Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Am Dienstag um 20.30 Uhr kommt es zum Relegations-Rückspiel zwischen der SPVGG GREUTHER FÜRTH und RW Essen. Das Hinspiel bei Rot-Weiss Essen verloren die Fürther mit 0:1. Dabei hatten die Fürther das Geschehen lange im Griff und vergaben einige gute Chancen, ehe die Hausherren nach 61 Minuten in Führung gingen. Torben Müsel erzielte den entscheidenden Treffer mit einem direkt verwandelten Freistoß aus 20 Metern.

In der vierten Minute dribbelte Sayfallah Ltaief an seinem Gegner vorbei, der ihm auf halblinks zu Fall brachte. Felix Klaus brachte den Freistoß aus 25 Metern direkt aufs kurze Eck, wo Jakob Golz aber abwehren konnte. Danach hatte das Kleeblatt mehr Ballbesitz. Jannik Dehm rückte in der 16. Minute mit auf, zog aus 20 Metern ab, der Ball klatschte an die Latte.

Einige weitere Angriffe des Kleeblatts wurden nicht durchgespielt, die Gastgeber dagegen kamen kaum gefährlich nach vorne. In der 28. Minute war es dann doch einmal brenzlig, als eine Freistoßflanke knapp neben dem rechten Fürther Pfosten ins Aus flog, zuvor war kein Spieler dran gewesen.

Die Gäste übernahmen zwar immer wieder die Initiative. Doch das war zu wenig. Nach dem Wechsel wurde Hrgotas Schrägschuss von Torhüter Golz (50.) pariert, dann verlängerte Klaus eine Flanke aufs kurze Eck, wieder war Golz zur Stelle (52.). Zwei Minuten danach war es Dehm, dessen Distanzschuss knapp links vorbei strich (54.).

Die Gastgeber wurden erst wieder wach, als sie einen zu kurzen Abschlag von Prüfrock fast zum Führungstor nutzten, doch der Keeper kam gerade noch an Torben Müsels Schuss aus 20 Metern heran (58.). Essen setzte nach. Nach einem langen Einwurf wurde Mizuta 20 Meter vor dem Tor gefoult. Müsel schoss den direkten Freistoß ins rechte Toreck zum 1:0 (61.). Die Partie wurde hektisch, doch selbst in der Nachspielzeit passierte nicht mehr. Es blieb beim 1:0 für die Hausherren. 

 

Kleeblatt muss Rückstand wettmachen

Im Relegations-Rückspiel gegen RW Essen muss das Kleeblatt den Rückstand aus dem Hinspiel vor ausverkauftem Haus wettmachen. Personell bleibt die Lage im Vergleich zum Hinspiel unverändert: Lukas Reich und Marco John stehen nicht zur Verfügung, bei Reno Münz (muskuläre Probleme) wird kurzfristig entschieden.

Sportlich ist die Aufgabe eindeutig. Rot-Weiß Essen geht mit einem Tor Vorsprung in das Rückspiel, das Kleeblatt braucht also mindestens einen Treffer, um das Duell wieder auszugleichen. Fürths CheftrainerVogel betonte: „Wir wissen alle, um was es geht.“ 

Der Kleeblatt-Coach sieht in dieser klaren Ausgangslage auch eine Chance für seine Mannschaft: „Wir hätten so oder so ein Tor schießen müssen, nur ist ein Tor morgen die Egalisation. Das heißt, danach geht es bei 0:0 weiter und das aber bei uns zu Hause.“ 

Aus dem Hinspiel hat das Trainerteam seine Schlüsse gezogen. Vogel machte deutlich, dass das Kleeblatt im Rückspiel offensiv mehr Torgefahr entwickeln muss. „Es gab ja ein paar Punkte, warum wir am Freitag zu wenig Torgefahr in Summe ausgestrahlt haben und die haben wir natürlich klar angesprochen“, erklärte er. Allerdings spielt auch der Kopf eine große Rolle. 

Ein entscheidender Faktor soll am Dienstag die Unterstützung im eigenen Stadion werden. Vogel verwies auf die Heimstärke und die besondere Atmosphäre: „Unser Stadion kann extrem laut sein. Unsere Fans stehen bedingungslos hinter der Mannschaft und sie haben die Fähigkeit, eine Superpower zu sein mit ihrer Unterstützung. “ Fakt ist, dass das Kleeblatt einen Zahn zulegen und von Anfang an zeigen muss, wer hier das Spiel gewinnen wird.

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Im sechsten Spiel der IIHF Weltmeisterschaft 2026 hat die Männer-Nationalmannschaft vor 9.685 Zuschauern in der Swiss Life Arena mit 6:2 (0:0, 2:1, 4:1) gegen Österreich gewonnen. Die DEB-Torschützen waren Lukas Reichel (3), Joshua Samanski, Manuel Wiederer und Alexander Ehl.
 
Tags zuvor gewann Deutschland gegen Ungarn mit 6:2 und holte sich den ersten Turniersieg im fünften Spiel der IIHF Weltmeisterschaft 2026. Torschützen für die DEB-Auswahl waren Leon Gawanke (3), Samuel Dove-McFalls, Lukas Reichel und Eric Mik.
 
 
Das abschließende WM-Spiel der Gruppe A findet am Montagabend statt. Gegner ist das Team aus Großbritannien. Spielbeginn ist um 20.20 Uhr.
 
 
Bundestrainer Harold Kreis sagte: „Unsere Mannschaft hat heute ein sehr engagiertes Spiel mit einer großen physischen und läuferischen Intensität gezeigt. Das war unser Plan und der ist über die 60 Minuten aufgegangen. Die Mannschaft hat sich den Sieg spielerisch, aber vor allem auch kämpferisch verdient. Für unsere Moral ist das ein sehr gutes Ergebnis. Wir können die anderen Gruppenspiele jetzt nicht mehr beeinflussen, sondern nur noch unsere Partie gegen Großbritannien am Montag. Da werden wir mit Vollgas reingehen.“
 
Verteidiger Leon Hüttl äußerte sich: „Heute sind wir wieder gut in das Spiel gestartet. Wir wussten, dass es intensiv wird. Auch weil es für uns ein wichtiges Spiel war, das wir unbedingt gewinnen mussten. Daher sind das wichtige drei Punkte. Wir haben wieder zur richtigen Zeit die Tore gemacht und endlich auch im Powerplay. Am Montag geht es wieder bei null los, dann müssen wir unser bestes Eishockey zeigen und werden alles geben für einen weiteren Sieg.“
 
Stürmer Joshua Samanski meinte: „Es war klar, dass wir dieses Spiel gewinnen müssen. Wir waren über 60 Minuten die spielbestimmende Mannschaft. Nach dem Rückstand sind wir sofort zurückgekommen, das ist uns gut gelungen. Unsere Powerplay-Tore waren außerdem wichtig für unser Selbstbewusstsein. Es hat heute viel Spaß gemacht, auf dem Eis mit der Mannschaft und in unserer Formation. Wir drei haben uns in jedem Spiel Chancen erarbeitet und heute sind die Scheiben auch reingegangen.“
 
 
 
 
WM-Spielplan 2026, Vorrunde, Gruppe A
 
15.05.2026 | Finnland – Deutschland | 3:1 (1:0, 0:0, 2:1)
17.05.2026 | Deutschland – Lettland | 0:2 (0:1, 0:1, 0:0)
18.05.2026 | Deutschland – Schweiz | 1:6 (0:0, 0:5, 1:1)
20.05.2026 | USA – Deutschland | 4:3 n. P. (1:1, 1:2, 0:1, 0:0, 1:0)
22.05.2026 | Deutschland – Ungarn | 6:2 (2:0, 2:0, 2:2)
23.05.2026 | Österreich – Deutschland | 2:6 (0:0, 1:2, 1:4)
25.05.2026 | 20:20 Uhr | Deutschland – Großbritannien
 
 
 
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Am heutigen Freitagabend steigt das erste von zwei Relegationsspielen zwischen der SPVGG GREUTHER FÜRTH und RW Essen. Anpfiff an der Hafenstraße in Essen ist um 20.30 Uhr.

Durch den 3:0-Heimsieg gegen Fortuna Düsseldorf am 34. Spieltag hat sich das Kleeblatt die Relegationsspiele und damit zwei weitere Chancen auf den Klassenerhalt erarbeitet. Kleeblatt-Chefcoach Heiko Vogel ist sich sicher, dass im Ruhrgebiet „ein Hexenkessel“ auf seine Mannschaft wartet. „Dort herrscht eine Fußballstimmung, wie man sie sich vorstellt“, sagt der Fürther Trainer – und stellt klar: „Wir sind gewarnt.“

Beim Drittplatzierten der dritten Liga erwartet Vogel einen physisch starken Gegner, der vor allem über Standards und Umschaltmomente gefährlich werden kann. Entscheidend sei daher, im eigenen Angriffsspiel die richtige Balance zu finden. „Standards, die wir vermeiden, sind gute Standards.“ Gleichzeitig kenne man die Schwächen des Gegners – insbesondere in der Defensive, was die 66 Gegentore in der dritten Liga belegen. So ist es auf der Kleeblatt Homepage zu lesen.

Auf der Pressekonferenz vor dem Auswärtsspiel betonte Vogel, dass in solchen Entscheidungsspielen vor allem mentale Faktoren den Ausschlag geben. „Es ist ein Spiel, das zwischen den Ohren entschieden wird.“ Es gehe darum, im Kopf stabil zu bleiben und auf Drucksituationen resilient zu reagieren. „Es wird gute Momente des Gegners geben. Es wird gute Momente von uns geben. Da gilt es, nicht in Euphorie zu verfallen, sondern im Moment zu bleiben und den Job zu erledigen. So banal das klingt – das wird die schwierigste Aufgabe sein.“ Weiter steht auf der Homepage geschrieben: Zugleich unterstreicht der Fürther Coach, dass nach dem Hinspiel noch nichts entschieden sein wird. „Keine Mannschaft wird sich morgen für irgendwas qualifizieren. Nach morgen ist Halbzeit. Morgen ist  das Ergebnis ein Fundament, mehr nicht.“

Personell muss das Kleeblatt lediglich auf Marco John und Lukas Reich verzichten. Der lange verletzte Sacha Bansé, zuletzt bereits gegen Düsseldorf im Kader, ist auch in Essen eine Option. Der 25-jährige defensive Mittelfeldspieler habe Vogel „in den letzten Wochen viel Freude bereitet“ – nicht nur durch seine Art zu spielen, sondern auch, weil er „immer für seine Teamkollegen da ist“. Eine Eigenschaft, auf die es ja auch in einer Relegation ankommt.

Egal wie, heute Abend wird es schon so richtig spannend werden und die Fans werden ihre Mannschaften tatkräftig unterstützen. Immerhin kann heute schon der Grundstein zum Verbleib der Liga oder zum Aufstieg in die Liga gelegt werden.

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Wie der DEB in einer Pressemitteilung bekannt gab, wird nach dem verletzungsbedingten Ausfall von Stürmer Daniel Fischbuch nun Alexander Karachun (Schwenninger Wild Wings) kurzfristig zur Männer-Nationalmannschaft stoßen und wird in den WM-Kader aufgenommen. Der Offensivspieler reist noch am heutigen Donnerstag nach Zürich und steigt direkt ins Mannschaftstraining ein.

Bundestrainer Harold Kreis sagt: „Wir sind heute auf Alexander zugegangen und er hat nach unserem Gespräch direkt zugesagt. Er hat den Vorteil einer kurzen Anreise aus Schwenningen in die Schweiz und war dort bis zuletzt voll im Trainingsbetrieb. Damit haben wir eine weitere Option für unsere Offensive, was im Turnierverlauf noch wichtig werden kann.”
 
Am Freitagnachmittag wartet das nächste Gruppenspiel auf die DEB-Auswahl: Gegner ist Ungarn, Spielbeginn in der Swiss Life Arena ist um 16.20 Uhr.

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Handball Zweitligist TV Großwallstadt hat den Vertrag mit Ole Klimpke verlängert. Der 25-jährige Ole Klimpke ist im Januar dieses Jahres zum TV Großwallstadt gewechselt, um die Mannschaft nach dem Ausfall von Sebastian Trost im Rückraum zu verstärken. In der Hinrunde ist er noch für die HSG Dutenhofen/Münchholzhausen in der dritten Liga aufgelaufen.

„Sehr gute Flexibilität im Rückraum“

„Ole hat in der kurzen Zeit bei uns bewiesen, dass er uns in der Abwehr sehr helfen kann und zudem über eine gute Flexibilität im Rückraum verfügt. Das hat uns nach dem Nicht-Zugriff auf Tobi Buck und dem verletzungsbedingten Ausfall von Sebi Trost enorm weitergeholfen. Deshalb möchten wir den Weg mit ihm nun auch ein weiteres Jahr gehen,“ so TVG-Geschäftsführer Michael Spatz.

Auch Trainer André Lohrbach freut sich darüber, weiterhin mit Ole Klimpke arbeiten zu dürfen: „Nach den Ausfällen von Tobi Buck, Sebastian Trost und Finn Wullenweber hat Ole sehr schnell gezeigt, dass er der Mannschaft in der Abwehr Stabilität geben und im Angriff das Spiel sehr gut leiten kann. Daher freu ich mich, dass es mit der Vertragsverlängerung geklappt hat. Er wird darüber hinaus neben seinen handballerischen Fähigkeiten auch wichtig für die jungen Spieler der kommenden Saison sein, die sich an ihm orientieren und viel von ihm lernen können.“

Klimpke fühlt sich wohl beim TVG

Der Spieler selbst sagt zu seiner Verlängerung: „Ich freu mich sehr, meinen Vertrag zu verlängern. Ich fühle mich im Verein und in der Mannschaft sehr wohl. Die Nähe zu meiner Heimat und zu meiner Familie hat bei meiner Entscheidung auch eine große Rolle gespielt. Ich bin motiviert, weiter hart zu arbeiten und gemeinsam mit dem Team die nächsten Schritte zu gehen.“ 

 

Ole Klimpke wurde am 20. März 2001 geboren. Er durchlief bei der HSG Dutenhofen/Münchholzhausen, dem Stammverein der HSG Wetzlar, alle Jugendabteilungen und stand 2020 erstmals als Perspektiv-Spieler im offiziellen Bundesliga-Aufgebot der HSG Wetzlar. Parallel sammelte der Rückraumspieler mit der U23 in der dritten Liga Spielpraxis.

Sein Debüt in einem Bundesliga-Spiel feierte er an seinem 20. Geburtstag am 20. März 2021 im Auswärtsspiel beim THW Kiel. Ab dem Sommer 2022 bis April 2023 war Klimpke per Zweitspielrecht für den Zweitligisten TSV Bayer Dormagen spielberechtigt. In der Saison 2025/26 lief er zunächst für den Drittligisten HSG Dutenhofen/Münchholzhausen auf, wechselte zur Rückrunde zum TV Großwallstadt. Dort verlängert er nun seinen Vertrag um ein weiteres Jahr.

 

 

Das Bild hat uns der TVG zur Verfügung gestellt. Danke dafür

 

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Handball Zweitligist TV Großwallstadt muss am Pfingstsonntag um 17 Uhr in der MBS Arena gegen den 1. VfL Potsdam antreten. Mit einem Sieg gegen den derzeitigen Tabellenvierten hätte der TVG den Klassenerhalt sicher. Allerdings wird Trainer Andrè Lohrbach erneut nur mit einem Mini-Kader die lange Auswärtsfahrt antreten können, denn jetzt hat es auch noch Joel Zimmer verletzungsbedingt erwischt. Theo Buchinger hingegen wird weiter in der Qualifikation zur A-Jugend-Bundesliga eingesetzt.

Nichtsdestotrotz hat die Mannschaft um Kapitän Patrick Gempp in den letzten Wochen immer wieder Kampfgeist und Moral bewiesen, musste sich aber in den letzten zwei Partien mit zwei unglücklichen Niederlagen mit je einem Tor Differenz zufriedengeben. Doch irgendwann sollte dann auch einmal das Quäntchen Glück auf Seiten des TVG sein. Darauf wird am Sonntag gehofft, um sich aller noch möglichen Abstiegssorgen zu entledigen.

Jannek Klein trifft auf zukünftigen Arbeitgeber

Allerdings geht der TVG auch in dieses Spiel als Außenseiter. Der Favorit ist eindeutig Potsdam und der VfL hat 20 Pluspunkte mehr auf dem Konto als die Gäste. Großen Anteil daran haben Markus Mahr mit 143 und Nils Fuhrmann mit 121 Treffern. Und natürlich schaut man aus Großwallstädter Sicht auch auf Linkshänder Jannek Klein, der zur nächsten Saison das Trikot der Blau-Weißen tragen wird.

Zuletzt haben die Brandenburger eine Serie von drei Siegen in Folge – gegen Dormagen, Oppenweiler/Backnang und die Eulen aus Ludwigshafen – hingelegt. Die Partien gegen die direkten Abstiegskonkurrenten des TVG, TuSEM Essen und HSG Krefeld Niederrhein, endeten beide mit einem Unentschieden. Im Hinspiel unterlag der TV Großwallstadt dem 1. VfL Potsdam daheim mit 37:40.

 

 

Das Bild von Leon Nowottny hat uns der TVG zur Verfügung gestellt. Danke dafür

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Das Team Deutschland-Achter geht deutlich verstärkt, mit neuen Gesichtern und Rückkehrern sowie großer Zuversicht in die neue Saison: Während das Flaggschiff nahezu unverändert bleibt, wurden der Vierer und Zweier ohne Steuermann komplett neuformiert.

Lest nachfolgend die PM von Carsten Oberhagemann:

Der Deutschland-Achter präsentiert sich mit einem neuen Ruderer und neuem Schlagmann: Tassilo von Müller, der einige Jahre zum Studium in den USA und Großbritannien weilte, ist zurück in Deutschland und startet direkt im Deutschland-Achter; und Sönke Kruse rückt von Platz sieben auf die Position des Schlagmanns vor. Julius Christ, Tobias Strangemann, Olaf Roggensack, Mattes Schönherr, Paul Klapperich und Theis Hagemeister bleiben ebenso im Paradeboot des Deutschen Ruderverbandes wie Steuermann Jonas Wiesen.

„Alle Ruderer haben physiologisch zugelegt, Tassilo gibt uns zusätzliche Power. Die Mannschaft versteht auch mein Konzept und meine Idee, wie wir rudern wollen, besser. Das macht uns insgesamt stärker und schneller“, sagte Trainer Mark Emke. Der Niederländer geht in seine zweite Saison mit dem Deutschland-Achter. Nach dem schwankenden Verlauf der Vorsaison, die mit WM-Platz sieben in Shanghai endete, hofft er auf ein deutlich stabileres Jahr 2026 und einen krönenden Abschluss bei den Weltmeisterschaften in seiner Heimatstadt Amsterdam (24. bis 30. August): „Unser Ziel ist ein Platz auf dem Podium.“

Erster Gradmesser in Sevilla

Erster Gradmesser ist zum Start der internationalen Saison der Weltcup im spanischen Sevilla (29. bis 31. Mai), wo der Deutschland-Achter unter anderem auf den Weltmeister aus den Niederlanden treffen wird. Diese Regatta bestreitet der Deutschland-Achter mit einem neuen Boot: dem C80, einer neuen Bootsform von der deutschen Bootswerft Empacher. Im weiteren Saisonverlauf sind der Weltcup in Luzern (Schweiz, 26. bis 28. Juni) und die Europameisterschaften in Varese (Italien, 31. Juli bis 02. August) wichtige Stationen auf dem Weg nach Amsterdam.

Gespannt ist das Trainerteam mit Mark Emke, Sabine Tschäge und Thomas Affeldt auch auf die Entwicklung im Vierer und Zweier ohne Steuermann, die beide mit vielversprechenden Besetzungen an den Start gehen werden. „Die Ausgangslage für beide Boote ist gut, aber die Herausforderung ist für beide groß“, meinte Tschäge. Jasper Angl, Benedict Eggeling, René Schmela und Mark Hinrichs bringen viel Erfahrung in den Vierer und wecken neue Hoffnungen: „Wir wollen uns stetig weiterentwickeln und von Regatta zu Regatta steigern. Das Ziel in dieser hart umkämpften Bootsklasse ist das A-Finale“, ergänzte Tschäge.

Mit Frederik Breuer und Leonard Brahms schickt der DRV eine spannende Kombination ins internationale Rennen im Zweier ohne Steuermann. Die DM-Zweiten von München überzeugten zuvor schon beim traditionellen Boat Race: Breuer, 2024 mit dem Deutschland-Achter Olympia-Vierter, führte den Cambridge-Achter als Schlagmann zum Sieg über Oxford, Brahms gewann ebenfalls mit Cambridge das Rennen der B-Boote auf der Themse in London. Beide bleiben noch gut zwei Monate bis zum Abschluss ihres Studiums in Cambridge wohnen, kommen dann zurück nach Deutschland. „Es ist schon ein bisschen Luxus, einen Zweier aus der vorderen Reihe der internen Rangliste für die internationale Saison zu haben. Wir sind sehr gespannt, wie sie sich mit der Weltspitze im Feld einiger etablierter Zweier schlagen werden“, sagte Tschäge.

Als Ersatzleute wurden Hanno Brach und Max John nominiert, die auch im Zweier ohne Steuermann beim Auftakt-Weltcup starten werden. In Sevilla bekommt ein Perspektiv-Vierer mit Simon Schubert, Kaspar Virnekäs, Ole Bartenbach und Paul Martin die Chance, wertvolle Erfahrung in vorderster Reihe zu sammeln.

 

 

Die weiteren Termine in 2026:

29. bis 31. Mai 2026:
Weltcup in Sevilla (Spanien)

26. bis 28. Juni 2026:
Weltcup in Luzern (Schweiz)

06. bis 24. Juli 2026:
Trainingslager in Ratzeburg

25./26. Juli 2026:
German Finals in Hannover

31. Juli bis 02. August 2026:
Europameisterschaften in Varese (Italien)

04. bis 15. August 2026:
Trainingslager in Ratzeburg

24. bis 30. August 2026:
Weltmeisterschaften in Amsterdam (Niederlande)

04. bis 06. September 2026:
SH Netz Cup in Rendsburg

 

 

 

Archivbild: Deutschland Achter

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Daniel Fischbuch musste das gestrige Spiel der Männer-Nationalmannschaft gegen die USA bei der IIHF Weltmeisterschaft 2026 in Zürich vorzeitig beenden. Der Stürmer zog sich im Verlauf der Partie eine Oberkörperverletzung zu. Eine Rückkehr des 32-Jährigen in den aktuellen WM-Kader ist somit ausgeschlossen – dies ergaben die heute durchgeführten medizinischen Untersuchungen zur genauen Diagnose und Einschätzung seines Gesundheitszustands.

 

 

 

Das Bild, das Daniel Fischbuch zeigt, hat uns 

 

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Die Handball-Saison 2025/26 ist vorbei und Handball Drittligist HSG Hanau arbeitet fleißig weiter am Kader für die kommende Spielzeit. Nun können sich zwei echte Hanauer Eigengewächse freuen: Ab 1. Juli 2026 statten die Grimmstädter ihre bisherigen Perspektivspieler Ben Scharriär und Malte Just mit Zweijahres-Verträgen aus. Während Scharriär bei den Blau-Weißen vor allem im linken Rückraum zum Einsatz kommt, sammelte Just in den letzten Partien reichlich Spielzeit auf Rechtsaußen. 

„Malte und Ben haben in den vergangenen Monaten wirklich große Schritte nach vorne gemacht und sich einen festen Platz im Drittliga-Kader der HSG Hanau erarbeitet“, meint Reiner Kegelmann, der sportliche Leiter der HSG Hanau. „Damit unterstreichen wir als HSG einmal mehr, dass wir es in der Grimmstadt schaffen, junge Handballtalente auf den Sprung in die 3. Liga vorzubereiten.“ 

Großer kämpferischer Ehrgeiz in der Abwehr 

Ben Scharriär spielte bereits in der B-Jugend für die HSG und gehört seit dem Sommer 2024 zum Perspektivkader der Grimmstädter. Der 1.89 Meter große, gebürtige Wiesbadener hat seine Schwerpunkte vor allem im Abwehrspiel und beweist in Zweikämpfen großen kämpferischen Ehrgeiz. In der Saison 2025/26 bestritt er 19 Pflichtspiele für die HSG und erzielte dabei acht Tore. Für den 19-jährigen Studenten, der mit der A-Jugend des Vereins die Hessenmeisterschaft feierte, soll es auch in Zukunft weiter nach oben gehen. 

Bei der Unterschrift des neuen Vertrags bis zum 30. Juni 2028 sagte Scharriär stolz: „Ich freue mich sehr, weiterhin ein Teil der HSG Hanau zu sein und auch in der kommenden Saison weitere Erfahrungen in der 3. Liga sammeln zu dürfen. Ich denke, der Verein bietet mit seinem Konzept eine sehr gute Möglichkeit für junge Spieler wie mich, sich sowohl handballerisch als auch persönlich weiterzuentwickeln. Zudem fühle ich mich in der Mannschaft sehr wohl und genieße jedes Spiel, das ich vor dem Blauen Block zu Hause bestreiten darf.“ 

Ambitionierter Linkshänder will sich in Hanau weiterentwickeln

Malte Just gehört wie auch Ben Scharriär zum 2007er-Jahrgang und sammelte unter Coach Axel Spandau zuletzt reichlich Spielanteile. Durch einige Ausfälle im Team hat er dabei sein Können auch im Rückraum unter Beweis gestellt, den spielerischer Schwerpunkt setzt Spandau für den schnellen Linkshänder aber vor allem auf Rechtsaußen, wo er auch in der kommenden Saison gemeinsam mit dem Hanauer Youngster Sebastian Hein auf Torejagd gehen wird. 

In 25 Pflichtspielen kam Just in der Saison 2025/26 zum Einsatz und markierte dabei 17 Treffer für die HSG. Nicht ohne Grund bescheinigt Kegelmann dem 18-Jährigen, der seit 2018 für die HSG Hanau aktiv ist, ein hohes Maß an Dynamik und Geschwindigkeit, die vor allem im Grimmstädter Konterspiel Verwendung finden. Sein neuer Vertrag läuft ebenfalls bis zum 30. Juni 2028.

„Ich bin schon lange bei der HSG und hatte hier immer die Möglichkeit, mich kontinuierlich weiterzuentwickeln und die nächsten Schritte zu machen. Die Mannschaft unterstützt uns junge Spieler dabei enorm“, meint Malte Just. „Sie hilft uns, uns schnell in das Team hineinzufinden, ohne dass dabei unnötiger Druck entsteht. Ein absolutes Highlight war es natürlich, in dieser sicherlich spektakulären Saison selbst bei den großen Derbys auf dem Feld zu stehen, bei denen man früher noch von außen mitgefiebert hat.“ 

„Wir freuen uns sehr, dass Ben und Malte auch in der kommenden Saison Teil unseres Weges bleiben. Beide haben sich ihre Einsatzzeiten mit großem Fleiß verdient und in den vergangenen Monaten eine starke Entwicklung genommen“, sagt Jörn Winter, der Sprecher des Jugendausschusses der HSG Hanau. „Genau dafür haben wir bei der HSG Hanau die Weichen gestellt: Junge Eigengewächse gezielt auszubilden, alle Trainer eng zu verzahnen und eine klare, einheitliche Philosophie zu leben. Unser Ziel ist es, möglichst vielen Talenten aus den eigenen Reihen den Sprung in den Drittligakader zu ermöglichen.“

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Im vierten Spiel der IIHF Weltmeisterschaft 2026 hat die Eishockey-Männer-Nationalmannschaft gegen den amtierenden Weltmeister und Olympiasieger USA mit 3:4 (1:1, 1:2, 0:1) nach Penaltyschießen verloren, jedoch den ersten Punkt bei diesem WM-Turnier eingefahren. Vor 9.731 Zuschauern spielte Deutschland sehr gut auf, erzielte schöne Tore und die DEB-Torschützen waren Moritz Seider, Frederik Tiffels und Marc Michaelis. Im Penaltyschießen traf Joshua Samanski.
 
Das nächste WM-Spiel der Gruppe A steht für die DEB-Auswahl am Freitagnachmittag auf dem Programm. Gegner ist Ungarn, Spielbeginn ist 16.20 Uhr.
 
Bundestrainer Harold Kreis sagte nach der Partie: „Die Mannschaft hat heute bedingungslos gekämpft und zusammengehalten. Wir haben vor dem Spiel besprochen, dass jede Aktion zählt. Das haben wir auch gut umgesetzt und viele gute Szenen vor dem Tor kreiert. Leider ist dabei nur ein Punkt herausgekommen, der für uns dennoch noch von Bedeutung sein kann. Für die kommenden Spiele haben wir viel Gutes gesehen und darauf werden wir nun aufbauen.“
 
Stürmer Frederik Tiffels, der beste Spieler der Begegnung, sagte: „Ich habe ein gutes Spiel von uns gesehen. Wir waren über 60 Minuten da und das 1:0 hat uns Schwung gegeben. Mir hat gefallen, wie wir nach dem 1:2 reagiert haben. Der Rückstand hat uns nicht aus der Ruhe gebracht. Im Penaltyschießen ist das dann immer ein wenig auch ein Glücksspiel. Insgesamt sollte das Ergebnis wieder Mut machen für die kommenden Spiele.“
 
Stürmer Marc Michaelis: „Es war heute ein gutes Spiel von uns mit einer deutlichen Leistungssteigerung. Wir haben viele Entscheidungen getroffen, die besser waren als in den anderen Spielen. Wir hätten es verdient, heute zu gewinnen. Diese Niederlage fühlt sich nicht richtig an. Der Glaube an uns selbst ist weiter da. Das haben wir bewiesen und das nehmen wir in die nächsten Spiele.“
 
 
 
 
WM-Spielplan 2026, Vorrunde, Gruppe A
 
15.05.2026 | Finnland – Deutschland | 3:1 (1:0, 0:0, 2:1)
17.05.2026 | Deutschland – Lettland | 0:2 (0:1, 0:1, 0:0)
18.05.2026 | Deutschland – Schweiz | 1:6 (0:0, 0:5, 1:1)
20.05.2026 | USA – Deutschland | 4:3 n. P. (1:1, 1:2, 0:1, 0:0, 1:0)
22.05.2026 | 16:20 Uhr | Deutschland – Ungarn
23.05.2026 | 20:20 Uhr | Österreich – Deutschland
25.05.2026 | 20:20 Uhr | Deutschland – Großbritannien
 
 
 
Das Bild von Moritz Seider hat uns 
 
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