Tennis: Luisa Hrdá mit erfolgreichem Comeback nach langer Verletzungspause
Liebe Leserinnen, liebe Leser.
Nach rund eineinhalb Jahren Verletzungspause ist Luisa Hrdá beim ITF-$15.000-Tennis-Turnier in Gaborone (Botswana) erfolgreich auf die Profi-Tour zurückgekehrt. Durch die lange Pause verlor die gebürtige Mainaschafferin ihr WTA-Ranking im Einzel und Doppel und musste sich deshalb zunächst wieder über die Qualifikation ins Hauptfeld kämpfen.
Wie uns Max Giegerich, der sich im Hintergrund um die organisatorischen, finanziellen und kommunikativen Belange rund um Luisa kümmert, berichtete, zeigte Luisa Hrdá beim ersten von zwei Turnieren in Botswana direkt starke Leistungen. In der Qualifikation setzte sie sich zunächst souverän gegen die US-Amerikanerin Madison Rose mit 6:2, 6:2 durch. Anschließend besiegte sie auch die an Position sieben gesetzte Simbabwerin Kudzei Erin Patience Chapepa mit 6:3, 6:2 und zog ins Hauptfeld ein. Dort traf sie in der ersten Runde auf die an Nummer drei gesetzte Mexikanerin Sabastiani Leon (WTA 930). Gegen die favorisierte Spielerin lieferte Hrdá einen großen Kampf und musste sich erst im dritten Satz mit 1:6, 6:4, 4:6 geschlagen geben.
Beeindruckend im Doppel
Im Doppel sorgte Luisa Hrdá gemeinsam mit ihrer italienischen Partnerin Sofia Avataneo für ein beeindruckendes Turnier. Nach einem souveränen Auftaktsieg gegen Colalancia / Moshaoa wartete im Viertelfinale die an Position zwei gesetzte Paarung Laskutova (RUS / WTA 590 Doppel) und Lan Mi (CHN / WTA 580 Doppel). Hrdá und Avataneo setzten sich nach großem Kampf mit 6:4, 0:6, 10:8 durch. Auch im Halbfinale bewiesen die beiden Nervenstärke und besiegten Kunz (SUI / WTA 940 Doppel) und Wagner (GER / WTA 870 Doppel) mit 0:6, 6:3, 12:10. Erst im Finale mussten sie sich den topgesetzten Leon (MEX / WTA 490 Doppel) und Podhajecka (POL / WTA 650 Doppel) mit 6:7, 2:6 geschlagen geben.
In der zweiten Turnierwoche lag der Fokus auf dem Einzel. Erneut spielte sich die gebürtige Mainaschafferin erfolgreich durch die Qualifikation. Im Hauptfeld gewann sie anschließend gegen die Simbabwerin Sasha Natalie Chimedza mit 6:2, 6:4 und feierte damit ihren ersten Sieg im Hauptfeld eines Profiturniers seit ihrer Rückkehr. In der zweiten Runde wartete erneut Sabastiani Leon, gegen die sich die 26-Jährige diesmal mit 2:6, 1:6 geschlagen geben musste.
Unter dem Strich kann die Mainaschafferin dennoch auf eine erfolgreiche Botswana-Reise zurückblicken. Mit einem WTA-Punkt im Einzel sowie zehn WTA-Punkten im Doppel kehrt sie in die Weltrangliste zurück und wird in ein paar Tagen im Doppel voraussichtlich auf Position 1570 geführt.






