Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Wer hätte das gedacht. Tatsächlich geht die Handball-Saison an diesem Wochenende los. Einige Spiele wurden bereits schon absolviert. Die einen mit, die anderen ohne Zuschauer. Aber es ging endlich wieder los. Nicht nur die Spieler freuen sich sehr, auch alle Verantwortlichen, Helfer, Helfeshelfer, Fans usw. 

Was hat es aufgrund Corona nicht viele rauchende Köpfe, viele Sitzungen, Gespräche bezüglich des Hygienekonzepts und der Abstandsregelungen vor Beginn der Runde gegeben. Die Verantwortlichen haben keinerlei Mühen gescheut, um die Saison starten zu lassen. Hoffen wir, dass alles gut gehen wird…

Der TVG startet heute Abend

Der TV Großwallstadt startet als Neuling in der zweiten Bundesliga und bestreitet heute Abend sein erstes Spiel zu Hause gegen den TuS Ferndorf. Bereits im August 2018 spielte der TVG bei seinem damaligen Aufstieg in die zweite Liga gegen Ferndorf. Damals ging das Match 26:26 aus. Nun kommt es zu einer Neuauflage. Wir sind gespannt, wie es diesmal ausgehen wird.

Bereits am Freitag haben einige Mannschaften schon Duftmarken gesetzt. Der ASV Hamm gewann gegen den TV Emsdetten mit 25:24, der TSV Bayer Dormagen verlor zu Hause gegen den Dessau-Rosslauer HV mit 21:24. Auch der TV Hüttenberg musste gegen den Wilhelmshavener HV mit 29:32 geschlagen geben. Die WHV-Mannschaft hat die Turbulenzen der letzten Tage wohl gut weggesteckt und nahm die Punkte mit nach Hause. Der VfL Lübeck-Schwartau verlor gegen den VfL Gummersbach mit 25:27 und die HSG Konstanz verlor ebenfalls das erste Heimspiel gegen den HC Elbflorenz mit 21:27.

Auch die Kirchzeller präsentieren sich heute Abend zu Hause

Auch in der dritten Liga wurde schon am Freitag gespielt. Die HSG Hanau gewann ihr erstes Heimspiel gegen den TV Hochdorf mit 29:25. Beiden Mannschaften war die lange Pause anzumerken und dementsprechend nervös starteten sie in die Partie. Doch nach dem 8:8 hatte die HSG die Nase vorn und führte zur Pause mit 14:10. Nach dem Wechsel knüpften die Hanauer an die letzten Minuten der ersten Hälfte an, hielten den Gegner in Schach. Nach dem 23:14 wurde die HSG etwas leichtsinnig, so dass der TVH auf zwei Treffer herankam (25:23). Aber letztlich brachte die HSG den Sieg über die Zeit und freute sich über die ersten Punkte.

Die zweite Freitag-Partie zwischen dem Longericher SC Köln und TuS Opladen wurde verlegt. Heute Abend hat der TV Kirchzell mit seinem neuen Trainer, aber leider ohne den verletzten Tim Häufglöckner, sein erstes Match. Gegen die HSG Dutenhofen/Münchholzhausen muss das Team von Heiko Karrer sich beweisen. Tim Häufglöckner wird schmerzlich vermisst werden. Doch wer das TVK-Team kennt, weiß, dass alle jetzt etwas näher zusammen rücken und für ihren Teamkollegen spielen werden.

Wir sind gespannt.

 

Bleibt gesund und passt auf Euch auf!

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Zwei Tennisspieler vom TV Aschaffenburg haben jüngst erneut bei Turnieren teilgenommen. Philip Florig nahm an einem sehr stark besetzten und sehr gut organisierten ITF-Junior-Weltranglistenturnier beim TC Bruchköbel teil. Philipp Müssig trat in Weilerbach beim 4. TCW-Junior-Open an.

20. ITF-Junioren-Weltranglistenturnier

Beim 20. ITF-Junioren-Weltranglistenturnier des TC Bruchköbel kam Philip Florig bis in die zweite Runde. In seinem ersten Spiel besiegte der 17-Jährige Freek von Donselaar (NED) mit 6:2, 6:2. Anschließend traf er auf den acht gesetzten Sean Cuenin aus Frankreich. Gegen den späteren Sieger des Turniers musste er sich mit 4:6, 1:6 geschlagen geben. „Normalerweise ist dies ein Duell auf Augenhöhe. Aber an dem Tag hat er einfach sehr gut gespielt und man muss dann einfach akzeptieren, dass der Gegner besser war“, sagte die momentane Nummer 185 der Junioren-Weltrangliste. Sean Cuenin gewann das Endspiel gegen Pierre Yves Bailly aus Belgien mit 6:2, 6:4.

Für Philip Florig geht es Ende September nach Montenegro (Ulcinj) zum nächsten Turnier. Dieses findet vom 28. September bis zum 03. Oktober statt. 

Der Gewinner heißt Philipp Müssig

Philipp Müssig vom TV Aschaffenburg hat am vergangenen Wochenende in Weilerbach (Rheinland Pfalz) beim 4. TCW Junior Open die Altersklasse U 12 gewonnen. 
 
Der für den TV Aschaffenburg aufschlagende 11-Jährige war in der Setzliste an eins gesetzt, hatte in der ersten Runde Rast. Danach traf er auf Elias Porsche (BASF TC Ludwigshafen) und musste hier richtig kämpfen. Mit 6:4, 0:6, 13:11 setzte er sich letztlich gegen einen sehr starken Gegner durch, musste sogar drei Matchbälle gegen sich abwehren. Gegen den vier gesetzten Maxim Grothaus (TC RW Kaiserslautern) hatte er beim 6:2, 6:1 keinerlei Mühe. Im Endspiel wartete die Nummer drei, Bennet Blum (TC Hambachtal). Im ersten Satz hatte er beim 6:4 zu kämpfen. Den zweiten Satz gewann er deutlich mit 6:0 und freute sich sehr über seinen Erfolg.
 
Wir wünschen den beiden weiterhin alles Gute und viel Erfolg.
 
Bleibt gesund und passt auf Euch auf!

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Handball-Drittligist TV Kirchzell geht in den Endspurt seiner Vorbereitung auf die neue Saison. Die Mannschaft um Trainer Heiko Karrer freut sich auf den Start am 03. Oktober zu Hause gegen Dutenhofen/Münchholzhausen.
 
Jüngst spielte die Mannschaft von Trainer Heiko Karrer ein Testspiel beim Drittligisten der Staffel Süd, SV Salamander Kornwestheim. Mit 29:27 (12:11) gewann sein Team und die Tore verteilten sich auf die ganze Mannschaft, wobei Joshua Osifo der beste Torschütze war. Der Coach war mit der Leistung zufrieden: „Wir haben eine Steigerung gesehen und sind wieder einen Schritt nach vorne gegangen.“ In der Abwehr müssen seine Jungs noch zulegen, sagte Heiko Karrer. Da war er noch nicht so zufrieden wie gewünscht.
 
Neben dem langzeitverletzten Tim Häufglöckner muss der Trainer die nächsten Tage wohl auch noch auf Tom Spieß und Brian Heinrich verzichten. Beide zogen sich im Spiel gegen Kornwestheim eine Muskelzerrung am Oberschenkel zu und werden einige Zeit pausieren müssen.
 
Heiko Karrer hatte für vergangenen Freitag noch ein Testspiel beim Bayernligisten TSV Lohr angesetzt. Morgen, Dienstag, wird in Kronau/Östringen  (3. Liga Süd) getestet und freitags drauf geht es gegen den HC Oppenweiler/Backnang (ebenfalls 3. Liga Süd). „Das Wochenende ist dann frei, damit die Jungs noch einmal durchschnaufen können, ehe es mit der Runde los geht“, so Heiko Karrer. 
 
Nicht nur die Jungs vom TV Kirchzell, auch ich freue mich sehr auf den Saisonstart- mit hoffentlich positivem Ausgang.
 
Den Artikel könnt Ihr auch in meiner Heimatzeitung Main-Echo lesen.
 
Bleibt gesund und passt auf Euch auf!

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Vor ein paar Tagen haben wir Euch darüber informiert, dass sich Tim Häufglöckner vom Handball-Drittligisten TV Kirchzell bei einem Testspiel während der Vorbereitung auf die neue Saison die Achillessehne gerissen hat. Mittlerweile wurde er operiert – und zwar am vergangenen Mittwoch. Er hat diese Operation gut überstanden.

Auf unsere Nachfrage hin erzählte uns der sympathische Sportler: „Es geht mir den Umständen entsprechend gut. Die OP ist gut verlaufen und ich durfte direkt am Mittwoch Abend nach Hause. Die Nacht war nicht wirklich toll…Ich hatte Schmerzen und musste Schmerzmittel nehmen.“

Doch am Freitag war er schon wieder voller Zuversicht, die Schmerzen haben nachgelassen und er hofft, dass er das Schlimmste überstanden hat. Der junge Handballer muss einen speziellen Schuh tragen, der individuell angepasst wird und die Fäden werden wahrscheinlich nach zehn Tagen gezogen. 

Der Leistungsträger des TVK wird seiner Mannschaft monatelang fehlen und Trainer Heiko Karrer sagte: „Nun müssen wir alle mehr zusammenrücken, um diese Lücke zu kompensieren.“ 
 
Wir drücken Tim alle Daumen und wünschen ihm baldige Genesung!
 
Bleibt gesund und passt auf Euch auf!

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Jüngst gab Frauen-Bundestrainer Henk Groener sein Aufgebot für zwei anstehende Handball-Länderspiele gegen Weltmeister Niederlande bekannt. Die Frauen-Nationalmannschaft geht ihre ersten Schritte in Richtung EHF EURO 2020 in Norwegen und Dänemark vom 03. bis 20. Dezember im niedersächsischen Freren. 

Am Sonntag, 27. September, startet die DHB-Auswahl mit einem einwöchigen Lehrgang in die Nationalmannschafts-Saison. „Diese Maßnahme wird für uns eine Besondere sein”, sagt Bundestrainer Henk Groener. „Es ist das erste Mal nach der WM im Dezember, dass wir als gesamte Mannschaft zusammenkommen und gemeinsam wieder das Gefühl in der Halle haben werden.”

Teil dieser Maßnahme sind zwei Länderspiele gegen Weltmeister Niederlande, die am 01. Oktober um 18.15 Uhr und am 03. Oktober um 16.45 Uhr in Lingen stattfinden sollen.

Für den Lehrgang, der unter Beachtung aller Hygienevorschriften durchgeführt wird, hat das Trainer-Trio um Groener, Torwarttrainerin Debbie Klijn und den neuen Co-Trainer Dr. Alexander Koke 23 Spielerinnen nominiert.

Nach überstandener Schulterverletzung und einer mehr als einjährigen Nationalmannschafts-Pause kehrt Rückraumspielerin Xenia Smits in die DHB-Auswahl zurück. Auch die aktuell noch verletzten Alicia Stolle und Meike Schmelzer sollen ab Mittwoch, 30. September, zum Team dazu stoßen.

Isabell Roch ist diesmal nicht dabei

Das deutsche Torhüterinnen-Trio besteht bei der Maßnahme aus Dinah Eckerle, Ann Cathrin Giegerich und Lea Rühter. Isabell Roch, wird nicht in Freren dabei sein. „Die Nominierung ist mit den Torhüterinnen, die in unserem engeren Kreis für die EM stehen, besprochen”, sagt Groener. „Lea Rühter steht im Aufgebot, weil wir sehen wollen, wie sie sich entwickelt hat. Isabell Roch wird bei unserem Lehrgang im Oktober, bei dem Dinah Eckerle und Ann Cathrin Giegerich nicht teilnehmen können, wieder zum Team stoßen.”

Ann Cathrin, die sich in Ungarn sehr gut eingelebt hat, freut sich, bei der Maßnahme dabei zu sein: „Ich freu mich sehr über die Nominierung und ich möchte meine Chance nutzen, um mich gut zu präsentieren.“

Die nächste Maßnahme der Frauen-Nationalmannschaft wird ein viertägiger Lehrgang Ende Oktober sein. Die unmittelbare EM-Vorbereitung startet Mitte November.

 

Wir freuen uns mit Anca und wünschen ihr alles Gute.

 

Bleibt gesund und passt auf Euch auf!

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Für den Handball-Drittligisten TV Kirchzell gab es die Tage eine Hiobsbotschaft. Tim Häufglöckner, Dreh- und Angelpunkt und absoluter Leistungsträger im Team von Trainer Heiko Karrer, hat sich die Achillessehne gerissen und fällt für Monate aus.
 
Der TV Kirchzell ist, wie alle anderen Konkurrenten auch, gerade mitten in der Vorbereitung zur neuen Saison. Am Donnerstagabend gab es daher ein Freundschaftsspiel gegen den Drittligisten der Staffel Süd, TSB Heilbronn-Horkheim. Ohne Fremdeinwirkung ist in der zwölften Minute bei einem Angriff dem 20-Jährigen die Achillessehne gerissen.
TVK-Trainer Heiko Karrer hatte gleich ein ungutes Gefühl und sagt: „So, wie er weggeknickt und da gelegen hat, habe ich gleich geahnt, dass etwas Schlimmes passiert sein muss.“ Bei ihm kamen Erinnerungen auf, denn auch er hatte sich vor Jahren die Achillessehne gerissen und konnte erst nach zehn Monaten wieder spielen.
 
Der Coach war am Freitag mit seinem Schützling bei Dr. Petermann in Großwallstadt, der ihn in der kommenden Woche operieren wird. „Tim fällt uns mindestens sechs, sieben Monate aus. Für ihn tut es mir und uns  allen unendlich leid. Er hat sich so fit gefühlt wie noch nie – und dann passiert sowas schlimmes. Er ist jung und ich hoffe, dass er diesen Rückschlag gut wegsteckt“, sagt Heiko Karrer. Und weiter: „Wir müssen nun gucken, wie wir ohne ihn zurecht kommen. Alles Jammern bringt nichts. Wir haben einen breiten Kader, müssen jetzt enger zusammenrücken. Nun müssen es andere richten.“
 
Tim sagte: “Ich habe gleich gemerkt, dass etwas nicht stimmt. Ich habe wie einen Peitschenknall gehört, ehe ich einfach weggeknickt bin.” Typisch für den jungen sympathischen Mann ist, dass sein erster Gedanke der DKMS-Spende gehörte. “Ich wurde ausgewählt und kann jetzt aber nicht spenden, weil ich Thrombose-Spritzen bekomme.” Das ehrt ihn, doch nun muss er erst einmal schauen, dass er seine OP in ein paar Tagen gut übersteht und alles gut verheilt. 
 
Stand heute geht die Saison für die Drittligisten im Oktober los. Da wird er nur Zuschauer sein können.  
Wir wünschen dem sympathischen Vollblut-Sportler auf jeden Fall alles erdenklich Gute und dass er bald wieder auf dem Spielfeld steht.
 
Bleibt gesund und passt auf Euch auf!
 
 
Den Artikel könnt Ihr auch in meiner Heimatzeitung Main-Echo lesen.
 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Heute geht es in meinem Podcast um einen ehemaligen Handballer der SG Hameln. Arndt Morawe wollte nach seiner langen Handballzeit in Deutschland etwas Neues ausprobieren, ging nach Spanien und wollte dort eigentlich nur ein Jahr lang einen Auslandsaufenthalt erleben. Aus diesem einen Jahr sind mittlerweile 19 geworden – und es ist kein Ende in Sicht. 

Arndt und seine Frau arbeiten inzwischen sehr erfolgreich als Wanderführer und bringen den Menschen die schöne Landschaft auf Teneriffa nahe. “Lolo”, wie ihn die Spanier liebevoll nennen, erzählt uns im Gespräch von seiner Vergangenheit, von seiner Gegenwart und wie er sich die Zukunft vorstellt. Denn Corona hat auch Spanien fest im Griff und es ist im Moment nichts mehr wie es war. Auch nicht für die Familie Morawe.

Hört rein und lasst Euch überraschen, was Lolo uns so alles erzählt hat!

 

Ihr könnt den Podcast nicht nur auf meinem Blog, sondern auch auf Spotify und itunes hören.

 

Bleibt gesund und passt auf Euch auf!

 

 

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

wir gratulieren den Handballern vom Club Brest HC Meschkow zum Pokalsieg. Der Club mit seinem Trainer Raul Alonso gewann zum zwölften Mal in der Vereinsgeschichte den weißrussischen Pokal. Im Finalkrimi setzten sie sich mit 26:25 gegen SKA Minsk durch.

Wir freuen uns ganz besonders für Raul, der unter anderem als Aktiver und Trainer bei der Tuspo Obernburg war, beim THW Kiel Station machte und nach Handball Tirol nach Brest ging.

 

 

Bleibt gesund und passt auf Euch auf!

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Was ist denn beim Hessischen Handballverband los? Am vergangenen Sonntag gab es einiges Hickhack um eine nicht autorisierte Pressemitteilung des HHV. In der Pressemitteilung vom Arbeitskreis Spieltechnik ging es darum, dass aufgrund der nach wie vor unklaren Situation in einigen Sporthallen, die teils noch geschlossen sind und teils nur Training mit Abstand zulassen sowie noch fehlender Hygienekonzepte der 17./18. Oktober für den Rundenanfang angedacht sei. Auch soll dadurch die möglichst gegebene Chancengleichheit auf die Saisonvorbereitung gewährleistet sein. Normalerweise sollte es am 12./13. September losgehen.

Wenige Stunden danach kam eine weitere Pressemitteilung. Diesmal vom Präsidenten Gunter Eckart. Darin schrieb er: „Aufgrund einer nicht autorisierten Mitteilung eines unserer Klassenleiter ist heute eine Meldung nach außen getragen worden, die einen Vorschlag des AK Spieltechnik, den Rundenbeginn auf den 17./18. Oktober zu verlegen bereits als Beschluss verkündet. Wir möchten darauf hinweisen, dass weder über eine Verlegung des Rundenbeginns noch über das evtl. neue Datum bereits abschließend entschieden wurde. Sollte es zu einem solchen Beschluss kommen, werden wir Sie zeitnah benachrichtigen. Sollten Sie keine neue Nachricht erhalten, bleibt es bei dem veröffentlichten Rundenbeginn.“

Einen Tag später (Montag) gab es dann die nächste Pressemitteilung vom HHV, in der darauf hingewiesen wurde, dass am Dienstagabend in einer Telefonkonferenz darüber entschieden werden soll, ob es beim ursprünglichen Septembertermin oder doch lieber erst im Oktober gespielt wird.

Entscheidung fiel am Mittwoch

Am Mittwoch dann die Entscheidung: Der Saisonstart wird vom September auf den Oktober verschoben. Dieser Beschluss entspricht im Wesentlichen der Entscheidung des Arbeitskreises Spieltechnik.

Doch nun kommt das große “Aber”. Denn das HHV-Präsidium hat in einer weiteren Pressemitteilung mitgeteilt, dass den Vereinen die Möglichkeit eröffnet wird, Meisterschaftsspiele auch schon im Zeitraum zwischen dem 12. September und dem 17. Oktober zu spielen oder in diesen Zeitraum vorzuziehen. Voraussetzung ist, dass die beiden beteiligten Vereine dies wünschen. Mit dieser Maßnahme trägt das Präsidium wiederum den örtlich bedingten Unterschieden in den Bereichen Hallenöffnungen, Anforderungen des Hygienekonzepts und Infektionszahlen Rechnung. Ziel des Beschlusses ist es auch, den unterschiedlichen Interessen der Vereine entgegen zu kommen und dort Spiele zuzulassen, wo und wann dies möglich ist. Auch sollen mit diesem Beschluss flexible und kurzfristige Reaktionen auf Änderungen der Corona-Lage erleichtert und/oder ermöglicht werden.

Dies wird aber sicher auch zu einem ziemlichen Durcheinander führen. Das Präsidium hat daher in seiner Stellungnahme auch schon auf die große Herausforderung, die auf die Vereine und die spielleitenden Stellen zukommen wird, hingewiesen. Nach derzeitigem Stand der Dinge sind mit sehr großer Wahrscheinlichkeit Spielausfülle und Unterbrechungen der Runden zu erwarten, heißt es da. Daher sollen wohl mit diesem Beschluss möglichst viele Spielmöglichkeiten geschaffen werden. Allerdings hat der Gesundheitsschutz aller an Spielen Beteiligten oberste Priorität. Anfang September werden dann Detailfragen zum Beschluss in den Durchführungsbestimmungen festgelegt.

Meiner Meinung nach macht es sich der Verband damit etwas zu einfach. Die Vereine sollen selbst entscheiden, wann sie beginnen wollen. Dass dies zu einem Chaos führen wird, steht ja wohl außer Frage. Da haben einige Mannschaften schon zwei, drei Matches absolviert. Die anderen noch kein einziges. Die Tabelle wird demnach hinten und vorne nicht stimmen und so weiter und so fort. Warum wird hier keine klare Linie gezogen? Die erste und zweite Liga fangen doch auch einheitlich an. Ebenfalls wird in der dritten Liga auf einen einheitlichen Anfang gesetzt. Warum nicht auch beim HHV? 

 

Was ist Eure Meinung? Schreibt mir – wenn Ihr Lust habt –  unter: presse@staab-pr.de

 

Bleibt gesund und passt auf Euch auf!

… dass Velimir Petkovic nun seine neue Tätigkeit als Nationaltrainer der russischen Nationalmannschaft aufgenommen hat? Nach Verbandsangaben unterzeichnete er einen Vierjahres-Vertrag. “Petko” –  wie ihn seine Freunde nennen – hatte Angebote von verschiedenen europäischen Vereinen, hat sich aber für das russische Team entschieden. Was er bereits weiß, ist dass ihm Moskau sehr gut gefällt. “Es ist eine wunderschöne, fantastische Stadt”, sagte er. 

Am 28. Februar 2020 wurde Velimir Petkovic von seinem Amt beim Handball-Erstligisten Füchse Berlin beurlaubt. Dieses Traineramt hatte er im Dezember 2016 übernommen.

Nun freut er sich auf seine neue Aufgabe und diese wird mit Reisen zu Spielen, Quali-Spielen, Trainingslehrgängen usw. sehr umfangreich sein.

 

Und wusstet Ihr,

dass Michael Roth sein Nachfolger bei den Füchsen Berlin wurde, bis zum Saisonende die Verantwortung auf der Bank hatte und nun nach Bahrain wechselt? War sein Engagement bei den Füchsen eh schon arg begrenzt, endete es aufgrund des Saisonabbruchs wegen Corona noch vorzeitiger.

Ab 01. Oktober wird er nun Nationaltrainer von Bahrain und sein Vertrag soll für 15 Monate gelten. Michael Roth freut sich auf seine Aufgabe und das Abenteuer im Wüstenstaat. Bahrain ist für die WM 2021 in Ägypten und für die Olympischen Spiele im Sommer 2021 qualifiziert.

 

Wir wünschen den beiden sympathischen Trainern in ihren neuen Jobs alles Gute und viel Erfolg.

 

Bleibt gesund und passt auf Euch auf!