Liebe Leserinnen, liebe Leser.

In der dritten Handball Liga, Staffel Süd-West, endete der Derbykracher zwischen dem TV Kirchzell und der HSG Hanau mit 33:25 (16:10). Damit revanchierten sich die Kirchzeller für die hohe 26:38-Niederlage im Hinspiel. Ein hochzufriedener und schmunzelnder TVK-Trainer Alex Hauptmann sagte nach Spielschluss: “Eigentlich wollten wir genauso ein Päckchen schnüren und zurückschicken. Doch so ganz ist es uns nicht gelungen.”

Egal wie, der TVK spielte sehr stark auf und aus dem Kollektiv ist lediglich Torhüter Tobias Jörg herauszuheben, der 15 Bälle gehalten hat. Für die HSG hingegen war es die vierte punktlose Partie in Serie und es fehlte ihr an Durchsetzungsvermögen. „Dieser Abend und dieses Spiel passen zu unserer bisherigen Saison. Wir wussten, dass Kirchzell mit dem Messer zwischen den Zähnen auflaufen wird, nachdem sie das Hinspiel gegen uns so deutlich verloren haben. Glückwunsch an den TVK zum verdienten Sieg und danke an unsere Fans, die uns heute hier unterstützt haben”, sagte HSG-Trainer Hannes Geist.

Das erste Tor gehörte dem TVK und Joshua Osifo netzte zum 1:0 ein. Bis zum 5:5 blieb die Begegnung ausgeglichen. In der Folge gelang es den Gästen nicht mehr, das gefährliche Konterspiel des TVK zu unterbinden. Bei den Kirchzellern klappte das Abwehrspiel mit einem starken Torhüter überragend. “Nach vorne hätten wir noch etwas mehr machen können”, sagte Alex Hauptmann. Doch es reichte auch so. Aus dem 5:5 wurde schnell ein 9:5 (18.) und 14:8 (26.). Kurz vor der Pause beim Stand von 14:9 stellte Alex Hauptmann seine Jungs noch einmal ein und mit 16:10 wurden anschließend die Seiten gewechselt.

TVK wie aus einem Guss

In der zweiten Hälfte stockte TVK-Kapitän Jan Blank gleich auf 17:10 auf und zweimal Joshua Osifo sorgte für das 19:12. Beim 22:13 (39.) nahm Hannes Geist die Auszeit. Aber diese fruchtete nicht wie gewünscht. Der TVK schaltete und waltete unter dem Jubel seiner begeisterten Fans und stockte den Vorsprung auf zehn Treffer auf (23:13, 25:15, 27:17 – 49.). Die Gäste versuchten alles, um den Rückstand zu verkürzen und sie zogen noch einmal das Tempo an. Doch der TVK war längst nicht mehr zu bremsen, spielte sich in einen Flow und hielt den Zehn-Tore-Vorsprung bis in die Schlussphase (31:21, 32:22). Am Ende zeigte die Anzeigetafel 33:25 an und die Mannschaft um Kapitän Jan Blank ließ sich von den Fans überschwänglich feiern. Vier Minuten vor dem Ende stand dann Joshua Löffelmann im Tor, nahm dem Gegner noch einen Strafwurf weg. Alex Hauptmann: “Unsere Abwehr war sehr sehr gut, im Angriff hätten wir noch etwas zulegen können, waren an dem Tag nicht bei 100 Prozent. Aber ich bin hochzufrieden, wie die Mannschaft diese schwere Aufgabe gelöst hat.”

 

 

TV Kirchzell:

Büchler, Jörg; Blank (4), Soloviov, Bayer, Löffelmann, Häufglöckner (2), Schnellbacher (2), Hauptmann, Zhuk (6/4), Wolf (3), Spieß, Mattern, de Waha (1), Ihmer (7), Osifo (8).

HSG Hanau:

Müller, Khan; Ritter (1), Hein (2), Jusys (1), Gerst, Schröder (2), Scharriär, Rivic (3), Bergold (5/2), Gernoth, Schiefer (4), Fulda (2), Surblys (1), Hüttmann (4/2).

 

 

Das Bild von Joshua Osifo hat uns der TVK zur Verfügung gestellt. Danke dafür.

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

In der zweiten Handball Liga trifft der TV Großwallstadt am Sonntag um 17 Uhr in der Anhalt-Arena auf den Dessau-Roßlauer HV. Dort erwartet den TVG sicher eine schwierige Aufgabe, trotzdem wollen die Unterfranken nach dem Rückrunden-Auftaktsieg gegen Lübeck-Schwartau nachlegen. Das wollen aber die Hausherren auch, denn sie wollen den ersten Heimspielsieg der Rückrunde. “In der Halle ist immer ordentlich Alarm. Von daher wird es schwer für uns und es wird sich zeigen, wie gefestigt wir sind”, sagt TVG-Coach Andrè Lohrbach.

Dessau rutschte nach der Niederlage gegen Elbflorenz mit 18:18 Punkten auf Platz neun der Tabelle. Der TVG steht derzeit mit 17:19 Punkten auf Rang elf.

Die Rückkehr von Spielmacher Mario Stark hat der Mannschaft viel Auftrieb gegeben, die Neuzugänge integrieren sich immer mehr, jetzt heißt es, den Schwung mit in die nächsten Partien zu nehmen, um weiter erfolgreich zu sein. In Dessau will die Mannschaft um Trainer André Lohrbach nun auch auswärts einen Trend entfachen. Dieser war zuletzt zufrieden mit dem Gesehenen, denn “es war ja erst ein Spiel. Trotzdem hat bei uns schon viel gepasst. Wir sind froh, dass es bei Mario nach seinem ersten Einsatz nach Monaten keine Nachwehen gab.” Der Trainer weiß, dass der Gegner extrem schnell nach vorne spielt und eine aggressive körperbetonte, aber sehr variable Abwehr spielt. Vor allem auf Vincent Bülow und auf Alexander Mitrovic muss ein Auge geworfen werden. “Wir sind im Gesamtpaket gefordert und wir dürfen nicht vergessen, einfache Tore zu schießen. Auch wenn wir die technischen Fehler minimieren, wäre dies hilfreich”, so Andrè Lohrbach.

Für DRHV-Trainer Uwe Jungandreas, der am Sonntag Geburtstag feiert, wäre ein Sieg ein perfektes Geburtstagsgeschenk. Doch der Coach sieht es nüchtern: „Natürlich würde ich mich über einen Erfolg freuen, aber das hier ist kein Wunschkonzert. Ein Sieg würde uns guttun – ob ich nun Geburtstag habe, ist da eher nebensächlich.“ Generell sagt er, dass es einige personelle Probleme gibt, “doch wir schauen mal wie es läuft.” Aufgrund des verletzungsbedingten Ausfalls von Yannik Danneberg hat der DRHV reagiert und sich per Zweitspielrecht die Dienste von Friedrich Schmitt vom Erstligisten SC DHfK Leipzig gesichert. Er wird am Sonntag bereits sein Debüt geben.

Patrick Gempp mit Rückkehr an alte Wirkungsstätte

TVG-Kapitän Patrick Gempp freut sich auf die Rückkehr an die alte Wirkungsstätte: „Ich freue mich sehr auf das Spiel in Dessau auch wenn ich weiß, dass es als Auswärtsmannschaft in Dessau nie einfach ist. Aber wenn wir uns auf uns konzentrieren, unseren Matchplan umsetzen, unser Zweikampfverhalten in der Abwehr verbessern und 60 Minuten Tempo nach vorne und nach hinten gehen, dann haben wir auch dort gute Chancen, zwei Punkte mitzunehmen. Ich glaube, dass es ein sehr spannendes Spiel, ein sehr enges Spiel wird, ähnlich wie auch im Hinspiel.“

Auch in Dessau freut man sich auf einen der besten Kreisläufer der Liga und man sieht seinen Wechsel keineswegs als Bruch mit dem DRHV an, sondern eine Rückkehr zu seinen Wurzeln, zu seinem familiären Umfeld. Patrick Gempp: “Wir haben vergangene Woche einen ersten kleinen Schritt gemacht. Zwar hat noch nicht alles gepasst, aber wenn wir wieder diese Einstellung, Kampf und Leidenschaft an den Tag legen, dann wird es auch für den Gegner schwer.” Der Kapitän freut sich sehr, dass Mario Stark wieder mit dabei ist und die Zuschauer dürfen sich sicher auf schöne Anspiele von ihm an den Kreis freuen.

Der TVG-Tross hat sich bereits am heutigen Samstag Richtung Dessau aufgemacht.

 

 

Das Bild von Patrick Gempp hat uns der TVG zur Verfügung gestellt. Danke dafür.

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Heute gibt es eine neue Folge meines Podcasts. Als Gast war Lisa Mößinger bei mir zu Besuch. Wir haben uns im Sportpark Großwallstadt bei der Familie Liebe @liebe.mich66 getroffen – daher ab und an ein Hintergrundgeräusch 🙂 und wir haben ein bisschen über dies und das geplaudert.

Lisa ist eine ehemalige Handballerin, die aufgrund ihrer Hüftprobleme viel zu früh die Schuhe an den Nagel hängen musste. Mittlerweile ist sie Grundschullehrerin und bei ihrem Herzensverein, dem Erstligisten HSG Bensheim/Auerbach, verantwortlich für Marketing und Sponsoring. Alles, was sie macht, macht sie mit viel Begeisterung und das merkt man bei jedem Satz den sie sagt.

Nehmt Euch die Zeit und hört in meinen Podcast mit Lisa Mößinger  @lisamoessinger rein.

 

 

Den Podcast könnt Ihr nicht nur auf meinem Blog unter “Podcast” hören, sondern auch auf Spotify, ITunes oder überall wo es Podcasts gibt, hören. Ganz wie Ihr wollt.

 

Das Bild hat uns Lisa zur Verfügung gestellt. Danke dafür.

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Seit dieser Saison läuft Anton Bayer für den Handball Drittligisten TV Kirchzell auf. Für den Kreisläufer, der auch schon beim SSKC Poseidon Aschaffenburg als Schwimmer und beim LuT Aschaffenburg bei den Leichtathleten war, kommt als Sportart nur noch Handball infrage. Warum ist das so? Als er über ein Schnuppertraining in der Schule zum Handball kam, waren die anderen Sportarten nebensächlich geworden.

Der Schweinheimer, der zusammen mit seinem zwei Jahre älteren Bruder mit dem Handball spielen angefangen hat, war in seinem Heimatverein HSG Aschaffenburg von den Minis bis zur C-Jugend unterwegs. In seinem zweiten C-Jugend-Jahr wechselte er zur TuSpo Obernburg. Danach ging es zu den TVG Junioren und er hat parallel in der zweiten Mannschaft des TV Großwallstadt gespielt. Im Dezember 2023 wurde Anton Bayer in der ersten Mannschaft des TVG aufgrund vieler Verletzter und Kranker eingesetzt. Er spielte damals beim Auswärtsspiel beim Dessau-Rosslauer HV mit und warf sein erstes Tor in der zweiten Liga mit knapp 18 Jahren.

Erstes Jahr bei den Aktiven

Beim TVK spielt er nun sein erstes Jahr Herren. So nebenbei hat er an der TH in Aschaffenburg ein Studium angefangen. “Ich studiere im ersten Semester erneuerbare Energien und Energie Management. Das interessiert mich sehr und es ist für mich ein spannendes Thema. Aber derzeit habe ich Semesterferien und ich kann es etwas langsamer angehen”, grinst Anton Bayer. Normalerweise ist er mit Studium, viermal die Woche Training, am Wochenende Spiel gut durchgetaktet. Wenn es seine Zeit zulässt, fährt er gerne Fahrrad.

Angesprochen auf das anstehende Derby gegen Hanau sagt er: “Ich glaube, dass wir gut aufgestellt sind gegen Hanau. Das Hinspiel lief nicht so gut für uns. Das soll nun anders werden. Der Gegner legt gutes Tempo vor und wir müssen gucken, dass uns Hanau nicht überrollt. Aber vor eigenem Publikum ist unsere Motivation noch größer und ich setze auf unseren Kampfgeist und unsere Fans.”

 

Das Bild hat uns der TVK zur Verfügung gestellt. Danke dafür.

 

 

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

In der dritten Handball Liga, Staffel Süd-West, gibt es in der hiesigen Region ein Derby nach dem anderen. Während die HSG Rodgau Nieder-Roden auf den TV Gelnhausen trifft, empfängt der TV Kirchzell am Samstag um 19.30 Uhr die HSG Hanau in der Miltenberger Halle. Alles Begegnungen, die mit Sicherheit die Zuschauer mobilisieren – und Begegnungen, auf die sich beide Teams sehr freuen.

Der TV Kirchzell möchte mit Unterstützung seiner tollen Fans einen Sieg gegen die Hanauer einfahren. Die Gäste stehen derzeit auf Platz neun der Tabelle und haben nach 20 Spielen 20:20 Punkte eingesammelt. Der TV Kirchzell steht nach ebenfalls 20 Spielen auf einem sehr guten sechsten Tabellenplatz mit 23:17 Zählern. Diesen Rang haben sich die Hausherren schwer erkämpft und wollen ihn nach Möglichkeit auch behalten. “Wenn ich mir etwas wünschen dürfte, dann würde ich mir am Samstag einen Sieg wünschen”, grinst TVK-Trainer Alex Hauptmann spitzbübisch. “Und ich hoffe, dass wir mit voller Kapelle antreten können.” Ob das klappt, bleibt abzuwarten, denn neben den Langzeitverletzten geht derzeit eine Erkältungswelle um, die auch den einen oder anderen TVK-Spieler nicht verschont hat.

Der Aufsteiger aus dem Odenwald, der jüngst bei der Main Echo Sportler-Wahl zur Mannschaft des Jahres 2024 in Aschaffenburg mit einem hervorragenden dritten Platz ausgezeichnet wurde, spielt eine unglaublich gute Runde und hat zuletzt aus Aldekerk einen 42:23-Kantersieg mit nach Hause gebracht. Daran gilt es anzuknüpfen. Denn noch nicht vergessen ist die Hinspiel-Niederlage der Kirchzeller in Hanau. Diese Partie ging mit 38:26 an die HSG.

Verletzte hüben und drüben

Das Bild hat uns die HSG zur Verfügung gestellt.

Beide Mannschaften hatten die ganze Saison über immer wieder mit Verletzungen zu kämpfen. Immer wieder mussten die Trainer beider Lager improvisieren. Auch diesmal werden – so wie es derzeit ausschaut – beide Teams nicht aus dem Vollen schöpfen können, auch wenn das der Wunsch von beiden Coaches wäre. Es wird wahrscheinlich darauf ankommen, wer besser damit umgehen kann. HSG-Trainer Hannes Geist sagt: “Sie gehen sicherlich zu Hause als der Favorit in das Spiel und haben sich reichlich Selbstbewusstsein aufgebaut. Bei uns hingegen ist das Selbstvertrauen nach den letzten Wochen vielleicht etwas angekratzt. In allen Bereichen fehlen uns momentan die ein bis zwei Prozent, um an unser Leistungsoptimum zu kommen.“

Generell lassen beide Mannschaften gerne das Bällchen laufen, gehen gerne ins Tempospiel und wissen mit Kampf und Leidenschaft zu spielen. Und – nicht zu vergessen – beide können in der Deckung zupacken. Es ist also angerichtet und die Vorfreude steigt von Tag zu Tag.

Neues am Rande aus Kirchzell: Rückraumspieler Yann de Waha hat seinen Vertrag bis 2027 verlängert.

 

 

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

In der dritten Handball Liga, Staffel Süd-West, ist Derbyzeit. Die HSG Rodgau Nieder-Roden empfängt den TV Gelnhausen. Am Samstag um 19.30 Uhr ist es soweit. Die Gäste spielen bisher eine überragende Saison, liegen mit nur drei Minuspunkten auf Platz zwei der Tabelle und nehmen immer mehr Kurs in Richtung Aufstiegsrunde. Zudem ist das Team von Cheftrainer Matthias Geiger in fremder Halle noch komplett ohne Punktverlust, alle bisher absolvierten Auswärtspartien konnte die junge Truppe von der Kinzig gewinnen. Zuletzt gelangen den Spielern um Kapitän Jonathan Malolepszy zwei deutliche Heimsiege gegen Aldekerk und Haßloch. Eben jener Malolepszy ist der derzeit torgefährlichste Spieler der 3. Liga Südwest, schon 168 Mal hat der 25-Jährige mittlerweile eingenetzt, vor allem vom Siebenmeterpunkt zeigt sich der Leistungsträger extrem sicher. Zudem setzt Gelnhausen auf ein atemberaubendes Tempospiel, jede Gelegenheit zum schnellen Überbrücken des Spielfeldes wird genutzt, gerade der schnelle Anwurf nach einem Gegentreffer funktioniert fast perfekt.

„Das wird ein ganz dickes Brett für uns, Gelnhausen ist in Topform und kommt mit viel Selbstvertrauen“, wagt HSG-Trainer Christian Sommer einen Ausblick auf die kommende Begegnung. Doch er sieht auch seine Mannschaft gut gerüstet für das „Duell um die Bezirksmeisterschaft“, denn der überzeugende Auftritt bei der Wetzlarer Bundesliga-Reserve hat den Rodgauern richtig gutgetan. „Die Einstellung hat zu 100 % gestimmt, wir hatten fast keine Schwächephase und auch in der Höhe absolut verdient gewonnen. Jetzt wollen wir nachlegen und uns zum ersten Mal in dieser Saison ein positives Punktekonto erarbeiten“. Wenn es gelingt, an die starke Schlußphase des Hinspiels anzuknüpfen, haben die Rodgauer in der Tat gute Chancen. Kurz vor Weihnachten kämpften sich die Baggerseepiraten vor über 1500 frenetischen Zuschauern zurück in die Partie, waren dem Ausgleich nahe, mussten sich letztendlich aber mit 24:27 geschlagen geben. Die Unterstützung der Zuschauer könnte nun erneut das Zünglein an der Waage werden, denn die RODAUSTROM Sportarena ist schon fast ausverkauft.

Gelnhausen weiß, dass der Gastgeber zuletzt mit ihrer beweglichen und aggressiven Abwehr überzeugten, doch auch offensiv zeigte sich die Mannschaft in starker Form. Das Team verfügt über eine gute Mischung aus individuell sehr starken Eins-gegen-Eins-Spielern und einem wurfgewaltigen Rückraum. „Wir dürfen uns von ihrer Spielweise nicht aus dem Konzept bringen lassen und müssen über die gesamte Spieldauer konzentriert bleiben, denn sie werden uns alles abverlangen“, weiß TVG-Trainer Matthias Geiger.

 

 

Das Bild hat uns Gelnhausen zur Verfügung gestellt. Danke dafür.

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

In der Handball Regionalliga empfängt die TuSpo Obernburg nach zwei Auswärtsspielen in Folge nun die SG Bruchköbel am Sonntag zu Hause. Die HSG Bieberau/Modau spielt ebenfalls daheim. Am Samstag empfängt sie den TV Hüttenberg II.

 

Die SG Bruchköbel kommt

Mit der SG Bruchköbel kommt am Sonntag nach zwei Auswärtsspielen in Folge die Mannschaft von Trainer Tegaday Ramos-Nuez in die Obernburger Valentin-Ballmann-Halle. Die Gäste aus dem Main-Kinzig-Kreis stehen nach 16 Spielen mit 14:18 Punkten in der Tabelle auf Platz acht und haben in ihren Auswärtsspielen bisher erst einen Sieg einfahren können. Aber gerade im letzten Heimspiel haben sie den Tabellenführer aus Münster mit 45:38 aus der Halle geschossen und mit den starken Rückraumspielern Sergej Zutic, Tim Döhring und Benedikt Gräsl ist die SG ein sehr kampfstarker und unbequemer Gegner, dem man von der ersten bis zur letzten Minute viel Leidenschaft und Kampfgeist entgegensetzen muss.

Die TuSpo hat mit der SG noch eine Rechnung offen, denn im Hinspiel gab es ohne einige wichtige Spieler eine bittere 27:31-Niederlage. Deswegen werden die Römerstädter in diesem „Vier-Punkte-Spiel“ alles dafür geben, die Punkte gegen den Tabellennachbarn auf jeden Fall mitzunehmen. Schwer wird es allemal, da die Obernburger Verletztenliste immer länger wird. Da gilt es zu improvisieren.

 

HSG Bieberau/Modau will Aufwärtstrend fortsetzen

Letzte Woche sah man in Vellmar eine leichte Verbesserung des Angriffsspieles der HSG Bieberau/Modau und vor allem stimmte über weite Strecken der Spielzeit das Tempo nach vorne. Dieser Aufwärtstrend muss sich auch im kommenden Heimspiel gegen den TV Hüttenberg II fortsetzen.

Der TV Hüttenberg II ist nicht zu unterschätzen und ihr aktueller Tabellenstand – Platz zwölf – spiegelt nicht ihr wahres Leistungsvermögen wider. Sie verfügen über zahlreiche junge, gut ausgebildete Spieler und haben mit Jannis Wrackmeyer einen der Top Torschützen der Regionalliga in ihren Reihen. Mit Markus Semmelroth auf der Trainerposition steht dazu ein erfahrener Mann an der Seite. Mit Platz zwölf  werden sie sich nicht abfinden und sicher alles dafür tun, um am Ende die Klasse halten zu können. Das macht sie natürlich gefährlich. Letzte Woche gewannen sie ihr Heimspiel gegen Holzheim souverän. Da heißt es für die Falken höchst wachsam zu sein.

Hüttenberg deckt sehr offensiv, was den Hausherren mit ihren wendigen und schnellen Spielern auf der Mitte, Damjan Jajic und Florian König, aber auch mit den beiden agilen Linkshändern Robin Büttner und Kevin Kunzendorf in die Hände spielt. Da gilt es die Räume zu nutzen und vor allem immer wieder mit viel Tempo zu agieren. Trainer Thomas Weber: „Wir müssen gegen Hüttenberg sehr konzentriert und aufmerksam zur Sache gehen. Leichtsinnigkeiten und Fehler werden gnadenlos von ihnen bestraft und in Tore umgemünzt. Die Abwehr muss stabil sein und die Torhüter müssen ins Spiel kommen.“

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Wie Handball Zweitligist TV Großwallstadt in einer Pressemitteilung bekanntgab, wird der norwegische U 21 Nationalspieler Axel Skaarnæs nächste Saison beim TVG am Kreis wirbeln.

Axel Skaarnæs wechselt vom norwegischen Erstligaverein Bækkelagets SK an den Untermain. Für den 20-jährigen U21 Nationalspieler ist es die erste Station in Deutschland. „Ich freue mich sehr über die Chance, nun für den TVG aufzulaufen. Der Verein hat eine ruhmreiche Geschichte und ich fühle mich geehrt, hier spielen zu dürfen. Ich bin sehr motiviert und werde alles für den Verein geben. Ich möchte mich zusammen mit der Mannschaft weiterentwickeln,“ so Skaarnæs.

Wunschverpflichtung des Vereins

„Mit Axel Skaarnæs verstärken wir uns mit einem sehr talentierten Kreisläufer, der sowohl im Angriff als auch in der Abwehr Akzente setzen kann. Er hat für seine erst 20 Jahre schon eine enorme körperliche Präsenz und weiß diese auch einzusetzen. Wir freuen uns sehr auf seine Entwicklung bei uns und sind überzeugt, dass er uns in der kommenden Saison auf dieser Position verbessern wird.“ erläutert Geschäftsführer Michael Spatz.

Auch Trainer André Lohrbach zeigt sich sehr erfreut über die Neuverpflichtung: „Mit Axel gewinnen wir einen körperlich starken Kreisläufer, der seine Stärken sowohl in der Abwehr als auch im Angriff hat. Er bringt zusätzlich viele Emotionen ins Spiel was dem Team helfen wird. Ich freue mich, mit ihm zusammenzuarbeiten und bin mir sicher, dass er eine Verstärkung für die Mannschaft sein wird.“

Duo Skaarnæs und Gempp in Innenblock und Kreis

Mit Skaarnæs kommt ein kompletter Spieler nach Großwallstadt, der sowohl im Innenblock und am Kreis eingesetzt werden soll. Er wird am Kreis das Duo mit Kreisläufer Patrick Gempp bilden und auch viel von dessen Erfahrung lernen.

Axel Skaarnæs ist am 04.05.2004 in Oslo, Norwegen, geboren und begann seine handballerische Laufbahn bei Kolbotn il. Aktuell steht er beim norwegischen Erstligisten Bækkelagets SK unter Vertrag. Zur Saison 2025/26 wechselt er zum TV Großwallstadt und erhält einen Vertrag bis Juni 2027.

 

Röller und Mohr verlassen den Verein

Verlassen werden den Verein hingegen Kreisläufer Lars Röller, der zum Ende der Spielzeit zum Ligakonkurrenten Eulen Ludwigshafen geht und dort einen Vertrag bis 2027 unterschrieben hat. Eulen-Geschäftsführer Domenico Marinese zeigt sich erfreut, dass die Nachfolge von Max Haider schnell geklärt werden konnte. Gesundheitsbedingt muss dieser seine Karriere beenden. Mit dem gebürtigen Ludwigshafener Lars Röller hat der Verein einen Spieler verpflichtet, der sowohl Erfahrung als auch Entwicklungspotenzial mitbringt. „Die relativ langfristige Bindung ist ein starkes Zeichen von Lars, dass er seine sportliche Zukunft bei uns sieht. Es freut uns, einen Spieler gewonnen zu haben, der Routine mitbringt, aber noch Luft nach oben hat. Besonders charmant ist, dass er direkt aus der Nachbarschaft stammt“, betont Marinese nach der Verpflichtung des in Mutterstadt groß gewordenen Kreisläufers.

Auch Kreisläufer Florian Mohr wird den Verein zum Ende der Saison 2024/25 verlassen. 

 

 

 

 

Das Bild des Neuzugangs hat uns der TVG zur Verfügung gestellt. Danke dafür.

 

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Mit einem 35:31 (18:16)-Heimsieg gegen den VfL Lübeck-Schwartau startete Handball Zweitligist TV Großwallstadt am Samstag in die Rückrunde.

Highlight an diesem Spieltag war sicherlich die Rückkehr von Mario Stark aufs Spielfeld. Nach achtmonatiger Verletzungspause hatte der Spielmacher seinen ersten Einsatz im Trikot der Blau-Weißen in dieser Saison und überzeugte gleich von Beginn an. Auch wenn er natürlich noch nicht bei 100  Prozent ist, freute sich Trainer André Lohrbach, dass er nun wieder eine Person mehr im Rückraum zur Verfügung hat. Stark selbst zu seinem Einsatz: „Es war vom Fuß her super, von der Ausdauer her aber ein bisschen schwierig. Und meine Bewegungen haben sich noch etwas langsam angefühlt.“

Erste Halbzeit ging an den TVG

Zu Beginn zeigte das neu formierte Team – Connar Battermann und Yessine Meddeb standen zum ersten Mal im Kader des TV Großwallstadt, zudem auch Julian Buchele, der allerdings noch keine Einsatzzeit hatte – noch etwas unsicher, was sich sowohl im Angriff als auch im Rückzugsverhalten bemerkbar machte. Allein Torhüter Stefan Hanemann war von Beginn an hellwach und überzeugte mit tollen Paraden. Der TVG ging mit 1:0 in Führung, dann aber stellte Lübeck auf 2:1 um und führte nach fünf Minuten mit 4:2, zehn Minuten später mit 9:6. Dann aber war es der TVG, der zu wichtigen Treffern kam. Tobias Buck erzielte den 10:10-Ausgleich, bevor Maxim Schalles nach einer umstrittenen roten Karte das Feld verlassen musste. Doch die Hausherren eroberten sich die Führung zurück. Beim Stand von 14:13 kam es zu einer Rudelbildung, die mit einer roten Karte für Paul Skorupa aus dem gegnerischen Team endete. Die Gastgeber stockten auf zwei Tore auf und verteidigten diesen Vorsprung bis zur Halbzeit (18:16).

Gute Torhüterleistungen als Garant für Sieg

Nach dem Seitenwechsel erhöhte Yessine Meddeb auf 19:16, doch der VfL hielt dagegen und kam in der 36. Minute auf ein Tor ran. Beide Teams wollten den Sieg, die Hausherren legten vor, die Gäste zogen nach. Paul Holzhacker nutzte dann in der 43. Minute die Chance zum Ausgleich. Doch der TVG behielt einen kühlen Kopf, zwischen den Pfosten stand nun Jan-Steffen Minerva. Und er erledigte seinen Job gut, so dass seine Vorderleute auf 28:25 erhöhen konnten. Gästecoach David Röhrig versuchte es nun mit einer offensiven Abwehr. Doch auch hier agierte Großwallstadt clever genug, so dass dem verdienten 35:31 Heimsieg nichts mehr entgegenstand.

 

TVG-Kapitän Patrick Gempp sagte nach Spielschluss: “Es war eine intensive Begegnung und ich bin stolz, dass wir den Sieg geholt haben. Obwohl wir Zeit zum Vorbereiten hatten, wussten wir nicht, wo wir stehen aufgrund der Verletzten, Kranken und Neuen. Immerhin ist der VfL ein Topteam. Ich freu mich sehr, dass Mario zurück ist. Das gibt uns viel.”

VfL-Spieler Paul Holzhacker sagte: “Wir kamen gut ins Spiel. Doch die rote Karte für unseren Abwehrchef war schlecht für uns. In der zweiten Hälfte haben wir zu viele Fehler gemacht. Das müssen wir analysieren und das nächste Mal besser machen.”

 

 

Das Bild, das uns der TVG zur Verfügung stellte, zeigt einen sehr starken Max Horner.

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

In der Handball Regionalliga gewann die HSG Bieberau/Modau deutlich in Vellmar. Die TuSpo Obernburg hingegen musste in Breckenheim/Wallau/Massenheim eine Niederlage hinnehmen.

 

Keine Punkte für die TuSpo

Im Spiel bei der HSG Breckenheim/Wallau-Massenheim musste die Tuspo am Ende mit 28:31 (13:13) die Segel streichen. Erneut fehlten auf Obernburger Seite drei wichtige Spieler. Doch die Gäste waren topmotiviert und boten die ersten 20 Minuten bis zum 9:9 den starken Gastgebern durchaus Paroli. Auch die kämpferische Einstellung stimmte und nach 22 Minuten konnten die Römerstädter mit dem 10:9 durch den starken Tom Müller erstmals in Führung gehen. Der angeschlagene Tobias Raab sorgte bis zur Pause dann mit zwei Toren für den Halbzeitstand von 13:13 und bis dahin waren die Obernburger noch gut im Rennen.

TuSpo kämpfte

Nach der Pause waren die Hausherren mit zwei Toren in Folge beim 15:13 zunächst wieder tonangebend, aber die TuSpo kämpfte sich zurück und ging in der 36. Minute erneut mit 16:15 in Führung. Bis zum 18:18 war die hartumkämpfte Partie weiter offen, doch dann legten die Gastgeber noch eine Schippe drauf und mit einem Vier-Tore-Lauf war in der 45. Minute beim 22:18 schon die Vorentscheidung gefallen. Die TuSpo versuchte alles, Trainer Rudi Frank nahm zehn Minuten vor Schluss beim 26:21 noch eine Auszeit und in der 55. Minute wurde es beim 28:26 dann noch einmal spannend. Aber die cleveren Hausherren ließen sich nicht mehr die Butter vom Brot nehmen und die tapfer kämpfende TuSpo musste am Ende mit einer 28:31-Niederlage die Heimreise antreten.

Ein enttäuschter Trainer Frank sagte nach dem Spiel: „Leider konnten wir heute unsere Ausfälle nicht über das ganze Spiel kompensieren, trotzdem war heute mehr drin. Ich kann meiner Mannschaft kämpferisch keinen Vorwurf machen, aber jetzt müssen wir auf eine Wunderheilung hoffen, damit wir beim schweren Heimspiel am Sonntag gegen Bruchköbel alle Mann an Bord haben. Wir haben jetzt nur noch Endspiele!“

 

TuSpo Obernburg:

 Jonathan Bausch, Florian Eberhardt; Tom Müller 8, Tobias Raab 6, Peer Kreuzkam 6/4, Nicolas Mohr 3, André Göpfert 2, Jesper Kunkel 2, Ben Müller 1, Moritz Holschuh 1, Magnus Heinz, Meik Diehl, Max Roos, Luca Wengerter

 

 

Falken siegen in Nordhessen

Die HSG Bieberau/Modau kam beim TSV Vellmar zu einem 40:36 (22:15)-Erfolg zurück. Die Gäste begannen die Partie forsch und lagen bereits in der dritten Spielminute mit 4:0 vorne, ehe Vellmar zum 1:4 kam. Bieberau/Modau ließ sich davon aber nicht beeindrucken und kam über ordentliches Tempo immer wieder zu leichten Treffern und führte nach 21. Minuten mit 17:8. Eigentlich war zu diesem Zeitpunkt die Partie bereits entschieden, aber die Falken bauten die Führung nicht weiter aus, ließen es etwas langsamer angehen und Vellmar kam bis zur Pause wieder auf 15:22 heran.

Dieser Trend setzte sich dann in Halbzeit zwei fort – die Gäste trafen zwar immer wieder, aber Vellmar gab nicht auf und reduzierte die Tordifferenz zunächst in der 38. Minute auf vier Tore (21:25) und bis zur 49. Minute stand es sogar nur noch 29:31. Da kam noch einmal Leben in die Bude. Vellmar war im Aufwind und auf den möglichen Ausgleich bedacht, Bieberau/Modau aber mit einem enormen Siegeswillen motiviert, hielt dagegen und konnte Vellmar auf Abstand halten.

Die Falken nahmen Vellmars Spielmacher Selma Nacher in Manndeckung und engten damit die Angriffsbemühungen der Hausherren ein, legten selbst wieder vor und ließen in den Schlussminuten nichts mehr anbrennen, kamen schließlich zu einem verdienten 36:40 Sieg.

HSG-Trainer Thomas Weber: „Es war das erwartet schwere Spiel bei einer guten Mannschaft. Leider konnten wir personell wieder nicht aus dem Vollen schöpfen und mussten unsere Kräfte einteilen. Am Ende bin ich mit dem Sieg zufrieden.“

 

 HSG Bieberau/Modau:

Gehring, Trautmann; Diesterweg 1, Büttner 6/2, Lubar 1, Kunzendorf 12, Hübscher 8, König 8, Nehrdich 4, Giannakopolous, Weit, Siegmund