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Was bleibt, wenn ein Jahr zu Ende geht – mein Rückblick auf 2025

Ihr Lieben,

das neue Jahr ist nun schon ein paar Tage alt, und der Alltag hat uns wieder. Wie war euer Start ins Jahr 2026? Ich hoffe, er war so, wie ihr ihn euch gewünscht habt.

Mein eigener Jahresanfang war sehr schön. Vorsätze habe ich mir – wie schon seit Jahren – keine gemacht. Aus Erfahrung weiß ich, dass das Leben sie ohnehin gern durcheinanderwirbelt. Stattdessen wollte ich das vergangene Jahr noch einmal Revue passieren lassen.

2025 war ein bewegtes Jahr. Privat habe ich viel unternommen, ich war hier und dort, habe mir viele Erstliga-Handballspiele und Zweitliga-Fußballspiele angeschaut und habe diese Zeit sehr genossen.

Im März gab es einen Einschnitt: Nach über 30 Jahren habe ich meine Arbeit bei meiner Heimatzeitung beendet. Wenn fachliche Erfahrung plötzlich weniger zählt als Besitzdenken, wird es eng. Wehmütig war ich dabei nicht.
Manchmal merkt man erst beim Gehen, wie sehr sich ein Ort verändert hat – und dass man selbst nicht mehr hineingepasst hat.

Im Frühjahr folgte ein kurzer Urlaub in Richtung Sonne tanken, der mir gutgetan hat – körperlich wie seelisch. Viel Zeit habe ich außerdem im Garten verbracht, der mir immer wieder Ruhe und Erdung schenkt.

Es gab aber auch ganz besondere Erlebnisse und Reisen: Konzerte wie z. B. AC/DC in Berlin, die Bregenzer Festspiele oder einen Abstecher ins wunderschöne Wien.

Dann kam meine Hüftoperation mit anschließender Reha. Diese Zeit war nicht leicht. Ruhe geben, Hilfe annehmen, Geduld haben – all das war ein Lernprozess. Umso dankbarer bin ich, dass alles sehr gut verlaufen ist – dank großartiger medizinischer Begleitung und hervorragender Therapeutinnen und Therapeuten.

Neben all dem gab es auch Abschiede. Drei wertvolle Menschen, die zu meinem Leben gehörten, sind im vergangenen Jahr verstorben. Diese Verluste haben mich tief berührt und mir gezeigt, wie kostbar Zeit und echte Begegnungen sind. Auch die schlimme Erkrankung einer ganz lieben Freundin, die längst zur Familie gehört, hat uns alle geschockt und mitgenommen. Ja und dann kam auch schon wieder Weihnachten – es kam leise, ruhig und harmonisch. Eine Zeit zum Durchatmen und Kraftschöpfen.

Alles in allem hatte 2025 Tiefpunkte, aber auch viele schöne Momente – mit meiner Familie, mit Freunden und mit lieben Menschen an meiner Seite. Was mir allerdings aufgefallen ist, sind die kleinen Dinge im Miteinander: „Bitte“ und „Danke“ scheinen seltener geworden zu sein, Rücksicht im Alltag oft Mangelware. Fällt das nur mir auf?

Mit Zuversicht blicke ich nun auf 2026. Ich freue mich darauf, mich wieder frei bewegen zu können, auf Sport, Wanderungen und auf meinen Garten, wenn alles wieder grünt und blüht. Ich freue mich auf Zeit mit meiner Familie, auf geplante Reisen, auf neue Blogartikel, Podcasts und gute Gespräche.

2026 darf kommen.

 

 

Ihr könnt dazu auch auf meinem Blog lesen:

Von Null auf Neuanfang – Meine Zeit zwischen Schmerz, Lachen und kleinen Wundern