Handball – Regionalliga: Kurz nachgefragt bei Bruchköbels Routinier und Shooter Dennis Weit
Liebe Leserinnen, liebe Leser.
Seit Dennis Weit denken kann, spielt er Handball, kommt bezeichnenderweise aus einer Handballer-Familie. Beim jetzigen Regionalligisten TuSpo Obernburg hat der 28-Jährige mit seiner Lieblingssportart angefangen. Danach folgten Stationen wie SG RW Babenhausen, TVG-Junioren-Akademie, TV Großwallstadt zweite Liga, Drittligist TV Kirchzell, Eintracht Hildesheim zweite Liga, Hannover-Burgwedel, SG Bruchköbel, TV Gelnhausen. Es zog ihn 2020 wieder zum TV Großwallstadt in die zweite Liga zurück, dann kam TV Groß-Umstadt, HSG Bieberau/Modau und seit dieser Saison trägt er nun wieder das Trikot der SG Bruchköbel. Aktuell führt er die Torschützenliste der Regionalliga mit 139 Treffern nach 15 Spielen an.
Vor dem Spiel gegen seinen „alten“ Verein HSG Bieberau/Modau am kommenden Samstag beantwortete uns der Rückraum Shooter ein paar Fragen:
Dennis, warum hat es Dich wieder nach Bruchköbel gezogen?
Dennis: „Ich habe den Kontakt zu Bruchköbel nach meinem Weggang 2018 nie abbrechen lassen, verstehe mich auch mit unserem Trainer Tegaday Ramos Nuez sehr gut. Wir haben viele Junge in unserem Team und die SG hat mich auch deshalb als „erfahrenen“ Spieler geholt. Mir gefällt es sehr gut in Bruchköbel und ich fühle mich dort wohl. Mit Bieberau konnte ich keine Einigung über eine Vertragsverlängerung erzielen und andere Verein kamen nicht in Frage. Also war es naheliegend, als die Anfrage kam, dass ich nach Bruchköbel gehe.“
Welche Ziele habt Ihr Euch vor der Saison gesteckt?
Dennis: „Unser Ziel war und ist es, so früh wie möglich nichts mit dem Abstieg zu tun zu haben. Wir stehen derzeit auf Platz neun der Tabelle, haben 11:19 Punkte, was heißt, dass wir schon noch unsere Punkte holen müssen.“
Du hast Dir neben dem Handball ein zweites Standbein als Personal Trainer aufgebaut. Wie muss ich mir das vorstellen?
Dennis: „Ja, ich habe mich im April 2025 als Personal Trainer selbstständig gemacht, habe meine B-Lizenz erworben. Derzeit arbeite ich in einem Fitness Studio in Aschaffenburg (Fitseveneleven, Anm. d. Red.) als Werksstudent, gebe dort Kurse und auch Einzeltraining. Es macht mir viel Spaß und es ist eine gute Kombination mit dem Handball.“
Am Samstag steht das Spiel gegen die HSG Bieberau/Modau an. Was erwartet Euch in dem Spiel?
Dennis: „Das wird ein hartes Stück Arbeit, denn die HSG ist derzeit in einer sehr guten Form. Wir gehen als Underdog ins Spiel, werden aber auf jeden Fall alles geben und den Gegner so lange es geht ärgern.“
Wie ist es für Dich gegen Deinen ehemaligen Verein zu spielen?
Dennis: „Gegen seinen alten Verein zu spielen, ist immer etwas Besonderes. Ich freu mich auf jede Menge bekannte Gesichter und muss wahrscheinlich aufpassen, dass ich nicht in die ‚falsche Kabine gehe‘ 🙂
Schade nur, dass ich aufgrund einer Schulter- und Ellbogenverletzung nicht mitspielen kann. Daher kommt mir das freie Faschingswochenende nächste Woche gerade recht. Da habe ich etwas Zeit, mich auszukurieren, um danach meine Mannschaft wieder zu unterstützen.“
Wir wünschen Dennis alles Gute und gute Besserung!
Das Bild hat uns Dennis zur Verfügung gestellt. Herzlichen Dank dafür






