Rudern: Dritter Platz im C-Finale im Zweier als Mutmacher
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Zwei Tage nach dem verpatzten WM-Start folgte die Bestätigung auf Top-Niveau: Tobias Strangemann und Leonard Brahms fuhren im Zweier ohne Steuermann im C-Finale der Weltmeisterschaften in Amsterdam auf einen guten dritten Platz. Dabei zeigten sie, welch Potenzial in ihnen steckt. Für das junge Duo endete das A-WM-Debüt im Zweier mit dem 15. Gesamtplatz bei 21 gemeldeten Booten. So Carsten Oberhagemann in einer PM.
Bei Streckenhälfte lagen Strangemann/Brahms noch auf dem vierten Platz. Doch durch eine ökonomischere Krafteinteilung als im Vorlauf vor zwei Tagen hatten sie bei Sieg des US-Boots noch genug Reserven für einen beherzten Schlussspurt. „Das war ein deutlich besseres Rennen und bestätigt, dass wir mehr hätten erreichen können. Wir sind souverän mit den Böen umgegangen, ohne dass wir diesmal einen Einbruch erlitten und uns zu früh das Licht ausgeklipst haben“, sagte Tobias Strangemann. Entsprechend konnten das deutsche Duo den slowenischen Zweier, der bei der EM in Varese noch vor ihnen lag, auf der Nachbarbahn abfangen und auch zum WM-Sechsten des Vorjahres aus Irland auffahren. Die Schweden, Weltcup-Sechster in Luzern, wurden Fünfte.
„Insgesamt betrachtet ist es ernüchternd. Ein schlechtes Rennen zu Beginn hat uns letztlich eine bessere Platzierung gekostet. Dass wir jetzt ein paar etablierte Boote schlagen konnten, zeigt, welch Potenzial in uns steckt. Ich nehme das Positive mit, was jetzt nicht unbedingt so offensichtlich ist: Wir haben uns gut entwickelt“, sagte Leonard Brahms, der nach Dortmund ziehen wird und ab Herbst in der Dortmunder Gruppe mittrainieren wird.
Zuvor haben die Zwei aber noch in Amsterdam was vor. Das Duo will am Sonntag mit dem Mixed-Achter, der bei der EM in Varese schon Silber gewann, für einen erfolgreichen WM-Abschluss sorgen. „Das Ziel ist eine Medaille. Da haben wir Bock drauf“, sagte Brahms.
Die Ergebnisse:
Zweier ohne Steuermann, C-Finale: 1. USA 6:51,74 Minuten. – 2. Irland 6:54,02. – 3. Deutschland (Tobias Strangemann, Leonard Brahms) 6:54,48. – 4. Slowenien 6:55,95. – 5. Schweden 6:57,17, 6. China 7:08,83
Archivbild: Carsten Oberhagemann






