Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Nach intensiver Vorbereitung geht für die Athleten vom Stützpunkt Dortmund am Samstag und Sonntag die Wettkampfsaison los. Über 2.000 Meter auf dem Ergometer und über sechs Kilometer auf der Langstrecke geben die Ruderer am Wochenende ihre Visitenkarte ab. Beim ersten Gradmesser des Jahres sind alle Sportler heiß, sich für die spätere Bootsbesetzung zu empfehlen.

Lest die PM vom Verein weiter:

Die Vorbereitung auf die anstehenden Belastungen verlief vielversprechend. „Wir haben viele positive Eindrücke gesammelt. An der einen oder anderen Stelle muss sich noch etwas festigen, aber der Trend geht klar nach oben“, sagt Bundestrainerin Sabine Tschäge. Auch die zuletzt durchgeführte Kraftleistungsdiagnostik bestätigte diesen Eindruck: In verschiedenen Bereichen – im Boot wie an Land – war eine positive Entwicklung erkennbar. Insgesamt sieht das Trainerteam um Sabine Tschäge, Mark Emke und Thomas Affeldt die Mannschaft gut gerüstet für die anstehenden Aufgaben.

Ergometer-Test im Fokus

Im Mittelpunkt steht am Samstag zunächst der Ergometertest über 2.000 Meter. In der besonderen Wettkampfsituation, umgeben von direkter Konkurrenz, kommt es neben der guten Physis auch auf mentale Stärke an. „An dem Tag muss auf den Punkt alles sitzen. Jeder muss in der Lage sein, sich zu fokussieren und seine beste Tagesform abzurufen – oder auch dann dagegenzuarbeiten, wenn es nicht optimal läuft“, beschreibt Tschäge die Herausforderung.

Nächste Prüfung Langstrecke

Nur einen Tag später folgt mit der Langstrecke über sechs Kilometer die nächste Prüfung, diesmal im Zweier. Hier sind vor allem Abstimmung und Feingefühl gefragt. „Im Boot ist dann wieder viel Präzision in der Zusammenarbeit mit dem Partner entscheidend. Einen Tag nach dem Ergometertest gilt es, über die sechs Kilometer zu kämpfen“, so Tschäge. Erschwerte Bedingungen könnten dabei zusätzlich eine Rolle spielen: Die Wetterprognosen lassen zumindest ein anspruchsvolles Rennen erwarten.

Personell muss das Team einige Ausfälle kompensieren. Neben dem bereits erwarteten Ausfall von Friedrich Amelingmeier stehen auch Mattes Schönherr und Mark Hinrichs verletzungs- bzw. krankheitsbedingt kurzfristig nicht zur Verfügung. Dadurch ergeben sich Veränderungen in den Booten: Olaf Roggensack wird im Einer starten, während sich Hanno Brach und Max John kurzfristig zu einem neuen Zweier zusammenfinden.

Leipzig ist der erste Schritt

Das Wochenende in Leipzig markiert den Auftakt in die entscheidende Phase der internen Leistungsüberprüfung. Die Ergebnisse auf dem Ergometer liefern dem Trainerteam belastbare Hinweise über den Leistungsstand. Auf Basis der Langstrecken-Ergebnisse werden zudem die Vorläufe für die Deutschen Kleinboot-Meisterschaften in München, die vom  17. bis 19. April stattfinden, gesetzt, wo die nächste Stufe auf dem Weg zur Bootsbildung eingeleitet wird. Für die Athleten gilt es nun, die positiven Eindrücke aus der Vorbereitung in Leistung umzusetzen und sich im direkten Vergleich zu positionieren – ein erster Schritt in Richtung der finalen Besetzung des Team Deutschland-Achter.

 

 

Das Bild hat uns Carsten Oberhagemann zur Verfügung gestellt. Danke dafür

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

In der dritten Handball Liga, Staffel Süd-West, geht es nach einer kurzen Pause weiter. Der TV Kirchzell muss am Samstag bei Interaktiv.Handball Düsseldorf-Ratingen antreten. Der TV Gelnhausen gastiert ebenfalls am Samstag bei der MT Melsungen II.  Hanau empfängt am Samstag das HLZ Friesenheim-Hochdorf II und die HSG Rodgau Nieder-Roden gastiert am Sonntag bei der HG Saarlouis.

 

Kirchzell ist in Düsseldorf gefordert

Am Samstag um 17.30 Uhr ist Anpfiff zur Partie zwischen Interaktiv.Handball und dem TV Kirchzell. Die Ausgangslage zu dieser ungewöhnlichen Zeit verspricht Spannung, denn die Hausherren nehmen Platz acht in der Tabelle ein, der Gast Rang zehn. Beide Teams lauern auf Punkte. Im Hinspiel waren die Kirchzeller die dominante Mannschaft, gewannen mit 39:28 und ließen die Düsseldorfer nie ins Spiel kommen. Ob das diesmal auch so wird, bleibt abzuwarten, denn die Gastgeber haben zuletzt mehrere gute Ergebnisse eingefahren und wollen ihre Serie ausbauen.

Deshalb warnt auch TVK-Trainer Povilas Babarskas vor dem Gegner: “Wir treffen auf eine junge Mannschaft, die mit viel Ehrgeiz und Willen agiert. Sie haben eine gute Mischung aus Talenten und gestandenen Spielern wie Stanko Sabljic, Luca Schulz oder Nicolas Körber. Hinzu kommen zwei gute Torhüter mit Sebastian Bliß und Nicolas Plessers. Es ist wie bei uns. Die Mannschaft macht einige Fehler zu viel, hat aber trotzdem Qualität.” Hinzu kommt der Heimvorteil. Den will der Gastgeber nutzen, um anders aufzutreten wie im Hinspiel.

Trainer Filip Lazarov sagte vor der Partie: „Wir wollen unsere Serie guter Ergebnisse fortsetzen und mit einem möglichen Sieg den Klassenerhalt auch rechnerisch sichern.“ 

Kirchzell weiß, dass es alles andere als eine leichte Aufgabe werden wird. “Es geht Richtung Ende der Saison. Da nehmen die Blessuren zu. Die paar freien Tage haben uns gut getan, trotzdem sind nicht alle fit. Aber wir werden durchhalten, uns gut vorbereiten und wollen das Beste für uns erzielen”, so Povilas Babarskas.

 

 

TV Gelnhausen will nächsten Sieg einfahren

Der TV Gelnhausen steht am Samstag zur ungewohnten Anwurfzeit um 18 Uhr vor der nächsten Herausforderung, denn die Barbarossastädter gastieren in der Stadtsporthalle Melsungen bei der abstiegsbedrohten MT Melsungen II. Nach zuletzt sieben Siegen in Folge reist der TVG mit viel Selbstvertrauen an, muss jedoch erneut einige personelle Ausfälle kompensieren.

Mit aktuell 40:6 Punkten belegt der TV Gelnhausen weiterhin den zweiten Tabellenplatz der Süd-West-Staffel, womit sich die Mannschaft für die Aufstiegsrunde zur zweiten Bundesliga qualifizieren würde. Da Hanau auf die Teilnahme verzichtet, beträgt der Vorsprung auf den nächsten Konkurrenten inzwischen sieben Punkte. Gleichzeitig ist auch der Rückstand auf Tabellenführer HG Saarlouis auf vier Punkte geschmolzen.

Cheftrainer Matthias Geiger fordert für das Spiel in Melsungen volle Konzentration: „Wir müssen unseren Handball spielen und uns auf unsere Stärken konzentrieren. Wir dürfen uns nicht aus dem Konzept bringen lassen und müssen eine sehr gute Leistung abrufen, denn mit weniger als 100 Prozent wird es nicht gehen.“

Mit der MT Melsungen II wartet eine junge und talentierte Mannschaft auf den TVG. Die Bundesliga-Reserve steht aktuell mit 15:33 Punkten auf dem 13. Tabellenplatz und befindet sich mitten im Kampf um den Klassenerhalt. Nach zuletzt sieben Niederlagen in Folge ist der Druck bei den Nordhessen entsprechend hoch. Dennoch warnt Geiger ausdrücklich vor dem Gegner: „Melsungen hat ein extrem dynamisches Team mit viel individueller Klasse. Sie sind sehr gefährlich aus dem Rückraum und im Eins-gegen-Eins.“

Auch wenn die Melsunger aktuell die wenigsten Tore der Liga erzielt haben, haben sie in dieser Saison bereits mehrfach ihre Qualität unter Beweis gestellt, unter anderem beim 33:33 (16:18) gegen die drittplatzierte HSG Hanau. Besonders im Umschaltspiel sieht Geiger eine große Stärke: „Jeder Fehler von uns kann sofort mit einem Tempogegenstoß bestraft werden. Deshalb müssen wir mit möglichst wenig eigenen Ballverlusten spielen.“

Das Hinspiel in Gelnhausen konnte der TVG zwar mit 33:24 (11:8) für sich entscheiden, doch auch damals offenbarte Melsungen seine Qualitäten. Vor allem die Rückraumspieler Jonas Riecke und Rene-Daniel Andrei bereiteten den Barbarossastädtern Probleme und erzielten jeweils sieben Treffer. Riecke gehört mit 137 Saisontoren zu den besten Werfern der Staffel und steht ebenso wie Kreisläufer Bruno Eickhoff und Rechtsaußen Leander Altena im erweiterten Bundesliga-Kader der MT Melsungen.

Personell bleibt die Lage beim TV Gelnhausen weiter angespannt. Neben den Langzeitverletzten Akos Csaba (Kreuzbandriss), Leon David (Schulter-OP), Jannik Geisler (Schulterprobleme) und Torhüter Alexander Bechert (Ellenbogenverletzung) fällt auch Rückraumspieler Jonas Dambach berufsbedingt aus. Zudem ist Kapitän Jonathan Malolepszy aktuell krank und wird für das Spiel voraussichtlich ebenfalls fehlen.

Geiger sieht dennoch Lösungen: „Wir müssen die Ausfälle kompensieren und als Mannschaft noch enger zusammenrücken. Entscheidend wird sein, dass wir Stabilität aus der Abwehr gewinnen und die dynamischen Spieler von Melsungen in den Griff bekommen. Da werden viele Zweikämpfe auf uns zukommen. Wichtig ist, dass wir dagegenhalten und gleichzeitig im Angriff geduldig und konsequent spielen.“

 

 

Hanauer Heimspielwochen starten gegen Friesenheim

Am Samstagabend (18.30 Uhr) spielt die HSG Hanau gegen den Tabellenelften, das HLZ Friesenheim-Hochdorf II, in der Main-Kinzig-Halle. Nach dem gewonnen Topspiel gegen die HG Saarlouis brennen Bergold, Kleemann & Co. darauf, wieder vor ihren eigenen Fans, dem Hanauer Blauen Block, aufzulaufen. Mit sieben Siegen in Serie schwimmt die HSG auf einer Erfolgswelle und hat den dritten Tabellenrang und damit die Teilnahme am DHB-Pokal in der kommenden Saison als Ziel fest im Blick. 

„Mit Friesenheim kommt natürlich eine absolut talentierte Mannschaft zu uns nach Hanau“, erklärt HSG-Cheftrainer Axel Spandau. „Sie haben einige hervorragend ausgebildete Jugendspieler, die gerade ihre Saison in der Jugendhandball-Bundesliga beendet haben. Alles in allem ein starkes Team, welches sehr auf seine beiden Spielmacher Marcel Reise und Lars Hannes fixiert ist.“  

Für die HSG beginnen am Samstag die Hanauer Heimspielwochen. Drei Saisonpartien am Stück in 14 Tagen bestreiten die Blau-Weißen dann vor heimischer Kulisse. Dabei schaut am 02. April auch der TV Gelnhausen in der Grimmstadt vorbei. Vor dem traditionsreichen Main-Kinzig-Derby will sich die Spandau-Sieben mit einem Heimsieg gegen die Zweitliga-Reserve der Eulen Ludwigshafen in die richtige Stimmung bringen. 

„Wir nehmen das Duell mit dem HLZ natürlich zu einhundert Prozent ernst“, sagt Spandau beim Blick auf den Samstagabend. „Diese Begegnung wird die Vorstufe zum Derby gegen Gelnhausen wenige Tage später und drei Heimspiele in Serie hatten wir in dieser Saison auch noch nicht – die wollen wir für uns absolut positiv gestalten.“ Einfach wird es für die Südhessen aber keineswegs, denn das HLZ kann mit Kreisläufer Simon Schwarz und Rechtsaußen Theo Straub auch auf zweitliga-erfahrene Akteure zurückgreifen. Bester Werfer des Tabellenelften ist Linksaußen Moritz Schulz mit 113 Toren. 

In der Länderspielpause hatte das HSG-Team mit einigen krankheitsbedingten Ausfällen zu kämpfen und auch Kreisläufer Dziugas Jusys benötigte nach seinem Einsatz bei der Nationalmannschaft von Litauen einige Tage Sonderurlaub, doch pünktlich zur finalen Vorbereitung auf den anstehenden Gegner aus Ludwigshafen kann der Chefcoach aus dem Vollen schöpfen. „Die Länderspielpause hat den Jungs sichtlich gutgetan. Sie sind voll fokussiert auf das anstehende Heimspiel vor unseren Zuschauern. Wir sind gut vorbereitet und wollen unbedingt diese zwei Punkte holen“, meint auch HSG-Torhüter-Trainer Iteb Bouali.

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Nach turbulenten Tagen und dem Sieg im Spiel gegen Essen gibt es beim Handball Zweitligisten TV Großwallstadt gute Neuigkeiten. TVG-Urgestein Florian Eisenträger hat seinen Vertrag bis 2027 verlängert. Damit setzt der Verein auf Linksaußen auf Kontinuität und Identifikation. Der erfahrene Außenspieler bleibt damit ein zentraler Bestandteil der Mannschaft und unterstreicht einmal mehr seine Bedeutung für den Traditionsverein – sowohl auf als auch neben dem Spielfeld.

Florian Eisenträger zählt seit Jahren zu den prägenden Gesichtern des TVG und bringt nicht nur konstante Leistungen auf die Platte, sondern auch wichtige Führungsqualitäten in die Kabine ein. Zuletzt stellte er dies wieder im Spiel gegen TuSEM Essen eindrucksvoll unter Beweis und war mit sechs Treffern ein wichtiger Faktor in dieser Partie.

„Flo ist für uns eine absolute Identifikationsfigur und ein enorm wichtiger Baustein in unserer Mannschaft“, so TVG-Geschäftsführer Michael Spatz. „Gerade in einer Phase, in der es auch Veränderungen im Team gibt, brauchen wir Spieler wie ihn, die vorangehen und Orientierung geben. Wir haben uns schon vor ein paar Wochen abgestimmt und die Hand gegeben, dass die Reise TVG x Eisenträger weitergeht. Ich freue mich, dass Flo jetzt auch unterschrieben hat.“

Mit Blick auf die kommende Saison wird der 34-Jährige eine noch größere Rolle als erfahrener Führungsspieler einnehmen. Er soll insbesondere die jüngeren Spieler im Kader unterstützen und an das Niveau der zweiten Liga heranführen.

Duo mit Horlebein auf Linksaußen: Erfahrung und Talent

Auch auf seiner angestammten Position auf Linksaußen wird die Erfahrung Eisenträgers eine wichtige Rolle spielen: Mit Neuzugang Ben Horlebein entsteht ein spannendes Duo, in dem Erfahrung und Talent ideal zusammenkommen. Während Horlebein als junger Spieler von Eisenträgers Routine profitieren kann, bringt der Routinier selbst weiterhin die nötige Konstanz und Qualität ein. Zudem verbindet beide Spieler ein regionaler Bezug, was die Identifikation mit dem Verein zusätzlich stärkt.

Der TV Großwallstadt setzt damit bewusst auf eine Mischung aus Erfahrung, Nachwuchs und regionaler Verbundenheit – mit Florian Eisenträger als einem der zentralen Bausteine für die Zukunft. „Der TV Großwallstadt ist für mich längst mehr als nur ein Verein – ich fühle mich hier extrem wohl und bin stolz, weiterhin Teil dieser Mannschaft zu sein. Ich möchte vorangehen, meine Erfahrung einbringen und gerade den jungen Spielern helfen, sich auf diesem Niveau zu entwickeln. Wir haben eine spannende Mischung im Team und ich bin überzeugt, dass wir gemeinsam viel erreichen können“, so Eisenträger zu seiner Verlängerung.  

Florian Eisenträger wurde am 09. Januar 1992 in Erlenbach am Main geboren. Mit fünf Jahren erlernte er das Handballspielen beim TV Kleinwallstadt, war dann in der JSG Wallstadt aktiv, bevor er sich 2007 der TVG Junioren Akademie e.V. (damals Handball Leistungszentrum) anschloss. Für die Jugendnationalmannschaft erzielte er in 38 Spielen 110 Tore. In der Saison 2010/11 lief er für den TV Kirchzell auf, seit Juli 2011 steht er beim TV Großwallstadt unter Vertrag.

 

 

Das Bild hat uns der TVG zur Verfügung gestellt. Danke dafür

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In der zweiten Rollstuhl Basketball Liga haben die ING Skywheelers auswärts eine gute Leistung gezeigt und gewannen gegen ALBA Berlin mit 65:38..

Lest nachfolgende PM des Vereins:

Die ING Skywheelers waren von Anfang an stark dabei. In den ersten beiden Spielminuten konnte Spielertrainer Chris Spitz bereits einen Vorsprung von vier Punkten erzeugen. In der nächsten Minute wurden den Berlinern zwei Freiwürfe zugesprochen. Felix Prager verfehlte den ersten Wurf, den zweiten machte er. Jakob Theis vergrößerte den Punkteabstand im darauffolgenden Angriff um vier Punkte. Prager legte nach. Marian Kind erzielte dann einen Punkt durch einen Freiwurf. Tuva Reinshagen konnte sich nach einem Korb von Roli-Ann Neubauer freispielen und machte die Punkte 10 und 11. Das führte zu einem Zwischenstand von 5:11. Bernhard Hesse machte dann einen Zwei-Punkter. Wieder konnte Reinshagen sich durch die gegnerische Defense kämpfen und verschob den Abstand erneut. Auch Jakob Theis punktete. Thilo Prünte warf dann das 9:17. Der Kapitän der Berliner wollte das nicht auf sich sitzen lassen und konterte. Nach einem Foul an Reinshagen wurde ihr zwei Freiwürfe zugesprochen, von denen sie einen versenkte. Die letzten Punkte der ersten zehn Minuten wurden von ALBA erzielt. Das Viertel endete mit 14:18. 

In den zweiten zehn Minuten waren die Gastgeber zu Beginn noch fest an dem Fersen der Frankfurter. Doch dann zeigte sich die Überlegenheit der Mannschaft aus der Mainmetropole. In Minute zwei punktete der Berliner Felix Prager zum 16:20. Damit pirschte er sich vorerst an die Punkte des Gegners heran. Zuvor hatte der Frankfurter Kapitän die Punkte 21 und 22 geworfen. Ab der zweiten Minute regnete es förmlich Zwei-Punkter für die Frankfurter. Prünte, Spitz und Jansen erhöhten jeweils um vier Punkte, Theis, Zimmermann und Reinshagen jeweils um zwei. Die Berliner machten in den verbleibenden acht Minuten lediglich vier Punkte insgesamt, ausgeführt von Benny Sperling und Neubauer. Dadurch ging es mit 20:38 in die Halbzeit.

Nach der Pause ging es brisant weiter. In den ersten drei Minuten kämpften beide Mannschaften um Punkte, doch keiner der Korbversuche ging ins Netz. Spitz konnte dann jedoch gemeinsam mit Tim van Raamsdonk sechs Punkte erzielen. In der fünften Minute erzielte der Berliner Lange den ersten Korb der Halbzeit für die Hauptstädter. Marian Kind erhöhte dann auf 22:46. Gero Nagel hielt dagegen und machte einen Zwei-Punkter. Es folgten Frankfurter Punkte von Reinshagen, Van Raamsdonk und Jansen. Auf Berliner Seite scorten der Berliner Kapitän und Gero Nagel durch Freiwürfe, von denen sie alle vier versenkten. Mit einem Stand von 30:55 ging es dann in das letzte Viertel.

Obwohl ein Abstand von 25 Punkten ein großes Hindernis ist, ließen sich die Berliner nicht unter kriegen. Sie versuchten weiterhin, sich gegen die Frankfurter durchzusetzen. Das war auch der Grund dafür, warum in den ersten drei Minuten keine Körbe fielen. In den letzten sieben Minuten konnten die Berliner allerdings nochmal sieben Punkte einfahren, während die Frankfurter zehn Punkte machten. Dadurch endete das Spiel mit 38:65. Alba Berlin ist jetzt auf dem letzten Platz der Tabelle. Die ING Skywheelers sind nun auf Platz fünf. Anführer der Tabelle sind die Nürnberg Falcons, gefolgt von Ulm, Hannover und Hamburg.

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Wie der Deutsche Eishockey-Bund in einer Pressemitteilung bekannt gab, fand am vergangenen Mittwoch und Donnerstag in Garmisch-Partenkirchen die Bundestrainer-Konferenz des Deutschen Eishockey-Bundes (DEB) statt. An dem zweitägigen Treffen nahmen die DEB-Bundestrainer, weiteres Personal aus dem Leistungssportbereich sowie die beiden Vorstandsmitglieder Frank H. Lutz und Christian Künast teil.

Die Teilnehmenden berieten sich zusammen mit der Verbandsspitze über zentrale sportliche und strukturelle Themen. DEB-Vorstandsvorsitzender Frank H. Lutz sprach zu den strategischen Zielen des Verbands und gewährte Einblicke in die Arbeitsbereiche Finanzen und Verwaltung sowie in seine Führungsphilosophie. Als weiteren Punkt auf der Agenda stellte Christian Künast (Vorstand Sport) die Planung der kommenden internationalen Turniere im Hinblick auf die personelle Besetzung sowie die organisatorische Vorbereitung vor. Er informierte zudem zur strukturellen Ausrichtung des Verbands im Bereich Leistungssport.

Die eishockeyspezifische Analyse der Olympischen Spiele 2026 stand ebenfalls im Fokus. Um gezielte Schlussfolgerungen für die zukünftige Trainings- und Turniergestaltung zu ziehen, wurden die Erkenntnisse des Wettbewerbs in Mailand vorgestellt, ausgewertet und diskutiert.

Neben den vorgenannten Schwerpunkten wurden bei der Bundestrainer-Konferenz folgende konzeptionelle Themen behandelt:
 
  • Fünf-Sterne-Programm: Aktualisierung und Weiterentwicklung des DEB-Nachwuchs- und Leistungsprogramms zur Sicherstellung einer nachhaltigen Talentförderung.
  • Blossom-ic DFEL: erforderliche Schritte zur weiteren Professionalisierung der Liga.  
  • Entwicklung eines modernen Eishockeyspielers: Erörterung von aktuellen Anforderungsprofilen und Ausbildungsinhalten.
  • DEB-Akademie: zentrales Instrument zur Entwicklung und Qualifizierung von Trainerinnen und Trainern.
Christian Künast, Vorstand Sport des DEB, äußerte sich zum Ergebnis der Bundestrainer-Konferenz folgendermaßen: „Hinter uns liegen zwei Tage intensiven Austauschs und offener Gespräche. Wir haben gemeinsam analysiert, diskutiert und die Weichen für die kommenden Wochen und Monate gestellt. Das hat wertvolle Ergebnisse hervorgebracht, die jeder von uns mit in die tägliche Arbeit nimmt.“
 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

In der Handball Regionalliga musste die TuSpo Obernburg eine unerwartete Heim-Niederlage gegen Pohlheim hinnehmen. Die HSG Bieberau/Modau kam mit einem Sieg aus Vellmar zurück.

 

 

Unerwartete Heimniederlage gegen Pohlheim

Im Heimspiel gegen die HSG Pohlheim verlor die TuSpo Obernburg deutlich mit 30:36 (13:18). TuSpo-Coach Philipp Wollbeck konnte – abgesehen von Spielführer André Göpfert (Fingerbruch) – nahezu auf den kompletten Kader zurückgreifen. Allerdings war Linkshänder Tobias Raab nach überstandener Krankheit noch nicht voll belastbar und kam lediglich zu sporadischen Kurz-Einsätzen. Dafür drehte Thomas Keck auf und netzte 11/4-mal ein. Die Gastgeber starteten nervös in die Partie, gerieten früh ins Hintertreffen und nach acht Minuten stand es bereits 2:6. Trainer Wollbeck reagierte prompt und zog beim 3:8 (10.) die erste Auszeit. In der Folge fand die TuSpo besser ins Spiel und verkürzte vor allem dank des erneut starken Thomas Keck den Rückstand zwischenzeitlich auf 10:12 (22.). Doch die Gäste blieben weiter gefährlich – insbesondere die wurfgewaltigen und erfahrenen Rückraumspieler Torben Weinandt (RL) und Stefan Lex (RR) nutzten die großen Lücken in der TuSpo-Abwehr konsequent aus. Zur Halbzeit lag die Mannschaft aus der Römerstadt schon mit 13:18 zurück.

Obernburg konnte das Spiel nicht drehen

Auch nach dem Seitenwechsel gelang es den Hausherren nicht, das Spiel zu noch drehen. Die HSG verwaltete ihren Vorsprung souverän und hielt Obernburg mit fünf bis sechs Treffern auf Distanz. Zudem ließen die Gastgeber zu viele klare Chancen ungenutzt. Spätestens beim 19:25 nach 40 Minuten schwanden die Hoffnungen auf eine Wende, da sich weiterhin technische Fehler häuften und in der Defensive der Zugriff fehlte. Zehn Minuten vor dem Ende war die Partie beim Stand von 24:32 praktisch entschieden. Zwar gelang der TuSpo in der Schlussphase noch ein kleiner Zwischenspurt, aber am deutlichen Ausgang änderte dies jedoch nichts mehr. Am Ende mussten die Gastgeber eine unerwartet klare und bittere 30:36-Heimniederlage hinnehmen.

Trainer Philipp Wollbeck sagte nach dem Spiel: „Auch für die vielen Zuschauer tut es mir leid, dass wir es nach dem Derby jetzt ein zweites Mal nicht geschafft haben an unser Leistungsmaximum heranzukommen, wie wir es zuhause in dieser Saison ja schon gezeigt haben. Leider sind einige wichtige Spieler momentan noch angeschlagen und nicht im Vollbesitz ihrer Kräfte, was sich immer wieder bemerkbar macht. Gut, dass wir nun erstmal eine Pause haben, um unsere Blessuren auskurieren zu können. Ich bin mir sicher, dass wird dann wieder ein anderes Gesicht zeigen.“

 

 

 

 

Bieberau willensstark zum Sieg    

Minimal besetzt musste die HSG Bieberau/Modau die Reise nach Nordhessen zum TSV Vellmar antreten, kam aber trotzdem mit einem klaren 30:23 (16:9)-Sieg zurück. Damjan Jajic und Robin Büttner sind weiterhin verletzt, Max Diesterweg und Lasse Trautmann waren zum Spitzenspiel der zweiten Falken-Mannschaft in Trebur abgestellt, so dass Trainer Thomas Weber gewaltig improvisieren und mit acht Feldspielern auskommen musste. Das gelang aber sehr gut, von Beginn an, war der Siegeswille der Falken spürbar.

Gestützt auf eine aufmerksame Abwehr und einen wieder überragenden Martin Juzbasic im Tor (24 Paraden) konnten die Gäste allein im direkten Gegenstoß elf Tore erzielen. Nach sieben Spielminuten stand es bereits 1:5, ehe Vellmar wieder auf 4:5 (10.) heran kam. Das gefiel Bieberau/Modau natürlich überhaupt nicht und so legten zweimal Darren Weber, dreimal Kevin Kunzendorf und Robin Hübscher mit einem Sechs-Tore-Lauf wieder zu einer komfortablen Führung  vor (11:4 – 17.). Vellmar mühte sich, konnte aber den willensstarken Falken nicht viel entgegensetzen, so stand es zur Halbzeit 9:16.  

HSG weiter am Drücker

In Halbzeit zwei dominierten die Gäste weiter und verwalteten den Sieben-Tore-Vorsprung clever. Doch mit zunehmender Spieldauer machte sich auch der Kräfteverschleiß bei der dezimierten Falken Truppe bemerkbar und so kam Vellmar, nach einer kurzen Schwächephase Bieberau/Modaus zwischen der 46. und 52. Spielminute noch einmal kurzzeitig auf 21:24 heran. Bieberau nahm sich wieder zusammen und in einer starken Endphase durch Darren Weber, zweimal Nils Günther und zweimal Kevin Kunzendorf zog die HSG binnen sechs Minuten wieder auf acht Tore zum 21:29 (58.) davon. Am Ende stand es 23:30 und der nächste Auswärtssieg der Falken stand fest. Eine tolle Willensleistung der Mannschaft, mit zwei wieder herausragenden Akteuren, Martin Juzbasic (24 Paraden) und Kevin Kunzendorf (13 Tore). 

Trainer Thomas Weber sagte: „Ich bin zufrieden mit meiner Mannschaft. Sie haben sich hier ordentlich durchgekämpft und Willen gezeigt. Jetzt haben wir etwas Zeit die Verletzungen auszukurieren und die letzten 5 Saisonspiele anzugehen.“ 

 

 

 

Das Bild hat uns Obernburg zur Verfügung gestellt. Danke dafür

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Wie Handball Drittligist TV Kirchzell bekannt gab, wird Torhüter Paul Büchler nach der Saison zum TV Großwallstadt in die 1b wechseln. Der TVG II spielt derzeit in der Bezirksoberliga Odenwald/Spessart, steht auf Platz eins der Tabelle und ist auf dem Sprung in die nächsthöhere Liga. 

Der 22-jährige gebürtige Amorbacher ist seit er denken kann, beim TV Kirchzell, hat dort alle Stationen durchlaufen und gehört zum Stamm der ersten Mannschaft. Dort ist er der dritte Torhüter hinter Tobias Evers und Joshua Löffelmann. Um mehr Spielpraxis sammeln zu können, hat sich der sympathische junge Mann entschieden, ein Angebot von der 1b des TV Großwallstadt anzunehmen. “Die 1b von Großwallstadt ist auf mich zugekommen und ich habe mich nach reiflicher Überlegung für diesen Schritt entschieden. Ich möchte mehr Spielzeiten bekommen und ich sehe das als eine gute Chance, auch um einmal ein neues Umfeld kennen zu lernen”, so Paul. Zuvor hat er sich mit dem TVK intensiv ausgetauscht. Kirchzells sportlicher Leiter, Gottfried Kunz, erklärt, dass es eine Abmachung mit dem TVG II gibt: “Sobald  einer von unseren Torhütern längerfristig ausfallen sollte, was wir nicht hoffen, dann wird Paul sofort zu uns zurückkommen.” Dass dies generell und ohne Sperre möglich ist, hat Gottfried Kunz zuvor sorgfältig geprüft.

 

Das Archivbild von Paul ist von mir.

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Wichtiges Signal für die kommende Spielzeit des Handball Drittligisten HSG Hanau. Die Brüder-Grimm-Städter haben sich mit ihrem Mittelmann Jan-Eric Kleemann auf eine Fortsetzung des im Sommer auslaufenden Vertrages verständigt. So ist es in einer Pressemitteilung des Vereins zu lesen. Das 31-jährige Hanauer Eigengewächs trägt auch in der Saison 2026/27 das Trikot der Spielgemeinschaft.

„Jan-Eric verkörpert genau die Werte, für welche die HSG Hanau steht: Einsatz, Teamgeist und absolute Verlässlichkeit“, meint HSG-Geschäftsführer Hannes Geist. „Auf der Mittelposition gibt er unserem Spiel Struktur und Tempo zugleich. Für uns war schnell klar, dass wir diesen Weg unbedingt gemeinsam weitergehen wollen.“

Zusammen mit Torhüter Benedikt Müller hat Hanau damit bereits zwei wichtige Säulen für die nächste Saison gebunden. Die Verlängerung mit Jan-Eric Kleemann (geb. Ritter) ist dabei eine ganz besondere Nachricht, denn der erfahrene Mittelmann machte seine ersten Schritte im Handballsport in der Turnerschaft Steinheim und ist seit der Gründung der Spielgemeinschaft in 2009 bei der HSG Hanau mit dabei. Heute gehört der 31-Jährige als waschechtes Eigengewächs zu den wichtigen Säulen im Team von Trainer Axel Spandau und ist ein Vorbild für zahlreiche Jugendspieler in den HSG-Nachwuchsmannschaften.

„Für mich war schnell klar, dass ich meinen Vertrag nochmal für ein Jahr verlängern wollte. Es passt für mich vieles zusammen, Mannschaft, Verein und Umfeld bedeuten mir viel“, meint Jan-Eric Kleemann. „Ich fühle mich noch fit und denke, dass ich noch weiter zum eingeschlagenen Weg der HSG beitragen kann.“ 

Denkt man an Übersicht, Spielwitz und Führungsstärke, dann kommt in der dritten Liga an dem sympathischen Spielmachertypen nicht vorbei. Dabei wurde der Mittelmann in seiner aktiven Karriere bereits mehrmals von Verletzungen zurückgeworfen, kämpfte sich aber immer wieder erfolgreich zurück. In der Saison 2025/26 verpasste Kleemann bislang kein Spiel, führte die Mannschaft als Co-Kapitän in vielen wichtigen Partien auf der Platte. 55 Tore (davon fünf per Siebenmeter) in 23 Partien stehen in dieser Spielzeit für ihn zu Buche, etliche weitere Treffer seiner Teamkameraden bereitete er erfolgreich vor. In 2022/23 feierte er als verlängerter Arm seines damaligen Trainers Hannes Geist den bislang größten sportlichen Erfolg: Die Meisterschaft in der dritten Liga Süd-West. 

„Ich bedanke mich beim Verein und den Verantwortlichen für das Vertrauen und hoffe es mit entsprechenden Leistungen zurückzuzahlen“, ergänzt Kleemann. „Ich will mich weiter Schritt für Schritt mit der Mannschaft entwickeln und begeisternden Handball vor unseren Fans spielen. Es ist für mich nach wie vor etwas Besonderes vor unserem blauen Block aufzulaufen und empfinde das als großes Privileg.“

„Jan-Eric ist nicht nur sportlich ein Fixpunkt, sondern auch seit vielen Jahren eine Identifikationsfigur innerhalb der HSG Hanau. Er kennt die HSG in- und auswendig und geht jeden Schritt mit voller Überzeugung. Spieler wie er sind enorm wichtig für die Entwicklung unserer Mannschaft und des gesamten Vereins“, meint Reiner Kegelmann, der sportliche Leiter der HSG Hanau.  

 

Das Bild hat uns die HSG zur Verfügung gestellt. Danke dafür.

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Handball Drittligist HSG Hanau hat sich vor dem Hintergrund der aktuellen sportlichen Situation ihrer ersten Mannschaft intensiv mit einer möglichen Teilnahme an der Aufstiegsrunde zur zweiten Handball-Bundesliga beschäftigt. Grundlage dafür ist die starke Saison in der dritten Liga Süd-West, in der sich das Team im oberen Tabellenbereich etabliert hat. Nach sorgfältiger interner Abstimmung hat der Verein jedoch entschieden, einen Lizenzantrag für die nächsthöhere Spielklasse frühestens in der Saison 2026/27 zu stellen. Die Priorität liegt auf der Teilnahme am DHB-Pokal in der kommenden Spielzeit. Das gab der Verein in einer Pressemitteilung bekannt. 

Weiter hieß es:

Die Aufstiegsrunden zur zweiten Liga  sind für die HSG kein sportliches Neuland: Bereits in der Corona-Saison 2021 und in den darauffolgenden beiden Jahren nahmen die Hanauer an der Aufstiegsrunde teil, in 2022/23 sogar als Meister der Staffel Süd-West. 

Vor diesem Hintergrund wurde im Verein ein besonders differenzierter Blick auf die aktuellen Anforderungen gelegt. Neben den sportlichen Voraussetzungen standen insbesondere die deutlich gestiegenen wirtschaftlichen, infrastrukturellen und organisatorischen Rahmenbedingungen im Fokus.

„Aus den Erfahrungen in der Vergangenheit wissen wir bereits, was in diesem Zusammenhang auf einen Club in der 3. Liga zukommt“, erklärt HSG-Geschäftsführer Hannes Geist. „Mit der Entscheidung für einen Lizenzantrag meldet man nicht nur die Teilnahme an der Aufstiegsrunde, sondern auch den klaren Anspruch, im Falle eines sportlichen Erfolgs den Aufstieg realisieren zu können.“ 

Im Zuge der internen Analyse habe sich laut Geist gezeigt, dass in den vergangenen Jahren bereits wichtige Grundlagen für eine mögliche Teilnahme an der Aufstiegsrunde geschaffen werden konnten. „Dabei wurde allerdings auch deutlich, dass wir einzelne Anforderungen noch nicht in dem Umfang erfüllen, wie es für einen nachhaltigen Schritt in die 2. Handball-Bundesliga erforderlich wäre“, so der Geschäftsführer der Hanauer. „Außerdem sind die Vorgaben an die Vereine im Vergleich zu früher noch einmal deutlich gestiegen. Daher haben wir uns bewusst dafür entschieden, in diesem Jahr auf den Lizenzantrag zu verzichten.“

In der Staffel Süd-West steht die HSG Hanau, nach dem gewonnenen Topspiel gegen Tabellenführer HG Saarlouis, momentan sechs Punkte hinter dem Tabellenzweiten TV Gelnhausen auf Rang drei. Am 02. April treffen die beiden Teams im Main-Kinzig-Derby aufeinander. Der Meister und Vizemeister der jeweiligen Drittliga-Staffel qualifiziert sich für die Aufstiegsrunde. Der dritte Tabellenrang würde hingegen zur Teilnahme am prestigeträchtigen DHB-Pokal in der Saison 2026/27 berechtigen. 

Bisheriger Saisonverlauf unterstreicht positive sportliche Entwicklung

Unabhängig von der Entscheidung würdigt die HSG Hanau die Leistungen der Mannschaft ausdrücklich. Der bisherige Saisonverlauf unterstreicht die positive sportliche Entwicklung des Teams um Cheftrainer Axel Spandau, Kapitän Max Bergold und Spielmacher Jan-Eric Kleemann. Ein besonderer Dank gilt daher nicht nur den Spielern und dem HSG-Trainerteam, sondern auch allen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern, Partnern, Sponsoren sowie den Fans, die ihren Beitrag zu dieser erfolgreichen Spielzeit leisten.

„Wir verstehen den sportlichen Erfolg der vergangenen Jahre als klaren Auftrag, in Hanau die Voraussetzungen für eine mögliche zukünftige Zweitligateilnahme gezielt weiterzuentwickeln“, so Geist abschließend. „Wir wollen aber unserem eingeschlagenen Weg treu bleiben und dabei sportlichen Erfolg sowie wirtschaftliche Vernunft in Einklang bringen.“  

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

In der Handball Regionalliga kommt es am Samstag zum Aufeinandertreffen zwischen der TuSpo Obernburg und der HSG Pohlheim. Die HSG Bieberau/Modau muss am Sonntag zum TSV Vellmar.

 

Mit Pohlheim kommt ein alter Bekannter

Im Rahmen des beliebten TuSpo-4ers kommt am Samstag um 19.30 Uhr die HSG Pohlheim als “alter Bekannter” in die Obernburger Ballmann Halle.  

Das Team von Trainer Mario Weber rangiert nach 20 Spielen auf Platz acht und liegt damit in unmittelbarer Tabellennachbarschaft zur TuSpo, die derzeit den zehnten Platz inne hat. Es ist also alles angerichtet für ein Duell auf Augenhöhe. Der Blick zurück aber zeigt, wie eng die Begegnungen beider Mannschaften zuletzt waren.

In der vergangenen Saison musste die TuSpo vor heimischem Publikum eine Niederlage einstecken, revanchierte sich jedoch eindrucksvoll im Rückspiel in Pohlheim. Auch im Hinspiel im vergangenen Herbst gingen die Punkte an die Mittelhessen, eine zusätzliche Motivation also für die Römerstädter, diesmal den Spieß umzudrehen und vor eigenem Publikum ein anderes Gesicht zu zeigen. Mit den torgefährlichen Rückraumspielern Torben Weinandt (100 Treffer) und Romeo Rejab sowie Außenspieler Fabian Neul (81 Tore) bringt die HSG enorme Offensivqualität auf die Platte. Diese Schützen gilt es von Beginn an in den Griff zu bekommen.

Wenn die Obernburger jedoch mit voller Kapelle antreten können, von der ersten Minute an mit Leidenschaft verteidigen und im Angriff mutig sowie konsequent agieren, dann stehen die Chancen gut, gemeinsam mit den Fans einen weiteren wichtigen Heimsieg zu feiern.

 

 

 

HSG Bieberau/Modau in Nordhessen

Am Sonntag geht es für die HSG Bieberau/Modau nach Nordhessen, zum TSV Vellmar. Sicher ein unbequemes Spiel für die Falken, denn Vellmar steht mit 10:30 Punkten aktuell auf Platz 13 der Tabelle und muss unbedingt punkten, um die Klasse halten zu können. Der TSV Vellmar „sieht seine noch ausstehenden Partien alle mit Endspiel-Charakter , in denen kein Punkt verschenkt werden darf“. 

Die Falken sollten also Vellmar auf gar keinen Fall nach ihrem Tabellenplatz beurteilen und unterschätzen, sondern mit hoher Konzentration ins Spiel gehen und ihre Stärken ausspielen. Das gelang im Hinspiel sehr gut und Vellmar konnte mit 44:25 besiegt werden, aber das zählt am Sonntag nicht mehr, da werden die Gäste auf eine motivierte und angriffslustige Mannschaft treffen, die ihr Heimspiel gewinnen will. Vellmar spielt meist mit einer offensiven Abwehr und versucht das Spiel schnell nach vorne zu treiben.   

HSG-Trainer Thomas Weber sagt: „Wir müssen in Vellmar auf der Hut sein und stabil in der Abwehr stehen. Daraus unser Tempospiel entwickeln und vorne effizient zur Sache gehen. Vellmar ist sicher stärker, als es der aktuelle Tabellenplatz erscheinen lässt, insofern müssen wir voll konzentriert und aufmerksam ins Spiel gehen.“