Liebe Leserinnen, liebe Leser.

In der dritten Handball Liga, Staffel Süd-West, gewann die HSG Hanau gegen den TV Aldekerk. Auch der TV Gelnhausen gewann gegen die HSG Dutenhofen/Münchholzhausen II.

 

Heimsieg für das Selbstvertrauen

Erleichterung bei Handball-Drittligist HSG Hanau und Balsam für die Seele einer jungen Mannschaft, die in den vergangenen Wochen viel einstecken musste. Am Samstagabend triumphierten die Grimmstädter mit 38:26 (13:13) vor eigenem Publikum über den TV Aldekerk 07. Nach zuletzt vier Niederlagen in Serie lief bei den Grimmstädter gerade in der zweiten Halbzeit vieles richtig gut zusammen. David Rivic (9 Treffer) und Cedric Schiefer (8 Tore) führten die Bau-Weißen zum hochverdienten Heimsieg.

„Ich bin unglaublich erleichtert, dass wir heute zwei Punkte eingefahren haben“, verkündete HSG-Cheftrainer Hannes Geist nach dem Spielende im Foyer der Hanauer Main-Kinzig-Halle. „Nach vier Niederlagen ist es eigentlich auch egal, wie der Sieg heute zustande gekommen ist. Die erste Halbzeit war noch ein Spiegelbild der letzten Wochen, aber im zweiten Durchgang haben Einstellung und Leidenschaft meiner Mannschaft gestimmt. Das war heute Balsam für die Seele! “

Es war keineswegs eine einfache Ausgangslage für die Grimmstädter, denn das Team traf auf einen Gegner, der weiterhin um den sportlichen Verbleib in der Staffel Süd-West kämpft. Nach den herausfordernden letzten Wochen hatte sich die Truppe um HSG-Kapitän Max Bergold und Spielmacher Jan-Eric Ritter aber merklich viel vorgenommen. Die Gäste aus Nordrhein-Westfalen präsentierten sich gleich zu Beginn frecher, traten mit ihrer gewohnt zweikampfstarken Defensive in Hanau an und gingen so auch mit 2:0 in Führung. Es dauerte rund neun Minuten, bis Hanau diesen Rückstand korrigierte und durch Kreisläufer David Rivic den 4:4-Ausgleich einwarf. Nur wenig später brachte Bergold beim 6:5 (12. Minute) die HSG erstmals in Führung.

Es schien aber noch nicht alles rund zu laufen bei der HSG. Obwohl sich HSG-Torhüter Benedikt Müller in bester Verfassung zeigte, war es gerade die Offensive, in der Hanau noch nicht zielgerichtet genug den Abschluss suchte. „Meine Jungs kämpfen, aber sie können sich manchmal einfach nicht für ihre gute Arbeit belohnen“, meinte Geist später. „Natürlich fängt dann der Kopf an wieder mitzuspielen und einzelne Spieler beschäftigen sich nicht mehr mit ihrer Aufgabe. Wir haben es verpasst uns schon früher in diese Partie hinein zu kämpfen.“

Gäste-Trainer Tim Gentges sprach nach dem Spiel von einer sehr guten ersten Halbzeit seiner TVA-Mannschaft. Doch obwohl Aldekerk mit vollem körperlichem Einsatz versuchte der HSG die Butter vom Brot zu nehmen, ließ sich zumindest Dennis Gerst bei den Grimmstädter nicht beirren. Der wendige Rückraumspieler netzte zur Zwischenzeitlichen 11:10-Führung (25.) ein und sicherte mit seinem 13:13-Ausgleichstreffer auch ein Unentschieden zur Pause.

Hanau in zweiter Hälfte wie ausgewechselt

„Sicherlich haben wir unsere letzten 13 Minuten der ersten Halbzeit in der Pause lautstark thematisiert“, gab Geist nach dem Spielende einen Einblick. „Das waren nicht wir, die da auf dem Feld standen und das war nicht das, wozu wir als Team fähig sind.“ Die Kabinenansprache verfehlte ihre Wirkung nicht – ganz im Gegenteil: Hanau kam voller Elan zurück auf die Platte und hatte direkt mehr vom Spiel.

Mit mutigem und laufintensivem Einsatz schlossen die Gastgeber in der Abwehr nun ihre Reihen und zwangen Aldekerk damit zu einer ganzen Reihe an Fehlern. Vorne hingegen wirbelten Schiefer, Rivic und Ritter und verwerteten ihre Chancen nun deutlich konsequenter. Gerade der explosionsartige Zug zum Tor von Schiefer und das kluge Kooperationsspiel, mit der Suche nach dem Abschluss auf der Kreisläuferposition, waren es, die am Samstagabend wieder deutlich den Unterschied ausmachten. Mit viel Bewegung im eigenen Spiel und immer wieder dem Druck über die zweite Welle, riss Hanau nun die Partie an sich und behauptete die Führung auch beim 24:19 von Dennis Gerst (44.). Das 30:23 von Rivic läutete in der 50. Minute dann eine Schlussphase ein, in der gerade die HSG-Youngster in Person von Malte Just und Jannis Hauer noch einmal ihre Akzente setzen durften. Während Hauer bei seinem Drittligadebüt gleich zwei Tore beisteuerte, setzte Just beim 38:26 den Schlusspunkt einer unterhaltsamen Partie.

 

TV Gelnhausen mit Arbeitssieg

Der TV Gelnhausen gibt sich auch gegen die HSG Dutenhofen-Münchholzhausen II keine Blöße und hält weiterhin Kurs Richtung Aufstiegsrunde zur 2. Bundesliga. Allerdings taten sich die Barbarossastädter gegen die Bundesligareserve der HSG Wetzlar lange Zeit schwer. Letztlich setzte man sich aber vor der stattlichen Kulisse von 850 Zuschauern mit 29:21 (12:9) durch. Mit beeindruckenden 41:3 Punkten und einem komfortablen Neun-Punkte-Vorsprung auf Rang drei rückt der große Traum immer näher.

Der TVG konnte fast aus dem Vollen schöpfen – bis auf den Langzeitverletzten Lasse Georgi waren alle Spieler einsatzbereit. Und die Barbarossastädter erwischten einen Traumstart. Einmal mehr begeisterte das Team die Zuschauer mit einer starken Abwehr. Zudem vernagelte Daniel Drozdz in den ersten Minuten regelrecht das Tor und ließ kaum einen Ball passieren. In der 13. Minute traf Yannik Mocken zur 6:1-Führung, und nur eine Minute später parierte Drozdz einen Siebenmeter.

Es schien ein einseitiger Abend zugunsten der Gelnhäuser zu werden. Doch anstatt den Vorsprung auszubauen, passte sich Gelnhausen dem langsamen Spiel der Dutenhofener an. „Vielleicht dachten wir, es geht einfach so weiter. Dutenhofen hat mit seiner extremen Zweikampfstärke das Tempo geschickt verschleppt. Uns fehlte ab der 15. Minute der nötige Biss und damit hatten wir lange zu kämpfen“, sagte TVG-Cheftrainer Matthias Geiger nach dem Spiel. Die HSG nutzte dies clever aus, kam offensiv besser ins Spiel und verkürzte die TVG-Führung innerhalb von zehn Minuten auf drei Tore (9:6). Diesen Vorsprung hielten die Barbarossastädter aber bis zur Halbzeit aufrecht und so ging es mit einem 12:9 in die Pause.

Die zweite Hälfte begann ähnlich wie die erste endete: Der TVG fand nicht in seinen gewohnten Rhythmus, hielt die Gäste aber zumindest auf Distanz. Doch angetrieben von den Fans drehte das Team um Kapitän Jonathan Malolepszy nach 45 Minuten beim Stand von 18:15 wieder auf und fand zu alter Stärke zurück. Besonders Jonas Dambach übernahm in dieser Phase Verantwortung, zeigte seine Klasse mit mehreren Treffern aus dem Rückraum und riss seine Mitspieler mit. Als Max Bechert dann in der 52. Minute zum 24:17 traf, war das Spiel entschieden. Der TV Gelnhausen ließ nichts mehr anbrennen und spielte die Partie souverän zu Ende. Den Schlusspunkt setzte Akos Csaba mit einem Treffer in der letzten Sekunde zum 29:21-Endstand.

TVG-Trainer Matthias Geiger zeigte sich nach dem Spiel zufrieden, sah aber auch Verbesserungspotenzial: „Wir haben einen super Start erwischt, dann aber unser eigenes Spiel nicht mehr durchgezogen. Erst ab der 45. Minute haben wir wieder zu unserer Stärke gefunden. Das müssen wir konstanter abrufen. Dennoch freuen wir uns über den Sieg und die Unterstützung unserer Fans, die uns enorm geholfen hat.“

Auch HSG-Trainer Axel Spandau zog ein positives Fazit für sein Team: „Glückwunsch an Gelnhausen zum verdienten Sieg. Unsere Jungs haben sich gut geschlagen. Andere Mannschaften haben hier in kompletter Besetzung richtig den Arsch versohlt bekommen – uns ist das heute nicht passiert.“

 

Baggerseepiraten gewinnen bei den Bergischen Panthern

Eine Woche nach dem Derbykrimi gegen Gelnhausen lieferten die Rodgauer Handballer erneut eine bis in die Schlusssekunde spannende Begegnung ab – diesmal aber mit dem besseren Ende für sich. Mit 29:28 (14:13) gewann die HSG. Nach sieben Spielminuten sah sich Trainer Christian Sommer beim Stand von 1:4 schon zu einer ersten Auszeit gezwungen. „Die Anfangsphase hat mir überhaupt nicht gefallen, wir sind viel zu fahrlässig mit unseren Chancen umgegangen, hatten überhaupt keine positive Ausstrahlung auf dem Feld“, so Sommer´s Sichtweise. In der Tat vergaben die Rodgauer reihenweise beste Einwurfgelegenheiten, produzierten technische Fehler und gerieten gegen keineswegs übermächtige Panther zu Recht in Rückstand. Das änderte sich nach der Auszeit aber recht schnell, frischen Wind brachte dabei Ben Horlebein aus der A-Jugend, der zu seinem ersten Tor bei den Aktiven kam. Auch auf Philipp Hoepffner im Tor war Verlass und so kämpften sich die Rodgauer vor der mageren Kulisse von knapp 200 Zuschauern zurück in die Partie. Nun war es ein hin und her, keine Mannschaft schaffte es zunächst, sich entscheidend abzusetzen. So ging es mit einem knappen 14:13 für die Rodgauer in die Kabinen.

Auch nach Wiederanpfiff blieb die Begegnung ausgeglichen, bis erneut eine Auszeit von Christian Sommer eine Art Weckruf darstellte. Nach einem energischen Zwischenspurt von 19:19 auf 26:20 sahen die Rodgauer in der 50. Minute schon wie der sichere Sieger aus. Kompakt in der Abwehr, schnell im Umschaltspiel und konsequent in der Chancenverwertung waren diese Minuten die besten im Spiel der Gäste. Doch danach verfiel man wieder in den alten Trott und weckte bei den fast schon erlegten Panther die Lebensgeister. Zwei Tore in Unterzahl sorgten zwar wieder für etwas Ruhe aber in den letzten fünf Minuten gelang kein eigener Treffer mehr. Die Panther schlichen sich Tor für Tor heran, erzielten eine Minute vor Ende den 29:28 Anschlusstreffer und witterten Morgenluft. Ein weiterer technischer Fehler sorgte für einen Ballverlust, doch zum großen Glück parierte Philipp Hoepffner gegen den völlig frei auftauchenden Rechtsaußen der Gastgeber. Damit war der fünfte Auswärtssieg der Saison in trockenen Tüchern.
„In vielerlei Hinsicht war das Spiel das genaue Gegenteil von letzter Woche. Die Leistung war nicht besonders gut, aber wir haben die zwei Punkte und in der letzten Sekunde hat Philipp mit einer Monsterparade den Sieg festgehalten. Die Jungs waren bemüht, sind aber nicht richtig in den Flow gekommen. Bitter für die Panther aber diesmal hatten wir das Glück auf unserer Seite“, so das Fazit von Pressesprecher René Marzo.

 

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In der dritten Handball Liga, Staffel Süd-West, kam der TV Kirchzell am vergangenen Samstagabend aus Mundenheim mit einem 31:25 (17:12)-Erfolg zurück. Damit hat der Kirchzell nicht nur zwei Punkte mehr auf der Habenseite gesammelt. Der Aufsteiger kann mit diesem Sieg auch rein rechnerisch jetzt nicht mehr absteigen und hat acht Spieltage vor Rundenschluss bereits die Liga gehalten.

Und eine schöne Nachricht gab es obendrauf: Torhüter Tobias Jörg hat seinen Vertrag um ein weiteres Jahr verlängert. Er war einmal mehr ein wichtiger Faktor im Spiel gegen Mundenheim. Bereits in Hälfte eins glänzte er mit 16 Paraden. Am Ende waren es 22 Bälle, die Tobi Jörg gehalten hat. Joshua Löffelmann war in den letzten Minuten der Partie im Tor und hielt einen Freien. Damit kamen die Keeper auf 23 Paraden.

Mit diesem starken Rückhalt im Tor und mit einer erneut überragenden Abwehrarbeit führte der TVK nach 15 Minuten mit 9:3. Mundenheims Trainer Steffen Schneider nahm die Auszeit, justierte seine Mannschaft neu. Doch dank Tobi Jörg im Tor und den Kirchzeller Stürmern wurde es nie richtig eng. 14:9 stand es in der 26. Minute und mit 17:12 wurden die Seiten gewechselt. “Wir hätten bei etwas mehr Konsequenz höher führen können. Dafür haben wir es hinten sehr gut gemacht”, sagte TVK-Trainer Alex Hauptmann.

Gute TVK-Deckung

In Halbzeit zwei war die Deckung des TVK weiter bärenstark. 20:14 stand es in der 34. Minute, kurz danach 22:14. Die Hausherren gaben sich nicht auf, verkürzten auf 18:22 (41.). Zeit für den TVK, die Auszeit zu nehmen und den Lauf der Gastgeber zu stoppen. Die Ansage des Trainers stimmte und beim 26:19 (51.) war die Messe gelesen. Am Ende stand ein 25:31 auf der Anzeigetafel und Alex Hauptmann sagte: “Wir haben auch in Halbzeit zwei einige Bälle vorne liegen gelassen. Trotzdem konnten wir gut durchmischen und unseren Kapitän Jan Blank schonen, der etwas Probleme mit der Wade hatte. Die Jungen haben es am Kreis gut gelöst und generell waren wir im Kollektiv sehr gut. Ich freue mich sehr, wie die Jungs ihr Selbstvertrauen mit aus der Kabine aufs Spielfeld nehmen. Schön war auch wieder zu sehen, wieviel Unterstützung wir von unseren Fans erfahren. Danke dafür.”

 

 

TV Kirchzell:

Paul Büchler, Tobias Jörg, Joshua Löffelmann; Anton Bayer, Tim Häufglöckner 2, Antonio Schnellbacher 2, Ievgen Zhuk 6/3, Jannik Wolf 6, Tom Spieß 4, Julius Mattern, Yann de Waha, Niklas Ihmer 5, Joshua Osifo 6.

 

 

 

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Der Handball wurde ihm quasi in die Wiege gelegt und von klein an war Louis Hauptmann mit seinem Papa Alex in Handball-Hallen unterwegs. Es kam für den heute 21-Jährigen eigentlich gar keine andere Sportart infrage und der sympathische junge Mann sagt: “In Kirchzell spielt man entweder Handball oder Fußball.” Wobei – so ganz stimmt das nicht, denn Louis hat nebenbei tatsächlich auch noch Tennis gespielt und war mit cirka 14, 15 Jahren noch im Fußball-Training. “Ich hätte am liebsten alle drei Sportarten durchgezogen. Aber da haben irgendwann meine Eltern gestreikt”, grinst er. Verständlich, denn die Fahrerei hätte überhand genommen.

Bei seinem Heimatverein TV Kirchzell hat Louis alle Jugendteams durchlaufen, war lediglich in der B-Jugend mal ein halbes Jahr per Zweitspielrecht bei der HSG Rodgau Nieder-Roden in der Oberliga aktiv. “Es hat mir damals viel Spaß gemacht, dort mitzuspielen – obwohl es schon viel war. Dreimal Training in Kirchzell und einmal direkt nach der Schule zum Training nach Nieder-Roden, am Wochenende Spiel… Aber ich habe auch einiges mitgenommen. Allerdings hat uns alle die Corona-Zeit gestoppt”, erinnert er sich.

Kreuzband gerissen mit 18

Bis dahin lief das Leben von Louis, der bei einem hiesigen Großhandelsunternehmen für das Marketing zuständig ist, “rund”. In seinem letzten Jahr A-Jugend hat er sich an seinem 18. Geburtstag das Kreuzband im rechten Knie gerissen. Der Horror für jeden Sportler. Fast ein Jahr lang musste er aussetzen. Dann endlich war es soweit und er konnte die Vorbereitung auf die neue Saison 2020/21 unter dem neuen Trainer Heiko Karrer mitmachen, der allerdings im Dezember 2021 entlassen wurde. Zwischenzeitlich erwischte es Louis Hauptmann erneut. Diesmal war es eine Knochenhautentzündung an beiden Schienbeinen. Wieder hieß es Pause machen. Doch Louis ist ein Kämpfer, hat alles unternommen, um auch diese Verletzung in den Griff zu bekommen. Und tatsächlich – unter der Leitung des neuen Kirchzeller Trainer-Duos Andi Kunz und Alex Hauptmann konnte Louis die Vorbereitung und die Testspiele mitmachen. Mitte August im Testspiel gegen den TV Plochingen, also knapp vor Beginn der neuen Runde, riss er sich die Außenbänder. Unfassbar…

Wieder kämpfte sich Louis zurück, spielte zwischendurch immer mal wieder in der zweiten Mannschaft. Seit Februar 2024 war seine Spielzeit wieder vorbei, denn es hat ihn eine Schambeinentzündung ausgebremst, die Adduktoren machten sich bemerkbar sowie ein Impingement an der Hüfte. Alles total schmerzhaft. “Bis Oktober/November 2024 konnte ich nicht trainieren. Danach durfte ich langsam wieder anfangen. Aber es nervt mittlerweile wirklich, dass ich seit meinem Kreuzbandriss zwar in jedem Training dabei bin, aber nur zugucken oder für mich alleine trainieren darf”, sagt der geplagte junge Mann. Wer will’s ihm verdenken. Jeder andere hätte wahrscheinlich schon die Flinte ins Korn geworfen…

Papa und Sohn gemeinsam in einer Mannschaft

Gefragt, ob er auch schon in der Jugend von seinem Papa trainiert wurde und wie es so ist, als Papa und Sohn auf dem Parkett zu stehen, sagt Louis: “Naja, so ganz ausblenden, dass der Papa mein Trainer ist, kann ich nicht. Aber ich bin kein Trainer-Söhnchen, werde nicht bevorzugt, sondern öfters sogar mehr kritisiert – das wissen meine Mitspieler auch. Aber Papa und ich lassen das in der Kabine, nehmen es nicht mit nach Hause. Das gilt auch, wenn die Mannschaft ohne ihre Trainer zusammen ist. Was da geredet wird, bleibt auch da.” Von daher gibt es da keine Probleme innerhalb der Mannschaft, von der Louis begeistert ist, weil der Zusammenhalt so groß ist. Einzig in der Vorbereitung ist Louis manchmal etwas genervt, da “ich gefühlte 24 Stunden am Tag mit Papa zusammen bin”, grinst er schelmisch. Aber auch diese Wochen gehen ja vorbei 🙂

Sein derzeit großer sportlicher Wunsch ist, dass “ich die Vorbereitung, Testspiele und Meisterschaftsspiele mit der Mannschaft erfolgreich gestalten könnte – ohne eine neue Verletzung und vor allem schmerzfrei. Nach drei Jahren würde ich wirklich gerne mal aus diesem Teufelskreis herauskommen.”

In Mundenheim Vollgas geben

Heute Abend geht es gegen VTV Mundenheim. Louis sagt, dass das Schlusslicht keinesfalls zu unterschätzen ist. “Wir haben es bei den Bergischen Panthern vor ein paar Wochen gesehen.” Dort hatte der TVK verloren. “Für Mundenheim geht es um alles. In deren Halle herrscht eine hitzige Stimmung und die Mannschaft kommt übers Körperliche, spielt aggressiv. Wir müssen von Anfang an Vollgas geben und uns auf uns konzentrieren”, so Louis Hauptmann.

 

Das Bild von Louis hat uns der TVK zur Verfügung gestellt. Danke dafür.

 

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Die ING Skywheelers treten in der zweiten Rollstuhl Basketball Liga am heutigen Samstag um 18 Uhr gegen RB Zwickau an.

Lest nachfolgend die PM des Vereins:

Vergangenes Jahr sind beide Vereine gemeinsam aus der 1. RBBL abgestiegen, heute kämpfen sie um den Aufstieg. Zwickau hat diese Saison bisher nur gegen Frankfurt verloren. In einem spannenden und physischen Spiel konnte das Team aus der Mainmetropole mit 64:57 siegen.

Diesmal dürften besonders gefährlich für die Frankfurter Maximilian Chagger, Lachlin Dalton und Len van Dort werden. Chagger ist mit 26.8 durchschnittlichen Punkten pro Spiel der Topscorer des Teams. Auf Frankfurter Seite ist es mit 17.3 Punkten Fabian Gail und kurz dahinter Marian Kind mit 13.5 Punkten. Lachlin Dalton macht für Zwickau die meisten Assists. In Frankfurt ist es Chris Spitz. Allgemein machten die Zwickauer durchschnittlich 70.2 Punkte pro Spiel, die Frankfurter 63.1. Es verspricht also ein Topspiel zu werden.

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

In der zweiten Handball Liga empfängt der TV Großwallstadt am Sonntag um 17 Uhr in der Untermainhalle in Elsenfeld den TuS Ferndorf.

Der Drittliga-Aufsteiger wurde am Anfang der Saison 2024/25 als Überraschungsmannschaft gefeiert, die Mannschaft um Trainer Ceven Klatt konnte von den ersten sechs Partien fünf gewinnen, darunter auch das Spiel gegen den TV Großwallstadt. Mit 29:34 verloren die Unterfranken. Doch seit dem 7. Spieltag tut sich auch Ferndorf schwer, allein gegen Ludwigshafen und in Hagen punktete der TuS in 2024 noch einmal doppelt und wurde dadurch in der Tabelle von Platz drei aus durchgereicht. Zuletzt konnte der TuS das wichtige Heimspiel gegen TuSEM Essen gewinnen und steht mit 18:20 Punkten auf Platz zehn der Tabelle.

TVG auf Revanche aus

Der TV Großwallstadt ist folglich auch in dieser Partie auf Revanche aus und steht unter Druck, das Heimspiel für sich zu entscheiden, um sich an Ferndorf in der Tabelle vorbeizuschieben. Mit André Lohrbach an der Seitenlinie ist der TVG gut in die Rückrunde gestartet und konnte das erste Heimspiel im Jahr 2025 gewinnen. Die Spieler verinnerlichen immer mehr die Spiel-Idee des Trainers, auch wenn es am vergangenen Wochenende in Dessau nicht zu einem Sieg gereicht hat.  Im Duell gegen das Ferndorfer Team möchten die Hausherren wieder das Angriffsspiel verbessern und haben auch die wichtigen Angreifer des Gegners im Blick. Im Hinspiel waren es Mattis Michel und Daniel Hideg, die jeweils mit sieben Toren überzeugten und in Kombination mit einer schwächeren zweiten Hälfte des TVG dann auch zur Niederlage der Unterfranken führte.

TVG-Kapitän Patrick Gempp weiß, dass der TuS bisher eine gute Runde spielte, eine aggressive Abwehr hat, die auf allen Positionen offensiv agieren kann. “Wir dürfen ihnen nicht viel Raum geben, denn mit Janko Kevic, Marvin Mundus, Daniel Hideg oder Julius Fanger haben die Ferndorfer gute Akteure in ihren Reihen. Auf der Torhüterposition haben sie mit Jonas Wilde und Can Adanir keine Probleme. Einer von denen hält immer…”

Auch TVG-Coach Andrè Lohrbach sagt, dass “keiner im Team von Ferndorf zu unterschätzen ist. Sie agieren mit einer aggressiven 6-0-Deckung, sind im Angriff variabel, haben also eine gute Flexibilität vorzuweisen.” Im Klartext heißt dass, der TVG an sein Leistungsvermögen herankommen muss, um den Gegner in den Griff zu bekommen und um am Ende als Sieger das Parkett zu verlassen. Patrick Gempp: “Wir haben sehr gut die Woche über trainiert und wir sind gut aufgestellt.” Der TVG-Trainer kann – bis auf die Langzeitverletzten – auf alle Spieler zurückgreifen. Diese setzen einmal mehr auf die Unterstützung von den Rängen und möchte in eigener Halle das Heimpublikum als achten Mann hinter sich wissen.

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

In der dritten Handball Liga, Staffel Süd-West, will die HSG Hanau am Samstag zuhause gegen den TV Aldekerk gewinnen. Der TV Gelnhausen will seine fast schon unheimliche Siegesserie am Samstag daheim gegen die HSG Dutenhofen/Münchholzhausen II fortsetzen.

 

HSG Hanau will gegen Aldekerk wieder punkten

Heimspiel für die HSG Hanau. Wenn die Grimmstädter am Samstagabend (18:30 Uhr) den TV Aldekerk 07 in der Main-Kinzig-Halle empfangen, bauen Bergold, Ritter & Co. diesmal ganz besonders auf den Support ihrer Fans, denn nach vier sieglosen Partien in Folge will die HSG wieder Punkte und Selbstvertrauen sammeln.

„Nach den Niederlagen in den letzten Wochen ist die Stimmung natürlich nicht sehr gut“, sagt Hannes Geist, der Cheftrainer der Grimmstädter mit Blick auf den anstehenden Spieltag. „Um wieder erfolgreich zu sein, müssen wir es unbedingt schaffen, in allen Phasen des Spiels und in allen Mannschaftsteilen näher an unser Leistungsmaximum zu kommen. Daran haben wir unter der Woche gearbeitet und wollen das am Samstag versuchen so auf die Platte zu bringen.“

An das Hinspiel bei den Gästen aus Nordrhein-Westfalen haben die Hanauer dabei gute Erinnerungen: Im vergangenen Oktober gewannen die Blau-Weißen gegen einen schwachen TVA und dessen Trainer Tim Gentges deutlich mit 31:19. HSG-Linksaußen Julian Fulda lief damals mit insgesamt zehn Treffern zur Hochform auf. Mit Blick auf den anstehenden Spieltag gibt sich Geist aber keiner Illusion hin: „Zu uns kommt nun ein Gegner, der extrem motiviert auftreten wird und Punkte einfahren möchte, um den Klassenerhalt wieder zu schaffen. Das wird eine riesige Aufgabe für uns als Mannschaft.“

Ein Heimsieg käme Hanau aber sehr gelegen. Seit vier Spieltagen ist das HSG-Team, das in dieser Saison auch vom Verletzungspech verfolgt wird, sieglos. Der letzte Erfolg liegt schon eine Weile zurück, war aber auch ein Heimsieg: So überzeugte Hanau Ende Januar beim 32:28 gegen das HLZ Friesenheim-Hochdorf II mit starkem Zweikampfverhalten und unermüdlichem Offensivhandball. Auf diese Stärken wollen sich Rivic, Schiefer & Co. auch am Samstagabend wieder besinnen.

Dabei treffen die Blau-Weißen auf einen Gegner, der gerade durch seine robuste Deckung in den Varianten 6:0 und 5:1 auf sich aufmerksam macht. Für Geist steht daher bereits der Matchplan fest: „Das wird ein sehr körperbetontes Heimspiel werden. Für uns muss das Credo sein, dass wir den Ball einfach viel schneller bewegen, im Abschluss mehr Konsequenz zeigen und uns vor allem für unsere Arbeit belohnen, die wir uns beim Generieren der Chancen machen.“

Gegen den Tabellenvierzehnten und dessen Topscorer Fabian Küsters (78 Saisontore), der mit 10:32 tief im Tabellenkeller feststeckt, will die HSG Hanau sich auf ihre Tugenden besinnen, welche die Mannschaft zu Saisonbeginn so ausgezeichnet haben, nämlich eine starke Deckung, viel Beinarbeit sowie Fleiß und Einsatz in den Zweikampfsituationen. Da Aldekerk weiterhin viel Gefahr im Rückraum ausstrahlt und zudem über eine gute Kreiskooperation verfügt, erwartet Geist: „Dass wir stabiler stehen, wieder den berühmten Extrameter machen und so in unser Umschaltspiel kommen“.

 

TV Gelnhausen will Erfolgslauf fortsetzen

Gelnhausen ist im Handball-Fieber. Spätestens nach dem erneuten Auswärtscoup bei der HSG Rodgau-Nieder-Roden (30:29), dem elften Auswärtssieg in Folge, träumen die Fans der Rotweißen von der Teilnahme an der Aufstiegsrunde zur 2. Bundesliga. Am Samstagabend wollen die Barbarossastädter nun nachlegen und bauen auf die Unterstützung der Fans sowie die einzigartige Atmosphäre in der Hölle Süd. Zu Gast ist die HSG Dutenhofen-Münchholzhausen II. Anpfiff ist um 19.30 Uhr.

Mit der Bundesligareserve der HSG Wetzlar kommt der Tabellenneunte (20:22 Punkte) nach Gelnhausen. Die Gäste mussten in den letzten Wochen zwar deutliche Niederlagen gegen die HSG Krefeld (18:39) und Rodgau Nieder-Roden (22:34) hinnehmen, haben jedoch mehrfach bewiesen, dass sie auch gegen starke Gegner bestehen können. So gelangen ihnen in dieser Saison bereits überzeugende Siege gegen den Longericher SC Köln (34:28) und den TV Kirchzell (34:25). Auch beim jüngsten 25:15-Erfolg gegen die TSG Haßloch zeigte die Mannschaft von Trainer Axel Spandau ihre Stärken und wird daher keinesfalls unterschätzt.

Beide Mannschaften zählen zu den defensivstärksten der Süd-West-Staffel: Der TVG stellt mit 551 Gegentoren nach Krefeld die zweitbeste Abwehr, die HSG folgt direkt dahinter mit 598 Gegentreffern auf Rang drei. Dass in dieser Partie mit viel körperlicher Intensität zu rechnen ist, zeigt eine weitere Statistik: Beide Teams haben mit jeweils 100 Zeitstrafen die meisten Hinausstellungen der Staffel. Ein kampfbetontes Spiel mit vielen Zweikämpfen dürfte also garantiert sein.

TVG-Cheftrainer Geiger warnt vor dem Gegner: “Dutenhofen ist eine sehr junge Mannschaft, die aber schon lange zusammenspielt und einen guten Handball spielt. Sie verfügen über individuell gut ausgebildete Spieler und sind besonders im Rückraum stark besetzt.” Gleichzeitig betont er die eigenen Stärken: “Wir müssen von Anfang an unsere Leistung abrufen, vor allem in der Abwehr. Das war in Rodgau schon über weite Strecken gut, aber es fehlte die letzte Konsequenz. Das wollen wir diesmal verbessern.” Auch im Angriff müsse sein Team kaltschnäuziger agieren: “Wenn wir uns eine gute Situation freigespielt haben, müssen wir die Chancen konsequenter nutzen.”

Während der TVG nahezu in Bestbesetzung antreten kann – einzig der Langzeitverletzte Lasse Georgi fehlt definitiv, und der Einsatz von Jannik Geisler entscheidet sich krankheitsbedingt erst kurzfristig –, plagen die Gäste aus Mittelhessen derzeit Verletzungssorgen. In den letzten Spielen musste Trainer Axel Spandau auf mehrere wichtige Spieler verzichten, darunter Leon Boczkowski, Noel Hoepfner, Nico Scheibel und Leon Bremond. Während Scheibel und Bremond möglicherweise vor einem Comeback stehen, verletzte sich im jüngsten Spiel gegen Haßloch auch Lukas Gümbel, dessen Einsatz fraglich ist.

Für den TV Gelnhausen wird die kompakte und aggressive Defensive, die in dieser Saison bereits mehrfach der Schlüssel zum Erfolg war, eine zentrale Rolle spielen. Zudem müssen die Rotweißen ihre Chancenverwertung weiter optimieren, um sich frühzeitig einen Vorteil zu verschaffen und den Gegner nicht ins Spiel kommen zu lassen.

 

 

Das Bild von Paul Hüttmann hat uns die HSG zur Verfügung gestellt. Danke dafür.

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

In der dritten Handball Liga, Staffel Süd-West, muss der TV Kirchzell am Samstag beim Tabellenschlusslicht Mundenheim antreten. Mit 7:35 Punkten ziert die VTV das Tabellenende.

Diese Partie wird sicher eine andere als noch zuletzt das Derby gegen die HSG Hanau. Emotional und leidenschaftlich ging es vergangenen Samstag in der Miltenberger Halle zu. Aber auch sehr fokussiert. Und genau diesen Fokus auf das kommende Spiel erwartet TVK-Trainer Alex Hauptmann von seinen Jungs. “Wir dürfen uns nicht vom Tabellenplatz blenden lassen, sondern wir müssen von Anfang bis Schluss fokussiert und bei uns bleiben. Nur so können wir eine unangenehme Überraschung vermeiden”, hebt er mahnend den Zeigefinger.

Gute Abwehr stellen

Die Mundenheimer haben zuletzt in Saarlouis mit 22:30 verloren und würden gerne daheim den Kirchzellern ein Bein stellen. Die Gastgeber sind für ihre aggressive Spielweise bekannt und Alex Hauptmann sagt: “Wir müssen von Anfang an gewillt sein, dagegen zu halten. Wir dürfen uns nicht auf deren Spielweise einlassen, sondern wir müssen selbst das Spiel in die Hand nehmen.” Will heißen, mit Power nach vorne, eine gute Abwehr stellen und den Gegner möglichst ins 6-6 zwingen. Wenn das Zusammenspiel von Abwehr und Torhüter so gut klappt wie zuletzt, dann ist nicht zu befürchten, dass der Ausflug nach Mundenheim zu einem unangenehmen Erlebnis wird – wie bei den Bergischen Panthern vor ein paar Wochen.

Das Hinspiel entschied der Tabellensechste mit 36:31 für sich. “Wenn wir die gleiche Einstellung an den Tag legen wie zuletzt gegen Hanau, dann sollte es mit den Punkten klappen”, sagt der TVK-Coach. Sicher werden einmal mehr Kirchzeller Fans ihre Mannschaft nach Rheinland-Pfalz begleiten und lautstark unterstützen.

 

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

In der Handball Regionalliga fährt die HSG Bieberau/Modau am Wochenende zur HSG Kleenheim/Langgöns. Die TuSpo Obernburg ist beim TSV Vellmar zu Gast.

 

 

TuSpo will in die Erfolgsspur zurück

Nach der bitteren 26:28-Heimniederlage vergangene Woche gegen Bruchköbel muss die TuSpo Obernburg am Sonntag um 18 Uhr beim Aufsteiger TSV Vellmar antreten. Beide Teams sind mit 12:22 Zählern punktgleich und beide brauchen unbedingt Punkte, um sich Richtung Mittelfeld zu orientieren.

Beim TSV Vellmar ist seit Anfang Februar der ehemalige Co-Trainer Vladimir Djuric ins vorderste Glied gerutscht und hat nun das Sagen auf der Bank. Im Jahr 2025 konnte der TSV bisher noch keinen Punkt holen, kassierte drei Heimniederlagen. Doch das Ziel des Aufsteigers ist der Klassenerhalt. Dafür sorgen sollen Spieler wie Frederik Drönner oder Rückraum-Akteur Arturo Nacher Selma, der im Hinspiel zwölfmal traf. Im Hinspiel trennten sich die Kontrahenten mit 37:37, wobei Obernburg den möglichen Sieg in den letzten zwei Minuten verspielte.

Mit welchem Kader Obernburgs Trainer Rudi Frank in Vellmar antreten kann, bleibt abzuwarten. Es scheint aber, dass sich das Lazarett bis Sonntag nicht lichten wird.

 

HSG Bieberau/Modau will fokussiert bleiben

Nach den letzten drei Siegen in Folge und der erkennbaren Steigerung von Spiel zu Spiel, wollen die Bieberauer diesen Aufwärtstrend auch beim nächsten Auswärtsspiel am Samstag in Kleenheim/Langgöns fortsetzen. Im Hinspiel gelang bereits ein 29:22 Erfolg, obwohl damals Dennis Weit, Kevin Kunzendorf, Mika Trautmann und Nils Günther fehlten.

Das Spiel in Kleenheim wird anders werden, denn die Heimmannschaft steht aktuell mit 11:23 Punkten auf einem Abstiegsplatz (12.) und muss unbedingt Punkte sammeln, will sie am Ende der Saison nicht in die ehemalige Landesliga (jetzt Oberliga) absteigen. Letzte Woche ist ihnen das bereits mit einem 30:28-Auswärtssieg eindrucksvoll beim Mitkonkurrenten TuS Holzheim gelungen. Da ist also allerhöchste Vorsicht angesagt und die Gäste müssen voll konzentriert in die Partie gehen.

Trainer Thomas Weber weiß das und hat sein Team gut vorbereitet: „Uns erwartet wieder ein sehr offensives Deckungssystem, das wir aber auch in den letzten Spielen immer wieder hatten. Wir müssen konzentriert spielen, den Ball laufen lassen und richtig Tempo machen, in der Abwehr stabil stehen und wieder eine gute Torhüterleistung haben.“

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

In der zweiten Rollstuhl Basketball Liga gewannen die Skywheelers in Tübingen mit 62:18.

Lest nachfolgend die PM des Vereins:

Die ING Skywheelers zeigten von Anfang an eine starke Defenseleistung und ließen den Gastgebern in Tübingen so nur wenige Möglichkeiten, in Korbnähe zu kommen. Das Endergebnis von 18:62 spricht für sich.

Für die Frankfurter starteten Jakob Theis, Eiman Bajelan, Chris Spitz, Fabian Jansen und Marian Kind. Auf der Seite von Tübingen standen zu Beginn Daniel Dieter, Franca Frey, Nico Menke, Hannes Spranger und Topscorerin Amanda Fanariotis auf dem Spielfeld.

Obwohl es am Anfang kurz knifflig wurde, rafften sich die Frankfurter nach dem ersten Punkt durch die gegnerische Topscorerin wieder auf. Ein Foul durch Chris Spitz an Amanda Fanariotis führte zum ersten Punkt der Partie. Marian Kind zog schnell nach und machte die ersten Punkte für die Gäste. Nach einem gekonnten Zwei-Punkter vom Tübinger Daniel Dieter, ließen die Skywheelers fast keine Chancen der Gegner mehr zu. In den nächsten sieben Minuten scorten sie zwölfmal. In der letzten Minute des ersten Viertels kämpfte sich allerdings erneut Daniel Dieter durch die Frankfurter Linien. Dadurch endete das erste Viertel 5:14.

Im nächsten Viertel erzielten die Gastgeber sechs Punkte, während die Frankfurter ihren Vorsprung um 20 Punkte vergrößern konnten. Ein starkes Zusammenspiel zwischen Chris Spitz und Marian Kind führte zum ersten Korb des zweiten Viertels. Tobias Schreiner antwortete wenig später und holte die ersten Punkte des Viertels für sein Team. Es sollten abgesehen von zwei weiteren Treffern die einzigen bleiben – dank der starken Defenseleistung des gesamten Teams. Mit einem Zwischenstand von 11:34 ging es dann in die Halbzeitpause.

Nach der Pause startete Shapoor Surkhabi direkt stark in die zweite Halbzeit. Bereits in der ersten Minute warf er einen Dreier, was die Gegner vollkommen aus dem Konzept brachte. Das Spiel wurde zunehmend physischer. Surkhabi wurde darauffolgend von Fabian Klein gefoult, verwandelte allerdings keinen der zwei Strafwürfe. Anschließend konnte Jakob Theis punkten. Im Wurf wurde er durch Nico Menke gefoult, was den Gästen erneut einen Strafwurf einbrachte. Auch dieser ging nicht rein. Trotz Pech, neuer Spielstand: 11:41.

Es folgten Frankfurter Fouls an Tübingens Nummern 10 und 13, Nico Menke und Amanda Fanariotis. Nur einer von vier Freiwürfen wurde zu einem Punkt verwandelt. Fabian Jansen und Shahpoor Surkhabi konnten anschließend back to back den Ball im gegnerischen Korb einnetzen. Unerwartet scorte Daniel Dieter dann in letzter Minute noch, was im dritten Viertel den Zwischenstand von 14:49 festlegte.

Nach der zweiminütigen Pause ging es für beide Teams ins letzte Viertel. Die Möglichkeit, sich nochmal in zehn Minuten um über 30 Punkte heranzukämpfen schien für die Sechstplatzierten aussichtslos. In den ersten Minuten konnten sie dennoch noch zwei “Ehrentreffer” erzielen. Danach legten die Frankfurter nochmal ordentlich los. Sie ließen den Gastgebern keine – aber wirklich keine – Möglichkeit mehr, zu punkten. Das führte letztlich zu einem Endstand von 18:62.

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Handball Zweitligist TV Großwallstadt kam mit einer 25:26 (15:14)-Niederlage beim Dessau-Roßlauer HV zurück. Bereits vor der Partie war klar, dass ein Sieg in Dessau kein leichtes Unterfangen sein würde. Doch der TVG startete hochmotiviert in die Partie und übernahm nach dem ersten Treffer des Gastgebers sofort die 2:1-Führung. Doch die Bieber aus Sachsen-Anhalt legten durch den starken Jakub Powarzynski nach. Die Gäste machten weiter Druck und in Spielminute 20 erzielte Maxim Schalles die erste Zwei-Tore-Führung für Großwallstadt. Bis zur Halbzeitpause schenkten sich beide Teams nichts, der TVG verteidigte einen knappen Ein-Tore-Vorsprung bis zum Pausenpfiff.

Halbzeit zwei mit zu vielen Fehlern

Nach dem Seitenwechsel zeigten die Gäste keinen guten Start. Mehrere Fehlwürfe und technische Fehler sorgten dafür, dass der Gastgeber 17:15 in Führung ging. Erst nach vier Minuten und 50 Sekunden erzielte Tobias Buck den ersten Treffer nach der Pause für sein Team und Florian Eisenträger glich danach aus. Doch anstatt konzentriert weiterzuspielen, schlichen sich weitere Ungenauigkeiten ein. Aber auch der Gegner präsentierte sich nervös, so dass Maxim Schalles in der 47. Minute erneut zum Ausgleich (20:20) traf. Wieder ging Dessau mit zwei Toren in Front und wieder glich Großwalstadt aus, bevor erneut die Gastgeber auf 24:22 erhöhten. Die Schlussminuten wurden hektisch. Beim Stand von 26:24 80 Sekunden vor Schluss sah der Hausherr wie der Sieger aus. Doch Jan-Steffen Minerva parierte einen Ball vom Gegner und Patrick Gempp verkürzte auf 25:26. Im letzten Dessauer Angriff unterlief den Hausherren ein technischer Fehler, der TVG hatte noch eine letzte Chance, doch Gempp wurde mit der Schlusssirene gefoult. Maxim Schalles trat zum Siebenmeter an und vergab die Chance zum Ausgleich. Der Dessau-Roßlauer HV gewann am Ende mit 26:25.

 

 

Das Bild von Maxim Schalles hat uns der TVG zur Verfügung gestellt. Danke dafür.