Handball – 2. Liga: Großwallstadt verlor zum Auftakt der Rückrunde gegen die HSG Nordhorn-Lingen
Liebe Leserinnen, liebe Leser.
Handball Zweitligist TV Großwallstadt verlor das erste Spiel zum Auftakt der Rückrunde gegen die HSG Nordhorn-Lingen mit 34:36 (16:17). Damit ist der TVG seit nun zehn Spieltagen ohne Sieg, die HSG hingegen blieb auch im zehnten Spiel in Folge ohne Niederlage. Die HSG schielt demnach weiter auf die vorderen Tabellenplätze und will um den Aufstieg mitspielen, die Hausherren hingegen stehen auf Platz 13 der Tabelle und möchten sich relativ schnell von den Abstiegsplätzen entfernen.
Bereits vor der Partie musste der TV Großwallstadt die nächste Hiobsbotschaft verkünden. Finn Wullenweber fällt wegen Knieproblemen die nächsten Wochen aus und damit steht ein weiterer wichtiger Innenblockspieler erst einmal nicht zur Verfügung. Hinzu kommt Torhüter Stefan Hanemann, der ebenfalls die nächste Zeit verletzt ausfällt.
Torhüter Nowottny erzielt sein erstes Tor für den TV Großwallstadt
Der ehemalige Großwallstädter Frieder Bandlow zeigte sich in überragender Form, hatte am Ende 14 Tore von 14 Versuchen zu verzeichnen. Er war es auch, der das erste Tor für die HSG erzielte. Florian Eisenträger glich aus. Bis zum 3:3 verlief die Partie ausgeglichen, dann setzten sich die Niedersachsen durch einen 4:0-Lauf auf 7:3 ab. Doch der an diesem Tag sehr stark aufspielende Connar Battermann erzielte das 4:7 für die Unterfranken und der “Neue” im Tor, Leon Nowottny, traf nach einer Parade das leere Tor der Gäste zum 5:7. Weitere Paraden seitens Nowottny und der TVG kam durch Battermann zum Anschluss (7:8).
Bedingt durch technische Fehler seitens der Gastgeber zogen die Gäste erneut auf 15:11 davon. Aber die Blau-Weißen steckten nicht auf und stellten zum Pausenpfiff den Anschluss (16:17) wieder her. Bereits in der ersten Hälfte verhängte das Schiedsrichter-Duo bis zur 16. Minute bereits fünf Siebenmeter gegen den TVG, gegen die Gäste hingegen keinen einzigen.
Frieder Bandlow und Connar Battermann dominierten die Partie
Hochmotiviert kehrte der TVG aus den Katakomben zurück. Der TVG spürte, dass gegen die favorisierten Gäste aus der Grafschaft Bentheim etwas möglich war. Florian Eisenträger traf per Siebenmeter zum 17:17 und erhöhte sofort danach auf 18:17. Bandlow glich zwar aus, doch Yessine Meddeb und Maxim Schalles trafen zum 20:18. Anstatt auf drei Tore zu erhöhen, leistete sich der TVG zwei technische Fehler und einen Fehlwurf, so dass die HSG auf 20:20 egalisierte. In der 39. Spielminute stand es 22:21, danach stellte Nordhorn auf 23:22 um. Jaris Tobeler und Bandlow erhöhten sogar auf 25:22. Die Gastgeber wechselten die Torhüter, kämpften verbissen weiter, kamen noch einmal auf zwei Tore ran. Doch am Ende hieß der Sieger HSG Nordhorn-Lingen. Entscheidend für den 36:34-Sieg der HSG war sicher die überragende Leistung von Frieder Bandlow, der mit 14 Treffern, darunter zehn vom Siebenmeterpunkt, mit einer hundertprozentigen Quote glänzte. Zudem konnte der TVG in der zweiten Hälfte keine einzige Parade mehr vorweisen, was bei einem derart starken Gegner am Ende einfach zu wenig ist.
Der bärenstark aufspielende Connar Battermann, der mit elf Toren glänzte, sagte anschließend: “Ich mache lieber null Tore und wir gewinnen am Ende. Es freut mich für Frieder, dass er so gut gespielt hat. Aber generell spielte die HSG richtig gut auf. Wir haben gerade eine Negativserie, dabei sind viele kleine Faktoren zusammen gekommen. Wir haben einen guten Angriff, doch der Verbund Abwehr/Tor passt noch nicht so. Wir müssen weiter an uns arbeiten.”
Frieder Bandlow strahlte nach dem Spiel übers ganze Gesicht, und freute sich über seine 14 Treffer: “Es ist immer wieder schön, hierher zu kommen. Noch schöner ist es mit zwei Punkten wieder heimzufahren. Doch das war ein hartes Stück Arbeit, denn der TVG hat sehr gut spielt. Wir sind jetzt Vierter und schauen mal, was noch geht.”
Das Bild, das Connar Battermann zeigt, hat uns der TVG zur Verfügung gestellt. Danke dafür






