Fußball – Relegation: SPVGG GREUTHER FÜRTH muss am Dienstag alles reinlegen
Liebe Leserinnen, liebe Leser.
Am Dienstag um 20.30 Uhr kommt es zum Relegations-Rückspiel zwischen der SPVGG GREUTHER FÜRTH und RW Essen. Das Hinspiel bei Rot-Weiss Essen verloren die Fürther mit 0:1. Dabei hatten die Fürther das Geschehen lange im Griff und vergaben einige gute Chancen, ehe die Hausherren nach 61 Minuten in Führung gingen. Torben Müsel erzielte den entscheidenden Treffer mit einem direkt verwandelten Freistoß aus 20 Metern.
In der vierten Minute dribbelte Sayfallah Ltaief an seinem Gegner vorbei, der ihm auf halblinks zu Fall brachte. Felix Klaus brachte den Freistoß aus 25 Metern direkt aufs kurze Eck, wo Jakob Golz aber abwehren konnte. Danach hatte das Kleeblatt mehr Ballbesitz. Jannik Dehm rückte in der 16. Minute mit auf, zog aus 20 Metern ab, der Ball klatschte an die Latte.
Einige weitere Angriffe des Kleeblatts wurden nicht durchgespielt, die Gastgeber dagegen kamen kaum gefährlich nach vorne. In der 28. Minute war es dann doch einmal brenzlig, als eine Freistoßflanke knapp neben dem rechten Fürther Pfosten ins Aus flog, zuvor war kein Spieler dran gewesen.
Die Gäste übernahmen zwar immer wieder die Initiative. Doch das war zu wenig. Nach dem Wechsel wurde Hrgotas Schrägschuss von Torhüter Golz (50.) pariert, dann verlängerte Klaus eine Flanke aufs kurze Eck, wieder war Golz zur Stelle (52.). Zwei Minuten danach war es Dehm, dessen Distanzschuss knapp links vorbei strich (54.).
Die Gastgeber wurden erst wieder wach, als sie einen zu kurzen Abschlag von Prüfrock fast zum Führungstor nutzten, doch der Keeper kam gerade noch an Torben Müsels Schuss aus 20 Metern heran (58.). Essen setzte nach. Nach einem langen Einwurf wurde Mizuta 20 Meter vor dem Tor gefoult. Müsel schoss den direkten Freistoß ins rechte Toreck zum 1:0 (61.). Die Partie wurde hektisch, doch selbst in der Nachspielzeit passierte nicht mehr. Es blieb beim 1:0 für die Hausherren.
Kleeblatt muss Rückstand wettmachen
Im Relegations-Rückspiel gegen RW Essen muss das Kleeblatt den Rückstand aus dem Hinspiel vor ausverkauftem Haus wettmachen. Personell bleibt die Lage im Vergleich zum Hinspiel unverändert: Lukas Reich und Marco John stehen nicht zur Verfügung, bei Reno Münz (muskuläre Probleme) wird kurzfristig entschieden.
Sportlich ist die Aufgabe eindeutig. Rot-Weiß Essen geht mit einem Tor Vorsprung in das Rückspiel, das Kleeblatt braucht also mindestens einen Treffer, um das Duell wieder auszugleichen. Fürths CheftrainerVogel betonte: „Wir wissen alle, um was es geht.“
Der Kleeblatt-Coach sieht in dieser klaren Ausgangslage auch eine Chance für seine Mannschaft: „Wir hätten so oder so ein Tor schießen müssen, nur ist ein Tor morgen die Egalisation. Das heißt, danach geht es bei 0:0 weiter und das aber bei uns zu Hause.“
Aus dem Hinspiel hat das Trainerteam seine Schlüsse gezogen. Vogel machte deutlich, dass das Kleeblatt im Rückspiel offensiv mehr Torgefahr entwickeln muss. „Es gab ja ein paar Punkte, warum wir am Freitag zu wenig Torgefahr in Summe ausgestrahlt haben und die haben wir natürlich klar angesprochen“, erklärte er. Allerdings spielt auch der Kopf eine große Rolle.
Ein entscheidender Faktor soll am Dienstag die Unterstützung im eigenen Stadion werden. Vogel verwies auf die Heimstärke und die besondere Atmosphäre: „Unser Stadion kann extrem laut sein. Unsere Fans stehen bedingungslos hinter der Mannschaft und sie haben die Fähigkeit, eine Superpower zu sein mit ihrer Unterstützung. “ Fakt ist, dass das Kleeblatt einen Zahn zulegen und von Anfang an zeigen muss, wer hier das Spiel gewinnen wird.






