Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Handball Zweitligist TV Großwallstadt spielt am Sonntag um 17 Uhr in der Süwag Energie Arena in Frankfurt gegen den TV Hüttenberg. Trotz aller Turbulenzen der letzten Tage nach der Suspendierung von Nils Kretschmer durch die HBL (lest weiter unten den Artikel) ist der TVG fest entschlossen, den fünften Heimsieg in Folge einzufahren.

Mit dem TV Hüttenberg trifft der TVG auf einen Gegner, welcher den Zuschauer sehr reizen dürfte. Der TVH, der einzige hessische Verein in der zweiten Liga, könnte durch einen Sieg die Süwag Energie Arena selbst zum Wohnzimmer werden lassen. Das möchte der TVG natürlich verhindern und hofft auf den fünften Heimsieg in Folge. Die Derbys gegen Hüttenberg waren in der Vergangenheit durch viele Niederlagen geprägt, diese Statistik hat der TVG aber in der letzten Saison verändert. Gleich beide Partien konnten die Unterfranken für sich entscheiden.

TV Hüttenberg mit sensationellem zweiten Tabellenplatz

Der TV Hüttenberg um seinen Trainer Stefan Kneer musste den Abgang seines Top-Spielers Ian Weber zu Beginn der Spielzeit verkraften. Und auch Torhüter Leonard Grazioli hat den Verein verlassen. Doch die Neuzugänge wurden super integriert und die Hessen sind vielversprechend in die Saison gestartet. Die Mannschaft von Stefan Kneer steht nach dem 14. Spieltag mit 19:9 Punkten auf einem sensationellen zweiten Tabellenplatz. Der 22-jährige Tristan Kirschner überzeugt bisher auf Rechtsaußen mit 69 Treffern, davon 37 vom Siebenmeterpunkt aus. Ein Beispiel für die tolle Nachwuchsarbeit des TVH.

TVG will die Abwehr der Gäste knacken

Den TV Hüttenberg zeichnet vor allem seine offensive Abwehrarbeit aus, die vielen Mannschaften Probleme bereitet. Doch der TV Großwallstadt setzt mittlerweile selbst immer öfter auf Varianten in der Defensive und wird sich auf den Gegner unter den gegebenen Umständen so vorbereiten, dass man in der Süwag Energie Arena in Frankfurt mit Geschlossenheit und Siegeswillen den nächsten Heimsieg einfahren kann. Mario Stark, der sich vor ein paar Tagen einer Operation unterzogen hat, sagte: “Der TVH hat einen tollen Lauf. Erst war ich ein bisschen überrascht, denn nach dem Abgang von Ian Weber dachte ich, dass sie geschwächt sind. Aber es hat sie noch mehr zusammen geschweißt. Die Verantwortung wurde auf mehrere Schultern verteilt. Sie haben zwar keinen Spieler, der herausragt, aber sechs Rückraumakteure, die alle auf einem Niveau spielen.” Weiter sagt der derzeit verletzte Spielmacher: “Die Abwehr des TVH ist sehr unangenehm. Doch wir werden alles geben.”

Trainer Andrè Lohrbach hat sein Team – wie es unter diesen Umständen die Woche über möglich war – gut eingestellt und versucht, das Fehlen von Nils Kretschmer irgendwie zu kompensieren. Die Mannschaft hat gut trainiert, war sehr fokussiert und “sie hat viel Mentalität an den Tag gelegt”, so Andrè Lohrbach.

Lars Röller hat nach seiner Augenverletzung erstmals die ganze Woche voll durchtrainiert. “Ich hoffe, dass er uns helfen kann, da Florian Mohr unter Knieproblemen leidet”, so der Coach. Der TVH spielt – wie kein anderes Team in der Liga – eine sehr unangenehme 3-2-1-Abwehr und der TVG-Coach sagt: “Jeder Gegner muss sich zweimal in der Saison sehr gut darauf vorbereiten, denn der TVH macht das sehr gut. Zwar fehlt nach dem Weggang von Ian Weber schon Qualität in entscheidenden Momenten, doch der Rest des Teams hat dies gut aufgefangen. Wir werden unsere Chance durch eine eigene gute Abwehr suchen.”

Patrick Gempp neuer Kapitän

Nach der Suspendierug durch die HBL von Nils Kretschmer wird am Sonntag Kreisläufer Patrick Gempp die Mannschaft aufs Feld führen. Er wurde von Trainer André Lohrbach unter der Woche zum neuen Kapitän des TV Großwallstadt ernannt. Die Lücke, die durch Kretschmer entstand, werden “wir sinnvoll zu verstärken versuchen. Wir müssen jemanden ersetzen, der eine zentrale Rolle eingenommen hat – vorne wie hinten.” Realistischerweise wird es sicher Januar werden, ehe hier eine Entscheidung fällt.

Spiel hat besonderen Charakter

Stefan Kneer, ehemaliger TVG-Spieler und jetziger Hüttenberger Trainer, sagt: “Das Spiel in Frankfurt hat einen besonderen Charakter, denn es werden sicher viele Zuschauer da sein. Durch die Suspendierung von Nils Kretschmer müssen auch wir unser Spiel etwas umstellen. Aber generell geht es in diesem Spiel wieder darum, das abzurufen, was wir können.” Zu dem Weggang von Weber sagt er: “Wir haben jetzt nicht mehr den Spieler, der heraussticht, sondern die Verantwortung verteilt sich jetzt auf mehrere Schultern. Ich bin sehr stolz auf meine Mannschaft. Was sie bisher geleistet hat, ist toll. Wir hatten aber auch bisher keine langfristigen Ausfälle so wie der TVG.”

 

Nils Kretschmer vorläufig suspendiert

Die Handball Bundesliga GmbH teilte am Mittwoch mit, dass der Spieler Nils Holger Kretschmer mit sofortiger Wirkung vorläufig suspendiert wurde. So hat das zuständige Präsidium des Handball-Bundesliga e. V. beraten und einstimmig entschieden.

Weiter heißt es in der Pressemitteilung:

Der Spieler vom TV Großwallstadt ist somit von jeglicher Teilnahme an Wettkämpfen, Trainings oder anderen sportlichen Aktivitäten ausgeschlossen. Der Ausschluss bleibt wirksam, bis eine endgültige Entscheidung im nachfolgenden Ergebnismanagement- und Disziplinarverfahren gemäß Anti Doping-Ordnungen vorliegt.

Diese Entscheidung basiert auf der Information der Nationalen Anti Doping Agentur (NADA), dass im Rahmen einer Wettkampfkontrolle in der A-Probe des genannten Spielers ein von der Norm abweichendes Analyseergebnis festgestellt wurde. Über das Analyseergebnis und die festgestellte verbotene Substanz hatte die NADA am gestrigen Dienstag die HBL GmbH informiert.

Die HBL handelt gemäß HBL-Satzung und geltender Anti-Doping-Ordnung des Deutschen Handballbundes sowie von EHF, IHF, NADA und WADA. Aufgrund des laufenden Verfahrens können aktuell keine weiteren Aussagen getroffen werden.

 

 

Das Bild, das Patrick Gempp zeigt, hat uns der TVG zur Verfügung gestellt. Danke dafür.

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In der dritten Handball Liga, Staffel Süd-West, empfängt der TV Kirchzell am Samstagabend um 19.30 Uhr in der Miltenberger Sporthalle die HSG Dutenhofen/Münchholzhausen II und ist zum Jahresabschluss scharf auf den nächsten Sieg in Folge. Das wäre dann der neunte Erfolg in Serie. Doch egal, wie die Partie ausgeht – was der TVK in der Hinrunde geleistet hat – Chapeau! Die Mannschaft der Trainer Andi Kunz und Alex Hauptmann hat allen Widrigkeiten – sei es längerfristigen Ausfällen, Krankheiten, berufliche Verhinderungen usw. getrotzt, ist ganz eng zusammen gerückt und hat immer alles abgerufen, was in ihr steckt.

Mit der HSG Dutenhofen/Münchholzhausen II kommt der Tabellenachte nach Miltenberg, der derzeit 14:14 Punkte auf dem Konto hat. Trainer Axel Spandau hat nicht nur eine junge, sondern auch, trotz der vielen Spieler Jahrgang 97/98, eine erfahrene Mannschaft. Sie ist bekannt für ihre 5:1-Abwehr, beherrscht aber auch die 6:0-Defensive.

“Es ist ein kniffliges Team, das bereits viele Jahre eine gute Rolle in der dritten Liga spielt”, sagt TVK-Trainer Andi Kunz. Und weiter sagt er: “Die Spieler haben eine gute Ausbildung erfahren, haben mit Lauer, Okpara, Schwalbe, Gümbel oder Opitz viele Leistungsträger im Team.” Aber der erfahrene Coach weiß auch, dass sich seine Mannschaft vor keinem Gegner verstecken muss. “Wir müssen gucken, auf was wir uns bei ihnen einstellen müssen. Wir können – unabhängig von unserer Serie – auf jeden Fall mitspielen. Wir sind zuhause und werden, mit Unterstützung unserer tollen Fans, alles raushauen.” Andi Kunz sagte auch, dass es ein tolles Jahr war mit dem Aufstieg mit der super Hinrunde, die sie möglichst erfolgreich beenden und ihren Fans zum Abschluss einen Sieg schenken wollen. Aber er weiß auch, dass “die Hinrunde erst am Samstag vorbei ist und wir wollen unser Selbstvertrauen mit in die Pause nehmen.”

Der Trainer hat ein paar angeschlagene Spieler, die unter der Woche kaum trainieren konnten. Das macht es nicht gerade einfacher, doch der TVK will das Spiel, egal wer auf der Platte steht, positiv gestalten.

 

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In der dritten Handball Liga, Staffel Süd-West, muss die HSG Hanau am Samstag bei der TSG Haßloch antreten. Die HSG Rodgau Nieder-Roden fährt nach Aldekerk und der TV Gelnhausen empfängt die Bergische Panther.

 

 

 

HSG vor Jahresabschluss bei der TSG Haßloch

Das Handballjahr 2024 neigt sich mit großen Schritten seinem Ende entgegen. Am Samstagabend um 19.30 Uhr gastieren Schiefer, Rivic & Co. bei der TSG Haßloch in Rheinland-Pfalz und wollen dort nach den beiden Punkten greifen. Ein besonderer Abend wird es dabei für HSG-Rückraumspieler Theo Surblys, der an seine alte Wirkungsstätte zurückkehrt.

„Zum Abschluss des Jahres wird es das Duell der beiden geschundensten Mannschaften der Staffel“, so HSG-Cheftrainer Hannes Geist. „Wir versuchen alles an Personal mitzunehmen was geht und haben uns in dieser Woche gut auf das Spiel vorbereiten können. Dennoch wird das eine ordentliche Herausforderung.“

Obwohl der Kader der TSG, wie auch Bergold, Ritter & Co. vor dem Jahresabschluss aus den letzten Löchern pfeift, haben die Gastgeber weiterhin einen schlagkräftigen Rückraum zusammen, der mit den beiden TSG-Topscorern Yannic Muth und Niklas Glindemann reichlich Wurfkraft ausstrahlt. Auch Linksaußen Florian Kern überzeugte in dieser Saison bereits einige Male und gilt vor dem gegnerischen Kasten als brandgefährlich. Bevor bei den Pfälzern das Verletzungspech einsetzte, machte die TSG zum Saisonauftakt gerade vor eigenem Publikum richtig gute Spiele und hatte zu Hause auch den TV Gelnhausen am Rande einer Niederlage. Zuletzt blieb das Team aber vier Spiele in Serie sieglos.

Geht es nach Geist, dann soll seine Mannschaft am Samstag den Gegner am besten so oft es geht in das Spiel Sechs-gegen-sechs zwingen und mit einer antizipativen, beweglichen Deckung dem Haßlocher Offensivspiel den Wind aus den Segeln nehmen. Viel Augenmerk wird dabei am Wochenende auf Hanaus Rückraum-Riese Theo Surblys liegen: Der mit 2,09 Meter großgewachsene Akteur kehrt an seine alte Wirkungsstätte zurück. Zwischen 2022 und 2024 spielte er zwei Saison für die TSG.

„Es ist eine positive Grundstimmung in meiner Mannschaft zu spüren. Die Jungs freuen sich auf dieses letzte Spiel und wollen noch einmal alles raushauen“, meint Geist. „Danach können wir dann Energie tanken, um in der Rückrunde wieder anzugreifen. Dafür gibt es nicht besseres, als ein Erfolgserlebnis zum Jahresende.“

In Haßloch trifft Hanau auch auf eine kompakte und sehr bewegliche 6:0-Deckung, die sich im Tor mit Marco Bitz auf einen reaktionsstarken Schlussmann verlassen kann. Für Geist kommt es daher wieder darauf an, dass seine Mannschaft die Passgeschwindigkeit und Ballzirkulation hochhält, um das Spiel in die Breite zu ziehen. „Wir müssen, wie auch schon in den letzten Wochen, vor allem auf uns schauen und zusehen, dass wir unseren Spielstil im Angriff durchbringen und uns für die herausgespielten Chancen belohnen“, sagte Geist. „Das müssen wir besser machen und das haben wir auch im Training erneut thematisiert. Jetzt geht es darum noch einmal für 60 Minuten den vollen Fokus auf dieses Spiel zu richten!“

 

 

Das Bild von Paul Hüttmann hat uns Hanau zur Verfügung gestellt. Danke dafür.

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In der Handball Regionalliga hat die Tuspo Obernburg am Donnerstagabend beim Auswärtsspiel beim TuS Holzheim den ersten Auswärtspunkt der Saison geholt. Mit 25:25 (10:13) ging die Partie zu Ende. Beim Aufsteiger kam die sehr motivierte Mannschaft der Tuspo gut ins Spiel und lag nach vier Minuten mit 3:0 vorne. Die körperlich überlegenen Gastgeber taten sich gegen die aufmerksame Obernburger Abwehr zunächst schwer, kamen aber in der Folge zum 5:6-Anschlusstreffer (11.). Mit zwei Toren in Folge von Thomas Keck verschaffte sich die Tuspo dann etwas Luft und vergrößerte den Vorsprung bis zur 25. Minute sogar auf 12:7. Als Linksaußen Peer Kreuzkam in der 27. Minute nach einem Foul die Rote Karte bekam und die Tuspo in zweifacher Unterzahl auf dem Platz stand, konnte Holzheim bis zur Halbzeitpause auf 10:13 verkürzen.

Zerfahrenes Spiel

Zu Beginn der zweiten Halbzeit waren die Gastgeber in diesem sehr zerfahrenen Spiel wieder am Zug und glichen nach 34 Minuten zum 14:14 aus. Trainer Rudi Frank nahm eine Auszeit und anschließend lief es wieder etwas besser. Die Römerstädter legten weiter vor, doch der Aufsteiger konnte immer wieder egalisieren. Die häufigen Zwei-Minuten-Strafen sorgten dafür, dass sich die kämpferisch starke Tuspo nicht weiter absetzen konnte und sechs Minuten vor Schluss war beim 21:21 die Partie immer noch offen. Als André Göpfert mit seinem sechsten Tor 90 Sekunden vor dem Schlusspfiff das 25:23 für die Tuspo erzielte, dachten alle an den ersten Auswärtssieg dieser Saison, doch die Gastgeber schafften mit einem Tor 25 Sekunden vor dem Ende noch den Ausgleich zum 25:25.

Tuspo-Trainer Frank sagte nach dem Spiel: „Heute war mehr drin und leider waren wir so oft in Unterzahl, dass uns am Ende etwas Kraft gefehlt hat. Jetzt sind wir froh, zumindest mit einem kleinen Erfolg in die Pause gehen zu können.“

Für die Tuspo spielten:

Jonathan Bausch, Sandro Friedrich; Louis Markert (6), André Göpfert (6/4), Tobias Raab (4), Jesper Kunkel (3), Thomas Keck (3), Tom Müller (1), Nicolas Mohr (1), Peer Kreuzkam (1/1), Magnus Heinz, Leon Steinbrecher, Max Roos.

 

 

Bieberau/Modau empfängt die TSG Münster

Am Samstag um 19 Uhr empfängt die HSG Bieberau/Modau den Tabellenführer Münster. Mit dem Sieg gegen die HSG Pohlheim konnte sich Bieberau/Modau auf den dritten Tabellenplatz verbessern und gilt als einer der Verfolger der TSG Münster, die unangefochten auf Platz eins steht. Acht Punkte beträgt der aktuelle Abstand und der sollte sich aus Sicht der Odenwälder möglichst nicht weiter vergrößern. Dazu müsste aber am Samstag alles passen, denn während Bieberau/Modau weiter auf wichtige Leistungsträger verzichten muss, kann Münster aus dem Vollen schöpfen.

Die TSG Münster wurde von vielen bereits vor der Saison als heißer Meisterschaftskandidat gehandelt und bisher erfüllen sie alle Erwartungen. Ungeschlagen mit 22:0 Punkten stehen sie auf Platz eins und ziehen einsam ihre Kreise. Aktuell sieht es so aus, als könne sie niemand aufhalten. Für die HSG heißt es, für unser nach wie vor dezimiertes Team wieder zu improvisieren, alles zu geben und dem Tabellenführer das Leben solange wie möglich schwer zu machen. Natürlich gehen die Gäste als klarer Favorit in die Partie, sie sind auf allen Positionen gut besetzt und haben einige herausragende Akteure in ihren Reihen.

Wie dem auch sei, am Samstag treffen zwei Top Teams der Regionalliga aufeinander und es wird sicher ein ansehnliches Handballspiel geben. Trainer Thomas Weber sagte: „Wir werden unser Bestes geben und versuchen den Tabellenführer einzuschränken. Gleichzeitig müssen wir unsere vorhandenen Stärken ausspielen und diszipliniert vorgehen.“

 

 

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Handball Drittligist HSG Rodgau Nieder-Roden hat in einer Pressemitteilung die Trennung von Trainer Peter David bekannt gegeben.

Lest die Mitteilung im Originaltext:

Kurz vor Weihnachten haben die Verantwortlichen der HSG schweren Herzens eine Entscheidung getroffen und sich mit sofortiger Wirkung von Trainer Peter David getrennt.

Der sportliche Leiter Marco Rhein: „Es ist für uns eine ganz bittere Entscheidung, die uns alles andere als leicht gefallen ist. Menschlich und fachlich genießt Peter eine sehr hohe Anerkennung in der HSG. Nur leider glauben wir, dass Peter es aktuell nicht mehr schafft, die Mannschaft wieder zu konstanteren Leistungen zu führen. Wir bedanken uns bei Peter für seinen Einsatz und wünschen ihm für die Zukunft alles Gute.“

Für die zwei Spiele bis Weihnachten wird der langjährige Erfolgstrainer Jan Redmann wieder in Zusammenarbeit mit Co-Trainer Andreas Knaf das Kommando übernehmen.

„Wir danken Jan, dass er uns in dieser Situation kurzfristig hilft. Aber es ist auch klar abgestimmt, dass er nur interimsmäßig bis Jahresende zur Verfügung steht. Wir werden uns jetzt in Ruhe Gedanken machen, um dann zum Rückrundenstart im Januar einen neuen Trainer präsentieren zu können, erwarten aber auch von jedem einzelnen Spieler ein deutlich verbessertes Auftreten“, so der sportliche Leiter Marco Rhein.

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Zu einem ungewöhnlichen Zeitpunkt, nämlich am Donnerstag um 19 Uhr, muss die Tuspo Obernburg bei TUS Holzheim antreten. Die Gäste fahren mit einem zuletzt hart erkämpften Sieg im Rücken zum Tabellenelften und würden auch gerne beim Aufsteiger etwas Zählbares mit nach Hause nehmen.

Gegen Holzheim haben die Obernburger bisher noch nicht gespielt, wissen aber, dass der Gegner sehr heimstark eingeschätzt wird. Der TUS ist eine körperlich starke Mannschaft, aus der Marco Becker und Paul Bährens heraus ragen.

Die Tuspo wird den Aufsteiger keinesfalls unterschätzen und wird gut vorbereitet zur Mannschaft von Trainer Dominik Jung fahren. Abzuwarten bleibt, mit welchem Kader die Gäste antreten werden.

 

 

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Wie Handball-Drittligist TV Gelnhausen in einer Pressemitteilung bekannt gab, verpflichtete der Verein den Jugend-Nationalspieler Akos Csaba. Lest nachfolgend die Meldung des Vereins:

Handball-Drittligist TV Gelnhausen verstärkt sich ab sofort mit Akos Csaba. Der 19-jährige ungarische Jugendnationalspieler kommt vom Drittligisten TSB Heilbronn-Horkheim und hat bei den Barbarossastädtern einen längerfristigen Vertrag bis 2028 unterschrieben. Die Verpflichtung von Csaba schließt die Lücke, die nach dem Abgang von Thimo Wagner auf der Rechtsaußenposition entstanden war.  Bisher war Simon Belter hier auf sich allein gestellt.

Csaba begann seine Handballkarriere in seinem Heimatland Ungarn, bevor er mit sechs Jahren nach Deutschland zog und sich der HSG Hanau anschloss. Von dort wechselte der talentierte Linkshänder in die Jugendakademie des VfL Gummersbach. Für die Bundesligareserve des VfL sammelte Csaba erste Erfahrungen in der 3. Liga. Nachdem die U23 aufgelöst wurde, wechselte er zu Saisonbeginn zum TSB Heilbronn-Horkheim. Doch dort wurde Csaba nicht wirklich glücklich und wollte zurück zu Freunden und Familie in die Main-Kinzig-Region.

International konnte er bereits für die ungarische U19-Nationalmannschaft auflaufen und arbeitet aktuell daran, erneut in das Nachwuchs-Nationalteam berufen zu werden. Neben seiner sportlichen Karriere plant Csaba Wirtschaftsinformatik in Frankfurt zu studieren.

Csaba selbst äußerte sich begeistert über seinen Wechsel in die Barbarossastadt: „Die Gespräche mit Philip Deinet und Matthias Geiger haben mich schnell überzeugt. Der TVG hat eine junge und sehr talentierte Mannschaft, von der ich auch ein Teil sein möchte. Es ist sicher kein Geheimnis mehr, dass sich junge Spieler in Gelnhausen unter Matthias Geiger außergewöhnlich gut entwickeln. Ich wollte in die Heimat und beim TVG im Handball wieder Schritte nach vorne machen.“

„Akos ist ein junger, dynamischer und entwicklungsfähiger Spieler für die Rechtsaußenposition, der zudem hier aus der Region stammt“, erklärte Manager Deinet. „Wir freuen uns sehr, so einen sympathischen jungen Kerl für den TV Gelnhausen gewonnen zu haben.“

Cheftrainer Matthias Geiger betonte ebenfalls die große Perspektive, die Csaba mitbringt: „Akos ist ein sehr talentierter Spieler, der in Gummersbach wichtige Schritte in seiner Entwicklung gemacht hat. Wir wollen diese Arbeit hier fortsetzen und ihm dabei helfen, sich weiterzuentwickeln.“ Der Einstieg mitten in der Saison stelle zwar eine Herausforderung dar, doch Geiger zeigte sich optimistisch: „Akos hat sich von Anfang an sehr willig und lernbereit gezeigt. Wir freuen uns, ihn nicht nur jetzt, sondern auch langfristig als guten Spieler in unseren Reihen zu haben.“

Ursprünglich sollte Csaba mit Blick auf die kommende Saison langsam aufgebaut werden, doch nach der Verletzung von Belter im Derby gegen Hanau, dürfte Casba schon schneller eine Option für den Kader sein. Ob er schon beim Heimspiel gegen die Bergischen Panther am Samstag auflaufen wird, dürfte auch davon abhängen, ob die notwendigen Dokumente von Heilbronn-Horkheim rechtzeitig beim DHB eingegangen sind.

Nach Daniel Drozdz hat sich mit Csaba ein weiterer junger U-Nationalspieler dem TVG angeschlossen. Damit untermauert der TV Gelnhausen seine Ambitionen, junge Talente zu fördern und langfristig aufzubauen.

 

Das Bild hat uns der TVG zur Verfügung gestellt. Danke dafür.

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In der zweiten Handball Liga konnte der TV Großwallstadt auswärts nicht nachlegen und verlor beim TC Elbflorenz mit 22:34 (11:14). Die Gäste machten es dem Gegner mit zunehmender Spieldauer zu leicht, im eigenen Angriff ließ das Durchsetzungsvermögen zu wünschen übrig.

Im Fokus standen in der Dresdner Ballsport-Arena in der Anfangsphase der Partie jedoch die Torhüter. TVG-Keeper Stefan Hanemann zeigte drei Paraden, und sein Gegenüber, der Franzose Robin Cantegrel, hielt gleich mal zwei Siebenmeter von Florian Eisenträger und Nils Kretschmer. TVG-Coach Lohrbach reagierte auf die hektische Anfangsphase und holte sein Team schon nach fünf Minuten beim 0:2-Rückstand an die Seitenlinie. Sein Appell an die Spieler: »Lasst doch mal den Ball laufen!« Der Beruhigungsversuch des Coaches war zunächst erfolgreich. Durch Treffer von Stefan Salger und zweimal Kretschmer gingen die Gäste in Führung (3:2; 8.). Die Trainer hatten ihre Abwehrreihen gut eingestellt, so dass sich beide Teams in dieser Phase mit dem Torewerfen schwer taten. Weil Großwallstadt durch Maximilian Horner den dritten Strafwurf vergab und eine weitere Top-Chance ungenutzt ließ, konnten sich die Sachsen dann aber auf 8:5 (17.) absetzen. Bis zum 10:7-Zwischenstand hatte das Schiedsrichter-Brüderpaar Lier schon zehn Siebenmeter verhängt. Ein weiterer Strafwurf, durch Kretschmer verwandelt, brachte das 9:11. Und als TVG-Rechtsaußen Dmytro Redkyn per Gegenstoß den Anschluss (27.) herstellte, war ein knappes Halbzeitresultat in Reichweite. Doch der TVG leistete sich aber noch etliche Fehler und ermöglichte den in Abwehr und Angriff sehr präsenten Dresdnern ein 14:11 zur Pause.

Einbruch nach der Pause

Nach Wiederanpfiff kam der HC Elbflorenz zu fünf schnellen Toren. Ein Flow, den Lohrbach durch zwei Auszeiten innerhalb weniger Minuten zu unterbrechen versuchte. Was dem Trainer bis zum 12:19 nicht gefiel: Zu oft wichen seine Schützlinge vom Matchplan ab, und im Kampf Mann gegen Mann hatten sie die letzte Entschlossenheit vermissen lassen. Er monierte, dass jeder spielte, was er wollte. Im Gegenzug stieg bei den Gastgebern die Selbstverständlichkeit in den Aktionen. So setzte sich der HC Elbflorenz sukzessive über 21:13 und 26:17 ab, um am Ende deutlich mit 34:22 zu siegen.

Der siebenfache TVG-Torschütze Nils Kretschmer, der lange Jahre in Dresden spielte und toll empfangen wurde, sagte nach dem Abpfiff: “Ich habe neun Jahre hier gespielt und hab mich sehr gefreut, alle wieder zu sehen. Ich war nervös, denn es ist was besonderes für mich hier zu spielen. Die erste Hälfte war gut. Aber wir brechen in der 2. Halbzeit ein. Wir hatten am Montag gespielt, und da war es mit dem dünnen Kader schwer. Dann hat Dresden auch die bessere Bank!”

Julius Dierberg sagte: “Ich denke, wir haben das ganze Spiel gut gespielt, doch in Halbzeit zwei funktionierte wirklich alles. Wir haben uns das erarbeitet und es hat viel Spaß gemacht.” Und weiter: “Gegen Nils zu spielen, war etwas besonderes. Ich habe ihn lieber in Dresden gesehen und ich denke, es war auch für ihn schwer, denn es war ja das erste Mal, dass er in Dresden gegen Dresden spielte. Ich habe ihm vor dem Spiel noch geschrieben, dass er es sein lassen soll, so gut hier zu spielen. Er hat sich dran gehalten, er ist halt ein guter Freund 🙂 :-)” 

 

 

Das Bild, das Dmytro Redkyn zeigt, hat uns der TVG zur Verfügung gestellt. Danke dafür.

 

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In der dritten Handball Liga, Staffel Süd-West, wollten über 1000 Zuschauer das Derby zwischen der HSG Hanau und dem TV Gelnhausen sehen. Am Ende verloren die Hanauer mit 22:24 (7:14). In den 60 Minuten spannendem Handball gab es zwei rote Karten und zwei völlig unterschiedliche Halbzeiten des HSG-Teams um Bergold, Ritter und Co. Die HSG Hanau hat sich am Nikolausabend einen packenden Kampf mit dem Lokalrivalen TV Gelnhausen geliefert. Und obwohl am Ende die favorisierten Gäste zum ersten Mal überhaupt bei einem Drittligaspiel in Hanau triumphierten, mussten sich die Grimmstädter nach der 22:24 (7:14)-Niederlage keinesfalls verstecken.

„Es tut mir unglaublich im Herzen weh, dass sich meine Mannschaft heute für diesen überragenden Fight in der zweiten Halbzeit nicht belohnt hat“, erklärte HSG-Cheftrainer Hannes Geist nach dem Spiel am Mikrofon. „Sie haben alles auf der Platte gelassen!“ Neben den bekannten Langzeitverletzten musste auch Torhüter Benedikt Müller am Freitagabend erneut pausieren. Schwierige Vorzeichen also für die junge HSG-Mannschaft, die dennoch von der ersten Minute an Vollgas gab. In der sehr temporeichen Partie erwischten allerdings die Gäste den etwas besseren Start und es dauerte bis zur sechsten Minute, als Cedric Schiefer den ersten Treffer für die Grimmstädter beim 1:2 erzielte.

Im weiteren Verlauf behaupte Gelnhausen mit seiner erwartet zweikampfstarken 6:0-Deckung den Vorsprung. Theo Surblys sorgte mit einem schönen Treffer aus der Ferne für das 4:6 (14.) und kam danach bei einer Abwehraktion zu spät. Es folgte die hart ausgelegte Entscheidung des Schiedsrichtergespanns: Glatt-Rot gegen den Hanauer Rückraumhünen.

„Wir haben in der 14. Minute wieder einen Nackenschlag bekommen, was uns natürlich nicht die Sicherheit gegeben hat“, so Geist, der unter der Woche wegen zahlreicher Ausfälle prägender Spieler im Training improvisieren musste. „Man hat heute gesehen, dass unsere Abläufe und das Timing in unseren Aktionen nicht gestimmt haben.“ Einen ordentlichen Tag erwischte dabei Saad Khan im Kasten, der nach der Hinausstellung von Surblys den fälligen Strafwurf vereitelte und auch im späteren Spielverlauf einige Male zur Stelle war.

Nach dem 10:6 des TV Gelnhausen nahm der Hanauer Coach in der 22. Minute die erste Auszeit. Doch auch in der Folge machte der TVG mehr aus seinen Möglichkeiten, während sich Hanau in der 6:0-Deckung der Gäste festbiss und nur selten zu seinem gefährlichen Konterspiel kam. „Uns hat vorne einfach die Tiefe und die Passgeschwindigkeit gefehlt“, so Geist. „Auch in der Deckung haben wir nicht die Intensität gezeigt, die wir uns vorgenommen hatten.“ Obwohl Paul Hüttmann in der 25. Minute noch einen Siebenmeter herausholte, den Kapitän Max Bergold zum 7:11 sicher verwandelte, setzte sich Gelnhausen mit drei schnellen Toren vor dem Seitenwechsel auf 14:7 ab.

Zweite Hälfte ging mit fünf Toren an die HSG

In der zweiten Halbzeit dauerte es dann einen Moment, aber nach dem 16:8 von Gelnhausens Jannik Geisler (36.) war ein deutliches Aufbäumen des Hanauer Teams zu spüren. Mit konsequenter Abwehrarbeit erkämpften sich Rivic, Ritter & Co. das Spielgerät und vorne brachten Schiefer und Hüttmann mit ihren Toren die Grimmstädter beim 11:16 (40.) etwas heran. Geist ging nun All-in und beorderte Falk Steiner, der eigentlich regelmäßig für den Verein in der Oberliga spielt, nach vorne und ließ seine Mannschaft in der 5:1-Variante verteidigen. Mit dem taktischen Kniff brachte der Coach die Gäste etwas aus dem Tritt. Zudem kassierte Gelnhausen in der 46. Minute nun ebenfalls eine Rote Karte gegen Max Bechert, der nach hartem Einsteigen gegen Dennis Gerst vom Feld flog.

Jan-Eric Ritter und Steiner waren es dann, die mit ihren Toren zum 17:21 und 18:21 in der 53. Minute die letzte Schlussoffensive der Grimmstädter einleiteten. Frenetisch angefeuert vom Blauen Block warfen die Gastgeber noch einmal alles in die Waagschale. Zum Ausgleich kam das Team aber nicht mehr und das obwohl man die zweite Hälfte nach Rivics Treffer zum 22:24-Endstand (60.) mit fünf Toren für sich entschied.

„Die Jungs gehen auf dem Zahnfleisch und trotzdem ackern und ackern sie. Man hat heute auf jeden Fall gesehen, wozu wir als Team in der Lage sind“, so Geist, der mit den Entscheidungen der beiden Unparteiischen einige Male haderte: „Jedes Mal wenn wir die Möglichkeit hatten das Pendel etwas auf unsere Seite zu ziehen, dann fehlte uns bei vielen Entscheidungen das Spielglück.“

Matthias Geiger (Trainer TV Gelnhausen) meinte: „Wir wussten, dass Hanau extrem kämpferisch ist, trotz der Verletzungsmisere. Wir sind extrem gut gestartet und haben viele Sachen gut umgesetzt. In der zweiten Halbzeit hätte ich mir ein bisschen mehr Souveränität von meiner Mannschaft gewünscht. Aber am Ende haben wir in einem kämpferischen Spiel gewonnen und auch für die Zuschauer war es in der zweiten Halbzeit ein wirklich tolles Spiel.“

 

HSG Hanau:

Khan, Gronostay; Ritter (2), Gerst (5), Scholl, Christoffel, Scharriär, Rivic (2), Steiner (1), Bergold (2/2), Bachmann, Stengel, Schiefer (5), Fulda (1), Surblys (1), Hüttmann (3).

TV Gelnhausen:

Alexander Bechert, Drozdz; Müller, Mocken (5), Dambach (2), Fehl (1), David (2), Max Bechert (1), Broßmann, Geisler (1), Malolepszy (5/3), Altwein (3), Reinhardt (1), Belter (1), Wörner (1), Hilb (1).

 

 

Das Bild hat uns Hanau zur Verfügung gestellt. Danke dafür.

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In der Handball Regionalliga kam die Tuspo Obernburg gegen Petterweil zu einem hart erkämpften Sieg. Auch die HSG Bieberau/Modau kam gegen Pohlheim zu einem Erfolg.

Hart erkämpfter Heimsieg gegen Petterweil

Nach den letzten beiden Niederlagen wollte die Tuspo Obernburg im Heimspiel gegen den TV Petterweil unbedingt wieder punkten und das ist gelungen. Mit 27:26 (12:12) setzten sich die Hausherren in eier kampfbetonten Partie durch. Die Tuspo lag nach sehr nervösem Beginn nach sechs Minuten beim 4:3 mit zwei Toren des jungen Kreisläufers Leon Steinbrecher erstmals in Führung. Der Tabellensechste aus der Wetterau kam anschließend gegen die starke, sehr offensiv agierende Tuspo-Abwehr nach gut einer Viertelstunde wieder zur 7:6-Führung, die von den Römerstädtern aber innerhalb von wenigen Minuten wieder in eine 9:8-Führung umgewandelt wurde. In einer sehr kämpferischen Partie bestimmten bis zum Halbzeitpfiff weiter die Abwehrreihen das Spiel und mit einem leistungsgerechten 12:12 wurden nach 30 Minuten die Seiten gewechselt.

Ausgeglichene Partie

Nach der Pause war es dann der 18-jährige Rechtsaußen Magnus Heinz, der mit einem „Doppelpack“ für eine 14:13-Tuspo-Führung sorgte. Zwar blieb das Spiel in den folgenden Minuten weiter sehr ausgeglichen, doch die Tuspo sorgte mit starken kämpferischen Aktionen durch die teils noch angeschlagenen Louis Markert und Tobias Raab immer wieder für Akzente und führte nach 39 Minuten beim 17:15 mit zwei Toren. Beim 19:19 war dann 15 Minuten vor dem Ende immer noch alles offen und die zahlreichen Tuspo-Fans waren kaum noch zu halten, als Göpfert, Markert und Raab mit ihren Treffern für eine Drei-Tore-Führung sorgten (22:19). Aber die Gäste konterten zum 23:23 und 24:24 und in den letzten Minuten hielt es die Zuschauer bei diesem Handball-Krimi nicht mehr auf ihren Plätzen. In der letzten Spielminute erzielte der nur sporadisch eingesetzte Tobias Raab mit seinem sechsten Tor die 27:25-Führung und Petterweil konnte nur noch auf 27:26 verkürzen.

Mit diesem knappen und schwer erkämpften Heimsieg verbesserte sich die Tuspo jetzt auf Tabellenplatz neun und Trainer Rudi Frank sagte nach dem Spiel: „Unser Sieg geht voll in Ordnung und meine Mannschaft hat 60 Minuten toll gekämpft. Jetzt müssen wir aber eine ähnliche Leistung am Donnerstag beim Aufsteiger in Holzheim zeigen, um die ersten Auswärtspunkte der Saison zu holen.“

 

Für die Tuspo spielten:

Jonathan Bausch, Johannes Eberhardt; Tobias Raab (6), Louis Markert (5), Jesper Kunkel (4), André Göpfert (4/2), Leon Steinbrecher (3), Magnus Heinz (2), Tom Müller (2), Peer Kreuzkam (1), Thomas Keck, Niklas Geck, Nicolas Mohr.

 

 

Mika Trautmann überragte

Mit 33:24 (12:11) gewann die HSG Bieberau/Modau gegen den Tabellensechsten HSG Pohlheim. Auf gutem Niveau schenkten sich beide Teams von Beginn an nichts und es entwickelte sich eine spannende Partie. Die Führung wechselte ständig und keine Mannschaft konnte sich einen größeren Vorsprung erarbeiten. Nach zehn Spielminuten stand es 4:4, nach 20 Minuten 7:8 und schließlich zur Halbzeit 12:11 für die Falken. Mit diesem kleinen Vorteil für die Bieberau/Modauer wurden die Seiten gewechselt.

Trainer Thomas Weber wechselte den 18-jährigen A Jugend Torhüter Mika Trautmann ein, was sich als absoluter Glücksgriff erwies. Er war von der ersten Sekunde an hellwach und vereitelte reihenweise gute Torchancen der Pohlheimer Gäste. Das motivierte seine Vorderleute und so konnte in der 48. Spielminute eine erste Drei-Tore-Führung zum 22:19 vom starken Robin Hübscher erzielt werden. König und Lubar erhöhten schnell auf 24:19 und fortan dominierten die Falken das Spiel in allen Belangen.

Pohlheim stellte die Abwehr um, versuchte es mit einer sehr offensiven Variante, was aber die leidenschaftlich kämpfenden Falken nicht sonderlich störte. Ballsicher und jetzt auch mit ordentlichem Tempo wurden die Angriffe vorgetragen und Tor um Tor zur weiteren Führung erzielt. Die Abwehr stand sicher und Torhüter Trautmann wurde zum Spieler des Tages. Da störte auch nicht die rote Karte in der 36. Minute gegen Damjan Jajic, der seinen Gegenspieler beim Tempogegenstoß zu hart anging.

Trainer Thomas Weber sagte anschließend: “Zunächst einmal freue ich mich über den Sieg, der so und auch in der Deutlichkeit nicht zu erwarten war. Die Einwechslung unseres A Jugend Torhüters Mika Trautmann zur zweiten Halbzeit hat sich als goldrichtig erwiesen, er hat mit seinen Paraden und gelungenen Aktionen seine Vorderleute mit gerissen und angetrieben. Es wurde ordentlich gekämpft und mit viel Leidenschaft agiert, was letztlich zum Sieg geführt hat.”

 

HSG Bieberau/Modau:

Witkowski, Trautmann; Siegmund, Giannakopolous 1, Diesterweg 3, Jajic 4, Büttner 5/3, Günther 1, Lubar 3, Kunzendorf 4, Hübscher 8, König 4, Szanto.

 

 

Das Bild von Mika Trautmann hat uns Bieberau zur Verfügung gestellt. Danke dafür.