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Handball – 2. Liga: Erster Heimsieg im neuen Jahr für den TV Großwallstadt

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

In der zweiten Handball Liga hat der TV Großwallstadt den ersten Heimsieg im neuen Jahr eingefahren. Gegen die Eulen Ludwigshafen gewann die Mannschaft von Trainer Andrè Lohrbach mit 32:31 (14:17).

Allerdings hatten Im Duell der Tabellennachbarn die Gäste in der ersten Halbzeit die Nase vorn. Matteo Menges sorgte für das erste Tor in der Partie, Maxim Schalles per Siebenmeter für den Ausgleich. So ging es weiter bis zur 25. Spielminute. Die Eulen legten vor, der TVG zog nach. Möglichkeiten, die Führung zu übernehmen, gab es durchaus, doch hier machte der Ludwigshafener Schlussmann Žiga Urbič, der nächste Saison für den TVG im Tor stehen wird, dem Gastgeber wiederholt einen Strich durch die Rechnung. Kurz vor Ende der ersten 30 Minuten leistete sich das Team von André Lohrbach Fehler, die dazu beitrugen, dass die Gäste mit einem 14:17-Vorsprung in die Pause gingen.

Leon Nowottnys letzte Parade beschert Heimsieg 

Doch die Gastgeber hatten bereits eine Woche zuvor bewiesen, dass sie mit Rücklagen umgehen können. Mario Stark traf direkt zum 15:17. Nach einem Treffer von Tim Schaller, war es der gut aufgelegte Dmytro Redkyn, der mit zwei Toren in Folge den Anschluss wiederherstellte. Mihailo Ilic erhöhte auf 19:17, Florian Eisenträger traf per Siebenmeter zum 18:19. Und dann war es erneut Redkyn, der den Torhüter überwand und zum Ausgleich einnetzte. Einmal noch legte Ilic vor, dann aber konnten die Hausherren durch Maximilian Horner erstmals in Führung gehen (21:20). Doch Ludwigshafen steckte nicht auf und Menges und Finn-Lukas Leun drehten auf 22:21. Aber die Blau-Weißen waren jetzt hellwach. In der 48. Minute führte ein 3:0-Lauf zum 26:23. Wer dachte, das war die Vorentscheidung, lag falsch. Die Gäste kamen wieder auf ein Tor (27:26) heran. Nun ging es heiß her. In der 58. Minute kamen die Eulen zum Ausgleich. Doch Yessine Meddeb netzte zum 31:30 ein. Ilic traf zum Remis. Ein Siebenmeter 55 Sekunden vor Schluss wurde gehalten, doch Eisenträger traf im Nachwurf zum 32:31. Die Eulen hatten noch 35 Sekunden zum Ausgleich. Ein letzter Wurfversuch, den Torhüter Leon Nowottny aber parierte und somit für den ersten Heimsieg der den TVG sorgte. Allerdings hätte sich der TVG auch über einen möglichen Siebenmeter nicht beschweren dürfen. Der sehr enttäuschte Eulen-Spieler Lars Röller, der sich im letzten Angriff bedrängt gefühlt hat, sagte anschließend: “Mir fehlen grad die Worte. Wir machen ein gutes Spiel, waren bis zur 40. Minute vorne und dürfen den TVG nicht mehr rankommen lassen. Das Spiel ist uns aus der Hand gelaufen. Dann bekomme ich zum Schluss den Ball, habe den vollen Kontakt von Meddeb und der Schiedsrichter gibt gar nichts.”

Leon Nowottny, TVG-Torhüter, der den letzten Ball vom Gegner gehalten hat, sagte: “Das kennt man, dass in solchen Situationen Siebenmeter gepfiffen wird. Aber ich war froh, dass es nicht so war. Wir haben Mentalität gezeigt, denn es war sehr schwer, zu gewinnen, aber wir haben uns durchgesetzt.”

 

 

Das Bild von Dmytro Redkyn hat uns der TVG zur Verfügung gestellt. Danke dafür