Liebe Leserinnen, liebe Leser.

In der dritten Handball Liga, Staffel Süd-West, hat die HSG Hanau bei der HSG Rodgau Nieder-Roden das Derby mit 31.30 (9:11) gewonnen.

 

Wie die HSG Hanau in einer Pressemitteilung bekanntgab, hat sich die HSG Hanau mit einer herausragenden Mannschaftsleistung den Sieg erkämpft. Das Duell mit den Baggerseepiraten bot dabei viele Parallelen zum Hinspiel im vergangenen Oktober. Wieder standen sich zwei gleichwertige Mannschaften gegenüber, erneut wurde es knapp und abermals war es HSG-Rechtsaußen Sebastian Hein der mit seinem Treffer in der Schlussphase herausstach. Aus dem starken Kollektiv ragten allerdings auch David Rivic (10 Tore) und Cedric Schiefer (9 Treffer) hervor.

„Vielleicht hatten wir am Ende ein bisschen das Glück auf unserer Seite, aber wenn man das ganze Spiel betrachtet – gerade unsere zweite Halbzeit – dann sind wir heute hier auch der verdiente Sieger“, verkündete ein freudenstrahlender HSG-Cheftrainer Hannes Geist nach dem Abpfiff und fügte hinzu: „Ein besonderes Dankeschön geht an den Blauen Block, der uns in den letzten Wochen wirklich getragen und durch diese schwierige Phase der Saison gebracht hat.“

Das einzige Spiel der Staffel Süd-West am Faschingswochenende elektrisierte beide Fanlager. 610 Zuschauer säumten die Ränge in der RODAUSTROM Sportarena. In der Begegnung der beiden Bezirksrivalen war auch direkt von der ersten Minute reichlich Dampf festzustellen: Beide Teams verteidigen resolut, schenkten sich wenig und ließen ein ums andere Mal durch die ihre starken Individualisten, wie David Rivic auf der einen und Johannes von der Au auf der anderen Seite, ihre spielerische Klasse aufblitzen. Cedric Schiefer war es, der in der 9. Minute die HSG Hanau mit 4:2 in Führung brachte. Mit dem 7:7 (18. Minute) der Hausherren wendete sich das Blatt allerdings etwas.

Das Hanauer Team schaffte es in der zweiten Hälfte der ersten Halbzeit nicht mehr, seine Chancen im Netz unterzubringen, so vergab auch HSG-Kapitän Max Bergold in ungewohnter Manier zwei Siebenmeter. Die Hausherren nutzen das Hanauer Nervenflattern zur eigenen 10:7-Führung (23.), die auch bis zum Kabinengang Bestand hatte.

Es ging ein Ruck durch das Hanauer Team

Nachdem Rodgau Nieder-Roden direkt nach dem Seitenwechsel wieder auf 12:9 erhöhte, schien ein Ruck durch die Hanauer Mannschaft zu gehen. Das bemerkte auch Geist: „Was dann abging bis zur 50 Minute, dafür muss ich meiner Mannschaft allerhöchsten Respekt zollen.“ Der sicher verwandelte Siebenmeter von Jan-Eric Ritter zum 11:13 (34.) war der Auftakt zu einem Hanauer Powerplay, bei dem David Rivic in der 37. Minute vom Kreis den 14:14-Ausgleich einwarf und beim 18:15 (39.) die Grimmstädter mit drei Toren in Front brachte.

Nieder-Roden fand nun kaum noch zu seinem Spiel. Hanau verteidigte weiter routiniert und ließ sich auch durch mehrere Zeitstrafen nicht aus der Ruhe bringen. Aber es wäre kein Bezirksderby, wenn die Schlussphase nicht noch einmal für Spannung sorgen würde. Nach Rivics 27:23 (52.) hatte Hanau in einigen Situationen kein Spielglück und die Gastgeber setzten ihrerseits zur Aufholjagd an. Mit einer offensiven Deckung brachten sie Hanau unter Druck, kamen so in der Folge mehrmals zum Anschlusstreffer und durch Samuel Hodderson in der 59. Minute zum 30:30-Ausgleich.

Die Gastgeber und ihr Publikum wären wahrscheinlich mit einem Unentschieden wie im Hinspiel zufrieden gewesen, doch hatte Nieder-Roden die Rechnung ohne Hanaus Sebastian Hein gemacht. Mit dem siebten Feldspieler auf der Platte fand Ritters Diagonalpass den Youngster auf Rechtsaußen, der zwischen zwei Gegenspielern hindurchging und mit seinem 31:30 zum Matchwinner wurde. Der letzte Angriff der Gastgeber landete in den Händen von Müller. „Ich finde es toll, dass auch unsere jungen Leute es schaffen Verantwortung zu übernehmen“, meinte Geist später, der dabei Hein nochmal einmal besonders hervorhob. Auch Ritter, der als wichtiger Leader vorweggegangen war, bekam durch seinen Coach ein Sonderlob.

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Handball Drittligist TV Kirchzell hatte zwar am vergangenen Wochenende spielfrei. Trotzdem gibt es tolle Neuigkeiten zu verkünden. Gleich drei Spieler haben ihre Verträge verlängert.

Torhüter Tobias Jörg bleibt mindestens bis 2026 beim TVK. Das sind besonders gute Nachrichten, denn Tobi ist so eine Art “Lebensversicherung” für den TVK. Seit 2015 hütet Tobi das Tor der Kirchzeller – und er ist noch lange nicht “müde”.

Auch Linksaußen Julius Mattern hat seinen Vertrag verlängert. Er bleibt sogar bis 2028 bei den Kirchzellern.

 

 

Eine weitere Saison hängt auch Jannik Wolf dran. “Ich freue mich sehr auf die kommende Saison mit dem TVK, mit meinen Teamkollegen und auf die Aufgabe, wieder in der dritten Liga etwas mitzumischen”, sagt der Kreisläufer.

 

 

 

Die Bilder hat uns der TVK zur Verfügung gestellt. Danke dafür.

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

In der zweiten Handball Liga nimmt der TV Großwallstadt am Sonntag um 17 Uhr Kurs auf einen Auswärtssieg. Gegner sind die Eulen Ludwigshafen.

Im zweiten Auswärtsspiel im Jahr 2025 möchte der TV Großwallstadt nun endlich die ersten zwei Punkte in fremder Halle einfahren, um auch in der Tabelle nicht wieder zurückzufallen. Nach dem wichtigen Heimerfolg gegen Ferndorf steht der TVG nun auf Platz neun der Tabelle. Hinzu kommen die “Revanche-Gedanken” der Unterfranken, die im vergangenen September daheim gegen Ludwigshafen mit 30:32 verloren. Es war eines der wenigen Heimspiele, welches der TVG nicht für sich entscheiden konnte.

Die Hausherren haben sich für die Partie am Sonntag einen besonderen Gast eingeladen. Der rheinland-pfälzische Ministerpräsident Alexander Schweitzer kommt zum Spiel und dieser ist in der Halbzeitpause der Interview-Gast.

Für beide Teams geht es um einen Sieg. Die Eulen stehen derzeit auf Platz 14 und ein Erfolg würde das Gesamtbild in der sehr engen zweiten Liga schon wieder besser aussehen lassen. Dass die Gastgeber nicht zu unterschätzen sind, wissen die Gäste nur zu gut. Jüngst haben sie den Aufstiegsaspiranten Balingen-Weilstetten besiegt. Dann sind wieder Niederlagen wie gegen Nettelstedt-Lübbecke dabei. Daher sagt TVG-Kapitän Patrick Gempp auch: “Die sind wirklich schwer einzuschätzen. Wir müssen deshalb von Anfang an zeigen, dass es schwer werden wird, gegen uns zu gewinnen. Für beide Mannschaften ist es ein wichtiges Spiel, doch wir haben vom Hinspiel noch etwas gut zu machen. Also werden wir alles reinlegen, was wir haben.”

Weiter weiß der starke TVG-Kreisläufer, dass es auch drauf ankommen wird, wie seine Mannschaft Mex Raguse und Sebastian Trost unter Kontrolle bekommt. “Mex hat uns im Hinspiel mit seinen zehn Treffern das Genick gebrochen”, sagt Patrick Gempp. Das soll diesmal nicht passieren.

Für zwei Akteure wird es ein etwas “spezielles” Match werden. TVG-Kreisläufer Lars Röller wechselt nach der Saison zu den Eulen, Rückraumspieler Sebastian Trost kommt von den Eulen zum TVG. Auf den Spielverlauf “wird das sicher keine Auswirkungen haben”, meint Patrick Gempp.

Bis auf Kuno Schauer und Finn Wullenweber sind beim TVG soweit alle fit.

 

Das Bild von Torhüter Julian Buchele hat uns der TVG zur Verfügung gestellt. Danke dafür.

 

 

 

 

 

 

 

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

In der dritten Handball Liga, Staffel Süd-West, kommt es am heutigen Faschingsfreitag-Abend um 20 Uhr zum Aufeinandertreffen zwischen der HSG Rodgau Nieder-Roden und der HSG Hanau. 18 Kilometer beträgt die Entfernung zwischen den beiden Kontrahenten und so eng die Teams örtlich beieinander liegen, so nah sind sie sich in diesem Jahr auch tabellarisch. Mit jeweils 22:22 Punkten belegen sie Platz acht und neun im Klassement, wobei die Rodgauer dank des minimal besseren Torverhältnisses knapp die Nase vorn haben.

Auch im Hinspiel zeigte sich die Ausgeglichenheit auf dem Handballfeld. Nach verhaltener erster Halbzeit trumpften die Rodgauer im zweiten Abschnitt auf, übernahmen die Führung, aber die Grimmstädter ließen sich anders als im Jahr davor nicht die Butter vom Brot nehmen und erkämpften noch ein 31:31 Unentschieden. Weitere Überschneidung: Beide Teams haben mit kleineren und größeren Verletzungen zu kämpfen, oftmals sind noch Plätze auf den Bänken frei. So wird aus der Not eine Tugend gemacht und die jeweiligen A-Jugendlichen gehören sowohl in Rodgau, als auch in Hanau schon fest zum Inventar. Zuletzt halfen Horlebein und Zelser mit ihrem unbekümmerten Auftreten dafür, dass die Baggerseepiraten bei der Panther-Jagd erfolgreich waren. Wenig überraschend rechnet HSG-Cheftrainer Christian Sommer mit einer ausgeglichenen Begegnung, bei der am Ende wieder Kleinigkeiten entscheiden werden. „Beide Teams können aufgrund der Tabellensituation befreit aufspielen, ich freue mich total auf die heisse Derby-Atmosphäre in unserer Halle. Wenn das so wird wie gegen Gelnhausen aber mit dem besseren Ende für uns, wäre das natürlich überragend“, zeigt sich Sommer im Vorfeld in bester Laune.

Auch Hanaus Trainer Hannes Geist sagt: „In solchen Spielen zählt weder der Tabellenplatz, noch die aktuelle Form. Es wird darum gehen, dass wir einfach das Maximale an Emotionen, Leidenschaft und Kampf auf die Platte bringen.“ Er erwarte ein Spiel „Spitz auf Knopf“, welches sich – wie in den Vorjahren – wahrscheinlich erst in der Schlussphase entscheiden dürfte. Weiter sagt er: „Meine Mannschaft hat sich in dieser Woche sehr gut auf dieses Spiel vorbereitet. Wir wollen wie immer 60 Minuten alles reinwerfen und freuen uns über jeden Fan, der mit uns den Weg nach Rodgau macht.“

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Heute gibt es eine neue Folge meines Podcasts. Als Gast war Handball-Trainer Alex Hauptmann bei mir zu Besuch und wir haben über dies und das geplaudert.

Alex

@handball.alex20

ist derzeit Handball-Trainer beim Drittligisten TV Kirchzell, hat selbst lange Jahre Handball gespielt und ist beim Sportartikel-Hersteller Jako Gebietsverkaufsleiter für Hessen. Er ist in Kirchzell geboren, hat dort mit sechs Jahren angefangen Handball zu spielen und war lange Zeit bei seinem Heimatverein aktiv. Desweiteren hat er beim TV Großwallstadt, beim TV Hüttenberg oder in Nieder-Roden gespielt.

Alles, was Alex macht, macht er mit viel Begeisterung und ich persönlich habe ihn noch nie schlecht gelaunt gesehen.

Nehmt Euch die Zeit und hört in meinen Podcast mit Alex Hauptmann rein. Er ist wirklich sehr interessant.

 

Den Podcast könnt Ihr nicht nur auf meinem Blog unter “Podcast” hören, sondern auch auf Spotify, ITunes oder überall wo es Podcasts gibt, hören. Ganz wie Ihr wollt.

 

Das Bild hat uns Alex zur Verfügung gestellt. Danke dafür.

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Seit ein paar Tagen sind DEB-Bundestrainer Harold Kreis und DEB-Sportdirektor Christian Künast auf ihrem diesjährigen Nordamerika-Trip unterwegs. Dabei besuchen die beiden DEB-Verantwortlichen unter anderem fünf NHL-Spiele. Die insgesamt zehntägige Tour von Kreis und Künast startet in Tampa im US-Bundestaat Florida. Dann geht es weiter nach Detroit; nächste Stationen sind im Anschluss die kanadischen Metropolen Ottawa und Montréal. Wie schon in den Vorjahren steht im Vordergrund der Reise, die deutschen Nordamerika-Spieler in Aktion zu sehen und persönlich zu treffen. Darüber hinaus haben die beiden DEB-Verantwortlichen weitere Treffen mit Klubvertretern vereinbart und werden die Gelegenheit zum informativen Austausch nutzen.

Die Rückreise nach Deutschland ist für den 04. März 2025 geplant.

DEB-Sportdirektor Christian Künast sagt: „Wir schätzen den persönlichen Austausch mit unseren Nationalspielern, die in Nordamerika aktiv sind. Die Reise ist als Entgegenkommen und Respekt unsererseits für die Leistungen, die die Spieler in Übersee vollbringen, zu sehen. Zumal die persönliche Gesprächsebene unersetzlich ist, gerade auch vor den beiden Groß-Ereignissen Olympia 2026 und WM 2027, an denen naturgemäß viel Interesse besteht. Wir werden unsere Spieler auf den neusten Stand bringen und in den Gesprächen mit den Klubverantwortlichen über die Fortschritte berichten. Genauso werden wir viele wichtige Informationen mitnehmen für unsere Arbeit.” 

Bundestrainer Harold Kreis meint: „Ich freue mich, die Spieler in ihrer gewohnten Umgebung zu treffen. Ebenso schätze ich die spannenden und vielfältigen Einblicke, die uns die Gespräche mit den Verantwortlichen der Klubs und der NHL bieten. Uns ist wichtig, über eine direkte und offene Gesprächsebene zu verfügen. Dabei geben wir Informationen über unsere Verbandsarbeit- und ziele und nehmen wertvolles Feedback unserer Gesprächspartner mit.”

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Wie Handball Regionalligist TuSpo Obernburg in einer Pressemitteilung bekanntgab, werden die beiden Rückraumspieler Louis Markert und Niklas Geck zum Saisonende den Verein verlassen.

Zurück nach Großwallstadt: Louis Markert

Rückraum-Shooter Louis Markert wird in den kommenden Wochen seine letzten Spiele im TuSpo-Trikot absolvieren, ehe es ihn zurück zu seinem Heimatverein, dem TV Großwallstadt zieht. Dort wird der 24-Jährige in der zweiten TVG-Mannschaft, den Blue Bulls Großwallstadt, auflaufen. Über seinen Wechsel sagt er: ,,Nach längerer Überlegung möchte ich einen Schritt zurück gehen und bei der 1b zuhause in Großwallstadt neu anfangen und wieder mit meinen langjährigen, alten Freunden und Bekannten auf der Platte stehen. Bis zum Rundenende versuche ich gemeinsam mit der Mannschaft alles für den Klassenerhalt in der Regionalliga zu tun.’’

Auch Niklas Geck geht

Pause vom Handball: Niklas Geck

Rückraumspieler Niklas Geck wird seine Handball-Karriere nach Rundenende vorerst unterbrechen und sich zunächst vom Handballsport verabschieden. Er sagt selbst über seine Entscheidung: „ Nach reiflicher Überlegung möchte ich mich zunächst vom Handballsport verabschieden. Meine akute Situation im Beruf und meine verschleppten Verletzungen nehmen mir zur Zeit die Lust am Handball. Stand jetzt plane ich nicht, mich im Sommer 2025 einem neuen Verein anzuschließen. Ich kann mich unterdessen nicht mit dem Gedanken anfreunden, über einen möglichen Abstieg nachzudenken und möchte der Mannschaft gerne helfen, die Runde mit einem Erfolg nämlich dem Klassenerhalt abzuschließen.

 

Die Bilder von Louis und Niklas hat uns die TuSpo zur Verfügung gestellt. Danke dafür

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In der zweiten Handball Liga gelang dem TV Großwallstadt gegen den TuS Ferndorf ein wichtiger 29:27 (15:13). Der Druck im Vorfeld war groß – mit einem Sieg wäre ein einstelliger Tabellenplatz möglich, mit einer Niederlage eventuell der Abrutsch auf einen Abstiegsplatz – doch das Team um TVG-Trainer André Lohrbach hielt diesem Druck stand und belohnte sich in einer hart umkämpften Partie am Ende mit zwei Punkten.

Wie der TVG in einer PM mitteilte, wusste auch der Gegner um die Brisanz dieses Spiels, war ebenso darauf aus, die beiden Punkte mitzunehmen, um nicht im Abstiegskampf zu landen. Dementsprechend waren Motivation und Siegeswille auf beiden Seiten hoch.

Den besseren Start erwischte der TV Großwallstadt, der durch Treffer von Connar Battermann und Maxim Schalles gleich mit 2:0 in Front ging. Janko Kevic aus Ferndorf stellte den Anschluss her, Patrick Gempp erhöhte auf 3:1. In der 12. Spielminute war es erneut der an diesem Tag stark aufspielende Battermann der eine 3-Tore-Führung (7:4) für sein Team herausspielte. Der Gastgeber überzeugte durch eine aggressive Abwehr, scheiterte aber im Angriff allzu oft an Gästekeeper Can Adanir, der gegen seinen ehemaligen Verein herausragend parierte und immer wieder freie Torchancen verhinderte, so dass Marvin Mundus in Spielminute 16 wieder zum Anschluss traf. Doch der TVG kämpfte verbissen weiter, Stefan Salger traf per Siebenmeter zum 14:9. Eine hohe Pausenführung war möglich, doch die Hausherren nutzten das Momentum nicht, stattdessen legten die Gäste einen 3-0-Lauf hin und es ging „nur“ mit zwei Toren Vorsprung (15:13) in die Katakomben.

Julian Buchele mit wichtiger Parade für den 2-Punkte-Erfolg

Nach dem Seitenwechsel erhöhten die Gastgeber sofort auf 17:13. Doch auch hier zeigte TuS-Schlussmann Adanir wieder sein Können und hielt seine Mannschaft im Spiel. Der TVG verteidigte seine Drei-Tore-Führung durch eine gute Abwehrarbeit, doch Ferndorf legte noch einmal alles in die Waagschale und stellte in Spielminute 48 den Anschluss her: die Spannung stieg. Marvin Mundus erhielt nach einem Foulspiel die rote Karte, Stefan Salger verwandelte Siebenmeter Nummer fünf. Julian Buchele im Tor zeigte seine erste Parade im Trikot der Blau-Weißen und Maxim Schalles verwandelte zum 24:21. Beim Treffer zum 25:22 durch Battermann schien das Spiel entschieden. Doch es wurde spannend in der Untermainhalle: Adanir mit einer Parade, technische Fehler auf beiden Seiten und ein Ferndorfer Block hinderten Battermann nicht am 26:22.  Dann folgten zwei Treffer für die Gäste, Max Horner erhöhte auf 27:24, bevor Malte Nolting auf 27:25 verkürzte. Yessine Meddeb netzte zum 28:25 ein, Josip Eres und Nolting verkürzten auf 28:27. Danach war es der TuS Ferndorf, der das glücklichere Händchen bewies, technischer Fehler auf Seiten des TVG und eine Parade von Adanir führten zum Tempogegenstoß für die Gäste. Doch Julian Buchele im Tor war zur Stelle und verhinderte den Ausgleich. Auf der anderen Seite netzte Florian Eisenträger eine Sekunde vor Abpfiff zum 29:27 Endstand ein und der TVG kletterte mit diesem Sieg auf Tabellenplatz neun.

TVG-Spieler Max Horner sagte anschließend: “Es war ein harter Kampf und wir sind froh über die zwei Punkte.”

 

Vertragsverlängerung mit Florian Eisenträger

Der TV Großwallstadt gibt die Vertragsverlängerung von Florian Eisenträger bis Juni 2026 bekannt. Der 33-jährige gebürtige Kleinwallstädter ist der Dino beim TV Großwallstadt. Im Jahr 2011 unterschrieb er den Profivertrag beim TV Großwallstadt, in 2025/26 geht er mit seinem Herzensverein in die 15. Saison.

„Nachdem ich 2011 meinen ersten Vertrag beim TV Großwallstadt unterschrieben habe, freut es mich sehr, dass ich von meinem Trainer André und dem Verein immer noch die Unterstützung habe und das Vertrauen geschenkt bekomme, eine weitere Saison beim TVG zu spielen und die Entwicklung weiter zu begleiten“, gibt sich Florian Eisenträger glücklich.

Beständigkeit auf Linksaußen

Mit dieser Entscheidung sind auf der Linksaußen-Position die Weichen gestellt. Der TV Großwallstadt geht auch in der kommenden Spielzeit mit dem Duo Eisenträger/Klenk an den Start.

Geschäftsführer Michael Spatz ist glücklich mit dieser Personalentscheidung: „Es ist toll, dass Flo dem TVG weiterhin erhalten bleibt und wir ihn mindestens eine weitere Saison auf dem Spielfeld sehen können. Er ist nach wie vor ein wichtiger Faktor für das Team und zeigt auch in dieser Spielzeit wieder starke Leistungen. Mit seiner Erfahrung und seiner Verbundenheit zum Verein gehört er einfach zum TV Großwallstadt. Wir freuen uns sehr, dass er seinen Weg bei uns fortsetzt und dem Verein weiterhin die Treue hält.“

Leistungsträger und Identifikationsfigur

Auch Trainer André Lohrbach freut sich über die Personalentscheidung: „Flo ist ein Leistungsträger der Mannschaft und eine Identifikationsfigur für den Verein. Zudem ist er ein wichtiger Ansprechpartner für mich und spielt vor allem in unserem Konzept des Tempospiels eine wichtige Rolle. Ich bin sehr froh, dass er ein weiteres Jahr bei uns bleibt.“

Florian Eisenträger wurde am 9. Januar 1992 in Erlenbach am Main geboren. Mit fünf Jahren erlernte er das Handballspielen beim TV Kleinwallstadt, war dann in der JSG Wallstadt aktiv bevor er sich 2007 der TVG Junioren Akademie e.V. (damals Handballleistungszentrum) anschloss. Für die Jugendnationalmannschaft erzielte er in 38 Spielen 110 Tore. In der Saison 2010/11 lief er für den TV Kirchzell auf, seit Juli 2011 steht er beim TV Großwallstadt unter Vertrag.

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

In der zweiten Rollstuhl Basketball Liga gewann RB Zwickau gegen die ING Skywheelers.

Lest nachfolgend die PM des Vereins:

 

Es war das Topspiel der Liga. Der Erstplatzierte RB Zwickau spielte auswärts gegen die Zweitplatzierten ING Skywheelers. Nach einem physischen und emotional aufgeladenen Spiel konnten allerdings die Gäste aus Zwickau als Sieger vom Platz rollen. Damit bleiben die Zwickauer auf Platz eins, gefolgt von den Frankfurtern. Als nächstes geht es für beide Teams in die Play Offs.

Für die Frankfurter starteten Jakob Theis, Maria Kress, Chris Spitz, Shapoor Surkhabi und Marian Kind. Auf der Seite der Zwickauer sitzen zu Beginn Ambei Heidkamp, Lachlin Dalton, Hayden Siebuhr, Maximillian Chagger und Marianne Buso auf dem Feld.

Der erste Korb ging zwar an die Gäste aus Zwickau, doch die Skywheelers legten schnell nach durch Shapoor Surkhabi. Doch auch im nächsten Angriff punkteten die Gäste aus Zwickau. Surkhabi versuchte sofort erneut, durch die Zwickauer Defense zu kommen. Er zielte sauber auf den Korb, der Ball flog allerdings knapp vorbei. Die Frankfurter konterten erneut gegen die Zwickauer. Schnell waren sie wieder in der Offensive, sodass Chris Spitz vorpreschen konnte, um die nächsten zwei Punkte für Frankfurt zu holen. Nach einem Einwurf von Lachlin Dalton, spielte Maximillian Chagger den Ball ins Aus. Dadurch kamen die Skywheelers schnell wieder in die Offensive. Surkhabi versuchte es erneut, wurde aber von der Defense der Zwickauer davon abgehalten. Es folgten zwei Freiwürfe, nur der zweite ging rein. Der nächste Einwurf durch Spitz wurde zu einem Korb, verwandelt durch Surkhabi. Doch die Gegner zogen nach. Dennoch eine starke Defenseleistung von Chris Spitz, der Lachlin Dalton spektakulär in der 5. Minute von einem Korb abhielt. Ein paar unglückliche Würfe führten dazu, dass die Frankfurter nicht punkten können. Dafür punktete auf Zwickauer Seite allerdings Chagger mehrfach. Aber nach einem Time Out landete Chris Spitz einen Treffer und verkürzte so auf einen zwei Punkte Abstand. Dann machte wieder Zwickau 2 Punkte, bevor Chris Spitz wieder punktete. In letzter Sekunde punkten die Gäste aus Zwickau erneut. Das erste Viertel endete mit 11:21.

Nach leichten Wechseln auf beiden Seiten schaffte Marian Kind in erster Minute eine klasse Defenseleistung, indem er geschickt einen Ball von Chagger abwehrte. Es folgte ein gescheiterter Wurf von Thilo Prünte. Maximillian Chagger wurde anschließend beim Wurf behindert, was zu zwei Freiwürfen führte. Nur der zweite ging rein. Im darauffolgenden Angriff konnte Babsi Gross punkten. Maximillian Chagger erwiderte erneut, doch die Skywheelers ließen das nicht auf sich sitzen. Nach einem Einwurf durch Thilo Prünte kam Babsi Gross nicht zum Abwurf und bekam einen Freiwurf zugesprochen. Nur der zweite ging rein. Ein gezielter Zwei-Punkte-Wurf von Fabian Jansen brachte die heimische Tribüne zum Beben. Er verkürzte so auf einen sechs-Punkte-Abstand. Ein Pass von Lars Lehmann zu Thilo Prünte endete in einem weiteren Korb. Daraufhin nahmen die Gäste ein Time Out.

Fabian Jansen passte im erneuten Angriff wieder zu Lehmann, dieser passte zurück und machte so die nächsten zwei Punkte. Das ergab einen verkürzten Abstand von zwei Punkten. Doch Zwickau konterte schnell. Shapoor Surkhabi machte daraufhin die nächsten zwei Punkte, wartete aber kurz, um gezielter werfen zu können und trifft so. Nach weiteren Fouls und darauffolgenden Freiwürfen ergab sich zur Halbzeit ein Zwischenstand von 25:32.

Seitenwechsel nach der Halbzeit. Und wieder schlug die gegnerische Nummer 9, Maximillian Chagger, zu und machte die ersten Punkte der Halbzeit. Auch Hayden Siebuhr punktete. Von Kind zu Spitz und zurück wurde der nächste Pass dann abgefangen und zu einem Rebound. Marian Kind machte in der dritten Minute den ersten Treffer der Halbzeit für die Skywheelers. Es folgte ein Einwurf von Chris Spitz, der passte an Kind. Kind passte an Jakob Theis, der einen schnellen und gezielten Korb verwandelte. Durch eine hervorragende Defenseleistung der Frankfurter, sind die Gastgeber schnell wieder in der Offensive. Es ging in eine hart umkämpfte Phase. Beide Teams sind oft am gegnerischen Korb, doch reingehen wollten die Bälle irgendwie auf keiner Seite. Es folgten mehrere Freiwürfe für die Gäste aus Zwickau. Dann kämpfte sich Marian Kind durch die Zwickauer Linien und verkürzte so auf einen Abstand von neun Punkten. In der letzten Minute des dritten Viertels machte Lachlin Dalton einen Einwurf. Durch die starke Defenseleistung der Frankfurter führte dieser allerdings zu keinem weiteren Korb.

Aufgeheizt von den Anfeuerungsrufen der Tribüne gaben die Frankfurter in der heimischen Halle nochmal alles in den letzten zehn Minuten. Doch leider reichte es nicht.

In der ersten Minute gab es einen harten Kampf um den Ball, als Zwickau in der Offensive war, letztlich landete er aber in den Händen von Marian Kind, der sofort zum Gegenangriff ansetzte. Doch er wurde wieder aufgehalten. Zu leicht kam Lachlin Dalton durch die Frankfurter Linie und konnte punkten. Im darauffolgenden Angriff wieder. Und wieder. Dann scorten die Frankfurter wieder. So ging es im letzten Viertel die ganze Zeit hin und her. In den letzten zwei Minuten gab es noch Hoffnung auf einen Heimsieg, weil Shapoor Surkhabi einen Dreier machte und somit die Skywheelers in Reichweite brachte. Doch letztlich mussten sich die Frankfurter geschlagen geben

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In der Handball Regionalliga verlor die TuSpo Obernburg in Vellmar und die HSG Bieberau/Modau kam zu einem Auswärtssieg.

 

Deutliche Niederlage beim Vier-Punkte-Spiel in Vellmar

Beim Tabellennachbarn TSV Vellmar mussten die Obernburg mit 26:37 (13:18) eine Niederlage hinnehmen. Die stark ersatzgeschwächte TuSpo kam in den sehr zerfahrenen ersten Minuten gut ins Spiel und war bis zum 9:9 in der 20. Spielminute ein gleichwertiger Gegner. Die jeweilige Führung der Hausherren wurde sofort wieder ausgeglichen und mit Jonathan Bausch hatte die TuSpo einen starken Rückhalt im Tor. Doch ab der 20. Minute riß plötzlich der Faden, es wurden einige 100%-ige Chancen fahrlässig vergeben und diese Geschenke nahm Vellmar dankend an und mit vier Toren in Folge – hauptsächlich mit Gegenstößen – lagen die Hausherren vier Minuten vor der Pause mit 16:11 vorne. Diesen Vorsprung hielten die Gastgeber bis zum Halbzeitpfiff und mit dem Spielstand von 18:13 wurden die Seiten gewechselt.

Direkt nach dem Wiederanpfiff vergaben die Römerstädter ihren zweiten Siebenmeter und Vellmar spielte seine 6:0-Abwehr so konsequent weiter, dass der schwache Rückraum der TuSpo wenig Chancen hatte. Bereits eine Viertelstunde vor Schluss war beim 25:19 die Chance auf einen Auswärtssieg erheblich gesunken und lediglich den an diesem Tag starken Tom und Ben Müller war es zu verdanken, dass die Tuspo nicht noch deutlicher „unter die Räder kam“. Vellmar hatte jetzt leichtes Spiel, baute seinen Vorsprung in den letzten Minuten weiter aus und in der 54. Minute war beim 33:23 schon längst „die Messe gelesen“.

Am Ende gab es für die Tuspo eine deutliche 26:37-Niederlage und Trainer Rudi Frank sagte nach dem Spiel: „Wir sind heute komplett ins offene Messer gelaufen und befinden uns bis zum Hals im Abstiegskampf. Die Mannschaft muss jetzt endlich verstehen in welcher Lage wir uns befinden und um alles kämpfen.“

 

 

 

Falken im Team zu sicherem Sieg

Den vierten Sieg in Folge, nämlich mit 37:29 (19:15),  konnte die HSG Bieberau/Modau in Kleenheim durch eine geschlossene Mannschaftsleistung erspielen. Doch zunächst musste erst einmal in Kleenheim gespielt und gewonnen werden, was in Anbetracht des gefährlichen Tabellenplatzes (12.) der Kleenheimer nicht so einfach erschien. Aktuell auf einem Abstiegsplatz hatten sie ihre letzten beiden Spiele gewonnen und wollten natürlich auch gegen die Falken zuhause Punkte holen. Doch – um es vorweg zu nehmen – die Bieberauer lösten diese Aufgabe mit Bravour und ließen von Anfang an nichts anbrennen. Sicher bestimmten und kontrollierten sie das Spiel, auch wenn Kleenheim tapfer kämpfte und Anfangs in Schlagweite blieb (10. Spielminute 6:6).

Dann drehten die Falken etwas weiter auf und kamen über ein 10:14 in der 20. Spielminute schließlich zu einem 15:19 Halbzeitstand. Diesen Vorsprung bauten die Gäste aus dem Odenwald kontinuierlich weiter aus und führten in der 40. Spielminute bereits mit 17:24. Trainer Thomas Weber konnte früh durchwechseln, gab den jungen Spielern Gelegenheit Regionalligaluft zu schnuppern. Kleenheim konnte nicht mehr zulegen und musste sich früh mit der Niederlage abfinden. Bieberau/Modau spielte munter weiter und kam über ein 22:30 in der 50. Spielminute schließlich zu einem klaren 29:37 Auswärtssieg.

Trainer Thomas Weber: „Wir wussten um die schwere Aufgabe in Kleenheim, die mit dem Rücken zur Wand stehen und akut abstiegsgefährdet sind. Das hat meine Mannschaft aber gut verinnerlicht und von Anfang an die Spielkontrolle übernommen. Wir sind auf einem guten Weg und haben uns erneut verbessert, an der Angriffseffizienz können wir noch arbeiten und die Anzahl der Gegentore muss reduziert werden. Aber im Großen und Ganzen, bin ich sehr zufrieden mit dem Auswärtssieg, den man sich auch erst einmal erarbeiten muss.“