Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Handball-Drittligist HSG Hanau hat den ersten Neuzugang für die Spielzeit 2025/26 festgezurrt. Die Grimmstädter verpflichten mit sofortiger Wirkung den Rückraumakteur Jan-Philipp Winkler. Der 22-Jährige wechselte vom HLZ Friesenheim-Hochdorf II zur Handballspielgemeinschaft, unterschrieb einen Vertrag bis zum 30. Juni 2026 und war bereits beim Trainingsauftakt am 15. Juni mit dabei. Der spielintelligente Akteur will bei der HSG den nächsten Schritt in seiner Karriere machen.

„Ich erhoffe mir viel von dieser Verpflichtung und freue mich auf die Zusammenarbeit“, sagt HSG-Geschäftsführer Hannes Geist über seinen Neuzugang, dem eine hohe Spielintelligenz und Führungsqualität nachgesagt wird. „Jan-Philipp hat eine unglaublich gute Übersicht am Ball, ist im Eins-gegen-eins stark und mit seinen Schlagwürfen zudem extrem torgefährlich.“

Die Fans der HSG kennen den Sommerneuzugang bereits aus den Duellen mit dem HLZ Friesenheim-Hochdorf II in der Staffel Süd-West. Mit dem HLZ gastierte Winkler im Januar zum Ligaspiel in der Hanauer Main-Kinzig-Halle. Am Sonntagnachmittag kehrte der neue Mittelmann der Blau-Weißen nach Hanau zurück und traf in der Doorner Halle erstmals mit dem Trainerteam und seinen neuen Mannschaftskollegen zur ersten Trainingseinheit aufeinander.

Vor den Augen von HSG-Coach Axel Spandau legte Winkler zum Auftakt die obligatorische Leistungsdiagnostik ab. Sein neuer Trainer fand direkt positive Worte für den Neuzugang: „Jan-Philipp wird unserem Spiel in bestimmten Situationen guttun. Da freue ich mich drauf, denn mit ihm sowie mit Jan-Eric Ritter und Björn Gernoth haben wir drei Mittelmänner, die alle eine unterschiedliche Ausrichtung haben und das macht uns, als Team schwerer auszurechnen.“

Erste Station außerhalb des Heimatvereins

„Für mich ist Hanau die erste Station außerhalb meines Heimatvereines. Dementsprechend bin ich gespannt auf die neue Saison und freue mich sehr auf die Herausforderung“, sagt Jan-Philipp Winkler. „In den Gesprächen mit der sportlichen Führung hat mich die Philosophie des Vereins überzeugt. Ich bin der Ansicht, mit meinem Spielstil gut in die Mannschaft zu passen und hoffe auf eine erfolgreiche Zeit im HSG-Dress.“

„Wir freuen uns sehr, dass Jan-Philipp mit uns den nächsten Schritt in seiner Karriere machen möchte und sich in Hanau weiterentwickeln will“, so Geist. „Die Gespräche, die wir geführt haben, waren super. Wir sind handballerisch auf einer Wellenlänge.“

Reiner Kegelmann, der sportliche Leiter der HSG Hanau fügt hinzu: „Jan-Philipp hat bei Friesenheim-Hochdorf eine sehr gute handballerische Ausbildung erhalten.“ „Er kann auf beiden Halbpositionen decken und vorgezogen auf der Eins verteidigen. Er bringt somit neue Optionen im Angriff, wie auch in der Abwehr. Wir sind gespannt darauf, wie Jan-Philipp sich in Hanau einleben wird und freuen uns auf seine ersten Spiele im HSG-Trikot.“

Seit seiner Jugend spielte der heute 22-jährige Mittelmann Jan-Philipp Winkler für das Handball-Leistungszentrum des Zweitligisten Eulen Ludwigshafen. Aufgrund seines Talents schaffte der damalige B-Jugendliche 2018 den Sprung in die Auswahlmannschaften des Deutschen Handballbundes. 2021 rückte er dann aus der Jugend des HLZ in die Drittliga-Mannschaft nach oben, in deren Reihen er schnell auf der Mittelposition zum Leistungsträger wurde. Nun folgte der Wechsel vom Neckar an den Main in die Brüder-Grimm-Stadt.

 

 

Das Bild hat uns die HSG zur Verfügung gestellt. Danke dafür.

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Wie Handball Drittligist HSG Hanau bekannt gab, beginnt am Sonntagnachmittag die Vorbereitung auf die bevorstehende Runde – zwei Wochen früher als im vergangenen Jahr. Der frühe Termin hat dabei natürlich einen Grund: Das neue Trainerteam um Headcoach Axel Spandau und Co-Trainer Kai Nober will den Kader der Grimmstädter bereits zeitnah kennenlernen, um ihn optimal auf die Saison vorzubereiten. Zum Trainingsstart am 15. Juni sind alle Akteure der HSG aus ihrem Urlaub zurück.

„Ich freue mich darauf, gemeinsam mit Kai Nober die Mannschaft endlich im Trainingsprozess begleiten zu können“, sagt der neue HSG-Cheftrainer Axel Spandau, der sich in den vergangenen Wochen per Videostudium schon intensiv mit seinem neuen Team beschäftigt hat. „Die anstehenden Aufgaben wollen wir nun mit viel Professionalität in Angriff nehmen“, so der 61-jährige A-Lizenzinhaber weiter.

Neues Trainerteam stellt sich vor

Neben Axel Spandau, der vom Ligarivalen HSG Dutenhofen/Münchholzhausen II an den Main wechselte, werden sich auch Co-Coach Kai Nober und der neue Torhüter-Trainer Iteb Bouali dem Team am Sonntag – in der Doorner Halle in Hanau-Steinheim – erstmals offiziell vorstellen. Auch die neue Physiotherapeutin Jana-Lea Ritter wird mit dabei sein.

Große Teile der der ersten Trainingseinheit leitet wieder Fabrice Iran Doosti. Der Athletiktrainer der HSG Hanau wird mit der Mannschaft die obligatorische Leistungsdiagnostik durchführen. Mit Baseline-Messungen zu Sprungweiten, Sprints und Belastungstests werden die Stärken und Schwächen der Spieler ermittelt.

Leistungsdiagnostik zunächst im Fokus

„Wir werden uns die Ergebnisse aus der Leistungsdiagnostik gut anschauen und dann ab der nächsten Woche auch nach und nach beginnen mit dem Ball zu arbeiten“, gibt Spandau einen Einblick in die Planung für seine Sommervorbereitung, die bei der HSG Hanau wieder in Phasen aufgeteilt ist: „In den ersten Wochen will ich die Mannschaft vor allem kennenlernen, um dann in der zweiten Phase noch viele taktische Elemente zu erarbeiten, sodass wir einen guten Saisonstart hinlegen können“, sot Spandau. Nach zwei Testspielen im Juli, gegen Offenbach-Bürgel und TuSEM Essen, steht am ersten August-Wochenende auch die Teilnahme am Untermain-Cup des TV Großwallstadt auf dem Vorbereitungsplan. Die Pflichtspielsaison 2025/26 in der 3. Liga beginnt dann für die HSG Hanau ganz offiziell mit dem 1. Spieltag am 23./24. August 2025.

Das HSG-Drittligateam ist unterdessen voller Vorfreude auf den Trainingsbeginn am 15. Juni. Spandau steht für die Saison 2025/26 wieder ein ausgewogener Kader aus zahlreichen jungen, aber auch erfahrenen Akteuren zur Verfügung. Neben den beiden Topscorern der Vorsaison – Kreisläufer David Rivic und Rückraumspieler Cedric Schiefer – ist auch Torhüter-Routinier Benedikt Müller natürlich wieder mit dabei. Alle drei Akteure haben ihre Verträge in der Grimmstadt kürzlich um eine weitere Saison verlängert. Aber auch die drei Perspektivspieler Björn Ole Gernoth, Ben Scharriär und Sebastian Hein, die mit der A-Jugend des Vereins die Hessenmeisterschaft gefeiert haben, sind wieder mit von der Partie.

„Die kurze Sommerpause hat dem ganzen Team gutgetan. Wir konnten unsere Akkus wieder aufladen und freuen uns jetzt auf die gemeinsame Arbeit und die neuen Impulse von Axel, Kai und Iteb“, sagt HSG-Linksaußen Max Bergold, der die Mannschaft in der neuen Saison wieder als Kapitän auf das Feld führen wird. Co-Captain bleibt Spielmacher Jan-Eric Ritter, der sein Arbeitspapier in der vergangenen Woche ebenfalls um eine weitere Saison verlängert hat.

Im Anschluss an das erste Training steht ein Teamabend mit gemeinsamem Essen und dem Schauen der Übertragung des Champions-League-Finales auf dem Programm.

 

Termine der Sommervorbereitung im Überblick:

Freitag, 25. Juli 2025 – Freundschaftsspiel gegen TuSEM Essen (18:30 Uhr / Main-Kinzig-Halle, Hanau).

Samstag, 26. Juli 2025 – Freundschaftsspiel gegen TSG Offenbach-Bürgel (15:00 Uhr / Doorner Halle, Hanau-Steinheim).

Samstag, 2. August 2025 – Teilnahme am Untermain-Cup des TV Großwallstadt, mit Freundschaftsspielen (2×20 Min.) gegen TV Großwallstadt (15:30 Uhr) und Wölfe Würzburg (17:00 Uhr).

Sonntag, 3. August 2025 – Teilnahme am Untermain-Cup des TV Großwallstadt (Tag 2).

Dienstag, 5. August 2025 – Freundschaftsspiel beim Linden-Cup gegen HSG Dutenhofen/Münchholzhausen II (18:00 Uhr / Stadthalle Linden).

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Wie Handball Drittligist HSG Hanau bekannt gab, hat Spielmacher Jan Eric Ritter seinen Vertrag verlängert. Damit setzt die HSG auf der Mittelposition weiterhin auf Kontinuität und Teamgeist. Spielmacher Jan-Eric Ritter ist ein wichtiger Baustein im Team des ambitionierten Handball-Drittligisten. Der 30-Jährige verlängerte zum Ablauf der aktuellen Runde seinen Vertrag in Hanau um ein weiteres Jahr bis zum 30. Juni 2026 und bekannte sich damit klar zur HSG. Im Team der Grimmstädter gilt Ritter nicht nur als Leader und Antreiber, sondern glänzt regelmäßig mit zahlreichen Assists für seine Mitspieler.

„Jan-Eric ist nicht nur sportlich einer unserer Schlüsselspieler, sondern auch eine echte Führungspersönlichkeit auf und neben dem Feld“, meint der sportliche Leiter der HSG Hanau, Reiner Kegelmann.

Hannes Geist, Geschäftsführer der HSG Hanau, fügt hinzu: „Seine Spielübersicht und seine Kreativität sind für unser Team unverzichtbar. Jan-Eric ist ein wirklich wichtiger Teil der Geschichte der HSG Hanau und ein Aushängeschild des Vereins. Es ist toll, dass er mit uns das nächste Kapitel schreiben will.“

Der spielstarke Regisseur ist eines der waschechten Eigengewächse im Verein aus der Brüder-Grimm-Stadt. Ritter durchlief bei der Turnerschaft Steinheim und der späteren Handballspielgemeinschaft Hanau alle Nachwuchsmannschaften und war bereits am Drittligaaufstieg in 2016 beteiligt – ein echter HSG-Meilenstein. In 2023 hatte er, als Spielgestalter und Vorlagengeber in einer jungen Mannschaft, großen Anteil an der südwestdeutschen Staffelmeisterschaft in der dritten Liga.

Auch in der nun abgelaufenen Runde 2024/25 gehörte der Rechtshänder zu den unangefochtenen Stammkräften im HSG-Team. Ritter absolvierte 29 von 30 möglichen Partien und erzielte dabei 59 Treffer (drei per Siebenmeter). Viel wichtiger als seine Tore sind aber seine zahlreichen Assists, die der 30-Jährige regelmäßig seinen Teamkollegen wie Cedric Schiefer und David Rivic auflegte. Von seiner Erfahrungen profitieren zudem die Nachwuchskräfte, wie beispielsweise Mittelmann Björn Gernoth, im wöchentlichen Training.

„Ich freue mich sehr, weiter ein Teil der HSG Hanau zu sein. Die Zusammenarbeit mit dem Team, den Trainern und den Fans macht unglaublich viel Spaß. Ich bin hochmotiviert, auch in der neuen Saison gemeinsam mit der Mannschaft erfolgreich zu sein und unsere Ziele zu erreichen“, so Ritter zu seiner Verlängerung.

Zusammen mit Kapitän Max Bergold und Torhüter Benedikt Müller, die ebenfalls ihre Verträge in Hanau verlängert haben, gehört Ritter zu den erfahrenen Akteuren und dem harten Kern im Hanau Team, auf den sich auch der neue Trainer Axel Spandau ab dem Sommer wieder verlassen kann.

 

 

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Beim Handball Regionalligst TuSpo Obernburg gibt es eine Kehrtwende bei der Trainersuche.

Lest nachfolgend die Pressemitteilung von der TuSpo:

 

Kehrtwende bei der Tuspo – Wollbeck doch neuer Regionalliga-Trainer

Nachdem die damalige TuSpo-Spitze zum Ende der letzten Saison die Zusammenarbeit mit Trainer Rudi Frank beendete, lehnte Philipp Wollbeck eine Übernahme der Regionalliga-Mannschaft aus persönlichen Gründen ab. Nun wird der 32-Jährige doch die Führung der jungen, talentierten Mannschaft übernehmen.

Als in der letzten Saison die damalige Führung der TuSpo-Handballer sich für einen neuen Trainer der 1. Mannschaft entschieden hatte, war Philipp Wollbeck bereits der erste Ansprechpartner als Nachfolger für Rudi Frank. Aus mehreren persönlichen Gründen lehnte der langjährige Co-Trainer dieses Angebot jedoch ab. Nach der Absage wurde man sich stattdessen sehr zügig mit Zoran Stavreski einig, der, wie wir bereits berichteten, nun doch mit dem SV Leonberg/Eltingen einen anderen Verein übernehmen wird. Nach der einvernehmlichen Auflösung der Absprachen mit ihm bot Wollbeck an, die vakante Position des scheidenden sportlichen Leiters, Jens Kunkel, mit einem Team zu übernehmen.

Somit wurde es, wie zuletzt bekannt gegeben, die erste Aufgabe des neuen, vierköpfigen Teams der sportlichen Leitung, einen neuen Trainer zu finden. Trotz vieler Gespräche mit zahlreichen, geeigneten Kandidaten konnte keine Einigung erzielt werden, die die jeweiligen Parteien zufrieden gestellt hätte.

Nach intensiven Gesprächen in der sportlichen Leitung konnte man nun Philipp Wollbeck doch davon überzeugen, das Amt des Cheftrainers der 1. Mannschaft zu übernehmen. „Spätestens die 100-Jahr-Feier hat mir gezeigt, wie sehr mir die TuSpo am Herzen liegt. Aus diesem Grund möchte ich meine persönlichen Interessen hintenan- und mich in den Dienst des Vereins stellen, um unsere junge Mannschaft weiterzuentwickeln“, so der B-Lizenz-Inhaber nach der Einigung.

Tobias Milde von der sportlichen Leitung freute sich im Anschluss über die neue Entwicklung und fügt an: “Ich freue mich sehr, dass Philipp sich dazu entschieden hat, sich dieser Verantwortung zu stellen. Er kennt seit Jahren die Liga, er ist seit acht Jahren ein wichtiger Bestandteil dieser Mannschaft und wird bei den TuSpo-Männern 1 + 2 ohnehin bereits als akribischer Trainer respektiert. Er wird der jungen Mannschaft mit seinen Ideen aber vor allem seiner Leidenschaft neue Impulse vermitteln und die erfolgreiche Arbeit von Rudi Frank fortführen.”

Wollbeck war zuletzt acht Jahre Co-Trainer der 1. Mannschaft sowie parallel dazu seit dem Abgang von Martin Justus in der Winterpause der Saison 22/23 Spielertrainer der 2. Mannschaft in der Oberliga. Selbst hat er alle Jugendmannschaften der TuSpo durchlaufen, bevor er im Alter von 20 Jahren seine aktive Karriere nach zwei Verletzungen beendete und für mehrere Jahre pausierte. Zuletzt spielte er insgesamt vier Jahre für die 2. Mannschaft.

Für die Nachfolge der Trainerposition der Oberliga-Mannschaft befindet sich die sportliche Leitung bereits in guten Gesprächen und hofft, zeitnah eine Lösung zu präsentieren. Zum Vorbereitungsstart am 21. Juni wird ggf. eine interne Lösung zunächst übernehmen. Die meisten Aufgaben von Wollbeck in der sportlichen Leitung werden auf seine Mitstreiter Tobias Milde, Michael Klimmer und Niklas Hansen verteilt, damit Wollbeck sich vorrangig auf die Betreuung der 1. Mannschaft fokussieren kann.

 

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Handball Zweitligist TV Großwallstadt verlor am Samstag sein letztes Saisonspiel gegen HBW Balingen-Weilstetten mit 28:33 (10:16) und beendet damit die Spielzeit 2024/25 mit 31:37 Punkten auf Platz elf der Tabelle. Dies wiederum heißt, dass die Teilnahme am DHB Pokal knapp verpasst wurde.

Während es in anderen Hallen noch um den Auf- bzw. Abstieg ging, war in der Partie in der Mey Generalbau Arena in Balingen die Luft raus. Der Gastgeber hatte Platz vier sicher, der TVG den Klassenerhalt. Die Baden-Württemberger starteten besser in die Partie und lagen schnell mit 3:0 vorne. Max Horner traf zum 3:1, in Spielminute zehn erzielte Bennet Strobel die 6:2-Führung für den HBW. Beim 9:5 durch Tobias Heinzelmann nahm Trainer André Lohrbach die Auszeit und erinnerte sein Team daran, dass man vor den mitgereisten Fans eine kämpferische Leistung zeigen wollte. Doch die Gäste konnten dem Gegner nicht genügend Paroli bieten, so dass es mit 16:10 in die Katakomben ging.

Aufholjagd in Halbzeit zwei reicht nicht

Nach dem Seitenwechsel erhöhten Heinzelmann und Sascha Pfattheicher (der mit lediglich vier Toren im Spiel Eloy Morante Maldonado die Torschützenkönig-Krone nicht mehr wegnehmen konnte) auf 18:10. Das Spiel schien gelaufen. Doch die Blau-Weißen steckten nicht auf, kämpften sich bis zur 38. Minute auf 19:15 heran, danach aber war es Balingen, das wieder auf 21:15 enteilen konnten. Ein letztes Aufbäumen seitens der Gäste führte zum 20:23, doch weiter ließ der Gastgeber den TVG nicht mehr herankommen und gewann am Ende verdient mit 33:28.

All Star Game zum Saisonfinale des TV Großwallstadt – Michael Spatz führt seine ehemaligen Weggefährten zum Sieg

Am Pfingstsonntag schnürte das Team erneut die Schuhe, denn es stand das Match All Star Game vs TVG an. TVG-Geschäftsführer Michael Spatz hat selbst noch einmal die Handballschuhe geschnürt und im Rahmen der 100-Jahr-Feierlichkeiten der Handballabteilung des Vereins ehemalige Weggefährten zum All Star Game nach Großwallstadt eingeladen. Diese traten dann im Jubiläumstrikot gegen das Bundesliga-Team an. Auch wenn die 2 x 20 Minuten nicht immer ganz verbissen gesehen wurde, so hatte die Partie doch einige Highlights zu bieten. Die ausverkaufte Sporthalle in Großwallstadt jubelte, als Michael Spatz den Ex-TVG-Kapitän Andreas Kunz zum Kempa bediente oder Heiko Karrer einen Siebenmeter sicher verwandelte. Torhüter Chrischa Hannawald – auch diesmal wieder in unverkennbarem Kleidungsstil mit kurzer Hose – sorgte für Highlight-Momente, als er kurzzeitig als Schiedsrichter auflief.

Sehenswerte Einlagen auf beiden Seiten

Auch wenn das Bundesliga-Team das Spiel nicht ganz ernst nahm, hatten die Zuschauer auch an deren Performance sichtlich Spaß. Torhüter Stefan Hanemann trat zum Siebenmeter gegen seinen Torhüter-Kollegen Jan-Steffen Minerva an, der auf Seiten der All Stars agierte – und verwandelte sicher. Rechtsaußen Maxim Schalles zeigte sehenswerte Trick-Würfe und stellte sich dann selbst ins Tor. Auch Physiotherapeutin Mona Habel hatte einen kurzen Einsatz, den sie mit einem Tor krönte. Am Ende gewann das einmalige Handballspiel, bei dem auch kurzzeitig der Fußball zum Einsatz kam, das All Star Team angeführt von Kapitän Michael Spatz mit 33:24.

 

Für das All Star Game im Einsatz waren:

Michael Spatz, André Lohrbach, Lars Spieß, Chrischa Hannawald, Felix Kossler, Heiko Grimm, Florian Eisenträger, Dino Corak, Daniel Brack, Mario Stark, Joakim Larsson, Lars Spieß, Markus Rominger, Oliver Köhrmann, Jan-Steffen Minerva, Heiko Karrer, Povilas Babarskas, Philipp Reuter, Jan Blank, Andreas Kunz.

Trainer: Peter Meisinger

Mannschaftsarzt: Dr. Joerg Petermann

Physio: Edwin Hubert, Günther Lorenz

Betreuer: Wolfgang Schüssler

Zusätzliche Unterstützung bekam das Team durch: Sven Lakenmacher, Jan Immel, Alexander Mierzwa, Jörg Kunze, Bernd Roos

 

 

Die Bilder hat uns der TVG zur Verfügung gestellt. Danke dafür.

 

 

 

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Wie Handball Drittligist TV Gelnhausen bekannnt gab, stellt er die Weichen für eine moderne, serviceorientierte und lokal verankerte Ausrüstungsstrategie – im Sinne seiner Mitglieder und mit Blick auf eine erfolgreiche sportliche Zukunft. Der TVG arbeitet künftig mit dem renommierten Teamsportausrüster JAKO sowie dem lokalen Fachhändler PROAKTIV Sport Gelnhausen zusammen. Die Kooperation ist zunächst auf vier Jahre bis 2029 angelegt.

„Der TV Gelnhausen hat sich in den letzten Jahren großartig entwickelt und sich im Aktivenbereich in unserer Region als klare Nummer zwei hinter dem TV Großwallstadt etabliert. Wir von JAKO sind stolz, diesen Weg nun gemeinsam zu gehen – als starker und verlässlicher Partner an der Seite des TVG”, sagt Alexander Hauptmann, Area Sales Manager des in Deutschland bei Mulfingen angesiedelten Teamsportausrüsters. 

Besonderen Wert legt der TV Gelnhausen dabei auf einen echten Mehrwert für seine Aktiven – insbesondere durch kompetente Beratung, einem großen Sortiment sowie kurzen Wegen bei Bestellung und Lieferung. Dank des lokalen Partners PROAKTIV Sport aus Gelnhausen-Hailer steht den Mitgliedern nun ein Ansprechpartner direkt vor Ort zur Verfügung. Das Sortiment im Geschäft deckt sowohl den sportlichen Bedarf als auch Freizeitkleidung ab, wodurch sich die Vereinsmitglieder umfassend beraten lassen und ihre Bestellungen einfach und schnell abwickeln können.

„Wir freuen uns sehr, mit PROAKTIV Sport einen starken Partner aus Gelnhausen an unserer Seite zu haben, der uns mit fachkundiger Beratung und einem breiten Sortiment unterstützt. Als Partner von JAKO übernimmt PROAKTIV Sport die Abwicklung der Bestellungen. Die Artikel werden direkt ins Geschäft geliefert und stehen innerhalb weniger Tage zur Abholung bereit“, erklärt TVG-Geschäftsführerin Corinna Müller.

Ein besonderer Pluspunkt der neuen Partnerschaft: Mit Alexander Hauptmann steht dem Verein ein erfahrener Ansprechpartner zur Verfügung. „Alexander arbeitet seit 22 Jahren für JAKO, kennt das Unternehmen in- und auswendig und bringt zudem eine tiefe Verbundenheit zum Handball mit. Wir kennen ihn seit über 20 Jahren – in dieser Zeit ist ein enges Vertrauensverhältnis gewachsen. Das passt einfach perfekt zusammen. Daher ist uns die Entscheidung für JAKO auch sehr leichtgefallen“, sagt TVG-Manager Deinet.

Hauptmann sieht das ganz genauso. „Ich freue mich nicht nur als Vertreter von JAKO, sondern auch aus persönlicher Verbundenheit. Über 30 Jahre hinweg stand ich dem TVG als Spieler und Trainer auf der Platte gegenüber. Die Begegnungen waren stets leidenschaftlich, intensiv und sportlich auf höchstem Niveau – genau diese Energie spürt man bis heute im Verein. Der Anstoß zur Zusammenarbeit kam von Michael Druschke von PROAKTIV Sport – und schon beim ersten Austausch mit dem TVG hat einfach alles gepasst. Die weiteren Gespräche mit Corinna Müller und Philip Deinet haben mich sofort überzeugt und regelrecht angefixt.“

Michael Druschke von PROAKTIV Sport sagt: „Wir freuen uns sehr über die neue Partnerschaft mit dem TV Gelnhausen – einem tollen Verein, der wie wir für Leidenschaft, Engagement und regionale Verbundenheit steht. Als langjähriger Partner von JAKO und mit tiefer Verwurzelung im lokalen Sport möchten wir unsere Erfahrung und unser breites Sortiment dafür einsetzen, dem TVG und seinen Mitgliedern bestmöglichen Service zu bieten. Die Nähe zum Verein, kurze Wege und persönliche Beratung sind für uns zentrale Werte – genau wie der Sport, der uns alle verbindet.“

 

Über JAKO:
JAKO ist ein deutscher Sportartikelhersteller mit Sitz in Hollenbach, Baden-Württemberg. Gegründet wurde das Unternehmen 1989 von Rudi Sprügel mit dem Ziel, Fußballvereine zwischen den Flüssen Jagst und Kocher auszustatten. Heute zählt JAKO zu den führenden Anbietern im Teamsportbereich und beliefert über 250.000 Mannschaften weltweit.

Das Unternehmen bietet eine breite Produktpalette, die von Fußball über Handball, Basketball bis hin zu Running reicht. JAKO legt großen Wert auf Nachhaltigkeit und soziale Verantwortung. Das Unternehmen ist Mitglied im Bündnis für nachhaltige Textilien und produziert mehr grüne Energie, als es selbst verbraucht. Als Familienunternehmen wird JAKO heute von Nadine und Yvonne Sprügel in der zweiten Generation geführt. Mit dem Leitsatz “WE ARE TEAM” unterstreicht JAKO seine Philosophie, gemeinsam mit Kunden, Partnern und Mitarbeitern erfolgreich zu sein.

Über PROAKTIV Sport:
PROAKTIV Sport in Gelnhausen steht seit 2014 für persönliche Beratung, hochwertige Sportartikel und starke regionale Verbundenheit. Das Fachgeschäft bietet ein breites Sortiment für Outdoor, Running, Teamsport, Fitness und Wintersport – mit Top-Marken wie Asics, Nike, Lowa und nicht zuletzt JAKO.

Von der intensiven Beratung für den perfekten Laufschuh bis hin zu individueller Teamausstattung für Vereine – inklusive Textilveredelung ist PROAKTIV Sport in der Region für die Sportler da. Der PROAKTIV Club bietet zudem exklusive Vorteile wie Rabatte, Sonderaktionen und bei Bedarf beispielsweise auch Ware zur Auswahl.

 

 

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Wie Handball Drittligist TV Gelnhausen verkündete, wurde der Vertrag mit Cheftrainer Matthias Geiger um ein Jahr verlängert. Damit setzt der TVG auch in der kommenden Saison auf Kontinuität an der Seitenlinie. Für Geiger ist es bereits das neunte Jahr als verantwortlicher Cheftrainer beim TVG – ein bemerkenswertes Zeichen für Stabilität und nachhaltige Entwicklung im Verein.

„Ich freue mich sehr, dass ich ein weiteres Jahr mit dieser Mannschaft arbeiten darf“, sagt Geiger. „Wir haben in den vergangenen Jahren gemeinsam eine kontinuierliche Entwicklung durchlaufen, die auf einem großen Vertrauensverhältnis zwischen Mannschaft und Trainerteam basiert. Die Lernbereitschaft der Jungs ist nach wie vor riesig – das ist für mich als Trainer unglaublich motivierend. Wenn auch noch solche Saisons wie dieses Jahr dabei herauskommen, ist das eine schöne Bestätigung für alle Beteiligten.“

Mannschaft hat sich weiterentwickelt

Tatsächlich war in der vergangenen Saison deutlich zu sehen, wie stark sich die Mannschaft weiterentwickelt hat. Ein wesentlicher Erfolgsfaktor dabei: die intensive und langfristige Zusammenarbeit im Trainerteam. Headcoach Sergej Budanow, der Geiger bereits seit zwölf Jahren begleitet, hebt besonders dessen Entwicklung hervor: „Es ist deutlich zu sehen, wie Matthias als Trainer der ersten Mannschaft Saison für Saison reift und ich bin überzeugt, dass er noch lange nicht am Ende seines Potenzials angekommen ist. Die Mannschaft vertraut ihm. Besonders für unsere jungen Spieler ist Matthias der ideale Trainer: Mit viel Fingerspitzengefühl gelingt es ihm, sie behutsam an das höchste Leistungsniveau heranzuführen. Wir freuen uns alle sehr, dass unsere Vereinsphilosophie, mit eigenen Spielern und vor allem mit eigenen Trainern in der ersten Mannschaft zu arbeiten, so erfolgreich aufgeht.“

Auch aus Sicht des Vereinsmanagements ist die Verlängerung ein logischer Schritt. Manager Philip Deinet betont vor allem die Rolle der personellen Kontinuität als Grundlage des sportlichen Erfolgs: „Unsere Entwicklung ist eng mit einem stabilen Kader und einem eingespielten Trainerteam verknüpft. Matthias geht nun in seine neunte Saison als Cheftrainer – und mit Sergej Budanow an seiner Seite sitzt da ein Gespann auf der Bank, das in dieser Form im deutschen Handball selten ist. Diese Konstanz prägt den TV Gelnhausen. Wir begleiten unsere Trainer langfristig, bilden sie im Verein aus – und genau dieses Konzept trägt jetzt sichtbar Früchte.“

Die Vertragsverlängerung von Matthias Geiger ist also mehr als nur ein sportliches Signal – sie ist Ausdruck einer nachhaltigen Vereinsstrategie, die auf Vertrauen, Entwicklung und Kontinuität setzt.

 

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Handball Zweitligist TV Großwallstadt beendet am heutigen Samstag die Saison 2024/25 beim HBW Balingen-Weilstetten.

Auch wenn der Klassenerhalt seit dem vergangenen Spieltag sicher ist, hat die Mannschaft von Trainer André Lohrbach noch eine kleine Bonusaufgabe vor sich. Aktuell belegen die Gäste Platz zehn in der Tabelle und wären damit für die Teilnahme am DHB-Pokal qualifiziert. Ziel wird es also sein, diesen Tabellenplatz zu halten.

HBW Balingen-Weilstetten will Sieg vor heimischer Kulisse

Für den Gastgeber hingegen gibt es kein konkretes Ziel mehr zu erreichen. Das Team von Trainer Matthias Flohr hat den vierten Tabellenplatz sicher, ein Aufstieg ist nicht mehr möglich. Dennoch werden die Gallier von der Alb alles daransetzen, die Saison mit einem Sieg vor heimischer Kulisse zu beenden.

Und Heimspiele können die Baden-Württemberger. Seit Oktober 2024 ging keine Partie zu Hause mehr verloren. Diese Serie soll auch gegen den TVG fortgesetzt werden. Der TVG hingegen hat in 2025 noch kein Auswärtsspiel gewonnen. Sollte das jetzt ausgerechnet zum Saisonfinale gelingen?

Im Hinspiel an Weihnachten mussten sich die Gäste gegen Balingen mit 29:34 geschlagen geben. Damals überzeugte Sascha Pfattheicher mit acht Toren, fünf davon vom Siebenmeterpunkt. Auch am Samstag wird dieser wieder alles geben, um zum Torerfolg zu kommen. Für ihn steht nämlich noch die mögliche Krönung zum Torschützenkönig der zweiten Bundesliga an. Aktuell liegt Pfattheicher mit 214 Toren knapp hinter Eloy Morante Maldonado vom BHC (217 Tore).  Auch wenn ihm niemand mehr Platz 1 des besten Siebenmeterschützen der Liga nehmen kann, so will er sicherlich im Fernduell mit Morante diesem noch die Führung abknüpfen.

TVG-Geschäftsführer Michael Spatz sagte: “Für Balingen geht es nicht mehr um den Aufstieg. Aber ich denke, dass sie sich mit einem Heimsieg von ihren Fans verabschieden wollen. Wir hingegen würden gerne den zehnten Tabellenplatz halten. Balingen hat viel Qualität im Kader – auch ohne den verletzten Elias Huber. Ich denke, es wird ein Spiel mit offenem Visier geben. Wir fahren optimistisch dahin und hoffen, dass wir einen guten Start erwischen. Dann kann’s flutschen.”

 

All-Star-Game am Sonntag als Saisonabschluss

Nach dem allerletzten Spiel der Saison hat die Mannschaft von Andrè Lohrbach aber noch einmal die Möglichkeit, einen Sieg einzufahren. Am Pfingstsonntag lädt Geschäftsführer Michael Spatz im Rahmen der 100-Jahr-Feierlichkeiten des TV Großwallstadt zum All-Star-Game. Dort treffen „Spatzis“ ehemalige Weggefährten auf den Bundesligakader. Ein sicherlich schöner Abschluss der Saison 2024/25.

Mit dabei im All-Star-Team sind neben Michael Spatz noch u. a. Mario Stark, Florian Eisenträger, Dino Corak, Lars spieß, Jan-Steffen Minerva, Jan Blank, Chrischa Hannawald, Bernd Roos, Heiko Karrer (beide nur für Siebenmeter), Joakim Larsson, Daniel Brack, Andreas Kunz, Felix Kossler, Philipp Reuter, Alexander Mierzwa, Oliver Köhrmann, Povilas Babarskas, Markus Rominger, Andrè Lohrbach.Trainer ist Peter Meisinger, Betreuer Wolfgang Schüssler. Teamarzt: Dr. Jörg Petermann, Physios: Edwin Hubert,  Günther Lorenz.

Zusagen, aber nicht aktiv: Jörg Kunze, Heiko Grimm, Sven Lackenmacher,  Jan-Olaf „Eike“ Immel.

Zugesagt haben u. a. auch noch die Legenden der 70er/80er: Josef Karrer, Thomas Sinsel, Kurt Klühspies.

Am Sportplatz am TVG Gelände ist ein Festzelt aufgebaut. In dem wird nach dem Abpfiff am Sonntag gefeiert und in Erinnerungen geschwelgt. “Am Montag ist ja Feiertag. Das passt ganz gut”, lacht Michael Spatz, der dadurch kein zeitliches Limit setzen muss.

Schade, dass einige Ehemalige wie Stefan Kneer, Carsten Lichtlein, Jannik Kohlbacher oder Mattias Andersson absagen mussten. Einer, der schmerzlich vermisst werden wird, ist Jens Tiedtke. Er verstarb einen Tag vor seinem 40. Geburtstag am 09. Oktober 2019. Michael Spatz sagt: “Es wäre schön, wenn er bei uns hätte sein können.”

 

Das Bild von Mario Stark hat uns der TVG zur Verfügung gestellt. Danke dafür.

 

 

 

                                              

 

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Beim Handball Zweitligisten TV Großwallstadt gab es nach dem vorzeitigen Klassenerhalt am vergangenen Samstag nicht nur unbändige Freude, sondern auch einen großen Wermutstropfen. Linkshänder Yessine Meddeb zog sich im Spiel gegen den ASV Hamm Westfalen eine Sprunggelenksverletzung zu und fällt damit mehrere Wochen aus.

Meddeb fehlt während der Vorbereitung

Nach ausführlicher Diagnostik wird nach aktuellem Stand nicht operiert, sondern konservativ behandelt werden. TVG-Mannschaftsarzt Dr. Manuel Bachmann geht davon aus, dass Yessine Meddeb an der Vorbereitung nicht teilnehmen kann und er Trainer Andrè Lohrbach erst zu Saisonbeginn wieder zur Verfügung stehen wird.

 

 

Das Bild hat uns der TVG zur Verfügung gestellt. Danke dafür

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Was für ein Kampf. Was für eine Spannung. Und was für eine unendliche Erleichterung nach dem Schlusspfiff. Handball Zweitligist TV Großwallstadt hat am Wochenende in einer wirklich dramatischen Begegnung gegen den ASV Hamm Westfalen mit 26:25 (13:12) gewonnen, dadurch den Klassenerhalt vorzeitig festgezurrt und wird auch in der kommenden Saison in der zweiten Liga auflaufen.

Beiden Mannschaften war die Brisanz dieser Partie bewusst. Die jeweiligen Trainer hatten ihr Team gründlich auf die anstehenden 60 Spielminuten vorbereitet und den Gegner ausführlich analysiert. Vor knapp 2400 Zuschauern, darunter auch viele mitgereiste Anhänger der Nordrhein-Westfalen, kam es zum angekündigten Showdown. Die Fans sahen ein mitreißendes und enorm spannendes Handballspiel, in dem die Entscheidung erst nach Ablauf der regulären Spielzeit fallen sollte. Definitiv nichts für schwache Nerven, dafür aber Hochspannung und Dramatik pur.

TV Großwallstadt erwischt besseren Start

Den besseren Start erwischte der TV Großwallstadt. Finn Wullenweber, Yessine Meddeb und Connar Battermann brachten die Hausherren mit 3:0 in Front. Bis zum ersten Treffer des Gegners zum 3:1 durch Julius Meyer-Siebert in Minute neun war schon einiges passiert. Tom Jansen erhielt nach einem Foul an Mario Stark zwei Minuten. Jan-Steffen Minerva glänzte mit der ersten Parade im Tor der Gastgeber und dann musste Maxim Schalles eine Zwei-Minuten-Strafe verbüßen. Nach Meyer-Siebert war es Schlussmann Marcos Vinicios Colodeti, der das leere Tor des TVG traf, Andreas Bornemann glich aus. In den folgenden Minuten legte der TVG vor, Hamm egalisierte. In Spielminute 15 nutzte Florian Drosten die Möglichkeit zur ersten Führung (6:5) für sein Team. Doch Tobias Buck traf zweimal hintereinander zum 7:6. Zwei Minuten später nutzte der TVG einen 3:0-Lauf zur 10:7-Führung. Leider verspielte die Mannnschaft von Trainer André Lohrbach diesen Vorsprung wieder, indem Drosten zu drei Toren in Folge kam. Ian Hüter erhöhte auf 11:10. Doch Lars Röller vom Siebenmeterpunkt und Dmytro Redkyn stellten auf 12:11 um. Drosten kam noch einmal zum Ausgleich, bevor Röller wiederholt die Nerven behielt und den Siebenmeter mit dem Pausenpfiff zum 13:12 verwandelte.

Entscheidung fällt im letzten Wurf

Auch in die zweite Hälfte startete der Gastgeber besser. Röller traf den Strafwurf zum 14:12, Redkyn erhöhte auf 15:12. Doch bis zur 40. Minute verspielte der TVG erneut eine Drei-Tore-Führung. Drosten glich zum 16:16 aus, Jakub Sterba stellte die Führung für sein Team her. Doch auch hier blieben die Hausherren ruhig und Röller konnte erneut einen Siebenmeter unterbringen und damit auf die 19:18-Führung umstellen. Beide Mannschaften gaben alles und die Spannung stieg.

Ab der 50. Minute war wieder Großwallstadt am Drücker. Florian Eisenträger und Maxim Schalles verwandelten zum 23:21. Die Crunchtime begann. Buck und Battermann erhöhten auf 25:22, Jonas Stüber auf der Gegenseite sah rot. Wer dachte, die Vorentscheidung sei gefallen, irrte sich. Hüter und Bornemann stellten den Anschluss her. Die Schiedsrichter hatten nun auf beiden Seiten kritische Entscheidungen zu treffen und kamen phasenweise ins Strudeln. Würde es einen Sieger geben oder trennen sich beide Mannschaften mit einem Unentschieden und die Entscheidung über den Klassenerhalt wird vertagt? Bornemann traf in der 58. Minute zum Ausgleich. Es wurde total hektisch. Keine Mannschaft konnte den Ball im Tor unterbringen. Stürmerfouls auf beiden Seiten und mit dem Schlusssignal der Pfiff zum Siebenmeter für den TV Großwallstadt. Maxim Schalles trat nach dem Schlusspfiff an und verwandelte eiskalt zum 26:25. Damit sicherte sich der TVG den vorzeitigen Klassenerhalt in einem dramatischen Showdown in der Untermainhalle in Elsenfeld.

Ein freudestrahlender TVG-Trainer Andrè Lohrbach sagte anschließend: “Es war der erwartete Kampf. Wir haben die Basis in der Abwehr gelegt und ich glaube, das ist uns gut geglückt. Es war ein Kampf auf Biegen und Brechen. Zwei-, dreimal hatten wir die Chance mit drei oder sogar vier Toren wegzuziehen. Aber es ist uns nichts leicht von der Hand gegangen. Dass sich Maxim Schalles den letzten Wurf nimmt, hat er verdient und er hat es ja auch super gemacht.”

Dieser hat seinen Vertrag verlängert – wurde am Rande des Spiels bekannt gegeben.

 

Das Bild hat uns der TVG zur Verfügung gestellt. Danke dafür