Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Diese Leistungen haben Lust auf den Saisonbeginn gemacht. Handball Drittligist HSG Hanau hat mit zwei starken Leistungen in seinen Testspielen erfolgreich für den Auftakt der Hanauer Jubiläumssaison in der dritten Liga geprobt. Während am vergangenen Freitagabend ein deutlicher 38:22-Heimsieg über die HSG Wettenberg gelang, folgte am letzten Dienstag ein 35:35-Unentschieden gegen Zweitligist Dormagen. Am 30. August starten die Blau-Weißen mit einem Heimspiel gegen die Bergischen Panther in ihre 10. Saison in der dritthöchsten deutschen Spielklasse in Serie.

Das letzte Testspiel dieser Sommer-Vorbereitung absolviert die HSG Hanau am Freitagabend, 22. August. Dann haben die Grimmstädter um 19.30 Uhr die TuSpo Obernburg zu Gast.

HSG Hanau – HSG Wettenberg: 38:22 (14:9). –

Gegen den Regionalligisten aus Mittelhessen, den Spandau in der Vergangenheit selbst trainierte, hatte der Hanauer Coach aus der vollen Breite seines Kaders schöpfen können. Nach einem zähen Beginn gegen einen verletzungsbedingt dezimierten Gegner, auch bedingt durch einige ausgelassene Chancen, erkämpfte sich Hanau im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit immer mehr Vorteile. Eine offensivere Verteidigung ermöglichte dem Team aus der Brüder-Grimm-Stadt eine Fünf-Tore-Führung zur Halbzeit. Vor allem Rechtsaußen Sebastian Hein (8 Treffer) spielte sich wieder in den Vordergrund, genauso wie David Rivic und Julian Fulda, die beide fünf Tore erzielten.

„Unsere zweite Halbzeit haben wir wesentlich wacher und aktiver gestaltet“, meinte Spandau in der Rückbetrachtung. „Natürlich haben wir so auch unsere Stärken beim Tempogegenstoß ausspielen können. Ein standesgemäßer Sieg, aber das Wichtigste für uns: Wir haben unter Wettkampfbedingungen weiter unsere Qualitäten verbessern können.“ Gegen Wettenberg kamen alle Akteure des Hanauer Kaders, inklusive der Perspektivspieler zum Einsatz.

 

HSG Hanau – TSV Bayer Dormagen: 35:35 (15:18). – 

„Ich muss meiner Mannschaft heute ein Kompliment aussprechen“, lobte HSG-Cheftrainer Axel Spandau nach dem Remis gegen den Zweitligisten aus Dormagen. „Wir haben heute als Team eine engagierte Leistung gezeigt und uns mit einem Unentschieden belohnt.“

Mit dem Zweitligisten aus Nordrhein-Westfalen hatte sich die HSG Hanau zum Ende der Vorbereitung noch einen hochinteressanten Freundschaftsspielgegner ausgesucht. Die Begegnung hielt dabei, was sie versprach: Beide Teams spielten munter nach vorne und erzielten zahlreiche Treffer. Bei der HSG Hanau überzeugten vor allem Kreisläufer Nils Schröder und Rückraumakteur Cedric Schiefer. Während Schröder in der Abwehr zupackte und auch im Angriff ein gutes Spiel ablieferte, zog Cedric Schiefer in den Schlussminuten für Hanau das Tempo an. Sein Coach lobte ihn im Anschluss für seine Wurfgewalt vor dem gegnerischen Kasten – die Hanau in den Schlussminuten gegen den Favoriten sogar mit einem Tor in Führung gehen ließ – sowie für sein resolutes Abwehrspiel.

„Wir haben noch einiges zu tun, das ist klar“, meinte Spandau nach Spielende. „Deshalb wollen wir die Partie am Freitag gegen Obernburg noch einmal nutzen, um noch kleineren technischen Fehlern Abhilfe zu schaffen, um dann gut gerüstet in das erste Punktspiel zu starten.“

 

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Wie Handball Drittligist HSG Hanau in einer Pressemitteilung bekannt gab, wurde der Vertrag mit seinem linken Rückraumspieler Theo Surblys im gegenseitigen Einvernehmen aufgelöst. Der 25-Jährige, der erst im vergangenen Sommer von der TSG Haßloch an den Main gewechselt war, ist mit sofortiger Wirkung nicht mehr Teil des Kaders.

Surblys hatte in der vergangenen Saison 2024/25 für die Handballspielgemeinschaft 27 Pflichtspiele absolviert und dabei 33 Tore erzielt. Mit seinen 2.05 Metern sollte der Hüne, nach seinem Wechsel von Haßloch nach Hanau, das Abwehrspiel der HSG beleben.

Zu Beginn der Vorbereitung auf die neue Spielzeit – unter dem neuen Hanauer Coach Axel Spandau – war Surblys noch Bestandteil des Kaders, doch eine Verletzung warf den Rückraumspieler über den Sommer im Trainingsprozess zurück.

„Theo ist in der vergangenen Woche mit der Bitte auf uns zugekommen, seinen Vertrag mit sofortiger Wirkung aufzulösen“, meint der sportliche Leiter der HSG Hanau, Reiner Kegelmann. „Dabei hat er den Trainingsrückstand für sich als zu gravierend betrachtet, um noch in der Mannschaft für 2025/26 Fuß zu fassen. Wir respektieren diese Entscheidung und wünschen ihm für die Zukunft alles Gute.“

 

Das Bild hat uns die HSG zur Verfügung gestellt. Danke dafür

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Handball Drittligist TV Gelnhausen hat gleich mit sechs Spielern die Verträge verlängert. Yannick Mocken, Silas Altwein, Alex Bechert und Fynn Hilb haben bis 2029 unterschrieben, Jonas Dambach sogar einen unbefristeten Vertrag, und Kapitän Jonathan Malolepszy gab sein Ja-Wort bis 2030. Das hat der TVG in einer Pressemitteilung bekannt gegeben.

Damit bleibt ein wichtiger Teil der Gelnhäuser Mannschaft viele weitere Jahre zusammen – ein starkes Signal für die Zukunft und ein echter Paukenschlag, mit dem zu einem so frühen Zeitpunkt niemand gerechnet hatte. “Es ist unglaublich, wie schnell sich dieser Verein weiterentwickelt. Ich will noch lange ein Teil davon sein, um diese Farben auf der Platte zu repräsentieren”, sagte Malolepszy. Teamkollege Dambach, der auch schon bei anderen Vereinen gespielt hat, ergänzte: “Handball hat mir noch nie so viel Spaß gemacht wie in Gelnhausen. Jedes Mal, wenn ich in die Halle einlaufe, bekomme ich Gänsehaut. Ich kann mir nicht mehr vorstellen, woanders professionell Handball zu spielen.” 

„Es freut uns enorm, dass gleich sechs Spieler zu diesem frühen Zeitpunkt langfristig unterschrieben haben. Das ist ein starkes Signal. Wir setzen nicht nur auf kurzfristigen Erfolg, sondern denken in Entwicklung und Kontinuität. Diese Mannschaft hat eine großartige Entwicklung genommen und wir wollen mit ihr auch in den kommenden Jahren erfolgreich Handball spielen“, sagte Manager Philip Deinet. Gleichzeitig kündigte Deinet an, dass natürlich auch in den kommenden Wochen und Monaten mit weiteren Spielern Gespräche laufen, um diese besondere Mannschaft weitestgehend zusammenzuhalten.

Auch für Cheftrainer Matthias Geiger waren die Vertragsverlängerungen ein „tolles Signal für die kommenden Jahre“. Der langjährige Coach warf zudem einen Blick auf die bevorstehende Saison: „Die 3. Liga Süd-West ist eine Wundertüte. Wir wollen weiter an Qualität gewinnen und natürlich möglichst viele Spiele für uns entscheiden. Wir hoffen erneut von Verletzungen verschont zu bleiben, denn nur so können wir Kontinuität und Stabilität aufbauen. Das Selbstvertrauen aus dem letzten Jahr ist da – jetzt kommt es darauf an, einen guten Saisonstart hinzulegen. Davon wird vieles abhängen.“

 

Stimmen zu den Vertragsverlängerungen:

Yannick Mocken: „Es war für mich eine ganz leichte Entscheidung. Ich kann mir eigentlich keinen anderen Verein als den TVG mehr vorstellen.“

Cheftrainer Matthias Geiger über Mocken: „Yannick habe ich sogar schon in der E-Jugend kurz trainiert, deswegen freut es mich bei ihm besonders, dass die Reise beim TVG weitergeht und er nun als ältester Spieler in der ersten Mannschaft seinen Teil beiträgt.“

Alex Bechert: „Ich fühle mich im gesamten Verein super wohl. Die Unterstützung von Fans und Familie gibt unheimlich viel Antrieb und macht Lust auf mehr.“

Geiger über Bechert: „Alex hat eine wunderbare Entwicklung hingelegt. Er wird immer souveräner und bekommt immer mehr Selbstvertrauen. Mit ihm werden wir noch viel Freude haben.“

Silas Altwein: „Es macht einfach riesig Spaß, hier vor so einer Kulisse wie in der Rudi-Lechleidner-Halle zu spielen. Das Umfeld ist super, der Teamspirit ist super. Für mich war es eine leichte Entscheidung und ich freue mich auf die kommenden Jahre.“

Geiger über Altwein: „Silas hat eine hervorragende Saison gespielt. Er ist ehrgeizig, körperbetont, übernimmt Verantwortung und es freut uns riesig, dass er so lange bei uns bleibt.“

Fynn Hilb: „Ich spiele beim TVG seit der F-Jugend und habe jede Jugendmannschaft durchlaufen. Das ist meine Vergangenheit – und ich freue mich, dass auch meine Zukunft mit dem TVG Seite an Seite weitergeht.“

Geiger über Hilb: „Ein tolles Signal von Fynn, dass er dem TVG so lange treu bleibt. Er hat großartige Spielansätze, ist ein wichtiger Abwehrspieler und ein fester Bestandteil der Mannschaft.“

Jonas Dambach: „Auch wenn ich erst seit einem Jahr hier spiele, hat mir Handball noch nie so viel Spaß gemacht wie in Gelnhausen. Jedes Mal, wenn ich in die Halle einlaufe, bekomme ich Gänsehaut. Ich kann mir nicht mehr vorstellen, woanders professionell Handball zu spielen.“

Geiger über Dambach: „Jonas bringt enorme Qualität mit. Er hat sich sehr gut eingefunden und kam nach seiner Verletzung immer besser ins Spiel. Wir freuen uns auf die nächsten Jahre mit ihm.“

Jonathan Malolepszy: „Es ist unglaublich, wie schnell sich dieser Verein weiterentwickelt. Ich will noch lange ein Teil davon sein, um diese Farben auf der Platte zu repräsentieren. Es ist eine Ehre, weiterhin als Kapitän in die Saison gehen zu dürfen. Ich werde alles geben, um das Team in den entscheidenden Phasen mitziehen zu können. Wir sind auf einem sehr guten Weg.“

Geiger über Malolepszy: „Ein tolles Zeichen von Jonathan, dass er als Führungsspieler weiter dabei ist. Die Zusammenarbeit mit ihm macht unglaublich viel Spaß und wir freuen uns auf die nächsten Jahre.“

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Die Rudi-Lechleidner-Halle in Gelnhausen war von Beginn an wieder ein echter Handball-Hexenkessel. Doch am Ende reichte es vor rund 600 Zuschauern trotz einer über weite Strecken bärenstarken Vorstellung nicht zur Sensation: Handball Drittligist TV Gelnhausen unterlag am in der 1. Runde des DHB-Pokals dem favorisierten Zweitligisten HSC 2000 Coburg mit 28:37 (15:18). Wobei die Niederlage am Ende deutlicher ausfiel als während des Spiels zu vermuten war, denn bis in die Schlussphase hinein lieferte das Team von Cheftrainer Matthias Geiger dem Verein aus Oberfranken einen offenen Schlagabtausch.

„Es hat richtig Spaß gemacht, endlich wieder ein Heimspiel vor unseren Zuschauern zu haben, die heute wieder richtig Stimmung gemacht haben. Wir haben fast 50 Minuten richtig geilen, kämpferischen Handball gezeigt mit wahnsinnig viel Einsatz. Ein Riesenkompliment an die Jungs“, fasste Geiger die Partie zusammen.

Schon beim Einlaufen machte die „Hölle Süd“ ihrem Namen alle Ehre. Die neue Einlaufshow und die Fans sorgten für Gänsehaut-Atmosphäre, als hätte es die Sommerpause nie gegeben. Diese Energie übertrug sich sofort aufs Spielfeld: Der TVG hielt in den Anfangsminuten stark dagegen, ließ sich von der individuellen Klasse des Gegners nicht einschüchtern. Nach neun Minuten stand es 4:5, ehe Coburg erstmals deutlicher davonzog (4:8, 12. Minute).

Doch angeführt von Kapitän Jonathan Malolepszy und einem treffsicheren Akos Csaba, kämpfte sich Gelnhausen zurück. Mit einem energischen Zwischenspurt glichen die Barbarossastädter aus und gingen in der 24. Minute durch Csaba sogar mit 13:12 in Führung. Die Halle stand Kopf – die Sensation lag kurzzeitig in der Luft. Doch Coburg schlug noch vor der Pause zurück und ging mit einer 18:15-Führung in die Halbzeit.

Paukenschlag in Hälfte zwei

Die zweite Hälfte begann mit einem Paukenschlag: Coburgs Rechtsaußen Jannes Krone sah nach einem Foul an Fynn Broßmann die Rote Karte. Doch anstatt den Faden zu verlieren, spielte der Favorit kontrolliert weiter. Der TVG blieb aber hartnäckig dran: In der 37. Minute verkürzte Malolepszy auf 19:21. Gemeinsam mit Jonas Dambach hielt er die Barbarossastädter in dieser Phase im Spiel.

Coburgs Torjäger Jesper Schmidt war jedoch kaum zu stoppen. Gemeinsam mit seinen Mitspielern sorgte er dafür, dass die Gäste nicht ins Wanken gerieten. Bis zur 50. Minute (26:29) blieb das Spiel offen – die Hölle Süd hoffte weiter auf eine Überraschung. Immer wieder standen die Fans von ihren Sitzen auf und unterstützten die leidenschaftlich kämpfenden Gelnhäuser nach Leibeskräften.

Dann allerdings folgte der Knackpunkt: Einige Minuten voller technischer Fehler der Rot-Weißen reichten dem HSC, um das Spiel endgültig zu entscheiden. Nach einem kaltschnäuzigen 6:0-Lauf stellte Coburg in der 56. Minute auf 35:26 – die Partie war entschieden. „In dieser Phase wollten wir zu viel, haben fünf oder sechs technische Fehler gemacht und Coburg hat das natürlich eiskalt ausgenutzt“, analysierte Geiger.

Trotz des klaren Rückstands gaben sich die Barbarossastädter nicht auf und kämpften bis zur Schlusssirene. Am Ende stand eine 28:37-Niederlage, die der starken kämpferischen Leistung über 50 Minuten in dieser Höhe nicht ganz gerecht zu werden schien.

Coburgs Trainer Anel Mahmutefendić zollte Respekt: „Am Ende hat wohl die individuelle Qualität entschieden, dass wir in die zweite Runde einziehen. Aber ich wünsche Gelnhausen alles Gute für die Saison. Ich hoffe, dass ihr aus solchen Spielen etwas mitnehmen könnt.“

Geiger sah es ähnlich und richtete den Blick schon nach vorne: „Das war ein toller Einstieg in die Saison. Wir haben gesehen, was funktioniert und was wir noch verbessern müssen. Diese Energie und diese Einstellung nehmen wir mit nach Longerich.“

Personell musste der TVG auf Rückraumspieler Silas Altwein (Mittelhandbruch) und Simon Belter (Achillessehnenprobleme) verzichten. Max Bechert war nach seiner Meniskusverletzung zwar wieder im Aufgebot, blieb aber noch ohne Einsatz.

Trotz der Niederlage überwog am Ende Stolz und Vorfreude. Die Mannschaft bewies, dass sie in Topform gefährlich werden kann, und die Fans machten das Pokalspiel zu einem echten Erlebnis. Schon in zwei Wochen steht das erste Ligaspiel beim Longericher SC Köln an – und dort will der TV Gelnhausen an die leidenschaftliche Vorstellung aus dem Pokal anknüpfen.

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Jüngst hat Handball-Drittligist HSG Hanau auf dem Altstädter Markt seinen Kader für die Saison 2025/26 in der 3. Liga Süd-West präsentiert. Mit dabei waren vier neue Perspektivspieler für die Mannschaft von HSG-Cheftrainer Axel Spandau. Im Rahmen von „HSG meets Abendgold“ stellten HSG-Geschäftsführer Hannes Geist und der sportliche Leiter der HSG Hanau, Reiner Kegelmann, die vier Talente den Hanauer Fans vor. Luca Patrizio, Malte Just, Dominik Held und Jannis Hauer rücken in den Perspektivkader der Grimmstädter auf. Dies gab die HSG in einer Pressemitteilung bekannt.

„Es ist wichtig, dass wir den vier jungen Talenten jetzt die nötige Zeit für ihre Entwicklung geben“, meint Reiner Kegelmann. „Alle vier haben sich diese Chance redlich verdient. Jetzt heißt es für sie, dies mit Einsatz und Leistung zurückzuzahlen. Der ‚Hanauer Weg‘ beweist Jahr für Jahr, dass Engagement, Trainingsfleiß und natürlich Talent bei der HSG Hanau den Weg auch in die höheren Mannschaften eröffnen. Darauf sind wir stolz, genauso wie auf die erfolgreiche Arbeit der Trainerteams in unseren Jugendmannschaften.“

Bereits in der Vorbereitung auf die neue Runde waren die vier Youngster seit Anfang August im Drittliga-Kader mit dabei. In Zukunft sollen sich Patrizio, Just, Held und Hauer nicht nur in der A-Jugend der Grimmstädter beweisen, die in diesem Jahr in der 2. Jugendhandball-Bundesliga spielt, sondern auch Spielzeit in den Erwachsenenmannschaften sammeln.

„Wir freuen uns darauf, allen vier regelmäßige Trainingszeiten in der ersten Mannschaft zu ermöglichen“, sagt Geist. „So wollen wir ihre Entwicklung weiter fördern. Dass sie uns auf unserem Weg weiterhelfen können, das haben Jannes Hauer und Malte Just bei ihren Einsätzen in der Vorsaison in der 3. Liga bereits bewiesen.“

Starke Jugendarbeit der HSG

Die starke Jugendarbeit der HSG Hanau zeichnete sich bereits im vergangenen Handballjahr mit einer Erfolgsgeschichte aus: Sebastian Hein, der ebenfalls als ehrgeiziger Perspektivspieler im Drittliga-Team begonnen hat, ist mittlerweile fester Bestandteil des Hanauer Kaders. „Junge Spieler auszubilden ist fester Bestandteil unserer DNA. Diesen ‚Hanauer Weg‘, nämlich ambitionierte Talente für den Handball zu entwickeln, haben wir von Anfang an verfolgt und darauf werden wir auch in Zukunft weiter setzen“, äußert sich Jörn Winter als Sprecher des Jugendausschusses zur Philosophie der HSG Hanau.

Luca Patrizio – Das Nachwuchstalent kommt in dieser Saison in sein erstes A-Jugend-Jahr. In der vergangenen Spielzeit machte der talentierte Torhüter (Jahrgang 2008) in der Regionalliga einen beeindruckenden Entwicklungsschritt und war auch in der Qualifikation zur 2. Jugendhandball-Bundesliga ein wichtiger Faktor. Luca Patrizio überzeugt vor allem durch seine Fähigkeit, das Spiel von hinten herauszulesen, und zeigt im Zusammenspiel mit der Abwehr eine starke Präsenz.

Malte Just – Ein ambitionierter Linkshänder, der trotz seiner eher schmächtigen Statur durch Spielfähigkeit, Dynamik und Geschwindigkeit überzeugt. Auch in seiner Entscheidungsfindung zeigt Malte Just bereits gute Ansätze und hat manchmal „vielleicht sogar zu viele Ideen auf einmal“, wie Kegelmann erklärt. Über Einsätze in der A-Jugend, der zweiten und ersten Männermannschaft soll sich das Talent aus dem starken 2007er-Jahrgang der Grimmstädter nun weiterentwickeln, vor allem auf Rückraum rechts und Rechtsaußen.

Dominik Held – Gilt als talentierter Torhüter, der in der vergangenen Saison bereits in der Jugendhandball-Bundesliga für Nieder-Olm auflief. Mit seiner Körpergröße, seiner Stärke im Eins-gegen-eins und seinem unorthodoxen Stil bringt der 17-jährige Dominik Held besondere Qualitäten zwischen die Pfosten der HSG Hanau.

Jannis Hauer – Der schnelle und sprungstarke Linksaußen ist im Drittliga-Kader der Grimmstädter als Backup hinter dem gesetzten Duo aus HSG-Kapitän Max Bergold und Julian Fulda eingeplant. Mit der A-Jugend läuft Jannis Hauer in dieser Saison in der 2. Jugendhandball-Bundesliga auf, für die sich der Akteur aus dem Jahrgang 2007 erfolgreich mit seiner Mannschaft qualifizieren konnte. Mit weiteren Spielanteilen in der zweiten Mannschaft und regelmäßigem Training im Drittliga-Kader soll sich Hauer für mehr empfehlen.

„Wir freuen uns darauf, die Entwicklung der Spieler zu begleiten“, so Winter. „Genau dafür, dass möglichst viele Eigengewächse den Sprung schaffen, haben wir die Weichen gestellt, alle verantwortlichen Trainer mit ins Boot geholt und eine einheitliche Ausbildungsphilosophie definiert.“

Die neue Runde in der 3. Liga Süd-West beginnt für die HSG Hanau am Samstag, 30. August 2025 mit einem Heimspiel gegen die Bergischen Panther. Anwurf ist um 19.30 Uhr und vielleicht können sich dann auch Luca Patrizio, Malte Just, Dominik Held oder Jannis Hauer auf einem Platz im Spieltagskader freuen.

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 Handball Zweitligist TV Großwallstadt hat das erste Pflichtspiel der Saison 2025/26 gewonnen und zieht damit in die 2. Runde des DHB-Pokals ein.

Im Pokalspiel am vergangenen Samstag musste der TVG im Derby gegen de Drittligisten, die Wölfe aus Würzburg, bis zum Ablauf der regulären Spielzeit zittern, bevor Maxim Schalles per Siebenmeter zum 31:32- Endstand für sein Team einnetzte und damit die Dreifachsporthalle in Rimpar zum Beben brachte.

TVG-Trainer André Lohrbach hatte sein Team vor Beginn an klar gemacht, dass an diesem Tag ein heißer Fight auf die Mannschaft wartete. Der Drittligist aus Würzburg hatte es den Gästen in der Vergangenheit immer wieder schwer gemacht und wollte dem Favoriten aus Großwallstadt auch an diesem Tag ein Bein stellen. Zudem hatten die Spieler der Blau-Weißen noch eine große Hürde zu meistern: Der Auswärtsfluch hat das Lohrbach-Team Ende des Jahres 2024 befallen. Seit dem 02.12.2024 konnten die Unterfranken kein Pflichtspiel in fremder Halle gewinnen. Der Druck war dementsprechend hoch. Doch die Spieler hielten diesem Stand.

Großwallstadt verspielt 4-Tore-Führung bis zur Halbzeit

Mit einer guten Portion Nervosität ging der TVG ins Spiel, der Gegner traf zum 1:0. Maxim Schalles netzte zum 1:1-Ausgleich ein. Mario Stark sicherte seinem Team in Minute fünf die erste 3:2-Führung.  Tim Bauder drehte sechs Minuten später auf 7:6. Bis zur 20 Spielminute konnte sich kein Team richtig absetzen. Dann aber war es der TV Großwallstadt, der auf 11:15 davonzog. Leider leisteten sich die Gäste aber bis zur Pause einige Fehler, die der Gegner konsequent ausnutzte und auf 17:18 herankam.

6:0-Lauf der Gäste sorgt nicht für Vorentscheidung, diese fällt per Siebenmeter

Nach dem Seitenwechsel glich Würzburg direkt aus, Sebastian Klein erhöhte auf 19:18. Ben Connar Battermann sorgte für das 19:19, bevor Malte Dedering zweimal hintereinander zur 21:19-Führung für die Wölfe einnetzte. In der Folge sorgten dreimal Schalles, zweimal Tobias Buck und einmal Moritz Klenk für einen 6:0-Lauf der Gäste. Doch leider konnten die Gäste auch diesen 4-Tore-Vorsprung nicht halten und Bauder stellte in Spielminute 49 das Ergebnis auf 27:26 um. Jetzt begann ein heißer Kampf. Nach dem 31:31 durch Joel Zimmer war der Hausherr im Ballbesitz, bekam 28 Sekunden vor Schluss den Pfiff zum Siebenmeter. Bauder trat an, doch Jan-Steffen Minerva im Tor der Blau-Weißen spielte seine Erfahrung aus und hielt. Auf der Gegenseite ertönte kurz vor Schluss der Pfiff zum Siebenmeter für den TVG. Maxim Schalles ging zum Punkt und verwandelte zum 32:31-Sieg für sein Team. Anschließend feierten über 60 mitgereiste Fans mit ihrem Team den wichtigen Sieg und damit auch den ersten Auswärtserfolg seit über acht Monaten.

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Handball Zweitligist TV Großwallstadt bestreitet am Samstag, den 16.08.2025, um 18 Uhr sein erstes Pflichtspiel der Saison. Der TVG trifft im DHB-Pokal auf den Drittligisten Wölfe Würzburg.

Testspiele mit Höhen und Tiefen

Als Vorbereitung auf dieses Derby haben die Blau-Weißen noch zwei Testspiele absolviert. Gegen den Ligarivalen HC Elbflorenz 2006 verloren sie knapp mit 31:34, es war aber eine deutliche Leistungssteigerung im Vergleich zur Partie gegen den Dessau-Roßlauer HV zu erkennen. In diesem Test kehrte auch Sebastian Trost aus seiner Verletzung zurück und absolvierte sein erstes Spiel für seinen neuen Verein.

Am vergangenen Mittwoch traf die Lohrbach-Crew auf den HC Erlangen. Dabei musste sich der TVG dem Erstligisten mit 37:28 geschlagen geben. Auch hier hatte der Trainer einige Ausfälle zu kompensieren – neben den verletzten Meddeb und Hanemann standen Dmytro Redkyn (grippaler Infekt) und Florian Eisenträger (familiäre Gründe) nicht zur Verfügung. Dennoch sieht Trainer André Lohrbach auch in diesem Spiel viele gute Ansätze und wertet es als einen Schritt in die richtige Richtung.

Trainer Lohrbach mit Zuversicht Richtung DHB-Pokalspiel

Auch wenn die Ergebnisse aus den Vorbereitungsspielen bisher nicht ganz so waren, wie vorgestellt, blickt Andrè Lohrbach mit Zuversicht Richtung Wochenende: „Das Spiel wird sicherlich eine Herausforderung werden. In einer hitzigen Atmosphäre gegen einen guten Gegner wollen wir dieses Spiel natürlich dennoch erfolgreich für uns bestreiten. Wir werden alles auf der Platte lassen müssen und viel investieren, aber aus einer stabilen Abwehr heraus wollen wir uns den Sieg holen.“

Derby mit klarer Rollenverteilung?

Ein Aufeinandertreffen beider Mannschaften gab es bereits in der Vorbereitung. Beim Untermain-Cup Anfang August tat sich der TVG lange Zeit schwer, rettete sich nach 2×20 Minuten in ein Unentschieden in der Vorrunde.

In den vielen Derbys in Liga zwei hatte oftmals der TVG das Nachsehen. Die letzte Begegnung dort am 07.06.2023 konnten die Blau-Weißen allerdings mit 29:26 für sich entscheiden. Definitiv wird der Zweitligist TV Großwallstadt als Favorit in die Partie gehen, wird sich aber bewusst sein, dass der Gegner zu keiner Sekunde unterschätzt werden darf.

 

Das Bild hat uns der TVG zur Verfügung gestellt. Danke dafür

 

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Handball Zweitligist TV Großwallstadt setzt künftig noch stärker auf den eigenen Nachwuchs. Mehrere Spieler aus der zweiten Mannschaft und der A-Jugend trainieren bereits regelmäßig mit den Profis – als fester Bestandteil des neuen Anschlusskaders.

 Anschlusskader mit sechs Talenten aus der Jugend und zweiten Mannschaft

Aktuell gehören Konstantin Knabe, Meik Diehl, Tim Horlebein, Ben Hertkorn und Luis Feske aus der 1B-Mannschaft zum Anschlusskader. Sie nehmen regelmäßig am Training des Bundesliga-Teams teil und erhalten so wertvolle Einblicke in den Profi-Handball. Aus der A-Jugend der TVG Junioren Akademie e.V. wird zudem Theo Buchinger hinzukommen, sobald er nach seiner Verletzung wieder vollständig genesen ist.

„Wir wollen unseren jungen Spielern aus der Region eine echte Chance geben. Wer hart arbeitet, soll bei uns die Möglichkeit haben, bei den Profis mitzutrainieren, um im besten Fall den Sprung in die 2. Bundesliga zu schaffen“, erklärt der Sportliche Leiter Michael Spatz. „Die enge Verzahnung von A-Jugend, erster und zweiter Mannschaft ist dafür ein wichtiger Schlüssel“, ergänzt Chef-Trainer André Lohrbach.

Oben von links: Theo Buchinger, Konstantin Knabe und Ben Hertkorn Unten von links: Luis Feske, Tim Horlebein, Meik Diehl Bild: TVG

TV Großwallstadt setzt auf nachhaltige Nachwuchsarbeit

Dass diese Arbeit des Vereins Früchte trägt, sieht man immer wieder. Mit Moritz Klenk, Dmytro Redkyn und Emil Shchurov haben in den letzten Jahren Nachwuchstalente den Sprung in die Bundesliga geschafft. Weitere in der Akademie ausgebildete Akteure sammeln in Vereinen der Region in der dritten und vierten Liga Erfahrung.

Mit dieser nachhaltigen Förderung sichert der TV Großwallstadt nicht nur seine sportliche Zukunft, sondern setzt auch ein klares Zeichen für die Bedeutung der Nachwuchsarbeit in der Region – und eröffnet jungen Talenten die Chance, direkt vor heimischem Publikum den Weg bis in den Profibereich zu gehen.

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Am Samstagabend steht für den Handball Drittligisten TV Gelnhausen das erste Pflichtspiel der neuen Saison 2025/26 auf dem Programm – und das gleich mit einem echten Highlight: In der 1. Runde des DHB-Pokals empfangen die Barbarossastädter mit dem HSC 2000 Coburg einen ambitionierten Zweitligisten, der in allen Belangen als Favorit in die Partie geht. Für die Rotweißen ist dieses Duell nicht nur sportlich ein Leckerbissen, sondern auch die Belohnung für eine herausragende Vorsaison, in der das Team völlig überraschend Vizemeister der 3. Liga Süd-West wurde.

Freude ist riesig

„Wir freuen uns riesig, dass wir uns dieses Spiel erarbeitet haben und nun einen Topgegner aus der 2. Liga in eigener Halle empfangen dürfen“, sagt Cheftrainer Matthias Geiger. „Die Rollenverteilung ist klar: Coburg ist eine Topmannschaft mit Strukturen, die auch in die 1. Liga passen würden. Wir wollen uns so teuer wie möglich verkaufen und die 60 Minuten einfach genießen.“ Bereits vor zwei Wochen standen sich beide Teams in einem Testspiel gegenüber – Coburg gewann mit 34:27. Bitter für den TVG: Rückraumspieler Silas Altwein zog sich in dieser Begegnung einen Mittelhandbruch zu und fällt nun für den Saisonstart aus.

Die Generalprobe am vergangenen Freitag gegen den ambitionierten Drittligisten Wölfe Würzburg endete mit einer knappen 30:32-Niederlage für den TVG. Simon Belter und Henrik Müller mussten krankheitsbedingt passen, werden am Samstag aber voraussichtlich wieder einsatzbereit sein. Abgesehen von Altwein stehen damit alle Leistungsträger zur Verfügung – ein wichtiger Faktor gegen einen Gegner dieser Klasse. Auch Co-Kapitän Max Bechert könnte nach seiner Meniskusverletzung am Ende der vergangenen Saison gegen den Zweitligisten sein Comeback feiern. Laut Geiger wurde die Vorbereitung effektiv genutzt, sodass das Team über einen „richtig ordentlichen körperlichen Zustand“ verfüge.

Etablierte Mannschaft

Coburg zählt seit Jahren zu den etablierten und ambitionierten Mannschaften der 2. Handball-Bundesliga und war zuletzt in der Saison 2020/21 noch in der 1. Bundesliga vertreten. Im Vorjahr belegten die Oberfranken Rang Sechs und sorgten vor allem im DHB-Pokal für Furore: Mit Siegen gegen die Erstligisten TVB Stuttgart und TBV Lemgo kämpfte sich das Team sensationell bis ins Viertelfinale vor und scheiterte dort erst in der Verlängerung an HBW Balingen-Weilstetten. Trainer Anel Mahmutefendić übernahm im Frühjahr 2024 und will den positiven Trend fortsetzen. „Gelnhausen hat sich in der vergangenen Saison verdient für die Aufstiegsrunde qualifiziert und verfügt über eine hohe Qualität“, lobt der Coburger Coach. „Unser Ziel muss es sein, wieder eine gute Pokalrunde zu spielen – und dabei ist Gelnhausen der erste Schritt.“

Im Sommer hat sich der Coburger Kader spürbar verändert. Routiniers wie Jan Schäffer und Florian Billek beendeten ihre Karrieren. Außerdem verließen Merlin Fuß (HBW Balingen-Weilstetten) und Torhüter Glenn-Louis Eggert (TuS Vinnhorst) den Verein. Neu im Team sind der kroatische Kreisläufer Tin Kontrec (35, vom TuS N-Lübbecke), der slowenische Rückraumspieler Nejc Planinšek (24, von RD Riko Ribnica) und Rechtsaußen Óla Jákup Gaard Olsen (20, von den Färöer-Inseln). Die Mischung aus internationaler Erfahrung, Physis und jungem Talent soll den HSC zurück in die Spitzengruppe der zweiten Liga führen.

Das Pokalduell zwischen dem TVG und Coburg hat bereits Tradition: In der 1. Runde 2023 standen sich beide Teams schon einmal gegenüber – damals gewann Coburg in Gelnhausen deutlich mit 40:26. Kapitän Jonathan Malolepszy blickt mit Vorfreude auf die Partie: „Natürlich ist Coburg haushoher Favorit, aber wir wollen zeigen, dass wir gereift sind und uns weiterentwickelt haben.“ Geiger warnt: „Coburg ist eine ganz andere Nummer als unsere sonstigen Gegner, gegen die wir uns keine Schwächen erlauben dürfen – aber wir werden alles geben, um sie zu ärgern.“

TVG setzt auf Heimstärke

Wie schon in der Aufstiegsrunde im Mai setzt der TV Gelnhausen auf seine Heimstärke in der „Hölle Süd“. Kreisläufer Torben Fehl betont: „Wir freuen uns auf eine volle Halle und unsere Fans.“ Für die Barbarossastädter ist die Partie nicht nur ein Saison-Highlight, sondern auch ein wichtiger Härtetest vor dem Ligastart am 30. August beim Longericher SC Köln. „Das ist für uns eine wertvolle Vorbereitung auf die kommende Saison unter Wettkampfbedingungen“, so Geiger.

Anpfiff ist am Samstag, 16. August, um 19.30 Uhr in der Rudi-Lechleidner-Halle. Tickets sind im Vorverkauf über die Homepage des TV Gelnhausen erhältlich, Restkarten an der Abendkasse. Dauerkarten besitzen für den Pokalabend keine Gültigkeit.

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Bei der dritten Auflage des Untermain Cup belegte Handball Zweitligist TV Großwallstadt den zweiten Platz und hat damit den dritten Sieg in Folge verpasst. Turniersieger wurde Ligakonkurrent Dessau-Roßlauer HV, den dritten Platz belegte Drittligist HSG Rodgau Nieder-Roden. Vierter wurde Drittligist Wölfe Würzburg vor der HSG Hanau und dem TV Kirchzell, beide dritte Liga.

In der Gemeindehalle Großwallstadt holte sich mit 45:33 (23:17) der DRHV den verdienten Sieg und das Team von Trainer Vanja Radic verpasste dem TV Großwallstadt damit eine Lehrstunde. Bereits in der Vorrunde, Gruppe 1, zeigte sich der DRHV, der sich im Trainingslager in Großwallstadt befand, in einer sehr guten Form und gewann gegen die HSG Rodgau Nieder-Roden mit 21:18 (10:4). Gegen den ersatzgeschwächten TV Kirchzell kam Dessau zu einem 26:15 (15:9)-Erfolg.

Die Begegnung zwischen dem TV Kirchzell und der HSG Rodgau Nieder-Roden endete 20:25 (10:11).

In der Gruppe 2 ging es enger zu. Der TVG kam erst in den letzten Minuten zu einem 24:20 (10:11)-Erfolg gegen die HSG Hanau. Gegen die Wölfe Würzburg spielte der TVG 23:23 (9:11)-Unentschieden. Ebenfalls mit einem Remis endete das Spiel zwischen Würzburg und Hanau (17:17, 12:9).

Folglich spielten die HSG Rodgau Nieder-Roden und die Wölfe Würzburg den dritten Platz. In einem spannenden Duell stand es nach 60 Spielminuten Unentschieden, ehe sich die HSG mit 37:36 (17:15) nach Siebenmeter-Werfen durchsetzte. 

Die Partie um Platz fünf bestritten der TV Kirchzell und die HSG Hanau. Während der TVK in der ersten Halbzeit noch gut mithielt, machten sich die fehlenden personellen Alternativen auf Seiten Kirchzells in der zweiten Spielhälfte bemerkbar, so dass Hanau das Spiel souverän mit 43:25 (17:12) gewann.

„Ich bin mit dem Auftreten und der Performance meiner Mannschaft zufrieden“, meinte HSG-Cheftrainer Axel Spandau nach dem Ende der letzten Partie am Sonntagnachmittag. „Schade war es nur, dass wir uns gegen die Wölfe nicht für eine engagierte Leistung belohnt oder ein besseres Ergebnis gegen Großwallstadt erzielt haben. Jetzt haben wir nächste Woche noch ein Spiel vor der Brust, dann eine kleine Pause und Ende August noch zwei Freundschaftsspiele. Danach sehe ich uns auf die neue Saison gut vorbereitet.“

Das Turnier war erneut vom TVG sehr gut organisiert und die Stimmung war gut. Allerdings wurde es von der Verletzung des Dessauer Spielers Tomislav Jagurinovski überschattet, der notärztlich versorgt werden musste. Mario Stark erhielt nach der Aktion die Rote Karte.

Vorbereitungsspiel gegen HC Elbflorenz

Für den TV Großwallstadt geht es bereits am Samstag, den 09.08.2025, mit einem nächsten Test weiter, wenn das Team von Trainer André Lohrbach in der Vorbereitung auf den Zweitliga-Konkurrenten HC Elbflorenz 2006 trifft.