Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Weiter geht es mit den guten Neuigkeiten beim Handball Zweitligisten TV Großwallstadt. Nach Connar Battermann bleibt jetzt auch Finn Wullenweber ein weiteres Jahr beim TVG.

Auch wenn der Rückraumspieler aufgrund seiner schweren Verletzung in der aktuellen Spielzeit nur wenig Einsatzzeiten hatte, setzt der TV Großwallstadt weiter auf den 27-Jährigen und sichert sich dessen Dienste für eine weitere Saison. 

„Wir sind sehr glücklich, dass Finn ein weiteres Jahr bei uns bleibt und auf jeden Fall bis 2026 Teil des TV Großwallstadt sein wird. Trotz seiner Verletzung, die ihn in dieser Saison lange außer Gefecht gesetzt hat, wissen wir um seine Qualität und seinen Wert für unser Team. Wir sind überzeugt, dass er nach seiner Genesung wieder voll angreifen und mit seiner individuellen Klasse zur Weiterentwicklung des Vereins beitragen wird“, so Geschäftsführer Michael Spatz.

Trainer André Lohrbach freut sich auf das Comeback

Auch Trainer André Lohrbach setzt auf Wullenweber und dessen Erfahrung: „Finn hat in den letzten Jahren bewiesen, welch wichtiger Spieler er für die Mannschaft und den Verein sein kann. Er hat bis zu seiner Verletzung eine zentrale Rolle im Angriff und der Abwehr gespielt. Leider war er jetzt sehr lange außer Gefecht gesetzt, aber schon zu Beginn meiner Trainertätigkeit beim TVG ist mir Finn sehr positiv in meiner Analyse aufgefallen. Er ist ein Spieler, der mit seiner Dynamik und seiner Wurfstärke auch in Zukunft ein wichtiger Bestandteil der Mannschaft sein kann. Ich hoffe, dass er bald wieder auf dem Spielfeld zu sehen ist und er sich mit der Mannschaft weiterentwickeln und seinen Beitrag leisten kann. Ich freue mich, dass er ein weiteres Jahr beim TV Großwallstadt bleibt.“

Der Spieler selbst ist glücklich über diese Entwicklung und freut sich auf sein Comeback – eventuell ja bereits in der Saison 2024/25: „Nach einem für mich persönlich schwierigen Jahr, freue ich mich sehr, weiterhin hier spielen zu dürfen und ich werde alles daransetzen, die zukünftigen Ziele des Vereins mit der Mannschaft zu erreichen.“

Finn Wullenweber wurde am 12. November 1997 in Hamburg geboren und begann seine Karriere bereits im Alter von fünf Jahren beim MTV Ashausen. 2009 wechselte er zur SG Luhdorf/Scharmbeck, bevor er sich ein Jahr später dem HSV Hamburg anschloss. Dort durchlief er ab der C-Jugend alle Mannschaften, bevor er 2016 erstmals in der dritten Liga auflief. 2018 feierte er mit dem Verein den Aufstieg in Liga zwei, 2021 erfolgte der Sprung in die erste Liga. Seit 01.07.2022 steht er beim TV Großwallstadt unter Vertrag.

 

Das Bild von Finn hat uns der TVG zur Verfügung gestellt. Danke dafür.

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Handball Zweitligist TV Großwallstadt hat einen Tag nach der enttäuschenden Niederlage bei den Eulen Ludwigshafen die Verpflichtung von Ben Connar Battermann für die kommende Saison bekannt gegeben.

Der Rückraumspieler wurde im Januar mit einem Zweifachspielrecht ausgestattet, um die Lücke zu schließen, die Nils Kretschmer hinterlassen hatte. In Großwallstadt war man sich bereits vor der Vereinbarung des Zweifachspielrechts über die Qualitäten des 20-Jährigen bewusst, so dass Geschäftsführer Michael Spatz schon frühzeitig das Gespräch suchte: „Trotz seines jungen Alters bringt Connar bereits viel Erfahrung mit und die ersten Wochen haben gezeigt, welch hohe Qualität er besitzt. Uns war es wichtig, ihn nun auch langfristig an uns zu binden. Daher freuen wir uns, dass Connar sich entschieden hat, den Weg weiter mit uns zu gehen. Wir sind überzeugt, dass er sich bei uns weiterentwickeln und den nächsten Schritt in Richtung Topspieler der Liga machen wird“. 

Battermann möchte in Großwallstadt nächstes Level erreichen

Battermann, dessen Vertrag beim TBV Lemgo Lippe zum Ende der Saison ausläuft und damit auch das Zweifachspielrecht beim TVG wegfällt, hat sich schnell für den TV Großwallstadt entschieden: „Ich freue mich sehr, meinen Vertrag hier zu verlängern. Ich habe bereits nach der kurzen Zeit ein sehr gutes Gefühl und die Mannschaft hat es mir vom ersten Tag an leicht gemacht.  Ich wurde sehr gut integriert und aufgenommen. Vor allem auch die weitere Zusammenerbiet mit André Lohrbach hat mir die Entscheidung einfach gemacht. Ich freue mich sehr, in den nächsten Jahren Teil dieses Teams zu sein und gemeinsam an unseren sportlichen Zielen zu arbeiten. Außerdem bin ich hochmotiviert, meine persönliche Leistung weiterhin in den kommenden Herausforderungen auf das nächste Level zu bringen. Dafür sehe ich hier in Großwallstadt die optimalen Voraussetzungen.“

 Weiterentwicklung unter Trainer André Lohrbach

Eine wichtige Rolle bei dieser Entscheidung spielte sicherlich auch Trainer André Lohrbach, der den jungen Rückraumspieler schon aus seiner Zeit beim TSV Altenholz kennt und ihn nun auch in Großwallstadt weiterentwickeln möchte. „Connar hat in den ersten drei Spielen und in der kurzen Zeit, in der er bei uns ist, schon gezeigt, wie wichtig er für die Mannschaft sein kann. Er hat gemerkt, dass das für ihn in Großwallstadt auch eine Station sein kann und ein Umfeld, wo er sich und seine Stärken weiterentwickeln kann. Er ist in beiden Abwehrsystemen auf zentralen Positionen einsetzbar und verfügt über spielerische Fähigkeiten sowie Abschlussfähigkeiten aus dem Rückraum und ist mit seiner Entwicklung lange noch nicht am Ende. Deshalb freue ich mich, dass er sich trotz anderer Möglichkeiten dafür entschieden hat, bei uns zu bleiben und den Weg weiter mit uns zu gehen.“

Ben Connar Battermann wurde am 28.03.2004 in Lemgo geboren. Das Handballspielen lernte er in Bad Salzuflen, wechselte später zum Wyker TB und danach zur SG Frisia Leck Süderlügum, bevor er in den Nachwuchs-Leistungsbereich des THW Kiel kam. Hier avancierte er zum Jugend- und Juniorennationalspieler, wo er 2022 mit der U18 Bronze für Deutschland gewann. 2023 rückte er in den erweiterten Profi-Kader des THW Kiel, wurde mit dem Zweifachspielrecht beim TSV Altenholz ausgestattet, bevor er im Januar 2024 zum TBV Lemgo Lippe wechselte. Seit Januar läuft er mittels Zweifachspielrecht für den TV Großwallstadt auf.  Dort erhält er nun einen Vertrag bis Juni 2027.

Keine Auswärtspunkte

Für den TVG gab es am Sonntag in Ludwigshafen bei der 27:31 (11:14)-Niederlage erneut auswärts keine Punkte und die Unterfranken sind von Tabellenplatz neun auf zwölf zurückgefallen. Ludwigshafen hingegen verbesserte sich von Rang 14 auf zehn. Bisher gelangen dem TVG zwei Siege und ein Unentschieden in der Fremde.

Die Gäste, die neben Kuno Schauer und Finn Wullenweber auf den erkrankten Lars Röller verzichten mussten, lagen schnell mit 1:4 (5.) zurück, ehe Tobias Buck in der 18. Minute die erste Führung für sein Team gelang (7:6). Doch mehr als ein Unentschieden wurde es in Halbzeit eins nicht mehr und der Neuzugang für die kommende Saison, Sebastian Trost von den Eulen, sorgte für das 14:11 zur Pause.

Nach dem Wechsel gingen die Fehler auf beiden Seiten munter weiter und trotzdem zogen die Hausherren auf 17:12 (36.) davon. Beim 21:15 (40.) schien die Messe gelesen. Doch der TVG wehrte sich und hatte in Stefan Salger einen zuverlässigen Siebenmeterschützen, der zum 23:26 verkürzte (50.). Auch beim 24:27 keimte noch einmal Hoffnung auf. Aber die Gastgeber machten beim 29:24 den Sack schon fast zu. Erneut kamen die Gäste auf drei Treffer heran. Erneut machte Ludwigshafen die Hoffnungen des Gegners zunichte (31:26). Mario Stark war es vorbehalten, für sein Team den letzten Treffer im gegnerischen Tor unterzubringen. Am Ende stand ein 31:27 für die Eulen.

Yessine Meddeb sagte anschließend: “Glückwunsch an die Eulen. Wir haben zu viele technische Fehler gemacht, kommen nicht gut ins Spiel rein. Über das ganze Spiel gesehen, bekamen wir keinen Zugriff und haben unseren Matchplan nicht umgesetzt.”

Sebastian Trost von den Eulen sagte: “Die Punkte waren ganz wichtig für uns. Wir sind gut reingestartet und das kleine Polster, das wir uns gleich erarbeiteten, gab uns ein gutes Gefühl.”

 

Das Bild von Battermann hat uns der TVG zur Verfügung gestellt. Danke dafür.

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In der dritten Handball Liga, Staffel Süd-West, hat die HSG Hanau bei der HSG Rodgau Nieder-Roden das Derby mit 31.30 (9:11) gewonnen.

 

Wie die HSG Hanau in einer Pressemitteilung bekanntgab, hat sich die HSG Hanau mit einer herausragenden Mannschaftsleistung den Sieg erkämpft. Das Duell mit den Baggerseepiraten bot dabei viele Parallelen zum Hinspiel im vergangenen Oktober. Wieder standen sich zwei gleichwertige Mannschaften gegenüber, erneut wurde es knapp und abermals war es HSG-Rechtsaußen Sebastian Hein der mit seinem Treffer in der Schlussphase herausstach. Aus dem starken Kollektiv ragten allerdings auch David Rivic (10 Tore) und Cedric Schiefer (9 Treffer) hervor.

„Vielleicht hatten wir am Ende ein bisschen das Glück auf unserer Seite, aber wenn man das ganze Spiel betrachtet – gerade unsere zweite Halbzeit – dann sind wir heute hier auch der verdiente Sieger“, verkündete ein freudenstrahlender HSG-Cheftrainer Hannes Geist nach dem Abpfiff und fügte hinzu: „Ein besonderes Dankeschön geht an den Blauen Block, der uns in den letzten Wochen wirklich getragen und durch diese schwierige Phase der Saison gebracht hat.“

Das einzige Spiel der Staffel Süd-West am Faschingswochenende elektrisierte beide Fanlager. 610 Zuschauer säumten die Ränge in der RODAUSTROM Sportarena. In der Begegnung der beiden Bezirksrivalen war auch direkt von der ersten Minute reichlich Dampf festzustellen: Beide Teams verteidigen resolut, schenkten sich wenig und ließen ein ums andere Mal durch die ihre starken Individualisten, wie David Rivic auf der einen und Johannes von der Au auf der anderen Seite, ihre spielerische Klasse aufblitzen. Cedric Schiefer war es, der in der 9. Minute die HSG Hanau mit 4:2 in Führung brachte. Mit dem 7:7 (18. Minute) der Hausherren wendete sich das Blatt allerdings etwas.

Das Hanauer Team schaffte es in der zweiten Hälfte der ersten Halbzeit nicht mehr, seine Chancen im Netz unterzubringen, so vergab auch HSG-Kapitän Max Bergold in ungewohnter Manier zwei Siebenmeter. Die Hausherren nutzen das Hanauer Nervenflattern zur eigenen 10:7-Führung (23.), die auch bis zum Kabinengang Bestand hatte.

Es ging ein Ruck durch das Hanauer Team

Nachdem Rodgau Nieder-Roden direkt nach dem Seitenwechsel wieder auf 12:9 erhöhte, schien ein Ruck durch die Hanauer Mannschaft zu gehen. Das bemerkte auch Geist: „Was dann abging bis zur 50 Minute, dafür muss ich meiner Mannschaft allerhöchsten Respekt zollen.“ Der sicher verwandelte Siebenmeter von Jan-Eric Ritter zum 11:13 (34.) war der Auftakt zu einem Hanauer Powerplay, bei dem David Rivic in der 37. Minute vom Kreis den 14:14-Ausgleich einwarf und beim 18:15 (39.) die Grimmstädter mit drei Toren in Front brachte.

Nieder-Roden fand nun kaum noch zu seinem Spiel. Hanau verteidigte weiter routiniert und ließ sich auch durch mehrere Zeitstrafen nicht aus der Ruhe bringen. Aber es wäre kein Bezirksderby, wenn die Schlussphase nicht noch einmal für Spannung sorgen würde. Nach Rivics 27:23 (52.) hatte Hanau in einigen Situationen kein Spielglück und die Gastgeber setzten ihrerseits zur Aufholjagd an. Mit einer offensiven Deckung brachten sie Hanau unter Druck, kamen so in der Folge mehrmals zum Anschlusstreffer und durch Samuel Hodderson in der 59. Minute zum 30:30-Ausgleich.

Die Gastgeber und ihr Publikum wären wahrscheinlich mit einem Unentschieden wie im Hinspiel zufrieden gewesen, doch hatte Nieder-Roden die Rechnung ohne Hanaus Sebastian Hein gemacht. Mit dem siebten Feldspieler auf der Platte fand Ritters Diagonalpass den Youngster auf Rechtsaußen, der zwischen zwei Gegenspielern hindurchging und mit seinem 31:30 zum Matchwinner wurde. Der letzte Angriff der Gastgeber landete in den Händen von Müller. „Ich finde es toll, dass auch unsere jungen Leute es schaffen Verantwortung zu übernehmen“, meinte Geist später, der dabei Hein nochmal einmal besonders hervorhob. Auch Ritter, der als wichtiger Leader vorweggegangen war, bekam durch seinen Coach ein Sonderlob.

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Handball Drittligist TV Kirchzell hatte zwar am vergangenen Wochenende spielfrei. Trotzdem gibt es tolle Neuigkeiten zu verkünden. Gleich drei Spieler haben ihre Verträge verlängert.

Torhüter Tobias Jörg bleibt mindestens bis 2026 beim TVK. Das sind besonders gute Nachrichten, denn Tobi ist so eine Art “Lebensversicherung” für den TVK. Seit 2015 hütet Tobi das Tor der Kirchzeller – und er ist noch lange nicht “müde”.

Auch Linksaußen Julius Mattern hat seinen Vertrag verlängert. Er bleibt sogar bis 2028 bei den Kirchzellern.

 

 

Eine weitere Saison hängt auch Jannik Wolf dran. “Ich freue mich sehr auf die kommende Saison mit dem TVK, mit meinen Teamkollegen und auf die Aufgabe, wieder in der dritten Liga etwas mitzumischen”, sagt der Kreisläufer.

 

 

 

Die Bilder hat uns der TVK zur Verfügung gestellt. Danke dafür.

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In der zweiten Handball Liga nimmt der TV Großwallstadt am Sonntag um 17 Uhr Kurs auf einen Auswärtssieg. Gegner sind die Eulen Ludwigshafen.

Im zweiten Auswärtsspiel im Jahr 2025 möchte der TV Großwallstadt nun endlich die ersten zwei Punkte in fremder Halle einfahren, um auch in der Tabelle nicht wieder zurückzufallen. Nach dem wichtigen Heimerfolg gegen Ferndorf steht der TVG nun auf Platz neun der Tabelle. Hinzu kommen die “Revanche-Gedanken” der Unterfranken, die im vergangenen September daheim gegen Ludwigshafen mit 30:32 verloren. Es war eines der wenigen Heimspiele, welches der TVG nicht für sich entscheiden konnte.

Die Hausherren haben sich für die Partie am Sonntag einen besonderen Gast eingeladen. Der rheinland-pfälzische Ministerpräsident Alexander Schweitzer kommt zum Spiel und dieser ist in der Halbzeitpause der Interview-Gast.

Für beide Teams geht es um einen Sieg. Die Eulen stehen derzeit auf Platz 14 und ein Erfolg würde das Gesamtbild in der sehr engen zweiten Liga schon wieder besser aussehen lassen. Dass die Gastgeber nicht zu unterschätzen sind, wissen die Gäste nur zu gut. Jüngst haben sie den Aufstiegsaspiranten Balingen-Weilstetten besiegt. Dann sind wieder Niederlagen wie gegen Nettelstedt-Lübbecke dabei. Daher sagt TVG-Kapitän Patrick Gempp auch: “Die sind wirklich schwer einzuschätzen. Wir müssen deshalb von Anfang an zeigen, dass es schwer werden wird, gegen uns zu gewinnen. Für beide Mannschaften ist es ein wichtiges Spiel, doch wir haben vom Hinspiel noch etwas gut zu machen. Also werden wir alles reinlegen, was wir haben.”

Weiter weiß der starke TVG-Kreisläufer, dass es auch drauf ankommen wird, wie seine Mannschaft Mex Raguse und Sebastian Trost unter Kontrolle bekommt. “Mex hat uns im Hinspiel mit seinen zehn Treffern das Genick gebrochen”, sagt Patrick Gempp. Das soll diesmal nicht passieren.

Für zwei Akteure wird es ein etwas “spezielles” Match werden. TVG-Kreisläufer Lars Röller wechselt nach der Saison zu den Eulen, Rückraumspieler Sebastian Trost kommt von den Eulen zum TVG. Auf den Spielverlauf “wird das sicher keine Auswirkungen haben”, meint Patrick Gempp.

Bis auf Kuno Schauer und Finn Wullenweber sind beim TVG soweit alle fit.

 

Das Bild von Torhüter Julian Buchele hat uns der TVG zur Verfügung gestellt. Danke dafür.

 

 

 

 

 

 

 

 

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In der dritten Handball Liga, Staffel Süd-West, kommt es am heutigen Faschingsfreitag-Abend um 20 Uhr zum Aufeinandertreffen zwischen der HSG Rodgau Nieder-Roden und der HSG Hanau. 18 Kilometer beträgt die Entfernung zwischen den beiden Kontrahenten und so eng die Teams örtlich beieinander liegen, so nah sind sie sich in diesem Jahr auch tabellarisch. Mit jeweils 22:22 Punkten belegen sie Platz acht und neun im Klassement, wobei die Rodgauer dank des minimal besseren Torverhältnisses knapp die Nase vorn haben.

Auch im Hinspiel zeigte sich die Ausgeglichenheit auf dem Handballfeld. Nach verhaltener erster Halbzeit trumpften die Rodgauer im zweiten Abschnitt auf, übernahmen die Führung, aber die Grimmstädter ließen sich anders als im Jahr davor nicht die Butter vom Brot nehmen und erkämpften noch ein 31:31 Unentschieden. Weitere Überschneidung: Beide Teams haben mit kleineren und größeren Verletzungen zu kämpfen, oftmals sind noch Plätze auf den Bänken frei. So wird aus der Not eine Tugend gemacht und die jeweiligen A-Jugendlichen gehören sowohl in Rodgau, als auch in Hanau schon fest zum Inventar. Zuletzt halfen Horlebein und Zelser mit ihrem unbekümmerten Auftreten dafür, dass die Baggerseepiraten bei der Panther-Jagd erfolgreich waren. Wenig überraschend rechnet HSG-Cheftrainer Christian Sommer mit einer ausgeglichenen Begegnung, bei der am Ende wieder Kleinigkeiten entscheiden werden. „Beide Teams können aufgrund der Tabellensituation befreit aufspielen, ich freue mich total auf die heisse Derby-Atmosphäre in unserer Halle. Wenn das so wird wie gegen Gelnhausen aber mit dem besseren Ende für uns, wäre das natürlich überragend“, zeigt sich Sommer im Vorfeld in bester Laune.

Auch Hanaus Trainer Hannes Geist sagt: „In solchen Spielen zählt weder der Tabellenplatz, noch die aktuelle Form. Es wird darum gehen, dass wir einfach das Maximale an Emotionen, Leidenschaft und Kampf auf die Platte bringen.“ Er erwarte ein Spiel „Spitz auf Knopf“, welches sich – wie in den Vorjahren – wahrscheinlich erst in der Schlussphase entscheiden dürfte. Weiter sagt er: „Meine Mannschaft hat sich in dieser Woche sehr gut auf dieses Spiel vorbereitet. Wir wollen wie immer 60 Minuten alles reinwerfen und freuen uns über jeden Fan, der mit uns den Weg nach Rodgau macht.“

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Heute gibt es eine neue Folge meines Podcasts. Als Gast war Handball-Trainer Alex Hauptmann bei mir zu Besuch und wir haben über dies und das geplaudert.

Alex

@handball.alex20

ist derzeit Handball-Trainer beim Drittligisten TV Kirchzell, hat selbst lange Jahre Handball gespielt und ist beim Sportartikel-Hersteller Jako Gebietsverkaufsleiter für Hessen. Er ist in Kirchzell geboren, hat dort mit sechs Jahren angefangen Handball zu spielen und war lange Zeit bei seinem Heimatverein aktiv. Desweiteren hat er beim TV Großwallstadt, beim TV Hüttenberg oder in Nieder-Roden gespielt.

Alles, was Alex macht, macht er mit viel Begeisterung und ich persönlich habe ihn noch nie schlecht gelaunt gesehen.

Nehmt Euch die Zeit und hört in meinen Podcast mit Alex Hauptmann rein. Er ist wirklich sehr interessant.

 

Den Podcast könnt Ihr nicht nur auf meinem Blog unter “Podcast” hören, sondern auch auf Spotify, ITunes oder überall wo es Podcasts gibt, hören. Ganz wie Ihr wollt.

 

Das Bild hat uns Alex zur Verfügung gestellt. Danke dafür.

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Wie Handball Regionalligist TuSpo Obernburg in einer Pressemitteilung bekanntgab, werden die beiden Rückraumspieler Louis Markert und Niklas Geck zum Saisonende den Verein verlassen.

Zurück nach Großwallstadt: Louis Markert

Rückraum-Shooter Louis Markert wird in den kommenden Wochen seine letzten Spiele im TuSpo-Trikot absolvieren, ehe es ihn zurück zu seinem Heimatverein, dem TV Großwallstadt zieht. Dort wird der 24-Jährige in der zweiten TVG-Mannschaft, den Blue Bulls Großwallstadt, auflaufen. Über seinen Wechsel sagt er: ,,Nach längerer Überlegung möchte ich einen Schritt zurück gehen und bei der 1b zuhause in Großwallstadt neu anfangen und wieder mit meinen langjährigen, alten Freunden und Bekannten auf der Platte stehen. Bis zum Rundenende versuche ich gemeinsam mit der Mannschaft alles für den Klassenerhalt in der Regionalliga zu tun.’’

Auch Niklas Geck geht

Pause vom Handball: Niklas Geck

Rückraumspieler Niklas Geck wird seine Handball-Karriere nach Rundenende vorerst unterbrechen und sich zunächst vom Handballsport verabschieden. Er sagt selbst über seine Entscheidung: „ Nach reiflicher Überlegung möchte ich mich zunächst vom Handballsport verabschieden. Meine akute Situation im Beruf und meine verschleppten Verletzungen nehmen mir zur Zeit die Lust am Handball. Stand jetzt plane ich nicht, mich im Sommer 2025 einem neuen Verein anzuschließen. Ich kann mich unterdessen nicht mit dem Gedanken anfreunden, über einen möglichen Abstieg nachzudenken und möchte der Mannschaft gerne helfen, die Runde mit einem Erfolg nämlich dem Klassenerhalt abzuschließen.

 

Die Bilder von Louis und Niklas hat uns die TuSpo zur Verfügung gestellt. Danke dafür

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

In der zweiten Handball Liga gelang dem TV Großwallstadt gegen den TuS Ferndorf ein wichtiger 29:27 (15:13). Der Druck im Vorfeld war groß – mit einem Sieg wäre ein einstelliger Tabellenplatz möglich, mit einer Niederlage eventuell der Abrutsch auf einen Abstiegsplatz – doch das Team um TVG-Trainer André Lohrbach hielt diesem Druck stand und belohnte sich in einer hart umkämpften Partie am Ende mit zwei Punkten.

Wie der TVG in einer PM mitteilte, wusste auch der Gegner um die Brisanz dieses Spiels, war ebenso darauf aus, die beiden Punkte mitzunehmen, um nicht im Abstiegskampf zu landen. Dementsprechend waren Motivation und Siegeswille auf beiden Seiten hoch.

Den besseren Start erwischte der TV Großwallstadt, der durch Treffer von Connar Battermann und Maxim Schalles gleich mit 2:0 in Front ging. Janko Kevic aus Ferndorf stellte den Anschluss her, Patrick Gempp erhöhte auf 3:1. In der 12. Spielminute war es erneut der an diesem Tag stark aufspielende Battermann der eine 3-Tore-Führung (7:4) für sein Team herausspielte. Der Gastgeber überzeugte durch eine aggressive Abwehr, scheiterte aber im Angriff allzu oft an Gästekeeper Can Adanir, der gegen seinen ehemaligen Verein herausragend parierte und immer wieder freie Torchancen verhinderte, so dass Marvin Mundus in Spielminute 16 wieder zum Anschluss traf. Doch der TVG kämpfte verbissen weiter, Stefan Salger traf per Siebenmeter zum 14:9. Eine hohe Pausenführung war möglich, doch die Hausherren nutzten das Momentum nicht, stattdessen legten die Gäste einen 3-0-Lauf hin und es ging „nur“ mit zwei Toren Vorsprung (15:13) in die Katakomben.

Julian Buchele mit wichtiger Parade für den 2-Punkte-Erfolg

Nach dem Seitenwechsel erhöhten die Gastgeber sofort auf 17:13. Doch auch hier zeigte TuS-Schlussmann Adanir wieder sein Können und hielt seine Mannschaft im Spiel. Der TVG verteidigte seine Drei-Tore-Führung durch eine gute Abwehrarbeit, doch Ferndorf legte noch einmal alles in die Waagschale und stellte in Spielminute 48 den Anschluss her: die Spannung stieg. Marvin Mundus erhielt nach einem Foulspiel die rote Karte, Stefan Salger verwandelte Siebenmeter Nummer fünf. Julian Buchele im Tor zeigte seine erste Parade im Trikot der Blau-Weißen und Maxim Schalles verwandelte zum 24:21. Beim Treffer zum 25:22 durch Battermann schien das Spiel entschieden. Doch es wurde spannend in der Untermainhalle: Adanir mit einer Parade, technische Fehler auf beiden Seiten und ein Ferndorfer Block hinderten Battermann nicht am 26:22.  Dann folgten zwei Treffer für die Gäste, Max Horner erhöhte auf 27:24, bevor Malte Nolting auf 27:25 verkürzte. Yessine Meddeb netzte zum 28:25 ein, Josip Eres und Nolting verkürzten auf 28:27. Danach war es der TuS Ferndorf, der das glücklichere Händchen bewies, technischer Fehler auf Seiten des TVG und eine Parade von Adanir führten zum Tempogegenstoß für die Gäste. Doch Julian Buchele im Tor war zur Stelle und verhinderte den Ausgleich. Auf der anderen Seite netzte Florian Eisenträger eine Sekunde vor Abpfiff zum 29:27 Endstand ein und der TVG kletterte mit diesem Sieg auf Tabellenplatz neun.

TVG-Spieler Max Horner sagte anschließend: “Es war ein harter Kampf und wir sind froh über die zwei Punkte.”

 

Vertragsverlängerung mit Florian Eisenträger

Der TV Großwallstadt gibt die Vertragsverlängerung von Florian Eisenträger bis Juni 2026 bekannt. Der 33-jährige gebürtige Kleinwallstädter ist der Dino beim TV Großwallstadt. Im Jahr 2011 unterschrieb er den Profivertrag beim TV Großwallstadt, in 2025/26 geht er mit seinem Herzensverein in die 15. Saison.

„Nachdem ich 2011 meinen ersten Vertrag beim TV Großwallstadt unterschrieben habe, freut es mich sehr, dass ich von meinem Trainer André und dem Verein immer noch die Unterstützung habe und das Vertrauen geschenkt bekomme, eine weitere Saison beim TVG zu spielen und die Entwicklung weiter zu begleiten“, gibt sich Florian Eisenträger glücklich.

Beständigkeit auf Linksaußen

Mit dieser Entscheidung sind auf der Linksaußen-Position die Weichen gestellt. Der TV Großwallstadt geht auch in der kommenden Spielzeit mit dem Duo Eisenträger/Klenk an den Start.

Geschäftsführer Michael Spatz ist glücklich mit dieser Personalentscheidung: „Es ist toll, dass Flo dem TVG weiterhin erhalten bleibt und wir ihn mindestens eine weitere Saison auf dem Spielfeld sehen können. Er ist nach wie vor ein wichtiger Faktor für das Team und zeigt auch in dieser Spielzeit wieder starke Leistungen. Mit seiner Erfahrung und seiner Verbundenheit zum Verein gehört er einfach zum TV Großwallstadt. Wir freuen uns sehr, dass er seinen Weg bei uns fortsetzt und dem Verein weiterhin die Treue hält.“

Leistungsträger und Identifikationsfigur

Auch Trainer André Lohrbach freut sich über die Personalentscheidung: „Flo ist ein Leistungsträger der Mannschaft und eine Identifikationsfigur für den Verein. Zudem ist er ein wichtiger Ansprechpartner für mich und spielt vor allem in unserem Konzept des Tempospiels eine wichtige Rolle. Ich bin sehr froh, dass er ein weiteres Jahr bei uns bleibt.“

Florian Eisenträger wurde am 9. Januar 1992 in Erlenbach am Main geboren. Mit fünf Jahren erlernte er das Handballspielen beim TV Kleinwallstadt, war dann in der JSG Wallstadt aktiv bevor er sich 2007 der TVG Junioren Akademie e.V. (damals Handballleistungszentrum) anschloss. Für die Jugendnationalmannschaft erzielte er in 38 Spielen 110 Tore. In der Saison 2010/11 lief er für den TV Kirchzell auf, seit Juli 2011 steht er beim TV Großwallstadt unter Vertrag.

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In der Handball Regionalliga verlor die TuSpo Obernburg in Vellmar und die HSG Bieberau/Modau kam zu einem Auswärtssieg.

 

Deutliche Niederlage beim Vier-Punkte-Spiel in Vellmar

Beim Tabellennachbarn TSV Vellmar mussten die Obernburg mit 26:37 (13:18) eine Niederlage hinnehmen. Die stark ersatzgeschwächte TuSpo kam in den sehr zerfahrenen ersten Minuten gut ins Spiel und war bis zum 9:9 in der 20. Spielminute ein gleichwertiger Gegner. Die jeweilige Führung der Hausherren wurde sofort wieder ausgeglichen und mit Jonathan Bausch hatte die TuSpo einen starken Rückhalt im Tor. Doch ab der 20. Minute riß plötzlich der Faden, es wurden einige 100%-ige Chancen fahrlässig vergeben und diese Geschenke nahm Vellmar dankend an und mit vier Toren in Folge – hauptsächlich mit Gegenstößen – lagen die Hausherren vier Minuten vor der Pause mit 16:11 vorne. Diesen Vorsprung hielten die Gastgeber bis zum Halbzeitpfiff und mit dem Spielstand von 18:13 wurden die Seiten gewechselt.

Direkt nach dem Wiederanpfiff vergaben die Römerstädter ihren zweiten Siebenmeter und Vellmar spielte seine 6:0-Abwehr so konsequent weiter, dass der schwache Rückraum der TuSpo wenig Chancen hatte. Bereits eine Viertelstunde vor Schluss war beim 25:19 die Chance auf einen Auswärtssieg erheblich gesunken und lediglich den an diesem Tag starken Tom und Ben Müller war es zu verdanken, dass die Tuspo nicht noch deutlicher „unter die Räder kam“. Vellmar hatte jetzt leichtes Spiel, baute seinen Vorsprung in den letzten Minuten weiter aus und in der 54. Minute war beim 33:23 schon längst „die Messe gelesen“.

Am Ende gab es für die Tuspo eine deutliche 26:37-Niederlage und Trainer Rudi Frank sagte nach dem Spiel: „Wir sind heute komplett ins offene Messer gelaufen und befinden uns bis zum Hals im Abstiegskampf. Die Mannschaft muss jetzt endlich verstehen in welcher Lage wir uns befinden und um alles kämpfen.“

 

 

 

Falken im Team zu sicherem Sieg

Den vierten Sieg in Folge, nämlich mit 37:29 (19:15),  konnte die HSG Bieberau/Modau in Kleenheim durch eine geschlossene Mannschaftsleistung erspielen. Doch zunächst musste erst einmal in Kleenheim gespielt und gewonnen werden, was in Anbetracht des gefährlichen Tabellenplatzes (12.) der Kleenheimer nicht so einfach erschien. Aktuell auf einem Abstiegsplatz hatten sie ihre letzten beiden Spiele gewonnen und wollten natürlich auch gegen die Falken zuhause Punkte holen. Doch – um es vorweg zu nehmen – die Bieberauer lösten diese Aufgabe mit Bravour und ließen von Anfang an nichts anbrennen. Sicher bestimmten und kontrollierten sie das Spiel, auch wenn Kleenheim tapfer kämpfte und Anfangs in Schlagweite blieb (10. Spielminute 6:6).

Dann drehten die Falken etwas weiter auf und kamen über ein 10:14 in der 20. Spielminute schließlich zu einem 15:19 Halbzeitstand. Diesen Vorsprung bauten die Gäste aus dem Odenwald kontinuierlich weiter aus und führten in der 40. Spielminute bereits mit 17:24. Trainer Thomas Weber konnte früh durchwechseln, gab den jungen Spielern Gelegenheit Regionalligaluft zu schnuppern. Kleenheim konnte nicht mehr zulegen und musste sich früh mit der Niederlage abfinden. Bieberau/Modau spielte munter weiter und kam über ein 22:30 in der 50. Spielminute schließlich zu einem klaren 29:37 Auswärtssieg.

Trainer Thomas Weber: „Wir wussten um die schwere Aufgabe in Kleenheim, die mit dem Rücken zur Wand stehen und akut abstiegsgefährdet sind. Das hat meine Mannschaft aber gut verinnerlicht und von Anfang an die Spielkontrolle übernommen. Wir sind auf einem guten Weg und haben uns erneut verbessert, an der Angriffseffizienz können wir noch arbeiten und die Anzahl der Gegentore muss reduziert werden. Aber im Großen und Ganzen, bin ich sehr zufrieden mit dem Auswärtssieg, den man sich auch erst einmal erarbeiten muss.“