Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Wie Handball Drittligist TV Gelnhausen in einer Pressemitteilung bekannt gab, muss Trainer Matthias Geiger mehrere Wochen auf Alex Bechert und Jannik Geisler verzichten.

Das sind ganz bittere Nachrichten für den TV Gelnhausen im Kampf um die Qualifikation zur Aufstiegsrunde in die zweite Bundesliga. Torhüter Alex Bechert sowie Rückraumspieler Jannik Geisler fallen jeweils mindestens vier Wochen aus und stehen dem TVG die nächste Zeit nicht zur Verfügung.

Bechert, der sich zuletzt in überragender Form präsentierte, hatte sich im Spiel gegen den Longericher SC bei einer Parade am Ellenbogen verletzt. Trotz anhaltender Schmerzen stand der 25-Jährige zunächst in den folgenden Spielen gegen Münster, Düsseldorf und die Bergischen Panther weiterhin zu Verfügung. Anhaltende Schmerzen und eine nun durchgeführte MRT-Untersuchung brachten jedoch Gewissheit: Teilriss des Seitenbandes im Ellenbogen.

„Ich bin traurig, dass ich der Mannschaft in den nächsten Spielen nicht helfen kann. Aber ich werde bestens medizinisch betreut und werde alles geben, um schnell wieder fit zu werden“, sagte Bechert. Der Torhüter muss in den nächsten vier Wochen eine Schiene tragen und den Arm ruhigstellen.

Auch Rückraumspieler Jannik Geisler zog sich im Spiel gegen Longerich eine Verletzung zu. Beim 23-Jährigen wurde nun ein Teilabriss des Labrums diagnostiziert. Der Riss ist verhältnismäßig klein, dennoch müssen Oberkörper und Schulter konsequent geschont werden. In vier Wochen erfolgt eine erneute Untersuchung. Dann entscheidet sich, ob Geisler wieder ins Mannschaftstraining einsteigen kann oder ob doch ein operativer Eingriff notwendig wird. „Es ist sehr schade, dass ich in dieser Phase der Saison pausieren muss und die Jungs nicht auf dem Feld unterstützen kann. Ich werde alles daransetzen, um schnell wieder zurückzukommen“, sagte Geisler.

Da beide Leistungsträger in den nächsten Wochen nicht handballspezifisch trainieren können und anschließend wieder herangeführt werden müssen, dürften sie mindestens bis Ende März fehlen. Damit verlängert sich die Ausfallliste weiter, da mit Ákos Csaba (Kreuzbandriss) und Leon David (Schulter-Operation) bereits zwei Akteure bis zum Saisonende nicht zur Verfügung stehen.

„Alex und Jannik sind natürlich sehr geknickt und ihr Ausfall trifft uns sehr. Wir drücken die Daumen, dass sie schnell wieder zur Mannschaft zurückkehren können. Jetzt müssen wir in den nächsten Wochen noch enger zusammenrücken und hoffen, dass wir von weiterem Verletzungspech verschont bleiben“, sagt Cheftrainer Matthias Geiger.

 

 

Die Bilder von Alex und Jannik hat uns der TVG zur Verfügung gestellt. Danke dafür.

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Handball Zweitligist TV Großwallstadt verlor das erste Spiel zum Auftakt der Rückrunde gegen die HSG Nordhorn-Lingen mit 34:36 (16:17). Damit ist der TVG seit nun zehn Spieltagen ohne Sieg, die HSG hingegen blieb auch im zehnten Spiel in Folge ohne Niederlage. Die HSG schielt demnach weiter auf die vorderen Tabellenplätze und will um den Aufstieg mitspielen, die Hausherren hingegen stehen auf Platz 13 der Tabelle und möchten sich relativ schnell von den Abstiegsplätzen entfernen.

Bereits vor der Partie musste der TV Großwallstadt die nächste Hiobsbotschaft verkünden. Finn Wullenweber fällt wegen Knieproblemen die nächsten Wochen aus und damit steht ein weiterer wichtiger Innenblockspieler erst einmal nicht zur Verfügung. Hinzu kommt Torhüter Stefan Hanemann, der ebenfalls die nächste Zeit verletzt ausfällt. 

Torhüter Nowottny erzielt sein erstes Tor für den TV Großwallstadt

Der ehemalige Großwallstädter Frieder Bandlow zeigte sich in überragender Form, hatte am Ende 14 Tore von 14 Versuchen zu verzeichnen. Er war es auch, der das erste Tor für die HSG erzielte. Florian Eisenträger glich aus. Bis zum 3:3 verlief die Partie ausgeglichen, dann setzten sich die Niedersachsen durch einen 4:0-Lauf auf 7:3 ab. Doch der an diesem Tag sehr stark aufspielende Connar Battermann erzielte das 4:7 für die Unterfranken und der “Neue” im Tor, Leon Nowottny, traf nach einer Parade das leere Tor der Gäste zum 5:7. Weitere Paraden seitens Nowottny und der TVG kam durch Battermann zum Anschluss (7:8).

Bedingt durch technische Fehler seitens der Gastgeber zogen die Gäste erneut auf 15:11 davon. Aber die Blau-Weißen steckten nicht auf und stellten zum Pausenpfiff den Anschluss (16:17) wieder her. Bereits in der ersten Hälfte verhängte das Schiedsrichter-Duo bis zur 16. Minute bereits fünf Siebenmeter gegen den TVG, gegen die Gäste hingegen keinen einzigen.

Frieder Bandlow und Connar Battermann dominierten die Partie

Hochmotiviert kehrte der TVG aus den Katakomben zurück. Der TVG spürte, dass gegen die favorisierten Gäste aus der Grafschaft Bentheim etwas möglich war. Florian Eisenträger traf per Siebenmeter zum 17:17 und erhöhte sofort danach auf 18:17. Bandlow glich zwar aus, doch Yessine Meddeb und Maxim Schalles trafen zum 20:18. Anstatt auf drei Tore zu erhöhen, leistete sich der TVG zwei technische Fehler und einen Fehlwurf, so dass die HSG auf 20:20 egalisierte. In der 39. Spielminute stand es 22:21, danach stellte Nordhorn auf 23:22 um. Jaris Tobeler und Bandlow erhöhten sogar auf 25:22. Die Gastgeber wechselten die Torhüter, kämpften verbissen weiter, kamen noch einmal auf zwei Tore ran. Doch am Ende hieß der Sieger HSG Nordhorn-Lingen. Entscheidend für den 36:34-Sieg der HSG war sicher die überragende Leistung von Frieder Bandlow, der mit 14 Treffern, darunter zehn vom Siebenmeterpunkt, mit einer hundertprozentigen Quote glänzte. Zudem konnte der TVG in der zweiten Hälfte keine einzige Parade mehr vorweisen, was bei einem derart starken Gegner am Ende einfach zu wenig ist.

Der bärenstark aufspielende Connar Battermann, der mit elf Toren glänzte, sagte anschließend: “Ich mache lieber null Tore und wir gewinnen am Ende. Es freut mich für Frieder, dass er so gut gespielt hat. Aber generell spielte die HSG richtig gut auf. Wir haben gerade eine Negativserie, dabei sind viele kleine Faktoren zusammen gekommen. Wir haben einen guten Angriff, doch der Verbund Abwehr/Tor passt noch nicht so. Wir müssen weiter an uns arbeiten.”

Frieder Bandlow strahlte nach dem Spiel übers ganze Gesicht, und freute sich über seine 14 Treffer: “Es ist immer wieder schön, hierher zu kommen. Noch schöner ist es mit zwei Punkten wieder heimzufahren. Doch das war ein hartes Stück Arbeit, denn der TVG hat sehr gut spielt. Wir sind jetzt Vierter und schauen mal, was noch geht.”

 

Das Bild, das Connar Battermann zeigt, hat uns der TVG zur Verfügung gestellt. Danke dafür

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In der dritten Handball Liga, Staffel Süd-West, gewann Hanau souverän gegen Kirchzell. Gelnhausen brachte die Punkte aus der Fremde mit nach Hause. 

 

 

Abwehrbollwerk führt Hanau zum Sieg gegen Kirchzell

Die HSG Hanau hat beim 36:26 (19:11)-Erfolg gegen den TV Kirchzell dem dezimierten Gegner die Grenzen aufgezeigt und überzeugte vor allem in der Abwehr. Mit den zwei Punkten und dem dritten Sieg in Serie sprang Hanau mit nun 26:12 Punkten auf Platz vier der Staffel.

„Meine Mannschaft hat heute vom Start weg eine Leistung gezeigt, die wirklich aller Ehren wert war“, lobte HSG-Cheftrainer Axel Spandau nach dem Spieleende. „Das war ein Statement von uns in der Abwehr, im Verbund mit einer starken Torhüterleistung.“ Auch das Hinspiel gegen den TV Kirchzell hatte Hanau mit seinem routinierten Abwehrspiel im vergangenen September für sich entschieden. 

Frühe Weichenstellung durch starke Defensive

Die über 600 Zuschauer in der Main-Kinzig-Halle bekamen eine besonders eindrucksvolle Vorstellung der Hanauer Mannschaft zu sehen, die von der ersten Minute an hellwach in der Abwehr auftrat und ihrem Gegner aus dem Odenwald so kaum Raum zur Entfaltung gaben. Zwar gelang dem TVK das erste Tor der Begegnung, doch spätestens nach einer bärenstarken Parade von Keeper Benedikt Müller und dem anschließenden Tempogegenstoß von HSG-Kapitän Max Bergold zur 4:2-Führung in der sechsten Minute war klar, dass die Grimmstädter unbedingt die beiden Punkte in ihrer Halle behalten wollten. 

In der Folge entwickelte sich eine spannende und temporeiche Partie, in der Hanau im eigenen Umschaltspiel immer wieder erfolgreich seinen schnellen Außenspieler Sebastian Hein einsetzte. Nach einem Ballgewinn von Abwehrkante Dziugas Jusys wurde Hein zum Konter geschickt und traf souverän zum 13:6 (19.). TVK-Coach Povilas Babarskas hatte genug gesehen und nahm den Team-Time-Out. Einen Fuß in die Tür bekam Kirchzell dennoch nicht, obwohl dem Gast auch einige sehenswerte Aktionen gelangen, etwa beim Kempa-Trick von Niklas Ihmer in der 22. Minute zum 8:13. “Wir mussten am Spieltag, also sehr kurzfristig auf unseren Kapitän Tim Häufglöckner verzichten. Das war ein Schock für uns”, sagte TVK-Trainer Povilas Babarskas. Da auch Regisseur Tom Spieß angeschlagen war und Louis Hauptmann ebenfalls – er saß nur als absoluter Notnagel auf der Bank -, wurde es für die Kirchzeller schwer, in Hanau zu bestehen. Die Gäste versuchten es erst mit Ievgen Zhuk auf der Mitte, dann mit dem siebten Feldspieler, doch Hanau blieb weiter die spielbestimmende Mannschaft. Mit 19:11 ging es in die Pause.

Zweite Hälfte gehörte ebenfalls der HSG

Die Forderung des Hanauer Chefcoachs sollte sich erfüllen, denn seine Jungs behaupteten weiter den hohen Vorsprung und stellten Kirchzell in der Abwehr immer wieder vor schwierige Aufgaben. Schiefer netzte sehenswert zum 21:13 (34.), ehe HSG-Spielmacher Jan-Eric Kleemann – nach erfolgreichem Anspiel von Hein – nun ebenfalls mit einem Kempa-Trick zum 24:16 glänzte. 

Das 30:22 von Cedric Schiefer läutete in der 48. Minute dann nicht nur die Schlussphase ein, sondern auch mehrere Auswechslungen von Spandau, der allen seinen Spielern reichlich Einsatzzeit gewährte. So rückte nicht nur Khan für Müller zwischen die Pfosten und zeichnete sich mit einigen Paraden aus, sondern auch die beiden Youngster im HSG-Team, Malte Just und Ben Scharriär, spielten mit dem hohen Vorsprung im Rücken befreit auf und bedankten sich mit je zwei Treffern zum 36:26-Endstand. Mit dem Abpfiff hallte dann nicht nur das „Derbysieger, Derbysieger“ durch die Main-Kinzig-Halle, während die Kirchzeller enttäuscht waren. Zwar sahen sie im Vorfeld der Partie schon Hanau als den Favoriten, doch wollten sie besser auftreten, als dies der Fall war. “Wir lagen schnell mit fünf, sechs Toren zurück, hatten erst am Sonntag ein schweres Auswärtsspiel. Wir waren nicht komplett, die Trainingswoche lief nicht wie gewünscht. Doch das soll alles nicht als Ausrede gelten. Ich bin überzeugt, dass wir die nächste Zeit wieder andere Spiele abliefern werden”, so TVK-Coach Babarskas. Ihm kommt die Pause gerade gelegen, denn die können seine Spieler nutzen, um sich auszukurieren bzw. zu regenerieren.

 

 

Starker Auftritt von Gelnhausen

 Der TV Gelnhausen hat einen rundum gelungenen Auswärtsauftritt hingelegt. Vor gerade einmal 97 Zuschauern in der Schulberghalle setzten sich die Barbarossastädter bei den Bergischen Panthern mit 39:33 (18:16) durch. Mit nun 32:6 Punkten bleibt der TVG weiterhin Tabellenzweiter.

Der Erfolg in Burscheid basierte vor allem auf einer konzentrierten und geschlossenen Mannschaftsleistung. Der TV Gelnhausen agierte über weite Strecken stabil in der Abwehr, zeigte sich im Angriff treffsicher und ließ sich auch von zwischenzeitlichen Druckphasen der Gastgeber nicht aus dem Konzept bringen. Angeführt von einem starken Alexander Bechert im Tor und einem erneut treffsicheren Kapitän Jonathan Malolepszy legten die Barbarossastädter insbesondere in der zweiten Hälfte entscheidend zu und sicherten sich einen souveränen Auswärtserfolg.

Personell musste Cheftrainer Matthias Geiger erneut auf einige Akteure verzichten. Neben den Langzeitverletzten Leon David (Schulterverletzung) und Akos Csaba (Kreuzbandriss) fehlten auch Henrik Müller (Zerrung), Torhüter Daniel Drozdz (krank), Jannik Geisler (angeschlagen) sowie Jonas Dambach, der nach der Geburt seines Kindes noch pausierte. Für Drozdz rückte Junioren-Keeper Noah Pilgrim in den Kader.

Die Begegnung begann ausgeglichen. Die Bergischen Panther legten mehrfach vor, der TVG zog jedoch stets nach. In der Anfangsphase fielen auf beiden Seiten viele Tore, auch weil Gelnhausen nach Gegentreffern immer wieder sein gutes Tempospiel aufzog und über die schnelle Mitte zum Erfolg kam. In der zehnten Minute brachte Fynn Hilb die Gelnhäuser mit dem Treffer zum 8:7 erstmals selbst in Führung. Mit zunehmender Spieldauer kam Torhüter Bechert immer besser in die Partie und hielt mit tollen Paraden seiner Mannschaft immer wieder den Rücken frei. Kapitän Malolepszy übernahm Verantwortung und sorgte dafür, dass der TVG sich Mitte der ersten Spielhälfte etwas absetzte. Drei Treffer in Serie des Spielmachers führten in der 15. Minute zur ersten Drei-Tore-Führung (11:8). Doch die Gastgeber blieben dran. Technische Fehler der Gelnhäuser wurden konsequent bestraft, so dass Sebastian Schön in der 27. Minute sogar zur 16:15-Führung traf. Es sollte allerdings die letzte Führung für die Gastgeber in dieser Partie sein. Kurz vor der Pause gelang es dem TVG wieder Struktur in sein Spiel zu bringen. Tore von Torben Fehl und Benjamin Wörner sorgten für einen Zwei-Tore-Vorsprung, mit dem es beim Stand von 18:16 in die Kabine ging.

TVG setzt Ausrufezeichen

Nach dem Seitenwechsel setzten die Rot-Weißen direkt ein Ausrufezeichen. Durch zwei schnelle Treffer von Silas Altwein erhöhten sie auf 20:16 – erstmals betrug der Vorsprung vier Tore. Diesen Abstand hielten die Barbarossastädter zunächst konstant, ohne sich jedoch weiter abzusetzen. „Man hat gesehen, was für eine Qualität die Bergischen Panther haben. Wir konnten sie zunächst einfach nicht abschütteln“, sagte Geiger nach dem Spiel. Der Knackpunkt folgte in der 43. Minute. Beim Stand von 27:23 parierte Alexander Bechert einen Siebenmeter spektakulär mit dem rechten Fuß – der Auftakt zu seiner stärksten Phase. Zwar kassierte der TVG eine Minute später noch das 24. Gegentor, doch danach war für die Panther kaum noch ein Durchkommen. Bechert fischte Bälle aus allen Winkeln, hielt mehrfach freie Würfe und sorgte mit seiner Präsenz für Sicherheit im gesamten Team.

Gleichzeitig drehte der TVG offensiv richtig auf. Vor allem über die Außenpositionen wurde nun konsequent abgeschlossen. Finn Trinczek und Dmytro Redkyn trafen im Minutentakt, während die Abwehr weiterhin stabil stand. Innerhalb von sieben Minuten legte Gelnhausen einen beeindruckenden 7:0-Lauf hin, den Trinczek in der 51. Minute mit dem Treffer zum 34:24 krönte. Spätestens zu diesem Zeitpunkt war die Partie entschieden. In den letzten zehn Minuten bekam Junioren-Torhüter Noah Pilgrim Einsatzzeit. Zwar konnten die Bergischen Panther den Rückstand in dieser Phase etwas verkürzen, der Auswärtssieg geriet jedoch nicht mehr in Gefahr. Am Ende stand ein verdienter 39:33-Erfolg – kurioserweise exakt das gleiche Ergebnis wie bereits im Hinspiel in der Rudi-Lechleidner-Halle. „In der zweiten Hälfte haben wir relativ schnell Klarheit geschaffen und haben uns ein kleines Polster erarbeitet. Dadurch konnten wir uns wichtige Punkte gegen einen Gegner sichern, der nicht einfach zu bespielen war“, so Geiger.

 

 

 

 

Das Bild, das Benedikt Müller zeigt, hat uns Hanau zur Verfügung gestellt. Danke dafür

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Nach einer tollen Handball EM geht nun in der ersten und zweiten Bundesliga der Alltag wieder weiter. In Liga zwei eröffnet der TV Großwallstadt am Montag die Rückrunde. Um 19.30 Uhr ist in der Elsenfelder Untermainhalle die HSG Nordhorn-Lingen zu Gast.

Das Hinspiel verlor der TVG knapp mit 29:31. Jetzt möchte die Mannschaft von Trainer André Lohrbach dem Fünftplatzierten erneut Paroli bieten. Auflaufen werden zwei Teams, die sich personell ein wenig verändert haben. Beim TVG steht mit Leon Nowottny ein dritter Torhüter im Kader, der sich schon sehr auf seinen ersten Einsatz freut. Und auch Neuzugang Ole Klimpke wird das Team von Trainer André Lohrbach vor allem in der Abwehr verstärken. Nicht dabei sein werden Sebastian Trost, Romas Aukstikalnis (beide Kreuzbandverletzung) und Torhüter Stefan Hanemann (Schambeinentzündung). Und auch die HSG Nordhorn-Lingen vermeldete zwei Abgänge nach der Hinrunde. Kreisläufer Mika Sajenev unterschrieb einen Vertrag beim Erstligisten GWD Minden, Linksaußen Maximilian Jaeger hat den Verein auf eigenen Wunsch verlassen. Unterstützung am Kreis erhält die HSG von Max Potgeter, der in der Winterpause nach Niedersachsen gewechselt ist. 

Jeweils zwei Testspiele in der Vorbereitung

 Beide Vereine haben die Vorbereitung genutzt, um sich optimal auf den Start im Februar vorzubereiten. Der TV Großwallstadt testete gegen die HSG Wetzlar. Diese Partie endete mit einer 35:39-Niederlage. Zu Gast am Untermain war in der vergangenen Woche der norwegische Erstligist Sandnes HK. In diesem Spiel gelang den Unterfranken ein 40:31-Sieg.

Die HSG Nordhorn-Lingen bestritt ebenfalls zwei Vorbereitungsspiele. Gegen H.V. Hurry-Up Zwartemeer gewann die HSG mit 38:20, den Drittligisten OHV Aurich besiegte sie mit 46:31.

Steigerung in Abwehr als erklärtes Ziel

Der TV Großwallstadt hat sich vorgenommen, den Fans in der Rückrunde wieder mehr Heimsiege zu bescheren. Damit dies gegen die HSG Nordhorn-Lingen gelingt, muss vor allem eine Steigerung in der Abwehr her. Im Auge behalten sollte der TVG auf jeden Fall Ex-TVGler Frieder Bandlow, der mit 94 Toren Top-Torschütze der HSG ist. Im Angriff gilt es, Torhüter Kristian van der Merwe zu überwinden. Er führt mit 195 Paraden die Statistik der zweiten Bundesliga an.

 

Das Bild von Axel Skaarnæs hat uns der TVG zur Verfügung gestellt. Danke dafür.

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In der Handball Regionalliga hat die TuSpo Obernburg einen deutlichen Auswärtssieg eingefahren. Die HSG Bieberau/Modau gewann daheim.

 

Deutlicher Auswärtssieg für Obernburg

Im Auswärtsspiel bei der MSG Körle/Guxhagen kam die TuSpo Obernburg mit einem deutlichen 35:22 (18:11)-Sieg zurück. Dabei musste TuSpo-Coach Philipp Wollbeck in dieser Partie auf André Göpfert und Magnus Heinz verzichten, doch die Römerstädter steckten diese Ausfälle sehr gut weg. Mit Tim Kroth und Lukas Hansen aus der zweiten Mannschaft legten die Gäste einen furiosen Start hin und machten von der ersten Minute an klar, wer an diesem Abend den Ton angeben wollte.

Mit hohem Tempo und viel Entschlossenheit erspielte sich Obernburg früh eine 6:2-Führung (10.). Die Gastgeber reagierten prompt mit einer Auszeit und kämpften sich auf 5:7 heran, doch die Antwort der Römerstädter folgte sofort. Angeführt von einem gut aufgelegten Thomas Keck, der einen echten „Sahnetag“ erwischte, zog die TuSpo das Tempo erneut an. In der 23. Minute erhöhte Keck auf 14:7 und setzte damit ein deutliches Ausrufezeichen. Bis zur Halbzeit blieben die Gäste klar spielbestimmend und gingen mit einer hochverdienten 18:11-Führung in die Kabine.

Obernburg ließ nicht nach

Auch nach dem Seitenwechsel ließen die Römerstädter nicht nach. Mit großer Leidenschaft, viel Spielfreude und einem starken Torhüter Jonathan Bausch im Rücken spielte die TuSpo weiter konsequent nach vorne. In der 38. Minute sorgte das 23:13 für den ersten Zehn-Tore-Vorsprung und nahm der Partie endgültig die Spannung.

Trotz aller Bemühungen der Gastgeber war der Widerstand nun gebrochen. Die Wollbeck-Crew kombinierte sich mit viel Spielwitz immer wieder sehenswert durch die Abwehr und baute den Vorsprung Tor um Tor aus. Als Thomas Keck in der 54. Minute mit seinem elften Treffer das 31:20 erzielte, war längst klar: dieser Drops war gelutscht! Am Ende feierten die Römerstädter einen eindrucksvollen und auch in dieser Höhe völlig verdienten 35:22-Kantersieg.

Ein sichtlich zufriedener Trainer Philipp Wollbeck fand nach dem Spiel nur lobende Worte: „Die Mannschaft war über 60 Minuten extrem fokussiert und hat das, was wir uns vorgenommen haben, sehr diszipliniert umgesetzt. Der Sieg ist absolut verdient. Ein besonderer Dank gilt auch der Unterstützung aus der zweiten Mannschaft – und Glückwunsch zum Derbysieg gegen Bachgau trotz stark dezimiertem Kader.“

 

 

 

Bieberau/Modau macht sich Stress 

Schwerer als erwartet, tat sich die HSG Bieberau/Modau beim 35:.33 (19:17)-Erfolg gegen Bruchköbel, die stark aufspielten. Beide Teams mussten auf wichtige Spieler verzichten. Bei Bieberau/Modau konnte Robin Büttner nicht spielen, er knickte im Abschlusstraining um und bei Bruchköbel fehlte Torjäger Dennis Weit aufgrund einer Schulterverletzung. 

Die Gäste spielten im Angriff sehr effektiv und Tim Döhring übernahm die tragende Rolle, war permanent torgefährlich und führte klug Regie. Ganz anders bei den Falken, da spürte man das Fehlen von Büttner gewaltig. Im Angriff längst nicht so variabel und sicher im Abschluss wie zuletzt, taten sie sich schwer. Die Gäste verteidigten sehr geschickt und waren schnell auf den Beinen. So entwickelte sich in der ersten Halbzeit ein Spiel mit wechselnden Führungen, nach zehn Spielminuten führten die Hausherren mit 6:4, in der 16. Spielminute stand es 11:9 für die Gäste. Diese spürten längst, dass der Gegner schwächelte und nutzten immer wieder ihre Chancen. Trotzdem konnte Bieberau/Modau mit viel kämpferischen Einsatz wieder das Heft in die Hand nehmen und in Führung gehen. Zur Halbzeit hieß es 19:17.

HSG behielt die Führung

Aus der Kabine kommend, lief es zunächst etwas besser für die Falken, sie behielten die Führung und konnten in der 46. Spielminute mit fünf Toren zum 28:23 vorlegen. Doch die SG ließ sich nicht abschütteln, kämpfte sich wieder heran und konnte in der 56. Spielminute sogar zum 31:31 ausgleichen. HSG-Trainer Thomas Weber nahm die Auszeit und appellierte an seine Mannschaft die Konzentration nicht zu verlieren und weiter an einen Sieg zu glauben. 

Die Schlussphase wurde enorm spannend, Bruchköbel witterte die mögliche Sensation, ging zweimal in Führung (57. Spielminute 32:31 und 58. Spielminute 33:32), die aber postwendend von den kämpfenden Falken zunächst von Kevin Kunzendorf und dann von Damjan Jajic wieder ausgeglichen wurde. Bei dem Versuch, Jajic am Torwurf zu hindern, musste Bruchköbel eine Zeitstrafe hinnehmen, die lautstark von der Bank reklamiert wurde, was zu einer weiteren Zeitstrafe führte. Jetzt zeigte sich die Cleverness und Routine der Hausherren, ihr Kampf wurde belohnt und so traf Till Schenkel von Rechtsaußen zum 34:33 und David Lubar in der letzten Spielsekunde vom Kreis zum 35:33 Sieg.

HG-Trainer Thomas Weber: „Wir fanden heute wenig Zugriff in der Abwehr und konnten deshalb wenig Tempo nach vorne machen. So stellte sich Stress in unser Spiel ein und darunter litten auch die Abschlüsse. Bruchköbel spielte stark und machte uns das Leben schwer. Am Ende wurde aber unser Kampf und das nicht aufgeben mit einem weiteren Sieg belohnt.“

 

 

Das Bild, das Kevin Kunzendorf zeigt, hat uns die HSG zur Verfügung gestellt. Danke dafür.

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Seit Dennis Weit denken kann, spielt er Handball, kommt bezeichnenderweise aus einer Handballer-Familie. Beim jetzigen Regionalligisten TuSpo Obernburg hat der 28-Jährige mit seiner Lieblingssportart angefangen. Danach folgten Stationen wie SG RW Babenhausen, TVG-Junioren-Akademie, TV Großwallstadt zweite Liga, Drittligist TV Kirchzell, Eintracht Hildesheim zweite Liga, Hannover-Burgwedel, SG Bruchköbel, TV Gelnhausen. Es zog ihn 2020 wieder zum TV Großwallstadt in die zweite Liga zurück, dann kam TV Groß-Umstadt, HSG Bieberau/Modau und seit dieser Saison trägt er nun wieder das Trikot der SG Bruchköbel. Aktuell führt er die Torschützenliste der Regionalliga mit 139 Treffern nach 15 Spielen an.

Vor dem Spiel gegen seinen „alten“ Verein HSG Bieberau/Modau am kommenden Samstag beantwortete uns der Rückraum Shooter ein paar Fragen:

Dennis, warum hat es Dich wieder nach Bruchköbel gezogen?

Dennis:Ich habe den Kontakt zu Bruchköbel nach meinem Weggang 2018 nie abbrechen lassen, verstehe mich auch mit unserem Trainer Tegaday Ramos Nuez sehr gut. Wir haben viele Junge in unserem Team und die SG hat mich auch deshalb als „erfahrenen“ Spieler geholt. Mir gefällt es sehr gut in Bruchköbel und ich fühle mich dort wohl. Mit Bieberau konnte ich keine Einigung über eine Vertragsverlängerung erzielen und andere Verein kamen nicht in Frage. Also war es naheliegend, als die Anfrage kam, dass ich nach Bruchköbel gehe.“

Welche Ziele habt Ihr Euch vor der Saison gesteckt?

Dennis: „Unser Ziel war und ist es, so früh wie möglich nichts mit dem Abstieg zu tun zu haben. Wir stehen derzeit auf Platz neun der Tabelle, haben 11:19 Punkte, was heißt, dass wir schon noch unsere Punkte holen müssen.“

Du hast Dir neben dem Handball ein zweites Standbein als Personal Trainer aufgebaut. Wie muss ich mir das vorstellen?

Dennis: „Ja, ich habe mich im April 2025 als Personal Trainer selbstständig gemacht, habe meine B-Lizenz erworben. Derzeit arbeite ich in einem Fitness Studio in Aschaffenburg (Fitseveneleven, Anm. d. Red.) als Werksstudent, gebe dort Kurse und auch Einzeltraining. Es macht mir viel Spaß und es ist eine gute Kombination mit dem Handball.“

Am Samstag steht das Spiel gegen die HSG Bieberau/Modau an. Was erwartet Euch in dem Spiel?

Dennis: „Das wird ein hartes Stück Arbeit, denn die HSG ist derzeit in einer sehr guten Form. Wir gehen als Underdog ins Spiel, werden aber auf jeden Fall alles geben und den Gegner so lange es geht ärgern.“

Wie ist es für Dich gegen Deinen ehemaligen Verein zu spielen?

Dennis: „Gegen seinen alten Verein zu spielen, ist immer etwas Besonderes. Ich freu mich auf jede Menge bekannte Gesichter und muss wahrscheinlich aufpassen, dass ich nicht in die ‚falsche Kabine gehe‘ 🙂

Schade nur, dass ich aufgrund einer Schulter- und Ellbogenverletzung nicht mitspielen kann. Daher kommt mir das freie Faschingswochenende nächste Woche gerade recht. Da habe ich etwas Zeit, mich auszukurieren, um danach meine Mannschaft wieder zu unterstützen.“

 

Wir wünschen Dennis alles Gute und gute Besserung!

 

Das Bild hat uns Dennis zur Verfügung gestellt. Herzlichen Dank dafür

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Wie Handball Regionalligist TuSpo Obernburg in einer Pressemitteilung bekannt gab, hat der Verein für die kommende Saison einen Neuzugang zu verzeichnen. Die Obernburger verstärken sich mit einem jungen Talent aus der Region und bauen damit weiter an der Perspektive ihrer Regionalliga-Mannschaft.

Urs Budde wechselt aus dem Leistungszentrum des TV Großwallstadt in die Römerstadt und unterschreibt dort einen Zwei-Jahres-Vertrag. „Wir haben Urs schon länger im Blick. Wir glauben, dass der Wechsel nach Obernburg nach seiner Ausbildung bei den TVG-Junioren ihm nun die besten Möglichkeiten für seine Weiterentwicklung eröffnet“, freut sich TuSpo-Trainer Philipp Wollbeck über die Verpflichtung des 18-Jährigen.

Seine sportliche Laufbahn begann der aus Michelstadt im Odenwald stammende Rückraumspieler in der Jugend der HSG Erbach/Dorf-Erbach. Im Alter von 13 Jahren wagte er dann den Schritt in die Akademie des Zweitligisten TV Großwallstadt und durchlief dort alle weiteren Jugendmannschaften. Nach der aktuellen Saison endet seine Jugendzeit, weshalb nun der perfekte Zeitpunkt für den nächsten Schritt gekommen ist, freut sich der 18-Jährige: „Ich glaube, dass Obernburg der richtige nächste Schritt für mich ist, da ich dort sowohl Erfahrung in der Regionalliga als auch der Oberliga sammeln kann.“

Urs Budde wird bei der Tuspo fester Bestandteil des Regionalliga-Kaders sein, aber darüber hinaus auch für die Oberliga-Vertretung der Römerstädter auflaufen. „Unser Ziel ist es, Urs auf diesem Weg Spielzeit und viele Trainingseinheiten zu garantieren, um eine optimale Weiterentwicklung zu gewährleisten“, fügt Tobias Milde von der sportlichen Leitung der TuSpo Obernburg weiter aus.

In der aktuellen Saison läuft Urs Budde neben der A-Jugend der TVG-Junioren zudem für die Herrenmannschaft seines Heimatvereins, der HSG Erbach/Dorf-Erbach auf, wodurch er bereits die ersten Erfahrungen im Herrenbereich sammeln konnte.

 

 

Das Bild hat uns die TuSpo, Klaus Zengel, zur Verfügung gestellt. Danke dafür

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

In der Handball Regionalliga muss die TuSpo Obernburg am Samstag zur MSG Körle/Guxhagen und die HSG Bieberau/Modau empfängt die SG Bürgel.

 

TuSpo gastiert beim Aufsteiger

Die TuSpo Obernburg hat am Samstag um 19 Uhr in Guxhagen einen Gegner vor der Brust, der schwer einzuschätzen ist. Mal läuft es super, mal verliert die MSG deutlich, mal kann sie gar nicht antreten – so wie zuletzt. Trotz allem gilt der Aufsteiger als heimstark, hat sich vor der Saison mit Drittliga-erfahrenen Spielern verstärkt. Trainer Christian Schade hat viele A-Jugend-Spieler von Melsungen im Einsatz, hat mit Björn Prinz im Rückraum oder Magnus Rulff am Kreis sehr gute Akteure. Im Hinspiel musste Obernburg schwer kämpfen, ehe der 33:28-Sieg unter Dach und Fach war. 

Ob Obernburgs Trainer Wollbeck auf seinen kompletten Kader zurück greifen kann, bleibt abzuwarten. Fakt ist, dass das bevorstehende Spiel ein sehr wichtiges ist, denn es zählt als ein “Vier-Punkte-Spiel.

 

 

 

Erneut Heimspiel für die HSG Bieberau/Modau

Die HSG Bieberau/Modau ist aktuell nicht nur sportlich gut unterwegs, sondern kann auch im personellen Bereich mit Erfolgsmeldungen aufwarten. So stehen bereits drei Neuzugänge für die nächste Saison fest. 

Moritz Klenk (24 Jahre, Allrounder) kommt vom Zweitligisten TV Großwallstadt zurück zu seinem Heimatverein, Leon David (25 Jahre, Kreis) kommt vom Drittligisten TV Gelnhausen und Max Lössl (19 Jahre, Rechtsaußen) kommt von der HSG Odenwald. Einzelheiten zu den Verpflichtungen gibt es in Kürze. Mit zwei weiteren Spielern ist die HSG noch in Verhandlung.

Die Verträge mit Martin Juzbasic, Damjan Jajic, Robin Hübscher, Lasse Trautmann, Mika Trautmann, Max Diesterweg, Thomas Becker, Robin Büttner, Kevin Kunzendorf, Nils Günther, Darren Weber, Matthis Thannscheidt und Philipp Blümel wurden verlängert bzw. sind noch gültig. Thomas Weber bleibt Trainer und Dennis Rybakov Co-Trainer. Mit diesem Kader wollen die Falken die kontinuierliche Entwicklung der Mannschaft voran treiben und mit den Neuzugängen erneut die Qualität anheben. 

Zielstrebig gegen Bruchköbel

Nach dem Derby gegen Groß-Umstadt und dem klaren und deutlichen Sieg, gilt es im nächsten Spiel genauso effizient und zielstrebig aufzutreten. Das wird auch nötig sein, denn der nächste Gegner am Samstag um 19 Uhr heißt Bruchköbel und die benötigen dringend Punkte um nicht weiter abzurutschen. 

Die SG Bruchköbel steht aktuell mit 11:19 Punkten auf Platz neun der Tabelle und muss am Rundenende noch einen Punkt wegen Nichterfüllung des Schiedsrichtersolls abgeben. Sie spielen sehr wechselhaft, waren auswärts bereits viermal erfolgreich, zuhause haben sie dagegen erst drei Punkte erspielt. Dabei waren sie aber immerhin gegen die TSG Offenbach/Bürgel erfolgreich. Die Falken sind also gewarnt und dürfen den Gegner nicht unterschätzen. Im Hinspiel war die HSG 34:23 erfolgreich. Ihr Spiel ist sehr stark auf den Rückraum Shooter Dennis Weit ausgerichtet, der aktuell die Torschützenliste der Regionalliga mit 139 Treffern, knapp vor Kevin Kunzendorf von der HSG mit 133 Toren anführt. Aber auch ihre bewegliche Abwehr mit einem guten Torhüter ist zu beachten. 

HSG-Trainer Thomas Weber: „Gegen Bruchköbel müssen wir wieder kompromisslose Abwehrarbeit liefern und daraus zu unserem Tempospiel kommen. Dabei aber konzentriert nach vorne spielen und unsere Torchancen konsequent ausnutzen.“

 

 

 

 

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

In der dritten Handball Liga, Staffel Süd-West, tritt der TV Kirchzell am heutigen Freitag zum Derby bei der HSG Hanau an. Der TV Gelnhausen ist zu Gast bei den Bergischen Panthern. Die HSG Rodgau Nieder-Roden fährt zu den SGSH Dragons.

 

Hanau empfängt Kirchzell zum Derby

Am heutigen Freitagabend stehen sich die HSG Hanau und der TV Kirchzell in der Main-Kinzig-Halle zum Derby gegenüber. Anwurf ist um 2015 Uhr. Beide Teams heimsten zuletzt Siege ein, von daher gehen beide mit viel Selbstvertrauen in die Partie. Trotz allem sieht Kirchzells Trainer Povilas Babarskas Hanau in der Favoritenrolle. Beide Mannschaften kennen sich gut, so dass es sicher ein Spiel mit vielen taktischen Raffinessen geben wird.

Die Stimmung in beiden Lagern ist nach den letzten Erfolgen gut, wobei beide ein paar angeschlagene Spieler haben. “Hanau ist sehr stark und super in Form. Sie sind auf jeder Position doppelt und vor allem gleich gut besetzt, haben unterschiedliche Spielertypen und mit Rivic sicher einen der besten Kreisläufer der Liga. Wir wollen versuchen, ihnen das Leben möglichst schwer zu machen. Aber es wird eine schwierige Aufgabe”, sagt Povilas Babarskas. Das letzte Spiel gegen Hanau ging für die Kirchzeller verloren, damals hat Hanau in der Defensive zum Schluss etwas mehr geglänzt und sich den knappen Sieg geholt. Doch der Kirchzeller Coach ist gut gestimmt, wenn er sagt: “Wir sind kein Favorit, aber es ist immer schön, wenn man einen Favoriten gut ärgern kann.”

HSG-Coach Axel Spandau sagt zum Matchplan: “Ich erwarte eine kampfstarke Kirchzeller Mannschaft, die natürlich ein bisschen beflügelt ist durch ihren etwas überraschenden Auswärtssieg in Melsungen. Damit hat nicht jeder gerechnet. Weiter sagt der Hanauer Trainer: „Vor allen Dingen gilt es für uns, ihre Achse aus Mittelmann Tim Häufglöckner, Tom Spieß auf Rückraum links und auf Rückraum rechts Niklas Ihmer zu bekämpfen. Und das im Verbund mit Kreisläufer Jannik Wolf.”

 

 

TV Gelnhausen vor schwerer Auswärtsaufgabe 

Der TV Gelnhausen steht vor der nächsten Herausforderung, denn er gastiert am Sonntag um 17 Uhr in der Schulberghalle in Burscheid bei den Bergischen Panthern. Nach zuletzt starken Auftritten und einem 33:18-Erfolg gegen Interaktiv.Handball Düsseldorf-Ratingen will der TVG den positiven Trend fortsetzen und auch bei den zehntplatzierten Panthern doppelt punkten, um den zweiten Tabellenplatz in der Süd-West-Staffel zu festigen, den man aktuell mit 30:6 Punkten innehat.

Die Panther rangieren aktuell mit 15:23 Punkten auf dem zehnten Tabellenplatz, doch bereits das Hinspiel in der Rudi-Lechleidner-Halle hat gezeigt, dass die Mannschaft an einem guten Tag jedem Gegner das Leben schwer machen kann. Zwar setzten sich die Barbarossastädter am Ende mit 39:33 (17:17) durch, doch die Partie war bis in die Schlussphase völlig offen. Erst ein 7:1-Lauf in den letzten acht Minuten sorgte für die Entscheidung. Vor allem Joe Ballmann, der Mittelmann der Panther, stellte die TVG-Abwehr immer wieder vor Probleme und erzielte in diesem Spiel zwölf Treffer.

Dass die Mannschaft von Trainer Alexander Oelze, der das Team seit Oktober 2024 betreut und selbst auf eine Karriere als Bundesliga-Profi zurückblicken kann, über reichlich Qualität verfügt, haben die Panther in dieser Saison nicht nur gegen den TVG bewiesen. Besonders eindrucksvoll waren die beiden Siege gegen die HSG Hanau: Sowohl das Hinspiel in Hanau (29:25) als auch das Rückspiel im Januar in eigener Halle (34:28) konnten die Panther für sich entscheiden. Danach mussten sie sich allerdings knapp beim Longericher SC Köln mit 31:33 (13:13) geschlagen geben und unterlagen am vergangenen Spieltag der TSG Münster mit 33:39 (13:21). Nach diesen zwei Niederlagen, wollen die Panther nun endlich wieder punkten.

TVG-Cheftrainer Matthias Geiger warnt daher vor dem Gegner: „Gegen die Panther konnten wir das Hinspiel erst in den letzten Minuten für uns entschieden. Besonders Ballmann ist extrem stark im Eins-gegen-Eins, hat einen sehr gefährlichen Schlagwurf und setzt auch seine Nebenleute immer wieder gut in Szene.“ Außerdem hebt er die Spielweise der Gastgeber hervor: „Die Panther verteidigen sehr körperlich. Das hat uns im Hinspiel phasenweise große Probleme bereitet.“

Für den TVG ist daher klar, wo der Schlüssel zum Erfolg liegen soll. „Wir haben im Hinspiel viel zu viele Gegentore bekommen. Das wollen wir jetzt besser machen“, betont Geiger. „Wir müssen unsere Abwehrarbeit konsequent erledigen, eine kompakte Defensive stellen und Ballmann besser in den Griff bekommen.“

 

 

 

 

 

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

In der Handball Regionalliga musste die TuSpo Obernburg zuhause eine Niederlage gegen Breckenheim/Wallau/Massenheim hinnehmen. Die HSG Bieberau/Modau gewann daheim gegen Groß-Umstadt.

 

Niederlage im ersten Heimspiel des Jahres

Im ersten Heimspiel des neuen Jahres empfing die TuSpo Obernburg die HSG Breckenheim/Wallau/Massenheim und musste eine 28:32 (12:14)-Niederlage hinnehmen. Nach knappen Rückständen in der Anfangsphase fand das Team von Trainer Philipp Wollbeck zunehmend besser ins Spiel und ging nach acht Minuten beim 6:5 erstmals in Führung. Bereits in der ersten Halbzeit – und auch nach dem Seitenwechsel – hatten die Gastgeber immer wieder Probleme mit den starken Außenspielern der Gäste. Dennoch lag die TuSpo auch nach 20 Minuten mit 11:9 voll im Soll. In den letzten zehn Minuten vor der Pause folgte allerdings eine Schwächephase. Die Hausherren blieben ohne eigenen Treffer, während die „Ländches-Crew“ vier schnelle Tore in Serie erzielte. So ging es mit einem knappen 12:14-Rückstand in die Kabinen.

Noch alles offen

Nach ausgeglichenen ersten 30 Minuten war für die zweite Hälfte weiter alles offen und nach dem Seitenwechsel versuchten die Römerstädter, den Rückstand schnell auszugleichen. Beim 16:20 nach 37 Minuten betrug dieser aber bereits vier Tore. Vor allem das sehr diszipliniert gespielte 7-gegen-6 der Gäste bereitete den Obernburgern zunehmend Schwierigkeiten. Spätestens beim 21:27 in der 49. Minute schwanden die Hoffnungen auf einen Heimsieg deutlich. Zwar konnten die starken Jesper Kunkel und Tom Müller mit ihren Treffern noch einmal verkürzen, am Ende mussten sich die Obernburger  jedoch mit 28:32 geschlagen geben.

Trainer Philipp Wollbeck resümierte nach der Partie: „Wir sind gut ins Spiel gestartet, hatten aber in der zweiten Halbzeit große Probleme mit dem Überzahlspiel von Breckenheim und haben insgesamt zu viele einfache Fehler gemacht. Das hat uns am Ende die Punkte gekostet.“

 

 

 

 Bieberau mit klarem Derby-Erfolg

 

 

Falken HSG Bieberau/Modau – TV Groß-Umstadt 36:21 (17:9)

Derby – dieses Mal mit klarem Sieger 

Obwohl das Hinspiel gegen den TV Groß-Umstadt erst vor wenigen Wochen stattfand, war auch beim Rückspiel in Groß-Bieberau die Halle wieder bis auf den letzten Platz besetzt. Das Südhessen-Derby ging deutlich mit 36:21 (17:9) an Groß-Bieberau und die Stimmung in der Halle hätte besser nicht sein können. 

Groß-Umstadt ging vor den 1 000 Zuschauern in der zweiten Spielminute mit 1:0 in Führung, was an diesem Abend auch die erste und gleichzeitig die letzte Führung für die Gäste bedeutete. Noch in der gleichen Minute glich Robin Hübscher zum 1:1 aus und startete damit einen sechs-Tore-Lauf seiner Mannschaft zum 6:1 bis zur achten Spielminute, was Gästetrainer Philipp Keller zur ersten Auszeit veranlasste. Schon jetzt war erkennbar, dass sich die Falken etwas vorgenommen hatten und anders auftraten, als im Hinspiel. 

Damjan Jajic, der wieder in Manndeckung genommen wurde, setzte sich dynamisch in Szene und wurde gut von seinen Mitspielern einbezogen, hatte nach 18 Minuten bereits drei Tore erzielt und die Manndeckung ermöglichte seinen Mitspielern immer wieder in die freien Räume zu gehen. So nutzten die Falken ihre Möglichkeiten und bauten die Führung kontinuierlich weiter aus. Gästetrainer Philipp Keller gab die Manndeckung auf, aber auch darauf hatten sich die Hausherren bestens vorbereitet. Nach 20 Spielminuten stand es 11:4, die erste zehn-Tore-Führung zum 15:5 (Kevin Kunzendorf) stand bereits in der 25. Spielminute auf der Anzeigetafel. Zur Halbzeit konnten sich die Gäste noch einmal zum 17:9 verbessern.

Bieberau mit Angriffsschwung

Groß-Umstadt mühte sich, konnte aber den Angriffsschwung der HSG nicht bremsen und lief sich immer wieder in der beweglichen Abwehr fest. Torhüter Martin Juzbasic hielt dazu wieder überragend (16 Paraden, 54 % Quote). So bauten die Gastgeber die Führung weiter aus (27:15 in der 44. Spielminute). Mika Trautmann kam für Martin Juzbasic ins Tor und fügte sich bestens ein, entschärfte gleich mal einen Angriff und hielt in der Folge noch sieben Mal, davon zwei Siebenmeter. Trainer Thomas Weber wechselte durch, gab seinen Jungen das Vertrauen und die machten weiter Druck, konnten die Führung sogar auf 36:20 in der 58. Spielminute ausbauen. 

Die Bieberau/Modauer Fans standen zu diesem Zeitpunkt bereits von ihren Plätzen auf und belohnten ihr Team mit Dauer-Applaus. Mika Trautmann hielt mal eben noch schnell einen Siebenmeter, am Ende stand es 36:21. Trainer Thomas Weber meinte: „Wir haben heute aus einer guten Abwehr mit zwei starken Torhütern unser Tempospiel entwickeln können und haben 60 Minuten ordentlich Druck gemacht. Im Angriff haben wir – trotz einiger Fehlwürfe – wieder 36 Tore erzielen können. Insgesamt eine gute Mannschaftsleistung und ein toller Derbysieg.“