Liebe Leserinnen, liebe Leser. 

Die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft hat bei den Olympischen Spielen in China das abschließende Vorrundenspiel gegen Team USA nach knapp mit 2:3 verloren. Torschützen für Deutschland waren Patrick Hager und Tom Kühnhackl. Damit schließt die DEB-Auswahl die Gruppe A auf Platz drei ab. Morgen, Dienstag, geht es in der Viertelfinal-Qualifikation gegen die Slowakei.  

Für das abschließende Spiel der Vorrundengruppe A nahm Bundestrainer Toni Söderholm einige Änderungen vor: Im Tor erhielt Danny aus den Birken seinen ersten Einsatz bei diesen Winterspielen, als Backup stand Felix Brückmann bereit. Außerdem veränderte Söderholm alle vier Offensivformationen, Lean Bergmann rückte dadurch in das Aufgebot. Dafür erhielten Daniel Pietta und David Wolf eine Pause. Verteidiger Marco Nowak stand angeschlagen weiterhin nicht zur Verfügung.  

Auftakt nach Maß

Die Nationalmannschaft erwischte einen Auftakt nach Maß. Gleich im ersten Überzahlspiel passte Matthias Plachta auf den vor dem Tor freistehenden Patrick Hager – 1:0 nach genau zwei Minuten. Auch die USA traf im ersten Powerplay und erzielte kurz danach den Ausgleich durch Steven Kampfer (5.) mit einem Schuss von der blauen Linie. Im Anschluss entwickelte sich ein echter Schlagabtausch beider Teams: Es ging hin und her, harte Checks wurden ausgeteilt. Insbesondere die DEB-Auswahl präsentierte sich als kompakte Einheit.  

Auch im zweiten Abschnitt blieb die DEB-Auswahl weiter kämpferisch und gefährlich. Doch auch die US-Amerikaner legten noch mal an Tempo zu. Aus dem Gewühl heraus gelang Team USA so der Führungstreffer durch Matt Knies (25.), der die unübersichtliche Situation vor dem deutschen Tor auszunutzen wusste. Kurz vor Ende des zweiten Drittels baute die deutsche Mannschaft in Überzahl noch mal Druck auf, doch ein weiterer Treffer blieb aus.  

Zu Beginn des Schlussabschnitt überstand das DEB-Team eine weitere Unterzahl-Situation, Danny aus den Birken konnte sich dabei mit wichtigen Saves auszeichnen. Gerade als diese brenzlige Situation überstanden war, erhöhte Team USA nach einem Puckverlust in der eigenen Zone auf 3:1 durch Nathan Smith (43). Die deutsche Mannschaft zeigte sich unbeeindruckt und erhöhte nochmals die Intensität. Das führte zu Tom Kühnhackls Anschlusstreffer (58.) direkt vor dem Tor. Danach warf die DEB-Auswahl alles nach vorne und nahm Aus den Birken für einen sechsten Feldspieler vom Eis. Trotz guter Chancen wollte der Ausgleich nicht fallen.  

 Bundestrainer Toni Söderholm sagte nach der Partie: „Es war für uns emotional ein ordentlicher Schritt nach vorne. Wir haben spielerisch gut agiert über die 60 Minuten und weniger Strafzeiten genommen, was uns Kraft gespart hat. Auch unsere Aggressivität auf dem Eis war streckenweise sehr gut. Das Wichtigste ist, dass die Mannschaft zusammengewachsen ist, was die Art und Weise angeht, wie wir heute aufgetreten sind. Das bringt uns einen guten Schritt weiter im Hinblick auf das Spiel gegen die Slowaken.“  

Stürmer Patrick Hager meinte: „Wir haben heute volle 60 Minuten Eishockey gespielt auf beiden Seiten des Eises. Das war ein Schritt nach vorne, bitter ist natürlich, dass keinen Sieg rausgesprungen ist oder wir wenigstens einen Punkt mitnehmen konnten. Wir haben uns in jedem Fall gesteigert und gehen mit breiter Brust ins entscheidende Qualifikations-Spiel.“  

Montag war spielfrei

Am heutigen Montag hatten alle zwölf Teams einen spielfreien Tag, ehe es am Dienstag, 15. Februar,  für die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft in die Viertelfinal-Qualifikation gegen die Slowakei geht. 

Das DEB-Team hat den Tag wie folgt genutzt: Wenig Eiszeit, dafür umso mehr Zeit für Regeneration und Erholung. Der spielfreie Tag des olympischen Eishockey-Turniers stand ganz im Zeichen der Regeneration. Die Mannschaft absolvierte ein kurzes Training auf dem Eis des National Indoor Stadiums in Peking, danach ging es zurück ins olympische Dorf. Am Abend steht ein kurzes Teammeeting auf dem Programm – ansonsten haben die Eishockeyspieler Freizeit, die sie für Regeneration nutzen.  

Bundestrainer Toni Söderholm sagte: „Das Training heute war kurz, aber gut. Es ist wichtig, dass wir uns nach der Partie gegen die USA ordentlich regenerieren. Das Spiel gegen die Slowakei morgen wird ein enges und intensives Match. Die beiden Mannschaften kennen sich ganz gut. Wir konzentrieren uns auf uns und auf das, was wir gegen die USA schon viel besser gemacht haben. Wir haben sehr aggressiv gespielt und über das ganze Eis solide gearbeitet. Es wird morgen wichtig sein, dass wir in unserem Spielplan bleiben, dass wir geduldig bleiben – und dann schauen wir, was bei Spielende auf der Tafel steht. Ich bin aber zuversichtlich, dass unsere Entwicklung weitergeht.“   

DEB-Auswahl steigerte sich von Spiel zu Spiel  

In Gruppe A mit den Eishockey-Nationen Kanada und USA – auch wenn beide Teams auf ihre NHL-Spieler verzichten müssen – war klar: Die Herausforderung für die deutsche Nationalmannschaft war groß. Nach einer klaren Niederlage gegen Kanada (1:5 (0:3; 1:1; 0:1)), einem erkämpften Sieg gegen China (3:2 (2:0; 1:1; 0:1)) und einer knappen Niederlage gegen die USA (2:3 (1:1; 0:1; 1:1)) landete die DEB-Auswahl nach der Gruppenphase auf Platz drei. Dabei steigerten sich die Silbermedaillen-Gewinner von 2018 kontinuierlich von Spiel zu Spiel.   

Stürmer Marcel Noebels meinte: „Gegen die USA haben wir unser bestes Spiel gemacht. Gegen die Slowakei wollen wir natürlich den nächsten Schritt machen, unsere Leistung bestätigen, noch einen drauflegen – und dann ins Viertelfinale kommen.“ 

DEB-Auswahl erwartet intensives Match gegen die Slowakei 

Beim Deutschland Cup 2021 standen sich beide Eishockey-Mannschaften das letzte Mal gegenüber. Das Ergebnis aus deutscher Sicht: 4:1 (2:0; 1:1; 1:0). Vor Beginn des olympischen Eishockeyturniers trafen sich die Slowakei und Deutschland zu einem kleinen Trainingsspiel, mit starker Leistung beider Mannschaften und Toren auf beiden Seiten. Die Slowakei belegte in der Gruppenphase, wie die deutsche Mannschaft, den dritten Platz – das Team verlor gegen Schweden und Finnland, sicherte sich im letzten Gruppenspiel gegen Lettland den ersten Sieg des olympischen Eishockeyturniers. Ebenfalls ähnlich zur deutschen Eishockey-Nationalmannschaft zeigt die Formkurve der Slowaken nach oben. Mit dem 17-jährigen Juraj Slafkowsky hat die Slowakei zudem den aktuellen Topscorer dieser Olympischen Winterspiele in ihren Reihen. Bislang schoss er vier Tore.  

„Mit der Slowakei erwartet uns morgen ein sehr starker Gegner. Wir hatten letzte Woche schon ein kleines Vorbereitungsspiel, das sehr eng war. Die Mannschaft ist robust, groß und stark. Die Slowaken werden versuchen, uns das Leben schwerzumachen. Für uns kommt es auf die Kleinigkeiten an. Wir müssen körperlich gut dagegen halten und einfach unser Spiel durchziehen,” sagte Stürmer Matthias Plachta.

Und Stürmer Dominik Kahun fügte an: „Die Slowaken sind ein sehr unangenehmer Gegner. Sie haben eine sehr starke Defensive, die auf der kleinen Eisfläche eine lange Reichweite hat. Das heißt für uns: Wir müssen uns offensiv durchsetzen und uns vorne festsetzen. Wir wollen wieder mit derselben Leidenschaft und dem Teamgeist aufs Eis wie am Sonntag gegen die USA. Wir wollen unser Spiel zeigen. Und wenn dann noch das Glück auf unserer Seite ist, dann schaut es gut aus fürs Viertelfinale.“  

Olympische Bilanz zwischen Deutschland und der Slowakei 

Seit 1994 hat die Slowakei sieben Mal an Olympischen Winterspielen teilgenommen; 2018 unterlag das Team im Viertelfinale den USA mit 1:5. In den olympischen Duellen zwischen Deutschland und der Slowakei liegt die DEB-Mannschaft hauchdünn vorne: 1994 in Lillehammer verlor Deutschland noch knapp mit 5:6 in der Verlängerung, 1998 in Nagano siegte die DEB-Auswahl mit 4:2, 2002 in Salt Lake City gab es ein 3:0 für Deutschland in der Vorrunde. Am Dienstag stehen sich die Mannschaften nach 20 Jahren das erste Mal wieder bei Olympia gegenüber.  

Die Paarungen in der Viertelfinal-Qualifikation 

  • Dienstag, 15. Februar 2022:
    Slowakei vs. Deutschland
    Sieger trifft im Viertelfinale auf die USA. 
  • Dienstag, 15. Februar 2022:
    Dänemark vs. Lettland
    Sieger trifft im Viertelfinale auf das Russische Olympische Komitee.  
  • Dienstag, 15. Februar 2022:
    Tschechien vs. Schweiz
    Sieger trifft im Viertelfinale auf Finnland.  
  • Dienstag, 15. Februar 2022:
    Sieger trifft im Viertelfinale auf Schweden. 

 

Das Bild hat uns der DEB zur Verfügung gestellt. Herzlichen Dank hierfür.

 

Bleibt gesund und passt auf Euch auf.

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Der Auftakt in das Eishockey-Turnier der Olympischen Winterspiele 2022 ist für die deutsche Herren-Eishockey-Nationalmannschaft nicht geglückt. Mit 1:5 mussten sich die Deutschen am ersten Spieltag der Gruppe A Rekord-Olympiasieger Kanada geschlagen geben. Den einzigen Treffer für das DEB-Team erzielte Tobias Rieder. 

Nach sieben Tagen in Peking mit intensiven Trainingseinheiten war die Vorfreude im deutschen Lager auf das erste Turnierspiel groß. Bundestrainer Toni Söderholm konnte in der Neuauflage des Vergleichs gegen die Ahornblätter auf den kompletten Kader zurückgreifen und setzte dementsprechend sieben Verteidiger und 13 Stürmer ein. Zwölf Spieler der DEB-Auswahl feierten ihren ersten Olympia-Länderspieleinsatz, darunter Mathias Niederberger im Tor der deutschen Mannschaft.  

Kanada erwischte guten Start

Die Kanadier erwischten den besseren Start in die Partie und setzten die deutsche Auswahl früh unter Druck. Nach einem harten Check hinter dem Tor gegen Marco Nowak, der danach angeschlagen das Eis verlassen musste, fiel die Führung für die Ahornblätter aus dem Slot durch den freistehenden Alex Grant (5.). Wenig später legten die Kanadier per Doppelschlag durch Ben Street (10.) und Daniel Winnik (11.) nach. Gegen Ende des ersten Abschnitts kam auch die DEB-Auswahl zu vermehrten Torchancen im Powerplay, weitere Treffer fielen jedoch keine.  

Im zweiten Abschnitt erhöhte die deutsche Mannschaft den Druck auf das gegnerische Tor. Folgerichtig fiel der erste Turniertreffer durch Tobias Rieder (31.), der einen Abpraller nach Vorarbeit von Leo Pföderl verwertete. Kurz zuvor hatte Mathias Niederberger einen Alleingang von Adam Tambellini erfolgreich abgewehrt. Gerade als die deutsche Mannschaft immer besser ins Spiel kam, stellten die Kanadier die Drei-Tore-Führung durch einen Schlagschuss durch Maxim Noreau (33.) in Überzahl wieder her.  

Im Schlussdrittel bemühte sich die Nationalmannschaft sichtbar, wieder an Kanada heranzukommen. Den kompakt agierenden Kanadiern gelang es zumeist, die Angriffe zu unterbinden und weitestgehend vom Tor wegzuhalten. Auf der Gegenseite legte Jordan Weal (52.) noch einen Treffer nach zum 1:5-Endstand aus deutscher Sicht.  

 

Die Stimmen zum Spiel: 

Bundestrainer Toni Söderholm: „Kanada war sehr stark und effizient im ersten Drittel, was das Ausnutzen der Torchancen angeht. Wir waren einen Tick zu langsam bei einigen unserer Entscheidungen. Auch qualitativ waren wir nicht auf dem Level, das wir uns vorgestellt haben. Wir sind zwar im Spielverlauf etwas besser reingekommen, aber insgesamt war Kanada die bessere Mannschaft.“ 

Verteidiger Korbinian Holzer: „Im ersten Drittel haben wir mehr reagiert, als agiert. Zudem haben die Kanadier sehr aggressiv gespielt, damit sind wir auf der kleinen Fläche nicht gut zurechtgekommen. Durch den Rückstand war es dann schwer. Wir sind dann im zweiten Drittel besser ins Spiel gekommen, aber die Kanadier waren insgesamt auch kaltschnäuziger. Wir werden unsere Lehren daraus ziehen.“ 

Stürmer Tobias Rieder: „Wenn man drei schnelle Gegentore im ersten Drittel bekommt gegen so eine starke Mannschaft, ist es schwer, zurückzukommen. Wir müssen ruhiger von hinten raus spielen und dürfen unsere Gegner nicht so frei stehen lassen vor dem Tor.“ 

Am kommenden Samstag steht das nächste Spiel der Vorrunde für die DEB-Auswahl auf der Agenda. Dann geht es im National Indoor Stadium gegen Olympia-Gastgeber China. Spielbeginn ist um 16.40 Uhr Ortszeit (9.40 Uhr MESZ).  

 

 

Bleibt gesund und passt auf Euch auf.

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Sechs Trainingstage und ein freier Tag liegen hinter der Herren-Nationalmannschaft des Deutschen Eishockey-Bundes e. V. (DEB). Morgen, Donnerstag, 10. Februar 2022, startet das Team von Bundestrainer Toni Söderholm in das Olympische Eishockeyturnier. Erster Gegner im Wukesong Sport Center ist um 14.10 Uhr (MESZ) Kanada. Sowohl der Bundestrainer als auch DEB-Sportdirektor Christian Künast zeigen sich vor Turnierstart optimistisch. An ihrem freien Tag am Dienstag besuchte die Mannschaft das Freeski Big Air Finale sowie die 1.500 Meter Rennen der Eisschnellläufer, am Mittwoch stand dann wieder ein Eistraining auf dem Plan.  

Bundestrainer Toni Söderholm sagte: „Wir hatten effektive Trainingstage. Wir hatten zwar nicht viel Zeit auf dem Eis, aber in dieser Zeit hat die Mannschaft sehr gut trainiert. Mir ist es wichtig, dass wir in den Spielen und auch darüber hinaus eine Einheit sind. Jeder Spieler soll erkennen, was von seinem Mitspieler kommt. Wir wollen füreinander da sein, aggressiv arbeiten – und vor allem ein sehr, sehr unangenehmer Gegner für die anderen Nationen sind. Es muss schwierig sein, gegen uns zu spielen.“ 

Gute Bedingungen vor Auftaktspiel der DEB-Nationalmannschaft gegen Kanada  

Toni Söderholm erwartet enge Partien im Verlauf des Eishockeyturniers. Alle zwölf Herren-Nationalmannschaften liegen nah beieinander, die Spiele werden sehr eng, man kann nicht einfach sagen, wer Favorit ist. Die Bedingungen für die DEB-Auswahl sind indes sehr gut: Trainingsbetrieb und Transport laufen gut, auch an die kleine Eisfläche hat sich die Eishockey-Nationalmannschaft in den vergangenen Tagen immer besser gewöhnt.  

DEB-Sportdirektor Christian Künast meinte daher: „Alles rund um das Eishockeyturnier ist sehr gut organisiert. Wir fühlen uns wohl und alle Spieler sind gesund und verletzungsfrei. Die Vorfreude ist bei allen groß. Wir freuen uns, morgen endlich ins Turnier zu starten. Wir sind als Team sehr gut aufgestellt. Auch die Rahmenbedingungen passen, nachdem wir ein paar Kleinigkeiten in den ersten Tagen optimiert haben. Aber das ist ganz normal bei so einem internationalen Turnier.“ 

Teambuilding und Abwechslung am trainingsfreien Dienstag 

Nach intensiven Trainingstagen hatte die Mannschaft am vergangenen Dienstag einen Tag frei. Den Tag nutzten die Eishockey-Herren, um das Freeski Big Air Finale und die 1.500 Meter-Rennen der Eisschnellläufer zu besuchen. Am heutigen Mittwoch stand eine einstündige Trainingseinheit als unmittelbare Vorbereitung auf das erste Turnierspiel morgen auf der Agenda.  

Spielplan der deutschen Herren-Nationalmannschaft: 

10.02.2022 | 21:10 (dt. 14:10) | Kanada – Deutschland (Eurosport, ZDF) 

12.02.2022 | 16:40 (dt. 09:40) | Deutschland – China (Eurosport, ARD) 

13.02.2022 | 21:10 (dt. 14:10) | USA – Deutschland (Eurosport, ZDF) 

 

 

Das Bild hat uns der DEB zur Verfügung gestellt. Danke hierfür.

Bleibt gesund und passt auf Euch auf.

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Jüngst habe ich an dieser Stelle Harold Kreis, Eishockey-Trainer, Keynote Speaker und Autor, vorgestellt. Nun gibt es weitere News von ihm, die ich Euch nicht vorenthalten möchte.

 

Harry Kreis, Cheftrainer der Düsseldorfer EG, hat vor Kurzem im Rahmen einer BDFL (Bund Deutscher Fußball-Lehrer)-Fortbildungsveranstaltung der Verbandsgruppe Westfalen zum Thema

„Mannschaftsführung“

referiert und hat dazu auch Einblicke in seinen sehr reichhaltigen Erfahrungsschatz sowohl als Eishockey-Spieler als auch als -Trainer gewährt. 

Aufgebaut hat er die 

„Mannschaftsführung“ 

auf fünf Bausteine:

Vertrauen / Konflikt / Verpflichtung / Verantwortung / Glaube

Er sagte: „Ich freue mich, Teil der aktuellen Ausgabe von ‚Fußballtraining‘ zu sein. Besonders, weil sich ein Coach aus dem Eishockey in der Fußballwelt in dieser Form selten präsentieren kann.“

Nachzulesen ist der gesamte Artikel im Magazin „Fußballtraining“, Ausgabe Januar/Februar 2022 (fussballtraining.com).

Außerdem nutzte der Headcoach ein paar freie Tage, die seinem Team und ihm aufgrund der Olympiapause zur Verfügung standen, um sein Ebook „Transition Game“ als Hörbuch aufzunehmen. Er und sein Partner Sven Patrick Stecher haben viel Zeit im Tonstudio verbracht, sind aber sehr zufrieden mit dem Ergebnis: „Sven und ich haben nach sechs intensiven Stunden vier Bände von ‚Transition Game‘ im Tonstudio aufgenommen. Es gab mehrere Wiederholungen…, aber wir hatten auch sehr viel Freude und Spaß dabei“, grinst Harry Kreis. 

DEG steigt am 07. Februar wieder ins Training ein

Zurück zum Eishockey. Weiter geht es für die Düsseldorfer EG am 07. Februar. DEG-Chefcoach Harry Kreis: „Die Jungs hatten jetzt neun Tage frei und am 07. Februar werden wir bis zum 12. Februar wieder ins tägliche Training – mit Kondition und Krafttraining – einsteigen. Ab dem 14. Februar ist freiwilliges Training angesagt, ehe es ab 18. Februar mit Vollgas in die Vorbereitung auf das erste Spiel nach der Olympiade gegen den EHC München geht.“ Dieses findet am 23. Februar in Düsseldorf statt.

Apropos Olympiade. Nachgefragt bei dem erfahrenen Coach zum Auftaktspiel der deutschen Nationalmannschaft in Peking am 10. Februar gegen Kanada, meinte er: „ Ich finde die deutsche Mannschaft auf allen Positionen sehr gut aufgestellt und  – bis auf wenige Spieler – kennen sich alle aus der Liga oder Nationalmannschaft. Ich sehe dies als Vorteil, besonders im ersten Spiel gegen Kanada. Ich glaube, die Mannschaft hat gute Chancen auf eine Medaille!“

 

Freut Euch auf die nächsten News von Harold Kreis.

 

Bleibt gesund und passt auf Euch auf.

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Wie der Deutsche Eishockeybund mitteilte, ist die Herren-Nationalmannschaft bereit für die Olympischen Spiele 2022. Alle PCR-Tests vor Ort sind negativ und das erste Training wurde erfolgreich absolviert. Bei der Einreise in Peking gab es bei drei Spielern zunächst Auffälligkeiten, die im Lauf des Donnerstags geprüft wurden. Jetzt steht fest: Die Mannschaft von Bundestrainer Toni Söderholm darf gemeinsam in die Olympia-Vorbereitung starten.

Erstes Eistraining absolviert

Das erste Eistraining am Freitagmittag (11:15 Uhr Ortszeit) absolvierte die DEB-Auswahl noch ohne die drei Spieler, deren klärende Testergebnisse erst nach dem Training vorlagen. Ein weiterer Spieler hatte die Reise nach China nach einer überstandenen Corona-Infektion nicht zusammen mit dem Team angetreten, sondern wird nach Absolvierung aller Formalitäten wie geplant nachreisen. Er soll am Samstag zur Mannschaft stoßen.

DEB-Sportdirektor Christian Künast sagte: „Wir freuen uns, dass wir grünes Licht haben und loslegen können. Wir gehen davon aus, dass wir dann ab Samstag unseren Kader komplett hier haben. Das Tempo im ersten Training war sehr gut, alle waren mit vollem Elan dabei. Wir freuen uns jetzt auf das gemeinsame Erlebnis bei der Eröffnungsfeier.

Bundestrainer Toni Söderholm meinte: „Die Training heute war recht kurz, wir sind vorab eine kleine taktische Sache durchgegangen per Videostudium. Das Hauptziel heute war allerdings erstmal in Schwung zu kommen. Unsere Jungs auf dem Eis sahen spritzig aus und damit haben wir einen guten ersten Eindruck. Auch die Bedingungen vor Ort sind passend für uns, so dass wir uns gut auf die nächsten Trainingstage vorbereiten können.“

DEB-Team bei der Eröffnungsfeier der Olympischen Winterspiele 2022 dabei

Am Freitagabend (Ortszeit Peking um 20 Uhr, 13 Uhr deutscher Zeit) ging es für die DEB-Herren zur Eröffnungsfeier der Olympischen Winterspiele 2022. Gemeinsam mit anderen Athletinnen und Athleten aus Team Deutschland einzulaufen – das wird ein erster Gänsehaut-Moment für die Eishockey-Nationalmannschaft. Das erste Gruppenspiel der deutschen Mannschaft steht am Donnerstag, 10. Februar, gegen Kanada auf dem Programm.

 

Das Bild hat uns der DEB zur Verfügung gestellt. Danke hierfür.

 

Bleibt gesund und passt auf Euch auf.

Liebe Leserinnen, liebe Leser. 

Die Herren-Nationalmannschaft des Deutschen Eishockey-Bundes hat sich heute auf den Weg nach Peking zu den Olympischen Winterspielen 2022 gemacht und die Vorfreude auf das olympische Eishockeyturnier ist bei Spielern und Staff groß.

Bundestrainer Toni Söderholm sagte: „Die Vorbereitung in Mannheim lief wirklich sehr gut. Wir haben die letzten zwei Tage und drei Eiseinheiten ziemlich hart trainiert, aber das Team war die ganze Zeit über sehr fokussiert und hat ein gutes Tempo auf’s Eis gebracht. Wir haben vermehrt in ein paar taktischen Bereichen gearbeitet. Wichtig ist es jetzt natürlich, dass wir gut ankommen und uns auch schnell an die Gegebenheiten vor Ort gewöhnen. Am 04.02. werden wir dann in der Früh noch trainieren, ehe es zur Eröffnungsfeier geht. Die Mannschaft ist charakterlich genauso, wie wir als Team sein wollen. Es herrscht jetzt schon ein starker Zusammenhalt und die Jungs sind ein eingespieltes Team. Der Kampfgeist und Stolz ist enorm hoch. Jeder ist dazu bereit seine Rolle im Team einzunehmen.“

Intensive Olympia-Vorbereitung: Trainingstage in Mannheim waren erfolgreich

Bereits am vergangenen Montag, 31. Januar 2022, ist das Team um Bundestrainer Toni Söderholm in Mannheim zusammengekommen. Die Mannschaft absolvierte zwei intensive Trainingstage mit insgesamt drei Eis-Einheiten, Taktik-Besprechungen, täglichen Corona-Tests und vielen organisatorischen Themen rund um die Anreise nach China. In Zeiten der Corona-Pandemie sind es besondere Olympische Winterspiele, dennoch ist die Stimmung im gesamten Team sehr gut. Gut gelaunt und motiviert machte sich die Nationalmannschaft am Mittwochnachmittag auf den Weg zum Frankfurter Flughafen. Um 17.20 Uhr hob der Lufthansa-Flieger ab; geplante Landung ist am morgigen Donnerstag, 03. Februar 2022, um 9.40 Uhr (Ortszeit Peking).

Verteidiger Moritz Müller war die Vorfreude anzumerken: „Ich freue mich natürlich genauso, wie damals 2018 schon und darauf, dass die Reise jetzt endlich beginnt. Man hat vielleicht den Vorteil, dass man bei seiner zweiten Teilnahme an den Olympischen Winterspielen gewisse Erfahrungen bereits gemacht hat. Nichtsdestotrotz ist es ein neuer Standort, eine neue Reise, eine neue Mannschaft und vor allem auch ein neues Projekt, auf das wir uns gemeinsam einlassen. Die Stimmung im Team ist dementsprechend natürlich sehr positiv und jeder ist aufgeregt. Wir freuen uns einfach alle sehr auf das Turnier.“

Stürmer Tom Kühnhackl meinte: „Es ist natürlich ein wahnsinniges Gefühl. Ich glaube jeder Sportler träumt schon von klein auf davon einmal zu den Olympischen Spielen mit fliegen zu dürfen. Jeder im Team freut sich jetzt schon darauf endlich anzukommen und loszulegen.“

Nach Corona-Infektion: Ein Spieler fliegt später nach Peking

Die Auflagen für die Einreise in Peking sind aufgrund der Corona-Pandemie hoch. Ein Spieler des Olympia-Kaders wird nicht mit seinen Mannschaftskollegen mitfliegen. Er hatte sich vor Kurzem mit Corona infiziert und kann die obligatorischen vier Negativ-Tests in Folge noch nicht vorweisen. Diese sind aber für eine Einreisegenehmigung unabdingbar. Nach aktuellen Planungen wird er voraussichtlich am Freitag, 04. Februar 2022, nach China fliegen und dann zur Mannschaft stoßen.

 

Wir wünschen dem Team viel Erfolg und alles Gute.

 

Bleibt gesund und passt auf Euch auf.

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Der Deutsche Eishockey-Bund e.V. (DEB) hat heute den finalen Kader der deutschen Nationalmannschaft für die Olympischen Winterspiele 2022 in Peking bekannt gegeben. Die Spiele finden vom 04. bis zum 20. Februar statt. Insgesamt 25 Spieler (drei Torhüter, acht Verteidiger, 14 Stürmer) schafften es in die Olympia-Auswahl des Deutschen Eishockey-Bundes und wurden seitens des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) für Peking nominiert.

Trainer Toni Söderholm setzt bei seiner Auswahl auf ein eingespieltes Team aus erfahrenen Spielern. 21 Athleten gehörten zur erfolgreichen DEB-Mannschaft der vergangenen 2021 IIHF Eishockey-Weltmeisterschaft in Riga, die das Turnier auf Platz vier beendet hat. Elf Olympia-Nominierte waren bereits Teil der Silbermedaillen-Gewinner der Olympischen Winterspiele 2018 in Pyeongchang. Auch in Sachen Coaching-Staff setzt der Bundestrainer auf eine bewährte Einheit: U20-Bundestrainer Tobias Abstreiter, Ilpo Kauhanen und Cory Murphy komplettieren das Team hinter der Bande für Peking.

Olympia-Vorbereitung der Eishockey-Herren startet in Mannheim

Am kommenden Montag, 31. Januar 2022, startet die die DEB-Auswahl in Mannheim in die Vorbereitung auf die Olympischen Spiele. Am Mittwoch, 02. Februar 2022, fliegt das Team um Kapitän Moritz Müller nach Peking. Sofern alle PCR-Tests negativ ausfallen, geht es für die Mannschaft in China nahtlos weiter mit der Vorbereitung auf das Herren-Eishockeyturnier, das am 9. Februar 2022 startet.

Gruppenphase des olympischen Eishockey-Turniers: Gegner der deutschen Mannschaft

Die erste Partie der deutschen Eishockey-Nationalmannschaft bei den Olympischen Winterspielen 2022 findet am Donnerstag, 10. Februar 2022, um 14.10 Uhr (MEZ) statt. Zum Auftakt geht es gegen die Auswahl von Kanada. Weitere Gruppengegner sind Olympia-Gastgeber China (12. Februar, 09.40 Uhr MEZ) sowie das Team aus den USA (13. Februar, 14.10 Uhr MEZ).

Bundestrainer Toni Söderholm sagte zur Kaderplanung: „Seitdem wir wussten, dass wir bei den Olympischen Spielen 2022 in Peking dabei sein werden, habe ich mir einen Kader für das Turnier vorgestellt, der sich über Zusammenhalt und Identität definiert und auch so funktioniert. Wir sind jetzt an einem Punkt, wo wir als Mannschaft gemeinsam so viele Erfahrungen gesammelt haben, wie wir benötigen und gleichzeitig auch die entsprechenden Typen in der Kabine haben. Das ist ein guter Ausgangspunkt für unsere Reise bei den Olympischen Spielen in Peking.“

Weitere Statements zur Nominierung des Kaders:

DEB-Präsident Franz Reindl: „Die Olympischen Spiele sind das größte Ereignis für alle Athleten, massiv erschwert durch die aktuelle Situation. Toni Söderholm hat eine starke Mannschaft zusammengestellt, jeder der nominiert ist, hat es auch verdient, dabei zu sein. Die Die Qualität und der Charakter innerhalb des Teams sind großartig, gemeinsam kann die Mannschaft die Herausforderung Olympia meistern. Ich drücke der ganzen Olympia-Mannschaft die Daumen für die weitere Vorbereitung, die Anreise und eine erfolgreiche Zeit in Peking.“  

DEB-Sportdirektor Christian Künast: „Wir reisen mit einer eingespielten Mannschaft nach Peking. Wenn wir unsere Werte auf dem Eis ausspielen wie zuletzt, besteht in Peking durchaus die Möglichkeit, dass wir an unsere jüngsten internationalen Erfolge anknüpfen können. Die Vorfreude auf das olympische Eishockey-Turnier ist bei allen Beteiligten jedenfalls groß, das haben wir auch nochmal in den Gesprächen mit unseren Athleten und dem Staff gespürt.“

 

Der Kader:

Goalkeeper:

Aus den Birken Danny, EHC Red Bull München

Brückmann Felix,  Adler Mannheim

Niederberger Mathias, Eisbären Berlin

Defence (Verteidiger):

Abeltshauser Konrad, EHC Red Bull München

Bittner Dominik, Grizzlys Wolfsburg

Brandt Marcel, Straubing Tigers

Holzer Korbinian, Adler Mannheim

Müller Jonas, Eisbären Berlin

Müller Moritz, Kölner Haie

Nowak Marco, Düsseldorfer EG

Wagner Fabio, ERC Ingolstadt

Forward (Stürmer):

Bergmann Lean, Adler Mannheim

Ehliz Yasin, EHC Red Bull München

Hager Patrick, EHC Red Bull München

Kahun Dominik, SC Bern

Krämmer Nicolas, Adler Mannheim

Kühnhackl Tom, Skelleftea AIK

Loibl Stefan, Skelleftea AIK

Noebels Marcel, Eisbären Berlin

Pietta Daniel, ERC Ingolstadt

Plachta Matthias, Adler Mannheim

Pföderl Leonhard, Eisbären Berlin

Rieder Tobias, Växjö Lakers

Tiffels Frederik, EHC Red Bull München

Wolf David, Adler Mannheim

 

Bleibt gesund und passt auf Euch auf.

 

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser, liebe Alle.

Viele von Euch wissen, dass ich großer Eishockey-Fan bin und daher möchte ich Euch heute einen unglaublich erfolgreichen und liebenswerten Menschen vorstellen. Harold Kreis, Cheftrainer beim Erstligisten Düsseldorfer EG hat sich dem Eishockey mit Leib und Seele verschrieben. Sage und schreibe 180 Spiele bestritt er für die deutsche Nationalmannschaft und alleine 888 Erstliga-Spiele für den Mannheimer ERC.

Der in Winnipeg, Manitoba (Kanada) geborene Harold Kreis, der übrigens heute am 19. Januar Geburtstag hat – herzlichen Glückwunsch an dieser Stelle –  ist Mitglied der Hall of Fame Deutschlands und war zwei Jahrzehnte lang beim MERC bzw. bei Adler Mannheim zu Hause.

Doch wie kam es dazu? 1978 suchte der Trainer des in die Bundesliga aufgestiegenen Mannheimer ERC, Heinz Weisenbach, in Kanada nach Spielern mit deutschen Vorfahren. Nicht nur, weil die Kanadier sehr gute Eishockeyspieler sind, sondern auch, weil der so die Ausländerbegrenzung in der deutschen Liga umgehen konnte. Harry (wie seine Freunde ihn nennen) Kreis meldete sich mit elf anderen Deutsch-Kanadiern und er und vier andere Spieler blieben beim MERC. Vor seiner Karriere in Deutschland spielte Harry Kreis bei den Calgary Wranglers in der kanadischen Junioren-Liga Western Canada Hockey League. Als er dann nach Deutschland umzog, war er insgesamt 19 (!!!) Spielzeiten ununterbrochen für den MERC in der Bundesliga bzw. ab 1994 für die Adler Mannheim auf dem Eis. 891 Spiele absolvierte er für die Mannheimer, war über viele Jahre der Kapitän des Teams und erzielte 598 Scorerpunkte. Und nicht nur das. Mit Mannheim holte der 1980 und 1997 den Titel des deutschen Meisters.

Herber Rückschlag

Die Karriere des Vollblut-Spielers erhielt am 07. September 1980 einen unglaublich herben Rückschlag, denn beim Spiel gegen den VfL Bad Nauheim prallte er – ohne Einwirkung eines Gegenspielers – mit dem Gesicht derart hart gegen die Bande, dass er sich schwere Gesichtsverletzungen zuzog, die operiert werden mussten. Erst drei Monate später konnte er wieder auflaufen. Nach der letzten Meisterschaft bei den Adlern Mannheim beendete er seine beispiellose Karriere und seine Rückennummer 3 wird seitdem in Mannheim nicht mehr vergeben, sein Trikot wurde symbolisch unter das Hallendach der SAP Arena gehängt.   

Nach dem Ende seiner Spielerkarriere arbeitete der “Tausendsassa” für drei Jahre als Assistenz-Trainer in Mannheim und in der Saison 2000/01 bei den Kölner Haien. Sein erstes Engagement als Trainer war beim EC Bad Nauheim in der zweiten Bundesliga und bei der Weltmeisterschaft Division I im Jahre 2002 in Eindhoven war er Co-Trainer der damals gastgebenden niederländischen Nationalmannschaft. Danach folgte der Wechsel in die Schweizer Nationalliga A zum HC Davos (Assistenz- und Jugendtrainer), übernahm 2005 als Chefcoach den EHC Chur, coachte den HC Lugano und den ZSC Lions in Zürich.

Zurück nach Deutschland führte sein Weg zu den DEG Metro Stars (2008/09), ehe er zu Adler Mannheim ging und parallel das Amt des Co-Trainers der deutschen Nationalmannschaft annahm. Erneut ging es in die Schweiz (2014/15), diesmal zum EV Zug. 2018/19 kehrte Harold Kreis als Cheftrainer zur Düsseldorfer EG zurück und absolvierte im November 2021 seine 500. DEL-Partie als Trainer.

Es ist Wahnsinn, welche Erfolgsgeschichte er bisher geschrieben hat und ich bin sehr stolz und dankbar, dass er mir nun in mehr oder minder  regelmäßigen Abständen 😉 immer mal wieder Rede und Antwort stehen wird. Heute geht’s mit unserer Serie los und nachfolgend lest Ihr ein Interview mit ihm:

Harry, wie bist Du bisher mit dem Saisonverlauf zufrieden? Aktuell steht Ihr auf dem neuntenTabellenplatz.

“Jede Saison hat seine Spitzen und Täler. Wichtig ist, aus den Tälern so schnell wie möglich raus zu kommen. Dies ist uns zuletzt leider nicht gelungen. Wir hatten einen sehr starken Start und ich glaube, dass einige Aussenstehende meinten, wir könnten uns über die gesamte Saison im oberen Tabellenbereich etablieren. Insgesamt gesehen, könnten wir besser sein und arbeiten darauf hin.”

Die Belastung für die Spieler ist sowieso schon immens, denn der Spielplan hat es in sich. Und nun kommt seit März 2020 noch Corona hinzu. Wie geht Ihr bei der DEG mit dem Thema Corona um, was macht Ihr, um die Spieler, Trainer und alle Verantwortlichen bestmöglichst vor dem Virus zu schützen?

“Im Umgang mit COVID werden wir regelmäßig getestet, haben einen Hygeniebeauftragten der sich um Abläufe, Protokoll, Meldungen und Sicherheit kümmert. Er macht einen fantastischen Job. Wir haben auch gelernt, mental sehr flexibel und resilient zu werden. Die Situation kann sich, aufgrund von plötzlichen positiven Tests, sofort und konstant verändern. Es ist mühsam, but we learn to live with it.”

Euer letztes Spiel vor den Olympischen Spielen in Peking ist am 28. Januar gegen Bietigheim. Danach ist erst einmal Pause. Wie überbrückst Du mit Deinen Spielern, die nicht nach China fliegen, die Zeit und weißt Du schon, wieviele Spieler aus Deinem Team mit nach China fliegen werden?

“Es gibt eine längere Pause und wir haben die freien Tage in zwei Blöcke unterteilt. Nach dem letzten Spiel ist erst einmal eine Woche frei, dann haben wir eine Woche Training, sechs Tage frei und dann geht es in die Vorbereitung für den Endspurt. Wie viele Spieler von der DEG letztendlich nach China reisen, ist uns noch nicht bekannt.”

Du bist aber nicht „nur“ Trainer, sondern Du hältst auch Vorträge und bist ein gern gesehener Gast bei zum Beispiel den Wirtschaftsjunioren Düsseldorf, der von Kunhardt-Akademie oder jüngst bei  der Fortbildungstagung im SportCentrum Kamen-Kaiserau beim BDFL, dem Bund Deutscher Fußball-Lehrer – um nur einige zu nennen. Jetzt hast Du kurz vor Weihnachten Dein erstes EBook, zusammen mit Sven Patrick Stecher, einem Freund aus früheren Schweizer Tagen, (Unternehmensentwicklung mit Blended Learning, Anm. d. Red.) auf den Markt gebracht. Das EBook hat vier Teile: Transition Game „Erstes Drittel“, „Zweites Drittel“, „Drittes Drittel“ und „Overtime“. Wie ist die Idee dazu entstanden?

“Ich habe mich schon immer für Führung in der Wirtschaft und im Sport interessiert. Um mich weiterzubilden, habe ich mehrere Kurse Online genommen, um meine Arbeit als Trainer bewusster und hoffentlich besser zu machen. Mit Sven Stecher habe ich zusammen in Zug in der Schweiz gearbeitet. Wir hatten einige Stunden zusammen, in denen es um „coach the coach“ ging. Er ist sehr lange im Bereich Change Management unterwegs, wir haben uns an Anhieb prima verstanden und so entstand die Idee, unser gemeinsames Wissen und unsere Erfahrung zu veröffentlichen –  in der Überzeugung, dass es nützlich sein könnte und Spaß beim Lesen macht.”

Was beinhalten die Bücher?

“Die Bücher beinhalten Geschichten aus meiner sportlichen Laufbahn. Sowohl als Trainer wie auch als Spieler in Bezug auf Leadership und Führung. Bei Sven ist es ähnlich – mit Sport und Wirtschaft. Ich finde den Titel „Transition Game“ sehr passend zum Thema Change Management und die ständigen Änderungen der Anforderungen in der Führung und im Umgang mit Menschen.”

Dürfen wir uns auf eine Fortsetzung der Bücher freuen?

“Wir haben vor, das Ebook demnächst als Hörbuch aufzunehmen und auch einen Podcast zu starten.”

 

Lieber Harry, ich bedanke mich herzlich für das Interview und freue mich, bald wieder von Dir zu hören!

Transition Game ist erhältlich unter: www.guu.one

Die Bilder hat mir Harold Kreis zur Verfügung gestellt. Auch hierfür herzlichen Dank!

 

 

Seine Erfolge:

1980 Deutscher Meister mit dem Mannheimer ERC

1983 Spieler des Jahres der Eishockey-Bundesliga

1997 Deutscher Meister mit den Adlern Mannheim

2006 Schweizer Meister mit dem HC Lugano (als Cheftrainer)

2008 Schweizer Meister mit den ZSC Lions (als Cheftrainer)

 

 

Bleibt gesund und passt auf Euch auf!

Liebe Leserinnen, liebe Leser, liebe Alle.

Wie der Deutsche Eishockey Bund e.V. mitteilte, hat er seinen vorläufigen Kader für die bevorstehenden Olympischen Spiele in Peking im Februar beim DOSB eingereicht.

Insgesamt hat der DEB 35 Spieler benannt, die von Bundestrainer Toni Söderholm in den vergangenen Tagen entsprechend informiert wurden. Im Rahmen der DOSB-Fristen reicht der DEB in der kommenden Woche den finalen Kader (25 Spieler) ein, der am Dienstag, 02. Februar 2022, nach China fliegen soll. Bereits am 31. Januar 2022 trifft die DEB-Auswahl in Mannheim zusammen, um sich auf den Abflug vorzubereiten.  

DEB-Sportdirektor Christian Künast sagte zur Nominierung des vorläufigen Kaders: „Wir haben uns aufgrund der pandemischen Lage dazu entschieden, erst Ende Januar den finalen Kader öffentlich bekannt zu geben. Uns ist wichtig, dass die Spieler so lange wie möglich in Ruhe ihren Aufgaben in den Klubs nachgehen können. Deshalb sind wir mit allen Spielern in einem offenen, konstruktiven Austausch und haben das Vorgehen so vereinbart. Wir sind auf alle Szenarien vorbereitet.“ 

Bundestrainer Toni Söderholm meinte über die Gespräche mit den Spielern: „Mich freuen die vielen positiven Reaktionen in den persönlichen Gesprächen auf die Nominierung für den vorläufigen Kader. Das zeigt, dass die Spieler unbedingt beim olympischen Eishockeyturnier dabei sein wollen. Gleichzeitig verlangt die aktuelle Situation von uns allen eine hohe Flexibilität bei den Planungen, was wir ganz offen untereinander kommuniziert haben.“ 

Das Bild hat uns der DEB zur Verfügung gestellt. Danke hierfür.

Bleibt gesund und passt auf Euch auf.

Liebe Leserinnen, liebe Leser, liebe Alle.

Wie der Deutsche Eishockey-Bund jüngst in einer Pressemitteilung mitteilte, wurde nach einer Empfehlung des medizinischen Teams bei der U20-Weltmeisterschaft und des medizinischen Komitees der IIHF,  die Absage des Turniers aufgrund der anhaltenden Verbreitung der Omikron-Variante beschlossen. Dies dient zum Schutz der Gesundheit und der Sicherheit aller teilnehmenden Nationen.

Die Entscheidung wurde getroffen, nachdem bei einem Spieler der russischen U20-Nationalmannschaft ein positiver Befund festgestellt wurde. Dieser hätte die dritte Spielabsage während des Turniers zur Folge gehabt. Hierdurch ist die Gewährleistung der Sicherheit und der Gesundheit aller Teilnehmer nicht mehr gegeben, genauso wie die sportliche Integrität.

Anbei der Link zur offiziellen Meldung der IIHF zur Absage des Turniers:

https://www.iihf.com/en/events/2022/wm20/news/31434/world_juniors_cancelled

 

DEB-Präsident und IIHF-Council Member, Franz Reindl sagte: „Die allgemeine pandemische Situation, das strenge Covid-Protokoll und vor allem der Schutz der Gesundheit aller Spieler und Beteiligten ließen keine Alternative. Mir tut das unendlich leid für unser Team. Ich hoffe, alle kommen gesund nach Hause.“

Heute kam dann die nächste Hiobsbotschaft von der U20-WM aus Kanada. Nun gibt es einen positiven Covid-19-Fall auch in der deutschen Auswahl. Das Ergebnis erhielt die DEB-Auswahl nach einem der routinemäßigen Tests im Rahmen der U20-Weltmeisterschaft in Kanada.  

Der betroffene Spieler wurde umgehend isoliert. Es geht ihm den Umständen entsprechend gut, bislang haben sich keine Symptome gezeigt. Nach den Vorgaben der kanadischen Behörden muss sich der Betroffene in eine zehntägige Quarantäne begeben. Die betreuende Mannschaftsärztin Claudia Frenz wird bis zur Aufhebung der Maßnahmen bei dem Spieler in Edmonton verbleiben. 

Nach dem gestrigen Turnierabbruch durch die IIHF wurden alle Teilnehmenden angewiesen, bis zur Abreise auf den Zimmern zu bleiben. Die Rückreise der DEB-Auswahl nach Deutschland wird derzeit organisiert und steht zeitnah bevor.  

DEB-Sportdirektor Christian Künast sagte: „Zunächst wünschen wir unserem betroffenen Spieler eine gute Genesung und einen milden Verlauf. Gleichzeitig werden wir vollumfänglich für ihn da sein, um die Quarantäne in Edmonton so gut wie möglich zu überstehen. Deshalb wird auch eine betreuende Person bei ihm vor Ort in Edmonton bleiben. Bereits im Vorfeld des Turniers haben wir entsprechende Szenarien durchgespielt, so dass wir jetzt auf die besprochenen Abläufe zurückgreifen können.“ 

Wir wünschen allen Betroffenen gute Besserung.

 

Das Bild hat uns der DEB zur Verfügung gestellt. Danke hierfür.

 

Bleibt gesund und passt auf Euch auf.