberg trainierte, pflegt der 35-jährige Gießener ein enges persönliches Verhältnis. Diese persönliche Bedingungen harmonierte auch am Spielfeldrand, als dem Trainer-Team in der Rückrunde der laufenden Spielzeit eine Serie von elf ungeschlagenen Partien in Folge gelang. 

„Auch wenn es nur für eine Saison war, die Zeit im Drittliga-Team der HSG Hanau war für mich unglaublich intensiv“, sagt Kai Nober. „Ich bin sehr glücklich, dass mir die Verantwortlichen im letzten Sommer das Vertrauen für diese Position geschenkt haben und das wir als Mannschaft die Saison nun so positiv abschließen konnten. Die HSG Hanau zeichnete sich für mich immer durch ihr hohes Engagement aller Beteiligten aus. Was hier an Heimspieltagen alles möglich gemacht wird, ist wirklich sagenhaft. Mit dem Verein verbinde ich viele schöne Momente und wünsche allen viel Erfolg für die nächste Spielzeit.“ 

Zurück in die sportliche Heimat

Nober zieht der Handball nun zurück in seine sportliche Heimat nach Mittelhessen, wo er ein ambitioniertes Nachwuchsteam auf die Saison 2026/27 in der Jugendhandball-Bundesliga vorbereiten soll.  

„Natürlich wollen wir Kai keine Steine in den Weg legen und es ehrt uns als HSG Hanau, dass seine erfolgreiche Arbeit in der Grimmstadt bei anderen Vereinen Begehrlichkeiten geweckt hat“, so HSG-Geschäftsführer Hannes Geist. „Gleichzeitig freut es uns, dass wir Teil seiner Entwicklung sein durften und wünschen ihm nun viel Erfolg für seine neue Aufgabe.“  

Vor seiner Zeit in Hanau war Kai Nober sechs Jahre lang als Co-Trainer für die männliche A-Jugend der HSG Dutenhofen/Münchholzhausen verantwortlich, mit der er 2017 die deutsche Meisterschaft gewann. Es folgten ein Engagement bei der HSG Wettenberg in der Frauen-Regionalliga sowie für die zweite Mannschaft der HSG Hanau, die er ab Sommer 2023 für eine Halbserie übernahm. 

 

Das Bild hat uns die HSG zur Verfügung gestellt. Danke dafür

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Handball Zweitligist TV Großwallstadt trifft am Freitag um 20 Uhr in der Süwag Energie ARENA in Frankfurt auf den VfL Lübeck-Schwartau.

Seit Wochen wird in der Geschäftsstelle Großwallstadt fieberhaft auf dieses Ereignis hingearbeitet. Denn in der aktuellen Spielzeit findet zum dritten Mal seit 2024 ein Punktspiel in der Süwag Energie ARENA in Frankfurt statt. Dass diese Partie etwas ganz Besonderes ist, aber auch viele organisatorische Herausforderungen beinhaltet, weiß Sascha Häsler, Eventmanager des TVG, der das Spitzenspiel federführend organisiert: „Natürlich ist es viel Arbeit, ein reguläres Heimspiel in einer fremden Arena zu auszutragen. Wir freuen uns aber sehr, wenn der Handball endlich wieder durch die Süwag Energie ARENA fliegt, denn auch die Rhein-Main-Region verdient es, Spitzenhandball live verfolgen zu dürfen.“

Hauptpresenter Ecovis verspricht viele Aktionen

Besonders beeindruckend in diesem Jahr ist, dass der TV Großwallstadt mit Ecovis einen Hauptpresenter gewinnen konnte, der auch das Namensrecht für das Event „Ecovis Spitzenhandball in Frankfurt“ erhält. „Mit Ecovis an unserer Seite wird es uns gelingen die Partie am Freitag eventtechnisch noch einmal auf ein ganz anderes Niveau zu katapultieren. Wir sind froh, so einen starken Partner an unserer Seite zu haben“, so Häsler.

Gegner aus Schleswig-Holstein: der VfL Lübeck-Schwartau

Als Gegner empfängt der TVG den VfL Lübeck-Schwartau, der aus dem hohen Norden an den Untermain reist. Lübeck steht mit 31:29 Punkten auf dem achten Platz der Tabelle im sicheren Mittelfeld und kann damit völlig befreit in die Partie gehen. Die letzten zwei Partien gegen TuSEM Essen und HSG Krefeld Niederrhein endeten beide Unentschieden. Trainer David Röhrig möchte mit seinem Team nun am Freitag endlich wieder einen Sieg einfahren.

TV Großwallstadt ist heiß auf ersten Sieg in Frankfurt

Darauf ist allerdings auch der TV Großwallstadt aus. Nach einer ganz unglücklichen 41:42–Niederlage in Dessau und den beiden Niederlagen gegen die Spitzenreiter Bietigheim und Balingen will die Mannschaft von Trainer Andrè Lohrbach auch mit einem ersatzgeschwächten Kader wieder in die Erfolgsspur zurück und wichtige Punkte für den Klassenerhalt sammeln. Zudem haben Kapitän Patrick Gempp und Co. den ersten Sieg in Frankfurt fest im Blick. In den beiden Matches in den vorherigen Spielzeiten musste sich der TVG gegen Hüttenberg geschlagen geben, gegen Minden wurde ein Unentschieden erspielt.

Remis im Hinspiel

Das Hinspiel gegen Lübeck endete 31:31. Auch damals reiste der TV Großwallstadt nur mit einem Zwölf-Mann starken Kader in den Norden. Da aber stand mit Finn Wullenweber noch ein Akteur im Aufgebot, der mit elf  Toren maßgeblich zum Punktgewinn beitrug. Beim Gegner ist es Einar Nickelsen auf Rückraum Mitte, der aktuell die Torschützenliste mit 150 Toren anführt. Aber auch Paul Holzhacker glänzt immer wieder vom Siebenmeter-Punkt.

 

 

Das Bild hat uns der TVG zur Verfügung gestellt. Danke dafür