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Liebe Leserinnen, liebe Leser, liebe Alle.

Zum Derby-Highlight kommt es morgen Abend (Freitag) in der dritten Handball-Liga, Staffel E, wenn die HSG Hanau den TV Gelnhausen empfängt.

Nach dem verlorenen Hinspiel in Gelnhausen (24:29) sind Schermuly & Co. besonders motiviert, in der heimischen Main-Kinzig-Halle die Hinspielniederlage vergessen zu machen. Anpfiff ist um 20.15 Uhr.

Gegen Gelnhausen wollen die Grimmstädter an ihre bisherigen Leistungen anknüpfen und den Erfolgstrend fortführen. Hanau hat zu Hause bisher noch kein Spiel verloren, ist Tabellenführer der Staffel E und zudem seit fünf Spielen ungeschlagen. In einem Derby zählen allerdings gute Statistiken nur wenig. Wenn der Tabellensiebte Gelnhausen nach Hanau kommt, sind von Beginn an Wille und Kampfgeist gefragt und das über 60 Minuten.

„Das ist das letzte Spiel in diesem Jahr. Die Jungs sind gut drauf und freuen sich auf das Derby. Ich denke, es wird eine hart umkämpfte Partie mit viel Leidenschaft und Tempo, in der die Mannschaft mit der größeren Willenskraft als Sieger hervorgehen wird“, sagt HSG-Coach Hannes Geist. Die Hanauer wissen natürlich um die Stärken der Gäste, haben sich die Woche über dementsprechend akribisch vorbereitet und gehen nun gut vorbereitet und mit großer Vorfreude in das Duell.

Erwarten wird die Hanauer eine junge und sehr dynamische Mannschaft, die viel Wert auf das Eins-gegen-Eins- und die Kleingruppen-Kooperation legt. Da gilt es besonders in der Abwehr mit viel Fleiß und Fußarbeit dagegenzuhalten und die Zweikämpfe zu gewinnen.

Kommen die Gastgeber ins Angriffsspiel, werden sie auf einen Gegner treffen, der mit aller Kraft versuchen wird, den Spielaufbau und die Spielfreude der HSG zu unterbinden. Deshalb zählt für Hanau nur, den Ball laufen zu lassen und den Spielfluss beizubehalten.

Für das letzte Spiel in diesem Jahr kann Trainer Hannes Geist noch einmal aus dem Vollen schöpfen. So kehren unter anderem Marc Strohl und Lucas Lorenz zurück und werden wieder mit von der Partie sein.

 

Das Bild hat uns die HSG zur Verfügung gestellt. Herzlichen Dank hierfür.

 

Bleibt gesund und passt auf Euch auf.

Liebe Leserinnen, liebe Leser, liebe Alle. 

In der dritten Handball-Liga, Staffel E, gewann der TV Kirchzell nach einem leidenschaftlich geführten und unglaublich kampfbetonten  Spiel vor 270 begeisterten Zuschauern gegen den TV Gelnhausen mit 25:23 (12:12). Damit bleiben die Schützlinge von Trainer Heiko Karrer vor heimischen Publikum weiter ungeschlagen und setzten sich in der Tabelle mit nunmehr 7:7 Punkten auf den siebten Tabellenplatz. Beiden Mannschaften war von Beginn an anzumerken, dass sie für zwei Punkte alles geben würden und so wurde in der Abwehr kräftig zugepackt und die Torhüter standen immer wieder im Mittelpunkt.

Die Hausherren begannen gut

Wieder dabei der immer noch gehandicapte Tom Spieß, der das Spiel gut lenkte. Die Hausherren begannen gegen den unbequemen Gegner gut und führten schnell mit zwei Toren. Dies blieb so bis zum 6:4 (11.). Danach glichen die Gäste zwar aus, doch der TVK zog durch Schnellbacher, Spieß, zweimal Gläser und dem gut aufgelegten Tobias Jörg im Tor, der Gegentreffer verhinderte,  auf 10:6 davon. Das Polster reichte nicht, die Gäste blieben dran und immer wieder war es der sehr agile Rückraumspieler Henrik Müller, der sich durchsetzte und in der 25. Minute auf 9:11 verkürzte.

Einer der Leistungsträger im Team der Kirchzeller: Tim Häufglöckner

Zwischendurch vergab Tom Spieß einen Strafwurf, Gelnhausens Marquardt setzte einen am Tor vorbei und Markus Podsendek hielt den zweiten Siebenmeter gegen Hilb. Nach dem 11:11 traf Nico Polixenidis und es schien mit einer knappen Führung in die Pause zu gehen. Doch sechs Sekunden vor dem Halbzeitpfiff war es erneut Henrik Müller, der zum 12:12 ausglich. 

 

Nach Wiederbeginn erhöhten die Gastgeber zwar auf 13:12, aber in der 36. Minute holte sich der TVG erstmals die Führung (14:13). Ab diesem Zeitpunkt war es Kampf pur was die Zuschauer zu sehen bekamen. Beide Mannschaften verteidigten vehement, schenkten sich nichts und die Spannung, aber auch die Nickligkeiten nahmen zu. Die Führung wankte hin und her und das ging so bis zur 53. Minute. Da stand es 21:20. Beide Trainer nahmen kurz hintereinander die Auszeit und Maximilian Gläser erzielte das 22:20. Nun wurde es richtig hektisch auf dem Parkett, denn der Gast mit einem gut haltenden Julian Lahme im Tor war nicht gewillt, die Punkte abzugeben und so wurde mit Haken und Ösen um jeden Ball gekämpft. Zwei Minuten waren noch zu spielen und es stand 22:22. Wieder führten die Hausherren mit zwei Toren (24:22), wieder kam Gelnhausen auf 24:23 dran.

Starker Rückhalt für sein Team. Gelnhausens Torhüter Julian Lahme

 
Als nun Tom Spieß, der in der zweiten Halbzeit wegen seiner Verletzung nur noch sporadisch eingesetzt wurde, die zweite Zeitstrafe bekam, wurde es laut in der Halle. Es dauerte nicht lange, da war auch Gelnhausen nur noch zu fünft. Gleiche Bedingungen für alle. TVK-Coach Karrer nahm Sekunden vor dem Abpfiff noch einmal die Auszeit. Die Gäste gingen zur offenen Deckung über, aber der schnelle Leon David war nicht zu halten, fand die Lücke und erzielte kurz vor Schluss den 25. Treffer für sein Team.
 
Der Jubel war riesengroß, der Sieg dank einer geschlossenen Mannschaftsleistung verdient und auch Trainer Karrer war die Erleichterung anzusehen: „Ich bin sehr zufrieden und glücklich über die zwei Punkte. Und ich freu mich sehr für meine Spieler, die toll gekämpft und sich den Sieg verdient haben. Danke auch an unser fantastisches Publikum, das uns so unterstützt hat.“ Sein Gegenüber Matthias Geiger sagte: „Es war ein sehr kampfbetontes Spiel, aber wir wussten vorher schon um die kämpferische Stärke des TVK. Bei uns haben heute ein paar Prozent gefehlt und unser junges Team muss aus solchen Spielen lernen.“
 
Den Artikel habe ich auch für meine Heimatzeitung Main Echo geschrieben.
 
Bleibt gesund und passt auf Euch auf.

Liebe Leserinnen, liebe Leser, liebe Alle.

Während heute Abend in der dritten Handball-Liga, Staffel E, schon zwei interessante Begegnungen gerade noch laufen, steigt morgen, Samstag, in der Sporthalle in Miltenberg ebenfalls ein sicher spannendes Derby. Der TV Kirchzell trifft auf den TV Gelnhausen und beide Mannschaften wollen unbedingt die Punkte für sich verbuchen.

In der vergangenen Woche spielte der TV Kirchzell gegen den bis dato noch punktlosen HSC Bad Neustadt nur Unentschieden. „Nur“ deshalb, weil die ersten Auswärtspunkte bei einem machbaren Gegner her sollten und auch machbar waren. Doch am Ende mussten sich beide Mannschaften mit einer Punkteteilung zufrieden geben. Im Kirchzeller Lager fehlte verletzungsbedingt Antreiber Tom Spieß und das machte sich schmerzhaft bemerkbar. TVK-Trainer Heiko Karrer hofft, dass er im Spiel gegen den TV Gelnhausen wieder dabei ist. Doch das ist fraglich.
 
Mit dem TV Gelnhausen kommt eine der jüngsten, wenn nicht gar die jüngste Mannschaft in der Staffel E nach Miltenberg. Mit 6:6 Punkten steht der TVG derzeit auf Platz sieben der Tabelle und Torhüter Julian Lahme sagt: „Wir sind nicht unzufrieden. Wir haben drei Spiele etwas unglücklich mit jeweils einem Tor verloren. Das war etwas schade.“ Er ist mit seinen 32 Jahren schon einer der ältesten im Team von Trainer Matthias Geiger. Gegen Erlangen, Bieberau und Bayreuth gab es für Gelnhausen jeweils eine knappe Ein-Tore-Niederlage. Gegen Budenheim, Hanau und Bad Neustadt gab es deutliche Siege. „Wir profitieren von unserer guten Jugendarbeit und wenn sich bei uns ein 20-Jähriger verletzt, dann wird er durch einen 18-Jährigen ersetzt“, sagt Julian Lahme mit einem Augenzwinkern. Er weiß aber auch, dass es gegen den TVK alles andere als einfach werden wird. „Ich habe lange genug in Kirchzell gespielt und weiß um die Qualität der Mannschaft und vor allem um die Qualität des Publikums. Die Fans können richtig Stimmung und dem Gegner das Leben schwer machen. Aber wir wollen auf gar keinen Fall in die Abstiegsrunde. Deshalb müssen wir überall versuchen zu punkten.“
 
Auch die Hausherren wollen auf gar keinen Fall in die Abstiegsrunde und für sie gilt das Gleiche wie für den kommenden Gegner. Mit 5:7 Punkten steht Heiko Karrer mit seinem Team derzeit auf Platz acht und jetzt sollen daheim wieder Punkte gesammelt werden. Der TVG hat ein junges Team, das schnell auf den Beinen ist, vorne variabel spielt und hinten kompakt in der Abwehr steht. „Wenn du die Chance bekommst, musst du die nutzen. Sonst wird es eng. Gelnhausen hat den Topfavoriten Hanau geschlagen. Das spricht für sich“, sagt Karrer. Er wünscht sich nicht nur für sein Team, sondern auch für die treuen Fans einen Heimsieg. „Daheim klappt es bei uns derzeit noch besser. Es wäre schön, wenn wir auch diesmal wieder erfolgreich wären. Dafür geben wir alles.“
 
Bleibt gesund und passt auf Euch auf.
 
 

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Am Wochenende startete der Ligapokal 2020/21 in der dritten Handball Liga. Der DHB hat die Teams, die Interesse an der Teilnahme hatten,  in die Gruppen Nord, Süd und Mitte aufgeteilt. 

Die Mannschaften aus unserer Region spielen in der Gruppe Mitte und den Anfang machte um 18 Uhr der TV Kirchzell, der den SV Zweibrücken empfing. Die Zuschauer am Livestream sahen zwei verschiedene Halbzeiten mit dem besseren Ende für die Gäste. 

Dabei spielte die Mannschaft von Trainer Heiko Karrer, die nach fast sechsmonatiger Pause erstmals wieder ein Spiel absolvierte, in der ersten Hälfte sehr gut auf. Ohne den verletzten Maximilian Gläser und Lukas Häufglöckner agierte der TVK gut und hielt den Gegner in Schach. Dieser hatte bereits drei Freundschaftsspiele hinter sich, wirkte eingespielter als die erst seit sechs Wochen trainierenden Kirchzeller. Aber die Einheimischen machten dies durch Einsatz, Kampfgeist und Tempo wieder wett und holten sich über 3:3, 5:5 und 6:6 die erste Zwei-Tore-Führung (8:6) in der 17. Minute. Entscheidenden Anteil daran hatte unter anderem ein gut haltender Tobias Jörg im Tor und der junge Joshua Osifo, der durch schöne Tore und tolle Anspiele an den Kreis glänzte. Der Vorsprung hielt bis zur 21. Minute (11:8), aber bis zur Pause konnte der Gegner den Anschluss erzielen.

Nach dem Wechsel drehte der Gast das Spiel

Nach dem Wechsel fanden die Gäste besser ins Spiel und drehten innerhalb weniger Minuten das Ergebnis auf 18:15 (36.) zu ihren Gunsten. Vor allem Rückraumspieler Marc-Robin Eisel zog geschickt die Strippen, glänzte mit Anspielen und insgesamt sechs Toren. Mit einer Auszeit wollte TVK-Coach Heiko Karrer seine Jungs wieder in die Spur bekommen. Der lange verletzte Tim Häufglöckner bekam seinen ersten 15-minütigen Einsatz seit ihm im September 2020 während der Vorbereitung die Achillessehne gerissen war und machte auch gleich ein schönes Tor. Doch immer wieder sorgten ein paar Fehler zu viel dafür, dass der Gast die Nase vorn behielt. „Wir haben uns selbst aus dem Spiel gebracht, zu viele Fehler gemacht“, sagte daher auch Coach Heiko Karrer. Seine Jungs gaben nicht auf, kamen auf zwei Treffer heran. Mehr ließ der SVZ nicht zu. Am Ende ist der Sieg um ein paar Tore zu hoch ausgefallen. „Es war schön, nach so langer Zeit wieder einmal ein Spiel zu haben. Für mich als Trainer war es auch wichtig zu sehen, wo stehen wir nach der langen Pause, wo die anderen. In der ersten Hälfte haben wir sehr geduldig und konsequent gespielt. Danach sind wir vom Weg abgedriftet und haben den Gegner durch eigene Fehler stärker gemacht. Schade, dass es nicht gereicht hat, ich hätte es den Jungs gewünscht“, so Karrer.

Verzichten muss der Trainer ab sofort auf Lukas Häufglöckner. „Er hat einen neuen Arbeitgeber in Heilbronn, wohnt in Frankfurt und dies dann noch mit Handball unter einen Hut zu bringen, wird zu schwierig“, sagt Gottfried Kunz, sportlicher Leiter beim TVK. Schweren Herzens hat sich Lukas Häufglöckner daher entschieden, zunächst weder für die Ligapokal-Runde noch nächste Saison zur Verfügung zu stehen. „Wenn alle Stricke reißen, wird er als Backup-Spieler aber da sein“, so Karrer. 

Auch die aufkommende Frage, ob in der Kirchzeller Sporthalle Drittliga-Spiele ausgetragen werden dürfen oder nicht, erklärte Gottfried Kunz: „Die Halle ist für diese Pokalrunde und auch nur ohne Zuschauer zugelassen.“

Der TV Gelnhausen hat sich in Saarlouis von seiner besten Seite gezeigt und mit 35:32 die Punkte mit nach Hause genommen. Dabei hatte bis zum 11:11 (18.) die HG die Nase vorn. Danach drehte Gelnhausen mit drei Toren in Folge die Begegnung und gab das Heft bis zum Schluss nicht mehr aus der Hand. 

Einen richtigen Kampf lieferten sich die beiden Mannschaften HSG Rodgau Nieder-Roden und ESG Gensungen/Felsberg. Am Ende trennten sich die Kontrahenten mit 29:29 und HSG-Trainer Jan Redmann musste nach 60 Minuten Achterbahnfahrt nach dem Schlusspfiff erst einmal kräftig durchatmen.

Johannes von der Au von Nieder-Roden wird gestoppt

Die erste Hälfte agierte die HSG nicht sehr gut, kamen nicht in Fahrt und erlaubten sich viele einfache Fehler. Der Gegner stellte die Hausherren immer wieder vor große Aufgaben und spielte ohne Druck richtig gut auf. Beim 11:17 (33.) sah es nach einer deutlichen Niederlage der Gastgeber aus. Doch diese bäumten sich noch einmal auf und holten sich am Ende einen verdienten Punkt. 

 

Nächste Woche stehen folgende Paarungen in der Gruppe Mitte auf dem Spielplan: 

HSG Bieberau/Modau – HSG Rodgau Nieder-Roden, TV Gelnhausen – TV Kirchzell und ESG Gensungen/Felsberg – HG Saarlouis.

 

Das Bild von Nieder-Roden hat uns die HSG zur Verfügung gestellt. Hierfür herzlichen Dank.

 

Bleibt gesund, passt auf Euch auf und haltet Abstand.