Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Handball Drittligist HSG Rodgau Nieder-Roden hat für die neue Saison einen weiteren Neuzugang zu vermelden. Der 18-jährige Linksaußen Filip Brühl unterzeichnete einen Drei-Jahres-Vertrag und wird den HSG-Kader zur kommenden Runde verstärken. 

Aktuell ist der angehende Abiturient noch für die TSG Münster in der A-Jugend-Bundesliga auf Torejagd und steht mit 44 Treffern in sechs Spielen auf Platz eins in der Torschützenliste der Staffel West.  Durch seine außergewöhnliche Torgefährlichkeit wurde auch der sportliche Leiter Marco Rhein auf das Talent aufmerksam und zeigt sich hoch zufrieden über die Verpflichtung: „Ich freue mich sehr, dass sich Filip für uns entschieden hat. Neben seinem vorhandenen Talent bringt er mit seiner Körpergröße von 1,93 m ein äußerst seltenes Element und große Variabilität auf der Linksaußen-Position mit. Wir sind davon überzeugt, dass er seinen Weg in der 3. Liga gehen wird. Dafür bedarf es aber natürlich der notwendigen Zeit und Geduld, die wir ihm im Hinblick auf den 3-Jahres-Vertrag auch geben werden.“

Filip Brühl selbst ist ebenfalls die Vorfreude anzumerken: “Es ist mein Ziel, immer die größtmögliche sportliche Herausforderung anzugehen. Das Gesamtpaket hat einfach gepasst und ich freue mich sehr darauf, mich in den nächsten Jahren bei den Baggerseepiraten weiterentwickeln zu können.“ 

Wir wünschen dem jungen Mann viel Erfolg und alles Gute.

Das Bild hat uns die HSG zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür. 

 

Bleibt gesund, passt auf Euch auf und haltet Abstand.

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Der TV Großwallstadt hat in der zweiten Handball Bundesliga gestern Abend (Mittwoch) auch den Dessau-Rosslauer HV besiegt und sich einen hervorragenden siebten Tabellenplatz nach 24 Spielen und 25:23 Punkte geholt.

Im Jahr 2021 hat der TVG unter Trainer Ralf Bader eine unglaubliche Serie hingelegt und die Ausbeute aus neun Spielen beträgt 14:4 Punkte. Darunter waren Siege gegen den Tabellenersten Hamburg und den Zweiten Gummersbach.

Gegen den Mitaufsteiger aus Dessau wurde es zunächst das erwartet schwere Spiel. Doch mit zunehmender Spieldauer hatten auch die Gäste aus Dessau-Rosslau keine Chance mehr und der TVG ließ sie nicht zur Entfaltung kommen. Und das, obwohl der DRHV unbedingt seinen 29:28-Hinspielsieg wiederholen wollte.

So blieb die Begegnung zunächst ausgeglichen und über 1:1, 3:3 und 4:4 konnte sich keine Mannschaft absetzen. Die erste Zwei-Tore-Führung des TVG, der ohne seinen angeschlagenen Kapitän Florian Eisenträger auskommen musste, spielten Mario Stark und Savvas Savvas heraus (6:4). Die Gäste hielten dagegen (6:6), doch die Hausherren kamen immer besser in Schwung. Sie waren in der Defensive sehr aufmerksam und hatten in Torhüter Jan-Steffen Redwitz einen starken Rückhalt. Nach der ersten Drei-Tore-Führung der Unterfranken nahm DRHV-Trainer Jungandreas die Auszeit. Allerdings behaupteten die Gastgeber bis zur Pause ihren Vorsprung. Nicht ganz unschuldig daran war Linksaußen Alexander Pfeifer. Er erzielte bis zur Pause bereits fünf seiner insgesamt sieben blitzsaubere Tore.
 
Nach Wiederbeginn hatten die Großwallstädter Anwurf und damit die Chance, auf vier Treffer wegzuziehen. Das klappte zunächst nicht, doch der Gast machte es auch nicht besser, so dass erst ein Strafwurf von Michael Spatz nach einem Foul an Alex Pfeifer das 12:8 brachte. In der Folge probierte es Dessau mit dem siebten Feldspieler, wechselte anschließend den Torhüter. Nach dem Gewaltwurf von Savvas Savvas zum 14:8 kam Can Adanir ins Tor und hielt einen Strafwurf von Hrstka.
 
Gegner förmlich überrollt
 
Etwas Pech im Abschluss und ein paar technische Fehler ließen den TVG-Vorsprung von 15:9 auf 15:12 schmelzen. Ralf Bader nahm die Auszeit und danach lief es wie am Schnürchen. Vorne war es immer wieder Shooter Savvas, der die TVG-Führung aufstockte und Tom Jansen oder Alex Pfeifer. Hinten hielt Jan-Steffen Redwitz und Michael Spatz verwandelte alle Siebenmeter traumhaft sicher. Die Hausherren überrollten den Gegner förmlich und Gäste-Trainer Jungandreas nahm zwischen der 48. und der 54. Minute die Auszeit, wollte retten, was zu retten war. Er stellte phasenweise die Deckung um, seine Jungs versuchten alles. Aber die Gastgeber ließen sich nicht aus der Spur bringen. Gegen Ende gab es ein paar Unkonzentriertheiten, sonst wäre der Sieg wohl noch etwas höher ausgefallen.
 
Die Bader-Schützlinge haben sich damit ein schönes Ostergeschenk selbst gemacht und müssen erst wieder am 09. April antreten. Dann geht es zu Hause gegen den HC Elbflorenz.
 
Bleibt gesund, passt auf Euch auf und haltet Abstand.

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Gestern, Mittwoch, gab es in der zweiten Handball Bundesliga jede Menge Spiele und ein paar hohe Ergebnisse und dicke Überraschungen. 

Fangen wir an mit der Partie Gummersbach gegen den Wilhelmshavener HV. Mit 32:28 gewann der VfL und steht nun wieder auf Platz zwei der Tabelle. Der TV Emsdetten schickte die DJK Rimpar deutlich mit 36:26 nach Hause und steht derzeit auf einem Nichtabstiegsplatz.

Der TV Hüttenberg gewann gegen den ThSV Eisenach (29:24) und die nächste Klatsche gab es für Lübeck-Schwartau. Der VfL verlor gegen Elbflorenz mit 18:32. Unglaublich. Der HCE steht nun auf Rang vier und schob sich an Lübeck vorbei.

Der TuS Nettelstedt-Lübbecke hatte völlig verwachst und verlor gegen Dormagen mit 19:27, behält aber trotz der Niederlage seinen dritten Rang. Der Handball Sport Verein Hamburg hat sich von der Niederlage vergangener Woche erholt und nahm mit 32:29 aus Hamm die Punkte mit nach Hause.

Etwas überraschend gewann die HSG Konstanz gegen Bietigheim und zwar klar mit 27:23. Nicht spielen konnten der TuS Fürstenfeldbruck und der TuS Ferndorf. Diese Partie wurde aufgrund von Corona-Verdachtsfällen bei Ferndorf verlegt. Dieser steht vor einer großen Herausforderung, denn die Ferndorfer haben bisher lediglich 17 Spiele austragen können. Wie und wann die Hängepartien nachgeholt werden, bleibt abzuwarten.

Bleibt noch die Begegnung zwischen dem TV Großwallstadt und dem Dessau-Rossslauer HV. Den Bericht gibt es gesondert. Schaut einfach auf meinen Blog.

Am Ostersamstag wird auch gespielt. Allerdings ist die Begegnung Ferndorf – Wilhelmshaven aufgrund o. g. Gründe verlegt. Weiter spielen: Nettelstedt-Lübbecke – Konstanz, Dormagen trifft auf Hüttenberg, Rimpar empfängt Lübeck-Schwartau, Elbflorenz spielt gegen Fürstenfeldbruck und Eisenach empfängt Hamm.

 

Bleibt gesund, passt auf Euch auf und haltet Abstand.

 

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser. 

In der ersten Frauen-Bundesliga wurde am Mittwoch fleißig gespielt. Der Buxtehuder SV hielt die Kurpfalz Bären mit 31:22 in Schach und fuhr einen ungefährdeten Sieg ein. TSV Bayer Leverkusen und der TuS Metzingen trennten sich 24:24-Unentschieden und der TuS versäumte es damit, auf den dritten Platz zu springen.

Im Spitzenspiel setzte sich Borussia Dortmund mit 30:28 gegen Verfolger SG BBM Bietigheim durch. Damit machte der BVB einen riesigen Schritt Richtung Meisterschaft. Der BVB steht nach 24 Spielen noch mit weißer Weste da und spielt konstant stark auf.

Auch an Ostern wird bei den Frauen gespielt. Eine Partie wurde allerdings bereits abgesagt. Aufgrund eines positiven Corona-Falls bei Bietigheim wurde die Begegnung am Samstag gegen den TSV Bayer Leverkusen abgesagt. 

Weiter spielen am Samstag:

HSG Blomberg-Lippe – Borussia Dortmund – ein erneutes Spitzenspiel, wobei die HSG noch eine Rechnung für die deutliche Hinspiel-Niederlage mit dem BVB offen hat. FSV Mainz empfängt den Buxtehuder SV und die Kurpfalz Bären müssen nach der deutlichen Niederlage auch sofort wieder ran. Diesmal gegen den VfL Oldenburg. Bensheim/Auerbach trifft auf die Neckarsulmer Sport-Union und der Thüringer HC empfängt den Tabellennachbarn TuS Metzingen. Bad Wildungen spielt daheim gegen den SV Union Halle-Neustadt und FA Göppingen spielt gegen HL Buchholz-Rosengarten.

 

Bleibt gesund, passt auf Euch auf und haltet Abstand.

 

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Beim Handball-Drittligisten HSG Hanau wird weiter eifrig am Kader für die kommende Spielzeit gebastelt und auch Lucas Lorenz und Luca Braun haben ihre Verträge verlängert.

Kreisläufer Lorenz geht in seine vierte Spielzeit mit den Hanauern und ist glücklich, auch weiterhin ein Teil der HSG -Familie zu sein: „Besonders freue ich mich darauf, die Leute wiederzusehen und vor einer vollen Halle zu spielen. In den letzten Jahren hat man deutlich gemerkt, dass sich der Verein sportlich und auch auf der Ebene der Vereinsführung weiterentwickelt hat. Daran möchten wir auch in Zukunft anknüpfen und uns im oberen Drittel der Liga etablieren.“
 
Auch der 21-jährige Braun hat seinen Vertrag verlängert. Der durchsetzungsfähige Rückraumspieler spielt seit Oktober 2019 bei der HSG. Zuvor war er für die Rhein-Neckar-Löwen aktiv, ehe er den Schritt zurück in die Heimat machte. „Es macht einfach Spaß, hier zu spielen. In der Mannschaft und dem Verein fühle ich mich sehr wohl und habe hier die Möglichkeiten, mich weiterzuentwickeln“, sagt Braun.

Adrian Schild übernimmt die A-Jugend Bundesliga

Und es gibt noch eine weitere Personalie. Die HSG Hanau darf sich auf ein neues Gesicht freuen. Adrian Schild wird ab sofort den Posten des Cheftrainers der A-Jugend-Bundesligamannschaft übernehmen. Damit wird er Nachfolger von Hannes Geist, der die Mannschaft von 2017 bis 2021 betreut hat. Nachdem Geschäftsführer Geist zum Jahreswechsel auch neuer Cheftrainer des Drittliga-Teams geworden ist, war klar, dass er an anderer Stelle entlastet werden muss.

„Trainer bei der A-Jugend der HSG Hanau zu sein, ist eine sehr attraktive und spannende Aufgabe, auf die ich mich sehr freue. Die Kombination aus dem familiären Umfeld und den immer professionelleren Strukturen schaffen nicht nur für die Jugend optimale Rahmenbedingungen“, sagt Schild. Er ist kein Unbekannter in der Handballwelt. Sowohl als Spieler und Trainer, aber auch in beidseitiger Kombination ist der 33-Jährige schon sehr lange im Handballsport aktiv. Seit 15 Jahren ist der B-Lizenzinhaber bereits im Trainergeschäft tätig. Zuletzt trainierte Schild bei der HSG Preagberg die A-Junioren in der Oberliga.

„Mein Ziel ist es, die Spieler weiterzuentwickeln und sie so aufzubauen, dass sie sich gut bei den Aktiven einfinden und auf dieser Ebene eine gute Zusammenarbeit stattfindet. Außerdem wollen wir weiterhin in der A-Jugend-Bundesliga spielen und den jungen Spielern die bestmögliche Perspektive bieten. Ich freue mich auf die Arbeit mit den Jungs und der HSG Hanau und hoffe natürlich, dass wir bald wieder vor Fans spielen werden“, sagt Schild.

 

Bleibt gesund, passt auf Euch auf und haltet Abstand.

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Die Handball Bundesliga der Frauen hat nach einer kurzen Pause wieder ihren Spielrhythmus aufgenommen. Bereits am vergangenen Mittwoch musste die HSG Blomberg-Lippe eine 24:29-Niederlage gegen die SG Bietigheim hinnehmen. Der VfL Oldenburg hingegen behielt beim 25:24 gegen HL Buchholz Rosengarten knapp die Oberhand.

Weiter ging es am Wochenende mit acht Partien. Verloren die Mädels von Blomberg-Lippe am Mittwoch noch, holten sie sich die Punkte am Samstag auswärts gegen Buxtehude. Mit 26:21 waren sie obenauf. Die Kurpfalz Bären verloren mit 22:24 gegen Bad Wildungen und FA Göppingen handelte sich eine deutliche Niederlage daheim gegen den Thüringer HC ab (25:34). 

Noch schlimmer wurde es für den 1. FSV Mainz, der zuhause mit 16:46 gegen Borussia Dortmund unterlag. Am Sonntag konnte HL Buchholz Rosengarten gegen das Bollwerk von TuS Metzingen nichts ausrichten (22:28) und Bayer Leverkusen behielt mit 30:28 gegen Neckarsulm die Punkte daheim. Der VfL Oldenburg trennte sich mit 22:25 von Union Halle-Neustadt und Bietigheim gewann erneut und zwar mit 30:23 gegen Bensheim-Auerbach.

Die Tabelle sieht folgendermaßen aus: Dortmund ist weiter unangefochten Spitzenreiter vor Bietigheim und Blomberg-Lippe. Thüringen und Neckarsulm stehen punktgleich auf Platz fünf und sechs. Das Tabellenende zieren die Kurpfalz Bären und Mainz.

Dortmund empfängt Bietigheim zum Spitzenspiel

Morgen, Mittwoch, treffen der Buxtehuder SV und Schlusslicht Kurpfalz Bären aufeinander. Leverkusen empfängt Metzingen und Borussia Dortmund hat zum Spitzenspiel SG Bietigheim zu Gast. Auf dieses Spiel können wir gespannt sein.

 

Bleibt gesund, passt auf Euch auf und haltet Abstand.

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

hier, wie versprochen, der Artikel zum Spiel Hamburg – Großwallstadt:

Es ist einfach unglaublich, was die stets perfekt eingestellte Mannschaft von Ralf Bader aufs Parkett zaubert. Nicht nur, dass sie jüngst den damaligen Tabellenzweiten VfL Gummersbach in eigener Halle schlugen. Nein, sie setzten beim Tabellenführer Hamburg noch einen drauf. Mit 28:27 nahm der TVG in einem sehenswerten und zum Schluss total spannenden Spiel beide Punkte mit nach Hause und brachte dem HSVH die erste Heimniederlage seit dem 15. September 2019 bei. Dabei verwarfen sie noch vier Strafwürfe. Doch mit einer geschlossenen Leistung der kompletten Mannschaft, die sich nie aufgab, die auch in brenzligen Situationen den Überblick und die Ruhe behielt und die kämpferisch überzeugte, reichte es am Ende zu einem verdienten Sieg. Aus dem Team stach noch Tom Jansen mit acht blitzsauberen Treffern und in Halbzeit zwei Savvas Savvas mit insgesamt 6/2 Toren heraus.

Das Hinspiel konnten die Hamburger kurioserweise mit dem gleichen Ergebnis, nämlich mit 28:27, für sich entscheiden. Damals traten die Hamburger aufgrund einiger Corona-Verdachtsfälle arg dezimiert an und Blazenko Lackovic musste als Feuerwehrmann herhalten. Diesmal ging es andersrum aus, wobei die Mannschaft von Torsten Jansen am Sonntag mit voller Kapelle antrat. Aber auch der TVG hatte, bis auf den Langzeitverletzten Pierre Busch, alle Mann dabei.
 
Offener Schlagabtausch
 
Der TVG begann mit einem technischen Fehler, der HSVH traf im ersten Angriff nur den Pfosten. Danach ging der Torreigen los und in einem offenen Schlagabtausch war hüben wie drüben fast jeder Schuss ein Treffer. Es wurde nicht lange gefackelt oder sich lange vor dem Tor aufgehalten, sondern relativ schnell abgeschlossen. So stand es nach sieben Minuten 5:5. Zu diesem Zeitpunkt fingen sich die Gäste schon zwei Zeitstrafen ein und die Gastgeber spielten kurz etwas vorgezogen. Schrecksekunde in der zwölften Minute, als Mario Stark angeschlagen raus musste. Danach lief es nicht mehr so rund beim TVG. Generell gab es auf beiden Seiten eine kleine Flaute und cirka vier Minuten fiel kein Treffer mehr, ehe die Hamburger auf 9:6 erhöhten. Sogar das 10:6 fiel und TVG-Trainer Ralf Bader nahm die Auszeit. In der Folge holten seine Männer auf und das Momentum lag auf Gästeseite. Mario Stark war wieder da, der zweite Kreisläufer wurde eingesetzt und Tom Jansen spielte groß auf. In der ersten Hälfte hatten die Hausherren bereits vier Strafwürfe zu verzeichnen, die sie entspannt verwandelten. Der TVG bekam einen, der aber den Weg ins Tor nicht fand. Kurz vor dem Halbzeitpfiff musste der HSVH in doppelter Unterzahl agieren, erzielte trotzdem das 14:12. Aber Frieder Bandlow traf zum 14:13-Halbzeitstand. Schon hier war den Gästen anzumerken, dass sie keinesfalls die weite Reise angetreten hatten, um mit leeren Händen wieder heimzufahren.
 
Hamburg stockte schnell auf 17:13 auf
 
Nach dem Wechsel kamen die Einheimischen gut aus der Kabine zurück und stockten schnell auf 17:13 (34.) auf. In dieser Phase vergab der TVG zwei Strafwürfe in Folge, also den insgesamt dritten bis zur 35. Minute. Bewundernswert, wie die Bader-Crew sich kurz schüttelte und sofort wieder den Kampf aufnahm. Der 19:18-Anschluss fiel in der 40. Minute. Aber auch der Tabellenführer wollte zuhause keinesfalls Federn lassen, hatte in Weller und Tissier seine Besten und stockte auf 22:19 auf. Ralf Bader zog den grünen Karton, gab taktische Anweisungen, wechselte den Torhüter.  Frieder Bandlow traf ins leere HSVH-Tor zum 22:22. Wieder zogen die Hamburger auf drei Treffer weg. Es war zum Haareraufen. Doch anscheinend nur für die Zuschauer am Livestream, denn die TVG-Akteure wurden kein bisschen nervös und zweimal Jansen und einmal Weit sorgten für das 25:25. Zuvor vergab Savvas einen Siebenmeter.
 
Die entscheidende Phase der Begegnung begann, der TVG spielte mit dem siebten Feldspieler. Der Spitzenreiter netzte zum 26:25 ein, Savvas und Pfeifer sorgten für die 27:26-Führung. Nach dem erneuten Ausgleich nahm Ralf Bader in der 59.25. Minute die Auszeit. Der in Halbzeit zwei gut aufspielende Savvas traf zum 28:27 und HSVH-Trainer Torsten Jansen zog die Reißleine. Da waren noch acht Sekunden zu spielen. Es wurde hektisch. Jeder hatte seinen Mann fest im Griff, Savvas blockte den Wurf von Leif Tissier, Mario Stark holte sich kur vor Schluss noch eine Zeitstrafe ab und die Hamburger erhielten den Freiwurf. Diesen hielt Can Adanir. Aus. Vorbei. Es blieb beim 28:27 für den TVG.
 
Was für eine überschäumende Freude bei den Gästen und was für eine Enttäuschung bei den Hausherren.
 
Bleibt gesund, passt auf Euch auf und haltet Abstand.

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Wieder ist ein Spieltag mit vielen Begegnungen in der zweiten Handball Bundesliga vorbei. Normalerweise würde ich ja jetzt mit den Samstag-Spielen anfangen. Da aber der TV Großwallstadt beim Spitzenreiter in Hamburg gewonnen hat, ziehe ich die einzige Sonntag-Partie vor. Sensationell mit 28:27 gewannen die Jungs von Trainer Bader in einem sehenswerten Spiel.

Den kompletten Bericht lest Ihr morgen hier an dieser Stelle.

Das zweite Sonntagspiel zwischen dem Dessau-Rosslauer HV und dem ASV Hamm Westfalen musste verlegt werden. Grund: Auf dem Transportweg gab es unvorhergesehene Probleme seitens des Kuriers des ASV und die PRC-Tests sind leider nicht im Labor angekommen. So war es auf der Homepage von Hamm zu lesen. Somit lagen für den Sonntag im Spiel gegen den DRHV keine aktuellen Testergebnisse von Hamm vor. Aufgrund der aktuellen Entwicklung der Fallzahlen hat sich der Verein, mit Rücksprache mit der 2. Bundesliga und dem Gegner darauf verständigt, das Spiel zu verlegen.

In Ferndorf wurde nicht gespielt

Am Samstag wurde fleißig gespielt. Allerdings nicht in Ferndorf. Diese Partie gegen Dormagen wurde abgesagt. Nachdem der TuS Ferndorf vor über zwei Wochen neun Corona-Fälle gemeldet hatte, sind die Testungen mittlerweile bei allen Betroffenen, die überwiegend auch mit Symptomen zu kämpfen hatten, negativ verlaufen. Dennoch sieht das Konzept des DOSB bei Sportlern mit Symptomen vor, dass ein Einstieg in den Sport (Return to Sport) nur nach vorangegangener medizinischer Untersuchung erfolgen darf. Diese Untersuchungen sollten frühestens ca. 14 Tage nach Abklingen der Symptome stattfinden, so dass die Rückkehr der infizierten Spieler noch etwas dauern kann.

Der VfL Gummersbach ließ gegen Emsdetten beim 38:30 nichts anbrennen. Ebenso wie der TuS Nettelstedt-Lübbecke, der mit 29:24 die Punkte aus Bietigheim mitnahm. Wilhelmshaven verlor mit 23:29 gegen Lübeck-Schwartau und Elbflorenz setzte sich mit 26:22 gegen die unglaublich kämpfenden Hüttenberger durch. Eisenach und Aue hingegen trennten sich 24:24-Unentschieden. 

Damit ist die Tabelle wieder nicht ganz aussagekräftig. Hamburg bleibt Spitzenreiter, Gummersbach ist wieder Zweiter und Nettelstedt-Lübbecke Dritter. Elbflorenz steht an Platz fünf. Der TV Großwallstadt ist Achter und die letzten Drei sind Konstanz, Ferndorf mit erst 17 Spielen und Fürstenfeldbruck.

 

Bleibt gesund, passt auf Euch auf und haltet Abstand.

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Gestern, Donnerstag, gab es in der zweiten Handball Bundesliga ein Spiel – und zwar trafen die DJK Rimpar und der TuS Fürstenfeldbruck aufeinander. Mit 23:23 trennten sich die Mannschaften. Auch zur Halbzeit stand es Unentschieden (11:11). Danach hatten die Gastgeber die Nase vorn, aber die Gäste gaben nicht auf. Sie erkämpften sich das 20:20, 21:21, 22:22. Wieder hatte Rimpar die Nase vorn. Quasi mit dem Schlusspfiff netzte Yannik Engelmann zum Remis ein. Die Freude beim TuS war groß.

Am Samstag sind sechs Partien angesetzt und am Sonntag noch einmal zwei. Dabei kommt es zum Aufeinandertreffen der beiden “Überflieger” in der Liga. Der Handball Sport Verein Hamburg empfängt den TV Großwallstadt. Wir sind schon gespannt, was wir berichten dürfen.

 

Bleibt gesund, passt auf Euch auf und haltet Abstand.

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Gestern, Mittwoch, gab es in der zweiten Handball Bundesliga drei Begegnungen. Der TV Emsdetten fegte den EHV Aue mit 35:28 vom Parkett. Es war für Aue die dritte Niederlage in Folge. Kämpferisch haben die Gäste alles gegeben, doch der TVE nutzte jeden Fehler des Gegners aus und gewann verdient.

Der VfL Gummersbach und der ASV Hamm Westfalen trennten sich mit 30:21. Bis zur Pause konnte Hamm lediglich neun Treffer im gegnerischen Tor unterbringen und auch nach dem Wechsel dominierten die Hausherren.

Bleibt noch der TuS Nettelstedt-Lübbecke gegen die SG BBM Bietigheim. Der TuS führte zur Pause mit drei Toren, doch nach dem Wechsel holten die Gäste mit ihrem Interimstrainer Ankersen auf und in der 51. Minute stand es 23:23. In der Schlussphase hatte jedes Team die Chance zum Sieg. Am Ende stand ein Remis.

Im Moment läuft die Donnerstag-Partie zwischen der DJK Rimpar und dem TuS Fürstenfeldbruck. Wie es ausgegangen ist, lest Ihr morgen hier.

 

Bleibt gesund, passt auf Euch auf und haltet Abstand.