Halbzeit beim Zelltraining im MTZ Großwallstadt – diesmal wurde der Spieß umgedreht 😉
Liebe Leserinnen, liebe Leser.
Unter der Anleitung von Sportwissenschaftlerin und Zelltraining-Expertin Katja Wess hatte ich jüngst “Halbzeit” beim Zelltraining im MTZ Großwallstadt. Fünf der insgesamt zehn Einheiten liegen inzwischen hinter mir – ein guter Zeitpunkt für eine erste Zwischenbilanz. Diesmal wurde der Spieß einmal umgedreht. Normalerweise stelle ich Katja die Fragen. Beim Zelltraining vor ein paar Tagen war diesmal ich an der Reihe und durfte erzählen, wie es mir nach den ersten Wochen geht, welche Veränderungen ich bereits bemerke und warum ich diesen Weg mit einem guten Gefühl weitergehe. Ein ungewohnter Rollenwechsel – aber ein schöner Anlass, einmal ganz bewusst auf die vergangenen Wochen zurückzublicken.
Katja fragte mich folgendes:
Hallo Margot, erst einmal eine allgemeine Frage: Wie geht es Dir aktuell mit und nach dem Zelltraining? Konntest Du im Alltag schon eine Veränderung feststellen? Wenn ja, welche war das?
“Ich habe das Gefühl, dass mir das Zelltraining insgesamt guttut. Es ist für mich zwar kein “Wundermittel”, aber ich merke, dass ich mich nach den Einheiten oft ausgeglichener fühle. Besonders wichtig ist für mich, dass ich wieder etwas mehr Vertrauen in meinen Körper bekomme. Nach den gesundheitlich schwierigen Monaten mit Herzmuskelentzündung, Hüfte, Brust und weiteren Baustellen ist das für mich ein großer Schritt. Im Alltag habe ich den Eindruck, dass ich Belastungen etwas besser wegstecke und mich insgesamt stabiler fühle. So zum Beispiel, wenn ich mit dem vollen Wäschekorb vom Keller in den ersten Stock gehe, muss ich nicht mehr “schnaufen wie ein Walross”, was noch vor Wochen der Fall war.”
Wir haben nun während der fünften Einheit das erste Mal anstatt Normoxie in der Regenerationsphase die Hyperoxie eingestellt. Sprich, Du hast während der Hypoxie-Pausen mehr Sauerstoff bekommen. Hast Du hier einen Unterschied zur Normoxie gemerkt?
“Ich habe tatsächlich einen Unterschied wahrgenommen. Während der Regenerationsphase hatte ich das Gefühl, etwas leichter und freier atmen zu können. Insgesamt empfand ich die Einheit dadurch als angenehm. Es war kein dramatischer Unterschied, aber eine Veränderung, die ich bewusst wahrgenommen habe.”
Jetzt hast Du erzählt, dass Du in den Übergängen der IHHT kurzfristig körperlich eine Reaktion gespürt hast. Hattest Du während der Einheiten bisher öfter das Gefühl, dass es Dir vielleicht nicht gut tun könnte?
“Nein, dieses Gefühl hatte ich nie. Die kurzfristigen Reaktionen in den Übergängen habe ich zwar gespürt, aber sie haben mich nicht verunsichert. Ich hatte während der gesamten Zeit das Gefühl, gut begleitet zu werden und wusste, dass ich jederzeit hätte Bescheid geben können. Deshalb hatte ich nie Sorge, dass mir das Zelltraining schaden könnte. Im Gegenteil.”
Du bekommst nach jeder Einheit eine Kurzauswertung der Sitzung. Ist es für Dich dadurch besser nachvollziehbar, was mit Deinem Körper passiert?
“Ja, auf jeden Fall. Ich finde die Auswertungen hilfreich, weil sie die Einheit nachvollziehbarer machen. Gerade wenn man sich intensiv mit seiner Gesundheit beschäftigt, möchte man verstehen, was im Körper passiert. Die Kurzauswertung hilft mir dabei, die einzelnen Einheiten besser einzuordnen und den Verlauf nachzuvollziehen.”
Ich kann das Zelltraining nur jedem empfehlen, unabhängig, ob Sportler, jung, alt usw. Ich finde, dass es eine sehr gute Investition ist, seinem Körper etwas Gutes zu tun.
Unten angehängt könnt Ihr noch einmal alle Artikel bezüglich des Zelltrainings nachlesen. Oder Ihr findet sie auf meinem Blog. Hier wird auch Normoxie, Hyperoxie, Hypoxie erklärt.
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Liebe Leserinnen, liebe Leser.
Nach einer längeren Pause aufgrund gesundheitlicher Probleme habe ich mein Zelltraining nun wieder aufgenommen. Vor ein paar Tagen durfte ich diese besondere Form des Trainings im MTZ Großwallstadt unter Anleitung von Sportwissenschaftlerin und Zelltraining-Expertin Katja Wess erneut ausprobieren.
Dabei wechseln sich Phasen mit sauerstoffärmerer Luft – ähnlich wie in größeren Höhen – und normale Atemphasen ab. Während der sogenannten „Höhenluft“ sinkt die Sauerstoffsättigung im Körper leicht ab, gleichzeitig reagiert der Organismus mit einer erhöhten Herzfrequenz. Das Herz arbeitet intensiver, um den Körper weiterhin optimal mit Sauerstoff zu versorgen. In den Erholungsphasen mit normaler Luft beruhigt sich der Körper wieder und die Werte stabilisieren sich.
Während meines Trainings wurde die Sauerstoffsättigung sowie die Herzfrequenz permanent überwacht. Besonders wichtig ist dabei eine Sicherheitsgrenze, damit der Körper nicht überfordert wird. Bei mir lag der niedrigste Wert während des Trainings bei etwa 85 bis 87 Prozent – genau im vorgesehenen Bereich.
Mein aktuelles Training lief über 50 Minuten in wechselnden Intervallen und entsprach einer simulierten Höhe von rund 3300 Metern. Die durchschnittliche Herzfrequenz lag dabei zwischen 65 und 75 Schlägen pro Minute.
Ich finde es spannend zu beobachten, wie der Körper auf diese Reize reagiert und Schritt für Schritt wieder belastbarer wird.

Über meine bisherigen Erfahrungen mit dem Zelltraining habe ich auf meinem Blog bereits mehrfach berichtet. Ich stelle unter diesen Artikel verschiedene Artikel, damit Ihr bei Interesse alles noch einmal nachlesen könnt.
Die Bilder hat uns das MTZ zur Verfügung gestellt. Danke dafür
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Liebe Leserinnen, liebe Leser.
Heute geht es in meinem Blogbeitrag um Gesundheit, Wohlbefinden, Konzentration, Fitness und einiges mehr. In einem Wort gesagt, es geht um Zelltraining.
Mehr Energie, bessere Konzentration – was steckt hinter Zelltraining?
Wer kennt das nicht: Man fühlt sich manchmal müde, weniger leistungsfähig oder merkt, dass die Konzentration nachlässt. Viele Menschen wünschen sich mehr Energie im Alltag, eine bessere Regeneration oder einfach ein stärkeres körperliches Wohlbefinden.
Genau hier setzt das sogenannte Zelltraining an. Doch was verbirgt sich eigentlich dahinter? Und wie kann ein Training auf Zellebene unsere Gesundheit und Leistungsfähigkeit beeinflussen?
Mit diesen Fragen beschäftigt sich das MTZ Großwallstadt, das am 25. März 2026 um 18.30 Uhr (Athletikraum MTZ Großwallstadt) zu einem Info-Abend rund um das Thema Zelltraining einlädt. Organisiert wird dieser Abend von der Sportwissenschaftlerin und Zelltraining Expertin Katja Wess, die sich intensiv mit diesem Trainingskonzept beschäftigt.
Im Vorfeld zum Info-Abend habe ich ihr bereits einige Fragen gestellt.
Katja, der Begriff Zelltraining klingt zunächst sehr wissenschaftlich. Doch was bedeutet Zelltraining eigentlich genau? Geht es dabei um eine besondere Trainingsform? Oder um gezielte Reize für unseren Körper, die bis in die kleinsten Einheiten – unsere Zellen – wirken?
Katja: „Ganz genau, das Zelltraining setzt in den kleinsten Einheiten unseres Körpers an, den Zellen. Durch einen bewusst zugeführten verminderten Sauerstoffreiz werden unsere Zellen im Köper angeregt wieder aktiver zu werden und neue Zellen für mehr Energie zu bilden. Das Gute an der Sache ist, dass der Interessent nichts weiter dabei machen muss. Die Anwendung geschieht ohne körperliche Anstrengung sitzend oder liegend.“
Was mich vor allem interessiert: Was passiert dabei im Körper?
Katja: „Durch die Feststellung des Körpers, in dem Moment unterversorgt zu sein, beginnt der Körper Signale auszusenden, um neue vitalere Zellen zu produzieren. Wichtiger Bestandteil sind dabei die Mitochondrien, man kann sagen die Kraftwerke in den Zellen. Diese produzieren die Energiestoffe für die umliegenden Körperzellen. Ganz einfach gesagt, möchte der Körper mit der Ankurbelung der Produktion dem vorhandenen Defizit entgegenwirken, so dass der Körper wieder das Level erreicht, mit dem er sich wohlfühlt und effektiv arbeiten kann.“

Katja Wess, Sportwissenschaftlerin und Zelltraining Expertin, freut sich auf viele Interessenten am Info-Abend
Viele Menschen interessieren sich natürlich für die möglichen Effekte. Kann Zelltraining tatsächlich dabei helfen,
– die Energieproduktion im Körper zu verbessern?
– die Konzentrationsfähigkeit zu steigern?
– die Regeneration zu unterstützen?
– die allgemeine Leistungsfähigkeit zu erhöhen?
Katja: „Das ist eine interessante Frage. Durch den gegebenen Reiz kann es zu vielerlei Anpassungen, wie oben erwähnt, im Körper kommen. Die Effekte können sowohl auf körperlicher, kognitiver, aber auch vegetativer Ebene passieren. Da die Anpassungen zuerst auf zellulärer Ebene vonstatten gehen, dauert es ein paar Anwendungen, bis diese Effekte sich anderweitig im Körper des einzelnen bemerkbar machen. Wichtig ist allerdings, dass man zu Beginn der Anwendung nie direkt sagen kann, wo und wie sich die Effekte einstellen, dies ist ein sehr individueller Prozess.“
Welche Rolle dabei Bewegung, Belastungsreize und die Anpassungsfähigkeit unseres Körpers spielen, wird Katja Wess beim Info-Abend genauer erklären.
Eine weitere spannende Frage ist:
Ist Zelltraining nur etwas für Leistungssportler – oder kann es auch für Menschen interessant sein, die einfach etwas für ihre Gesundheit tun möchten? Gerade für Menschen, die ihre körperliche Leistungsfähigkeit – sei es nach langer Krankheit, einer Operation usw. – langsam wieder aufbauen möchten, könnte dieses Training eine interessante Möglichkeit sein.
Viele dieser Fragen lassen sich am besten im persönlichen Gespräch beantworten. Deshalb lädt das MTZ Großwallstadt zum Info-Abend rund um das Thema Zelltraining ein. Dort wird Katja Wess ausführlich erklären, wie Zelltraining funktioniert, welche wissenschaftlichen Hintergründe es gibt und wie man dieses Training konkret in den Alltag integrieren kann.
Die Besucher haben die Gelegenheit, Fragen zu stellen und mehr über die Möglichkeiten im MTZ Großwallstadt zu erfahren.
Wer also neugierig geworden ist und wissen möchte, wie Training auf Zellebene unsere Energie und Leistungsfähigkeit beeinflussen kann, sollte sich diesen Termin unbedingt vormerken.
Wer sich anmelden möchte, geht bitte auf die Website des MTZ Großwallstadt unter:
oder meldet sich telefonisch unter:
☎️ 06022/655704
an.
Übrigens – ich werde das Zelltraining selbst ausprobieren und Euch über meine Erfahrungen berichten. Seid gespannt!
Die Bilder hat uns das MTZ zur Verfügung gestellt. Danke dafür.
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Anschließend könnt Ihr alles noch einmal nachlesen, was ich bisher über Zelltraining im MTZ Großwallstadt geschrieben habe.
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