Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Wie Handball-Oberligist Tuspo Obernburg jüngst bekannt gab, wird es zur Saison 2021/22 einen Trainerwechsel geben. Der aktuelle Trainer, Tobias Milde, wird nach der Runde dem Verein nicht mehr zur Verfügung stehen. „Es sind rein private Gründe, die zu dieser Entscheidung geführt haben. Zum einen werden wir im kommenden Jahr mit dem Hausbau beginnen und zum anderen habe ich in der Firma eine berufliche Mehrbelastung“, so  Tobias. Weiter sagt er, dass angesichts der beiden aufgeführten Gründe er die doch zeitaufwendige Position des Trainers mit dreimal Training, Videovorbereitung, Spiel am Wochenende und so weiter in der nächsten Saison nicht mehr stemmen kann. „Abgeben will ich meine Mannschaft nicht wirklich und die Entscheidung ist mir sehr schwer gefallen, denn ich hänge an den Jungs und am Verein. Aber ich denke, sie ist nachvollziehbar.“ Für Tobi ist „die Tuspo eine Herzensangelegenheit und es ist ja kein Abschied für immer.“

Schnell ein Nachfolger gefunden

Die Verantwortlichen waren nicht untätig und haben bereits einen Nachfolger gefunden. Ab dem 01. Juli 2021 wird Rudi Frank, der jetzige Trainer der männlichen A-Jugend, das Traineramt der ersten Männermannschaft übernehmen.

Der aus Erbach im Odenwald stammende 33-jährige Sportlehrer ist in der Region Untermain kein Unbekannter. Er war unter anderem drei Jahre bei der TVG-Junioren-Akademie sehr erfolgreich tätig und hat bereits dort gezeigt, dass er es versteht, Talente weiter zu entwickeln.  Seine Trainer-Philosophie beschreibt der erfahrene A-Lizenz-Inhaber mit einer aggressiven Abwehrarbeit, kreativem und schnellem Angriffsspiel und einem leidenschaftlichen und mitreißenden Auftreten seiner Mannschaft. Rudi durfte allerdings bisher noch kein Spiel aufgrund Corona mit der Obernburger A-Jugend absolvieren. „Ende September hätten wir das erste Meisterschaftsspiel haben sollen. Aber da wurde ja dann alles abgesagt.“ Er hofft, dass es im neuen Jahr los geht und er wenigstens für ein paar Spiele die A-Jugendlichen coachen kann. Für ihn ist es die erste Trainerstation im aktiven Männerbereich und er freut sich schon: „Ich hatte ja jetzt eine lange Pause. Erst eine selbstgewählte und dann kam Corona. Die Vorfreude ist natürlich noch größer, wenn im nächsten Jahr dann wieder Handball gespielt werden darf.“

Ausgesprochenen Handballexperten

Der sportliche Leiter der Tuspo, Manfred Specht, freut sich, dass „wir einen ausgesprochenen Handballexperten gewinnen konnten, der die regionale Handballszene gut kennt. Wir bedanken uns bei Tobi für vier Jahre engagierte Arbeit als Trainer der ersten Männermannschaft.“

Ein Coach für das erste Männerteam wurde schnell gefunden. Jetzt muss noch ein Nachfolger für Rudi bei den A-Jugendlichen gefunden werden.

 

 

 

Hier ein paar Daten von Rudi Frank:

Alter: 33 Jahre 

Wohnort: Großwallstadt

Beruf: Sportlehrer am Gymnasium Michelstadt

Heimatverein: HSG Erbach/Dorf-Erbach

Ausbildung:

B.A. Soziologie und Sportwissenschaft (TU Darmstadt)

DOSB-Trainer A-Lizenz Leistungssport Handball (2017)
DOSB-Athletiktrainer (2019)
DHB Nachwuchstrainer Leistungssport (2018)

Einige Trainer-Stationen:

HSG Bensheim/Auerbach Frauen (2013-2015)

TSG Ketsch / Kurpfalz Bären Frauen (2015-2016)

TVG Junioren Akademie (2016-2019)

Erfolge:

HSG Bensheim/Auerbach (Hessenmeister weibliche B-Jugend 2015)

TSG Ketsch (Meister Frauen 3. Liga Süd/Aufstieg 2. Bundesliga/ Badischer Pokalsieger 2016)

TVG Junioren Akademie (Bayernmeister männliche B-Jugend 2018/Bayerischer Schulmeister 2019/dreimal in Folge direkte A-Jugend Bundesliga Quali)

 

Das Bild hat uns der Pressesprecher der Tuspo, Klaus Zengel, zur Verfügung gestellt. Hierfür herzlichen Dank.

Den Artikel gibt es auch in meiner Heimatzeitung Main-Echo zu lesen.

Bleibt gesund, passt auf Euch auf und haltet Abstand!

 

 

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

In der zweiten Handball-Bundesliga gab es gestern Abend nur eine Partie. Die SG BBM Bietigheim empfing den TV Großwallstadt im Nachholspiel und verlor deutlich mit 17:28 (9:10). Um es gleich vorweg zu nehmen: bester Mann an diesem Abend war TVG-Torhüter Jan-Steffen Redwitz. Er hielt überragend, zeigte sich einmal mehr in bestechender Form. Aber auch die Abwehr vor ihm war sehr stark. Doch die Hausherren legten alles in die Waagschale, blieben dran und so blieb es die ersten 30 Minuten ausgeglichen.

Nach dem Wechsel allerdings hatten die Hausherren dem “Trommelwirbel” des TVG nichts mehr entgegen zu setzen. Spätestens beim 20:13 für die Gäste in der 47. Minute war die Messe gelesen. Ob nun die SG, die am 14. November letztmals ein Spiel bestritt, etwas aus der Übung war oder ob den Spielern der Virus noch in den Knochen steckte, sei dahingestellt. Fakt ist, dass der TVG nicht mehr aufzuhalten war und wie aus einem Guss spielte. So kann es weitergehen und wir freuen uns bereits auf die nächste Begegnung am Sonntag. Dann empfangen die Bader-Schützlinge den TuS Nettelstedt-Lübbecke. Zu sehen natürlich nur am Livestream.

Am Freitag stehen zwei Begegnungen an. Der VfL Gummersbach empfängt die Eisenacher und Lübeck-Schwartau empfängt die HSG Konstanz.

Bis dahin – bleibt gesund, passt auf Euch auf und haltet Abstand.

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Wie der Deutsche Handballbund bekannt gab, muss aufgrund der Corona-Pandemie und weiterhin hoher Infektionszahlen die Wiederaufnahme des Spielbetriebs weiter warten. Das Präsidium und der Vorstand des Deutschen Handballbundes haben am Dienstag gemeinsam und einstimmig beschlossen, dass das Wettkampfgeschehen in der 3. Liga der Männer und Frauen sowie in der Jugendbundesliga männlich und weiblich bis zum 31. Januar 2021 ausgesetzt bleibt. Damit ist ein Ende Oktober gefasster, ursprünglich bis zum 31. Dezember gültiger Beschluss verlängert worden.

Der zunächst für das Wochenende 9./10. Januar geplante Neustart der 3. Liga ist nicht umsetzbar. Priorität hat weiterhin eine möglichst durchgehende Wiederaufnahme des Trainings, wo dies mit Blick auf das Infektionsgeschehen verantwortbar ist. Dies ist die Basis für die Wiederaufnahme des Spielbetriebes.

 

Das ist sehr schade, aber eigentlich vorauszusehen. Und ich persönlich denke, dass es auch im Februar noch nicht weiter gehen wird. Wie soll denn das gehen? Es darf kein Training stattfinden, also kannst du doch auch die Spieler nicht ohne Spieltraining mit Ball aufs Parkett schicken. Das ist doch auch von der Verletzungsgefahr her nicht zu verantworten…

Es bleibt spannend. Und wir können nicht mehr tun, als abwarten.

Bleibt gesund, passt auf Euch auf und haltet Abstand!

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Am vergangenen Dienstagabend trafen in der zweiten Handball-Bundesliga der TuS Nettelstedt-Lübbecke und der Handball Sport Verein Hamburg aufeinander. Nach dem 12:12 zur Pause gewann letztlich Hamburg mit 28:24. Starke Leistung von den Jungs von Torsten Jansen.

Heute Abend treffen sich die SG BBM Bietigheim und der TV Großwallstadt. Das Spiel ist ein Nachholspiel, denn Bietigheim musste vor einiger Zeit aufgrund Corona die Partie absagen.

Abgesagt wurde aktuell auch das Match zwischen Elbflorenz und Aue. Grund: Corona. Fürs Wochenende ist ein voller Spieltag – ohne Absagen – vorgesehen.

 

Bis dahin, bleibt gesund, passt auf Euch auf und haltet Abstand!

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Am vergangenen Freitag spielten in der zweiten Handball-Bundesliga – wie bereits angekündigt – der Handball Sport Verein Hamburg und der TV Hüttenberg gegeneinander. 30:21 gewannen die Hamburger. Die Begegnung Nettelstedt-Lübbecke gegen Fürstenfeldbruck ging 35:25 für die Heimmannschaft aus.

Die beiden Gegner Dormagen und Großwallstadt, die sich am Samstag gegenüberstanden endete 23:23-Unentschieden. 

In einem sehr engen und unglaublich spannenden Match holte sich am Ende der TSV Bayer Dormagen noch einen Punkt, wobei die Gäste aus Großwallstadt einem Sieg näher waren als einem Unentschieden. Das sagte auch TVG-Kapitän Florian Eisenträger nach der Partie: „Wir hätten natürlich lieber zwei Punkte mit nach Hause genommen. Doch wenn uns einer vor dem Spiel gesagt hätte, dass wir Unentschieden spielen, hätten wir das unterschrieben. Allerdings fühlt es sich nun eher wie ein verlorener Punkt an, denn wir müssen am Ende die Zeit schlauer runterspielen.“
 
Ein Strafwurf in der letzten Sekunde führte letztlich zum Unentschieden, wobei hier der überragende Jan-Steffen Redwitz im Tor sogar noch dran war. Doch es ist, wie es ist. Der TSV hat nun 8:4 Punkte auf dem Zettel stehen, der TVG 5:11 Zähler. 
 
Die gesamte Partie stand ganz im Zeichen zweier starker Torhüter, denn sowohl Jan-Steffen Redwitz auf Großwallstädter als auch Martin Juszbasic im TSV-Tor standen sich in nichts nach und hielten sehr gut. Aber auch die Abwehrreihen ließen nicht viel zu wünschen übrig, so dass generell wenig Tore fielen. Allerdings erlaubten sich beide Teams viele Fehler – egal, ob Fehlwürfe, Schrittfehler, Fehlpässe, es war alles vorhanden. 
Die Hausherren erwischten den besseren Start, führten schnell mit 3:0 (5.). Der TVG brauchte ein paar Minuten, um ins Spiel zu finden, hatte nach dem 1:4 (8.) einen Fünf-Tore-Lauf und stellte das Ergebnis auf 6:4 zu seinen Gunsten um (14.). Schön zu sehen, dass nach einer Viertelstunde erstmals wieder Mario Stark nach langer Verletzungspause auf dem Feld stand. Dafür fehlte Dennis Weit, der sich im Training den Fuß verstauchte. 
 
Die Dormagener versuchten alles, um das Match wieder an sich zu reißen. Doch die Gäste wussten sich zu wehren, blieben vorne und führten zur Pause mit 11:10. Die Zuschauer, die den Livestream geschaut haben, hatten sicher ihre helle Freude an diesem engen Spiel. 
 
Gäste erwischten tollen Start in Halbzeit zwei
 
Nach dem Wechsel erwischten nun die Gäste einen sehr guten Start und bauten ihre Führung schnell auf 13:10 (33.) aus. Doch die Freude währte nicht lange, denn der TSV ließ schnell das 12:13 und 14:15 folgen. Ein Fehler des TVG und die Hausherren hatten die Chance zum Ausgleich, nutzten diese aber nicht. Da auch die Gäste einen Tempogegenstoß nicht unterbringen konnten, dauerte es etwas, ehe dann doch das 15:15 und sogar das 16:15 für Dormagen fiel. TVG-Trainer Ralf Bader reagierte sofort, nahm die Auszeit und brachte seine Jungs wieder in die Spur. Jan-Steffen Redwitz hielt und Pierre Busch netzte ein. Alles wieder offen. Der TSV tat sich mit dem Toreschießen schwer, denn die Großwallstädter standen gut in der Defensive. Trotzdem blieb es nach wie vor eng. Jansen und Eisenträger stockten auf 20:18 auf (51.) und wenig später hieß es noch immer zwei vor für den TVG (22:20). Ein sicher verwandelter Strafwurf von Reuland und ein Kracher von Meuser und wieder zeigte die Anzeigetafel Remis. TVG-Spielmacher Matijasevic übernahm Verantwortung, erzielte das 23:22 (58.). Ein Punkt war dem TVG auf jeden Fall sicher. Dormagen nahm die Auszeit und Dusko Bilanovic gab letzte Anweisungen (59.28 Minute). Ein TVG-Foul an einem gegnerischen Spieler brachte den letzten Siebenmeter und den verwandelte Reuland. „Es war ein bisschen Glück dabei, denn der TVG-Torhüter war dran. Der Punkt war hart erarbeitet“, so ein glücklicher sechsfacher Torschütze. 
 
Das könnte man so stehen lassen, denn wenn man eine Minute vor Schluss mit einem Treffer führt, dann sollte man die Zeit irgendwie runterspielen können.
 
Toller Livestream aus Dormagen
 
Ein großes Kompliment geht an Dormagen. Der Livestream funktionierte hervorragend, die beiden Kommentatoren waren super gut zu hören und machten ihre Sache gut. Und auch die Interviews nach dem Spiel waren sehr schön. 
 
Noch ein Remis gab es am Sonntag und zwar trennten sich Rimpar und Dessau mit 21:21. Dagegen trumpfte Elbflorenz daheim gegen Emsdetten auf und gewann mit 30:24.
 
Heute, Dienstag, kommt es zur Begegnung zwischen dem TuS Nettelstedt-Lübbecke und dem Handball Sport Verein Hamburg. Los geht es um 19.30 Uhr. Die Crew von Toto Jansen hat bisher fünf Partien gewonnen und zwei verloren. Beim Tus stehen vier Siege, ein Unentschieden und eine Niederlage bisher zu Buche. Bin gespannt, wie es ausgeht.
 
Bleibt gesund, passt auf Euch auf und haltet Abstand!

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Am vergangenen Mittwoch trennten sich in der zweiten Handball-Bundesliga Männer der TV Emsdetten und Ferndorf mit einem 31:31-Unentschieden. 

Heute stehen sich der Handball Sport Verein Hamburg und der TV Hüttenberg gegenüber. Aber auch Nettelstedt-Lübbecke und Fürstenfeldbruck dürfen spielen. Abgesagt wurde dagegen die Begegnung zwischen Konstanz und Aue.

Von den vier angesetzten Spielen morgen, Samstag, wird lediglich die Partie zwischen dem TSV Bayer Dormagen und dem TV Großwallstadt ausgetragen. Bietigheim vs Hamm, Ferndorf vs Gummersbach und Eisenach vs Wilhelmshaven wurden verlegt.

Da dürfen wir gespannt sein, ob die zwei Spiele am Sonntag zwischen Rimpar und Dessau sowie zwischen Elbflorenz und Emsdetten stattfinden. Auf die Tabelle braucht man derzeit überhaupt nicht zu schauen. Die einen haben bereits acht, neun Spiele absolviert, die anderen gerade drei oder vier. Alles nicht sehr aussagekräftig…

Es ist ein Wahnsinn derzeit. Bleibt zu hoffen, dass wir alle gut durch diese besondere Zeit kommen.

Bleibt gesund, passt auf Euch auf und haltet Abstand!

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Anfang September kam die Hiobsbotschaft für den Handball-Drittligisten TV Kirchzell. Mitten in der Vorbereitung hat sich Tim Häuf­glöck­ner, Dreh- und An­gel­punkt und Leis­tungs­trä­ger im Team von Trai­ner Hei­ko Kar­rer, die Achil­les­seh­ne ge­ris­sen.  Bei einem Freundschaftsspiel gegen den Drittligisten der Staffel Süd, TSB Heilbronn-Horkheim ist es ohne Fremdeinwirkung in der zwölften Minute bei einem Angriff passiert.

Mittlerweile sind schon ein paar Wochen seit der schweren Verletzung des 21-Jährigen vorüber und ich habe ihn nach seinem Gesundheitszustand gefragt.

Tim, wie geht es Dir, wie ist der Stand der Dinge?

„Der Heilungsverlauf ist seit meiner Operation am 09. September sehr gut und vor allem positiv. Ich durfte nach kurzer Zeit mit Physiotherapie beginnen, damit die Beweglichkeit erhalten bleibt. Der VACOped-Schuh, den ich tragen musste, wurde stets nach dem Heilungsverlauf eingestellt. Nach circa acht Wochen durfte ich den Schuh ablegen, benötigte aber Krücken, um das Bein zu entlasten. Ich musste erst wieder das richtige Abrollen des Fußes lernen. Seit letzter Woche darf ich nun auch die Gehhilfen beiseite legen und ich darf Gott sei Dank wieder Autofahren. Dadurch bin ich flexibler und kann auch meine Familie etwas entlasten.“

Hast Du noch Schmerzen?

„Nein, das nicht mehr. Der Schmerz war nach der OP da, doch er hat sich zeitnah gelegt. Ab und an merke ich ein Ziehen. Aber das ist normal. Was ich hatte war Muskelkater in der Wade vom normalen Laufen. Da muss sich nach so langer Zeit die Wade erst wieder dran gewöhnen.“

Darfst Du denn schon die ersten leichten Joggingversuche machen oder gibt es einen Zeitpunkt, wo Du sagst, jetzt fang ich an zu trainieren?

„Nein, das wäre definitiv zu früh. Aber ich durfte vor ein paar Tagen das erste Mal auf ein Antigravitations-Laufband (ermöglicht ein normales Gehen oder Laufen unter weitgehender und exakt dosierbarer Entlastung vom Körpergewicht, Anm. d. Red.) und den ersten Lauf absolvieren. Das hat gut geklappt. Einen Zeitpunkt habe ich mir nicht gesetzt, denn bei so einer Verletzung wäre es, glaube ich, falsch, sich selbst Druck zu machen. Man muss dem Körper die Zeit geben, die er braucht.“

Aber für Dich als Vollblut-Sportler ist es doch sicher heftig, sich nicht bewegen zu dürfen…

„Das stimmt. Ich bin generell ein ungeduldiger Mensch. Daher habe ich gleich am Anfang probiert, wenigstens meinen Oberkörper an einem Handergometer zu trainieren, auch um Durchblutung in den Körper zu bekommen. Gepaart mit der Physiotherapie war das sehr gut für mich 🙂 Allerdings darf ich wirklich nichts überstürzen!“

Du spielst Handball seit Du denken kannst – und das beim TV Kirchzell. Gab es denn noch einen anderen Sport, der für Dich infrage gekommen wäre?

„Tatsächlich hat mich mein Papa schon als kleiner Knirps mit in die Halle genommen und ich bin von Anfang an dem Handball verfallen. Er ist mir sozusagen in die Wiege gelegt worden. Aber ich habe mich tatsächlich mal eine zeitlang im Judo probiert. Doch die Freude war nicht allzu groß… Und ganz kurz hatte ich mal das Gefühl, Fußball spielen zu müssen. Ich hatte auch eine Art Probetraining ausgemacht. Dieses ist dann – aus welchen Gründen auch immer – ausgefallen und ich habe keinerlei Bemühungen unternommen, diesen Termin zu wiederholen 🙂”

Könntest Du Dir vorstellen, in einem anderen Verein heimisch zu werden? Angebote gab es ja sicher.

„Ja, ich habe ja bereits in der Jugend für zwei Jahre bei der HSG Bachgau, sowie ein Jahr im Zweitspielrecht für die TVG Junioren Akademie Großwallstadt gespielt. Im Aktiven Bereich gab es tatsächlich das eine oder andere Angebot, das ich auch geprüft habe. Aber beim TVK fühle ich mich zurzeit am besten aufgehoben und es macht mir unglaublich Spaß, in dem Team zu spielen. Wichtig war für mich auch, mir ein berufliches Standbein aufzubauen. Und hier habe ich die beste Möglichkeit dazu.“

Wie sieht dieses aus?

„Ich habe im Oktober 2018 nach dem Abitur ein duales Studium BWL Sportmanagement angefangen, bin zwei Tage in der Woche in Darmstadt an der Internationalen Berufsakademie. Wegen Corona haben wir zur Zeit online Vorlesungen. Und drei Tage bin ich im MTZ in Großwallstadt. Das ist mein Praxispartner, der zum Studium dazu gehört. Ich studiere also 20 Stunden und arbeite 20 Stunden. Das läuft noch ein Jahr und wenn alles klappt, habe ich im Oktober 2021 meinen Bachelor in der Tasche. Das MTZ hat unglaublich super und flexibel auf meine Verletzung reagiert und ich konnte sehr schnell im Home Office arbeiten und habe die bestmögliche Physio-Betreuung.“

Hast Du schon immer auf der Position Linksaußen/Rückraum links gespielt? In Kirchzell – heißt es – wird ja auch schnell mal ein Spieler ‚umfunktioniert‘ wenn es irgendwo brennt…

„Ja das stimmt 🙂,  aber bei mir war es der klassische Weg. Ich habe alle Rückraumpositionen in der Jugend gespielt. Bei den Aktiven erst auf Linksaußen, damit ich mich auf die körperliche Präsenz und die Schnelligkeit im aktiven Bereich einstellen konnte. Im Verlauf der paar Jahre bei den Aktiven fühle ich mich auf Rückraum Mitte am wohlsten. Da kann ich helfen, das Spiel mitzusteuern. Aber es ist gut, wenn man auf allen drei Positionen helfen kann.“

Bis Dezember ruht jetzt erst einmal der Spielbetrieb in der dritten Liga. Bist Du guten Mutes, dass es im Januar weiter geht?

„Ich bin gespannt. Genau kann das wohl keiner sagen. Ich denke, wir werden abwarten müssen, was die Zahlen nach Weihnachten und Silvester sagen. Bisher hat ja der Lockdown light noch nicht das gewünschte Ergebnis erzielt. Ich denke, dass für alle Vereine die Situation, vor einer Geisterkulisse zu spielen, richtig heftig ist. Vor allem im finanziellen Bereich. Man muss eine Lösung finden, aber die richtige zu finden, ist sehr schwierig.“

 

Wir wünschen dem sympathischen Sportler alles Gute und hoffen, dass wir ihn bald wieder auf dem Handball-Parkett sehen können.

Das Bild hat uns Tim zur Verfügung gestellt. Herzlichen Dank hierfür!

Den Artikel könnt Ihr auch in meiner Heimatzeitung Main Echo nachlesen.

 

Bleibt gesund, passt auf Euch auf und haltet Abstand!

 

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Wie wir Euch gestern schon mitteilten, trafen die Nord-Clubs der zweiten Liga aufeinander. Der VfL Lübeck-Schwartau empfing den Handball Sportverein Hamburg gestern Abend und gewann mit 31:28. Damit ist – zumindest für diesen Spieltag – der VfL die Nummer eins im Norden. 

Heute hätten zwei Partien auf dem Spielplan gestanden. Allerdings musste die Begegnung der DJK Rimpar Wölfe gegen den VfL Gummersbach abgesagt werden, da es einen Coronaverdacht in der Gummersbacher Mannschaft gibt und diese sich in Quarantäne begeben musste. Daher wird auch das Spiel am Samstag gegen den TuS Ferndorf abgesagt.

Gespielt wird das Match des TV Emsdetten gegen Ferndorf. Los geht es um 20 Uhr.

 

Bleibt gesund, passt auf Euch auf und haltet Abstand!

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Am Wochenende wurde in der zweiten Handball-Liga eifrig gespielt und wir sind Euch noch ein Ergebnis vom Freitag schuldig. Zwar führten die Hüttenberger in der Halbzeit noch mit einem Treffer. Am Ende gewann aber Nettelstedt-Lübbecke deutlich mit 32:24.

Weiter ging es am Samstag mit der Partie Gummersbach vs Dessau-Rosslauer HV weiter. Hier gewann der VfL mit 34:26. Der HC Elbflorenz hat sich von der Niederlage gegen Großwallstadt gut erholt und gewann in Hamm mit 25:19. Der Wilhelmshavener HV setzte sich knapp gegen DJK Rimpar mit 24:23 durch.

Die Begegnung Fürstenfeldbruck und Bietigheim wurde aufgrund Corona verlegt.

Am Sonntag gab es noch zwei Partien, denn die dritte Aue – Dormagen musste ebenfalls verlegt werden. Die HSG Konstanz gewann gegen Ferndorf mit 29:26 und der TV Großwallstadt konnte seine gute Leistung vom Mittwoch nicht wiederholen und verlor zu Hause gegen Eisenach mit 29:32 (12:17).

Zu Hause hat wieder nicht gereicht und der TVG konnte auch im vierten Heimspiel keine Punkte holen. Nach der tollen Vorstellung am vergangenen Mittwoch beim HC Elbflorenz kamen die Bader-Schützlinge nicht so richtig in Schwung und konnten nur bis zum 6:6 und 9:9 mithalten. Danach zogen die Gäste auf 15:10 davon und hielten den Vorsprung bis zur Pause. Zwar hatte der TVG, der noch immer auf Mario Stark verzichten musste, Sekunden vor der Pause die Chance zu verkürzen,  doch der Ball fand den Weg ins leere Tor nicht.
 
Nach Wiederbeginn stand es schnell 13:19, doch der TVG wehrte sich. Aber immer wieder glänzten die Hausherren nur in Einzelaktionen, in der Savvas Savvas und Matijasevic ihre Stärken ausspielten und ihr Team im Spiel hielten. Redwitz hielt gut, doch es reichte nicht. Zu gut standen die Gäste und sie hatten mit Thomas Eichberger einen sehr starken Schlussmann. In den letzten Minuten ging der TVG zu einer 4:2-Deckung über. Savvas Savvas konnte nicht mehr mitwirken, musste nach einer Hüftprellung raus. Zwar lief es bis fünf Minuten vor Schluss besser und die Hausherren holten bis auf 26:29 auf, doch es reichte letztlich nicht mehr.
 
Das Match zwischen dem TuS Nettelstedt-Lübbecke und der SG BBM Bietigheim, das für heute Abend terminiert war, wurde verlegt. Sind wir gespannt, wie die Begegnung zwischen Lübeck-Schwartau und dem HSV Hamburg ausgeht. Los geht es um 19.30 Uhr.
 
Bleibt gesund, passt auf Euch auf und haltet Abstand!
 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Am vergangenen Mittwoch gab es in der zweiten Handball-Bundesliga einen kompletten Spieltag. Der TSV Bayer Dormagen gewann gegen die HSG Konstanz mit 31:25, der Dessau-Rosslauer HV schickte Wilhelmshaven mit 32:26 nach Hause, der TuS Ferndorf siegte gegen den ASV Hamm hoch mit 27:21, der ThSV Eisenach tat sich gegen den TV Emsdetten mit 24:23 schwer, ebenso wie der HSV Hamburg gegen Fürstenfeldbruck (27:26). Die Partien Bietigheim gegen Lübeck-Schwartau und TuS Nettelstedt-Lübbecke gegen Aue wurden wegen Corona-Verdachtsfällen verlegt.

Bleibt noch der HC Elbflorenz gegen den TV Großwallstadt. Mit einer sehr starken geschlossenen Leistung holte sich der TVG in Elbflorenz mit 33:30 den verdienten Sieg. Es war der zweite in der Saison. Für die Dresdner war es die dritte Niederlage in Folge und während sie nun 5:7 Punkte auf dem Konto haben, hat der TVG 4:8 Zähler. Stärkster Mann beim TVG war Marko Matijasevic, der das Spiel gut las, mit neun Toren erfolgreichster Torschütze der Unterfranken war und aus einer geschlossenen Mannschaftsleistung neben Savvas Savvas und Tom Jansen herausragte. Mit dabei war Mario Stark, der nach einer wochenlangen Verletzungspause endlich wieder auf dem Spielberichtsbogen stand, aber noch nicht zum Einsatz kam.

Erste Halbzeit ging klar an die Gäste

Die erste Hälfte in der Ballsport Arena Dresden ging ganz eindeutig an die Gäste. Vor allem Marko Matijasevic glänzte durch sechs sehenswerte Tore. Der Angriff der Bader-Crew funktionierte sehr gut und die TVG-Spieler schafften es immer wieder, die gegnerische Abwehr auseinander zu spielen. Steffen Redwitz war hellwach und hielt gleich in der fünften Minute beim 2:2 einen Siebenmeter von Julius Dierberg. Ralf Bader wechselte in Angriff/Abwehr mit Matijasevic und Spieß und die Hausherren versuchten durch schnelles Spiel ihren Vorteil daraus zu ziehen. Immerhin hatten sie nach der Niederlage gegen den Tabellenletzten TuS Fürstenfeldbruck etwas gutzumachen und spielten mit Herz und Esprit. Dem TVG war dies egal. Er agierte sehr konzentriert, führte schnell mit 6:3, 7:4 und 8:5. Aber die Gastgeber glichen aus (8:8 – 15.) und TVG-Coach Ralf Bader nahm die Auszeit. Marko Matijasevic war es, der mit einem tollen Tor sein Team wieder in Führung brachte und beim 12:9 für den TVG nahm HCE-Trainer Rico Göde die Auszeit und wechselte seinen Torhüter. Mario Huhnstock löste Max Mohs ab und glänzte mit tollen Paraden. Dem ehemaligen TVG-Spieler Nils Kretschmer, der lange mit Verletzungen zu kämpfen hatte, gelang ein kurioses Tor zum 10:13 und der TVG war jetzt mit zwei Kreisläufern unterwegs. Der Gast hielt den Drei-Tore-Vorsprung zur Pause und so ging es mit 17:14 in die Kabinen.
 
TVG blieb nervenstark
 
Der erste Versuch der Gastgeber nach dem Wiederanpfiff ging übers Tor und Pierre Busch netzte im Anschluss per Strafwurf zum 18:14 ein. Die Gäste blieben stets drei, vier Tore vorne und dem HCE gelang es zunächst nicht, den Rückstand zu verkürzen. Beim 20:17 in der 35. Minute nahm Ralf Bader die Auszeit und gleich danach Rico Göde. Anschließend stellte der HCE-Coach seine Abwehr auf 4:2 um, ließ Vanco und Buschmann vorgezogen spielen. Der TVG verlor etwas seine Linie, das Spiel lief nicht mehr so rund und als die Gäste auch nur noch zu viert auf dem Parkett standen, nutzte Elbflorenz die Chance, drehte den Spieß um und lag plötzlich mit 22:21 (44.) vorne. Dies war die erste Führung seit dem 2:1 in der zweiten Minute. Pierre Busch hatte die Chance, per Strafwurf auszugleichen, doch Mario Huhnstock parierte. Die Gastgeber-Abwehr agierte nun agiler und eine Viertelstunde vor Schluss stand es 23:21. TVG-Coach Bader brachte Can Adanir für Jan-Steffen Redwitz im Tor. Nun war auch der TVG-Neue Savvas Savvas warm, erzielte drei Treffer in Folge. Dazwischen war Can Adanir mit einem Tor- zu-Tor erfolgreich. 25:25 stand es in der 49. Minute und die Partie war unglaublich spannend, stand Spitze auf Knopf. Es konnte sich keine Mannschaft absetzen und die Begegnung wogte hin und her. Die Zeitstrafen auch. Matijasevic war es, der mit tollen Treffern sein Team auf 31:29 nach vorne brachte (57.). Doch ausgerechnet jetzt unterlief den Gästen ein Wechselfehler und Adanir musste zwei Minuten pausieren. Redwitz kam, wurde prompt von Gugisch am Kopf getroffen. Erst ein Wechselfehler, dann ein Kopftreffer. Was für ein Spiel! Rot gab es dann auch noch. Nils Kretschmer foulte Savvas Savvas und verabschiedete sich beim 30:31 in der 58. Minute. Der Grieche schüttelte sich kurz und netzte zum 32:30 ein. Doch der HCE hatte noch Chancen, machte allerdings zwei Freie nicht rein. Die Anzeigetafel zeigte 59 Minuten und 09 Sekunden, als Ralf Bader noch einmal die grüne Karte zog. Den Schlusspunkt unter ein sehenswertes Spiel und vor allem einen verdienten Sieg setzte TVG-Kapitän Florian Eisenträger mit dem 33:30. Die Freude seitens der Großwallstädter war groß!
Auf dieser tollen Leistung kann der TVG aufbauen, denn bereits am Sonntag geht es weiter. Dann kommt der ThSV Eisenach nach Elsenfeld.
 
Bereits heute spielt der TV Hüttenberg gegen den TuS Nettelstedt-Lübbecke und zur Halbzeit steht es 15:14.
 
Bleibt gesund, passt auf Euch auf und haltet Abstand!